Kategorie: sail24.com

Point of Sailing hat sich verändert

Nach über 25 Jahren ist es an der Zeit, ein neues Kapitel in der Positionierung des Unternehmens aufzuschlagen. Mit einem frischen Erscheinungsbild zeigt sich die Agentur moderner und authentischer als je zuvor. „Das neue Corporate Design ist die logische Konsequenz unserer Weiterentwicklung in den letzten Jahren. Dabei wollen wir in Zukunft auch weiter mit unseren Partnern*innen neue spannende Projekten realisieren, ohne dabei unsere Identität zu verlieren.“, so der PoS-Geschäftsführer Sven Christensen.

Ziel der Logo-Neugestaltung war, das bestehende Design mit seinen Strukturelementen in ein zeitgemäßeres Look & Feel zu überführen. Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Logo deutlich von seinem Vorgänger, doch einige der bekannten Elemente sind wiederzuerkennen. So werden die wesentlichen Namensbestandteile („Point“ und „Sailing“) auch im modernisierten Design aufgegriffen. Die angepasste Farbwahl des runden Emblems und der Schrift spiegelt das maritime Umfeld wider, feine Linien und Farbverläufe sorgen für wirkungsvolle Dynamik.

Mit dem Relaunch der gänzlich umgestalteten Webseite schafft Point of Sailing den ergänzenden Schritt zu einem umfassend modernen Unternehmensauftritt. Der notwendige „responsive“ Seitenaufbau spiegelt das gesamte Portfolio der Kieler Marketingagentur ansprechend und übersichtlich wider. Darüber hinaus baut PoS auch seine Präsenz in den sozialen Netzwerken aus. Mit zusätzlichen Auftritten bei LinkedIn, Xing, Facebook und Twitter wird die Kommunikation in jegliche Richtung weiter ausgebaut und professionalisiert.

Click & Meet bei AWN: Einkaufen mit Termin

Yachtsausrüster A.W. Niemeyer bietet neuerdings, im Rahmen der ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen, wieder die Möglichkeit vor Ort in den Filialen einzukaufen. Zuvor muss lediglich ein kostenloser Termin über das Buchungsportal auf der Website von AWN reserviert werden. Durch das „Click & Meet“ genannte Procedere soll sichergestellt werden, dass zur selben Zeit nie mehr als die zulässige Zahl an Kunden im Ladengeschäft anwesend ist. Laut AWN wurde das Angebot, das bislang in den Filialen Hamburg, Taufkirchen, Berlin Reinickendorf, Berlin Treptow und Dormagen angeboten wird, von den Kunden gut angenommen. “AWN-Kunden sind flexibel und zukunftsorientiert”, freut sich Geschäftsführer Christoph Steinkuhl.

Screenshot von dem Buchungstool auf der Website von AWN. Foto: Screenshot

Weiterhin können die Niemeyer-Kunden auch per “Click & Collect” einkaufen. Hierbei wird das gewünschte Produkt online bestellt und dann persönlich in der jeweiligen Filiale abgeholt.

Zur Terminbuchung:
www.awn.de/pages/terminbuchung

DSV will Neueinsteiger aufs Wasser bringen

Mit der Initiative geht ein engagiertes Team mit Jollen, Surfboards und viel Begeisterung auf Deutschland-Tour. Bei einem Schnuppertraining lernen Kinder und Jugendliche an Land die wichtigsten theoretischen Grundlagen und auf dem Wasser erste praktische Handgriffe des Segelns. Zusätzlich zur Erfahrung auf dem Wasser bietet die Seglerjugend mit dem Tour-Labor altersgerechte und gezielte Bildungsinhalte. Dabei führen die Kinder und Jugendlichen selbständig Experimente unter anderem zur Hydro- und Aerodynamik, aber auch zum Schutz der Gewässer durch.

Der Schnuppertag startet für die interessierten Kinder und Jugendlichen mit einer kurzen Einführung. Wer schwimmen kann und über einen Nachweis verfügt, darf aufs Wasser. Das Revier ist mit aufblasbaren Barrieren abgesteckt. Nach der Vermittlung theoretischer Grundlagen starten die Ersten in Einhandjollen ihre Versuche auf dem Wasser unter der Beobachtung erfahrener Trainer*innen. Verschiedene Gruppen sammeln im Laufe des Tages Segel-Erfahrung.

Sichere Jollen stehen beim Programm des DSV in Kooperation mit den Landesseglerverbänden zur Verfügung. Das Konzept kann von den Vereinen beim DSV für Eventtage gebucht werden. Foto: segel-bilder.de

Wer gerade nicht auf dem Wasser ist, kann im Tour-Labor experimentieren und testen, welche Holzart im Salzwasser problemlos schwimmt, welche schneller untergeht, und wie sich das Material im Süßwasser verhält.

