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Tempolimit auf dem Rhein: Was sich Politiker so ausdenken

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker argwöhnte vor dem dritten „Dieselgipfel“ in Berlin Ende letzten Jahres öffentlich, dass auch der Schiffsverkehr erheblich zur Luftverschmutzung in Köln beitrage. Sie brachte dann einen Vorschlag ins Spiel, der aufhorchen ließ: „Ein Tempolimit unumgänglich, sowohl für die Personen- als auch für die Frachtschifffahrt.“

Tempolimit auf dem Rhein? Die Autolobby war entzückt, schließlich wurde von ihren Sünden abgelenkt. Doch alle, die jemals mit der Schifffahrt zu tun hatten, runzelten die Stirn. Schließlich sind Binnenschiffe nicht gerade dafür bekannt, dass sie über die Flüsse rasen. Und für den Speed spielt nun auch die Strömungsrichtung eine gewisse Rolle. Der Emissionsausstoß eines Schiffes hat wenig mit der Geschwindigkeit zu tun.

Die Aufregung ging so weit, dass die FDP in einer kleinen Anfrage an den Bundestag zum Thema „Emissionen in der Binnenschifffahrt“ auch die Frage stellte, ob die Bundesregierung auf dem Rhein ein Tempolimit für Binnenschiffe befürworte. Die nicht ganz so erstaunliche Antwort: “Ein niedrigeres Tempo würde den Emissionsausstoß nur unmerklich verringern.”

Weitere Hintergründe auf SegelReporter

HNV präsentiert breites Förderprogramm

Der Segelsport braucht Unterstützer, und der Heinz Nixdorf Verein zur Förderung des Segelsports ist einer der beständigsten. Bei seiner Mitgliederversammlung hat der HNV sein Programm für 2019 beschlossen, und das zeigt: Der HNV hat ambitionierte Pläne.

Es war eine illustre Segler-Runde, die sich am 17. Februar unter Vorsitz der dreimaligen Olympia-Teilnehmerin und ehemaligen Laser-Vizeweltmeistertin Petra Niemann-Peter sowie der Vorstandskollegen Thorsten Hülsmann und Joachim Hellmich zur HNV-Mitgliederversammlung traf. Und die Schar von ehemaligen Leistungsseglern konne zwei prominente Neuzugänge im Verein aufnehmen. Die Olympia-Fünfte von London 2012, Surferin Moana Delle, sowie Laser-Ass Malte Kamrath bringen ab sofort ihre Expertise in die Entscheidungsfindung ein, wie die Mittel des HNV eingesetzt werden. Möglich ist diese Unterstützung des Vereins durch die finanziellen Mittel, die aus der Heinz Nixdorf Stiftung an den HNV fließen.

Für 2019 hat sich der HNV ein breites Programm vorgenommen, das an die Förderungen in den vergangenen Jahren anschließt, aber auch neue Punkte enthält.

Ein zentraler Fakt ist die organisatorische Unterstützung der vier Veranstaltungen der Deutschen Junioren Segel-Liga. Damit erfüllt der HNV seinen Zweck zur Förderung von Segel-Großveranstaltungen zu Ehren von Heinz Nixdorf.

Bei der Förderung der Nachwuchs- und Spitzensportler im Deutschen Segler-Verband wird das Programm intensiviert. Wie bereits seit 2018 stehen dem DSV zwei HNV-Großraum-Fahrzeuge zur Verfügung, zudem bleiben die Mitteln zur Durchführung von Motivations-Veranstaltungen für den Nachwuchskader bestehen. Unterstützung in Form von Barmitteln erfahren die 13 Heimatvereine der 29 Perspektivkader-Akteure für die Spiele 2020 und 2024.

Neu in 2019 werden die Bereiche Sportpsychologie für die Sichtungsteilnehmer am Bundesstützpunkt und der Skiff-Nachwuchs des DSV mit finanzieller Förderung flankiert. Besonders die 29er und 49er haben sich als deutsche Erfolgsgaranten herauskristallisiert. Hier soll die Verzahnung von Landes- und Bundesförderung optimiert werden.

Aber der HNV hat auch seinen regionalen Ursprung im Fokus. Der Westfälischen YC Delecke, Heimatverein von Heinz Nixdorf, wird in seiner Jugend- und Juniorenarbeit, dem Betrieb der Segelbundesliga-Mannschaft und beim Aufbau eines Teams für den Helga-Cup unterstützt. Auch der Seglerverband NRW wird in der Leistungsarbeit gefördert. Der 24. NRW Schul-Cup wird erstmals am Möhnesee auf J/70 durchgeführt und die Segel-AG des Archi-Gymnasiums Soest mit Kompetenz und Material ermöglicht.

