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Corona: MCS checkt Schiffe für Eigner

Wer vorerst den Hafen nicht betreten darf, um nach dem Rechten zu sehen, kann sich ab sofort an die Spezialisten von MCS Marine Claims Service wenden. Das Sachverständigenbüro mit Firmenhauptsitz in Hamburg behält auch weiterhin eine offizielle Zugangserlaubnis zu Häfen und bietet Eignern an, ihre an Land stehenden oder auch bereits im Wasser befindlichen Boote zu besuchen und sie – zumindest von außen – auf Schäden oder Mängel hin zu überprüfen oder einfach nach dem Rechten zu sehen.

Das Angebot erstreckt sich zurzeit auf Häfen entlang der Ostseeküste und den Hamburger Yachthafen. Darüber hinaus können Bootseigner den Service über die kroatische Filiale in allen Häfen in Istrien in Anspruch nehmen. Das Angebot ist bei entsprechender Nachfrage um beliebige Häfen und Gebiete erweiterbar. Dies gilt auch für den Serviceumfang, welcher individuell bestimmt werden kann. So kann das Boot auf Wunsch auch einem mit dem Eigner abgestimmten und ausführlicheren Check unterzogen werden. Bei Bedarf nimmt MCS – Marine Claims Service darüber hinaus Kontakt zu Werften oder Servicebetrieben auf, um regelmäßige Überprüfungen durchführen.

Weitere Informationen unter: www.marine-claims.de/fruehjahrscheck

Die aktuellsten Termine:

Deutschland:

  • 21./22. April 2020 Timmendorfer Strand / Niendorf (Ostsee) / Travemünde / Priwall
  • 21./22. April 2020 Hamburger Yachthafen
  • 21. April 2020 Teerhofinsel / Lübeck
  • 22. April 2020 Boltenhagen

Kroatien:

  • 20. April 2020 Häfen von Umag, Novigrad bis Porec
  • 22. April 2020 Häfen von Pula bis Rovinj 
  • 24. April 2020 Punat /Krk

Gründl wagt den Schritt in die Normalität

Ab dann gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr, und sonnabends von 10:00 bis 13:00 Uhr. „Wir sind froh darüber, dass ein Stück Normalität in unseren Alltag zurückkehrt“, erklärt das Unternehmen, weist aber noch einmal deutlich auf die Hygienevorschriften hin: „Wir schützen Sie, bitte schützen Sie uns. In unserem Ladengeschäft und auf unserem Ausstellungsgelände gelten die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen. Bitte halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Kunden und dem Verkaufspersonal.“ Zum Start in den „Alltag“ ist eine Garmin-Kartenplotter-Aktion vorbereitet.

Zur Gründl-Wiedereröffnung

Oceanis 40.1: Frischer Schwung

Der Riss stammt aus der Feder von Marc Lombard, der frischen Schwung, sprich bessere Performance in die vormals etwas behäbige Oceanis-Serie bringen soll. Die Premiere ist für September auf der Cannes Boatshow angesetzt. Aktuell gibt es noch keine Fotos, aber aussagekräftige Renderings. Sie zeigen eine modern geschnittene Yacht mit relativ schmaler und langer Wasserlinie, die gute Speedwerte auch bei leichterem Wind erwarten lässt. Durch ausgeprägte Kimmkanten, die vom Bug bis in den Spiegel hineinlaufen, kommt einerseits Stabilität, andererseits mehr Volumen ins Schiff, was den Einbau vieler Kabinen für den Chartermarkt, alternativ großzügige Interieurs für Privatkunden ermöglicht.

In diesem Zusammenhang erwähnenswert ist die große Vielfalt, welche die Neue in Bezug auf Interieur und Ausstattung bietet. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Kielmodellen mit Tiefgängen zwischen 1,68 und 2,27 Metern und zwei unterschiedlich hohen Masten, die entweder 76 oder 79 Quadratmeter Segelfläche an den Wind bringen.

