Archiv der Kategorie: SY Marlin

Meine erste B&G Installation

20150219

Vom Plan zur Umsetzung

Das Dealer Training bei B&G (Navico) in Dordrecht Holland, hat sich gelohnt. Die Installation eines B&G, Autopiloten, Zeus2 Kartenplotters und Triton Displays, 3G Radars, eines V50 VHF’s und diverser Sensoren auf der VENTURA hat bestens geklappt. Zur Zertifizierung und erweiterten Kundengarantie habe ich heute selbst das System per Software abgenommen und zertifiziert. Besonders die Integration des Vesper Marine Class B AIS Vision war total unproblematisch. Da hatte ich mit mehr Problemen gerechnet. Kunde Frank hat nun ein komplett redundantes Navigationssystem. Für Under Way läuft die B&G Navigation. Ein Forward Scan schützt und unterstützt ihn von Offshore bis in jede flache Bucht oder Atoll. Die genialen Navigationshilfen des Zeus2 Plotters helfen ihm sein Schiff bestmöglich am und vor dem Wind zum Ziel zu navigieren. Die Installation basiert komplett auf einer NMEA2000 Verkabelung, was im ersten Moment etwas umständlich erscheint. Beachtet man die Grundregeln, ergibt sich aber ein äußerst stabiles und schnelles Netzwerk ohne die sonst üblichen Verzögerungen in der Darstellung und Reaktionszeiten des Autopiloten des alten langsamen NMEA 8130 oder Seatalk Netzwerkes. Die digitalen Forward Scan und 3G Datenmengen würden auch NMEA2000 überfordern. Hier kommunizieren die Geräte über einen Ethernet Bus, welcher als Schnittstelle das B&G GoFree Module an einem Ende hat. Über ein Tablett App, in Franks Fall ein iPad, nimmt der User seine Kartenplotter mit ins Bett und kann dort alle Navigationsdaten überwachen. Kurskorrekturen am Kartenplotter sind allerdings ausgeschlossen, dazu muss Kunde Frank dann doch die Pantoffeln anziehen ;-) Im Hafen und vor Anker kann Frank seine B&G Anlage einfach am Panel ausschalten und sich den Strom für wichtigere Sachen, wie seine Eiswürfelmaschine aufsparen. MACmini Bordrechner auf 12 Volt Basis mit OpenCPN Navigationssystem, einem ICOM M802 und DR7400 PACTOR Modem ermöglichen Frank die Kommunikation per e-mail und Wetterbestimmung weltweit. Am Ankerplatz findet er jedes vorhandene WLANnetz schnell und zuverlässig. Was immer läuft, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ist sein stromsparendes AIS Wunder aus Neuseeland. Gesten Abend noch war ich recht sauer auf meinem Segelfreund Jeff, Boss und Gründer von Vesper Marine in Auckland / Neuseeland. Keine 12 Stunden nach meinem Mail kam aber die entspannende Nachricht. Das neue VISION AIS bekommt auch seine geniale Ankerwache und den stromsparenden Display-Standbymodus in einem der nächsten Firmware Updates. Danke Jeff: Das hatte ich Kunde Frank versprochen. Was ich nicht mag, ist wenn ich mich für ein Produkt weit aus dem Fenster lehne und dieses dann nicht meine Versprechungen hält. Das Vision Class B AIS dient mit einer leistungsfähigen GPS Außen Antenne seine Positions- und AIS Schiffsdaten nicht nur via N2K an das B&G Netzwerk, sondern gleichzeitig auch an das M802 und V50 VHF via NMEA 0183 und via Wifi an den Schiffsrouter, MACmini etc… Alles in Allem, ein umfassendes State oft the Art Kommunikations- und Navigationssystem an dem Kunde Frank noch ein bisschen üben muss, bis er alles richtig bedienen kann. Deshalb werden wir uns auch noch mal für einen zweitägiges Training treffen. Kunde Frank hat mit seinen Mithelfern Alex und Michael ordentlich mit angepackt. Diese große Installation hätte ich alleine in drei Tagen niemals hinbekommen. Er und sein Team haben sämtliche Kabel verlegt, Geräte an ihren Platz geschraubt. Eine großartige Leistung. Danke ans Team. So etwas geht auch nicht ohne Späne. Die Ethernet Leitung des 3G Radars musste gekappt werden. Der Stecker passte nicht durch den Mast. Beim Neucrimpen des Western Steckers, da trage ich zwei Lesebrillen übereinander, habe ich dann doch zwei Kabel vertauscht. Nobody ist perfect! Das habe ich dann zweimal gemacht. Dann war auch das Radar Overlay da wo es hingehört. Jetzt noch die Auflösung des Bildes. Unter der Schweißer Decke im Masttop stecke ich und löte grade einen neuen Antennenstecker an. Viel mehr Fotos gibt es nicht. Frank hat mich bis spät abends unter Strom gehalten. Morgen: Heimreise und entspannen.  

