Kategorie: sail24.com

Leichte Weste für schnelles Segeln

Das Modell Furio ist eine Hybridweste, die beim schnellen Jollen-Segeln insbesondere beim Foiling-Segeln oder auch Skiff-Segeln sowie beim Kitesurfen beste Dienste leisten soll. Sie ist eine Kombination aus einer 50N-Auftriebshilfe mit Prallschutzfunktion und einem manuell aktivierbaren, vollwertigen aufblasbaren Schwimmkörper von circa 110N. Feststoff plus CO2 gefüllter Auftriebskörper ergänzen sich optimal. Sobald der Wassersportler es für erforderlich hält, kann er per Hand den Schwimmkörper auslösen.

Die Hybrid-Weste liegt eng am Körper an, um den Anwender bei den Manövern die maximale Bewegungsfreiheit zu gewähren. Das gilt sowohl für den Foiling-Segler, der im Cockpit sitzt, kniet oder sich ins Trapez hängt, als auch für Kitesurfer in Kombination mit einem Hüft- oder Sitztrapez.

Feinheiten für den Tragekomfort: Eine kleine Öffnung im unteren vorderen Bereich ermöglicht das Durchführen des Trapezhakens. Der hautfreundliche Materialmix besteht aus Neopren, Gewebe, Schaum und Abstandsgewebe. Der Frontreißverschluss ist robust, um die Weste schnell an- und ablegen zu können, der Handgriff gut erreichbar, damit der Rettungskragen schnell ausgelöst werden kann. Der Rückenprotektor ist in Anlehnung an DIN EN 1621-2 für zusätzlichen Schutz der Wirbelsäule ausgelegt. Es gibt eine Verstautasche im Brustbereich für kleinere Gegenstände sowie eine Aufhängeschlaufe.

Der einstellbare Leibgurt der Weste Furio sorgt für optimalen Sitz der in vier Größen erhältlichen, eng anliegenden Westen. Die Weste soll ab dem zweiten Quartal 2021 erhältlich sein.

Frischer Wind in der Segelwerkstatt Stade

Bereits vor 36 Jahren haben Britta und Jens Nickel die Segelwerkstatt Stade gegründet und zu einer der erfolgreichsten Segelmachereien in Deutschland aufgebaut. Erreicht wurde dieser Erfolg durch den konsequent hohen Qualitätsstandard, den kundenorientierten Service und die innovativen Forschungsprojekte mit dem Fraunhofer Institut, zusammen mit dem Unternehmen Dimension Polyant und weiteren Partnern. An dem Qualitätsversprechen hat sich nach all den Jahren nichts geändert: Alle Segel der Segelwerkstatt werden im Werk in Stade hergestellt.

Schon vor fünf Jahren wurde der erste Schritt für einen Generationswechsel eingeleitet. Der damals 28 jährige Mitarbeiter Klaas Simon wurde Teilhaber der Segelwerkstatt Stade GmbH. Klaas Simon bringt das handwerkliche Wissen und die nötige Segelerfahrung mit. Seit einigen Jahren ist Simon für die technischen Abläufe sowie die Organisation der Werkstatt verantwortlich.

Zum 1. Januar 2021 folgte der zweite Schritt. Neben Senior Jens Nickel wurde Morten Nickel zum zweiten Geschäftsführer berufen. Morten Nickel ist seit über zehn Jahren in unterschiedlichen Funktionen in der Segelwerkstatt Stade tätig. Zusätzlich absolvierte Morten Nickel eine Ausbildung und schloss 2019 das Master-Studium der Betriebswirtschaft erfolgreich ab. Vielen Kunden der Segelwerkstatt Stade ist Morten Nickel als kompetenter Ansprechpartner seit vielen Jahren ein Begriff. Und vor allem: Er weiß, wie wichtig die passenden Segel für das schnelle Segeln sind. Unzählige Regattaerfolge und viele tausend Seemeilen im Rahmen des Familiensegelns haben Morten Nickel zu einem gefragten Berater an Bord gemacht.

Der 28-jährige wird sich künftig um die operativen Alltagsabläufe und die betriebswirtschaftlichen Belange kümmern. Kundenkontakt und professionelle Beratung sowie Service stehen auch für den neuen Geschäftsführer an erster Stelle.

Jens Nickel (61) wird sich verstärkt um die internen Abläufe kümmern und sich auf die großen Segelprojekte und das gesamte Segeldesign konzentrieren.

Jetzt erhältlich: Segler-Zeitung 1-2021

Die neue Ausgabe der Segler-Zeitung lesen:

Die SZ (zum Beispiel als Flex-Abo ohne Mindestlaufzeit) abonnieren
Das gedruckte Heft zum Kioskpreis von 4,90 Euro online bestellen und kostenfrei nach Hause geliefert bekommen
Ganz einfach digital als E-Paper lesen