Ein modernes und luftiges Interieur in der neuen Oceanis 40.1 © Beneteau

Noch vielfältiger ist das Angebot hinsichtlich passender Interieurs. Es gibt vier unterschiedliche Einrichtungs-Pläne, darunter zwei, die Drei-Kabinen-Lösungen vorschlagen, eine mit vier Schlafkammern und eine weitere mit nur zwei Doppelkabinen. Letztere bietet erwartungsgemäß den meisten Komfort, auch, weil nur ein Bad eingeplant ist und so Platz für eine luxuriöse Vorschiffskabine bleibt, inklusive Inselbett und, sofern gewünscht, mit Schreib- / Schminktisch. Als weiteres Plus kann die große Backskiste beziehungsweise Werkstatt anstelle der zweiten Achterkabine verbucht werden.

Beide Drei-Kabinen-Interieurs (wahlweise mit einer oder mit zwei Nasszellen) verfügen über vollwertige Schlafkammern samt Schrank und kleinem Ankleidebereich. Im Vier-Kabinen-Layout wird es in der seitlich an den Bug gerückten Vorschiffskabine eng, denn diese ist mit Doppelstockbetten ausgestattet und muss – wie die zweite Vorschiffskabine auch – ohne Schrank auskommen. Salon und Kombüse bleiben bei allen Layouts gleich. Gekocht wird an einer c-förmigen Pantry, gegessen und entspannt im gegenüberliegenden Wohn- und Essbereich, der Platz für sechs Personen bietet.

Technische Daten:

Konstruktion: Marc Lombard
Design: NAUTA
Lüa: 12,87 m
Rumpflänge: 11,99 m
LWL: 11,70 m
Breite: 4,18 m
Tiefgang Standard: 2,17 m, altern. 1,68 m oder 2,27 m
Verdrängung: 8,2 t
Ballast: 2 t, altern. 2,2 t oder 2 t
Wassertank: 235 l
Treibstofftank: 195 l
Motor: 45 PS
Groß:42 m²
Selbstwendefock:27 m²
Rollgenua: 34 m²
Code 0:62 m²
Preis:ab 198.968 Euro (segelfertige Zwei-Kabinen-Version)
Werft: www.beneteau.com

Ein Zeichen setzen: Horns of Hope

Heute, am Freitag, 17.4.2020 um 18 Uhr sind alle Schiffe im Hamburger Hafen dazu aufgerufen, für 20 Sekunden ihre Typhone erklingen zu lassen, um sich damit der Kampagne “Horns for Hope” anzuschließen. Die ursprünglich Anfang April im Hafen von Abu Dhabi gestartete Aktion wird von der Hamburg Port Authority unterstützt und soll ein weit hörbares Zeichen der Anerkennung und Unterstützung für alle Seeleute weltweit in der Corona-Krise sein. Der Handelsverkehr auf See läuft trotz Corona weiter und viele Seeleute haben aufgrund von Ein- und Ausreisebeschränkungen Probleme von Bord und zu ihren Familien in den jeweiligen Heimatländern zu gelangen.

Auch der Verein der deutschen Hochsee-Segler, Trans-Ocean e.V. ruft dazu auf, “gleichzeitig auf den Knopf zu drücken oder ins Horn zu blasen, um sich solidarisch zu zeigen mit all jenen, die draußen auf den Meeren mit ihren Containerschiffen, Frachtern, Kreuzfahrtschiffen oder auch Segelyachten unterwegs sind oder ausgebremst wurden, denen es nicht möglich ist, in ihre Heimat zurückzukehren oder ihren Kurs fortzusetzen. In diesem Sinne wollen wir alle am Freitag, den 17. April, um 18:00 Uhr, jeweils Ortszeit, für 20 Sekunden für „Horns of Hope“ die Schiffshörner ertönen zu lassen!”

crazy4sailing: Kleidung für Segler

Für höchste Ansprüche


Stavanger Jacke: 339,90 Euro (UVP), Stavanger Latzhose: 279,90 Euro (UVP)

