Archiv der Kategorie: SY Marlin

Blogpost

{Time:23:00:00}
{Date:20181102}
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{Title:Neue Gäste kommen an Bord}

Alles dreht sich

In der schwelligsten Marina meiner kleinen Weltvorstellung knallen mal wieder die Springleinen an den Rumpf, wenn mitten in der Nacht MARLIN anfängst, sich durch unerforschte Wasserbewegungen, mitten in der Marine, versucht loszureißen. Geht ja nicht, dass die Festmacher reißen oder die Klampen aus dem Deck springen, aber manchmal hört es sich so an.

Iris und Daniel vervollständigen heute meine CREW 48 um die Kapverdischen Inseln anzulaufen und schwupps stehen wir bei Lidel an der Kasse und befördern fünf vollgepackte Wagen an Lebensmittel auf die MARLIN. Hört sich wieder mal nach viele zu viel an, in 10 Tagen werden wir wissen, dass es nicht zu viel war. Iris ist eine echte Berliner Schnauze mit ordentlich Erfahrung was die Segellei betrifft und ergänzt die Crew humorvoll. Die Vorräte wandern Stück für Stück in die dafür vorgesehenen Plätze. Skipper Jan’s Netze unter der Decke der MARLIN sind prallvoll. Viele Hände, schnelles Ende, koche ich noch mal einen heimischen Gulasch für meinen neuen Mitsegler. Besonders Werner hat es eilig loszukommen. Den einwöchigen Verzug durch Arnolds Einzug in den Motorraum findet er nun langsam ausreichend. Ich ehrlich gesagt auch. Und so kann ich noch das fehlende Material, ein paar Schläuche für Arnolds Installation besorgen, werde diese aber erst auf See fertigstellen. Heute auf jeden Fall wäre dazu keine Zeit mehr gewesen. Dann hoffen wir mal, dass alles gut läuft morgen. Sicherheitseinweisung, letzte Besorgungen, Tanken und los.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 50 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19

Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?

Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst.
Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

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Arnold zieht ein

{Time:12:00:00}
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Fliegender Wechsel

“Wow!“ Das das alles geklappt hat und Arnold, der neue Generator tatsächlich wie erwartet zeitgerecht eingetroffen ist und per Autokran Erika abwechselt… Wer hätte das gedacht? Ich nicht. Dank der Hilfe von Werner und Andy steht er nun bereits im Motorraum. Vier Fundament Verschraubungen halten ihn fest. Ich habe mich nicht vermessen. Alles passt einwandfrei. Im Laufe der nächsten Tage werde ich nun die notwendiger Kabel und Schlauchverbindungen machen und los kann es gehen. Aber heute machen wir erst mal einen Tag frei. Andy mietet einen Wagen und los geht es in die La Palma Bergwelt. „Du kommst einfach mal mit und hälst Deinen Mund“, dirigiert mich Andy, bevor ich wieder im Motorraum oder sonst wo verschwinde. Am meisten beeindruckten mich die MAGIC-Teleskope in den baumlosen Bergen. Aber auch der Blick in die Caldera, heute leider wolkenverhangen, hat ihren eigenen, fast wahnsinnigen Reiz. La Palma ist so unterschiedlich wie jede der einzelnen Kanareninseln. Viel zu kurz ist die Zeit hier. In Tazacorte finden wir den Platz, den Werner so gesucht hat. Er verrät uns nicht mit wem er diesen Platz in Verbindung bringt. Nun er wird es schon wissen, der schnelle Feuerwehrmann aus dem echten Norden. Wir essen gut und günstig. Spanisch halt. Kanarisch halt. Was will man da noch sagen. Am Abend erreichen wir wieder die MARLIN und ich verschwinde doch wieder im Motorraum. „Ne Micha. Jetzt nix überstürzen sag ich mir selber. Morgen erst mal verproviantieren und dann kann es weitergehen. Immer mit der Ruhe. Es soll ja eine entspannte Freundschaft mit Arnold werden.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 48 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18
CREW 50 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?

Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst.
Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

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Rückwärts Eingeparkt

{Time:12:00:00}
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La La La Palma…

Wir sind Nachts angekommen. Gut so. Denn unser zugewiesener Parkplatz liegt ganz am Ende der skurrilen Marina. Bis vor kurzem war es hier gähnend leer, denn aus irgendeinem Grund steht hier an manchen Tagen, in der Marina bis zu einem Meter Schwell, der Fender platzen und Leinen reissen lässt. Wusste ich nicht so. Ist aber auch Vergangenheit meint Hafenmeister Pedro. „Wir haben jetzt ein Schutztor!“, schreibt er stolz als email. Na ja. Also dann mal rein in die Mausefalle. Das Stahltor senkt sich an an Stahlseilen in die Tiefe und gibt uns mit drei grünen Lichtern den Weg nach innen frei. Es ist Windstille und schon dunkel. Ohne Bugstrahl wie immer ein Abenteuer. Die Marina hat kein Tender was helfen kann. Es geht alles leise ab. Ferdi und Markus haben schon etwas Kroatien Erfahrung. So wie Markus die Leine zu Werfen in zwei Hände aufteilt kann ich mich wohl auf ihn verlassen. „Passt!“, rede ich mit mir selbst…

Das war der letzte Versuch einen Logbucheintrag zu verfassen. Dann ging alles rappzapp… Aus dem Visit von La Palma mit einem schönen Walk würde nichts. Schon saß ich am Flughafen von Teneriffa und in der Condor Maschine nach Flensburg. Das Schönste war aufzuwachen und meine Töchter MayaLena im Arm zu haben. Wochenende mit Sonnenschein, Spaziergang mit Hund im dänischen Wald, gemeinsames Abendessen mit Segelfreunden Heike & Bernd und schon war das Wochenende vorbei. Da stehen wir bei Harald auf seinem Schiff und installieren einen Antennenwald, legen die Kabel durch den Mast und alles dauert, wie sollte es anders sein, viel länger als normal. MARLIN- und LUNATRONIC-Freund Andreas ist dabei, ohne dessen Hilfe alles noch mal viel länger gedauert hätte. Vielen lieben Dank noch mal an dieser Stelle. Nach drei Tagen ist alles an seinem Platz, aber noch nicht fertig angeschlossen. Harald hat es noch nicht eilig, hat Verständnis und wenn das Wetter passt, machen wir das fertig.

Den besten Spruch bringt Lars, den ich fast zufällig am Ballastkai treffe. „Na Micha. Haste Dich endgültig von Erika getrennt? Gut. Aber worüber schreibst Du jetzt in Deinem Blog?“ Ich lache. „Welcher Blog Lars?“ Seit dem 24.10 hat unser neuer Provider, den wir wegen dem Datenschutzschlamassel brauchten, PHP Version sowieso abgeschaltet und dieser Blog ist nicht mehr erreichbar. Freund Martin ist im Urlaub, meine Programmierinder Inder vollkommen überlastet. Und ich habe davon wirklich keinerlei Ahnung. 1.200 km in 12 Stunden sitze ich mit Andreas in seinem VW Caddy und wir fahren nach Lemmer in Holland um den neuen Generator abzuholen. Man sieht, ich kann weiter über Generatoren schreiben, die nach meiner Meinung viel zu viel Platz in meinem Leben einnehmen. Wir müssen um drei Uhr morgens losfahren und kommen um vier Uhr nachmittags wieder in Hamburg an, wo der Generator verladen wir in die nächste Maschine nach La Palma… Hergott. Ja Ich bin super gestresst. Ich kann einfach nicht mehr. Und so geht es dann am kommenden Tag weiter. Kunde Bernd steht um zehn auf der Matte im LUNATRONIC Büro und ich nehme mir die Zeit für ihn. Versprochen ist versprochen. Um 18 Uhr weiß er alles über was wir machen und verkaufen. Ein Handschlag. Wir lächeln uns an. Auch er hat es nicht ganz so eilig. Das ist auch gut so.

Ich könnte tonnenweise weiterschreiben, aber ich bin schon längst wieder in La Palma auf der MARLIN. Gestern haben wir Erika aus dem Motorraum entfernt. Platz und sauber gemacht für Arnold. Ich wusste garnicht wie einfach man die Bodenplatte im Cockpit herausnehmen kann. Arnold, so soll er denn heißen der neue. Ist übrigens ein Northern Lights Generator, auf dem meine ganze Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben liegt… Später meer…

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 48 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18
CREW 50 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
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Trocken Fallen Lassen

