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Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger Mai 2019

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Mic Mohr ist der Segler des Monats Mai. Der Optimisten-Segler aus Plau am See setzte sich bei der Wahl der User von Sail24.com mit rund der Hälfte der Stimmen gegen die Elite aus den olympischen Klassen durch. Mit seinem überragenden Erfolg beim Goldenen Opti vor Schilksee, als er alle Wettfahrten im internationalen Feld gewann, überzeugte er die Segelgemeinde.

Mic Mohr durfte sich nach dem Sieg beim Goldenen Opti von Kiel auch über die Auszeichnung als Segler des Monats Mai freuen. Foto: segel-bilder.de

Selbst der dritte Platz von der Europameisterschaft im Laser Standard durch Philipp Buhl (Kiel) konnte da nicht mithalten. Buhl teilte sich in der Abstimmung lediglich Rang drei mit den 470er-Olympia-Aspiranten Simon Diesch/Philipp Autenrieth. Die süddeutsche Crew landete bei der EM auf Platz sechs. Mit der gleichen EM-Platzierung eroberten Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß den dritten Rang der Abstimmung. Erstaunlich wenig Beachtung fand bei den Usern von Sail24.com der vierte Platz durch Erik Heil/Thomas Plößel bei der Europameisterschaft der 49er. Vielleicht ist eine Abstimmung ähnlich gelagert wie die Entwicklung der Börsenkurse. Das Ergebnis mag noch so gut sein, wenn es aber nicht an die bisherigen Erfolge anknüpft, sind die Erwartungen enttäuscht. Und mit der Bronzemedaille von den Olympischen Spielen 2016 haben Heil/Plößel eine Vorgabe gemacht, die nur schwer zu toppen ist.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Inselhüpfen für unter 10 Euro

Mit genau 1.246 Inseln ist die kroatische Adria ein Inselhüpfparadies für Yachtcharterer.Die meisten Inseln sind nur wenige Stunden voneinander entfernt und bieten einige der erstaunlichsten Naturschönheiten der Welt, sowie Geschichte und Kultur.

Die kroatischen Inseln umfassen fast 6.000 Kilometer Küste. Obwohl Hvar, Korcula, Vis und Brac die beliebtesten Inseln sind, die Charterer gerne besuchen, hat die dalmatinische Küste noch viel mehr zu bieten. Beim Inselhüpfen in Kroatien können mittelalterliche Städte und Festungen besucht und die wunderbare kroatische Küche und die Gastfreundschaft genossen werden. 

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Wahl zum Segler des Monats November

Unabhängig vom Regatta-Ergebnis ist schon die Atlantik-Passage auf den Rennyachten eine Leistung für sich, die nicht jedem Teilnehmer gelang. Die Skipper stehen daher vom 16. bis 23. Dezember auf sail24.com zur Abstimmung für die Publikumswahl zum Segler des Monats November.

Morten Bogacki (Platz 3 Mini Transat):

Auf der „Lilienthal“ des Offshore Team Germany legte Morten Bogacki einen furiosen Endspurt auf der zweiten Etappe von Las Palmas nach Martinique hin. Nach dem elften Platz in der ersten Etappe, bedingt durch technische Probleme an Bord, segelte er in die Karibik auf Rang drei und holte sogar noch so viel Zeit heraus, dass er auch in der Gesamtwertung auf das Podium kam. Foto: Christophe Breschi/Mini Transat

Boris Herrmann (Platz 12 Transat Jacques Vabre, Imoca):

Nach der taktischen Entscheidung für die westliche Routenoption in der Anfangsphase des Rennens rutschte Boris Herrmann mit seinem britischen Partner Will Harris weit zurück im Ranking. Im weiteren Verlauf arbeitete sich das Duo auf der „Malizia“ bis zum Zielort Savador de Bahia/Brasilien noch bis auf Rang zwölf im Ranking der Imoca Open 60 vor. Foto: Jean-Louis Carli /TJV

Jörg Riechers (Platz 6 Transat Jacques Vabre, Class 40):

