Kategorie: sail24.com

Furuno Deutschland: Wechsel an der Spitze

Claus B. Frederiksen hat den Navigationselektronik-Hersteller Furuno nach fast 30 Betriebszugehörigkeit verlassen. Zum 1. Januar übernahm Takahiro Sakurai die Position des Geschäftsführers von Furuno Deutschland. „Die letzten 14 Jahre waren eine sehr aufregende und abwechslungsreiche Erfahrung, begonnen mit der Gründung Furuno Deutschlands im Jahr 2005 und dem Aufbau der Firma zu dem, was sie heute ist.“, so Frederiksen, der sich nun vermehrt mit seiner Leidenschaft, dem Segeln befassen möchte. „Meine große Passion ist das Segeln und die Navigation. Ich freue mich sehr darauf dieser Leidenschaft nun folgen zu können und, zusammen mit meiner Frau, endlich einmal ohne festen Plan loszusegeln und zu schauen wo der Wind uns hinträgt, ohne mit einem halben Ohr bei Furuno zu sein.“

Furuno auf der boot Düsseldorf (18. – 26.1.2020): Halle 10 / A 22

boot 2020: Die Segelszene trifft sich in Halle 15

Denn neben dem reichhaltigen Bühnenprogramm im Sailing Center sowie der Ausstellungsfläche der Klassenvereinigungen, die immer mit Rat und Antwort zur Seite stehen, wenn Ein- oder Umsteiger ein neues Betätigungsfeld suchen, bietet in diesem Jahr die Themeninsel Start Sailing ein umfangreiches Informationsangebot für Einsteiger und alle, denen schon immer eine Frage auf der Seglerseele brannte.

Die neue Hallenaufplanung der boot zu diesem Jahr bringt die Segelwelt in den Hallen 15, 16, 17 zusammen, und gerade die Infotainmentflächen in der Halle 15 sorgen für ein einmaliges Forum des Austausches zwischen Experten und Einsteigern, zwischen Fahrtenseglern und Foilern, zwischen Weltumseglern und Gelegenheitswassersportlern. Yachten, Jollen, Katamarane und Foiler stehen hier einträchtig nebeneinander. Die großen Regattawochen präsentieren sich ebenso wie Klassenvereinigungen, Verbände und Behörden, Sportbootschulen zeigen, was zu ihrem Angebot gehört, Werften präsentieren ihre Boote. Dazu kann man im Sailing Center ganz entspannt den Vorträgen lauschen, in der Start Sailing Arena gezielt Fragen stellen oder in der boot Sailing School tatsächlich selbst auf das Wasser gehen.

© ctillmann / Messe Düsseldorf

In Halle 15 ist dazu ein 25 mal 10 m großes Wasserbecken aufgestellt, Windmaschinen sorgen für eine leichte Brise. Ob Jung oder Alt jeder kann auf der boot Düsseldorf sein eigenes Abenteuer beginnen. Unter der Woche erobern Schüler aus umliegenden Schulen im Rahmen der „boot4school“ das Gewässer. Sie lernen an fünf verschiedenen Stationen die Grundlagen des Segelns. Mit einer Einführung in die Knotenkunde und dem Auftakeln eines Bootes lernen die Kinder den Umgang mit dem Segelboot. Die Schüler werden dabei von erfahrenen Segellehrern des Unterbacher Sees betreut. Alle Besucher dürfen an den Wochentagen nachmittags und an den Wochenenden ganztags vom Beckenrand in Boote steigen. Einfach am Segelbecken anmelden.

Jeden Tag von 14:15 Uhr bis 14:30 Uhrkönnen Besucher das RC-Segeln (engl. Radio-controlled) ausprobieren. Diese bis zu 1,20m langen Regattaboote sind funkgesteuert und eine anerkannte Klassenvereinigung des Deutschen Segler Verbandes (DSV).

© ctillmann / Messe Düsseldorf

Vormerken sollten sich die Fans des hochklassigen Segelsports auch gleich die Termine zur Präsentation der großen Segelwochen. Am Sonntag, 19. Januar, gibt die Travemünder Woche bekannt, was im Sommer 2020 auf den Regattabahnen zu erwarten ist. Und am Montag, 20. Januar, bittet die Kieler Woche zum Stelldichein mit den Größen des Segelsports. TW-Empfang und Kiel-Treff starten jeweils um 17 Uhr auf ihren Präsentationsflächen direkt neben dem Wasserbecken in der Halle 15.

Auch uns findet ihr natürlich in Halle 15:
SVG-Stand (Segler-Zeitung, segeln, SegelReporter, Sail24): Halle 15 Stand D23

10 Jahre Quantum Sails Deutschland

Sportlich hat Quantum Sails von Anfang an dicke Bretter gebohrt und war damit überaus erfolgreich. Mit Quantum Racing ist der Segelmacher bereits seit 2008 jedes Jahr auf den vordersten Plätzen in der TP52-Klasse gelandet, der Formel 1 der Einrumpf-Regattayachten. Quantums Hartnäckigkeit und Konstanz wurden mit Erfolgen belohnt: Weltweit landen zahlreiche Segler in nahezu allen Regattaklassen mit dem markanten türkisen „Q“ in den Segeln ganz oben auf den Siegerpodesten. Die deutschen Yachten „Platoon“ (TP52), „Momo“ (Maxi 72) und „IMMAC FRAM“ (ORCi) sind hierzulande die prominentesten Beispiele. Quantums erstklassiges Team, das in aller Welt arbeitet (d.h. segelt), kooperiert eng mit den führenden Yachtdesignern. Auch im Olymp des Segelsports ist Quantum Sails angekommen: dem America’s Cup. Das Q prangt auf allen Segeln des American Magic-Teams und wird um den Einzug in den America’s Cup, kämpfen.