Mitsegeln auf der MARLIN? Du bist dabei: Bergen zu den Lofoten 15.4.2015 Spitzbergen im Mai und Juni ab Longyearbyen. Nächster Schnuppersegeltörn 6.- 8.März 2015 noch ein Platz frei. Spontan Interesse? Es gibt derzeit keine weiteren Schnuppersegeltermine. www.sy-marlin.de/mitsegeln

 

Auf der VENTURA

20150217

Für alle Probleme gibt es eine Lösung

“Bevor Du Lars an jemand Fremden abgibst, nehme ich ihn!“, schreibt Sohn und Bootsjunge Julian gestern am Morgen. Klar, dass das uns allen am besten gefällt, weil alle so Lars immer wieder sehen können und Lars weil er in den letzten Monaten eh viel mit Julian auf der MARLIN war. Auch zwei Leser haben sich gemeldet, die Lars in ihre Obhut nehmen würden. Erst mal ganz vielen Dank! Julian wohnt aber jetzt nicht mehr auf der MARLIN aber in Flensburg. Lars jetzt auch nicht mehr. Nun gut. Da kann man viel diskutieren – Wir probieren es einfach aus. Folge 4985 unserer Lindenstraße folgt. “Moin Frank! Na, mit’m Schraubenzieher in der Hosentasche aufgestanden?“ Ich bin jetzt in Wismar. Ohne die MARLIN, dafür mit der Volvo Schleuder. Frank scheint hyperaktiv zu sein. Statt Kaffee zu trinken, fängt er grade neben mir an schon mal die Ausbrüche für M802, AIS Vision und Barographen zu machen. Jetzt grade setzt er die FEIN an. Ich glaube, ich bekomme grade ein schlechtes Gewissen und höre mal auf Logbuchbericht zu schreiben. Später mehr.  

Mitsegeln auf der MARLIN? Du bist dabei: Bergen zu den Lofoten 15.4.2015 Spitzbergen im Mai und Juni ab Longyearbyen. Nächster Schnuppersegeltörn 6.- 8.März 2015 noch zwei Plätze frei. Spontan Interesse? Dann melde Dich einfach per e-mail oder rufe an: 0157 51147894. Weitere Termine: www.sy-marlin.de/mitsegeln

 

GEGENWIND


GEGENWIND

Lars der Seehund

Eigentlich wollten Arved und ich grade in Wismar ankommen, aber wie das so ist. „Hätte. Hätte Fahradkätte“ Eigentlich ist auf dem Weg nach Wismar um diese Jahreszeit IMMER West, Nordwest oder Südwestwind. Aber nicht gestern und heute und nicht morgen. Es bläst ordentlich aus Ost. Arved ist wahrscheinlich mein neuer Bootsjunge, zumindest für Norwegen und für Spitzbergen und ist mit dabei. Mit nur 20 Wenden waren wir gestern kleinen Belt, Fehmarn quasi voraus. Weitere drei Wenden hätten gereicht. Die MARLIN kann eins: Aufkreutzen. Das kann sie richtig gut. Na gut. Es war nicht grade gemütlich. Doch das Problem ist mein schlechtes Gewissen gegenüber Bootshund Lars. Der arme Kerl kommt nach sieben Monaten plötzlich gar nicht mehr mit 10-20 Grad Schräglage und Gegenanbolzen klar und kann einem wirklich richtig die Laune versauen. Er jankt und weint und heult die ganze Zeit, wirklich die ganze Zeit, permanent, durchgehend. Dabei zittert er am ganzen Körper wie Espenlaub vor Angst. Kann ja nicht sprechen der arme Kerl. Und ich dachte, dass er durch sein Trip mit uns von den Azoren nach Flensburg den Seehund im Blut hätte. Nix hat er. Im Boot kann er sich nicht bewegen, auch nicht mit speziellen Hundeschuhen. An Deck macht er nicht mehr sein Geschäft, weil er Angst hat die Reling entlang zu laufen. Alles Scheiße. Mir geht es zum Kotzen. Was soll ich denn jetzt machen? Boot verkaufen, Bauernhof kaufen, damit mein Lars ein glücklicher Hund ist? Die Seglei an den Nagel hängen, damit Lars sein Lebensziel erreichen kann und drei Hundefrauen schwängern kann?

Irgendwann nach Einbruch der Dunkelheit habe ich dann zu Arved gesagt: „Komm lass uns umkehren und nach Sonderborg segeln.“ Gesagt, getan. Raumschots geht es schnell, aber Lars geht es nicht besser. Auf jeden Schritt folgt er mir und führt sich auf, als wenn er in mich hineinkriechen will. Ich stehe in der Kombüse, koche was für uns und Lars liegt heulend unter dem Tisch. Es zerrt an den Nerven. Das Schlimme daran ist, dass man sich so schuldig fühlt, am Zustand seines geliebten Hunde. Ich fühle mich scheiße. Echt. Aber ich kann so ein Nervenbündel an Hund doch nicht mit Mitseglen nach Norwegen mitnehmen. Geht gar nicht.

