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Almere (Muiderzand)

Marina mit vielen Servicebetrieben

Marina Muiderzand am Eingang zu den Randmeeren liegt ganz nah an Almere. Eine Stadt mit 200.000 Einwohnern, die seit 1975 auf dem künstlich angelegten Flevoland-Polder stetig wächst. Und mit ihren Häusersiedlungen mittlerweile bis zu den Toren des Marinaeingangs gekommen ist.

Der Hafen selbst aber lässt keine Wünsche offen, es gibt Zubehörläden, Yachtmakler, Charterfirmen, Segelmacher und Kinderspielplätze, dazu ein Regattazentrum, Kanuverleih, Restaurants und Supermärkte.

Marina Muiderzand ist ein sicherer Hafen mit viel Abwechslung in der nahen Umgebung.

Wertvolle Tipps für Muiderzand

Liegeplatz: Für die 950 Liegeplätze des Hafens gibt es alle erdenklichen Serviceeinrichtungen.

Essen & Trinken: Zehn Minuten am Strand entlang Richtung Norden liegt das Strandrestaurant Portdok. Auf der Terrasse mit Loungemöbeln werden Lunch und Dinner direkt am Strand serviert.

Der moderne Hafen bietet viel Service, auf dem Gelände sind mehrere Betriebe.

Für Familien: Mit dem Leihfahrrad vom Hafen aus Almere Stadt erkunden.

Nicht verpassen: Das Strandbad Duin gleich neben dem Hafen mit Ziehfähre, Feuerstelle und Spielplatz.

Neben dem Strandbad gibt es weitere freie Strandflächen in direkter Nähe zum Hafen.

Hinweis: Hast du noch eine Ergänzung oder einen Tipp zu diesem Ort? Oder zu einem anderen im Revier? Dann schreibe uns und hilf mit, diese Infos aktuell zu halten. Entweder hier bei den Kommentaren oder schicke uns eine Mail.  

Weitere Liegeplätze in Holland

Hier findest du eine interaktive Übersicht weiterer Liegeplätze in Holland. Klicke einfach auf einen der Marker, um mehr zu erfahren.

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Uitdam

Moderne Anlage mit Liegeplätzen für Besucher

In Uitdam hat sich viel verändert. Rund um den kleinen Hafen ist jetzt das Resort Poort van Amsterdam entstanden, eine moderne Anlage mit Ferienhäusern, Campingplatz, Hafen, Wassersportmöglichkeiten, Segelschule, Fahrradverleih, Strand und Restaurant. Das winzige Dorf liegt etwa 500 Meter weiter südlich.

Der Hafen bietet auch Besucheryachten ausreichend viel Platz.

Die neuen Ferienhäuser rund um den Hafen ziehen mehr Publikum an.

Wertvolle Tipps für Uitdam

Liegeplatz: In dem gut ausgestatteten Hafen finden sich ruhige Gastliegeplätze.

Der Hafen liegt sehr ruhig mitten in der Natur.

Kleiner Hafen, große Ausstattung: Waschmaschine und Trockner gehören dazu.

Essen & Trinken: Imbiss und Restaurant im Hafen.

Der Imbiss ist gleichzeitig auch Minimarkt.

Erkunden: Wer an der Hauptstraße den Bus 315 nimmt, kann für 4,50 Euro in 30 Minuten bis zum Hauptbahnhof nach Amsterdam fahren.

Für Familien: Im Ferienpark gibt es jetzt auch einen Indoor-Spielplatz und eine Minigolfbahn.

Der Fahrradverleih direkt am Hafen ermöglicht Ausflüge in die Umgebung.

Nicht verpassen: Die Benutzung von Schwimmbad und Sauna ist in den Resort-Liegeplätzen inbegriffen.

Das Hinweisschild des neuen Resorts zeigt alle Aktivitäten auf einen Blick.

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Weitere Liegeplätze in Holland

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Revier-Info/Törnführer Galicien – mit ausführlichen Beschreibungen zu Häfen und Ankerplätzen

Galicien ist ein traumhaftes Revier zum Segeln und Chartern

Galicien ist der nordwestliche Zipfel Spaniens. Dieser Zipfel liegt sowohl am Atlantischen Ozean als auch am südlichen Ende der Biskaya. Viele Segler, die von Nordeuropa südwärts reisen, erleben in Galicien ihren ersten Landfall nach der Biskaya-Überquerung. Für Segler, die aus südlichen Gefilden kommen und nach Norden wollen, ist Galicien umgekehrt der Absprungort in Richtung Frankreich, England oder Irland bzw. zum Englischen Kanal.

Galicien bietet ein traumhaftes Revier.

Allerdings wäre es falsch, Galicien nur als Start- oder Zielort zu betrachten. Diese Ecke Spaniens hat so viel mehr zu bieten und man kann hier problemlos wochenlang, wenn nicht gar monatelang von Bucht zu Bucht tingeln und das spanische Leben genießen.

Es gibt nicht wenige Segler, die Galicien mit der Ostsee vergleichen, weil die Häfen und Ankerplätze so dicht beieinander liegen und die Auswahl entsprechend groß ist (ausführliche Hafenbeschreibungen folgen weiter unten). Der Vergleich hinkt allerdings dahingehend, dass das Revier landschaftlich ganz anders ist.

Ankernde Yachten in der Ria de Muros

Maßgeblich geprägt wird das Revier durch verschiedene tief in das Land einschneidende, fjordartige Buchten, an deren Ende ein Fluss mündet – sie werden Rias genannt. Sie reichen stellenweise bis zu 12 Seemeilen tief in das Land und bieten jede für sich ein wunderbares, geschütztes Segelrevier. Zudem gibt es eine Handvoll Inseln, die ebenfalls lohnenswerte Ziele sind.