Zwischen den Inseln der Sehnsucht

Es war der vereinbarte Plan. „Wir segeln mit der IRON LADY zurück nach Europa und werden auf den Kanarischen Inseln wieder Fuß in der normalen Welt fassen.“ In Las Palmas auf Gran Canarias sollte unser Leben nach sieben Jahren Weltumsegelung einen neuen, normalen Anfang, mit Maya und Lena an den Händen, nehmen. Aber alles ist anders gekommen. Größer, Roter, Schiffiger, was die Seefahrt betrifft. Deutscher, als ich es mir jemals vorgestellt habe für meine Töchter. Ausgebremst und Trocken gefallen sind die Träume und Ideale meiner Jugend. Umgesetzt wird, was die Normalität einer deutschen Staatsbürgerschaft erwartet. Die Kanarischen Inseln verheißen mir da immer noch da Gefühl der Wahlheimat. Endlich komme ich dazu, wenn auch nur einen sehr kurz einen Blick auf die Insel La Palma zu erhaschen. Noch nie war es so schwierig meine Inseln im Atlantik zu erreichen. Diesmal habe ich wirklich Federn gelassen und auch mein Gemüt ist bei der tagelangen Dumm-Motorerei trocken gefallen. Nun, wir stehen grade mal eine Handvoll Meilen von La Palma, da geht der versprochene Trade Wind aus Nord wieder in die Knie, lässt uns allein und mit dreieinhalb Knoten dahintreiben. Mit den dynamischen Fotos aus der Yachtzeitung oder der Instagramwelt hat das alles nichts zu tun. „Wollen wir noch eine Nacht herumdümpeln?“ Skipper Wnuk verliert die Geduld, so wie immer wenn 50 Meilen vorm Ziel der Wind ausgeht. Irgendwann einmal wird der Motor ausfallen. Genau 50 Meilen vorm Ziel, vorm Hafen, vorm Trocken Fallen Lassen der Seele, des Gemüts. Dann bekomme ich eins auf den Deckel, wenn ich zwei Tage brauchen werde um irgendwann nur unter Segeln in den Hafen einzulaufen. Geduld. Geduld war noch nie meine Tugend. Der endgültige Abschied von Erika ist nun besiegelt. Die Nachfolgerin ist bestellt und bezahlt. Eins ist sicher: Erika wird sie nimmer heißen. Ich habe ernsthaft über ein Seebegräbnis nachgedacht, so wie auch ich an meinem Ende Ruhe finden werde. Meine Peinigerin kann ich keines guten Gewissens verkaufen, weder verschenken, noch verschrotten. Da werde ich wohl erstens noch drüber nachdenken müssen und zweitens… Mitseglerin Birgit und ich kennen uns schon mehr als dreissig Jahre. Ex von meinem besten Freund Guido, alte Bekannte aus Düsseldorfer Zeiten. Den guten Zeiten, als der Ratinger Hof noch Ratinger Hof war. „Mit Dir zu segeln, ist auf jeden Fall ein Erlebnis!“, meint Birgit und zieht dabei ihren linken Augenbraun hoch und schaut gefährlich nah über die Brille. Meint sie das jetzt ironisch? „Mit Freunden oder guten Bekannten zu segeln meist in die Hose!“, sage ich dazu. Birgit und ich hatten eine sehr gute Zeit zusammen. Wir haben unseren Weg gefunden. Birgit hat Offshore Segeln kennengelernt und wer wissen will ob sie die große Freundschaft zur See gefunden hat, der fragt sie dazu und sie wird das sagen, was sie darüber denkt. Und so ist das auch richtig so.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 48 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 50 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19 Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

Wind hat’s auf 29 Grad N

Schwerwettertraining gefälligst?

