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„Sportsfreunde“ sind Segler des Monats

Die „Sportsfreunde“ waren bei der EM in Schweden in der Gruppe B eine Klasse für sich, wie die Konkurrenz neidvoll anerkannte. Gerade auf den Kurzwettfahrten spielte die Mannschaft ihre Leistungsfähigkeit aus und segelte in einem deutschen Trio auf dem Podium zum Titel. Es war die Krönung einer starken Saison der „Sportsfreund“, die nach dem Wiedereinstieg in das Regattageschehen zu dieser Saison bei den Regatten zur Maior und Kieler Woche schon gewonnen hatte und sich dann zur EM ihren Titeltraum erfüllte.

Wie es in der kommenden Saison weitergeht, steht noch nicht fest, da die internationalen Höhepunkte wie WM (vor Newport/USA) und EM (vor Capri/Italien) weit entfernt ausgetragen werden. Doch mittelfristig peilt die „Sportsfreund“ weitere Erfolge an. Der große Wurf bei der WM steht noch aus.

Die Konkurrenz bei der Wahl zum Segler des Monats war angesichts des abstimmungsfreudigen Fankreises der „Sportsfreund“ chancenlos.

Die Ergebnisse:
Axel Seehafer und die Crew der „Sportsfreund“ (ORC Europameister): 87,36 Prozent
Harm Müller-Spreer und die Crew der „Platoon“ (TP52 Weltmeister): 6,69 Prozent
Tim Fischer/Fabian Graf (49er, Worldcup Bronze): 5,95 Prozent

Gute Stimmung am ersten Interboot-Wochenende

Neben den Ausstellern in den Hallen kommen die Shows und das Mitmachprogramm auf dem Messe-See sowie am Interboot Hafen und auf dem Bodensee gut beim Publikum an. „Das Angebot aus Information und Aktion zeigte wieder einmal, dass die Interboot ein breites Publikum anspricht“, resümiert Messechef Klaus Wellmann.

Sonnige Aussichten für die 58. internationale Wassersport-Ausstellung: Am ersten Wochenende der Interboot herrschte positive Stimmung bei Ausstellern und Besuchern. Vom Wakeboard über die Jolle und das Motorboot bis hin zur Segelyacht wurden neueste Trends und Innovationen gezeigt. „Nicht zuletzt aufgrund des guten Wetters zogen auch der Interboot Hafen sowie die vielen Sportveranstaltungen und Regatten, wie die Interboot Trophy, die 38. Deutsche Meisterschaft im Schlauchboot-Slalom und die Oldtimerregatta an der Friedrichshafener Uferpromenade zusätzlich mehrere Tausend Besucher an“, betont Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Rund 100 Boote liegen dort noch bis kommende Woche zum Testen bereit.

Die Interboot präsentiert von Samstag, 21. bis Sonntag, 29. September 2019 täglich von 10 bis 18 Uhr die ganze Welt des Wassersports, der Interboot Hafen lädt täglich bis 19 Uhr zum gemütlichen Sundowner. Die Tageskarte kostet online elf Euro, an der Tageskasse 13 Euro. Die Familienkarte ist online für 27 Euro erhältlich, an der Tageskasse für 30 Euro. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen fünf Euro.

Interboot zeigt nachhaltige Trends

Neun Tage werden auf dem Messegelände Innovationen gezeigt und auf dem Messe-See und am Interboot Hafen die Segel gehisst, Motorboote gestartet und Boards unter die Füße geschnallt.

Ablegen mit Sonnenenergie

Das knapp sechs Meter lange und nur 1,71 Meter schlanke Motorboot für fünf Personen wird von einem 2-kW-Kräutler-E-Antrieb auf 12 km/h gebracht. Solarpaneele laden die Akkus bei Sonnenschein permanent mit 10 bis 12 Ampere, so dass der Junior bei einer völlig ausreichenden Motorleistung von 600 Watt autark ist und nur bei bedecktem Himmel oder Dunkelheit mit Landstrom nachversorgt werden muss. LED-Navigationslaternen gehören genauso zum Standardbetrieb wie eine 12-Volt- und USB-Steckdose sowie eine vollautomatische, elektrische Bilgenpumpe.

ReThink Plastic-Area widmet sich dem Schutz der Meere

Der Schutz der Meere ist Thema auf der Interboot: Die ReThink Plastic-Area in Halle B3 möchte Wassersportler dafür sensibilisieren und macht mit 3D-Simulationen und Filmen auf die Verschmutzung in den Meeren aufmerksam. Sie zeigt, welche Auswirkungen Müll auf die Meere hat, wie man ihn im Alltag vermeiden kann und welche plastikfreien Alternativen zum Schutz der Ozeane beitragen.

