Archiv der Kategorie: Stegfunk

Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 17.-19.7.20

Der Wochenüberblick über alles Relevante für den Wassersport in den Niederlanden zum Wochenende 17.-19.7.2020. Es ist kalt. Viel zu kalt. Alle hoffen auf besseres Wetter, während die Corona-Fallzahlen in Holland steigen

Wasserstrassen: Sperrungen wegen Corona gibt es nicht mehr, lediglich die Bedienzeiten können noch abweichen, etwa in der Provinz Groningen. Dort wird seit dem 29.6. von 9-17 Uhr bedient, so sagt es Vaarweginformatie. #Die Provinz Friesland meldet Arbeiten an den Brücken Oudeshouw, Spannenburg und Uitwellingerga auf dem Prinses Magriet Kanal. Sie werden in den nächsten Jahren erneuert, nun beginnen erste Arbeiten. Die können vom 20.-22.7. zu Wartezeiten führen # Die Ketelsluis ist am 20.7. tagsüber gesperrt #Die Wilheminaschleuse in Zaandam ist bis auf weiteres für die Freizeitschiffahrt gesperrt #Die Hebebrücke Boskop in der Staande Mast Route ist vom 17.-20.7. ganz gesperrt. Im Anschluss bis zum 10. August wird sie nur zu bestimmten Zeiten passend zur Bedienung der Brücke in Gouda geöffnet #Provinz Zeeland. Die Stationsbrug in Middelburg wird jeweils um 7:07/11:37/15:38/19:37 passend zum Durchgang der sogenannten „Blauwe Golf“ (Blockabfertigung ab Vlissingen) geöffnet #Die Schleusen von Maas, Wilhelminakanaal und Zuidwillemsvaart werden baw. seltener bedient. Die Ursache: Zu wenig Wasser (bei dem Wetter????!!!!???) das über die Maas in Maastricht angeführt wird, sodass niedrige Wasserstände durch Schleusenvorgänge entstehen können

Die Staande Mast Route ist also am Wochenende zu zwischen Amsterdam und Dordrecht. Ansonsten eher ruhig.

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus bei Redaktionsschluss nicht gemeldet.

Allgemein: Es ist immer empfehlenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Straßen an Land:

A 8 zwischen Amsterdam und Zaandam gesperrt bis zum 8. August

A4 Zoeterwoude Rijndijk bis Den Haag gesperrt von Freitag 22 Uhr bis Montag morgen 5 Uhr

Keine weiteren Sperrungen geplant.

Wetter:Zwischen einem Tief bei Island und einem Hochdruckausläufer des Azorenhochs über der Biskaya kommt kühle Luft vom Nordatlantik zu uns. Freitag bis Montag, sonnig meist trocken, einzelne Schauer, vorallem Samstags, aber um und unter 20°C, allgemein zu kalt. Wind meist westlich maximal 10 Knoten (3 Bft), in Böen bis zu 16 Knoten (4 Bft). Es bleibt zwar sonnig aber allgemein zu kalt.

Häfen:WCs und Duschen im ganzen Land geöffnet. Päckchenliegen in Stadthäfen, wie in Lemmer, Veere, Zierikzee oder Medemblik üblich, wird toleriert und teils sogar gefordert. Besucher müssen sich darauf einstellen, eventuell keinen Platz zu bekommen. Alternative dann: Ankern. Die Häfen der Watteninsel sind nur sehr eingeschränkt erreichbar. 200 Plätze stehen je nach Insel für Passanten zur Verfügung, das ist wenig. Voranmelden ist nicht mehr Pflicht, die E-Mails werden nicht mehr bearbeitet, wegen zu großen Andrangs. Generell: Es wird voll werden. Darauf sollten sich Wassersportler einstellen. Bevor man auf die Inseln fährt, lohnt es sich, die dortige Lage unter waddenhavens.nl zu checken

Tide: Harlingen und Roompot binnen

Besonderheiten: Einige lokale Ausbrüche von Corona, etwa in Goes. Die scheinen die Niederländer jedoch nicht zu besorgen, die Gesundheitsämter haben die Lage im Griff.

