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Maksymilian Wojcik aus Polen surfte auch am zweiten Renntag der Raceboard-WM konstant weiter Richtung Sieg

Dabei hatte Wojcik nach eigener Aussage, nicht damit gerechnet, in den aktuellen Bedingungen mit relativ viel Wind und Welle so gut abzuschneiden, da ihm normalerweise eher das Surfen bei Leichtwind liegt. „Meine Ausrüstung passt genau für die Bedingungen hier vor Ort und ich genieße das Windsurfen bei der Weltmeisterschaft sehr. Allerdings würde ich mir wünschen, dass die Wind- und Wellenbedingungen so sind, dass auch die nicht so routinierten Fahrer besser zurechtkommen“, sagte der fünffache Weltmeister Wojcik direkt nach den Rennen am Dienstag. 
Kaum hat er den Satz beendet, läuft er mit einigen anderen Windsurfkollegen ins Wasser, um den ankommenden Damen beim Materialtransport durch die Brandung zu helfen – ein klarer Beweis dafür, wie gut der Zusammenhalt in der Raceboard-Gemeinschaft ist. Da packt auch ein Weltmeister mit an, wenn es darum geht, alle sicher ins Fahrerlager zurückzubringen. 


Bei den Damen hat sich die Reihenfolge an der Spitze des Feldes leicht verändert. Nach wie vor liegt die Finnin Aleksandra Blinnikka vor der Tschechin Jana Slivova auf Platz eins. Dritte ist nach sechs gefahrenen Rennen Viviane Ventrin aus Frankreich. Die Polin Maria Jopyk Misiak fiel auf den vierten Rang zurück. Die deutsche Favoritin Jennifer Bender aus Eckernförde in Schleswig-Holstein liegt momentan bei der Weltmeisterschaft auf Platz sieben. „Es war anstrengend, weil die Wellen draußen recht unkonstant waren. Trotzdem waren es gute Rennen. Nachdem ich gestern große Probleme mit dem Shorebreak und der Strömung hatte, hat es mich heute allerdings etwas Überwindung gekostet, wieder aufs Wasser zu gehen“, sagte Bender. Etliche Damen verzichteten wegen der Brandung auch am Dienstag auf den Start.


Keine Veränderung in der Rangfolge gab es bei den Junioren. Platz eins und zwei belegen nach dem zweiten Wettfahrttag die Spanier Ferran Jurado Besa und Guillem Segu Gira. Der deutsche Windsurfer Richard Sprenger hält sich weiterhin auf Rang drei.

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boot Düsseldorf engagiert sich für den Schutz der Meere

Bereits zum dritten Mal verleiht die boot Düsseldorf im Januar 2020 zusammen mit der Fürst Albert II. Stiftung und der Deutschen Meeresstiftung den „ocean tribute“-Award. Im Vergleich zu diesem Jahr stieg das Preisgeld auf insgesamt 20.000 Euro. Erstmals kann die Öffentlichkeit in einem „public voting“ drei Favoriten bestimmen, die im Endergebnis berücksichtigt werden.

Bewerben können sich alle Institutionen, Verbände, Forschungseinrichtungen und Projekte, die sich für den Schutz der Meere und Gewässer einsetzen. Allerdings müssen eine Reihe von Kriterien erfüllt werden, um sich für den Award zu qualifizieren.

  1. Es soll eine deutliche Wirksamkeit aufweisen, sodass eine kontinuierliche Verbesserung der Sauberkeit der Ozeane erreicht wird.
  2. Möglichst viele Menschen sollen in das Projekt involviert sein.
  3. Das Projekt soll eine möglichst hohe Wirkung in der Öffentlichkeit haben.

Bewerben kann man sich unter oceantributeaward.boot.de

Die boot nennt noch weitere Ziele, die ein Bewerber erfüllen sollte.

  • Entwicklung innovativer, zukunftsorientierter Technologien zum Schutz und Erhalt der Meere
  • Förderung und Bekanntmachung von wissenschaftlichen Kenntnissen und Ausbau von Forschungskapazitäten
  • Verringerung des Müll- und Nährstoffeintrags für saubere Meere
  • Nachhaltige Bewirtschaftung zum Schutz der Meeres- und Küstenökosysteme und Maßnahmen zur Wiederherstellung des Fischbestandes
  • öffentlichkeitswirksame Aufklärungsarbeit, die auf Missstände hinweist und Lösungen zum nachhaltigen Umgang mit unseren Gewässern bietet
  • Verringerung der Übersäuerung der Ozeane und deren Auswirkungen

Aus allen Bewerbern wählt eine Expertenjury fünf Nominierte aus, die im September bekanntgegeben werden. Die Öffentlich kann aus diesen fünf dann noch drei favoriten küren, bevor während der „blue motion night“ der Gewinner medienwirksam ernannt wird.

Jurymitglieder sind:

Monika Breuch-Moritz, Meteorologin und maritime Botschafterin Deutschlands.

Werner Mathias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf.

