Archiv der Kategorie: sail24.com

Von Show über Mitmachen bis zum Titelkampf

Bei keiner Segelveranstaltung ist der Segelsport stärker in das Festivalprogramm integriert als bei der Travemünder Woche. Die Showrennen auf der Trave an den Nachmittagen bringen das Segelgeschehen direkt zu den Besuchern der Travepromenade, das Angebot von Sail United lockt zum Mitmachen, der Volksbank Rotspon Cup fordert die Politiker im sportlichen Wettstreit, und natürlich wird auch hochklassiger Sport in der Lübecker Bucht geboten. Bei den Ranglistenregatten, Ligawettbewerben und Meisterschaften geht es für die besten deutschen Segler und internationale Weltklasse-Segler um Trophäen, Titel und wichtige Punkte für die Ranglisten. Eine Europameisterschaft und sieben nationale Titelkämpfe stehen im Mittelpunkt des Interesses. Akteure aus ganz Europa, aber auch den USA haben ihr Kommen angekündigt.

IDM Seesegeln (20. bis 23. Juli)
Lange hatten die Seesegler der Lübecker Bucht auf eine Meisterschaftsentscheidung in ihrem Heimatrevier warten müssen. 2005 gastierte die Deutsche Meisterschaft der seegehenden Yachten zuletzt an der Travemündung. Zum Geburtstag hatte die Bewerbung der TW um die Austragung des deutschen Saisonhöhepunkts für die Yacht-Crews mal wieder Erfolg. Und nun wird zur TW ein hochkarätiges Feld erwartet.

IDM Offshore Double Hand (25. bis 28. Juli
Kleine Crews auf seetüchtigen Yachten liegen im Trend. Der Weltseglerverband ist auf diesen Zug aufgesprungen. 2024 wird das Offshore-Double-Hand-Segeln in gemischten Crews olympisch. Beim DSV hat man die IDM-Premiere im Zweihand-Seesegeln (allerdings offen und nicht mixed) für 2019 ausgeschrieben. Die Travemünder Woche hat den Zuschlag erhalten, und nun blickt Segeldeutschland gespannt, ob sich schon potenzielle Olympia-Teams in diesem Sommer zeigen.

IDM J/70 (24. bis 27. Juli)
Mit der Einführung als Ligaboot hat die erst vor wenigen Jahren konstruierte J/70 einen starken Auftritt hingelegt. Schnell hat die Klasse international und auch in Deutschland den Meisterschaftsstatus erreicht, und so wird nun zum dritten Mal eine Deutsche Meisterschaft der J/70 ausgesegelt. Da die Bundesliga zum Auftakt der TW ihr drittes Saisonevent segelt, erlebt Travemünde ein wahres J/70-Festival.

IDM 505er (20. bis 23. Juli)
Die deutschen 505er-Segler gehören zur absoluten Weltspitze. Wenn sich die aktuelle deutsche Spitze also zur Deutschen Meisterschaft vor Travemünde trifft, dann ist Spitzenklasse am Start, auch wenn die deutschen Fiven-Segler bei der frühen WM in diesem Jahr (im Januar in Australien) den Sprung auf das Podium verpassten.

Europameisterschaft O’pen Skiff (24. bis 28. Juli)
Die junge Klasse hat in Lübeck einen hohen Stellenwert. Der Lübecker Yacht Club gehört deutschlandweit zu den aktivsten Vereinen in dieser Jugendklasse, die sich seit diesem Frühjahr in Open Skiff umbenannt hat. Mit der EM wird der Titelreigen zur TW komplett. Denn sowohl die Deutschen Jugendmeisterschaften als auch die Weltmeisterschaften wurden bereits in der Lübecker Bucht ausgesegelt.

IDJM Laser Radial und Laser 4.7 (22. bis 27. Juli)
Der Laser-Nachwuchs hat seit fünf Jahren die Bahnen vor Travemünde zu ihrem ständigen Meisterschaftsrevier erkoren. Und so geht die Jugend in den Unterbau-Klassen für die olympischen Einhand-Disziplinen bereits zum sechsten Mal zur Travemünder Woche auf Titeljagd.

IDJüM Teeny (25. bis 28. Juli)
Die Teenys sind neben den Optis nur eine von zwei offiziellen Jüngstenbootklassen im Deutschen Segler-Verband. Damit wird die Flotte der Zweihand-Boote die jüngsten Segler (bis maximal 15 Jahre) zur Travemünder Woche stellen.

Ligasegeln (20. bis 22. Juli)
Sowohl die 1. Bundesliga als auch die Junioren Segel-Liga werden gleich zum Auftakt der TW für spannende Wettbewerbe sorgen. Aus Lübecker Sicht steht dabei natürlich die Junioren-Liga im Fokus, ist der Lübecker Yacht-Club doch mit einer eigenen Mannschaft vertreten. Seitdem das Liga-Segeln vor sechs Jahren eingeführt wurde, gehört Travemünde jedes Jahr zu den Standorten.

George Cockshott Trophy 12′-Dinghys (26. bis 28. Juli)
Vor über 100 Jahren, nämlich 1913, hat George Cockshott die 12 Fuß langen Dinghys als segel- und ruderbares Beiboot konstruiert. Ihm zu Ehren wird nun die Goerge Cockshott Trophy in einem kleinen, feinen Circuit mit wechselnden Austragungsorten gesegelt. Die Travemünder Woche reiht sich mal wieder ein in diesen exklusiven Kreis von Portofino/Italien, Mattsee in Österreich und Monaco ein.

Volksbank Rotspon Cup (24. Juli)
Im vergangenen Jahr hatte Bürgermeister Jan Lindenau seinen ersten Auftritt auf der Trave und durfte gleich seinen Sieg feiern, jetzt stellt er sich wieder dem Wettkampf. SH-Finanzministerin Monika Heinold wird in diesem Jahr nicht nur zur Eröffnung der Travemünder Woche kommen, sondern sich auch dem sportlichen Wettkampf beim Volksbank Rotspon Cup stellen.

Inklusives Segeln (26. bis 28. Juli)
Der Lübecker Verein Sail United hatte 2018 die Idee, ein Wassersportangebot für Menschen mit Behinderungen zur Travemünder Woche zu machen, in Kooperation mit anderen Anbietern in die Tat umgesetzt. An diesen guten Auftakt soll nun angeknüpft werden, so dass das zweite TW-Wochenende auch wieder im Zeichen des inklusiven Segelns und SUP-Boarden stehen wird.

Volle Kraft voraus: 58. Interboot macht sich bereit zum Ablegen

Voll in ihrem Element sind Wassersportfans wieder vom 21. bis 29. September auf der Interboot in Friedrichshafen. Rund 500 Aussteller zeigen Produkte, Trends und Branchen-Neuheiten zu den Themen Segel- und Motorboot und Funsport. Mit Jollen, Daysailern, luxuriösen Motoryachten, SUPs und Wakeboards zeigt die 58. Wassersport-Ausstellung die gesamte Bandbreite. „Wir freuen uns sehr darüber, dass zahlreiche Bootsmarken wie zum Beispiel Bavaria, Bénéteau, Jeanneau oder Sealine mit mehr Yachten als im Vorjahr auf der Interboot vertreten sind“, erklärt Projektleiter Dirk Kreidenweiß.

