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Wanser-Schwestern setzen das Glanzlicht

Die jungen Segler im DSV setzen die etablierten Crews unter Druck. Bei der Trofeo Princesa Sofia setzen zumindest derzeit die Aktiven aus dem Junioren-Bereich die Glanzlichter und sorgen für Topplatzierungen.

Nach dem dritten Tag der Traditionsveranstaltung vor Mallorca steht zwar nur ein deutsches Team auf einem Podiumsplatz, doch gerade die Mannschaften mit einer langfristigen Perspektive haben engen Kontakt zu den Top-Rängen. Auf Bronzekurs liegen indes die erfahrenen Tina Lutz/Susann Beucke im 49erFX.

49erFX
Die intensive Vorbereitung in Portugal und der Verzicht auf den Worldcup in Miami scheint sich für die Europameisterinnen von 2017, Tina Lutz und Susann Beucke, auszuzahlen. Vor Mallorca liefern sie beständige Topergebnisse ab. Als Dritte liegen die 28-jährige Steuerfrau und ihre ein Jahr jüngere Vorschoterin im Sandwich zwischen den Olympiamedaillen-Gewinnerinnen Grael/Kunze (Brasilien) und Maloney/Meech (Neuseeland).

Nacra17
Die Führung des ersten Tages ging den Kielern Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer (23 und 20 Jahre alt) zwar verloren, und die Auftritte in der Goldgruppe erweisen sich als schwieriger als zuvor. Doch mit beständigen Ergebnissen haben die Olympia-Aspiranten das Medal Race am Wochenende klar im Visier. Von Rang vier aus sind der Bronze- und der Silberrang nur zwei Punkte voraus. Und auch die australischen Olympiazweiten Jason Waterhouse/Lisa Darmanin sind nur sieben Zähler entfernt.

470er Frauen
Einen grandiosen dritten Tag erlebten die Hamburger Schwestern Luise und Helena Wanser (21 und 20 Jahre). Die Leichtwind-Spezialistinnen wussten bereits an den Vortagen „ihre“ Bedingungen gut umzusetzen. Doch am Mittwoch schockten sie die internationale Elite. Gleich zwei Siege gelangen den Schützlingen von Trainer Ulf Lehmann in den beiden Tageswettfahrten. Damit stürmten sie auf Platz vier und haben auf einen Podiumsrang nur einen Zähler Rückstand. Dagegen lief es bei den Worldcup-Siegerinnen von Miami, Frederike Loewe/Anna Markfort (beide 25 Jahre), nicht rund. Sie fuhren ihre bisher schlechtesten Ergebnisse von Mallorca ein, liegen als Zehnte aber immer noch auf Kurs Medal Race.

49er Männer
Die WM-Dritten des Vorjahres, Tim Fischer/Fabian Graf (25 und 23), haben von den Ex-Europameistern Justus Schmidt/Max Boehme (26 und 27) die Rolle als beste deutsche Mannschaft übernommen. Während Fischer/Graf als Achte einen Platz in den Top-Ten behaupten, rutschten Schmidt/Boehme als Elfte vorerst aus dem Kreis derjenigen heraus, die sich am Wochenende für das Medal Race qualifizieren.

Laser Radial
Einen wechselhaften Tag mit einem starken Abschluss erlebte die 25-jährige Laser-Seglerin Svenja Weger. Einem 30. Rang in der Goldflotte ließ die Ex-Europameisterin einen Tagessieg folgen – den ersten in der Serie. Damit nährt Weger weiter Hoffnungen auf einen deutschen Olympiastart in der Einhand-Frauenklasse. Aktuell liegt sie auf Platz neun.

Finn
Die deutschen Finn-Asse Max Kohlhoff (25) und Phillip Kasüske (24) klopfen weiterhin an die Tür zur Weltspitze. Doch noch will sich das Tor nicht ganz öffnen lassen. Jeweils ein Ausreißer nach unten in den ersten beiden Rennen der Gold-Gruppe wirft beide zunächst aus den Top-Ten. Kohlhoff rangiert auf Platz 14, Kasüske zwei Plätze dahinter.

