Kategorie: sail24.com

Informationen, Sensationen, Emotionen

100 Teilnehmer vor Ort und über 100 Gäste im Livestream verfolgten den medialen Auftakt der 52. boot Düsseldorf, die vom 22. bis 30. Januar ihre Tore am Rhein öffnet.

Und das Angebot der Leitmesse für die Branche ist einmal mehr ein riesiges, buntes Kaleidoskop des Wassersports. Es reicht von der größten Indoor-Marina in der Superyacht-Halle 6 bis zur Destination Seaside, vom Wingfoiling bis zur Azimut, von der Faszination Tauchen bis zum Sauna-Hausboot, vom Handicap-Segeln bis zur Lobbyarbeit für den Wassersport der Zukunft im blue innovation dock, von der Zusammenarbeit mit der European Boating Industrie bis zur Seele des Wassersports, dem Segelsport – so Michelidakis.

Nach der Begrüßung durch Messechef Wolfram Diener zündeten die Veranstalter ein Feuerwerk der Wassersport-Vielfalt. Zu den namhaften Gästen auf der Bühne gehörten aus dem boot Messerat Giovanna Vitelli, Group Vice President Azimut Benetti, Gianguido Girotti, Deputy CEO Groupe Bénéteau, Marc Diening, CEO Bavaria Yachts, Messepräsident Robert Marx, Geschäftsführer Marx-Technik und Präsident des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft, Philip Easthill, EBI-Generalsekretär, Florian Brunner, APM Marketing für Starboard, Dr. Steffen Häbich, Leiter Special Interest Tourismus ADAC, Harald Kuhnle, Geschäftsführer Kuhnle Tours, Thomas Dederichs, Geschäftsführer Tauchsport Industrieverband, sowie Oliver Glück, Vizepräsident Marketing Torqeedo.

Einen Vorgeschmack auf eine echte Sensation lieferte Jarrod Jablonski mit der Präsentation des Deep Dive Dubai Tower. Jablonski zeigte faszinierende Tauchgänge live aus Dubai aus dem mit 60 Metern tiefsten Tauchturm der Welt. Mehr zu sehen gibt es im Januar in Halle 12.

Anfassen, Anschauen, Erleben: Die emotionale Welt des Wassersports verspricht wie kaum eine andere Form der Freizeitgestaltung Sicherheit und Freiheit zugleich. Und so werden Emotionen neben fachlichen und sachlichen Komponenten einmal mehr zentraler Bestandteil der boot 2022 sein, versprach Messechef Michelidakis.

Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierte Michael Walter Zahlen und Fakten zum Ocean Tribute Award, einer Auszeichnung, um die sich Projekte und Initiativen aus der ganzen Welt bewerben können, die sich für den Schutz der Meere einsetzen. Eine Fachjury hat bereits fünf von 27 eingereichten Projekten ausgewählt, die ab sofort öffentlich zur Abstimmung stehen unter https://oceantributeaward.boot.de/ (hel)

Die Dezember-Ausgabe von segeln

Vor einigen Jahren segelte ich mit Bekannten mit einem Charterschiff von Kiel aus Richtung Dänemark. Unser Tagesziel sollte Marstal werden. Doch es kam anders. Als wir die schmale Rinne erreichten, die in die dänische Inselwelt führt, mussten wir die Segel wegnehmen und den Motor starten. Leider rührte sich der Diesel nicht. Der Wind wehte mit guten sechs Windstärken aus Nordwest. Da es uns auch nicht gelang den Motor zu überreden, doch noch anzuspringen, war Marstal für uns unerreichbar. An Bord befanden sich größtenteils Nichtsegler, die zum ersten Mal unter Segeln unterwegs waren. Und jetzt stiegen sie gleich mit einem Anleger unter Segeln ein. Denn als Option blieb uns nur noch Bagenkop an der Südspitze Langelands anzulaufen, und dort im Hafen zum Stehen zu kommen. Es ging alles gut und die Crew kann ihr Leben lang davon erzählen. Doch zum einen hätte es so weit nicht kommen müssen, und zum anderen hat es auch gezeigt, wie abhängig wir Segler heutzutage von unserer Antriebsmaschine sind. Der Motor, ob elektrisch oder nicht, ist längst kein Flautenschieber mehr, sondern einfach notwendig geworden. Traurig, aber wahr. Die Marinas sind so verschachtelt und eng, dass unter Segeln kaum manövriert werden kann. Einige Häfen verbieten sogar das An- und Ablegen unter Segeln. Auch wenn wir am liebsten nur mit der Kraft des Windes unterwegs sind, sollten wir den Motor im Schiffsbauch nicht vernachlässigen und auch ihm etwas Pflege und Aufmerksamkeit schenken. Wir haben die einzelnen Schritte der Motorwartung zusammengetragen und geben auch Hilfestellung bei der Fehlersuche, wenn der Motor mal nicht so will, wie wir möchten. Bei unserem Dänemarktörn war es übrigens die Starterbatterie, die es hinter sich hatte.

In den letzten Episoden unseres Podcasts sprach ich mit meinem Kolleginnen und Kollegen über Törns im Herbst. Als einen Punkt nannte ich beispielsweise, die Wahl der richtigen Kleidung. Unter anderem empfahl ich Kleidung aus Merinowolle zu tragen. In dieser Ausgabe sehen wir uns die Wolle der Merinoschafe etwas genauer an und vertiefen das Thema aus dem Podcast.