Und natürlich wird die 2017 in Betrieb genommene HNV-Academy am Möhnesee intensiv gepflegt. Junge Vereinsmannschaften, die den Einstieg in das Liga-Format trainieren wollen, können hier an bis zu 20 Wochenenden auf vier J/70 arbeiten. Auch Frauenmannschaft in der Vorbereitung auf den Helga-Cup sind willkommen. Rund 25 Vereinsmannschaften haben dieses Angebot im vergangenen Jahr genutzt. Dazu kamen Schulmannschaften in der Vorbereitung auf den NRW Schul-Cup.

Angesichts dieser Vielzahl an Projekten musste der HNV selbst feststellen, dass es ein strammes Programm und ambitionierte Pläne sind. „Aber machbar im großartigen Team im HNV“, hieß es aus dem Kreis der Mitlgiederversammlung. Denn mit den Zugängen Moana Delle und Malte Kamrath kommt weiterer Schwung in den Verein. Beide drückten ihren Dank aus, in ihrer Leistungssportkarriere durch den HNV unterstützt worden zu sein. Die Zeit im Leistungs- und Hochleistungssport sei mehr als nur gewonnene Zeit. Das passt genau in das Motto des HNV: Leistung schafft Perspektive!

Heinz Nixdorf Verein zur Förderung des Segelsports:

Der HNV wurde im Mai 1992 gegründet und wird nun durch einen dreiköpfigen Vorstand geführt und neun Mitglieder in seiner Arbeit unterstützt.

Vorstand:

  • Petra Niemann-Peter, Vorsitzende (zweimalige Medaillengewinnerin Laser-WM, dreimalige Olampia-Teilnehmerin)
  • Thorsten Hülsmann, Stellvertr. Vorsitzender (Pirat-, Starboot-Segler)
  • Joachim Hellmich, geschäftsführendes Vorstandsmitglied (Eruope-Weltmeister, Starboot-Segler)

Mitglieder:

  • Martin Nixdorf (Stiftungsvorstand Heinz Nixdorf Stiftung, Frühjahrs-EM-Titel und Vize-Europameister im Starboot)
  • Manfred Riechert (ehemaliger Leistungs-Segel-Obmann SVNRW, Gründungsmitglied HNV 1992)
  • Alexander Hagen (achtmaliger Europa- und zweimaliger Weltmeister im Starboot, Gründungsmitglied HNV)
  • Günther Nülle (Finn-Segler, Jahrzehnte lang DODV-Vorsitzender und Seglerratsmitglied)
  • Gerd Eiermann (über 50 nationale und internationale Meistertitel)
  • Andreas Dellwig (Opti-, Europe-, Star-, OK-Dinghy-Segler, Kaufmann)
  • Nadine Stegenwalner (nach Leistungssport-Kampagnen nun Sportdirektorin des DSV und Board-Member bei WorldSailing)
  • Malte Kamrath (Top-Laser-Segler im Team Grotelüschen/Schadewaldt/Schlonski/Buhl, Mitbegründer des Herzpiraten e.V.)
  • Moana Delle (Olympia-Fünfte im RS:X von London 2012, Worldcup-Sieg 2014)

40 Jahre Compass: Aktion zum Saisonstart

Die Firma Compass wird dieses Jahr 40 Jahre alt und das wird mit Jubiläumsangeboten gefeiert. Wer sein Schiff für die nächste Saison noch fit machen muss, neue Ausrüstung braucht oder ein paar Schnäppchen machen möchte, sollte sich Freitag, den 22. und Samstag, den 23. Februar 2019 vormerken.

Compass präsentiert an zwei Tagen in den Maritim-Shops Ascheberg und Hamburg ein buntes Programm rund um den Wassersport.

“Shoppen und Sparen” heißt das Motto, denn es erwarten den Besucher Rabatt-Aktionen und Jubiläumsangebote. Dazu wird man auf dem Schnäppchen-Markt noch jede Menge günstige Markenartikel, Restposten und Sonderangebote finden können.

Außerdem interessant: Die Profi-Beratung von bekannten Markenherstellern. Experten geben Tipps über Produkte und Anwendungen und erklären die Neuheiten auf dem Markt.

Laut Compass wirdmit Snacks und Getränken auch für das leibliche Wohl gesorgt sein.

 

Öffnungszeiten:    

Freitag, 22.02.2019: 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 23.02.2019: 10.00 – 16.00 Uhr

 

Compass-Maritim-Shop Ascheberg

Lüdinghauser Straße 34

59387 Ascheberg

Telefon: 02593-91 52 39

 

Compass-Maritim-Shop Hamburg

Kieler Straße 143

22769 Hamburg

Telefon: 040-31 99 18 14

 

 

Mallorca: Nationalpark um Cabrera-Insel wird verneunfacht

Bei Seglern ist das naturbelassene Cabrera-Archipel von jeher ein beliebter Anlaufpunkt beim Segeltörn vor der Küste Mallorcas. Nun wird der Nationalpark ausgeweitet. Es gelten besondere Bestimmungen.