Um 14 Uhr gestern hat es, wie mit dem Schlag der Turmuhr, den Wind auf Nord gedreht. Um 16 Uhr hat dann jemand den Schalter für die Windmaschine eingeschaltet und Wnuki wieselt auf den Knien, immer schön eingepickt, über das Deck und klärt noch mal nach. Dinghy war noch nicht sturmsicher vertäut, Running Backstay stb noch nicht gesetzt. Baumniederholer klemmt und viele andere Kleinigkeiten. Von meiner CREW ist nicht viel zu sehen. Eine unsicher daherschauende Birgit sitzt mit Erdmännchenaugen im Pilothaus. MARLIN, noch im zweiten Reff und gereffter Genua, nutzt die Gelegenheit schon mal zu zeigen, dass sie eigentlich ein Wolf im Schafspelz ist. Sie neigt den Mast, zieht den mit Bullenstander gesicherten neun Meter langen Baum, mit dem Ende durchs Wasser und die Logge ist permanent zweistellig vor dem Komma. Nun. Wnuki hat nach dem langen Motoren auch Spass am Run bei 35 Knoten Wind. Aber wie ich dann feststellen muss, bin ich der Einzige der Spaß hat. Es wird schnell dunkel, 100% Bewölkung und Niesel. Meine Crew bisher mit 3 Bft in Kroatien gesegelt, schaut, wie soll man sagen, etwas uncertain? „Hmm. Stimmt. Die haben Angst. Kennen das ja noch nicht.“ Also fahre ich meinen Spaß runter. Mit Ferdi setze ich die Fock statt Genua, das dritte Reff im Groß. MARLIN interessiert das recht wenig. Die rennt weiter mit 9 Knoten. Die Front, mit dem versprochenen Trade Winds dahinter, rennt über uns hinweg. Zumindest ist es unten schon mal soweit, dass ich ein Fried Rice zaubern kann, Markus den Salat dazu. „Wir laufen bei den Wetter Bedingungen Graciosa nicht an“, verkünde ich nach dem Abendessen. „Segeln wir dann durch?“, fragt Birgit vorsichtig. „Ja.“ „Wann sind wir dann da?“ „Am Dienstag vielleicht? Wer weiß das schon.“ Das war Gestern und die Nacht war dementsprechend. Mitsegler, die es sich ion den Leesegeln versuchen bequem zu machen und ansonsten die Decke über den Kopf ziehen, in der Hoffnung das Skippers Worte wahr sind: „Das Schiff kann das ab. Ob ihr das abkönnt, wird sich zeigen. Ihr braucht also keine Angst zu haben“ Die Nacht ist dunkel, der Himmel dicht bewölkt, nur der Sonnenuntergang kurz davor, der hatte es in sich. Lang gezogener Schwell vor groteskem Himmel. Himmlisch schön wieder auf See zu sein. Nach zwei Nächten setzt der Mikrokosmos ein. Das war gestern. Heute reißt der Himmel auf, die ersten Passatwölkchen erscheinen am Himmel und Skippers Welt ist wieder in Ordnung. Unten blau. Oben blau. Dazwischen die MARLIN. So wie es sein soll. La Palma, die grüne Insel liegt an. Am Dienstag irgendwann werden wir unser Endziel erreichen. Ich freue mich. Nicht weil der Törn dann zu Ende ist, sondern weil ich dann bald für ein paar Tage Heimaturlaub habe und meine Familie, vor allen Dingen meine Töchter sehen werde.

Mitsegeln auf der MARLIN!

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Endlich wieder Segeln

Nächtliche Kollision

Es fällt mir im Moment etwas schwer gute Laune zu verbreiten. Der ganze Törn ist wie verhext. Dabei hatte ich mich so sehr auf Porto Santo und die Selvagens gefreut. Buchstäblich in den Eimer gefallen wegen diesem Wirbelsturm Leslie, der nun doch wie ich es mir dachte, zwischen den Azoren und Madeira durchgegangen ist und sich nun beim Landfall auflösen wird. Viel Wind um nichts, aber man kann so ein Ding ja nun nicht einfach ignorieren. Nachdem sich die Wetterdienste alle einigermassen einig waren, haben wir die Leinen in Mohammedia gelöst und sind wirklich sehr schön an der Casablanca Waterfront vorbeigesegelt bei strahlendem Sonnenschein und leichten Winden. Hat mich sehr an Havanna Anfang dieses Jahres erinnert. Das war es dann aber auch mit Wind. Das alte Spiel: Segel rauf und Segel runter. Nachts ist der Wind dann ganz weg und wir motoren an einer anderen Welt in sechs Meilen Entfernung vorbei. Selbst 20 Meter lange Fischerboote fahren hier ohne Licht oder vielleicht noch mit einem weißen Rundumlicht. Geräuschnavigation unter Leichtwind-Segeln. Aus dem Nichts werden wir plötzlich angeleuchtet mit Scheinwerfern. Dann. „KAWUMM. KRATZ. ZONG!“ nehmen wir grade unter Motor, wahrscheinlich eine Fischerboje mit, in der tiefschwarzen Dunkelheit. Am kommenden Tag gibt es für sechs Stunden den langersehnten Nordwind. Endlich segeln. Aber es bleibt nicht lange spassig. Die Welle der MARLIN dreht mit. Der MAX Propellor kann seine Flügel nicht in den Unterwasserfahrtwind stellen. „KLONG. KLONG.“, haut etwas unter Wasser rhythmisch gegen den Rumpf. Na. Mit entspannten Segeln hat das nichts zu tun. Wir suchen uns einen etwas ruhigeren Platz nahe dem Strand von der Stadt Sidi. In Noonsite als der dreckigste Hafen von Marroko beschrieben. Wenn es nicht unbedingt sein muss, tauche ich nicht gerne auf offener See um den Propeller zu klarieren, hier in dem Hafen auch nicht. Markus läßt geräuschvoll den Anker vor der Hafeneinfahrt fallen. Keine Ahnung ob es sich um ein ganzes Netzt handelt oder was auch immer, springe ich mit Ferdi ins Wasser. Ferdi zuerst: „Es ist eine orange Leine, die sich um den Propeller gewickelt hat. Das Malheur ist schnell geklärt. Gott sei gedankt, nicht noch ein neues Problem. Davon habe ich grade echt genug. Passt schon gar nicht mehr auf eine ToDo Liste. Zeitnah bekommen wir Besuch von den Behörden in einem baufälligen Dinghy, mit noch schlimmeren Aussenborder. „Jaja. Wir fahren schon wieder.“ Markus nimmt den Tampen vom Propeller zwischen die Zähne und knurrt die Beamten an. Alles Spaß. Alles gut. Die beiden Jungs sind nett und bitten uns entweder zu fahren oder in den Hafen zu kommen. Auf stundenlanges Einklarieren habe ich jetzt echt kein Bock, zumal ich die Schiffspapiere in Mohammedia habe liegen lassen. „Ruhig Blut.“ Waren nur Farbausdrucke in Folie geschweißt. Originale liegen in Deutschland. Seit dem sind wir Tag und Nacht auf See. Wir haben Kurs auf die Nordspitze von Lanzerote genommen und kämpfen weiter gegen den nicht vorhandenen Westwind an und warten auf Sonntag Mittag. Dann soll endlich Nordwind einsetzte. Da kommt schon die Nachricht von Nathalie: „Ob ich den Starkwind gesehen habe.“ Habe ich was verpasst? Ich sehe 20 Knoten aus NE? Ich geh mal raus. Wir dümpeln grade. Die Lust den Motor anzumachen ist gleich null. Das Geräusch kennen wir jetzt zu Genüge.