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Firmenich Yachtversicherungen mit Online-Rechner

Wir wollen dem Anspruch der vielen Yachteigner durch eine digitale Lösung gerecht werden,“ sagt Adrian Zühr, Leitung Yachtversicherungen. „Selbstverständlich profitieren wir im Team von Firmenich auch durch effizienteres und prozessoptimiertes Arbeiten durch den neuen Online-Rechner. Wir haben lange getestet und optimiert und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Kunden können nun 24/7 ein Angebot generieren und sind nicht mehr auf die Bürozeiten oder Messen angewiesen. Sagt das Angebot dem Kunden zu, werden die Policen direkt per E-Mail verschickt und der Kunde kann mit seinem Boot losfahren. Eine sichere Zahlung mit PayPal ist möglich und ein Login zum Kundenportal ermöglicht jederzeit ein Maximum an Transparenz zu allen Unterlagen.

Der Ablauf im Online-Rechner ist einfach. Durch ein Mausklick auf „Angebot“ auf der Webseite startet der Rechner. Der Eigner macht alle notwenigen Angaben zur gewünschten Versicherung und zu seinem Boot. Sagen die Konditionen zu, geht es im nächsten Schritt zur Eingabe der persönlichen Daten. Abschließend erhält der Kunde eine Zusammenfassung, sein Angebot, als E-Mail zugeschickt. Nach Prüfung und Durchsicht kommt man über einen Link zum Kundenportal, in dem er sich einloggen muss. Dort kann die Zahlungsweise und abschließend der Vertrag abgeschlossen werden.

„Im nächsten Schritt wird das Kundenportal für alle Bestandskunden, Bootshändler sowie Makler ausgebaut werden,“ sagt Adrian Zühr weiter. „So sind alle Unterlagen immer und überall abrufbar. In Planung ist bei uns auch eine App, über die neben dem Kundenportal auch Schäden online gemeldet werden können.“

Firmenich Yachtversicherungen ist damit in der Welt der digitalen Produkte angekommen und wird diesen Weg behutsam, aber mit der notwendigen Geschwindigkeit weitergehen.

Aber kein Kunde muss Angst haben, dass es bald keine Ansprechpartner mehr geben wird. Das Team von Firmenich Yachtversicherungen ist weiterhin für seine Kunden präsent und erreichbar. Es sind nicht immer alle Risiken digital abbildbar, so dass der klassische Job des Underwriters sowie eine persönliche Schadenbearbeitung nie verschwinden wird. Auch wird das Team weiterhin persönlich auf ausgesuchten Messen vertreten sein und damit an seinen eigenen hohen Ansprüchen der mehr als 120-jährigen Firmengeschichte festhalten.

www.firmenich-yacht.de

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Berlin, Dresden, Zukunft 

Berlin ist immer eine Reise wert. Besonders im November, denn am 11. des Monats öffnet die Boot & Fun ihre Tore und lädt Wassersportlerinnen und Wassersportler in die Bundeshauptstadt ein. Nach einer erfolgreichen Interboot in Friedrichshafen ist dies die zweite nationale Indoor-Wassersportmesse in diesem Jahr. Doch in Berlin zeigt die Corona-Pandemie Wirkung. Bis zuletzt mussten die Veranstalter flexibel sein. Mit der Unsicherheit, wie es zu dem Termin im November wirklich mit den Vorschriften aussieht, entschieden sich viele Aussteller extrem spät für oder gegen ihre Präsenz. Der beigeklebte Messe-Guide verschafft einen Überblick drei Wochen vor Beginn der Veranstaltung. Um es vorweg zu nehmen: Wir sind vor Ort in Halle 5.2 a und freuen uns auf Ihren Besuch. In Halle 25 lädt erstmals das Segelmacher-Center zu einem Besuch ein, das wir gemeinsam mit der Messe Berlin um Daniel Barkowski ins Leben gerufen haben, um den Segelmachern im Herbst einen attraktiven Marktplatz zu bieten. Mit Jan Segel, Lindemann, North und Oleu sind vier neue Segel-Anbieter vor Ort, neben den alteingesessenen wie Elvström und Inter Yacht Ost.

Zwei Wochen später tagt der Deutsche Segler-Verband in Dresden. Der Deutsche Seglertag findet analog statt und stellt auch hier die Organisatoren vor Herausforderungen – die aber nicht zuletzt dank adäquater Räumlichkeiten zu lösen sind. Größere Herausforderungen kommen in den nächsten Jahren auf den DSV zu. Die Olympischen Spiele sind im stetigen Wandel. Die Segeldisziplinen werden immer mediengerechter. Kiten, Foilen (ab 2024) für Frauen und Männer getrennt und ­Nacra 17 (seit 2016/Mixed) verleihen Flügel und locken neue Sponsoren mit garantierten TV-Zeiten. Doch die Schere zwischen Fahrtensegeln und Spitzensport wird dadurch noch größer. Dabei sind einige Schläge im Bereich Fahrtensegeln erfolgreich gesegelt worden. Beim Masterplan Freizeitschifffahrt wurde ein Paradigmen-Wechsel in der Politik erreicht. Die Nutzungsentgelte für die Bundeswasserstraßen, die Befahrensverordnung Wattenmeer und das Gesamtkonzept Elbe sind weitere Aufgaben für die DSV-Lobbyarbeit. Jugendarbeit (übrigens: Am Sonntag, 14. November, wird der Verein des Jahres für gute Jugendarbeit auf der Boot & Fun in Berlin ausgezeichnet – eine Gemeinschaftsaktion des DSV und der Segler-Zeitung), Umweltschutz und Inklusion sind weitere große Aufgaben. Lesen Sie dazu auch das Interview mit DSV-Präsidentin Mona Küppers in dieser Ausgabe. Der Kurs für den Segelsport wird inhaltlich in Dresden abgesteckt. Im Bereich Personalien stehen sechs Wahlen/bzw. Wiederwahlen für das Präsidium an. Thorsten Döbbeler (Aus- und Weiterbildung) ist zurückgetreten, und Torsten Haverland, Vizepräsident Olympisches Segeln und Nachwuchs-Leistungssport, steht nach zwölf Jahren nicht mehr zur Wahl. Er verabschiedet sich mit drei Medaillen in Tokio sehr erfolgreich – auch wenn der Erfolg natürlich viele Mütter und Väter hat.  Hermann Hell / Herausgeber

