Archiv der Kategorie: sail24.com

Jürgen Christian Schaper verstorben

Am 7.11.2019 hat Jürgen Christian Schaper (* 17.10.1933) “die Segel gefiert und ist vor den Wind gegangen. Auf seinen letzten Törn…”

Jürgen Chr. Schaper hat sein Leben dem Segelsport gewidmet, sowohl durch beeindruckende Langfahrten mit seiner Ehefrau, der Künstlerin Marlies Schaper, auf eigenem Kiel mit seiner S.Y. „Schwalbe“ sowie durch (Hochsee-) Regatten mit eigenem Boot oder als geschätzter Mitsegler und Navigator. 

Er hat in den Jahren seiner Vorstandstätigkeit, davon 26 Jahre Vorsitzender der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne e.v. sowie 16 Jahre als Vorsitzender des Hamburger Segler-Verbandes und 27 Jahre im Seglerrat des DSV den Segelsport in Hamburg in besonderer Weise geprägt und war weit über Hamburgs Grenzen bekannt und geschätzt in den überregionalen Verbänden und der Politik. Schaper hat sich überall dort erfolgreich für den Segelsport engagiert, wo über unsere Umwelt und den Erhalt unserer schönen Reviere diskutiert und entschieden wird. Die Segler Hamburgs und des Elbereviers haben ihm viel zu verdanken und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Jürgen Christian Schaper ist für seine Verdienste im organisierten Segelsport von der Freien und Hansestadt Hamburg dieMedaille für treue Arbeit im Dieste des Volkes” ausgezeichnet worden.

Er war vom 6.11.1945 bis zu seinem Tode am 7.11.2019 Mitglied in der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne e. V. (SVAOe) – also fast auf den Tag 74 Jahre.

Jürgen Christian Schaper war von 1972 bis 1998 26 Jahre lang Vorsitzender der SVAOe und damit der bisher längste Vorsitzende dieser Vereinigung. Als besondere Leistungen und fiffige (Behörden-) Manöver während seiner Zeit als Vorsitzender der SVAOe sind unter anderem zu nennen: 

  • seiner seine maßgebliche Beteiligung bei der Entstehung des Hamburger Yachthafens in Wedel und die Umsiedlung der Vereine vom ehemaligem Hamburger Yachthafen in Finkenwerder nach Wedel,
  • seine maßgebliche Beteiligung bei der Entstehung des SVAOe-Stützpunktes in  Eckernförde mit Clubhaus in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Segelclub Eckernförde e.V. (SCE) und eines der größten Mooringfelder Deutschlands,
  • seine maßgebliche Beteiligung beim Kauf und Umbau des SVAOe-Clubhauses in Neumühlen, heute Heimat der Büros SVAOe, HSgV, CSH, KYCD,
  • und lange Jahre war er Redakteur des Nachrichtenblattes der SVAOe

Seit 1989 war er Kommodore der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne und seit 1995 Träger der goldenen Ehrennadel der SVAOe.

Von 1986 bis 2002 war er 16 Jahre lang Vorsitzender des Hamburg Segler-Verband e.V. und 27 Jahre (davon 11 Jahre gewähltes Mitglied) des Seglerrates des DSV. Als Mitglied im Vorstand des Hamburger Segler-Verbandes hat er maßgeblich mitgewirkt bei der Entstehung des Museumshafen Oevelgönne, des City Sporthafen Hamburg (CSH) und des Hamburger Yachthafens (HYG).

Eisarsch beim LYC: Jetzt auch für Frauen!

Das zumindest ist der Wille der Eisarschgilde, die sich als Körperteil des LYC versteht und das Ereignis organisiert.

Das Votum der LYC-Mitgliederversammlung auf einen Antrag der Eisarschgilde steht zwar noch aus. Doch das wird als reine Formsache angesehen. Zudem soll das Teilnehmer-Alter auf 21 Jahre herabgesetzt werden. Und der Andrang auf die Startplätze ist groß. Vier Wochen vor dem Ereignis stehen schon über 50 kälteerprobte Sportler in der Liste, darunter vier Frauen.

Mit der Neuerung wird nun auch Heike Gercken aus Neustadt endlich in den Genuss kommen, ihre Leistung bei der eiskalten Regatta in der Opti-Jüngstenjolle honoriert zu bekommen. Bereits vor zehn Jahren hatte sich die 62-Jährige in Verkleidung in das Opti-Männerfeld eingeschlichen, war aber später aufgeflogen und entsprechend dem Reglement aus der Wertung genommen worden. Jetzt hat sie wieder gemeldet und hatte Anfang November schon drei Mitstreiterinnen, die den etablierten Männern das Leben schwer machen wollen.

