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24-Stunden-Segeln wagt den Start

„Nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen haben wir uns entschieden, die Regatta doch zu starten und setzen jetzt auf spontane Meldungen“, sagt Organisationsleiter Frank Krupinska vom Team der Möltenorter SK und der WV Mönkeberg. Auf die weiter bestehenden Bestimmungen wird mit einer Steuermannsbesprechung unter freiem Himmel und einer Einschränkung der Social Events reagiert. Doch das Segeln soll nicht zu kurz kommen.

So haben die Teilnehmer nach dem Start vor dem Hafen von Möltenort/Heikendorf 24 Stunden Zeit, Meilen zu sammeln. Gewertet werden alle Boote, die binnen 24 Stunden, also bis Sonntag, 5. Juli 11:00 Uhr den Zielhafen Mönkeberg erreichen. Eine Verspätung von maximal 30 Minuten ist zulässig, bedeutet allerdings einen Abzug bei den gesegelten Meilen von mindestens 10 Prozent.

Im Gegensatz zu anderen Wettfahrten gibt es keinen abgesteckten Kurs. Jede Crew folgt ihrem eigenen Kurs. Insgesamt 19 Häfen innerhalb des Reviers dürfen in beliebiger Reihenfolge bis zu zweimal angelaufen werden. Neben seglerischem Können sind also von jeder Crew Strategie und vorausschauende Wetternavigation gefragt.

14 Crews haben bereits gemeldet. Alle weiteren Informationen gibt s unter 24h-segeln.de

Kieler Woche 2020: Olympiasiegerin und Weltmeister am Start

Innerhalb von neun Tagen waren die Teilnehmerlisten in acht Klassen geschlossen und die Veranstalter mussten bei der Vergabe der maximalen Starterplätze in den Klassen nachjustieren. Die internationale Segelwelt setzt auf die verschobene Kieler Woche (5. bis 13. September).

Neben den Nachwuchsklassen 29er (Eurocup) und Laser 4.7 ist vor allem in den olympischen Klassen der Andrang groß. „Mit diesem Tempo haben wir nicht unbedingt gerechnet, aber darauf gehofft. Es unterstreicht, dass die Aktiven sich auf die Regatta in Kiel freuen und unbedingt bei der Kieler Woche dabei sein wollen. Es ist eine große Anerkennung für die Kieler Woche“, so Organisationsleiter Dirk Ramhorst. Doch genauso groß wie die Freude ist in Zeiten der Corona-Pandemie das Bewusstsein für die Verantwortung für die Aktiven und Veranstalter.

„Bei der Planung der Segelwettbewerbe werden wir keine Kompromisse machen. So werden wir bestehende Obergrenzen bei der Teilnehmerzahl einhalten und zusätzlich die Verordnungen wie Hygienevorschriften und Abstandsregeln erfüllen. Und natürlich schauen wir bei den internationalen Teilnehmern sehr kritisch auf den Status in Ihren Herkunftsländern“, so Ramhorst.

Nicht nur die Quantität spricht für die Kieler Woche 2020, auch die Qualität. Olympiamedaillengewinner, Weltmeister und Kieler-Woche-Sieger von 2019 haben gemeldet. Dabei erhalten die Topten der Olympischen Spiele 2016 vor Rio de Janeiro (Brasilien) und den jüngsten Weltmeisterschaften in den olympischen Klassen Melde-wildcards.

Laser Radial:
Das stärkste Feld weisen die Laser Radial Frauen auf. Die kompletten Topten der Weltmeisterschaft 2020 in der olympischen Einhandklasse für Frauen am Start. Ebenso die drei Medaillengewinnerinnen aus Rio.

Allen voran die Olympiasiegerin von 2016 und amtierende Weltmeisterin Marit Bouwmeester aus den Niederlanden. Wie bereits bei der WM Anfang des Jahres in Australien trifft Bouwmeester auf ihre Landsfrau und WM-2. Maxime Jonker, die Norwegerin Line Flem Höst (WM-3.), die WM-4. Anne-Marie Rindom. Die Dänin gewann 2018 die Kieler Woche und holte vor Brasilien bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille. Auch die Vorjahressiegerin der Kieler Woche und Olympia- sowie WM-6., Josefin Olsson aus Schweden, zählt sicherlich zu den Kandidaten auf den Kieler Woche-Sieg. Die Silbermedaillengewinnerin von 2016 Annalise Murphy (Irland) und die Olympia-Fünfte aus Finnland Tuula Tenkanen komplettieren das Favoritenfeld.

Mehr hochkarätige Konkurrenz geht nicht für die deutsche Hoffnung Svenja Weger. Die Berlinerin hat für Deutschland das Nationenticket für die Spiele in Japan gesichert und mit Rang 13 bei der WM unterstrichen, dass sie durchaus Topten-Chancen hat. Die Europameisterin von 2014 feiert einen Tag vor der Kieler Woche ihren 27. Geburtstag und kann sich das schönste Geburtstaggeschenk selbst bescheren.