Die Regattaerfolge lassem Quantum Sails oft als rein leistungsorientierten Segelmacher für Rennsegler erscheinen. Tatsächlich sind Segel von Quantum auch auf Fahrtenyachten aller Größen zu Hause – vom Daysailer bis zur Megayacht. Das Design-Team und 300 Mitarbeiter in Quantums Segelproduktion stellen pro Woche hunderte Segel her: klassische Dacron- oder Nylon-Tuche, tri-radiale Laminat-Segel und Hightech-Fusion M-Konstruktionen. Exakte Qualitätsstandards und eine zentrale Fertigung stellen sicher, dass Kunden immer das bekommen, was das Quantum-Logo verspricht: Individuelle Beratung vom erfahrenen Fachmann, Segeldesign auf höchstem internationalen Niveau, aufwändige Verarbeitung und detailliertes Finish. In diesem Zusammenhang erzählt Sven Krause, selbst mehrfacher Deutscher Meister im Seesegeln, gern vom aktuell wichtigsten Projekt, das er für Quantum Sails koordiniert und steuert: Boris Herrmanns „Malizia II“, mit der er als erster Deutscher an der Vendée Globe teilnehmen wird. „Ich traf Boris Anfang 2019 und wir sprachen über Segelentwicklungen in der IMOCA-Klasse und wie wir das Malizia-Team mit unserem Knowhow unterstützen könnten.“, sagt Sven Krause. „Boris war sehr interessiert und wir lieferten im Juli den ersten Segelsatz für „Malizia“. Diese Segel haben nach nur sechs Monaten bereits 20.000 Meilen auf dem Buckel und sind noch immer in einem Top-Zustand. Wir testen und beweisen mit Boris und „Malizia“ nicht nur die überlegene Langlebigkeit unserer Fusion M-Segel, sondern auch innovative Designkonzepte wie Cableless Code Zero-Segel.“

So ist Quantum Sails zum zweitgrößten Segelmacher der Erde herangewachsen. Auch in Deutschland möchte Quantum Sails noch mehr Kunden erreichen und erweitert auch das Deutschland-weite Netzwerk mit Händlern und Service-Stützpunkten. „Mit dem Bootspunkt in Kirchberg am Bodensee und Nils Köpcke vom Marina Service in Wismar haben wir gerade zwei neue Partner gewonnen, die für das bestehende Quantum Deutschland-Team eine willkommene Verstärkung sein werden. Das wollen wir gern weiter ausbauen“, sagt Krause. In Flensburg und in weiteren Service-Loften in ganz Deutschland bietet Quantum Sails nicht nur neue Segel an. Segel- und Persenning-Reparaturen, Beratung und Verkauf von Segel- und Riggzubehör gehören ebenso zum Repertoire wie Tauwerkarbeiten. „Als Segelmacher sind wir so etwas wie der Allgemeinmediziner für Bootsbesitzer und erste Anlaufstelle für viele Fragen. Das macht den Job so spannend.“, ergänzt Sven Krause.

Quantum Sails auf der boot Düsseldorf (18. – 26.1.2020): Halle 10 / H59

WMRT: Wiedervereint auf einem Rumpf

Mit dem Ende der Ära der Mehrrümpfer im Matchracing setzt die World Match Racing Tour bei ihren 18 Regatten in 13 Ländern bis auf eine Ausnahme wieder ganz auf Einrümpfer. Dem aktuellen America’s-Cup-Trend folgend, ist zudem die Umwandlung einiger Matchrace-Flotten in foilende Monohulls geplant. Das gilt auch für den deutschen Klassiker: das Match Race Germany.

„Unsere harte Arbeit der letzten drei Jahre hat Früchte getragen, es kommt wieder zusammen, was zusammen und auf einen Rumpf gehört. Zusätzlich arbeiten wir konkret daran, unsere Flotte für die Zukunft in Richtung Foiling weiterzuentwickeln“, erklärt Match-Race-Germany-Sportdirektor Eberhard Magg, dessen Team das Matchracing auf einem Rumpf in den vergangenen drei Jahren mit der Match Race Super League vorangetrieben hat.

Eberhard Magg (links) und Harald Thierer freuen sich, dass der Duellsegelsport wieder voll auf Monohulls setzt. Foto: Nico Martinez

„Für das Match Race Germany bedeutet die Konzentration auf
eine Tour Rückenwind. Es ist gut, dass die Konfusion mit zwei Ligen nun ein
Ende hat und unsere Beharrlichkeit mit der Rückkehr auf Einrümpfer belohnt
wird. Monohull ist wieder Trumpf“, freut sich Eberhard Magg, selbst ein
versierter Matchracer, einst Mitbegründer des ersten deutschen
America’s-Cup-Teams und Günder des nun bereits zum 23. Mal stattfindenden
deutschen Duellsegel-Klassikers. „Wir verstehen uns als einer der wichtigsten
europäischen Heimathäfen des internationalen Matchracings und haben die
berechtigte Hoffnung auf ein extrem hochkarätiges Teilnehmerfeld in diesem
Jahr.“ Maggs Partner, Event-Direktor und Sponsoring-Experte Harald Thierer,
sagt: „Wir waren und bleiben stolz darauf, zu den europäischen
Publikumsmagneten im Segelsport zu zählen. Wir haben großartige Partner – vom
Global Player bis zum lokalen Bäcker. Unseren Kurs des Matchracings mit hohem
Mehrwert und Entertainment-Charakter setzen wir fort. Das Match Race Germany bleibt
Deutschlands wichtigste, historisch reiche und sehr attraktive Bühne für die
Segelsport-Prominenz, New-Age-Senkrechtstarter und unsere starken Partner. Nach
der Wiedervereinigung gilt das mehr denn je.“