“Dein Hund macht nicht den Eindruck, als ob er gerne segelt.“ Arved ist 23 und studiert noch in Hamburg. Er mach sich gut an Bord. Versteht alles, ist motiviert und benimmt sich wie jemand der die See im Blut hat. Wir haben eins gemeinsam. Wir segeln gern. Julian hat kapituliert als Bootjunge, weil ich von ihm erwartet habe, dass er zumindest den Sportbootführerschein See macht. Tja. Das war wohl zu viel Erwartung. Passt ja in meine Situation. „Du hast Recht. Ich glaube auch nicht dass Lars sich auf der MARLIN wohl fühlt“, Arved schaut traurig, mitfühlend.“Da nusst Du wohgl was machen“, er sagt es nicht aber ich kann seine Gedanken lesen. Ich habe ja jede Menge Rückenwind in meinem Leben gehabt, im Moment bekomme ich ganz schön was auf die Nase mit dem ich klarkommen muss. Nicht nur den Gegenwind aus Wismar. Das muss an dem letzten Freitag den 13ten liegen. Irgendjemand auf Frequenz, der ein neues Heim für Lars hat, das nicht wackelt? Ich frage wirklich nur sehr, sehr ungern. Aber ich weiß nicht mehr was ich machen soll.


Mitsegeln auf der MARLIN? Du bist dabei: Bergen zu den Lofoten 15.4.2015 Spitzbergen im Mai und Juni ab Longyearbyen. Nächster Schnuppersegeltörn 6.- 8.März 2015 noch zwei Plätze frei. Spontan Interesse? Dann melde Dich einfach per e-mail oder rufe an: 0157 51147894. Weitere Termine: www.sy-marlin.de/mitsegeln

Revue

20150208

Schnuppersegeln auf der MARLIN

Auf den letzten Drücker ist dann doch noch Jan an Bord gesprungen um mit uns an diesem Wochenende durch die Förde nach Sonderburg zu segeln. Ganz in seiner orangen Fischerkleidung war er dominanteste Farbklecks auf jedem Foto. Dabei war auch Jürgen, der nun den Törn von Bergen zu den Lofoten mitsegeln wird, auch wenn er eigentlich seine eigene Yacht in Flensburg liegen hat, mit der er und seine Familie diesen Törn nach Norden niemals machen wird. Mit dabei auch Heiko, der als absoluter Newcomer sein Geschick beim Höhe kneifen bewiesen hat. Heiko, ich hätte auch Dich genau so gern auf einem der Törns dabei, wie alle anderen. Das Schnuppersegeln in der Förde hat sich als Klasse Vorbereitung für Crew und Skipper rausgestellt. Nicht nur wegen dem Spassfaktor, dem Schrägsegeln mit der MARLIN, der guten Küche, sondern vor allen Dingen um sich wie geschrieben, schon mal gegenseitig zu beschnuppern, ob es denn nun so passt. Langsam füllen sich die Planungslisten für die Mitsegler. Wir hatten aber auch einfach gutes Glück: Das Wetter war mit uns. Am Samstag ein bisschen bedeckt aber sommerliche Temperaturen, um die acht Grad, mit Nordwestwind, hat uns mit wenig Manövern nach Sonderburg gebracht. Zum Mittagessen hat der neue ROCNA Anker seinen ersten Test bestanden. Die Nylonrolle am Bug muss noch ein bisschen optimiert werden. Diese Woche kommt auch noch die neue Kette in 13mm. Die Nacht haben wir wieder längsseits am Seenotrettungskreuzer in Sonderburg verbracht. Die Crew, incl. Lars waren auf Landgang, ich habe ein Schläfchen gehalten und nach einem genialen in-boat-smoked Lachs wollten alle nur noch eins: Die Koje. Der heutige Tag war dann ein Geschenk des Himmels für unseren Mut mitten im Winter zu segeln. Neun Grad im Cockpit, strahlend blauer Himmel, 10-15 Knoten Wind aus Nordwest. Da konnte Jürgen seine lokalen Revier-Kenntnisse voll ausspielen und wir mit vier Wenden von Sonderburg nach Flensburg zurück rauschen. Danke Petrus, Danke meinen Mitseglern. Das war ein geniales Wochenende. Immer wieder gern.  

Mitsegeln auf der MARLIN? Du bist dabei: Bergen zu den Lofoten 15.4.2015 Spitzbergen im Mai und Juni ab Longyearbyen. +++ Last Minute: Flensburg nach Wismar. One Way Mitsegeln vom 14.2.-15.2. +++ Nächster Schnuppersegeltörn 6.- 8.März 2015 noch zwei Plätze frei. Spontan Interesse? Dann melde Dich einfach per e-mail oder rufe an: 015751147894. Weitere Termine: www.sy-marlin.de/mitsegeln

 

Warum sind Männer zu blöd zum segeln?