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Boot & Fun Berlin in den Startlöchern

Zu Wasser, zu Land… zugegeben, das „in der Luft“ fehlt noch, aber die Boot & Fun Berlin, die vom 11. bis 14. November 2021 auf dem Messegelände stattfindet, erweitert erneut ihr Angebot für alle, die ihre Freizeit gerne draußen in der Natur verbringen. Erstmals wird in Halle 26 auf der Auto Camping Caravan eine große Auswahl von Wohnwagen, Wohnmobilen und Campingzubehör verschiedenster Hersteller zu sehen und erleben sein. Ergänzt wird das Thema Mobilität durch die Transporttage Berlin in Halle 26a und die Autotage Berlin in Halle 2.2. 

Die Berliner Bootsmesse gilt als eine der großen Bootsmessen für Binnen- und Küstengewässer. Am 10. November 2021 wird sie mit der Gala-Nacht der Boote eröffnet. Die exklusive Preview wird in diesem Jahr unter dem Motto „Lizenz zum Bootfahren“ das James Bond-Motiv aufgreifen. An fünf Tagen, von Mittwoch bis Sonntag, präsentieren rund 700 Aussteller in zwölf Hallen ihre Produkte und Dienstleistungen.

Segeln im Fokus

Segelsport spielt in diesem Jahr eine der Hauptrollen auf der Boot & Fun Berlin. Dafür hat das Messeteam gleich an mehreren Stellschrauben gedreht: mehr Boote, mehr Aktive, mehr Segelmacher. So viele Segelboote und Segelyachten gab es noch nie zu sehen. Die Highlights in Halle 25 sind viele Neuheiten speziell in der sportlichen Kompaktklasse und einige sehr bemerkenswerte Berlin-Premieren. Die exklusiven Segelyachten der Hersteller Janneau, Bavaria, Sunbeam und die komplette First-Reihe von Beneteau sind in Halle 27 zu sehen. 

Neben den beiden klassischen Bootsmessethemen Motorboot und Segelboot dürfen sich Besucher*innen auch auf Hausboote, Aluminiumboote, historische Boote, Charterboote, Gebrauchtboote und Elektroboote und muskelbetriebene Boote freuen. 

Angel-Enthusiasten und solche, die es werden wollen, können sich auf Angelwelt Berlin, Leitmesse und beliebtester Treffpunkt der Sport- und Freizeitangler, freuen. Das Themenspektrum, das Angler vom 12. bis 14. November in Halle 6.2 und 5.2b des Berliner Messegeländes erleben können, umfasst Bait&Tackle, Boote&Navigation, Casting&Fliegenfischen, ProStaff&YouTuber, Reisen&Reviere und Outdoor. Die Angelwelt Berlin ist das größte Segment der Angelwelt Berlin und Deutschlands einziger Messemarktplatz, auf dem Angelboote kompakt in einer Halle präsentiert werden. Bass-Boote, Belly-Boote, Hochseeyachten, Kajaks und Schlauchboote gehören zum Standardprogramm, aber besonders erwähnenswert ist die „Techcorner“: Der neue Bereich speziell für Angeltechnologie, Echolote, E-Motoren und Navigation.

Tickets ausschließlich online erhältlich 

Tickets für die Boot & Fun Berlin sind ausschließlich im Onlineshop unter www.boot-berlin.de/de/berlin/ erhältlich. Das Tagesticket kostet 17 Euro. Beim Kauf des Tickets im Onlineshop erfolgt eine Vorregistrierung für einen bestimmten Besuchstag.

Alles glänzt so schön neu!

Berlin und Bootsneuheiten – das gehört zusammen. Die Boot & Fun Berlin eine Ausstellungen für Tages-, Sport- und Familienboote mit besonderem Fokus auf Boote für Binnengewässer und küstennahe Reviere der Ostsee und im Mittelmeer. Auch hier ist in den vergangenen Jahren das Luxussegment gewaltig gewachsen; große Motoryachten, schnelle Tender und exklusive Watertoys wie Foilboards und e-Jetskis boomen. Immer bedeutender wird auch Entschleunigung auf dem Wasser, mit entsprechenden Angeboten wie Hausbooten, spezialisierten Angelbooten und flüsterleisen motorisierten Elektrobooten.

