Archiv der Kategorie: SY Marlin

Wird Kosmetik überbewertet?

{Time:19:13:00}
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{Title:Wird Kosmetik überbewertet?}

Wie alt kann eine Seekuh werden

Es ist nach meiner Meinung der beste Aussenborder der jemals entwickelt wurde. Ob nun Thoatsu, Yamaha oder Mercury. Nach all den Jahren sieht man es ihnen wirklich nicht mehr an. Sie sind günstig, unglaublich leicht, sparsam und einfach nicht kaputt zu bekommen. Das ist nicht unsere Seekuh. Das würde im Charterbetrieb nun wirklich nicht gehen. Aber auch an unserem Aludinghy mit 150kg hängt eine 3 PS Seekuh und schippert problemlos sechs Personen mit Einkäufen vom Dinghydock bis zur Badeplattform. Bei Regen, bei Schnee, bei Gewitter, am Tag und Nachts mit Headlamp. Springt die Seekuh nicht an, ist Regenwasser im Vergaser. Eine kleine Schraube und 60 Sekunden später ist das Wasser gelenzt. Meist hält der Impeller und die Zündkerze länger als der Rest. Glaub mir. So eine Seekuh wird nicht geklaut.

Ich habe heute den Monte Verde bestiegen. So wie es meine Art ist, habe ich mir einen Roller dazu gemietet, anstatt in der Hitze die 750 Meter bis in die Wolken zu wandern. Wunderschön ist der Osten der Insel. Den habe ich mir für morgen aufbewahrt. Ich habe tatsächlich Wochenende.


Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 52 Martinique – Antigua 02.03.2019 – 14.03.2019
CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
CREW 54 Martinique – Grenada 06.04.2019 – 18.04.2019
CREW 55 Grenada – Antigua 27.04.2019 – 09.05.2019
CREW 56 Antigua – Bermudas 11.05.2019 – 23.05.2019
CREW 57 Bermudas – Azoren 01.06.2019 – 20.06.2019

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Sonar Chart Live

{Time:21:13:00}
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Im Bildschirmwald

Ich muss zugeben, ich habe heute noch nicht einmal das Dinghy ins Wasser gelassen, somit meine Büro und Wohnzimmer MARLIN auch noch nicht verlassen. Zum einen hält mich die Passageplanung ab 2019 fest im Bann, zum anderen hat mich doch eine kleine Sache beim Navigieren, mit der doch sehr nützlichen NAVIONICS App immer schon gestört. Für die Besitzer von teuren Markengeräten wie B&G und Konsortien kann sich das Tablet via WiFi mit deren Hotspot verbinden und die Wassertiefe anzeigen und diese sogar speichern und eigene Sonarcharts erzeugen von dem Gebiet über das man gefahren ist und diese auf dem Gerät abspeichern. Auch eine Weitergabe für andere Benutzer von Sonarcharts über das Internet lässt so immer bessere und verlässlichere Karten entstehen. Zumindest theoretisch.

Unsere gemessene Wassertiefe schwirrt nun ja auch in unserem Bordnetz auch herum, wird aber in Navionics nicht angezeigt. Das nervt vor allen Dingen bei der Ansteuerung von unbekannten und neuen Ankerbuchten und Durchfahrten, weil man immer eine Person am Tiefenmesser stehen haben muss. Oder aber immer zwischen zwei Apps umschalten muss. Nun. Das ist Vergangenheit. Wie man auf dem Screenshot des iPads sieht, wird jetzt die Wassertiefe unten links angezeigt und die „SonarChart Live“ ist aktiviert. HD drücken und das Bild wird groß. Eine neue Tiefenkarte sieht man um unseren Ankerplatz. Das Gerät mit dem das möglich ist, ist unser LunaMiniPC 2.0. Ab sofort zeigt Navionics „SonarChart Live“ als aktiv an, wenn es mit einem unserer Router im selben Netz wie der Bordrechner ist. Die entsprechende Einstellung nehmen wir für unsere Kunden vor. Ein teures Echolot mit WiFi Schnittstelle entfällt. Unser Bordrechner ist in der Regel über unseren Miniplexer bereits mit den bestehenden Sensoren und NMEA Netzen verbunden.

