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boot 2020: Neue Einsteiger-Aktion

Ob Neueinsteiger in den Opti, Nachwuchs auf der Suche nach einer Jolle oder einem Einsteiger-Kielboot, ob Erstcharterer oder frischgebackener Bootseigner auf der Suche nach Tipps für den ersten eigenen Törn, in Halle 15 (Stand D21) wird Ihnen geholfen. Dazu steigen Vereine, Verbände, Verlage, Segelschulen, Serviceunternehmen und Hersteller in ein Boot.

Am Counter „Dein Revier – Dein Verein“ weist der Deutsche Segler-Verband (DSV) den kürzesten Weg zum nächsten Segelrevier oder zum Verein in Ihrer Nähe, der beim Einstieg helfen kann. Auf einem großen Touchscreen kann man sich hier über die verschiedenen Reviere informieren und sich mit Fragen zum Thema Führerschein, führerscheinfreie Reviere oder Einstiegsmöglichkeiten in einen Verein an die DSV-Mitarbeiter wenden. Die nordrhein-westfälischen Segelvereine ETUF, Remscheider Segelyachtclub Bevertalsperre, Segelklub Bayer Uerdingen und YC Bayer Leverkusen sowie der Heinz-Nixdorf-Verein heißen die Jugend willkommen und beraten Neueinsteiger, erklären ihre Vereinsangebote oder geben Trainern Tipps für die Jugendarbeit an die Hand.

Der Deutsche Hochseesportverband Hansa hilft bei der Suche nach dem geeigneten Boot für die eigenen Ansprüche, der Verband Deutscher Sportbootschulen (VDS) zeigt Wege, ohne Bindung an Organisationen einfach abzulegen und zu segeln. Und schließlich erläutert Pantaenius, wie man sich absichert und versichert, um einfach und unbeschwert Spaß an Bord haben zu können.

Die Fachleute in Halle 15 finden Antworten auf ihre drängendsten Fragen: „Wo kann ich segeln?“ „Brauche ich einen Führerschein?“ Wo kann ich den Führerschein machen?“ „Welches Revier ist in meiner Nähe?“ „Welcher Verein kommt für mich in Frage?“ „Welches Boot passt zu mir?“ „Kann ich als Behinderter segeln“ – Fragen gibt es viele. Im „Start Sailing“-Zentrum auf der boot Düsseldorf gibt es die passenden Antworten. Und falls die Frage noch spezieller ist, wissen die Start Sailing-Fachleute, wo Ihnen geholfen werden kann. 1200 Aussteller auf der weltgrößten Wassersportmesse werden die Lösung für jedes Problem finden können. Sie werden zum entsprechenden Stand geführt, oder es wird Ihnen mit dem Messe Lotsen der Weg gezeigt.

Neben dem Empfangs-Tresen und den fünf Countern gehört eine Meet&Greet-Lounge zum Start Sailing Center. Hier stehen die Referenten nach ihren Vorträgen Rede und Antwort. Denn gleich neben der Loungefläche in Halle 15 mit den Beratern, Talk-Partnern und Experten ist die Bühne des Sailing Center (15G21) platziert. Seit Jahren ist das Bühnenprogramm dort das beliebteste auf der boot. Ergebnisse von Besucherbefragungen haben die Popularität des Sailing Center unterstrichen. Hier wird über Sicherheits- und Versicherungsfragen über Törnerfahrungen bis hin zu Extremerlebnissen auf dem Wasser berichtet. Ein wichtiger Programmpunkt sind dabei zweimal täglich die Riggtrimm-Vorführungen von Segelreporter Carsten Kemmling und Oliver Ochse. Neu: Nach den Vorträgen und Demonstrationen auf der Bühne stehen die Protagonisten an einem „Erklärboot“(15D39) oder im Start Sailing Center (D21) für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Von der Knotenschule bis hin zu Gesprächen mit den Neuen Wilden der Minitransat-Szene wie Morten Bogacki, Lina Rixgens und Lennart Burke gibt es hier allerhand Möglichkeiten, um sich dem Segelsport in all seinen Facetten zu nähern.

Untergebracht zwischen dem Sailing Center mit der geballten Kompetenz der Klassenvereinigungen und den Vorführungen der Segelschulen am Wasserbecken (15A06) ist das Start Sailing Areal in Halle 15 auf der boot damit das Zentrum der Informationskompetenz schlechthin.

Initiator des Forums „Start Sailing“ ist boot-Director Petros Michelidakis. „Segeln ist die Seele des Wassersports”, so sein Credo – Grund genug, um auf der weltgrößten Wassersportmesse eine Anlaufstation für Neueinsteiger einzurichten, die es in dieser Form und in dieser Vielschichtigkeit noch nicht gegeben hat.

Und natürlich finden Sie auch uns in Halle 15 (D23), zwischen der Start Sailing-Themeninsel, dem Sailing Center mit den Klassenvereinigungen und neben dem DSV (C24). Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

boot 2020: 1.900 Aussteller – 17 Hallen – 230.000 qm

1900 Aussteller aus 71 Ländern repräsentieren die gesamte Welt des Wassersports. Palau, Papua-Neuguinea oder Mikronesien, die boot zeigt eine außergewöhnliche Bandbreite an Wassersportdestinationen in der ganzen Welt. Mit 230.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in 17 Messehallen ist sie die größte Wassersportmesse weltweit. Die Besucher reisen aus über 100 Ländern nach Düsseldorf.

Ein Rundweg durch den gesamten Wassersport
Die neue Halle 1, lichtdurchflutet und hell ist sie eine beliebte neue Heimat für Motoryachten zwischen 30 und 60 Fuß (10 bis 20 Meter). Beliebte, gemütliche Familienmodelle wie die niederländischen Stahlyachten – zum Beispiel aus der Linssen Werft – sind hier eingezogen. Aber auch Großserienhersteller wie Jeanneau, Bénéteau, Bavaria, Sealine oder Greenline haben hier ihre Heimat gefunden.

Halle 3: start boating im Mittelpunkt
Der Traum vom eigenen Boot, auch wenn es noch so klein ist, treibt viele Menschen um. Doch selbst der kleinste Außenborder kann mal aufmucken, der Schiffsverkehr einem Respekt einjagen oder die passenden Unterbringungsmöglichkeiten für das neue Boot sind nicht geklärt. Das alles sind Fragen, die sich der Motorboot-Frischling stellt. Beantwortet bekommt er sie in der Halle 3. Am Stand von start boating, einer Initiative der boot Düsseldorf, gibt es fachkundige Hilfe und Tipps von Experten, individuell zugeschnitten auf jeden Einsteiger in den Bootssport. Medial unterstützt wird start boating mit der Expertise der Zeitschrift „boote“ aus dem Delius-Klasing Verlag.

Bootstouren mit der Familie gerne auch im E-Boot
Bootstouren mit der Familie im E-Boot sind in Skandinavien ganz alltäglich und werden auch in den anderen europäischen Ländern immer beliebter. In der Halle 4 sind zum Beispiel die X-Shore Boats des schwedischen Unternehmer-Multitalents Konrad Bergström an Bord. Auch die praktischen finnischen Boote zum Angeln und Relaxen bieten attraktive Freizeitmobilität für die ganze Familie. Die neuen Antriebsformen für Boote sind in nahezu allen Hallen der boot Düsseldorf 2020 zu finden.

