Kategorie: Stegfunk

Bauarbeiten am Afsluitdijk: Was passiert da gerade?

Die Stevinsschleuse in Den Oever ist bs Ende April gesperrt. Das haben viele Wassersportler zur Kenntnis genommen, nur der Grund ist nicht jedem klar. Der Afsluitdijk wird zukunftssicher gemacht. Das geschieht in mehreren Projekten. Als da wären:

  • Verstärkung des gesamten Deiches
  • Wartung der bestehenden Spuisluizen
  • Anlegen weiterer Spuisluizen in Den Oever
  • Anbringen von Hochwasserschutztoren vor den Schleusen in Kornwerderzand und Den Oever
  • Anlegen eines großen Pumpwerks in Den Oever
  • Anlegen eines Fischmigrationsflusses in Kornwerderzand

Verstärkung des Deiches

Der Deichkörper wird bis zu zwei Meter erhöht. Wattenseeseitig werden 75.000 Betonblöcke auf den Deichfuss gelegt. Diese sind jeder rund 6,5 Tonnen schwer und speziell geformt. Wie Legoblöcke verhaken sie sich ineinander. In Harlingen werden davon 100 Stück am Tag in einer eigens gebauten Fabrik gefertigt und per Schiff an den Deich gebracht. Fertigstellung: 2023

Wartung der bestehenden Spuisluizen

Spuien ist das ablaufenlassen von Wasser aus dem IJsselmeer ins Watt bei Niedrigwasser. Eine ausreichende „Spuikapazität“ ist sehr wichtig für den Wasserhaushalt. Darum müssen die bestehenden Spuisluizen gut funktionieren. Sie erhalten neue Tore und der Beton wird wo nötig repariert. Auch die Schleusen für die Schifffahrt werden bei der Gelegenheit renoviert. Fertigstellung: April 2021

Anlegen weiterer Spuisluizen

In Zukunft rechnen die Experten im Winter mit mehr Zufuhr von Wasser über die IJssel und aus Niederschlägen. Das Niederschlagswasser aus den nördlichen Provinzen wird zu großen Teilen ebenfalls über das IJsselmeer abgeführt (siehe Woudagemaal in Lemmer oder Pumpwerk in Stavoren). Darum musste die Spuikapazität erhöht werden. Hierzu werden in Den Oever acht weitere Tore eingebaut, durch die bei Niedrigwasser auf dem Watt Wasser aus dem IJsselmeer abgelassen werden kann. Achtung: Wer Den Oever vom Watt aus anläuft, muss auch bei auflaufendem Wasser mit Gegenstrom rechnen. Fertigstellung: Mitte 2021

Anbringen von Hochwasserschutztoren vor den Schleusen in Kornwerderzand und Den Oever

Um die eigentlichen Schleusentore vor der Last bei extremen Hochwasser besser zu schützen, werden außerhalb der Schleusen weitere schwere Schutztore angebracht. In Den Oever geschieht das direkt vor der Schleuse. Das Schutztor wird Teil des Komplexes. Es kann in zwei Minuten geschlossen werden. In Kornwerderzand ging das nicht, da das Dorf denkmalgeschützt ist. Hier wanderte das Schutztor vor den Brücken der A 7. Es wird dadurch 53 Meter lang. Zum schließen braucht es sieben Minuten. Fertigstellung: Beginn 2022

Anlegen eines Pumpwerks in Den Oever

Das Konzept des Spuiens ist an sich prima, solange das Wasser an der Wattenseeseite niedrig genug ist. Bei Sturm aus West oder Nordwest bleibt das Wasser jedoch auch bei Niedrigwasser im Watt hoch stehen. Die Folge: Spuien ist unmöglich. Daher baut man nun ein Pumpwerk in Den Oever. Seine drei Pumpen können pro Sekunde 235.000 Liter Wasser ins Watt befördern, egal wie hoch dort die Tide steht. Das Pumpwerk ist von der Kapazität etwa doppelt so groß wie das in Stavoren. Die für das Pumpen erforderliche Energie wird vor Ort aus Solarzellen gewonnen. Fertigstellung: April 2021