ReThink Plastic-Area widmet sich dem Schutz der Meere. Foto: Felix Kaestle/Messe Friedrichshafen

Luftkisseneffekt spart Sprit und gleicht Wellen aus

Die „Gran Turismo 32“ ist mit 9,95 Metern die kleinste Version der insgesamt fünf Motorcruiser umfassenden Serie der französischen Segel- und Motorboot-Werft Bénéteau. Der Airstep-Rumpf verstärkt bei schneller Fahrt die Luftzufuhr von vorn und erzeugt einen Luftkisseneffekt. Das senkt den Treibstoffverbrauch und sorgt bei Wellengang für Fahrkomfort mit Innen- oder Außenborder. Das Deckslayout wurde bewusst zum Wasser hin offen gestaltet, Badeplattform und Cockpit großzügig ausgelegt. Dazu gibt es drei Sonnenliegen auf dem Vordeck. Bis zu sechs Personen finden an Bord Platz.

Robuste Eleganz durch Alu-/Holzkombi

Die deutsch-schweizerische Werftenkooperation von BARRO und Mändli baut Weidlinge und Fährboote aus Aluminium mit individuellem Mahagoni-Ausbau. Die Serie Duett verbindet die Robustheit und die Vorteile eines Alurumpfes mit der Eleganz und Wärme eines Holzbootes. Lieferbar in sechs und sieben Meter Länge. Mit Motorisierungen von 25 bis 100 PS bieten sie einen breiten Einsatzbereich. Die selbstlenzenden Übersetzboote sind unsinkbar.

Tischlein deck dich auf Zuruf

Sprachassistenten wie Alexa sind in aller Munde. Aber eine Kochinsel haben sie noch nicht gesteuert. Das ändert sich mit der Weltneuheit aus Waltenhofen, die nicht nur patentiert ist, sondern kontinuierlich weiterentwickelt wird. Auf Zuruf wird die Sitzbank ausgeklappt und die Arbeitsplatte auf die individuell passende Höhe eingestellt. Schubladen öffnen sich wie von Geisterhand, auch die Kaffeemaschine ist per Sprachbefehl sofort betriebsbereit. Eine Leichtbauversion mit knapp 450 Kilogramm zielt auf den Yachtbau.

Flachsfasern als klimaschonendes Bootsbaumaterial

Kein Glas oder Carbon, sondern Flachs als recyclefähiges Bootsbaumaterial machen die Weltneuheit aus Bremen zu einem nachhaltigen Bio-Boot. Nach der Bente bringt Greenboats einen 8,20 Meter langen und 2,25 Meter breiten Daysailer aus Naturfaser verstärktem Kunststoff (NFK), um bereits beim Bootsbau möglichst wenig CO2 auszustoßen. Die Linien stammen von judel/vrolijk & co. Die „Flax 27“ ist mit einem „Torqeedo Cruise 2.0 FP“ (Faltpropeller) und einer „Power 24-3500“ Batterie ausgestattet und klimaneutral unterwegs.

Schnell und einfach zu segeln mit Superyachtsilhouette

Mit 14,43 Metern Länge über alles bei einer Breite von 4,49 Meter ist die Bavaria C45 eine der größten Yachten auf der Messe. Der langgezogene Rumpf mit seinen drei großen Fenstern sowie der durch sein langes Fensterband schlank wirkende Aufbau lassen den 45-Füßer in der Silhouette wie eine Superyacht erscheinen. Eine Tendergarage hinter der Badeplattform untermauert dies. Drei, vier oder optional sogar fünf Kabinen sowie die Ausstattungsvarianten ‚Style‘ und ‚Holiday‘ stehen für die Allroundeigenschaften. Wichtig war dem Entwicklungsteam, dass das Boot nicht nur schnell, sondern auch einfach zu segeln ist. Deshalb gehört zum Beispiel eine Selbstwendefock zum Grundkonzept.

Langsam, aber sauber von Badebucht zu Badebucht

Die Plattform auf zwei Rümpfen zum Sonnenbaden und Chillen ist knapp vier Meter lang und 2,18 Meter breit. Die Sitze lassen sich zu Liegeflächen umklappen. Mit weniger als 350 Kilogramm Gesamtgewicht lässt sich die „Litore One“ auch leicht auf einem ungebremsten Trailer ziehen. Das Konzept stammt aus Slowenien. Ein „Torqeedo Travel 1103 CL“ befördert vier bis fünf Personen von Bucht zu Bucht.

Neun Tage volles Programm am Bodensee

Die Interboot präsentiert von Samstag, 21. bis Sonntag, 29. September 2019 täglich von 10 bis 18 Uhr die ganze Welt des Wassersports, der Interboot Hafen lädt täglich bis 19 Uhr zum gemütlichen Sundowner. Die Tageskarte kostet online elf Euro, an der Tageskasse 13 Euro. Die Familienkarte ist online für 27 Euro erhältlich, an der Tageskasse für 30 Euro. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen fünf Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interboot.de, www.facebook.de/interboot, www.instagram.com/interboot.friedrichshafen und #interboot.