Events: Nee, erstmal immer noch nicht…und besser auch keines spontan draus machen im Hafen.

Generell gilt:

– 1,5 Meter Abstand halten!

– Belebte Orte meiden!

– Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben!

– Bei Fieber auch nur einer Person bleiben alle aus dem Hausstand zu Hause!

– Auf Schiffen gelten diese Regelungen

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Nimbus T8: Sicher – nicht langweilig

Advertorial: Die Marke Nimbus umgibt ein Nimbus. Solide, sicher, Schwedisch. Die Produktpalette teilt sich auf in Commuter, Coupés, Day Cruiser und Tender. Das Testboot ist die kleinste Vertreterin der Tender-Reihe, das T im Namen verrät es. Die soll schnelles und sicheres Fahren mit maximaler Funktionalität vereinen. Doch gelingt das?

Legt der Steuermann den Hebel auf den Tisch, sprintet die 8,15 Meter lange T8 in 20 Sekunden auf Tempo 80 km/h. Das ist beeindruckend. Der 300-PS Mercury Verado, die Topmotorisierung, durchfährt dabei vom flüsterleisen Säuseln bis zum kräftigen 89 db(a) Bariton alle Abstufungen maritimer Antriebsgeräusche. Wirklich unangenehm ist das nicht. Und es geht auch anders: Ein Knopfdruck auf dem Touchscreen und der Überwasserauspuff des V8-Außenborders öffnet sich. Dann wird der Motor sehr hörbar. Bei uns fällt die Wahl auf die leisere Variante.

Der große Motor lässt noch Raum zum Baden. Fein: Der Bügel zum ziehen von Tube oder Wakeboard

Fast schon erfreulich, ist die Tatsache, dass im Motor auch bei Vollgas nicht mal 100 Liter Benzin in der Stunde verschwinden. Angesichts der Leistung geht das völlig in Ordnung. Bei Vollgas stehen satte 84 km/h auf der Uhr. Dabei sind die serienmäßigen Zip-Wake Trimmklappen ausgeschaltet, die Automatik arbeitet nicht. Der Motor war leicht hochgetrimmt, der Tank halb voll. Das Schiff läuft dann wie auf Schienen, die Lenkung bleibt präzise, das Gefühl die T8 unter Kontrolle zu haben, ist sehr ausgeprägt. Das ist gut. Wer gerne weiter kommen will, als die 177 Kilometer bei Vollgas, die der 240 Liter fassende Tank abzüglich 15 Prozent Reserve hergibt, der reduziert die Drehzahl auf 4000 U/min. Dann sind 242 Kilometer drin. Die Nimbus reist dann mit knapp 50 km/h dahin.

Volle Kontrolle, viele Haltegriffe, gute Übersicht: Der Fahrstand der Nimbus

Genug etwa, um ohne Probleme die Überfahrt von IJmuiden nach England zu erledigen. Das würde man eher nicht tun, möglich ist es jedoch, wenngleich die CE-Entwurfskategorie C das nicht vorsieht. Die Marschgeschwindigkeit ist ideal, um die Fahreigenschaften zu erforschen. Zuerst werden heftige Schlangenlinien gefahren. Das ist für Rümpfe mit Gleitstufen oftmals ein Problem. Denn bei schnellen Richtungsänderungen bricht der Luftstrom unter dem Rumpf ab, wodurch ein abruptes (einseitiges) Abbremsen entsteht. Dieses Einhaken kann für gefährliche Situationen sorgen. Die Nimbus ließ sich jedoch durch nichts aus der Ruhe bringen. Ein Wegrutschen, kein Einhaken. Ein leichtes in die Kurve legen und volle Kontrolle. Das macht Spaß, denn die Sicherheit bleibt voll erhalten und gleichzeitig zaubert die Nimbus ein Lächeln aufs Gesicht des Steuermanns. Bei Volleinschlag bremst der Rumpf Back- wie Steuerbord ein wenig ab, legt sich auf die Backe und durchfährt die Kurve problemlos. Ventilieren am Prop? Nein, ist uns nicht gelungen. Auch beim Ausfahren aus der Kurve kein Zerren am Steuer oder Widerwillen. Kurzum: Der Rumpf ist wirklich sehr gelungen. Sicher ohne langweilig zu sein. Sportlich, souverän. Das macht Spaß.