Auch die Vorjahressiegerin der Kieler Woche und Olympia- sowie WM-6., Josefin Olsson aus Schweden, zählt sicherlich zu den Kandidaten auf den Kieler Woche-Sieg. Foto: S. Klahn/Kieler Woche

Laser Standard:
Im Laser bekommt es der amtierende Weltmeister Philipp Buhl (Kiel, NRV) mit dem Olympiazweiten und WM-3., Tonic Stipanovic (Kroatien), dem Olympia-Siebenten Pavlos Kontides aus Zypern, dem Olympia-Achten Juan Ignacio Maegli aus Guatemala und Segellegende Robert Scheidt zu tun. Der Brasilianer trug sich bereits dreimal in die Kieler-Woche-Siegerliste der Lasersegler ein und zählt zu den Stammgästen in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt.  Zweimal olympisches Gold (1996 und 2004), zweimal Silber (2000 und 2008) und einmal Bronze (2012) sowie neun WM-Titel im Laser und zwei im Star sind Bestandteil der Trophäen-Sammlung des zweimaligen Weltsegler des Jahres. Dass der heute 47-Jährige noch nicht zum alten Eisen zählt, bewies Scheidt bei den Spielen 2016 mit Rang Vier. Um ganze vier Punkte verpasste der Brasilianer den Sprung aufs Podium.

Auf der anderen Seite der Alterspyramide der Lasersegler vor Kiel steht Julian Hoffmann. Der 18-jährige Nachwuchssegler des Jahres von 2018 kommt aus dem Philipp Buhl-Club SC Alpsee Immenstadt und wandelt auf den Spuren seines Vorbildes. Noch im Vorjahr segelte Hoffmann bei der Kieler Woche des Nachwuchses, den Young Europaens Sailing, im Radial auf Rang eins und belegte bei den Youth Worlds für Deutschland Platz elf. Nun tritt der Bayer erstmals im Laser Standard vor Kiel an und misst sich in der olympischen Klasse mit den ganz Großen und insgesamt 119 Konkurrenten. 141 stehen auf der Meldeliste.

Nacra 17:
Im Nacra 17 sind die amtierenden Weltmeister aus Großbritannien John Gimson/Anna Burnet und die Goldmedaillengewinner aus Brasilien Santiago Lange/Cecilia Carranza Saroli (wildcard) gemeldet. Diese beiden Topcrews, die Franzosen Quentin Delapierre/Manon Audinet (WM-4.), das italienische Duo Vittorio Bissaro/Maelle Frascari (Olympia- und WM-5.), die WM-Achten Lin Cenholt/Christian Peter Lübeck aus Dänemark, die WM-Neunten Sinem Kurtbay/Akseli Keskinen aus Finnland sowie die Kieler-Woche-Titelverteidiger und Olympia-Dritten Thomas Zach/Barbara Mats (Österreich) dürften alles daran setzen, der deutschen Nachwuchscrew Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer (Kiel) das Leben schwer zu machen. Kohlhoff, der 2015 und 2016 mit Caro Werner Kieler-Woche hamstern konnte, möchte im „vorolympischen“ Jahr seins draufsetzen. Der 26-jährige Sportsoldat war 2016 der Jüngste im deutschen Olympiateam. Mit seiner neuen Vorschoterin Alica Stuhlemmer sicherte er zu Jahresbeginn mit Rang elf den deutschen Nationenplatz für die Spiele und nimmt nun seinen zweiten olympischen Anlauf.

Die Kieler-Woche-Titelverteidiger und Olympia-Dritten Thomas Zach/Barbara Mats (Österreich) haben gemeldet. Foto: S. Klahn/Kieler Woche

49er:
Im 49er ruhen die deutschen Hoffnungen auf den WM-Dritten Erik Heil/Thomas Plößel. Die Bronzemedaillengewinner von Rio haben nach einem Jahr Pause ihre Ambitionen auf Titel vor Australien unterstrichen. Vor Kiel messen sich die Vorzeigesegler des NRV mit den amtierenden Vizeweltmeistern Diego Botin/Iago Lopez Marra (Spanien/Olympia-Neunte) den Olympia-Vierten und WM-7., Jonas Warrer/Jacob Precht Jensen aus Dänemark, den WM-Vierten aus Österreich, Benjamin Bildstein/David Hussl, den WM-10. Sime und Mihovil Fantela (Kroatien) und die deutsche Nachwuchshoffnung Tim Fischer, der zusammen mit seinem ehemaligen Vorschoter Fabian Graf (beide Kiel), 2018 bei der WM vor Aarhus (Dänemark) mit Rang drei das deutsche Nationentickets für Japan sicherte.