Alles, was der Wassersport zu bieten hat, findet auf der Interboot seinen Platz: Segel- und Motoryachten in allen Größen und Modellen, Elektroboote, Schlauchboote, Jollen, Kanus, Kajaks, Kites, Wakeboards, Surfbretter, Motoren, Elektronik, Kleidung und Zubehör sind an Bord. Abgerundet wird das Angebot durch Fachvorträge und Testmöglichkeiten auf dem Messe- und Bodensee. Vielfältig einsetzbar und für jede größere Yacht unverzichtbar ist das Dingi. Das kompakte Beiboot präsentiert die Interboot in diesem Jahr in der Halle A2. Mit zwei neuen Bereichen in Halle B3 sensibilisiert die Wassersportmesse für Umweltthemen: In der Green Power Area dreht sich alles um den nachhaltigen und alternativen Antrieb auf und am Wasser, während die Rethink Plastic-Area den Schutz der Meere in den Fokus rückt. Wer auf der Suche nach einer bequemen Fortbewegungsmethode während des Landgangs ist, wird in Halle A2 fündig: Hier stehen elektrisch angetriebene Scooter und Falträder im Testparcours zur Probefahrt bereit.

Wasserspaß pur auf dem Messe-See

Ob Paddeln, Segeln oder Wakeboarden: Auf dem Messe-See können Besucher in Kanus, Kayaks und Segeljollen Platz nehmen oder das Wakeboard unter die Füße schnallen und sich an der Wakeboard-Anlage an diversen Hindernissen üben. Beim integrativen Mini 12er-Segeln kommen auch die jungen Wassersportler nicht zu kurz: Die kleinen Boote sind unkenter- und unsinkbar.

Von entspannt bis energiegeladen: Sportliche Highlights auf dem Bodensee

Mit allen Wassern gewaschen sind die Veranstaltungen auf dem Bodensee während der Interboot. Am 21. und 22. September präsentiert sich die Trendsportart Motosurfing in einem Demo-Rennen vor der Uferpromenade. Hier bringen es Top-Fahrer aus der Worldcup-Wertung auf mit Jet-Motor ausgestatteten Wakeboards auf spektakuläre Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern.

Ebenfalls am ersten Messe-Wochenende bietet die 15. Interboot Trophy dem Publikum hochklassigen Regattasport. Zum ersten Mal macht in diesem Jahr das „Lake Constance-Battle“ während der Interboot Trophy Station, wenn am 21. und 22. September bis zu 40 Booten der J/70-Klasse über die Startlinie segeln. Der Tagessieger des ersten Tages ist gleichzeitig der Gewinner der Antigua und Barbuda Challenge und darf sich auf eine Reise zur Antigua Sailing Week 2020 freuen. Das Regattafeld liegt direkt vor der Uferpromenade in Friedrichshafen. Im Yachthafen vom Württembergischen Yacht-Club können Interessierte den Booten bei den Vorbereitungen und beim Festmachen zuschauen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Württembergischen Yacht-Club.

„It’s Race Time“ heißt es am zweiten Interboot-Wochenende vom 27. bis 29. September. In drei Klassen starten die Motorboote um einen kurvenreichen Bojenkurs. Gefahren wird nach dem Modus „Best of 5“. Der Rennkurs liegt dabei direkt vor der Außenmole des Friedrichshafener Hafens, sodass die Rennen wie von einer Tribüne unmittelbar live verfolgt werden können. Jugendliche von 14 bis 16 Jahren können außerdem kostenlos in den Motorbootrennsport hineinschnuppern: Eine Anmeldung für die begrenzten Plätze ist erforderlich unter www.mizu-cup.de.

Interboot Hafen: Boote in ihrem Element erleben

In ihrem Element und in maritimem Flair lassen sich Segel- und Motorboote im Interboot Hafen erleben. Knapp 100 Segel- und Motorboote liegen bereit, um mit potenziellen Kunden in See zu stechen. Ambiente und Entspannung gibt es auch im Hafen nach Sonnenuntergang beim Sundowner.

Wie schön klassische Boote sind, stellt der Oldtimersteg unter Beweis. Dort können die Schiffe während der gesamten Messelaufzeit bestaunt werden. Die Bootsbesitzer sind vor Ort, um Fragen zu ihren Schiffen, Technik und Geschichte zu beantworten. Auch bei der Oldtimerregatta des Segel- und Motorclubs Friedrichshafen am Samstag, 21. September sind klassische Kurven Trumpf.

Ausschließlich Frauen ans Steuer kommen beim exklusiven Motorboot-Training in Kooperation mit der Zeitschrift Boote. Erfahrene Skipperinnen geben hier ihre Erfahrungen und praktische Tipps weiter. Eine Voranmeldung am Stand der Zeitschrift ist erforderlich.

Vortragsprogramm von Profis für Profis: Die Interboot Academy

Hafenmanöver, UKW-Funkauffrischung mit dem ehemaligen Royal Marine Mitglied Peter G. Boot oder Radar-/Plotter-Seminar: Das Angebot der Vorträge und Workshops während der Interboot Academy bietet eine Plattform für Wassersportfreunde zum Informieren und Austauschen. Das in der Theorie erlernte Wissen wird um praktische Übungen ergänzt. Eine ganz besondere Stimmung entsteht bei Segel- und Motorboot-Törns während dem Sunset Sailing und Sunset Cruising auf dem Bodensee. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Für diese kostenpflichtigen Programmpunkte ist eine Anmeldung unter www.interboot.de/academy notwendig.

Die Internationale Wassersportgemeinschaft Bodensee e.V. (IWGB) vermittelt im Rahmen ihres Umwelttages am 28. September Wissenswertes unter anderem zum Thema „Feuer an Bord – von Prävention bis zum Schadensfall“.

Früh übt sich bei den Interboot Action Days

Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz auf der Interboot. Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren können ausgiebig Wassersport-Luft schnuppern. Am 28. und 29. September dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst ans Steuer eines Segel- oder Motorboots, ihre Fähigkeiten auf dem Wakeboard testen, Stand-Up Paddling ausprobieren oder auf Tauchgang gehen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.interboot.de/actiondays.

In die Ferne schweifen beim Segel- und Reise-Kompetenz-Center

So vielfältig wie der Segelsport ist auch das Angebot im Segel- und Reise-Kompetenz-Center, dem Treffpunkt für Segler und Motorbootfans, in der Zeppelin Cat Halle A1. Neben dem Themenschwerpunkt Foiling dreht sich das Programm unter anderem um Daysailer-Konzepte, alternative Segellösungen und Traumreviere für den nächsten Törn. Wer noch Informationen und Tipps zu bestimmten Destinationen benötigt, findet bei der Charter- und Törnberatung kostenfreie und neutrale Beratung durch die Experten Michael Amme und Jürgen Strassburger.

Bootsbaukunst vom Bodensee

Auf einem großen Gemeinschaftsstand präsentiert sich der Verband der Bodenseewerften. Hier können sich die Besucher bei den Bootsbau-Experten informieren und die Schönheit maritimer Klassiker bewundern. Auf der Vortragsbühne finden täglich Fachvorträge von Profis aus der Branche rund ums schwimmende Hobby statt.

Passende Mode für den Wassersport

Aktuelle Mode und praktische Accessoires für das Wassersporterlebnis bei jedem Wetter gibt es in den Hallen A2, A3 und B1. Hier kann eine Vielfalt an maritimen Kleidungsstücken namenhafter Hersteller anprobiert und gekauft werden: vom Bikini bis zum Ölzeug.