Bei allen 18 Regatten der World Match Racing Tour in 2020
können die Starter Punkte für die Tour-Wertung und die Matchracee-Weltrangliste
des Weltseglerverbandes World Sailing sammeln. Vier Regatten haben den Status
„WC Event“, sind sogenannte WM-Veranstaltungen. Sie unterscheiden sich von
„World Tour“-Regatten vor allem durch ein hohes Preisgeld von mindestens 75.000
US-Dollar und eine entsprechend höhere Punktdotierung. Dazu zählen der Congressional
Cup (29. April bis 3. Mai), der Argo Gold Cup vor Bermuda (11. bis 16. Mai),
der GKSS Cup Schweden vor Marstrand (1. bis 5. Juli) sowie das Tour-Finale zum
Jahresende.

Unter den 14 Regatten mit „World Tour“-Status ist das Match
Race Germany eines der bekanntesten und führend in den Bereichen
Publikumsinteresse, Veranstaltungshistorie und Ausrichtungskonzept. Der
deutsche Grand Prix wird traditionell über Pfingsten auf dem Bodensee vor
Langenargen ausgetragen und erfreut sich regelmäßig hoher Besucherzahlen von
25.000 bis 30.000 Menschen im Regattadorf im Langenargener Gondelhafen.

Alle Regatten der World Match Racing Tour sind im
Jubiläumsjahr offen für Männer-, Frauen- und Mixed-Teams. Mit Deadline am 1.
Oktober, qualifizieren sich die besten zwölf Teams über die Position ihrer
Steuerleute für das Finale der World Match Racing Tour, dessen Austragungsort
im Frühjahr bekanntgegeben wird und das seine Teilnehmer mit einem
Punktmultiplikator von 1,5 lockt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem
Neustart der World Match Racing Tour mit einer starken Serie von
Top-Veranstaltungen, darunter Gründungsmitglieder ebenso wie brandneue Events,
ins neue Jahrzehnt gehen können“, erklärt James Pleasance, Geschäftsführer der
World Match Racing Tour.

Sechs Skipper starten mit einer WMRT-Card in die Saison, die
mit einem automatischen WM-Startrecht verbunden ist. Damit zählen die
WM-Finalteilnehmer von 2019, Phil Robertson (Neuseeland) und Taylor Canfield
(USA), zu den Saison-Favoriten. Ebenso wie die beiden nachfolgend platzierten
Steuermänner der Tour-Wertung 2019, Nicklas Dackhammer (Schweden) und Ian
Williams (Großbritannien). Dazu kommen mit dem zweimaligen Super-League-Sieger
Eric Monnin (Schweiz) und Harry Price (Australien) die beiden nächstplatzierten
Skipper der Matchracing-Weltrangliste 2019.

Events der World Match Racing Tour 2020

  • 1. The Ficker Cup, Long Beach CA, USA, 24.-26. April
  • 2. WC Event,The Congressional Cup, USA, 29. April – 3. Mai (WC Event)
  • 3. Porto Montenegro Match Race, Montenegro, 8.-10. Mai
  • 4. Argo Gold Cup, Bermuda, 11.-16. Mai (WC Event)
  • 5. Slovenia Match Race Cup, Slowenien, 14.-17. Mai
  • 6. NJK Open Spring Cup, Finnland, 22.-24. Mai
  • 7. Match Race Germany, Langenargen, 27. Mai – 1. Juni
  • 8. Świnoujście Match Race – Polish Match Tour, Polen, 18.-21. Juni
  • 9. GKSS Match Cup Sweden, Schweden, 1.-5. Juli (WC Event)
  • 10. Internationaux de France de Match Racing, Frankreich, 23.-26. Juli
  • 11. Baltic Match Race, Estland, 29. Juli – 1. August
  • 12. Aircalin Match Race, Neukaledonien, 8.-11. August
  • 13. Chicago Grand Slam, Chicago, USA, 14.-16. August
  • 14. Int. Match Race for the Detroit Cup, USA, 19.-23. August
  • 15. Oakcliff International, Oyster Bay, USA, 27.-31. August
  • 16. Thompson Cup, Oyster Bay, USA, 2.-5. September
  • 17. DBS Marina Bay Cup, Singapur, 17.-20. September
  • 18. WMRT Finale – TBA November/Dezember (WC Event)

Grüne Zukunft für blaues Wasser

Gemeinsam für sauberes Wasser, für saubere Ozeane und für
sauberen Wassersport: Das hat sich die weltweite Vereinigung „Sailors for the
Sea“ auf die Fahnen geschrieben. 2007 haben sich engagierte Wassersportler
zusammengeschlossen, um Segler und Bootsfahrer zusammenzuführen, auszubilden,
zu inspirieren und zu aktivieren, um sich gemeinsam für saubere Ozeane einzusetzen.
Bereits 2016 hatte diese Vereinigung 1,3 Millionen Mitglieder. Vier Punkte
stehen an der Spitze der Agenda (https://www.sailorsforthesea.org/about-us) der
Vereinigung mit Sitz in Newport (Rhode Island/USA) und Dependancen in Japan und
Portugal: saubere Regatten, die Umwelt-Erziehung der Kinder, die Beobachtung des
Zustandes der Ozeane sowie eine Anleitung für umweltfreundlichen Bootsbau. Im
Regattabereich haben sich weltweit bereits weit über 1000 Veranstalter bei den
„Sailors for the Sea“ angemeldet, darunter auch die Kieler Woche.