Jörg Riechers gehört zu den erfahrensten deutschen Hochseeseglern und hat zu dieser Saison das Class40-Projekt auf der „Linkt“ gestartet. Mit seinem Partner Cédric Château (Frankreich) segelte er im Feld der 40-Fuß-Yachten bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Atlantik-Klassiker stets im Vorderfeld der Flotte mit und schaffte es schließlich auf Rang sechs. Foto: Jean-Louis Carli/TJV

Arnt und Sönke Bruhns (Platz 16 Transat Jacques Vabre, Class 40):

Im vergangenen Jahr überquerte Arnt Bruhns auf der „Iskareen“ solo den Atlantik, jetzt nahm er seinen Bruder mit an Bord. Und das Amateur-Team schlug sich im Feld der Profis beachtlich, überzeugte aber vor allem durch die lebendigen Berichte von Bord, mit denen sie die Fans in der Heimat unterhielten. Ihr Position im Zielt: Rang 16. Foto: Jean-Marie Liot/TJV

Segler des Monats November

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Gegründet vor rund 30 Jahren, ist der SVG Service Verlag heute ein crossmedial tätiger, dynamischer Dienstleister für die Wassersportbranche und alle Wassersportinteressierten. Unsere Produkte drehen sich rund ums Segeln und Motorbootfahren. Wir verlegen neun Magazine, betreiben vier große Internetportale und mehrere Social-Media-Kanäle. Dazu betreuen wir namhafte Markenhersteller und mehrere Segelsport-Großveranstaltungen mit PR- und Marketing-Leistungen. Wir sind Kommunikationspartner vieler Messen, Verbände und Vereine aus dem Wassersportbereich.

Bewerbungen bitte ausschließlich per Email an Silvan Dahl, [email protected]. Für Rückfragen stehen wir gerne unter der Rufnummer 040 466644-089 zur Verfügung.

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger April 2019

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Die Wahl zum Segler des Monats April zeigte eine Liste junger Segler. Und der Jüngste der zur Auswahl stehenden Sportler machte schließlich das Rennen. Im Wettstreit mit den Olympia-Aspiranten im 49er, Justus Schmidt/Max Boehme, und dem starken 470er-Nachwuchs Luise und Helena Wanser setzte sich Opti-Segler Leon Jost durch.

Leon Jost wurde von den Sail24-Usern zum Segler des Monats April gekürt. Foto: Birgitt Müller-Genrich

Das Nachwuchs-Talent vom Württembergischen YC hatte einen starken Winter und setzte seiner Erfolgsbilanz beim Lake Garda Meeting die Krone auf. Unter den rund 900 Startern hatte sich Leon Jost einen Platz unter den Top-30 als Ziel gesetzt und das dann eindrucksvoll übertroffen. Die versammelte Weltspitze war am Start und der Segler vom Bodensee platzierte sich als bester Deutscher auf Rang fünf. Das brachte ihm offenbar auch die Sympathien bei den Unsern von Sail24.com ein. Denn in der Publikumswahl setzte sich der Elfjährige schnell an die Spitze des Votings.

Am dichtesten auf den Fersen waren dem Jüngstensegler die jungen Schwestern Luise und Helena Wanser. Die 20- und 21-jährigen Hamburgerinnen etablieren sich nach starken Jahren im Juniorenbereich gerade bei den 470er-Senioren. Ihre Stärke: leichter Wind. Bei der Palma-Regatta stellten sie das eindrucksvoll unter Beweis. Mit einem Doppelsieg unter schwierigen Bedingungen schockten sie die Konkurrenz. Am Ende stand Platz neun in einem Weltklassefeld.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Der Übermacht der Jugend mussten sich die 49er beugen. Das Duo Schmidt/Boehme gehört zwar auch noch der jungen Generation an, ist aber im Kreise der Olympiasegler bereits lange etabliert. Für 2016 kämpften sie in freundschaftlicher Konkurrenz mit Erik Heil/Thomas Plößel um das eine Olympiaticket. Auch wenn die Kieler den Berlinern den Vortritt lassen mussten, fiel ein wenig vom bronzenen Olympiaglanz auch auf Schmidt/Boehme ab, die Heil/Plößel als Trainingspartner auf das Weltklasse-Niveau gehievt hatten. Nach längerer Pause sind beide 49er-Teams wieder in den Circuit eingestiegen, und Schmidt/Boehme zeigten mit dem 5. Platz vor Palma, dass sie schon wieder voll da sind.