Das Konzept und die Module der Deutschen Seglerjugend in Kooperation mit den Landesseglerjugenden können DSV-Vereine für Eventtage nutzen, um mit wenig Aufwand Kontakt zu Schulen und potenziellen, neuen Mitgliedern aus der Region herzustellen. Vor Ort müssen lediglich die Voraussetzungen für eine ausreichend große Wasserfläche, Sanitäranlagen und Stellflächen an Land gegeben sein.

Bei Fragen steht das Team der Deutschen Seglerjugend per Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 040 632009-951 zur Verfügung.

Die bisherigen Terminplanung:

  • Anfang Mai: Auftaktveranstaltung in Kiel-Schilksee/ Strande
  • Ende Mai Anfang Juni: Lübeck
  • Ende Juni/Anfang Juli: Ferienpassaktion in Hamburg
  • Juli: Goldkanal
  • September: Essener Segelwoche

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen steht der genaue Zeitplan der Initiative „Segelsport vor Ort – Seglerjugend Roadshow“ noch nicht fest.

Bewerbung für „Das Grüne Band“ läuft

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank vergeben seit 1986 jährlich die Auszeichnung „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Damit ehren DOSB und Commerzbank die konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von Vereinsgröße und Popularität der Sportart. Unter den Preisträgern sind auch immer wieder Vereine aus dem Segelsport. Im vergangenen Jahr wurde der Norddeutsche Regatta Verein aus Hamburg mit dem Grünen Band ausgezeichnet, 2019 waren es der Verein Seglerhaus am Wannsee und der Mühlenberger Segel-Club.

Kriterien für die Verleihung sind unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie beispielsweise Schulen, die Doping-Prävention sowie die aktive Talentsuche und -förderung. Vereine, die sich bewerben möchten, richten ihre Bewerbung bitte bis Ende März an den DSV. Dort werden die Bewerbungen gesichtet. Die Vorauswahl reicht der DSV an den DOSB weiter. Informationen zum Bewerbungsprozess gibt es auf der Webseite des DSV.

Bewerbungen an: Deutscher Segler-Verband e.V., Gründgensstraße 18, 22309 Hamburg

Dehler 30od: Training und Open Boat

Vom 21. bis 25. April gibt es zunächst ein pralles Trainingsprogramm nebst 90-Seemeilen-Rennen, bevor dann bei einem Open Boat potenzielle Neueinsteiger die Yachten im Stadthafen (Warnowufer 58, Rostock) genau unter die Lupe nehmen und sogar einen kleinen Probeschlag vor die Molenköpfe von Warnemünde machen können.

Trainingsprogramm für Teams und KV-Mitglieder

Mittwoch, 21. April
Anreise

Donnerstag, 22. April
11 Uhr: Training vor Warnemünde
20 Uhr: Jahreshauptversammlung Klassenvereinigung & gemeinsames Essen

Freitag, 23. April
10 Uhr: Langstrecke 60-90sm, Kurs und Start je nach Wetterlage

Samstag, 24. April
Open Boat
Testsegeln: Es haben sich alle Eigner bereit erklärt, Interessierten und Freunden die Möglichkeit zu geben, einen Probeschlag zu machen. Eine Anmeldung zum Probeschlag ist erforderlich ([email protected]0onedesign-class.com).

Sonntag, 25. April
Abreise

Stelldichein der Stars von morgen

Am 1. März wurde dazu das Meldeportal auf manage2sail geöffnet, und bereits nach 24 Stunden lagen 350 Meldungen aus drei Nationen vor. Insgesamt neun Disziplinen sind ausgeschrieben, und erst die Bezahlung der Meldegebühren sichert die Teilnahme an der Kieler Woche des Nachwuchses.

Die Veranstaltung, ausgerichtet vom Kieler Yacht-Club und dem Norddeutschen Regatta Verein, ist fester Bestandteil im Regatta-Kalender des Nachwuchses und überzeugt mit leistungsorientiertem Segeln und professioneller Organisation. Ein Konzept, perfekt zugeschnitten auf die Zielgruppe der ambitionierten Jugendlichen und ihrer Familien.

Traditionell ist auch die Integration von Nachwuchsmeisterschaften in die Young Europeans Sailing. In diesem Jahr sind die Deutsche Juniorinnen Meisterschaft im Laser Radial (U22) und die Deutsche Junioren Meisterschaft (U22) im Laser Standard vom Deutschen Segler-Verband (DSAV) ausgeschrieben worden.

Eine zusätzliche Wertung – allerdings ohne Titel – gibt es in beiden Disziplinen jeweils für die U19-Aktiven. Für den Titel der Deutschen Meisterschaft sind mindestens fünf Laser am Start erforderlich, ansonsten ist es eine Bestenermittlung.