49er FX:
Im 49er FX treffen die Kieler-Woche-Titelverteidigerinnen Victoria Jurczok/Anika Lorenz aus Berlin (WM-5.) auf die Weltmeisterinnen des Vorjahres, Annemieke Bekkering/Annette Duetz. Die Olympia-7. aus den Niederlanden mussten sich in diesem Jahr bei der WM mit Rang acht zufriedengeben. Zu den weiteren Favoritinnen vor Kiel zählen die Französinnen Lili Sebesi/Albane Dubois, die bei der WM im Frühjahr Rang vier belegten. Auf dem heimischen Revier immer für Titel gut, sind Tina Lutz/Susann Beucke. Sie konnten 2013 und 2016 die Kieler Woche gewinnen. Gemeinsam mit Jurczok/Lorenz, die 2016 bei den Spielen Rang neun belegten und mit dem dritten Rang bei der WM 2016 und der EM 2017 Podiumsplätze ersegelten, kämpft die bayerisch-norddeutsche Crew noch um das eine Ticket für die Olympischen Spiel 2021, ihr dritter Anlauf.

Die amtierenden Weltmeisterinnen Tamara Echegoyen/Paula Barcelo aus Spanien meldeten als 61. und wäre Nummer 1 in der Warteliste. Tamara Echegoyen hatte mit ihrer damaligen Vorschoterin Berta Betanzos vor Rio um zwei Punkte Bronze verpasst. Wie die Goldmedaillengewinnerinnen Martine Grael/Kahena Kunze aus Brasilien und die WM-Dritten Stephanie Roble/Maggie Shea (USA) profitieren sie von der wildcard.

Finn:
Im olympischen Finn trifft Max Kohlhoff (KYC) auf Jorge Zarif (Brasilien/Olympia-4.), Max Salminen (Schweden/Olympia-6.) und Jake Lilley (Australien/WM-8.).

Die neue Ausschreibung/Notice of race steht ab sofort im Netz unter: www.manage2sail.de und www.kieler-woche.de

Teil I: (5. bis 8. September)
Klasse (Maximale Anzahl der Boote/bereits bestehende Wartelisten):
420er (100), 505er (50), Europe (50), J/80 (10), J/70 (30), J/24 (20), Laser 4.7 (60/Warteliste)), Laser Radial open (100), Contender (50), Musto Skiff (20).

Teil II: (10. bis 13. September)
49er (60/Warteliste), 49erFX (60/Warteliste), Laser Radial W (60/Warteliste), Laser Std M (120/Warteliste), OK-Jolle (60), Finn (40), Nacra 17 (30/Warteliste), Formula 18 (25), 29er (110/Warteliste).  

Teil III: (5.-13. September)
IDM: ORC I bis IV (35), Double Hand (30), Welcome Race (131), Senatspreis (35), Silbernes Band (35).

blueribboncup: Die gewollte Langstrecke ganz anders

Der Termin bleibt ähnlich, allerdings verkürzt, der Kurs ist neu, denn in Zeiten der Corona-Pandemie ist Flexibilität gefordert. „Wir haben ein Format gefunden, das sportlich, abwechslungsreich und einfach anders ist“, freut sich Eckhard von der Mosel.

Der blueribboncup 2020 findet von Freitag, 21. August, bis Sonntag, 23. August, statt und führt von Kiel rund Fünen zurück nach Kiel. Der Start erfolgt am Freitag um 10 Uhr vor dem Kieler Yacht-Club in Kiel-Düsternbrook. Von da geht es rund Fünen über die dortigen Checkpoints zurück in die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt. Am Samstag werden die schnellsten Teilnehmer nach der rund 200 sm langen Strecke ab Nachmittag zurückerwartet. Ein Get-Together und die Siegerehrung in Düsternbrook, vermutlich nach Startgruppen unterteilt, werde für den Sonntagmorgen noch organisiert. Das Meldegeld wurde angepasst, wobei die Liegeplatzgebühren von Donnerstag auf Freitag und Samstag auf Sonntag im Preis enthalten seien, so die Veranstalter. Um 8.30 Uhr am Freitag ist die Steuermannsbesprechung in Düsternbrook geplant. Dabei wird lediglich aktuell der Kurs (links oder rechts um Fünen) bekanntgegeben.

Bevor es danach an die Startlinie geht, kann auch das Publikum an Land eine traditionelle Zeremonie aus erster Reihe gut beobachten: Mit Rettungsweste hat sich die komplette Crew an der Reling stehend zu verabschieden. „Wir machen dann von jeder Crew ein Foto und wissen so, dass alle Mann an Bord sind. Dieses Zeremoniell wird auch „Eckis Kiel Gate“ genannt, wobei es dafür wohl gleich zwei Namensgeber gibt: Eckhard von der Mosel und Wettfahrtleiter Eckart Reinke (Kieler Yacht-Club).