NEU: Superboats in Halle 5
Dem wachsenden Segment der Luxustender, Chase Boats und Shadow Boats widmet die boot die Halle 5. Unter dem Begriff „Superboats“ versammelt sich alles was luxuriös, schnell, innovativ und elegant ist. Exklusive Marken wie z.B. Sacs, Wally, Frauscher, DeAntonio, Boesch, Fjord, Windy und Anvera werden ihre Neuigkeiten in diesem Segment präsentieren. Ein Chase oder Shadow Boat kann weit größer und luxuriöser als ein normaler Tender sein und begleitet die Superyacht auf ihrer Reise oder dient als exklusives Fahrtenboot. Die luxuriöse Ausstattung eines solchen Bootes kann ganz nach den Wünschen des Besitzers gestaltet werden. So muss auch während eines Ausflugs mit Freunden auf eine Angeltour oder in eine einsame Traumbucht nicht auf das individuell gestaltete Ambiente verzichtet werden.

Wer ist die Größte und Schönste in der Halle 6?
Weite Wege haben sie hinter sich gelegt, die Großen und Schönen in der Halle 6. Noch nie war eine solche Vielzahl an Großyachten zwischen 80 und 96 Fuß auf der boot versammelt. Aus der Karibik oder der Türkei reisten sie zum Beispiel auf Transportschiffen wie der niederländischen Molengraat des Yachttransport-Unternehmens Seven Stars von Rotterdam nach Düsseldorf. Wurden anschließend auf Tiefladern in die Halle 6 transportiert und erstrahlen dort nun in ihrem Glanz. Die Halle 6 ist unverändert das Herzstück des Luxussegments auf der boot. Alles was Rang und Namen in der Super-Yacht-Branche hat, ist hier an Bord und zeigt seine schnittigen Schönheiten. Der passende, exquisite Liegeplatz für die repräsentativen Yachten findet sich dann in einer der exklusiven Superyacht Marinas wie zum Beispiel in Venedig. Auf der Galerie in Halle 6 sind diese auch direkt vor Ort. Die Halle 7a komplettiert das Luxussegment der boot mit der Superyachtshow.

Maritime Kunst begeistert Liebhaber in Halle 7
Nach dem Ausflug in die Luxuswelten kann der Besucher in Halle 7 in der Betrachtung maritimer Kunst schwelgen und relaxen. Großformatiges mit Meeresszenen, Fotografisches mit maritimen Motiven oder kreative Skulpturen laden zum Betrachten und Verweilen ein. Mit dabei ist zum Beispiel Heinke Boehnert, die das Malizia-Team von Boris Herrmann künstlerisch eingefangen hat. Der Hamburger wird am 19. Januar um 16:00 Uhr zu einer Autogrammstunde am Stand der Künstlerin sein.

Halle 8a: Boardsport as it’s best in der Surfsporthalle
Wer bisher dachte, der Zenit des Boardsports ist längst überschritten, der hat noch keinen Fuß in die Halle 8a der boot 2020 gesetzt. Alles was Rang und Namen in der Boarderszene hat, ist hier an Bord. Nirgendwo auf der Welt werden so viele Bretter und ihre Bändiger an einem Ort versammelt sein wie beim nahenden Boardsport-Gipfel zum Auftakt der Zwanzigzwanziger im Heimathafen der boot Düsseldorf.

Die Faszination reicht in der Surfhalle von Windsurfen über Kitesurfen und SUP-Vergnügen bis hin zu rasanter Action auf der Indoor-Welle: THE WAVE made by citywave® feierte 2017 ihre umjubelte Premiere in Düsseldorf und ist seitdem vor allem eines: extrem beliebt und daher stets in rauschender Bewegung und stark besucht. Die boot bietet außerdem eine Skimboardbahn, einen 65 Meter langen Flatwaterpool mit Wakeboard-Anlage. Hier zeigen relaxte Stand-Up-Paddler Yoga-Übungen auf dem Board oder toben sich Kite- und Windsurfer mit Hilfe von Simulatoren aus. Trainer, Ausrüstung und Umkleidekabinen finden sich am Point of Action. Serviert wird der Boardsport à la carte für Könner und Einsteiger. Dazu gibt es Informationen zu neuen Trends und Entwicklungen, beispielsweise im Bereich Foiling und zur olympischen Zukunft der Brett-Profis. Ein „Meet and Greet“ mit den Stars und Sternchen der internationalen Boarderszene ist bei einem Besuch in der Halle 8a natürlich immer dabei.

Hallen 9, 10 und 11: Riesiges Angebot an Ribs, Dinghies, Zubehör, Innenbordmotoren und Ausrüstung
Mit den Neuheiten im Bereich der Festrumpfschlauchboote, in der Szene besser bekannt als Ribs (inflatable rigid boats), und der kleineren Dinghies (Beiboote) sind die Aussteller in der Halle 9 am Start. Zubehör, Innenbordmotoren und Ausrüstung sind das Kernstück der Hallen 9 und 10 sowie einem Teil der Halle 11. Das scheinbar Unscheinbare ist ein extrem beliebter Ausstellungsbereich der boot Düsseldorf. Hier sind die Fachsimpler, Experten und Fachleute unter einem Dach und erfreuen sich an den kleinsten technischen Details. Beliebt bei den Tüftlern ist das Refit Center. Dort, ebenfalls in Halle 11, gibt es Profitipps und tägliche Workshops und Produkthinweise rund um das Thema Bootsreparatur und -restauration.

Die boot 2020 lädt zur größten Tauchmesse der Welt in die Hallen 11, 12 und 13 ein
Wenn sich am 18. Januar 2020 die Tore der boot Düsseldorf öffnen, startet in den Hallen 11, 12 und einem angrenzenden Teil der Halle 13 auch die größte Tauchmesse der Welt. Dabei ist der kurze Weg von der Halle 12 in die Halle 13 wie ein Unterwassertauchtunnel gestaltet. Sanfte Musikklänge und Illuminationen erinnern den Taucher an faszinierende Tauchgänge. Mehr als 400 Aussteller präsentieren eine einzigartige Konzentration der Branche. Denn hier gibt es einfach alles, was das Herz des Tauchers begehrt. Die Global Players der Tauchbranche wie Aqua Lung, Mares und Cressi werden sich mit ihrer kompletten Produktpalette präsentieren. Für alle Tauchfans ist das „Dive Center“ in der Halle 12 ein begehrter Anziehungspunkt. Einsteiger und erfahrene Tauchsportler finden hier an jedem Tag der boot 2020 spannende Filme über exotische Tauchreviere, Interviews mit international bekannten Stars und wertvolle Tipps für Anfänger beim Schnuppertauchen. Mit an Bord sind die erfolgreichste Apnoetaucherin Deutschlands und 34fache Rekordhalterin Anna von Boetticher, der vielfach ausgezeichnete Filmemacher Florian Fischer mit seinem kreativen Netzwerk „Behind the Mask“, der Abenteurer, Filmemacher und Freediver Fred Buyle, der die 100-Meter-Marke im Tieftauchen mit nur einem Atemzug schaffte, der Freediver und Filmemacher Guillaume Néry sowie der portugiesische BBC Wildlife- Videograf Nuno Sá, der zu den besten Unterwasservideografen der Welt zählt.