Neuer Termin, neuer Reeder, neuer Titelträger

Anfang Dezember ist die Entscheidung gefallen: Die boot 2021 findet im April (17.-25.) statt, die Pandemie verhindert die weltgrößte Wassersportmesse im Januar. Nun mag der saisonnahe April nicht der ganzen Branche in den Zeitplan passen – das wissen die Macher der boot nur zu gut, nicht umsonst steht seit Jahren der Januar-Termin. Doch um überhaupt die Tore für eine boot 2021 öffnen zu können, wurden in Düsseldorf Messezeiten verschoben und zahlreiche Gespräche geführt – es wurde schlichtweg sehr viel Arbeit investiert. Natürlich hat sich das Team um Messe-Chef Petros Michelidakis im Vorfeld mit der Branche ausgetauscht. Eine verschobene boot ist besser als eine ausgefallene boot, so der Zuspruch vieler Austeller, die ihren Marktplatz wünschen. So auch der SVG Verlag: Wir werden mit unseren Magazinen und Internet-Angeboten im April vor Ort sein. Und 2022 gern wieder im Januar. (Seite 24)

Neuigkeiten gibt es schon jetzt aus unserem eigenen Hause zu berichten. Ab Januar hat die SVG-Flotte einen neuen Reeder. Die Ebner Media Group übernimmt unter Kartellamt-Vorbehalt den SVG Verlag mit seinen acht Magazinen und seinen digitalen Angeboten. Das breit aufgestellte Medienunternehmen mit Hauptsitz in Ulm gilt seit Jahren als Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Zeitschriften, Special Interest Magazine, Seminare, Kongresse, Messen und Content-Marketing sind Bestandteile des Portfolios der Ebner Media Group, die fünf Standorte in Deutschland und Büros in Zürich und New York unterhält. Der SVG Verlag profitiert damit ab sofort von den umfangreichen neuen Möglichkeiten. (Seite 4)

Mit diesem Rückenwind nimmt der SVG Verlag Fahrt auf. Bereits im Januar präsentieren wir unsere Segler-Zeitung in optisch neuem Gewand, ohne dabei deren Inhalte zu verändern. Andere Magazine und Internetauftritte werden 2021 folgen. Dass die SZ den Anfang macht, hat einen guten Grund: In diesem Jahr ist die Segler-Zeitung seit 40 Jahren auf dem Markt, und wir werden diesen runden Geburtstag gebührend feiern. Lassen Sie sich überraschen. Es gibt in schweren Zeiten also auch gute Nachrichten. Gerade auch aus der Wassersportbranche.

Dennoch: Um es einordnen zu können in das ungewöhnliche Jahr 2020, sei ein Blick über unseren maritimen Tellerrand erlaubt: In den USA stemmt sich ein Präsident gegen seine demokratische Abwahl, in Europa ignorieren zwei Nationen das Prinzip Rechtstaatlichkeit, und in Deutschland taucht beim Thema Corona-Pandemie der Begriff Triage auf. Dieser Begriff aus der Kriegs- und Katastrophen-Medizin beschreibt die Entscheidung zwischen Leben und Tod, die die Mediziner treffen müssen – während andere die Gefahr des Covid-Virus leugnen oder zumindest den Kampf dagegen als übertrieben betrachten.

In solchen Zeiten ist es schön, wenn man sein Hobby fest im Blick hat. Das sind in jedem Falle gute Perspektiven. Ich hoffe, diese Ausgabe hilft Ihnen dabei, sich auf die nächste Saison einzustimmen und sich während der dunklen Jahreszeit in den nächsten Segelsommer zu träumen.

Apropos Segeln: Versäumen Sie es nicht, bei der Wahl: „Segler*in des Jahres“ mit abzustimmen.

Bleiben Sie gesund und kommen gut ins neue Jahr – Hermann Hell

Die neue Ausgabe der Segler-Zeitung lesen:

Die SZ (zum Beispiel als Flex-Abo ohne Mindestlaufzeit) abonnieren
Das gedruckte Heft zum Kioskpreis von 4,90 Euro online bestellen und kostenfrei nach Hause geliefert bekommen
Ganz einfach digital als E-Paper lesen

Olympisch, weltmeisterlich und international

Die Kieler Woche 2020 im Corona-Modus ist weltweit auf höchste Anerkennung gestoßen. Die Verlegung in den September und die Umsetzung der Regattaserie unter anspruchsvollsten Bedingungen werden Aktive, Veranstalter und die gesamte Segelcommunity als eine Veranstaltung der ganz besonderen Art in positiver Erinnerung behalten. Davon beflügelt laufen die Vorbereitungen für die Kieler Woche 2021 (19. bis 27. Juni) bereits auf Hochtouren. Die Veranstalter hoffen dann nach einer hoffentlich überstandenen zweiten Corona-Welle auf entspanntere Bedingungen.

„Wir haben gezeigt, dass unter diesen Bedingungen eine Segelgroßveranstaltung mit umfangreichen Sicherheitsvorgehrungen möglich ist. 2020 mussten wir verlegen, weil wir im Juni des Jahres noch nicht das Wissen um die Möglichkeiten hatten. Die haben wir aber jetzt“, so Regattachef Dirk Ramhorst. Der Dänischenhagener betont: „Ganz vorn steht die Sicherheit aller Beteiligten, danach kommt der Segelsport und danach alles andere. Mit der Kieler Woche werden wir auf den traditionellen Termin Ende Juni zurückkehren, weil wir nun das Gelernte anwenden können.“

Tina Lutz/Susann Beucke im Gelben Trikot zum Kieler Woche Sieg. Damit sicherte sich das Duo im dritten Anlauf gleichzeitig das Olympia-Ticket. Foto: www.segel-bilde.de

