Archiv der Kategorie: törn.de

Start heute Nacht

So … da bin ich wieder bei Carpe Diem. Sie hat die Zwangspause gut überstanden und so musste ich heute nur ein paar Kleinigkeiten erledigen und einkaufen. Das ist in Norwegen immer ein Erlebnis, denn für eine gute Tüte Lebensmittel waren gleich mal 100 Euro fällig. Dafür war mein Platz mit gerade mal 9 Euro pro Tag ein echter Schnapper. Vielen Dank an Freddy und das ganze Hafenteam für eure Gastfreundschaft und Hilfe. Heute Nacht gegen elf will ich dann mit der Tide auch los. Ziel ist Vardø in etwa 50 Meilen Entfernung. Der Wind sollte mit 20 Knoten aus West gut passen. Ein paar Tage wird’s allerdings noch brauchen bis ich richtig angekommen bin. Es fühlt sich doch alles noch sehr komisch an. Auch wenn mein Papa kein wirklicher Seemann war, so fehlt er mir doch gerade an allen Ecken und Enden. Ich hoffe der Segelalltag wird’s bald richten. Also dann … es geht weiter. Ahoi.

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Start heute Nacht

So … da bin ich wieder bei Carpe Diem. Sie hat die Zwangspause gut überstanden und so musste ich heute nur ein paar Kleinigkeiten erledigen und einkaufen. Das ist in Norwegen immer ein Erlebnis, denn für eine gute Tüte Lebensmittel waren gleich mal 100 Euro fällig. Dafür war mein Platz mit gerade mal 9 Euro pro Tag ein echter Schnapper. Vielen Dank an Freddy und das ganze Hafenteam für eure Gastfreundschaft und Hilfe. Heute Nacht gegen elf will ich dann mit der Tide auch los. Ziel ist Vardø in etwa 50 Meilen Entfernung. Der Wind sollte mit 20 Knoten aus West gut passen. Ein paar Tage wird’s allerdings noch brauchen bis ich richtig angekommen bin. Es fühlt sich doch alles noch sehr komisch an. Auch wenn mein Papa kein wirklicher Seemann war, so fehlt er mir doch gerade an allen Ecken und Enden. Ich hoffe der Segelalltag wird’s bald richten. Also dann … es geht weiter. Ahoi.

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Start heute Nacht

So … da bin ich wieder bei Carpe Diem. Sie hat die Zwangspause gut überstanden und so musste ich heute nur ein paar Kleinigkeiten erledigen und einkaufen. Das ist in Norwegen immer ein Erlebnis, denn für eine gute Tüte Lebensmittel waren gleich mal 100 Euro fällig. Dafür war mein Platz mit gerade mal 9 Euro pro Tag ein echter Schnapper. Vielen Dank an Freddy und das ganze Hafenteam für eure Gastfreundschaft und Hilfe. Heute Nacht gegen elf will ich dann mit der Tide auch los. Ziel ist Vardø in etwa 50 Meilen Entfernung. Der Wind sollte mit 20 Knoten aus West gut passen. Ein paar Tage wird’s allerdings noch brauchen bis ich richtig angekommen bin. Es fühlt sich doch alles noch sehr komisch an. Auch wenn mein Papa kein wirklicher Seemann war, so fehlt er mir doch gerade an allen Ecken und Enden. Ich hoffe der Segelalltag wird’s bald richten. Also dann … es geht weiter. Ahoi.

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Die Sache mit dem U-Boot

Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Happen Film-Material von unserer bisherigen Reise um den Tiger. Diese mal gehts in das Weisse Meer, wo wir eine unerwartete Begegnung mit einem russischen U-Boot hatten. Ganz schön spannend …



Die Vorbereitungen für meine Rückreise nach Norwegen sind derweil so gut wie abgeschlossen. Mal schauen, wie es sich anfühlt wieder an Bord zu sein. Ihr hört von mir. Bis dahin. Ahoi !