InterDive – Einblicke unter Wasser

Wer sich für die Tauch- und Schnorchelwelt interessiert, kann sich bei den Ausstellern der InterDive von aktuellen Trends und Produktinnovationen rund ums Tauchen, Schnorcheln und Reisen inspirieren lassen. Bereits zum siebten Mal findet die Gastveranstaltung im September parallel zur Interboot statt, in diesem Jahr erstmals mit einer Überschneidung von vier Tagen eine Woche später als gewohnt von Donnerstag, 26. bis Sonntag, 29. September. Weitere Informationen unter www.inter-dive.de.

Branchentreff im Norden: Hamburg Boat Show findet Fortsetzung im Oktober

Parallel bereitet das Team der Interboot gemeinsam mit dem Deutschen Boots- und Schiffbauerverband (DBSV) und der Hamburg Messe und Congress die zweite Auflage der Hamburg Boat Show vor, die vom 23. bis 27. Oktober auf dem Messegelände der Hansestadt stattfindet und im hohen Norden die ganze Bandbreite des Wassersports zeigen wird. Das Vortrags- sowie Seminarprogramm wird weiter ausgebaut und zahlreiche bekannte Marken des Wassersports präsentieren sich auf den 30.000 Quadratmetern. Highlights der Messe werden wieder unter anderem die großen Promenadenstege mit Segel- und Motorbooten sowie das SUP-Testbecken sein. 

Countdown zur TW ist eingeläutet

Das Eventareal zur Travemünder Woche wächst und wird in drei Tagen komplett sein. Dann wird das Segel- und Festivalevent in seinem 130. Jahr offiziell eröffnet. „Heißt Flagge“ heißt es am Freitag um 18 Uhr, wenn Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau auf der „Lisa von Lübeck“ im Beisein von SH-Finanzministerin Monika Heinold den Startschuss für die Party im Dreieck von Trave- und Strandpromenade gibt. Am Sonnabend um 10 Uhr fällt dann auch auf den Regattabahnen der erste Startschuss. Rund 700 Boote mit über 1300 Segler aus 15 Nationen werden erwartet. Sie treten in 22 Wettbewerben an und küren Deutsche sowie Europameister. 

Andrea Varner-Tümmler, die Vorsitzende des Hauptveranstalters Lübecker YC, freute sich zur Auftakt-Pressekonferenz, dass sich die Travemünder Woche als Event für alle Leistungs- und Altersklassen etabliert hat: „Ein Ziel der Travemünder Woche ist es auch, möglichst viele Menschen für den Wassersport zu begeistern. Dafür bieten wir mit dem Regattaprogramm einen breiten Mix für alle Alters- und Leistungsklassen, und wir werden auch das inklusive Segeln über den Verein Sail United im Programm haben. Das kam im vergangenen Jahr gut an und wird nun fortgesetzt.“ Ein besonderes Anliegen ist der LYC-Vorsitzenden zudem die Verlinkung des Events in die Innenstadt. „Dafür haben wir einen sehr intensiven Kontakt zur Stadt aufgebaut. Bürgermeister Jan Lindenau hat das Thema sofort angenommen. Die Travemünder Woche wird durch eine stärkere Beflaggung, durch den Stempelaufdruck auf den offiziellen Stadtbriefen intensiver sichtbar. Dazu kommen besondere Aktivitäten wie der Senatsempfang auf der ,MS Hanse’ vor der offiziellen Eröffnung und der verkaufsoffene Sonntag am 21. Juli.“

Aus Sicht des Sportlichen Leiters Jens Kath sind die seglerischen Hauptattraktionen naturgemäß die Meisterschaften: „Wir freuen uns, dass die Internationale Deutsche Meisterschaft im Seesegeln nach 14 Jahren wieder zur Travemünder Woche kommt. Mit 40 Yachten haben wir ein gutes Meldeergebnis, das sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt hat. Traditionell stark vertreten sind die Laserklassen mit fast 170 Booten bei den beiden Deutschen Jugendmeisterschaften, und auch die O’pen Skiff haben mit fast 90 Teilnehmern ein starkes Europameisterschaftsfeld.“ Die Vergabe der Meisterschaftspremiere in der Disziplin Offshore Double Handed an die TW zeigt, dass das Segelevent in der Lübecker Bucht innovativ auf neue Entwicklungen eingehen kann. „Mit zwölf Booten ist das Feld zwar noch überschaubar. Aber hier wird sich zeigen, wie sich die neue Disziplin entwickeln kann“, so Kath.

Ein volles Eventareal erwartet TW-Geschäftsführer Frank Schärffe. Um die Verkehrsprobleme möglichst gering zu halten, appelliert er an die Besucher, nach Möglichkeit bei der Anreise auf den öffentlichen Nahverkehr zu setzen. „Wir drehen an vielen Stellschrauben, um zu sehen, welche Möglichkeiten zum Parken es gibt. Dazu haben wir auch den Parkplatz am Baggersand in Eigenregie in Betrieb genommen“, so Schärffe. Sollte sich aus dem Betrieb der Parkfläche ein Überschuss ergeben, so flösse der in die Jugendarbeit des LYC. Neben der guten Erreichbarkeit der Eventfläche treibt den TW-Geschäftsführer auch die Nachhaltigkeit des Festivals um: „Die Vermeidung von Einmal-Geschirr und -Besteck ist daher schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Daher verwenden wir bei eigenen Empfängen zur TW nur Mehrweg-Produkte“, so Schärffe. Ein Pfandsystem bei den gastronomischen Betrieben ist Usus. Aber das Bewusstsein ist noch stärker gewachsen. So wird zur TW auf den Einsatz der Aufkleber auf den Teilnehmerbooten verzichtet. Die dienten in der Vergangenheit dazu, die Sponsoren in Szene zu setzen. „Wir sind uns aber mit unserem Partner SAP einig, dass wir nicht wollen, dass Aufkleber von den Booten ins Wasser gespült werden“, so Schärffe.

Auf einen bunten Musik-Mix zur TW verwies Uwe Bergmann von der Hamburger Agentur uba, die das Landprogramm organisiert: „Die Travemünder Woche hat in der Vergangenheit immer wieder Künstler auf der Bühne gehabt, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Und so wird es auch diesmal sein. Unter anderem haben wir Brenner auf der Bühne, eine Band, die als die neuen Santianos in der rockigen Version gehandelt werden. Und Jessica Lynn aus den USA wandelt in den Spuren von Shania Twain.“ Top-Act wird in diesem Jahr Michael Schulte auf der Stadtwerke Lübeck Festivalbühne sein. „Es ist uns sonst kaum möglich, Künstler aus der ersten Reihe zu engagieren. Durch die Unterstützung der Hotels a-ja, Arosa, Atlantic und Maritim konnten wir diesmal aber mit Michael Schulte ein Musiker verpflichten, der beim Eurovision Songcontest im vergangenen Jahr einen tollen Erfolg eingefahren hat.“ Auch neben dem Musikangebot hat die TW ein breites Programm zu bieten – von kulinarisch deftiger bis hin zu feiner Kost, von Spielangeboten für Kinder über die Partyzone bis hin zu feinen Lounge-Ecken, von leisen Aktionen wie der Kopfhörer-Disko in der Holsten Beach Area bis hin zu Knalleffekten wie der Pyro- und Lasershow an der Passat oder dem großen Abschlussfeuerwerk am 28. Juli.

