Kategorie: sail24.com

„Blue Innovation Dock“ auf der boot 2022

Das BID bringt Unternehmen, Visionäre, Investoren und Politiker zusammen, um die Branche fit für die Zukunft zu machen und Nachhaltigkeit und Innovation durch die einzigartige Plattform der boot Düsseldorf zu fördern. Dieses außergewöhnliche Forum, das während der gesamten Messe stattfindet, wird die Schritte zu einer nachhaltigen Entwicklung der Branche diskutieren.

Die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) kündigt ihre Teilnahme am Blue Innovation Dock mit einem hochrangigen politischen Panel über die Entwicklung eines nachhaltigen Küsten- und Meerestourismus an. Dabei geht es um die Ausweitung neuer und bestehender Reiseziele für den See- und Binnentourismus sowie um die staatliche Unterstützung für Jachthäfen und andere Bootsinfrastrukturen.

Das BID wird aktiv von der European Boating Industry (EBI) unterstützt und wird im kommenden Januar zum ersten Mal ein Zeichen für die Nachhaltigkeit setzen. Mit dem Forum wollen boot und EBI in einem besonderen Rahmen den Fokus auf neue, zukunftsorientierte Ansätze legen und Politik und Industrie zum Handeln und zur Entwicklung von Impulsen ermutigen. In einer eigenen BID-B2B-Lounge an der Bühne in der Halle 9 wird es Gelegenheit zum Networking bieten. Die Themen reichen von neuen Antriebssystemen bis hin zu Investitionsmöglichkeiten und nachhaltigem Bootstourismus sowie der zukünftigen Entwicklung der Infrastruktur von Marinas.

Zuvor hatte die boot Düsseldorf mit dem „ocean tribute“ Award gemeinsam mit der monegassischen Fürst Albert II Stiftung und der Deutschen Meeresstiftung einen Meeresschutzpreis ins Leben gerufen und nachhaltigen und visionären Projekten eine Heimat auf dem “love your ocean”-Stand in der Halle 11 auf der Messe gegeben. Sie ist damit wichtiger Innovationstreiber der Wassersportbranche und knüpft mit dem BID an diese Tradition an.

Neben der erfolgreichen Partnerschaft zwischen EBI und der boot Düsseldorf für das jährliche „International Breakfast Meeting“ wird die Zusammenarbeit nun ausgeweitet, um die wichtigsten Herausforderungen an die Branche anzugehen und Lösungen zu finden. Die EBI präsentiert damit auf der boot Düsseldorf 2022 die Triebkräfte einer nachhaltigen maritimen Industrie, gestaltet das Programm des BID und wird spannende Referenten und Panelteilnehmer gewinnen können.

boot Düsseldorf Project Director Petros Michelidakis: “Ich freue mich sehr, dass wir mit der boot einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen werden. Wir werden mit dem Blue Innovation Dock den Unternehmen, internationalen Verbänden und weltweiten Organisationen eine öffentliche Plattform bieten, auf der sie Innovationen, neueste Antriebstechnik oder nachhaltige Materialien für den Bootsbau vorstellen werden. Um das Thema in eine breite Öffentlichkeit über die Messe hinaus präsentieren zu können, werden die Highlights aus dem BID gestreamt und können auf boot.de live verfolgt werden. Damit geben wir dem Gedanken der Nachhaltigkeit über den Bootssektor hinaus den Raum, der ihm zusteht.“

Philip Easthill, Generalsekretär der EBI, erklärt: “Unsere Branche ist sich der Notwendigkeit bewusst, sich in Richtung Nachhaltigkeit zu bewegen. Das Blue Innovation Dock ist eine Gelegenheit, diesen Wandel zu präsentieren, die neuesten Innovationen zu entdecken und innerhalb unseres Sektors und darüber hinaus zusammenzuarbeiten. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt gemeinsam mit unserem Partner boot Düsseldorf ins Leben zu rufen und damit einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu machen.”