Die Ölzeugserie Stavanger von crazy4sailing richtet sich an Segler, die auch mal fern der Küsten unterwegs sind und dabei maximalen Komfort genießen möchten. Mit einer Wassersäule von 20.000 Millimetern halten sowohl die Ölzeughose als auch die -jacke den stärksten Witterungen auf See stand. Dank des atmungsaktiven Stoffs aus 100 Prozent Polyamid mit einer Polyurethan-Beschichtung wird Feuchtigkeit schnell von innen nach außen geleitet und der Träger bleibt trocken. Verstärkungen an den richtigen Stellen sorgen für lange Haltbarkeit. Der hohe verstellbare Kragen der Jacke, mit vorgeformter Gesichtsmaske macht die Jacke bei schlechtem Wetter besonders angenehm zu tragen.

Link zum Hersteller: Jacke Stavanger
Link zum Hersteller: Latzhose Stavanger

Offshore-Ölzeug jetzt auch im Damenschnitt


Bergen Latzhose Damen: 199,90 Euro (UVP), Bergen Jacke Damen: 249,90 (UVP)

Das beliebte Offshore-Ölzeug Bergen ist jetzt auch in einem eigenen Damenschnitt erhältlich. Das Set besteht aus der Latzhose in der Farbe Carbon/Schwarz und der Jacke in der Farbkombination Rot/Carbon. Die Latzhose verfügt über breite, elastische Hosenträger mit Schnellverschluss und große Verstärkungen am Gesäß, den Knien und den Beinöffnungen. Die Jacke ist mit einer leicht zugänglichen „Napoleon-Tasche“, einem Taillenzug und D-Ring in einer Stautasche sowie wärmenden Schlupftaschen mit herausziehbarem Fleece-Futter ausgestattet. Sowohl Jacke als auch Hose sind zu 100 Prozent wasserdicht und atmungsaktiv.

Link zum Hersteller: Damen Latzhose Bergen
Link zum Hersteller: Damen Jacke Bergen

Leicht, solide und bequem


Sydney II Jacke: 179,90 Euro (UVP), Sydney II Neon Jacke: 179,90 Euro (UVP)

Neu im Sortiment von crazy4sailing ist die Ölzeugjacke Sydney II. Das weiterentwickelte Ölzeug für Binnen- und Küstenreviere ist ideal für Tagestörns und alle Arten von Outdoor-Aktivitäten geeignet. Das Ober- material der Jacke Sydney II (in den Farben Navy/Weiß und Rot/Navy erhältlich) besteht aus einem zweilagigen, komfortablen und weichen, dennoch soliden Nylongewebe mit Polyurethan-Beschichtung. Für die Jacke Sydney II „NEON“, erhältlich in den Neonfarben Orange und Gelb, wird ein solides Zweilagen-Gewebe aus Polyester mit Polyurethan-Beschichtung verwendet. Diese Materialwahl hat einen technischen Hintergrund. Polyester gewährleistet eine höhere Farbechtheit bei Neonfarben im Vergleich zu Nylon. Der positive Nebeneffekt: Die Jacken sind dadurch besonders leicht. Alle Teile aus der Sydney-Linie sind zu 100 Prozent wasserdicht (Wassersäule 10.000 mm) und atmungsaktiv.

Link zum Hersteller: Sydney II Jacke
Link zum Hersteller: Sydney II Neon Jacke

Warm und geschützt


Neopren Vollfinger- Handschuh: 24,90 Euro (UVP)

Besonders die empfindlichen Finger sind an Bord vielfältigen Beanspruchungen bzw. der Gefahr von Verletzungen ausgesetzt. Optimalen Schutz der Hände bietet der wärmende Vollfinger-Handschuh aus Neopren von crazy4sailing. Die Finger sind ergonomisch vorgeformt, was den Tragekomfort deutlich erhöht. Die Handinnenseiten sind mit weichem, aber zugleich abriebfestem Heavy-Duty-PU-Amara für besten Gripp und Haltbarkeit verstärkt. So lassen sich zum Beispiel Fallen oder Schoten einfach Durchsetzen und Blasen oder Verbrennungen an den Fingern gehören der Vergangenheit an.