Ich werde bei der nächsten Einfahrt einen Mitschnitt am iPad machen, wie sich dort eine Detailkarte entwickelt. Für mich ist diese kleine Veränderung ein großer Schritt nach vorne, vor allen Dingen wenn ich mit Mitseglern, an unbekannte Ankerplätze fahre. Mit der „SonarChart Live“ Erweiterung muss ich nicht unbedingt selber am Steuer stehen, wie ich das in unbekannten Gewässern zwangsweise oft mache, sondern kann meinen Mitseglern mehr vertrauen, trotzdem im Pilothaus den Vorgang kontrollieren. Kartenungenauigkeiten werden ohne Verzögerung direkt dargestellt und erleichtern die navigatorischen Entscheidungen. Bei nächtlicher Ankunft ist die Navigation um ein vielfaches sicherer. Mit dieser Erweiterung wäre die Gründberührung im Frühjahr 2017 in den Finnischen Schären sicherlich nicht passiert. Safety first.

Navionics ist bekannt dafür, eigentlich die Verbindung zu bootseigenen NMEA Netzwerken abzulehnen. Also auch keine AIS Daten darzustellen. Die Übernahme der Wassertiefe ist ein erster Schritt. iPads ohne inegriertes GPS konnten für Navionics bisher nicht benutzt werden. Über die „SonarChart Live“ Aktivierung werden die Positionsdaten nun schon mal übernommen. Man kann nur hoffen dass Navionics seine Datenpolitik hier in Zukunft etwas ändert.


Mitsegeln auf der MARLIN!

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Abreisetag

{Time:21:45:00}
{Date:20181206}
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{Title:Abreisetag}

Freier Fall ins Unerhebliche

Sipper & Skipperchen, Stefan und Karsten reisen heute ab. Brav bringen sie die Endreinigung hinter sich. Die dreckige Wäsche waschen wir noch vor Ort und vor der Marina trennen wir uns herzlich. „Ja. Bestimmt. Wir sehen uns wieder.“ Ich laufe nach rechts und zum ersten Mal seit meiner Ankunft in Mindelo fühle ich mich frei, halte an und lasse meine Blicke schweifen. Direkt am Fischmarkt geht es gegenüber zum Gemüsemarkt. Hier findet sich der lokale Schiffsausstatter. Wie man sieht, gibt es von jedem ein bisschen was. Segelkleidung, Tauwerk, Blöcke und allerlei Sachen die man immer wieder mal so braucht. Auf dem Ladenschild steht Juliana Tavares, Lebensmittelgeschäft. Das war wohl einmal. Ob der Herr mit dem Eimer voll AA Batterien der Chef mit dem Mercedes ist? Wer weiß das schon. Ich will es auch gar nicht wissen. Ich suche wieder mal ein Collectivo, um in Salamansa den Kite Wind zu finden, der heute angesagt ist. Eine Stunde kämpfe ich wieder mal mit den Wellen, relativ erfolgreich. Dann ist der Wind wieder weg, mir, hungrig wie sonst was, fährt der letze Bus vor der Nase weg. Jair kommt mit seiner 250er Yamaha an. So eine hatte ich auch mal. Ich darf mitfahren und prompt bleiben wir stehen. Ne. Liegt nicht an meinen Gewicht sondern: Kein Sprit mehr. Nach viel Orgeln, zeige ich Jair, dass man den Hahn nach oben dreht und dann noch mal Reserve hat. Es geht weiter. Die Sonne geht unter. Zuhause geniesse ich 60’ MARLIN für mich alleine und es gibt Yellofin mit einer Soja Chilli—Pestazien Soße. Ziemlich genial.Ein bisschen Angst habe ich schon davor im Januar nach Deutschland zu fliegen. Gut das ich den Flug mit Umbuchungsoption gewählt habe.


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Skippertraining erfolgreich beendet

{Time:22:45:00}
{Date:20181205}
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{Title:Skippertraining erfolgreich beendet}

Neue Freunde

Die beiden neuen Skipper haben ihr Training erfolgreich beendet. Alle Disziplinen sind durch. Im weiteren wird Stefan, der mit den kürzeren Haaren, demnächst im nächsten Schritt als Co-Skipper dabei sein, wenn ich oder Jan mit Gästen fahren. Karsten hält sein Job in Deutschland noch fest im Griff, so dass der weitere Verlauf seiner jungen Freundschaft zur MARLIN noch ein wenig mehr nach Planung verlangt. Wir werden sehen. Wie ja schon angemerkt, befindet sich alles im Umbruch im Moment und die kommenden Wochen werden zeigen wie sich die Pläne im neuen Jahr gestalten. Auf jeden Fall wird es nicht langweilig werden.

Insgesamt hat es mir viel Spass gemacht mit Profis unterwegs zu sein und mein Wissen und meine Erfahrung im Detail weiterzugeben. Die MARLIN stellt auch erfahrene Hasen vor neue Aufgaben in allen Bereichen. Technik, Seemanschaft, Segeleigenschaften und Bordalltag. Ich denke schon, dass ich von Zeit zu Zeit mal wieder einen Schlag als Skippertörn anbieten werde.