Viele Jugendliche und Nachwuchscrews nutzen die YES-Regatten, um sich auch auf die Kieler Woche einzustimmen. Und nicht selten tragen sich die Medaillengewinner*innen der Young Europeans Sailing ein paar Jahre später auch in den Kieler-Woche-Listen ein. „Unser Konzept ist ganz klar auf die Nachwuchsklassen ausgerichtet. Damit bieten wir den Jugendlichen die Möglichkeit, das Kieler-Woche-Revier kennenzulernen und Kieler-Woche-Luft zu schnuppern. Und natürlich freuen wir uns, dass der DSV die YES mit der Vergabe der Deutschen Junioren-Meisterschaften unterstützt“, so Organisationsleiter Dirk Ramhorst.

Nachdem die YES 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, hoffen die Aktiven und Veranstalter auf ein gelungenes Sportevent über Pfingsten 2021. Dabei wird auch mehrgleisig geplant. „Dank der Kieler Woche im Vorjahr haben wir Erfahrungen mit der vielseitigen Planung, den notwendigen Hygiene- und Sicherheitskonzepten“, so Sven Christensen, Geschäftsführer von Point of Sailing (Kiel). Gern würden die Veranstalter die Grünflächen wie 2019 in einen Erlebnisspielplatz verwandeln und ein buntes Programm bieten. Doch wie viel Landprogramm letztendlich möglich sein wird, entscheiden das Virus, der Verlauf der Pandemie, die Politik und die Virologen.

Unterstützt werden die YES-Regatten von der MVK Kiel, der boot Düsseldorf, Addix Internet Services, BS Payone und Hugo Hamann.

Regatten: Samstag, 28. Mai (erster Start um 13 Uhr); Sonntag, 29. Mai., Montag, 30. Mai (letztmöglicher Start um 14 Uhr).

Siegerehrung: Montag, 30. Mai, um 16 Uhr (geplant) im Hafenvorfeld, bei schlechtem Wetter in der Vaasahalle.

Klassen: 29er, Nacra 15 (geplant je elf Wettfahrten), 420er, Laser 4.7, Laser Std./M, Laser Rad./W, Laser Rad./M, Pirat und Europe  (geplant je acht Wettfahrten).

Informationen und NOR: www.young-europeans-sailing.de und facebook.com/YoungEuropeansSailing/

Meldungen und Ergebnisse: www.manage2sail.com

Inklusive Vorzeigeprojekte in Braunschweig und Hamburg

Special-Olympics-Projekt startet beim SVBS

Special Olympics Niedersachsen (SONDS) startet gemeinsam mit dem Segler-Verein Braunschweig (SVBS) ein Segelprojekt für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Die Realisierung des Projektes ist durch eine Fördermittelzusage der niedersächsischen Sparkassen möglich geworden. Ziel des Pilotprojektes ist die Schaffung flächendeckender Angebote sowie nachhaltiger Strukturen für den inklusiven Segelsport in Niedersachsen.

Dr. Isabell Pott vom Segler-Verein Braunschweig macht gemeinsam mit ihrer Trainingsgruppe den Katamaran segelfertig. Foto: Lutz Müller

Segeln macht eine intensive Körpererfahrung in der Natur aus. Das Kontrollerleben beim Steuern eines Bootes stärkt Selbstvertrauen und Handlungskompetenzen weit über den Wassersport hinaus. „Sich vom Wind fortbewegen zu lassen, ist ein Phänomen, das nachhaltig beeindruckt. Warum sollte dieser tolle Sport nicht auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich sein?“, fragt Dr. Isabell Pott vom SVBS. Bisher blieb Menschen mit geistiger Behinderung der Zugang zu sportlichem Segeln oft verwehrt. Es bedarf kostenintensiver geeigneter Boote sowie entsprechender Sicherung und Begleitung durch Fachpersonal. Die niedersächsischen Sparkassen stellen SONDS die zur Realisierung des Pilotprojektes nötigen finanziellen Mittel aus der Lotterie „Sparen+Gewinnen“ im vollen Umfang zur Verfügung.

Im Niedersächsischen Segelverband sind ca. 170 Vereine organisiert, die im Rahmen des Projektes für die Inklusion im Segelsport als potenzielle Partner gewonnen werden sollen. Durch ein breites Professionalisierungsangebot werden die Sportvereine geschult und befähigt, eigenständig und dauerhaft in ihren Regionen inklusive Angebote zu organisieren und in ihren Vereinen zu verorten. Um Athlet*innen ins Boot zu holen, werden Netzwerke zwischen lokalen Akteuren, Segel-Vereinen und Einrichtungen der Behindertenhilfe geknüpft. Darüber hinaus werden Schnupper- und Aktionstage in den Vereinen angeboten.