Link zum Hersteller: Neopren Vollfinger-Handschuh

Das gesamte Sortiment von crazy4sailing finden Sie unter: www.crazy4sailing.com

Wilfried Erdmann: Segellegende wird 80

In Pommern geboren, beschäftigte er sich schon früh mit extremen Reisen, als dies noch nicht gängig war. Mit 18 Jahren ist er per Fahrrad nach Indien gefahren, bevor ihn die Sehnsucht nach dem Meer packte, die ihn bis heute nicht losgelassen hat. Am 15. April wird Wilfried Erdmann 80 Jahre alt

Schon vor der dreijährigen Weltumseglung mit seiner Ehefrau Astrid (1969 bis 1972) und dem vier Jahre später folgenden Törn mit Gattin und Sohn Kym durch die pazifische Südsee ist er 1968 als erster Deutscher allein um die Erde gesegelt und hat dies als einziger hierzulande 1984/1985 nonstop wiederholt. Später realisierte er auch Segeltörns abseits gängiger Routen. Zum Beispiel 1990 mit einer Jolle rund um Mecklenburg-Vorpommern im Jahr nach dem Mauerfall.

Wilfried Erdmann hat nie mittelmäßige Sachen gemacht. Ebenfalls als erster Deutscher bestand er im Jahre 2000/2001 die größte Herausforderung der Meere: In 343 Tagen segelte er 32 000 Seemeilen auf dem kleinsten je dafür benutzten Boot um die Erde – allein, nonstop und gegen die vorherrschende Windrichtung. Seine überwältigenden Erlebnisse bringt Erdmann zu Papier. Das Buch „Allein gegen den Wind“ steht nach Erscheinen 32 Wochen auf der SPIEGEL- Bestsellerliste. Allein von der Hardcover-Ausgabe sind in sechs Auflagen mehr als 40.000 Exemplare verkauft worden.

Mit „Mein Schicksal heißt Kathena“ debütiert Wilfried Erdmann 1986 im Delius Klasing-Tochterverlag Edition Maritim. Der Titel zählt bis heute zum Verlagsprogramm. Von seinen zahlreichen Büchern wurden außerdem „Die magische Route“, „Ein unmöglicher Törn“ und seine Biografie „Ich greife den Wind“ zum Erfolg. Der anlässlich seines 80. Geburtstages geplante Prachtband „Ich bin auf See – Mein Bild vom Segeln“ wird zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen.

Wilfried Erdmann lebt mit seiner Ehefrau Astrid im schleswig-holsteinischen Goltoft.

KiWo setzt auf Zusammenhalt

Der Baseler Grafiker Jiri Oplatek hat ein neues Motiv im Stil seines farbenfrohen „KiWo“-Design entworfen: Es zeigt einen blau-grünen Kreuzknoten (auch bekannt als Samariterknoten) und den Hashtag #Zusammenhalt.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Kieler Woche 2020 im Zeitraum vom 5. bis 13. September statt.

Die Verlegung der Kieler Woche 2020 von Juni auf September verlangt auch einige Anpassungen im Regattabereich. „Wir können die Regatten nicht 1:1 spiegeln. Die Klassen haben schon lange anders geplant, unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter und wir selbst ja auch“, so Dirk Ramhorst, Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten.

„Es wird also eine andere Kieler Woche als gewohnt, aber wir möchten positive Signale setzen. Natürlich steht die Gesundheit der Aktiven, aller Mitarbeiter und Gäste der Kieler Woche an oberster Stelle“, so Ramhorst, der sehr wohl in die Planungen einbezieht, dass Virologen und die Politik das letzte Wort haben könnten. 