Es wird wieder heiß hergehen auf der Wakenitz am 7. Dezember. Foto: segel-bilder.de

Die Sieger der vergangenen Jahre haben ebenfalls gemeldet. Titelverteidiger Thomas Schulz (Bad Segeberg), Seriensieger Sven Kruse (Hamburg) und auch Matthias Düwel (Sieger von 2017) werden sich also warm anziehen müssen, um die Damen-Konkurrenz in Schach zu halten. Und Organisationsleiter Jan Stemmler sowie die Gründungsmitglieder der Eisarschgilde Charly Brüser und Mike Jahnke, die Wiegewarte Mischi Hanke und Peter-Uwe Voss und auch Moderator Walter Mielke werden genau hinschauen, ob sich das Projekt „Frauen an den Start“ bewährt. In Wettfahrtleiterin Julia Burt, aber auch den weiteren Eisarsch-Helferinnen Petra Röttger und Indra Stülcken haben die Teilnehmerinnen schon weibliche Rückendeckung. Und auch die weiteren Mitorganisatoren Uwe Schimanski, Jörn Wollenzin, Björn Steinbrecher und Udo Ott stützen die Idee.

Neuerungen ist die Eisarschgilde erwiesenermaßen aufgeschlossen gegenüber: So wurde im vergangenen Jahr erstmals der vereinfachte Gate Start eingeführt, um die Flotte auf den Kurs zu schicken. Das neue Verfahren verhinderte Frühstarts, kam bei den Teilnehmern gut an und soll daher auch diesmal angewendet werden.

Feste Tradition bleibt, dass der seglerische Einstieg in die Adventszeit zu einem Fest für Segler und Besucher werden soll. Daher wird das Spektakel am 7. Dezember ab 12 Uhr bis ca. 16:30 Uhr von Live-Jazz-Musik um die Berliner und Hamburger Musiker Karl-Heinz „Kalle“ Böhm (Saxophone und Vocals), Kay Franzen (Piano) und Kai Stemmler auf dem Außengelände am Clubhaus (Roeckstraße 54, Lübeck) begleitet. Das Restaurant im Clubhaus ist geöffnet, heiße und kalte Getränke sowie Grillwurst gibt es auch direkt am Ufer der Wakenitz.

Meldungen und Ausschreibung unter www.manage2sail.com.

Seesegel-IDM zur Kieler Woche

Der Vorsitzende des DSV-Seesegel-Ausschusses, Wolfgang Schäfer, fasste die Begründung für die Vergabe nach Kiel zusammen: „Wir wissen die IDM in Kiel in guten Händen. Viele Jahre haben die Organisatoren um den Kieler Yacht-Club hervorragende Wettfahrten geboten. So fiel die Entscheidung leicht und einstimmig für Kiel.“

Schäfer, der auch maßgeblich an der Aufnahme des Offshore-Segelns in den olympischen Reigen beteiligt gewesen ist, ergänzte: „Wir haben ein besonderes Augenmerk auch auf den Teil für Double Handed, weil wir diese Art des Regattasegelns jetzt auch im Hinblick auf zukünftige Worlds und Olympische Spiele an der Basis fördern wollen. Wir müssen eine Plattform schaffen, auf der man für diese Events aufbauen kann.“

Clemens Fackeldey, DSV-Vizepräsident und zuständig für den Bereich Seesegeln, unterstrich: „Ich habe schon viele gelungene Meisterschaften in Kiel erlebt und freue mich auf die IDM im Rahmen der Kieler Woche.“

Während im ersten Teil der Kieler Woche die ORC-Yachten in den Klassen ORC I bis ORC IV antreten und um die Deutschen Titel kämpfen, folgt im zweiten Teil die Double-Handed-Flotte. Die genaue Einbindung der IDM in die Kieler Woche wird noch vom Veranstalter mit den Aktiven, der RVS und dem DSV abgestimmt, um den Wünschen der Teilnehmer gerecht zu werden. „Wir freuen uns, dass die Kieler Woche mit seinem Konzept die Wünsche der Seesegler erfüllen möchte“, so Bertil Balser, Vorsitzender der Regatta Vereinigung Seesegeln (RVS).

Im zweiten Teil der Kieler Woche tritt dann die Double-Handed-Flotte an. Die neue olympische Disziplin „Mixed Offshore Double Handed“ (ab 2024) steckt noch in der Aufbau-Phase. Zwar erfreuen sich Offshore-Regatten mit kleinen Crews (Einhand oder Zweihand) großer Beliebtheit, aber die Eckpunkte für das olympische Offshore-Segeln sind noch wage.

So wird im Gegensatz zu den olympischen Wettkämpfen die Internationale Deutsche Meisterschaft nicht nur im Mixed angeboten. „Bei der IDM können alle Zweihandcrews, egal ob Mixed oder nicht, antreten“, so Balser. Eine Mixed-Wertung wird es allerdings geben. Wie die Double-Handed-Meisterschaft in die Kieler Woche eingebaut wird, steht noch nicht endgültig fest.

„Wir freuen uns natürlich, dass der DSV die IDM an die Kieler Woche vergeben hat. Unser Ziel ist es, im ersten Teil über 40 Yachten an den Start zu bringen, und die Double-Handed-Bewegung zu unterstützen“, so der Chef der Kieler-Woche-Regatten, Dirk Ramhorst. Nach Warnemünde (2017), Flensburg (2018) und Travemünde (2019) kehrt die IDM damit nach vier Jahren wieder zurück in die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt.