Segelbundesliga: Berlin und Kiel in Siegeslaune

Hoch spannend bleibt es in der Qualifikation um die Plätze für die SAILING Champions League sowie den Aufstieg und Abstieg zwischen den Bundesligen. Die Podiumsplätze in der 1. Bundesliga in Kiel – organisiert von Kiel-Marketing und ausgerichtet vom TSV Schilksee – gehen an den VSaW aus Berlin vor dem amtierenden Deutschen Meister aus Hamburg, dem Norddeutschen Regatta Verein, auf Platz zwei und dem Chiemsee Yacht Club auf Platz drei. In der 2. Bundesliga waren ONEKiel vor dem Hamburger Blankeneser Segel-Club und dem Lübecker Segler Verein von 1885 nicht zu schlagen.

Es ist offiziell: im Jahr 2019 gibt es einen neuen Deutschen Meister der Segelvereine. Der Kampf um den Meistertitel entscheidet sich zwischen dem VSaW und dem Bayerischen Yacht-Club (BYC). „Wir geben beim Finale noch mal alles. Wir wissen, dass unsere Chancen auf den Meistertitel gering sind. In Glücksburg versuchen wir unseren zweiten Platz zu sichern und auszubauen, um sicher bei dem SAILING Champions League 2020 dabei zu sein. Wir schauen nicht auf die Gegner hinter uns, sondern konzentrieren uns auf unsere Leistung“, erklärt Nick Beulke vom BYC.

Mit 15 Punkten Vorsprung (beim Finale können maximal 18 Punkte dazukommen) vor dem BYC gehen die Berliner in den letzten Spieltag. Dritter in der Tabelle ist der Wassersport-Verein Hemelingen aus Bremen.

Der Kampf um die fünf Startplätze für die SAILING Champions League oben in der Tabelle sowie die vier Abstiegsplätze ist offen wie nie. Hochspannung ist beim Finale in Glücksburg vorprogrammiert.

In der 2. Bundesliga rechnen alle mit dem Gesamtsieg von ONEKiel. Beim Heimspiel in Kiel.Sailing.City machen die Liga-Neulinge ihren direkten Durchmarsch in die 1. Bundesliga nur ein Jahr nach der Qualifikation als Nachrücker für die 2. Bundesliga perfekt. Gejagt werden die Kieler in der Tabelle vom Blankeneser Segel-Club und dem Potsdamer Yacht Club.

Auch in der 2. Bundesliga wird es beim Finale auf jedes Rennergebnis ankommen, wenn es um den Aufstieg in die 1. Bundesliga der besten vier Clubs sowie den Abstieg der letzten vier Clubs geht.

Das große Saisonfinale für die 36 Clubs der 1. und 2. Segel-Bundesliga steigt in Glücksburg beim Flensburger Segel-Club vom 17. bis 19. Oktober. Direkt im Anschluss am 20. und 21. Oktober findet der Deutsche Segel-Liga Pokal mit der Qualifikation für die 2. Bundesliga ebenfalls im hohen Norden in Glücksburg statt.

Die Ergebnisse der 1. Segel-Bundesliga finden Sie hier.

Die Ergebnisse der 2. Segel-Bundesliga finden Sie hier.

Wahl zu den Seglern des Monats August

Die deutschen Big Boats setzten im August die Big Points. Mit Trophäen von Welt- und Europameisterschaft kehrten die Teams in die Heimat zurück. Zur Europameisterschaft der ORC-Yachten in Schweden räumten die deutschen Crews gleich alle Medaillen in der Gruppe B ab – mit der „Sportsfreund“ an der Spitze. Top auf der Liste war auch die „Platoon“. Die TP52 von Harm Müller-Spreer gewann die WM vor Mallorca in einem knappen Finish. Aber auch die Olympia-Aspiranten machen Hoffnung. Beim Worldcup vor Enoshima hatten die 49er schon die Hand an der Goldmedaille. Nur knapp geschlagen mussten sich Tim Fischer/Fabian Graf schließlich mit Bronze begnügen. Diese drei Crews stehen für August auf der Liste für die Wahl zu den Seglern des Monats. Der Publikumsentscheid ist auf Sail24.com freigeschaltet vom 16. bis 23. September.

