Archiv der Kategorie: sail24.com

Jetzt für „Das Grüne Band 2020“ bewerben

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank zeichnen seit 1986 jährlich 50 Vereine mit der Auszeichnung „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ aus. Damit ehren der Sportverband und die Bank die konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von Vereinsgröße und Popularität der Sportart.

Im vergangenen Jahr wurden zwei Segelvereine mit der begehrten Auszeichnung gekürt. Der Mühlenberger Segel-Club und der Verein Seglerhaus am Wannsee erhielten jeweils 5.000 Euro für ihre engagierte Nachwuchsarbeit.

Kriterien für die Verleihung sind unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie beispielsweise Schulen, die Doping-Prävention sowie die aktive Talentsuche und -förderung.

In den vergangenen fünf Jahren wurden folgende Segel-Vereine ausgezeichnet:
2019:   Verein Seglerhaus am Wannse und Mühlenberger Segel-Club
2018:   Yacht-Club Radolfzell
2017:   Yachtclub Berlin-Grünau
2016:   Berliner Yacht-Club
2015:   Lübecker Yacht-Club

Vereine, die sich bewerben möchten, richten ihre Bewerbung bis Ende März an:

Deutscher Segler-Verband e.V.
Gründgensstraße 18
22309 Hamburg

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess unter: www.dasgrueneband.com

Gründl lädt zur Frühjahrsmesse

Die 61. Gründl-Frühjahrshausmesse steht vor der Tür. Vom 28.2. bis zum 1.3.2020 lädt der Yacht- und Ausrüstungshändler wieder auf sein Firmengelände nach Bönningstedt bei Hamburg. Auf über 10.000 Quadratmetern werden Segel-, Motor- und Schlauchboote ausgestellt und ausgewählte Hersteller präsentieren ihre Produkte. Das Gründl-Team steht bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem wird der neue Gründl-Katalog vorgestellt. Für ein buntes Rahmenprogramm mit Musik und Essen ist gesorgt, sodass sich das Event auch gut für die gesamte Familie eignet. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:
Freitag, 28.02.2020: 9 – 18 Uhr
Sonnabend, 29.02.2020: 10 – 16 Uhr
Sonntag, 01.03.2020: 10 – 16 Uhr
Adresse:
Nordring 1
25474 Bönningstedt
www.gruendl.de

Keine Spezialisierung auf wenige Sportarten

Dennoch machte Herrmann einen kleinen Diskurs Richtung Spitzensport. Die Teilnehmer an den olympischen Segelwettkämpfen hätten gezeigt, dass in Bayern neben Fußball und Wintersport auch im Segeln Spitzenleistungen erbracht würden, so Herrmann, der zusammen mit dem Präsidenten des Tourismusverbandes Oberbayern, Klaus Stöttner, dem Geschäftsführer der Bayerischen Seenschifffahrt, Michael Griesser, und dem Vorsitzenden des Bayerischen Seglerverbandes, Dietmar Reeh, über den Freizeittourismus im Zusammenspiel mit Breiten- und Leistungssport diskutierte. Vor 100 Zuhören leitete Roman Roell vom Bayerischen Rundfunk eine informative und lockere Diskussionsrunde.

Geballtes Fachwissen beim Wassersportgespräch in München (v.l.): Jürgen Jentsch (BSV-Obmann Verbandspolitik, Sustainibility), Peter Werner (Leiter der Wasserschutzpolizei Bayern), Steffen Häbich (ADAC/Wassertourismus), Andrea Gehrold (Landesbund für Vogelschutz in Bayern/Starnberger See), Tobias Rau (Geschäftsführender Vorstand Viva con Agua), BSV-Vorsitzender Dietmar Reeh mit Moderator Roman Roell (Bayerischer Rundfunk). Fotos: Hell

Dabei wurde deutlich, dass die 1997 abgesegnete freiwillige Vereinbarung zwischen Politik, Umweltschützern und Sportlern, von Oktober bis Ostern auf den bayerischen Seen keinen Wassersport zu betreiben, der richtige Weg war und ist. „Wir sparen Gesetze und entlasten die Polizei“, brachte es Stöttner auf den Punkt und sprach allen Beteiligten ein großes Kompliment aus.