Seine Exzellenz Bernard Fautrier, Geschäftsführer der Prince Albert II of Monaco Foundation.

Prof. em. Dr. Hartmut Graßl, ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie.

Prof. em. Dr. Michael Orbach, Mitglied des Beirats der Deutschen Meeresstiftung.

Robert Marx, Präsident des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft, Präsident boot Düsseldorf, Präsident der European Boating Industry

Neues Seekartenformat

Am 29. November 2014 donnerte das dänische Team Vestas Wind im Rahmen des Volvo Ocean Race um 16.00 Uhr deutscher Zeit mit 19 Knoten auf die Ausläufer des Riffs der Cargados Carajos Inselgruppe donnerte.
Damals fragte sich die Segelwelt, wie solch ein navigatorischer Fehler in Zeiten der digitalen Navigation überhaupt passieren konnte. Schnell wurde offensichtlich, dass gerade die digitale Navigation zur Havarie der Rennyachten im Indischen Ozean führte. Der niederländische Navigator Wouter Verbraak hatte auf der digitalen Seekarte auf dem Bildschirm eine Zoomstufe gewählt, die ein möglichst großes Seegebiet darstellte. Der „Zoomstufenfehler“ soll aber eigentlich eine Hilfe sein, um die Übersicht zu behalten. Gerade die im Vergleich zur Papierkarte deutlich kleinere Fläche des jeweiligen Monitors erfordert Zugeständnisse an die Darstellung von Informationen, die jeder Kartenanbieter anders löst. Ohne Differenzierung würden sonst bei kleinen Maßstäben regelrechte Tonnenhaufen entstehen, die die eigentliche Karte komplett überblenden. Um die unübersichtliche Darstellung zu vermeiden, werden je nach Zoomstufe andere Informationen in Form von Tonnen, Leuchtfeuern oder auch Tiefenlinien und -angaben eingeblendet. Die Gefahr hierbei: Die Unterschlagung von relevanten Informationen, die eventuell erst in der nächsten Zoomstufe eingeblendet werden. In der Folge unterscheiden sich elektronische Karten stärker untereinander als Papierseekarten, da jeder Hersteller selbst festlegt, was relevante Informationen sind und was nicht. Im Fall von Vestas Wind wurde dem Navigator das Riff schlicht vorenthalten. Doch aus der Havarie haben die Kartenhersteller gelernt. Bei vielen digitalen Seekarten lässt sich mittlerweile eine Art Routencheck durchführen. Vorausgesetzt der Navigator hat vorher eine Route auf der Karte anhand von Wegpunkten eingeplant, meldet das Programm eine Gefahrenstelle, falls die Route über eine Untiefe führt.

Papierseekarten bieten noch immer eine gute Übersicht

Mit einer Papierseekarte wäre es damals eventuell gar nicht erst so weit gekommen, denn sie bietet noch immer eine unübertroffene Übersicht – eine Übersicht, die ein Bildschirm allein aufgrund seiner Größe nicht bieten kann. Dennoch nimmt die Bedeutung der Papierkarte weiterhin ab. Kaum ein Schiff verlässt die Werft heute noch mit einem jener riesigen Kartentische, die vor 20 bis 30 Jahren noch Standard waren. Wenn überhaupt noch ein Kartentisch vorgesehen wurde, wird es in unseren Testberichten löblich erwähnt.

Um das Hantieren mit Seekartentapeten zu vereinfachen, schrumpften die Formate von Seekarten in den letzten analog zu den Kartentischen ebenfalls. Der NV-Verlag bietet seine Karten seit einigen Jahren im handlichen A3-Atlasformat an. Auf zahlreichen Törns an Nord- und Ostsee hat sich dieses Format in der Praxis bewährt.

Auch das BSH hat seine Seekartensätze grundlegend umgestellt. Mit teils gravierenden Folgen für Segler. Im neuen Seekartenkonzept sind Maßstab und Inhalt an verschiedene Nutzungen gebunden. Fortan unterscheidet das BSH in internationale Seekarten und nationale Seekarten. Übersetzt bedeutet das so viel wie: Berufsschifffahrt und Sportschifffahrt. Die Seekarten für die Berufsschifffahrt werden im Format DIN A0 gedruckt und sollten von Seglern ganz schnell vergessen werden. Denn neben der unpraktischen Größe ist diese Karte für Segler mehr oder weniger wertlos, da es ihr an Detailtiefe fehlt. In der A0-Karte werden nur die Hauptschifffahrtswege dargestellt. Alle anderen Fahrwasser werden mehr oder weniger ausgeblendet.

Den ganzen Artikel können Sie als SR-Clubmitglied auf segelreporter.com lesen.

BFD schubst Buhl vom Podium

Philipp Buhl hatte sich zuvor mit einem starken Einstieg in die Finalrunde in das Medaillenrennen eingebracht, lag nach dem ersten Tag der Finalrunde auf Rang drei und hielt trotz eines Patzers in Finalrennen Nummer drei (Rang 31) noch Anschluss zum Podium. Dann aber machte die Frühstart-Disqualifikation alle Hoffnungen zunichte. Immerhin konnte Buhl mit dem elften Rang zum Abschluss noch die Top-Ten wahren.