Jedes Jahr feiern hier viele tausend Taucher ein einzigartiges Festival, das weltweit seinesgleichen sucht. Dazu zeigen internationale Top-Destinationen der Tauchszene ihre Vielfalt und machen allen Besuchern Lust auf „Meer“. Technisch bereichert wird das Angebot auf der boot durch die „Water Pixel World“, die in der Halle 11 wieder direkt im Tauchsegment liegt. Neben den neuesten Entwicklungen und Innovationen rund um das Filmen und Fotografieren im und unter Wasser spielen hier ab der boot 2020 Workshops mit Insidern der Szene eine große Rolle. Die Profis geben Tipps und zeigen Tricks aus der spektakulären Unterwasserfotografie und dem Umgang mit Videokameras und Drohnen.

„love your ocean“-Kampagne zeigt Flagge in den Tauchhallen
Alle Wassersportler und insbesondere die Taucher lieben ihr Element und ihnen ist der Schutz der Meere ein wichtiges Anliegen. Der Stand der „love your ocean“-Kampagne in der Halle 11 spiegelt dies wider und ist deshalb das Herzstück der Tauchhallen. Gemeinsam mit der Deutschen Meeresstiftung und der boot Meeres-Botschafterin Emily Penn hat diese Aktion inzwischen eine gewaltige Ausstrahlung in die Welt erreicht. „love your ocean“ ist ein Publikumsmagnet auf der boot Düsseldorf und wird in diesem Jahr fast 50 verschiedene Mitmach-, Forschungs- und Erlebnisstationen rund um den Meeresschutz vorstellen.

Hallen 13 und 14: „Travel World“ zeigt die schönsten Urlaubsziele an Seen und Meeren
Thematisch passend schließen sich an die Tauchhallen die Wassertourismus-Hallen 13 und 14 mit der „Travel World“ an. Charter-Agenturen, Marinas, Hausbootanbieter, aber auch Hotels, Kreuzfahrtunternehmen und Wassersport-Regionen lassen Sehnsucht nach dem nächsten Urlaub im, am und auf dem Wasser aufkommen. Die „Travel World“-Bühne bietet ein buntes Programm mit Tipps zu Urlaubszielen, Charter- und Hausbooturlaub oder spannenden Touren mit Kanu und Kajak. Die Hallen sind das Urlaubs- und Tourismuscenter der boot. Das vielfältige Angebot der Destinationen wird bereichert durch Hotels, die alle möglichen Formen des Wassersports anbieten. Hier werden sicherlich auch Menschen, die bis jetzt keine aktiven Sportler sind, vom Urlaubsspaß am Wasser inspiriert und angesteckt. Das Thema Reisen hat sich zu einem besonderen Highlight der boot entwickelt und nimmt inzwischen einen großen Ausstellungsbereich in den Hallen 11 bis 14 ein. Insider berichten von ihren Erfahrungen und geben direkte Tipps für Regionen, Orte oder Hotels. Und wer dann Lust auf „Meer“ hat bucht, je nach Geschmack, zum Beispiel direkt bei den beliebten und bekannten Ost- und Nordseeregionen oder lässt sich auf ein Abenteuer in exotischeren Regionen ein.

Auch der beliebte Hausbooturlaub kann hier direkt bei den Anbietern gebucht werden. Beim „Day of the Canals“ am 20. Januar im Inland Waterways Pavilion in der Halle 13 geben Experten interessante Tipps für den Hausbooturlaub und stellen die attraktiven Wasserwege in Europa vor.

Segelsport in den Hallen 15 bis 17: Segeln ist die Seele des Wassersports
Segeln ist die Seele des Wassersports! Die erste bekannte Darstellung eines Schiffes unter Segeln findet sich auf einer ägyptischen Zeichnung aus Luxor aus der Zeit 5000 vor Christus! Ohne Segel hätte Christopher Kolumbus die „Neue Welt“ nicht entdeckt. Ganz klar: Mit dem Segeln hat das Reisen auf Flüssen und Meeren begonnen. Durch die Leidenschaft für das Segeln entwickelte sich ein beliebter Wassersport, der für jedermann etwas ist.

Drei Hallen sind ab 2020 in Düsseldorf dem Segeln gewidmet. Die Großen der Szene sind natürlich mit auf Kurs: Hanse, Bavaria, Hallberg Rassy oder Großsegler wie Oyster, CNB und Nautors Swan sind wieder an Bord. Gemeinsam mit den Herstellern innovativer neuer Boote ergibt sich ein vielfältiges, international geprägtes Bild einer fortschrittlichen Segelbranche. Gewürzt mit den Auftritten renommierter, weltweit bekannter Segel-Größen wie Sir Robin Knox-Johnston, junger Wilder wie Laura Dekker mit ihrem neuen Segel-Projekt für Jugendliche und Experten oder Blauwasser-Seglern wie Sönke Roever im „Sailing Center“, sind die Segelhallen das Spiegelbild einer vitalen und sehr emotionalen Szene. Gemeinsam mit uns als Medienpartner ruft die boot die Aktion „start sailing“ (Halle 15) ins Leben. Hier profitieren Einsteiger und Interessierte vom Know-how der Experten. In ungezwungener Atmosphäre können junge und junggebliebene Menschen ihrem Seglertraum ein großes Stück näherkommen.

Erstmals reist der Original-Pokal – aus dem Jahr 1851 – des Americas Cup presented by Prada nach Düsseldorf. Die Trophäe der ältesten heute noch ausgetragen Segelregatta ist damit 18.538 Kilometer von Neuseeland in die rheinische Metropole unterwegs und wirbt für ihren beeindruckenden Wettkampf.

Erstmals „public voting“ beim „ocean tribute“ Award
Die Auszeichnung „ocean tribute“ Award, ausgelobt von der Fürst Albert II. Stiftung, der Deutschen Meeresstiftung und der boot Düsseldorf wird am 20. Januar 2020 verliehen. Gemeinsam mit der monegassischen Stiftung, der boot sowie den Sponsoren Seabob und Jaguar Land Rover wurde das Preisgeld auf 20.000 Euro erhöht. Bewerben konnten sich Institutionen, Verbände, Forschungseinrichtungen und Projekte, die für den Schutz der Meere und Gewässer arbeiten. Die Experten-Jury hat aus allen Einsendungen fünf Nominierte ausgewählt, deren Projekte auf der Website des Awards oceantributeaward.boot.de vorgestellt werden. Erstmals war auch die Öffentlichkeit aufgerufen, sich an der Wahl des Gewinners zu beteiligen. Dieses Ergebnis wird ebenfalls in die Endabstimmung einfließen. Die Laudatio auf den Gewinner wird der Malizia-Team-Skipper Boris Herrmann halten.