470er Männer
Die Top-Ten sind für die deutschen 470er-Männer nach dem ersten Tag der Goldgruppe außer Sicht geraten. Nur zwei Crews schafften es überhaupt in die erste Hälfte. Die beiden 18-jährigen Daniel Göttlich/Linus Klasen halten als 25. die deutsche Fahne hoch, sind viertbestes Juniorenteam.

Laser
Bei Philipp Buhl, Mister Zuverlässig des DSV in den vergangenen Jahren, ist aktuell der Wurm drin. Mit Rang 32 beim Worldcup vor Miami verbuchte er das schlechteste Ergebnis seit acht Jahren, und auch vor Mallorca findet er nicht auf die Erfolgswelle. Mit dem 40. Platz steckt er derzeit tief im Tal der Enttäuschung.

Deutscher Segelsport trauert um Boris Hepp

Das Leben stand still am Mittwoch beim Deutschen Segler-Verband – in den Geschäftsstellen in Hamburg und Kiel, als aus dem Kieler Universitätsklinikum die traurige Nachricht kam, dass Boris Hepp einer Infektion am Herz-Kreislauf-System erlegen ist. Der studierte Diplom-Schiffbauingenieur war die Integrationspersönlichkeit im DSV. Er kombinierte höchste Kompetenz mit steter Fröhlichkeit.

Seit fast zwei Jahrzehnten war Boris Hepp auf den Regattabahnen unterwegs. Als Chefvermesser arbeitete er akribisch mit dem Regelwerk, stand für Fairness im Wettkampf und war stets geachtet für seine Beurteilungen. Mit viel Witz und dem richtigen Gespür für technische Erklärungen verstand er es, komplexe Sachverhalte zu erklären. Boris Hepp war für die deutschen Seesegler der Ansprechpartner im DSV. Auch auf internationaler Ebene erwarb er sich einen Ruf als Experte zur Beurteilung der Leistungsfähigkeiten von Yachten, erstellte Gutachten bei Schiffsschäden.

Boris Hepp war der Motor beim Aufbau der DSV-Geschäftsstelle in Schilksee, hielt die Fäden in der Hand, als die Abteilungen Leistungs- und Wettsegeln, Ausbildung, Technik und Jugend in 2016 in reibungslosem Ablauf von Hamburg nach Kiel umzogen und seitdem eng an den Seglern sind. Dr. Wolfgang Schäfer, Vorsitzender des Seesegel-Ausschuss und enger Wegbegleiter von Boris Hepp, konnte den Verlust kaum in Worte fassen: „Boris hat unbeschreiblich viel für den deutschen Segelsport getan, war immer für alle Fragen da und fand immer eine Lösung für die Probleme. Wir können sein Andenken nicht hoch genug halten.“

Boris Hepp hinterlässt eine Riesenlücke im DSV.

Unter Deck der Bianca Riviera 32

Wer sich ins Innere der Bianca Riviera begibt, findet sich in einem einfachen, aber funktionalen Interieur aus mattlackiertem Mahagoni und Oregon Pine.

Einer ausreichenden Navigation mit sich achtern anschließender Hundekoje backbords ist steuerbords eine Fahrtenpantry mit Spüle, Eisfach und zweiflammigem Gasherd gegenübergestellt, die den Niedergang als Ablage geschickt mit ausnutzt. Für Raclette reichts hier nicht; dank einiger Schubladen und Ablagen aber durchaus für Bodenständiges wie Bohneneintopf – und das war stilecht beim Segeln der 1970er-Jahre.

Mittig im ausufernden Schiffsbauch präsentiert sich ein breiter, asymmetrischer Salon mit einem U-Sofa steuerbords, das sich bei abgesenktem Salontisch zu einer komfortablen Doppelkoje (1,95 Meter Länge) umbauen lässt. Im Regatta-Modus wurde der Tisch einfach ausgebaut (wie hier) und bot dann Platz für das Stauen von Segeln.

Gegenüber: ein Längssofa, das beim Umklappen der Rückenlehne ebenfalls zu einer Salonkoje wird. So gesehen können dann sechs Segler hier ihr Dasein im Interieur fristen. Heute würde man eher von zwei Kindern im abgetrennten Vorschiff nebst einfach gehaltener Nasszelle ausgehen. Plus maximal zwei Erwachsenen, die es sich dann mit Umbaumaßnahmen mittig im Salon gemütlich machen – andere Zeiten, andere Ansprüche.

