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boot Düsseldorf: Online Anmeldung für Aussteller gestartet

„Unser boot Team steht ebenfalls in den Startlöchern und unseren Ausstellern und Sportlern zur Seite. Es ist herrlich wieder den Blick aufs Wasser werfen zu können und dort Bötchen, Yachten und Boards zu sehen. Ob auf unserem Düsseldorfer Segelrevier am Unterbacher See, bei unseren Freunden in Kiel und Travemünde oder den Niederlanden sind Wassersportler mit Freude und Leidenschaft wieder in ihrem Element unterwegs. Wir wünschen allen Herstellern, Händlern und Sportlern für die kommenden Monate viel Mut und Stärke, aber auch ganz viel Spaß an ihrem Wassersport“, erklärt Messechef Werner Matthias Dornscheidt.

Unter dem Motto „restart your business @ boot Düsseldorf” hat die Messe ihre online Anmeldung https://bit.ly/ausstellenboot2021 für die kommende boot vom 23. bis 31. Januar 2021 eröffnet.

„Uns ist bewusst, dass die Wassersport-Branche derzeit in einer schwierigen Lage ist. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass dies mit Hilfe der boot Düsseldorf als Business-Plattform ähnlich positiv bewältigt werden kann wie die Krise in den Jahren 2008/2009. Auch damals haben die Hersteller wieder zu einem wirtschaftlich erfolgreichen Geschäft zurückgefunden. Dies hat sich in den vergangenen Jahren, auch dank der boot, die ihren Ausstellern neue Absatzmärkte erschlossen hat, weiter positiv entwickelt. Insbesondere im Chartersegment sehen wir für die kommenden Jahre ein besonderes Wachstumspotential, ist es doch eine überaus individuelle und kontaktarme Urlaubsform, die dazu noch ein Höchstmaß an Spaß verspricht“, beschreibt boot Director Petros Michelidakis die Lage in der Wassersportbranche.

Das boot Team um Michelidakis ist mit bewährter Crew am Werk. Den Herstellern von Segel-, Motorbooten und Großyachten steht Arne von Heimendahl zur Seite, für die Bereiche Tauchen, Trendsport und Tourismus ist Viktoria Marx zuständig und für den Ausrüstungs- und Zubehörbereich ist Lena Beckmann Ansprechpartnerin. 365 Tage im Jahr ist das Portal www.boot.de mit aktuellen Informationen aus der Wassersportszene, den Highlights und Neuheiten sowie einer umfangreichen Datenbank mit fast 2.000 ausstellenden Unternehmen immer am Puls der Branche. Im www.boot.club finden Einsteiger, Wiederentdecker und Routiniers des Wassersports tolle Tipps. Und ganz nach dem Motto „nach der boot ist vor der boot“ gibt es hier das ganze Jahr über Aktionen und Gewinnspiele für die Mitglieder. 155.000 Menschen sind derzeit Mitglied im boot.club, der topaktuell auch auf seiner eigenen Facebookseite über seine Aktivitäten informiert.

Mit den Angebotsschwerpunkten Boote und Yachten, Motoren und Motorentechnik, Ausrüstung und Zubehör, Tauchen, Dienstleistungen, Kanus, Kajaks, Rudern, Surfen, Kitesurfen, Wakeboard, Windsurfen, SUP, Angeln, Maritime Kunst, Marinas, Wassersportanlagen sowie Beach Resorts und Charter ist die boot Düsseldorf der Informations- und Orderhotspot für Wassersportler.

Die Kieler Woche setzt Zeichen

Es sind enorme Herausforderungen, denen wir uns stellen, um den Seglerinnen und Seglern auch in diesem Jahr die Möglichkeit zu geben, Regatta zu segeln. Dabei steht die Gesundheit aller Beteiligten ganz klar im Vordergrund, so dass unser Konzept immer wieder angepasst werden muss. Alle Planungen – zum Beispiel in Hinblick auf Teilnehmerzahlen – sind auf die aktuell bis August geltenden Corona-Beschränkungen abgestimmt. Hygienevorschriften und Mindestabstandsregeln müssten eingehalten werden.  Aber wir werden den Seglerinnen und Seglern die Möglichkeit bieten, im Rahmen der Kieler Woche zu regattieren. Wir haben so viel Zuspruch und spüren, dass viele Segler auf die Kieler Woche setzen“, so Organisationsleiter Dirk Ramhorst.

Da die Regatten ohne Zuschauer an Land ausgetragen werden, wird noch mehr Gewicht auf die digitale Öffentlichkeitsarbeit gelegt. „Wir werden die Arbeit in den sozialen Netzwerken ausbauen und die Regatten den Segelfans über Kieler-Woche-TV zugänglich machen“, ergänzt Ramhorst. So soll die Kieler Woche virtuell weltweit erlebbar sein. Für den TV-Bereich zeichnet sich 2020 die Landeshauptstadt Kiel verantwortlich und wird die Kosten dafür tragen. Damit unterstreicht die Landeshauptstadt ihre Verantwortung für den Segelsport und entlastet die veranstaltenden Vereine finanziell.