„Das Zusammenspiel mit den organisierten Sportlern klappt. Jetzt geht es darum, auch Nicht-Organisierte immer wieder aktiv einzufangen. Mit Zivilcourage müssen die Wissenden die Nicht-Wissenden ansprechen und sensibilisieren“, ergänzte Reeh. Hier müsse man den Weg über die Hersteller, Trainer, Kursanbieter und Verleihstationen gehen.

Volle Gänge am Wochenende auf der f.re.e. in München.

Innenminister Herrmann verwies auf vergangenen Zeiten, als es galt, Sport in Form von Mountainbike und Naturschutz zusammenzubringen. Das sei gelungen, und jetzt gelinge dies auch im Wassersportbereich. „Ich bin zuversichtlich, dass wir es trotz eines Zielkonfliktes hinbekommen, Tourismus, Natur und Sport in Deutschlands Tourismusland Nummer eins zusammenzubringen“, so Herrmann.

Meisterehrung auf der f.re.e.: Die amtierenden Deutschen Meister im 49er, Jakob Meggendorfer/Andreas Spranger (BYC), nehmen die 3. bei der Tornado-WM, Estela Jentsch, in ihre Mitte.

Im Sport ginge es nicht nur um den wichtigen Aspekt der Gesundheit, sondern auch um das Erlernen von Regeln und Recht, um Kameradschaft, Freundschaft und Teambuilding sowie um Leistungsbereitschaft, so zum Beispiel in Wettkämpfen, in denen Erfolge im Rahmen der Spielregeln angestrebt würden. „Sport im Ganzen ist ein großes Interesse der Gesellschaft“, so Hermann, der unterstrich, dass die Fördermittel von 2013 bis heute von 43 Millionen auf 97 Millionen gestiegen seien. (hel)

Pilotprojekt auf der f.re.e gestartet

Die Segler-Zeitung ist seit 1996 Verbands-Magazin des Bayerischen Seglerverbandes (BSV). Im 25. Jahr wird die Zusammenarbeit, die sich bisher auf den Printbereich konzentrierte, auf digitaler Ebene erweitert. Alle Mitglieder des Bayerischen Seglerverbandes, die einem Verein mit DSV-Kennzeichnung angehören, können voraussichtlich ab Mitte Mai das Magazin kostenlos digital beziehen. Damit starten die Partner ein Pilotobjekt für die Segler-Zeitung.

Voraussetzung beim Abo ist die Angabe der Vereinsnummer und der E-Mail-Adresse. Gratis dazu gibt es den wöchentlichen Newsletter „Handbreit, der segelnewsletter“ vom SVG-Internetportal segelreporter.com

„Wir hatten zunehmend Anfragen nach dieser Möglichkeit und haben uns dann mit dem SVG-Verlag überlegt, wie wir der Nachfrage entsprechen können. Dabei geht es darum, dass beide Seiten Nutzen davon haben“, so der Vorsitzende des Bayerischen Seglerverbandes, Dietmar Reeh, auf der f.re.e. in München. „Die Vereinbarung steht. Jetzt geht es allein um die technische Umsetzung, die bis Mitte Mai stehen soll“, so SVG-Herausgeber Hermann Hell.

Wie bei allen 16 Landes-Seglerverbände sind auch die Nachrichten des Bayerischen Seglerverbandes Bestandteil jeder Segler-Zeitung. Vier Seiten umfasst der Bayern-Teil Monat für Monat. Mit den regelmäßigen Nachrichten des Newsletters „Handbreit, der segelnewsletter“ erweitert und aktualisiert sich das Nachrichtenangebot.

Die Printausgaben der vor 39 Jahren gegründeten Segler-Zeitung bleiben weiterhin Bestandteil der Vereinbarung, so dass wie gewohnt alle Vereine des Bayerischen Seglerverbandes bedient werden. Die Erweiterung auf die digitale Ausgabe und den Newsletter ist ergänzend und freiwillig. „Wir werden so unsere Auflage und Reichweite steigern“, erklärt Hermann Hell in München.

