Archiv der Kategorie: Luvgier

Wo sind denn bloß alle anderen ?

Es ist doch schon Mitte Mai !


Wetter gut, Alles gut

Vorbei an Hiddensee


 um das Kap Arkona


bis zu den Traumstränden der Tromper Wiek auf Rügen


Und wieder alleine im Hafen. Wo sind nur die anderen Segler?


Heimaturlaub und etwas Disziplin

Nach etwas Nachdenken und Googlen habe ich  mir am Samstag Heimaturlaub genehmigt. Es war klar, das ich bis Dienstag wind- und regenbedingt in Warnemünde festhängen werde. Google gab mir eine Fahrtzeit von 2h15 nach Hamburg an. Die Entscheidung fiel sehr leicht. Was soll ich hier 3 Tage regennass auf dem Boot abhängen? Ab Dänemark und Schweden ist diese Option nicht mehr drin…es war also sozusagen die letzte Chance, den doch sehr überstürzten Abschied nochmal ruhiger zu gestalten. Und auch ich fühlte mich irgendwie immer noch gestresst und getrieben. Das ist nun in den Tagen alles verschwunden und ich fühle mich gut gelaunt und hochmotiviert. Jetzt bin ich endlich in der richtigen Reisestimmung : ) Mit Bahn und Fähre ging es wieder zurück zum Boot und wie man sieht, zeigt sich auch die Sonne endlich wieder, der Wind hat sich immer noch nicht so richtig beruhigt, aber ich brauche ja andererseits auch genug Antrieb für die nun etwas längeren Strecken.
Wie man sieht, sieht man auch endlich wieder etwas blauen Himmel. Jetzt macht mir auch endlich die Einsamkeit nichts mehr aus, habe ich doch hier meine Freunde unter Robben und Vögeln.
Die Häfen sind alle noch extrem leer, ich glaube ich  bin der Einzige der an Bord übernachtet.
Und noch etwas ist mir bewusst geworden: Urlaub habe ich nachher in den ruhigen Fahrwassern der Schären. Die jetzt anstehenden Strecken sind kein Spaß und nicht zu unterschätzen, vor allem da ich zunächst noch alleine segel. Die ersten Mitsegler haben ihre Termine noch einmal nach hinten verschoben. Von daher lege ich mir jetzt zunächst eine recht strenge Disziplin auf, was die Vorbereitung des Törns und der Verpflegung, die Navigation, das morgendliche Aufstehen und meine körperliche Fitness angeht. Da mache ich jetzt erst einmal keine halben Sachen…Freizeit ist abends im Hafen!!! Auch habe ich alles noch einmal ordentlich verstaut und alle kleinen Dinge sofort repariert. Mein Plan ist es jetzt über Südschweden nach Bornholm zu segeln. Alles unbekannte Gewässer mit vielen Verkehrstrennungsgebieten und großen Schiffen. Von daher jetzt erstmal: Disziplin Matrose Aktoprak!!!