Islas Cies – die Inselgruppe ist bei Fahrtenseglern sehr beliebt.

Von Norden – also über die Biskaya kommend – landen die meisten Yachten in Viveiro, Cedeira, Sada oder La Coruna an. Im Süden beginnt das Revier bei den Hafenstädten Baiona und Vigo. Dazwischen liegt etwa auf halber Strecke das berühmte Kap Finisterre – das „Ende der Welt“ und zugleich der mehr oder weniger westlichste Punkt Spaniens. Die Entfernung zwischen Viveiro und Baiona misst auf dem direkten Weg rund 160 Seemeilen.

Auf den ersten Blick hat Galicien eine exponierte Atlantikküste und das ist auch richtig. Wenn nicht gerade ablandiger Wind herrscht – was nicht allzu oft der Fall ist – kann die Atlantikdünung nerven. Selbst bei wenig Wind ist immer irgendwie eine Dünung vorhanden, die das Schiff mitunter ganz ordentlich zum Rollen bringt.

Exponierte Küste – hier bei Cedeira.

Und dennoch ist dieses Revier unglaublich beliebt, was an den angesprochenen Rias liegt. Der Reiz besteht darin, in diese fjordartigen Landschaften hineinzusegeln und das Land zu entdecken. Insbesondere die Ria de Arousa, die Ria de Pontevedra und die Ria de Vigo werden von vorgelagerten Inseln vor der Dünung aus dem Atlantik geschützt. Anders als bei einem Fjord, sind die Rias allerdings vergleichsweise flach.

Ankerplatz in der Ria de Vigo bei Barra

In den Rias und entlang der Küste gibt es zahlreiche Häfen und Ankerbuchten. Es gibt kleine Fischerdörfer mit einfachen Häfen und gute Marinas eingebettet in eine Landschaft aus hohen bewaldeten Bergen und traumhaften Sandstränden. Und dann ist da natürlich auch noch das Kulinarische: Galicien ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt für seine Küche mit schmackhaften Tapas, die allerorten feilgeboten werden.

Galicien ist bekannt für seine Küche mit schmackhaften Tapas.

Und nicht zuletzt führt ein Teil des Jakobsweges durch Galicien. Er endet am Kap Finisterre und von dort sind es bis zum berühmten Pilgerort Santiago de Compostela gerade einmal 60 km. Von diversen Orten Galiciens gibt es eine gute Verkehrsanbindung hierher, sodass ein Besuch als Landausflug durchaus lohnt.

Kap Finisterre

Zum Revier gehören auch ein paar Inseln, die als Nationalpark deklariert wurden. Um sie anzusteuern, muss im Vorwege eine Genehmigung beantragt werden, was sich allerdings in jeder Hinsicht lohnt. Vor allem die Islas Cies und die Isla Ons sind bei Seglern und Tagestouristen äußerst beliebt. Nadelwälder, Traumstrände und türkisfarbenes Wasser.

Isla Ons

Zusammengefasst lässt sich sagen: Es ist ein einzigartiges Segelrevier, das insbesondere im Sommer immer eine Reise wert ist. Einziger Haken: Es gibt so unglaublich viel zu sehen, sodass man viel Zeit im Gepäck braucht. Wir hatten fünf Wochen Zeit und haben über 20 Ziele angesteuert, die ich nachstehend in einzelnen Beiträgen ausführlich beschrieben habe.

Wind und Wetter

Die Segelsaison geht für gewöhnlich von April bis Oktober. Der Wind kommt dann überwiegend aus westlichen bis nördlichen Richtungen und erreicht nur selten Sturmstärke. Das Klima ist relativ mild und im Sommer angenehm warm. Die Temperaturen liegen dann für gewöhnlich immer über 20 Grad und es regnet selten. Im Frühjahr und Herbst ist mit Nebel zu rechnen, der dann häufig auftritt. Aufgrund des hohen Schiffsverkehrs an der Küste ist dann besondere Vorsicht geboten.

Navigation

Im Großen und Ganzen ist die Navigation in diesem Seegebiet nicht sonderlich kompliziert. Allerdings gibt es zahlreiche Untiefen, sodass es von Bedeutung ist, den eigenen Standort verlässlich zu kennen, aber das sollte beim Segeln ja generell der Fall sein 🙂

Ich persönlich würde mich bei auflandigem Wind grundsätzlich mit genügend Abstand zur Küste bewegen. So bleibt noch Luft, wenn bei wenig Wind die Maschine ausfällt oder andere Probleme auftreten.

Der Kontakt zur Berufsschifffahrt hält sich in Grenzen, da Frachter weit draußen auf See – 20 Seemeilen vor der Küste – in einem eigenen Verkehrstrennungsgebiet fahren. Ansonsten verkehren viele Fischerreifahrzeuge im Gebiet. Sie sind nur teilweise mit AIS-Sendern ausgerüstet.

Leuchtturm auf der Insel Sisargas

Seezeichen in Form von Tonnen sind eher Mangelware und nur selten anzutreffen, umso mehr Bedeutung sollte man ihnen dann beimessen. Entlang der Küste gibt es zahlreiche Leuchttürme, die eine gute Orientierung sind. In den Rias selbst ist viel Platz, um entspannt zu segeln, aber auch hier müssen die zahlreichen Untiefen im Auge behalten werden.

Stellenweise machen sich Gezeitenströme bemerkbar, vor allem in engen Passagen, wie beispielsweise in der Durchfahrt bei Ferrol auf dem Weg zum Ankerplatz bei Murgados.

In einigen Rias werden Muscheln gezüchtet. Es gibt große Farmen, die aus Holzflößen bestehen. Normalerweise kann zwischen ihnen durchgesegelt werden. Ein guter Ausguck ist dann aber unerlässlich.