„Das wird eine andere Kieler Woche als gewohnt. Aber es wird gesegelt“, so der Organisationsleiter. Da die Gesamtzahl der Personen im Eventbereich im Hafenvorfeld in Schilksee auf rund 1000 begrenzt wird, muss das Gelände abgesperrt werden. Die Aktiven sind mit Trainern und Organisatoren unter sich. Auf Veranstaltungszelte, die Sponsorenmeile und Verkaufsstände wird verzichtet. Das Regattahaus, der boot-Düsseldorf-Club als Check-In-Zelt und die Vaasahalle sind die Eckpfeiler an Land, die ggf. noch um die Bootshalle des KYC in Strande erweitert werden. Auf dem Wasser sind bis zu sechs Bahnen pro Kieler-Woche-Hälfte geplant. Auch wenn die Bahnverteilung und die maximale Meldezahlt grob stehen, sind noch Anpassungen möglich, die sich insbesondere durch eine mögliche Absage der Kielbootklassen aufgrund der bestehenden Verordnung ergeben können. Schon zu Pfingsten zeichnete sich ab, dass viele Aktive aus aller Welt die Chance nutzen wollen, in Kiel anzutreten. Die olympischen Klassen 49er, 49er FX, Laser Radial, Laser Radial Standard und Nacra 17 sowie die Nachwuchsklassen 29er, 420er, Laser 4.7 und Laser open haben Wartelisten.

Um ein überfülltest Hafenvorfeld beim Wechsel der Klassen der Kieler-Woche-Teile 1 und 2 zu verhindern, wird der Mittwoch komplett zum Wechseltag gewandelt. Nach den Regatten am Dienstag, 8. September, bis Mittwoch, 9. September, um 11 Uhr müssen die Klassen/Teilnehmer der ersten Hälfte Schilksee räumen, ab Mittwoch, 9. September, um 12 Uhr dürfen die Teilnehmer der zweiten Hälfte auf das Hafengelände. „Wir gehen davon aus, dass die Aktiven Verständnis für unser Vorgehen haben. Nur so können wir die Einhaltung der Corona-Vorschriften und damit die Regatten garantieren“, so Ramhorst. Die Tage von Samstag bis Dienstag sind für die Klassen des ersten Teils und die von Donnerstag bis Sonntag für die Klassen des zweiten Teils vorgesehen. „Wir werden daher auch auf die Medal Races in den olympischen Klassen verzichten und allen Startern in der zweiten Hälfte vier volle Segeltage anbieten“, erklärt Ramhorst. Zugang zum Hafenvorfeld, um zu trainieren, wird es für die Starter in der zweiten Hälfte nicht geben können.

Ob Seesegeln bei der Kieler Woche 2020 möglich sein wird, entscheidet sich Mitte Juli, da das Bundesland Schleswig-Holstein voraussichtlich Anfang Juli neue Maßnahmen bekannt geben wird. Abgesagt wurden die Fareast 28R, deren WM im August vor Laboe stattfindet, verschoben auf 2021 wurden die VXOne.

Noch sei man im Gespräch mit den 470ern, die der DSV gern am Start sehen würde. Auch gibt es Anfragen zu Meisterschaften von den 29ern (Eurocup), Musto Skiff (German Open) und den Lasern (Deutsche Junioren Meisterschaft). „Dazu müssten wir die bisherigen maximalen Meldezahlen in diesen Klassen anpassen. Wir sind mit den Klassen im Gespräch und werden flexibel reagieren“, so der oberste Wettfahrtleiter Fabian Bach. Um die Meldemodalitäten möglichst einfach zu halten, wird auf eine Nachmeldegebühr verzichtet. Die Early Entry Fee läuft am 1. Juli ab. „Wer segeln möchte, wird sich ohnehin schnell melden. Denn wer zuerst meldet, der ist dabei“, so Dirk Ramhorst. Dabei wird es auch eine Warteliste geben, falls Klassen ausfallen, können andere Felder erweitert werden.

„Wir haben die Teilnehmerzahlen nach den Meldungen im Vorjahr errechnet“, so Sven Christensen, Geschäftsführer der Marketingagentur Point of Sailing, wohl wissend, dass ein, zwei Klassen ihr Klassenziel wohl kaum erreichen dürften und sich dann Chancen für die Nachrücker in den übrigen Klassen ergeben. Auch stehen drei weitere Klassen in der Warteschleife. (hel)

Die neue Ausschreibung/Notice of race steht ab sofort im Netz unter: www.manage2sail.de und www.kieler-woche.de

Teil I: (5. bis 8. September)
Klasse (minimale bis maximale Anzahl der Boote/bereits bestehende Wartelisten):
420er (20-60/Warteliste), 505er (20-30), Europe (15-20), J/80 (8-10), J/70 (15-35), J/24 (15-20), Laser 4.7 (20-50/Warteliste), Laser Radial open (20-70/Warteliste), Contender (20-30), Musto Skiff (15 oder 25).

Teil II: (10. bis 13. September):
49er (20-45/Warteliste), 49erFX (20-40/Warteliste), Laser Radial W (20-50/Warteliste), Laser Std M (20-70/Warteliste), OK-Jolle (20-50), Finn (15-30), Nacra 17 (10-20/Warteliste), Formula 18 (15-25), 29er (20-90/Warteliste).  