Seh- und Hörgeschädigte gehen in Hamburg segeln

Der NRV Hamburg, die Segelabteilung des FC St. Pauli und der Hamburger Gehörlosen Sport Verein realisieren in einem Pilotprojekt gelebte Inklusion auf der Regattabahn: Zwei Menschen mit schwerer Sehbehinderung, zwei Sehende sowie vier Gehörlose werden J/70-Teams zur Kieler Woche bilden und an den Start gehen. Unterstützt wird das Projekt von der Stadt Hamburg und der Reinhard Frank-Stiftung. Und auch die Klassenvereinigung der J/70 bezuschusst die Teilnahme an der Kieler Woche.

Beim NRV in Hamburg wird die Inklusion auf den Yachten des Clubs gelebt. Foto: Sven Jürgensen

Das Vorzeigeprojekt ist gelebte Inklusion und in dieser Form bisher völlig einmalig im Regattasport, vor allem weil weder die Boote auf etwaige spezielle Bedürfnisse zugeschnitten werden, noch besondere Bewertungsfaktoren die Teams als „gehandicapt“ berücksichtigen.

Entsprechend wichtig ist die Vorbereitung. Ab Ende März bereiten sich die Crews unter fachkundiger Begleitung intensiv auf die Kieler Woche vor. In 15 Trainingseinheiten wird zunächst auf der Alster trainiert. Drei Tage vor der Kieler Woche werden die Teams dann auf der Kieler Förde unter realen Bedingungen finale Trainings absolvieren, bevor es ernst wird und die Teams in die Kieler Woche starten.

Sven Jürgensen, Initiator dieses Projektes und mitverantwortlich für die inklusiven Segelprojekte im NRV, betont die Vorreiterrolle, die das Projekt für Inklusion im Segelsport spielen kann: „Was die Menschen in dem Projekt voneinander lernen, ist mehr als jede Wertung jemals spiegeln kann. Es ist ein Gewinn von Anfang an und für alle. Und wenn wir damit andere zum Nachmachen anregen, haben wir wirklich etwas erreicht.“

Auch die Stadt Hamburg ist begeistert: „Active City sind wir nur dann, wenn wir alle Menschen mitnehmen und gemeinsam Hürden überwinden. Der NRV ist hier eine treibende Kraft und zeigt mit der Anmeldung zweier inklusiver Segel-Crews zur Kieler Woche, wie durch Sport Barrieren fallen und Gemeinschaft entsteht. Das ist Sport für alle, wie wir ihn mit unserer Active-City-Strategie fördern wollen. So kommen wir dem Ziel, die inklusivste Stadt Deutschlands zu werden, wieder ein Stück näher“, sagt Sportsenator Andy Grote.

Wachwechsel beim DHH

Der bisherige Geschäftsführer Lutz-Henning Müller hat sich entschieden, nach 22 Jahren eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.

Der Verwaltungsrat und der Vorstand des DHH sprachen Müller ihren Dank für die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen beiden Jahrzehnten aus. Einstimmig würde als Nachfolger Hans-Christian Bentzin bestimmt. Er hat sich in über 15 Jahren als 1. Vorsitzender des Vereins für den DHH eingesetzt. Dieses Amt legte er nun gemäß der Satzung nieder. Der bisherige 2. Vorsitzende des DHH, Professor Dr. Dr. Tomas F. Hoffmann, wird den Vorsitz im Vorstand übernehmen.

Auszeichnung für AWN

Fünf Onlineshops für Bootszubehör wurden in diesem Rahmen getestet, indem mithilfe eines repräsentativen Online-Panels 2.353 Personen aus ganz Deutschland Stellung zur Frage nahmen, welcher der ausgewählten Marken von Shops für Bootszubehör sie am meisten vertrauen. Der Sieg ging an AWN.

Christoph Steinkuhl, CEO A.W. Niemeyer, freute sich über die erneute Auszeichnung: „Die Anstrengungen und Aktivitäten der letzten 16 Monate zahlen sich jetzt aus. Nach 5 Awards im letzten Jahr 2020 nun den Award ‚Ausgezeichnet‘, Testsieger 2021 bezüglich Markenvertrauen, zu bekommen ist schon etwas ganz Besonderes und macht uns sehr stolz. Das unterstreicht unsere unermüdliche Begeisterung für das einzig wahre Ziel:  DIE MARKE im Bereich Multichannel zu sein! Das ist unser täglicher Ansporn unsere Kunden, egal wo sie sind, immer und überall zu erreichen und mit hoher Fachberatungskompetenz auch mit schwierigen Problemlösungen behilflich zu sein, das ist unsere AWN-DNA. Damit stärken wir nachhaltig unseren AWN Markenkern und sorgen für Vertrauen in die Marke, mit der größten Erfahrung von über 275 Jahren.“