Doch die Planungen für die Kieler Woche 2021 laufen mehrgleisig. So sind die bewährten Hygienekonzepte vorhanden, deren Umsetzung bereits einmal gelungen ist. Andererseits hofft Kiel auf eine Lockerung. „Wir arbeiten parallel an Konzepten für ein Landprogramm in Schilksee“, so Sven Christensen, Geschäftsführer der KYC-Marketingagentur Point of Sailing. Zahlreiche Gespräche mit bewährten und neuen Partnern machen Mut, so dass auch gastronomische Flächen und die Sponsorenmeile mit Pagoden von Partnern in Planung sind. „Wir sind froh und stolz, dass wir solch treue Partner und Förderer an unserer Seite haben“, ergänzt Christensen. Die Entscheidung zwischen Plan A und Plan B fällt letztlich die Pandemie bzw. die Gesundheitsämter.

Sportlich planen die Kieler-Woche-Organisatoren mit einer Teilnehmerzahl wie in diesem Jahr. Dabei werden alle olympischen Klassen ausgeschrieben, und es bleibt beim Mix mit den internationalen Klassen und den seegängigen Yachten. Die endgültige Ausschreibung dazu steht im Januar.  Aber schon jetzt hat sich die Fareast-Klassenvereinigung angemeldet. Die Fareast 28R wird ihre verschobene Weltmeisterschaft im kommenden Jahr im ersten Teil der Kieler Woche austragen.

Philipp Buhl auf Kurs. Der Sonthofener gelang sein sechster Kieler-Woche-Sieg im Laser Standard. Foto: www.segel-bilder.de

 Da sich der Wechseltag und der Verzicht auf die Medal Races in diesem Jahr bewährt haben, wird daran auch 2021 festgehalten. „Natürlich feilen wir noch an den exakten Zeitabläufen, aber das Grundraster hat sich für diese Covid-geprägten Zeiten bewährt“, erklärt Ramhorst. 

So werden für den ersten Teil die Klassen 505er, Contender, 2.4mR, 420er, 29er, Laser 4.7, FD, OK-Jolle, Europe, Laser Radial und eventuell VX One ausgeschrieben. Dazu kommt die Fareast 28R-WM.

Im zweiten Teil sind die Olympischen Klassen sowie J/24, J/70, J/80, Formula 18 und Nacra 15 geplant. „Wir sind zurzeit noch in Gesprächen mit der IQ Foil-Vereinigung und werden auf die nächsten Entscheidungen bei Offshore Mixed Doublehand reagieren. Unser Ziel war und ist es, alle olympischen Klassen in die Kieler Woche einzubinden“, erklärt Ramhorst.

Immer große Felder stellen die 29er. Foto: Sascha Klahn/Kieler Woche.

Zahlreiche hochkarätige Regatten flankieren die Kieler Woche im kommenden Jahr. Den Auftakt macht die Maior-Regatta für Big Boats (30. April bis 2. Mai). Es folgen die Nachwuchsregatta Young Europeans Sailing (22. bis 24. Mai) sowie zwei Starboot-Weltmeisterschaften im September. Zur Junioren-WM der Stare (31. August bis 3. September) werden 40 Boote erwartet, zur Starboot-WM (4. bis 11. September) 80 der Zweimann-Kielboote. 2009 hatte der kürzlich verstorbene KYC-Kommodore und ehemalige Starboot-Weltpräsident Dierk Thomsen die Starboot-EM nach Kiel geholt. 

Kiels selbstbewusster Blick nach vorn fußt auf dem diesjährigen Erfolg. Kiel hat eine Benchmark für das Segeln in Corona-Zeiten gesetzt. Von der Entscheidung zur Verschiebung in den September bis zur Abschluss-Pressekonferenz war die Kieler Woche perfekt vorbereitet und sicher umgesetzt. Unter der Führung von Organisationschef Dirk Ramhorst, Vermarktungschef Sven Christensen und dem Obersten Wettfahrtleiter Fabian Bach haben die Veranstalter stets flexibel reagiert und zu jeder Zeit die Vorgaben des Gesundheits- und Innenministeriums strikt eingehalten.

Wohl eher selten haben die Organisatoren der Kieler Woche im Nachgang so viel Zuspruch und Dankbarkeit von den Aktiven erfahren. „Diese besondere Kieler Woche wird bei den Teilnehmer*innen sicherlich unvergessen bleiben“, so Dirk Ramhorst.  Auch Vermarktungschef Sven Christensen blickt auf eine denkwürdige Kieler Woche zurück, die weithin viel Lob erhält, und dank der finanziellen Unterstützung der Stadt überhaupt erst möglich wurde. Der einst von Paul Henderson (Kanada), ehemaliger Präsident des Weltsegler-Verbandes, geprägte Satz „Do it like Kiel“ hat seit diesem Jahr eine ganz neue Bedeutung erhalten. – Hermann Hell

Gründung des Balticdesign Institute

Die HanseYachts AG ist mit Werken in Polen, Deutschland und Frankreich eine der weltweit größten Werften für Freizeitboote. Zusammen mit ihrer Tochterfirma Technologie Tworzyw Sztucznych, einem Spezialisten im Bereich Bootskomponenten in Europa, mit Sitz bei Stettin, Polen, gründet sie nun eine neue Entwicklungs-Einheit in Stettin: Das Balticdesign Institute. Diese neue Firma wird Heimat verschiedener Kompetenzen, darunter Schiffbau, Baustatik und Yachtdesign.