Teil III: (5.-13. September)
IDM: ORC I bis IV (35), Double Hand (30), Welcome Race (45), Senatspreis (35), Silbernes Band (35).

Leitfaden für ORC-Regatten

Dieses 24-seitige Handbuch enthält Ideen aus jahrzehntelanger Erfahrung im Rennmanagement von lokalen Clubwettbewerben bis hin zu Weltmeisterschaften. „Jedes Jahr arbeiten wir mit Organisatoren von Welt- und Kontinentalmeisterschaften zusammen, um die höchsten Standards für ihre Veranstaltungen aufrechtzuerhalten, und wir hielten es für sinnvoll, das Gelernte in diesem Buch zusammenzufassen“, sagt Eckhard von der Mosel. Der Leitfaden soll Eignern und Seglern einen Einblick in die Vermessungsgrundlagen des ORC-Systems geben und Veranstaltern, die noch nicht auf internationalem Niveau sind, Hilfestellung für die Organisation sein. „Es hat einige Zeit gedauert, aber wir haben dies jetzt abgeschlossen und ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen aller“, sagt von der Mosel.

Dufour 61: Neues Flaggschiff

Zu sehen ist ein sehr klares Deckslayout mit großzügigen, stolperfreien Laufzonen im Cockpit, auf den Seitendecks und auf dem Vorschiff. Möglich wird das durch plan verlegte Luken, eine unter Deck verlegte Vorsegel-Rollanlage und eine Großschotführung, die mittels Targabügel dafür sorgt, dass der Plichtboden frei von Travellerschiene und Fußblock bleibt.

Möglichst viele komfortable Entspannungsflächen zu schaffen, war ein wichtiges Designkriterium für die neue Dufour 61. Dazu zählt auch das Cockpit-Layout, das sich hinsichtlich seiner Anordnung klassisch präsentiert. Zu beiden Seiten sind bequeme Salonbänke aufgestellt, die auch als Liegen genutzt werden können. Dafür wurden die Rückseiten des Kajüt­aufbaus ergonomisch sinnvoll angeschrägt und die Sitzflächen extra lang bemessen.

© Dufour

Am mittig aufgestellten, festen Cockpittisch können bis zu sechs Personen sitzen, sofern die beiden Tischflügel hochgeklappt sind. Der anschließende Skipperbereich ist mit zwei Steuerädern und zwei Zentralwinschen in Reichweite des Rudergängers ausgestattet, wodurch die Yacht von einer kleinen Crew oder solo handelbar wird. Um das Vorsegel braucht man sich nur gelegentlich zu kümmern, denn eine Selbstwendeschiene gehört zur Serienausstattung.

Sein Abteil kann der Rudergänger allerdings nicht für sich allein beanspruchen, denn in der Mitte, bündig mit dem Spiegel, wird ein eine Liegewiese aufgebaut. Von hier sind es nur drei Stufen bis zur Badeplattform und zum Beiboot, das in einer Garage unter dem Cockpitboden auf seinen Einsatz wartet.

Für den Salon- und Kabinenausbau stehen zwei Hölzer zur Auswahl. Wer sich für Eiche entscheidet, mag es hell und luftig, Teak ist die „schiffigere“ Variante, aber dunkler in der Anmutung.

© Dufour

Wie schon bei der Dufour 53, die erst vor wenigen Monaten ihre Premiere feierte, ist Vielseitigkeit in Bezug auf Innenraum-Aufteilung ein herausragendes Charakteristikum. Die Dufour 61 spiegelt es in drei verschiedenen Einrichtungsplänen wider.

Variante eins zeigt drei Bäder und vier Schlafkammern mit jeweils zwei Kojen, die mal nebeneinander, mal als Stockbetten angelegt sind. Die Pantry ist als U geformt und liegt zwischen Salon und der sehr großzügig dimensionierten Vorschiffskabine. Im Salon sitzt man sich auf L- und Längssofas gegenüber.

Variante zwei hat nur drei Kabinen, dafür eine deutlich größere Pantry. Der Platz, der sonst für die vierte Kajüte genutzt wird, kommt dem Smutje zugute, dessen Arbeitsbereich beinahe doppelt so groß wird.

Layout Nummer drei umfasst vier Kabinen, vier Nasszellen und eine etwas kleinere Pantryzeile, die zwischen Salon und Backbord-Achterschiff liegt.

Technische Daten:

Konstruktion:Felci Yacht Design
Lüa:19,22 m
Rumpflänge:18,30 m
LWL:17,62 m
Breite:5,48 m
Tiefgang:2,80 m
Wassertank:780 l
Treibstofftank:830 l
Motor:180 PS
Groß:104 m²
Genua:80 m²
Werft:www.dufour-yachts.com

Segelcamp 24/7: Erwachsen mit Maske

Das Segelprojekt der Stadt Kiel geht in seine 18. Saison. Rechtzeitig vor Pfingsten, aber drei Wochen nach der ursprünglich geplanten Eröffnung nahm das Camp24/7 an der Kieler Innenförde seinen Betrieb auf. Geprägt war die kleine Eröffnungsfeier von Corona-Maßnahmen mit Desinfektion, Maske und viel Abstand, aber auch schon von ersten Aktionen auf dem Wasser mit Opti-Segeln und Stand-up-Paddling.

