Monatsarchive: November 2015

Olympia 2024: Die Welt wäre besser mit mehr olympischen Momenten

Nolympia-logo_1000

Was für eine Enttäuschung. Hamburg hat keinen Bock auf die Spiele. Dabei steht Olympia genau für die Werte, die aktuelle Konflikte entschärfen könnten. Sie dürfen nicht verloren gehen. Weiterlesen

Sicherheit in Gürtelform: Neue Rettungsweste für Schwimmer und Stand-Up-Paddler

PN SECUMAR FREE 100_Motiv1_web

Im Ruhezustand kaum größer ein Gürtel, stellt die FREE 100 im Ernstfall ein Netz bzw. einen doppelten Boden dar.

Ein Netz und doppelter Boden gibt Akrobaten ein beruhigendes Gefühl – die Rettungsweste SECUMAR FREE 100 erledigt das Gleiche für Schwimmer und andere, die auf Nummer sicher gehen möchten. Denn nicht selten kommt es vor, dass sich Schwimmer im Freiwasser auf der sicheren Seite wähnen und plötzlich sind Probleme da: beispielsweise in Form eines Krampfes oder wenn die Kräfte nachlassen. Dann schlägt die Stunde der SECUMAR FREE 100. Das ist die neue Rettungsweste der 100-Newton-Auftriebsklasse, die im Ruhezustand einem etwas dickeren Gürtel ähnelt: In einer kleinen Tasche an einem Hüftgurt ist der Schwimmkörper eng zusammengefaltet. Tests haben ergeben, dass der Gürtel beim Schwimmen kaum spürbar ist. Tritt der Notfall ein, zieht der Verunglückte den Schwimmkörper aus der Tasche vor dem Oberkörper hoch und dann direkt über den Kopf. Per Handauslösung wird eine CO2-Patrone aktiviert, das Gas strömt in den Schwimmkörper, sorgt für den Auftrieb und stabilisiert Weste und Mensch.

SECUMAR FREE 100

Aufgeblasen stellt die FREE 100 eine vollwertige Rettungsweste nach DIN EN ISO 12402-4 dar.

Ab dem kommenden Frühjahr wird diese Rettungsweste im Fachhandel erhältlich sein, deren Funktionsweise auf der anderen Seite des Atlantiks schon weiter verbreitet ist. In den USA gehören Rettungswesten dieses Typs zu den beliebtesten Modellen. Während eine Rettungsweste der 150N- oder 275N-Auftriebsklasse für die meisten Wassersportarten unerlässlich ist, bietet die SECUMAR FREE 100 ein gutes Back-Up-System für leichte Anforderungen, zu denen vor allem das Schwimmen, aber auch das immer beliebter werdende SUP (Stand-Up-Paddeln oder Stehpaddeln) gehört – hier ist mit der Weste im Gürtel Sicherheit vorhanden, wobei der Oberkörper frei bleiben kann.

Seit Jahrzehnten steht das Unternehmen Bernhardt Apparatebau GmbH u. Co. für innovative Produkte. Konsequente Forschung und höchste Qualitätsansprüche haben Bernhardt Apparatebau zu einer weltweit führenden Position auf dem Gebiet der Seenotrettungsmittel und von der Technik her verwandten Produkten verholfen.

Weitere Informationen sind im Internet zu bekommen unter http://www.secumar.com, oder https://www.facebook.com/Secumar.

Bremen: Spannende Vorträge in der Segelmacherei

Nach der Saison ist vor der Saison! Und damit die Wartezeit auf die neue Saison nicht zu lang wird, lädt die Segelmacherei Beilken zu drei spannenden Vorträgen in ihr neues Loft im Herzen von Bremen ein.

Den Auftakt macht im Januar 2016 Weltumsegler, Buch-Autor und Blauwasserexperte Sönke Roever. 1200 Tage lang ist der Hamburger mit seiner Frau Judith auf einem Schiff mit nur zehn Metern Länge 35.000 Seemeilen um die Welt gesegelt. Sein Live-Vortrag steckt voller unterhaltsamer Geschichten über Land und Leute sowie das Leben an Bord und hat deutschlandweit schon mehr als 20.000 Besucher begeistert.

Einen Teil der 1200 Blauwassertage verbrachten Judith und Sönke Roever auch vor Traumkulissen in der Karibik.

Einen Teil der 1200 Blauwassertage verbrachten Judith und Sönke Roever auch vor Traumkulissen in der Karibik.

Im Februar folgt der bekannte Meteorologe Ralf Brauner vom Deutschen Wetterdienst mit einem interessanten Fachvortrag. Wetterexperte Brauner erklärt die Grundlagen des Seewetters und zeigt detailliert auf wie die Wetterinformationen von Seglern interpretiert und genutzt werden können.

Nicht weniger spannend wird es im März, wenn Weltumsegler und Extremsportler Bernd Mansholt von seiner abenteuerlichen 5000-Seemeilen-Reise an das weiße Ende der Welt – Grönland – erzählt. An Bord, zwei Männer, die sich über das Internet kennen lernten und noch nie zuvor miteinander segelten. Nach drei Monaten Sozialexperiment und vielen Stürmen, kehrt Mansholt als Einhandsegler nach Deutschland zurück. Was ist passiert? Die Antwort gibt er in seiner live kommentierten Bildershow.

und Extremsportler Bernd Mansholt von seiner abenteuerlichen 5000-Seemeilen-Reise an das weiße Ende der Welt – Grönland – erzählt.

