Archiv der Kategorie: SY Marlin

Einchecken in Oldenburg

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{Title:Einchecken in Oldenburg}

Neurochirurgischer Eingriff

Ich war selten so entspannt, wenn ich mich auf Station habe aufnehmen lassen. Nein. Nicht wegen Leukämie. Nur ein quasi ambulanter Eingriff. Nein. Nicht für Wochen oder Monate – Zwei Nächte. Der Verlauf der OP ist relativ klar. Nur besser nicht schlechter. Oder? Oder doch ein bisschen Ungewissheit? Man weiß ja doch nie. Der Assi hat mir ein Kreuz auf den rechten Arm gemalt, damit sie den richtigen operieren. Muss seinen Grund haben.

Nathalie meinte, ich solle lieber mit der Bahn fahren, nach Oldenburg. Aber es kam mal wieder anders. Wie so oft bei der Bahn. Ab Pinneberg bis Hamburg, Totalausfall der Leitstelle. Keine Weichen, keine Signale, keine Züge. Totalsperrung. „Fahrt Ihr nach Hamburg?“ „Ja. Steig ein.“ Gut, dass ich kein Kommunikationsproblem habe. Die junge Münchener Kinderärztin kommt grade aus dem Urlaub mit ihrem netten Freund in Jarplund bei Flensburg. Ich wußte garnicht, dass man da Urlaub machen kann. Als Corona begann, waren die beiden auf der Neuseeländischen Südinsel im Lock Down. Der nette Taxifahrer läßt mich vorne sitzen und so quälen wir uns über die A7 nach HH. Die ist in der anderen Richtung voll gesperrt. Dahinter die Kolonne, die nach Dänemark will. Na. Die dänische Grenze ist einspurig. Da kommt ja noch was auf euch zu. Ab Hamburg geht kein Zug, wie er gehen soll. Also Metronom, Regio und aus eigentlich vier Stunden werden schnell neun Stunden. Super Idee mit der Bahn, schreibe ich Nathalie. Zur Belohnung gibt es noch 20min Wartezeit bei der Einfahrt um Oldenburger Bahnhof. Die Rezeption meiner Unterkunft ist zu. Das Restaurant hat vor 20 Minuten die Küche geschlossen. Ein Mumm Dry aus den Automaten läßt mich an meine Sturm- und Drangzeit erinnern. Die Zeiten sind nun wirklich vorbei.

Ohne Corona und MRSA Test kein Zugang zum Krankenhaus. Ja. Auch ich habe die Corona Warn App. Ich finde die auch eher nützlich, als datenrechtlich bedenklich. Schade nur, dass die nicht international gleich ist. Google weiß viel mehr über mich als die Warn App, überhaupt ist da Hopfen und Malz verloren. Es gibt ja auch nix zu verheimlichen. Morgen früh gehts los.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Wir müssen die MARLIN jetzt erst mal irgendwie erreichen. Dann wird die MARLIN ein weiteres Jahr in der südlichen Karibik bleiben. So bald es wieder vernünftige Flüge gibt, werden wir auch wieder Mitsegeln anbieten.

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Törnvorbereitungen

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Diesel

Ich ziehe mal wieder um. Mein 28 Zoll 5K MAC Arbeitsbildschirm ist dabei das größte Element meines Hausstands. Der hat eine Landegenehmigung auf Nathalies Schreibtisch. Eine Umzugskiste mit Elektronikkram, zwei Reisetaschen mit Klamotten. Der Foto Rucksack. Na. Das war’s auch schon. Mal abgesehen von den drei Kites im Keller. Aber die ziehen ja nicht um. Morgen ziehe ich dann erst einmal nach Oldenburg ins Krankenhaus für zwei Tage. Ein kleiner neurochirurgischer Eingriff soll meinem Ulnarisnerv die Möglichkeit gegeben werden wieder zu heilen. Im Moment wird er immer wieder eingeklemmt. Durch eine Fehllagerung während meines Aufenthalts in der Intensivstation im Koma, ist er wohl für mehrere Stunden eingeklemmt gewesen. Die folgende Fehldiagnose der Neurologin der Diakonie Flensburg nach dem Motto: „Das wird schon wieder“, beschert mir wahrscheinlich einen bleibenden Schaden. Super Sache. Aber egal. Ich lebe. Noch ist der Arm dran. Und dem Neurochirug Dr. Heinen vertraue ich, dass das auch so bleiben wird. Immerhin brauche ich den rechten Arm noch.