Zwischen Muschelfarmen unterwegs

Die Inseln Cies und Ons gehören zum Nationalpark Atlantische Inseln. Für das Befahren, Tauchen und Ankern benötigt man gesonderte Genehmigungen. Sie zu beantragen ist kein Hexenwerk, sollte aber mit genügend Vorlauf geplant werden. Wie der genaue Ablauf funktioniert, steht hier.

Die Häfen in Galicien

Ausführliche Hafenbeschreibungen

Jeder der nachfolgenden Häfen wurde von einem unserer Autoren ausführlich besucht und beschrieben. Die Liste ist alphabetisch sortiert.

Klicke auf einen der Häfen, um mehr über die Gegebenheiten vor Ort zu erfahren.

Area de Secada

Die Area de Secada wirkt wie eine Schäreninsel mitten in Galicien. Dazu eine wunderschöne Ankerbucht mit breitem Sandstrand, Eukalyptus-Wäldern und einem belebten Hafen. Ein bilderreicher Landgang mit vielen Tipps für Yachties!

Ares

Der Ort Ares begeistert mit einer kleinen Marina, einem mondänen Yachtclub mit Blick über den Hafen und mit einer belebten Uferpromenade. Ein Sandstrand, Spielplätze und diverse Bars und Restaurants ermöglichen einen erholsamen Aufenthalt für Klein und Groß.

Baiona

Viele Segler finden, dass Baiona zu den schönsten Städten Galiciens zählt. Mit der sehenswerten Altstadt, der Burg und den pittoresken Stränden präsentiert sich Baiona als lebhafte Kleinstadt und strahlt charmante Lässigkeit aus. Yachties wissen vor allem den netten Service in den gut ausgestatteten Marinas zu schätzen.

Camariñas

Wer es klein, familiär und gemütlich mag, für den ist der kleine Hafen von Camariñas genau das richtige Reiseziel. Die Bucht mit tollen Sandstränden zählt zu den schönsten Rias Spaniens und begeistert mit gutem Service, fairen Preisen und einer freundlichen Atmosphäre.

Cedeira

An der Nordküste Galiciens befindet sich die kleine Hafenstadt Cedeira mit einer sehenswerten Altstadt, tollen Wanderwegen, schönen Buchten und idealen Bedingungen für Segler. Ein ausführlicher Hafenbericht mit vielen Tipps …

Combarro

Das galizische Dorf Combarro in der Ria de Pontevedra mit seiner schönen Altstadt, den traditionsreichen Getreidespeichern und einer gut ausgestatteten Marina muss man gesehen haben. Was diesen Ort so besonders macht, steht in diesem reich bebilderten Bericht.

Corme

Wer sich fernab der Touristenpfade aufhalten möchte, für den ist das ursprüngliche, landschaftlich reizvolle Corme in Galicien genau das Richtige. Die schöne Ankerbucht mit Stränden, der kleine Ort und Wanderwege entlang der Küste versprechen einen abwechslungsreichen Aufenthalt.

Corrubedo

Mit seinem breiten Sandstrand, dem bunten Treiben am attraktiven Hafen und der kleinen Innenstadt präsentiert sich Corrubedo als galicisches Kleinod mit einem ganz besonderen Flair. Ein landschaftliches Highlight: die größte Wanderdüne Galiciens.

Ensenada da Barra

Trubelig, aber reizvoll: Ensenada de Barra am Eingang der Ria de Vigo begeistert Einheimische und Blauwassersegler mit schönen Stränden, Eukalyptuswäldern, Dünen und Wanderwegen. Im Sommer und an den Wochenenden reiht sich auf dem Wasser Yacht an Yacht.

Ensenada de Liméns

Klein, aber fein: Die Bucht Ensenada de Liméns ist aufgrund des attraktiven Strandes und der guten Ankerbedingungen bei Yachties sehr beliebt. Eine gute Infrastruktur mit Versorgungsmöglichkeiten findet man hier jedoch nicht.

Esteiro

Wer das ursprüngliche Galicien erleben möchte, kann den kleinen Ort Esteiro ansteuern, der sich fernab der touristischen Trampelpfade befindet. Neben einer schönen Ankerbucht mit Muschelfarm, attraktivem Sandstrand sowie einigen Restaurants und Geschäften bietet Esteiro vor allem Ruhe und Abgeschiedenheit.

Isla de Ons

Die Isla de Ons ist Teil des Nationalparks der Atlantischen Inseln und begeistert mit türkisfarbenem Wasser und einem malerischen Sandstrand. Ein galizisches Kleinod und ein wunderschöner Zufluchtsort für Menschen, die die Natur und die Abgeschiedenheit fernab der Zivilisation zu schätzen wissen.

Islas Cies

Die Islas Cies gehören zum Nationalpark Atlantische Inseln. Die überaus sehenswerten Inseln, die nur mit Genehmigung angesteuert werden dürfen, begeistern mit einer spektakulären Naturkulisse und tollen Ankerbuchten und verströmen absolute Gelassenheit. Nicht verpassen!

Islas Sisargas

Ein perfektes Plätzchen für Naturliebhaber: Die Islas Sisargas begeistern mit einer wunderschönen, unberührten Landschaft. Wer vor den Inseln ankern möchte, darf sich auf einen tollen Strand, einen Inselleuchtturm und jede Menge Möwen freuen.

Kap Finisterre

Hier am „Ende der Welt“ entdecken Blauwassersegler im Nordwesten Spaniens den wunderschönen, lebhaften Ort Finisterre. Der Jakobsweg, ein berühmter Leuchtturm, eine wunderschöne Landzunge und ein anspruchsvolles Seegebiet sind nur einige der Attraktionen, den dieses Kap auszeichnen.