Antikorrosionspaste

Wer Edelstahlschrauben am Mast aus Aluminium befestigt, muss beide Metalle sorgfältig trennen, um elektrolytische Korrosion zu verhindern. Für diesen Zweck führt Sailtec jetzt das Produkt Duralec Green ein. Die Paste besteht aus einem elastischen Material ohne den umweltschädlichen Zusatz Barium Chromat, der in anderen Isolierpasten enthalten ist. Die Paste kann ungeöffnet circa zwei Jahr aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen sollte sie allerdings schnell verbraucht werden, da die Paste unter Luftzufluss aushärtet.

Bavaria nimmt wieder Fahrt auf

Nach der Übernahme durch die Berliner Finanzinvestoren Capital Management-Partners (CMP) im Oktober 2018 gewährt Bavaria einen Blick hinter die Kulissen der Umstrukturierung nach der Insolvenz. Das Geschäftsjahr 2018/19 endet zum 31. Juli. Die Werft wird in diesem Zeitraum rund 350 Boote verkauft haben. Von den alten Zahlen um 700 Boote im Jahr ist der Betrieb in Giebelstadt damit zwar weit entfernt, doch CEO Michael Müller sagt: „Wir sind dort, wo wir geplant haben zu sein.“

Für das nächste volle Geschäftsjahr 2019/20 rechnet man mit 450 Booten und einer schwarzen Null. Die Neuausrichtung ist noch in vollem Gange. Dabei setzt die neue Geschäftsführung in erster Linie auf die Wiedergewinnung alter Stärken, die seit dem ersten Verkauf der Werft 2007 aus dem Blickfeld geraten waren. Im Zentrum steht das Alleinstellungsmerkmal von Bavaria schlechthin: das Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei Bavaria bekam man immer viel Boot für sein Geld und das soll auch in Zukunft so sein.

Die Fließbandproduktion geht noch auf den Werftgründer Winfried Hermann zurück

Verantwortlich dafür war die effiziente Fließbandproduktion, die im Kern noch auf den Werftgründer Winfried Hermann zurückgeht. Kurze Wege am Band und Teilegleichheit über mehrere Modelle sorgten unter anderem dafür, dass der Personalkostenanteil in Giebelstadt niedriger war als bei den Wettbewerbern. Manche Entscheidungen in den letzten zehn Jahren unterliefen diesen Vorteil jedoch und machten ihn letztlich zunichte. Hier wird jetzt umgesteuert.

Das augenfälligste Beispiel dafür ist die Segelyacht C 65, die im letzten Oktober gar nicht erst mit übernommen wurde. Die C 65 war ursprünglich für die kroatische Salona-Werft konstruiert worden. Bavaria übernahm das Modell und überarbeitete es, ließ es aber weiterhin in Kroatien produzieren. Für den Standort in Giebelstadt war der Rumpf schlicht zu groß. Damit konnte die C 65 nicht zu den dortigen günstigen Bedingungen gebaut werden.

Die Bodensektion wird in eine Schale eingebaut

Die Produktion des Motorboots R 55 hat die neue Führung nach Giebelstadt geholt, sodass jetzt wieder alle Segel- und Motorboote in Franken produziert werden. Die einzigen Ausnahmen: Die E-Linie bei den Motorbooten wurde ganz eingestellt. Und die Katamarane werden weiterhin in Rochefort in Frankreich, in der Nähe von La Rochelle gebaut. Nach dem kurzen Intermezzo als Bavaria Catamarans werden sie inzwischen wieder als Nautitech vermarktet, gehören aber weiter zur Bavaria-Gruppe.

Christopher Marschka, Bereichsleiter Vormontage

„Wir beherrschen das Vakuuminfusionsverfahren genauso wie das Handauflegeverfahren.“

Bei den Segelyachten spielten auch die anderen Modelle der C-Linie die Stärken von Bavaria bisher nicht voll aus. Die Mehrzahl der Segelyachten geht an Charterunternehmen, die Optionsvielfalt der Modelle ist begrenzt. Im Charterbetrieb geht es vor allem um Einfachheit. Mit ihrer C-Linie dagegen zielt Bavaria in erster Linie auf Eigner. Überzeugt werden, sollten diese mit umfangreichen Optionen, was der ursprünglichen Gleichteilestrategie zuwiderlief und Arbeitszeit kostete.

Vorgefertigte Ruderblätter

Wolfgang Schöller, Bereichsleiter Schreinerei, sagt: „Die Teilegleichkeit kommt wieder.“ Die aktuelle Optionsvielfalt der C-Linie bewerkstelligt man mit der Modulbauweise. Alle Holzteile beispielsweise für ein Vorschiff kommen gemeinsam aus der Fräse, laufen durch den Lackierroboter und landen auf einem Wagen, den sich dann der entsprechende Mitarbeiter zwecks Montage heranzieht. Die zusätzliche Teilegleichheit soll diese Modulbauweise nun noch effizienter machen.

Die Modellpalette soll sich in Zukunft in dem Bereich zwischen 30 und 50 Fuß bewegen. Weitere radikale Schnitte wie bei der C 65 und der E-Linie sind allerdings nicht zu erwarten. Vielmehr sollen schwächere Modelle erst nach und nach durch neue ersetzt werden. Bei manchen Modellen wie dem Dauerverkaufsschlager Cruiser 46 sieht man aktuell gar keinen Handlungsbedarf. Das erste neue Modell unter der neuen Leitung soll auf der Bootsmesse in Düsseldorf 2020 vorgestellt werden.

Bavaria baut Boote sowohl im Handauflegeverfahren als auch mit Vakuuminfusion

Für die Entwicklung neuer Modelle hat die neue Geschäftsführung das Händlernetzwerk enger angebunden. Da die Werft die Boote nicht direkt vertreibt, spielen die rund 100 Händler in mehr als 50 Ländern schon lange eine herausragende Rolle bei Bavaria. Seit Ende November gibt es bei Bavaria einen festen Händlerbeirat, der regelmäßig zusammentritt und über Fragen des Service ebenso berät wie über die Entwicklung neuer Modelle, die vielen Ansprüchen genügen müssen.

So ist es zum Beispiel in Skandinavien üblich, mit Heckanker und dem Bug an einer Schäre festzumachen. Dafür ist ein entsprechendes Geschirr am Heckkorb hilfreich. Im Mittelmeer dagegen liegen die Yachten überwiegend mit dem Bug an einer Muring und mit dem Heck zur Pier. Dort würde so ein Heckankergeschirr stören. Um diese widersprüchlichen Anforderungen unter einen Hut zu bekommen, stimmen sich Händler enger mit den Verantwortlichen aus Konstruktion und Produktion ab.

Wolfgang Schöller, Bereichsleiter Schreinerei

„Die Teilegleichheit kommt wieder.“

Genau für solche Prozesse sind Stellen wieder geschaffen worden, die in der Vergangenheit abgebaut worden waren. Insbesondere das Engineering findet jetzt wieder im Haus statt, um die Vorteile der Serienproduktion voll ausschöpfen zu können. Pascal Kuhn, der früher schon für Bavaria gearbeitet hatte und nun als Produktmanager Segelboote daran beteiligt ist, sagt: „Bavaria ist wieder Bavaria, aber wir lassen uns nicht in die Karten gucken.“

Für Wirbel sorgten im Frühjahr Pressemeldungen über Kurzarbeit und Stellenabbau. Tatsache ist, dass Geschäftsführung und Betriebsrat über ein neues Arbeitszeitmodell verhandelt haben. Dessen Ziel ist, den Anteil der Leiharbeiter möglichst auf Null herunterzufahren und mit der Arbeitszeit des Mitarbeiterstamms flexibler umgehen zu können. Anders als früher baut Bavaria nicht mehr auf Vorrat Boote, sondern nur noch auf Bestellung.