„Wir sind sehr zuversichtlich, die richtige Entscheidung für einen attraktiven Arbeits- und Wohnort getroffen und gleichzeitig durch die Anstellung eines hochqualifizierten und hochmotivierten neuen Entwicklungsteams unser internes Ingenieurswissen gestärkt zu haben“, sagt Dr. Jens Gerhardt, CEO der HanseYachts AG. Maciej Twardowski, CEO von TTS erwartet „eine enge und effiziente Kooperation zwischen der neuen Entwicklungs-Einheit und den bestehenden Geschäftsbereichen der HanseYachts AG in der Kreation neuer wegweisender Produkte.“ Raoul Bajorat, Entwicklungsleiter der HanseYachts AG, betont „die bemerkenswert enge Verflechtung von Designern, Ingenieuren, Verfahrenstechnikern und Produktionsstandorten innerhalb der HanseYachts AG-Familie in ganz Europa, die unsere Marken so erfolgreich machen.“

Stettin in Westpommern wurde nicht nur wegen der perfekten Lage in Küstennähe als Standort gewählt, auch die lange Seefahrts- und Schiffsbau-Tradition der Region, kurze Wege zu Flughäfen und die moderne Verkehrsanbindung spielten eine Rolle, genauso wie der kurze Weg zu den Produktionsstandorten in Goleniow, Polen, und Greifswald, Deutschland. Sichere Wirtschaftsfaktoren in der Region, die Verfügbarkeit qualifizierter Ingenieure und eine Universität mit hoch angesehener technischer Fakultät geben dem Standort weitere Vorteile.

„In Westpommern kann man Yachten nicht nur segeln, sondern auch bauen und ganz bald auch designen. Weil die Investoren die handwerklichen Fähigkeiten der westpommerschen Arbeitskräfte zu schätzen wissen, hat sich die TTS im Goleniow Industriepark zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region entwickelt. Mit der Ankündigung des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Stettin hat auch die HanseYachts AG das innovative Potenzial Westpommerns gewürdigt“, sagt Olgierd Geblewicz, Marschall der Region Westpommern.

„Das Angebot, das wir seit Jahren beständig ausbauen, lockt mehr und mehr fortschrittliche Investmentprojekte nach Stettin. Moderne Bürogebäude, gute Hochschulen, aber auch reichlich Kulturangebote bringen mehr und mehr junge Menschen dazu, in Stettin bleiben zu wollen. Wir sprechen mit diesem Angebot genauso auch unsere Besucher an. Wir heißen auch das Balticdesign Institute herzlich willkommen in Stettin“, fügt Michal Przepiera, stellvertretender Bürgermeister von Stettin, hinzu.

Boot & Fun wird digitaler Showroom der Branche

Aussteller der Boot & Fun Berlin nutzten die Möglichkeit sich und ihre Produktneuheiten per “#BOOTschaften” virtuell einem breiten Publikum vorzustellen. Parallel zum ursprünglichen Messetermin wurden die digitalen Kanäle der Boots- und Freizeitmesse zum Showroom und Sprachrohr der Bootsbranche. Kunden traten somit auf ganz einfache Weise mit Anbietern virtuell in den virtuellen Erstkontakt. Die 70 Videobotschaften generierten über die Social Media Kanäle der Boot & Fun Berlin organisch 53.532 Impressionen auf Instagram, eine Reichweite von 34.600 auf Facebook sowie 2.300 Aufrufe auf YouTube und sind weiterhin für Interessierte abrufbar.

„Die Möglichkeit die neusten Trends der Szene trotz Lockdown vorzustellen und gleichzeitig eine positive Botschaft an die Wassersportliebhaber zu senden, hat genau den richtigen Nerv getroffen“, so Daniel Barkowski, Projektleiter der Boot & Fun Berlin. „Die Resonanz auf unsere #BOOTschaften Kampagne war so überwältigend, dass wir sie im nächsten Jahr ergänzend zu unseren Messen fortführen und zusätzlich eine Roadshow durchführen werden“, so Barkowski weiter.

Die Resonanz auf die #BOOTschaften waren von Seiten der Aussteller und Bootsinteressierten so positiv, dass das Format im nächsten Jahr erneut aufgesetzt und über einen längeren Zeitraum umgesetzt wird. Erweitert wird das Internetangebot durch die #BOOTroadshow im Januar 2021. Im BOOT&FUNmobile soll es dann zu den Ausstellern und in ihren Showrooms gehen. Werften und Händler können sich und ihre Neuheiten präsentieren und dem Publikum digital einen Blick hinter die Kulissen werfen lassen. Doch ganz virtuell wird die Boot & Fun Berlin nicht, Besucher dürfen sich im nächsten Jahr auf die etablierten Messen Boot & Fun inwater in Werder/Havel sowie auf die Boot & Fun Berlin unter dem Berliner Funkturm freuen.

