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Gesundheit & Ölzeug

Hallo zusammen, zunächst mal ein kurzes Update in Sachen Gesundheit. Der Heilungsprozess nach der Tumorentfernung vor knapp zwei Wochen verläuft bislang sehr gut. Die Narbe ist mittlerweile so gut wie schmerzfrei und scheint stabil zu sein. Auch die Untersuchung des entfernten Gewebes zeigt keinen Befund mehr. YES !! Ich hoffe nun, dass in der kommenden Woche die Fäden raus können und ich dann mal wieder nach Fehmarn fahren kann, um weiter an Carpe zu arbeiten. Dort gibt es nämlich noch eine ganze Menge zu erledigen. Außerdem habe ich eben eine Nachricht aus Moskau bekommen, dass Michael samt Funke auf dem Weg Richtung Schweiz sind. Auch dieses endlose Kapitel, sollte also in der kommenden Woche endlich zu einem erfolgreichen Abschluss kommen. Vorgestern gabs dann noch eine weitere schöne Überraschung. Denn in der Post lagen zwei Offshore Segelanzüge für Viktor und mich, die uns freundlicherweise von der Firma PARASAIL gesponsert wurden. Dafür noch einmal vielen Dank Alexander ! Wer das Parasail Ölzeug noch nicht kennt, dem sei es hiermit sehr ans Herz gelegt. Schon auf meinem Einhand-Törn um den Atlantik hat mir der Anzug beste Dienste erwiesen. Als „small Elephant mit Bauch“ ist es außerdem sehr erfreulich, dass Parasail einen Anzug in entsprechender Größe anbietet. Also dann .. es sieht wieder gut aus und ich bleibe am Ball. Ahoi !!

Sachen gibts ….

Gerade komme ich nach Hause und finde auf der Treppe ein schönes kleines Paket. Als ich es öffne, staune ich nicht schlecht. Denn darin befindet sich nicht nur eine Spende für Carpes Bordkasse, sondern auch eine außerordentlich liebe Genesungskarte und – täterättätäää – ein sogenanntes „Nutella-Auftau-Gerät“. „Ein was?“, wird sich jetzt so mancher fragen. Ein „Nutella-Auftau-Gerät“! Hintergrund ist der Running-Gag mit der stets steinhart geforenen Nuss-Nougat-Creme, während der frühen Tage meines Einhand-Atlantiktörns. Schon damals war der Absender ein treuer Fan und Begleiter und hat es sich nun nicht nehmen lassen, mir für die wahrscheinlich wieder nicht ganz milden Temperaturen im Nordmeer besagtes Set zu stiften. Aber Spaß beiseite. Eigentlich handelt es sich um einen Topf in dem nichts anbrennen kann (oder so ähnlich). Jedenfalls ein super Idee …. vielen Dank Christian !!   Hier übrigens das „alte“ Video von 2012, dass neben der Fahrt durch den NOK auch den morgendlichen Kampf mit dem Brotaufstrich dokumentiert :-). Ahoi !

Vega VG-304

Es ist vollbracht !! Seit heute bin ich (fast) stolzer Besitzer eines russischen Vega VG-304, einem Handfunkgerät speziell für die russischen Binnenfunk-Frequenzen. Am Ende hat dann plötzlich doch alles sehr schnell und unkompliziert geklappt. Schuld daran ist mein Facebook-Kontakt Michael. Seines Zeichens Schweizer und zur Zeit wohnhaft in Moskau. Er hat das mal eben in die Hand genommen und schon heute das Gerät geliefert bekommen. Klasse ! Der nächste Glücksfall ist, dass Michael in der kommenden Woche nach Europa reist und so auch den Transport der Funke übernehmen kann. Man muss eben nur die richtigen Leute kennen. DANKE Michael !! Heute war übrigens die erste Kontrolle nach der Tumor-OP in Bonn. Alles gut soweit, keine Entzündungen oder sonstige Komplikationen. Wenn`s so bleibt, sollte ich bald wieder fit sein und kann mich dem Tiger widmen. Ahoi !