Insgesamt wurden 2019 fünf Regattaveranstaltungen mit einer Platinum
Clean Auszeichnung gewürdigt, so viele wie nie zuvor. Auch die Kieler Woche
gehört zu den Preisträgern. Insgesamt ist die Vereinigung „Sailors for the Sea“
sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Nie zuvor hätten sich Veranstalter derartig
eingesetzt für die Nachhaltigkeit von Segelprogrammen, heißt es auf der
Homepage der Organisation – ein Beweis dafür, dass Regattaveranstalter mehr
Verantwortung für die Umwelt übernähmen und hochwertige Veranstaltungen für
Teilnehmer anbieten wollten, denen nicht nur die Segelbedingungen, sondern auch
der ökologische Zustand der Gewässer wichtig seien.

Die Kieler Woche 2018 noch als Gold-Regatta gewürdigt, erhielt
nun die Platin-Zertifizierung. Die Begründung von „Sailors for the Sea“: In
diesem Jahr lag ein besonderes Augenmerk der Veranstalter auf der Reduzierung
von Plastikmüll. Zu diesem Zweck kamen in den örtlichen Häfen erstmals Meeresmülleimer,
sogenannte Seabins, zum Einsatz. Anstelle von Kunststofftaschen wurden wiederverwendbare
Segeltaschen aus Leinen angeboten, der Papierverbrauch wurde reduziert, es
wurde auf kraftstoffsparendes Fahren zu Land und zu Wasser geachtet, im
Veranstaltungsbereich wurden Frachträder eingesetzt, um den CO2-Ausstoß zu
verringern, und die Segler wurden mit regionalen Produkten und vegetarischen Alternativen
aus der Region versorgt. Zur Umsetzung dieses Programms hatten die
Kieler-Woche-Organisatoren extra ein starkes „grünes“ Team eingesetzt.

Neben der Kieler Woche wurden folgende vier
Regattaveranstaltungen mit dem Platinum Clean Award ausgezeichnet:

  • Vineyard
    Cup – Martha’s Vineyard, Rhode Island/USA; 12. bis 14. Juli
  • Irish Sailing Pathfinder Women bei der
    Helm-Regatta – National Yacht Club, Dublin/Irland; 16. bis 18. August
  • Rolex
    Big Boat Regatta – St. Francis Yacht Club, San Francisco/ USA; 13. bis 16. September
  • 49er- und Nacra-Weltmeisterschaften – Royal
    Akarana Yacht Club, Auckland/Neuseeland; 2. bis 8. Dezember

Weitere Informationen:
www.cleanregattas.org;
E-Mail: [email protected]

Aktive aus dem olympischen Bereich, aus den internationalen Klassen und aus dem Offshorebereich, neue und langjährige Partner sowie Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Organisationschef Dirk Ramhorst präsentieren auf der boot am Montag, den 20. Januar, weitere Highlights der Kieler Woche 2020.

Der Kiel-Treff findet ab 17 Uhr in der Halle 15 am Stand A24 statt.

Partnerschaft für Bodensee-Segler

Bootspunkt ist ein bekannter Bootshändler und -ausrüster mit Filialen in Ludwigsburg und Kirchberg am Bodensee. Hier wird auch der Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit Quantum Sails liegen: Der Bootspunkt in der Marina in Kirchberg wird erweitert und mit einer voll ausgestatteten Segelmacherei ausgestattet. Der Standort mit seinem umfangreichen Wassersport-Sortiment wird damit zum zentralen Anlaufpunkt für alle Segler am Bodensee für kompetente Beratung und alles, was mit Segeln, Rigg und Decksausrüstung zu tun hat. Segelreparaturen und Segeländerungen können im Haus ausgeführt werden. Allen Quantum Sails- und Bootspunkt-Kunden stehen Eva Krafft und Dirk Winterstein sowie das ganze Bootspunkt-Team mit Rat und Tat zur Verfügung. Dirk Winterstein ist seit 30 Jahren Segelmacher und ein international erfahrener Regattasegler. 

„Ich habe Quantum Sails einige Jahre beobachtet und war immer schon beeindruckt von Quantums Leistungsfähigkeit auf allen Ebenen des Sports.“, sagt Dirk Winterstein vom Bootspunkt Kirchberg. „Mit Quantum Sails als Partner können wir unseren Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz Top-Segel für jeden Einsatz anbieten. Für Grandprix-Racer, Club Racer und natürlich auch für jeden Fahrtensegler!“

Auch für Dirk Weissenborn, Gesellschafter und Geschäftsführer von Bootspunkt, ist es die perfekte Lösung: „Die Kunden am Bodensee sind besonders anspruchsvoll. Deshalb gibt es nicht viele Segelmacher-Firmen, die unsere Bootspunkte in allen Segmenten des Sports nachhaltig unterstützen könnten. Mit Quantum Sails an der Seite haben wir nun den idealen Partner, um unsere Kunden am Bodensee und in Süddeutschland optimal betreuen zu können. Für mich und die ganze Bootspunkt-Crew war das der logische und beste Schritt, um dieses für uns wichtige Thema konsequent voranzutreiben.“