Die Medaillen machten die Segler aus Australien und Neuseeland unter sich aus. Gold holte schließlich Tom Burton vor Matthew Wearn (beide Australien). Der Neuseeländer George Gautrey verwies seinen Landsmann Sam Meech auf den vierten Platz. Bester Europäer war Nick Thompson (Großbritannien) auf Rang fünf.

Rund-Bornholm-Rekord: „Wie auf Straßenbahnschienen“

Die Crew der Segelyacht „OSPA“ ihren eigenen Rund-Bornholm-Streckenrekord von 2017 förmlich pulverisiert. Heute, am 8. Juli, um 17:05:23 Uhr ging der ehemalige Volvo Ocean Racer vom Rostocker Team Speedsailing unter Vollzeug über die Ziellinie vor der Warnemünder Mittelmole. Die neue Rekordzeit für die 270 Seemeilen beträgt 24 Stunden, 54 Minuten und 23 Sekunden. Damit wurde der alte Rekord um unglaubliche 3 Stunden, 40 Minuten und 7 Sekunden unterboten.

Skipper Otto Timm nach dem Zieldurchgang: „Es war eine geiles Rennen. Wir sind alle wohl auf und es hat allen mega Spaß gemacht! Wir haben bis zum Schluss Gas gegeben!“

Der stürmische Wind, der beim Start gestern um 16:11 Uhr für alle anderen Klassen die Wettfahrten verhindert hatte, war für die „OSPA“ und den Rekord günstig. „Wir haben uns vor dem Start lange mit dem Wetter beschäftigt. Beim Start sind wir dann aber gerefft los, weil wir kein Risiko eingehen wollten. Dass wir Bornholm südlich passieren und an Backbord liegenlassen wollten haben wir uns schon am Tag vorher überlegt“, sagte Otto Timm über die taktischen Überlegungen. Diese Entscheidung stellte sich dann als goldrichtig heraus. „Vor Bornholm haben wir dann noch einen günstigen Winddreher erwischt.“ Spätestens bei der Rundung der Insel Bornholm hatte sich dann abgezeichnet, dass es einen neuen Rund-Bornholm-Rekord geben könnte.

Peter Ramcke, Sportdirektor der Warnemünder Woche, freute sich sichtlich über den Rekord: „Schon der Hinweg nach Bornholm war rekordverdächtig! Wie auf Straßenbahnschienen, mit Wind von Achtern nach Bornholm. Die „OSPA“ ist einfach performancemäßig über sich selbst hinausgewachsen.“

Die Heimkehrer wurden von einer Flotte Begleitboote in Empfang genommen und noch auf dem Wasser mit der obligatorischen Kiste Rostocker Pils für das First-Ship-Home versorgt. Passend, da die „OSPA“ ihren Heimathafen in der Hansestadt Rostock hat.

Die Segelyacht „OSPA“ ist ein Volvo Ocean 60, der unter dem Namen „SEB“ bereits an der 2001/02 Ausgabe des Volvo Ocean Race teilgenommen hat. Sie ist 19,50 Meter lang, bei einer Breite von 5,25 Metern und einem Tiefgang von 3,75 Metern. Sie verdrängt 13,5 Tonnnen und kann bis zu 450 Quadratmeter Segelfläche tragen.


Die Rekorde:
2019    „OSPA“          24 Stunden, 54 Minuten, 23 Sekunden
2017    „OSPA“          28 Stunden, 34 Minuten, 30 Sekunden
2001    „Uca“              28 Stunden, 37 Minuten, 00 Sekunden