Das dänische Finish erreicht nicht das Prädikat „skandinavische Ausbauqualität“, überzeugt aber doch durch einen ordentlichen Mahagoni-Ausbau mit einheitlichen Maserungen. Statt auf Teppiche setzte man im Bodenbereich auf Teak. Was das holzlastige Interieur – kombiniert mit weißen Wandflächen und Ablagen in der Pantry – einigermaßen aufgelockert erscheinen lässt.

Stauräume finden sich für ein Schiff jener Größe ausreichend in Staufächern und -schränken im Salon und Vorschiff. Der funktional gehaltene Ausbau mit zentraler Haltestange, zahlreichen Handläufen sowie demontierbarem Tisch zeugt vom Fokus auf schnelles, sicheres Seesegeln. Fahrtentörns sind jedoch genauso machbar. So gesehen war die Riviera ein früher Performance Cruiser – lange bevor es diesen Begriff überhaupt gab.

Große Compass-Aktion zum Saisonstart

Wer für die neue Saison noch Ausrüstung braucht, sollte sich das anstehende Wochenende im Kalender anstreichen. In den Compass Maritim-Shops Ascheberg und Hamburg erwartet die Besucher dann nämlich eine Frühlingsaktion mit attraktiven Angeboten.

Von Freitag bis Samstag bzw. Sonntag bietet Compass ein buntes Programm rund um den Wassersport. Schnäppchenjäger können sich außerdem auf Rabattaktionen und Gewinnspiele freuen.

Der Maritim-Shop in Ascheberg öffnet seine Türen für die Aktion sogar am Sonntag (07.04.).

Compass-Maritim-Shop Ascheberg

Lüdinghauser Straße 34
59387 Ascheberg
Telefon: 02593-91 52 39

Öffnungszeiten:      

Freitag, 05.04.2019: 10.00 – 19.00 Uhr
Samstag, 06.04.2019: 10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 07.04.2019: 13.00 – 18.00 Uhr

Compass-Maritim-Shop Hamburg

Kieler Straße 143
22769 Hamburg
Telefon: 040-31 99 18 14

Öffnungszeiten:      

Freitag, 05.04.2019: 10.00 – 19.00 Uhr
Samstag, 06.04.2019: 10.00 – 16.00 Uhr

Licht und Schatten auf Mallorca

An Tag zwei der 50. Trofeo Princesa Sofia griffen auch die 49er ins Geschehen ein – mit einem guten Auftreten der Kieler Justus Schmidt/Max Boehme, die als Siebte wie fünf andere deutsche Crews in den verschiedenen Klassen vorerst unter den Top-Ten rangieren.

Mit einer leichten Brise aus Nordost über der Bucht von Palma de Mallorca konnte an Tag zwei das volle Programm gesegelt werden. Damit schlossen 470er, Laser, Finns, 49erFX und Nacra17 bereits die Vorrunde ab. Die 49er, die ebenso wie die Surfer am ersten Tag der Flaute kein Rennen abringen konnten, müssen an Tag drei noch weitere Rennen vor der Einteilung in die Finalgruppen segeln.

49er Männer
In wechselnden Winden starteten Justus Schmidt/Max Boehme mit einem 13. Rang zwar mäßig in die Regatta, konnten dann aber mit den Plätzen 5 und 3 ihre Klasse unter Beweis stellen. Damit sind sie als Siebte die derzeit besten Deutschen. Ein Muster an Konstanz bewiesen die WM-Dritten Tim Fischer/Fabian Graf. Sie segelten dreimal auf Platz sechs. In dem eng gestaffelten Feld reicht das aber vorerst nur zu Platz 22. Wie schwer es ist, in der Skiffklasse nach langer Pause wieder Fuß zu fassen, mussten die Superstars Peter Burling/Blair Tuke feststellen. Die Neuseeländer konnten erst nach einem 18. und 23. Rang ihrem Anspruch gerecht werden. Die dritte Wettfahrt gewannen sie, haben aber aktuell 34 Duos vor sich.