Furuno Deutschland: Wechsel an der Spitze

Claus B. Frederiksen hat den Navigationselektronik-Hersteller Furuno nach fast 30 Betriebszugehörigkeit verlassen. Zum 1. Januar übernahm Takahiro Sakurai die Position des Geschäftsführers von Furuno Deutschland. „Die letzten 14 Jahre waren eine sehr aufregende und abwechslungsreiche Erfahrung, begonnen mit der Gründung Furuno Deutschlands im Jahr 2005 und dem Aufbau der Firma zu dem, was sie heute ist.“, so Frederiksen, der sich nun vermehrt mit seiner Leidenschaft, dem Segeln befassen möchte. „Meine große Passion ist das Segeln und die Navigation. Ich freue mich sehr darauf dieser Leidenschaft nun folgen zu können und, zusammen mit meiner Frau, endlich einmal ohne festen Plan loszusegeln und zu schauen wo der Wind uns hinträgt, ohne mit einem halben Ohr bei Furuno zu sein.“

Furuno auf der boot Düsseldorf (18. – 26.1.2020): Halle 10 / A 22

boot 2020: Die Segelszene trifft sich in Halle 15

Denn neben dem reichhaltigen Bühnenprogramm im Sailing Center sowie der Ausstellungsfläche der Klassenvereinigungen, die immer mit Rat und Antwort zur Seite stehen, wenn Ein- oder Umsteiger ein neues Betätigungsfeld suchen, bietet in diesem Jahr die Themeninsel Start Sailing ein umfangreiches Informationsangebot für Einsteiger und alle, denen schon immer eine Frage auf der Seglerseele brannte.

Die neue Hallenaufplanung der boot zu diesem Jahr bringt die Segelwelt in den Hallen 15, 16, 17 zusammen, und gerade die Infotainmentflächen in der Halle 15 sorgen für ein einmaliges Forum des Austausches zwischen Experten und Einsteigern, zwischen Fahrtenseglern und Foilern, zwischen Weltumseglern und Gelegenheitswassersportlern. Yachten, Jollen, Katamarane und Foiler stehen hier einträchtig nebeneinander. Die großen Regattawochen präsentieren sich ebenso wie Klassenvereinigungen, Verbände und Behörden, Sportbootschulen zeigen, was zu ihrem Angebot gehört, Werften präsentieren ihre Boote. Dazu kann man im Sailing Center ganz entspannt den Vorträgen lauschen, in der Start Sailing Arena gezielt Fragen stellen oder in der boot Sailing School tatsächlich selbst auf das Wasser gehen.

© ctillmann / Messe Düsseldorf

In Halle 15 ist dazu ein 25 mal 10 m großes Wasserbecken aufgestellt, Windmaschinen sorgen für eine leichte Brise. Ob Jung oder Alt jeder kann auf der boot Düsseldorf sein eigenes Abenteuer beginnen. Unter der Woche erobern Schüler aus umliegenden Schulen im Rahmen der „boot4school“ das Gewässer. Sie lernen an fünf verschiedenen Stationen die Grundlagen des Segelns. Mit einer Einführung in die Knotenkunde und dem Auftakeln eines Bootes lernen die Kinder den Umgang mit dem Segelboot. Die Schüler werden dabei von erfahrenen Segellehrern des Unterbacher Sees betreut. Alle Besucher dürfen an den Wochentagen nachmittags und an den Wochenenden ganztags vom Beckenrand in Boote steigen. Einfach am Segelbecken anmelden.

Jeden Tag von 14:15 Uhr bis 14:30 Uhrkönnen Besucher das RC-Segeln (engl. Radio-controlled) ausprobieren. Diese bis zu 1,20m langen Regattaboote sind funkgesteuert und eine anerkannte Klassenvereinigung des Deutschen Segler Verbandes (DSV).

© ctillmann / Messe Düsseldorf

Vormerken sollten sich die Fans des hochklassigen Segelsports auch gleich die Termine zur Präsentation der großen Segelwochen. Am Sonntag, 19. Januar, gibt die Travemünder Woche bekannt, was im Sommer 2020 auf den Regattabahnen zu erwarten ist. Und am Montag, 20. Januar, bittet die Kieler Woche zum Stelldichein mit den Größen des Segelsports. TW-Empfang und Kiel-Treff starten jeweils um 17 Uhr auf ihren Präsentationsflächen direkt neben dem Wasserbecken in der Halle 15.


Auch uns findet ihr natürlich in Halle 15:
SVG-Stand (Segler-Zeitung, segeln, SegelReporter, Sail24): Halle 15 Stand D23

10 Jahre Quantum Sails Deutschland

Sportlich hat Quantum Sails von Anfang an dicke Bretter gebohrt und war damit überaus erfolgreich. Mit Quantum Racing ist der Segelmacher bereits seit 2008 jedes Jahr auf den vordersten Plätzen in der TP52-Klasse gelandet, der Formel 1 der Einrumpf-Regattayachten. Quantums Hartnäckigkeit und Konstanz wurden mit Erfolgen belohnt: Weltweit landen zahlreiche Segler in nahezu allen Regattaklassen mit dem markanten türkisen „Q“ in den Segeln ganz oben auf den Siegerpodesten. Die deutschen Yachten „Platoon“ (TP52), „Momo“ (Maxi 72) und „IMMAC FRAM“ (ORCi) sind hierzulande die prominentesten Beispiele. Quantums erstklassiges Team, das in aller Welt arbeitet (d.h. segelt), kooperiert eng mit den führenden Yachtdesignern. Auch im Olymp des Segelsports ist Quantum Sails angekommen: dem America’s Cup. Das Q prangt auf allen Segeln des American Magic-Teams und wird um den Einzug in den America’s Cup, kämpfen.

Die Regattaerfolge lassem Quantum Sails oft als rein leistungsorientierten Segelmacher für Rennsegler erscheinen. Tatsächlich sind Segel von Quantum auch auf Fahrtenyachten aller Größen zu Hause – vom Daysailer bis zur Megayacht. Das Design-Team und 300 Mitarbeiter in Quantums Segelproduktion stellen pro Woche hunderte Segel her: klassische Dacron- oder Nylon-Tuche, tri-radiale Laminat-Segel und Hightech-Fusion M-Konstruktionen. Exakte Qualitätsstandards und eine zentrale Fertigung stellen sicher, dass Kunden immer das bekommen, was das Quantum-Logo verspricht: Individuelle Beratung vom erfahrenen Fachmann, Segeldesign auf höchstem internationalen Niveau, aufwändige Verarbeitung und detailliertes Finish. In diesem Zusammenhang erzählt Sven Krause, selbst mehrfacher Deutscher Meister im Seesegeln, gern vom aktuell wichtigsten Projekt, das er für Quantum Sails koordiniert und steuert: Boris Herrmanns „Malizia II“, mit der er als erster Deutscher an der Vendée Globe teilnehmen wird. „Ich traf Boris Anfang 2019 und wir sprachen über Segelentwicklungen in der IMOCA-Klasse und wie wir das Malizia-Team mit unserem Knowhow unterstützen könnten.“, sagt Sven Krause. „Boris war sehr interessiert und wir lieferten im Juli den ersten Segelsatz für „Malizia“. Diese Segel haben nach nur sechs Monaten bereits 20.000 Meilen auf dem Buckel und sind noch immer in einem Top-Zustand. Wir testen und beweisen mit Boris und „Malizia“ nicht nur die überlegene Langlebigkeit unserer Fusion M-Segel, sondern auch innovative Designkonzepte wie Cableless Code Zero-Segel.“

So ist Quantum Sails zum zweitgrößten Segelmacher der Erde herangewachsen. Auch in Deutschland möchte Quantum Sails noch mehr Kunden erreichen und erweitert auch das Deutschland-weite Netzwerk mit Händlern und Service-Stützpunkten. „Mit dem Bootspunkt in Kirchberg am Bodensee und Nils Köpcke vom Marina Service in Wismar haben wir gerade zwei neue Partner gewonnen, die für das bestehende Quantum Deutschland-Team eine willkommene Verstärkung sein werden. Das wollen wir gern weiter ausbauen“, sagt Krause. In Flensburg und in weiteren Service-Loften in ganz Deutschland bietet Quantum Sails nicht nur neue Segel an. Segel- und Persenning-Reparaturen, Beratung und Verkauf von Segel- und Riggzubehör gehören ebenso zum Repertoire wie Tauwerkarbeiten. „Als Segelmacher sind wir so etwas wie der Allgemeinmediziner für Bootsbesitzer und erste Anlaufstelle für viele Fragen. Das macht den Job so spannend.“, ergänzt Sven Krause.