Logbuch – Sonntag, den 11. Mai 2014

Standort: Warnemünde Position 54° 10′ 35″ N 012° 6′ 28″ O Datum: 11.5.2014 19:25h Wind: 4 Bft, SW 13°C, Regen
– Die ersten Tage waren aufregend, fordernd und sehr abwechslungsreich. Wetter, Wind und Stimmung sind gleichermaßen wechselhaft. Von Wendtorf ging es zunächst in einem langen Törn nach Burgstaaken auf Fehmarn. Es fing windig an und endete dann mit totaler Flaute und Motorfahrt. Der erste richtige Törn nach allem Packen und vorbereiten…sehr merkwürdig mit einmal Ruhe und Zeit zu haben! Habe erstmal noch alles weiter eingepackt und eingerichtet, die neue Schlösser angebracht und noch ein paar Kleinigkeiten geflickt, da ich noch nicht soweit bin einfach nur herumzusitzen zu können. Als dann die Sonne unterging und ich dieses Bild vor Augen hatte…
…konnte ich nur glücklich lächeln und mich auf kommenden Wochen und Monate freuen. Die Fahrt wurde aber noch sehr lang. Nach der Fehmarnsundbrücke gilt es einem Fahrwasser mit unbeleuchteten Tonnen zu folgen. Die waren in der Dunkelheit nicht zu erkennen. Ich bin also nach meinem Plotter (GPS) gefahren um dort den Tonnen entsprechend auszuweichen. Als ich dann irgendwann doch im Dunkeln eine grüne Tonne gesehen habe, die allerdings dort nicht verzeichnet war und ich mich auf der roten Seite des Fahrwassers wähnte, wurde mir bewusst, das entweder mein GPS spinnt oder sich die Positionen der Tonnen verändert haben. (Hinterher stellte sich heraus, das eine GPS App diesen Fehler verursacht hat und nach Deinstallation und Neustart wieder alles passte…). Ich bin dann also aus dem Fahrwasser heraus, da die Gefahr gegen eine Tonne zu fahren größer war, als im Fehmarnsund aufzulaufen. Trotzdem, kein schönes Gefühl!! Zumal nun auch die Einfahrt nach Burgstaaken gefährdet war. Denn hier liegen jede Menge unbefeuerte Tonnen herum, und abseits davon wird es schnell flach. Aber nützt ja nichts, die Einfahrt ist neben der Tonnen mit Leit- und Richtfeuern markiert, auf die ich mich nun verlassen musste. Ein Richtfeuer sieht so aus…
 …man muss so fahren, das die beiden Lichter genau übereinander stehen, dann stimmt der Kurs. Ich bin also auf 2 Knoten Fahrt herunter, damit die Folge eines Rammings nicht so schlimm wären und habe mich langsam in den Hafen geschlichen. Auf dem Weg konnte ich maximal 5 Tonnen sehen, am nächsten Morgen dann jede Menge. Zum Glück nichts passiert, allerdings konnte ich erst um 1:30h festmachen und war dementsprechend platt.
Nach einer kurzen Nacht ging es dann mit schlechten Wetterprognosen aber überwiegend Sonne weiter Richtung McPomm. Windstärke und Richtung sowie die Wellenrichtung wechselten alle 20 Minuten, so das es ein sehr arbeitsreicher Segeltag wurde. Aufgrund der hohen Welle und Schaukelei ohne warmes Essen oder längere Pausen. Zum Ende hin frischte der Wind immer mehr auf und die Welle wurde sehr hoch und kam direkt von der Seite….eine sehr, sehr anstrengende Schaukelei!! Ich war dementsprechend froh gegen 1900h dann endlich in Kühlungsborn festmachen zu können. Fast unnötig zu sagen, das der Wind 15 Minuten nach Einlaufen dann sofort eingeschlafen ist : ( Trotzdem war ich froh über die vielen bereits ersegelten Meilen und das sichere Gefühl was mir mein dickes Boot auch bei der hohen Welle gibt. Zusammen mit den Strecktauen und Gurten ist das alles absolut machbar, wenn man nur umsichtig und ruhig bleibt.
 Kühlungsborn Yachthafen
Am nächsten Tag ging es dann nach Warnemünde…ein Katzensprung. Nur beim Anlegemanöver wurde es sehr böig und ich brauchte drei Versuche um das Boot in die Box zu donnern, da ich den Bug im Wind haben wollte um es nicht ins Schott regnen zu lassen. Nun hat eine Lampe im Hafen eine kleine Beule, aber es hat ja keiner gesehen. Der Yachthafen Hohe Düne ist zwar neu aus dem Boden gestampft, aber auf seine Art irgendwie auch ganz gemütlich. Was auch gut war, denn nun folgte tagelang Regen und viel Wind mit Warnung vor Sturmböen. Nicht das Wetter, was ich für meinen Weg nach Rügen und die wenigen Häfen auf dem Weg dahin (einer!) gebrauchen konnte.
 Das Boot bleibt daher bis Dienstag in Warnemünde. Dann soll sich das Wetter endlich bessern (ich kann mich an keinen so schlechten Mai erinnern, wie dieses Jahr), und auch der Wind etwas moderater werden. Ich habe nun aber beschlossen, meinem ersten Plan zu folgen, siehe hier…
 …und via Dänemark (Klintholm) und Südschweden nach Bornholm zu fahren und Rügen auszulassen. Zunächst sind noch westliche Winde angesagt…also perfekt für den Weg nach Norden. Ab Donnerstag wird es dann schwach windig und umlaufend, also schwer bestimmbar. Da möchte ich auf dem Weg nach Bornholm nicht verhungern und bin in Südschweden mit der größeren Häfendichte sicher besser aufgehoben und spontaner. Und der Sprung nach Bornholm ist dann auch Einhand nicht mehr so dramatisch. Na mal sehen, ob das Wetter meine Pläne versteht….
Fazit: Es ist absolut großartig endlich unterwegs zu sein und nicht mehr planen zu müssen. Der Regen hat mir jedoch teils schon ganz schön die Stimmung vermiest. An Bord ist alles kalt und klamm, an einer Stelle tropft es sogar in meinen Kleiderschrank. Und der Abschied und das plötzliche tatenlose Alleinesein machen mir noch schwer zu schaffen. Aber wenn ich in Skaninavien bin und die Sonne wieder scheint wird alles besser!!

