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Wahl zum Segler des Jahres: Monatssiegerinnen Juni 2019

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Zum zweiten Mal innerhab von eineinhalb Jahren haben Victoria Jurczok/Anika Lorenz die Wahl zum Segler des Monats bei sail24.com gewonnen. Im Januar 2018 setzten sie sich bei der Premiere der Abstimmung knapp gegen Philipp Buhl durch. Damals trumpften sie mit ihrem Worldcup-Sieg vor Miami auf. Jetzt gewannen sie die Wahl zur/zum Segler/in des Monats Juni im Kreis der Kieler-Woche-Sieger mit deutlichem Vorsprung.

Mit ihrem Sieg zur Kieler Woche wurden die Skiff-Seglerinnen Victoria Jurczok/Anika Lorenz bereits zum zweiten Mal nach Januar 2018 zu den Seglerinnen des Monats auf Sail24.com. Foto: segel-bilder.de

Zur Wahl standen alle deutschen Sieger der 125. Kieler Woche aus den olympischen und internationalen Klassen der Dreiecksbahnen. Damit konnten die User von sail24.com zwischen sieben Crews bzw. Einzelathleten abstimmen. Mit ihrem ersten Sieg vor Kiel, eine Trophäe, die ihnen in der Sammlung noch fehlte, setzten sich die 49erFX-Seglerinnen gegen prominente Konkurrenz durch. Wolfgang Hunger, der mit Holger Jess an der 505er-Vorschot seinen 22. Titel vor Kiel einsammelte und damit eine neue Rekordmarke setzte, war ebenso chancenlos wie Heiko Kröger, der vor Kiel zum zwölften Mal triumphierte. Im deutlich geschlagenen Feld auch die Sieger der J-Klassen Carsten Kemmling (J/70) und Arne Wilcken (J/80). Youngster Ole Schweckendiek, der jüngste Sieger der Kieler Woche 2019, sammelte immerhin über 13 Prozent der Stimmen ein. Finn-Ass Phillip Kasüske kam auf über 23 Prozent. Aber die Skiff-Damen waren uneinholbar, siegten mit über 55 Prozent.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

So wird man VDWS Cat-Instructor

Der Luvrumpf hebt sich leicht aus dem Wasser, die Geschwindigkeit nimmt zu, die Ruderblätter beginnen zu summen. Ein Freudenschrei klingt über den Strelasund. Rike und ich als ihr Vorschoter, haben soeben zum ersten Mal den Gennaker gesetzt. Der Wind weht mit zwei bis drei Windstärken, die Geschwindigkeit berauscht uns. Wir ziehen unsere Bahnen zwischen Stralsund und Altefähr. Die Sonne strahlt – herrliches Segeln. Plötzlich hebt eine Böe den Luvrumpf weiter als zuvor, ich verliere den Halt und rutsche nach Lee, der Hobie Katamaran kentert und wir schwimmen im Wasser: kurzer Schock, dann Gelächter. Jetzt ist Rike in ihrem Element. Für mich ist es die erste Kenterung mit einem Katamaran. Für die 23-Jährige hingegen Routine. Schnell stehen wir auf dem unteren Rumpf. Ich befolge ihre Anweisungen und gemeinsam richten wir den Kat wieder auf. Sie ist es gewöhnt, die teils meterhohen Wellen des Atlantiks mit kleinen Strandkatamaranen abzureiten, da gehören Kenterungen zum Standardrepertoire. Das Heimatrevier der gebürtigen Berlinerin sind die Gewässer Fuerteventuras. In Deutschland ist sie, um Segellehrerin für Katamarane zu werden.

Was tue ich hier?
Vor einigen Monaten war bei einer morgendlichen Redaktionskonferenz die Frage aufgekommen: Wie wird man eigentlich Segellehrer? Jetzt bin ich Teilnehmer des Cat-Instructor Kurses des Verbands Deutscher Wassersport Schulen e.V., kurz VDWS, um diese Frage zu beantworten. Acht Tage lang werde ich lernen, worauf es ankommt, möchte man Anfängern das Segeln beibringen. Es geht um Themen wie Methoden der Stoffvermittlung, Unterrichtsplanung, Materialkunde und Bootspflege, aber vor allem auch um die Verbesserung des eigenen Fahrkönnens. Das heißt: viel Segel-Praxis.

Ein perfektes Revier
Lehrgangsort ist das Dörfchen Altefähr, idyllisch gelegen, ganz im Süd-Westen der Insel Rügen. Gegenüber, auf der anderen Seite des Strelasunds, liegt die Hansestadt Stralsund mit ihren prächtigen mittelalterlichen Kirchen und dem futuristisch anmutenden Ozeaneum. Der Sund ist ein ideales Revier für Jollen- und Katamaransegler. Die örtliche Segelschule ‚Sail & Surf  Rügen’, Mitglied im VDWS, stellt die Katamarane und weitere Ausrüstung zur Verfügung. 