Berlin startet beim Segelsport durch

Segelsport spielt in diesem Jahr eine der Hauptrollen auf der Messe. Dafür hat das Veranstaltungsteam gleich an mehreren Stellschrauben gedreht: mehr Boote, mehr Aktive, mehr Segelmacher. So viele Segelboote und Segelyachten gab es noch nie zu sehen. Die Highlights sind viele Neuheiten speziell in der sportlichen Kompaktklasse und einige sehr bemerkenswerte Berlin-Premieren. Dazu präsentieren sich im Segelmacher-Center erstmals die „Fachleute für Wind“: Fast ein Dutzend Aussteller zeigt hier die Segeltuchlösungen der renommiertesten Anbieter für Performance-Segel und Fahrtenyachtsegel wie beispielsweise North Sails, und Elvstrøm. Traditionell stark vertreten sind die Segel-Klassenvereinigungen. Nirgendwo in Deutschland treffen sich so viele Aktive der Seglerszene wie beim „Klassentreffen“ in Berlin.

Als Berlin-Premiere erstmals gezeigt wird die Sunbeam 32.1, die schon jetzt als eines der ikonischen Bootsmodelle des noch jungen Jahrzehnts gilt. Die eigenwillige Optik des Weekenders aus Österreich mit sehr modernen Linien polarisiert – der Designer Gerald Kiska hat hier ganze Arbeit geleistet.

Erstmals mit der kompletten Modellpalette zu sehen sind die sportlichen Segelboote der First-Baureihe. Ursprünglich als Seascape in Slowenien stammend, haben sich die wendigen Boote einen so guten Ruf auf den Regattabahnen erworben, dass der Branchenriese Beneteau seit einigen Jahren als Mehrheitseigener eingestiegen ist und den legendären Namen der eigenen Sportboote, First, mitgebracht hat. Als Berlin-Premieren gezeigt werden die vier Daycruiser, Weekender und Fahrtensegler First 14 SE, First 18 SE, First 24 SE und die First 27 SE. SE steht hier für Special Edition, was anzeigt, dass die Boote die besonders hochwertige Ausstattung des Seascape-Originals wie beispielsweise einen Carbonmast haben.

Als Neuheit gezeigt wird die frisch aktualisierte Familiensegelyacht Jeanneau Sun Odyssey 410. Im großen Markt der für den Süden und die Ostsee geeigneten Segelyachten tummelt sich auch die Bavaria C38. Sie besticht durch beste Segeleigenschaften, einfachstes Handling und – typisch Bavaria – die maximale Nutzung des Innenraums. Markante Designelemente wie der V-förmige Bug und Chines am Heck erlauben schnelles und sicheres Segeln.

Eine Berlin-Premiere ist die coole offene Sportjolle Fusion Sailboat aus Leeuwarden. Die englischen Bootsbauer setzen bei ihrem per CAD ergonomisch optimierten Entwurf auf ein tiefes und selbstlenzendes Cockpit, eine besonders hohe Baumposition und einfachstes Handling.

PaperOtto ist ein faltbares Segelboot aus Holz, dem mit seiner eigenwilligen Rumpfform hervorragende Segeleigenschaften nachgesagt werden. Bis zu vier Personen finden an Bord Platz. Mit rund 50 Kilogramm Gesamtgewicht ist es zusammengefaltet nicht größer als ein Surfboard. Durch den smarten Faltmechanismus lässt sich der in Italien gefertigte Boot im Umfang so stark reduzieren, dass es sich auf dem Dach eines Fiat Cinquecento einfach transportieren lässt.

Zubehör fürs Segeln

Was sich wie eine Randnotiz anhört, ist eine ziemlich elementare Sache: Die Überwindung eines sperrigen Furling-Kabels spart Gewicht, reduziert auftretende Lasten im Rigg und macht das Handling des Segels deutlich einfacher. Helix Furling Gennaker von North Sails leisten genau das. Da sie wie herkömmliche Gennaker über das Vorliek nach Luv rotieren, sorgt das Segel auch auf tiefen Kursen für Vortrieb, ohne die Leistungsfähigkeit auf spitzen Kursen einzubüßen.

Für den erfolgreichen Regattaeinsatz konzipiert und erstmals in Berlin vertreten sind Laminatpanel-Segel von Narwal. Sie bieten maximale Beständigkeit bei minimalem Segelgewicht, inklusive aller Verstärkungen. Dass Produkte, die lange auf dem Markt sind, weiter verbessert werden können, zeigt die Vorstagpersenning von Narwal. Um das Flattern im oberen Bereich bei starkem Wind zu minimieren, wurde ein neues Design mit sehr effizienter Schnürung entwickelt.

https://www.boot-berlin.de/

boot Düsseldorf: Alle Branchengrößen an Bord

Die Aussteller der boot sind voll auf Kurs Richtung Düsseldorf“, freut sich Messechef Wolfram Diener und berichtet von einem einzigartigen Zuspruch der Branche. Nicht nur bei Segel- und Motorbooten, sondern auch im Luxusyachtsegment sowie bei den Anbietern für Tauchausrüstungen und im Trendsport werden die Global Player wieder in Düsseldorf an Land gehen. „Die internationalen Bootsmessen der vergangenen Wochen haben der Branche noch einmal einen tüchtigen Rückenwind verschafft. Die Stimmung sowohl auf den Messen als auch auf Segelevents wie der Travemünder und der Kieler Woche war bombastisch. Sportler und Branche sind einfach glücklich, sich wieder persönlich treffen zu können. Mit der gültigen 3G-Regel steht einer erfolgreichen Durchführung der boot Düsseldorf nichts mehr entgegen“, erklärt Diener.