Anlegen eines Fischmigrationsflusses in Kornwerderzand

Viele Fische wandern zum Laichen vom Salz- ins Süsswasser. Ein Deich verhindert das jedoch. Und auch wenn die Spuisluizen offen stehen, ist die Strömung für manche Fischarten zu Stark, um hinein zu schwimmen. Die Artenvielfalt in den Gewässern stromaufwärts hat stark abgenommen. Dem will man mit dem neuen Bauwerk entgegenwirken. Natürlich ist solch ein innovatives Projekt auch ein Aushängeschild für den Niederländischen Wasserbausektor. Der Fluss besteht aus einem Einlass mit Vogelinsel wattseitig, einem Durchlass im Deich, sowie einem vier Kilometer langen, mäanderndem Delta ijsselmeerseitig. Dort wird es auch einen Steg geben, an dem Yachten anlegen können, die das Bauwerk besuchen wollen. Dort werden neben einem Besucherzentrum auch Wanderwege zur Verfügung stehen. Fertigstellung: 2023

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Bilderrätsel KW 50 – Wo ist es?

Mit einer ungewöhnlichen Perspektive kann man Stegfunk.de – Leser nicht in die Irre führen. Das Starteiland im Sneeker Meer haben viele von Euch erkannt. Glückwunsch! Im Sommer ist es immer trubelig dort, auf der einen Seite dampfen die Frachter lang, auf der anderen laufen oft Regatten. Eine Frittenbude gibt es, ebenso ein kaltes Bier und Duschen wie Toiletten. Kurzum: Eine tolle Destination. Übrigens ganz besonders zur Sneeker Woche, falls man es sehr, also wirklich sehr trubelig mag und einen Platz ergattern kann.

Auch in dieser Woche sind wir wieder in den Niederlanden unterwegs. Diesmal im Nebel. Wer dennoch erkennt, wo sich das Motiv befindet, der schreibt an [email protected] Viel Spaß!

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Boot Holland fällt aus – Boot Düsseldorf im April

Corona bringt mächtig Bewegung in die Messelandschaft. Die kleine aber feine Boot Holland, die sonst im Februar die sich langsam aber sicher näherende Saison ankündigte, muss 2021 entfallen. Die Macher der Messe sehen sich nicht in der Lage, eine für alle Beteiligten sichere Ausstellung durchzuführen. Gleichzeitig geben sie mit dem 9.-13. März 2022 schon den Termin für darauffolgede Veranstaltung bekannt. Also: Schon mal vormerken. boot-holland.nl/de

Die Boot in Düsseldorf geht einen anderen Weg. Messechef Petros Michelidakis: „Die Verschiebung der boot ins Frühjahr kommt dem Kauf- und Buchungsverhalten der Wassersportfreunde entgegen. Langfristige Urlaubs- oder Freizeitorganisation kann momentan nicht stattfinden. Die Klientel unserer Aussteller wird deshalb eine boot im April begrüßen, um sommerliche Wassersportaktivitäten planen zu können. Damit zeigt die boot ihre gewohnte Konstanz aber auch eine große Flexibilität und bietet der internationalen Wassersportbranche ihre gewohnt professionelle Informations- und Orderplattform.“ Die boot 2021 findet statt (wenn sie denn stattfindet) vom 17.-25. April 2021. www.boot.de

Für die Messen geht es ums Überleben: Eine Unterbrechung von einem Jahr, in dem Werften, Zubehörhersteller und Vercharterer, aber eben auch wir als Konsumenten feststellen, dass Angebot und Nachfrage in der Branche einander auch ohne teure Ausstellungen finden, mag weitreichende Konsequenzen haben. Vielen Ausstellern war die Vielzahl an Messen schon lange ein Dorn im Auge. Es wird sich zeigen, ob es nach Corona ein „Zurück zu alten Gewohnheiten“ übrhaupt geben wird, der ob sich komplett neue Wege etablieren, auf denen Kunden ihren Urlaub buchen, oder ihre Traumyacht finden.

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Bilderrätsel KW 49 – Wo ist es?