Während für die zur Wahl stehenden 49er und 470er der Blick schon auf die nächsten Olympischen Spiele geht, hat Leon Jost dafür noch etwas Zeit. Doch Olympia ist durchaus eine Option für den Opti-Segler. Jetzt steht zwar erst einmal die WM der Jüngstenklasse in Antigua im Fokus, aber in weiterer Zukunft kann er sich den Umstieg auf den 49er vorstellen – gern mit seinem Bruder Luca.

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Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger März 2019

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Endlich wieder ein Auftritt auf der großen Segel-Bühne unter deutscher Flagge! Schon diese Ankündigung löste bei den deutschen Segelfans große Begeisterung aus. Das Offshore Team Germany (OTG) startete jedenfalls mit einem großen Sympathie-Schub in seine Kampagne für eine Teilnahme am „The Ocean Race“ 2021/22. Mit einem riesigen Vorsprung wurde das OTG im März zu den Seglern des Monats gewählt.

Die Ankündigung einer deutschen Ocean Race Kampagne löste Begeisterung aus. Foto: Felix Diemer

Team-Manager Jens Kuphal und Team-Kapitän Robert Stanjek haben das OTG-Projekt bereits 2017 auf die Schiene gesetzt. Mit der Kampagne des Mini 6.50 „Lilienthal“ landete der deutsche Rennstall erste Erfolge. Mit Skipper Jörg Riechers segelte OTG beim Mini-Transat 2017 auf Platz zwei.

Jetzt hat das Offshore Team Germany die nächste Stufe gezündet. Neben dem Mini-Projekt, das durch Skipper Morten Bogacki besetzt wurde, nimmt auch der Imoca60 Gestalt an. Die Ex-„Acciona“ wurde bereits 2017 vom OTG gekauft, hat einen kompletten Rumpf-Refit in Portugal durchlaufen und wurde in England frisch ausgerüstet – vom Kiel bis zum Rigg.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Im März hat das Team den Weg in die Öffentlichkeit gewagt und die Pläne für die kommenden Monate veröffentlicht. Im Juni ging der Imoca60 ins Wasser, vor der Kieler Woche wurde er auf den Namen „Einstein“ getauft. Das Welcome Race zur Kieler Woche war dann die erste Regatta, das Fastnet Race im August der erste Härtetest. Nun sollen die Foils entwickelt werden, damit die Mannschaft unter Skipper Robert Stanjek die konkrete Vorbereitung für „The Ocean Race“ starten kann.

Bei den Usern von Sail24 lösten die Hoffnungen auf eine erneute Teilnahme am Welt-Etappenrennen offenbar große Sympathien aus. Mit über 76 Prozent der Stimmen wurde das OTG zu den Seglern des Monats gewählt und setzt sich damit gegen die beiden weiteren Kandidaten durch.

Florian Gruber stand für seine Siege beim Snowkite-Worldcup zur Auswahl. Er hatte zum Finale in der Schweiz die Sieger-Trophäen für zwei Disziplinen-Worldcups und den Gesamt-Worldcup überreicht bekommt. Frithjof Kleen – ehemals mit Robert Stanjek Starboot-Weltmeister – ist bei den Starbooten einer der begehrtesten Vorschoter. Beim Bacardi-Cup vor Miami, eine der wichtigsten Regatten in dieser hochkarätig besetzten Klasse, segelte er mit Olympiasieger Mateusz Kusznierewicz (Polen) auf Platz zwei.

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ISTEC: Neues Flügelsegel

Mit dem Parasailor etablierte ISTEC ein vollkommen neues Vorwindsegel, das sich insbesondere unter Blauwasserseglern großer Beliebtheit erfreut. Grund ist der Flügel, der das Segel stabilisiert und sicherer macht. Die Weiterentwicklung des Segels stand nie still und ständig wurden Details verbessert.