Die Eröffnungsfeier, die in den vergangenen Jahren auch immer ein Treffen der Wassersport-Szene in der Kiel Sailing.City war, wurde diesmal auf einen engen Personenkreis reduziert. An Honoratioren mangelte es indes nicht. Kiels erster Bürger, Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, ließ es sich nehmen, das erste Wort an die Besucher zu richten: „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass mit nur drei Wochen Verspätung die 18. Saison im Camp 24/7 beginnt. Es erfordert Mut, jetzt in diese Saison der Ungewissheiten zu starten.“ Der Dank des Stadtpräsidenten ging an die Mitarbeiter/innen, die an alles gedacht haben, was zur Sicherheit aller zu beachten ist.

Auch Frank Meier, Vorstandsvorsitzender des Projekt-Partners Stadtwerke Kiel AG, hob das Hygienekonzept und dessen Umsetzung hervor, das den Start des Camps ermöglicht hat. „Das hat die Behörden überzeugt. Es hat sich also gelohnt, die Entscheidung über die Öffnung des Segelcamps hinauszuzögern. Das ist ein schönes Zeichen für alle Kielerinnen, Kieler und Gäste der Stadt. Als Energieversorger hat Sicherheit für uns stets oberste Priorität. Daher bin ich mir sicher, dass wir einer schönen Saison, mit viel Freude und Segelspaß entgegenblicken können. Wie das Küstenkraftwerk, auf das wir von hier blicken können, ist das Segelcamp ein Vorzeige-Projekt für uns.“

Uwe Wanger, Geschäftsführer von Kiel-Marketing, blickte noch einmal auf spannende Wochen der Entscheidung zurück: „Das Sprichwort ‚Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!‘ hat sich bewahrheitet. Am 27. April haben wir die ersten Container aufgestellt, weil die Wettersituation gerade günstig war. Ab dann haben wir von Woche zu Woche geblickt und den Entscheidungsprozess mit unseren Partnern abgestimmt. Wir werden das Vertrauen in unsere Arbeit verantwortungsvoll umsetzen.“

Erstmals ist Jonathan Hartmann für das Projekt hauptverantwortlich. Er hat ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt. So wurde das Camp-Areal in neun unterschiedliche Bereiche eingeteilt, die unterschiedlichen Verhaltensvorschriften unterliegen. Für den Betrieb stehen 1000 Mund-Nasen-Masken bereit, Desinfektionsstationen wurden aufgestellt, die Schwimmwesten und die ausgegebene Bekleidung werden nach jedem Törn gewaschen, die Personenzahl auf dem Gelände wurde eingeschränkt. Auswirkungen hat die Situation auch auf die Kurse. So wurde die Anzahl der Teilnehmer reduziert. An den opti-Kursen nehmen nur noch vier Kinder teil, der Kutter wird mit maximal sechs Personen besetzt. Einige Kurse mussten auch entfallen, und die Schulangebote finden derzeit nicht statt – was allerdings an den Bestimmungen für die Schulen liegt. Jonathan Hartman ist erst einmal froh, überhaupt gestartet zu sein: „Wir werden dann in der weiteren Saison, was noch möglich ist. Derzeit können wir noch keinen Wettkampfsport ausüben, aber wir würden natürlich gern unsere erfolgreichen Cups durchführen.“

In jedem Fall aber gilt: „Das maritime Leben an der Kiellinie erwacht wieder zum Leben“, so Frank Meier.

Kabelloses Navigationsinstrument

Nicht nur das Starten einer Regatta soll mit dem Navigationsinstrument MAX von Sailmon zum Kinderspiel werden. Ein integriertes, schnelles GPS und der fortschrittliche 9-Achs-IMU ermöglichen den perfekten Nullstart und liefern genaue Segeldaten, um immer den Überblick auf dem Wasser zu behalten. Sailmon ermöglicht es seinen Benutzern über eine Cloud-Plattform auch wahrend des Segelns live dabei zu sein und Bewertungen zur Leistung abzugeben oder nach dem Segeln Ergebnisse vergleichen zu können. Die Sailmon APP erstellt direkt nach dem Segeln einen Bericht, Törns oder Trainingseinheiten können analysiert oder auch wiederholt werden.

Alle Segelrelevanten Informationen wie Position, Header-/Liftanzeige, Countdown, Entfernung zur Linie, VMG Berechnung, SOG, COG, AWA, AWS, TWA, TWS uvm. bekommt der Segler mit hoher Genauigkeit angezeigt. Kabellose Verbindungen über Wifi und Bluetooth können hergestellt werden, sogar ein Herzfrequenzmesser ist wie auch ein BLE Windsensor anschließbar.

Das Instrument wird mittels Softkeys für die Menünavigation, Kalibrierung und Ping bedient und ist bereits mit einer induktiven Ladestation versehen. Das transflektive 4,4 Zoll-LCD Display mit 320 x 240 Pixeln besitzt ein Antireflex-Frontglas für maximale Sichtbarkeit bei allen Lichtverhältnissen und ist für Nachtsegeln vorne beleuchtet. Der 3.600mAh Lithium-Polymer Akku hält den ganzen Tag durch. Wasserdicht und versiegelt nach IP68, wird der MAX mit einer induktiven Ladeschale, einer Montagehalterung, einer Schutzhülle und einer Schnellstartanleitung geliefert.