Währenddessen verlegt Skipper Stefan die MARLIN fast an Land. Mit lokaler Hilfe findet er eine Stelle in der Bucht, wo es nah am Strand noch tief genug für die MARLIN ist und Sven mit ein paar Bekannten und einem Pickup 600 Liter Diesel bereitstehen haben. Die Patagonien Landleine sichert die Position. Gartenschlauch zur MARLIN und schon ist der Tank wieder voll. Gut gemacht Stefan und Sven. Ich bin stolz auf euch. Jetzt müßt ihr die MARLIN nur noch nach Curacao segeln. Dann gibt es den ersehnten Heimatrückflug.

Für heute waren optimale Bedingungen zum Kiten angesagt. Sogar für Micha. Wegen meines kleinen Umzugs fiel Kiten allerdings aus. Mehr und Meer begreife ich langsam aber sicher, dass dieser Sport für mich wohl eher eine MARLIN gebundene Sache ist. Kiten ist so dermaßen populär hier in Deutschland, dass es an den wenigen Tagen mit guten Bedingungen so voll an den Spots ist, dass es zumindest mir keinen Spaß macht. „Dir fehlt die Farbe und die Temperatur des karibischen Wassers, die Weite der Strände und natürlich die MARLIN mit dem sicheren Beiboot“, kommentiert Maya mein Gezeter in der Küche und nimmt ihr Buch wieder in die Hand. Die Sonne scheint auf unseren kleinen Balkon. Lars liegt unter dem Tisch. Seine Operation ist abgeheilt, die Halskrause braucht er nur noch Nachts.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Wir müssen die MARLIN jetzt erst mal irgendwie erreichen. Dann wird die MARLIN ein weiteres Jahr in der südlichen Karibik bleiben. So bald es wieder vernünftige Flüge gibt, werden wir auch wieder Mitsegeln anbieten.

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Gesellschafterversammlung

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TOP

In Flensburg kann man schon wieder Essen gehen, weitestgehend ohne Corona Einschränkungen. Der Tisch neben uns war von einem Geldbaum besetzt. Na, wenn es nur das ist? Dann ist es doch ertragbar. Ich fühle mich in das letzte Jahrtausend zurück versetzt. Denn da wohnten Michael und Nathalie noch in einer schicken 160qm Wohnung auf der Reichsstraße in Düsseldorf und gleich nebenan gab es damals ein kleines schickes vietnamesisches Restaurant. Dort gab es Goi Tu Cuon, Reispapier und jede Menge leckere Sachen zum Selbereinrollen. Da waren wir oft 1999 oder so. Schon wegen der unfreundlichen, aber netten Bedienung. In Flensburg gibt es jetzt das Restaurant TONKIN, die genau das auch anbieten, mit etwas nervöser elektronischer Musik im Hintergrund, wo man den Anfang und das Ende der Musikstücke nicht erkennen kann. Nun ja. Uns geht es ja eh um die Erinnerung und das Einrollen und um das Essen. Auf jeden Fall ein „Must GO!“, wenn man mal in Flensburg isst.

Früher hätte ich dem Kellner meine 3kg schwere Canon EOS 6D Camera in die Kamera gedrückt und ihn gebeten ein Erinnerungsphoto von uns zu machen. „MARLIN Gesellschaftervollversammlung im Heimathafen 2020“. Das geht heute leider nicht mehr oder nur mit Unfallinsassenversicherung. Heute will keiner mehr mit so monströsen Apparaten fotografiert werden oder Geld dafür bekommen. Heute gibt man dem Kellner sein iPhone X. Weiß jeder zu bedienen. Auch wenn diese Dinger eben doch viel leichter sind und viel können. Aber vernünftige Fotos machen sie eben doch nicht, vor allen Dingen nicht bei zu viel und bei zu wenig Licht und überhaupt ist die ganze Romantik des Fotografierens durch die Smartfotografie echt verloren gegangen. Hier in der Ecke steht meine Antwort dazu. Mein Fotostudio-Reiserucksack gepackt voll mit EOS Kamera, Objektiven, Drohne, Stativ, Notebook, Remote Einrichtungen, diversen Utilities. Ein Photo: Mindestaufwand 30 Minuten. Na klar. Früher haben wir den dann wasserdicht eingepackt und mit zum Strand genommen um ein Sonnenuntergangsfoto zu machen. Macht doch heute keiner mehr. All die Nikons, Canons, verstauben in Regalen. Schade ist das.