La Coruna

Drei Marinas, gute Versorgungsmöglichkeiten in der belebten Altstadt und ein großer Strand zeichnen die galicische Hafenstadt La Coruna aus. Ein besonderes Highlight ist der älteste noch aktive Leuchtturm der Welt, der fußläufig erreichbar ist.

Marina de Cabo Cruz

Authentisch und untouristisch, aber auch ein wenig unspektakulär geht es in dem kleinen Fischerdorf mit der Marina de Cabo Cruz zu, das neben einigen Muschelfarmen und regelmäßig stattfindenden Fischauktionen einen tollen Wanderweg zu bieten hat.

Mugardos

Die kleine Ortschaft Mugardos hat einen schönen Sandstrand und liegt in einer traumhaften Naturkulisse. Ein kleiner, aber schöner Zwischenstopp auf einem Segeltörn entlang der Küste Galiciens.

Muros

Die sehenswerte Kleinstadt Muros ist mit ihrer schönen Altstadt, den verwinkelten Gassen und einer attraktiven Marina ein galicischer Geheimtipp! Den Besucher begeistern nicht nur das bunte Treiben und die guten Versorgungsmöglichkeiten, sondern auch die freundlich-familiäre Hafen-Atmosphäre!

Porto Novo

Lebendig und touristisch geht es im galicischen Porto Novo zu. Hier kommen nicht nur Segler, Naturliebhaber und Badeurlauber auf ihre Kosten, sondern auch ausgehfreudige Clubgänger.

Praia de Sandia

Praia de Sandia in der galicischen Ria de Camariñas ist eine landschaftlich reizvolle Ankerbucht unterhalb eines hohen Waldes. Vor allem bei Sonnenschein präsentiert sie sich von ihrer schönsten Seite und lädt zu einem entspannten Landtag am Sandstrand ein.

Praia de Sardiñeiro

Unweit des berühmten und sehr lebhaften Kap Finisterre liegt die wesentlich ruhigere Praia de Sardiñeiro, eine wunderschöne Ankerbucht mit sauberem Sandstrand und guten Versorgungsmöglichkeiten.

Sada

In Sada in Galicien findet man gleich zwei Marinas, die mit einer hervorragenden Infrastruktur und guten Versorgungsmöglichkeiten überzeugen. Auch ein Besuch des südlich gelegenen Ortes lohnt sich.

Chartern in Galicien

Segelyachten können ab Vigo gechartert werden. Das ist ein guter Ausgangsort, um die geschützten Rias und die beliebten Islas Cies zu erkunden. Ebenso ist es in das liebliche Städtchen Baiona nicht weit. Aufgrund der zahlreichen Ankermöglichkeiten sollte eine Yacht mit Schlauchboot und Außenbordmotor gechartert werden.

Diese Charter-Agenturen helfen dir, eine Yacht zu finden

Für eine deutschsprachige Beratung und die zuverlässige Buchung von Charteryachten in Galicien bei bewährten Anbietern können dir diese Firmen behilflich sein:

La Coruna

Anreise nach Galicien

Es gibt Flugverbindungen nach La Coruna, Santiago de Compostela und Vigo. Je nach Abflughafen sind nur Verbindungen mit einem Umstieg möglich. Auf dem Seeweg über die Biskaya von Frankreich kommend, sind es 340 Seemeilen (Brest/Camaret sur Mer) und von England 430 Seemeilen (Falmouth) bis nach La Coruna. Gute Alternativen für den Landfall sind Cedeira, Sada oder Viveiro. Im Süden ist der nächstgelegene Hafen in Portugal Viano do Castelo. Die meisten Yachten lassen ihn allerdings links liegen und kommen direkt von Porto (Leixoes), da die Ansteuerung von Viana do Castelo je nach Wind und Wetter schwierig sein kann. Viana do Castelo ist 25 Seemeilen entfernt, Porto 60 Seemeilen.

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Marina de Cabo Cruz

Den Yachthafen gibt es seit 2013. Er liegt gut geschützt hinter zwei riesigen Wellenbrechern. Im Vorhafen ankern diverse bunte Boote der Muschelfarmer. Auf dem Weg zur Marina ist eine Untiefe mit zwei Metern mitten im Hafen zu beachten. Dort steht ein Leuchtfeuer.

Festgemacht wird an den Fingerstegen mit Strom und Wasser des Club Nautico Boiro (CNB). Die Anlage ist mit einem Tor gesichert. Die Magnetkarten für den Zugang gibt es gegen ein Pfand von zehn Euro beim Hafenmeister.

Das Büro des Hafenmeisters

Das Büro ist in einer kleinen Holzhütte an Land. Dort befinden sich auch die sanitären Einrichtungen mit Dusche, WCs, Waschmaschine und Trockner. Die Hafenmeister sind nett und hilfsbereit.

Die Marina mit modernen Stegen

Die Marina ist Mitglied im Hafenverbund ASNAUGA. In jedem Hafen des Verbundes gibt es einen Rabatt von 15 Prozent auf das Liegegeld, wenn man ein entsprechendes Bonusheft vorlegt, das in jedem Hafen des Verbundes kostenfrei erhältlich ist. 

Blick über die Marina aus dem Cockpit

An Land gibt es eine kleine Taverne.

Direkt neben dem Büro ist eine Taverne – der lokale Yachtclub CNB. Wir waren dort nicht essen, allerdings versicherte mir unser britischer Stegnachbar, dass man dort gutes, imbissartiges Essen bekommt. 🙂

Der Spaziergang zum Ort führt um die Bucht.