Extremsportler Bernd Mansholt erzählt von seiner abenteuerlichen 5000-Seemeilen-Reise an das weiße Ende der Welt – Grönland.

Freuen Sie sich auf drei unvergessliche Abende, die Vorfreude auf die nächste Saison machen und keinesfalls nur etwas für Segler sind.

Fr. 15. Januar 2016 | 1200 Tage Samstag – Sönke Roever

Fr. 19. Februar 2016 | Grundlagen des Seewetters – Ralf Brauner

Fr. 11. März 2016 | Blind Date nach Grönland – Bernd Mansholt

Beginn ist jeweils 19.30 Uhr | Kartenvorbestellung unter info@blauwasser.de | Eintritt 15,- Euro

Detaillierte Informationen zu den Vorträgen unter www.blauwasser.de/termine

Dritte Linie wird ausgebaut

X4: scsccx

Der dänische Hersteller will neben seinen etablierten Reihen „XPerformance“ und „XCruising“ die junge Linie namens „X“ ausbauen

Festgesaugt

Festgesaugt

Morgenstimmung

Unser Logbuch verkörpert die Basis der MARLIN Zeitrechnung und der „deutschen“ Disziplin an Bord. Stündlich machen wir abwechselnd einen Eintrag mit unserer Position, unserer Geschwindigkeit, Daten über das Wetter und der Navigation. Besondere Ereignisse werden hier festgehalten. Besonders ernst nimmt Claudia diese Aufgabe, zumindest wenn sich wach und heiter ist. So hat jeder seine Aufgabe und Bestimmung an Bord.

Sieh zu, dass Du der alte bleibst, mit allen Ecken und Kanten, die manche mal stören, mal lächeln, mal wundern lassen. Hauptsache der Kern stimmt! Nette Worte die Jürgen mir über email da aus meiner Wahlheimat Schleswig Holstein schickt. Ich werde mal drüber nachdenken, oder wnukisch, eben auch nicht. Meine Crew auf jeden Fall hat keine Probleme mit mir. Sie haben alle gemerkt, dass es weit weniger stressfull ist den squall selber abzuwettern, als mich mitten in der Nacht aus meinen Träumen zu reißen. Die Stimmung an Bord ist hinreißend. MARLIN gleitet nur so dahin, wir hinterher. Jeder genießt die verbleibende Zeit auf seine eigene Weise, im Beiboot , am Steuer, schnarchend in der Koje, zur Mittagszeit treffen sich alle am großen Kirschholztisch im Saloon. Es könnte nicht besser sein. Nein, wir angeln im übrigen nicht. Der Freezer ist immer noch voll mit Thun- und anderen Fischen von den Kapverden. Überhaupt ist die ganze Versorgungslage ebenfalls entspannt. Außer dass es keine Cola mehr gibt, weil Susann meinte, daß wir genug Cola gekauft haben und diese eh alles andere als gesund ist, was wir derzeit aber nicht ändern können. Oder soll ich doch mal die Angel rauswerfen? Versuchen eine Cola zu angeln.

Emil Nolde

Nathalie schenkt mir einen kleinen Bildband Emil Noldes Malereien vom Meer. Das mich inspiriert einen Teil der Wache und dem darin liegenden Sonnenaufgang an der Reling zu verbringen. Ohne auch nur ein einziges störendes Windrad, sehe ich wahrscheinlich einen der hundertmillionen views die uns unserer Planet jeden Tag auf’s Neue schenkt und die viel zu unbeachtet einfach so an uns vorbeigehen. Warum ergreift uns alle jeder Sonnenauf- und Untergang so sehr, wenn wir uns ihm bedeutungsschwanger widmen? Vielleicht weil es unsere eigenen Leben im Zeitraffer zeigt? Wie viel Zeit zwischen Entstehung und Untergang liegt, ist dabei doch immer schon ein recht unwichtiger Bestandteil der Beschreibung gewesen. Das kann unsere Erde doch am besten. Zeitlos sein. Darstellend, wie wenig Zeit ihr doch eigentlich zu bedeuten hat.

Unser Autopilot spinnt ein bisschen. Im oberen Lager des Ruderstocks sind komische Geräusche zu hören. Wir können nicht herausfinden, warum und vor allen Dingen nicht woher die kommen. Nur, dass es sich keineswegs um ein Problem handelt, was wir akut behandeln müssen. Geht einer von uns Handsteuer, ist das Geräusch weg. Und wir gehen gerne Handruder. Auch der Alternativautopilot macht keine Geräusche. Na so was. Normal denke ich mir. In Trinidad werden wir das mal weiter in der Tiefe untersuchen und fixen.


Mitsegeln auf der MARLIN. CUBA 2016. www.marlin-expeditions.com

DSV Seglertag: Mona Küppers erste Frau im Präsidium

Die neu gewählten Präsidiumsmitglieder Mona Küppers, Vizepräsidentin für Fahrtensegeln, Freizeit- und Breitensport und Walter Mielke, Obmann für spezielle Segeldisziplinen © Ulrike Schreiber/DSV

Erstmals in der 127-jährigen Geschichte des DSV ist mit Mona Küppers eine Frau zur Vize-Präsidentin gewählt worden. Sie ist für Fahrtensegeln, Freizeit und Breitensport zuständig. Weiterlesen