Mitsegeln auf der MARLIN!

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Erikas Todestag

Hebel auf’s Pult

Krass. Erikas Kompression ist nach hinten losgegangen, ins Kurbelwellengehäuse und dort am Simmerring als weißer Qualm rausgekommen. Kolbenringe kaputt. Weiß der Himmel warum. Kann man reparieren, aber irgendwann reicht es dann aber doch. Erika hat ihr Lebensziel erreicht, dass der Trindianische Mechaniker mir 2014 in Chaguramas prognostizierte. „Ich habe noch nie einen Fischer Panda gesehen mit mehr als 2.000 Stunden auf’m Tacho hatte.“ Recht sollte er behalten. Ich habe natürlich ordentlich geweint. So viele gemeinsame Stunden im Motorraum, Hoffnung, Höhen und Tiefen, mit Rene, mit Lena, mit Julian, mit Jan… und erst die tausende von Euros für Ersatzteile. Damit ist jetzt Schluß. Erika ist tot und die Geschichte damit besiegelt. Ja. Es war abzusehen, dass unsere gemeinsame Lebensbahn irgendwie ein Ende hat. Es gibt eine Nachfolgerin. Ich will aber noch nicht zu viel verraten. Sicher ist, sie wird kein neuer Fischer Panda sein. Das Schicksal hat also mal wieder zugeschlagen und ich bin erst einmal froh, dass wir nebst dem Generator auch eine große Lichtmaschine zum Laden der Batterien haben. Auch wenn das nur eine temporäre Lösung sein wird. Die letzte Stunden von Erika hat Ferdi mit mir im Motorraum verbracht und die letzten Wiederbelebungsversuche gemeinsam mit mir durchgeführt. Alle die Erika kannten haben großes Mitgefühl. Am Morgen danach, also heute, ist die Stimmung dann immer noch nicht besser. GFS, ECMWF, die Noaa sind der Meinung das Hurrican Leslie sich den Kanaren zwar nähert, aber dann vor lauter Schreck wieder zurück nach Westen zieht und sich auflöst in ein kleines Tief. Zygrib allerdings sagt, dass Hurricane Leslie uns quasi auf die Pelle rückt un der Kern bis über Lanzarote zieht. Na das sind ja wieder tolle Aussichten. Es dauert eine weitere Stunde, bis ich entscheide, dass wir aufbrechen und Agadir anlaufen um dort auszuklarieren. Also angenehm ist das alles nicht. Heftige Zeiten grade auf der MARLIN.