Die März-Ausgabe von segeln

Mittwochabend, der 27. Januar 2021. So wie wahrscheinlich die gesamte deutsche Segelwelt hocken wir gebannt vor den Bildschirmen. Unsere Redaktion sitzt virtuell zusammen und verfolgt, wie Boris Herrmann durch die Biskaya heizt. Kurs: das Podium der Vendée Globe. Auf SegelReporter.com begleiten wir den Kampf um das Podium bereits den ganzen Tag in einem Ticker und berichteten in den 79 Tagen zuvor regelmäßig über die Seglerinnen und Segler der Vendée Globe 2020/21. Meine Kolleginnen und Kollegen haben beispielsweise faszinierende Porträts der Teilnehmer wie beispielsweise von der Deutsch-Französin Isabelle Joschke recherchiert und verschriftlicht. Wenn Sie noch mehr wissen wollen, stöbern Sie ruhig etwas in den Archiven von SegelReporter.com!

Die Vendée Globe hat nicht nur uns begeistert. Wir bekamen zahlreiche Zuschriften von Menschen, „die mit Segeln nichts am Hut haben“, aber jeden Beitrag über die Vendée Globe mit Begeisterung lasen. Diese Regatta hat Heldinnen und Helden geboren. Selten waren die Zuschauer so nah am Geschehen. Wir waren bei den Höhen und Tiefen an Bord dabei. Gerade Boris Herrmann nahm uns mit an Bord und ließ uns daran teilhaben, wie er das Abenteuer seines Lebens bestritt. 

Kein Wunder, dass die Nation an jenem Mittwochabend mitfiebert. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Boris schon längst in die Herzen der Deutschen gesegelt. Als auf den Livebildern Charlie Dalin als Erster durch das Ziel segelt, kommt etwas Unruhe in unsere virtuelle Redaktions-Runde. Mit den Livedaten von Boris‘ Schiff scheint etwas nicht zu stimmen. Ein abrupter Geschwindigkeitsfall lässt uns zuerst an eine Halse denken. Doch der Wind hat nur ganz leicht gedreht und eine Halse wäre nicht zu erklären gewesen. Wir ahnen, dass etwas passiert sein muss. Segel gerissen, Kollision? Aus einer seriösen Quelle bekommen wir schließlich Gewissheit: eine Kollision, aber Boris unverletzt. Das Podium verloren, der Held geboren.

Mein Kollege Carsten Kemmling hat das Rennen von Boris Herrmann zusammengefasst. Einst schrieb Carsten das erste Porträt des jungen, zielstrebigen Seglers Boris Herrmann. Jetzt schreibt Carsten wieder über Boris. Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Karriere. Über den Mann, der jetzt schon Legende ist.

Unsere Themen

  • Boris Herrmann: In die Herzen gesegelt – Boris Herrmanns Aufstieg in die Weltelite
  • Test: Sailart 18
  • Technik: LED-Navigationsbeleuchtung
  • Praxis: Segel- und Leinenpflege
Jetzt versandkostenfrei bestellen!

Mitreißende Sportler

Die neue Ausgabe der Segler-Zeitung lesen:

Was machst Du eigentlich im Winter?“ Seit diesem Jahr sind die Zeiten vorbei, in denen man als Segelsportler oder -Berichterstatter diese Frage beantworten musste. Segeln ist angekommen im breiten Bewusstsein.

Sprunghaft ist das Verständnis gewachsen, dass es sich um einen weltumspannenden Sport handelt – von engagierten Athleten betrieben das ganze Jahr hindurch.

Im besten Sinne haben Segler*innen ihren Sport in Szene gesetzt – mit feins- ten Attributen: Abenteuer, Hochtechnologie und Höchstleistung stehen ebenso für das Segeln wie das Bemühen um Nachhaltigkeit und Sportsgeist.

Boris Herrmann hat sich seinen persönlichen Traum erfüllt; er hat als erster Deutscher die Vendée Globe beendet. Er hat es verstanden, seinen Sport mit dem guten Zweck zu verknüpfen. Befeuert durch eine Topplatzierung, bestärkt durch die Corona-bedingte Sehnsucht nach einem Ausbruch aus dem Alltag fand sei- ne intensive Medienarbeit auf den sozialen Kanälen Zugang in die klassischen elektronischen Medien und mündete schließlich in eloquenten TV-Auftritten. Im Kielwasser seines Abenteuers hat Boris Herrmann den Segelsport mitgerissen.