Der Ort ist ein einfaches Fischerdorf und bietet im Grunde genommen wenig. Alles wirkt etwas heruntergewirtschaftet und „abgerockt“. Allerdings ist die Fischauktion am Hafen ganz interessant. Dort bringen am späten Vormittag die Muschelsammler ihren Fang, der gewogen und versteigert wird.

Die Fischauktionshalle in der die Auktion stattfindet.

Ferner gibt es im Ort einen kleinen, aber guten Supermarkt und direkt daneben eine Bäckerei. Beides in der Rua Panaderia.

Blick über die Bucht mit Fischerbooten und Marina

In der Nähe vom Strand startet ein sieben Kilometer langer Rundwanderweg, der sehr sehenswert sein soll. Wir sind ihn allerdings nicht gegangen. Das Wetter war zu schlecht. Wir haben in der Marina Starkwind aus Süd mit Regen abgewettert und das ging sehr gut. Die Anlage ist geschützt.

Vom diesem Strand aus startet ein sieben Kilometer langer Rundwanderweg.

Unterm Strich ein Ort, den man nicht gesehen haben muss. Dennoch haben wir es nicht bereut, da gewesen zu sein und einen Einblick in das galizische Leben fernab der touristischen Trampelpfade bekommen zu haben. Außerdem ist es nicht weit bis zum wunderbaren Ankerplatz Area de Secada als Alternative.

Der Fischereihafen. Im Hintergrund die Fischauktionshalle.

Hinweis: Hast du noch eine Ergänzung oder einen Tipp zu diesem Ort? Oder zu einem anderen im Revier? Dann schreibe uns und hilf mit, diese Infos aktuell zu halten. Entweder hier bei den Kommentaren oder schicke uns eine Mail.  

Marina de Cabo Cruz

Weitere Liegeplätze in Galicien

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Muros

Im Herzen von Muros befindet sich eine attraktive Marina in landschaftlich reizvoller Lage, die bei allen Winden geschützt ist. Bei Ankunft wird über UKW-Kanal 09 Kontakt aufgenommen. Die Ansteuerung ist unkompliziert.

Hinter der Hafenmole (links) liegt die Marina Muros.

Die äußerst hilfsbereiten und freundlichen Hafenmeister Pedro und Klaus (spricht Deutsch) weisen einen freien Liegeplatz zu. Man liegt an Fingerstegen mit Strom und Wasser.

Die Marina von Muros

Die üblichen Formalitäten (Pässe aller Crewmitglieder, Versicherungsnachweis und Schiffspapiere vorlegen) werden im Büro oberhalb der Pier erledigt (blaues Gebäude). Dort gibt es gegen ein Pfand von zehn Euro auch den Schlüssel für den Zugang zur Steganlage und den sanitären Einrichtungen. Diese sind ebenfalls im Gebäude der Hafenmeister untergebracht. Ebenso eine WiFi-Lounge, eine Waschmaschine und ein Trockner.

Das Gebäude der Hafenmeister

Direkt am Hafen befindet sich ein kleiner Fischmarkt und eine Filiale der Supermarkt-Kette Gadis. Das ist praktisch, wenn man größere Mengen bunkern möchte. Vor allem kann man mit dem Einkaufswagen bis ans Schiff fahren. Wer ankert, kann mit dem Dingi am Strand vor dem Supermarkt anlanden. Ebenfalls praktisch 😊

Praktisch: Mit dem Einkaufswagen direkt ans Boot.

Diesel und Benzin gibt es am Molenkopf – es kann dort angelegt werden. Die Öffnungszeiten variieren. Die Hafenmeister kennen Sie 🙂 Wer mit Kanistern bunkern möchte, kann von den Hafenmeistern eine Karre ausleihen.

Die Tankstelle

Muros ist eine äußerst sehenswerte, galizische Kleinstadt mit vielen alten Gebäuden, verwinkelten Gassen, unzähligen Bars und Restaurants und es wird nicht langweilig, dort herumzuschlendern. Ferner gibt es eine Apotheke, einen Bäcker, einen Eisenwarenladen, ein Haushaltswarengeschäft und mehrere Banken.

Ansichten von Muros. Hier kann man sich gut treiben lassen.

Tipp: Am Abend an einem der beiden zentralen Plätze in einem der Restaurants niederlassen und bei einem kalten Glas Alberiño – das ist der lokale galizische Wein – das Treiben beobachten. Gefühlt ist die Stadt dann auf den Beinen und Alt und Jung genießen das Leben.

Am Abend geht es in Muros lebhaft zu.

Wer einen Strand möchte, wird in der Bucht direkt neben der Marina fündig. Er ist bei den Einheimischen sehr beliebt und es gibt dort auch mehrere Außenduschen.

Der Strand neben dem Hafen. Hier befindet sich auch der Supermarkt.

Man kann in Muros das Schiff aus dem Wasser nehmen lassen, da es einen großen Travellift gibt. Allerdings gibt es vor Ort außer einem Motorenservice keine weitere nennenswerte Infrastruktur für Yachties.

Die Marina von der Tankstelle aus gesehen

Ich persönlich habe die unaufgeregte, familiäre Altstadt-Atmosphäre in Muros sehr genossen und würde einen Abstecher dorthin unbedingt empfehlen.

Den Alberiño-Wein kann man natürlich auch gut an Bord genießen 🙂

PS: Alternativ kann außerhalb der Marina geankert werden. Allerdings heißt es in einem Törnführer, dass der Grund unrein ist. Die Segler, die wir kennen, hatten bisher keine Probleme. Dennoch sollte eine Trippleine verwendet werden. In jedem Fall liegt die Ankerbucht gut geschützt und sie ist attraktiv. Typisch Muros. Einfach ein Ort zum „Hängenbleiben“ 🙂

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Das Ankerfeld vor der Marina

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Area de Secada

Die Area de Secada ist eine wunderschöne Ankerbucht vor einem Wald mit großem Strand und rundgewaschenen Steinen. Insbesondere deutsche Segler bezeichnen den Ort gerne als Schweden, weil es dort so aussieht wie in den Schären.