Virtuelles Regelkundeseminar

Die Termine finden in modularer Form abends unter der Woche statt und beschäftigen sich mit den aktuellen Wettfahrtregeln Segeln. Durchgeführt werden die Seminare in Kleingruppen – dies bietet viel Platz um eigene Erfahrungen und Fragestellungen der Teilnehmenden von der Regattabahn im Seminar auszutauschen und zu diskutieren. Dabei wird nicht einfach “Regel für Regel” durchgesprochen, sondern praxisnah anhand vieler Beispiele der Ablauf einer Wettfahrt in den verschiedenen Situationen vom Start bis ins Ziel erklärt und diskutiert.

Die Anmeldung zu den Seminaren ist über die “Akademie” des Landes-Segler-Verbandes Baden-Württemberg möglich: https://akademie.seglerverband-bw.de

Die Seminare sind offen für Seglerinnen und Segler aus allen Landesverbänden.

Die November-Ausgabe von segeln

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der Bootseigner emsig an ihren Booten arbeiten. Die Segel werden abgeschlagen, das Schiff wird ausgeräumt und schneller als gedacht, hängt das Boot auch schon wieder im Kran. Ich muss zugeben, dass es für mich die schlimmste Zeit des Jahres ist. Es hat etwas Trübseliges, die Schiffe ins Winterlager zu schicken, die allgemein ein trauriger Ort sind. In der Vergangenheit habe ich diesen Zeitpunkt immer wieder hinausgezögert, stand dann teilweise im November bei Temperaturen um 0 Grad unterm Kran und habe alles verflucht. Im Wasser überwintert habe ich auch, doch nun geht es wieder an Land – aber früher als sonst. Dennoch muss die Arbeit getan werden und jetzt können wir den Grundstein für die nächste Saison legen. Denn wenn wir jetzt Schäden an Schiff oder Ausrüstung erkennen, lassen sie sich bis zum Frühjahr in der Regel auch beheben.

In dieser Ausgabe widmen wir uns daher auf zehn Seiten dem Einwintern, und legen einen Fokus auf das Rigg. Ergänzt um Checklisten der weiteren Eiwinterarbeiten sollten Sie gut gerüstet durch den Winter kommen.
Während bei uns die Schiffe eingemottet werden, bäumen sich die Charterreviere im Mittelmeer noch ein letztes Mal auf. Meine schönsten Mittelmeertörns fanden eigentlich allesamt in der Vor- oder Nachsaison statt. Warum also nicht noch eine Woche in Kroatien verbringen? Das Wasser der Adria ist noch warm, es ist nicht zu heiß und genügend Wind sollte auch wehen. Unser Reise-Autor Carl Victor beschreibt in dieser Ausgabe einen Törn in Kroatien und konzentriert sich nur auf eine Insel: Hvar. Sein Artikel zeigt, dass es nicht das große Inselhopping durch Dalmatiens Inselwelt sein muss, sondern dass eine Insel schon reicht. Ankerbuchten, kleine bis große Städtchen und malerische Leuchttürme befinden sich auf Hvar. Das reicht sogar für mehrere Urlaube. Und übrigens: in der Nachsaison lässt sich eventuell auch noch ein Liegeplatz am Kai der gleichnamigen Stadt ergattern.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Saisonausklang! Auf dem Weg ins Winterlager oder in einer Bucht im Mittelmeer.