„Je mehr ich über diese Lösung nachdenke, desto mehr freue ich mich auf dieses Event“, so von der Mosel, der im Vorfeld zahlreiche Variationen angedacht und geplant hatte. Doch alle Versuche und Ansätze mit Übernachtungen in Dänemark, zwischenzeitlich sogar in Schweden wurden verworfen. Oberstes Ziel ist die Gesundheit der Aktiven und Gäste, so dass die Einhaltung der Hygiene-Vorschriften Vorrang habe, so die Veranstalter. 

Der blueribboncup wendet sich an seegehende ORC-Club-Yachten und Doublehand-Crews ab einem CDL von 8,1 (oder größer). Zu den ersten Meldungen gehörte bereits im Vorfeld Christian Rönsch, der im Vorjahr mit seiner J-111 „Piranha“ in der Gruppe ORC A auf dem Weg nach Kopenhagen Rang drei belegte. Auch die „Intermezzo“ (Schulz/Bläsi/Blankeneser Segel-Club/Match 42) und „Sunbird“ (Drücker/Verein Bremer Segelfreunde/BM 53) sind Wiederholungstäter in den Gruppen der Vollcrews.

Einen Familienausflug der besonderen Art gönnen sich Hanna und Martin Görge (Kieler Yacht-Club) mit ihrer „Hunky Dory“. Frei nach dem Album von David Bowie benannt, werden sie die Regatta genießen, denn der Schiffsname verspricht: In bester Ordnung.

Bei Doublehand hatten schon vor der Bekanntgabe des neuen Kurses als erste Carl Rasmus Richardsen/Lena Fetting (Flensburg/Münster) gemeldet. Mit ihrer MaxiFun 35 startet die Mixcrew für den Missunder Yacht-Club. In der Klasse Dehler 30od hat Matthias Sator aus Offenbach mit seiner „Crasyboat“ das Rennen um Platz eins in der Meldeliste gewonnen. Die Dehler 30od macht sich zu Recht große Hoffnung auf den olympischen Status in der Mixed Doublehand-Offshore-Klasse. „Wir hoffen auf eine entsprechende Meldezahl“, so Sven Christensen. Auch zur Kieler Woche wird die Dehler 30od als Einheitsklasse ausgeschrieben. Die aktive deutsche Klassenvereinigung plant im September im Rahmen der Kieler Woche ihre erste German Open. 2024 wird diese neue olympische Disziplin in Frankreich erstmals an den Start gehen und um olympische Medaillen segeln. Vielleicht in der Dehler 30od. (hel)

Die Fakten in Kürze:

blueribboncup 2020:  Kiel – rund Fünen – Kiel, rund 200 sm.

Start am Freitag, 21. August, um 10 Uhr vor dem KYC Düsternbrook. Checkpoints auf dem Weg rund Fünen.  Ziel auch vor dem KYC Düsternbrook.

Steuermannsbesprechung um 8.30 Uhr vor dem KYC. Dort Festlegung des Kurses (rechts oder links um Fünen).

Rückkehr im Laufe des Sonnabendnachmittags/-abends. Get-Together und Siegerehrung in Düsternbrook wird für den Sonntagmorgen noch organisiert, evtl. nach Startgruppen getrennt.

Das Meldegeld wurde reduziert, beträgt jetzt bis 01. August 2020 für alle Klassen € 190, danach € 250. Liegeplatzentgelte für die Nacht 20./21.August und 22./23. August 2020 in Düsternbrook sind darin enthalten.

Ewige Wanderpreise (Für die Wertung wird es ein Zwischengate geben):

KDY-Trophy für das beste Boot  nach ORC  der Wettfahrt bis zum Zwischengate, Steuermannspreis von 1970 für die erste Yacht im Ziel, Zwischengate.

KYC-Trophy für das beste Boot nach ORC bis zum Zwischengate.

R.T.  Dixon Challenge Cup für den Kaiserlichen Yacht Club 1912 für das beste Boot nach ORC über alles (die berechneten Zeiten der beiden Wettfahrten bis zum Zwischengate und zurück werden addiert).

Carl-Grage-Gedächtnispreis von 1957 für  das  erste  Boot  im  Ziel  (die  gesegelten  Zeiten  der  beiden  Wettfahrten  bis zum Zwischengate und zurück werden  addiert).

Zukunft-Preis der Jugend, gestiftet 2018 von Patrick Schmidt und Johannes  Hoppe, gegeben über den KYC für das schnellste Boot nach  berechneter  Zeit,  dessen Besatzung (mit Ausnahme des Skippers/Coaches) am Tage des Starts 28  Jahre oder jünger ist. Gewertet werden beide Wettfahrten des blueribboncups (berechnete Zeiten beider Teil-Wettfahrten bis Zwischengate und zurück werden addiert).

Melges 15: Glitschen auf die alte Art

Sie soll ein Crossover gewährleisten “zwischen Jung und Alt, Könnern und Anfängern”. Außerdem sind Rumpfform, Segelfläche und Takelage für Mehrgenerationen- und mixed Crews optimiert, sagt die Werft. Der Schwerpunkt liege auf Stabilität, Komfort, Benutzer­freundlichkeit und Leistung. Junge Segler, die mit dem Segeln anfangen, sollen gefordert sein, aber eben auch Erwachsene, die auf extreme Auswüchse anderer Neuerscheinungen verzichten können.