Ihr Besitzer Knut Kuntoff betreibt außerdem ein Jugendgästehaus direkt am Hafen, in dem die Kursteilnehmer untergebracht sind. Am Abend sitzen wir am Hafen zusammen und lernen uns kennen. Schnell wird klar: Wir haben zwar ganz unterschiedliche seglerische Backgrounds, aber wir verstehen uns auf Anhieb. Peter zum Beispiel hat gerade seine schriftlichen Abiturprüfungen hinter sich und kommt aus Konstanz vom Boden­see. Gern möchte er vor dem Studium ein Jahr als Segellehrer arbeiten. „Vielleicht im Ausland. So genau weiß ich das noch nicht.“, sagt er.

Didaktik und andere Fremdworte
Vier Wochen vor Kursbeginn brachte der Paketdienst einen dicken Aktenordner zu mir nach Hause. Absender: VDWS. Inhalt des Ungetüms waren Unterlagen, die die Kursteilnehmer vor Lehrgangsbeginn durcharbeiten sollten, und die später als Unterrichtsskript dienen würden. Mir wurde langsam klar, worauf ich mich eingelassen hatte, als ich einen Blick auf die Überschriften warf. Zum Beispiel: ‚Analytisch-synthetische Methode’, ‚Ganzheitsmethode’, ‚Deduktive Methode’, um nur ein paar der mir bis dahin fremden Themenkomplexe zu nennen. Es würde wohl um mehr als ‚nur Segeltheorie’ gehen. Erfreulich knapp war hingegen das Kapitel ‚Methodische Grundsätze: 

a) Vom Leichten zum Schweren, 
b) Vom Einfachen zum Komplexen und 
c) Vom Bekannten zum Unbekannten’. 

Diese drei Grundsätze sollten noch zu einer Art ‚Mantra’ des Lehrgangs werden…

Bei der Prüfung wird genau auf die Ausführung der Manöver geachtet.

Segeln ist nicht gleich segeln
Nach einer Einweisung in Revier und Material geht es am ersten Tag direkt aufs Wasser. Für mich ist Kat-Segeln neu, aber so groß kann der Unterschied zur Jolle nicht sein. Schon bei der ersten Wende wird mir klar, wie falsch ich liege: Klar zur Wende – Ree. Der Hobie Cat bleibt in der Wende stecken. Hilflos treiben wir achteraus. Erste Lektion gelernt, die Fock muss länger backstehen, das Groß früher geöffnet werden, um den breiten Kat durch den Wind zu bekommen. Beim nächsten Anlauf klappt es dann einigermaßen. Spektakulär ist festzustellen, wie gut der Katamaran Fahrt aufnimmt. Sobald die Segel dicht genommen werden, springt der 18 Fuß lange Strandkat förmlich nach vorne. Schon leichter Wind reicht aus, um ein Geschwindigkeitsgefühl zu erzeugen, wie ich es sonst nur von Skiffs wie 49er oder 14 Footer kenne. ‚Keep it simple’ könnte man die Philosophie der Schulkatamarane zusammenfassen. Raus aufs Wasser und Spaß haben. Großschot, Traveller, Fockschot. Mehr braucht es nicht. Kein Wunder, dass Millionen Menschen weltweit die Begeisterung für das Segeln den Hobie Cats in all ihren verschiedenen Ausführungen verdanken. Aber das Handling will gelernt sein. Und das Lehren will gelernt sein. Dafür sind wir hier, dafür ist auch Jule hier. Die 32-Jährige gehört dem VDWS-Lehrteam an und bildet die Segellehrer von morgen aus. Sie ist unsere Lehrteamerin, sprich Ausbilderin.

Lehren lernen
Am Anfang gilt es zu beweisen, dass wir den Katamaran sicher beherrschen. Wende, Halse, An- und Ablegen, Person-über-Bord-Manöver. Die Standardmanöver müssen sitzen. Mit dem Motorboot fährt Jule um uns herum und gibt Tipps. Segelstellung und Gewichtstrimm sind wichtig. Verschiedene Übungen, die wir auf dem Wasser machen, verdeutlichen dies. Abends steht Theorie auf dem Programm. Die Tage sind lang. Wie schaffen wir es sinnvoll, am Wassersport interessierten Menschen den Spaß am Segeln zu vermitteln? Wie muss man dabei vorgehen? Stichwort ‚Methodische Grundsätze’. Welche Übungen können wir mit Schülern auf dem Wasser machen, um ihnen die Grundprinzipien des Segelns schnell klarzumachen? Die Praxis steht stark im Vordergrund. Die Schüler machen keinen Sportbootführerschein, sie lernen segeln. Ein Einsteigerkurs dauert in der Regel 15 bis 20 Stunden, worin circa eine Stunde Theorie vorgesehen ist. Am Ende gibt es bei bestandener Prüfung den Grundschein. Dieser berechtigt zum Ausleihen von Material an allen VDWS-Segelschulen weltweit. Das sind über 540 Wassersportstationen in mehr als 30 Ländern.