Plötzlich wurde greifbar, was sonst im Verborgenem blieb. Moderne Technologie transportierte Einblicke ins Segelns, das wie nur wenige Sportarten nicht allein von Leistungsfähigkeit und Einsatzwille, sondern auch von Verantwortungsbe- wusstsein für sich und andere abhängt. Eindrucksvoll bewiesen die Solo-Segler, wie sie füreinander um das Leben kämpfen, wie sie sich miteinander im Ziel freu- en. Die Rettung von Kevin Escoffier zeigte die Gewalt der See, die nur bezwungen werden konnte durch den Zusammenhalt der Akteure – trotz aller Konkurrenz.

Teamgeist und Seemannschaft machen den Segelsport aus, selbst in Millionen- Spielen wie der Vendée oder dem America’s Cup. Letzterer mag daherkommen wie das Spielzeug von Milliardären, doch in der Not sind sich auch die Superstars nicht zu schade, handfest anzupacken, um das Boot des Gegners zu retten.

Die großen Segel-Ereignisse dieses Winters, ihre Dramen und Protagonisten haben dem Segeln einen riesigen Schub gegeben. Jetzt gilt es, das Eisen zu schmieden. Das nächste Großereignis bietet weitere Gelegenheit dazu. Sollte Olympia stattfinden, hat der DSV gute Chancen auf Medaillengewinne. Allen voran Laser-Weltmeister Philipp Buhl: Der 31-Jährige ist eine Vorzeigeathlet, als langjähriger Athletensprecher des DSV auch mit Engagement über seine Person hinaus. Die User von Sail24 und Segelreporter haben Philipp Buhl zum Segler des Jahres 2020 gewählt – in einer knappen Entscheidung, in der sich zeigte, dass nicht nur die Leistung zählt, sondern auch der Einsatz der sozialen Medien.

Das Jahr hat spannend begonnen, lassen Sie uns die Daumen drücken, dass uns die weitere Entwicklung noch viele mitreißende Momente beschert.

Die neue Ausgabe der Segler-Zeitung lesen:

Rückenwind für die TW 2021

Das wissen die Segler und Klassenvereinigungen hoch einzuschätzen. Das Interesse an der TW ist ungebrochen. Im Interview geben Frank Schärffe, Geschäftsführer der Travemünder Woche gGmbH, und Jens Kath als Sportlicher Leiter Auskunft über den Stand der TW.

Frank Schärffe (links) und Jens Kath erklären im Interview das Programm der Travemünder Woche. Fotos: segel-bilder.de

Die Travemünder Woche soll kein zweites Mal ausfallen. Das ist der klare Wille der Organisatoren, und der wird auch von der Hansestadt Lübeck mitgetragen.
Frank Schärffe: Ja, das ist ein Glück so. Wir als Veranstalter, als Segelclub, haben dabei natürlich die sportliche Wertigkeit der Travemünder Woche im Blick. Die wird uns in jedem Jahr dadurch bestätigt, dass viele nationale und internationale Klassen hier ihre Meisterschaften segeln. Diesen Status gilt es in der Segelwelt zu erhalten. Die Stadt sieht das ähnlich. Sie hat natürlich die Bedeutung des Standortes Travemünde als Segelsport-Standort im Blick, und dazu gehört zweifellos die Travemünder Woche, die das seit Jahrzehnten, insgesamt über 130 Jahre nachweist.

Das bedeutet: Die Stadt unterstützt tatkräftig die Veranstaltung in diesem Jahr?
Frank Schärffe: Diese Zusage haben wir. Nähere Untersuchungen, was es bedeutet, die Travemünder Woche unter diesen besonderen Bedingungen in 2021 durchzuführen, müssen noch diskutiert werden. Aber es gibt erste Kalkulationen, die wir gemacht haben. Daraus ergibt sich auch das Erfordernis, die Travemünder Woche finanziell zu unterstützen. Denn wir haben außer den Meldeeinnahmen keinen nennenswerten Einnahmen in diesem Jahr, die zur Finanzierung des Sportbereiches beitragen können. Daher sind wir auf die Hilfe der Stadt angewiesen.

Die Situation gibt es vor: Segeln steht zur Travemünder Woche 2021 im Mittelpunkt. Was ist an Land in diesem Jahr möglich?
Frank Schärffe: Das ist aus heutiger Sicht, Anfang Februar, schwer zu sagen. Das Infektionsgeschehen, womit wir es im Juli zu tun haben werden, ist noch offen. Wir gehen in den Planungen davon aus, dass wir die Segelwettbewerbe möglichst plangemäß durchziehen wollen. An Land hingegen werden wir aller Voraussicht nach eine Situation haben, dass ein Festival, so wie es über die Jahre gewohnt ist, nicht möglich sein wird. Es wird aller Voraussicht nach keine große Partymeile, keine großen Festivalflächen, keine Partyzone am Strand geben. Insofern wird sich das Landprogramm, wenn es denn zulässig ist, auf wenige abgegrenzte Flächen beschränken. Das bedeutet, dass ein Finanzierungsbeitrag, der ansonsten für die TW aus dem Landprogramm heraus sehr wichtig ist, in diesem Jahr nicht kommen wird.