Die Januar-Ausgabe von segeln

Laut der Beaufort-Skala beginnt ein Sturm bei Windstärke 9.
In Küstengewässern wird es allerdings schon viel früher ungemütlich und auch gefährlich. Durch immer genauere Wettervorhersagen wettern wir die Stürme – oder besser: Starkwinde – jedoch meist im Hafen ab. Auf See sind die Möglichkeiten, dem Sturm auszuweichen, meist eingeschränkt. Wenn ein sicherer Hafen nicht vor dem Sturm erreicht werden kann, sollte dem Sturm im freien Seeraum getrotzt werden. Bei den Unfallberichten der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) mit Segelyachten aus den letzten zehn Jahren finden sich fünf Fälle mit Todesfolge. Bei drei Fällen ereignete sich der Unfall jeweils beim Anlaufen eines vermeintlich sicheren Hafens.
In dieser Ausgabe lassen uns die beiden Weltumsegler Heide und Erich Wilts an ihrer Erfahrung aus über 50 Jahren auf See teilhaben. 158 Stürme liegen bei ihnen im Kielwasser. 158 Stürme aus denen die beiden viel gelernt haben. Die wichtigsten Lehren aus diesem reichen Erfahrungsschatz finden Sie ab Seite 20.
Ich erinnere mich noch an meinen ersten Sturm. Irgendwo zwischen Gibraltar und den Kanaren. Die lange Atlantikdünung überlagerte sich mit einer konfusen See aus Schaumkronen und Gischtstreifen. Der Spuk währte nur einige wenige Stunden, war aber eindrucksvoll. In Erinnerung bleibt mir aber die Holzpalette, die in einer Welle direkt vor uns auftauchte. Bevor auch nur einer aus der Crew reagieren konnte, erfolgte auch schon ein dumpfes Klong. Die Hallberg-Rassy 45 machte kurzen Prozess mit der Palette und trug keinerlei Schaden davon.
Bei der aktuellen Vendée Globe kann solch eine Kollision schon über Sieg oder Niederlage entscheiden. Mitfavorit Alex Thomson musste nach einer Kollision aufgeben, da sein Ruder beschädigt wurde. Kurz vor Redaktionsschluss brach dann sogar unvermittelt die PRB von Skipper Kevin Escoffier südlich des Kaps der Guten Hoffnung in zwei Teile und sank. Der Skipper rettete sich in die Rettungsinsel. Mehrere Teilnehmer der Regatta, darunter auch Boris Herrmann, wurden in das Gebiet geschickt, um sich an der Suche zu beteiligen. Es ist erstaunlich, dass Escoffier schließlich mitten in der Nacht durch Jean Le Cam an Bord geholt werden konnte. Bei 30 Knoten und Wind und fünf Meter hohen Wellen. Hut ab vor dieser Leistung aller Beteiligten!

Unsere Themen

Sturmtaktik: So kommen Sie sicher durch den Sturm. Die mehrfachen Weltumsegler Heide und Erich Wilts teilen Ihre Erfahrungen
Charter: Irlands wilde Atlantikküste 
Bootstest: X 4.0 – Segelspaß garantiert 
Technik: So wird das Internet per Satellit das Langfahrtsegeln beeinflussen
Beneteau vs. Jeanneau: Wie unterscheiden sich die Modelle aus der selben Werft?


Jetzt versandkostenfrei bestellen!

Nordseewoche 2021 mit neuer Langstrecke

Für 2021 war die anspruchsvolle Helgoland-Edinburgh-Regatta als Farewell über 420 Seemeilen mit dem Ziel Granton vor der schottischen Hauptstadt Edinburgh zum letzten Mal geplant. Nun kommt es aber wegen der Corona-Pandemie und nach einer Absage durch den schottischen Partner, dem Royal Forth Yacht Club in Edinburgh, zu einem schnelleren Ende. BREXIT also auch bei der Nordseewoche. Die Langstrecke nach Edinburgh, die seit 1968 alle zwei Jahre jeweils im Wechsel mit dem Pantaenius Rund Skagen Race im Rahmen der Nordseewoche stattfand, wird nun durch das „HOT – Helgoland Offshore Triangel zur Nordseewoche 2021“ mit dem traditionellen Starttag am Pfingstmontag (24.5.2021) ersetzt.

„Start und Ziel für die neue Langstrecke Helgoland Offshore Triangel ist die Insel Helgoland. Die Bahnlänge in der Nordsee wird zwischen 350 und 400 Seemeilen betragen. Je nach Wind- und Wetterlage wird der Kurs flexibel und interessant gestaltet. Wir werden uns an den erfolgreichen Langstrecken bei den legendären und diversen Admirals-Cup-Ausscheidungen orientieren“, führt Nordseewoche Wettfahrtleiter Albert Schweizer aus.

Das HOT – Helgoland Offshore Triangel zur Nordseewoche 2021 wird auch als Qualifikationsregatta für das Rolex Fastnet Race 2021 dienen, bei dem auch eine sehr große Flotte Doublehand-Crews an den Start gehen wird.