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Personalwechsel bei Messe Friedrichshafen

Zum 1. Oktober 2021 hat Frank Gauß (44) die Nachfolge von Wolfgang Köhle, der nach 29-jähriger Leitfunktion bei der Messegesellschaft in den Ruhestand wechselt, angetreten. Frank Gauß arbeitet seit 2008 bei der Messe Friedrichshafen und betreut seither die Medienarbeit vielfältiger Veranstaltungen und Unternehmensthemen. Er gestaltete die Erweiterung der Pressearbeit hin zur gesamten Unternehmenskommunikation und übernahm seit 2015 als stellvertretender Abteilungsleiter weitere Verantwortung. Nach dem Studium der Sport, Medien und Kommunikationswissenschaften, Redaktionstätigkeiten bei diversen Medienunternehmen im Großraum München, Volontariat und Redakteurstätigkeit bei ProSiebenSat.1 Media wechselte er 2008 von der Fernsehbranche in die Messewelt am Bodensee. Zu seinen Kernprojekten zählen hier unter anderem die kommunikative Betreuung der Leitmessen Eurobike und Aero.

Wolfgang Köhle geht in den Ruhestand. Foto: Messe Friedrichshafen

„Ich freue mich, dass wir mit Frank Gauß die erfolgreiche Arbeit unserer Pressestelle und Kommunikationsabteilung fortführen können und neue Impulse setzen. Mit seiner überzeugenden Persönlichkeit, seiner Fachkompetenz und jahrelangen Erfahrung als Kommunikationsprofi bringt er die besten Voraussetzungen für diese Aufgabe mit. Gleichzeitig bedanke ich mich bei Wolfgang Köhle, dass er die Presseabteilung mit sehr großem Engagement über Jahrzehnte hinweg geleitet und geprägt hat“, erklärt Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen.  Der Montag der Interboot war Köhles letzter Arbeitstag, so dass sich die Wassersport-Journalisten nach jahrzenterlanger vertrauensvoller Zusammenarbeit von Wolfgang Köhle verabschieden konnten.       

Boot & Fun Berlin 2021: Back to boat

Kurz nach Ende der Saison können sich Wassersportler und Wassertouristen auf dem Berliner Messegelände auf die kommende Saison vorbereiten. Die Berliner Bootsmesse gilt als eine der großen Bootsmessen für Binnen- und Küstengewässer. Eröffnet wird die Boot & Fun Berlin am 10. November mit der “Gala-nacht der Boote”. An fünf Tagen, von Mittwoch bis Sonntag, präsentieren rund 700 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen. 

Gleich vier Hallen sind Motorboothallen. Während in den Hallen 1.2, 2.2 und 3.2 Motorboote, Aluboote und Stahlboote von Marken wie Aqualine, SeaRay, Maxima Boats und Interboat ausgestellt werden, ist der hub27 den Motoryachten vorbehalten. Die Halle bietet genau das richtige Ambiente für die Exponate aus dem Premium-Segment. Luxusmarken wie Galeon, Prestige, Bavaria, Marex, Jeanneau, Cranchi und Beneteau werden hier unter anderem zu sehen sein. 

Premierenshow mit Weltneuheiten 

Besucher können auch in diesem Jahr auf eine Vielzahl von Premieren gespannt sein, die sie exklusiv vor Ort erleben können. Drei Weltneuheiten sind dabei besonders hervorzuheben: Fichtner Marine präsentiert mit RioCamper und ExploCamper gleich zwei Weltpremieren. Beide Modelle der polnischen Werft Sunhunter Yachts könnte man als Hausboote-To-Go bezeichnen. Das Leergewicht der Boote mit Trailer liegt unter 3,5 Tonnen und die Maße der Boote erlauben das Trailern ohne Sondererlaubnis überall dorthin, wo der Eigner es braucht.

CBC Cityboats präsentiert mit den Modellen der Alpha-Reihe, Festrumpf-Schlauchboote der Marke Alpha Ribs, die ebenfalls Weltpremiere auf der Boot & Fun Berlin feiert. Mit beeindruckenden Proportionen und agiler Fahrdynamik gleiten diese Boote immer souverän und weich, selbst durch raue See. Keck-Boote stellt mit der Velvette 24 Euphoria ein Premierenboot vor, dessen Name Programm ist. Dank der Doppelkoje im Bug, ist sie die perfekte Begleiterin für das Wochenende oder den Tagestrip mit der Familie. 