Tim Fischer/Fabian Graf (Worldcup-Bronze im 49er):

Im vergangenen Jahr gewann das Duo aus Hamburg und Berlin bei der Weltmeisterschaft überraschend die Bronzemedaille. Seitdem ist klar, dass die junge Mannschaft zur Weltspitze und zu den Teams gehört, die für Deutschland um die Teilnahme an den Olympischen Spielen in 2020 mitspielen. Diesen Status haben die Beiden nun mit einer erneuten Bronzemedaille untermauert. Beim Worldcup vor Enoshima, dem künftigen Olympia-Revier, gingen Fischer/Graf als Führende in das Finale. Das Gold wäre ihnen wohl nicht zu nehmen gewesen, wenn sie nicht gekentert wären. Als Letzte des Medal Race konnten sie sich dennoch über den dritten Platz beim Worldcup freuen. Foto: Sailing Energy

Axel Seehafer und die Crew der „Sportsfreund“ (Europameister ORC, Gruppe B):

Erst zu dieser Saison hat Axel Seehafer seine „neue Sportsfreund“ auf die Bahn gebracht. Mit einer gebrauchten X41 ist Seehafer nach einer Pause wieder in den ORC-Circuit eingestiegen. Und der Neueinstieg funktionierte auf Anhieb. Bei der Maior-Regatta und der Kieler Woche dominierte die Seehafer-Crew das Geschehen. Zur Deutschen Meisterschaft gab es zwar einen Dämpfer. Doch zur EM waren die „Sporties“ voll auf der Höhe. Mit einer souveränen Siegesserie – insbesondere bei den Up-and-Down-Wettfahrten – sicherte sich die Mannschaft die Goldmedaille. Der harte Wettkampf in Deutschland in dieser Klasse dürfte zum hohen Niveau der GER-Teams beigetragen haben. Foto: segel-bilder.de

Harm Müller-Spreer und die Crew der „Platoon“ (Weltmeister der TP52):

Bereits zum zweiten Mal seit 2017 ist es der Crew der „Platoon“ gelungen, sich die Krone des profesionellen TP52-Circuits aufzusetzen. Bei der Weltmeisterschaft vor Mallorca segelte die Mannschaft des Eigners und Steuermanns aus Hamburg mit einer konstant starken Serie als sicher Führende in den letzten Tag. Dann zeigte die internationale Profi-Crew zwar einige Nerven, doch am Ende gelang es, die Konkurrenz knapp auf Distanz zu halten. Ein Erfolgsfaktor des Projektes ist die Beständigkeit: Denn in den vergangenen drei Jahren segelte die Mannschaft in fast identischer Besetzung zusammen – angeführt vom Hamburger Steuermann und von Taktiker John Kostecki. Foto: Nico Martinez

Segler des Monats August

Inklusionscup auf dem Wittensee

„Meer bewegen“ ermöglicht Menschen mit und ohne Behinderung das Segeln. Dazu verfügt der Club über zwei RS Venture, die mit Schalensitzen und Joystick-Steuerung behindertengerecht ausgestattet sind. Außerdem hat der Club eine 2.4mR im Einsatz, und über das Opti-Projekt der Immac Sailing Academy hat der Verein auch noch drei Optis erhalten. Nachdem der Verein, der 2015 von zwei Nautikern gegründet wurde, zunächst nur am Wittensee tätig war, ist seit diesem Jahr bei der SV Kiel ein zweiter Standort hinzugekommen. Der Verein bietet regelmäßige Segelkurse, Schnuppersegeltage, Sonntagssegeln, wöchentliche Trainings für Schulklassen aus einer Förderschule und Segeltage für Gruppen und Familien an. Die barrierefreien Boote lassen hierbei eine Behinderung, ganz gleich ob körperlich oder geistig, in den Hintergrund treten. Für die Macher von „Meer bewegen“ ist es besonders wichtig zu betonen, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammen segeln. Der Zweite Vorsitzende Thomas Preuhsler will dabei jegliche Barriere beseitigen, die sich beim Segeln ergeben könnten. Dazu zählt für ihn auch das Geld. Daher gibt es auch kostenlose Angebote beim Sonntagssegeln. Und auch die Mitgliedsbeiträge sind sehr niedrig gehalten. So wird keine Aufnahmegebühr verlangt, eine Jahresmitgliedschaft kostet 60 Euro, und eine Familie ist sogar für 100 Euro dabei. Für den symbolischen Betrag von einem Euro pro Stunde können dann auch die Boote genutzt werden. Auf 30 Mitglieder ist der Verein, der zunächst nur von den Gründungsmitgliedern betrieben wurde, inzwischen angewachsen.

Für den 1. Venture Cup haben die selbsternanneten Inklusionspiraten ein neues Format entwickelt: Auf den RS Venture Connect sollen viele kurze Wettfahrten gesegelt werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Teilnehmer eine Behinderung haben oder nicht. Es wird keine Unterscheidung in der Altersklasse oder nach dem Geschlecht gemacht. An dieser Regatta können Menschen mit körperlichen, geistigen oder ohne Behinderungen teilnehmen. Eigene Boote müssen nicht zwingend mitgebracht werden, da der Verein die entsprechenden Jollen stellen kann. Andere Gastvereine können natürlich auch ihre RS Ventures mitbringen. Kooperationen bestehen dabei schon mit der Segelabteilung des FC St. Pauli sowie dem RS-Importeur, so dass vier RS Venture in jedem Fall zur Verfügung stehen.