Die internationale Akzeptanz der boot 2022 sei hervorragend, der Anteil der Aussteller aus dem Ausland wieder bei über 60 Prozent, so die Messe in einer Mitteilung. Dabei liegen die traditionellen Seefahrer-Länder mit großen Segel- und Motorboot-Werften in der Statistik deutlich vorne. Es führen die italienischen Hersteller, vor den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien. Bei den Staaten außerhalb Europas liegen die USA an der Spitze. Mit u.a. Ägypten, Mauritius, den Malediven, Madagaskar, Indonesien oder Palau sind viele beliebte und entferntere Tauchdestinationen auf die boot zurückgekehrt. Insgesamt werden Hersteller, Destinationen und Händler aus 53 Ländern teilnehmen. In 17 Messehallen gibt es auf 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche alles, was das Herz des Wassersportlers begehrt.

© Messe Düsseldorf
Ein Rundgang durch 17 boot Hallen: Technik, Träume, Trubel

In den Hallen 1 bis 7a sind die Motorboote und -yachten beheimatet. In der Halle 1 wurden 2020 zum ersten Mal mittelgroße Motoryachten zwischen 30 und 60 Fuß (10 bis 20 Meter) und wendige Cruiser vorgestellt. Auch für 2021 ist die neue, lichtdurchflutete Halle voll ausgebucht. Echte Hingucker sind die niederländischen Stahlschiffe, unter anderem aus der Maasbrachter Linssen Werft, außerordentlich beliebt bei Familien und hervorragend geeignet zum Schippern auf Kanälen. Bei den Großserienherstellern Jeanneau, Bénéteau, Bavaria, Sealine und Greenline wird ein breites Angebot an Yachten und Cruisern die Besucher begeistern.

Nur einen Katzensprung entfernt ist die Halle 3: für Einsteiger in den Motorbootsport ist der Weg dorthin ein Muss. Hier gibt es Informationen zum führerscheinlosen Fahren mit Motoren bis 15 PS. Zusätzlich bietet die breite Palette an Schlauch- und leichten GFK-Einsteigerbooten für jeden neuen Bootsinteressenten ein hohes Maß an Informations- und objektiven Vergleichsmöglichkeiten.

Der Weg führt weiter in die Halle 4. Spaß- und Speedboote zeigen deutlich den Action- und Funfaktor des Bootssports. Darüber hinaus ist die Halle 4 auch der Hotspot für Boote mit innovativen Antrieben. Allen voran präsentieren sich hier die skandinavischen Vorreiter, beispielsweise X-Shore, dieser Zunft mit äußerst interessanten, neuen Bootsprojekten.

Der „Walk of Fame” der boot führt weiter in die Halle 5. Seit 2020 legen hier die Superboats an. Exklusive Tender und Shadowboats lassen die Herzen der Fans höherschlagen.

In der angrenzenden Halle 6 liegen die Königinnen der boot vor Anker. Mitten im mitteleuropäischen Winter fühlt man sich hier in die Welt der Schönen und Reichen an der Côte d‘Azur versetzt. Und alles, was Rang und Namen in der Luxusyachtszene hat, ist hier Zuhause. Princess, Sunseeker, Azimut, Fairline oder Ferretti, um nur einige Namen zu nennen, zahlreiche internationale Werften präsentieren ihre unvergleichlichen Schönheiten dem staunenden boot Publikum und fachkundigen Experten. Und wer dann gleichzeitig zum Kauf der Luxusyacht eine adäquate Marina mit exklusiven Liegeplätzen sucht, sieht sich unter den Anbietern auf der Galerie der Halle 6 um.

Da die Hallen der Messe nur für Yachten bis maximal 35 Meter (knapp 115 Fuß) ausgelegt sind, zeigen die Hersteller in der Superyacht Show (Halle 7a) beeindruckende Modelle ihrer, viel größeren, Megayachten. Mit individuellen Tipps, Anregungen und inspirierendem Interieur sind die Ausstatter in der Halle am Start und halten für die individuellen Wünsche der Yachteigner attraktive Lösungen bereit.

Maritime Kunst soweit das Auge sehen kann, zumindest wenn man in die Meeresbilder in der Halle 7 versinkt. Und es darf ruhig ein bisschen mehr Meer sein für das Zuhause oder auch den Salon an Bord. Werke renommierter Segelkünstlerinnen wie Frauke Klatt oder Heinke Böhnert sind hier ebenso zu bewundern wie maritime Skulpturen oder Design.

In der Halle 8b empfängt die Gäste ein großer Pool, 65 Meter lang, die stehende Welle „THE WAVE“ mit bis zu 1,50 hohen Wellen und die Shops mit den coolsten Boards und Outfits der Szene. Und natürlich sind hier die neuesten Trends wie beispielsweise dem Wingfoiling am Start, denn die boot setzt wie immer auch die Maßstäbe für angesagte Wassersportarten. Hier chillt der Surfsport und freut sich auf neun Tage Challenges, Erlebnis und Party.