Der Organisationsleiter der Nordseewoche Marcus Boehlich und sein Team sind sich sicher, dass das HOT – Helgoland Offshore Triangel zur Nordseewoche 2021 mit Start und Ziel auf der Insel Helgoland den Eignern mit den Crews auf Ihren Yachten eine sehr interessante und tolle Alternative zur bisherigen Langstrecke nach Edinburgh bietet. Dies betrifft auch gerade die organisatorische und logistische Seite, da es insgesamt mit weit weniger Zeitaufwand verbunden ist. Marcus Boehlich: „Dadurch ist auch weiterhin eine attraktive sowie auch sportlich äußerst anspruchsvolle Langstrecke im Rahmen der Nordseewoche neben dem schon legendären Pantaenius Rund Skagen Race gewährleistet.”

boot Düsseldorf: “Nutzt die Chance im April 2021”

Einem großen Teil der Hersteller, Händler und Charteranbieter kommt der neue Termin der boot Düsseldorf zum genau richtigen Zeitpunkt als Start in die Wassersportsaison 2021. Andererseits werden auch Stimmen laut, die sagen, dass der Termin vom 17. bis 25. April 2021 für die Branche nicht ideal sei. Wie schätzt boot Chef Petros Michelidakis die Situation ein: „Als Veranstalter der boot Düsseldorf hatten wir keine andere Chance als diesen Frühjahrstermin zu wählen. Wir sehen uns als verlässlicher Partner der Branche und möchten den Unternehmen auch 2021 eine Plattform bieten, um sich ihren Kunden präsentieren zu können. Unsere Messe für die Caravaning Branche, der Caravan Salon, hat im September gezeigt, dass dies auch unter den C19 Schutzauflagen und -Maßnahmen sehr positiv aufgenommen wird. Auch hier gab es keine homogene Meinung der Aussteller. Doch diejenigen, die im September teilgenommen haben, merkten schnell, welches Potenzial sich mit einer reduzierten Besucherzahl bietet. Es kamen exakt die richtigen Kunden, die sich in Ruhe an den Ständen beraten lassen konnten und kauften. Diese Information gebe ich den Zweiflern mit auf den Weg. Wir werden eine boot Düsseldorf auf die Beine stellen, die die Saison ankurbeln wird. Und wir werden all unsere Kräfte einsetzen, das richtige Publikum zum Besuch der Messe zu motivieren.“

Unterstützung bekommt Michelidakis von namhaften internationalen Vertretern der Aussteller, die auch ihre Mitbewerber aufrufen bei der boot Düsseldorf 2021 mit an Bord zu sein. So bezieht die Vizepräsidentin der Azimut Benetti Group, Giovanna Vitelli, eindeutig Stellung für die boot: „Wir sollten alle bereit sein, die 2021er-Ausgabe der boot Düsseldorf, die jetzt für den nächsten April geplant ist, zu unterstützen. Lasst uns dort alle zusammenkommen, denn gemeinsam sind wir wie eine mächtige, unbesiegbare Welle.” Für Hans Roelants, General Manager Searay/Brunswick Group ist die Teilnahme an der boot ein wichtiges Marketing-Instrument: „Wir wissen, dass der Termin im April eine Herausforderung für die Aussteller ist, aber wir glauben, dass es wichtig ist, teilzunehmen. Bootsmessen sind für uns ein wichtiges Instrument, um mit unseren Kunden in Kontakt zu kommen und ihnen die Sea Ray-Modelle zu zeigen.” Auch Michael Müller, CEO von Bavaria Yachts, sieht eine Teilnahme an der boot Düsseldorf für den persönlichen Kundenkontakt als unverzichtbar: „Besonders in diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir unseren Kunden wieder persönlich unsere Boote präsentieren können. Die boot 2021, jetzt vom 17. bis 25. April, gibt uns diese Chance und wir werden Sie nutzen.“

Doch nicht nur Werften sprechen sich eindeutig für eine Teilnahme an der boot 2021 aus. Auch international operierende Zubehörlieferanten und technische Ausstatter äußern sich eindeutig „pro boot Düsseldorf 2021“. So schätzt zwar auch Marc Rutgers, CEO allpa marine equipment, den Zeitpunkt der boot im April als etwas schwierig für die Branche ein, aber zeigt gleichzeitig große Freude, dass es endlich wieder losgeht mit den Bootsmessen: „Der neue Termin ist nicht besonders günstig. Aber es gibt endlich eine Alternative, ein Ereignis, auf das man hinarbeiten kann. Es gibt eine Perspektive. Das größte Treffen der Branche wird wieder in See stechen. Wir können uns endlich darauf freuen!“ Auch für internationale agierende Bootsversicherungen ist die boot Düsseldorf eine wichtige Kommunikationsplattform. Martin Baum, Geschäftsführer von Pantaenius Versicherungen: „Als europäischer Marktführer ist die boot für uns die wichtige Kommunikationsplattform und zuverlässiger Partner. Wir sind überzeugt, dass sie Ihrer Rolle als Leitmesse auch im Angesicht der aktuellen Herausforderungen gerecht wird.“

Für den Tauch- und Surfsport sowie die Charterbranche hat die Verschiebung der boot 2021 sehr positive Aspekte. Petros Michelidakis: „Wir wissen, dass das Kauf- und Buchungsverhalten der Menschen in diesen Zeiten viel kurzfristiger ist. Wenn wir ihnen nun zum Beginn der Wassersportsaison auf der boot Düsseldorf neue Boards und Trends wie das Wingsurfen oder attraktive Chartermodele und -Destinationen präsentieren, sind wir sehr zeitnah am Beginn der Saison. Das wird die Besucher begeistern.“