Vor zwei Jahren entschloss sich ISTEC dann aber schließlich, den Parasailor von Grund auf neu zu entwickeln. Mit Berechnungsprogrammen aus der Luftfahrt und mit der Erfahrung aus den letzten zehn Jahren gelang es, die Leistung des Segels weiter zu verbessern. Der Flügel wurde vollkommen neu konstruiert. ISTEC spricht von einem Hybridflügel, der aus der Kombination aus einem 3D-Flügel mit einem Single-Skin-Flügel besteht.

www.istec.ag

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger Februar 2019

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Die Flying Dutchman haben das Rennen gemacht. Bei der Abstimmung zum Segler des Monats Februar auf Sail24 haben sich die Silbermedaillen-Gewinner der Weltmeisterschaft in Neuseeland, Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers, gegen die weitere zur Wahl stehende Konkurrenz durchgesetzt. Die FD-Mannschaft aus Berlin und Hamm verwies die Olympia-Aspiranten in den Klassen 470er und 49er, die vom Worldcup vor Miami mit zwei Gold- und einer Silbermedaille heimgekehrt waren, auf die folgenden Plätze.

Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers segelten zu WM-Silber in Neuseeland. Foto: segel-bilder.de

Die Weltmeisterschaft der ehemaligen Olympia-Klasse vor Neuseeland forderte die kompletten Athleten. Denn die Bedingungen mit starkem Wind, ruppiger Welle und viel Strömung verlangte nicht nur beste Bootsbeherrschung, sondern auch viel Gefühl für den Bootsspeed und das richtige Timing vor allem an der Startlinie. Lüdtke/Schäfers kämpften zum Start in die Serie zwar mit dem Material, als das Ruder aus der Aufhängung flog, und der Konkurrenz, da ein italienisches Boot auf sie drauf kenterte, zeigten aber ein hohes Speedpotenzial. Nachdem die Probleme überwunden waren, steuerten sie souverän auf Medaillenkurs, konnten nur durch die Ungarn Szabolcs Majthenyi/ András Domokos auf Distanz gehalten werden und sicherten sich schließlich wie bereis 2016 die Silbermedaille.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Die heimischen und internationalen Fans zeigten sich begeistert, gaben bei der Abstimmung auf Sail24 nicht nur ihre Stimme ab, sondern zollten dem Duo, das aufgrund der Fernbeziehung außer zu den Regatten kaum gemeinsam auf dem Wasser agiert, per Online-Kommentaren ihren Respekt.

Mit dieser Unterstützung setzten sich die Silbergewinner schließlich auch gegen das Miami-Gold durch. Frederike Loewe/Anna Markfort, die beim Worldcup Anfang Februar in den USA überraschend die komplette 470er-Weltelite hinter sich gelassen hatten, lieferten den FD-Seglern zwar lange ein enges Rennen bei der Wahl, mussten sich schließlich aber ebenso geschlagen wie Erik Heil/Thomas Plößel, die im 49er einen starken Wiedereinstieg in das Regattageschehen feierten. Die Silbermedaillen-Gewinner von den Olympischen Spielen in Rio holten ebenfalls Gold vor Miami. Bei der Abstimmung zum Segler des Monats wurden sie schließlich auf Rang drei gewählt. Mit der Silber-Medaille von Miami im 470er hatte die junge Mannschaft Fabienne Oster/Anastasiya Winkel ihren größten sportlichen Erfolg gefeiert. Damit schafften sie es in die Auswahlliste für die Segler/innen des Monats Februar, mussten sich hier allerdings geschlagen geben.

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Wahl zur Seglerin des Jahres: Monatssiegerin Januar 2019

Jugend weist die Erfahrung im Januar in die Schranken: Die 16-jährige Tornado-Seglerin Estela Jentsch, die bei der WM in Neuseeland im Januar 2019 mit ihrem australischen Partner Daniel Brown Bronze gewonnen hatte, setzte sich bei der Online-Wahl von sail24.com zur Wahl des/der Segler/in Januar gegen die erfahrene Konkurrenz durch. Die 505er-Asse Wolfgang Hunger/Holger Jess (505er) sowie Drachen-Segler Klaus Diederich, die ebenfalls auf der anderen Seite der Erdkugel ihre WM segelten, mussten sich hinter der Seglerin vom SC Füssen Forggensee einreihen.