Am Samstag, 28. September, findet eine Bootseinweisung und ein Training auf dem Wittensee statt. Dabei werden die Zweierteams zusammengestellt, sofern nicht gemeinsam zur Regatta gemeldet wurde, und das Revier kennengelernt. Auch können die Wettfahrtregeln geprobt werden: Es wird nach den Vorfahrtsregeln der Kollisionsverhütungsregeln gesegelt. Mit diesen übersichtlichen, leicht zu lernenden Regeln, können auch völlige Neulinge an den Wettfahrten teilnehmen. Am Abend ist bei einem gemeinsam Grillbuffet ein Kennenlernen und Austausch der Akteure geplant.

Am Sonntag, 29. September, folgen die eigentlichen Wettfahrten. Es ist geplant, dass alle Teams gegeneinander segeln. Je nach Anzahl der Meldungen werden über eine „Turnierwertung“ die Platzierungen ermittelt. Alle Teilnehmer erhalten Preise. Der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages wird um 15 Uhr einen von ihm gestifteten Wanderpreis an das Gewinnerteam überreichen.

Weitere Informationen unter www.meer-bewegen.de.

Battle der besten Segel-Clubs Deutschlands auf der Kieler Innenförde

Der fünfte und vorletzte Spieltag der aktuellen Bundesliga-Saison steht vor der Tür und die ersten großen Entscheidungen können fallen. Die Punkteabstände in der Gesamttabelle sind eng, jeder kleinste Fehler kann entscheidend sein. 

Die Spitzenposition in der 1. Bundesliga belegt der Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) aus Berlin. Im Vergleich zum amtierenden Deutschen Meister, dem Norddeutschen Regatta Verein aus Hamburg, und der Konkurrenz haben die Hauptstädter keine Nerven gezeigt und führen souverän seit Saisonbeginn die Tabelle an: „Der Druck wächst natürlich immer mehr – wir sind fast schon in der Bringschuld für den Titel des Deutschen Meisters! Allerdings kann noch so viel passieren. Wir wollen beim nächsten Event in Kiel auf jeden Fall wieder voll angreifen“, sagt Steuermann Jasper Wagner. Mit ihm an den Start gehen der ligaerfahrene Tim Elsner, Carl Naumann sowie Max Salzwedel. 

Von Freitag bis Sonntag begrüßen der ausrichtende TSV Schilksee und Organisator Kiel-Marketing alle Zuschauer ab 11 Uhr an der Kieler Innenförde, um sich das alljährliche Spektakel im Herzen von Kiel.Sailing.City nicht entgehen zu lassen.

Der Startschuss der ersten Wettfahrten fällt am Freitag um 11.00 Uhr. Am Samstag und Sonntag werden die Rennen der 1. Bundesliga ab 12.00 Uhr live auf segelbundesliga.de übertragen. Zudem sind die Renngeschehen mittels der SAP Sailing Analytics mit einem Live Leaderboard, 2D-Visualisierungen und GPS-Tracking zu verfolgen. Alle Ergebnisse sind ab Freitag auf sapsailing.com zu finden.

Neue Dehler 30 OD im Wasser

Punktlandung: Rechtzeitig zum Cannes Yachtfestival hat Dehler die neue Dehle 30 One Design zu Wasser gelassen. Noch bis zum Ende der Messe am Sonntag kann die Dehler 30 am Stand SAIL208 besichtigt werden. Interessierte können sich unter diesem Link anmelden.

meanwhile in Cannes… #playharder

Gepostet von Dehler30od am Samstag, 7. September 2019

Die Offshore Olympia-Klasse für Paris – Doublehanded mixed – befeuert die Diskussion um den am besten geeignete Bootstyp. Die Dehler 30od würde durchaus in das Anforderungsprofil passen. Mit dem Entwurf des sportlichen Kreuzers möchte Dehler auch genau dieses Profil erfüllen. Sollte die Dehler 30 den Sprung in die Olympischen Bootsklassen wäre dies ein großer Prestigeerfolg für die Werft, die den Bootsbau in Deutschland seit den Anfängen mitbestimmte. Mit der Sprinta Sport und der späteren Dehler DB1 (aus der die Dehler 34 entstand) festigte die Werft den Ruf als Schmiede für schnelle Schiffe, die international das Regattageschehen dominierten. Doch im neuen Jahrtausend wurde es still um Dehler. Unter dem neuen Besitzer, der Hansegroup, setzt die Traditionswerft aber alles daran, die Marke Dehler wieder an die Spitze zu bringen.