20150205

Und der Skipper ist immer das Arschloch

Unser neuer ROCNA – Made in Canada. Schick? Nicht? Da hängen jetzt 70kg Edelstahl an unserem Bugsriet, die endlich die MARLIN an den ständigen Fluchtversuchen hindern soll, egal ob Sand, Schlamm, Kies, Seegras, Algen, Kelb oder Steine. Na ja. Bei Felsen wird er wohl nicht halten können. ROCNA, das steht für höchstes Ankervergnügen. Rein mit dem Ding in Wasser, ordentlich rückwärts einfahren und ab in die Koje. Entspannter Schlaf bis zum nächsten Morgen. Ob der ROCNA hält was er halten soll – Wir werden ehrlich berichten, auch wenn ROCNA nun unser Partner ist. Der letzte Logbucheintrag hat ja nun die Gemüter erregt. Besser gesagt die Headline. Der Rest war ja gar nicht so schlimm fand ich, nachdem ich mir den Eintrag am nächsten Tag noch mal durchgelesen habe. Auf jeden Fall gab es eine dicke Diskussion auf Facebook, Rechtfertigungen von Männern, dumme Sprüche und emotionale Gemüts- und Meinungsäußerungen von segelnden Frauen. Die Werbung einer Frau, die nach Spitzbergen mitsegeln will, ist aber ausgeblieben. Tja. Schade. Is aber auch kalt da. Fahren wir halt ohne. Auf jeden Fall ist klar geworden, dass eigentlich alle der Meinung sind, dass die Herren der Schöpfung, die Skipper, weg vom Ruder sollten. Vor allen Dingen bei den Hafenmanövern und Rückwärts einparken mit 20 Knoten Seitenwind. Frauen können das besser. Die Männer sind stärker und sollten sich mal besser an den Leinen versuchen oder doch selbst die Finger beim Ankern abreißen, wie damals Herr Lüchtenborg, beim Ankermanöver in der Ostsee, seine Fingerkuppe in der Anker-Winsch ließ. Theorie und Praxis liegen da ja nun mal bekanntermaßen weit auseinander. Der Alltag beim Ankern, davon kenne ich mehr was, als von den Hafenmanövern, ist aber der, dass die Frau vorne steht. Nathalie ist da sogar sehr eigen. Da die Kommunikation via Sprache auf der MARLIN nicht klappt, weil die Entfernung vom Bugspriet zum Steuerstand einfach viel zu weit weg ist, dirigiert Nathalie mich mit abgesprochenen Handzeichen genau zu dem Sandfleck, an dem sie den Anker hundertprozentig mittig platziert, so dass keine Koralle, keine Muschel und kein Seegrashalm beschädigt wird. Auch wir haben das mal andersherum versucht. Beim Ankerwerfen, habe ich den Anker nicht richtig platziert, die Kette zu schnell oder zu langsam heruntergelassen. „Micha. Du bist einfach zu blöd. Schau doch mal. Da unten liegt die Ankerkette jetzt genau über dem Hausriff des frisch verheirateten Kofferfischpärchens. Nächstes Mal mache ich das lieber wieder. Beschäftige Du Dich mal schön hinten den Sachen die Du kannst. Gas geben und aufstoppen.“ Ganz blöd habe ich mich benommen beim Ankerheben. Das mache ich zu schnell, zu langsam, zu seitwärts. „Du musst warten, bis der Wind wieder genau von vorne kommt.“ Das schlimmste ist, dass die etwas angerostete Kette Haufen im Ankerkasten bildet, im schlimmsten Falle Knoten, weil ich sie nicht richtig von der Vorpiek aus führe. Doch nicht nur meine Blödheit zum Ankern führt dazu das ich am Rad stehen muss. Beim Thema „Belegen einer Klampe mit einem Festmacher“, streiten Nathalie und ich am liebsten. Ob nun erst ein Törn um die Klampe gemacht wird, wie ich es in England gelernt habe, wie viele Kreuzschläge notwendig sind und vor allen Dingen wie der verdrehte Kopfschlag gemacht wird, kann zu langanhaltenden bösen Blicken der Capitana und auch von mir führen. Es ist soweit gekommen, dass Nathalie heimlich, wenn ich wegen einem Anlegerbier schon unter Deck verschwunden bin, die von mir gelegten Festmacher oder Fallen wieder gelöst hat und „RICHTIG“ gemacht habt. Nun. Wir haben das Problem mit der Macht ganz einfach gelöst. Nathalie ist, wenn an Bord, die Capitana und hat immer Recht, ich bin der blöde Skipper und bin nie schuld. Ob das bei anderen auch so klappt? Ausprobieren. Das Anlegen mit der 28 Tonnen MARLIN ohne Bugstrahlruder ist auf jeden Fall immer mit Adrenalin verbunden. Das darf ich oft machen. Da bekomme ich manchmal sogar Lob von meiner Capitana. Und dann bin ich richtig stolz.