Mit ihrem australischen Partner segelte Estela Jentsch zu WM-Bronze. Foto: Suellen Davies

Bereits bei der zweiten Weltmeisterschaft in Folge hatte das Jugend-Team Jentsch/Brown den erfahrenen Tornado-Teams das Fürchten gelehrt. Im vergangenen Jahr gewann die deutsch-australische Kombination Bronze und siegte in der Mixed- und die Jugend-Kategorie. In diesem Jahr wiederholten die beiden das Kunststück und ließen dabei auch so erfahrene Tornado-Asse wie den Neuseeländer Rex Sellars, den Olympiasieger von Los Angeles 1984, hinter sich.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Bei der Wahl zu der/n Seglern/in des Monats Januar war Estela Jentsch damit nicht zu schlagen. Zunächst hatten zwar Wolfgang Hunger/Holger Jess, die bei der 505er-WM in Australien auf den sechsten Rang gesegelt waren, die Spitze der Wahl übernommen. Doch dann machten die Anhänger von Estela Jentsch mobil. Sie gaben nicht nur ihre Stimme auf Sail24 ab, sondern bekundeten auch ihre Sympathie für die junge Seglerin. Nie zuvor hatte es so viele Kommentare zu einem Artikel auf Sail24 gegeben. Grüße aus aller Welt begleiteten die Wahl von Estela. Und das Daumendrücken zahlte sich aus. Mit über 52 Prozent der Stimmen setzte sich die Bayerin durch. Auf fast 47 Prozent der Stimmen kamen Hunger/Jess, während der Drachen-WM-Dritte Klaus Diederichs, der in London lebt, bei dieser Wahl keine Chance hatte.

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger Dezember 2018

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Bei der Wahl zu den Seglern des Monats Dezember 2018 hat die „Lunatix“-Crew unter Skipper Friedrich Böhnert einen überlegenen Sieg gelandet. Die große Mehrheit der User von Sail24 honorierte den Auftritt der einzigen deutschen Yacht beim Klassiker Sydney-Hobart und setzte die Mannschaft aus Hamburg und Schleswig-Holstein auf Platz eins. Frithjof Kleen, Dritter bei der Stars Sailors League an Bord des Italieners Diego Negri, landete auf Platz zwei. Und mit Dr. Wolfgang Schäfer kam auf Rang drei ein weiterer Finisher des Sydney-Hobart-Rennens. Er segelte auf der „Winning Appliances“.

Freude über eine erfolgreiche Teilnahme beim Sydney Hobart für die Crew der “Lunatix”. Foto: Böhnert

Unter dem Beifall Hunderter Segelsport-Fans entlang der Kings Pier in Hobart hat die „Lunatix“ als einzige deutsche Yacht im Feld der 85 Starter das 74. Rolex Sydney Hobart beendet. Nach 3 Tagen, 6 Stunden, 52 Minuten und 47 Sekunden lief die XP50 als 38. Yacht im Ziel ein. Die zehnköpfige Crew um Eigner Friedrich Böhnert zeigte sich tief beeindruckt von dem Empfang am Abend des vierten Tages auf See und nach 628 absolvierten Seemeilen. „Ein cooles Rennen“, fasste Crewmitglied Bernd Meier den Hochsee-Klassiker von Sydney nach Tasmanien zusammen.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Und es wurde fast die gesamte Windpalette geboten mit leichten Winden und sommerlicher Sonne zum Start, flauen Winden zwischendurch und noch einmal 50 Knoten zum Abschuss. Die Storm Bay im Derwent River machte ihrem Namen noch einmal alle Ehre. Doch auch diesen Abschluss-Sturm meisterte die Crew aus Hamburg und Schleswig-Holstein erfolgreich und freute sich schließlich auf den Empfang in Hobart. Platz 38 nach gesegelter Zeit reichte in der Corinthian-Wertung für die NRV-Yacht nach berechneter Zeit zum siebten Platz.