Zu kniffelig? Sloten, Enkhuizen, Zierikzee, Medemblik – alles war dabei. Das alles war es jedoch nicht in der letzten Woche. Stegfunk.de war in Harlingen. Im Noorderhaven genau genommen, einige von euch haben es erkannt. Es war an einem Freitagabend im Oktober. Dem letzten Freitag im Oktober. Denn an diesem Tag treffen sich dort gut 100 Yachten für das Nacht en Ontij Race, einer Regatta mit der perfekten Mischung aus Spaß und Ernst, aus Schwachsinn und Segeln, um am Samstag nach Terschelling zu regattieren. Dort wird dann erstmal ausführlich….nachbesprochen. Ja, OK, zugegeben: Es wird auch ein Bier auf zwei vertilgt. Zur Preisverleihung trifft man sich im Café Braskoer. 2020 fand das Rennen nicht statt, 2019 eiegntlich auch nicht. Sturm. Gefahren sind trotzdem einige Boote. Das war sehr schließlich sehr gemütlich auf Terschelling. Die Stegfunk.de – Redaktion war auch dort.

OK, weiter. Auch in dieser Woche gibt es natürlich ein neues Bilderrätsel. Wo ist es? Wer es weiß, schreibt an [email protected] Viel Spaß!

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Leser und ihr Heimathafen: Iselmar in Lemmer

Der Hafen Iselmar ist ein Hafen, der schon viele Jahre den Ruf hat, dass er teuer und elitär ist. Er ist aber preislich vergleichbar oder teilweise etwas günstiger als umliegende Häfen. Er bietet innerhalb des geschlossenen Bereichs Booten zwischen 20 Fuß und 38 Fuß sichere und geschützte Jahres- und Saisonliegeplätze. Größere und wirklich große Boote finden an der Außenseite im Stromkanal Platz. Zum Hafen gehört ein größeres Sporthotel mit Bar und Restaurant.

Niederländer und Deutsche halten sich die Waage bei den Liegeplatzinhabern und gehen sehr freundschaftlich miteinander um. Eben so, wie es sein soll.

Aus NRW ist der Hafen mit dem Auto in 2 ½ Stunden zu erreichen.

Um aufs IJsselmeer zu kommen, muß nach ca. 10 min. Motorfahrt durch die Princes Margietsluis. Aber auch binnen hat man bei Starkwind sehr gute Möglichkeiten die Friese Meere zu erkunden. Alle Ijsselmeerhäfen sind bequem mit einer Tagestour zu erreichen.

Im Sommer, bei passender Tide und gutem Wind, sind die Inseln Texel, Vlieland und Terschelling an einem Tag machbar (besser 2 Tage)

Wir liegen hier mittlerweile 10 Jahre und sind sehr zufrieden.

Das Hafenambiente und die Einrichtungen sind wirklich gut. Dauerlieger und auch Gastlieger können das kleine Schwimmbad, die Sauna und das Dampfbad kostenlos benutzen.

Die Sanitäreinrichtungen sind zwar nicht mehr ganz neu, aber überdurchschnittlich. Sie sind ganzjährig (allerdings im Winter nur mit halber Duschanzahl) geöffnet. Der Hafenmeister ist sehr freundlich und hilfsbereit. Er ist immer mobil, per Email und WhatsApp zu erreichen.

Freies WLAN ist zwar an jedem Steg vorhanden, aber nicht zum Streamen geeignet. Wetterberichte und Surfen sind aber ok. Strom und Wasser gibt es auf jedem Steg. Das Holz der Stege ist zwar schon etwas älter aber solide und wird gepflegt.

Zu Saisonbeginn und Saisonende veranstaltet der Hafen jedes Jahr ein Hafenfest mit Livemusik, bei dem der Gast nur Getränke bezahlen muß, das sehr große Themenbuffet ist kostenfrei. (Und Maurice singt, d. Red.)

Wir mögen den Hafen und nutzen die gute Infrastuktur von Lemmer, das vom Hafen in. ca. 5 min mit dem Rad zu erreichen ist.