Sven Krause von Quantum Sails Deutschland ist ebenfalls begeistert von den neuen Möglichkeiten: „Mit Bernd Tausendfreund haben wir seit langem einen angesehenen und erfahrenen Segelexperten am Bodensee. Allerdings fehlte Quantum am Bodensee immer der Vor-Ort-Service, und das ist ein wichtiges Puzzle-Stück. Mit der Bootspunkt-Segelmacherei in Kirchberg und erfahrenen Segelmachern wie Dirk Winterstein wird das Quantum Sails-Angebot am Bodensee jetzt komplett. Ich freue mich riesig und bin sicher, dass Quantum Sails jetzt auch in Süddeutschland weiter wachsen wird!“

Quantum Sails ist als internationale Segelmacher-Gruppe die Nummer Zwei im Weltmarkt und in allen wichtigen Märkten vertreten. Viele Mitarbeiter sind Segler von Weltklasse-Format, das Hauptaugenmerk liegt indes darauf, die besten Segeldesigner und Segelmacher zu beschäftigen. Zentralisierte Quantum-Fertigungslofts garantieren eine gleichbleibend hohe Produktqualität und attraktive Preise. Mit Quantum Fusion M-Membransegeln entwickelt und fertigt Quantum ein eigenes Produkt, das in der Lage ist, internationale Grand Prix-Regatten zu gewinnen. Daher entscheiden sich immer mehr anspruchsvolle Fahrtensegler als auch Weltklassesegler wie zum Beispiel Boris Herrmann für Segel von Quantum Sails.

www.quantumsails.de
boot Düsseldorf: Halle 10 / H59

www.bootspunkt.de
boot Düsseldorf: Halle 15 / G43

Putin puscht den Segelsport

Das haben laut internationalem Branchen-Magazin IBI hochrangige Beamte des russischen Ministeriums für Sport und Tourismus verlauten lassen und die Informationen wurden von Branchen-Insidern bestätigt. Demnach sehen die staatlichen Pläne vor, dass Bedingungen geschaffen werden, die private Investoren in den Sektor ziehen. Das neue Programm soll eine hohe Priorität haben und von einflussreichen Politikern wie Wladimir Putin und Dmitri Medwedew unterstützt werden. Es heißt, Vertreter mehrerer führender russischer staatlicher Unternehmen hätten bereits Interesse an der Finanzierung des Programms bekundet. Darunter befindet sich Gazprom, das für die aktive Unterstützung des Yachtsports in Russland bekannt ist und sich insbesondere beim St. Petersburg Yacht-Club engagiert. Dort entsteht zurzeit ein großes Wassersport-Zentrum. Darunter ist aber auch MegaFon, einer der größten Telekommunikationsbetreiber des Landes. Ein Teil der Mittel soll von staatlichen Banken in Form von Darlehen bereitgestellt werden. IBI vermeldet weiter, dass eines der Hauptelemente des Programms die Entwicklung einer besseren Infrastruktur für die Freizeitschifffahrt in einigen der wichtigsten Küstenstädte des Landes sei. Außerdem ist der Ausbau von internationalen Segelregatten geplant, bei denen auch ausländische Segler teilnehmen. Zuletzt waren die Russen insbesondere in die Sailing Champions League und das Nordstream Race involviert. Ihre eigene nationale Liga gehört zu den stärksten Europas.

Katalysator für den Segelsport

Mit der Initiative „Start Sailing“ will die boot Düsseldorf (18. bis 26. Januar 2020) Lust auf einen Einstieg in den Segelsport machen. In Halle 15 können Einsteiger den passenden Ansprechpartner und damit Antworten auf ihre drängendsten Fragen finden: „Wo kann ich segeln?“ „Brauche ich einen Führerschein?“ Wo kann ich den Führerschein machen?“ „Welches Revier ist in meiner Nähe?“ „Welcher Verein kommt für mich in Frage?“ „Welches Boot passt zu mir?“ „Kann ich als Behinderter segeln“ – Fragen gibt es viele. Im „Start Sailing“-Zentrum auf der boot Düsseldorf gibt es auch die passenden Antworten.

Ob Neueinsteiger in den Opti, Nachwuchs auf der Suche nach einer Jolle oder einem Einsteiger-Kielboot, ob Erstcharterer oder frischgebackener Bootseigner auf der Suche nach Tipps für den ersten eigenen Törn – Vereine, Verbände, Verlage, Segelschulen, Serviceunternehmen und Hersteller werden alle Fragen aufnehmen und bei der Suche nach der passenden Lösung helfen. 

Gleich neben der Loungefläche in Halle 15 mit den Beratern, Talkpartnern und Experten ist die Bühne des Segelcenters platziert. Seit Jahren ist das Bühnenprogramm dort das beliebteste auf der boot. Ergebnisse von Besucherbefragungen haben die Popularität des Segelcenters unterstrichen. Hier wird über Sicherheits- und Versicherungsfragen über Törnerfahrungen bis hin zu Extremerlebnissen auf dem Wasser berichtet. Ein wichtiger Programmpunkt sind dabei zweimal täglich die Riggtrimm-Vorführungen von Segelreporter Carsten Kemmling und Oliver Ochse. Neu: Nach den Vorträgen und Demonstrationen auf der Bühne stehen die Protagonisten in der Start Sailing Lounge an einem „Erklärboot“ für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Das Einsteigercenter bietet in direkter Nachbarschaft auch das Wasserbecken, auf dem die Jüngsten die ersten Segelversuche unternehmen können. © Messe Düsseldorf / ctillmann

Von der Knotenschule bis hin zu Gesprächen mit den Neuen Wilden der Minitransat-Szene wie Morten Bogacki, Lina Rixgens und Lennart Burke gibt es hier allerhand Möglichkeiten, um sich dem Segelsport in all seinen Facetten zu nähern. 