Teil 1 (5.-8. September):
420er, 505er, J/24, J/70, J/80, Contender, Europe, Fareast 28R, Laser 4.7, Laser Rad. (open.), MustoSkiff, VXone  

Teil (9.-13. September):
29er (10. -13. September), 470er, 49er, 49erFX, F18, Finn, Laser Rad W, Laser Std. M, Nacra15, Nacra17, OK-Jolle

Teil III, Seebahnen (5. – 12. September):
5./6. September: Welcome Race (Kiel-Eckernförde-Kiel) für ORC-Club, Folkeboote, Albin Ballad
5./6. September (Kiel-Eckernförde-Kiel) geplant: Aalregatta, Yardstick
10. September: Senatspreis für ORC-Club, Double Hand, Yardstick
11. September/12. September: Silbernes Band für ORC-Club, Double Hand, Yardstick.

IDM Seesegeln
ORCi:  Samstag, 5. September, bis Dienstag, 8. September
ORCi Double Hand: Donnerstag, 10. September, und Freitag/Samstag, 11./12. September

Mylius 50: Hightech vom Feinsten

Der Rumpf wird als Carbon-Sandwich mit Corecell als Distanzmarerial aufgebaut, und auch bei Mast und Baum setzt man auf Kohlefaser, ebenso bei den Wanten. Alternativ kann ROD bestellt werden. Durch die Verwendung dieser sehr leichten, gleichzeitig hochfesten Hightech-Materialien kann das Gesamtgewicht der über 15 Meter langen Yacht auf nur neuneinhalb Tonnen begrenzt werden. Ihre geringe Verdrängung in Kombination mit ihrem jollenähnlich flachen Rumpf und ihrer beachtlichen Am-Wind-Segelfläche von 160 bis 170 Quadratmetern (abhängig vom Schnitt des Großsegels) macht sie zu einer Rennmaschine, die zahlreiche Erfolge auf internationalen Regattabahnen einzufahren verspricht.

Den Gegenpol zur hohen Segelfläche bildet eine schlanke Kielfinne, deren angehängte Pinocchio-Bombe bis auf eine Wassertiefe von 3,50 Metern herabreicht. Mit einem alternativen Kurzkiel lässt sich der maximale Tiefgang auf 2,70 Meter verringern.

Aufgrund ihres leichten Gewichts und ihres sehr aufgeräumten und klar strukturierten Decks könnte man darauf schließen, dass auch die Einbauten auf das Nötigste reduziert sind. Doch weit gefehlt. Für den Innenausbau bietet die Werft mit Sitz im norditalienischen Podenzano drei unterschiedliche Lösungen an, wovon zwei mit drei Doppelkabinen und eine mit nur zwei Schlafzimmern aufwarten. In jedem Fall sind zwei Bäder eingebaut, entweder liegen beide im Vorschiff oder sind als En-Suite-Komponenten an die jeweiligen Schlafzimmer angegliedert. Wer auf professionelle Unterstützung durch einen Bootsmann nicht verzichten mag, lässt sich das Bugsegment zur Skipper-Kabine ausbauen.

Beim Blick unter Deck wird klar, was mit „Open-Space-Konzept“ gemeint ist. Foto: Mylius Yachts

Markenzeichen aller Mylius-Yachten ist jedoch das sogenannte Open-Space-Konzept, das allen Interieur-Layouts zugrunde liegt und das vor allem Liebhaber vollkommen klarer und schnörkelloser Möblierung zu schätzen wissen. Sobald man den Niedergang hinabsteigt, wird deutlich, was damit gemeint ist. Salon und Pantry gehen nahtlos ineinander über, selbst der Blick ins Vorschiff bleibt unverstellt, es sei denn die Schiebetür zum Schlafbereich wird bewusst geschlossen. Unterstützung findet die offene Raumgestaltung durch einen breiten Durchgang zwischen den beiden Sitzgruppen und gedeckte, überwiegend helle Farben an Wänden, Polstern und Möbelmodulen. Allen voran Weiß.