RVS feiert stimmungsvolles Saionfinale

Der auslaufenden Sommer bot zwar nur einen Tag segelbaren Wind, aber Wettfahrtleiter Eckart Reinke packte in den vier Wettfahrten mit einem aufregenden Finale. Nach drei Up-and-Down-Rennen, die durch drehende Winde und wehcselnde Ergebnisse geprägt waren, schickte er die beiden Startgruppen auf einen spannendes Coastal-Race zum Abschluss. In dem Spezialformat ging es nach der Startkreuz auf einen sternenförmigen Kurs um drei Tonnen, deren Reihenfolge der Rundung frei zu wählen war. So ging das Gros des Feldes zwar auf eine Runde gegen den Uhrzeigersinn, einige Ausreißer versuchten sich aber auch auf dem entgegengesetzten Kurs. Es zeigte sich, dass die drei Tonnen sehr exakt ausgelegt waren und die Unterschiede auf den beiden Runden nur marginal ausfielen.

Für einen Nervenkitzel sorgte dann der Zieleinlauf. Reinke hatte das Finish mitten in den inneren Hafen von olpenitz gelegt – und innerhalb weniger Minuten ging die gesamte Flotte über die Linie, inklusive einiger letzter Wendenduelle direkt an der Kaimauer. „Das war ein abwechslungsreicher und kurzweiliger Tag mit stark drehenden Winden. Die Wettfahrtleitung hat wirklich einen super Job gemacht, ganz prima“, sagte „Sydbank“-Skipper Torsten Bastiansen. Er hatte mit seiner Crew der X-41 allen Grund zur Freude, lag er in Gruppe ORC 1/2 doch nach den vier Wettfahrten mit einem Punkt vor dem Schwesterschiff „Sportsfreund“ von Axel Seehafer. Jens Kuphals „Intermezzo“ folgte mit sieben Punkten auf Rang drei.

In ORC 3/4 hatte die Crew um Henning Tebbe und Jürgen Klinghardt mit „patent4“ den besten Riecher für die stellenweise stark drehenden Winde und führte nach vier Wettfahrten ihre Klasse an. „Bei ablandigem Wind war es heute wirklich nicht einfach, stets die richtige Seite zu treffen“, sagte „patent4“-Steuermann Henning Tebbe. Ein Blick auf die weiteren Ränge zeigt, wie knapp auch in Klasse ORC 3/4 die Rennen liefen. Gerade mal ein Punkt trennte „patent4“ von der zweitplatzierten Melges 24 „Bostik Bad Bays“ von Jan Schmidt, die wiederum punktgleich vor Knut Freudenbergs First 36.7 „Halbtrocken“ lag.

Bei diesen Ergebnissen blieb es schließlich, da der Sonntag keinen segelbaren Wind mehr bot. Der großartigen Stimmung tat das keinen Abbruch. Die Crews feierten nich auf dem Steg ihre Siegerehrung und bekundeten ihren festen Willen, im kommenden Jahr wieder zu kommen und dann auch noch weitere Mannschaften zum Kommen zu animieren.

14 Teams kamen zum RVS-Saisonfinale nach Port Olpenitz. Foto: Frieder Griem

Zum Gelingen des Events trugen sowohl die Möglichkeiten des Port Olpenitz mit dem weitläufigen Hafen und den Ferienhaus-Unterkünften direkt am Hafen als auch die BBQ- und Spanferkel-Abende bei. Glücklich zeigten sich die drei Veranstalter, Bertil Balser und Bendix Hügelmann von der RVS sowie Sven Christensen vom Kieler Yacht-Club. „Das Finale war ein voller Erfolg“, so der einhellige Tenor. „Uns hat es viel Spaß gemacht, wir sehen uns zum RVS-Saisonfinale 2020 Anfang September wieder hier in Port Olpenitz“, sagte RVS-Vize Bendix Hügelmann.

Begeistert zeigte sich auch DSV-Vizepräsident Clemens Fackeldey, dem es auch ein persönliches Anliegen war, beim RVS-Saisonfinale vor Ort zu sein. Daher hatte er extra seinen Urlaub unterbrochen und eine 400 Kilometer lange Anreise in Kauf genommen. „Ich habe die Rennen interessiert und begeistert verfolgt“, sagte Fackeldey, der am Samstagabend die erfolgreichen Crews der vergangenen ORC Europameisterschaft für die RVS ehrte. Vor dem schwedischen Oxelösund hatte im August das Dreigestirn der „Sportsfreund“, „Intermezzo“ und der „Halbtrocken 4.0“ die ersten drei Plätze belegen können. „Macht weiter so“, so Fackeldeys Botschaft an die Segler und die RVS, deren Arbeit der DSV-Vize besonders hervorhob.