f.re.e: Besuch aus Japan

Neben dem Caravan- und vor allem dem Reisemarkt gibt sich der Wassersport eher bescheiden. Doch dank des Bayerischen Seglerverbandes wurde der Segelsport auf der Münchener Messe wieder reanimiert. Zwischen 29er, Optis und den Vereinen Segel-Club Würmsee Starnberg, dem Echinger Segel-Club, Segelclub Prien Chiemsee, dem Seebrucker Regatta-Verein und dem Yacht-Club Seeshaupt präsentiert sich nach 19 Jahren Abstinenz auch der SVG Verlag mit seinen Magazinen Segeln, Segler-Zeitung und dem Segelreporter auf der Fläche des BSV. Gegenüber des BSV-Zeltes und des 6.50 Minitransat-Bootes von Micki Liebl vertrat am Freitag vor allem die Jugend den Segelsport auf der Messe. Auch wenn der Großteil der Besucher eher die A-Hallen aufsuchte, waren die Vereinsvertreter am Freitag mit den Gesprächen zufrieden.

Einen ersten Vorgeschmack auf den Samstag mit dem Wassersportgespräch präsentierte Saori Tonomura. Die Vizekonsulin des Japanischen Generalkonsulats München stellte das offizielle Plakat der diesjährigen Olympischen Segelwettbewerbe in Enoschima vor. Zum Wassersportgespräch am Samstag wird neben Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auch Japans Generalkonsul für Tokio und Enoshima, Tetsuya Kimura, erwartet.

Großer Andrang bei der f.re.e in München. Foto: Hell
Reger Gesprächsaustausch an den Vereinstresen auf der f.re.e.

Neuer Primer für Propeller

Häufig halten Propeller-Antifoulings nicht lange, da im Betrieb sehr große Beanspruchungen auf das Beschichtungsgefüge wirken. Der neue „Propeller Primer“ von International verwendet daher die sogenannte „Dual Activated Bonding Technology“. Wird der Primer mit einem von International empfohlenen Antifouling kombiniert, verbindet sich der Primer so mit dem Antifouling, dass ein einheitliches Beschichtungssystem entsteht, das dynamischen und Kavitationskräften sehr gut widerstehen soll. Kompatible Propeller-Antifoulings von International sind Trillux 33 und Trillux Prop O Drev. International empfiehlt das Auftragen von zwei Schichten des Primers. Der einkomponentige Propeller Primer soll schnell trocknen und wird mit dem Pinsel aufgetragen. Die Gebindegröße beträgt 250 Milliliter bei einer UVP von 21 Euro.

www.international-yachtpaint.com

f.re.e: Premiere für Mittelmeerseminar und Wassersportforum

Der Themenbereich Wassersport ist auf der 50. f.re.e. in der Halle B6 vertreten. Eine große Seenlandschaft ermöglicht es, sowohl im Kanu als auch auf dem Stand Up Paddling Board die eine oder andere Proberunde zu drehen. Ganz unter Wasser geht es ein paar Meter weiter im Taucherbecken. Unter professioneller Anleitung kann dort jeder Besucher einen Schnuppertauchkursus belegen.

Neu in diesem Jahr ist die Themeninsel Bootsport. Dort beraten Experten aus den Reihen der Aussteller sowie des Bayerischen Seglerverbandes bei allen Fragen zum Thema Bootssport, Ausbildung sowie zu Boots- und Segelscheinen im Freistaat. Verschiedene Vorträge runden das Programm ab. Dort finden Sie auch die Segler-Zeitung.

Premieren feiern das Mittelmeerseminar und das Wassersportforum. Beide Veranstaltungen finden ebenfalls am Samstag, 22. Februar, auf der f.re.e statt. Zu dem Wassersportforum haben sich Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann, Tetsuya Kimura, Generalkonsul von Japan in München zur Olympiade 2020 in Tokio, Schwerpunkt Wassersport, und zahlreiche Vertreter aus Politik, Tourismus, Wirtschaft und Sport angekündigt.