Die Belegschaft soll bei 550 Arbeitnehmern gehalten werden

Wie auf anderen Werften auch ist daher im Sommer relativ wenig zu tun und im Winter relativ viel. Dem begegnet man dadurch, im Winter Plusstunden aufzubauen und im Sommer wieder abzubauen. Um ohne Minusstunden in dieses Modell starten zu können, wird es diesen Sommer noch einmal Kurzarbeit geben. Den im Frühjahr abgebauten 24 Stellen stehen offene Stellen unter anderem für Elektriker gegenüber. Alles in allem, bestätigt CEO Müller, soll die Anzahl der Stellen bei Bavaria bei 550 erhalten bleiben.

Außerdem betont Michael Müller, dass das Know-How der Mitarbeiter ein entscheidender Faktor für ein stabiles Qualitätsniveau sei. Mit wechselnden und immer wieder neu anzulernenden Leiharbeitern sei dieses kaum zu halten. Derzeit liegt die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit bei über zehn Jahren. Das deutet auf ein hohes Maß an Identifikation mit dem Betrieb in den Reihen der Stammbelegschaft. Auch die eigenen Auszubildenden sollen übernommen werden.

Die Schreinerei ist und bleibt eines der Herzstücke in Giebelstadt

Auf dem Prüfstand steht neben dem Arbeitszeitmodell auch das Produktionsverfahren. Die Werft hat 2016 das Vakuuminfusionsverfahren für die jüngsten Modelle eingeführt. Dabei werden Glasfasern und Schaum trocken in die Form eingebracht. Das Harz wird später durch ein Vakuum in die Form gezogen. Das erfordert spezielle Formen. Parallel arbeitet Bavaria bei einer Vielzahl von Modellen weiterhin mit dem traditionellen Handauflegeverfahren.

Den Stand der Dinge nach drei Jahren fasst Christopher Marschka, Bereichsleiter Vormontage, so zusammen: „Wir beherrschen das Vakuuminfusionsverfahren genauso wie das Handauflegeverfahren.“ Die Erfahrungen mit den beiden Verfahren sollen im Laufe des Jahres ausgewertet werden, um zu entscheiden, welcher Weg in Zukunft weiter verfolgt werden soll. Jedenfalls sollen nicht auf Dauer beide Verfahren angewendet werden.

Pascal Kuhn,
Produktmanager Segelboote

„Bavaria ist wieder Bavaria, aber wir lassen uns nicht in die Karten gucken“

Grundlage aller Aspekte der Neuausrichtung ist die Überzeugung, dass Bavaria stabil wachsen kann. Michael Müller: „Es kann nicht sein, dass man mit vernünftigen Prozessen, vernünftigen Produkten und einer hervorragenden Marke in einem Kernmarkt nicht wieder neu starten kann.“ Doch entscheidend sind letztlich die Kunden. Deren Wünsche sollen Bavarias erfüllen. Siep Keizer, Produktmanager Motorboote: „Man kauft sich nicht nur ein Boot, man kauft sich Quality Time.“

Teilegleichheit bedeutet, dass baugleiche Teile wie Türen in allen Modellen genutzt werden können

CMP ist auf mittelständische deutsche Unternehmen in Schwierigkeiten spezialisiert. Im Schnitt behält CMP die Firmen fünf bis sechs Jahre. Dr. Ralph Kudla, von CMP für die Restrukturierung in die Geschäftsführung von Bavaria entsandt, sagt: „Wir sind darauf eingestellt, dass es hier länger dauert. Die Produktpalette auf Vordermann zu bringen, braucht Zeit.“ Wenn das Kerngeschäft wieder läuft, sieht Dr. Kudla Wachstumsmärkte beispielsweise in Asien. Aber dafür braucht Bavaria dann einen anderen Partner.

Warnemünder Woche so international wie selten zuvor

Die 82. Warnemünder Woche ist vorbei und die ersten Absprachen und Vorbereitungen für die 83. Auflage sind bereits getroffen. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass sich das maritime Segelevent zurecht als eines der begehrtesten der Welt bezeichnen kann.

Etwa 1.400 Segler strömten in den vergangenen neun Tagen nach Warnemünde. „Wir haben mehr auf Qualität statt auf Quantität gesetzt. Das hat sich ausgezahlt. Die Teilnehmerfelder der Regatten waren sehr stark besetzt“, freute sich Sportdirektor Peter Ramcke.

Insgesamt wurden 564 Boote zu Wasser gelassen. Dazu zählen auch die 110 Raceboards, die bei der Weltmeisterschaft vor der Warnemünder Küste zum Einsatz kamen.

Bei der zweiten WM kämpften die Boote der Klasse J/22 um die begehrte Trophäe. Dort starteten insgesamt 31 Teams.

Das größte Teilnehmerfeld bildete der Laser Europa Cup. 205 vorwiegend Jugendliche Teilnehmer starteten in den drei Variationen 4.7, Radial und Standard.

Über neun Tage hinweg wurden insgesamt 20 einzelne Regatten absolviert und etwa 100 von 116 geplanten Wettfahrten durchgeführt. Zwei Mal konnten die Wettfahrten nicht stattfinden. Während am ersten Sonntag aufgrund zu hoher Wellen und zu starken Windes nur die „Rund Bornholm“-Regatta starten konnte, mussten am Freitag wegen schwachen Windes und aufziehender Gewitterwolken alle Wettfahrten abgesagt werden.

Auch in diesem Jahr wurde die Warnemünder Woche zu einem Segelspektakel, auf das zahlreiche internationale Sportler hingefiebert hatten. Insgesamt starteten Segler aus 38 Nationen.

Aus aller Welt nahmen 285 ausländische Segler in 240 Booten an den Regatten teil. Unter anderem waren Segler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Neuseeland, Taiwan, China und den USA dabei.

Die Zahl der Woche ist 24:54:23 Stunden. So lange brauchte die „Ospa“ um von Warnemünde nach Bornholm und zurück zu segeln. Dieser Rekord dürfte schwer zu brechen sein.

Das besondere an der Veranstaltung sind auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die eine Woche lang teilweise ihren Urlaub aufwenden, um für einen reibungslosen Ablauf bei dem Segelfest zu sorgen. Insgesamt waren 300 Helfer vor Ort. Für alle Verantwortlichen auf See standen insgesamt 55 Begleitboote zur Verfügung. „Alle Helfer haben einen herausragenden Job gemacht und tragen die Warnemünder Woche. Das verdient allergrößten Respekt und ein großes Dankeschön“, freut sich Sportdirektor Ramcke.

Rene Warning

Super Sail Tour: Björnholt / Jensen gewinnen vor Kellenhusen

Nicolaj Björnholt/Michelle Jensen heißen die Sieger von Kellenhusen 2019. Die dritte Station der Super Sail Tour nur eine Woche nach Heiligenhafen, war für viele Teams eine wichtige Generalprobe für die Ende Juli in Frankreich stattfindenden Europameisterschaften und das anschließende Final Race auf Sylt im August.