49erFX Frauen
Einen Tagessieg zum Abschluss des Tages durften bei den Frauen Tina Lutz/Susann Beucke feiern. Das Süd-Nord-Team (Chiemsee/Strande) krönte damit eine beständige Serie in den bisher sechs Wettfahrten und zieht auf Rang vier in die Goldgruppe ein. Auch Victoria Jurczok/Anika Lorenz sind auf die Erfolgslinie eingebogen. Nach Frühstart in Rennen eins segelten sie beständig um und in den Top-Ten und sind nun Achte.

470er Männer
Die deutschen Olympia-Aspiranten segeln aktuell ihrem Anspruch hinterher. Malte Winkel/Matti Cipra liegen als 32. sogar noch neun Plätze vor Simon Diesch/Philipp Autenrieth. Da ist der Nachwuchs besser aufgestellt. Die Trainingspartner des deutschen Perspektivkaders, Daniel Göttlich/Linus Klasen, stellen als 23. die Vorzeigesegler in den Schatten.

470er Frauen
Auch bei den 470er-Frauen lehrt ein Nachwuchsteam den Etablierten das Fürchten. Allerdings können sich die Miami-Worldcup-Siegerinnen Frederike Loewe/Anna Markfort noch knapp vor den jungen Hamburger Schwestern Luise und Helena Wanser behaupten. Auf den Rängen zehn und elf liegen die beiden Crews einträchtig beieinander.

Laser Männer
Den misslungenen Auftritt in Miami vor zwei Monaten wollte Laser-Ass Philipp Buhl auf Mallorca eigentlich vergessen machen. Noch gelingt es dem WM-Dritten allerdings nicht. Nach einer Frühstart-Disqualifikation steht er bereits unter Druck. Ein elfter, fünfter und vierter Platz lassen ihn derzeit auf Platz 17 rangieren.

Laser Frauen
An den sehr guten Auftakt konnte Svenja Weger zwar am zweiten Tag nicht anknüpfen, doch mit dem Gesamtrang zwölf bleibt die Wahl-Kielerin in Kontakt zur Weltspitze und geht mit einer guten Ausgangslage in die Finalrunde.

Finn
Auch Finnsegler Phillip Kasüske hat vor Mallorca den Abstand zur absoluten Weltspitze verkürzt. Mit drei Ergebnissen in den Top-Ten bei vier Wettfahrten ist er Zehnter. Dagegen ist Max Kohlhoff vorerst abgerutscht. In einer eng gestaffelten Liste liegt er auf Platz 21.

Nacra17
Dem Paukenschlag zum Auftakt folgte ein zweiter guter Tag. Doch die Spitzenposition konnte die Kat-Mixed-Crew Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer damit nicht verteidigen. In den schwierigen Windbedingungen schafften sie es aber, auch einige kleinere Fehlentscheidungen wieder auszugleichen. Als Dritte sind sie über alle Klasse gesehen das Aushängeschild der deutschen Mannschaft.

Cantiere del Pardo Week

Nur eine Stunde von Venedig und 10 Minuten von Triest entfernt, ist Portopiccolo als eine der schönsten Städte der Welt bekannt. Händler, Journalisten, Kunden und Fans der Marken haben hier die Gelegenheit, sich umfassend über die Yachten zu informieren und nach Anmeldung Probefahrten zu unternehmen. Einer der Höhepunkte des Events wird am Freitag den 17. Mai die Weltpremiere der Grand Soleil 80 sein. Die Woche endet mit dem Grand Soleil Cup am Samstag, am Samstag den 18. und Sonntag, den 19. Mai mit Regatten an zwei Tagen, die allen Grand Soleil-Enthusiasten gewidmet sind.

Seit über 45 Jahren ist Cantiere del Pardo eines der renommiertesten und leistungsfähigsten Unternehmen im Luxusyachtbau. Mehr als 4500 Boote wurden bisher gebaut. “Made in Italy” bedeutet hier: Herz und Leidenschaft verschmelzen mit Stil und Technik.