Pläne

Hallo zusammen,
nach einigen Tagen des innehaltens, wird es Zeit, mal wieder ein paar Zeilen in den Blog zu schreiben. Noch immer sitze ich oft wie paralysiert da und kann nicht so recht begreifen, was sich in den letzten Tagen und Wochen alles abgespielt hat. Manchmal fühlt es sich fast an, als müsse ich plötzlich aufwachen, um mich irgendwo anders wiederzufinden und alles ist gut. Aber ich bin wach. Und so muss und will ich irgendwie weitermachen. Nicht zuletzt weil es im Leben nun mal so läuft und weil mein Papa das ohne Zweifel auch so für mich gewollt hätte. Dennoch fällt es schwer, in eine wie auch immer geartete Normalität zurückzukehren. Das Gefühl der Trauer und des Verlusts sitzt tief und nimmt mir oft jeglichen Antrieb, den ich ansonsten von mir kenne. Wie eine Bleiweste, die man imaginär trägt und die einen unendlich schwer und träge macht. Aber nicht nur der Tod meines Vaters und der schwere Abschied lasten gerade auf mir. Auch die sich zuletzt überschlagenden Ereignisse verursachen ein merkwürdig hohles Gefühl. Eben noch auf Carpe und in der russischen Barentsee, sitze ich plötzlich in einem Flugzeug und stehe nur wenige Stunden später zu Hause vor meiner Wohnungstür. Das alles passiert so schnell, dass mein Kopf nicht so richtig hinterherkommt. Dieser „Abstand“ zwischen dem was faktisch passiert und dem was im Bewusstsein ankommt und verarbeitet wird, ist nach wie vor groß; wird aber kleiner. Dabei helfen Partner und Familie, aber auch Freunde, Erinnerungen und die unglaublich große Aufmerksamkeit und Anteilnahme der vergangenen Tage. Dafür möchte ich mich bei allen von ganzem Herzen bedanken.

Wie geht es nun aber weiter ? Ich mache es kurz. Am 14. August werde ich zurück nach Norwegen reisen und versuchen, Carpe zurück nach Hause zu segeln. Ob und inwieweit ich auch diesen Teil des Törns weiter dokumentieren werde, weiß ich zur Zeit ehrlich gesagt noch nicht. Ich muß erst mal ankommen und schauen was geht. Denn der Gedanke, bald wieder auf Carpe und See zu sein ist noch ganz schön fremd.

Vielleicht hilft ja ein Blick in die vielen Bilder und Filmaufnahmen, die ich mit nach Hause gebracht habe. Auf bald ….

Bitte beachtet, dass ihr das 360 Grad Video nur dann richtig betrachten könnt, wenn ihr über einen aktuellen Browser verfügt bzw. die aktuelle Youtube App auf dem Tablet installiert ist. Wenn ihr nur ein verzerrtes Bild seht, wird das Video nicht ordnungsgemäß angezeigt. Die beste Qualität erhaltet ihr durch Auswahl der 4K Auflösung am PC bzw. HD in der App.

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Trauer

Leider mussten wir am Samstag für immer Abschied von unserem geliebten Papa nehmen. Ich bin sehr dankbar, dass ich es rechtzeitig nach Hause geschafft habe und wir so bis zuletzt bei ihm sein konnten. Dem Wunsch meines Papas entsprechend, werden wir versuchen Schmerz und Trauer schnell zu überwinden und ins Leben zurückzukehren. Danke auch für die vielen lieben Nachrichten und die große Anteilnahme.