Es werden in jedem Fall besondere Maßnahmen getroffen werden müssen, denn es werden zwischen 1000 und 2000 Aktive erwartet. Auf welche Szenarien muss sich die Travemünder Woche einstellen?
Frank Schärffe: Die Travemünder Woche ist als Großveranstaltung in jedem Jahr schon eine Herausforderung, die mit 300 Ehrenamtler durchgeführt wird. Aber in diesem Jahr sehen wir uns vor besonderen Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Corona-Regeln und Auflagen, die wir zu erwarten haben. Wir sind dabei, ein umfangreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept auf die Beine zu stellen. Es deutet sich an, dass wir an unseren verschiedenen Stellplatz- und Bootslager-Standorten wirklich restriktive Maßnahmen wie Abgrenzungen, Zugangskontrollen, Personen-Akkreditierungen durchführen müssen, wobei noch nicht klar ist, wie viele Personen auf den einzelnen Flächen der Travemünder Woche im Juli zulässig sein werden. Aber darauf stellen wir uns ein. Das bedeutet eine deutlich umfangreichere Infrastruktur mit deutlich höheren Kosten, als wir es in den normalen TW-Jahren gewohnt sind.

Das heißt: Weniger Einnahmen und größere Ausgaben, die von den Veranstaltern allein nicht zu leisten sind. Auf welche öffentlichen Mittel kann man hoffen?
Frank Schärffe: Aus heutiger Sicht, ist es nur die Stadt Lübeck, die uns mit besonderen Mitteln helfen kann, damit die Travemünder Woche in diesem Jahr durchführbar sein wird und damit weiterhin bestehen kann. Denn ein Verein als Veranstalter kann diese immensen Infrastrukturkosten, die Kosten, die mit den Hygieneauflagen verbunden sein werden, nicht tragen. Gar keine Frage!

Die sportlichen Planungen für 2021 sind weitgehend abgeschlossen. Wie ist die Travemünder Woche aus dem Absagejahr 2020 herausgekommen?
Jens Kath: Fast gestärkt, kann man sagen. Wir haben es geschafft, viele Meisterschaften, die im vergangenen Jahr ausgefallen sind, in dieses Jahr rüber zu nehmen. Viele Klassen haben gleich angefragt. Und unser Kalender war ohnehin gut gefüllt, denn wir planen zum Teil drei, vier Jahre im Voraus. Das Feld ist super gut aufgebaut, ein guter Mix aus allem: alt und jung, langsam und schnell, viele Leute an Bord, wenig Leute an Bord – richtig spannend.

Was sind die Höhepunkte und Meisterschaften? Wie viele Teilnehmer in wie vielen Klassen werden erwartet?
Jens Kath: Wir könnten wohl die 1000er-Marke knacken. Es war schon im vergangenen Jahr geplant, dass mehr als 1000 Boote zu uns kommen. Ein Höhepunkt wird die Europameisterschaft der Laser 4.7 sein. Das können um die 350 Boote, mit Jugendlichen von 12 bis 16 Jahren an Bord, werden. Das wird das größte Feld. Die jugendliche Zweimann-Jollen RS Feva, die ihre Weltmeisterschaft segeln, die wir schon im vergangenen Jahr geplant hatten, werden um die 150 bis 200 Boote. Wenn alles gut geht. Die Waszp haben wir mit dabei, als Foil-Klasse. Also etwas Spektakuläres, Schnelles, Schnittiges. Insgesamt werden wir gut besetzt sein. Wir haben fast alle Regattabahnen im Betrieb, die wir betreiben können. Also neun Stück. Natürlich müssen wir noch hin und her schachteln, planen, wie alles passt. Denn die Frage ist, kommen alle Klassen in der Stärke, wie es gedacht ist. Wir haben aber Hoffnung mit Blick auf andere Regatten, dass viele Meldungen eingehen werden. Mit rund 20 Klassen sind wir gut gefüllt.