In der Klasse ORC I/II dürfte es zu einem Wiedersehen der Topteams der Saison 2019 kommen. Mit der „Intermezzo“ Jens Kuphal/Berlin/Landmark), „Sportsfreund“ (Axel Seehafer/Heiligenhafen/X-41) und „Halbtrocken“(Michael Berghorn/Kiel/X-41) lieferten sich 2019 drei Yachten bei der IDM vor Travemünde und bei der EM in Polen Bug-an-Bug-Rennen. Setzte sich in Travemünde noch die „Intermezzo“ gegen die „Sportsfreund“ durch, sicherte sich 14 Tage später die „Sportsfreund“ den EM-Titel vor der „Intermezzo“. Jeweils Bronze ging an die „Halbtrocken“, die damit die deutsche Dominanz in der Gruppe B unterstrich. Eventuell wird Michael Berghorn auch schon mit einer neuen Yacht antreten.

In der Klasse ORC III dominierte bei der IDM die „IMMAC FRAM“ (Mares/Dänischenhagen/Italia 9.98) vor „Halbtrocken“ (Knut Freudenberg/Flensburg/First 36.7), „Patent 4“ (Jürgen Klinghardt/Lübeck/Italia 9.98) und „Onespirit“ (Sören Brandt/Kiel/Italia9.98). Mit Silber bei der EM rundete die Mares-Crew eine erfolgreiche Saison ab. „Natürlich sind wir 2020 auf unserem Heimatrevier am Start“, blickt Mares nach vorn.

Sorgenkind bei der IDM ist seit Jahren die Klasse ORC IV, deren Felder meist nur zu einer Besten-Ermittlung reichen. Seit einigen Jahren setzt die Regatta Vereinigung Seesegeln zahlreiche Anreize für die kleinste Klasse, die allerdings nur langsam greifen. In Kiel soll der nächste Anlauf genommen werden.

Mit der Vergabe der 25. IDM der Seesegler (seit 1996) nach Kiel werden die Titelkämpfe zum elften Mal (nach 1996, 1997, 2000, 2003, 2008, 2010, 2011, 2012, 2014, 2016) in der Landeshauptstadt ausgetragen. In den Jahren 2009 bis 2013 gab es geteilte Inshore- und Offshore-Meisterschaften, die drei Jahre lang auch auf verschiedenen Revieren ausgetragen wurden, wodurch sich mehr Austragungsorte (28) als Meisterschaftsjahre (25) ergeben.

Die IDM-Austragungsorte: Kiel (11), Flensburg (7), Helgoland (4), Warnemünde (3), Lübeck-Travemünde (2), Neustadt (1).

Boot & Fun 2019: Segelsegment wächst weiter

Die Boot & Fun Berlin präsentiert in Europas größtem Binnen- und Wassersportrevier vom 21. bis 24. November 2019 alles, was Wassersportler begeistert. Erste Anlaufstelle für Segelbegeisterte ist die Halle 25 sowie zusätzlich in diesem Jahr die neue Eventhalle hub27. Ein ganz besonderer Hingucker auf der Veranstaltung ist die Beneteau Oceanis 30.1 mit ihrer Länge von knapp zehn Metern. Das Segelboot steht zusammen mit weiteren Top-Marken wie Bavaria und Jeanneau in der neuen Halle hub27.

In der Segelhalle liegen die Boote an einer beeindruckenden Steganlage wie in einem Hafen und ermöglichen einen tollen Überblick über Segelboot- und Yachtneuheiten, darunter Marken wie Aira Boats, Bente Yachts, Germanboats, Haber Yachts, Karuboats, Maxus, Sunbeam und weitere. Die perfekte Ausstattung für jeden Segeltörn ist ebenfalls in der Halle zu finden und kann direkt vor Ort gekauft werden.

„Wer die Welt unter Segeln erleben möchte, findet auf der Boot & Fun Berlin das passende Segelboot und entsprechendes Zubehör“, so Daniel Barkowski, Projektleiter. „Die Vielzahl an nationalen und internationalen Ausstellern zeugt von der Bedeutung dieser boomenden Multimesse“, erläutert Barkowski weiter. In diesem Jahr ist die Messe so international wie noch nie. Insgesamt sind es Aussteller aus 16 Ländern, die die Messe in diesem Jahr begrüßt. Neu dabei sind Aussteller aus Irland, Kroatien, Litauen, Russland sowie der Slowakei.

Eröffnet wird die Boot & Fun Berlin zusammen mit der Motorworld Classics Berlin, die erstmalig parallel stattfindet, am 20. November 2019 mit der Gala-Nacht der Boote & Oldtimer. Während der Gala-Nacht sind auf der Bühne des Yachtclubs Berlin-Grünau e.V. Olympioniken, Welt- sowie Europameister wie zum Beispiel Jochen Schüman, Bernd Jäkel, Peggy Bahr, Robert Stanjek und viele weitere zu erleben. Auch Erfolgstrainer Bernd Zirkelbach ist bei der Talkrunde mit dabei.