Tickets ab sofort online erhältlich 
Tickets für die Boot & Fun Berlin sind ab sofort im Onlineshop unter www.boot-berlin.de/de/berlin/www.boot-berlin.de/de/berlin/ erhältlich. Das Tagesticket kostet 17 Euro. Beim Kauf des Tickets im Onlineshop erfolgt eine Vorregistrierung für einen bestimmten Besuchstag.

Über die Boot & Fun Berlin
Die Boot & Fun Berlin präsentiert im Zentrum von Europas größtem Binnen- und Wassersportrevier eine beeindruckende Marken- sowie Modellvielfalt rund um den Wasser- und Outdoorsport. Auf dem Berliner Messegelände lassen Wassersportbegeisterte die Saison ausklingen und informieren sich über die neuesten Trends des kommenden Jahres. Besucher können angesagte Wassersportarten vor Ort ausprobieren. Ergänzt wird das umfangreiche Angebot durch die angeschlossene Messe Angelwelt Berlin.

„On water“-Tage: Gründl lädt in den Sandtorhafen

Das Gründl-Team steht jeweils von 10 bis 16 Uhr für Besucher an den Magellan-Terrassen bereit. Mit vor Ort ist natürlich auch eine Auswahl von Booten, die direkt Probe gefahren werden können. Zur Verfügung steht unter anderem eine Jeanneau Yachts 51.

Aber damit nicht genug: Außerdem geplant ist eine Meet & Greet Owners Night (30. September, ab 16 Uhr), in deren Rahmen Eigner Neuheiten und Projekte aus der Welt des Wassersports entdecken können, sowie ein eMobilitäts-Dialog (28. September, ab 16 Uhr), der sich rund um das Thema „Elektromobilität auf dem Wasser“ drehen wird.

Die Veranstaltung findet unter dem 2G-Modell (geimpft oder genesen) der Hamburger SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung statt. Besucher müssen einen entsprechenden Nachweis mitbringen.

www.gruendl.de

Drei Nominierungen für Bavaria C38

In den USA setzten die Magazine Cruising World und Sail die Bavaria C38 auf die Liste der Finalisten. In Frankreich nominierte das Voile Magazin die Bavaria C38 und wird Anfang Oktober mit ihrer Jury das Boot vor La Rochelle testen. 

Bereits bei den Awards in 2021 räumte die Bavaria C42 zwei Preise ab. Sie wurde unter anderem zur Segelyacht des Jahres in Frankreich gekürt. 

Wie die Bavaria C42 überzeugte die Bavaria C38 bisher bei allen Pressetests mit schnellen Segeleigenschaften und einem unglaublich großen Raumangebot unter Deck. Das Konzept wurde vom Bavaria-Entwicklungsteam in Zusammenarbeit mit Cossutti Yacht Design erarbeitet. Unter Deck bietet die Bavaria C38 wahlweise ein 2- oder 3-Kabinenlayout mit großem Salon. Welchen der Awards die Bavaria C38 gewinnt, steht ab Januar 2022 fest.

Herbstaktion: AWN gibt einen aus

Bei einer Onlinebestellung muss der Code SAISONFINALE21 eingegeben werden, um den Rabatt zu aktivieren. „Bei unserer Message geht es einfach darum, nochmal alles aus der Saison rauszuholen, sich zu leisten, was man sich schon immer anschaffen wollte, ja vielleicht sogar etwas für die Seele zu kaufen, da wir alle wegen Corona schon genug Durststrecken und Hindernisse erleben mussten“, heißt es dazu von AWN. Ausgenommen von dem Rabatt sind preisgebundene Artikel wie Bücher, (elektronische) Seekarten, Aktionsartikel (z.B. das Angebot der Woche bzw. des Monats, Jubiläums-Angebote), Gutscheine sowie Boote, Motoren & Trailer. Die zehn Prozent sind nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. 