Beim Deutschen Segler-Verband besteht die Möglichkeit, sich auf einem großen Bildschirm über die verschiedenen Reviere zu informieren und Fragen zum Thema Führerschein, führerscheinfreie Reviere oder Einstiegsmöglichkeiten in einen Verein zu besprechen. Auf einem großen Touchscreen kann man sich zu den Antworten leiten lassen oder diese selbst suchen. 

Für die ersten trockenen Schritte in Richtung Wasser bietet sich das Virtual Sailing von Segler-Zeitung und Blanx an. Mithilfe einer speziellen Brille und zweier Fernbedienungen können die Protagonisten virtuell selbst das Steuer einer Yacht in die Hand nehmen, die Situation aus jedem Blickwinkel genau betrachten und nach Belieben reagieren. Was zuerst aussieht wie ein Spiel, entpuppt sich schnell als unglaublich realitätsnahe Simulation. Kaum ist die Spezialbrille angelegt, versucht der Körper die Bewegungen „auf See“ auszugleichen. Einige Einsteiger haben sogar über leichte Anzeichen von Seekrankheit berichtet, da das Gehirn den Reiz einer simulierten schwankenden Umgebung verarbeitet, auch wenn die vermeintlichen Seebeine auf festem Boden stehen. Echtes Segelfeeling vermittelt zudem der Wackel-Katamaran von Prosail. Im Trapez hängend, geht es für den Einsteiger dann nicht nur virtuell, sondern ganz analog in die Höhe.

Rede und Antwort stehen zudem Segelschulen mit dem Verband Deutscher Sportbootschulen, Vereine (Unterbacher See, Düsseldorfer YC, Norddeutscher Regatta Verein) und der Deutsche Hochseesportverband Hansa. Ob Mitarbeiter der Fachmagazine „Segler-Zeitung“, „Segeln“ oder „SegelJournal“, ob Jugendtrainer aus Vereinen aus Nordrhein Westfalen oder fachkundiges Personal von anderen Ausstellern – dank der vielen Mitstreiter dürften Einsteiger stets den richtigen Ansprechpartner für ihre Fragen finden. Und dazu gesellen sich Anbieter interessanter Einsteigerbooten zu überschaubaren Preisen. Untergebracht zwischen dem Segelcenter mit der geballten Kompetenz der Klassenvereinigungen und den Vorführungen der Segelschulen am Wasserbecken ist das Start Sailing Areal in Halle 15 damit das Zentrum der Informationskompetenz schlechthin. 

Initiator des Forums „Start Sailing“ ist boot-Director Petros Michelidakis. „Segeln ist die Seele des Wassersports”, so sein Credo – und Grund genug, um auf der weltgrößten Wassersportmesse eine Anlaufstation für Neueinsteiger einzurichten, die es in dieser Form und in dieser Vielschichtigkeit noch nicht gegeben hat.

DMV bietet Volvo-Penta-Service

Somit steht den Kunden im Großraum Oldenburg ab sofort eine zuverlässige Anlaufstelle für Volvo Penta (Marine-) Produkte vom Ersatzteil bis hin zum neuen Aggregat zur Verfügung. Auch Wartungs- sowie Reparaturarbeiten werden in der eigenen Werkstatt oder direkt bei den Kunden vor Ort durchgeführt. Mit dem Werkstatt-LKW, der bei Bedarf auch europaweit eingesetzt wird, werden regelmäßig Liegeplätze, Werften und Marinas von der Ems bis zur Weser sowie von der Nordseeküste bis hin zum Mittellandkanal angefahren. Beratung und Verkauf finden am Firmensitz (Am Nordkreuz 36, 26180 Rastede) statt.

Infos unter www.dmv-bootsdiesel.de

Dreisäulensystem im Doppelpack

Einkaufen liegt ihm im Blut, das
beweist der berufliche Werdegang von Christoph Steinkuhl in beeindruckender
Weise. Ob in Diensten der Tegut Supermarktkette, beim Nürnberger Bund Essen
oder bei Tchibo – immer stand auch das Segment Einkauf in seinem Portfolio. Bei
SEVERIN, der österreichischen XXXLutz und der Schweizer Handelsholding kamen
Sales, Produktmanagement und Design dazu. Seit dem 1. November hat Steinkuhl
nun bei A.W.Niemeyer als Geschäftsführer angeheuert. Ein Anruf seines alten
Weggefährten Stephan Swinka gab den Ausschlag. Die Kroschke-Gruppe hält als
Hauptgesellschafter 100 Prozent der AWN GmbH. „Die Aufgabe hat mich sofort
gereizt“, so Steinkuhl, der bereits drei Monate nach dem Anruf die Arbeit in
Hamburg aufnahm. „Nun lebe ich in der schönsten Stadt Deutschlands und arbeite
in der schönsten Stadt Deutschlands“, so Steinkuhl, der von Freiburg als
Wohnort und von Hamburg als Arbeitsstätte spricht.