Die Juni-Ausgabe von segeln

Hinter uns liegen ereignisreiche, aber auch verstörende Wochen. Wochen, in denen wir nicht wussten, ob und wann die Segelsaison in diesem Jahr noch würde starten können. Gerade die Bundesländer an der Ostseeküste, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, schotteten sich durch ein touristisches Einreiseverbot vom Rest der Republik ab. Die zahlreichen Bootseigner aus Hamburg oder Niedersachsen, die ihr Boot an der Ostsee liegen haben, konnten nicht zu ihren Booten. 

Doch das rigorose Einreiseverbot hat Wirkung gezeigt. Der Norden hat die Pandemie bisher ganz gut weggesteckt. Die Infektionszahlen blieben auf niedrigem Niveau. In Mecklenburg-Vorpommern waren die bestätigten Fälle bis Mai sogar nur dreistellig. Der Verzicht, den die Menschen in Deutschland in den letzten Wochen auf sich genommen haben, hat sich in dieser Hinsicht gelohnt. Wir haben zusammen ein großes (Zwischen-)Ziel erreicht – und damit Leben gerettet. 

Die Belohnung folgt jetzt im Mai. Die Häfen sind wieder offen, es darf gesegelt werden!

In der allgemeinen Aufbruchsstimmung dürfen wir nur eines nicht vergessen: Das Coronavirus wütet weiter. Es gibt kein Heilmittel, keine Impfung. Die anlaufende Saison wird keine gewöhnliche sein. Wir werden mit Einschränkungen leben müssen. Glücklicherweise realisiert die Politik langsam, dass Segeln und das Leben an Bord der ideale Weg sind, um dem Virus an Land aus dem Weg zu gehen. Doch die Lockerungen sind fragil. Sollte es zu einer zweiten Welle kommen, könnte ein zweiter Lockdown folgen. Lassen Sie uns die Vorschusslorbeeren, die wir uns in den vergangenen Wochen erarbeitet haben, nicht verspielen. Passen Sie weiterhin auf sich und andere auf. Vergessen Sie auch nicht, die (einsamen) Momente an Bord zu genießen. In diesem Jahr besitzen sie ganz besonderen Wert. 

Unsere Themen in der Juni-Ausgabe von segeln.

  • Bootshandling vereinfachen: Entspanntes Segeln auch mit kleiner Crew oder im Alter!
  • Ovni 400: Ein Schiff für lange Schläge und Abenteuer
  • Praxis: So gelingt der Augspleiß mit jedem Tampen
  • Fotoreportage: Die letzten Austernfischer von Falmouth
  • Studie: Lässt uns elektronische Navigation verdummen?

Jetzt im Handel: Segler-Zeitung 6-2020

Nach wie vor bestimmt das Thema Corona die (Segel-) Nachrichtenlage. Auch diese Ausgabe wurde wieder aus dem Homeoffice heraus produziert, was inzwischen zur gefühlten Normalität geworden ist. Apropos Normalität: Ein Schwerpunkt dieser Segler-Zeitung wäre normalerweise das Hamburg ancora Yachtfestival gewesen, doch die Veranstalter sahen sich bereits Ende März dazu gezwungen, die In-Water- Boat-Show abzusagen. Eine für die Regattasegler vieler Klassen traurige Meldung ist die Absage der 131. Travemünder Woche, einer der jährlichen Segelhöhepunkte. Und auch die Nordseewoche, Deutschlands große Offshore-Regattaserie, hätte normalerweise einen großen Teil dieser Ausgabe ausgemacht. Die Nordseewoche-Langstrecke Pantaenius Rund Skagen und der Capitell Cup Rund Helgoland finden zwar statt – allerdings nur virtuell, dafür aber für jedermann und kostenlos.

Doch so langsam scheint sich die allgemeine Lage zu entspannen und zu normalisieren. Die Maßnahmen zur Eindämmung neuer Infektionen werden Stück für Stück gelockert und die Segelgemeinde bereitet sich auf die verspätet beginnende Saison vor; in Deutschland hat das große Kranen begonnen. Zwar bleiben uns die Gesichtsmasken im Alltag voraussichtlich noch längere Zeit erhalten, aber immerhin – wir kommen wieder aufs Wasser. Und seien wir mal ehrlich, wo ließe sich besser soziale Distanzierung praktizieren als auf See? Uns ist es als Redaktion wichtig, gerade auch über die positiven Nachrichten aus der Segelwelt zu berichten, die es durchaus gibt. Zwar teilweise hinter den großen Corona-Schlagzeilen verborgen, aber dennoch: Es gibt sie. Zum Beispiel wurde die junge, in wirtschaftliche Schieflage geratene Werft Bente Yachts, die im Februar Insolvenz anmelden musste, gekauft und soll den Betrieb bald wieder aufnehmen. Und auch dies sind tolle Nachrichten: Zwei Segellegenden haben kürzlich ihren 80. Geburtstag gefeiert – Ulli Libor, zweifacher Olympiamedaillen-Gewinner, und Wilfried Erdmann, der wie kaum ein anderer für das Fahrtensegeln steht und Generationen von Seglern geprägt hat.