Vom Schüler zum Lehrer
Am vierten Tag dann die Überraschung. Wir werden unser erlerntes Wissen über die Gestaltung eines Einsteigerkurses an echten Schülern beweisen müssen. Das heißt, wir planen in der Gruppe einen zweitägigen Kurs, an dessen Ende unsere Schüler alleine aufs Wasser gehen können und den Katamaran sicher beherrschen. Der fünfte Lehrgangstag dient der Planung dieses Kurses. Von morgens bis abends sitzen wir zusammen und bereiten alles minutiös vor. Was sind die Ziele? Welche Inhalte wollen wir wie und in welcher Reihenfolge vermitteln? Wir müssen schließlich davon ausgehen, dass unsere Schüler noch nie in ihrem Leben auf einem Boot saßen. Hier wird klar, wie viel Vorbereitung wirklich nötig ist. Zehn Stunden später steht unser Kurs-Konzept. Unsere Köpfe rauchen. Wir haben uns das Feierabendbier mehr als verdient.

Kenterübungen gehören zum Kursprogramm.

Wir sind so weit
Tag sechs. Ab jetzt sind wir nicht mehr nur Kursteilnehmer, sondern Ausbilder! Fünf Segelschüler stehen morgens vor der Segelschule. Lehrgangsteilnehmer Steffen übernimmt als erster die Lehrerrolle. Man merkt, dass das für ihn nichts Neues ist. Er betreibt schon seit Jahren eine Segelschule in Brandenburg. Neu ist für ihn nur das Schulen auf Katamaranen. Jeder von uns muss eine Zeit lang den Lehrer mimen. Es ist gar nicht so einfach, zwei schnell segelnde Katamarane gleichzeitig im Auge zu behalten. Mit dem Motorboot pendeln wir zwischen den beiden Hobies. Gegen 16.00 Uhr endet der Kurstag für unsere Schüler, allerdings nicht für uns. Wir werden wieder zu Schülern: Die ‚Fahrprobe’ steht auf dem Programm. Wir fahren einen Parcours ab und müssen dabei alle Manöver an der richtigen Stelle korrekt ausführen. Der Wind legt natürlich genau jetzt zu, Schaumkronen zieren das Wasser. Die vor Prüfungen aufkommende Nervosität macht sich breit. Was, wenn ich durchfalle? 

Der nächste Tag ist besonders aufregend. Wieder unterrichten wir unsere Schüler, heute werden wir dabei jedoch bewertet. Es ist schön zu sehen, dass unsere Schüler schon so viel gelernt haben. Selbstständig machen sie die Kats fertig, slippen ins Wasser und los geht’s. Wieder werden die Manöver geübt, was den Schülern sichtlich Spaß macht. Wir als Lehrer sind inzwischen routinierter im Umgang mit den Schülern und der Koordinierung auf dem Wasser.

Das Segeln mit einem Hobie Cat macht einfach Spaß.

Am Abend dann das große Finale für uns angehende Cat-Instructoren: die theoretische Prüfung. 90 Minuten schriftliche Klausur über alles, was wir während der letzten sieben Tage gelernt haben. Ein paar Stunden später dann die Erlösung. Teamerin Jule hat unsere Antworten ausgewertet: Wir sechs haben die Fahrprüfung, die Lehrprobe und die Theorie bestanden!

Wie es weitergeht
Und sind wir jetzt Segellehrer? Klare Antwort: nein, noch nicht. Um die VDWS-Segellehrerlizenz zu erhalten, muss noch ein Erste-Hilfe-Kurs und mindestens das bronzene Schwimmabzeichen nachgewiesen werden. Und am allerwichtigsten: Es muss ein 21-tägiges Praktikum an einer VDWS-­lizenzierten Segelschule absolviert werden. Dann steht der Ausübung des Berufs Segellehrer nichts mehr im Weg. Und was könnte es schöneres geben, als sein Hobby zum Beruf zu machen und an den schönsten Plätzen der Welt, entspannten Kunden das Segeln beizubringen?