Zum optimalen Crewgewicht sagt sie bisher nichts, aber die Dimensionen von 4,57 Meter Länge und 1,67 Meter Breite sowie 12,4 Quadratmetern Segelfläche am Wind und einem 14,5 Quadratmeter großen Gennaker lassen erahnen, dass es sich nicht um ein Kinderboot handelt. (Zum Vergleich: Der Pirat mit vierzig Zentimetern mehr Länge bei annähernd derselben Breite bringt nur zehn Quadratmeter Segelfläche an den Wind).

Die Melges 15 wäre hier in direkter Konkurrent zum Pirat – und bringt mehr Segelfläche mit © Melges

Hierzulande wäre die Melges 15 ein direkter Konkurrent zur Piraten-Jolle, die von Zweimann-Crews gesegelt wird, kein Trapez vorsieht, aber ambitionierte Teamarbeit erfordert. Der Segelspaß auf einem modernen Glitscher, wie ihn der amerikanische Flitzer darstellt, ist sicher größer, aber es fehlt die Klassengemeinschaft – ein Problem, das alle neuen Konstruktionen gemein haben.

Der Preis von rund 13.000 Euro ist allerdings so interessant, dass sich sicher manch begeisterter Jollensegler mit Freude am konventionellen Ausreiten näher mit der Neuen beschäftigen wird. In One-Design-Ausführung wird die Melges 15 mit Groß, Fock, Gennaker und Gennaker-Ausrüstung geliefert. Die Club-Version ist die abgespeckte Variante nur mit Groß und Fock und daher gut 500 Euro günstiger.

Technische Daten:

Konstruktion:Reichel/Pugh
Länge:4,57 m
Breite:1,67 m
Tiefgang:0,80 m
Groß:8,7 m²
Fock:3,7 m²
Gennaker:14,5 m²
Einführungspreis: One-Design: ab 13.233 Euro; Club-Version: ab 12.698 Euro
Werft:melges.com/melges-15/
Händler:Yachtservice Gebetsroither, www.yacht.co.at

HISWA Amsterdam Boat Show dauerhaft eingestellt

Die Amsterdamer Messegesellschaft RAI hat am 17. Juni verkündet, dass die HISWA Amsterdam Boat Show dauerhaft eingestellt wird. Seit einiger Zeit fordere der Wassersportsektor eine starke Wassersportveranstaltung, so Organisatoren der Hallenmesse in Amsterdam. Nach jahrelangen Diskussionen wolle man nun diesem Wunsch der Branche nachkommen. Zuvor war die 65. Ausgabe der Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie im März, nur einen Tag nach der Eröffnung abgebrochen worden.

In dem in niederländischer Sprache veröffentlichtem Statement führen die Veranstalter weiter aus, dass sich die Welt des Wassersports in den letzten Jahren stark verändert habe. So sei beispielsweise der Bootsbesitz zurückgegangen, ein Trend, der sich voraussichtlich fortsetzen werde – glauben die Organisatoren. Fast 50% der Aussteller seien sowohl Aussteller der HISWA Amsterdam Boat Show in den Messehallen RAI, als auch der HISWA in Water Messe in Lelystad, welche fortgeführt wird. Viele Austeller hätten angeben, dass für sie die Teilnahme an zwei Messen eine zu große Marketinginvestition sei.

Auch habe man in den letzten Jahren sinkende Besucherzahlen zu verzeichnen gehabt. Mit dem Ende der HISWA Amsterdam Boat Show biete man der HISWA in WATER in Lelystad Platz für Wachstum. Der Markeninhaber des Ausstellungsverbands HISWA-RECRON unterstützt diese Entscheidung im Interesse der Wassersportindustrie.

„Wir möchten uns bei allen Wassersportunternehmen und Wassersportlern bedanken, die die HISWA Amsterdam Boat Show besucht haben. Ihnen ist es zu verdanken, dass die 65 Ausgaben der HISWA Amsterdam Boat Show für viele Wassersportler den Beginn der Wassersportsaison markierten.“ So die Organisatoren auf der Internetseite der Veranstaltung.

Nach dem Aus der hanseboot 2017 und der Einstellung der London Boat Show 2018 ist die HISWA Amsterdam Boat Show nun die dritte Hallen-Bootsmesse, von deren Einstellung eine In Water-Bootsmesse profitieren soll. In Großbritannien gehörte die Southampton Boat Show jedoch bereits vor der Einstellung der Hallenmesse in London zu den erfolgreichen In Water Boat Shows. Das Hamburg ancora Yachtfestival hingegen wuchs nach der Einstellung der hanseboot deutlich, sowohl beim Umfang als auch bei der Breite des Angebots. Ob die bisher ebenfalls erfolgreiche HISWA In Water Messe von der Einstellung des Hallen-Zwillings profitieren kann, wird die nächste Ausgabe, die aufgrund der Corona-Pandemie erst vom 1. bis 5. September 2021 stattfinden wird, zeigen.