Die Geschichte von Cantiere del Pardo beginnt 1973 in der Nähe von Bologna. Am Anfang hatte das Unternehmen das Ziel qualitativ hochwertige Rennboote mit einem eleganten und innovativen Design zu bauen. Schon bald galten die eleganten Yachten der Werft quasi als die Maseratis auf dem Wasser. In den letzten Jahren hat die Werft begonnen, neuen Trends und Anforderungen eines neuen Bootsmarktes zu folgen.

So wurde z.B. im Jahre 2016 mit der Pardo 43 eine elegante Motoryacht präsentiert. Mit großem Erfolg: Schon bald folgte eine Pardo 50, der Prototyp der neuen 38er steht zudem kurz vor der Fertigstellung. Heute verfügt Cantiere del Pardo über drei Marken: Grand Soleil Yachts für Segelboote bis 18 Meter, Grand Soleil Custom für individuelle Segelyachten von 18 bis 24 Metern, sowie Pardo Yachts als rassige und luxuriöse Motoryachten und Luxustender.

Das Projekt “Custom Line” von Cantiere del Pardo wurde entworfen und gefördert, um den Besitzern von Grand Soleil ein Gefühl der Kontinuität zu vermitteln, und zwar nicht nur, weil sie nach größeren Booten suchen, als die, die bis dahin von der Werft produziert werden, die sowohl für das Langstreckensegeln als auch für den Wettbewerb auf internationalen Rennstrecken für Maxi und Mini-Maxi besser geeignet sind.

Die ersten beiden produzierten Modelle sind die GS 68 und die GS 80 jeweils in zwei Versionen, Flush Deck und Raised Saloon. Diese Projekte markieren auch den Eintritt von Cantiere del Pardo in einen neuen Markt für Maxi Yachten, der bisher auf große internationale Schiffbauer beschränkt war.

In beiden Projekten sind die Eigner in Planung und Umsetzung des Projektes, beginnend mit den ersten Phasen der Projektdefinition und dem Typ der zu bauenden Yacht, über die Diskussion über die Art der Takelage und Deckausrüstung bis hin zur Auswahl der verschiedenen Details, die Teil der Inneneinrichtung und des Einrichtungszubehörs sein werden, von Beginn an voll beteiligt.

Treffen mit dem Eigentümer und seinen Vertretern finden während des gesamten Produktionszyklus des Bootes statt. Die “Custom Line” neben der Produktionshalle in Fano wird von den Marketing-, Handels- und Managementteams aus dem Hauptsitz von Cantiere del Pardo in Forlì unterstützt, die mit über vierzig Jahren Erfahrung und mehr als viertausend gebauten Booten das gesamte bisher erworbene Know-how an diese neue Marke weitergeben werden, was sie zu einer der wichtigsten Werften Italiens gemacht hat. Die neue Struktur in Fano garantiert die Produktion von drei bis vier Booten zwischen 68′ und 80′ Fuß. Ein engagierter Projektmanager, der als Koordinator und Ansprechpartner zwischen Kunde und Werft fungiert, wird jedes Projekt begleiten.

Technische Daten Grand Soleil 80

L.ü.A.:25,95 m
Rumpflänge:23,99 m
LWL:21,95 m
Bmax.:6,49 m
Tiefgang:4.50/3.00 m
Verdrängung:32.950 kg
Kiel:12.050 kg
Motorleistung:260 PS
Kraftstofftank:1500 lt.
Wassertank:1500 lt.
Areal:1365 m²

Kontakt:

Diamond Yachts / Yachtzentrum Baltic Bay / Börn 17/ 24235 Laboe

Tel.: +49 (0)4343 42270 / E-Mail: info@diamond-yachts.de  / www.diamond-yachts.de

Kat-Jungstars starten stark

Am Morgen des 1. April ging es zäh voran bei der Traditionsveranstaltung auf Mallorca, die in diesem Jahr bereits zum 50. Mal ausgetragen wird. „AP“ hing schlaff am Fahnenmast und zeigte Startverschiebung für alle Bahnen an. Im Laufe des Tages setzte sich aber doch noch eine leichte Brise in der Bucht vor Palma de Mallorca durch, so dass die Klassen auf die Bahn geschickt werden konnten. Für die Nacra17 und 49erFX ging es sogar dreimal um den Kurs.