Ein Tumor und ein Funkgerät

Ein Tumor und ein Funkgerät? Klingt komisch .. ist aber so. Also der Reihe nach. Wie schon im letzten Video mitgeteilt, war ich ja vor einiger Zeit wegen einer Routinekontrolle bei meinem Hautarzt. Der hat mir dabei ein kleines Knötchen entfernt und dies zur Sicherheit zur Gewebeuntersuchung eingeschickt. Als ich wenig später an der Ostsee war, um Carpe Diem zurück ins Wasser zu stellen, rappelte mein Telefon. Passenderweise kurz bevor Carpe an den Haken kam und ich für alles nen Kopf hatte, nur dafür nicht :-). Die Dame von der Hautarztpraxis teilte mir dann mit, ich solle sofort in die Praxis kommen, da der Befund nicht gut wäre. Mal eben sofort nach Koblenz fahren ging natürlich nicht. Also hielt ich eine kurze Rücksprache mit dem Doc, und siehe da: Das vermeintlich harmlose Knötchen war ein bösartiger Tumor und das umliegende Gewebe müsse aus Sicherheitsgründen weiträumig entfernt werden. Na prima …. Seither sind knapp 4 Wochen vergangen und ich sitze mit einer veritablen Narbe am linken Oberschenkel wieder zu Hause am PC. Erst gestern war die OP im Uniklinikum Bonn und bereits heute morgen durfte ich das Krankenhaus wieder verlassen. Das Bein zwickt und zwackt zwar noch etwas, aber im Großen und Ganzen ist die Sache wohl gut über die Bühne gegangen und auch die begleitenden Untersuchungen haben zu keinen besorgniserregenden Ergebnissen geführt. Puh .. da hab ich wohl hoffentlich nochmal Schwein gehabt. So eine Diagnose ist schon echt der Hammer. Nicht nur weil es ein ungewöhnlich seltenes Exemplar war, dass ich da am Bein hatte, sondern auch, weil es ein ganz schöner Unterschied ist, dass vom „hörensagen“ zu kennen oder unmittelbar selbst davon betroffen zu sein. Insoweit vielleicht auch eine lehrreiche Lektion. Nun gilt es, die nächsten 3-4 Wochen die Füße still zu halten, um die Wundheilung nicht zu gefährend und dann denke ich, dass ich mich wieder meinen Törnplanungen widmen kann. Nur gut, dass ich schon so früh mit allem angefangen habe und die meisten Dinge bereits eingetütet bzw. erledigt sind. Natürlich bleibt nach wie vor ein wenig Restunsicherheit, ob nun wirklich alles glatt läuft. Aber ich bleibe optimistisch und werde alles versuchen, um rechtzeitig fit zu sein. Vor allem, weil ich nun selbst immer mehr Bock auf den Trip habe :-). Ja und dann die Sache mit dem Funkgerät. Die entwickelt sich hier auch langsam zu einem Running-Gag. Gemeint ist damit übrigens nicht die normale Funke für den üblichen Seefunk, sondern ein spezielles Gerät, das wir für die russischen Binnenfrequenzen benötigen. Seit sage und schreibe 3 Monaten versuchen wir mittlerweile ein solches Gerät zu erstehen. Wer aber schon mal versucht hat etwas in Russland zu bestellen, der weiss ungefähr wovon ich rede. Erst haben wir Ewigkeiten niemanden geufnden, der uns ein solches Gerät nach Deutschland liefern kann oder will. Die meisten Anfragen versickerten gar irgendwo im russischen Nirvana. Nun hatten wir aber tatsächlich einen Händler gefunden, der „alles regeln“ wollte. Bis vorgestern, als er uns plötzlich absagte, da sich das Ganze für ihn nicht wirklich rentieren würde. Oh Mann … nix für schwache Nerven. Wir werden jetzt noch einen letzten Versuch starten. Ansonsten muss uns eben Vladimir – unser Sailrussia Agent in St. Petersburg – ein entsprechendes Gerät besorgen. Damit dürften allerdings „Puffpreise“ wieder garantiert sein :-). Also dann .. es bleibt – wie üblich – spannend. Abschliessend noch einmal meinen herzlichen Dank für all die vielen Guten Wünsche, Genesungs-Botschaften und Hilfsangebote. Das hat mich wirklich sehr gefreut und in der ein oder anderen etwas dunkleren Stunde geholfen. Ich bleibe am Ball …. logo :). Ahoi & Doswidanja !

Houston, wir haben ein Problem

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. So ist das scheinbar nicht nur beim Segeln, sondern auch im wahren Leben. Es gibt nämlich leider eine keine Hiobsbotschaft, über die ich hier kurz informieren möchte. Ahoi !





EDIT 22.03.2017:

Wow Leute. Seit gestern haben mich über hundert Mails, Nachrichten und Posts mit Guten Wünschen und Hilfsangeboten erreicht. Vielen vielen Dank dafür. Datt hilft ! Morgen gehts nach Bonn .. Ahoi!


EDIT 23.03.2017:

Jeden Tach watt Neues ;-). Komme gerade aus der Uni-Klinik in Bonn. Ein Top-Laden mit fähigen & obendrein netten Leuten. Also dann .. am kommenden Dienstag gehts unters Messer und Mittwoch kann ich wohl schon wieder nach Hause. Sieht gut aus. Ahoi!

Zurück ins Wasser II

Wie versprochen, hier noch ein paar Bilder & Eindrücke vom einkranen und den entsprechenden Vorbereitungen. Viel Spaß damit und Ahoi!