Der VDWS
Der Verband Deutscher Wassersportschulen (VDWS) wurde 1974 gegründet, damals noch unter dem Namen Verband Deutscher Windsurfing Schulen. Ziel war es, die Aus- und Weiterbildung von Windsurfing-Lehrern zu vereinheitlichen und Standards zu definieren. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Wassersportarten hinzu. Inzwischen deckt der VDWS die gesamte Breite der Strandwassersportarten ab. Der Verband organisiert die Ausbildung von Instructoren in den Bereichen Windsurfing, Kitesurfing, Jollensegeln, Catamaransegeln und seit diesem Jahr auch Stand Up Paddling. Zusammen mit dem Deutschen Motoryachtverband (DMYV) und dem Verband Deutscher Sportbootschulen (VDS) bildet der VDWS seit 2013 die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsausbildung im Wassersport (QAW). Hier ist das Ziel gemeinsame Qualitätsstandards für den Schulbetrieb zu gewährleisten. Heute sind über 540 Wassersportstationen in mehr als 35 Ländern im VDWS organisiert. In den 45 Jahren seit Verbandsgründung wurden circa drei Millionen Einsteiger mit den verschiedenen Wassersportarten in Kontakt gebracht. Über 4.500 Wassersportlehrer, Schulbesitzer und Stationsleiter sind Mitglied im VDWS. Weitere Informationen: www.vdws.de

Besuchen Sie den VDWS auch auf der boot Düsseldorf: Halle 8a, Stand B47

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger Mai 2019

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Mic Mohr ist der Segler des Monats Mai. Der Optimisten-Segler aus Plau am See setzte sich bei der Wahl der User von Sail24.com mit rund der Hälfte der Stimmen gegen die Elite aus den olympischen Klassen durch. Mit seinem überragenden Erfolg beim Goldenen Opti vor Schilksee, als er alle Wettfahrten im internationalen Feld gewann, überzeugte er die Segelgemeinde.

Mic Mohr durfte sich nach dem Sieg beim Goldenen Opti von Kiel auch über die Auszeichnung als Segler des Monats Mai freuen. Foto: segel-bilder.de

Selbst der dritte Platz von der Europameisterschaft im Laser Standard durch Philipp Buhl (Kiel) konnte da nicht mithalten. Buhl teilte sich in der Abstimmung lediglich Rang drei mit den 470er-Olympia-Aspiranten Simon Diesch/Philipp Autenrieth. Die süddeutsche Crew landete bei der EM auf Platz sechs. Mit der gleichen EM-Platzierung eroberten Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß den dritten Rang der Abstimmung. Erstaunlich wenig Beachtung fand bei den Usern von Sail24.com der vierte Platz durch Erik Heil/Thomas Plößel bei der Europameisterschaft der 49er. Vielleicht ist eine Abstimmung ähnlich gelagert wie die Entwicklung der Börsenkurse. Das Ergebnis mag noch so gut sein, wenn es aber nicht an die bisherigen Erfolge anknüpft, sind die Erwartungen enttäuscht. Und mit der Bronzemedaille von den Olympischen Spielen 2016 haben Heil/Plößel eine Vorgabe gemacht, die nur schwer zu toppen ist.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Inselhüpfen für unter 10 Euro

Mit genau 1.246 Inseln ist die kroatische Adria ein Inselhüpfparadies für Yachtcharterer.Die meisten Inseln sind nur wenige Stunden voneinander entfernt und bieten einige der erstaunlichsten Naturschönheiten der Welt, sowie Geschichte und Kultur.

Die kroatischen Inseln umfassen fast 6.000 Kilometer Küste. Obwohl Hvar, Korcula, Vis und Brac die beliebtesten Inseln sind, die Charterer gerne besuchen, hat die dalmatinische Küste noch viel mehr zu bieten. Beim Inselhüpfen in Kroatien können mittelalterliche Städte und Festungen besucht und die wunderbare kroatische Küche und die Gastfreundschaft genossen werden. 

Die Plattform GotoSailing.com bietet für einen unvergesslichen Segelurlaub über 5.000 Yachten von mehr als 120 Charter-Unternehmen an. Suchen, vergleichen und 100 Prozent online buchen zu sehr attraktiven Preisen für mehr als 200 Ziele in Kroatien, Griechenland, Türkei, Italien oder Spanien. 

Es ist so einfach: mit nur einem Mausklick können weitere Serviceleistungen wie Transitlog, Außenbordmotoren, Relingnetz für den Urlaub mit kleinen Kindern oder umfassende Pantaenius Versicherungspakete dazu gebucht werden. 

Wer seine Traumyacht gefunden hat, kann auf der Webseite von GotoSailing.com auch gleich den preiswertesten Flug zum nächstgelegenen Flughafen finden und buchen.