Der Cabrera-Nationalpark wird zum zweitgrößten Meeres-Schutzgebiet im Mittelmeerraum. Das unter Naturschutz gestellte Areal soll sich auf über 90 Hektar erweitern und entspricht damit dem Neunfachen der bisherigen Fläche. So hat es die spanische Regierung in dieser Woche beschlossen.

Für einen entspannten Törn in dem beliebten Revier müssen Skipper umso mehr darauf achten, Probleme mit den Nationalpark-Rangern zu vermeiden.

Besonders wichtig für die Törnplanung: Wer den Nationalparkbereich mit seinem Boot befahren oder dort an einer Mooringtonne über Nacht festmachen möchte, benötigt eine vorherige Genehmigung. Pro Tag dürfen 50 Boote die Inseln besuchen. Die Erlaubnis kann frühestens 20 und bis spätestens zwei Tage vor Anreise unter Tel. 0034-971-725010 eingeholt werden. Die Liegegebühren staffeln sich nach Bootslänge und Jahreszeit.

Cabrera

Der 1991 gegründete Nationalpark und umfasst den höchst möglichen Schutz für die bedrohte Unterwasserwelt des Cabrera-Archipels mit seinen Korallen, Fischen und Meeressäugern wie Delfine und Wale. Mit der Erweiterung des Naturparks liegt Cabrera flächenmäßig auf Platz zwei der Meeres-Nationalparks im Mittelmeerraum und wird nur von einem Schutzgebiet in Griechenland getoppt.

Besucherregeln für das Segeln im Cabrera-Nationalpark

Das Ankern ist im Nationalpark ist verboten. Zum Festmachen der Boote stehen Mooringtonnen zur Verfügung. Insgesamt zwei Bojenfelder mit Mooringmöglichkeit gibt es an der Hauptinsel des Cabrera-Archipels: im Osten in der Cala Es Burri und im Naturhafen der Insel Puerto de Cabrera. Der Landgang ist nur per dem Dinghi am Hafenkai der Hauptinsel erlaubt. Gefischt werden darf im Nationalpark nicht. Tauchen ist nur mit Genehmigung an extra ausgewiesenen Stellen möglich.

Wer einen der begehrten Liegeplätze Cabrera-Nationalpark ergattert, kann sich vom Hauptkai aus auf Inselerkundungstour begeben. Die Boje muss vorher online reserviert werden. Zu den Sehenswürdigkeiten Cabreras gehören ein Leuchtturm, eine nur vom Meer aus zugängliche „Blaue Grotte“, ein Informationszentrum sowie die nahezu schwarzen Balearen-Eidechsen. Ein Wanderweg führt zu den Überresten eines Kastells auf eine 172 Meter hohe Erhebung hinauf, von wo aus sich ein atemberaubender Ausblick über das Archipel und Mallorca bietet. Am Kai erwartet die Besucher ein kleines Restaurant.

Es Port ist die einzige Siedlung auf Cabrera mit nur rund 20 Einwohnern, darunter eine Garnison der spanischen Streitkräfte sowie einige zivile Bewohner. Das restliche Archipel ist unbewohnt. Von der mallorquinischen Küste aus ist Cabrera, was so viel heißt wie „Ziegeninsel“, nur einen Katzensprung entfernt, gerade einmal elf Seemeilen sind es von Puerto de Campos aus.

Lob von Umweltschützern

Die internationale Non-Profit-Umweltorganisation Oceana lobte den Schritt der spanischen Regierung in Richtung Meeresschutz. „Der Cabrera Nationalpark ist die Heimat einer großen Vielfalt von Ökosystemen und einer besonderen Unterwasserwelt sowie ein perfektes Beispiel für ein Naturerbe, das wir für die kommenden Generationen erhalten wollen“, sagte Ricardo Aguilar, Direktor für Forschung und Expeditionen bei Oceana.

Er hofft, dass weitere Länder dem guten Beispiel Spaniens folgen und mehr Nationalparks im Bereich der Meere schaffen. Bereits seit 2007 hat sich Oceana nach einer ersten von insgesamt sieben Expeditionen dorthin für die Erweiterung des Cabrera Nationalparks eingesetzt.

 

Navigation: GPS-Geräte können durch Rollover-Effekt ausfallen

Wie die offizielle GPS- Informationsseite der US-Regierung und das US-amerikanische „Homeland Security Department“ warnen, KÖNNTE es bei älteren GPS-Geräten ab dem 6. April zu einem Totalausfall der Ortsbestimmung kommen. Unangenehm, wenn man dann gerade durch den Ärmelkanal kreuzt oder bei Nebel die Hafeneinfahrt per GPS anpeilt.

GPS, Satellit, Rollover
Konstellation der GPS-Satelliten © wikipedia

Hintergrund ist der sogenannte „Rollover-Effekt“. GPS-Signale enthalten eine Art „Zeitstempel“, mit dem die aktuelle Woche in eine Variable übertragen wird. Diese Variable wiederum umfasst 10 Bit oder 1.024 Wochen: Nach 20 Jahren, am Ende der 1.023igsten Woche, beginnt die Zählerei also wieder von vorne oder wird neudeutsch „genullt“.