Nach dem Ausflug in die Welt der Kunst und des Surfens, geht es weiter in die Bereiche Bootszubehör und Ausstattung. Die Hallen 9 und 10 sind ein wahres Wunderwerk an Technik. Vom klassischen bis zum Elektro- und Hybridmotor ist hier in nahezu allen Größen und Klassen für jeden Spezialisten etwas dabei. Fachliche Beratung wird hier großgeschrieben und unterstützt durch ein umfangreiches Informationsprogramm auf der Bühne des neuen „Blue Innovation Dock“, genannt BID. Partner wie die Welttourismusorganisation, Torqeedo und der Verband der European Boating Industry stehen für Kompetenz und Know-how.

Der Weg führt weiter direkt Richtung Tauchhallen 11 und 12. Hier geht es bunt und munter zu. Nachhaltigkeit ist Trumpf am „love your ocean“ Stand rund um das Thema Meeresschutz. Fans der Unterwasserfotografie und -filme kommen an der Water Pixel Bühne voll auf ihre Kosten und werden mit wertvollen Expertentipps belohnt. Wer einfach nur mal Shoppen möchte, kann dies in der Halle 11 nach Lust und Laune ausgiebig tun. Hier gibt es tolle Möglichkeiten, sich rund ums maritime Outfit von Kopf bis Fuß auszustatten.

Das Zentrum der quirligen Tauchszene ist die Halle 12. Mittendrin glänzt der neue Tauchturm – vier Meter hoch und mit einem Durchmesser von acht Metern – ist er ein Wunderwerk aus Acrylglas und wenigen Stahlstreben. So garantiert er dem Betrachter ein einzigartiges 360 Grad Erlebnis. Nebenan sind die „Global Players“ der internationalen Tauchbranche platziert. Aqualung, Mares, Cressi und die Instruktoren von Padi sind natürlich mit dabei. Aber eben auch alle traumhaften, beliebten und exotischen Tauchdestinationen sind wieder in der Halle 12 vor Ort und stellen sich ihren Fans vor. Beratung, Tests und Schnuppertauchen sind die Highlights der Halle 12.

Lust auf Urlaub am oder auf dem Wasser? Die Hallen 13 und 14 stehen unter dem Motto „Destination Seaside“ – also Aktivurlaub am Meer oder Binnengewässern. Was vor einigen Jahren noch ein Trend unter vielen war, ist heute der angesagte Urlaubs-Hit. Die Menschen lieben ihren sportlichen Urlaub am Wasser. Dabei geben sich alle Urlaubsformen inzwischen die Hand. Eine Woche „all inclusive“ Hotelurlaub mit SUP, Kanufahren oder Surfen und anschließend auf einem Charterboot noch die Gewässer erkunden, liegt voll im Trend. Ebenso ist die Kombination aus Caravaning und Wassersport beliebt wie nie. Mit dem Camper einfach ans Wasser fahren und dort das neue Wingsurfboard testen, ist für viele Menschen ein unglaublich, freies Urlaubsfeeling. Die Hallen 13 und 14 zeigen für diese neuen oder kombinierten Urlaubsformen eine Vielzahl an Möglichkeiten: ob zum Chartern – vom Hausboot bis zur Segelyacht – zum Hotelurlaub an den Ständen der „Destination Seaside“ oder eine fachkundige Beratung zur Kombination des Caravaning-Urlaubs in Verbindung mit Wassersportmöglichkeiten am Stand des Caravaning Industrie Verbands – CIVD.

Der Weg führt weiter zur „Seele des Wassersports“, dem Segeln. Traditionell weht eine steife Brise durch die Halle 15. Hier sind die coolen Frauen und Männer des Regattasports zu Hause, die schnittigsten und schnellsten Sportboote zeigen die Innovationskraft der Hersteller. Auf der Bühne im Sailing Center werden die härtesten, spannendsten und beeindruckendsten Regatten der Welt präsentiert.

Etwas gemächlicher geht es in den Hallen 16 und 17 zu. Trotzdem schlagen die Herzen der Segelfans hier höher: sämtliche namhaften Hersteller von Segelyachten aller Größen und Klassen sind wieder an Bord und zeigen, was sich in den vergangenen zwei Jahren im Segelbootbau getan hat. Bavaria, Hanse, Bénéteau oder Hallberg Rassy sind mit ihrem gesamten Repertoire von 22 bis 65 Fuß wieder an Bord. Hier bietet sich auch für Investoren ein breites Spektrum an Investitionsmöglichkeiten, denn Segelyachten sind eine hervorragende Möglichkeit, um Geld mit dem Verchartern zu verdienen. Wer sich dafür interessiert, findet bei den Herstellern ein großes Know-how und Informationen zur bestmöglichen Geldanlage.

Auch die viel beachteten Newcomer des Segelbootbaus wie zum Beispiel Bente nutzen die Chance, sich auf der boot wieder für die neue Saison zu empfehlen. Bewundernswerte Schönheiten stellen die Hersteller der Großsegler, Nautor’s Swan, Oyster oder CNB, vor. Gut vertreten sind auch die, bei Einsteigern beliebten, Mehrrumpfboote. Leicht zu steuern, mit ruhiger Lage im Wasser und sehr viel Platz zum Wohnen, gleichen sie schwimmenden Ferienhäusern und eignen sich hervorragend für Törns mit der ganzen Familie.