Schon die Anreise war für Eigner Friedrich Böhnert ein Erlebnis, denn er war mit wechselnder Crew auf eigenem Kiel mit der Teilnahme an verschiedenen Regatten um die halbe Welt gereist, um sich in Australien mit der Teilnahme an Sydney Hobart einen Traum zu erfüllen.

Weitere Infos zur Publikumsabstimmung zum/zur Segler/in des Jahres.

Wer wird Segler/in des Jahres?

Alle vier Wochen haben die User von Sail24.com im abgelaufenen Jahr ihre Stimmen für ihren Favoriten gegeben – aus einer Auswahl, die die Redaktion des SVG-Verlags aufgrund der herausragenden Segel-Leistungen im entsprechenden Monat getroffen hat. Hochsee-Segler, Welt- und Europameister auf Kats, Skiffs und Jollen sowie Nachwuchs-Asse wurden so von den jeweiligen Fangemeinden auf den Monats-Schild gehoben.

Jetzt geht es um den Jahrestitel: Gemeinsam mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf kürt der SVG-Verlag den/die Segler/in des Jahres. Die Partner Wempe und Garmin stellen hochwertige Preise für die drei Bestplatzierten der Publikumswahl. Pantaenius sorgt mit seiner Unterstützung dafür, dass die Preisträger zur boot nach Düsseldorf anreisen können. Die Abstimmung erfolgt über die Portale Sail24.com und Segelreporter.com. Und die feierliche Kür des/der Seglers/in des Jahres erfolgt am Samstag, 25. Januar, um 16.30 Uhr auf der Bühne des Sailing Center zur boot in Düsseldorf.

Der Segler des Jahres wird per Abstimmung gekürt.

Und so geht’s: Vom 12. Dezember an wird jeden Tag online (Sail24.com und Segelreporter.com) ein/e Segler/in des Monats aus dem vergangenen Jahr vorgestellt. Zur Auswahl stehen die Monatssieger von Dezember 2018 bis November 2019. Am 23. Dezember wird mit dem aktuellen Monatssieger (die November-Wahl läuft vom 16. bis 22. Dezember) der letzte Anwärter auf den Jahresthron präsentiert. Und pünktlich zum Heiligabend geht die Jahreswahl online. Bis zum 7. Januar ist die Publikumswahl offen. Und nur die Online-Stimmen entscheiden über den/die Sieger/in. Große Siegerkür dann zur boot. Auf der Bühne werden die Besten präsentiert und die Jahrespreise von Wempe und Garmin überreicht.

Diese Segler/innen stehen ab dem 24. Dezember zur Wahl

  • Dezember 2018: Friedrich Böhnert und Crew (Finisher Sydney Hobart Race)
  • Januar 2019: Estela Jentsch (Tornado, WM-Bronze, Mixed- und Junioren-Weltmeisterin)
  • Februar 2019: Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Flying Dutchman, WM-Silber)
  • März 2019: Offshore Team Germany (Kampagne für „The Ocean Race“)
  • April 2019: Leon Jost (Optimist, 5. Platz Lake Garda Meeting, größte Jollen-Regatta der Welt)
  • Mai 2019: Mic Mohr (Optimist, Sieger Goldener Opti mit makelloser Siegesserie)
  • Juni 2019: Victoria Jurczok/Anika Lorenz (49erFX, Kieler-Woche-Siegerinnen)
  • Juli 2019: Max Billerbeck (Contender, Weltmeister).
  • August 2019: Axel Seehafer und „Sportsfreund“-Crew (ORC 2, Europameister)
  • September 2019: Frieder Billerbeck/Julius Raithel (Pirat, Europameister)
  • Oktober 2019: Jesse Lindstädt/Lisa Rausch (Nacra 15, Vize-Weltmeister)
  • November 2019: Wahl läuft vom 16. bis zum 22. Dezember