Mitsegeln auf der MARLIN? Du bist dabei: Bergen zu den Lofoten 15.4.2015 Spitzbergen im Mai und Juni ab Longyearbyen. Nächster Schnuppersegelntermin SS III vom 06.- 08. Februar 2015 in Flensburg. Noch ein Plätzchen frei. Spontan Interesse? Dann melde Dich einfach per e-mail oder rufe an: 015751147894. Weitere Termine: SS IV Schnuppersegeltörn 6.- 8.März 2015 www.sy-marlin.de/mitsegeln

Warum sind Frauen zu blöd zum Segeln?

20150202

Is doch klar, weil nur richtige Männer auf’s Meer gehören

“Frauen bringen Unglück an Bord, erst Recht wenn sie ihre Tage haben. Frauen können nicht steuern und verstehen die ganze Takelage nicht. Frauen gehören an den Herd und nicht ans Steuer.“ Solche Aussagen, vor 15 Jahren noch an der Tagesordnung, werden heute nicht mehr gemacht, vor allen Dingen nicht öffentlich, vor allen Dingen nicht, wenn Frauen dabei sind. Doch es ist eigentlich immer noch so. Segeln ist eine Männerbeschäftigung. Sport kann man nicht unbedingt sagen, wenn rund Malle die härteste Arbeit darin besteht, den morgendlichen Kater nach dem abendlichen Anleger und dessen Fortführung, zu bekämpfen. “Meine Frau hat erst in den letzten Monaten unserer Reise Gefallen am Segeln gefunden. Eigentlich habe ich alles gemacht. Die Idee war meine. Ich habe es mir in den Kopf gesetzt die Welt zu umsegeln und aus dem System auszubrechen, meinen Alltag zu verändern und anders zu sein. Meine Frau hat sich um die Kinder gekümmert, gekocht, geholfen… Aber hätte ich nicht mein Ziel so verfolgt, wären wir nie losgekommen.“ Mein Segelfreud D. aus B. macht mich nachdenklich. War es bei mir auch so? Wollte ich immer weg und Nathalie hat nur mitgezogen? Nein. Bei uns war das nicht so. Nicht ganz so. Oder? „Ich habe immer den Blog geschrieben. Meine Frau hat eigentlich nie geschrieben. Es war eigentlich meine Reise. Jetzt sind wir wieder da und alles ist gut. Ich stelle mir grade vor, dass ich jetzt die nächsten 10 Jahre in diesen vier Wänden sitze und hier nicht mehr rauskomme, weil ich Kinder habe. Jetzt liegt unser Boot in der Südsee und rostet langsam vor sich hin.“ Die Worte machen mich nachdenklich. Für Tage, wenn nicht für Wochen. Aus Spaß sage ich meinen Mitseglern auf der MARLIN: „Am liebsten würde ich Mitsegeln für Seglerinnen unter 35 anbieten! Dann wäre ich allerdings ganz schnell pleite.“ Schweigen „Wie sieht es auch, bringt doch einfach eure Frauen mit zum Mitsegeln.“ Wieder bedrückendes Schweigen. „Ja, weißt Du Michael. Meine B. ist es zu eng auf Booten.“ „Meiner D. wird immer schlecht an Bord.“ Von 25 Bewerbungen auf der MARLIN mitzusegeln sind zwei Frauen dabei, so ist die Wahrheit. Dabei ist es doch schick mit Frau und mit Kindern um die Welt zu segeln. Ob ich so viele Bücher unseres neuen Titels „Unter Segeln zu Hause“ verkaufen würde, wenn ich ohne Nathalie und vor allen Dingen ohne meine Kinder unterwegs gewesen wäre? Ob ich einen TO Preis bekommen hätte oder einen dominanten Platz auf der YACHT Domäne? Ganz ehrlich: Bestimmt nicht. Ein Marketingkonzept? Mein Marketingkonzept? Nein. Einfach nur Glück. Ich habe die richtige Frau zur richtigen Zeit kennengelernt. Eine der wenigen Frauen, die mir geholfen haben den Meilenstein zu erreichen, an dem ich heute bin. “Was mich nervt an Erdmanns Seite, ist dass er immer so über seine Kathy abzieht. Kathy mach das falsch und dies falsch. Kathy ist meist seekrank und Johannes schreibt das gerne im Netz.“ Ich habe das jetzt nicht so mit verfolgt, was aber sicher daran liegt, dass ich viel zu sehr damit beschäftigt bin die MARLIN finanziell am schwimmen zu halten, als dass ich Webseiten von anderen Seglern studieren kann. Ich verlasse mich da mal auf die Diagnose von Nathalie, die ja nun auch ein besonderes Interesse hat an Frauen und Familien unter Segeln. Aber es ist wohl so, wie es ist. Frauen haben es immer schwer an Bord und das gilt besonders für Deutschland. Ich gehe mal davon aus, dass viel mehr Segel-Boote auf dem Kurs um die Welt wären, gäbe es mehr mutige Kapitäninnen, die ihren männlichen Kollegen und Partnern mal zeigen würden, dass sie das auch können. Da bin ich jetzt und heute auch nicht der erste dem das einfällt und der nicht direkt an das Unglück glaubt, das über das Schiff fällt, wenn die Frau das Steuer in die Hand nimmt. Auch viele, viele Beziehungen würden sich sicherlich grundlegend verändern, wenn die Frauen sich mehr für Boote auch auf dem Wasser und entfernet der Küste interessieren und diese Interesse in Begeisterung umschlägt. Auch beim Autorentreff des dk Verlags vor einigen Wochen war das Thema: Frau am Steuer Thema am Tisch. „Wir planen ein Buch mit dem Titel: Wie bekomme ich meine Frau zum Segeln!“ Nadja Kneissler, die jugendlich, dynamische Verlagsleitung versucht neue Wege zu gehen, such nach neuen Autoren und neuen Themen um dem Verlag mehr Bewegung und Zukunft zu geben. Bestimmt geht das nicht am Thema vorbei. Sucht man im Netz mal nach Frauen hinterm Rad, wird man auch dort fündig: Segeln von Frauen – für Frauen. O das der richtige Weg ist. Frauentörns ohne Männer? Ohne die besserwissenden Kapitäne? Stelle ich jetzt gerne mal in den Raum. Wer es glaubt oder nicht. Ich habe da beste Erfahrungen gemacht und profitiere da sogar auch noch davon ;-) Ich möchte es fast gar nicht wissen, wie viele Männer unser Buch gekauft haben um das Segeln ihren Prinzessinnen schmackhaft zu machen: „Schau mal Schatz. Das musst Du mal lesen. Die haben auch zu zweit die Welt umrundet. Das musst Du wirklich mal lesen. Das könnten wir doch auch.“ Ich frage mich jetzt mal ganz ehrlich, wie oft unsere Bücher ungelesen auf dem Nachttisch verstaubt sind. Keine Ahnung. Auf jeden Fall würde ich mich freuen mehr Bewerbungen von Frauen und Familien zu bekommen, die Lust haben mit der MARLIN nach Spitzbergen oder in die warmen Tropen zu segeln und ein unvergessliches Segelabenteuer zu erleben. Gelichberechtigung garantiert.  