Feine Liegefläche: Die Bänke achtern werden zum Treffpunkt von Sonnenanbetern

Dazu trägt sicher auch bei, dass die Sitzpositionen durchweg prima sind. Die beiden Stühle am Steuerstand sind fest und bequem, in Kurven geben sie guten Halt. Die Sitzbank achtern kommt mit hohen Lehnen (40 Zentimeter) und ausreichend langen Sitzflächen (46 Zentimeter). Mit wenigen Handgriffen wird die Bank zu einer Sonnenliege, die dann 1,48 mal 1,45 Meter misst. Hier liegt es sich gut, wenngleich eher vor Anker, denn in Fahrt. Vor der Kajüte auf dem Vorschiff ist eine Sitzgelegenheit für zwei realisiert. Auch dort lehnt man bequem. Allen gemein ist das hohe Gefühl an Sicherheit, das die Nimbus ausstrahlt. Handgriffe allerorten, tiefe und breite Gangbords und somit hohe Sülls. Das Gefällt, denn das Knie kann sich beim Weg über das Schiff nahezu überall anlehnen. Ebenso zu gefallen weiß das sogenannte T-Top. Das ist ein Dach mit getöntem Glaseinsatz, das über dem Fahrstand thront. Es sorgt gleichsam für Schatten im Cockpit und weitere Haltemöglichkeiten an seinen Ständerrohren. Mit einem Einsatz lässt sich ein durchsichtiges Verdeck zwischen Windschutzscheibe – vorbildlich mit Scheibenwischer, Wisch-Wasch-Anlage und Defrost-Düsen – mittels Reißverschluss einsetzen (Optional). Dann ist der Fahrstand durchaus gut vor Regen und Spritzwasser geschützt. Neben der Kommandozentrale geht es eine Stufe hinunter durch eine nur 44 Zentimeter weit öffnende Tür in die Kajüte. Das ist eng. Der Raum dahinter jedoch überrascht: Eine Koje mit satten 1,90 mal 1,70 Metern Liegefläche, ein kleines Waschbecken und sogar ein separater WC-Raum warten. Letzterer ist nicht groß, schon gar nicht hoch, aber er funktioniert. Wenn es also unbedingt sein muss, kann die Nimbus T8 auch ein Zuhause für zwei sein. Nicht für lange, aber nach dem Hafenfest oder bei einer Nacht vor Anker geht das. Die macht auch deshalb Spaß, da das Schiff mit einer elektrischen Winde ausgerüstet ist.

Die Nimbus T8 ist ein erstaunlich vielseitiges Boot. Trailerbar ist sie mit einem potenten Zugfahrzeug, das auch bei 3,5 Tonnen Gewicht am Haken noch nicht schlapp macht. Wer mit der T8 am Haken los will, muss sich jedoch zuvor über die Regeln zur Überbreite im angepeilten Revier informieren: Für den Transport auf der Straße ist sie mit 2,60 Metern genau 5 Zentimeter zu breit. Das Fazit: Übernachten ist möglich, ein WC gibt es, Wasserski kann sie und genug Raum an Deck zum Sonnenbaden ist ebenso vorhanden. Kurzum: Sehr vielseitig die Schwedin. Und die sicheren aber trotzdem agilen Fahreigenschaften sorgen jederzeit für Spaß auf dem Wasser. Der beginnt bei 92.000 Euro mit dem 200-PS-starken Motor. Sollen es 100 Pferde mehr sein, stehen 101.000 Euro zu Buche. Das Testboot kostet mit optionaler Heizung, Kissensets und diversen Navigationsgizmos 116.000 Euro. Da die Schwedin jedoch aus gutem Hause kommt und mithin sehr wertstabil ist, sind diese Zahlen zwar groß aber dennoch nachvollziehbar.