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{end}

Déjà vu

{Time:21:45:00}
{Date:20181204}
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{Photo:20181204}
{Title:Déjà vu}

Tür zu

Ich sitze bei meinem Kite Trainer Jair und zeige ihm meine kaputte Kite-Bar. Nix Schlimmes. Eine abgebrochene Curry Klemme. der Depower Leine. Jair geht in seinen Kite-Raum und kommt mit der gleichen Bar wieder. „Kannste ja auswechseln. Aus Zwei mach eine.“ Er gibt mir einen ausgelutschten Schraubenzieher, einen Hammer, eine Langustengabel… Die versalzten, mindesten fünf Jahre alten Leinen aus der Mechanik herauszubekommen erscheint mir fast unmöglich. Zu Schluß gelingt es mir mit einer stumpfen Fleischgabel, einer kleinen Flasche Wasser und etwas Spüli und Geduld. Wind ist keiner. Klar. Ich hab ja auch frei ab Übermorgen. Ich lasse mein Kitezeug bei Jair und ziehe Leine. Heute preisbewußt, fahre ich Collectivo. Die Schule ist grade zu Ende und in den Bus passen zu den 20 zugelassenen Gästen noch mal 20 dazu. Keiner bleibt am Strassenrand stehen.

Am Abend helfe ich Katja und Ansgar, die bald über den Atlantik wollen, erfolgreich, dass Iridium sich mit Sailmail und dem Windows 10 Rechner unterhält. „Ahem. Ich dachte, wir haben das Telefon doch bei Dir gekauft. Dann ist der Support doch kostenfrei.“ Ich spare mir einen ausführlichen Kommentar und muss traurig an Eike denken, dessen Arbeitsplatz ich einfach nicht weiter bezahlen kann, weil dieser Kommentar stellvertretend für den überwiegenden Anteil meiner Kunden gilt. An dem Verkauf des Iridium Telefons haben wir von LUNATRONIC grade mal 60 Euro verdient. Macht doch keinen Spaß.

Der rauchenden Bettlerin am Strassenrand gebe ich zwei Euro. Dafür darf ich ein Foto machen. Später auf der MARLIN wird mir bewußt, dass ich sie vor gut 17 Jahren schon mal fotografiert habe und das Foto eines der ersten war, die über Kurzwelle auf den SQL Server übertragen wurden und eine automatische HTML Seite generiert hat. Zum Vergleich schaust Du hier.

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Sinn seines Segelns

{Time:22:22:00}
{Date:20181203}
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{Photo:20181203}
{Title:Sinn seines Segelns}

Veränderungen

Lobster gibt es in Cuba in rauhen Mengen. Doch auch hier auf Cabo Verde gibt es Lobster. Die schaffen es aber nicht bis auf den Markt. Da muss man schon ein paar Fischer aus Salamanza kennen oder selbst in die Tiefe tauchen. Skip & Skip kommen ganz auf ihre Kosten. Teil des Skippertrainings ist natürlich die Lobster Zubbereitung.

In W. Kopf rumort es. W. wacht nachts um Vier auf, geplagt und beflügelt von Träumen über den Sinn seines Segelns. Es ist Jahresende. Zeit die Gleise neu zu stellen. Stellwerk Kopf. Stellwerk Freiheit. Stellwerk Horizont. Das Projekt „W. not@home and sailing most of the time but having office in Germany“ hat sich als arbeitsaufwendige Nullnummer herausgestellt, deren Zukunft W. im neuen Jahr verweigert. W. stellt sich der Gegenwart. E. verlässt das team.

Soweit. So gut. Drei Jahre hin und her über den Atlantik zu segeln war eine schöne Zeit, eine neue Erfahrung und die Menschen die MARLIN und mich mitgesegelt haben, jeder für sich ein individuelles Abenteuer. Wohl für jeweils beide Seiten. Bis auf sehr wenige, sehr aufregende, interessante, tolle und lohnende Menschen. Weder Langeweile noch Alltag war ein Thema bei meinen Reisen in der Zeit nach meiner Familie an Bord. Nun ist aber auch gut. Es schreit in mir nach Veränderungen nach Hiscock, zu fernen Küsten, das Buch, dass schon vor zwanzig Jahren meine Phantasie beflügelte. OMG W. was lässt Dich warten? Du weißt wie es geht, Du hast das richtige Schiff. Leinen los und wech.