Stand der Dinge

Nach einer zweitägigen Odyssee mit insgesamt 3 Flügen, einer Zugfahrt sowie weiteren 9 Stunden mit dem Auto, bin zurück in Koblenz. Carpe Diem liegt derweil hoffentlich wohlbehalten im kleinen Hafen von Kirkenes, wo ich nicht nur sehr freundlich empfangen wurde, sondern auch bis auf weiteres liegen kann und Hafenmeister Freddy sowie Stegnachbar Magnär nach dem Rechten schauen werden. Ungeachtet dessen ist klar, dass Carpe dort nicht unbegrenzt bleiben kann, denn Hafen und Fjord werden ab November/Dezember bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius zufrieren und die Steganlagen aus dem Wasser entfernt. Ein Landlager ist aufgrund der fehlenden Einrichtungen auch nur schwer bzw. gar nicht zu realisieren. Soweit zu den „Boots-Fakten“.

Meinem Vater geht es leider sehr sehr schlecht und eine Besserung ist nicht mehr zu erwarten. Noch vor wenigen Wochen lebte er – zwar angeschlagen – aber dennoch selbständig, und die seit Jahren bekannte Erkrankung schien relativ gut im Griff. Binnen kurzer Zeit hat sich das nun massiv verschlechtert und wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen. Das macht mich unendlich traurig und ich stehe gerade ganz schön ratlos da. Mir bleibt also nur, ihm so gut es geht zur Seite zu stehen, dass Notwendige zu organisieren und den weiteren Verlauf abzuwarten. An dieser Stelle meinen großen und aufrichtigen Dank an das Team des DRK Krankenhauses, aber insbesondere meinen Bruder und meine Schwester, die während meiner Abwesenheit viel geleistet haben. Auch bedanke ich mich noch einmal für die vielen guten Wünsche und Nachrichten, die mich in den letzten Tagen erreicht haben.

Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich in den kommenden Tagen immer wieder mal von den zurückliegenden Törn-Ereignissen berichten. Nicht aus falschem Pflichtgefühl, sondern weil es für mich eine willkommene Ablenkung ist und mir hilft, das Chaos im Kopf zu sortieren. Viele Grüße auch von Viktor, der seit gestern wieder arbeiten geht und versucht im Alltag anzukommen. Und lieber Viktor, auch an dieser Stelle noch einmal vielen vielen Dank für deine große Hilfe und dein Organisationstalent bei der Realisierung unserer abenteuerlichen Fahrt durch Russland. Ohne dich hätte ich das nicht geschafft. Ahoi .

Kirkenes

Ahoi und Takk aus Kirkenes/Norwegen. Auf die Minute 120 Stunden bzw. Genau 5 Tage waren wir unterwegs und haben dabei knapp 600 Seemeilen seit Archangelsk zurückgelegt. Der Schlag war nicht ohne. Erst Flaute dann viel Wind und Kälte in der Barentsee. Vor Murmansk dann viele Speergebiete aus denen wir vertrieben werden, dann später aber doch durchsegeln. Ansonsten wãren wir noch immer unterwegs. Auch hier viel Wind, ungewöhnlich steile und kurze Wellen. An der Grenze nochmal ein Besuch an Bord. Um 23.40 Uhr sind dann die Leinen fest. Zu Hause verschärft sich die Situation leider weiter. Von daher werde ich am Montag bis auf weiteres nach Deutschland fliegen. Auch Viktor reist nach Hause. Carpe hat solange einen Platz im kleinen Hafen gefunden. Ich bitte unn euer Verständnis, dass ich mich erst später ausführlicher melden werde. Vielen Dank auch für die vielen guten Wünsche die uns erreicht haben und auf bald.

Facebook Live-Video Barentsee

Murmansk

Vierter Seetag seit Archangelsk. Heute Nacht sehr kalt und viel Wind. Passieren heute Murmansk. Ankunft Kirkenes wohl morgen. All good & Ahoi.

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Barentsee

Flaute. Warten auf Wind. All good. Ahoi.

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Murphy`s Law

Wer sich heute vielleicht gewundert hat, warum unser Tracker zunächst den Aufbruch, dann aber unsere Rückkehr nach Archangelsk zeigt. Hier die Aufklärung:



Morgen nächster Versuch …