Nacra17
Bereits in der intensiven Vorbereitung haben Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer in Trainingswettfahrten mit 40 Crews auf der Bahn ihr Geschwindigkeitspotenzial bewiesen. Und das setzten sie jetzt auch zum Start in die Regatta um. Ein dritter Platz zum Auftakt und zwei folgende Siege bringt sie in eine komfortable Situation für die folgenden Tagen. Als Gesamtführende hatten sie an diesem Tag die gesamte Weltelite im Griff.

470er Männer
Gemischte Bilanzen weisen die deutschen 470er-Männer auf. Jeweils eine Top-Ten und eine mittlere Platzierung stehen zu Buche. Das bringt Malte Winkel/Matti Cipra vorerst auf Platz 17 und die nationalen Trainingspartner Simon Diesch/Philipp Autenrieth auf den 21. Platz.

470er Frauen
Die deutschen 470er-Frauen konnten zum Mallorca-Auftakt noch nicht an die Gala-Vorstellung vom Miami Worldcup anknüpfen. Als Beste stehen Frederike Loewe/Anna Markfort auf Rang elf. Zunächst hatten die jungen Hamburger Schwestern Luise und Helena Wanser stark begonnen, konnten Rang zehn im ersten Rennen aber nicht in der zweiten Wettfahrt fortsetzen. Als zweitbeste deutsche Mannschaft sind sie aktuell 18.

49erFX
Mit einer Frühstart-Disqualifikation setzten sich Victoria Jurczok/Anika Lorenz gleich zum Anfang unter Druck. Dem UFD ließen sie zwei solide Ergebnisse folgen, sind aktuell 19. Deutlich besser erwischten es Tina Lutz/Susann Beucke. Mit den Rängen 15, 6, 3 sind die Europameisterinnen von 2017 im Weltklassefeld auf Rang sieben.

Finn
Das angekündigte Herantasten an die Weltspitze setzten Phillip Kasüske und Max Kohlhoff in die Tat um. Einträchtig hintereinander segelten sie in beiden Rennen über die Ziellinie – mit jeweils einem Punkt Vorsprung für Kasüske. Für den Berliner reicht es damit aktuell zu Platz sieben, Kohlhoff rangiert auf Platz 13.

Laser Standard
Im großen Laser-Feld muss man auf der Ergebnisliste schon weit nach unten scrollen, um eine deutsche Flagge zu entdecken. Der elfte Rang in seiner Gruppe reicht Philipp Buhl in der Gesamtabrechnung nur zu Platz 31.

Laser Radial
Zwei Rennen, zweimal Top-Ten: Für Svenja Weger läuft es gut an bei den Laser-Frauen. Die Wahl-Kielerinnen findet sich nach dem ersten Tag auf Platz fünf wieder. Trainingspartnerin Pauline Liebig muss da mehr kämpfen. Sie liegt aktuell auf dem 38. Platz.

Die Surfer und 49er-Segler mussten am ersten Tag an Land bleiben.

Schwerin will nicht mehr: Rückzug aus der Liga

2013 gehörte der Schweriner Yacht-Club zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Segel-Bundesliga. Nach einer starken ersten Saison mit dem achten Platz wurde der SYC zur Fahrstuhlmannschaft: Abstieg aus der 1. Liga in 2014, Wiederaufstieg in 2016. Aber nach dem erneuten Abstieg in 2017 und lediglich einem Mittelfeldplatz in der Zweiten Liga im vergangenen Jahr gab es nun kurz vor Saisonstart den überraschenden Rücktritt. Es ist nach Lindau, Augsburg, dem YC Berlin-Grünau bereits der vierte Rückzug aus der Zweiten Liga zu dieser Saison.