Dominik Holzer, Geschäftsführer von Aqua Lung Deutschland, formuliert dazu einen begeisternden Aufruf an die Tauchszene: „Wir von Aqua Lung sind insbesondere in dieser für uns alle herausfordernden Zeit dankbar, dass die boot im Jahr 2021 stattfinden kann. Wir freuen uns schon heute darauf, Euch vom 17. bis 25. April auf unserem Messestand in Düsseldorf begrüßen und Euch dort unsere bahnbrechenden Neuheiten persönlich vorstellen zu dürfen.“

Florian Brunner, Geschäftsführer APM Marketing für Starboard, freut sich ebenfalls auf der boot 2021 der Surfsport-Community die neuesten Modelle und den Megatrend „Wingsurfing“ präsentieren zu können: „Wir, als Aussteller im Surfsport, begrüßen die Verschiebung in das Frühjahr. Nach einem sehr schwierigen, aber auch erfolgreichen Jahr, das von Restriktionen bedingt durch die Pandemie geprägt war, freuen wir uns den Besuchern der boot unsere neuen Produkte rechtzeitig zum Saisonstart 2021 vorstellen zu können. Windsurfen und Kiten erfreuen sich steigender Nachfrage und Stand-Up-Paddling erlebt einen nie zu erwarteten Boom. Dazu werden wir auf der boot die neuesten Highlights vorstellen. Und ein absolut neuer Sport erobert alle Gewässer – Wing-Surfing und Wing-Foiling ziehen schon viele Wassersportler in ihren Bann. Das wird der Hit auf dem beliebten Flatwater-Pool der boot 2021.“

Für die Reisebranche mit Wassersport-Destinationen ist die Verschiebung der boot Düsseldorf auf den April ein echter Aufwind erklärt der Geschäftsführer von Beluga Reisen, Axel Becker: „Für Beluga Reisen ist die boot in Düsseldorf seit Jahren eines der wichtigsten Marketingtools. Fast 20 Prozent unseres Gesamtumsatzes generieren wir durch unsere jährliche Präsenz auf der Messe. Dies wäre unter den gegebenen Umständen mit den globalen Reisewarnungen und der aktuellen Infektionslage mit dem ursprünglichen Termin im Januar sicher nicht möglich gewesen. Umso mehr freuen wir uns über den neuen Termin für die boot in der zweiten Aprilhälfte 2021.“

Petros Michelidakis zieht ein realistisches Resumée zur Verschiebung der boot Düsseldorf: „Es wird nicht das bombastische Event der internationalen Wassersport-Community mit zahlreichen Feierlichkeiten und weltbekannten Prominenten. Ich sehe die boot für 2021 als zurückgekehrt zu ihren Wurzeln. Wir werden eine etwas kleinere, aber umso feinere und fachlich versierte Messe erleben, die einen Hochgenuss für Segler, Motorbootfahrer, Surfer und Taucher verspricht.“

Neue Wege im Röbeler SV

Zwischen 30 und 65 Jahre sind die Mitglieder der Gruppe alt, berichtet Frank Heidmann vom Röbeler SV, und fast alle haben in der Jugendtrainingsgruppe des RSVM im Alter von sechs bis acht Jahren das Segeln gelernt. Viele waren auf den Sportschulen in Rostock oder Schwerin, sind erfahrene Regatta-akteure und segelten bis 2019 für Röbel in der Zweiten Bundesliga. Erfolge sammelte sie zudem im Piraten und im 20er Jollenkreuzer.

Mehr durch Zufall wurde der Grundstein für die Projection 762-Flotte auf der Müritz gelegt. Ein RSVM-Segler war vor rund zehn Jahren auf der Suche nach einer schnellen Alternative für seine damaligen Aktivitäten und stieß in England auf ein Angebot für die schnittigen und robust gebauten Kielboote. Kurzum wurde das Boot gekauft, fand sofort Anklang im Verein, und schnell entstand eine Flotte von fünf Booten. Zwar wurden zwischenzeitlich zwei Boote wieder verkauft, aber schnell fanden andere Club-Mitglieder Gefallen an dem Bootstyp, so dass sich die Gruppe nun auf acht Booten etabliert hat.

An den Donnerstagabend sowie weiteren Veranstaltungen geht es mit den Booten über den Regattakurs. Foto: RSVM

Die Neu-Eigner scheuten keine Mühen, um die 7,62 Meter langen Boote aus England abzuholen und sie hier einer Generalüberholung zu unterziehen. Denn technisch waren die Projection 762, die für rund 11.000 Euro in England zu haben waren, alle in einem guten Zustand, die Ausrüstung von Harken nach einer Reinigung von Salzrückständen okay. Meistens waren die Yachten mit zwei Trainings- sowie einem Regattasatz an Segeln ausgestattet. Die Optik unter Deck war allerdings gewöhnungsbedürftig. Jedes Boot musste einer gründlichen Reinigung unterzogen bzw. durchgeschliffen und mit neuem Anstrich versehen werden. Zudem galt es, zahlreiche Schrauben zu ersetzen.