Mitsegeln auf der MARLIN? Du bist dabei: Bergen zu den Lofoten 15.4.2015 Spitzbergen im Mai und Juni ab Longyearbyen. Nächster Schnuppersegelntermin SS III vom 06.- 08. Februar 2015 in Flensburg. Noch zwei Plätze frei. Spontan Interesse? Dann melde Dich einfach per e-mail oder rufe an: 015751147894. Weitere Termine: SS IV Schnuppersegeltörn 6.- 8.März 2015 www.sy-marlin.de/mitsegeln

 

Skipper Wnuk, wie war denn ihr Ice Age Törn, zweiter Tag?


Skipper Wnuk, wie war denn ihr Ice Age Törn, zweiter Tag?

Was mich bewegt

Rossi und Stefan hatte ein cooles Wochenende, dass ist schon mal sicher. Aber nicht nur die beiden Hardcore Gäste, die bei Minus Temperaturen heromäßig am Steuer stehen, während ich mit Lars den Platzwechsel von Steuerbordbank zur Backbordbank mit Lekkerlie übe. „Klar zur Wende Lars?“ „Wuff“ „So, jetzt spring. Re!“ „Brav gemacht. Hier hast Du eine Belohnung.“ Das schaffen wir auch noch. Aus Dir machen wir auch noch einen richtigen Bootshund. Irgendwann. Irgendwann klappt das einfach!

Ich habe ein Problem. Das Problem ist mein rechter Arm. Ich habe ein Mausarm, RSI-Syndrom, nennt sich das. Äußert sich darin, dass wenn ich am Notebook arbeite, meine rechter Arm so sehr schmerzt, dass ich noch nicht mal mehr das Telefon ans Ohr heben kann ohne vor Schmerz aufschreien zu wollen. Die Behandlung ist ganz einfach: Armschlinge und drei Wochen Ruhestellung. Dann langsam wieder anfangen. Bis dahin am besten gar nicht benutzen. Prima Idee. Ich habe mir grade erst mal einen Ständer fürs Notebook bestellt und eine externe Tastatur und Maus und klicke bei der Recherche im Internet (Surfen) erst mal mit links statt rechts. Den Rechner drei Wochen nicht benutzen? Wie soll das gehen. So und jetzt erst mal ein paar Test mit unserer Website.



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Skipper Wnuk, wie war denn ihr Ice Age Törn, zweiter Tag?