The Sailing Bassman – Episode 8 – Abschied und Leinen los

In Folge 8 berichte ich vom Abschied und von den ersten Segeltagen. Der Spaß steht zunächst noch etwas im Hintergrund; ich möchte erst einmal ein paar Meilen machen um auch wirklich das Gefühl zu haben unterwegs zu sein. Ausserdem herrschen momentan südliche und westliche Winde vor. Nicht gut für das Wetter, aber sie wehen mich in die richtige Richtung; da nehme ich den Regen gerne in Kauf. Trotzdem jammere ich über den nie passenden Wind, habe allerdings auch zufriedene und glückliche Momente; und bereits sehr viele Meilen hinter mich gebracht!! Von Kiel ging es über Fehmarn nach Kühlungsborn und Warnemünde. Morgen ist daher erst einmal ein Tag Pause bevor ich mich auf den Weg nach Rügen mache! Die meisten Dinge sind noch eingepackt, da ich ausser Segeln nichts gemacht habe…das wird sich morgen ändern.


Ein Bild statt Worte


Grüsse aus Warnemünde

So sind nur Motorbootfahrer…


Noch 17 Stunden bis zur Abreise…

…und Hektik überall.
Die Motorradsaison ist zu Ende, die Schlauchbootsaison hat begonnen!! Ich bin gerade eben vom Zahnarzt gekommen um noch einmal vorbeugend tätig zu werden. Er ist ebenfalls Segler und war natürlich begeistert und hat sich (angeblich) daher extra Mühe gegeben. Der halbe Flur steht noch voll mit Sachen, die irgendwie an Bord müssen.
Das Auto ist voll bis unters Dach mit Einkäufen…und immer noch fallen mir neue Dinge ein. Luftdurchlässiges Steckschott mit Fliegengitter, Fliegengitter für die Luken, Mückenspray, Töpfe, Dosenöffner, Schärennägel, Grillanzünder usw. und so fort….das wird sich wohl erst alles unterwegs zurechtkaufen!! An Bord ist es nun auch soweit segelfertig und eingerichtet. Wo alle Sachen jetzt noch hinsollen ist mir ein Rätsel…aber irgendwie geht das auch noch.
Der letzte Probetörn nach Kiel-Wendtof war auch einmalig schön. In diesen Stunden ist es eigentlich erst bei mir angekommen, das ich diesmal nicht der bin, von dem ich lese, sondern der, der erzählt!! Mein Traum wird nun wirklich wahr…das ist so groß!! Oder Pyramid, wie Olli sagen würde : ) Bisher war es immer noch ein Traum, der erarbeitet werden wollte. Jetzt beginnt das Leben des Traums : ))))))))) Wird sicher merkwürdig morgen die Leinen loszuwerfen und Merih an Land zurückzulassen, aber das Abenteuer ruft. Ich habe gerade die Memoiren von Wilfried Erdmann gelesen, und nach den ersten 5 Seiten war mir wieder klar warum ich das alles mache…. Also dann…auf gehts!!