Henningsen & Steckmest: 60 Jahre Bootsbaukunst

An der Jubiläumsregatta auf der Schlei, ausgerichtet von Henningsen & Steckmest, nahmen über 50 Yachten teil. Darunter befanden sich 40 Scalar-Yachten (wie 28, 31, 34, 36 Scalare) sowie verschiedene Einzelbauten der Werft.

Über 50 Boote nahmen an der Jubiläumsregatta teil. © Nico Krauss / Hamburg

Von der ersten gebauten Yacht, nämlich dem Folkeboot Kairos (1959) über 6,5 KR Yachten, die jeweils ihren 50. Geburtstag feierten und die Ur-Scalar (1973) bis hin zum vorletzten Neubau war nahezu die gesamte Werftgeschichte auf der Regattabahn. Die Schlei bot bei bestem Wetter all diesen schönen Yachten eine sehr passende Kulisse.

60 Jahre Werftgeschichte auf der Schlei unterwegs. © Nico Krauss / Hamburg

Am Abend zum Jubiläumsfest versammelten sich ein Drittel aller Eigner, der jemals gebauten Henningsen & Steckmest Yachten im Werfthafen sowie viele langjährige Hafenlieger und Kunden. Die Jubiläumsrede von Rolf Steckmest mit historischen Einblicken, die Preisverteilung und der Anblick der vielen Yachten im Werfthafen rundeten den Abend ab.

Eine solche Verbundenheit mit der Bauwerft sowie langjährige Treue ist sicher nicht alltäglich.

Beste Bedingungen für die Teilnehmer der Regatta. © Nico Krauss / Hamburg

Messe KlarSchiff: K.O. nach der zweiten Runde

„Die Veranstaltung KlarSchiff wird 2020 nicht stattfinden.“ Mit diesem kurzen Satz besiegelt die Stadthalle Bremerhaven nach nur zwei Messen das Ende der Wassersportveranstaltung in der Seestadt. Eigentlich habe man ursprünglich erst nach einer dritten KlarSchiff Bilanz ziehen wollen, sagt der Geschäftsführer der Stadthalle, Raymond Kiesbye: „Ab der vierten Veranstaltung hätte die KlarSchiff kostendeckend laufen sollen. Aber die absteigende Kurve bei Ausstellern und Besuchern hat uns zu einem früheren Schlussstrich bewogen.“

Von einem Drittel weniger an Besuchern als bei der Premiere der KlarSchiff 2018 spricht Bremerhavens Tourismus- und Stadthallenchef Raymond Kiesbye, wenn er auf das Frühjahr dieses Jahres schaut: „Gleichzeitig hatten wir Druck aus der Kämmerei, unsere defizitären Veranstaltungen in der Stadthalle auf den Prüfstand zu stellen.“ Lediglich der Maritime Flohmarkt am Sonntag sei gut gelaufen. Da überlege die Stadthalle für das Frühjahr 2020 eine Fortsetzung in Verbindung mit einem „Nautiquariat“.

Wobei auch der Ideengeber für die KlarSchiff die Flohmarktidee retten möchte: Rolf Noll vom Kutter- und Museumshavenverein Vegesack hat schon Nägel mit Köpfen gemacht und für den 6. Oktober 2019 einen Maritimen Flohmarkt im Kulturbahnhof Vegesack (KUBA) ausgeschrieben. Von 8 bis 10 Uhr soll aufgebaut werden, bis 17 Uhr läuft die Veranstaltung. Noll zeigt sich schon etwas betrübt, dass nun auch die Nachfolgeveranstaltung der ehemaligen Boatfit in Bremen eingestellt wird: „Messemacherin Cindy Scharnhorst hat sich wirklich bemüht. Aber es war mein Rat und auch der von Mitinitiator Klaus Schlösser, sich noch einen Profi und Kenner der maritimen Szene für die Akquisition von Ausstellern dazu zu holen“, so Noll. Er könne die Entscheidung von Raymond Kiesbye sogar nachvollziehen angesichts der großen Hallenflächen, die die Stadthalle letztlich nicht wie geplant vermieten konnte und sie dann Vereinen wie der Schiffergilde kostenlos überlassen habe.