20150201

Was mich bewegt

Rossi und Stefan hatte ein cooles Wochenende, dass ist schon mal sicher. Aber nicht nur die beiden Hardcore Gäste, die bei Minus Temperaturen heromäßig am Steuer stehen, während ich mit Lars den Platzwechsel von Steuerbordbank zur Backbordbank mit Lekkerlie übe. „Klar zur Wende Lars?“ „Wuff“ „So, jetzt spring. Re!“ „Brav gemacht. Hier hast Du eine Belohnung.“ Das schaffen wir auch noch. Aus Dir machen wir auch noch einen richtigen Bootshund. Irgendwann. Irgendwann klappt das einfach! 20150201a Ich habe ein Problem. Das Problem ist mein rechter Arm. Ich habe ein Mausarm, RSI-Syndrom, nennt sich das. Äußert sich darin, dass wenn ich am Notebook arbeite, meine rechter Arm so sehr schmerzt, dass ich noch nicht mal mehr das Telefon ans Ohr heben kann ohne vor Schmerz aufschreien zu wollen. Die Behandlung ist ganz einfach: Armschlinge und drei Wochen Ruhestellung. Dann langsam wieder anfangen. Bis dahin am besten gar nicht benutzen. Prima Idee. Ich habe mir grade erst mal einen Ständer fürs Notebook bestellt und eine externe Tastatur und Maus und klicke bei der Recherche im Internet (Surfen) erst mal mit links statt rechts. Den Rechner drei Wochen nicht benutzen? Wie soll das gehen. So und jetzt erst mal ein paar Test mit unserer Website. 20150201b

Mitsegeln auf der MARLIN? Du bist dabei: Bergen zu den Lofoten 15.4.2015 Spitzbergen im Mai und Juni ab Longyearbyen. Nächster Schnuppersegelntermin SS III vom 06.- 08. Februar 2015 in Flensburg. Noch zwei Plätze frei. Spontan Interesse? Dann melde Dich einfach per e-mail oder rufe an: 015751147894. Weitere Termine: SS IV Schnuppersegeltörn 6.- 8.März 2015 www.sy-marlin.de/mitsegeln

 

Ice Age 2 – Segeln bei Minus Graden

20150131

“Ne Stefan. Is gar nicht so kalt wie es aussieht.“

Das auf dem Bild ist die Winsch von unserer Dirk, mit der wir den Baum hoch und runter bewegen. Ja, so sah das heute Morgen aus und dementsprechend sahen alle Tampen auch aus. Tiefgefroren und hart wie Kruppstahl. Vier Grad minus in der Nacht davor. Das Dinghy haben wir fast gar nicht frei bekommen von den Knoten mit denen es hängend am Spifall an der Bordwand klebt. Hmm. Dumm gelaufen. Jetzt wird mir auch langsam klar, warum nicht nur Anja heute mit Abwesenheit glänzt, sondern auch Dimi lieber bei Branca im warmen Bett in Düsseldorf geblieben ist (Aschloch. Nicht nicht einmal eine Antwort auf mein SMS habe ich bekommen.). Es ist kalt. Schweinekalt. Stefan und Rossi haben es trotzdem geschafft. Wir legen ab, die Festmacher legen wir längsgefroren an Deck, an Segel setzen ist gar nicht zu denken, alles ist miteinander verfroren, verbunden, Reff-Leinen ein Eisklumpen, das Vordeck eine Eislaufbahn. Ich bin etwas überfordert. „Sollen wir jetzt auslaufen? Oder besser nicht?“ Das Ganze beschäftigt mich so sehr, dass ich glatt meine übliche Sicherheitseinweisung vergesse. Julian sagt auch nichts. Kurs Ochseninseln liegt an. Ein Licht am Horizont. Darüber ein Loch Himmel. Hinter uns taucht Lars von der KIMIK im Kielwasser auf. Auf einem lokalen Fischkutter fährt er im dichten Nebel der Förde mit seinem Fischerfreund, den er lieblich den Dicken nennt. Wir bekommen wir sechs oberarmdicke Seelachse mit auf den Weg, zwar nicht geschenkt, aber günstig. Danke. Lars. Den Mittag verbringe ich in der Kombüse ;-) mit Filetieren und Räuchern. Die Sonne kommt gegen Mittag raus, am Nachmittag ist unser Rigg wenigstens so weit aufgetaut, das wir unter Segeln auslaufen können. Für ein paar Schläge sollte es reichen. Vier bis sieben Knoten Wind aus West. Für Stefan und Rossi der erste Törn auf der MARLIN, da gibt das Schiff sein Bestes. Am Wind verwandeln wir Windstärke in Fahrt durchs Wasser. Mal mit vier Knoten, auch mal mit sieben Knoten ziehen wir durchs Wasser und frieren uns die Finger bei den Manövern ab. Ich habe endlich mal Zeit mich mit einem alten Problem zu beschäftigen. Die Heizung geht auf Backbord Bug aus, auf Steuerbordbug funktioniert sie einwandfrei: „Häh?“ Luftblase im Heizheisswasserkreislauf? Oder Spritmangel. Aber zur Lösung, so weit komme ich heute nicht. „Micha, was ist den mit der Winschkurbel hier los?“, ruft Stefan von oben. Die Analyse ist schnell: Eingefroren. Bei grade mal -1 Grad. Ich frage mich wie andere Segler das im Winter machen, wenn Winschen und laufendes Gut einfrieren, die Heizung ausfällt und es wie in einer Tropfsteinhöhle von der Decke und den Alurahmen der Fenster runter tropft. Ehrlich, ich zweifel grade daran, dass aus mir mal ein professioneller Nordmeersegler wird. Vielleicht liegen mit die gemäßigten Breiten doch mehr. Da muss ich noch mal drüber schlafen. Für den Abend bleiben wir auf den Ochseninseln, wir sitzen bei Olli in der Küche, der mit Lars quasi ein Ständchen gibt wie Flensgurger Originale so sind. Nett, herzlich und trocken. Morgen soll die Sonne scheinen. „Denn mal Tau.“ Jetzt verstehe ich den Spruch. Es geht darum dass der Kutter auftaut!