Zu bieziehen über de Vaart Yachting in Lelystad, die zudem noch Händler für die Marken Sealine, Paragon und Aquador sind.

Info zum Advertorial: Stegfunk.de hat die Nimbus T8 im Auftrage des Händlers de Vaart Yachting getestet. Beim Test hatten wir völlig freie Hand, alle Erkenntnisse konnten wir ohne Eingreifen des Händlers aufschreiben und wiedergeben.

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Bilderrätsel KW 29 – Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Wir sahen in der letzten Woche die Einfahrt ins Regattacentrum in Medemblik, im Rücken das Kasteel Radboud. Das haben nicht all zu viele von euch erkannt. Egal, es geht weiter: Auch in dieser Woche sind wir natürlich wieder in den Niederlanden unterwegs. Aber wo? Wenn Sie es erkennen, schreiben Sie uns unter [email protected] Viel Spaß beim raten.

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Die Urlaubs-Top-Tipps von und für Stegfunk.de-Leser

Sie sehen etwas Tolles, das ihnen gut gefällt? Sie wollen es anderen Holland-Wassersportlern mitteilen? Gerne! Schreiben Sie uns mit einem Foto und schon geht es hier online. Von uns für uns. Los geht´s: [email protected]

Dabei muss es nichts großes sein. Wenn es Sie erfreut, dann wird das bei anderen auch so sein. Ich fange mal an: Vor Sint Annaland liegen fünf gelbe Tonnen neben dem Fahrwasser. Dort kann man sich heranknoten und übernachten. Das Ganze ist gratis. Ein toller Service der Wassersportvereinigung. Die Wassertiefe beträgt rund 3 Meter bei LAT

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Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 10.-12.7.20

Der Wochenüberblick über alles Relevante für den Wassersport in den Niederlanden zum Wochenende 10.-12.7.2020. Das Wetter wird scheinbar endlich besser, die Sommerferien in NRW sind im Gange, noch ist es ruhig in NL.

Wasserstrassen: Sperrungen wegen Corona gibt es nicht mehr, lediglich die Bedienzeiten können noch abweichen, etwa in der Provinz Groningen. Dort wird seit dem 29.6. von 9-17 Uhr bedient, so sagt es Vaarweginformatie. #Die Provinz Friesland meldet Arbeiten an der Brücke Burgum am 12. Juli. Sie wird vormittags nicht bedient. Vorsicht beim Passieren # In (oder „op“) Urk wird ab dem 10. Juli die Zwolsebrug nicht bedient. Dies gilt bis auf weiteres #Die Wilheminaschleuse in Zaandam ist bis auf weiteres für die Freizeitschiffahrt gesperrt #Provinz Zeeland. Die Stationsbrug in Middelburg wird jeweils um 7:07/11:37/15:38/19:37 passend zum Durchgang der sogenannten „Blauwe Golf“ (Blockabfertigung ab Vlissingen) geöffnet #Die Schleusen von Maas, Wilhelminakanaal und Zuidwillemsvaart werden baw. seltener bedient. Die Ursache: Zu wenig Wasser das über die Maas in Maastricht angeführt wird, sodass niedrige Wasserstände durch Schleusenvorgänge entstehen können

Eine ruhige Woche mit wenigen Medungen, die bei Redaktionsschluss bekannt sind.

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus bei Redaktionsschluss nicht gemeldet.

Allgemein: Es ist immer empfehlenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Straßen an Land:

A 20 zwischen Kreuze Gouwe und Kreuz Terbregseplein ab Freiatg Abend 22 Uhr bis Sonntag Nacht geschlossen

A 8 zwischen Amsterdam und Zaandam gesperrt bis zum 8. August

A4 Zoetrewoude Rijndijk bis Den Haag gesperrt von Freitag 22 Uhr bis Montag morgen 5 Uhr

Keine weiteren Sperrungen geplant.