In diesem Jahr erstmalig in Berlin zu sehen

Der SVG-Verlag ermöglicht zusammen mit der Agentur blanx in Berlin zum ersten Mal ein Virtual Sailing-Erlebnis. Mithilfe einer VR-Brille und zwei Fernbedienungen lässt sich das Steuern einer Yacht nachempfinden. Was zuerst aussieht wie ein Spiel, entpuppt sich schnell als unglaublich realitätsnahe Simulation eines Segelbootes auf See. Umweltbewusstsein wird bei den recyclebaren Yachten von Bente Yachts großgeschrieben. Wie die „grünen“ Boote hergestellt und gebaut werden erfahren Besucher exklusiv aus erster Hand am Stand der Bootsbauer. Ganz neu in Deutschland zu sehen ist das Boot XP_19 von Germanboats. Das Boot wurde gemäß dem modernen Bootsbau 3.0 am Computer entwickelt und teilweise auch gebaut, was in dieser Klasse ein Novum ist.

SegelForum: Praxistipps von den Experten

Ob Profi oder Einsteiger, auf dem SegelForum kann jeder noch etwas dazulernen. Während der gesamten Messelaufzeit können Wissbegierige an den einzelnen Foren ab 11:00 Uhr teilnehmen. Das Programm ist sehr vielseitig und reicht von Themen wie „Dieselpest und verstopfte Filter. Was Hilft?“ sowie „Segeltuche auf Fahrten- & Regattayachten – Materialauswahl und Eigenschaften“ und „Tipps und Ausrüstung für kleine Crews“ bis hin zu „Eine Seereise nach Russland“ oder „Tauwerkschäkel selber bauen“.

Ablegen und lossegeln mit 25 Klassenvereinigungen

Auf der Boot & Fun Berlin 2019 sind 25 Klassenvereinigungen (KV) vertreten – so viele wie selten auf Messen. Die unterschiedlichen Vereinigungen präsentieren die Boote ihrer jeweiligen Klasse, ermöglichen den direkten Kontakt zu den Profiseglern und stellen weiterführende Informationen bereit. Eine tolle Möglichkeit sich die verschiedenen Bootsklassen in einer Halle anzusehen und zu vergleichen.

Shark 24 KV e.V. feiert dieses Jahr sein 60. Jubiläum. Horst Rudorffer, ehemaliger Weltmeister in der Shark24 Klasse, wird während der Messe am Stand sein und Interessierten bereitstehen. Die Deutsche IF-Boot KV e.V. stellt das neue IF-Boot aus, welches sich generationenübergreifender Beliebtheit erfreut. Die O-Jollen KV e.V. stellt ein besonders modernes Schiff dem Publikum vor. Außerdem ist einer der erfolgreichsten Einhand-Segler, Knut Wahrendorf, sowie der amtierende Berliner Meister Frank Lietzmann vor Ort. Treffen können Besucher darüber hinaus viele der Top 20 Segler aus der Jahresrangliste 2019 sowie ehemalige Europa- und Deutsche Meister und Olympiajollen-Segler.

Auch mit dabei ist der Yachtclub Berlin-Grünau e.V. Der Verein ist einer der ältesten in Berlin und feiert sein 125-jähriges Jubiläum auf der Boot & Fun Berlin. Besucher können sich an dem Stand auf spannende Vorführungen, Podiumsgespräche und einen Segelsimulator freuen.

Ehrung des Berliner Bundesligateams auf der Boot & Fun

Zum aller ersten Mal hat ein Team aus Berlin die Meisterschale der Segelbundesliga gewonnen. Der Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) e.V. brachte mit dem Team aus Tim Elsner, Jasper Wagner, Elias Rothe, Max Salzwedel, Carl Naumann, Jens Steinborn, Julian Bergemann und Felix Bergemann die Trophäe an den Wannsee. Am 20. November 2019 wird die Crew für ihre Leistungen vom Berliner Seglerverband während der Gala-Nacht geehrt. Wer das Team persönlich beglückwünschen möchte hat am Samstag, 23. November 2019 in der Segelhalle die Gelegenheit dazu. Darüber hinaus werden viele weitere Segler geehrt.

X-Yachts erwirbt HOC Yachts

“Es war ein langer und gut durchdachter Prozess, und mit der Übernahme von HOC Yachts glauben wir, unserem Kernbereich sehr nahe gekommen zu sein; es ist unsere klare Überzeugung, dass die Integration von HOC in die Entwicklungs- und Designlinien von X-Yachts ein überschaubarer Prozess sein wird und in Reichweite liegt“, so X-Yachts Chairman Ib Kunøe.

Das Design und die Hydrodynamik der Rümpfe der ersten beiden Modelle der Linie, der Explorer und der Cruiser basieren auf dem innovativen schwedischen Petstep-Hull. Sie zeichnen sich durch ein modernes und doch zeitloses Design mit exzellenten Fahreigenschaften, hoher Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, sehr guter Effizienz, einem voll vernetzten smarten Bedienkonzept, sowie hochmoderner Navigations- und Steuerungssystemen, die in Zusammenarbeit mit dem Elektronikhersteller Navico (Simrad, B&G, Lowrance) entwickelt wurde und ebenfalls die Möglichkeiten von Connectivity und smarter Bedienung nutzt.