Die freien (Jahres)Liegeplätze sind beschränkt. Es gibt eine Warteliste. Gastlieger sind aber immer willkommen.

www.iselmar.nl

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YouTube-Serie: Magic Carpet Sailing in Holland

Die Reise führt sie quer durch Frankreich und den Rhein hinab bis nach Kampen. Dort beginnt ihre Reise durch Holland. Jeden Freitag gibt es eine neue Episode, am 27.11. geht der Prolog online.

Den Kanal findet man hier. Die Texte sind auf Englisch, die Inhalte aber sehr liebevoll gefilmt und geschnitten. Musikalisch ist Maya auch und Aladino ist ein virtuoser Bootsbauer. Der Stegfunk.de -Redaktion gefallen die Videos seit jeher gut, jetzt kommen die beiden in unser Heimatreivier. Ideal gegen schwere Entzugserscheinungen im Winter, helfen die beiden durhc die trübe Zeit. Viel Spaß dabei!

 

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Stresstest für Friesische Gewässer

Dabei geht man von einem Anstieg des Meeresspiegels von 85 Zentimetern aus. Die Folge: Niederschlagswasser kann nicht mehr wie bislang über die Schleusen im Abschlusseich abgelassen werden, es muss in die Wattensee gepumpt werden. Das ist teuer.

Bei dem Test wurden sechs mögliche Szenarios, um auf die Veränderungen zu regieren, getestet. Die reichten von einer andauernden Anpassung des Pegels im friesischen Oberflächenwasser, über die Erhaltung des jetzigen Pegels mit dem Bau vieler neuer Pumpwerke bis hin zur Absenkung des Wasserspiegels in Friesland um etwa zwei Meter. Zum Glück wurde all das nur auf dem Papier, beziehungsweise im Computer geprüft, dennoch werden die Erkenntnisse bereits ab 2023 zu ersten Handlungen führen.

Neben der Verändeung des Seeniveaus sorgen auch trockene Sommer und sehr feuchte Winter für Probleme. Darauf muss die Wetterskip, also die Wasserschaft, die die Gewässer pflegt und verwaltet, reagieren. Wassersportler müssen sich zunächst keine Sorgen machen: Die Bedeutung des Wassertourismus für die Region wird in den Szenarien berücksichtigt.

Quelle: Omroep Fryslan

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Bilderrätsel KW 48 – Wo ist es?

Letzte Woche schauten wir auf den lange Jan in Middelburg. Die hübsche Stadt war Teil der Ostindischen Compagnie und als solche sehr wichtig im goldenen Jahrhundert. Den Reichtum aus der Zeit erkennt man auch heute noch im Statdkern. Keine Frage: Die Hauptstadt der Provinz Zeelnad ist immer eine Reise wert.

Und weiter: Auch heute sind wir wieder in den Niederlanden unterwegs. Aber wo? Wer es weiß schreibt an [email protected] Viel Spaß!

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Kollision zwischen Fähre und Frachter in Amsterdam

Zwei der Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht, die anderen beiden vor Ort behandelt.

Die Fähre war unterwegs von Buiksloterweg in Noord zum Hauptbahnhpf. Ein unbeleuchtetes Rundfahrtboot soll die Aufmerksamkeit des Fährskippers auf sich gezogen haben. Der hat dadurch das Binnenschiff, das dem IJ folgte, offenbar übersehen. Der Frachter trifft die Fähre an Steuerbord im Bugbereich. Beide Schiffe bleiben schwimmfähig. Der Sachschaden ist jedoch, besonders an der Fähre, erheblich.

Bilder des Unglücks und sogar ein Video gibt es hier.

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Restauranttipp: Da Roberto in Scharendijke

Die Lage ist schonmal vorzüglich. Ein Pavillion oben auf dem Deich mit Blick auf den Yachthafen und das Grevelinger Meer. Anlegen kann man in besagtem Hafen. Wenn man den Hafenmeister fragt, ob es während des Essens OK ist, kann man meist gratis liegen. Das ist fein. Dann die Begrüßung: Italienisch. Bißchen chaotisch (so bleibt der Service während des gesamten Besuchs), charmant, mit einem Lächeln. Dann kommt Brot mit Oliven auf den Tisch. Fein.