Mit der Aktion Sail for Smile spendet die Onlineplattform bis zu 3 Prozent des Charterpreises an eine gemeinnützige Organisation oder an einen Segelverein nach Wahl, um die Jugendarbeit zu unterstützen. Diese Aktion wird unter anderem vom Schweizer und vom Deutschen Segler-Verband unterstützt.

Weitere Informationen: www.gotosailing.com

Boot Düsseldorf: Halle 13 / C33

*Preisbeispiel: 
Elan 333, Liegeplatz Kroatien, ACI-Marina Vodice, bei Belegung mit 6 Personen vom 11.-18.04.2020, incl. Internet-Hotspot an Bord.

Wahl zum Segler des Monats November

Unabhängig vom Regatta-Ergebnis ist schon die Atlantik-Passage auf den Rennyachten eine Leistung für sich, die nicht jedem Teilnehmer gelang. Die Skipper stehen daher vom 16. bis 23. Dezember auf sail24.com zur Abstimmung für die Publikumswahl zum Segler des Monats November.

Morten Bogacki (Platz 3 Mini Transat):

Auf der „Lilienthal“ des Offshore Team Germany legte Morten Bogacki einen furiosen Endspurt auf der zweiten Etappe von Las Palmas nach Martinique hin. Nach dem elften Platz in der ersten Etappe, bedingt durch technische Probleme an Bord, segelte er in die Karibik auf Rang drei und holte sogar noch so viel Zeit heraus, dass er auch in der Gesamtwertung auf das Podium kam. Foto: Christophe Breschi/Mini Transat

Boris Herrmann (Platz 12 Transat Jacques Vabre, Imoca):

Nach der taktischen Entscheidung für die westliche Routenoption in der Anfangsphase des Rennens rutschte Boris Herrmann mit seinem britischen Partner Will Harris weit zurück im Ranking. Im weiteren Verlauf arbeitete sich das Duo auf der „Malizia“ bis zum Zielort Savador de Bahia/Brasilien noch bis auf Rang zwölf im Ranking der Imoca Open 60 vor. Foto: Jean-Louis Carli /TJV

Jörg Riechers (Platz 6 Transat Jacques Vabre, Class 40):

Jörg Riechers gehört zu den erfahrensten deutschen Hochseeseglern und hat zu dieser Saison das Class40-Projekt auf der „Linkt“ gestartet. Mit seinem Partner Cédric Château (Frankreich) segelte er im Feld der 40-Fuß-Yachten bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Atlantik-Klassiker stets im Vorderfeld der Flotte mit und schaffte es schließlich auf Rang sechs. Foto: Jean-Louis Carli/TJV

Arnt und Sönke Bruhns (Platz 16 Transat Jacques Vabre, Class 40):

Im vergangenen Jahr überquerte Arnt Bruhns auf der „Iskareen“ solo den Atlantik, jetzt nahm er seinen Bruder mit an Bord. Und das Amateur-Team schlug sich im Feld der Profis beachtlich, überzeugte aber vor allem durch die lebendigen Berichte von Bord, mit denen sie die Fans in der Heimat unterhielten. Ihr Position im Zielt: Rang 16. Foto: Jean-Marie Liot/TJV

Segler des Monats November

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Gegründet vor rund 30 Jahren, ist der SVG Service Verlag heute ein crossmedial tätiger, dynamischer Dienstleister für die Wassersportbranche und alle Wassersportinteressierten. Unsere Produkte drehen sich rund ums Segeln und Motorbootfahren. Wir verlegen neun Magazine, betreiben vier große Internetportale und mehrere Social-Media-Kanäle. Dazu betreuen wir namhafte Markenhersteller und mehrere Segelsport-Großveranstaltungen mit PR- und Marketing-Leistungen. Wir sind Kommunikationspartner vieler Messen, Verbände und Vereine aus dem Wassersportbereich.

Bewerbungen bitte ausschließlich per Email an Silvan Dahl, [email protected]. Für Rückfragen stehen wir gerne unter der Rufnummer 040 466644-089 zur Verfügung.

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger April 2019

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Die Wahl zum Segler des Monats April zeigte eine Liste junger Segler. Und der Jüngste der zur Auswahl stehenden Sportler machte schließlich das Rennen. Im Wettstreit mit den Olympia-Aspiranten im 49er, Justus Schmidt/Max Boehme, und dem starken 470er-Nachwuchs Luise und Helena Wanser setzte sich Opti-Segler Leon Jost durch.

Leon Jost wurde von den Sail24-Usern zum Segler des Monats April gekürt. Foto: Birgitt Müller-Genrich

Das Nachwuchs-Talent vom Württembergischen YC hatte einen starken Winter und setzte seiner Erfolgsbilanz beim Lake Garda Meeting die Krone auf. Unter den rund 900 Startern hatte sich Leon Jost einen Platz unter den Top-30 als Ziel gesetzt und das dann eindrucksvoll übertroffen. Die versammelte Weltspitze war am Start und der Segler vom Bodensee platzierte sich als bester Deutscher auf Rang fünf. Das brachte ihm offenbar auch die Sympathien bei den Unsern von Sail24.com ein. Denn in der Publikumswahl setzte sich der Elfjährige schnell an die Spitze des Votings.