Kalt isses, Skipper

DCIM100GOPRO

Wir lassen uns den Spass nicht nehmen

Vorgestern haben wir unser Red Dinghy mal wieder zu Wasser gelassen. Die wenigen Stunden Sonne am Himmel werden gnadenlos bis auf die letzte Sekunde ausgenutzt. Zweimal am 30PS Außenborder angerissen und schon geht die Fahrt ab. Torsten hat die Motorerhöhung für uns angeschweißt. Navionix zeigt 21,5 Knoten bei Vollgas, aber so viel brauchen wir gar nicht. Bei 9 Knoten hebt sich das Beiboot aus dem Wasser und schwebt Richtung Ochseninseln. Der Himmel ist kristallklar, das Wasser der Ostsee ebenso. Bei Olli bekommen wir ein Bier, bei Annie ein Polser und der Tag wir rot im Kalender angestrichen. Mehr solcher Tage könnten wir hier oben in Flensburg gebrauchen. Als Ersatz für Anja hat sich bis heute keiner gemeldet. Dafür haben sich andere gemeldet die an anderen Törns mitsegeln wollen. Das ist schon mal prima. Aber fürs Wochenende sieht es echt danach aus, dass der Skipper seine Achterkabine für sich alleine hat. Dimi, Stefan und Rossi sind dafür schon fast auf dem Weg. Wenn die wüssten, dass die MARLIN grade komplett eingeschneit ist… Aber was macht?s. Taut auch wieder. Wir fahren auf jeden Fall raus. Solange die Förde nicht zufriert ;-) Beim Schnuppertörn diese Woche ist Anja gestern wegen beruflicher Problem kurzfristig abgesprungen. Also haben wir jetzt einen Platz frei. Hello World: Irgend jemand dabei, der noch einspringen will und von Samstag auf Sonntag segeln gehen will? Info an mich oder Telefon: +49 157 51147894

Wochenendsegeln auf der MARLIN. Schnupper, Schnupper…

20150127

Bist Du hart, kommst Du mit! Bist Du weich, bleib zu Haus!

“Und das Wetter zum Schnuppersegeln – Wochenendtörn; Freitag, Samstag noch bewölkt Am Sonntag sonnig mit Temperaturen um 25 Grad (Schreibfehler–gewollt) in der Flensburger Förde. Wind eher wenig bis gar nicht. Sprich: Aufrechtes Entspannungssegeln. Die MARLIN kann ihre Leichtwindsegeleigenschaften unter Beweis stellen. Unser Segelmacher Carsten, von HOLM Segel Schleswig wird den 220qm Genacker fertig haben, den wir dann am Wochenende setzen werden. Lars wird sich freuen, weil es nicht so schräg wird. Carsten bringt auch den neuen Lazybag für das Groß der MARLIN mit und ist total überzeugt, dass der sofort passt. Wir sind gespannt. Beim Schnuppertörn diese Woche ist Anja gestern wegen beruflicher Problem kurzfristig abgesprungen. Also haben wir jetzt einen Platz frei. Hello FB World: Irgend jemand dabei, der noch einspringen will und von Samstag auf Sonntag segeln gehen will? Info an mich oder Telefon: +49 157 51147894

Asche über mein Haupt. Sturm auf der MARLIN

20150110

Muss ich mich mal beim BSH entschuldigen.

“Hallo Herr Wnuk. Radke hier vom BSH. Also wenn ich das richtig sehe, haben sie eine CE Zertifizierung der Stufe G. Ich habe ihr Dokument grade per e-mail bekommen. Wenn Sie noch die Unterlagen zur Prüfung nachreichen, woraus wir ersehen können, nach welcher Norm geprüft wurde, kann ich das akzeptieren!“ So endete der Freitag Nachmittag und der böse Wnuk hat wieder die Alarmtrommel geschlagen. Aber es kommt noch schlimmer. Ich habe grade den gesamten Krängungstest in einem Ordner gefunden. „OhOh.“ Asche über mein Haupt. Mal schauen ob der BSH nun mit den Unterlagen zufrieden ist.