www.awn.de

Auf der Erfolgswelle: Boom in der Wassersportbranche hält weiter an

Die hohe Nachfrage an Booten und Funsport ist nach wie vor ungebrochen, wie die teilnehmenden Gäste des diesjährigen Branchengesprächs im Rahmen der Interboot eindeutig darstellten. Sowohl im Bereich der Segel- und Motorbootbranche als auch im Funsport sorgt die Corona-Pandemie für hohe Umsätze, starke Nachfrage, aber auch damit einhergehende Lieferschwierigkeiten und lange Wartezeiten. Ein positives Zwischenfazit ziehen die Beteiligten auch in Bezug auf ihre Teilnahme auf der Interboot: „Mit einem solchen Zulauf auf unserem Stand haben wir nicht gerechnet. Die ersten Messetage waren überragend, weshalb wir jetzt schon Vor-Corona-Niveau erreicht haben“, berichtet die Geschäftsführerin Ultramarin, Meichle + Mohr Marina, Sonja Meichle. Auf der internationalen Wassersport-Ausstellung zeigen noch bis Sonntag, 26. September rund 280 Aussteller Boote, Boards und Zubehör.

„Der Trend, das Boot als sicheren Rückzugsort für den Urlaub zu nutzen, ist ungebrochen“, berichten die teilnehmenden Gesprächspartner des Branchengesprächs einstimmig, das von Wassersport-Journalist Andreas Kling moderiert wurde. „Der Wunsch nach einem Boot und somit dem eigenen Feriendomizil ist auch nach anderthalb Jahren Corona-Pandemie präsent.“

Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft, Karsten Stahlhut, blickt auf eine „phänomenale Saison 2021“: Die Konjunkturaussicht befinde sich auf einem noch nie dagewesenen Niveau. Dadurch, dass seit Beginn der Corona-Pandemie Urlaub vorrangig im Inland verbracht werde, böten sich Europa sowie die Küstenregionen als Destinationen ideal an.

Günter Ambrosi, Sunbeam Watersports AG, erzählt von den Auswirkungen der hohen Nachfrage auf das Unternehmen: „Wir mussten die Werft umstrukturieren, um dem Boom gerecht zu werden. Die ‚Flucht auf das Wasser‘ hat unsere Verkäufe und Produktion schon im letzten Jahr erheblich steigen lassen“. Der Trend, den Urlaub in das eigene Land zu verlegen und Zeit am Wasser zu verbringen, sei ungebrochen. Zufrieden zeigt er sich auch mit dem Start der Interboot: „Die Messe ist für uns phänomenal angelaufen und unsere Weltpremiere ist ein echter Publikumsmagnet.“

Eine ähnliche Situation stelle sich in der Schweizer Wassersportbranche dar, erklärt der Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes, Vinzenz Batt. Es gebe nicht genügend Boote für die, die eines haben möchten. Zur ohnehin schon besonderen Situation führe auch der Fachkräftemangel zu Produktions- und Lieferschwierigkeiten, welcher mit Inseraten auf den eigenen Messeständen zu kompensieren versucht werde: „Nur so können wir die qualifizierten Fachkräfte finden, die wir so dringend brauchen.“

Ein Unternehmen, das gemeinsam mit der Interboot bereits seit der ersten Ausgabe im Jahr 1962 durch „dick und dünn“ geht, ist die Brunnert-Grimm AG aus Gottlieben in der Schweiz. Auch Peter Grimm schildert eine Situation, die er bis heute nicht erlebt habe: Für die 60. Ausgabe seien vom Unternehmen im Februar Boote bestellt worden, die bis zum heutigen Tag nicht produziert werden konnten. Auch der Schweizer berichtet von einem positiven Messestart: „Um 10:02 Uhr, also lediglich zwei Minuten nach Messe-Öffnung, ist unser Stand voll und es bestätigt sich, was ich seit Jahrzehnten an der Interboot schätze: Das fachkundige Publikum, das wirklich bereit ist, sich etwas anzuschaffen.“