Mitsegeln auf der MARLIN!

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Casablanca ist eine Reise wert

In Marokko angekommen

Kein Rumgeheule. Super Crew. 1a. Wir sind angekommen in Mohammedia / Marokko. Nach den üblichen internationalen Einklarierungsvorgängen, Immigration, Customs, Port Police, Marina, haben wir einen Platz, längsseits eines anderen Seglers gefunden, der wohl schon seit einigen Jahren unbewohnt und unbenutzt ist. Der Muezzin verrät deutlich, dass wir in einer anderen Welt angekommen sind. Früh am Morgen laufen wir los. Ich mit Flip Flops. Ein großer Fehler, wie sich herausstellt, denn Birgit, Ferdi und Markus entpuppen sich als die Fußgewandten. „Nö. Lass uns mal laufen.“ Ich, bekannt als eher der Fußfaulist, hinke hinterher. Schnell finden wir uns ein in Mohammedia und nebst dem dreckigen Hafenbereich gibt eine piekfeine Innenstadt mit vielen Palmen, netten Menschen und allem Angenehmen. Unser Ziel heißt Bahnhof. Mit dem Zug geht es nach Casablanca. Casa, das Blanca wird hier gar nicht gebraucht, ist wirklich pittoresk. Durch die Altstadt laufen, was auch sonst, wir, also ich hinterher, Richtung der Hassan II Moschee, dem mit 210m höchsten religiösem Bauwerk der Welt. Direkt am Meer, ist es schon ein wirklich eindrucksvolles Bauwerk. Bisschen schwierig zu fotografieren. Mit den Fotos ist eh eher schwierig in Marokko. Die Einheimischen finden das gar nicht gut. Rick’s Cafe, ein Nachbau, sehen wir von Aussen. Hat grade geschlossen und der Türsteher schaut nur verächtlich auf meine staubigen Bob Marley Flip Flops. Also wieder mal falsche Wahl. Das die Frauen in Marokko sich hinter Tücher verstecken, kann man so nicht sagen und als wir abends beim Careffour unsere Alkoholvorräte etwas aufstocken, wundern wir uns doch sehr, was hier so los ist. Hier tanzt der Bär kurz vor Schluss. Der Abstecher nach Marokko ist ein gelungener Zufall und wie der es so wollte, sollte in 48 Std. Nordwind einsetzen, Leslie sich in Dunst auflösen und wir nah an der Küste Richtung Kanaren unterwegs sein. Für jeden, der auf dem Weg zu den Kanaren vom SW Wind überrascht wird, sollte Marokko eine willkommene Alternative sein. Meine Crew und ich, wir sind glücklich. Zur Marina gehört ein Yachtclub mit Pool und Restaurant. Da werden meine drei Mitsegler heute mal vorbeischauen. Ich derweilen schmuse mit Erika, dem Generator, weil sie nicht mehr anspringen will. Wenn wunderst? Mich nicht.

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MARLIN auf der Flucht

Windlos

Die erste Nachtfahrt mit neuen Mitseglern, verbringe ich dann doch meist als gestiefelter Kater mit Rettungsweste auf dem Salonsofa. Mag man ja für übertrieben halten. Ich finde das relativ normal. Ich teile die Nacht durch drei Einzelwachen für Ferdi, Markus und Birgit, die ich einzeln auf ihre Aufgabe bei Nacht einführe und mich dann wieder in Ruhelage aufs Sofa verabschiede. Alles geht gut in dieser Nacht. Keine besonderen Vorkommnisse. MARLIN segelt brav, einsam und lautlos durch die Nacht. Alles in Butter. Die heutige Nacht werde ich zu jedem Wachwechsel dabei sein und mich ansonsten anderen Aufgaben widmen. Motor Johann brummt sein Lied. Es ist dunkel und der Wind ist komplett eingeschlafen. Wirbelsturm Leslie nimmt nun Kurs genau auf Madeira und dann auf die MARLIN. Ich fühle mich fast schon geehrt. Auch wenn ich immer noch nicht daran glaube dass Leslie es schaffen wird, so habe ich dann doch mit meiner Crew gemeinsam entschieden, dass wir Mohamedia anlaufen. Ein Hafen an der Küste Marokkos, 10 Meilen nördlich von Casablanca. Hier sollten wir uns für den Fall eines Falles sicher vertäuen können. Leslie sollte hier seine Stärke weitestgehend verloren haben. Wie sagt mein 1st Mate Mitsegler Stefan Sturm immer: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Ganz so cool wie das erscheint, bin ich in Wahrheit nicht. Marokkro wollte ich immer schon mal sehen und Casablanca sowieso. Also. Machen wir das beste draus. Ist ja höhere Gewalt. Solange auf der MARLIN alles klar ist und die Stimmung gut, ist auch meine Laune gut. Ich kann mich nicht beschweren. Mitsegler Ferdi hat das Segeln im Blut. Mehr als er bisher weiß. Mach nen wirklich guten Job der ITler aus Wien… Markus eigentlich genauso, der hat aber seinen rechten Daumen mit der Heckklappe unseres Stauraums eingeklemmt und dabei seinen Fingernagel im Kranklenhaus verloren. Dementsprechend ist er eher Einhandsegler im Moment. Birgit gibt alles auf der MARLIN und ist uns wirklich eine große Hilfe. Die Bewegungen des Schiffes machen es ihr aber hin und wieder noch zu schaffen. Nun ja. Wir arbeiten dran. ich bin da guter Dinge, dass sich das noch einspielen wird. Und ich? Der Skipper? Bei mir alles im Lot.