Die unzähligen Muschelfarmen, die auf dem Weg zum Ankerplatz durchfahren werden, machen einem allerdings schnell wieder klar, dass man in Galicien ist.

Bei der Ansteuerung wird die eine oder andere Muschelfarm umkurvt.

Geankert wird zwischen den Farmen und der Badegrenze, die mit gelben Bojen markiert ist. Irreführenderweise befindet sich in der Mitte der Bojenkette ein Tor mit einer grünen und einer roten Tonne. Das suggeriert, dass man mit dem Dingi hier an Land motoren kann. Das stimmt nicht. Es sind nur unmotorisierte Fahrzeuge zwischen Durchfahrt und Strand erlaubt. Wer nicht paddeln möchte, kann alternativ etwas weiter östlich am Strand beim Leuchtturm anlanden. Von diesem zweiten Strand ist es jedoch ein weiter Fußweg bis zum Badestrand.

Die Ankerbucht

Der Badestrand ist am Wochenende oft überfüllt. Unter der Woche hingegen ist hier kaum etwas los.

Unter der Woche ist der Strand leer.

Am Strand gibt es ein Restaurant unter den Bäumen. Das Essen sah super aus. Wir haben es allerdings nicht probiert, da man aufgrund der knappen Platzzahl den Tisch vorbestellen muss. Im Sommer ist täglich geöffnet und Bestellungen werden ab 11.30 entgegengenommen.

Ein schöner Tag geht am Ankerplatz zu Ende.

Von beiden Stränden führt eine Straße durch einen Eukalyptus-Wald zur Stadt Arosa auf der gleichnamigen Isla Arosa.

Der Weg durch den Eukalyptus-Wald

Der Ort Arosa ist meiner Meinung nach nicht sonderlich sehenswert. Allerdings ist der Hafen mit den unzähligen bunten Fischerbooten durchaus einen Spaziergang wert. Die Entfernung vom Ankerplatz beträgt rund 2 Kilometer. Im Ort gibt es mehrere Restaurants und Bars sowie einen Supermarkt, Banken und andere Geschäfte.

Der Ort Arosa

Wenn es am Ankerplatz unruhig oder zu voll werden sollte, kann man gut im nahe gelegenen Hafen Cabo Cruz unterkommen.

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Irgendwie erinnert der Platz an Schweden :-).

Weitere Liegeplätze in Galicien

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Galicien: Nationalpark Atlantische Inseln – Genehmigung und Infos

Die Genehmigung gibt es in zwei Schritten

Für den Besuch der Isla de Ons, Islas Cies, Isla de Cortegada oder Isla de Sálvora wird für den Besuch mit der eigenen Yacht eine Genehmigung benötigt. Das gilt auch für das Befahren, ohne den Anker zu werfen. Der Prozess ist zweistufig. Im ersten Schritt wird die allgemeine Befahrenserlaubnis beantragt, die in der Regel bis Jahresende gültig ist. Im zweiten Schritt wird für konkrete Plätze das Ankern pro Nacht kostenfrei gebucht.

Der Archipel der Islas Cies ist im Sommer sehr beliebt.

Schritt 1: Befahrenserlaubnis beantragen

Die Befahrenserlaubnis (Permit) kann per E-Mail beantragt werden. Dazu wird dieses Formular ausgefüllt und zudem ein Scan des Bootscheins und des Passes des Skippers per E-Mail an fondeos.iatlanticas@xunta.gal gesendet.

Wir haben den Antrag etwa zwei Wochen vor dem ersten Ankerwunsch gestellt und nach einer Woche die Zusage gehabt. Dabei hatten wir angemerkt, dass wir um Übersendung per E-Mail bitten – normalerweise wird das Permit per Post an die im Antrag angegebene Adresse gesendet.

Schritt 2: Ankern oder Tauchen buchen

Mit dem Permit erhält man – wie beschrieben – nur eine generelle Genehmigung, den Nationalpark zu befahren/besuchen – nicht aber die Erlaubnis zu ankern. Das Ankern oder Tauchen muss gesondert beantragt werden. Das hängt damit zusammen, dass die Zahl der täglich zugelassenen Yachten limitiert ist.

Auch für das Segeln im Park wird eine Erlaubnis benötigt.

Diese eigentliche Ankererlaubnis wird unter www.iatlanticas.es beantragt. Dort loggt man sich mit der Ausweis-Nummer des Skippers als Username, wie im Permit dargestellt, ein. Das Passwort ist die Nummer des Permits. Beim ersten Einloggen muss das Passwort geändert werden.

Ankerlieger an den Islas Cies

Als nächstes werden eine der Inseln und das gewünschte Datum ausgewählt. Tägliche Buchung ist möglich. Maximal können drei Tage, also zwei Nächte am Stück, gebucht werden. In der Hochsaison ist ein Vorlauf zu beachten. Die Plätze können zwar tagesaktuell gebucht werden, wenn jedoch die maximale Anzahl ankernder Schiffe erreicht ist, werden keine weiteren Yachten zugelassen und eine entsprechende Meldung erscheint. Eine Buchung ist dann nicht möglich. Uns erging das bei den Islas Cies so. Wir mussten unsere Reise dorthin mit vier Tagen Vorlauf planen. Wir sind dann erstmal in die Ensenada de Barra und nach Baiona gefahren.

Diese Segelyacht passiert die Isla de Ons.