Die Produktion soll vom schwedischen Visby auf Gotland, zu den Anlagen von X-Yachts verlagert werden.

www.hocyachts.com

Ausprobiert: Garmin Marq Captain

Garmin hat in diesem Jahr eine Kollektion an Smartwatches herausgebracht. Die Marq-Serie spielt in der Oberliga und Garmin hat der Uhr an Technologie und Materialien mitgegeben, was möglich ist. Das schlägt sich im Preis nieder. Ab 1.500 Euro sind die Uhren der Marq-Serie erhältlich. Um die Zielgruppen des Elektronikkonzerns besser anzusprechen, umfasst die Serie gleich mehrere Modelle. Bergsteiger, Rennfahrer und Piloten können beispielsweise auf eine auf ihre Gruppe zugeschnittene Uhr kaufen, die sich nicht allein durch das Design untereinander unterscheidet.
Wir haben einige Wochen die Marq Captain unter die Lupe genommen und die Segelfunktionen ausprobiert. Für diesen Zeitraum hat uns Garmin die Uhr kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Die Zusammenfassung eines Segeltages (bei wenig Wind)

Das Material ist, wie schon gesagt, edel. Gewölbtes Saphirglas schützt das Display, die Lünette ist aus gebürstetem Titan mit einem marineblauen Keramikinlay. Das Armband (22mm) ist ebenfalls Blau aus Nylon in einer spezeillen Webart gefertigt. Das macht am Handgelenk einiges her. Im maritimen Umfeld an Bord kann die Uhr schon durch ihr Design punkten. Das ist Garmin gut gelungen. Gut gelungen ist auch, dass die Uhr nicht allzu mächtig am Handgelenk wirkt.
Mitgeliefert wird auch ein schwarzes Silikonarmband, das sich leicht austauschen lässt. Als Sensoren sind GPS, Glonass, Galileo für Positionsbestimmung verbaut. Dazu kommen noch ein Barometer mit Höhenmesser, ein elektronischer Kompass, ein Herzfrequenzmesser, ein Gyroskop und ein Thermometer. Letzteres zeigte allerdings nie zuverlässig die Temperatur an. Das wird wahrscheinlich an der Nähe zum Körper gelegen haben.
Zusätzlich befindet sich ein 32 Gigabyte großer Speicher in der Uhr.

Informationen zu den Gezeiten vor Ort lassen sich ebenfalls abrufen

Als Segelfunktionen werden ein Regatta-Timer, ein Wendeassistent, eine MOB-Funktion und die Integration in ein Garmin-Instrumentennetzwerk angegeben. Letztere Funktion konnten wir leider in Ermangelung eines Garmin-Netzwerkes nicht ausprobieren. Es gibt allerdings auch noch Funktionen wie Ankerwache oder die Anzeige des Kurses, Geschwindigkeit und Distanz (über Grund). Das funktioniert alles sehr zufriedenstellend. Der Wendeassistent kann auch auf Fahrtenschiffen nützlich sein, muss aber genau kalibriert werden. Diese Kalibrierung erfolgt durch Wenden. Wer das abgeschlossen hat, kann sich über einen erstaunlich genauen Helfer freuen, der Winddreher recht exakt bestimmt. Eine Kreuz macht gleich mehr Spaß, obwohl sie nicht innerhalb einer Regatta stattfindet.

Die Ankerwache funktioniert einwandfrei

Erstaunt hat uns aber die Akkuleistung. Von der Quatix waren wir gewohnt, dass der Akku mit GPS maximal einen Tag hält. Laut Datenblatt soll der Marq-Akku mit GPS bis zu 48 Stunden Energie liefern. Und tatsächlich: Ein langes Wochenende auf dem Wasser hielt der Akku stand.

Preis: ab 1.800 Euro

Pro

  • lange Akkulaufzeit
  • viele Funktionen

Contra

  • Preis

Weichenstellung beim BVWW

Der studierte Betriebswirt (Schwerpunkt Marketing & Tourismus) und begeisterte Wassersportler war seit 2010 als Geschäftsführer der Bad Pyrmont Tourismus GmbH für die strategische Weiterentwicklung des Standortes zu einem Wellness- und Gesundheitsressort verantwortlich. Entsprechend dieser Position und Aufgabe hat die intensive politische Lobbyarbeit seine Arbeit begleitet. Seine umfangreichen Erfahrungen im Tourismus, Marketing und in der Interessenvertretung wird Herr Stahlhut nun ab Jahresbeginn in die Wassersportbranche einbringen.