Website der Veranstaltung: https://www.hiswarai.nl/

Wochenendwetter für die Ohren

Ab sofort gibt es wöchentlich und kostenfrei den Blick der Diplom-Meteorologen der WetterWelt GmbH aus Kiel zum Anhören. Aufgeteilt für die Gebiete Ostsee, Nordsee und Mittelmeer ist das Angebot über alle gängigen Podcast Apps abrufbar. Infos unter: www.wetterwelt.de/podcast-abonnieren.

Kieler Woche 2020 bleibt klein aber fein

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer macht deutlich: „‘Segeln plus X‘ lautet in diesem Jahr unser Kieler-Woche-Motto – und dabei bleiben wir. Das aktuelle Konzept basiert bereits auf den Vorgaben, die bis zum 31. August gelten und nun verlängert werden. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen wird es bei der Kieler Woche ebenso wenig geben wie große Bühnen und Eventflächen.“ Die Kontaktverfolgung werde gewährleistet, ein Hygienekonzept ist in Arbeit.

„Die Kieler Woche 2020 wird klein aber fein. Sie setzt auf digitale Angebote und die Kreativität von ‚KiWo‘-Machern und -Fans. Und wir haben auf jeden Fall auch noch die ein oder andere Überraschung in petto“, so Kämpfer.

Dirk Ramhorst, Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten, ergänzt: „Bei der Planung der Segelwettbewerbe werden wir keine Kompromisse machen. So werden wir bestehende Obergrenzen bei der Teilnehmendenzahl einhalten und zusätzlich die Verordnungen wie Hygienevorschriften und Abstandsregeln erfüllen. Dennoch deutet sich eine segelsportlich hochrangige Regattaveranstaltung an: Zahlreiche Weltmeister und Olympiasieger haben bereits gemeldet. Und natürlich schauen wir bei den internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr kritisch auf den Status in Ihren Herkunftsländern.“

Die Juli-Ausgabe von segeln

Die Juli-Ausgabe von segeln ist erhältlich!

  • Elektromotoren: Ernstzunehmende Alternative oder doch nur Spielerei? Plus: 3 Elektroaußenborder im Test!
  • Problemholz Teak: Hochwertiges Teakholz lässt sich kaum noch beschaffen. Was wären Alternativen?
  • Test: Die Sun Fast 3300 – ein schnelles Schiff, das auch auf Törns eine gute Figur macht
  • Reise: Wie wäre es mit einem Törn in der Nachsaison zu den Buchten Mallorcas?

Jetzt im Handel: Segler-Zeitung 7-2020

Die Lockerung des Lockdowns, stabile Gesundheit, sichere Arbeitsplätze, die Hoffnung auf soziale Kontakte und die Möglichkeit, endlich wieder segeln zu dürfen: Das sind vermutlich einige der zentralen Wünsche unserer Leserinnen und Leser in diesen sonderbaren Zeiten. Die Entwicklung in Deutschland macht Mut, dass vieles langsam wieder möglich ist – allerdings immer im Wissen darum, dass die Pandemie nicht überstanden ist und wir lernen müssen, mit ihr zu leben. Die katastrophalen Zahlen und Berichte aus vielen Ländern weltweit unterstreichen das.

Auch in Deutschland sind die Folgen der Corona-Pandemie immer noch vielseitig zu spüren. Sie alle erleben es und haben Ihre ganz persönlichen Einschnitte. Für mich ist die Ausgabe 7 die erste in meinen 30 Jahren bei der Segler-Zeitung ohne einen Kieler-Woche-Schwerpunkt. Jahr für Jahr bestimmte die Kieler-Woche-Vorschau die Ausgabe, die im Juni erscheint. Es folgte seit vielen Jahren der Bericht über die Warnemünder Woche, deren Medienpartner wir auch seit Jahrzehnten sind. Doch in diesem Jahr ist die Kieler Woche verschoben, die Warnemünder Woche abgesagt.

Umso mehr zeigt diese Ausgabe, dass es dennoch zahlreiche erfreuliche Nachrichten und Inhalte gibt. So hat Ultramarin die „Bente“ gerettet. In einem Interview mit der Segler-Zeitung erläutert Mitgeschäftsführerin Sonja Meichle die Beweggründe für den Kauf dieser besonderen Marke und die Zukunftspläne für diesen außergewöhnlichen Cruiser. (Seite 10).