Alte gegen neue Seekarten

Garmin hat eine Eintauschaktion für Seekarten gestartet. Seit Anfang Februar können Endkunden aus Deutschland und Österreich ihre alten Seekarten von C-Map oder Navionics im SD-/MSD-Kartenformat an Garmin schicken und erhalten im Gegenzug die neuen Garmin Bleuchart g3 Seekarten um circa 50 Prozent vergünstigt. Um an der Aktion teilzunehmen, müssen Kunden ein entsprechendes Formular auf der Website von Garmin herunterladen, ausfüllen und anschließend zusammen mit der Speicherkarte an Garmin senden. Die Eintauschaktion läuft noch bis zum 31. Dezember 2020. Alle weiteren Informationen gibt es unter: www.garmin.com/de-DE/altgegenneu

Beach & Boat 2020: Zukunftsforum Wassersport

Wohin geht es mit dem Wassersport in Deutschland? Diese Frage diskutieren am ersten Messetag der Beach & Boat ab 10 Uhr Gäste aus Politik und Wirtschaft auf der Beach & Boat MARINA in Halle 4. Aus verschiedensten Blickwinkeln werden Visionen und Zukunftsaussichten der Branche aufgezeigt. Moderiert wird die Talkrunde von Torsten Böhm – Chefredakteur bei AQUA-TV und Vorstandsmitglied des Wirtschaftsverbands Wassersport e. V.

„Im diesjährigen Zukunftsforum Wassersport wird erörtert, wie sich die Wassersport-Szene entwickeln muss, damit sie zukunftsfähig ist und bleibt. Zu diesem Thema diskutieren wir interdisziplinär mit verschiedenen namhaften Gästen, wie dem FDP-Politiker und Beauftragten für die maritime Wirtschaft Hagen Reinhold, dem Regional Manager des innovativen Charterportals GotoSailing Ulrich Küppers sowie dem Product Manager Sail Boats und Federführer im Entwicklungsteam der D30 Andreas Unger der Hanse Yachts AG“, verrät Torsten Böhm. „Wir werden uns damit auseinandersetzen, wie sich Dienstleister und Hersteller künftig aufstellen müssen, um mit den Ansprüchen der neuen Generation Schritt halten zu können, wie sich Boot-Layouts entwickeln und was es für neue Materialien und Innovationen im Bereich Bootsbau gibt. Hierbei muss natürlich stets das Spannungsfeld Naturschutz und Tourismus als wirtschaftlicher Faktor berücksichtigt werden“, betont Böhm.

Der Zutritt zum Zukunftsforum „Wassersport in Deutschland – Quo Vadis“ ist für Besucher der Beach & Boat Leipzig im Messeticket enthalten.


Öffnungszeiten Beach & Boat:

Donnerstag, 20.2., bis Sonntag, 23.2.2020, täglich von 9.30 bis 18 Uhr

Preise:

Tageskarte: 14 Euro, ermäßigt 11 Euro
Tages-Kinderkarte (6-12 Jahre): 6 Euro
Kinder bis 6 Jahre frei
Gruppenkarte pro Person (ab 10 Personen): 11 Euro
Abendkarte (Zutritt nur Mo – Fr ab 15 Uhr): 6,50 Euro

www.beach-and-boat.de

Neue Flotten und Yachten in Griechenland

Griechenland zählt zu den schönsten und vielseitigsten Segelregionen in Europa: Die Gewässer sind kristallklar ohne Gezeiten, und entlang der Küste liegen malerische Häfen. Pittoreske Bergdörfer sowie alte Windmühlen prägen die teilweise noch ganz ursprüngliche Landschaft. Es bieten sich zahlreiche Routen für unterschiedliche Ansprüche an. Viele der griechischen Inseln – vor allem im Ionischen Meer und der Gruppe der Kleinen Kykladen – liegen nur wenige Seemeilen auseinander, was zum Inselhopping einlädt. Idealerweise bietet sich ein einwöchiger Törn mit überwiegend kurzen Schlägen, dafür aber mit viel Zeit für Anker- und Badestopps in den traumhaften Buchten an.