Am dichtesten auf den Fersen waren dem Jüngstensegler die jungen Schwestern Luise und Helena Wanser. Die 20- und 21-jährigen Hamburgerinnen etablieren sich nach starken Jahren im Juniorenbereich gerade bei den 470er-Senioren. Ihre Stärke: leichter Wind. Bei der Palma-Regatta stellten sie das eindrucksvoll unter Beweis. Mit einem Doppelsieg unter schwierigen Bedingungen schockten sie die Konkurrenz. Am Ende stand Platz neun in einem Weltklassefeld.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Der Übermacht der Jugend mussten sich die 49er beugen. Das Duo Schmidt/Boehme gehört zwar auch noch der jungen Generation an, ist aber im Kreise der Olympiasegler bereits lange etabliert. Für 2016 kämpften sie in freundschaftlicher Konkurrenz mit Erik Heil/Thomas Plößel um das eine Olympiaticket. Auch wenn die Kieler den Berlinern den Vortritt lassen mussten, fiel ein wenig vom bronzenen Olympiaglanz auch auf Schmidt/Boehme ab, die Heil/Plößel als Trainingspartner auf das Weltklasse-Niveau gehievt hatten. Nach längerer Pause sind beide 49er-Teams wieder in den Circuit eingestiegen, und Schmidt/Boehme zeigten mit dem 5. Platz vor Palma, dass sie schon wieder voll da sind.

Während für die zur Wahl stehenden 49er und 470er der Blick schon auf die nächsten Olympischen Spiele geht, hat Leon Jost dafür noch etwas Zeit. Doch Olympia ist durchaus eine Option für den Opti-Segler. Jetzt steht zwar erst einmal die WM der Jüngstenklasse in Antigua im Fokus, aber in weiterer Zukunft kann er sich den Umstieg auf den 49er vorstellen – gern mit seinem Bruder Luca.

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Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger März 2019

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Endlich wieder ein Auftritt auf der großen Segel-Bühne unter deutscher Flagge! Schon diese Ankündigung löste bei den deutschen Segelfans große Begeisterung aus. Das Offshore Team Germany (OTG) startete jedenfalls mit einem großen Sympathie-Schub in seine Kampagne für eine Teilnahme am „The Ocean Race“ 2021/22. Mit einem riesigen Vorsprung wurde das OTG im März zu den Seglern des Monats gewählt.

Die Ankündigung einer deutschen Ocean Race Kampagne löste Begeisterung aus. Foto: Felix Diemer

Team-Manager Jens Kuphal und Team-Kapitän Robert Stanjek haben das OTG-Projekt bereits 2017 auf die Schiene gesetzt. Mit der Kampagne des Mini 6.50 „Lilienthal“ landete der deutsche Rennstall erste Erfolge. Mit Skipper Jörg Riechers segelte OTG beim Mini-Transat 2017 auf Platz zwei.

Jetzt hat das Offshore Team Germany die nächste Stufe gezündet. Neben dem Mini-Projekt, das durch Skipper Morten Bogacki besetzt wurde, nimmt auch der Imoca60 Gestalt an. Die Ex-„Acciona“ wurde bereits 2017 vom OTG gekauft, hat einen kompletten Rumpf-Refit in Portugal durchlaufen und wurde in England frisch ausgerüstet – vom Kiel bis zum Rigg.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Im März hat das Team den Weg in die Öffentlichkeit gewagt und die Pläne für die kommenden Monate veröffentlicht. Im Juni ging der Imoca60 ins Wasser, vor der Kieler Woche wurde er auf den Namen „Einstein“ getauft. Das Welcome Race zur Kieler Woche war dann die erste Regatta, das Fastnet Race im August der erste Härtetest. Nun sollen die Foils entwickelt werden, damit die Mannschaft unter Skipper Robert Stanjek die konkrete Vorbereitung für „The Ocean Race“ starten kann.

Bei den Usern von Sail24 lösten die Hoffnungen auf eine erneute Teilnahme am Welt-Etappenrennen offenbar große Sympathien aus. Mit über 76 Prozent der Stimmen wurde das OTG zu den Seglern des Monats gewählt und setzt sich damit gegen die beiden weiteren Kandidaten durch.