„Das positive Feedback unserer Kundschaft bestätigt uns, dass das persönliche Treffen unverzichtbar ist“, erklärt der Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, Klaus Wellmann. „Bereits bis jetzt verzeichneten wir an den ersten dreieinhalb Messetagen zeitweise sogar die doppelte Anzahl an Wassersport-Fans auf dem Gelände als bei der Special Edition im vergangenen Jahr.“

Die Interboot präsentiert noch bis Sonntag, 26. September 2021 unter Berücksichtigung des bereits bewährten Schutz- und Hygienekonzeptes die ganze Welt des Wassersports. Sie ist von Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Tickets sind ausschließlich online erhältlich. Die Tageskarte kostet 13 Euro, ermäßigt zehn Euro. Die Familienkarte ist für 29 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen fünf Euro.

ntv kürt awn.de als besten Online-Shop

Dieser erneute Preis ist eine Konsequenz der Früchte des Erfolges von Geschäftsführer Christoph Steinkuhl, der seit November 2019 das Ruder des Traditionsunternehmens A.W. Niemeyer in der Hand hat und es sich zum Ziel gesetzt hat, awn in die Zukunft zu führen.

Christoph Steinkuhl: “Ich bin begeistert, was wir alles erreichen können, wenn der Wille da ist und man so eine großartige Mannschaft im Rücken hat. Die erneuten Awards von ntv und dem DISQ knüpfen an diverse Auszeichnungen an, die uns in meiner Zeit als CEO verliehen wurden, wie z.B. Deutschlands beste Händler des Handelsblatts oder Sieger Markenvertrauen Deutschland von Ausgezeichnet.org und wir sind zum “Händler des Jahres” nominiert worden! Das sind Signale, die uns in unserem Handeln bestärken und zeigen, dass wir die Segel richtig gesetzt haben. Ich freue mich riesig und danke allen Kunden, die uns an die Spitze gewählt haben!“

Der Preis wird zum sechsten Mal vom Nachrichtensender ntv gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) vergeben. Grundlage für die Auszeichnung ist eine umfangreiche Befragung von deutschen Konsumenten. Rund 50.000 Kundenmeinungen wurden eingeholt und über 730 Anbieter von den Verbrauchern bewertet.

Interboot 2021: Auftakt für die Messesaison

Alles, was schwimmt und Spaß im Wasser bringt, präsentiert die internationale Wassersport-Ausstellung (18.9. bis 26.9.2021): Segel- und Motoryachten, Elektroboote, Schlauchboote, Jollen, Kanus, Kajaks, Kites, Wakeboards, Surfbretter, Motoren, Elektronik, Kleidung und alle Arten von Zubehör haben im September am Bodensee in sechs Messehallen, im Foyer und im Freigelände West ihren großen Auftritt.

„Wir wollen der Branche wieder einen Treffpunkt bieten, den sie verdient hat. Nach einem Jahr ohne große Wassersportmesse in Deutschland ist die Freude bei allen Beteiligten riesig“, so Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Auch die Aussteller der ersten Stunde bereiten sich auf den runden Geburtstag der Wassersport-Ausstellung vor: „Als österreichische Werft ist die Interboot seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Messen für Sunbeam Yachts. Dieses Jahr feiern wir mit unserer neuen Sunbeam 32.1 auf der Interboot sogar Weltpremiere“, erklärt der Geschäftsführer von Sunbeam, Andreas Schöchl.

© Messe Friedrichshafen
Fernweh ade

Wer noch Tipps und Inspiration für den nächsten Segel- oder Motorboottörn sucht, erhält bei der Charter- und Törnberatung detaillierte Informationen zu einzelnen Revieren. Ob Kanaren, Türkei, Griechenland oder Karibik: Erfahrene Experten geben ihr Wissen kostenfrei weiter. Eine Anmeldung zur persönlichen Beratung unter www.interboot.de/charterberatung wird empfohlen.