Ruderbruch bei Rund Bornholm: Tape und Tampen

Die Herzblut lief mit 16 Knoten durch die Nacht. Der Genaker war gesetzt und die Logge zeigte eine Geschwindigkeit von 16 Knoten. Die L30 fuhr auf Steuerbordbug und lag gut auf dem Ruder. Die aufgewühlte Ostsee machte keine großen Probleme. „Nördlich des Windparks Baltic 1 hatten wir plötzlich kaum noch Druck auf dem Ruder, dann war gar keiner mehr zu spüren,“ erzählt Eigner Andreas Brandtner. Schnell war die Ursache geklärt: Der Ruderschaft des Steuerbord-Ruders war gebrochen. Da die L30 über eine Doppelruderanlage verfügt, stand jedoch immer noch das Backbord-Ruder zur Verfügung. Also Kursänderung auf Backbordbug, um den Schaden inspizieren zu können. Nun zeigte sich, dass das Ruder inzwischen gänzlich abgerissen war. Das Boot nahm leicht Wasser. Leckstopfen wurden hervorgeholt und Leck damit seemännisch verschlossen. Somit war keine unmittelbare Gefahr mehr gegeben. Die Entscheidung Rund Bornholm abzubrechen war trotzdem schnell getroffen. Nun lag noch der Rückweg nach Warnemünde von etwa 30 Seemeilen vor Andreas Brandtner und seiner Crew. Um die Steuerfähigkeit des 30 Fuß langen Boots zu erhalten, musste nun erst einmal das Pinnengestänge notdürftige repariert werden: Tape und Tampen taten ihren Zweck. Beim Klarieren hob dann leider eine besonders große Welle das Boot, wodurch Skipper Brandtner das Gleichgewicht im Cockpit verlor und sich am Bein verletzte. Abgesehen davon verlief die Rückfahrt problemlos. Gegen 2 Uhr am Montagmorgen lief die „Herzblut“ wieder in den Yachthafen Hohe Düne ein.  Alle anderen 19 Yachten der Rund Bornholm sind noch unterwegs. Die schnellsten werden bereits heute Abend in Warnemünde erwartet. „Ember Sea“ und „Sunbird“ kreuzen noch östlich von Rügen, während die „OSPA“ das Feld anführt und aktuell nördlich vom Dornbusch auf Hiddensee steht. Ein neuer Rund-Bornholm-Rekord scheint realistisch. Der alte wurde 2017 von der „OSPA“ aufgestellt und liegt bei 28 Stunden, 34 Minuten und 30 Sekunden.

Rund Bornholm bei starkem Wind gestartet

20 Boote sind heute in die Langstreckenregatta Rund Bornholm gestartet. In zwei Startgruppen fuhren die Boote um 16:05 Uhr und 16:11 bei westlichem Wind über die Startlinie im Seekanal vor der Warnemünder Mittelmole. „Wir haben den Start so getimed, dass wir dem Schiffsverkehr aus dem Weg gegangen sind“, sagte Wolfgang Bahr, Wettfahrtleiter-See, nach dem Start. „Alle Boote sind sauber rausgegangen. Es gab keine Probleme.“ Der Wind hatte bereits den ganzen Tag über mit Stärken zwischen 6 und 7 Beaufort geweht, weswegen die Wettfahrtleitung den ursprünglich für 12 Uhr heute Mittag geplanten Start auf den Nachmittag verschoben hatte. Beim Start herrschten dann aber immer noch Windstärken um die 28 Knoten (Windstärke 6), weswegen sich die Flotte Großteils gerefft auf den 270 Seemeilen langen Ritt gen Bornholm machte.

Die schnellsten Yachten werden gegen 24 Uhr am Montag zurückerwartet. Favoritin auf den Sieg nach gesegelter Zeit in der Wertungsgruppe der großen ORC-Yachten ist die „OSPA“, die im Jahr 2017 den aktuell gültigen Streckenrekord von 28 Stunden, 34 Minuten und 30 Sekunden aufstellte. Die Segelyacht „OSPA“ ist der ehemalige Volvo Ocean 60 „SEB“, der 2001/2002 am Volvo Ocean Race um die Welt teilnahm.

Anwärter auf den Sieg nach berechneter Zeit ist unter anderem Norbert Drücker, der im letzten Jahr mit seiner BM 53 „Sunbird“ in der ORC 1-Gruppe Rund Bornholm gewann.

Der starke Wind und der hohe Seegang vor Warnemünde verhinderten heute die Wettfahrten aller weiteren Klassen: J/22, Raceboards, 2.4mR, OK-Jollen, Piraten und RS Aero mussten heute an Land bleiben.

Die 2.4mR hatten gestern bereits drei Wettfahrten durchbekommen und konnten somit heute ihren Sieger ehren. Kalle Dehler gewann die Regatta im Feld der 17 Boote mit einer Serie von zwei ersten und einem zweiten Platz.

Die Pre-Worlds der J/22 sind nun auch beendet. Sieger wurde Merlijn Rutten aus den Niederlanden. Weiter geht es für die J/22-Segler am Mittwoch mit den ersten Weltmeisterschaftsläufen.

Die Raceboards, die in Warnemünde heute ihre erste Weltmeisterschaftswettfahrt austragen wollten, planen ihren ersten Start für morgen, 12 Uhr.

Die OK-Jollen, Piraten und RS Aero planen ihren ersten Start für morgen um 10:30 Uhr.

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Interview: Wie genau ist die Wettervorhersage?

Sagen Sie mal, Herr Schrader, gibt es 2019 wieder so einen Jahrhundertsommer wie im vergangenen Jahr?
Das lässt sich natürlich nicht sagen, ich bin ja kein Hellseher oder Glaskugelbeschwörer, und an der Auswertung von Bauernregeln oder Kaffeesatzinterpretationen beteilige ich mich auch nicht. Es ist schon schlimm genug, dass es studierte Meteorologen gibt, die solche Quartalsvorhersagen rausgeben. Das sind dann so allgemeine, ausweichende und konjunktiv durchtränkte Aussagen, die können Sie als Wetterlaie genauso gut niederschreiben. Aber im Ernst: Die Rechenmodelle gucken teilweise bis zu 16 Tage in die Zukunft, und dann wird das Rauschen schon deutlich hörbar. Mithilfe statistischer Verfahren sehen wir maximal vier Wochen in die Zukunft. Dabei kommt auch noch ein sehr vages Bild heraus, wie der Trend sein könnte. Aufgrund des Klimawandels werden genau solche Weitblicke noch schwieriger, als sie ohnehin schon waren. Eines halte ich allerdings für sicher: Sie sagen Jahrhundertsommer, demnach dürfte der nächste erst in 100 Jahren auftreten. Ich bin mir sicher, dass dieser Zeitraum erheblich kürzer ist. Der letzte zurückliegende Jahrhundertsommer war 2003. Ich rechne mit dem nächsten dieser Art in weniger als 15 Jahren.