Wetter:Wetterbestimmend ist ein Hoch über Irland, an dessen Nordseite kühle Luft zu uns gelangt, das Hoch dehnt sich aus und nimmt auch Holland unter seine Fitiche. Freitag bis Montag, sonnig meist trocken aber um und unter 20°C, allgemein zu kalt. Wind umlaufend maximal 10 Knoten (3 Bft), in Böen bis zu 19 Knoten (5 Bft). Am Wochenende wieder besser. Zur Wochenmitte wartet die nächste Front.

Häfen:WCs und Duschen im ganzen Land geöffnet. Päckchenliegen in Stadthäfen, wie in Lemmer, Veere, Zierikzee oder Medemblik üblich, wird toleriert und teils sogar gefordert. Besucher müssen sich darauf einstellen, eventuell keinen Platz zu bekommen. Alternative dann: Ankern. Die Häfen der Watteninsel sind nur sehr eingeschränkt erreichbar. 200 Plätze stehen je nach Insel für Passanten zur Verfügung, das ist wenig. Voranmelden ist nicht mehr Pflicht, die E-Mails werden nicht mehr bearbeitet, wegen zu großen Andrangs. Generell: Es wird voll werden. Darauf sollten sich Wassersportler einstellen. Bevor man auf die Inseln fährt, lohnt es sich, die dortige Lage unter waddenhavens.nl zu checken

Tide: Harlingen und Roompot binnen

Besonderheiten: Keine. Oder doch? Das Wetter wird besser…

Events: Nee, erstmal immer noch nicht…und besser auch keines spontan draus machen im Hafen.

Generell gilt:

– 1,5 Meter Abstand halten!

– Belebte Orte meiden!

– Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben!

– Bei Fieber auch nur einer Person bleiben alle aus dem Hausstand zu Hause!

– Auf Schiffen gelten diese Regelungen

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Weniger Wasserpflanzen im Markermeer – Mähen verschoben

Weil das Fonteijkruid im Markermeer in diesem Jahr langsamer wächst und Wassersportler weniger Behinderungen durch Pflanzen melden, wird der Beginn der Mähsaison erst einmal verschoben. So wird das vorhandene Budget optimal genutzt

Die Stiftungen, die das Entfernen der Pflanzen koordinieren, wundern sich: Kaum Meldungen von Wassersportlern über Probleme mit Wasserpflanzen. „In anderen Jahren war das Wachstum jetzt schon intensiver, dieses Jahr wächst das Fonteijnkruid nicht so explosionsartig. Das ist neu für uns“, berichtet Gerdina Krijger vom Branchenverband Hiswa Recron und ergänzt: „Also beginnen wir später, um das Budget optimal zu nutzen“.

Wissenschaftler hatten damit gerechnet, dass sich das Problem mittelfristig von selbst erledigen könnte, weil das sogenannte Kranswier, ein bodendeckendes Kraut, das schnellwachsende Fonteijnkruid verdrängen könnte. Ob das geringere Wachstum in diesem Jahr bereits damit zu tun hat, ist derzeit noch unklar.

Wassersportler die sich über die Situation informieren oder Wasserpflanzen melden wollen, können das auf der Website waterplantmelder.nl tun.

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Bilderrätsel KW 28 – Wo ist es?

Jede Woche stellen wir ein Bilderrätsel online. Irgendwo in den Niederlanden ist dieser Ort. Wer als erster rät wo, gibt sich als Revierkenner preis. Also los: Mitraten!

Zierikzee. Das wussten viele von Euch. Einige glaubten auch zu wissen, was der Fotograf zuvor gegessen hatte. Kibbeling. Denn der ist da auf der Ecke besonders lecker. Auch in dieser Woche sind wir natürlich wieder in den iederlanden unterwegs. Aber wo? Wenn Sie es erkennen, schreiben Sie uns unter [email protected] Viel Spaß beim raten.

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Holland: Der Wassersport-Überblick zum Wochenende 3.-5.7.20

Der Wochenüberblick über alles Relevante für den Wassersport in den Niederlanden zum Wochenende 3.-5.7.2020. Das Wetter belibt durchwachsen, die Sommerferien in NRW sind im Gange, irgendwie Business as usual.