Weitere Informationen

Weitere Informationen dazu gibt es auch hier oder unter der Telefonnummer: +34 886 21 80 90

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Isla de Ons

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Mugardos

Attraktiver Ankerplatz in der Ensenada do Baño unweit der kleinen Ortschaft Mugardos. Achtung: Nicht zu tief in die Bucht fahren; dort wird es schnell flach. Bei Niedrigwasser gucken Felsen aus dem Wasser. Wir haben auf Position 43° 27,65’ N und 008° 16,01’ W geankert und das war recht dicht an den Felsen, aber noch ok bei 30 Meter Kette.

Die Bucht hat einen schönen Sandstrand und ist teilweise von bergigen Hängen mit ein paar Häusern darauf umgeben.

Nach Mugardos gelangt man in wenigen Minuten mit dem Dingi. Dabei sollte die grüne Fahrwassertonne ordnungsgemäß gerundet werden, da es ein Riff zwischen Tonne und Ufer gibt, das bei Hochwasser überspült ist. Hinweis: In der navionics App Europa fehlt das Riff!

Der Hafen von Mugardos

Mugardos hat eine kleine Marina für einheimische Boote, dort kann mit dem Dingi angelandet werden. Allerdings muss man dann jemanden finden, der einen wieder auf die Anlage lässt, da sie mit einem Tor gesichert ist.

Im Ort gibt es zahlreiche Restaurants entlang der Promenade und den Supermarkt Dia im Zentrum.

Straßenfest in Mugardos

Tipp: Wer Trinkwasser braucht, kann in der kleinen Marina am Kopfschlengel kurz festmachen und bunkern. Inwieweit das erlaubt ist, wissen wir nicht. Der Liegeplatz ist aufgrund des Schwells vorbeifahrender Schiffe jedoch nicht für längere Zeiträume empfehlenswert. Aus dem Grund fehlen an der Außenseite wohl auch die Klampen. Wir haben die gegenüberliegenden Klampen benutzt und kurz Wasser gebunkert. Das war kein Problem.

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Cedeira

Weitläufige, gut geschützte Bucht hinter großer Mole mit Ankerfeld. Nächtliche Ansteuerung problemlos möglich. Guter Ankergrund.

Ankerbucht von Cedeira

An der alten Hafenpier gibt es einen Dingi-Steg und die Möglichkeit, Abfall zu entsorgen. Auf dem benachbarten Werftgelände können Reparaturen ausgeführt werden (Travellift bis 110 Tonnen). Dort kann zudem Trinkwasser gezapft werden.

Dingi-Pier und Werftgelände

Im fußläufig entfernten Ort mit sehenswerter Altstadt und zahlreichen Tapasbars gibt es alle Versorgungsmöglichkeiten (Supermärkte Gadiz und Eroski). Diesel oder Benzin gibt es an einer Tankstelle am Ortsausgang. Die Tankstelle an der Mole verkauft nur an Fischer.

Downtown Cedeira

In der Bucht gibt es mehrere schöne Strände. Sehenswert ist auch der Strand auf Position 43 38,9’ N 008 04,0’ W. Er ist bei Hochwasser allerdings fast komplett überspült.

Die Strände in der weitläufigen Bucht

Bei der Fischauktionshalle können vormittags frische Muscheln gekauft werden. Hinter der Halle gibt es einen schönen Wanderweg vorbei an einem alten Fort und weiter zum Leuchtfeuer am Eingang der Bucht mit tollem Ausblick über die Biskaya.

Ausblick über die Biskaya

Tipp: Vom Leuchtfeuer kann man oberhalb der Bucht ins Dorf wandern. Die Strecke ist sehenswert und bietet einen schönen Ausblick über die Bucht. Dabei wird auch ein interessanter Friedhof mit kleiner Kapelle passiert.

Wanderung mit kurzem Zwischenstopp an einem Friedhof

Für Kinder gibt es zwei Spielplätze: einen im Park im Zentrum und einen bei der Flussmündung in der Mitte des Oststrandes.

Die weitläufige Bucht bei Niedrigwasser

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Weitere Liegeplätze in Galicien

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Holländische Segelyacht sinkt vor Borkum – Segler gerettet

Mayday-Ruf über UKW-Seefunk-Kanal 16

Gegen 0.15 Uhr sendete der Skipper der etwa 13 Meter langen Segelyacht über den internationalen UKW-Sprechfunk-Notrufkanal 16 an die niederländische Rettungsleitstelle Den Helder einen „Mayday“-Ruf aus. Er meldete extremen Wassereinbruch offenbar nach einer Kollision mit einem Unterwasserhindernis. Die Yacht befand sich etwa zwei Seemeilen nördlich von Borkum und drohte zu sinken. Umgehend leitete Den Helder den Notruf an die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) weiter.

Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger – Foto: DGzRS

Die dortigen Wachleiter alarmierten sofort die Besatzung des auf der Nordseeinsel stationierten Seenotrettungskreuzers ALFRIED KRUPP. Außerdem baten sie das in Eemshaven stationierte Seenotrettungsboot JAN EN TITIA VISSER der niederländischen Schwestergesellschaft KNRM sowie einen Such- und Rettungshubschrauber der Deutschen Marine um Unterstützung.

Seenotrettungskreuzer ALFRIED KRUPP der DGzRS – Archiv-Foto: DGzRS

Zwei Segler und eine Katze werden gerettet

Kurz vor dem Eintreffen der Seenotretter waren das deutsche Lotsenboot FRESENA und das niederländische Lotsenboot LYRA vor Ort. Die Besatzung des letzteren barg die Frau und eine Katze vom Havaristen ab, der Mann wollte zunächst sein Boot nicht verlassen. Erst als die Seenotretter an der Unglücksstelle waren, stieg er auf das Tochterboot GLÜCKAUF der ALFRIED KRUPP über. Außerdem übernahm die GLÜCKAUF die Frau und die Katze vom Lotsenboot und brachte sie an Bord der ALFRIED KRUPP. Dort versorgte die Besatzung des Seenotrettungskreuzers die Schiffbrüchigen mit warmen Getränken. Die Segler waren unverletzt und trotz allem wohlauf.