Ein „Werkzeug“ früherer Wetterprognosen auf dem Land war der hundertjährige Kalender. Sind Zyklen wiederkehrender Wetterperioden über Jahrzente erkennbar, und wenn ja, auf welche Phase könnten wir zusteuern?
Bei allem Respekt gegenüber denjenigen, die den hundertjährigen Kalender zusammengestellt haben. Es war eine Fleißarbeit und immerhin, damals war es die einzige Möglichkeit, Vergangenheitswissen in die sehr nahe Zukunft zu transportieren zu versuchen. Wenn wir gucken, was hiernach im Feburar 2019 hätte passieren sollen, so waren „Schnee und große Kälte“ zu erwarten. In Wirklichkeit hatten wir an etlichen Orten, um gleich mehrere Grad höhere neue Temperaturrekorde – mit positivem Vorzeichen. In Schleswig-Holstein waren es bis zu 18 Grad, das Wasser war in diesem Winter 5 Grad warm und ist bereits im März bei 10 Grad gewesen.
Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob in Zeiten vor dem Klimawandel, also vor 30, 40 Jahren, Wiederkehrzyklen in der Größenordnung von Jahrzehnten beobachtet wurden. Sicher ist, dass der Klimawandel das Potenzial für Wiederkehrszenarien immer mehr mindert oder zumindest stark verändert. Ein Beispiel sind die sogenannten Singularitäten, sowas wie die Eisheiligen, die Schafskälte oder weiße Weihnachten, die eine gewisse statistische Eintrittswahrscheinlichkeit haben. Sie tauchen wohl noch ab und an auf, aber seltener, zeitlich verschoben, oder sie nehmen in der Ausprägung (wie in diesem Jahr die Eisheiligen gleich zwei Kältewellen über fünf Tage direkt hintereinander) skurile Formen an oder verschwinden sogar.


Seit 20 Jahren steht das Unternehmen WetterWelt mit Meeno Schrader für Kompetenz in Sachen Wettervorhersagen. Große Erfolge feierte er als Router der britischen Weltumseglerin Ellen MacArthur. Aber auch diverse Olympiateams „holten“ sich das Wetter aus Kiel. Im kommenden Jahr wird Meeno Schrader bereits seine sechsten Olympischen Spiele betreuen.


Das Wetter wird also chaotischer. Sind Prognosen schwieriger geworden als noch vor einigen Jahren, und wie weit kann man seriös vorausblicken?
Das Wetter ist ja bereits ein Chaos, das zumindest in den ersten fünf bis zehn Tagen (je nach Wetterlage) einigermaßen gut geordnet berechnet werden kann. Ich hatte eingangs ja auch schon Zeiträume von 16 Tage bis ein Monat erwähnt. Zum Verständnis: Ich spreche bereits ab sieben Tagen in der Regel von einem Trend, um die vorhandene Ungenauigkeit auf diese Zeiträume zum Ausdruck zu bringen. Es hängt ohnehin von den verwendeten Rechenmodellen ab, wie gut die Prognose ist. Bei uns bekommt der Kunde z.B. über unsere Törnplanungssoftware SEAMAN PRO Zehn-Tage-Vorhersagen angeboten, aber eben auch Zwei- und vor allem Fünf-Tage-Vorhersagen. Das hier hinterlegte Vorhersagemodell ist das weltweit beste und liefert meist selbst über die fünf Tage noch eine gute, zuverlässige Vorhersage.
Grundsätzlich gilt aber, dass Vorhersagen in dem Bereich, der sehr interessantest ist, z.B. kleinräumige Gewitter und deren Intensitäten, schwieriger sind, wo sie sich denn genau entwickeln und langziehen. Zieht es zwei oder drei Seemeilen an einem vorbei, ist bereits alles okay, und ich kann z.B. auf der Kieler oder der Travemünder Woche Grünes Licht zum Starten geben oder es im Tagesregattaverlauf grün belassen. Wichtig ist hier neben bestimmten Vorhersagetechniken auch eine wachsame und sehr detailierte persönliche Auswertung.