Florian Gruber stand für seine Siege beim Snowkite-Worldcup zur Auswahl. Er hatte zum Finale in der Schweiz die Sieger-Trophäen für zwei Disziplinen-Worldcups und den Gesamt-Worldcup überreicht bekommt. Frithjof Kleen – ehemals mit Robert Stanjek Starboot-Weltmeister – ist bei den Starbooten einer der begehrtesten Vorschoter. Beim Bacardi-Cup vor Miami, eine der wichtigsten Regatten in dieser hochkarätig besetzten Klasse, segelte er mit Olympiasieger Mateusz Kusznierewicz (Polen) auf Platz zwei.

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ISTEC: Neues Flügelsegel

Mit dem Parasailor etablierte ISTEC ein vollkommen neues Vorwindsegel, das sich insbesondere unter Blauwasserseglern großer Beliebtheit erfreut. Grund ist der Flügel, der das Segel stabilisiert und sicherer macht. Die Weiterentwicklung des Segels stand nie still und ständig wurden Details verbessert.

Vor zwei Jahren entschloss sich ISTEC dann aber schließlich, den Parasailor von Grund auf neu zu entwickeln. Mit Berechnungsprogrammen aus der Luftfahrt und mit der Erfahrung aus den letzten zehn Jahren gelang es, die Leistung des Segels weiter zu verbessern. Der Flügel wurde vollkommen neu konstruiert. ISTEC spricht von einem Hybridflügel, der aus der Kombination aus einem 3D-Flügel mit einem Single-Skin-Flügel besteht.

www.istec.ag

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger Februar 2019

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Die Flying Dutchman haben das Rennen gemacht. Bei der Abstimmung zum Segler des Monats Februar auf Sail24 haben sich die Silbermedaillen-Gewinner der Weltmeisterschaft in Neuseeland, Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers, gegen die weitere zur Wahl stehende Konkurrenz durchgesetzt. Die FD-Mannschaft aus Berlin und Hamm verwies die Olympia-Aspiranten in den Klassen 470er und 49er, die vom Worldcup vor Miami mit zwei Gold- und einer Silbermedaille heimgekehrt waren, auf die folgenden Plätze.

Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers segelten zu WM-Silber in Neuseeland. Foto: segel-bilder.de

Die Weltmeisterschaft der ehemaligen Olympia-Klasse vor Neuseeland forderte die kompletten Athleten. Denn die Bedingungen mit starkem Wind, ruppiger Welle und viel Strömung verlangte nicht nur beste Bootsbeherrschung, sondern auch viel Gefühl für den Bootsspeed und das richtige Timing vor allem an der Startlinie. Lüdtke/Schäfers kämpften zum Start in die Serie zwar mit dem Material, als das Ruder aus der Aufhängung flog, und der Konkurrenz, da ein italienisches Boot auf sie drauf kenterte, zeigten aber ein hohes Speedpotenzial. Nachdem die Probleme überwunden waren, steuerten sie souverän auf Medaillenkurs, konnten nur durch die Ungarn Szabolcs Majthenyi/ András Domokos auf Distanz gehalten werden und sicherten sich schließlich wie bereis 2016 die Silbermedaille.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Die heimischen und internationalen Fans zeigten sich begeistert, gaben bei der Abstimmung auf Sail24 nicht nur ihre Stimme ab, sondern zollten dem Duo, das aufgrund der Fernbeziehung außer zu den Regatten kaum gemeinsam auf dem Wasser agiert, per Online-Kommentaren ihren Respekt.

Mit dieser Unterstützung setzten sich die Silbergewinner schließlich auch gegen das Miami-Gold durch. Frederike Loewe/Anna Markfort, die beim Worldcup Anfang Februar in den USA überraschend die komplette 470er-Weltelite hinter sich gelassen hatten, lieferten den FD-Seglern zwar lange ein enges Rennen bei der Wahl, mussten sich schließlich aber ebenso geschlagen wie Erik Heil/Thomas Plößel, die im 49er einen starken Wiedereinstieg in das Regattageschehen feierten. Die Silbermedaillen-Gewinner von den Olympischen Spielen in Rio holten ebenfalls Gold vor Miami. Bei der Abstimmung zum Segler des Monats wurden sie schließlich auf Rang drei gewählt. Mit der Silber-Medaille von Miami im 470er hatte die junge Mannschaft Fabienne Oster/Anastasiya Winkel ihren größten sportlichen Erfolg gefeiert. Damit schafften sie es in die Auswahlliste für die Segler/innen des Monats Februar, mussten sich hier allerdings geschlagen geben.