Mag man denken: W. reicht es mit den Mitseglern. Ganz und gar nicht. Es geht mehr um die Auslese. Der Plan war nicht ein Atlantiküberquerung Bus Unternehmen. MARLIN hat Charme, hat Style zu mehr als einem „Must done once in a lifetime Hype“. Ich arbeite weiterhin mit Hochdruck an unserer multilingualen neuen Website und der Plan nochmals in den Pazifik zu segeln stabilisiert sich täglich in meinem Kopf. Basis wird ein Segelplan sein mit Orten die durch die Tiefpreismitsegelangebote nicht angelaufen werden. Ich spreche hier über Expeditionssegeln das auch seinen Preis haben wird, was ich eigentlich immer schon geplant habe mit der MARLIN zu machen. Zum Verständnis für den interessierten Leser: Panama Canal – Galapagos – Hendersen – Pitcairn – Gambier – Easter Islands – Chile – Patagonia – Cape Horn – State Islands – South Georgia – Edinburgh of the Seven Seas – Cape Town. Wenn ich diese Route segeln will, dann jetzt.

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Erster Advent auf Cabo Verde

{Time:21:10:00}
{Date:20181202}
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{Photo:20181202}
{Title:Erster Advent auf Cabo Verde}

Das Leben kann so schön sein

Den Kite von der Badeplatform fertig zu machen, aufzublasen und zu starten war immer schon so ein Traum von mir. Sollte doch gehen. Oder? Ich hab mir zwei große Plastikeimer gekauft für den Zweck um die Leinen klarzumachen. Der erste Versuch die Unterseite nach oben dann den Kite hinterm geankerten Schiff wegtreiben zu lassen lassen funktioniert nicht. Beim zweiten Versuch lasse ich den Kite einfach in der typischen Strandstellung nach achtern treiben. Leinen sind alle klar, die Bar an der Reling fest. Passt. Der Kite richtet sich sofort auf und ich kann ihn easy mit der Hand seitwärts vom Schiff senkrecht parken. Upps. Ich muss mich jetzt nur noch anziehen und eincremen.

{Photo:20181202a}

Mit Murphy’s law hab ich nicht gerechnet. Unerwartet innerhalb von Sekunden haben wir plötzlich 24 Knoten Wind statt 15, wie vorher und der 14er Kite ist nicht depowered, ich ziehe mir grade den Neopren an. Der Kite startet von alleine seitlich vom Schiff. Looped mehrmals und knallt aufs Wasser. „Aua!“ So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Gut das ich da nicht dran hing. Das ganze Experiment endet im Cockpit und Stefan hilft mir den fussballgrossen Knoten aus Kite Leinen wieder zu entwirren. Wir schaffe es in weniger als einer Stunde. Mein Bedarf an Experimenten ist für heute gedeckt. Kite hinterm Schiff starten: Ja. Aber nicht in Sta. Luzia mit Böen. Mach ich noch mal in den Tobago Keys.

Wir üben Landgang bei anderthalb Meter Schwell und brechender Welle am Strand. Das geht in Sta. Luzia ganz besonders gut. Da gibt es nur eins. Das Dinghy dort ankern, wo sich die Welle noch nicht bricht und dann durch die Brandung zum Strand schwimmen. Jetzt nicht so das was sich ältere Gäste so unter Landgang vorstellen, meint Stefan. Ich grinse und schmeisse ihn den Kite Sack zu. Nachdem wieder alles aufgebaut ist, bemerke ich das die Curryklemme an der Bar zum Depowern des Großen kaputt ist. Gut das ich das bemerke, bevor ich den Kite starte. Der Versuch mit dem 11er Kite aufs Wasser zu kommen endet mit dem Einsinken nach ein paar Meter Fahrt. Ja. Nicht so mein erfolgreichster Tag. Trotzdem strahle ich über beide Mundwinkel. Es ist warm, der Himmel ist blau und wir verbringen den Tag mit Wasser- und Windspielzeugen. Besser kann der erste Advent gar nicht sein.

Mitsegeln auf der MARLIN!

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Corte Cabo Verde

{Time:20:00:00}
{Date:20181201}
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{Title:Corte Cabo Verde}