Ausführlichere Infos auf SegelReporter

GPS, Satellit, Rollover
GPS-Satellit der dritten Generation © NASA

Kino: Die erstaunliche Story von Tracy Edwards und ihrer “Maiden” Frauen-Crew

Ausgewählte britische Kinos zeigen mit der Dokumentation “Maiden” die Geschichte von Tracy Edwards, die 1989 erstmals mit einer reinen Frauen-Crew am Whitbread Round the World Race teilnahm. Der Trailer.

Tracy Edwards’ Geschichte ist  inspirierend und faszinierend. Perfekter Stoff für einen Dokumentarfilm, sagt Regisseur Alex Holmes. Er darf nun die Zuschauer entscheiden lassen, ob sie es genau so sehen.

Sein Film “Maiden” beschreibt die Geschichte, wie sich die Britin Tracy Edwards von einer 24-jährigen Köchin auf Charterbooten, zum Skipper der ersten rein weiblichen Crew entwickelte, die 1989 am Whitbread Round the World Race teilnahm.

Edwards bekam anfangs wenig Unterstützung aus der Männerwelt. Für diese war klar, dass eine reine Frauenmannschaft eine solche Regatta niemals schaffen könnte. Die chauvinistische Yacht-Presse wettete auf ihr Scheitern. Potenzielle Sponsoren lehnten die Finanzierung ab, aus Angst vor Negativ-Schlagzeilen, wenn Seglerinnen bei der Regatta über Bord gehen würden.

maiden, Botschafterin, Weltumseglung
So sah das Etappenfinish der Maiden vor 29 Jahren aus © maiden

Aber die Skipperin weigerte sich, aufzugeben: Sie verpfändete ihr Haus, kaufte ein gebrauchtes Boot und setzte alles auf eine Karte. Sie wollte es einfach an die Startlinie schaffen. Mit der Unterstützung ihrer bemerkenswerten Crew schockte sie die konservative Segelsport-Szene und bewies, dass Frauen auch auf See näher an der Leistung von Männern dran sind, als diese es wahrhaben wollen.

Die ganze Story von Tracy Edwards auf SegelReporter

Neuer CEO bei Bavaria

Seit drei Monaten als Geschäftsführer für Verkauf und Marketing bei Bavaria Yachtbau im Amt, übernimmt Michael Müller eine weitere Aufgabe: Er wurde zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung (Chief Executive Officer, CEO) ernannt und verantwortet die Aktivitäten der gesamten Gruppe, die die Bavaria Yachtbau GmbH in Deutschland und die Nautitech Catamarans SAS in Frankreich umfasst. Diese Position war bislang nicht besetzt. Dr. Ralph Kudla von CMP Capital Management Partners, die den investierenden Eigenkapitalfonds vertreten und beraten, in die Geschäftsführung entsandt und als Chief Restructuring Officer (CRO) nun auch für Finanzen und Controlling von Bavaria Yachtbau verantwortlich, erklärt: „Wir haben in den wenigen Wochen mit Michael Müller erlebt, wie erfolgreich er agiert und wie gut die Resonanz auf ihn bei Mitarbeitern und Händlern ist. Deshalb haben wir ihn gebeten, auch die Verantwortung als CEO zu übernehmen.“

Der erfahrene Manager arbeitete schon bei anderen Projekten mit dem Team von CMP erfolgreich zusammen. Diplom-Ingenieur Michael Müller ist 62 Jahre alt und war während seiner gesamten Laufbahn für Markenhersteller tätig. „Ich bringe meine Markenerfahrungen ein und will die Position von Bavaria Yachts als Qualitätshersteller moderner Segel- und Motoryachten weiter stärken. Aktuell liegt der Fokus unseres gesamten Teams darauf, die Auslieferungssaison 2019 vorzubereiten. Wir werden sowohl unser Qualitätsversprechen als auch die zugesagten Liefertermine einhalten, damit die bestellten Boote zum Frühjahr ins Wasser kommen. Darüber hinaus lassen wir kontinuierlich technologische Verbesserungen in die Produktionslinien in Giebelstadt einfließen.“ Dazu wird das Leitungsteam um zwei erfahrene Produktmanager erweitert: Pascal Kuhn für die Segel- und Siep Keizer für die Motoryachten. Beide berichten direkt an den für die Produktion verantwortlichen Geschäftsführer Erik Appel.

Besonders aktiv baut Bavaria Yachtbau aktuell die Zusammenarbeit mit den Händlern aus, die die Gesichter zu den Bootseignern und Wassersportlern hin sind. Hier entwickelt Bavaria Yachts ein noch engeres Netzwerk als bisher. Ziel ist es, die Händler einzubinden, ihre Expertise zu hören und in die künftige Entwicklung von Bavaria einzubeziehen. Diese unternehmerische Fortentwicklung wird von der Branche sehr positiv aufgenommen. Die Freude am Wassersport teilt Michael Müller mit den Händlern, Kunden und Mitarbeitern: Er schätzt den Urlaub auf dem Wasser, dort findet er auch bei kurzen Trips schnell Entspannung mit der Familie und Freunden.