Klaus Schlösser von bootsausbildung.com hat auf den beiden KlarSchiff-Messen ziemlich erfolgreich das Seminarprogramm auf die Beine gestellt – mit gut gebuchten Kursen vom Pyroschein über Funkzeugnisse bis hin zu Vorträgen zur Tablet-Navigation an Bord. Schlösser hatte für die Stadthalle den Rat, die Messe weg von einer Besuchermesse hin zu einer Fachmesse zu entwickeln – bei deutlich höheren Eintrittspreisen, aber qualitativ hochwertigstem Angebot für alle, die ihr Boot auf die nächste Saison vorbereiten wollten: „Wenn Du ansonsten mit der kleinen Reichweite einer solchen Messe bei 5.000 bis 6.000 Besuchern rumkrebst, dann lässt sich schnell ausrechnen, dass das bei sechs Euro Eintritt nicht gut klappen kann.“

Schlösser wie auch Noll sind nun aber selbst erst einmal am Ende mit ihrer Idee einer Wassersportmesse für das Land Bremen. „Wir haben erst eine Messe begraben und jetzt die nächste. Bei mir ist da die Luft erst einmal raus – zumal meine Kernkompetenz in der Ausbildung und nicht beim Messemachen liegt. Aber es ist schon schade, weil so eine Messe meiner Meinung nach in die Region gehört.“, sagt Klaus Schlösser.

Volker Kölling

Der „Delphin“ ist im Wasser

„Dies ist ein bedeutender Moment für das Team – nicht nur, weil es ein neues Boot ist, sondern auch, weil wir nach 2017 ein ganz neues Konzept entwickeln mussten. In der kurzen Zeit seit der Veröffentlichung des Konzepts im November 2017 ist eine großartige Leistung des Teams, dies in die Realität umgesetzt zu haben“, sagte Kevin Shoebridge, COO des Emirates Team New Zealand.

Über 100.000 Stunden Entwicklungsarbeit der 65 Designer und Bootsbauer sollen in die Yacht geflossen sein, bis der Cupper entworfen und gebaut worden ist. Dafür wurde auch eigens eine ETNZ-Produktionsanlage in Auckland in einer leeren Fabrikhalle gebaut.

„Wir hatten seit dem Moment, in dem wir beschlossen haben, eine eigene Produktionsstätte zu errichten, Druck. Wir haben ein Team von 42 engagierten Leuten auf der Werft aufgebaut, die mit Hochdruck daran gearbeitet haben, dieses Boot aus der Halle zu schieben“, sagte Sean Regan, der den Aufbau der Werft geleitet hat. „Selbst für die erfahrensten Bootsbauer im Team war dies eine sehr einzigartige Konstruktion, da es sich um ein so hoch entwickeltes Boot handelt. Es ist ermutigend, dass für einige unserer jungen Bootsbauer der erste Bau auf einem Boot erfolgte, das in Bezug auf Konstruktion, Design und Leistung den neuesten Stand der Entwicklung aufweist.“

Der Leiter des ETNZ-Designteams, Dan Bernasconi, hatte zunächst die AC75-Klassenregeln mitentwickelt, bevor er sich auf das spezifische Design des neuseeländischen Bootes fokussierte: „Design und Konstruktion des AC75 stecken voller Innovationen – mehr als bei den AC50 auf Bermuda“, sagte Bernasconi. „Der AC75 ist ein völlig neues Konzept und hat in vielen Bereichen eine Menge Herausforderungen mit sich gebracht. Aber genau dafür wurde die Regel entwickelt, um die Entwicklung auf das Äußerste zu treiben. Wir waren in keinem Aspekt unseres Designs konservativ. Es wird nicht lange dauern, bis wir uns dem Design unseres zweiten Bootes widmen müssen, das wir schließlich im America’s Cup 2021 einsetzen werden. Deshalb müssen wir so viele unserer Ideen wie möglich in dieser Yacht testen.“

Im Gegensatz zu den anderen großen Herausfordererm konzentrierte sich das Emirates Team New Zealand bei der Entwicklung seines ersten Bootes ausschließlich auf Computersimulationen, anstatt ein Testboot im kleineren Maßstab zu bauen. Nun aber ist das ETNZ das erste Team, das einen AC75 im Praxis-Einsatz testen kann.

„Wir werden nervös sein, wenn wir die Yacht zum ersten Mal segeln. Aber ich bin mir sicher, dass das bei allen Teams nicht anders ist“, sagte Skipper Glenn Ashby. „Die AC75 sind große, leistungsstarke und schnelle Boote und es wird nur eine Handvoll davon geben. Aber nach unserer Einschätzung sind sie ausgereifter als das, was wir in den letzten beiden America’s Cups gesegelt sind. Wie bei jedem neuen Boot geht es darum, es langsam auf Touren zu bringen, effizientes Segeln zu erlernen, die Entwicklung der Konstruktionen voranzutreiben und dann die Stunden zu nutzen, um sich auf das AC World Series in Sardinien im April 2020 vorzubereiten.“

Das Emirates Team New Zealand wird sich nun auf eine intensive Testphase am Hauraki-Golf von Auckland in den Frühlings- und Sommermonaten konzentrieren und den Vorteil nutzen, auf dem Rennkurs des AC zu trainieren.