Wetterfachmann Dr. Meeno Schrader beschreibt einen ganz besonderen Corona-Effekt: die „Corona“-Sonne. Der Lockdown mit all seinen Negativ-Effekten für Mensch und Wirtschaft hat auf der anderen Seite bemerkenswerte Einflüsse auf die Natur und die UV-Belastung. (Seite 12)

Und trotz des Ausfalls des Regattasports gibt es einige neue Projekte im Seesegelbereich, die dann eben erst 2021 verstärkt ins Rampenlicht rücken. Ralf Abratis hat sie ausfindig gemacht: die „Halbtrocken 4.0“ (Berghorn/Mills 45), die „Imagine“ (Gebrüder Streckenbach/TP52 zusätzlich zur bisherigen X41) und die „Dojo“ (Franke/Archambault 34 zusätzlich zur bisherigen Banner 28). (Seite 70)

Mit der Baltic 500 wurde derweil in Schleswig-Holstein über Himmelfahrt die erste Regatta gesegelt. Zwei Crews mit olympischen Ambitionen in der neuen olympischen Double Hand Offshore Disziplin waren am Start. (Seite 72)

Und für den Fall, dass mal etwas schiefläuft, gibt Eckhard von der Mosel (Kanzlei Ben Tanis/von der Mosel) Tipps, ob der Schaden besser über die eigene Kaskoversicherung oder die fremde Haftpflicht abzuwickeln ist. (Seite 8)

Die Segler-Zeitung bietet also reichlich Informationen, die man allein lesen und hoffentlich bald mit immer mehr Freunden im persönlichen Gespräch wieder teilen kann. Und dann noch etwas in eigener Sache: Mit dieser Ausgabe startet ein Pilotprojekt der Segler-Zeitung mit dem Bayerischen Seglerverband, dessen einzelne Mitglieder ab sofort die SZ kostenlos digital abonnieren können. (Seite 30).

Hermann Hell

Und so kommen Sie zu Ihrer neuen Ausgabe der Segler-Zeitung:

TW steckt den Plan für 2021 ab

Einer der Höhepunkte auf den Jollenbahnen im kommenden Jahr steht schon lange fest. Die Laser 4.7 werden in 2021 ihre Europameisterschaft vor Travemünde austragen. Rund 350 Nachwuchssegler werden dann mit einem großen Tross auf dem Priwall erwartet, so dass das Areal stark ausgelastet sein wird. „Die Klassenvereinigung hat bestätigt, dass die EM in 2021 in Travemünde stattfinden wird – unabhängig davon, was in diesem Jahr mit der Europameisterschaft passiert. Wir müssen sehen, was dann auf dem Priwall und im Passathafen noch möglich ist. Denn mit den Lasern erwarten wir auch 50 bis 60 Motorboote, die viel Platz in Anspruch nehmen werden“, berichtet Kath.

Auch auf dem Grünstrand wird einiges los sein, denn die RS-Klassen haben einen Großteil ihrer in diesem Jahr zur TW geplanten Meisterschaften in das kommende Jahr verschoben. So stehen die Weltmeisterschaften der RS Feva und die Junioren-WM der RS Aero Youth nun für 2021 auf dem Plan.

Auch auf deutscher Ebene wird es einige Meisterschaften geben. So wollen die J/22 und die J/24 mit ihren Titelkämpfen an die Trave kommen, und die IC Canoe sowie die Taifun haben schon fest ihre Deutschen Meisterschaften für die Travemünder Woche terminiert.

Im Bereich Seesegeln will die TW an das gute Image von der Deutschen Seesegel-Meisterschaft im vergangenen Jahr anknüpfen. „Wir wollen ein volles Programm bieten – von den Up-and-Downs, über die Mittelstrecken- bis bin zu den Langstrecken-Rennen“, so Kath. Besonders auf der Langstrecke will sich die TW einen Namen machen. Nachdem die Fehmarn-Regatta in den vergangenen Jahren an Fans gewonnen hat, soll die Hanse Baltic Challenge dazukommen. Die Langstrecke soll in Hin- und Rücketappe die Hansestädte Lübeck und Stralsund verbinden. „Die Szene der Langstrecken-Segler wächst und wir wollen weitere Optionen bieten. Das Seesegeln ist ein fester Bestandteil der Travemünder Woche, und wir werden es weiterhin hochhalten.“

Rechtsfrage: Was tun wenn’s geknallt hat?

Wenn Ihr Boot durch eine Yachtkasko-Versicherung gedeckt ist, kommt schnell die Frage, ob Sie die eigene Versicherung bemühen oder sich an den Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung halten. Der Umfang der Ersatzleistung kann sehr unterschiedlich ausfallen. Das liegt daran, dass die Kaskoversicherung entsprechend den mit Ihnen in der Versicherungspolice vereinbarten Bedingungen leistet, während der Anspruch gegen den Schädiger auf gesetzlichen Ansprüchen beruht.