Soll eher anspruchsvoll gesegelt werden bietet sich zum Beispiel der Saronische Golf an. In dieser Region kann der lokale Meltemi für abwechslungsreiche See mit ordentlich Wind zum Segeln sorgen. Lässt der Meltemi wie jeden Herbst nach, eignet sich das Revier auch optimal für einen ruhigeren Familientörn. Auch die Inselgruppe der Kykladen liegt mitten im Meltemi-Gürtel. Dennoch ist die Navigation hier verhältnismäßig einfach und die nächste der unzähligen kleinen Inseln ist meist sogar in Sichtweite. „Die Vielfalt der griechischen Inseln ist wirklich einzigartig in Europa“, erklärt Argos Mitgründerin Aysegül Inceören und stellt weiterhin fest: „Mit unseren wirklich ausgezeichneten Partnern bieten wir unseren Kunden auch in Griechenland erstklassige Ausgangsbasen mit immer wieder neuen Flotten. So bleiben keine Wünsche offen!“ Rhodos zählt zu den bekanntesten Inseln und ist gleichzeitig auch idealer Ausgangpunkt für herrliche Törns in die westliche Inselwelt des Dodekanes. Die vielen kleinen Inseln um Paros sind typischerweise eher karg bewachsen und von steilen Küsten umsäumt. Auch der Meeresboden fällt schnell steil ab. Die Distanzen zum Ufer sind somit beim Ankern eher kurz. Zu den südlichen Kyladen lässt sich auch ab dem aktuellen Ausgangshafen Nafplion im Argolischen Golf eine spannende neue Törnalternative segeln.
Das Angebot an Yachten kann ab sofort über Argos Yachtcharter gebucht werden.

Seesegler feiern ihre Besten

Rund 170 Aktive hatten den Weg ins Maritime Museum in Hamburg zur RVS-Party gefunden. Die beiden RVS-Köpfe Bertil Balser und Bendix Hügelmann führten die Gäste kurzweilig durch den Abend, ehrten im zügigen Ablauf die besten der vergangenen Saison. Die Ergebnisse waren bereits bekannt, sodass die Veranstaltung eher dem freundschaftlichen Austausch unter den Crews in den Wintermonaten galt als dem Zeremoniell einer Siegerehrung. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der Klasse“, sagte RVS-Vorsitzender Bertil Balser und fügte mit Hinblick auf die Bemühung der KV an: „Nur im Austausch mit den Veranstaltern kann es uns gelingen, das Seesegeln in eine attraktive Zukunft zu führen.“

Zustimmende Worte fand auch der Vorsitzende des Ausschuss Seeregatten im DSV, Dr. Wolfang Schäfer, der der Klasse ein gutes Zeugnis ausstelle: „Die hiesige Szene befindet sich in einem erfrischenden Aufwind und das ist auch euer Verdienst“, sagte Schäfer.

In drei Jahreswertungen wurden die besten Inshore und Offshore- Crews geehrt, darunter auch erstmalig der Sieger des neuen RVS Double-Hand Cups. Dieser ging an Dr. Knut Freudenberg, der unter anderem die IDM Double Hand vor Travemünde gewann. Außerdem wurde der Sieger des Medienpreises der Baltic500 Regatta geehrt. Der Preis wurde von Initiator Rasmus Töpsch der Crew der „Diva“ von Michael Thomsen und Thea Harksen verliehen.

Für großen Applaus sorgte die Ankündigung der RVS, Frauensegeln auf der Seebahn zukünftig stärker zu fördern. So stellt die RVS für die Saison 2020 ein KV-Boot zur Verfügung. Der Clou: Die zukünftige Crew muss weiblich sein. Die kleine Kielyacht vom Typ Hunter 707 steht für die Crew kostenlos bereit, um an den vier Regatten des RVS Inshore Cup 2020 teilzunehmen. Interessierte Seglerinnen können sich ab sofort unter [email protected] mit der RVS in Verbindung setzen. Ermöglicht wird die Vergabe des KV-Boots durch dessen derzeitigen Eigner, Match-Race Segler Lars Hückstädt aus Plön.

Für die Seesegler laufen nun die Vorbereitungen auf die kommende Saison. Bereits am nächsten Wochenende markiert das Go 4 Speed Theorietraining von DSV und RVS den Einstieg in die neue Saison, bevor im Rahmen von Go4Speed Praxis und der Maior-Regatta die Inshore-Cup Saison 2020 Ende April beginnt.