Das gewinnen die drei Erstplatzierten der Wahl

Wempe Glashütte I/SA – Zeitmeister Sport Tiden Automatik
Ein besonderes Stück deutscher Handwerkskunst: Vor einem Jahr stellte Wempe Glashütte I/SA seine Zeitmeister Sport Tiden Automatik vor – eine Tiden-Armbanduhr mit nutzerfreundlicher Bedienbarkeit und leichter Handhabung. Für die gute Lesbarkeit sorgt eine patentierte Drehlünette mit Tidenanzeige. Sie informiert über die nächsten Hoch- und Niedrigwasserstände. Die Lünette besitzt eine Dreieck-Markierung für Hoch- (HT = High Tide) und Niedrigwasser (LT = Low Tide). Zwischen den beiden Markierungen signalisieren Stunden-Marker die verbleibende Zeit bis zur nächsten Flut oder Ebbe. Für Skipper liegt der Vorteil der Zeitmeister Sport Tiden Automatik klar auf der Hand: Ihre Funktionen helfen, um in Küstennähe nicht unerwartet auf dem Trockenen zu sitzen.

Garmin quatix 5 Saphir
Die nächste Generation der GPS-Wassersport-Smartwatch von Garmin ist da: Die quatix 5 Saphir bietet neben umfangreichen Wassersportfunktionen fürs Segeln, Angeln, Rudern, SUP und Surfen ein umfangreiches Streaming von Schiffsdaten. Verbunden über ein NMEA2000 Netzwerk mit kompatiblen Garmin Instrumenten, Kartenplottern und anderen Geräten zeigt die Armbanduhr Daten zu Geschwindigkeit, Wassertiefe, -temperatur, Winddaten und mehr. Das schicke Design mit kratzfestem Saphirglas wird durch die praktischen Quickfit Wechsel-Armbänder abgerundet. Die erweiterten Fitnessfunktionen und die Herzfrequenzmessung zeigen auch diese Daten direkt am Handgelenk an. Die WLAN-Funktion ermöglicht Uploads von Aktivitäten in Garmin Connect.

Garmin VIRB Ultra 30
Mit der VIRB Ultra 30 stellt Garmin eine Action-Kamera vor, die auf Kommando aufnehmen kann. Dank der integrierten Sensory TrulyHandsfree-Technologie reagiert die Kamera auf einfache Sprachbefehle zum Starten der Aufzeichnung, Aufnehmen von Fotos oder Setzen eines Lesezeichens, um die Aufnahme später schnell wiederzufinden. Die Ultra-HD-Action-Kamera ist klein, unglaublich leicht und dank des wasserdichten Gehäuses bereit für Abenteuer aller Art – ob zu Wasser oder zu Land. Sie nimmt die Action mit 4K und 30 fps auf, um Abenteuer mit gestochen scharfen und klaren Details wiederzugeben. Außerdem sorgt die 3-Achsen-Bildstabilisierung der VIRB Ultra 30 für verwacklungsfreie Aufnahmen – ob beim Segeln, Ski- oder Radfahren.

Eisarsch 2019: Frauen mit starkem Debüt

Der Eisarsch des Lübecker Yacht-Club ist in der Neuzeit angekommen. Mit der Neuausschreibung der Traditionsregatta erstmals auch für Frauen ist die Meldezahl gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. 74 hartgesottene Seglerinnen und Segler im Erwachsenenalter stürzten sich in den Optimisten-Kinderjollen auf der Wakenitz in das Rennen. Am Ende setzte sich Sven Kruse (NRV Hamburg) im harten Zweikampf mit Sönke Boy (Lübecker SV) durch und trug sich bei der 51. Auflage der Spaßregatta in die Siegerliste auf der eigenwilligen Trophäe ein. Als Vierte – direkt hinter Vorjahressieger Thomas Schulz – zeigte Anne Westfehling (Lübecker SV), dass die Frauen den Männern in Zukunft das Leben schwer machen werden.

Kurz vor der letzten Bahnmarke schob sich Sven Kruse auf Rang eins. Foto: Udo Ott

50 Jahre haben die Männer ihre Domäne verteidigt, die bei der Eisarsch-Premiere 1969 in den Statuten festgelegt worden war. Nur männlichen Akteuren ab einem Alter von 25 Jahren war bis zur Jubiläumsveranstaltung im vergangenen Jahr die Teilnahme erlaubt. Jetzt hat sich die Eisarsch-Regatta, die immer am ersten Samstag im Dezember die ewig jungen Optimisten-Segler in die Hansestadt lockt, den Frauen und einem jüngeren Athletenkreis (Startberechtigung ab 21 Jahren) geöffnet. Und gleich ein gutes Dutzend an Frauen und eine Handvoll jüngerer Athleten trugen sich in die Meldeliste ein. Damit schwoll die Flotte auf dem Wasser von 57 Booten im Vorjahr auf nunmehr 74 an.