Boing und Entspannung

Ich bekomme meine Crew ja immer zum Arbeiten. Die Halterungen des Dinghys auf dem Vorschiff bekommt eine Antirutschauflage aus Fahrradreifen an der Karsten arbeitet, während Stefan die Großfallbremse reinigt und gängig macht. Ich unterdessen versuche Unterwasser den Grund zu finden, warum aus dem Testhahn des Wassermachers Salzwasser kommt, das Wasser, das in den Tank fließt, allerdings gut schmeckendes Süsswasser ist. Das ich überhaupt darauf gekommen bin, das Wasser am Tank zu testen – Achter Sinn oder so was. Wie auch immer. Die Lenzrohre in die das Abwasser des Wassermachers fließt, sind frei. Da hab ich dann ja noch Zeit drüber nachzudenken und kann währenddessen einen Teil das Unterwasserschiff von einer dicken Schicht grünem Bewuchs befreien. Uppsi. Der Bewuchs ist ordentlich fortgeschritten. Als mich die Lust auf Unterwasser-Antifoulingnebel verlässt und mir schwindelig wird, versinke ich wieder im Motorraum. Wäre jetzt zu schwierig zu erklären, was ich da gemacht habe, aber es war mein eigener Fehler von vor vier Jahren. Das Testwasser konnte nicht frei ablaufen und ist deshalb salzig geworden oder Rückdruck oder sonst was. Auf jeden Fall produzieren wir wieder: Arnold den Strom, Moses das Wasser und ich mache da  Engineering und die Unternehmensberatung… Alles gut.

{Photo:20181201a}

Wir verlegen mit dem Grund Ankern zu üben. Das Händling des großen 70kg Eisens auf dem Bug will gelernt sein. Da gib es keine Manual dafür. Ganz ungefährlich ist es auch nicht. Also üben. Am Wunschplatz eine halbe Meile weiter östlich liegt dann eine Mouring im Wasser mit Eisenring. „Prima. Was nen Zufall. Nehmt die mal auf.“ Ich lasse Skip & Skip es drei mal versuchen. Ohne Erfolg. Dann drücke ich ihnen Hook & Moor in die Hand. Noch drei Anläufe und wir sind fest. Geht doch. Das Dinghy bekommt den 30PS Aussenborder und schon flitzen S&S um die MARLIN. „Geiles Teil“, meint Stefan.

{Photo:20181201b}

Da kommt Daniel mit seinen Fischerboot um die Ecke und öffnet seine Corte Cabo Verde Theke. Ich sehe die Blicke von Skip & Skip und erstehe drei kleine Langusten. Die schmecken leckrerer als die großen. Glaubt mir. Den Garupa bbekommen wir quasi von Daniel dazu geschenkt und wir laden die drei durchtranierten Harpunierer auf ein Bier im Cockpit ein. Sie kommen aus Salamanza auf Sao Vicente und kennen meinen Kite Trainer Jair dort gut. Tja. Hier ist die Welt noch viel kleiner als in Flensburg. Was machen S&S mit den ganzen Eiweiß? Tür zu. Gute Nacht ;-)

Mitsegeln auf der MARLIN!

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Happy Sailing. Happy Hour

{Time:20:45:00}
{Date:20181130}
{Position:16°45.5160’N, 024°45.9304’W}
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{Place:Santa Luzia, Cabo Verde Islands} 
{Target:Cabo Verde Islands}
{Temp Air/Pressure:1016/26°C}
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{Wind:20kn/NE}
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{Photo:20181130}
{Title:Happy Sailing. Happy Hour}

Expeditions Sailing

Meine Skipper in Spe segeln heute von San Antao nach Santa Luzia. Nach Santa Luzia bekommt man keine Genehmigung zu segeln, also fahren wir nach Boa Vista und haben in Santa Luzia ein Problem mit unserem Motor. Schlimme Sachen die ich meinen Skippern da beibringe. Überhaupt bringe ich ihnen viel zu viel bei, denn sie können gar nicht so viel und so schnell aufnehmen wie ich es am liebsten erwarte. Am besten wäre es wenn sie schon alles könnten. Natürlich genauso wie ich das immer mache und mir vorstelle. Geht natürlich nicht. Also versuche ich mich zurückzuhalten. Dadrin bin ich aber nicht grade besonders gut. Geduld und Zurückhaltung sind Sachen, die ich wohl weiterhin üben muss. Den Beiden und mir ist in den vergangenen Tagen bewußt geworden, dass sie wohl nach dem Skippertraining noch keine fertige Skipper sind und ich ihnen die Schlüssel rüberwerfen kann mit den Worten: „Hey. Dann mal los. Da stehen fünf Gäste auf dem Steg. Viel Spaß.“ Die MARLIN ist kein einfaches Schiff.