Quantum Sails auf der boot Düsseldorf (18. – 26.1.2020): Halle 10 / H59

WMRT: Wiedervereint auf einem Rumpf

Mit dem Ende der Ära der Mehrrümpfer im Matchracing setzt die World Match Racing Tour bei ihren 18 Regatten in 13 Ländern bis auf eine Ausnahme wieder ganz auf Einrümpfer. Dem aktuellen America’s-Cup-Trend folgend, ist zudem die Umwandlung einiger Matchrace-Flotten in foilende Monohulls geplant. Das gilt auch für den deutschen Klassiker: das Match Race Germany.

„Unsere harte Arbeit der letzten drei Jahre hat Früchte getragen, es kommt wieder zusammen, was zusammen und auf einen Rumpf gehört. Zusätzlich arbeiten wir konkret daran, unsere Flotte für die Zukunft in Richtung Foiling weiterzuentwickeln“, erklärt Match-Race-Germany-Sportdirektor Eberhard Magg, dessen Team das Matchracing auf einem Rumpf in den vergangenen drei Jahren mit der Match Race Super League vorangetrieben hat.

Eberhard Magg (links) und Harald Thierer freuen sich, dass der Duellsegelsport wieder voll auf Monohulls setzt. Foto: Nico Martinez

„Für das Match Race Germany bedeutet die Konzentration auf eine Tour Rückenwind. Es ist gut, dass die Konfusion mit zwei Ligen nun ein Ende hat und unsere Beharrlichkeit mit der Rückkehr auf Einrümpfer belohnt wird. Monohull ist wieder Trumpf“, freut sich Eberhard Magg, selbst ein versierter Matchracer, einst Mitbegründer des ersten deutschen America’s-Cup-Teams und Günder des nun bereits zum 23. Mal stattfindenden deutschen Duellsegel-Klassikers. „Wir verstehen uns als einer der wichtigsten europäischen Heimathäfen des internationalen Matchracings und haben die berechtigte Hoffnung auf ein extrem hochkarätiges Teilnehmerfeld in diesem Jahr.“ Maggs Partner, Event-Direktor und Sponsoring-Experte Harald Thierer, sagt: „Wir waren und bleiben stolz darauf, zu den europäischen Publikumsmagneten im Segelsport zu zählen. Wir haben großartige Partner – vom Global Player bis zum lokalen Bäcker. Unseren Kurs des Matchracings mit hohem Mehrwert und Entertainment-Charakter setzen wir fort. Das Match Race Germany bleibt Deutschlands wichtigste, historisch reiche und sehr attraktive Bühne für die Segelsport-Prominenz, New-Age-Senkrechtstarter und unsere starken Partner. Nach der Wiedervereinigung gilt das mehr denn je.“

Bei allen 18 Regatten der World Match Racing Tour in 2020 können die Starter Punkte für die Tour-Wertung und die Matchracee-Weltrangliste des Weltseglerverbandes World Sailing sammeln. Vier Regatten haben den Status „WC Event“, sind sogenannte WM-Veranstaltungen. Sie unterscheiden sich von „World Tour“-Regatten vor allem durch ein hohes Preisgeld von mindestens 75.000 US-Dollar und eine entsprechend höhere Punktdotierung. Dazu zählen der Congressional Cup (29. April bis 3. Mai), der Argo Gold Cup vor Bermuda (11. bis 16. Mai), der GKSS Cup Schweden vor Marstrand (1. bis 5. Juli) sowie das Tour-Finale zum Jahresende.

Unter den 14 Regatten mit „World Tour“-Status ist das Match Race Germany eines der bekanntesten und führend in den Bereichen Publikumsinteresse, Veranstaltungshistorie und Ausrichtungskonzept. Der deutsche Grand Prix wird traditionell über Pfingsten auf dem Bodensee vor Langenargen ausgetragen und erfreut sich regelmäßig hoher Besucherzahlen von 25.000 bis 30.000 Menschen im Regattadorf im Langenargener Gondelhafen.

Alle Regatten der World Match Racing Tour sind im Jubiläumsjahr offen für Männer-, Frauen- und Mixed-Teams. Mit Deadline am 1. Oktober, qualifizieren sich die besten zwölf Teams über die Position ihrer Steuerleute für das Finale der World Match Racing Tour, dessen Austragungsort im Frühjahr bekanntgegeben wird und das seine Teilnehmer mit einem Punktmultiplikator von 1,5 lockt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Neustart der World Match Racing Tour mit einer starken Serie von Top-Veranstaltungen, darunter Gründungsmitglieder ebenso wie brandneue Events, ins neue Jahrzehnt gehen können“, erklärt James Pleasance, Geschäftsführer der World Match Racing Tour.

Sechs Skipper starten mit einer WMRT-Card in die Saison, die mit einem automatischen WM-Startrecht verbunden ist. Damit zählen die WM-Finalteilnehmer von 2019, Phil Robertson (Neuseeland) und Taylor Canfield (USA), zu den Saison-Favoriten. Ebenso wie die beiden nachfolgend platzierten Steuermänner der Tour-Wertung 2019, Nicklas Dackhammer (Schweden) und Ian Williams (Großbritannien). Dazu kommen mit dem zweimaligen Super-League-Sieger Eric Monnin (Schweiz) und Harry Price (Australien) die beiden nächstplatzierten Skipper der Matchracing-Weltrangliste 2019.