Ich wünsche Ihnen im Namen der Redaktion viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe und einen schönen Saisonbeginn mit vielen sonnigen Stunden auf dem Wasser. Und niemals zu vergessen: Bleiben Sie gesund!

Nikolas Woeckner

Und so kommen Sie zu Ihrer neuen Ausgabe der Segler-Zeitung:

quatix 6X Solar: Mehr Power dank Sonnenenergie

Das neue High-End Modell der Uhrenserie quatix 6, die quatix 6X Solar, verfügt über eine transparente Solarladelinse, die Sonnenenergie nutzt, um die Laufzeit des Akkus zu verlängern. Als erste Marine-Smartwatch von Garmin mit Solaraufladung kombiniert die quatix 6X Solar die Eigenschaften der fēnix 6X Pro Solar von Garmin mit speziellen Boots-, Angel-, Kreuzfahrt- und Segelfunktionen. Mit integrierten Aktivitätsprofilen für weitere Sportarten wie Kajakfahren, Kanufahren, Skifahren, Golfen uvm. ist die quatix 6X Solar für eine Vielzahl Aktivitäten geeignet.

Die quatix 6X Solar im Überblick:

  • NEU: Transparente Solarladelinse für bis zu drei Tage mehr Akkuleistung 
  • Deutlich längere Akkulaufzeiten und optimale Steuerung durch PowerManager 
  • Leicht ablesbares 1,4 Zoll-LED-Farbdisplay 
  • Vorinstallierte topographische Karten und Unterstützung von optionalen BlueChart g3-Seekarten mit optimierter Kartendarstellung
  • Garmin Pay und integrierter Musikspeicher mit Kompatibilität für Spotify, Deezer und Amazon Music 
  • PulseOx-Akklimatisierungssensor zum Überwachen der Blutsauerstoffsättigung und Body Battery zur Energieüberwachung
  • Umfassende Konnektivität mit kompatiblen Garmin-Kartenplottern und weiteren Produkten sowie Empfang von Smart Notifications 
  • Optimierter Regatta-Segelassistent mit virtueller Startlinie, Distanz zur Startlinie
  • Countdown-Timer und Wendeassistent 

Mehr Power dank Solarfunktion

Dank des neuen Power Managers, der in der quatix 6-Serie verbaut ist, können Nutzer Einstellungen und Sensoren, die Auswirkung auf die Akku-Leistung haben, manuell steuern und damit Akku einsparen. Die neue quatix 6X Solar setzt in puncto Ausdauer noch eins drauf: Dank der nicht sichtbaren Solarladelinse kann sich die Akkuleistung der Uhr bei einem ausreichenden Aufenthalt auf dem Sonnendeck um bis zu drei Tage verlängern.

Immer und überall an Bord die volle Kontrolle

Mit der quatix-Serie ist es erstmals möglich, sich BlueChart g3-Seekarten, die Garmin- mit Navionics-Daten vereinen, auf dem Display anzeigen zu lassen und Wegpunkte zu setzen. Verbunden mit kompatibler Garmin Marine-Elektronik werden NMEA 2000-Bootsdaten, wie Geschwindigkeit, Wassertiefe und -temperatur sowie Winddaten, direkt am Handgelenk angezeigt. Auch kompatible Autopiloten können direkt über die Uhr gesteuert werden. Zudem wird über die vorinstallierte FUSION-Link Lite App die Auswahl des richtigen Sounds an Bord zum Kinderspiel. Skipper, Angler sowie Segler profitieren von zahlreichen sport- und bedarfsspezifischen Funktionen. Der „Mensch über Bord“-Button sorgt darüber hinaus mit Hilfe gekoppelter GPS-Funktionalität für ein Plus an Sicherheit. 

Vielseitige Funktionen für einen aktiven Lebensstil 

Auch im Alltag besticht die quatix 6 mit smarten Features wie Garmin Pay, der Funktion für kontaktloses Bezahlen direkt mit der Uhr. Der erstmals integrierte Musikspeicher bietet Platz für bis zu 2.000 Songs, die ganz einfach im MP3-Format auf die Smartwatch geladen und über kompatible Bluetooth-Kopfhörer jederzeit ohne Handy abgespielt werden können. Premium-Nutzern der Musik-Streamingdienste Spotify, Amazon Music oder Deezer stehen zudem Offline-Playlisten zur Verfügung. Gekoppelt mit dem Smartphone, lassen sich auf dem Display eingehende Anrufe, SMS und Nachrichten anzeigen. Vorinstallierte topografische sowie Skikarten sorgen bei sportlichen Aktivitäten an Land dafür, immer den richtigen Weg einzuschlagen.