BVWW-Präsident Robert Marx: „Wir sind sehr froh, dass wir mit Karsten Stahlhut unseren Wunschkandidaten für den Verband gewinnen konnten. Es ist geplant, dass Herr Stahlhut ab dem 1. Juli 2020 die Geschäftsführung des Verbandes von unserem langjährigen Geschäftsführer Jürgen Tracht übernimmt, der zu diesem Zeitpunkt seine berufliche Laufbahn beenden wird.“

www.bvww.org

Vom Tor zur Welt und dem Schlüssel dazu

Während beim Kongress des Weltseglerverbandes (world sailing) auf Bermuda bei 24 Grad die Sonne strahlte, ergossen sich ergiebige Novemberschauer über Bremen – stimmiger Rahmen für einen ungemütlichen Tag für die (Wasser-)Sportler von der Weser. Erst musste Werder Bremen in der Fußballbundesliga zuhause in der 90. Minute das 2:2 gegen Freiburg einstecken, und dann mussten am Abend im Rathaus zu Bremen die Seesegler der Stadt das 2:3 im Kampf um die „Ansgarkette“ gegen Hamburg hinnehmen. Doch der Reihe nach.

350 Gäste lauschten den Vorträgen und applaudierten den Preisträgern. Jan Helms moderierte die Preisübergabe. Foto: SKWB

Einmal im Jahr ruft Bremen die Hochseesegler der Republik an die Weser, und die folgten der Einladung auch in diesem Jahr gewohnt zahlreich, um den traditionellen Hochseeseglerabend im altehrwürdigen Rathaus zu Bremen zu feiern und ihre Besten zu ehren. Rund 350 Hochseesegler sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Verwaltung konnte die Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ (SKWB) zu ihrem mittlerweile 83. Hochseeseglerabend begrüßen – auch wenn der Kongress des Weltseglerverbandes World Sailing auf Bermuda und die Trans Ocean Jahreshauptversammlung in Cuxhaven einige Löcher in die Reihen riss. Dabei zeigte sich die Veranstaltung 2019 deutlich jünger und weiblicher als in den Vorjahren. Zwei Referentinnen, drei 17-Jährige sowie die beiden 90-Jährigen Uwe Schulte (67 Jahre SKWB-Mitglied) und Felix Scheder-Beschin (41 Jahre Mitglied/Hamburgischer Verein Seefahrt) bildeten dabei das gesamte Spektrum der Gästeschar ab.

Die Sieger auf einen Blick mit dem SKWB-Vorsitzenden Michael Rapp (links). Foto: SKWB

Unmittelbar nach dem Ende der aktiven Segelsaison ist dieser Abend alljährlich das herausragende Treffen der deutschen Hochseesegler-Szene, bei dem die besten Leistungen im Offshore-Segeln während der zurückliegenden Saison mit renommierten Preisen ausgezeichnet werden. Und auch die 83. Auflage der Traditionsveranstaltung bot neben den Preisverleihungen interessante Vorträge und beeindruckende Filme und Bilder, die das Hochseesegeln aus neuen Perspektiven beleuchteten.
Frei nach dem Shakespeare-Zitat „We must take the current when it serves“ (Wir müssen, wenn der Strom uns dient, ihn nutzen) berichteten Dr. Henrike Thomssen (SKWB) und Katrina Westphal (Hamburgischer Verein Seefahrt) von beeindruckenden Reisen – zum einen auf den Spuren der zweiten deutschen Grönlandexpedition von 1869, zum anderen beim Fastnet Race 2019, 40 Jahre nach dem Schicksalsrennen von 1979.

Nach der seemännischen Einstimmung auf den Abend wanderte die Gästeschar in die historische Obere Halle des Rathauses. Dabei wurde die halbe Stunde des Ortswechsels intensiv fürs Netzwerken genutzt. DSV-Vizepräsident Clemens Fackeldey, DSV-Generalsekretär Dr. Germar Brockmeyer, DBSV-Präsident Torsten Conradi, Dietmar Reeh (Präsident des Bayerischen Seglerverbandes), HSC-Kommodore Harald Baum (Pantaenius), Birgit Bergmann (Abgeordnete Bremische Bürgerschaft), Behrend Beilken (dreimaliger Admiral’s Cup-Sieger), Peter Kohlhoff (Eigner Kohlhoff GmbH), Jörg Müller-Arnecke (Geschäftsführer „sailskin“, Tochterfirma von Beilken), Morten Nickel („Sportsfreund“), Uwe Wenzel (Wettfahrtleiter), Jürgen Klinghardt (RVS-Schatzmeister), Martina Georgus (Daniel Georgus), Kai Wendt (Pantera), Jochen Orgelmann (langjähriger Vorsitzender und Vorgänger von Michael Rapp), Ole Pietschke (Pantaenius), Christian Teichmann (2. Vorsitzender Deutscher Touring Yacht Club), Matthias Claussen (DGzRS-Vorstand), Nikolaus Stadeler (DGzRS-Geschäftsführer), Klaus Steinkamp (Schatzmeister des Bundesverbandes der See- und Hafenlotsen), Henning Rocholl (ehemaliger NRV-Geschäftsführer und Organisator des Transatlantik-Rennens DCNAC) und Tobias König (NRV-Präsident) erfuhren dann, dass die Bremer Bürgermeisterin Dr. Maike Schaefer eine begeisterte Seglerin ist. Mit launigen Worten überbrachte die Ostseeseglerin die Grußworte der Freien Hansestadt Bremen.