Die Segelyacht kann nicht gerettet werden

Gleichzeitig versuchten die niederländischen Seenotretter mit ihrer leistungsstarken Lenzpumpe den Wassereinbruch zu stoppen – doch er war zu stark. Sie mussten die Segelyacht aufgeben. Bevor sie unterging, schleppte die Besatzung der „Jan en Titia Visser“ mit ihrem Seenotrettungsboot den Havaristen ein Stück ins Flachwassergebiet.

Die deutschen Seenotretter brachten die beiden niederländischen Segler und ihre Katze mit der ALFRIED KRUPP nach Borkum. Dort war eine medizinische Versorgung der beiden Schiffbrüchigen durch den Landrettungsdienst aufgrund ihres guten körperlichen Zustandes nicht notwendig. Auf eigenen Wunsch stiegen sie auf die JAN EN TITIA VISSER über, die sie nach Eemshaven brachte.

Zur Unglückszeit herrschten im Revier südwestliche Winde um fünf Beaufort. Die Seenotretter informierten die Verkehrszentrale „Ems-Traffic“ über die Position der untergegangenen Segelyacht. Die Ermittlung zur Unfallursache nahm die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven auf.

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Durgerdam

Ganz nah an Amsterdam und doch eine Oase der Ruhe

„Hier gibt es ein Restaurant und mich, das war’s“, sagt der Hafenmeister der Zeilvereniging Het Y. Trotzdem hat der idyllisch zwischen Deich und Schilffeldern gelegene Hafen in Sichtweite von Amsterdam eine Menge Charme. Die kleinen Giebelhäuser hinter dem Deich gehören aber längst mit zum Speckgürtel der Metropole.

Wertvolle Tipps für Durgerdam

Liegeplatz: Im Sommer ist er häufig überfüllt, sonst bietet der gemütliche Hafen schöne Gastliegeplätze.

Der gemütliche Hafen bietet sehr ruhige und geschützte Liegeplätze.

Essen & Trinken: De Oude Taveerne im Dorf neben dem Hafen bietet auch Terrassenplätze direkt am Wasser.

Das Restaurant ist auch Hotel und hat noch Sitzplätze am Wasser.

Auch direkt im Hafen gibt es eine einfache, aber gemütliche Gastronomie.

Erkunden: Ein Landmarkt mit großem Lebensmittelangebot und einem angeschlossenen Restaurant in zwei Kilometer Entfernung.

Für Familien: Mit dem Bus direkt vom Dorf aus einen Ausflug in die 20 Minuten entfernte Metropole Amsterdam unternehmen.

Nicht verpassen: Einfach mal die Ruhe und Stille dieses unprätentiösen Platzes genießen.

Durgerdam ist ein unbekanntes und entspanntes Ziel im Markermeer.

Mit ihren hübschen Giebeln verleihen selbst die neuen Häuser dem Ort einen traditionellen Look.

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Edam

Die Stadt der Kaufleute und Namensgeber der bekannten Käsesorte

Vor gut 500 Jahren war Edam eine der wichtigsten Handelsstädte Hollands. Dafür waren schon damals nicht nur der Schiffbau und die Fischerei verantwortlich, sondern auch der Käsehandel – hierher stammt nämlich der würzige Edamerkäse.

Edam galt früher als Lebestadt und zog viele reiche Kaufleute an, die die herrlich schönen und bis heute gut erhaltenen Bauten der Stadt errichteten.

Der Marktplatz von Edam ist das historische Zentrum des alten Ortes.

Der Tourismusverband schwärmt von 275 Denkmälern – alte Brücken, historische Fassaden, romantische Teepavillons, das alte Rathaus und natürlich die historische Käsewaage, um die herum bis heute der traditionelle wöchentliche Käsemarkt stattfindet.

Die vielen Besucher des Ortes können entspannt zu Fuß alle Sehenswürdigkeiten erreichen.

Wertvolle Tipps für Edam

Liegeplatz: Achtung, die Zufahrt neigt zur Versandung. Wer zu den Liegeplätzen im Zentrum möchte, muss eine Schleuse und eine Klappbrücke passieren. Davor, etwa einen Kilometer vom Zentrum entfernt, liegt der kleine Yachthafen.

Der Kanal verbindet die Liegeplätze direkt in der Stadt mit dem Yachthafen am Markermeer.

Essen & Trinken: Direkt neben einer hölzernen Hebebrücke mit Blick auf einen Kanal liegt die Terrasse des Hotels De Fortuna. Perfekte Lage, sehr gute Qualität, etwas hochpreisiger.

Tolle Lage an einer alten Hebebrücke: Hotel und Restaurant De Fortuna

Erkunden: Die Malereien auf den Glasfenstern in der 88 Meter hohen spätgotischen Nikolaikirche. Und natürlich die Käseverkostungen in den vielen Käseläden.

Am Käse kommt man in Edam nicht vorbei.

Für Familien: Jeden Mittwoch und jeden zweiten Sonntag kann die etwas unscheinbare alte Festungsanlage gegenüber vom Yachthafen besichtigt werden. An den Sonntagen werden auch Spiele und eine Schnitzeljagd für Kinder organisiert.

Nicht verpassen: In den Sommermonaten findet jeden Mittwoch ein großer Käsemarkt statt, zu dem die Bauern der Umgebung die runden Laibe auch in kleinen Booten anliefern.

Selbstverständlich wird im Ort auch überall der gleichnamige Käse verkauft.

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