Cruising-Komfort kommt mit der voll ausgestatteten Pantry an Bord, die neben Herd und Spüle auch den unverzichtbaren Kühlschrank bereithält und ausreichend Stauraum für Geschirr und sonstige Küchenutensilien. Damit wird klar: Die Mylius 50 ist zwar als ernstzunehmende Regattayacht angelegt, gleichzeitig soll sie aber auch entspannte Törns ermöglichen. Für eine weitere Annehmlichkeit sorgt die Dinghi-Garage unter dem Cockpitboden. Um das Beiboot darin zu stauen, braucht man nur die Badeplattform abzulassen. Durch das dann geöffnete Tor kann das Beiboot ins Schiff gezogen werden, ohne dass man vorher Luft ablassen muss.

Technische Daten:

Konstruktion:
Mylius Design Team
Lüa: 15,60 m
Länge incl. Bugspriet: 17,63 m
LWL: 14,23 m
Breite: 4,48 m
Tiefgang: 350 m / opt. 2,70 m
Verdrängung: ca. 9,5 t
Ballast: ca. 4,1 t
Wassertank: 400 l
Treibstofftank: 150 l
Motor: Yanmar 4JH57 mit 57 PS
Groß: 102 m2 /altern. 90 m2
Fock: 68 m2
Gennaker: 274 m2
Preis: ab 1.150.000 Euro
Werft: www.mylius.it
Händler: www.westyachting.de

Kompakt und leistungsstark

Die Prolite-Ladegeräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders kompakt, effizient sowie staub- und wassergeschützt sind. Die Baugröße konnte im Vergleich zu den Vorgängern um 40 Prozent verringert werden, während beim Gewicht sogar 50 Prozent eingespart werden konnte. Insgesamt sollen 92 Prozent der eingehenden Energie laut Herstellerangaben über zwei Ausgänge (15A-Version) oder drei Ausgänge (25A-Version) ausgegeben werden. Dank dieses hohen Wirkungsgrades und der natürlichen Konvektionskühlung und dem damit einhergehenden Verzicht auf einen Lüfter arbeitet das Gerät vollkommen geräuschlos. So eignet es sich auch speziell für den Einbau in kleine (Wohn-)Räume an Bord von Segelbooten. Die Serie ist gegen Wasser geschützt und IP67 zertifiziert und auch gegen Entzündung brennbarer Gase geschützt (ISO 8846-Zertifizierung durch das US-Labor IMANNA), was sie ideal in Kombination mit Außenbordbenzinmotoren macht. Außerdem verfügt Prolite über eine Bluetooth-Schnittstelle, wodurch die Geräte mittels der “Dolphin Connect”-App gesteuert werden können. Wahlweise können die Geräte auch mit CANbus- oder NMEA-Schnittstelle geliefert werden. Prolite-Ladegeräte funktionieren mit allen auf dem Markt erhältlichen Batterien, einschließlich Lithium-Ionen-Batterien.

www.allpa.com

Branchenverbände fordern Lockerung der Corona-Maßnahmen

Der Bundesverband Wassersportwirtschat e.V. (BVWW) und der Deutsche Boots- und Schiffbauer-Verband e.V. (DBSV) vertreten die wirtschaftspolitischen Interessen der Wassersportbranche in Deutschland.

Die beiden Verbände haben nun einen Forderungskatalog aufgestellt, um die Folgen der Corona-Maßnahmen für die Branche abzumildern.

Konkret fordern die beiden großen Verbände in einem Schreiben, dass ab dem 20. April:

  • Sportboothäfen geöffnet werden,
  • gewerbliche Arbeiten an Booten und der Hafeninfrastruktur uneingeschränkt zugelassen werden,
  • Boote sowohl von Gewerbetreibenden als auch von Privatleuten über Land und über Wasser in die Häfen verbracht und zu Wasser gelassen werden dürfen (Aufhebung des Ein- und Auslaufverbotes),
  • Übernachtungen auf Privatbooten gestattet werden,
  • eine Versorgung mit Gas, Wasser, Elektrizität, Treibstoff sowie Entsorgung von Abwasser, Müll etc. in Häfen ermöglicht wird,
  • sämtliche Schleusen geöffnet und Bundeswasserstraßen (binnen wie buten) befahren werden dürfen,
  • Boote an Privatleute vermietet werden und von diesen gefahren werden dürfen,
  • touristische Aktivitäten wie das Übernachten in Ferienwohnungen, Zweitwohnungen oder
  • eben auf Booten und Yachten sowie der damit in Verbindung stehende An- und Abreiseverkehr gestattet werden,
  • Fachgeschäfte für Bootsausrüstung öffnen dürfen.