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Saisonausklang

Die diesjährige Regattasaison fühlte sich an vielen Stellen normal an, mal vom gelegentlichen Testen und Tragen von Masken abgesehen. Die letzte Regatta, bei der ich persönlich vor Ort war, um dort zu arbeiten, war für mich die Kieler Woche. In den September verschoben, erlebten wir in Kiel ein spätsommerliches Segelfest, das keine Wünsche offenließ. Der Blick auf das vor allem an den Wochenenden gut besuchte Hafenvorfeld in Kiel-Schilksee, ließ einen die Pandemie fast vergessen. Ein besonderer sportlicher Höhepunkt war definitiv die 99. Starboot-Weltmeisterschaft. Die Anwesenheit von Segelprofi Boris Herrmann oder Albert II, Fürst von Monaco, verliehen dem Event zusätzlichen Glanz. Den großen Nachbericht zur 127. Kieler Woche lesen Sie ab Seite 66.

Ich bin Jahrgang 86. Ich weiß nicht, wie es anderen meines Alters geht, aber mir sagte der Name Bernd Dehmel bis vor Kurzem ehrlich gesagt nichts – die Älteren mögen es mir verzeihen. Dies änderte sich erst während einer Redaktionssitzung, als der Herausgeber und ehemalige Chefredakteur der Segler-Zeitung, Hermann Hell, erwähnte, dass eben dieser Bernd Dehmel bald 80 Jahre alt werden würde und fragte, was wir dazu in der Segler-Zeitung machen würden. Als ich dann von Dehmels großen Leistungen für den deutschen Segelsport erfuhr, war klar, dass auch wir ihm gratulieren würden. Sie lesen daher auf Seite 20 das Geburtstagsporträt, das Kollege Klaus Müller geschrieben hat und das den seglerischen Werdegang Dehmels nachzeichnet.

Saisonausklang bedeutet auch, Zeit für Dinge zu haben, die den Sommer über liegengeblieben sind. Zum Beispiel die Pflege von Holzoberflächen an Bord. Mein Kollege Jan Maas, gelernter Bootsbauer, gibt daher ab Seite acht Tipps, wie das Lackieren von Holz gut gelingt und sich das Ergebnis am Ende sehen lassen kann. Saisonausklang bedeutet auch, zumindest mir geht es immer so, wieder mehr Zeit zum Lesen zu haben. Einige Buchempfehlungen für Sie, oder bereits als Weihnachtsgeschenke für Ihre Liebsten, haben wir ab Seite 18 zusammengestellt.

Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe wünscht Ihr

Nikolas Woeckner

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40. Meisterschaft der Meister 2021

Gesegelt wird mit einer Crew aus zwei Personen. Wie immer ist die Veranstaltung ein Einladungsturnier, zu dem Deutsche Meister und Sieger der Bestenermittlungen sowie Top 3-Platzierte auf EM/WM geladen werden; hinzu kommen Wildcards im Ermessen des Veranstalters.

Da die Beschaffung personenbezogener Daten mitunter schwierig ist, bittet der HSC alle Meister, die noch keine Einladung bekommen haben, sich unter [email protected] zu melden. Informationen und die Ausschreibung gibt es bei Manage2sail. Deadline für eine verbindliche Zusage ist der 22.10.2021.

Auch in diesem Jahr steht die Veranstaltung wieder unter der Schirmherrschaft des Deutschen Segler-Verbandes. Neben hochklassigen Kurz-Wettfahrten (umpired Fleetraces) und tollem Sport bei hoffentlich gutem Wetter wird wieder einiges mehr geboten: Smalltalk und Vernetzung zum Saisonende, corona-konformes Get-together am Samstagabend mit Essen und Freibier, spannendes Finale am Sonntag vor großer Kulisse im HSC mit gleich anschließender Siegerehrung. Wolfgang Hunger und andere bekannte Segler haben sich bereits angemeldet.

Der HSC freut sich auf Segler/innen und Publikum aus ganz Deutschland!

„Blue Innovation Dock“ auf der boot 2022

Das BID bringt Unternehmen, Visionäre, Investoren und Politiker zusammen, um die Branche fit für die Zukunft zu machen und Nachhaltigkeit und Innovation durch die einzigartige Plattform der boot Düsseldorf zu fördern. Dieses außergewöhnliche Forum, das während der gesamten Messe stattfindet, wird die Schritte zu einer nachhaltigen Entwicklung der Branche diskutieren.

Die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) kündigt ihre Teilnahme am Blue Innovation Dock mit einem hochrangigen politischen Panel über die Entwicklung eines nachhaltigen Küsten- und Meerestourismus an. Dabei geht es um die Ausweitung neuer und bestehender Reiseziele für den See- und Binnentourismus sowie um die staatliche Unterstützung für Jachthäfen und andere Bootsinfrastrukturen.

Das BID wird aktiv von der European Boating Industry (EBI) unterstützt und wird im kommenden Januar zum ersten Mal ein Zeichen für die Nachhaltigkeit setzen. Mit dem Forum wollen boot und EBI in einem besonderen Rahmen den Fokus auf neue, zukunftsorientierte Ansätze legen und Politik und Industrie zum Handeln und zur Entwicklung von Impulsen ermutigen. In einer eigenen BID-B2B-Lounge an der Bühne in der Halle 9 wird es Gelegenheit zum Networking bieten. Die Themen reichen von neuen Antriebssystemen bis hin zu Investitionsmöglichkeiten und nachhaltigem Bootstourismus sowie der zukünftigen Entwicklung der Infrastruktur von Marinas.