Die Herzfrequenzmessung am Handgelenk – auch unter Wasser – sowie der neue Pulse Ox-Blutsauerstoffsättigungssensor geben darüber hinaus Aufschluss über das eigene Wohlbefinden, Stresslevel und die Schlafqualität. Mit der integrierten Body Battery-Funktion behalten Nutzer jederzeit das Energielevel ihres Körpers im Blick und können Training, Ruhezeiten und Schlaf entsprechend planen.

crazy4sailing: Alles, was der Segler braucht

Stilvoller Landgang 

Anholt Jacke: 139,90 Euro (UVP)

Die Jacke Anholt von crazy4sailing ist ein wahrer Klassiker der maritimen Bekleidung, bei dem Qualität, Komfort und Tragekomfort im Fokus steht. Die zeitlos-modische Jacke ist in zwei Schnitten für Damen und für Herren erhältlich. Nicht zuletzt wegen der vielen verfügbaren Farben und einem Veredelungs-Reißverschluss ist die Jacke Anholt hervorragend als Teamkleidung geeignet. Das Obermaterial besteht aus Polyamid und ist leicht und dennoch robust, atmungsaktiv und zu 100 Prozent wasserdicht. Das Fleece-Innenfutter aus Polyester ist angenehm zu tragen. Elastische Strickbündchen an den Armen und am Bund sorgen für perfekten Sitz. 

Link zum Hersteller: Jacke Anholt

Robustes Arbeitstier

C4S Rolltaschen Tarpaulin 50 Liter: 99,90 Euro (UVP), 75 Liter: 139,90 Euro (UVP)

Die C4S Reise-Trollys sind wahre Packesel. Wahlweise haben sie 50 oder sogar 75 Liter Volumen. Als Stoff, aus dem die Taschen gefertigt werden, wurde solides PVC-Planenmaterial gewählt. Die Rollen laufen besonders leicht und der ausziehbare Bügel ist robust gearbeitet. So ist zum Beispiel ein steiniger Parkplatz für die Taschen kein Problem. Der Innenraum ist clever gestaltet: Neben einem großen Hauptfach gibt es abgetrennte Fächer für Schmutzwäsche und für Schuhe. Weitere Verstaumöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. An Bord angekommen kann die Rolltasche platzsparend in den meisten Backskisten verstaut werden.

Link zum Hersteller: C4S Reise-Trolley PVC 50 und 75 Liter

Treuer Begleiter

C4S Rucksack: 59,90 Euro (UVP)

Ob zum Einkaufen oder für Entdeckungstouren in fremden Häfen: Der Rucksack C4S ist der ideale Begleiter für jeden Landgang. Die zwei großen Hauptfächer, das Dokumentenfach und die zwei seitlichen Netztaschen nehmen alle Gegenstände des täglichen Bedarfs auf. Insgesamt hat der modern und ansprechend designte Rucksack C4S ein Fassungsvermögen von 25 Litern, bei Abmessungen von 50x35x14 Zentimetern. Selbst voll bepackt trägt er sich dank der komfortabel gepolsterten Gurte sehr gut. Und auch ein kurzer Regenschauer macht ihm nichts aus, denn das Obermaterial ist wasserabweisend.

Link zum Hersteller: C4S Rucksack

Stylisch und leicht 

Links: Newport Jacke Herren: 129,90 Euro (UVP), Rechts: Swansea Jacke Damen: 129,90 Euro (UVP)

Darf’s modisch und ein wenig wärmender sein? Dann ist die Jacke Newport und die Swansea Jacke für Damen die richtige Wahl! Beide sind mit der 3M Thinsulate Featherless Insulation ausgestatt, was bedeutet, es wird dank des Einsatzes von Kunstfasern auf Daunen verzichtet. Dies hat mehrere Vorteile: Einerseits sind die Jacken dadurch genauso leicht und trotzdem genauso wärmend wie eine Daunenjacke, funktionieren aber im Gegensatz dazu auch im feuchten Zustand. Praktisch für den Bordeinsatz ist daneben auch das geringe Packmaß. Die Damenjacke Swansea ist in vier modischen Farben und die Herrenjacke Newport in drei Farben erhältlich. Beide Jacken können sowohl in Kombination mit den Langjacken von crazy4sailing, als auch als eigenständige, wärmende Lage getragen werden.

Link zum Hersteller: Swansea Jacke Damen
Link zum Hersteller: Newport Jacke Herren

Das gesamte Sortiment von crazy4sailing finden Sie unter: www.crazy4sailing.com

Pantaenius Rund Skagen ist abgesagt

Pantaenius Rund Skagen findet nicht statt. Nachdem bereits sämtliche anderen Bestandteile der Nordseewoche wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, fällt nun auch die Langstreckenregatta aus, die von Cuxhaven nach Kiel führen sollte. Der Grund für die kurzfristige Absage ist eine Entscheidung dänischer Behörden.

„In der vergangenen Woche ließen uns Zeitungsmeldungen über eine baldige Öffnung Dänemarks für deutsche Touristen Mut schöpfen, doch noch die Regatta Pantaenius Rund Skagen durchführen zu können. Wir baten Jochen-P. Kunze von der Kanzlei BRINK & PARTNER, der bereits für die Regatta Baltic 500 aktiv war, um Recherche, ob Segeln für Deutsche in Dänemark zulässig sei. Er hatte Kontakt mit der Behörde Søfartsstyrelsen, der Danish Maritime Authority, die kein Problem in unserer Durchfahrt sah, woraufhin wir offiziell mitteilten, Pantaenius Rund Skagen durchführen zu wollen. Am 15. Mai forderte Søfartsstyrelsen Bedenkzeit ein und heute, am 18. Mai, wurde ein Verbot der Durchfahrt durch dänische Gewässer ausgesprochen“, sagt der Vorsitzende der Regattagemeinschaft Nordseewoche e.V., Marcus J. Boehlich. 