Des einen Leid ist des anderen Freud: „Damit haben wir nicht mehr gerechnet!“, freut sich Team-Manager des SVAOe, Till Pomarius. „Umso größer ist unsere Freude, in dieser Saison gegen einige Spitzen-Gegner segeln zu dürfen und damit auch unsere eigene Leistung zu steigern. Wir werden unser Bestes geben, uns dementsprechend professionell vorbereiten und danken vor allem unserem Verein für seine Unterstützung.“

Masten sind schuld am Insektensterben

Neue Erkenntnisse zum Insektensterben: Erst vor wenigen Wochen hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Untersuchung veröffentlicht, der zufolge die Windenergie ein nennenswerter Faktor für das Insektensterben sein könnte. Heute stellte nun das Institut für Thermodynamik der Insekten (ITI) eine neue Studie vor, nach der der Wassersport einen noch erheblich größeren Beitrag zur Vernichtung der Kerbtiere leiste.

Insektensterben durch Boote

Während die rund 2.000 Windräder nach DLR-Schätzung etwa 5,3 Milliarden Insekten im Jahr durch Rotorschlag töten, seien die etwa 300.000 in Deutschland gemeldeten Boote laut ITI für fast 800 Milliarden tote Tiere verantwortlich. Der größte Teil davon gehe auf das Konto von Masten auf Segelbooten. Aber auch Motorboote spielen eine Rolle: Die im Schnitt niedrigeren Funk-, Licht- und Radarmasten erwischen durch die meist höhere Geschwindigkeit mehr Insekten in der gleichen Zeit.

Ein Vertreter des Bundesverbands Wassersportwirtschaft (BVWW) kritisierte die neue ITI-Untersuchung wegen methodischer Schwächen bereits scharf. So seien Stichproben besonders großer Segelyachten hochgerechnet worden und die lokal unterschiedliche Insektendichte in den verschiedenen Wassersportrevieren nicht berücksichtigt worden, heißt es in einer Presseerklärung des BVWW. Eine Gegenuntersuchung sei in Vorbereitung.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hingegen erklärte, ihre Rechtsabteilung bereite eine Klage vor, um allen in Deutschland zugelassenen Wasserfahrzeugen die Zulassung zu entziehen, sofern sie über Masten verfügen und/oder sich mit mehr als Schrittgeschwindigkeit (3,6 km/h) auf dem Wasser bewegen. Ein DUH-Sprecher empfahl betroffenen Wassersportlern, einfach auf Ruderboot, Kanu und Stand-Up-Paddleboard auszuweichen.

Wassersport mit Muskelkraft

Um der erwarteten Unzufriedenheit der Wassersportler zu begegnen, sei die DUH bereits in Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband getreten, um den Sport mit muskelkraftbetriebenen Wasserfahrzeugen in die Bonusprogramme der Krankenkassen aufzunehmen. Von diesem Anreiz erhoffe sich die DUH eine höhere Akzeptanz der Insektenschutzmaßnahmen.

Rückendeckung bekommt die DUH vom Bundesfachausschuss Ornithologie und Vogelschutz des Naturschutzbunds Deutschland (NABU). Der NABU stellte ebenfalls heute eine Studie vor, der zufolge sich Masten von Segel- und Motorbooten negativ auf den Vogelzug auswirken könnten. Der NABU fordert, sämtlichen Yachthäfen die Betriebsgenehmigung zu entziehen. Auf den Einwand von sail24.com, ob das nicht etwas überzogen sei, antwortete der NABU: „Vogelzug ist immer.“

Mit dem KV-Boot ab auf die Seebahn

Um den Einstieg für Junioren-Crews ins Seesegeln zu erleichtern und die Einstiegsklasse ORC4 zu promoten, stellt die RVS 2019 eine Regattayacht vom Typ Hunter 707 zur Verfügung. Interessierte Crews können sich bis zum 22. April um das Boot bewerben.

„Euer Ticket direkt auf die Seebahn“ – so bewirbt die Klassenvereinigung die Aktion, die durch die Firma Hückstädt aus Plön möglich wird. Die handliche Kielyacht ist in den vergangenen Jahren auf dem Plöner See für Match Race-Events genutzt worden und wechselt jetzt auf die Seebahn.

Die Rahmenbedingungen für die Crew, die sich um das Boot bewirbt, sind so definiert: Die Crew sollte aus fünf bis sieben Athleten unter 30 Jahren bestehen – idealerweise ist die Crew nach Geschlechtern gemischt. Die Hunter 707 wird samt Trailer übergeben, so dass die Crew nur noch für ein Zugfahrzeug sorgen muss.