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MARLIN wieder unterwegs

Geschafft. Wir segeln wieder

Die Sache mit Leslie hat mich schon bewegt. Überhaupt ne ziemliche Suppe auf dem Nordatlantik. Braucht doch keiner. Stabiles Azorenhoch und Nordwindpassat und alles wäre wie früher. Soll aber nicht sein. Die derzeitige Prognose von Leslie ist direkt auf unser Zielgebiet, die Kanaren, zu steuern. Super Sache. Das brauchte ich heute. Wir wollten grade mit einem halbwegs passablem Wetterfenster nach Madeira segeln. „Ich blase den Törn ab. Ich kann nicht in einen prognostizierten Wirbelsturm hineinsegeln mit euch.“ Die Münder gehen runter. Ja klar. Alle haben Verständnis. Saefty first! Aber die Enttäuschung ist auch groß. Ich verschwinde wieder im Schiff, studiere Karten und noonsite.com Infos. Ich mach Google Maps Aufnahmen von Häfen zu denen ich keine Handbücher habe. Ziel ist die marrokanische Küste. Zumindest für den Notfall. Ich telefoniere noch mal mit Nathalie und Jan. „Ne, da würde ich auch nicht reinfahren. Mitten in so nen Wirbelsturm.“ Gegen 14Uhr dann liften wir den Anker, verlassen durch eine steile Tidenwelle, die schützende Bucht von Alvor. Dann kocht Motor Johann vor Wut. „Was hat der denn nun schon wieder?“ Der Deckel vom Wasserfilter sitzt nicht sauber und Johann zieht Luft. Nun. Kein Weltuntergang. Aber fängt ja gut an. Wir setzen die Segel bei Wind aus Süd und ganz langsam nimmt MARLIN Fahrt auf, macht sich selbst den Wind gegenan und schwubbs geht die Nadel auf drei, dreieinhalb und vier Knoten, gen Süd. Geht doch. Ich erwarte weniger als wenig Wind. Ich hoffe bis nach Agadir zu kommen bevor starke Südwinde uns ausbremsen. Oder aber, die Vorhersagen sehen in ein paar Tagen anders aus. Ich glaube immer noch, dass Wirbelsturm Lesly sich entscheidet an den Azoren vorbei zu ziehen Richtung England und sich dann auflöst in ein Tiefdruckkern mit 40 Knoten Wind. Gerade kommt über Kurzwelle / PACTOR das aktuelle Satellitenbild rein. Oha. Ja dann. Leider fehlt mir Internet Zugriff um mehr über Leslie in Erfahrung zu bekommen. Aber Skipper Jan meldet sich bestimmt wenn er seinen Rausch von der letzten Party am Samstag ausgeschlafen hat. Wir bewegen uns dann eher gemächlich, aber segelnd Richtung Süd.