Das große Ziel in der sportlichen Organisation an Land wird sein, möglichst kontaktlos zu agieren. Welche Neuerungen wird es aufgrund der Lage geben?
Jens Kath: Man muss sich vorher angucken, wo kommen die Segler zusammen: Das ist das Skippersmeeting, das sind die Eincheck-Bereiche, die Eröffnungsfeiern und Siegerehrungen. Da müssen wir Maßnahmen treffen. Wenn man an das Einchecken denkt, dann geht das weitestgehend online, so dass die Segler nur noch mal vorbeikommen müssen, um sich ihr Teilnehmer-Täschchen bei uns abzuholen – nach einem online klar gebuchten Termin. In der Kommunikation kann man auf das Noticeboard, um das sich die Segler sonst versammeln, verzichten. Das geht schon länger online. Wir arbeiten an einem eigenen Messenger-Programm, über das wir die Teilnehmer erreichen können. So können wir mitteilen: Hier gibt es was Neues! Es muss sich also niemand mehr vor einem überfüllten Noticeboard versammeln und ist trotzdem gut informiert, weiß immer was Sache ist. Bei Siegerehrungen und Eröffnungsfeiern sind wir noch in der Findungsphase. Da muss man abwarten, wie die Situation im Sommer sein wird. Es gibt verschiedene Szenarien von – im schlimmsten Fall – gar keiner Siegerehrung bis hin zum kleinen Kreis oder – worauf wir hoffen – in einem erweiterten Kreis.

Das hört sich danach an, dass aus der Not zumindest im Teil eine Tugend gemacht wird, dass einige Maßnahmen auch in die Zukunft mitgenommen werden.
Jens Kath: Ja, klar. Wenn man an den Messenger-Dienst denkt, auf jeden Fall. Wir haben auch schon seit 2019 unseren virtuellen Flaggenmast im Betrieb. Es muss also niemand mehr die Nase aus seinem Zelt stecken, um die Flaggensignale zu sehen. Das geht auch auf dem Tablet oder Smartphone. Solche Dinge werden wir jetzt noch verstärkt auch für die Zukunft einführen.

Welche Erwartungshaltung gibt es an die Seglerinnen und Segler? In welchen Bereichen sind die gefordert, welche Abstriche müssen die akzeptieren?
Jens Kath: Wir gehen davon aus, dass alle mitmachen wollen. Wir haben uns über ein Jahr an die Corona-Maßnahmen gewöhnt. Aber es geht ja um das Seglerische. Die Menschen, die zu uns kommen, wollen segeln. Wir wollen Segeln auf Weltklasseniveau bieten. Die Travemünder Woche ist zwar dafür bekannt, dass es eine gute Symbiose gibt aus Festival und Segelsport. Aber das Festival wird in diesem Jahr vielleicht gar nicht, und wenn nur eingeschränkt stattfinden. Auf die Beachparty nach dem Segeln werden die Teilnehmer in diesem Jahr garantiert verzichten müssen. Ob die Meisterschaftsempfänge auf der „Passat“, die mit der Hansestadt Lübeck durchgeführt werden, machbar sind, müssen wir noch sehen. Das wird wohl schwierig. Hier wird man Abstriche machen müssen. Aber wir werden alles dafür geben, dass das Segeln gut funktioniert.

Kurzum: Die Organisatoren freuen sich auf die Segler. Nach dem Absagejahr geht es jetzt wieder nach oben?
Jens Kath: Na klar. So hoffen wir das. Wir tun alles dafür, und wir sind fest davon überzeugt, etwas Gutes stattfinden zu lassen. Es sollen alle Spaß haben, sie sollen faire Wettbewerbe und gute Bedingungen vorfinden.

Regattaprogramm (Stand: 18. Februar)

Die Laser 4.7 werden zu ihrer EM wohl das größte TW-Feld in 2021 stellen. Foto: segel-bilder.de

Meisterschaften:
24.-26. Juli: WM RS Venture Connect
25.-29. Juli: WM RS Feva
25.-29. Juli: Jugend-WM RS Aero (U21)
25.-30. Juli: EM Laser 4.7 (weiblich und männlich)
27.-31. Juli: EM Splash (Blue und Red)
24.-28. Juli: Euro-Cup Waszp
24.-27. Juli: Euro-Cup Trias
25.-27. Juli: IDM Korsar
27.-31. Juli: IDM Canoe Taifun
27.-31. Juli: IDM Canoe IC
28.-31. Juli: IDM Kielzugvogel
24.-26. Juli: German Open J/22
24.-26. Juli: German Open J/24
25.-27. Juli: German Open RS Aero

Ranglistenregatten:
24.-26. Juli: Laser Standard
24.-26. Juli: Laser Radial
24.-27. Juli: Finn Dinghy
29.-31. Juli: O-Jollen
28.-31. Juli: Conger
29. Juli – 1. August: Formula 18
29. Juli – 1. August: A-Cat
 
Seesegeln:
23.-27. Juli: Hanse Baltic Challenge (Rund Rügen)
24.-25. Juli: ORC Up&Down
31. Juli – 1. August: ORC Mittelstrecke