Praxiswissen

Segel- und Motorbootfans sollten sich das Foyer West vormerken: Im Segel- & Reise-Kompetenz-Center gibt es nützliche Tipps rund um Traumreviere sowie klassische Daysailor-Konzepte und alternative Segellösungen. Vorträge rund um die Themen Segeln und Reisen warten auch auf der IBN-Aktionsfläche. Anregende Workshops und Seminare beinhaltet die Interboot Academy: Ob Blauwasserseminar, Astronavigation, UKW-Funkauffrischung, Radar-Plotterkurse und Mittelmeer-Charter-Seminar oder Sunset Cruising, Sunset Sailing und die Hafenmanöver Fresh Ups – hier ist für alle Wassersportbegeisterten etwas dabei. Für diese kostenpflichtigen Programmpunkte ist eine Anmeldung unter www.interboot.de/academy notwendig.

Gespannfahren trainieren

Im vergangenen Jahr ausgebucht, können Interessierte auch in diesem Jahr das Fahren mit dem Bootsanhänger üben und vertiefen. Unter fachkundiger Anleitung kann das Rangieren mit Trailer ausprobiert werden. Eine Anmeldung ist online unter www.interboot.de/trailertraining oder vor Ort möglich.

Interboot-Regatta

Bei der Interboot Trophy kommen Fans von hochklassigem Regatta-Sport voll auf ihre Kosten, wenn die Crews vor der Uferpromenade Friedrichshafens über die Startlinie segeln. Bereits zum dritten Mal wird die Interboot Trophy auf Booten der J/70-Klasse ausgetragen und vom Württembergischen Yacht-Club organisiert.

Boardsport

Anlaufpunkt für Fans von Brettern jeglicher Art ist die Halle A5: Hier wartet alles rund ums Surfen, Kiten, Wake­boarden und Wellenreiten. Neben Boards gibt es jegliches Zubehör sowie Bekleidung und die neuesten Trends.
Echtes Strand-Feeling kommt im Beach Kino auf: Spannende Filme rund ums kühle Nass sorgen für echte Urlaubsstimmung. Dem Trendsport SUP trägt das große Testbecken Rechnung und stellt einen Anziehungspunkt für Groß und Klein dar.

Lust auf Meer

Vier Highlights aus sieben Jahren Ozean-Faszination warten am Freitag, 24. September um 18 Uhr in Halle A2 beim großen Best-Of auf alle Film-Fans. Ob hawaiianische Surf-, Kite- und SUP-Action, Verfolgungsjagden zwischen Eisbergen oder knallharter Segelwettkampf: Die International Ocean Film Tour ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Interboot und versteht sich als Plattform und Sprachrohr für den Schutz der Meere. Der Eintritt ist im Messeticket inklusive.

Abtauchen auf der InterDive

Wassersportfans, die sich lieber im statt auf dem kühlen Nass aufhalten, kommen auf der Parallelveranstaltung InterDive auf ihre Kosten, die am zweiten Interboot-Wochenende von Donnerstag, 23. September, bis Sonntag, 26. September in der Halle B5 stattfindet.

Hygienekonzept

Der Zutritt auf das Messegelände ist nicht gestattet für Personen, welche die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen. Keinen Zutritt haben ebenso Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen und wenn seit dem letzten Kontakt noch keine 14 Tage vergangen sind. Grundsätzlich gelten für den Zutritt die „3 Gs“, also getestet oder vollständig geimpft oder genesen. Die entsprechenden Nachweise müssen zum Einlass vorgelegt werden.

In geschlossenen Räumen auf dem Messegelände besteht Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung. Zugelassen sind FFP2-Masken sowie medizinische OP-Masken.

Öffnungszeiten

Die Interboot 2021 findet von Samstag, 18. September bis Sonntag, 26. September 2021 in Friedrichshafen am Bodensee statt. Geöffnet ist von Montag bis Donnerstag, von 10 bis 17 Uhr und von Freitag bis Sonntag, von 10 bis 18 Uhr.