Einige Beispiele dazu: Der Anspruch gegen Ihre Versicherung umfasst heute meistens einen Verzicht auf die „neu-für-alt“ Einrede. Ihre Kasko erstattet also Neupreise. Die Haftpflicht des Gegners wird diesen Einwand aber sicher erheben, wenn zum Beispiel Segel beschädigt sind oder Elektronik betroffen ist. Hier kann es zu deutlichen Abzügen kommen, wenn die betroffenen Sachen älter sind und einem gewissen Verschleiß unterliegen. Plötzlich sieht man sich dann in dem Zwang für die Artikel 50 Prozent und mehr dazu zahlen zu müssen, auch wenn man die Investition noch gar nicht auslösen wollte. Wenn das Thema „neu-für-alt“ im Raum steht ist der Weg zur Kasko-Versicherung die bessere Empfehlung.

Was aber die Kasko zum Beispiel nicht zahlt – was aber ein Unfallgegner evtl. regulieren muss – ist ein Minderwert, der nach einer Reparatur verbleiben kann. Die Kasko zahlt weder für einen tatsächlichen, technischen Minderwert (z.B. sichtbarer Reparaturbereich) noch für den sogenannten merkantilen Minderwert, also für den Nachteil beim Verkauf eines reparierten Bootes, der auch verbleibt, wenn es technisch perfekt wiederhergestellt wurde. In einigen (seltenen) Fällen könnte ein Anspruch auf Nutzungsausfall entstehen. Auch das ist kein Fall für die Kasko, sondern eine Forderung an den Unfallgegner und dessen Haftpflichtversicherung.

Die Kasko-Versicherung wird Ihnen immer eine vereinbarte Selbstbeteiligung abziehen und sie ggf. in der Prämie heraufstufen. Diese Abzüge gibt es bei dem gesetzlichen Anspruch gegen den Unfallgegner nicht. Da gilt das Prinzip der „Naturalrestitution“; Sie haben Anspruch auf die Wiederherstellung des früheren Zustandes, nicht mehr und auch nicht weniger. Die meisten Kasko-Versicherer zahlen auch gleich die Umsatzsteuer auf den Schaden, der Gegner muss sie erst zahlen, wenn die Reparatur durchgeführt und abgerechnet ist.

Ist die Schuldfrage nicht eindeutig klar oder meldet Ihr Unfallgegner Zweifel an, sollten Sie sich damit nicht lange aufhalten und Ihre Kasko einschalten. Bei der Kasko geht es nicht um Verschulden, sondern nur um das Vorliegen eines Schadens an den versicherten Sachen. Wenn der Schaden nicht von Ihnen grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht ist, wird die Kaskoversicherung meist schnell in die Abwicklung eintreten. Der Zeitfaktor spricht meist für eine Abwicklung über die Kaskoversicherung.

Das bedeutet nicht, dass der Gegner schadlos entkommt. Durch die Regulierung des Kasko-Versicherers gehen Ihre Haftpflichtansprüche per Gesetz auf den Versicherer über. Allerdings auch nur in der Höhe in der er tatsächlich reguliert.

In Höhe der Selbstbeteiligung also nicht und auch nicht für Ansprüche, die die Kasko sonst nicht deckt (siehe oben: Wertminderungen, Nutzungsausfall). Häufig wird Ihr Kaskoversicherer nach der Regulierung einen Regress bei Ihrem Unfallgegner bzw. dessen Haftpflichtversicherung einleiten. Dies ist ein Grund, warum Ihr Sachbearbeiter bei der Kaskoversicherung den Schaden sehr sorgfältig dokumentieren und prüfen muss. Sonst gelingt ihm der Regress nicht.       Wenn Sie nach einem Schaden mitbekommen, dass Ihr Versicherer Regress nimmt, ist es hilfreich Absprachen zu Ihrer Selbstbeteiligung zu treffen. Serviceorientierte Versicherer machen diesen Teil des Schadens beim Gegner mit geltend.

Webinare zum Thema Blauwassersegeln

Naturgemäß beschäftigen sich Werften, die Blauwasseryachten bauen, besonders intensiv mit dem Thema Langfahrtsegeln. Die Grand Large Yachting Gruppe, in der sich die französischen Werften Allures, Garcia, Outremer und RM zusammengefunden haben, geht einen Schritt weiter. Sie veranstaltet Webinare, die sich explizit mit der Vorbereitung und Durchführung langer Segelreisen auseinandersetzen. Die einzelnen Sitzungen sind unterschiedlichen Teil-Bereichen gewidmet und werden von entsprechenden Experten begleitet. Gesprochen wird Englisch.

Alle drei für diesen Sommer geplanten Webinare laufen donnerstags, starten jeweils um 17 Uhr und dauern etwa eine Dreiviertelstunde.

Am 11. Juni steht das Thema „Marine Weather and Routing“ unter der Leitung von Christian Dumard auf dem Programm.

Am 25. Juni geht es um „Preparing Your Boat for Blue Waters“ mit Pete Goss.

Am 9. Juli führt Loic Heliès durch die Online-Lehrstunde, in der sich alles um „Boat Maintenance and Blue Water Sailing“ dreht.

Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt über den Deutschland-Händler: www.blue-yachting.de