Abschiedsparty

Heute war nun Abschiedsfeier im Olympischen Feuer in der Schanze. Danke an alle die tollen Freunde die dort waren und mir von Schutzengel über Kekse, Kerzen, Notfallset, Wodka, Literatur so viele Dinge für unterwegs mitgebracht haben. Damit hatte ich nicht gerechnet und mich umso mehr gefreut. Es war sehr schön euch alle noch einmal zusammen zu sehen!! Es geht nun endlich wirklich los…
 
 







The Sailing Bassman – Episode 7 – Zwei Lurche gehen segeln

Die Folge 7 möchte ich einem neuem Begleiter auf der Reise widmen. Da sich mein Kontrabass als zu groß für das Boot erwiesen hat, habe ich lange nach einem Ersatz gesucht und ihn nun in Lizzy (zu deutsch: Lurchi) gefunden. Von daher richtet sich diese Folge an alle (Kontra-) Bassisten, die ebenfalls einen kleinen und handlichen Ersatz für ihr Instrument suchen. Und nebenbei ist bei dem Dreh auch noch ein toller Song entstanden!!
Credits: Black Tie
Merih Aktoprak – Piano
Oliver Steinwede – Drums
John Barron – Vocals
Credits: (The Ballad of the) Sailing Bassman
Merih Aktoprak – Piano
Fabian Olk – Drums
Jürgen Gleba – Guitars
Dara McNamara – Vocals

Die letzten Tage vor der Abreise

Die letzten Wochen waren eigentlich nur davon bestimmt das Boot reisefertig zu bekommen. Nun ist es endlich, und zum Glück rechtzeitig, soweit. Gestern war das letzte Probesegeln auf der Kieler Förde bei allerbestem Segelwetter. Hier mal ein kurzer Eindruck:
So kann der Sommer gerne bleiben. Wind 3-4 und sonnig : ) Das Probedieseln war auch erfolgreich, 1,5 Stunden nonstop bei 2.500 U/min und 4,5kn. Keine Geräusche oder Übertemperatur. Damit kann ich leben. Seit ich die Ladekontrolllampe überbrückt habe, funktioniert auch der Sterling Ladestromverteiler. Die Bilgepumpe ist auch repariert und nun (auch wenn ich es kaum glauben kann) ist alles fertig!!!!!!! (naja ein paar Kleinigkeiten noch, dann können wir auftauchen,,,Zitat aus „Das Boot“) Gestern habe ich dann noch einen letzten Anstrich auf das Deck aufgebracht um es endgültig zu versiegeln und dann staubgesaugt und die ersten Sachen verstaut, eine Kühlbox montiert. Sogar alles ordentlich notiert, damit ich es unter den Polstern wiederfinde. Eigentlich ist das Boot schon voll, nun kommen aber noch Instrumente, Aussenborder und Schlauchboot, sowie alle Klamotten und Karten und Bücher und Lebensmittel dazu. So richtig weiß ich noch nicht, wie das jemals funktionieren soll….
Nun bin ich noch 4-5 Tage zuhause um auch hier den Absprung zu finden und nnoch viele Dinge zu Ende zu bringen. Meine Frau Merih ist zur Zeit in Japan. Sie ist nun gerade mal 4 Tage weg und fehlt mir wie verrückt. Liegt es eventuell daran das ich zuhause bin und sie unterwegs, statt anderherum? So sind die 6 Monate Trennung für mich gerade sehr schwer vorstellbar. Ich denke das wird der härteste Teil der Reise… Durch die Vorbereitungen fühle ich mich mittlerweile extrem ausgebrannt und werde wohl in dem ersten erreichten Hafen erst einmal 4 Tage Pause machen um wieder runterzukommen.