Nach dem traditionellen Grünkohlessen, einigen Bierchen aus dem Hause Beck’s und dem einen oder anderen Alten Hullmann ging es zum Abschluss des Abends an die Verleihung der „Ansgarkette“. Die begehrte Auszeichnung wird traditionell zwischen der SKWB und dem Hamburgischen Verein Seefahrt und deren Vereinsyachten „Bank von Bremen“ und „HASPA Hamburg“ ausgesegelt. Die Yachten trafen 2019 in fünf Regatten aufeinander, bei denen die „HASPA Hamburg“ im direkten Vergleich drei Siege für sich verbuchen konnte. Damit ging die „Ansgarkette“ in diesem Jahr nach Hamburg. Die Bremer zeigten sich dabei als faire Verlierer – auch wenn das gegen Hamburg stets schwerfällt.

Und zu guter Letzt kam dann auch noch das Schlusswort aus Hamburg. Dabei wagte NRV-Präsident Tobias König einen Blick in die Zukunft des Seesegelns. Segel aus Jute und Papier, mehr Inklusion, mehr Frauen an Bord, große Flotten nur noch bei prestigeträchtigen Regatten wie Fastnet-Race oder Sydney Hobart, der Trend zu kleinen Crews (Silverrudder/Einhand) und Doppelhand seien die Zukunft, so König. Und darüber hinaus werde das Prinzip Shipsharing künftig an Bedeutung gewinnen, ergänzte der Hamburger. „Wir müssen die Jugend erreichen und kämpfen dort um deren Zeit, um die Freizeit. Ich glaube an das boat to go“, erklärte König und rief zur Zusammenarbeit der Bremer und Hamburger auf. Ein vernünftiger Vorschlag, denn was nutzt das Tor zur Welt ohne den Schlüssel dazu. Wer das letzte Wort dann bei der Fortsetzung des Abends in der StäV hatte, ist nicht protokolliert.

Die traditionelle Sammlung zugunsten der DGzRS erbrachte an diesem Abend 5882,23 Euro, eine Schwedische Krone und einige Britische Pfund. (Hermann Hell)

Maritimer Flohmarkt in Kiel

Neben mehr als 100 Ausstellern werden am Sonntag auf den Flächen des Kreuzfahrtterminals am Kieler Schloss mehrere Tausend Besucher erwartet. Zu entdecken gibt es für sie Bootsbedarf von A wie Anker bis Z wie Zeising. Zusätzlich zu den Privathändlern sind diverse Dienstleister wie Fahrschulen, Yachtwerften sowie Anbieter für Bootszubehör vertreten. Außerdem stehen Vorträge rund um Themen wie Motoren, Spleißen und Blitzschutz auf dem Programm.

Geöffnet ist der Flohmarkt von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt beträgt Euro 2 Euro pro Person, für Kinder ist er frei.

Mit Wilson über den Atlantik

Und Bogackis Mini „Lilienthal“ ist nach den Ausfällen der beiden Autopiloten und des Traveller-Schadens auf der ersten Etappe nun wieder fit für die 2700 Seemeilen lange Teilstrecke nach Le Marin/Martinique.

Arbeitsintensive Tage auf Gran Canaria liegen hinter dem 33-jährigen Steuermann des Offshore Team Germany (OTG). Nur unter höchsten Strapazen hatte Morten Bogacki die erste Etappe des Rennens von La Rochelle nach Las Palmas bewältigen können. Westlich von Lissabon war ihm die Travellerschiene aus dem Deck gerissen, anschließend der Autopilot ausgefallen. Und auch die Ersatz-Steueranlage versagte den Dienst. Fünf Tage mit nur minimalen Schlafpausen war der Rendsburger Arzt an die Pinne des Minis gezwungen, erreichte das Ziel erschöpft und ausgelaugt, dank der Energieleistung aber immer noch als Elfter der 22 gestarteten Proto-Minis.

Statt zweieinhalb Wochen Pause standen für Morten Bogacki auf Gran Canaria umfangreiche Reparaturarbeiten auf dem Stundenplan. Sämtliche Sicherungen und Kabelverbindungen auf dem Boot wurden ausgetauscht, die Travellerschiene mit einem Bootsbauer neu einlaminiert, der entsprechende Decksbereich mit einer Karbonmatte verstärkt. Für einen neuen Autopiloten flog der Segler des Kieler und Düsseldorfer YC nach Deutschland, um das technische Gerät abzuholen und auf die kanarische Insel zu bringen. Inzwischen sind die Komponenten eingebaut und beim Showsegeln für die Etappe auch erfolgreich getestet.