Alles kein Problem für Selbermacher. Und einige lebten sich beim Refit richtig aus. So gab es neue Plichtböden, Innenausbau in Mahagoni und Kambala. Einer Luxusvariante wurde sogar ein Teakdeck spendiert. Ein pfiffiges Detail ist die Ausstattung mit einer Carbonpinne. Dafür bauten die Röbeler extra eine Form und bastelten in der Werkstatt von Frank Heidmann an dem schmucken Detail. Letztendlich wurden aus den angegrauten Yachten mit etwas Aufwand schmucke Rennyachten, die nun bei den vereinsinternen Rennen am Donnerstagabend bei Ostwind mit Spi am Regattahaus des RSVM vorbeidonnern. Aber auch für Ankertouren sind die Yachten geeignet.

In der Coronazeit hatten die RSVM-Akteure so die Möglichkeit zu einer eigenen Regattaserie mit drei Veranstaltungen. Und auch im Winter dürfte es keinen Stillstand auf dem Revier im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte geben. Denn in der Trainingsgruppe gibt es auch zehn Besitzer eines DN-Schlittens. Natürlich sind die meisten davon selbstgebaut.

Technische Daten Projection 762:

Designer: Stephen Thomas
Länge: 7,62 m
Breite: 2,60 m
Tiefgang: 1,67 m
Verdrängung: 1.300 kg
Ballast: 550 kg
Großsegel: 17,02 m²
Fock: 11,89 m²

Kandidatenkür Segler*in des Jahres, Teil 13

Bereits im Januar gelang dem Hamburger Verein für Seefahrt ein erster deutscher Glanzpunkt. Unter der Führung von Skipper Torben Mühlbach absolvierte die junge U30-Crew das Transatlantik-Rennen von Kapstadt/Südafrika nach Rio de Janeiro/Brasilien in weniger als 17 Tagen. Damit war die „Haspa Hamburg“ der schnellste Einrümpfer auf dem Kurs, und unter dem Zuckerhut feierte die Mannschaft ein erlebnisreiches Rennen, bei dem sie ein schweres Tiefdruckgebiet durchsegelte und eine Flaute zum Abschluss überstand. Foto: Alec Smith

Mit ihrem Erfolg stehen Torben Mühlbach und die Crew der „Haspa Hamburg“ in der Auswahlliste zur Wahl der/des Segler*in des Jahres 2020. Die Wahl ist eine Fan-Abstimmung, die vom 16. Dezember bis 15. Januar auf Segelreporter.com und Sail24.com freigeschaltet ist.

Alle Kandidaten:

Christian Schwörer, “La Pericolosa” (WM-Dritter Melges 32)
Erik Heil/Thomas Plößel (WM-Bronze 49er)
Heiko Kröger/Clemens Kraus (erste Inklusionsweltmeister S\V 14)
Jan-Jasper Wagner/Maximilian Stein, “Homanit” (Amateur-Weltmeister Melges 32)
Lennart Burke (Überraschungs-Newcomer in der Mini-Szene)
Leonie Meyer/Florian Gruber (EM-Silber Kitesurf Mixed Staffel)  
Marcus Brennecke, „Hatari“ (Weltmeister Club Swan50)
Michael Zittlau, SMC Überlingen (Champions-League-Sieger)
Philipp Buhl (Laser-Weltmeister)
Sebastian Kördel (Vize-Europameister iQ-Foil-Surfen)
Tim Fischer/Fabian Graf (49er-Europameister)
Tina Lutz/Susann Beucke (49erFX-Europameister)
Torben Mühlbach, „Haspa Hamburg“ (Sieger Cape to Rio)

Partner sorgen für würdige Auszeichnung

Die Unterstützer und Preisgeber der Abstimmung zum/zur Segler*in sind wertvolle Partner des Events: Sie geben der Wahl den repräsentativen Rahmen und ermöglichen eine würdige Auszeichnung. Und in 2020 wird die Unterstützung sogar noch größer und sorgt für eine Aufwertung der Wahl.

Wie bei der Proklamation des Seglers des Jahres 2019 ist wieder der Auftritt auf der Bühne des Sailing Centers in Düsseldorf geplant. Die weltgrößte Wassersportausstellung, die boot, die Versicherungsexperten von Pantaenius und ab dieser Wahl auch Bootspunkt, der Fachhändler mit Ladengeschäften in Ludwigsburg und Kirchberg am Bodensee sowie dem Online-Handel, bereiten den würdigen Rahmen. Wempe, Garmin und Steiner-Optik stiften die Preise für die Top-Platzierten der Abstimmung.

Verlängerte Öffnungszeiten bei AWN

Entgegen den sonst üblichen Winteröffnungszeiten machen die Filialen von AWN morgen, am 15.12.2020, bereits um 10 Uhr auf und schließen erst um 19 Uhr. Außerdem soll eine 10-Prozent-auf-alles-Aktion die Kunden vor dem am Mittwoch beginnenden Corona-Lockdown noch einmal in Einkaufsstimmung versetzen. Aufgenommen sind von dieser Aktion preisgebundene Artikel wie Bücher, Gutscheine und Seekarten. Wer also noch Weihnachtsgeschenke oder etwas für die kommende Saison benötigt, könnte morgen fündig werden.

Foto: AWN