Zuvor hatte die boot Düsseldorf mit dem „ocean tribute“ Award gemeinsam mit der monegassischen Fürst Albert II Stiftung und der Deutschen Meeresstiftung einen Meeresschutzpreis ins Leben gerufen und nachhaltigen und visionären Projekten eine Heimat auf dem “love your ocean”-Stand in der Halle 11 auf der Messe gegeben. Sie ist damit wichtiger Innovationstreiber der Wassersportbranche und knüpft mit dem BID an diese Tradition an.

Neben der erfolgreichen Partnerschaft zwischen EBI und der boot Düsseldorf für das jährliche „International Breakfast Meeting“ wird die Zusammenarbeit nun ausgeweitet, um die wichtigsten Herausforderungen an die Branche anzugehen und Lösungen zu finden. Die EBI präsentiert damit auf der boot Düsseldorf 2022 die Triebkräfte einer nachhaltigen maritimen Industrie, gestaltet das Programm des BID und wird spannende Referenten und Panelteilnehmer gewinnen können.

boot Düsseldorf Project Director Petros Michelidakis: “Ich freue mich sehr, dass wir mit der boot einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen werden. Wir werden mit dem Blue Innovation Dock den Unternehmen, internationalen Verbänden und weltweiten Organisationen eine öffentliche Plattform bieten, auf der sie Innovationen, neueste Antriebstechnik oder nachhaltige Materialien für den Bootsbau vorstellen werden. Um das Thema in eine breite Öffentlichkeit über die Messe hinaus präsentieren zu können, werden die Highlights aus dem BID gestreamt und können auf boot.de live verfolgt werden. Damit geben wir dem Gedanken der Nachhaltigkeit über den Bootssektor hinaus den Raum, der ihm zusteht.“

Philip Easthill, Generalsekretär der EBI, erklärt: “Unsere Branche ist sich der Notwendigkeit bewusst, sich in Richtung Nachhaltigkeit zu bewegen. Das Blue Innovation Dock ist eine Gelegenheit, diesen Wandel zu präsentieren, die neuesten Innovationen zu entdecken und innerhalb unseres Sektors und darüber hinaus zusammenzuarbeiten. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt gemeinsam mit unserem Partner boot Düsseldorf ins Leben zu rufen und damit einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu machen.”

Virtuelles Regelkundeseminar

Die Termine finden in modularer Form abends unter der Woche statt und beschäftigen sich mit den aktuellen Wettfahrtregeln Segeln. Durchgeführt werden die Seminare in Kleingruppen – dies bietet viel Platz um eigene Erfahrungen und Fragestellungen der Teilnehmenden von der Regattabahn im Seminar auszutauschen und zu diskutieren. Dabei wird nicht einfach “Regel für Regel” durchgesprochen, sondern praxisnah anhand vieler Beispiele der Ablauf einer Wettfahrt in den verschiedenen Situationen vom Start bis ins Ziel erklärt und diskutiert.

Die Anmeldung zu den Seminaren ist über die “Akademie” des Landes-Segler-Verbandes Baden-Württemberg möglich: https://akademie.seglerverband-bw.de

Die Seminare sind offen für Seglerinnen und Segler aus allen Landesverbänden.

Die November-Ausgabe von segeln

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der Bootseigner emsig an ihren Booten arbeiten. Die Segel werden abgeschlagen, das Schiff wird ausgeräumt und schneller als gedacht, hängt das Boot auch schon wieder im Kran. Ich muss zugeben, dass es für mich die schlimmste Zeit des Jahres ist. Es hat etwas Trübseliges, die Schiffe ins Winterlager zu schicken, die allgemein ein trauriger Ort sind. In der Vergangenheit habe ich diesen Zeitpunkt immer wieder hinausgezögert, stand dann teilweise im November bei Temperaturen um 0 Grad unterm Kran und habe alles verflucht. Im Wasser überwintert habe ich auch, doch nun geht es wieder an Land – aber früher als sonst. Dennoch muss die Arbeit getan werden und jetzt können wir den Grundstein für die nächste Saison legen. Denn wenn wir jetzt Schäden an Schiff oder Ausrüstung erkennen, lassen sie sich bis zum Frühjahr in der Regel auch beheben.

In dieser Ausgabe widmen wir uns daher auf zehn Seiten dem Einwintern, und legen einen Fokus auf das Rigg. Ergänzt um Checklisten der weiteren Eiwinterarbeiten sollten Sie gut gerüstet durch den Winter kommen.
Während bei uns die Schiffe eingemottet werden, bäumen sich die Charterreviere im Mittelmeer noch ein letztes Mal auf. Meine schönsten Mittelmeertörns fanden eigentlich allesamt in der Vor- oder Nachsaison statt. Warum also nicht noch eine Woche in Kroatien verbringen? Das Wasser der Adria ist noch warm, es ist nicht zu heiß und genügend Wind sollte auch wehen. Unser Reise-Autor Carl Victor beschreibt in dieser Ausgabe einen Törn in Kroatien und konzentriert sich nur auf eine Insel: Hvar. Sein Artikel zeigt, dass es nicht das große Inselhopping durch Dalmatiens Inselwelt sein muss, sondern dass eine Insel schon reicht. Ankerbuchten, kleine bis große Städtchen und malerische Leuchttürme befinden sich auf Hvar. Das reicht sogar für mehrere Urlaube. Und übrigens: in der Nachsaison lässt sich eventuell auch noch ein Liegeplatz am Kai der gleichnamigen Stadt ergattern.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Saisonausklang! Auf dem Weg ins Winterlager oder in einer Bucht im Mittelmeer.

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