Die Bavaria Yachtbau Gruppe beschäftigt heute 800 Mitarbeiter. In Giebelstadt sind 550 Mitarbeiter in der Stammbelegschaft tätig sowie rund 50 Zeitarbeitnehmer. In Rochefort (Frankreich) beschäftigt Nautitech Catamarans SAS 250 Mitarbeiter.

Kappeln benennt Nestleweg um

Alles begann 1928 mit Milch. In Kappeln baute der Nestlé-Konzern im frühen 20. Jahrhundert ein Werk auf, um zuerst Trockenmilch und kurz darauf auch Kondensmilch herzustellen. Nestle war zu der Zeit der größte Hersteller für Säuglingsmilchnahrung. Ab 1943 verließ erstmals auch löslicher Kaffee das Nestléwerk an der Schlei. Nach dem Krieg ging die Produktion weiter und die Firma Nestle wurde zu einem der größten Arbeitgeber der Region.

1999 zog sich Nestlé schließlich zurück und der neue Eigentümer benannte das Nestléwerk in Cremilk um. Das einzige, das von dem großen Konzern in Kappeln blieb, war der Nestléweg entlang des Hafens. 20 Jahre nach dem Weggang von Nestlé ist der Straßenname jetzt auch Geschichte: Aus dem Nestléweg wurde „Am Südhafen“.

Die Häfen hinter der Brücke (von See kommend) haben jetzt eine neue Adresse

Anlieger sollen Ende Dezember 2018 den Wunsch geäußert haben, die Straße umzubenennen, da es die Verbindung zu dem Konzern nicht mehr gäbe. Ob das schlechte Image des Konzerns ausschlaggebend für die Umbenennung war, bleibt offen. Dem Konzern wird unter anderem Kinderarbeit, unfairer Handel, Betrug und Regenwaldzerstörung vorgeworfen.

Von der Namensänderung sind zahlreiche Betriebe aus der Branche betroffen, die jetzt eine neue Adresse haben. Dies sind:

  • Arniser Segelclub (ASC)
  • Fin Marine Service
  • MainCare
  • Mittelmann’s Werft
  • OMS Ostsee Marine Service

 

In vielen Navigationsgeräten ist die Adressänderung noch nicht angekommen. Wahrscheinlich wird es in den folgenden Wochen noch zu etwas Verwirrung kommen.

Beach&Boat Leipzig: Messerundgang mit Bootsexperten

Die Sportbootvereinigung e.V. (SBV) im Deutschen Motoryachtverband bietet gemeinsam mit den Internationalen Bootsexperten e.V. am Samstag, den 2. März 2019 einen fachlich geführten Rundgang über die Messe Beach & Boat in Leipzig an. Die Boots- und Yachtsachverständigen und SBV-Ansprechpartner geben dabei Einsteigern in den Bootssport Hilfestellung zu den grundlegenden Fragen rund ums Boot. Basiswissen zu technischen Voraussetzungen, Qualitätsstandards, rechtlichen Belangen und Verhalten in den unterschiedlichen Revieren wird den Teilnehmern in dem rund zweistündigen Rundgang anschaulich vermittelt.
Treffpunkt für alle interessierten Neu-Skipper ist der Messestand der Sportbootvereinigung in Halle 4, Stand G11.

Dänemark: Weniger Segler geben mehr Geld aus

Das dänische Fremdenverkehrsamt VisitDenmark hat eine Studie über den Segeltourismus veröffentlicht. Im Jahr 2017 wurden dafür in dänischen Häfen insgesamt 595 Segler befragt, davon 207 (35 Prozent) aus Dänemark und 398 (65 Prozent)aus dem Ausland. Als weitere Datengrundlage wurden Statistiken von dänischen Yachthäfen bezüglich der Zahl der Übernachtungen eingeholt.

Sinkende Übernachtungszahlen

Im Zeitraum von 2008 bis 2017 sank die Gesamtzahl der Übernachtungen in dänischen Häfen jährlich um 2,3 Prozent. Diese Abnahme ist sowohl bei dänischen Seglern (-2,7 Prozent) als auch bei ausländischen Seglern (-1,9 Prozent) zu beobachten.

Auf den Zeitraum 2016 bis 2017 gesehen, lag die Entwicklung der Übernachtungen bei minus 0,9 Prozent, was einer Abnahme von 8000 Übernachtungen entspricht. Hier ist ein minus von zwei Prozent bei den dänischen und ein leichtes Wachstum von 0,3 Prozent bei ausländischen Seglern zu beobachten.