Events der World Match Racing Tour 2020

  • 1. The Ficker Cup, Long Beach CA, USA, 24.-26. April
  • 2. WC Event,The Congressional Cup, USA, 29. April – 3. Mai (WC Event)
  • 3. Porto Montenegro Match Race, Montenegro, 8.-10. Mai
  • 4. Argo Gold Cup, Bermuda, 11.-16. Mai (WC Event)
  • 5. Slovenia Match Race Cup, Slowenien, 14.-17. Mai
  • 6. NJK Open Spring Cup, Finnland, 22.-24. Mai
  • 7. Match Race Germany, Langenargen, 27. Mai – 1. Juni
  • 8. Świnoujście Match Race – Polish Match Tour, Polen, 18.-21. Juni
  • 9. GKSS Match Cup Sweden, Schweden, 1.-5. Juli (WC Event)
  • 10. Internationaux de France de Match Racing, Frankreich, 23.-26. Juli
  • 11. Baltic Match Race, Estland, 29. Juli – 1. August
  • 12. Aircalin Match Race, Neukaledonien, 8.-11. August
  • 13. Chicago Grand Slam, Chicago, USA, 14.-16. August
  • 14. Int. Match Race for the Detroit Cup, USA, 19.-23. August
  • 15. Oakcliff International, Oyster Bay, USA, 27.-31. August
  • 16. Thompson Cup, Oyster Bay, USA, 2.-5. September
  • 17. DBS Marina Bay Cup, Singapur, 17.-20. September
  • 18. WMRT Finale – TBA November/Dezember (WC Event)

Grüne Zukunft für blaues Wasser

Gemeinsam für sauberes Wasser, für saubere Ozeane und für sauberen Wassersport: Das hat sich die weltweite Vereinigung „Sailors for the Sea“ auf die Fahnen geschrieben. 2007 haben sich engagierte Wassersportler zusammengeschlossen, um Segler und Bootsfahrer zusammenzuführen, auszubilden, zu inspirieren und zu aktivieren, um sich gemeinsam für saubere Ozeane einzusetzen. Bereits 2016 hatte diese Vereinigung 1,3 Millionen Mitglieder. Vier Punkte stehen an der Spitze der Agenda (https://www.sailorsforthesea.org/about-us) der Vereinigung mit Sitz in Newport (Rhode Island/USA) und Dependancen in Japan und Portugal: saubere Regatten, die Umwelt-Erziehung der Kinder, die Beobachtung des Zustandes der Ozeane sowie eine Anleitung für umweltfreundlichen Bootsbau. Im Regattabereich haben sich weltweit bereits weit über 1000 Veranstalter bei den „Sailors for the Sea“ angemeldet, darunter auch die Kieler Woche.

Insgesamt wurden 2019 fünf Regattaveranstaltungen mit einer Platinum Clean Auszeichnung gewürdigt, so viele wie nie zuvor. Auch die Kieler Woche gehört zu den Preisträgern. Insgesamt ist die Vereinigung „Sailors for the Sea“ sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Nie zuvor hätten sich Veranstalter derartig eingesetzt für die Nachhaltigkeit von Segelprogrammen, heißt es auf der Homepage der Organisation – ein Beweis dafür, dass Regattaveranstalter mehr Verantwortung für die Umwelt übernähmen und hochwertige Veranstaltungen für Teilnehmer anbieten wollten, denen nicht nur die Segelbedingungen, sondern auch der ökologische Zustand der Gewässer wichtig seien.

Die Kieler Woche 2018 noch als Gold-Regatta gewürdigt, erhielt nun die Platin-Zertifizierung. Die Begründung von „Sailors for the Sea“: In diesem Jahr lag ein besonderes Augenmerk der Veranstalter auf der Reduzierung von Plastikmüll. Zu diesem Zweck kamen in den örtlichen Häfen erstmals Meeresmülleimer, sogenannte Seabins, zum Einsatz. Anstelle von Kunststofftaschen wurden wiederverwendbare Segeltaschen aus Leinen angeboten, der Papierverbrauch wurde reduziert, es wurde auf kraftstoffsparendes Fahren zu Land und zu Wasser geachtet, im Veranstaltungsbereich wurden Frachträder eingesetzt, um den CO2-Ausstoß zu verringern, und die Segler wurden mit regionalen Produkten und vegetarischen Alternativen aus der Region versorgt. Zur Umsetzung dieses Programms hatten die Kieler-Woche-Organisatoren extra ein starkes „grünes“ Team eingesetzt.

Neben der Kieler Woche wurden folgende vier Regattaveranstaltungen mit dem Platinum Clean Award ausgezeichnet:

  • Vineyard Cup – Martha’s Vineyard, Rhode Island/USA; 12. bis 14. Juli
  • Irish Sailing Pathfinder Women bei der Helm-Regatta – National Yacht Club, Dublin/Irland; 16. bis 18. August
  • Rolex Big Boat Regatta – St. Francis Yacht Club, San Francisco/ USA; 13. bis 16. September
  • 49er- und Nacra-Weltmeisterschaften – Royal Akarana Yacht Club, Auckland/Neuseeland; 2. bis 8. Dezember

Weitere Informationen:
www.cleanregattas.org;
E-Mail: [email protected]

Aktive aus dem olympischen Bereich, aus den internationalen Klassen und aus dem Offshorebereich, neue und langjährige Partner sowie Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Organisationschef Dirk Ramhorst präsentieren auf der boot am Montag, den 20. Januar, weitere Highlights der Kieler Woche 2020.

Der Kiel-Treff findet ab 17 Uhr in der Halle 15 am Stand A24 statt.

Partnerschaft für Bodensee-Segler

Bootspunkt ist ein bekannter Bootshändler und -ausrüster mit Filialen in Ludwigsburg und Kirchberg am Bodensee. Hier wird auch der Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit Quantum Sails liegen: Der Bootspunkt in der Marina in Kirchberg wird erweitert und mit einer voll ausgestatteten Segelmacherei ausgestattet. Der Standort mit seinem umfangreichen Wassersport-Sortiment wird damit zum zentralen Anlaufpunkt für alle Segler am Bodensee für kompetente Beratung und alles, was mit Segeln, Rigg und Decksausrüstung zu tun hat. Segelreparaturen und Segeländerungen können im Haus ausgeführt werden. Allen Quantum Sails- und Bootspunkt-Kunden stehen Eva Krafft und Dirk Winterstein sowie das ganze Bootspunkt-Team mit Rat und Tat zur Verfügung. Dirk Winterstein ist seit 30 Jahren Segelmacher und ein international erfahrener Regattasegler. 

„Ich habe Quantum Sails einige Jahre beobachtet und war immer schon beeindruckt von Quantums Leistungsfähigkeit auf allen Ebenen des Sports.“, sagt Dirk Winterstein vom Bootspunkt Kirchberg. „Mit Quantum Sails als Partner können wir unseren Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz Top-Segel für jeden Einsatz anbieten. Für Grandprix-Racer, Club Racer und natürlich auch für jeden Fahrtensegler!“

Auch für Dirk Weissenborn, Gesellschafter und Geschäftsführer von Bootspunkt, ist es die perfekte Lösung: „Die Kunden am Bodensee sind besonders anspruchsvoll. Deshalb gibt es nicht viele Segelmacher-Firmen, die unsere Bootspunkte in allen Segmenten des Sports nachhaltig unterstützen könnten. Mit Quantum Sails an der Seite haben wir nun den idealen Partner, um unsere Kunden am Bodensee und in Süddeutschland optimal betreuen zu können. Für mich und die ganze Bootspunkt-Crew war das der logische und beste Schritt, um dieses für uns wichtige Thema konsequent voranzutreiben.“

Sven Krause von Quantum Sails Deutschland ist ebenfalls begeistert von den neuen Möglichkeiten: „Mit Bernd Tausendfreund haben wir seit langem einen angesehenen und erfahrenen Segelexperten am Bodensee. Allerdings fehlte Quantum am Bodensee immer der Vor-Ort-Service, und das ist ein wichtiges Puzzle-Stück. Mit der Bootspunkt-Segelmacherei in Kirchberg und erfahrenen Segelmachern wie Dirk Winterstein wird das Quantum Sails-Angebot am Bodensee jetzt komplett. Ich freue mich riesig und bin sicher, dass Quantum Sails jetzt auch in Süddeutschland weiter wachsen wird!“