Wir segeln im Süden um Sao Vicente. Der Weg ist gespickt mit Fallwinden. Um die östliche Kante der Insel bläst die Düse. Von Santa Luzia keine Sicht. Es ist dunstig, wolkig heute und soll auch so bleiben. Dann tauchen die grauen Berge plötzlich auf. Unbewohnt ist St. Luzia. Hier gibt es kein Wasser, kein Grün und die Fallwinde blassen in heftigsten Böen die Berge runter. Leider zum Kiten vollkommen ungeeignet. So sehr ich auch will. Wir segeln auf der Kante, die Rellingstützen ziehen durchs Wasser, der Anker fällt. Der Ankergrund hier hat keinen guten Ruf, der ROCNA rutscht ein paar Meter, bis er eine Unebenheit auf dem steinigen Boden findet und die Kette sich strafft. Gut so. Well done. Debriefing. Es war tolles Segeln. Alle drei haben wieder viel gelernt. Hatten wir uns das alle so vorgestellt?

Das Wochenende steht vor der Tür. Wir werden Santa Luzia nehmen um dem Wort Expeditions nun eine Bedeutung zu geben. Landfall mit dem Dinghy bei brechender Welle will geübt sein ohne, dass Smartphones und Kameras absaufen, Gäste ins Wasser fallen oder nicht mehr zurück von Land zum Schiff kommen. Cabo Verde ist der richtige Platz das zu üben. Wer nur Mindelo kennenlernt, der kennt die Kapverden nicht.

Mitsegeln auf der MARLIN!

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CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
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Skipper’s Düse

{Time:17:48:00}
{Date:20181128}
{Position:17°00.9813’N, 025°03.7323’W}
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{Place:Porto Novo Antao, Cabo Verde Islands}
{Target:Cabo Verde Islands}
{Temp Air/Pressure:1016/26°C}
{TempWater:25,0°}
{Wind:20kn/NE}
{Wave:0,5m}
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{Photo:20181128}
{Title:Skipper’s Düse}

Bin ich anstrengend oder was?

Stefan meint, dass ich immer schon so war. Kantig und eben ungemütlich. Gestern hatten wir Probleme mit dem maximalen Ruder Anschlag, also der softwareseitigen Begrenzung des Autopiloten. Hatten wir noch nie. Deshalb sind wir in den Hafen von Mindelo zurück. Heute haben wir zu dritt den Vormittag im Motorraum verbracht und ich habe geredet und geredet und geredet. Mit dem roten Laser des Thermometers zeige ich auf die Dinge, die ich erkläre und schon sprudelt es aus mir raus. Das kann dauern, bis es aufhört und gegen Mittag sag ich dann: „Ich hab noch Chorizo und Kichererbsen. Ich mach uns mal schnell nen Eintopf. Danach weiter Motorraum oder lieber Segeln?“ „Segeln!“ ist Karstens Antwort.

Die Meerenge zwischen Mindelo und San Antao hat es in sich. Kenne ich schon. Heute gehen wir mal mutig mit dem zweiten Reff in die Düse. Ich versuche meine Crew möglichst selbstständig segeln zu lassen. Nach dem Frühstück habe ich alles erklärt was heute wichtig ist. Ich bin zu schnell mit meinen Erwartungen, den 50.000 Meilen die ich mit diesem Schiff gesegelt habe, wo jeder Handgriff sitzt und alles eine Bedeutung hat und eben so auch gemacht werden soll. Nun machen wir ja hier grade keinen Urlaub, sondern es geht darum die MARLIN selbst als Skipper zu segeln. Es gibt Tage, da klappt alles, es gibt Tage da geht es und es gibt Tage da klappt gar nix. Heute ist der letzte der drei Tage dran. Die acht Meilen nach Porto Novo sind acht Meilen. Acht Meilen, die es in sich haben. 28-33 Knoten am Wind machen das Segeln schräg. Es ist alles vorbereitet. Fast alles. Nachdem dann das Running Backstay gesetzt ist und das dritte Reff im Main sind wir viel schneller. „Hmm!“. Karsten nimmt es mit Ruhe, wenn ich nörgel, weil meine Aspiranten nicht gleich mir meine Segelwünsche von den Augen ablesen können und grinst mich an. „Wir sind ja auch zum Skippertraining hier.“ Der Anker fällt auf San Antao, ich verzieh mich in meine Kabine und nach zwanzig Minuten ist alles wieder gut. Debriefing im Pilothaus. Ich stell mal Wasser für Nudeln auf den Herd. Dieser Tag ist zu Ende und morgen endet mein 55igstes Lebensjahr. Immerhin. Ich lebe. Geht doch.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 51 Tobago – Martinique 16.02.2019 – 28.02.2019
CREW 52 Martinique – Antigua 02.03.2019 – 14.03.2019
CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
CREW 54 Martinique – Grenada 06.04.2019 – 18.04.2019
CREW 55 Grenada – Antigua 27.04.2019 – 09.05.2019
CREW 56 Antigua – Bermudas 11.05.2019 – 23.05.2019
CREW 57 Bermudas – Azoren 01.06.2019 – 20.06.2019