Logbuch – Freitag, den 25. April 2014




Standort: Kiel
Position 54° 20,3″ N 010° 09,5″ O
Datum: 25.4.2014 10:25h
Wind: 4 Bft, O
14°C,sonnig

– Ich habe „La Mer“ nun zur endgültigen Ausrüstung nach Kiel gesegelt…das ist für mich von der Fahrerei her am einfachsten. In 45 Minuten bin ich am Boot, statt wie bisher in zwei Stunden. Die Überführungsfahrt war katastrophal. Wind der Stärke 6 und viel Welle haben meine Frau die Seekrankheit entdecken lassen, dann ist auch noch die Grossschot aus der Halterung gerissen und weitere kleine Defekte sind aufgetreten. Nach dem Winterlager ist ja immer noch alles nicht wieder an seinem Platz und praxiserprobt, bei so einem Törn mit Wind und Welle wirkt sich das natürlich mehr aus, als bei einer Kaffeefahrt. 
– Der Diesel läuft wieder. Alle Kraftstofffilter sind neu, Kompression und Düsen wurden als gut bewertet…eine große Sorge weniger. Bei 3.000 Umdrehungen und Last (gegenan Heiligenhafen) waren aber nun Vibrationen und Geräusche aus dem Wellenbereich zu hören…na mal abwarten.
– Es gab Zuwachs in der Instrumentenfamilie. Zunächst einmal ein CASIO CTK-6250. Es wird mir als Einspielkeyboard und Ideengeber dienen. Klänge, Rhythmen und MIDI an Bord, das alles auch batteriebetrieben und mit einem kräftigen Lautsprechersystem als Abhöre. Zusammen mit meinem Laptop und Cubase 7 habe ich somit eine echte Projektstudioumgebung. Da das Keyboard aber auch selbst auf 32 Spuren MIDI Recording macht (mit Mixer und allem) kann ich aber sogar unabhängig vom Laptop Ideen ausarbeiten. Dazu leicht und recht klein…..für mich also ideal!!



– Dann kam neulich der kleine Lizzy, der mir als Ersatz für meinen Kontrabass dienen wird. Klein, handlich und mit tollem Sound. Meine Erwartungen wurden sogar weit übertroffen, klanglich ist er so dicht am Kontrabass wie es nur geht, nur die Dimensionen sind spieltechnisch noch ungewohnt. Keine großen Kräfte und weite Wege sind notwendig, er macht einfach Spaß!!



– Den Lizzy sowie mein Studiosetup werde ich in Kürze dann in einem Video demonstrieren. Es war die letzten Tage einfach keine Zeit für viel Video und Blogarbeit…das Boot geht eindeutig vor, sonst würde es ja keine Reise geben.
– Es gibt einfach so viele Dinge, an die man denken muss. Ich habe nun alle Seekarten und Handbücher zusammen, die Bordapotheke ist bestückt, Rezept- und Kochbücher sind am Start, Musik und Bücher für die Reise, Klamotten, warme und regendichte Kleidung, Bettdecken und Kissen….ich könnte stundenlang so weiter machen. Ich werde nun am ersten Mai auf das Boot ziehen, da ich nur dort merke was noch fehlt, und dann dort die Rückkehr meiner Frau aus Japan abwarten. Am 6.5. wird es dann Richtung Osten Kurs Rügen gehen.