Quantum Sails ist als internationale Segelmacher-Gruppe die Nummer Zwei im Weltmarkt und in allen wichtigen Märkten vertreten. Viele Mitarbeiter sind Segler von Weltklasse-Format, das Hauptaugenmerk liegt indes darauf, die besten Segeldesigner und Segelmacher zu beschäftigen. Zentralisierte Quantum-Fertigungslofts garantieren eine gleichbleibend hohe Produktqualität und attraktive Preise. Mit Quantum Fusion M-Membransegeln entwickelt und fertigt Quantum ein eigenes Produkt, das in der Lage ist, internationale Grand Prix-Regatten zu gewinnen. Daher entscheiden sich immer mehr anspruchsvolle Fahrtensegler als auch Weltklassesegler wie zum Beispiel Boris Herrmann für Segel von Quantum Sails.

www.quantumsails.de
boot Düsseldorf: Halle 10 / H59

www.bootspunkt.de
boot Düsseldorf: Halle 15 / G43

Putin puscht den Segelsport

Das haben laut internationalem Branchen-Magazin IBI hochrangige Beamte des russischen Ministeriums für Sport und Tourismus verlauten lassen und die Informationen wurden von Branchen-Insidern bestätigt. Demnach sehen die staatlichen Pläne vor, dass Bedingungen geschaffen werden, die private Investoren in den Sektor ziehen. Das neue Programm soll eine hohe Priorität haben und von einflussreichen Politikern wie Wladimir Putin und Dmitri Medwedew unterstützt werden. Es heißt, Vertreter mehrerer führender russischer staatlicher Unternehmen hätten bereits Interesse an der Finanzierung des Programms bekundet. Darunter befindet sich Gazprom, das für die aktive Unterstützung des Yachtsports in Russland bekannt ist und sich insbesondere beim St. Petersburg Yacht-Club engagiert. Dort entsteht zurzeit ein großes Wassersport-Zentrum. Darunter ist aber auch MegaFon, einer der größten Telekommunikationsbetreiber des Landes. Ein Teil der Mittel soll von staatlichen Banken in Form von Darlehen bereitgestellt werden. IBI vermeldet weiter, dass eines der Hauptelemente des Programms die Entwicklung einer besseren Infrastruktur für die Freizeitschifffahrt in einigen der wichtigsten Küstenstädte des Landes sei. Außerdem ist der Ausbau von internationalen Segelregatten geplant, bei denen auch ausländische Segler teilnehmen. Zuletzt waren die Russen insbesondere in die Sailing Champions League und das Nordstream Race involviert. Ihre eigene nationale Liga gehört zu den stärksten Europas.

Katalysator für den Segelsport

Mit der Initiative „Start Sailing“ will die boot Düsseldorf (18. bis 26. Januar 2020) Lust auf einen Einstieg in den Segelsport machen. In Halle 15 können Einsteiger den passenden Ansprechpartner und damit Antworten auf ihre drängendsten Fragen finden: „Wo kann ich segeln?“ „Brauche ich einen Führerschein?“ Wo kann ich den Führerschein machen?“ „Welches Revier ist in meiner Nähe?“ „Welcher Verein kommt für mich in Frage?“ „Welches Boot passt zu mir?“ „Kann ich als Behinderter segeln“ – Fragen gibt es viele. Im „Start Sailing“-Zentrum auf der boot Düsseldorf gibt es auch die passenden Antworten.

Ob Neueinsteiger in den Opti, Nachwuchs auf der Suche nach einer Jolle oder einem Einsteiger-Kielboot, ob Erstcharterer oder frischgebackener Bootseigner auf der Suche nach Tipps für den ersten eigenen Törn – Vereine, Verbände, Verlage, Segelschulen, Serviceunternehmen und Hersteller werden alle Fragen aufnehmen und bei der Suche nach der passenden Lösung helfen. 

Gleich neben der Loungefläche in Halle 15 mit den Beratern, Talkpartnern und Experten ist die Bühne des Segelcenters platziert. Seit Jahren ist das Bühnenprogramm dort das beliebteste auf der boot. Ergebnisse von Besucherbefragungen haben die Popularität des Segelcenters unterstrichen. Hier wird über Sicherheits- und Versicherungsfragen über Törnerfahrungen bis hin zu Extremerlebnissen auf dem Wasser berichtet. Ein wichtiger Programmpunkt sind dabei zweimal täglich die Riggtrimm-Vorführungen von Segelreporter Carsten Kemmling und Oliver Ochse. Neu: Nach den Vorträgen und Demonstrationen auf der Bühne stehen die Protagonisten in der Start Sailing Lounge an einem „Erklärboot“ für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Das Einsteigercenter bietet in direkter Nachbarschaft auch das Wasserbecken, auf dem die Jüngsten die ersten Segelversuche unternehmen können. © Messe Düsseldorf / ctillmann

Von der Knotenschule bis hin zu Gesprächen mit den Neuen Wilden der Minitransat-Szene wie Morten Bogacki, Lina Rixgens und Lennart Burke gibt es hier allerhand Möglichkeiten, um sich dem Segelsport in all seinen Facetten zu nähern. 

Beim Deutschen Segler-Verband besteht die Möglichkeit, sich auf einem großen Bildschirm über die verschiedenen Reviere zu informieren und Fragen zum Thema Führerschein, führerscheinfreie Reviere oder Einstiegsmöglichkeiten in einen Verein zu besprechen. Auf einem großen Touchscreen kann man sich zu den Antworten leiten lassen oder diese selbst suchen. 

Für die ersten trockenen Schritte in Richtung Wasser bietet sich das Virtual Sailing von Segler-Zeitung und Blanx an. Mithilfe einer speziellen Brille und zweier Fernbedienungen können die Protagonisten virtuell selbst das Steuer einer Yacht in die Hand nehmen, die Situation aus jedem Blickwinkel genau betrachten und nach Belieben reagieren. Was zuerst aussieht wie ein Spiel, entpuppt sich schnell als unglaublich realitätsnahe Simulation. Kaum ist die Spezialbrille angelegt, versucht der Körper die Bewegungen „auf See“ auszugleichen. Einige Einsteiger haben sogar über leichte Anzeichen von Seekrankheit berichtet, da das Gehirn den Reiz einer simulierten schwankenden Umgebung verarbeitet, auch wenn die vermeintlichen Seebeine auf festem Boden stehen. Echtes Segelfeeling vermittelt zudem der Wackel-Katamaran von Prosail. Im Trapez hängend, geht es für den Einsteiger dann nicht nur virtuell, sondern ganz analog in die Höhe.

Rede und Antwort stehen zudem Segelschulen mit dem Verband Deutscher Sportbootschulen, Vereine (Unterbacher See, Düsseldorfer YC, Norddeutscher Regatta Verein) und der Deutsche Hochseesportverband Hansa. Ob Mitarbeiter der Fachmagazine „Segler-Zeitung“, „Segeln“ oder „SegelJournal“, ob Jugendtrainer aus Vereinen aus Nordrhein Westfalen oder fachkundiges Personal von anderen Ausstellern – dank der vielen Mitstreiter dürften Einsteiger stets den richtigen Ansprechpartner für ihre Fragen finden. Und dazu gesellen sich Anbieter interessanter Einsteigerbooten zu überschaubaren Preisen. Untergebracht zwischen dem Segelcenter mit der geballten Kompetenz der Klassenvereinigungen und den Vorführungen der Segelschulen am Wasserbecken ist das Start Sailing Areal in Halle 15 damit das Zentrum der Informationskompetenz schlechthin. 