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Mindelo, Sao Vicente im Anschlag

{Time:10:18:00}
{Date:20181123}
{Position:16°56.4137’N, 024°47.2543’W}
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{Place:Cabo Verde Islands}
{Target:Mindelo, Cabo Verde Islands}
{Temp Air/Pressure:1015,0/26°C}
{TempWater:26,0°}
{Wind:22kn/NE}
{Wave:1m}
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{Photo:20181123}
{Title:Mindelo, Sao Vicente im Anschlag}

Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen

Der fliegende Fisch ist mir grade beim Setzen des dritten Reffs genau so auf die Mütze geflogen. Ich habe einen guten Wind ausgesucht um nach Mindelo zu kommen. Endlich setzt der Trade Wind wieder ein. Um achtzehn Uhr sind wir los aus Boa Vista und mittags kommen wir an? Gestern nachmittag habe ich Iris an Bord genommen, die ja für die letzte Woche ins Hotel gegangen ist, weil ich meine Ruhe haben wollte. Iris hat einen Lift über den Atlantik mit einem anderen Schiff ab Mindelo. Den Schlag Boa Vista – Mindelo nicht alleine zu fahren, war mir nur Recht. Man kann sich auf Iris verlassen, wenn man schlafen geht.

Den letzten Tag in Boa Vista hat wieder mein schwimmendes Büro verschlungen. „Mein Chef segelt auf den Kapverden, während dessen ich hier in der Kälte sitze und sechs Monate nur grau sehen, es mir auf den Kopf und Seele regnet…”, mögen meine Mitarbeiter denken. Ein immer währendes Klischee. Das man auf einem Segelschiff in der Südsee Stress haben kann, ist aber auch wirklich vorstellbar. Aber die Zeiten haben sich gewaltig geändert und das wird auch noch so weitergehen. Ich bin noch nicht einmal dazu gekommen ums Boot zu schwimmen, seit dem ich auf den Kapverden bin. Glaubt mir keiner. Is aber so. Aber in Mindelo muss ich mal wieder die Muscheln vom Rumpf kratzen.

Stefan und Karsten kommen. Skippertraining auf der MARLIN. Na. Da sind wir aber alle gespannt was daraus wird. Nun. Ich werde berichten. Stefan war schon mal auf der MARLIN. Karsten noch nicht. Zwei andere Anwärter sind ausgefallen. Gut so. Hätte eh nicht gepasst.

{Photo:20181123a}

Nachdem ich in den letzten Monaten mehrmals gesehen habe was Alkohol aus Menschen machen kann und auch ich nun ganz gerne mal einen über die Genußschwelle trinke, habe ich mich entschlossen mal eine Durststrecke einzulegen. Kann ich auch ohne Alkohol lachen und glücklich sein? Die erste Woche habe ich nun hinter mir und es geht mir deutlich besser. Zeichen von Entzug haben sich eingestellt, aber eher wie beim Nikotinentzug, vor 9 Wochen. Also nen bisschen schlechte Laune und Kribbeln in den Füßen. Bier und Weinvorräte an Bord habe ich erfolgreich ignoriert. Ziel der Abstinenz ist erst einmal Union Island auf der anderen Seite des Atlantiks.

Ich habe mal nachgeschaut. Die Atlantiküberquerung ist unser 50ter Törn mit Gästen und meine zehnte Atlantiküberquerung. Das muss natürlich auf der anderen Seite ordentlich gefeiert werden.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 50 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
CREW 51 Tobago – Martinique 16.02.2019 – 28.02.2019
CREW 52 Martinique – Antigua 02.03.2019 – 14.03.2019
CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
CREW 54 Martinique – Grenada 06.04.2019 – 18.04.2019
CREW 55 Grenada – Antigua 27.04.2019 – 09.05.2019
CREW 56 Antigua – Bermudas 11.05.2019 – 23.05.2019
CREW 57 Bermudas – Azoren 01.06.2019 – 20.06.2019

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{end}

Ganz herzlichen Glückwunsch der Capitana

{Time:16:00:00}
{Date:20181121}
{Position:16°09.8500’N, 022°55.3300’W}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Boa Vista, Cabo Verde Islands}
{Target:Mindelo, Cabo Verde Islands}
{Temp Air/Pressure:1013,0/24°C}
{TempWater:26,0°} {Wind:14kn/NE}
{Wave:1m}
{Vimeo:}
{Photo:20181121hd}
{Title:Ganz herzlichen Glückwunsch der Capitana}