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Wahl zur Seglerin des Jahres: Monatssiegerin Januar 2019

Jugend weist die Erfahrung im Januar in die Schranken: Die 16-jährige Tornado-Seglerin Estela Jentsch, die bei der WM in Neuseeland im Januar 2019 mit ihrem australischen Partner Daniel Brown Bronze gewonnen hatte, setzte sich bei der Online-Wahl von sail24.com zur Wahl des/der Segler/in Januar gegen die erfahrene Konkurrenz durch. Die 505er-Asse Wolfgang Hunger/Holger Jess (505er) sowie Drachen-Segler Klaus Diederich, die ebenfalls auf der anderen Seite der Erdkugel ihre WM segelten, mussten sich hinter der Seglerin vom SC Füssen Forggensee einreihen.

Mit ihrem australischen Partner segelte Estela Jentsch zu WM-Bronze. Foto: Suellen Davies

Bereits bei der zweiten Weltmeisterschaft in Folge hatte das Jugend-Team Jentsch/Brown den erfahrenen Tornado-Teams das Fürchten gelehrt. Im vergangenen Jahr gewann die deutsch-australische Kombination Bronze und siegte in der Mixed- und die Jugend-Kategorie. In diesem Jahr wiederholten die beiden das Kunststück und ließen dabei auch so erfahrene Tornado-Asse wie den Neuseeländer Rex Sellars, den Olympiasieger von Los Angeles 1984, hinter sich.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Bei der Wahl zu der/n Seglern/in des Monats Januar war Estela Jentsch damit nicht zu schlagen. Zunächst hatten zwar Wolfgang Hunger/Holger Jess, die bei der 505er-WM in Australien auf den sechsten Rang gesegelt waren, die Spitze der Wahl übernommen. Doch dann machten die Anhänger von Estela Jentsch mobil. Sie gaben nicht nur ihre Stimme auf Sail24 ab, sondern bekundeten auch ihre Sympathie für die junge Seglerin. Nie zuvor hatte es so viele Kommentare zu einem Artikel auf Sail24 gegeben. Grüße aus aller Welt begleiteten die Wahl von Estela. Und das Daumendrücken zahlte sich aus. Mit über 52 Prozent der Stimmen setzte sich die Bayerin durch. Auf fast 47 Prozent der Stimmen kamen Hunger/Jess, während der Drachen-WM-Dritte Klaus Diederichs, der in London lebt, bei dieser Wahl keine Chance hatte.

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger Dezember 2018

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Bei der Wahl zu den Seglern des Monats Dezember 2018 hat die „Lunatix“-Crew unter Skipper Friedrich Böhnert einen überlegenen Sieg gelandet. Die große Mehrheit der User von Sail24 honorierte den Auftritt der einzigen deutschen Yacht beim Klassiker Sydney-Hobart und setzte die Mannschaft aus Hamburg und Schleswig-Holstein auf Platz eins. Frithjof Kleen, Dritter bei der Stars Sailors League an Bord des Italieners Diego Negri, landete auf Platz zwei. Und mit Dr. Wolfgang Schäfer kam auf Rang drei ein weiterer Finisher des Sydney-Hobart-Rennens. Er segelte auf der „Winning Appliances“.

Freude über eine erfolgreiche Teilnahme beim Sydney Hobart für die Crew der “Lunatix”. Foto: Böhnert

Unter dem Beifall Hunderter Segelsport-Fans entlang der Kings Pier in Hobart hat die „Lunatix“ als einzige deutsche Yacht im Feld der 85 Starter das 74. Rolex Sydney Hobart beendet. Nach 3 Tagen, 6 Stunden, 52 Minuten und 47 Sekunden lief die XP50 als 38. Yacht im Ziel ein. Die zehnköpfige Crew um Eigner Friedrich Böhnert zeigte sich tief beeindruckt von dem Empfang am Abend des vierten Tages auf See und nach 628 absolvierten Seemeilen. „Ein cooles Rennen“, fasste Crewmitglied Bernd Meier den Hochsee-Klassiker von Sydney nach Tasmanien zusammen.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Und es wurde fast die gesamte Windpalette geboten mit leichten Winden und sommerlicher Sonne zum Start, flauen Winden zwischendurch und noch einmal 50 Knoten zum Abschuss. Die Storm Bay im Derwent River machte ihrem Namen noch einmal alle Ehre. Doch auch diesen Abschluss-Sturm meisterte die Crew aus Hamburg und Schleswig-Holstein erfolgreich und freute sich schließlich auf den Empfang in Hobart. Platz 38 nach gesegelter Zeit reichte in der Corinthian-Wertung für die NRV-Yacht nach berechneter Zeit zum siebten Platz.

Schon die Anreise war für Eigner Friedrich Böhnert ein Erlebnis, denn er war mit wechselnder Crew auf eigenem Kiel mit der Teilnahme an verschiedenen Regatten um die halbe Welt gereist, um sich in Australien mit der Teilnahme an Sydney Hobart einen Traum zu erfüllen.

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