Initiator des Forums „Start Sailing“ ist boot-Director Petros Michelidakis. „Segeln ist die Seele des Wassersports”, so sein Credo – und Grund genug, um auf der weltgrößten Wassersportmesse eine Anlaufstation für Neueinsteiger einzurichten, die es in dieser Form und in dieser Vielschichtigkeit noch nicht gegeben hat.

DMV bietet Volvo-Penta-Service

Somit steht den Kunden im Großraum Oldenburg ab sofort eine zuverlässige Anlaufstelle für Volvo Penta (Marine-) Produkte vom Ersatzteil bis hin zum neuen Aggregat zur Verfügung. Auch Wartungs- sowie Reparaturarbeiten werden in der eigenen Werkstatt oder direkt bei den Kunden vor Ort durchgeführt. Mit dem Werkstatt-LKW, der bei Bedarf auch europaweit eingesetzt wird, werden regelmäßig Liegeplätze, Werften und Marinas von der Ems bis zur Weser sowie von der Nordseeküste bis hin zum Mittellandkanal angefahren. Beratung und Verkauf finden am Firmensitz (Am Nordkreuz 36, 26180 Rastede) statt.

Infos unter www.dmv-bootsdiesel.de

Dreisäulensystem im Doppelpack

Einkaufen liegt ihm im Blut, das beweist der berufliche Werdegang von Christoph Steinkuhl in beeindruckender Weise. Ob in Diensten der Tegut Supermarktkette, beim Nürnberger Bund Essen oder bei Tchibo – immer stand auch das Segment Einkauf in seinem Portfolio. Bei SEVERIN, der österreichischen XXXLutz und der Schweizer Handelsholding kamen Sales, Produktmanagement und Design dazu. Seit dem 1. November hat Steinkuhl nun bei A.W.Niemeyer als Geschäftsführer angeheuert. Ein Anruf seines alten Weggefährten Stephan Swinka gab den Ausschlag. Die Kroschke-Gruppe hält als Hauptgesellschafter 100 Prozent der AWN GmbH. „Die Aufgabe hat mich sofort gereizt“, so Steinkuhl, der bereits drei Monate nach dem Anruf die Arbeit in Hamburg aufnahm. „Nun lebe ich in der schönsten Stadt Deutschlands und arbeite in der schönsten Stadt Deutschlands“, so Steinkuhl, der von Freiburg als Wohnort und von Hamburg als Arbeitsstätte spricht.

Bei unserem ersten Treffen im AWN-Büro am Holstenkamp in Hamburg war der 57-Jährige gerade 72 Stunden in Diensten von AWN und hatte bereits ein strammes Programm hinter sich. „Natürlich habe ich mich vorher informiert, um gleich konstruktiv einsteigen zu können, und ich habe gute Kollegen und Fachleute an meiner Seite“, so Steinkuhl, dem mit Stefan Dreyer ein Geschäftsführer mit den Zuständigkeitsbereichen ECommerce und IT zur Seite steht. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Steinkuhl, da wir mit unseren unterschiedlichen Erfahrungen das Profil von AWN als Marktführer auf allen Kanälen mit Nachdruck verfolgen können“, so Dreyer.

Dabei setzen beide auf ein Dreisäulensystem mit Filialen, Katalog und Internet, das die Kunden in den Mittelpunkt stellt und diesem ein ganzheitliches Einkaufserlebnis bei AWN bietet: Multichannel System. Das Netz sei im Grunde nur eine weitere Filiale, so Steinkuhl, der bereits bei der ersten Betriebsversammlung klargemacht hat, dass Qualität und persönliche Beratung im Unternehmen auf der Agenda ganz oben stehen.

Ziel sei es, weitere Filialen zu eröffnen. Bisher ist AWN an neun Standorten präsent. „Die Stimmung und die Arbeitsmoral stimmen. Alle krempeln die Ärmel hoch und wollen mitwirken“, hat Steinkuhl beobachtet. „Jeder im Team ist wichtig. Bei uns gibt es keine Unterschiede zwischen Teppichetage und Verkaufsraum“, so der Geschäftsführer, der schnell Vertrauen aufgebaut und das gesamte Team mitgenommen hat.

Natürlich wolle man durch die große Bandbreite der Angebote und Ware überzeugen, aber noch wichtiger als Quantität sei Qualität, so Steinkuhl und Dreyer unisono. Kein Wunder, dass in dem Gespräch mit den beiden Geschäftsführern das Wort Qualität in jedem zweiten Satz vorkommt. Qualität und ein hochwertiges Sortiment sind das höchste Gut, so Steinkuhl. Und gerade auf See stehe die Sicherheit ganz vorn. „Wir legen Wert auf die Erfüllung aller Standards und werden bei den Qualitätskontrollen höchste Maßstäbe anlegen, erklärt Steinkuhl.

Mit Christoph Steinkuhl hat AWN einen Handelsprofi gewonnen, der seine langjährige Erfahrung einbringen kann und den eingeschlagenen Weg zum weiteren Wachstum und zur Stärkung des Unternehmens konsequent weiterführen wird. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe bei AWN und werde meine Erfahrung aus 30 Jahren im Einzelhandel in das einzigartige Unternehmen AWN mit einbringen“, sagt Steinkuhl, für den dem Einkauf eine zentrale Bedeutung im Unternehmen zukommt. Hier werde Geld verdient oder verloren.  Seine berufliche Vorgeschichte hilft Steinkuhl, denn viele Lieferanten waren auch schon Partner und Zulieferer in anderen Bereichen. Allein die Elektronik sei ein solcher Bereich. Da durch Filialen die Nähe zum Kunden gesucht und die Qualität ganz groß geschrieben werde, müssten günstige Preise durch Menge und Einkauf ermöglicht werden, denn der Standort Deutschland, die Verantwortung für die Mitarbeiter und die Qualität sind weitere drei Säulen im Steinkuhl/Dreyer-Prinzip. Hier dürfe nicht gespart werden.

Großes steht an für das Jahr 2020. Dann nämlich feiert A.W.Niemeyer sein 275-jähriges Jubiläum. „Wir werden uns einiges einfallen lassen“, so Dreyer. Davon werden vor allem die Kunden profitieren. Einen Einblick in die AWN-Welt 2020 bieten der neue, auf recyceltem Papier gedruckte Katalog, der rechtzeitig zur boot Düsseldorf erscheint, sowie der auch während der Wassersportsaison regelmäßig mit Jubiläumsangeboten aktualisierte Webshop awn.de. Nach der kompakten ersten Arbeitswoche und dem Gespräch mit der Segler-Zeitung ging es für Steinkuhl dann zum nächsten Termin, und der Tag war noch lange nicht zu Ende. Ein vielbeschäftigter Mann unterwegs zwischen den beiden schönsten Städten Deutschlands.