Wasserstrassen: Sperrungen wegen Corona gibt es nicht mehr, lediglich die Bedienzeiten können noch abweichen, etwa in der Provinz Groningen. Dort wird seit dem 29.6. von 9-19 Uhr bedient. #Die Provinz Friesland meldet Arbeiten an der Schleuse Terhorne am 6. Juli. Dort kann es zu maximal einer halben Stunde Aufenthalt kommen. Vorsicht beim Passieren #Die Wilheminaschleuse in Zaandam wird zweimal täglich von 7 bis 11 und 14.30 bis 18.30 Uhr bedient. # In IJmuiden ist am 8. Juli die Zuidersluis gesperrt. Sie wird üblicherweise für Yachten genutzt. Die müssen auf Anweisung auf andere Kammern ausweichen. # Provinz Zeeland: Vorankündigung: Der bewegliche Teil der Zeelandbrücke wird vom 6. bis 8. JULI geschlossen bleiben. Die Stationsbrug in Middelburg wird jeweils um 7:07/11:37/15:38/19:37 geöffnet. Die Zandkreekschleuse bleibt vom 9.7. 22 Uhr bis zum 10.7. 9 Uhr geschlossen #Die Schleusen von Maas, Wilhelminakanaal und Zuidwillemsvaart werden baw. seltener bedient. Die Ursache: Zu wenig Wasser das über die Maas in Maastricht angeführt wird, sodass niedrige Wasserstände durch Schleusenvorgänge entstehen können

Ab Ende der Woche kommen wieder Stewards auf einigen Schleusen zum Einsatz.

Sperrungen und besondere Behinderungen sind darüberhinaus bei Redaktionsschluss nicht gemeldet.

Allgemein: Es ist immer empfehlenswert, vor Fahrtantritt zu prüfen, ob die geplante Route Hindernisse enthält. Das geht am besten auf vaarweginformatie.nl

Straßen an Land:

A 20 zwischen Kreuze Gouwe und Kreuz Terbregseplein ab Freiatg Abend 22 Uhr bis Sonntag Nacht geschlossen

Keine weiteren Sperrungen geplant.

Wetter:Wetterbestimmend ist das Azorenhoch, an dessen Nordseite wärmere und feuchte Luft zu uns gelangt. Samstag und Sonntag noch teils sehr ergiebiger Regen, erst danach trockener. Wind SW bis W 15-20 Knoten (5 Bft), in Böen bis zu 36 Knoten (7-8 Bft) Temperaturen um und unter 20°C, allgemein zu kalt. Am Wochenende also noch Schietwetter, erst danach besser.

Häfen:WCs und Duschen im ganzen Land geöffnet. Päckchenliegen in Stadthäfen, wie in Lemmer, Veere, Zierikzee oder Medemblik üblich, wird toleriert und teils sogar gefordert. Besucher müssen sich darauf einstellen, eventuell keinen Platz zu bekommen. Alternative dann: Ankern. Die Häfen der Watteninsel sind nur sehr eingeschränkt erreichbar. 200 Plätze stehen je nach Insel für Passanten zur Verfügung, das ist wenig. Voranmelden ist nicht mehr Pflicht, die E-Mails werden nicht mehr bearbeitet, wegen zu großen Andrangs. Generell: Es wird voll werden. Darauf sollten sich Wassersportler einstellen. Bevor man auf die Inseln fährt, lohnt es sich, die dortige Lage unter waddenhavens.nl zu checken

Tide: Harlingen und Roompot binnen

Besonderheiten: Die Lockerungen halten an. Im Auto dürfen jetzt auch Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten ohne Mundschutz unterwegs sein. Der ÖPNV läuft ab dem 1. Juli wieder normal mit voller Kapazität. Wer nicht unbedingt muss, sollte Bus und Bahn jedoch möglichst meiden. Mundschutz bleibt dort weiterhin Pflicht.

Events: Nee, erstmal immer noch nicht…und besser auch keines spontan draus machen im Hafen.

Generell gilt:

– 1,5 Meter Abstand halten!

– Belebte Orte meiden!