Das vollständige Schreiben, dass von den Geschäftsführern des BVWW und des DBSV unterzeichnet ist, kann hier nachgelesen werden.

Bewerbungsfrist für „Das Grüne Band“ verlängert

Seit 34 Jahren belohnt „Das Grüne Band“ besondere Verdienste um die Talentförderung im Verein und verleiht jedes Jahr an 50 Sportvereine jeweils 5.000 Euro und einen Pokal. Dieser nachhaltigen Förderung des deutschen Nachwuchsleistungssports kommt aufgrund der Corona-Pandemie eine ganz besondere Bedeutung zu, in einer Zeit, in der Training, Wettkampf und Vereinsleben ruhen und auch wichtige Einnahmequellen der Vereine wegfallen.

Bewerben können sich Vereine oder Vereinsabteilungen aus den olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes, deren sportfachlichen Voraussetzungen zur Förderung erfüllt sind. Bis zum 31. Mai 2020 können sich die Vereine bei Ihrem Spitzenverband bewerben.

Mehr informationen zum Wettbewerb um „Das Grüne Band“ gibt es hier

Neue Smartwatch für Segler: Garmin quatix 6

Die neue Smartwatch quatix 6 von Marine-Elektronik-Spezialist Garmin kombiniert die neuesten Funktionen der fēnix 6-Serie mit speziellen Features für Bootsfahrer, Segler, Angler und andere Wassersportler. Dank umfassender Konnektivität mit kompatiblen Garmin-Kartenplottern und weiterer Schiffselektronik lassen sich unter anderem Schiffsdaten direkt auf der Uhr anzeigen, der Autopilot steuern oder Regattafunktionen nutzen. Mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk sowie vorinstallierten Aktivitätsprofilen, wie SUP, Rudern, Golfen, Wandern und Skifahren, ist die quatix 6 für viele Sportarten und Tätigkeiten auf See und an Land geeignet.

Die quatix 6-Serie im Überblick:

  • Neu: größeres, leicht ablesbares 1,3 Zoll-LED-Farbdisplay
  • Neu: Garmin Pay und integrierter Musikspeicher mit Kompatibilität für Spotify, Deezer und Amazon Music
  • Neu: Pulse-Ox-Akklimatisierungssensor zum Überwachen der Blutsauerstoffsättigung und Body Battery zur Energieüberwachung
  • Neu: Deutlich längere Akkulaufzeiten und optimale Steuerung durch PowerManager
  • Neu: vorinstallierte topographische Karten und Unterstützung von optionalen BlueChart g3-Seekarten mit optimierter Kartendarstellung
  • Umfassende Konnektivität mit kompatiblen Garmin-Kartenplottern und weiteren Produkten sowie Empfang von Smart Notifications
  • Optimierter Regatta-Segelassistent mit virtueller Startlinie, Distanz zur Startlinie, Countdown-Timer und Wendeassistent
Neu sind u.a. die vorinstallierten Karten und die Unterstützung von Garmins optionalen BlueChart g3-Seekarten. Foto: Garmin