So war es nicht verwunderlich, dass 44 Katamarane sich auf den Weg nach Kellenhusen an der Lübecker Bucht machten. Nach einem stürmischen Wochenende in Heiligenhafen sah die Vorhersage für Kellenhusen ebenfalls nicht gut aus. Schwache und drehende Winde mag kein Wettfahrtleiter. Kellenhusen trotze der Vorhersage und am Samstag konnte wie geplant gestartet werden. Musste die erste Wettfahrt noch verkürzt gesegelt werden, waren dann die beiden Rennen 2 und 3 regulär. Dennoch wurde den Segler viel abverlangt. So gab es auch 3 verschiedene Tagessieger und für den Sonntag war noch keine Vorentscheidung gefallen. Wenn auch ohne Tagessieg, kam der Europameister Nicolaj Björnholt mit seiner Vorschoterin Michelle Jensen mit den Bedingungen am besten klar und hatte 4 Punkte Vorsprung vor Lauritz Bockelmann, der wieder seine langjährige Vorschoterin Kim Liedke an der Vorschot hatte.

„Klar wollen wir am Sonntag angreifen,“ so Lauritz Bockelmann. „Alles ist noch offen und wir kennen unsere Stärken.“

Die Winde am Sonntag war schwach, aber der Wettfahrtleiter konnte pünktlich die 44 Hobie 16 für weitere zwei Läufe auf die Bahn bringen. Am Ende fehlten dann Bockelmann/Liedke zwei Meter im Ziel auf das starke dänische Duo zum Gesamtsieg. Platz 3 belegten Daniel Björnholt/Thomas Faurby. Die Jugendwertung der Hobie 16 gewannen die Geschwister Lasse und Stine Abratis.

Detlef Mohr/Karen Wichardt kommen hingegen in dieser Saison nicht so richtig in Fahrt. Konnten sie zwar einen Tagessieg am Samstag verbuchen, musste sich Detlef Mohr aber eingestehen, dass sie auf dem Wasser einige Entscheidungen falsch getroffen haben und dass die anderen Teams einfach sehr gut und schnell unterwegs sind. „Ich freue mich, dass die Rennen in diesem Jahr von mehreren Teams gewonnen werden können, trotzdem müssen wir unsere Fehler abstellen und wollen wieder vorne angreifen,“ sagte Detlef Mohr nach den Regatten am Sonntag, den er mit Platz 4 in der Gesamtwertung beendet hat.

Die dänischen Brüder, in Kellenhusen noch als Konkurrenten auf dem Wasser, werden dann beim großen Hobie World Cat im August auf Sylt wieder zusammen im Boot sitzen.

Hobie 16:

  1. Nicolaj Björnholt/Michelle Jensen (10 Punkte)
  2. Lauritz Bockelmann/Kim Liedke (12 Punkte)
  3. Daniel Björnholt/Thomas Faurby (20 Punkte)

Hobie 14:

  1. Markus Merten (6 Punkte)
  2. Krzystof Baryla (8 Punkte)
  3. Erik Schwettscher (11 Punkte)

Revierprofil Costa Dorada

Revier: Ein abwechslungsreiches Revier, indem man je nach Lust und Laune kurze Schläge aber auch täglich 50 Meilen segeln kann.
Seekarten: Französische Seekarten F7664, 7669,7785 oder Imray M13.
Nautische Literatur: Steve Pickard: „Mediterranean Spain“, von der RCC Pilotage Foundation.
Wind & Wetter: Meist windarmes, heißes Sommerwetter. In der Vor- und Nachsaison gibt es oft guten Wind, man muss aber auch auf Gewitter und Fronten einstellen.
Leuchtfeuer & Seezeichen: Das Revier ist gut betonnt und befeuert.
Gezeiten & Strom: Tidenhub und Gezeitenstrom sind vernachlässigbar. Starker auf- bzw. ablandiger Wind kann jedoch zu größeren Wasserstandsschwankungen führen.
Navigation: Terrestrisch. Wegen der meist flachen Küsten ist der Plotter eine wichtige Navigationshilfe.
Beste Zeit: Mitte Mai bis Ende September.
Anreise: Barcelona wird von allen größeren Flughäfen angeflogen. Den Transfer nach Roda de Bará mussten wir noch selbst organisieren.
Einreise & Zoll: EU- und Schengenland.
Sprache: Spanisch. Englisch wird nicht überall verstanden.
Klima: Mediterran.
Kleidung: Leichte Baumwollkleidung im Sommer. An Bord sollten immer ein Pullover und ein leichtes Ölzeug sein.
Fischfang: Ende August scheint die Zeit der Goldmakrelen zu sein.
Sicherheit: Im Segelrevier weitgehend gut. Problematisch in Barcelona.
Reiseführer: Thomas Schröder: „Barcelona“, im Michael Müller Verlag / Hans-Jürgen Fründt:“ „Costa Dorada mit Barcelona“ (bei Reise Know How) / „Spanien“, bei Baedeker.

Windverhältnisse

Tramontana (Maestral):

Dieser von Tiefdruckgebieten über Mitteleuropa ausgelöste NW-Wind tobt sich meist an der Costa Brava aus. Er kann aber auch die nördliche Costa Dorada heimsuchen und aus dem Tal des Ebro pfeifen. Im Sommer macht er sich selten bemerkbar, in der Vor- und Nachsaison kann er Sturmstärke erreichen.

Vendaval:

Vom Atlantik herein ziehende Fronten bewirken diesen SW-Wind. Begleitet von Gewittern und Regen, dreht er bei Durchzug der Front auffrischend über W auf NW. Im Herbst und im Frühjahr kann er stärker blasen als manchem Segler lieb ist.

Sirocco:

Schwüle Wärme kündigt diesen S bis SE-Wind an. Er sorgt für schlechte Sicht und kann die Ansteuerung mancher Häfen gefährlich machen und sogar verhindern. Selten im Sommer.

Levante:

Tiefdruckgebiete über Nordafrika sind der Motor dieses Ostwindes. Oft rollte er so hohe Wellen gegen die Küste, dass die Einfahrt in manche Marinas gefährlich bis unmöglich ist.

Sommerwetter:

Im Sommer setzt am späten Vormittag eine auflandige Thermik ein, die sich bis zum Nachmittag zu einem guten Segelwind auswächst. Die Nächte sind meist windstill, an manchen Stellen macht sich eine ablandige Thermik bemerkbar.

AC75 im April 2020 vor Sardinien

Nach dem Absprung zweier Herausforderer (Dutch Sail und Malta Altus) wird es zum Treffen von fünf AC75 kommen. Neben dem America’s Cup-Verteidiger Emirates Team New Zealand, sind noch die Herausforderer von Luna Rossa Prada Pirelli Team (Italien), Ineos Team UK (Großbritannien), American Magic sowie Stars + Stripes Team (beide USA) im Spiel.