„Diese Nachricht hat uns völlig unvorbereitet getroffen, da wir von der geforderten Bedenkzeit am Freitag nichts wussten. Das Team der Nordseewoche ist sehr betrübt, die Regattasegler enttäuschen und Pantaenius Rund Skagen absagen zu müssen. Wir können keine Regatta starten, bei der die Teilnehmer Gefahr laufen, von dänischen Behörden zu Strafen verurteilt oder gar festgesetzt zu werden“, so Boehlich weiter. „Wir wünschen trotzdem allen Seglern einen schönen Sommer, in der Hoffnung, dass demnächst die skandinavischen Gewässer wieder frei befahrbar sind.“

Als kleines Trostpflaster bleibt allen Interessierten die kostenlose Teilnahme an den virtuellen Regatten Pantaenius Rund Skagen und dem Capitell Cup Rund Helgoland in der Regatta-Software Virtual Regatta.

Oceanis Yacht 54: Easy Sailing

Neben den reinen Oceanis-Modellen unterhält Beneteau eine Produktlinie, die den Namen Oceanis Yacht trägt und in der die Fahrtenschiffe der Werft eine Heimat finden. Vorerst zeigt sich nur das Flaggschiff Oceanis Yacht 62 unter Segeln, doch der Stapellauf eines zweiten, etwas kleineren Modells ist schon in Aussicht gestellt. Er soll während der Cannes Boat Show im September 2020 stattfinden. Wie bei ihrer großen Schwester ist auch die neue 54-Fuß-Yacht voll auf Komfort gepolt. Dazu gehören ein hochwertiges und großzügig gestaltetes Interieur, ein geräumiges Cockpit, in dem vor allem die Gäste viel Bewegungsfreiheit genießen, und barrierefreie Übergänge, die den Wechsel vom Außen- in den Innenbereich so angenehm wie möglich gestalten.

Ebenso wichtig ist eine leichte Manövrierfähigkeit, denn die Yacht soll trotz ihrer 17 Meter Länge von einer kleinen Mannschaft handelbar bleiben. Möglich wird das durch ein ausgetüfteltes Deckslayout, das den Skipper in die Lage versetzt, alle Segel auch vom Steuerstand aus zu bedienen. Im Hafen kann er zudem auf die Unterstützung durch das optionale Dock-&Go-System bauen, welches das Manövrieren unter Motor auf engem Raum erleichtert. Dazu gehören ein Bugpropeller und ein um 360° schwenkbares Saildrive-Antriebssystem, die mittels Joysticks bedient werden.

Beim Segeln hilft ein durchdachtes Deckslayout mit zwei Winschenpaaren auf jeder Schiffsseite. Alle sind in Reichweite des Skippers montiert. Da die Fock auf einer Selbstwendeschiene sitzt und das Großsegel ohne Traveller auskommt, kann die Oceanis Yacht 54 sogar solo gesegelt werden. Statt Traveller gibt es eine gespreizte Großschotführung, deren Fußblöcke auf einem Targabügel über dem Niedergang verankert sind. Diese Schotführung hält das Cockpit frei von Leinen und gewährt einen bequemen Einstieg in den Salon. Da der Aufbau flach und nahezu plan angelegt ist, können die Flächen beiderseits des Niedergangs zum Sonnenbaden genutzt werden. Passende Polster hingelegt, und fertig sind die Liegewiesen.

Weitere Bereiche findet man auf dem Vordeck, das mit Flush-Luken ausgestattet ist, und auf der großen Badeplattform, sobald diese herabgelassen wurde. Dann gibt sie auch den Zugang zur Dinghi-Garage frei, einem geräumigen Stauraum unterhalb des Cockpitbodens, der Platz für ein aufblasbares Beiboot von 2,40 Metern Länge gewährt.

Das Schiffsinnere zeichnet sich durch helle und luftig gestaltete Räume aus. Dank zahlreicher Luken und Fenster kommt viel Licht und Luft in die Räume. Für die Möblierung stehenNussbaum- und Eichenholz zur Auswahl. Bezüglich der Kabinenaufteilung bietet Beneteau zwei verschiedene Lösungen an, eine mit drei Kabinen und zwei Bädern, die andere mit drei Kabinen und drei Nasszellen.

Technische Daten:

Konstruktion: Biscontini Yacht Design
Design: Lorenzo Argento
Lüa: 17,16 m
Rumpflänge: 15,98 m
LWL: 15,40 m
Breite: 5,00 m
Tiefgang Standard: 2,50 m
Verdrängung: 16,6 t
Ballast Standard: 4,5 t
Wassertank: 720 l
Treibstofftank: 400 l
Motor (Saildrive) Standard: 80 PS
Motor (Saildrive Dock & Go, optional): 80 PS
Groß: 83 m²
Selbstwendefock: 56 m²
Rollgenua: 70 m²
Code 0: 135 m²
Gennaker: 260 m²
Infos: www.beneteau.com