Bei unserem ersten Treffen im
AWN-Büro am Holstenkamp in Hamburg war der 57-Jährige gerade 72 Stunden in
Diensten von AWN und hatte bereits ein strammes Programm hinter sich.
„Natürlich habe ich mich vorher informiert, um gleich konstruktiv einsteigen zu
können, und ich habe gute Kollegen und Fachleute an meiner Seite“, so
Steinkuhl, dem mit Stefan Dreyer ein Geschäftsführer mit den
Zuständigkeitsbereichen ECommerce und IT zur Seite steht. „Ich freue mich auf
die Zusammenarbeit mit Herrn Steinkuhl, da wir mit unseren unterschiedlichen
Erfahrungen das Profil von AWN als Marktführer auf allen Kanälen mit Nachdruck
verfolgen können“, so Dreyer.

Dabei setzen beide auf ein
Dreisäulensystem mit Filialen, Katalog und Internet, das die Kunden in den
Mittelpunkt stellt und diesem ein ganzheitliches Einkaufserlebnis bei AWN
bietet: Multichannel System. Das Netz sei im Grunde nur eine weitere Filiale,
so Steinkuhl, der bereits bei der ersten Betriebsversammlung klargemacht hat,
dass Qualität und persönliche Beratung im Unternehmen auf der Agenda ganz oben
stehen.

Ziel sei es, weitere Filialen zu
eröffnen. Bisher ist AWN an neun Standorten präsent. „Die Stimmung und die
Arbeitsmoral stimmen. Alle krempeln die Ärmel hoch und wollen mitwirken“, hat
Steinkuhl beobachtet. „Jeder im Team ist wichtig. Bei uns gibt es keine
Unterschiede zwischen Teppichetage und Verkaufsraum“, so der Geschäftsführer,
der schnell Vertrauen aufgebaut und das gesamte Team mitgenommen hat.

Natürlich wolle man durch die
große Bandbreite der Angebote und Ware überzeugen, aber noch wichtiger als
Quantität sei Qualität, so Steinkuhl und Dreyer unisono. Kein Wunder, dass in
dem Gespräch mit den beiden Geschäftsführern das Wort Qualität in jedem zweiten
Satz vorkommt. Qualität und ein hochwertiges Sortiment sind das höchste Gut, so
Steinkuhl. Und gerade auf See stehe die Sicherheit ganz vorn. „Wir legen Wert
auf die Erfüllung aller Standards und werden bei den Qualitätskontrollen
höchste Maßstäbe anlegen, erklärt Steinkuhl.

Mit Christoph Steinkuhl hat AWN
einen Handelsprofi gewonnen, der seine langjährige Erfahrung einbringen kann
und den eingeschlagenen Weg zum weiteren Wachstum und zur Stärkung des
Unternehmens konsequent weiterführen wird. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe
bei AWN und werde meine Erfahrung aus 30 Jahren im Einzelhandel in das
einzigartige Unternehmen AWN mit einbringen“, sagt Steinkuhl, für den dem
Einkauf eine zentrale Bedeutung im Unternehmen zukommt. Hier werde Geld
verdient oder verloren.  Seine berufliche
Vorgeschichte hilft Steinkuhl, denn viele Lieferanten waren auch schon Partner
und Zulieferer in anderen Bereichen. Allein die Elektronik sei ein solcher
Bereich. Da durch Filialen die Nähe zum Kunden gesucht und die Qualität ganz
groß geschrieben werde, müssten günstige Preise durch Menge und Einkauf
ermöglicht werden, denn der Standort Deutschland, die Verantwortung für die
Mitarbeiter und die Qualität sind weitere drei Säulen im
Steinkuhl/Dreyer-Prinzip. Hier dürfe nicht gespart werden.

Großes steht an für das Jahr 2020.
Dann nämlich feiert A.W.Niemeyer sein 275-jähriges Jubiläum. „Wir werden uns
einiges einfallen lassen“, so Dreyer. Davon werden vor allem die Kunden
profitieren. Einen Einblick in die AWN-Welt 2020 bieten der neue, auf
recyceltem Papier gedruckte Katalog, der rechtzeitig zur boot Düsseldorf
erscheint, sowie der auch während der Wassersportsaison regelmäßig mit
Jubiläumsangeboten aktualisierte Webshop awn.de.

Nach der kompakten ersten Arbeitswoche und dem Gespräch mit der
Segler-Zeitung ging es für Steinkuhl dann zum nächsten Termin, und der Tag war
noch lange nicht zu Ende. Ein vielbeschäftigter Mann unterwegs zwischen den
beiden schönsten Städten Deutschlands.

Wer wird Segler/in des Jahres in Deutschland?

Herausragende Leistungen haben deutsche Segler/innen in den vergangenen Monaten reichlich abgeliefert – ob auf globaler oder kontinentaler Ebene. Welt- und Europameister brachten ihre Goldmedaillen nach Deutschland, Schwarz-Rot-Gold schmückte die Siegerehrungen internationaler Großereignisse. Aus diesen Erfolgen haben die User von sail24.com im vergangenen Jahr jeweils den/die Segler/in des Monats gekürt. Nicht nur der rein sportliche Erfolg gab bei den Publikumswahlen jeweils den Ausschlag, vielmehr war auch das Auftreten der Sportler, die Sympathiewerte und die Mobilisierung der Fans entscheidend. Eine bunte Reihe von Athleten/innen ist so entstanden, die nun zur Wahl zum/zur Segler/in des Jahres ausgestellt sind. Hochsee-Segler, Welt- und Europameister auf Kats, Skiffs und Jollen sowie Nachwuchs-Asse wurden so von den jeweiligen Fangemeinden auf den Monats-Schild gehoben.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Die Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag über die beiden Portale sail24.com und segelreporter.com in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot in Düsseldorf, wo der/die Sieger/in am 25. Januar (16.30 Uhr) feierlich auf der Bühne des Sailing Centers in der Halle 15 gekürt werden wird. Die Partner Wempe und Garmin stellen hochwertige Preise für die drei Bestplatzierten der Wahl. Als weiterer Förderer unterstützt Pantaenius die Wahl.