Ein großes Feld ging auf dem engen Kurs auf der Wakenitz an den Start. Foto: Udo Ott

Die Wakenitz war somit gerade bei den westlichen Winden, die nur eine enge Kurssetzung ermöglichten, prall gefüllt. Dennoch brachte die Wettfahrtleitung um Julia Burt die Opti-Armada gut auf Kurs. Walter Mielke, der ehemalige Oberste Wettfahrtleiter der Travemünder Woche, eröffnete das Rennen mit den so genannten Gate-Start und ließ die Meute frei. Schnell zeigte sich, dass die erfahrenen Akteure eine Position weit rechts an der Startlinie gewählt hatten und damit goldrichtig lagen. Sönke Boy, der nach 30 Jahren erstmals wieder in einen Opti gestiegen war, führte gemeinsam mit Sven Kruse deutlich das Feld an. Aber obwohl Kruse zweimal mit einem vollgeschlagenen Opti zu kämpfen hatte und ordentlich Wasser pützen musste, konnte Boy den Konkurrenten nicht in Schach halten. „Ich habe wohl nicht konsequent gedeckt. Kurz vor der letzten Bahnmarke ist er an mir vorbeigezogen“, berichtete Sönke Boy, der aber dennoch rundum glücklich war mit seiner Eisarsch-Premiere. Noch mehr strahlte naturgemäß Sven Kruse: Mit Daumen hoch kreuzte er die Ziellinie und strahlte mit der Sonne, die sich kurz durch die Wolkendecke gestohlen hatte, um die Wette: „Endlich hat es mal wieder geklappt. Mein fünfter Sieg, damit habe ich jetzt den alleinigen Rekord. Jetzt ist endlich Ruhe“, freute sich Kruse, der zwischen 2006 und 2015 vier Siege gefeiert hatte, dann aber vier Jahre auf die Vollendung des Triumphzuges warten musste. Trotzdem steht für den Hamburger bereits fest, dass er im nächsten Jahr wieder dabei sein will: „Na klar, ich muss meinen Titel ja verteidigen!“

Mit einem großen Aufgebot organisierte die Eisarschgilde die Traditionsveranstaltung. Foto: Udo Ott

Für Anne Westfehling war eigentlich mit der Teilnahme der Tag schon perfekt, durfte sie doch endlich mit Vater Michael und Bruder Maik auf die Bahn. „Als klar war, dass Frauen mit dabei sein durften, hat mein Bruder mich sofort angemeldet. Jetzt wollen wir einfach Spaß haben“, sagte die Lübeckerin vor dem Rennen. Dann aber hatte sie auch richtig Spaß daran, dem Gros des Männerfeldes das Heck zu zeigen. „Ich bin in der Mitte gestartet und lag noch gar nicht so aussichtsreich. Dann habe ich mich aber gut durch das Feld gearbeitet.“ Auch im Familienduell hatte sie damit den Bug vorn. Ihr Bruder kam zwei Ränge hinter ihr ins Ziel, der Vater ein paar Boote später. Eindrucksvoll stellte der Lübecker SV seinen Status als bestes Team unter Beweis. Sönke Boy, Anne und Maik Westfehling gewannen den Mannschaftssonderpreis der „Drei Ärsche“, den der LSV fast schon traditionell in sein Clubhaus entführt.

Seinem Namen Eisarsch machte das Event für einige Teilnehmer alle Ehre. Einige Akteure nahmen nach Kenterung ein unfreiwilliges Bad in der Wakenitz, drei gaben das Rennen schließlich auf. Für die zahlreichen Zuschauer an Land sorgten heiße Getränke und Speisen für Wärme und wappneten gegen den kalten Westwind, der direkt auf das Clubhaus des LYC stand.