Welchen Einfluss hat eine längerandauernde Trockenheit, wie wir sie im vergangenen Jahr und in diesem Frühjahr hatten, auf die Wetterentwicklungen?
Einen großen Einfluss. Die Trockenheit, an Land wäre der Begriff Dürre zutreffender, verändert ja den gesamten Wasserhaushalt – bis hin zu den Zuflüssen, den großen Flüssen, die auf Niedrigwasser umgeschaltet haben. Sowohl von oben als auch von den Seiten ist signifikant weniger Wasser vorhanden. Die Böden verlieren ihr Wasser, das nun nicht mehr verdunsten kann. Damit fehlt eine wichtige Quelle für die Wolkenbildung und schließlich auch die Entstehung von Regenwolken. So verlieren eben auch manche Fronten ihre Wetterwirksamkeit, fallen plötzlich in sich zusammen. Das habe ich in 2018 und in 2019 bereits oft beobachtet.

In den vergangenen Jahren konnten wir vergleichsweise warme Winter in Europa und dafür eisige Temperaturen in Nordamerika registrieren. Verschieben sich da möglicherweise Klimazonen oder ist es nur eine gesteigerte mediale Wahrnehmung von singulären Ereignissen?
Es gibt einen gewissen Zusammenhang, wenn sich bestimmte Muster in der Höhenströmung einstellen, dann liegen Nordamerika und Europa so phasenverschoben zueinander, dass es dort sehr kalt und bei uns sehr mild ist. Das funktioniert aber auch andersherum. Wie sich das langfristig entwickelt, ist zu beobachten, da durch den Klimawandel auch hier Temperatur- und Salzgehaltsgefüge (Stichwort: Verlangsamung des Golfstroms) und wiederum der Wasserhaushalt (Eisschmelze Arktis) so verändern werden, dass durch die Erderwärmung Kettenreaktionen ausgelöst werden. Heute ist eher noch eine gesteigerte mediale Wahrnehmung, die statistische Signifikanz ist noch nicht abgesichert. Auf baldige Sicht aber werden sich auch hier oben im Norden Klimazonen verschieben, die Erwärmungsraten sind ja gerade in den nordpolaren Breiten mit drei bis fünf Grad gegenüber dem Zustand Ende des 19 Jahrhunderts enorm.

Warnemünder Woche: Volles Programm absolviert

Mecklenburgische Bäderregatta

Pünktlich um 10 Uhr heute Morgen startete der Wettfahrtleiter der Seeregatten, Wolfgang Bahr, die Mecklenburgische Bäderregatta, was sie zum ersten Start der 82. Warnemünder Woche machte. Vor den 13 teilnehmenden Booten lag ein insgesamt etwa 22 Seemeilen langer Kurs nach Kühlungsborn und wieder zurück nach Warnemünde. Bei leichtem Wind um die 6 Knoten (Windstärke 2) verließen die Boote den Seekanal, um dann nach Westen abzubiegen. Nach passieren der Kursmarke vor Kühlungsborn, ging es anschließend zurück nach Warnemünde.

In der Wertungsgruppe ORC II+III+IV siegte mit einer berechneten Zeit von 3:01:26 Stunden die Projection 762 „Zulu“ von Heiko Schmidt. Bei den ORCi II+III+IV siegte Uwe Kleinvogel mit der „nemo“ mit einer berechneten Zeit von 2:57:21 Stunden. Der Sieg in der Yardstickgruppe 1 ging an die Benenetau 27.7 „Dude“ von Frank Feller. In der Yardstickgruppe 2 gab es nach einem Protest zwei erste Plätze: Dirk Kommols mit der Hanse 371 „Ventus II“ und Harry Kaltschmidt mit der X-34 „Xanthe“ teilten sich den Sieg.

Für viele Crews war die Bäderregatta heute eine Vorbereitung auf die am morgigen Sonntag startende Langstrecke Rund Bornholm, für die 34 Boote gemeldet haben.

Raceboard WM

Für die rund 100 Raceboarder aus der ganzen Welt stand heute ein Practice Race auf dem Programm. Um 15 Uhr ertönte das Startsignal auf der Regattabahn Mike, direkt am Strand vor der Sport Beach Arena. Pünktlich zum Start legte auch der Wind leicht zu, auf dann immerhin 10 Knoten im Schnitt (Windstärke 3). Die durch die drehenden Winde verursachte kabbelige See vor Warnemünde machte den Surfern heute teilweise zu schaffen. Raceboarderin Anna Arosilta-Gurvits aus Finnland: „Es war durch die Wellen sehr anspruchsvoll auf dem Wasser.“ Wie der Name schon sagt handelt es sich beim Practice Race um ein Testrennen, um Material und Revier zu erproben. Da überraschte es nicht, dass nicht alle Surfer an der Startlinie zu finden waren. Am Samstagabend fand im Anschluss die Weltmeisterschafts-Eröffnungszeremonie auf der großen Bühne am Leuchtturm statt. Für morgen, 12 Uhr, ist der erste Start der Raceboard Weltmeisterschaft angesetzt. Zuschauer können die Rennen vom Strand vor der Sport Beach Arena am Strandaufgang 1 beobachten.