„Sardinien hat einen guten Ruf als Austragungsort für erstklassige Yachtrennen“, sagte Vasco Vascotto, der das in Cagliari/Sardienen beheimatete Team vertritt. „Das ist einer der Gründe, warum wir die Insel als Basis für unsere Herausforderung für den 36. America’s Cup gewählt haben. Wir freuen uns darauf, die anderen Teams und die Fans der America’s Cup World Series zu einem spektakulären Eröffnungsereignis begrüßen zu dürfen.“

Der Chief Operating Officer von Emirates Team New Zealand, Kevin Shoebridge (Neuseeland) hob die Bedeutung des ACWS-Events auf Sardinien für alle Teams hervor: „Das Wesentliche an dieser Regatta ist, dass sie eine sehr klare Vorstellung davon gibt, wo sich die einzelnen Teams in ihren Entwürfen und Vorbereitungen für die entscheidenen Ereignisse in 2021 befinden. Mit nur acht Monaten zwischen Sardinien und dem Beginn des Prada Cup und zehn Monaten bis zum America’s Cup bleibt den Teams jedoch nur sehr wenig Zeit, die notwendigen Änderungen vorzunehmen, um sicherzustellen, dass sie auf dem neuesten Stand sind.“

Patrizio Bertelli, Vorsitzender des Prada Pirelli-Teams von Luna Rossa und CEO der Prada-Gruppe, sagte bei der Vorstellung der Terminpläne: „Es wird großartig sein, bald die erste Generation der AC75 auf dem Wasser zu haben. Wir freuen uns auf April 2020, wenn die Teams zum ersten Mal bei der America’s Cup World Series in Cagliari, Sardinien, an den Start gehen.“

Kompakt, konzentriert und einzigartig

Die Philosophie ist klar: kompakt, konzentriert und einzigartig auf die Aktiven abgestimmt. So lauten die Ziele des Organisationsleiters der Warnemünder-Woche-Regatten, Peter Ramcke. Der 60-jährige Kieler zieht seit 2016 bei der Warnemünder Woche die Fäden und hat klare Vorstellungen: „Wir wollen den Aktiven den bestmöglichen Service bieten und uns auf hohe Qualität auf dem Wasser konzentrieren. Gigantismus ist ohnehin nicht machbar.“

Und diese Qualität möchte Matthias Fromm, Tourismusdirektor der Hansestadt Rostock und Warnemünde, näher an die Besucher der Warnemünder Woche herantragen. „Wir haben die Wettfahrten direkt vor unserem Strand in Sichtweite, unsere natürlichen Tribünen, aber wir bringen Segeln auch mit unserer LED-Wand weiter an Land“, so Fromm. Seit diesem Jahr ist die Tourismuszentrale federführend für die Warnemünder Woche verantwortlich. Dafür hat die Stadt Rostock 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Es wurde ein Bindeglied zwischen veranstaltenden Vereinen und der Stadt geschaffen, das nach Aussage beider Seiten stimmig ist und harmonisch zusammenwächst.

So wurde das Ehrenamt durch die engere Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale entlastet. „Unser Ziel ist es, dass die Warnemünder Woche langfristig auf sicheren Beinen steht und wir den Warnemünder Segel-Club entlasten, der in all den Jahren hervorragende Arbeit geleistet hat. Die ehrenamtlichen Organisatoren stoßen an Land irgendwann an ihre Grenzen. An dieser Stelle soll das Hauptamt ansetzen und die Last vom WSC nehmen, damit sich die Ehrenamtler voll auf die Segelwettbewerbe konzentrieren können“, beschreibt Matthias Fromm die Arbeitsteilung. Die richtige Mischung aus gutem Segelsport und dem Landprogramm für alle mache die Warnemünder Woche aus, so Fromm.

Matthias Fromm, Tourismus-Direktor, möchte das Segeln näher an den Besucherbringen.

In diesem Jahr wurden die sportlichen Highlights mit der Raceboard-WM, der WM der J/22, dem Laser Europacup und der Langstreckenregatta Rund Bornholm gesetzt. Dabei wurden die beiden größten Felder der Raceboarder und der Laser entzerrt und auf die beiden Wochenenden verteilt.

Die Begeisterung der Seglerinnen und Segler bei den Siegerehrungen und das Lob für die Veranstalter gibt Ramcke bei diesen Vorgaben für eine Warnemünder Woche recht. Dabei zeigte das Wetter schon viele Kapriolen und mache den Veranstaltern die Planung der Wettfahrten nicht leicht. Sturm am ersten Sonntag bis zu flauen Winden am Freitag. Der Wind spulte wirklich sein ganzes Programm ab, ohne die gute Stimmung zu dämpfen.

Die Wettfahrtleiter-Leistungen auf dem Wasser und der Service an Land stimmen. So gibt es bei der Warnemünder Woche am Standort Mittelmole einen besonderen Service für die Segler: einen organisierten Slipwagen-Parkdienst. „Dieses System ist bei einer Segelgroßveranstaltung in Deutschland einzigartig“, sagt Sportdirektor Peter Ramcke, der dieses System in Italien entdeckt hat.

Jeder Teilnehmer auf der Mittelmole erhält beim Check-In zwei identische Slipwagenkennungen, eine um sie am Slipwagen zu befestigen und eine, um sich die Nummer zu merken. Ist das Boot im Wasser, bleibt der Aktive beim Boot und die Helfer kümmern sich um den Slipwagen. Nach der Regatta bringen die Helfer dann den Slipwagen zum Segler und dessen Boot.

Organisationsleiter Peter Ramcke setzt auf Meisterschaften im Rahmen der Warnemünder Woche. Foto: Pepe Hartmann

Ein natürlicher Standortvorteil des Segelreviers sind die kurzen Wege. „Es gibt in Deutschland kein Revier, auf dem der Weg zur Startline für alle Teilnehmer so kurz ist“, erklärt Ramcke. Dazu passt eine Warnemünder Woche mit drei Segelstandorten: der Strand für Kiter und Surfer, die Mittelmole für die Jollenklassen und die Hohe Düne für die Kielboote.

Und so ganz nebenbei stimmt auch das Abendprogramm. Bodenständige Partys für die Aktiven und Ehrenamtlichen, nennt es Ramcke. Doch es gibt keine Großveranstaltung, bei der es keine Herausforderungen gibt. So wird an der Mittelmole gebaut. Zehn Millionen werden investiert und sichern eine großartige Zukunft, doch damit einher gehen Probleme in der Gegenwart. Denn die Bauarbeiten werden auch die nächste, die 83. Warnemünder Woche treffen und für logistische Aufgaben sorgen.

Und auch der personelle Wechsel in diesem Jahr sorgte für Herausforderung im Sponsoren-Umfeld. Mit Ralf Bergel aus dem Ramcke-Team, zuständig für die Sponsoren-Betreuung der Segelregatten, wurde zwar schnell der richtige Mann gefunden, doch es gibt noch viel Liegengebliebenes aufzuarbeiten.

An Land werden dank des Einsatzes erfahrener Mitarbeiter der Tourismuszentrale größere Schritte gegangen, um die Etmale perfektes Landprogramm und Nachhaltigkeit zu erreichen. „Kein Plastik bei die Fische ist unser Slogan und auch unsere Zielsetzung“, erklärt Fromm. Ein einheitliches Pfandsystem, wie es auf der Hanse Sail 2019 (8.-11 August) schon eingeführt wird, soll es auch 2020 zur Warnemünder Woche geben. Bereits in diesem Jahr wurden die Standbetreiber aufgefordert, ein Pfandsysteme einzusetzen. 2020 wird es vereinheitlicht.

Zur Nachhaltigkeit passt auch das Thema Anreise. „Natürlich bringt eine Großveranstaltung wie die Warnemünder Woche ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit sich. Das ist uns bewusst. Wir empfehlen daher allen Besuchern, möglichst davon abzusehen, mit dem Pkw in den Ortskern von Warnemünde zu fahren. Wir haben großzügige Park-and-Ride-Möglichkeiten außerhalb Warnemündes, über die sich die Warnemünder Woche hervorragend erreichen lässt. Aber vor allem die Anreise mit der Bahn ist sehr zu empfehlen. Die Bahn hält mitten in Warnemünde“, setzt Fromm auf die öffentlichen Verkehrsmittel.