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Hurrican Leslie und andere Dinge

Nowindsailing

Meine Offshore Neulinge Markus, Ferdi und Birgit machen sich gut. Es liegt sicherlich nicht an ihnen, dass ich nicht zum Logbook schreiben komme. Bootsjunge Julian hat sich spontan gegen die MARLIN entschieden, was zur Folge hat, dass wir alle seine Aufgaben mit zu erledigen haben. Die Crew ist entschleunigt. Drei Raucher und ich mittendrin als mal wieder frisch gebackener Nichtraucher. Aber ich halte durch. Wir haben Culatra schon längst verlassen, Portimao erreicht und vor Lagos mit dem Mast gewackelt. Die Grundzüge der christlichen Seefahrt sind angeeignet, Sicherheit erklärt und alles ist entspannt. Wir haben ja auch drei Wochen Zeit. Wir sind verproviantiert, Johann ist wieder mal repariert und sogar das Deck und die Fenster glänzen Dank CREW 47. Was für ein Schiff. Was für eine CREW. Freitags segelt der Skipper nicht los über einen Ocean und somit ist Morgen der Start zum Schlag über den Atlantik nach Madeira / Porto Santo geplant. Wenn da nicht Leslie wäre… Ich wusste noch gar nichts von Leslie, als ich in der Sicherheitseinweisung erklärte: „Ja und wenn wir dann einen Wirbelsturm haben, gehen wir auf diese Internetseite. National Hurricane Center. Upps. Da ist ja einer…“ Hat mich dann komplett aus der Bahn geworfen. Nicht einfach nur wegen dem Hurrican, der seit heute sich direkt auf die Kanaren bewegt und keineswegs geneigt ist, wie üblich über die Azoren nach England abzuziehen. Sondern vor allen Dingen weil der inzwischen herabgestufte Tropische Wirbelsturm auf jeden Fall, egal wohin er auch zieht, mein Wetter für den geplanten Trip über Madeira zu den Kanaren durcheinanderwirbelt. Vorzugsweise SW Wind erzeugt, die Passatwinde vernichtet oder Windlöcher für mehrere Tage bis zu einer Woche erzeugt. Nun hatte ich eigentlich nicht vor, zu den Kanaren mit Motor unterwegs zu sein. „Mistkackeverdammtealte. Muss dass jetzt sein?“

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 48 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 50 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19 Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

The True Two Red Sailboat Story

Ahoi! Culatra.

Wenn zwei Segler sich treffen, die ihr Schiff beide rot angestrichen haben, wenn zwei Segler sich treffen, die ein rotes Dinghy haben, wenn zwei Segler sich treffen, die beide ähnlich nette Kinder haben, so kann das doch eigentlich kein Zufall sein. Oder? Fand ich jetzt doch mal mehr als bemerkenswert und viel zu schade, um diesen Zufall nicht wenigstens einen Post in meinem Lebensblog zu widmen. „Komm Inga. Komm Hagen. Lass mich morgen mal nen Foto machen.“ Es ist mir dann doch gelungen, die ganze Familie mit Erlaubnis, unter der Bedingung der Zensur, abzulichten. Nun war es auch ein besonderes Erlebnis für mich, zu merken, dass die Begegnung SALMON Family – MARLIN, nicht, wie so oft in den vergangenen Jahren auf See, von der Anwesenheit MayaLenaNathalie abhängig ist, der damit verbundenen Spielbekanntschaft der Kinder, sondern die echte einfache Zuneigung zwischen Inga – Hagen – Michael, den Reiz der letzten Tage vorwiegend bestimmt hat. Die vergangenen Tage in der Nähe der SALMON haben mir gezeigt, dass meine idealistischen Vorstellungen über die Reinheit, Tugend und Unberührtheit von Blauwasserfreundschaften doch real existent sind und nicht nur noch Inhalt von mehreren Schiffs – Gästebüchern mit vergilbten Fotos aus vergangenen Zeiten. Gezeigt, das der Traum vom Meer sich immer noch lohnt. Meine Ziele, neu gewürfelt durch die Erlebnisse der letzten Jahre, Monate und Wochen, fügen sich in zauberhafter Art und Weise zu einem neuen Kaleidoskop, das ich jede Nacht in meinen Träumen, vor meinem geistigen Auge drehe und bunte Antworten bekomme, über das was ich zu tun habe, stattdessen was ich grade tue. Huhibuh. Da passt es doch, das ich heute mit meiner neuen Crew den Anker aus dem Mud des Ria Farmosa gezogen habe und den Bug der MARLIN Richtung West gerichtet habe. Schon schwojen wir eine viertel Meile vor dem Touristenort Oura, dem wir Morgen bestimmt keinen Besuch abstatten wollen. Tolle MARLIN, mit der man so schon mitten im Nirgendwo den Anker schmeissen kann, eine Packung Spagetti aufmacht, ein Glas Wein, ein paar Blätter Salat und eben soviel Tomtenscheiben zu einem wunderbaren Abendessen vereint und die Welt ist einfach in Ordnung.

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 48 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 50 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19 Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com