– Bei Erkältungssymptomen zu Hause bleiben!

– Bei Fieber auch nur einer Person bleiben alle aus dem Hausstand zu Hause!

– Auf Schiffen gelten diese Regelungen

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Deutsches Binnenschiff rammt Brücke in Rotterdam

Die Willemsbrücke in Rotterdam ist eigentlich hoch genug. Nur wenn Hochwasser und und eine zu hohe Beladung zusammenkommen, dann passt das nicht mehr. So geschehen gestern. Einige Kontainer gingen zu Wasser und wurden geborgen. Der Schaden hält sich in Grenzen

Es passiert also auch den Profis: Ein Einschätzungsfehler führte offensichtlich zur Havarie. Die Kontainer sind dem Vernehmen nach leer, wodurch das Schiff höher im Wasser liegt, als bei voller Beladung. Die dritte Reihe über Deck war zuviel: Es krachte. Der Schiffsführer versuchte durch voll Achteraus das Schiff aus der misslichen Lage zu befreien. Bei Strom und Wind aufs Heck kein einfaches Unterfangen. Die Schifffahrt ist wieder freigegeben, Einschränkungen bestehen nicht. Ein Video des Vorfalls findet sich hier.

Durchfahrtshöhen von Brücken sind auf Gezeitengewässern in HAT angegeben. Das ist die höchste astronomische Tide. Weniger Durchfahrtshöhe ist demnach ohne Windeinfluss nicht zu erwarten.

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Grevelinger Meer: Tonnen verlegt vor Brouwershaven

Zuletzt lief eine Yacht im Anlauf zum Fahrwasser „Rede van Brouwershaven“ mit 1,90 Metern Tiefgang fest, obwohl dort ausreichend tiefes Wasser hätte sein sollen. Der Rijkswaterstaat vermutet ein Wrack und reagiert: Tonnen werden verlegt, die Gefahrenstelle liegt dann außerhalb des Fahrwassers

Zudem wird die Tonne RB 12a hinzugefügt. Es empfiehlt sich, in dem Bereich das Fahrwasser genau einzuhalten. Kartendiesntleister Navionics hat die Gefahrenstelle in seinen letzten Aktualisierungen bereits verarbeitet.

Die Bekanntmachung der Tonnenänderung des Rijkswaterstaat

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Meinung: Traditionsschiffe erhalten Unterstützung – Aber wie?

Die auf IJsselmeer und Wattensee fahrenden Schiffe der sogenannten braunen Flotte verkehren in finanziell in schwerem Wetter. Wegen Corona haben sie kaum Fahrten mit Gästen. Jetzt springt die Regierung ein. Mit einer fatalen Maßnahme

Kaum haben die Schipper vor Pampus demonstriert, springt Ministerin Cora van Nieuwenhuizen zur Hilfe. Die Skipper können Hilfen anfragen, ähnlich wie es sie für Unternehmer in Deutschland gibt. So weit, so gut. Weniger erfreulich für Gäste ist, dass die Skipper teure Abnahmen nun verschieben dürfen. Die Schiffe müssen regelmäßig auf ihre Sicherheit hin untersucht werden, um mit Gästen fahren zu dürfen. Nun wird die Möglichkeit geboten, um Kosten zu sparen, die Abhnahmen bis in den September zu verschieben.

Erst 2016 waren drei Menschen ums Leben gekommen, als im Hafen von Harlingen ein Mast brach, der die an Deck stehenden Mitglieder einer Deutschen Familie erschlug. Die Ursache war damals teils auch der nachlässige Umgang mit den erforderlichen Abnahmen für das Schiff. Eine Untersuchung brachte haarsträubende Zustände in der Flotte zu Tage.

Das Signal nun ist fatal: Ausgerechnet bei der Sicherheit darf jetzt gespart werden. Dabei müsste insbesondere die braune Flotte ihren Ruf wiederherstellen und für sorglosen Urlaub auf dem Wasser sorgen, mit mehr statt mit weniger Sicherheit. Stattdessen wird gelockert, bei den ohnehin von den Skippern immer noch als lästig empfundenen Abnahmen. Ein Hohn, sicher auch für die Familien der Opfer. So erhält man diese einzigartige Flotte sicher nicht am Leben.