Steigende Ausgaben

Der insgesamt leicht abnehmenden Zahl der Übernachtungen steht eine deutliche Steigerung bei den täglichen Ausgaben pro Person gegenüber. Gaben Segler 2006 durchschnittlich 265 Dänische Kronen (circa 36 Euro) pro Tag aus, waren es 2017 stolze 800 Kronen (circa 107 Euro). Damit werden sie Segler für die jeweiligen Regionen immer wichtiger. Es profitieren besonders Restaurants, de Einzelhandel und Sehenswürdigkeiten bzw. Museen im Umfeld der Häfen von den steigenden Ausgabe der Wassersportler.

Insgesamt zufrieden

Insgesamt zeigte sich die große Mehrheit der Befragten 2017 zufrieden mit den Häfen (83 Prozent der Ausländer und 91 Prozent der Dänen). Bei den Faktoren „Zugang zum WLAN“, „Hafenstandard“ und „Standort des Hafens“ waren die ausländischen Segler auffällig unzufriedener als die dänischen Befragten.

Die Befragung ergab außerdem, dass von 2006 bis 2017 die Zufriedenheit mit den Häfen, sowohl bei den dänischen als auch den ausländischen Seglern, in den meisten Kategorien gestiegen ist. So sind beispielsweise 91 Prozent der ausländischen Segler und 93 Prozent der Dänen mit dem Service-Level in den Häfen zufrieden.

Investitionsstau

Auffällig allerdings: Die Zufriedenheit mit den Hafenanlagen ist deutlich gesunken. Zeigten sich 2006 noch 82 Prozent der dänischen Segler zufrieden, waren es 11 Jahre später nur noch 57 Prozent. Ähnlich auch die Entwicklung bei den ausländischen Befragten: Hier sank die Zufriedenheit mit den Hafenanlagen von 71 Prozent in 2006 auf 56 Prozent in 2017. Ein Grund könnten fehlende bzw. zu geringe Investitionen in die Hafeninfrastruktur sein.

Die gesamte Studie finden Sie hier: https://www.visitdenmark.dk/sites/default/files/VDK_Website_images/Pdf_other_files/Analyser/2018/lystsejlerturisme_i_danmark.pdf

Unter Deck der Beneteau Oceanis 46.1

Unter Deck empfängt uns die neue 46-Fuß-Yacht von Beneteau mit einer wohnlich und modern anmutenden Einrichtung. Durch die großen Salonfenster und die beiden Skylights dringt viel Tageslicht ins Innere. Für noch mehr Helligkeit sorgt der Ausbau in gebürsteter Eiche, statt in Mahagoni, wie es Standard wäre. Der Salon beeindruckt mit Geräumigkeit. An Steuerbord ist eine U-förmig angelegte Sitzgruppe mit großem Esstisch aufgestellt, gegenüber ein Zweier-Sofa, das gleichzeitig als Navigator-Sitz fungiert. Zusätzlich gibt es eine mobile Sitzbank, die unter den Tisch geschoben werden kann, wenn der Weg in die Vorschiffskabine frei gemacht werden soll.

Diese Kabine darf mit Fug und Recht als Eignerkabine gelten. Sie ist großzügig dimensioniert und mit Inselbett, Kleiderschränken, umlaufenden Schwalbennestern und Ablagen neben dem Bett ausgebaut. Zur Kabine gehören außerdem zwei en-suite-Badezimmer, auf der Steuerbordseite mit WC, an Backbord mit Dusche eingerichtet.

Die Gäste in den achteren Doppelkabinen müssen sich das zweite Bad teilen. Es liegt steuerbord neben dem Niedergang und verfügt über einen abgetrennten Duschbereich. Gegenüber dieser Nasszelle ist die Pantry eingerichtet, in typischer L-Form. Neu ist ein extra Schrankblock, der im Rücken des Smutjes steht beziehungsweise direkt neben den Niedergangstufen.

Wie üblich erhält man Zugang zum Motor, indem man die Niedergangstreppe anhebt. Und über kleinere Inspektionsluken in den Achterkabinen.

Genauer hingeschaut

Um auszuloten, wie viel Staufächer vorhanden sind und wie es um deren Zugänglichkeit bestellt ist, öffnen wir jede Schranktür, legen viele Deko-Kissen beiseite, schieben sämtliche Polster weg, heben alle Schapp- und Bodendeckel hoch. Dabei stellen wir schnell fest, dass beim Drei-Kabinen-Layout genug Platz zum Stauen von Kleidung und Verpflegung vorhanden ist. Lediglich in der Steuerbord-Achterkabine fällt der Schrank sehr klein aus. Hier ragt die Nasszelle mit einer Ecke in den Raum hinein. Als „Ausgleich“ erhalten die Kabinengäste direkten Zugang zum Bad, denn es gibt eine zweite, separate Tür.