Die Karte: Typisch Italienisch, logisch bei einem Italiener. Aber es ist eben echt typisch. Carpaccio, Caprese, Vitello Tonato. Auch eine Burrata gibt es. Erwartbar. Aber: Es ist echt schmackhaft und nicht wie sonst schon mal irgendwie aus der Dose. Das passt. Tipp: Gemischte Vorspeisen für alle.

Pasta? Logisch, auch mit Zeugs aus dem Wasser drin. Gut. Ansonsten Fisch und Fleisch und eine Tageskarte. Da gibt´s dann auch mal frisches Seegetier aus der Gegend oder Trüffel (genau der Geschmack der Redaktion…). Die Karte ist nicht echt außergewöhnlich, aber was es gibt ist gut. Pasta auf den Punkt, ebenso Rind. Das hat uns echt gut geschmeckt.

Hmm: Pasta mit Trüffel. Gut und von der Tageskarte.

Und danach gab es -wieder erwartbar- typische Toetjes (Nachtische) aus Italien. Tipp: Affogato…hmmm.

Ach ja: Die Pizzen. Gab es bei uns nicht, die Nachbarn aber wurden damit versorgt und das sah gut aus. Reste gab es nicht, muss also geschmeckt haben.

Was ist das Besondere an Roberto? Roberto. Er verleiht mit seinem Team dem Laden einen italienischen Flair mitten in Zeeland in der Nähe des Massentourismus-Bungalowparks. Das Chaos ist landestypisch, die Kellner setzen sich mal mit an den Tisch, Kinder dürfen rumflitzen und nen Lutscher gibts nachher eh. Das macht Spaß.

Nicht so viel Spaß machen die Preise. Die sind heftig, sogar für Niederländische Verhältnisse. Wegen der scheinbar guten Zutaten und der tollen Location geht das aber in Ordnung. Man muss ja nicht jeden Tag hin.

Wer also mal einen Italienischen Moment im Zeelandurlaub sucht: Da Roberto in Scharendijke kann helfen.

www.da-roberto-trattoria.nl

EDIT: Die Redaktion war dort essen, hat sich nicht als solche zu erkennen gegeben und hat alle Speisen und Getränke voll bezahlt. Auch dieser Artikel wurde nicht vom Restaurant bezahlt.

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NL: Kameras kontrollieren auf Handy am Steuer

Eines von drei Unglücken ließe sich auf den Gebrauch eines Handys am Steuer zurückführen. Kontrollen durch Polizisten am Straßenrand lieferten zwar viele Treffer, seien aber sehr Personaläufwändig, so die Polizei.

Schlaues Kamerasystem, hohes Bußgeld für Handy am Steuer

Nun haben die Niederlande als eines der ersten Länder Europas ein neuartiges Kamerasystem im Einsatz, das in einem ganz speziellen Winkel Aufnahmen der Fahrer macht. Dadurch sind deren Hände und das Lenkrad zu sehen, nicht aber das Gesicht. Hält man nun das Handy in der Hand, so bekommt der Halter des Fahrzeuges direkt vom Centraal Justitieel Incasso Bureau, kurz CJIB (die mit den hübschen lila Umschlägen), Post mit einer Zahlungsaufforderung. Die enthält keine Fotos, die kann der Halter des Fahrzeuges beim CJIB anfragen. Das Bußgeld beträgt 240 Euro.

Erfolgreiche Testphase abgeschlossen

Kontrolliert werden alle Fahrzeuge, die unter den Kameras hindurch fahren, egal, ob Tagsüber oder Nachts. Unauffällige Fotos werden sofort gelöscht. Die Kameras sind mobil, sodass sie überall in den Niederlanden eingesetzt werden können. Derzeit sind zwei Kamerasysteme im Einsatz, es sollen aber zügig weitere Systeme angeschafft werden, da eine jetzt abgeschlossene Testphase sehr erfolgreich verlief. 400 Vergehen in sechs Stunden sprechen eine deutliche Sprache.

Bitte lesen Sie Stegfunk.de in Ruhe daheim oder an Bord, nicht aber am Steuer des Autos! Denn schlißleich, so sagt es auch die Polizei, sei das gemeinsame Ziel: Sicher ankommen!

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