„Der so genannte Prolog war eine gute Gelegenheit, um den Autopiloten zu kalibrieren. Es macht alles einen sehr guten Eindruck. Das neue Gerät arbeitet auf jeden Fall deutlich leiser als der alte“, so Bogacki und ergänzt: „Die Travellerschiene hält sehr gut.“ Jetzt geht er voller Zuversicht in die zweite Etappe: „Nach diesem Auftakt kann mich eigentlich nichts mehr schrecken“, erklärt er mit einem Lachen. „Die Bordelektronik kenne ich jetzt noch besser. Es wäre schon verrückt, wenn jetzt noch mal etwas derartiges passieren sollte. Kleinigkeiten sind natürlich immer möglich, aber dafür bin ich gewappnet.“

Nach den Reparaturen ist Morten Bogacki zuversichtlich für die nächste Etappe. Foto: OTG

Aufregung spürt der OTG-Skipper noch nicht. Die Wetteranalysen lassen einen ruhigen Start erwarten. Nach Meteorologen-Meinung sollte das Ziel in der Karibik in rund zwölf Tagen erreichbar sein. Für 14 Tage hat Bogacki Proviant an Bord und hofft daher, Mitte November in Le Marin anzukommen, wo ihn seine Freundin und sein Vater erwarten werden.

Aufgrund der technischen Probleme hatte die einzige deutsche Yacht im Feld im Ziel einen Rückstand von 16 Stunden und 24 Minuten auf den französischen Etappensieger Axel Trehin. Einen kleinen Zeitaufschlag von 30 Minuten bekam Bogacki in einer Juryverhandlung noch dazu, da eine Plombe an der Rettungsinsel beschädigt war. Vor Gran Canaria startet die gesamte Flotte nun in einem Start. Die Zeiten in der Karibik werden schließlich zum Gesamtergebnis addiert, jede Etappe aber auch noch für sich gewertet. „Ich werde auf der nächsten Etappe sicher nicht durch falschen Ehrgeiz überreizen. Die ersten Drei sind sehr weit weg, aber bis Rang vier oder fünf geht durch gute Strategie sicher noch etwas. Das Potenzial von ‚Lilienthal‘ ist da, das hat der erste Teil der ersten Etappe gezeigt. Aber der Atlantik ist groß. Für mich wird es die erste Überquerung, es ist also wie ein großes schwarzes Loch.“

Allein wird Morten Bogacki auf seiner Atlantiküberquerung allerdings nicht sein. Von seiner Abteilung im Krankenhaus bekam er einen Volleyball in Wilson-Optik (aus dem Tom-Hanks-Spielfilm „Verschollen“) geschenkt: „Damit ich jemanden zum Reden habe!“

Christoph Steinkuhl verstärkt AWN

Mit Christoph Steinkuhl gewinnt AWN einen Handelsprofi, der seine langjährige Erfahrung u.a. aus dem Bereich Einkauf einbringen kann und den eingeschlagenen Weg zum weiteren Wachstum und zur Stärkung des Unternehmens konsequent weiterführen wird.

 „Ich freue mich auf die neue Aufgabe bei AWN und werde meine Erfahrung aus 30 Jahren im Einzelhandel in das einzigartige Unternehmen AWN mit einbringen“, sagt Steinkuhl. Stefan Dreyer ergänzt: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Steinkuhl, da wir mit unseren unterschiedlichen Erfahrungen das Profil von AWN als Marktführer auf allen Kanälen mit Nachdruck verfolgen können.“

Christoph Steinkuhl war in den vergangenen Jahren in folgenden Positionen tätig:

  • Handelsholding Zürich Schweiz, Sonderaufgaben des Vorstandes (Vertrieb)
  • XXXLutz / mömaX Wels Österreich, Head of Product Management & Design
  • SEVERIN Sundern, Director of Sales & Purchasing
  • Tchibo Hamburg, Head of Buying
  • Nürnberger Bund Essen, Prokurist + Leiter Einkauf
  • Tegut Supermarktkette Fulda, Einkaufsleiter

Jollensegler lassen Seesegler im Kielwasser

Billerbeck/Raithel führten bei der Europameisterschaft in der Türkei eine breite deutsche Flotte an der Spitze der Wertung an. Schließlich war das Podium der EM ganz in Schwarz-Rot-Gold gehüllt – mit dem Team von der Elbe ganz oben auf dem Podest. Auch auf der Wahl zu den Seglern des Monats konnten sie sich mit diesem Erfolg durchsetzen. Eine überwältigende Mehrheit von fast 85 Prozent gab ihre Stimme den Piraten.

Damit folgte Frieder Billerbeck seinem Bruder Max, der als Contender-Weltmeister im Juli die Abstimmung zum Segler des Monats gewonnen hatte.

Hinter den erfolgreichen Piraten reihten sich die Brüder Jörn und Bodo Borowski (Rostock) bei der Wahl ein. Sie hatten ihr Revival in der FD-Klasse mit dem Gewinn der Silbermedaille bei der Europameisterschaft auf dem Plattensee in Ungarn gekrönt. Auch in der Sail24-Wahl landeten sie damit auf dem zweiten Platz mit 14 Prozent der Stimmen.

Abgeschlagen waren die Seesegler. Bei der Kultregatta Silverrudder in Dänemark gab es gleich zwei deutsche Sieger in den verschiedenen Klassen bei der Solo-Umrundung der Insel Fünen. Hans Genthe und Mathias Müller von Blumencron gewannen in ihren Gruppen. Bei der Abstimmung wurden diese Leistungen aber deutlich weniger honoriert als die Jollenerfolge.