Leider erleben wir bei unserer Durchsicht auch einige Überraschungen. Mehrere Türen der Hängeschränke im Küchen- und Salonbereich beklemmen sich mit den danebenliegenden. Es stellt sich die Frage: Ist der Rumpf verwunden, weil der Rigg-Trimm nicht optimal ausgelotet wurde (diese Annahme würde auch erklären, warum sich die Tür der Steuerbord-Achterkajüte nicht schließen lässt) oder wurde einfach nur unsauber gearbeitet? Einen kleinen Schreck erleben wir beim Anblick des Elektro-Kastens. Hier laufen alle Kabel des Schiffes zusammen – 12- als auch 220 Volt. Die Verkabelung wird nur vom Rückenpolster des Salonsofas verdeckt und liegt offen da, sobald man das Polster beiseitenimmt, um zum Beispiel Zubehör zu verstauen. Nachgefragt bei der Werft, ob diese offene Position nicht bedenklich ist, erhalten wir die Antwort: Alle Stecker sind mit speziellen Plastikkappen versehen, die dafür sorgen, dass keine Gefahr vom Elektrokasten ausgehen kann. Das mag stimmen. Weil der Kasten aber auch den Zugang zum Landstrom beinhaltet, bleibt ein mulmiges Gefühl zurück, denn jeder weiß, wie schnell kleine, spitze oder scharfe Gegenstände hinter Sofapolster rutschen und wie schnell Kinderfinger danach graben. Mit wenig Zeitaufwand und geringen Kosten könnte der Kasten abgesichert werden. Dafür müsste nur ein Deckel aufgebracht werden: Eine Maßnahme, die dem ansonsten wohnlichen Interieur und damit dem gesamten Schiff guttun würde.

„Ehrenamt lohnt sich und macht glücklich“

Hamburg stand Mitte Februar ganz im Blickpunkt des deutschen Segelsports. Während im Hamburger Rathaus die Hochseesegler mit dem Germann Offshore Award ausgezeichnet wurden und die Seesegler der Regattavereinigung Seesegeln (RVS) ihre Ranglisten-Sieger feierten, tagte die Deutsche Seglerjugend ein Wochenende lang im NH-Hotel in Flottbek und in der Helmut-Schmidt-Universität. Im Rahmen des 23. Jugendsegler-Treffen kamen 250 Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen zum Informationsaustauch, zu Wahlen, Ehrungen, Arbeitskreisen und Expertenrunden. An drei Tagen führte der einstimmig wiedergewählte Jugendobmann Timo Haß gekonnt durch eine Großveranstaltung, die einmal mehr das starke Engagement des Segelnachwuchses für seinen Sport unterstrich.

„Ehrenamt lohnt sich und macht glücklich“, betonte Mona Küppers, Präsidentin des Deutschen Segler-Verbandes, bei der Eröffnung. Die höchste Repräsentantin des deutschen Segelsports, die selbst seit 1991 ehrenamtlich im Segelsport aktiv ist, unterstrich aber auch, dass das Ehrenamt nicht nur schöne Seiten hat. „Die Fehler, die man macht, sehen alle, die viele Arbeit und das Engagement weniger“, so die DSV-Präsidentin, die ebenso wie der Vorsitzende des Seglerrates, Bodo Barthmann (Mecklenburg-Vorpommern), DSV-Vizepräsident Claus-Otto Hansen und die Vorsitzenden der Landesverbände Rheinland Pfalz, Wolfgang Wagner, und Hamburg, Andreas Völker, sowie Seglerratsmitglied Rochus Ponn vor Ort waren. Völker lobte ebenfalls das enorme Engagement und lud zur Entspannung zur Abendveranstaltung ein, die der Hamburger Segler-Verband mitfinanzierte.

Eine weitere gute Nachricht hatte Stefan Raid im Gepäck. Der Vertreter der Deutschen Sportjugend (DSJ) im Olympischen Sportbund berichtete, dass bei der DSJ-Sitzung eine Woche zuvor der Antrag der Seglerjugend auf weitere finanzielle Förderung in den kommenden Jahren befürwortet worden war. Raid, DSJ-Finanzminister, wies auf die gute Zusammenarbeit mit der Seglerjugend hin und war von der großen angereisten Schar der ehrenamtlichen Nachwuchssegler beeindruckt.

Ein Steilvorlage für den Jugendobmann des DSV, Timo Haß, lieferte Mona Küppers: „Tauscht Euch aus, seid konstruktiv und nörgelt. Ihr habt Einfluss und könnt bewirken, dass es den deutschen Nachwuchsseglern immer etwas besser geht.“ Haß, der bereits seit acht Jahren die Stimme der Jugend ist und als Jugendobmann dem DSV-Präsidium angehört, nahm den Ball auf. „Wir müssen in der Tat nicht immer angepasst sein, dürfen anregen und, wie eben gehört, auch nörgeln“, so Haß, der sein Team um Jugendsekretärin Hanna Hell und das Hamburger Team um Jugendobmann Niklas Meyer für die perfekte Organisation des Jugendseglertreffens in der Hansestadt ausdrücklich lobte.