J/22 Pre-Worlds

Die Pre-Worlds sind eine Serie von Wettfahrten vor der eigentlichen Weltmeisterschaft, die die Segler nutzen um sich mit dem Revier vertraut zu machen. Drei Wettfahrten hatte das Team um Wettfahrtleiter Lorenz Buchler für heute für die J/22 angesetzt – und drei Wettfahrten wurden es auch. Der Duisburger Reiner Brockerhoff (FRA 1444), der als Top-Favorit auf den Titel gehandelt wird, gewann die ersten beiden Läufe klar, trat dann aber zur dritten Wettfahrt nicht mehr an. In Führung liegt nun mit zwei sechsten und einem zweiten Platz das niederländische Team um Steuermann Merlijn Rutten (NED 1500). Morgen sind zwei weitere Wettfahrten der Pre-Worlds angesetzt.

2.4mR

Mit drei gesegelten Wettfahrten legten die 2.4mR ein ordentliches Programm am ersten Tag ihrer Ranglistenregatta hin. Kalle Dehler (GER 10) wurde seiner Favoritenrolle gerecht und übernahm mit zwei Siegen und einem zweiten Platz souverän die Führung. Mit vier Punkten Abstand folgt der Berliner Jürgen Freiheit (GER 4), der den Tag mit einem achten und einem fünften Platz begann und die dritte Wettfahrt zum Tagesabschluss als Erster beendete. Auf Platz Drei folgt Martin Koller (GER 114) aus Kiel. Wettfahrtleiter Carsten Jansen: „Die Wetterprognose hat heute zwar nur teilweise gestimmt, aber die Bedingungen waren auf jeden Fall segelbar. Wir haben drei Wettfahrten durchbekommen und hoffen morgen auch noch mal drei zu schaffen.“

OK und Pirat

Die OK-Jollen und die Piraten wurden heute um 12 Uhr von Wettfahrtleiterin Svenja Ehrmann auf die Bahn „Bravo“ geschickt. In beiden Klassen übernahmen Favoriten die Führung: Der Wismarer Jan Kurfeld (GER 18) gewann alle drei Wettfahrten bei den OK-Jollen und das Team Svenja Thoroe/Karsten Bredt (GER 4492) alle drei Wettfahrten bei den Piraten. „Es war heute überraschend gut, wir hatten mit wesentlich mehr Wind gerechnet“, zeigte sich Svenja Ehrmann am Abend zufrieden mit dem Tag. Morgen soll es mit drei Wettfahrten weitergehen. Für Montag sind zwei weitere Rennen geplant.

RS Aero

Eng geht es bei den RS Areo an der Spitze zu: Juliane Barthel (GER 1903) führt nach einem zweiten Platz und einem Sieg, mit zwei Punkten Vorsprung vor Philip Nann (GER 1541).

Alle Ergebnisse finden Sie unter:https://manage2sail.com/de-DE/event/WarnemuenderWoche2019

UKSH setzt Segel gegen Krebs

Gemeinsam sind wir stark. 6. UKSH Benefiz Cup

Am Sonntag, den 22. September, fällt der Startschuss zum 6. UKSH BAenefiz-Cup „UKSH setzt Segel gegen Krebs“. Mit dem gemeinsamen Ziel, die verschiedenen Sport- und Bewegungsangebote für onkologische UKSH-Patienten am Campus Kiel weiter auszubauen, freuen sich die Veranstalter auf teilnehmende Teams, Gäste, Sponsoren oder auf neue Mitglieder im UKSH Freunde- und Förderverein. Mit einem abwechslungsreichen Vortrags-, Informations-, Land- und Wasserprogramm sowie kostenfreien Begleitfahrten ist der Benefiz-Cup auch eine Veranstaltung für Betroffene, Kooperationspartner, Familie und Freunde.

Die Teilnahmegebühren und das besonders wichtige Engagement der Sponsoren dienen ausschließlich der Kostendeckung zur Organisation und Durchführung des Benefiz-Cups. Sinn und Ziel der Veranstaltung ist das Erreichen von Spendengeldern, die zu 100 Prozent zugunsten der Sport- und Bewegungstherapie eingesetzt werden können. So helfen Sie unmittelbar und direkt den Menschen, die an Krebs erkrankt sind. gutestun@uksh.de

Sieben Klassen starten am Samstag in die Warnemünder Woche

Die J/22-Segler starten am Samstag mit ihren Pre-Worlds in die Warnemünder Woche und bereiten sich damit schon auf die am Mittwoch, 10.7., beginnende Weltmeisterschaft vor. 31 Crews aus sechs Nationen nehmen daran Teil. Die größten Felder kommen aus Deutschland und den Niederlanden. Aber auch Crews aus Österreich, Kanada, von den Cayman Islands und Frankreich sorgen für Internationalität.