Ergebnisse RVS Cups 2019

Inshore ORC 1/2

  1. Sportsfreund – Axel Seehafer
  2. Intermezzo – Jens Kuphal
  3. Sydbank – T. Bastiansen

Inshore ORC 3

  1. Halbtrocken – Knut Freudenberg
  2. Patent 4 – J. Klinghardt
  3. Immac – Kai Mares

Inshore ORC 4

  1. Nemo – Uwe Kleinvogel
  2. Bostik Bad Boys – Jan Schmidt
  3. TamTam – R. Kübler

Offshore ORC 1

  1. Sunbird – N. Drücker
  2. Xenia – B. Buchwald
  3. Almost Nothing – S. Müller

Offshore ORC 2

  1. Rarotonga – W. Lemmel
  2. Dockenhuden – J. Krüger – M. Dünnfründ
  3. Arndt – S. Kunstmann

Offshore ORC 3

  1. Jalapeno – H. Blenckner
  2. Alexis – M. Schlee
  3. Maxima – M. Haacke

Offshore ORC 4

  1. Husky – H. Hoffmeister
  2. Sagitta – T. Frank
  3. Vmax – F. Buhse

Double Hand ORC

  1. Halbtrocken – Knut Freudenberg
  2. Sharifa – Rasmus Töpsch
  3. Milou – B. Petrick

Wahl zum Segler des Monats Januar

Der Segel-Regattakalender im Januar ist etwas dünner ausgeprägt als in den übrigen Monaten. Doch einige Höhepunkte gibt es auch zum Jahresauftakt. So ist Miami eine erste Anlaufadresse für die Segler in den Olympiaklassen. Zwar war der Worldcup in den USA in vielen Klassen etwas schwächer besucht als in den vergangenen Jahren, da sich einige Disziplinen bereits in der WM-Vorbereitung befinden. Doch bei den 470ern der Männer und Frauen war ein hohes Niveau am Start. Und zwei deutsche Crews schafften den Sprung in die Medal Races. Für die Hochseesegler gibt es zum Jahresbeginn auch gleich eine große Herausforderung. Mit dem Rennen von Kapstadt nach Rio geht es über den Atlantik. Eine deutsche Crew war mit am Start, und sie sorgte für Furore, überquerte die Ziellinie als schnellster Monohull. Diese drei Crews stehen in der Auswahlliste zur Monatswahl. Die Wahl zum Segler des Monats Januar ist auf Sail24.com vom 17. bis 24. Februar freigeschaltet.

Frederike Loewe/Anna Markfort (470er: Worldcup-Sechste):

Miami ist ein gutes Pflaster für die Berliner 470er-Seglerinnen. Im vergangenen Jahr sicherten sie sich im US-Sonnenstaat ihren ersten Worldcup-Sieg, jetzt schafften sie wieder den Sprung in die Weltspitze. Als Sechste konnten die Olympia-Aspirantinnen diesmal zwar nicht über eine Worldcup-Medaille jubeln, aber mit dem Einzug in das Medal Race verbuchten sie einen starken Einstieg in das Jahr und zeigten, dass sie auf einem guten Weg sind in ihrer Olympiakampagne, für die in diesem Jahr die interne Ausscheidung sowie der Nachweis für die DOSB-Kriterien ansteht. Foto: sailing energy

Simon Diesch/Philipp Autenrieth (470er: Worldcup-Zehnte):

Die deutschen 470er haben in Richtung Tokio noch einen weiten Weg vor sich, denn es besteht nur noch eine kleine, letzte Chance für das Nationenticket. Umso hoffnungsvoller stimmt das Abschneiden der deutschen Crews vor Miami. Mit Platz 13 durch Malte Winkel/Matti Cipra, vor allem aber dem Einzug ins Medal Race durch das württembergisch-bayerische Team Diesch/Autenrieth gelang der Nachweis der Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze. Beim Worldcup in Genua müssen die deutschen Crews ähnlich abschneiden, um das letzte europäische Ticket für die Spiele zu ergattern. Foto: sailing energy

Crew der „Haspa Hamburg“ (schnellster Monohull Cape2Rio-Race):

Der Hamburgische Verein Seefahrt hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Seglern aus den verschiedenen Vereinen in Deutschland den Weg in den Hochsee-Segelsport zu ebnen. Regatta-Erfolge sind dabei nicht im Fokus, aber durchaus willkommen. Beim traditionellen Transatlantikrennen von Kapstadt nach Rio ist der HVS mit seinen Yachten immer mal wieder am Start – und diesmal mit einem starken Auftritt. Die junge Crew unter Skipper Torben Mühlbach meisterte Sturm und Flaute und erreichte den Zuckerhut als schnellster Einrümpfer, berechnet war es Platz vier. Foto: Alec Smith

Segler des Monats Januar