Deutlich weniger das Nörgeln als vielmehr engagiertes Arbeiten stand im Vordergrund der Zusammenkunft in Hamburg. Drei Arbeitskreise, das Treffen der Jugendsprecherinnen und Jugendsprecher, das Treffen der Junioren und sechs Expertenrunden standen am Freitag und Samstag auf dem Programm, bevor am Sonntag der parlamentarische Teil, die Arbeitssitzung, das Jugendseglertreffen komplettierte.

Haß schlug in seinem Bericht den Bogen von den Youth Worlds 2017 in China und 2018 in den USA, dem jährlichen deutsch-französischen  Austausch, der gemeinsamen Jugend- und Jüngstenmeisterschaft aller Nachwuchsklassen in Lübeck und den Youth Olympic Games über den Deutschen Seglertag mit den personellen Veränderungen bis zum „Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Der Preis wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Commerzbank ausgelobt. Noch bis zum 31. März können sich Vereine beim DSV bewerben. Auch der DSV gibt für seinen Nachwuchs Geld aus. „Die Unterstützung von Maßnahmen für den Nachwuchs ist ein echter Service für die Vereine“, so Haß. Bis zu 5000 Euro gibt es für ausgewählte Jugendveranstaltungen. 2017 gingen Anträge über eine Gesamtsumme von über 110.000 Euro ein. 32 Maßnahmen wurden mit insgesamt 30.000 Euro gefördert, 2018 wurden 33 Maßnahmen unterstützt.

Sehr zügig wurden die Jahreshaushalte 2017 und 2018 verabschiedet, wiesen doch beide Ersparnisse auf. Geholfen haben bei den Budgets größere Zuwendungen der Deutschen Sportjugend sowie Einsparungen durch den Ausfall der Eurosaf-EM und eines deutsch-französischen Austausches. Ein neues Zahlenwerk zeigen die veranschlagten Etats für die kommenden Jahre, da die Jugend-WM und Youth Olympics in den Bereich Leistungssport gewandert sind.

Der bereits vor zwei Jahren avisierte Wunsch nach Änderungen in der Jugendordnung wurde jetzt formuliert. Die Deutsche Seglerjugend möchte die Altersgrenzen der Ordnung der Deutschen Sportjugend anpassen, wonach Mitglieder im Alter bis 18 Jahre zu den Jugendlichen und von 19 bis 27 Jahren zu den Junioren zählen. Beide Gruppen sollen Mitglied der Deutschen Seglerjugend sein. Darüber entscheiden wird der Deutsche Seglertag im November in Hamburg.

Nicht angenommen wurde der Vorschlag, dass jeder Verein eine Grundstimme für eine Jugendsprecherin und einen Jugendsprecher bekommt. Der Versuch, hier eine paritätische Verteilung aufzubauen, wurde abgelehnt. Es bleibt bei einer Grundstimme für die Jugendsprecherin oder den Jugendsprecher.

Überzeugend verlief die Wiederwahl des Jugendobmannes. Ohne Gegenstimme und Enthaltung wurde Timo Haß für die nächsten vier Jahre wiedergewählt. „Ich bedanke mich für das überzeugende Votum. Der gemeinsame Einsatz für die Jugend lohnt sich. Wir dürfen nicht nachlassen. Für das gemeinsame Ziel müssen auch Egoismen zurückgestellt werden“, so Haß. – Hermann Hell

Die geehrten Jugendlichen:

Nico Naujock (2001/Wassersportverein 1921): 1. Platz bei der Laser Radial Jugend-EM 2017/ U17.

Hannah Anderssohn (1999/Warnemünder Segel-Club): 2. Platz bei der Laser Radial U21-WM  und 1. Platz bei der U19-Wertung. 1. Platz bei der Laser Radial-Jugend-WM 2017.

Anna Barth (2004/Mühlenberger Segel-Club): 3. Platz bei der Opti-EM 2018.

Pascal Freund (2002/VSaW Berlin)/ Florian Krauß (2003/Yacht-Club Seeshaupt)/ Cosima Schlüter (2004/Berliner Yacht-Club)/ Katharina Schwachhofer (2003/Segelkameradschaft Leopoldshafen): 3. Platz bei der Team Race-Europameisterschaft 2017 im Optimisten.

Cosima Schlüter (2004/Berliner Yacht-Club): 1. Platz bei der Opti-EM 2018.

Theresa Wierschin (2001/Akademischer Segelverein zu Greifswald): 2. Platz bei der Laser Radial Jugend-EM 2017/U17.

Alina Kornelli (2000/Windsurfing-Club Starnberger See): 2. Platz bei der IKA Twin Tip Jugend-EM/U19.

Lennart  Frohmann (2004/Duisburger Yacht-Club): 3. Platz bei der O´pen BIC-WM 2017 in der U17-Wertung.

Julian Hoffmann (2002/Segelclub Alpsee Immenstadt): Nachwuchspreis, verliehen von der IMMAC group, zu der auch das Immac Sailing Team gehört.