Die Raceboarder, die vor Warnemünde ihre Weltmeister in den drei Wertungen Frauen, Männer und Junioren suchen, legen ebenfalls am Samstag los. Dann erst mit einem Practice-Race, um das Revier kennenzulernen. Am Sonntag starten die ersten Weltmeisterschaftsläufe. Mit viel Wind haben die Surfer meist kein Problem. Gesurft wird bis circa 35 Knoten Wind. Die Raceboarder haben ihre Basis bei der Sport Beach Arena am Strand.

Bei den 2.4mR, die auf der Hohen Düne ihre Basis haben, stehen 24 Meldungen auf dem Tableau. Unter anderem hat Kalle Dehler gemeldet, der bei der letzten Kieler Woche Zweiter wurde und dort eindrucksvoll sein Können unter Beweis stellte. Aber auch sonst ist das Feld in der inklusiven Klasse mit Seglern wie Stefan Klötzing und Jürgen Freiheit stark besetzt. Peter Ramcke, Sportdirektor der Warnemünder Woche ist sich allerdings nicht sicher, ob die Klasse wie geplant starten kann: „Da müssen wir morgen nochmal schauen. Da ist ja doch ordentlich Druck da draußen – konstant 25 Knoten, in Böen 30.“

Auch das Feld der 23 OK Jollen ist sehr hochklassig besetzt. Unter den Startern sind der Wismarer Jan Kurfeld (Platz 2 der Weltrangliste), der im letzten Jahr Dritter bei der OK-Weltmeisterschaft im Rahmen der Warnemünder Woche wurde und der in Berlin lebende gebürtige Neuseeländer Greg Wilcox, der aktuell auf Platz 3 der OK-Weltrangliste steht. „Greg und Jan sind auf jeden Fall Top-Favoriten auf den Sieg hier in Warnemünde“, prognostiziert Peter Ramcke.

Insgesamt 19 Crews (10 in der Yardstick- und 9 in der ORC-Wertung) haben für die Mecklenburgische Bäderregatta gemeldet, die auch als Warm-Up-Regatta für den Langstreckenklassiker Rund Bornholm am Sonntag gilt. Die Bäderregatta führt die Seesegler vor das westlich von Warnemünde gelegene Kühlungsborn und zurück nach Warnemünde. Das Ziel befindet sich anschließend zwischen der Warnemünder Mittelmole und der Fahrwassertonne Nr. 19. Der Start ist für 10 Uhr am Samstag angesetzt. „Bei den Windbedingungen wissen die Segler abends, was sie tagsüber geleistet haben“, so Peter Ramcke.

Rund Bornholm wird mit einem Feld von 34 Booten am Sonntag um 12 Uhr vor der Mittelmole gestartet. 19 Boote sind in der ORC-Wertung gemeldet und 15 in der Yardstick-Wertung. Die 270 Seemeilen lange Regatta ist ein Langstrecken-Klassiker für die

Yachten bei der Warnemünder Woche. Der Kurs führt die Teilnehmer bis zur dänischen Insel Bornholm, die wahlweise Backbord oder Steuerbord gerundet werden kann, und wieder zurück nach Warnemünde. Der Streckenrekord stammt aus dem Jahr 2017, als das Team speedsailing auf der Segelyacht „OSPA“ nur 28 Stunden, 34 Minuten und 30 Sekunden für die Strecke benötigte.

Bei der Zwei-Mann-Jolle Pirat haben sich insgesamt 22 Teams angekündigt. Darunter die Deutschen Meister 2018, Svenja Thoroe/Karsten Bredt und die Vizemeister, Peter Anders/Peter Bark, um nur zwei Favoriten zu nennen. Der Pirat wurde vor 81 Jahren gezeichnet und ist noch immer eine äußerst beliebte Klasse. Bis heute wurden über 6.000 Boote gebaut.

Eine sehr junge Klasse hingegen ist die RS Aero. Erst 2014 entwickelt, segeln bei der Warnemünder Woche beachtliche 17 Boote. Die RS Aeros starten am Samstag direkt vom Warnemünder Strand aus in ihre Wettfahrten. Und wenn sich Sportdirektor Peter Ramcke etwas wünschen dürfte? „Ich will den Regen abgeschaltet haben und ich will vernünftigen Wind haben.“ Das Seglerleben könnte so einfach sein.

Storm-Yachten ab jetzt bei Gründl

Storm-Yachten werden in Polen gebaut und fallen in das Segment der Kleinkreuzer.  Das Portfolio umfasst daher die Modelle 22, 23 und 26. Die Boote sollen für kleine Törns am Wochenende oder kleine Urlaubstörns geeignet sein. Sie sollen gute Segeleigenschaften bei hohem Komfort bieten. Zudem sind alle Modelle trailerbar.
“Storm Yacht Segelboote begeistern mit ihrer Vielseitigkeit. Ob als Schulungs-, Charter- oder Regattaboot, alle Modelle segeln mit einer hohen Performance, sehr sicher und bieten allen Passagieren genügend Platz, und dass zu einem Anschaffungspreis der in Europa, vielleicht sogar weltweit, konkurrenzlos ist”, sagt Bernd Ihnken, von Gründl Bootsimport.