Meine schwimmendes Büro

Das Wichtigste zuerst heute. Nathalie hat Geburtstag. Was ein Glück. Schon wieder Neununddreißig. Die Frau, die den Jungbrummen erfunden hat. Das Foto ist für sie. Druck ich ihr aus, wenn ich in Deutschland bin. Leider ist Nathalie nicht mehr so ganz segelbegeistert, wie ich es mir wünschen würde. Aber das war ja nach 10 Jahren mit mir alten Grummelbären auf dem Schiff auch nicht anders zu erwarten. Dann noch die beiden bildhübschen Scheißer, deren Aufzucht Nathalie sich neben ihrem Job widmet. Einfach macht sie es sich auch nicht. Herzlichen Glückwunsch nun noch mal hier übers Netz, damit alle die es vergessen haben Nathalie Geburtstagsgrüße zu schicken, das jetzt schnell noch machen können. Ich glaube noch nicht einmal ein Lottogewinn würde sie auf Schiff zurückholen. Sie geht einfach auf wie ein Kuchenteig in ihrem Chirugenjob. Da kann ich nix gegenhalten. „Vielleicht kommt ja mal eine weibliche Mitseglerin, die Du noch vom Seglerleben begeistern kannst“, meinte sie letztes Mal als wir abends im Cockpit der MARLIN ein Flasche guten Roten totgemacht haben in Portugal. Darüber denke ich noch heute nach. Wie meinte sie das?

Nun – Es gibt wichtigeres als Frauen an Bord. Gestern ist es mir zumindest teilweise gelungen den Blog wieder funktionstüchtig zu machen. Also. Mir nicht aber Allen’s team, der sich hinter einer amerikanischen Telefonnummer versteckt, die dann aber doch nach Indien führt. Ja. Ich habe erst versucht in Deutschland jemanden zu bekommen. Schier unmöglich. Allen’s team hat das als Nofall behandelt und mir aus der Patsche geholfen. Kalender geht wieder einigermassen. Vieles andere geht noch nicht wieder. Aber die Hoffnung ist nun wieder größer als die Enttäuschung mit dem letzten Inder.

Ein großer Niederschlag ist der Blick auf die LUNATRONIC Bilanzen des Jahres 2018. Über so etwas kann man schweigen oder es schmücken. Mir ist aber grade nicht nach Schönreden. Grund der schlechten Entwicklung sind Dumpingangebote zu Produkten die wir seit Jahren, erfolgreich und mit viel Beratung an unsere Seglerkunden verkaufen. Unter anderem unsere Konkurrenz Busse Yacht Shop und der Funkshop Hilden verzichten auf einen Großteil ihres Händlergewinns und bieten diese Geräte zu Dumping Preisen an. Früher war es so, dass die Hersteller oder Distributoren so etwas nur in einem sehr kleinen Rahmen geduldet haben und ansonsten der Aufbau eines seriösen Händlernetzes extrem wichtig war. Hat ein Händler mit Dumpingpreisen geworben, hat er einfach keine Ware mehr bekommen. Aber die Philosophie der Hersteller und Distributoren hat sich geändert. „Ach Micha. Die fünf Geräte die Funk Shop Hilden da verkauft. Nun reg Dich mal nicht auf…“ Nun. An den fünf Geräten hängen aber vielleicht noch fünf Kurzwellenanlagen, fünf Wassermacher, fünf Bordrechner und fünf Installationen. Die Auswirkungen sind verheerend. Ich bin gezwungen eine Stelle zum Jahresende zu streichen. Ein motivierter Mitarbeiter steht auf der Straße und ich fühle mich schuldig. Scheiß Kohle. Mir gehen solche Geschäftstaktiken wirklich gegen den Strich. Mir fehlt es an Verständnis und demnächst begrüße ich jeden neuen Kunden erst einmal mit einer Beratungspauschale, denn ich muss ihm erst einmal unterstellen, dass er sich bei mir fachmännisch beraten läßt und dann bei der günstigen Konkurrenz einkauft. Ist das das Ziel? Ich bin unbeholfen. Ich fühle mich von meinen Lieferanten versetzt und betrogen. Doof. Ne? Wenn man das einfach mal so sagt.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 50 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
CREW 51 Tobago – Martinique 16.02.2019 – 28.02.2019
CREW 52 Martinique – Antigua 02.03.2019 – 14.03.2019
CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
CREW 54 Martinique – Grenada 06.04.2019 – 18.04.2019
CREW 55 Grenada – Antigua 27.04.2019 – 09.05.2019
CREW 56 Antigua – Bermudas 11.05.2019 – 23.05.2019
CREW 57 Bermudas – Azoren 01.06.2019 – 20.06.2019

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