Und so geht’s: Alle Monatssieger wurden online vorgestellt (Sail24.com und Segelreporter.com). Zur Auswahl stehen die Monatssieger von Dezember 2018 bis November 2019. Pünktlich zum Heiligabend geht die Jahreswahl online. Bis zum 12. Januar ist die Publikumswahl offen. Und nur die Online-Stimmen entscheiden über den/die Sieger/in. Die große Siegerkür ist dann zur boot. Auf der Bühne werden die Besten präsentiert und die Jahrespreise von Wempe und Garmin überreicht.

Und diese Monatssieger stehen zur Wahl:

Segler des Jahres



Friedrich Böhnert und Crew (Finisher Sydney Hobart Race)


Estela Jentsch (Tornado, WM-Bronze, Mixed- und Junioren-Weltmeisterin)


Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Flying Dutchman, WM-Silber)


Offshore Team Germany (Kampagne für „The Ocean Race“)


Leon Jost (Optimist, 5. Platz Lake Garda Meeting, größte Jollen-Regatta der Welt)


Mic Mohr (Optimist, Sieger Goldener Opti mit makelloser Siegesserie)


Victoria Jurczok/Anika Lorenz (49erFX, Kieler-Woche-Siegerinnen)


Max Billerbeck (Contender, Weltmeister)


Axel Seehafer und „Sportsfreund“-Crew (ORC 2, Europameister)


Frieder Billerbeck/Julius Raithel (Pirat, Europameister)


Jesse Lindstädt/Lisa Rausch (Nacra 15, Vize-Weltmeister)


Morten Bogacki (Platz drei Mini Transat)
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Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger November 2019

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Die Amateure haben es den Profis bei der Wahl zum Segler des Monats November gezeigt. Aufgestellt zur Wahl waren die Teilnehmer an den Atlantik-Rennen. Und Morten Bogacki, Drittplatzierter des Mini Transat, setzte sich überlegen gegen die Teilnehmer des Transat Jacques Vabre durch – nicht nur wegen des Erfolges, sondern auch wegen der außergewöhnlichen Geschichte seines Rennens.

Morten Bogacki segelte ein starkes Mini Transat und wurde dafür zum Segler des Monats Novemver gewählt. Foto: Breschi/Mini Transat

Die Endphase eines Rennens scheint ganz nach dem Geschmack von Morten Bogacki zu sein. Erst spät startete der Arzt aus Kiel seine Kampagne für das Mini Transat 2019, dann segelte er aber souverän die nötigen Meilen für die Qualifikation auf den Regatten und dem Langstreckentörn ein. Die Vorbereitung zwischen den Arbeitsblöcken in der Klinik war dennoch knapp bemessen. Aber zum Start in Frankreich war der ehemalige 505er-Juniorenweltmeister hoffnungsfroh, gut vorbereitet in das Rennen starten zu können.

Dann aber machte ihm auf der ersten Etappe von Frankreich nach Gran Canaria die Technik einen Strich durch die Rechnung. In guter Position liegend setzte der Autopilot aus, auch die Ersatz-Steueranlage wollte nicht arbeiten. Nur mit viel Willen und fünf Tagen fast ohne Schlaf erreichte Bogacki den Etappenort. Dort brachte er den Mini „Lilienthal“ des Offshore Team Germany wieder in Fahrt, startete in die zweite Etappe und lieferte nach einigen Sonnenschüssen und leichten Problemen zum Auftakt der Atlantiküberquerung nach Le Marin/Martinique in der Endphase eine Meisterleistung ab. In der schwächer werdenden Passatbrise fand der einzige Deutsche im Feld den besten Kurs, schob sich an vielen Konkurrenten noch vorbei und kletterte nicht nur in der Etappen-, sondern auch der Gesamtwertung noch auf Platz drei.

Mit seinem Erfolg sprang Morten Bogacki noch in die Auswahlliste zur Wahl des Segler des Jahres. Fotos: Beeck (4), Böhnert (1), Dachet (1), Diemer (1), Live Sail Die (1), Morel (1), Müller-Genrich (1), Yilmaz (1), Breschi (1)

Dieses Glanzstück an Seemannschaft, Regatta-Strategie und
Willen brachte Morten Bogacki auch die Sympathien der Segelgemeinde auf
Sail24.com ein. Bei der Wahl zum Segler des Monats November, bei der die
weiteren deutschen Atlantik-Segler Boris Hermann, Jörg Riechers sowie die
Brüder Arnt und Sönke Bruhns aufgestellt waren, konnten zunächst nur die
Hamburger Brüder mithalten. Dann aber setzte sich Morten Bogacki deutlich ab,
gewann die Wahl zum Segler des Monats November und rückte sogar noch in die
Wahl zum Segler des Jahres 2019 auf.

Die Ergebnisse:

  • Morten Bogacki: 70,92 %
  • Arnt und Sönke Bruhns: 25,82 %
  • Jörg Riechers: 1,96 %
  • Boris Herrmann: 1,30 %
Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.