Eintrittspreise

Die Tickets sind ausschließlich online erhältlich. Die Tageskarte kostet dreizehn Euro, ermäßigt zehn Euro. Die Familienkarte ist für 29 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen fünf ­Euro.

In eigener Sache: Die Boating Unit der Ebner Media Group mit SegelReporter, Sail24, MotorBoot Online sowie den Magazinen Segler-Zeitung, segeln, MotorBoot Magazin und Wassersport Wirtschaft ist natürlich auf der Interboot vertreten. Sie finden uns in Halle A4 am Stand 402.

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Medaillen, Meldemoral und Messesaison

Die Erfolgsserie der deutschen Segler wird auch nach den Olympischen Spielen fortgeschrieben. Natürlich sind olympische Medaillen etwas für die Geschichtsbücher. Und in die haben sich Lutz/Beucke, Heil/Plößel und Kohlhoff/Stuhlemmer eingetragen. Aber auch von Welt- und Europameisterschaften in ORC und nicht-olympischen Klassen gibt es äußerst Erfreuliches zu melden.

Bei der ORC-WM in Estland holten deutsche Yachten Gold, Silber und Bronze. Beim 49. Rolex Fastnet Race gewann die Nachwuchscrew um Katrina Westphal den 2. Platz, und Paul Farian wurde Vize-Europameister in der Waszp – um nur einige der jüngsten Erfolge zu nennen. Ob das nur eine Momentaufnahme ist, wird die Zukunft zeigen.

Während wir dieses Heft produzieren, beginnt die Kieler Woche. Im olympischen Jahr und unter Pandemiebedingungen wird es eine komplett andere Kieler Woche, die bis auf ILCA 6 und die neuen iQ-Foils (in Paris olympisch) auf die olympischen Klassen verzichten muss. Für viele Olympioniken ist die Luft raus, für andere stehen Europameisterschaften an. Dennoch: Boris Herrmann und die deutschen Olympioniken dürften an Land für genug Glanz in Kiel sorgen, der geballte Nachwuchs, foilende und internationale Klassen übernehmen das auf dem Wasser.

Und auch nach der Kieler Woche stehen noch einige, teilweise auch durch Corona verschobene Regatten an. Vielleicht ist der Herbst-Kalender tatsächlich überfüllt, aber dass sich der Vorsitzende der Regattavereinigung Seesegeln, Bertil Balser, die Finger wund telefonieren muss, damit die deutsche Seesegelszene zur IDM meldet, geht auf keine Kuhhaut. Es geht um die Deutsche Meisterschaft. Vor Ort wird eine professionelle Wettfahrtleitung für hochkarätige Wettfahrten gestellt, ein Rahmenprogramm erarbeitet und viel Engagement investiert. Aber die Seglerinnen und Segler verzichten auf Early-Bird-Preisnachlass und melden lieber als Letzte. Darunter leidet nicht nur Bertil Balser, darunter leiden viele Veranstalter, denen ich hiermit für ihren Einsatz einmal ganz herzlich danken möchte. Das Angebot für die Aktiven ist nicht selbstverständlich und vor allem nicht aus dem Ärmel geschüttelt. Es verlangt viel Einsatz, der Dank und Anerkennung verdient – eine frühe Meldung ist die beste Anerkennung!   

Und während auf dem Wasser noch gesegelt wird, blickt die Branche bereits in die Hallen. Mit der Interboot beginnt in Deutschland die Indoor-Messe-Saison. Schon im Vorjahr war die Interboot ein Erfolg. Auch wenn das Virus nicht locker lässt, die Friedrichshafener Messe hat ein gutes Zeitfenster, ein gutes Angebot und ein bereits erprobtes Corona-Konzept. Wir sind vor Ort und freuen uns auf Sie. Analoge Gespräche und Beratung sind nicht zu ersetzen. – Hermann Hell  

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