Das KV-Boot steht aktuell noch in Plön und wird dort zum Saisonbeginn regattaklar gemacht. Und Regatta-Einsätze werden von der Mannschaft erwartet: Die Bereitschaft zur Teilnahme an den vier Events des RVS Inshore Cups sowie regelmäßige Updates über die Crew und das Boot in den sozialen Medien sind die Bedingungen für die Bewerbung.

Gesegelt wird in Klasse ORC4. Die Klasse der kleinen Seeschiffe wächst gerade. „Uns erreichen fast wöchentlich Nachrichten von Segler/innen, die sich als Eignergemeinschaft ein kleines Regattaboot zugelegt haben und nun loslegen wollen“, freut sich RVS-Vize Bendix Hügelmann, der die ORC4-Bemühungen der Klasse koordiniert. „Wir arbeiten an einer Jugendboot-Challenge, um den Einstiegsbereich auch für Vereine wieder attraktiver zu machen. Seesegeln bedient als Disziplin viele Aspekte des Segelsports“, so Hügelmann. Wer die kleine Hunter für die Saison erhält, wird am 23. April bekanntgegeben.

Bewerbung per Email an seesegelparty@gmail.com.

Båtsystem: Neue Streamline-Bugplattform

Viele Moderne Yachten werden mit einem senkrechten oder nahezu senkrechten Steven entwickelt. Das Freibord ist oft sehr hoch und das An- und Vonbordkommen schwierig. Auch lässt sich vor dem ganz am Bug angesetzten Vorstag kein Code 0-Segel für zusätzliche Power auf raumen Kursen anbringen.

Für beide Probleme bietet die neue Streamline-Bugplattform von Båtsystem die Lösung. Sie ist für die hohen Kräfte eines Code 0-Segels ausgelegt und mit entsprechenden Beschlägen ausgestattet. Auch das Anschlagen eines Gennakers ist möglich. Unter der Bugplattform kann eine passende Teleskopleiter montiert werden, die das An- und Vonbordkommen erleichtert. Die Streamline-Bugplattform ist in zwei Größen erhältlich und passt sich durch eine Adapter-Platte, die individuell ausgeschnitten werden kann, nahezu jeder Bugform an.

Preis: auf Anfrage, www.gotthardt-yacht.de

Neue Bootsmesse in Martinique

Die erste Martinique Boat Show findet in Zusammenarbeit mit der Handelskammer von Martinique, der internationalen Multihull Bootsmesse in La Grande Motte und der Multihull Gebrauchtboot Messe in Cant en Roussilon statt.

Die Messe bietet den Ausstellern an Land 3.000 m² Ausstellerfläche. Es werden Bootsbauer, Werften, Händler, Motorhersteller, Charterfirmen, Kitesurfer, Taucher, Kajak- und Motorbootfahrer, Tripper-Boote, Segelboote und Angelurlaube ausgestellt und Ideen präsentiert.

Die Martinique-Gebrauchtbootshow findet zur gleichen Zeit statt. Auf der Messe werden Mehrrumpfboote ausgestellt. Die Gebrauchsboot-Show feiert ihr zehnjähriges Jubiläum. Es wird mehr als 30 Showplätze im Wasser geben, die Messe geht vier Tage lang.

Der Veranstalter sagt, “dass dies eine Garantie für den internationalen Erfolg der Messe ist”. Die Aussteller wollen das Event dazu nutzen, den Besuchern die Möglichkeit zu geben, ihre technischen Fähigkeiten und den herzlichen Empfang zu entdecken, der in Martinique üblich sei.

Die Organisatoren wollen die Martinique Boat Show zu einem festen Bestandteil im internationale Bootskalender machen. Die Jahreszeit für die Messe sei optimal und es gibt keinen besseren Ort als die Bucht von Fort de France mit ihrer zentralen Lage, vielen Hotels und dem Internationalen Flughafen.

Die Martinique Boat Show als als auch die Martinique-Gebrauchtboot-Show hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5€ für Studenten und Kinder unter 16 Jahre ist der Eintritt frei.

Mehr Informationen gibt es unter: https://www.martinique-boat-show.fr/