Wieder zu Hause …

So geschafft. Nach ungefähr 7 Stunden Freitags-Autobahn-Wahnsinn bin ich wieder gut in der Heimat gelandet. Es waren drei schöne, aber auch anstrengende Tage auf Fehmarn. Am Dienstag bei Nacht und Nebel hochgefahren und gleich mit den ersten Vorbereitungen angefangen. Dann ab in die Pension, gegessen und geschlafen. Mittwoch dann wieder früh raus und zunächst mit dem Mechaniker die neue Schraube installiert und anschliessend Antifouling gepinselt. Gestern – also Donnerstag – dann an den Kran und rein ins Wasser. Der Diesel ist gleich beim ersten Versuch angesprungen und auch das leicht geänderte Rigg (die Rollanlage wurde etwas gekürzt) passt wie angegossen aufs Deck. Nun liegt Carpe in Burgtiefe und wartet geduldig auf meine Rückkehr. Das – so hoffe ich – wird in zwei bis drei Wochen klappen. Denn leider muss ich mich vorher noch einer kleinen OP unterziehen. Dazu später aber noch mehr. Am Wochenende werde ich außerdem versuchen die gesammelten Filmschnipsel zu sichten und einen kurzen Clip zu schneiden. Wer Lust hat, kann Carpe übrigens auch live beobachten. Einfach auf das Bild klicken und schon öffnet sich das aktuelle Webcam-Bild aus Burgtiefe. Ahoi!

Es geht ins Wasser … hoffentlich

Am kommenden Donnerstag soll Carpe nach langem Winterschlaf endlich wieder ins Wasser kommen .. hoffentlich. Denn zuvor soll der neue Propeller montiert werden und auch ein neuer Unterwasseranstrich steht auf der to-do-Liste. Außerdem muss noch aufgeriggt werden, da ich über den Winter die Rollanlage habe kürzen lassen. Ich hoffe auch das haut alles soweit hin. Wer also in der Nähe ist also ruhig mal vorbeikommen und geschmierte Brote mitbringen :-). Die Kamera und auch die Drohne werde ich einpacken und berichten. Ahoi !  

UM DEN TIGER

So .. dann lasse ich mal die Katze aus dem Sack und gebe hiermit den offiziellen Startschuß für meine neue Segelreise „UM DEN TIGER“. Den neuen Blog zu dieser Reise findet ihr hier. Ich freue mich schon auf euer Feedback, Kommentare und was es da noch so alles gibt :-). Ahoi !



 
Hier gehts zum neuen Blog für „UM DEN TIGER“

 

Der Film – Jetzt downloaden !

Es ist soweit ! Ab sofort steht die komplette 6-teilige Törn.de Doku-Reihe zum Download bereit. Das komplette Bundle besteht aus 6 Hauptfilmen über meinen Einhand-Törn um den Atlantik sowie dessen Vorbereitung. Dazu gibt es reichlich Bonusmaterial zu den Themen „Technik & Ausrüstung auf der Carpe Diem„, „Die Route der Carpe Diem„, „Mit Guido & Carpe in der Karibik„, „Über die Biskaya“ und „Durch den Englischen Kanal nach Hause„. Insgesamt umfasst das Film-Bundle über 7 Stunden aufwändig gefilmtes HD-Material.

Zur Film-Vorschau – HIER KLICKEN


 

 
 
„Ehrlich, humorvoll und authentisch lässt uns der Einhandsegler an seinem großen Abenteuer teilhaben. Ein MUST-SEE für alle Segel-Fans (und solche die es werden wollen).“ [segel-filme.de]

Das Film-Bundle


Einhand um den Atlantik – Das KOMPLETT-Bundle
Über 7 Stunden Segel-Doku in 6 Teilen plus Bonusmaterial.

   
 

 

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Einhand- und Manöver-Tipps
90 Minuten aufwändig gefilmtes HD-Video mit allen wesentlichen Segel- und Hafenmanövern speziell aus der Sicht eines Einhandsegler.

     
 


Mit der MORIAN nach England
Mein neuer Film ist da !! In 75 Minuten Segel-Doku berichte ich über
meinen Törn mit Dirk, Mac und der MORIAN zu den Scilly Islands.

   
 

 

Das Buch zum Törn ist da !

 
Das lange Warten hat endlich ein Ende. Ab sofort könnt ihr auch das Buch zum Törn EINHAND UM DEN ATLANTIK im Buchhandel sowie online erwerben. Neben der Gebundenen Ausgabe gibt es natürlich auch ein Ebook. Ich hoffe es gefällt euch und würde mich über eine Rezension bei Amazon & Co freuen. Ahoi … Euer Guido

Gebundene Ausgabe





E-Book


Das E-Book ist bei segel-filme.de (EPUB, MOBI und PDF) und Amazon.de erhältlich.


 

Carpe`s Weg ins Winterlager

Moin zusammen,
als ich heute seit langer Zeit mal wieder die Kamera in der Hand hielt, habe ich doch tatsächlich noch ein paar Film-Schnipsel vom „Winterlager-Kranen“ gefunden. Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. Glück und Gesundheit inklusive :-). Ahoi !!