Immer und überall an Bord die volle Kontrolle

Erstmals lassen sich direkt auf der Uhr die optional erhältlichen BlueChart g3-Seekarten anzeigen, die Garmin- mit Navionics-Daten vereinen. Zusätzlich ist es möglich, Wegpunkte zu setzen, die automatisch mit dem gekoppelten Garmin-Kartenplotter synchronisiert und dort gespeichert werden. Verbunden mit kompatibler Garmin Marine-Elektronik werden NMEA 2000-Bootsdaten, wie Geschwindigkeit, Wassertiefe und -temperatur sowie Winddaten, direkt am Handgelenk angezeigt. Auch kompatible Autopiloten können direkt über die Uhr gesteuert werden. Zudem wird über die vorinstallierte FUSION-Link Lite App die Auswahl des richtigen Sounds an Bord zum Kinderspiel. Skipper profitieren von weiteren hilfreichen Funktionen wie Gezeitendaten, einem Ankeralarm oder einem Ankerleinen-Längenkalkulator. Anglern helfen ein Wettkampf-Timer sowie ein Fischfang-Protokoll dabei, den Überblick zu behalten, während Segler auf die optimierten Segelregatta-Funktionen, wie virtuelle Startlinie, Distanz zur Startlinie, Countdown-Timer und Wendeassistent, setzen können. Die integrierte Mann über Bord-Funktion, mit der sich die aktuelle GPS-Position speichern und automatisch dorthin zurücknavigieren lässt, soll für ein Plus an Sicherheit sorgen.

Vielseitige Funktionen für einen aktiven Lebensstil

Auch im Alltag besticht die quatix 6 mit smarten Features wie Garmin Pay, der Funktion für kontaktloses Bezahlen direkt mit der Uhr. Der erstmals integrierte Musikspeicher bietet Platz für bis zu 2.000 Songs, die ganz einfach im MP3-Format auf die Smartwatch geladen und über kompatible Bluetooth-Kopfhörer jederzeit ohne Handy abgespielt werden können. Premium-Nutzern der Musik-Streamingdienste Spotify, Amazon Music oder Deezer stehen zudem Offline-Playlisten zur Verfügung. Gekoppelt mit dem Smartphone, lassen sich auf dem Display eingehende Anrufe, SMS und Nachrichten anzeigen. Vorinstallierte topografische sowie Skikarten sorgen bei sportlichen Aktivitäten an Land dafür, immer den richtigen Weg einzuschlagen.

Die Herzfrequenzmessung am Handgelenk – auch unter Wasser – sowie der neue Pulse Ox-Blutsauerstoffsättigungssensor geben darüber hinaus Aufschluss über das eigene Wohlbefinden, Stresslevel und die Schlafqualität. Mit der integrierten Body Battery-Funktion behalten Nutzer jederzeit das Energielevel ihres Körpers im Blick und können Training, Ruhezeiten und Schlaf entsprechend planen.

Mit Garmin-Pay kann mit der Uhr am Handgelenk bargeldlos gezahlt werden. Foto: Garmin

Robuster Allrounder im maritimen Look

Die quatix 6 ist bis zu 100 Meter wasserdicht und verfügt über ein durchgängig beleuchtetes, jederzeit gut ablesbares 1,3 Zoll-LED-Farbdisplay. Sie bietet eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen im Smartwatch-Modus, bis zu 36 Stunden im GPS-Modus und bis zu 28 Tagen im GPS-Expeditionsmodus. Dank des neuen Power Managers können Nutzer verschiedene Einstellungen und Sensoren einsehen, die Auswirkung auf die Akku-Leistung haben, und diese entsprechend steuern, um Akku einzusparen.

Die quatix 6 ist ab sofort in zwei Design-Varianten erhältlich: Während die quatix 6 mit Corning Gorilla Glass 3 und einem dunkelblauen Silikonarmband ausgestattet ist, ist die Titanium-Variante mit kratzfester Saphirlinse und ultraleichtem Titan-Gehäuse sowie -Armband ausgestattet und beitzt in dieser Variante ein zusätzliches hellblaues Silikonarmband. Mit Quickfit-Funktion lassen sich die Armbänder kinderleicht austauschen und dem Anlass entsprechend anpassen. Die Marine-Smartwatch ist mit den folgenden Garmin Marineprodukten kompatibel: GPSMAP 722/922/1222 Plus, GPSMAP 1022/1222, GPSMAP 7400, GPSMAP 8400, GHC 20, GNX Wind und GNT 10.

Der Preis liegt bei 699 Euro (UVP) für die quatix 6 und bei 999 Euro (UVP) für die quatix 6 Titanium.

www.garmin.com