Und während noch die letzten Siegerehrungen anstehen, laufen bereits die Vorbereitungen für die 83. Warnemünder Woche (4. bis 12. Juli 2020). Die Kontakte zu den Klassenvereinigungen und die Akquise von Meisterschaften braucht Vorlauf. Mit der Soling EM (auch verbunden mit der Hoffnung auf große Namen und deutsche Olympiasieger in dieser Klasse), der IDM der Flying Dutchman, dem  Laser Europa Cup sowie der Rund Bornholm sind einige Eckpfeiler gesetzt. „Es wäre nur schön, wenn die Meldemoral besser würde. Natürlich wird man nervös, wenn zwei Wochen vor der Veranstaltung nur 85 Laser gemeldet haben. Die Zahl ist dann in knapp zwei Wochen auf 220 explodiert, aber man wird schon unruhig“, so Ramcke. „Vielleicht können die Aktiven mit früherer Meldung uns den Druck nehmen und vielleicht so ihren Dank an die Organisatoren ausdrücken“, richtet Ramcke seinen Appell an die Aktiven, damit Qualität auf dem Wasser und an Land auch 2020 wieder stimmen und geplant werden kann. – Hermann Hell

Übrigens: Bis zur 100. Warnemünder Woche werden noch fünfmal die Worlds und viermal Olympische Spiele (einschließlich 2040) vergeben. Darauf wies der ausscheidende Oberbürgermeister Roland Methling hin. Was Rostocks Partnerstadt Aarhus im Vorjahr geschafft habe mit den Worlds in allen olympischen Bootsklassen, könne man sich auch in Warnemünde vorstellen, so Methling zum Abschied.

Gründl Bootsimport auch in Flensburg

Die Gründl Bootsimport GmbH & Co. KG eröffnet am 1. August den Gründl Servicepoint Flensburg in Wees. Der neue Servicepoint bietet umfassende Beratung, eine Anlaufstelle für Zubehöranfragen und sämtliche Serviceleistungen rund ums Boot.

Das Gebäude steht, die Crew auch: Gründl in Flensburg. Foto: gel

Der Gründl Servicepoint Flensburg wird in bewährter Kooperation mit dem Maritim Yachtservice Flensburg von Addi Bauer, dem Bootsbauer Scott Maley und dem Bootsfolierer Jan Jelinek betrieben. Bootseigner können sich auf das leistungsfähige Netzwerk von Gründl Bootsimport im hohen Norden freuen und werden schnell vom neuen Gründl Servicepoint Flensburg überzeugt sein.

Mit dem Gründl Servicepoint Flensburg werden Kundenwünsche von Motorbooteignern,  Fahrtenseglern oder ambitionierten Regattaseglern schnell, zuverlässig und kompetent erfüllt. Mit der gemeinsamen Kooperation werden Dienstleistungen rund ums Boot angeboten, die konkurrenzlos sind.

“Mit Addi Bauer, Scott Maley und Jan Jelinek haben wir Kooperationspartner, deren Expertise immer wieder unsere Erwartungen übertrifft. Aus diesem Grund ist der Gründl Servicepoint Flensburg in Kooperation mit den Dreien folgerichtig und wird Erfolg haben.” sagt Richard Gründl, Geschäftsführer von Gründl Bootsimport. 

Die Gründl Bootsimport GmbH & Co. KG in Hamburg/Bönningstedt handelt mit Motor- und Segelyachten, Motor- und Segelbooten, Sport- und Angelbooten und Schlauchbooten. Das Angebot umfasst Neu-, Ausstellungs- und Gebrauchtboote. Zusätzlich zu den Booten wird eine breite Palette an Boots- und Wassersportzubehör im Ladengeschäft in Bönningstedt und über den Onlineshop angeboten. In der Kombination Boote- und Zubehörverkauf ist Gründl Bootsimport in Deutschland einzigartig und bietet damit seinen Wassersportfans alles aus einer Hand an. Gründl Bootsimport ist die Welt des Wassersports. Bereits 1957 gegründet, beschäftigt Gründl inzwischen rund 35 Mitarbeiter, war mehrfach und ist auch aktueller preisgekrönter Dealer of the Year, der weltweit angesehenen Werft Jeanneau.

Kooperationen des Gründl Servicepoint Flensburg: Gründl Bootsimport, Maritim Yachtservice Flensburg Addi Bauer, Scott Maley Bootsbau, Bootsfolierungen Jan Jeline   

• E-Mail: [email protected]

Hamburg Boat Show: Kurs gesetzt

Voll auf Kurs befindet sich die zweite Auflage der Hamburg Boat Show, die vom 23. bis 27. Oktober auf dem Messegelände der Hansestadt stattfindet.

HDie Halle B6 gehört wieder den Segelyachten. Foto: Messe

„Der Anmeldestand ist überaus zufriedenstellend. Der Charter- und Reisebereich macht uns dabei sehr viel Freude und wir verspüren in allen Segmenten eine große Zustimmung aus der Branche für die Veranstaltung“, berichtet Bereichsleiter Dirk Kreidenweiß von der Messe Friedrichshafen. Rund 300 Aussteller und eine große Markenvielfalt werden erwartet.

Bis jetzt schon neu an Bord sind unter anderen: Bénéteau, Bavaria und Sargo.

Die Bootsmesse im Norden zeigt im Oktober die ganze Bandbreite des Wassersports. Highlights der zweiten Hamburg Boat Show werden wieder die großen Promenadenstege mit Segel- und Motoryachten sowie das SUP-Testbecken sein. Auf den 30.000 Quadratmetern werden sich zahlreiche bekannte Marken des Wassersports präsentieren: Von Dehler, Galeon, Hanse, Sealine, Sunbeam, Targa bis hin zu Aquador, Axopar, Bella, Cobrey, Four Winns, Elling, Hellwig, Jeanneau, Nimbus oder UMS. Auch der Ausrüstungs- und Zubehör-Bereich glänzt mit einem geschlossenen Auftritt der relevanten Unternehmen im Markt. Neben vielen weiteren haben sich bereits die Firmen A.W. Niemeyer, Bukh Bremen, Gotthardt, Peter Frisch, Lindemann, Elvstrøm Sails, Faber + Münker, North Sails sowie One Sails für eine Präsenz in Hamburg entschieden.

geballten Know-How der Branchenkollegen das Vortrags- sowie
Seminarprogramm für die Besucher weiter aus“, so Claus-Ehlert Meyer,
Geschäftsführer des DBSV.

Die Hamburg Boat Show liegt von Mittwoch, 23. bis Sonntag, 27. Oktober 2019 auf dem Messegelände in Hamburg vor Anker. Die Veranstaltung hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Freitag bis 20 Uhr. Die Tageskarte kostet online 12 Euro, an der Kasse 14 Euro. Kinder von 6-16 Jahren zahlen 6 Euro. Die Familienkarte gibt es online für 26 Euro an der Kasse für 29 Euro. Neu ist das Sunset-Ticket für 6 Euro, gültig täglich ab 16 Uhr.

Die Hamburg Boat Show wird von der Service GmbH des Deutschen Boots-und Schiffbauerverbandes (DBSV) veranstaltet und ist somit die einzige Wassersportmesse in Deutschland im Besitz eines Branchenverbandes. Die Wassersportmesse von der Branche für die Branche wird ermöglicht durch den Zusammenschluss von DBSV, der Messe Friedrichshafen und der Hamburg Messe und Congress. Weitere Informationen unter

www.hamburg-boat-show.de