 

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Eine App für Wetter und Gezeiten: Zeeweer

Wer in Holland auf dem Wasser unterwegs ist, der interessiert sich fürs Wetter. Zudem ist die Frage nach Hoch- und Niedrigwasser ganz entscheidend. Dabei hilft die App Zeeweer. Und sie kann noch mehr

Zunächst bietet die Anwendung ein Niederschlagsradar auf den ersten Blick. Das hilft für einen ersten Eindruck. Die Funktion verbirgt sich hinter dem Button „Radar“.

Das Niederschlagsradar gibt Auskunft über die IST-Situation

Bei „Live“ greift die App auf den Standort zu und gibt aktuelle Daten dafür aus. Inklusive Vorhersage, Luftdrucktrend und Gezeiten, sofern es sich um einen Gezeitenbereich handelt. Ganz unten, unter „Locatie instellen“ lässt sich zudem ein Ort aus einer langen Liste wählen, für den die Daten ausgegeben werden sollen.

Hier geht es zur Auswahlliste für den gewünschten Ort

Unter „Lijst“ gibt es einen Schnellüberblick über viele Orte und deren Wettergeschehen.

Für den schnellen Überblick

„Marifoon“ gibt den gedruckten Text der Meldungen der Küstenwache aus, inklusive Warnungen, sofern vorhanden.

Warnungen auf einen Blick

„Waarsch.“ zeigt nochmal optisch an, wenn es Warnungen gibt.

Soweit die Funktionen oben im Schirm. Die oben genannten Funktionen findet, wer unten im Schirm auf „Actueel“ klickt. Doch dort sind auch weitere Funktionen zu finden:

Unter „Verwachting“ gibt es die Punkte „Golf“ (Wellen), „Wind“ und „Nrsl.“ (Niederschlag). Sie werden für den zuvor selektierten Ort ausgegeben als Grafik. Das Ganze ist in drei- bzw. weiter in der Zukunft in sechs-Stunden-Schritten aufgelöst. Unter dem Punkt „DWD“ gibt es das Ganze auf einen Blick ergänzt um Isobaren.

Die Vorhersagen sind optisch gut verständlich aufgearbeitet

Das alles ist schon sehr fein aufbereitet und enthält eine Fülle an Informationen. Was die App aber wirklich stark macht, ist der Überblick über verschiedene Modelle und eine „Analyse“ dazu. Darin beschreiben die Macher der App die Entwicklung der verschiedenen Modelle und ob diese sich ähnlich oder verschieden entwickeln. Das gibt einen Eindruck von der Verlässlichkeit der Vorhersagen. Das ist aufgeiteilt in „Synop.“ für die aktuelle Situation und „Termijn“ für die nächsten Tage. Die Aussagen in diesen Rubriken haben bei mir übrigens völlig ausgereicht, um den Prüfer beim praktischen Teil des SSS in IJmuiden von meinen Wetterkenntnissen zu überzeugen – das nur so als Tipp…

Viel Text – der ist aber sehr aufschlussreich

Die Zeeweer App ist leider nur auf Niederländisch verfügbar, dennoch ist sie sehr hilfreich, da allein die grafische Aufbereitung schon eine Menge aussagt. Und es ist eine gute Gelegenheit, die eigenen Sprachfertigkeiten zu verbessern. Wie immer lohnt es sich, ein wenig Zeit in das Kennenlernen der Funktionen zu investieren, um bei Bedarf schnell damit arbeiten zu können.

Die App ist im App Store (3,49 Euro ohne Werbung) und im Google Play Store (Gratis mit Werbung und für 2,99 Euro ohne Werbung – Liebe Leser, ich habe kein Android Gerät, daher entnehme ich diese Angabe nicht meiner eigenen Recherche. Ist das so korrekt? Bitte gerne kurze Info an [email protected] – danke) verfügbar, also für IOS und Android.

 

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