Was gab zu berichten auf der Vollversammlung: Stefan rettet die MARLIN in die sicher Marina. Mitsegeln fällt dieses Jahr aus. Keine Einnahmen. Nur Ausgaben. Alle Häfen in der Karibik sind gesperrt oder nur mit Quarantäne anzulaufen. Also: Es kann nur besser werden. Derweilen haben Nathalie und ich sehr gut gegessen, über unsere Küken gesprochen und einen schönen Abend gehabt. Sehr entspannt seit dem wir nicht mehr zusammen sind. Wir streiten uns gar nicht mehr!


Mitsegeln auf der MARLIN.

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Go Stefan Go!

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{Title:Go Stefan Go!}

Gutes aus Curacao

Nun. Es waren eine ganzer Stapel an Formularen auszufüllen. Vom Marinavertrag, bis zur Gesundheitserklärung und eidesstattlicher Versicherung. Hat mich zwei Tage gekostet. Nun ist sie da. Die Genehmigung. Den Rest der Papiere dürfen wir noch nachliefern. Stefan mit Freund und Crew Sven dürfen mir der MARLIN nach Curacao einreisen und nach 48h auch direkt wieder ausreisen, dann nach Deutschland. Stefan freut sich den Ast ab, endlich wieder aus diesem Corona Mist nach Hause zu kommen. Ich kann ihn sooossooooo sehr verstehen. Sven und Stefan kümmern sich um MARLIN, vor allen Dingen um Gas, Benzin und Diesel. Der Törn von 400 Meilen ist ja nun nicht so weit, aber man weiß ja nie was passiert. Schwupps ist der Wind weg. MARLIN soll dann in der Marina bleiben und ich? Ja. Schaun wir dann mal. Curacao macht versuchsweise ab dem 1.7. die Grenzen wieder auf. Aber jetzt ist erst mal Skipper Stefan am Ball. In einer Woche soll es losgehen. Auf dem Atlantik ist kein Hurricane in Sicht. Na denn ma Tau.


Mitsegeln auf der MARLIN.

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Der Oberhammer

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{Title:Der Oberhammer}

Tage vergehen in der Stadt

Nun. Zu der Lars Story, fehle ja wohl der Star noch selbst. Hier habt ihr ihn in seiner Plastikröhre, die er zumindest noch Nachts braucht und wenn er alleine ist, damit der sich seine Wunde nicht aufleckt. Ich frage mich wie die Tiere das eigentlich in der freien Natur machen, wenn sie sich verletzt haben. Ob dann Engel Gabriel vom Himmel her herunterkommt, mit der Tröte unterm Arm?. Armer Hund. Armer Lars.

Mir fällt mal wieder der Toilettendeckel auf den Kopf. Kein Wetter zum Kiten. Ich fiere. Corona nervt. Ich frage mich was ich denn hier mit meiner kostbaren Zeit mache, die ich noch zu leben habe. Vorm Computer sitzen und Fenster auf und zumachen.

Aua.


Mitsegeln auf der MARLIN.

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Schon schön hier in Flensburg

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{Title:Schon schön hier in Flensburg}

Die Hafenspitze

Lars hat heute sie Klammern aus seiner Wunde bekommen. War mal wieder ziemlich was los. Er hat nämlich erst so einen Plastiktrichter um den Kopf bekommen, damit er sich am Hodensack die Wunde nicht aufschleckt. Mit dem Trichter ist er aber die Treppenstufen nicht mehr hochgekommen. Ein Riesentheater. 35kg wiederstrebende Hundemasse in den zweiten Stock zu bekommen. Maya hat den Trichter kleiner geschnitten, dann hat er sich natürlich nachts dran rumgeleckt und mit dem scharfen Rand des Plastiks die Haut aufgeschürft. Wieder Riesentheater. Dann hat sich das ganze entzündet. Der arme Hund musste dann Cortison nehmen. Wieder Riesentheater. Gleichzeitig nach jedem Spaziergang, Freilaufen mit der Wunde ist natürlich nicht, mindestens fünf Zecken, die entfernt werden müssen. Wieder Riesentheater. Der arme Hund. Anstatt nem vernünftigen Zeckenhalsband, lassen sich die Damen Pillen beim Futternapf verkaufen. Die verträgt Lars aber nicht und muss kotzen. Vorzugsweise mitten in der Nacht, steht er an Lena’s Bett und heult, legt sich dann hin und kotzt sich in seine Halskrause. Der arme Hund. Wieder Riesentheater. „Papa. Lars stirbt. Er sackt so mit der Hüfte weg.“ Morgens um acht eile ich schnell in die Wohnung. Lars begrüßt mich schwanzwedelnd. Wat nen Riesentheater. Inzwischen haben wir eine Halskrause mit Klettverschluss. Zum Spazieren gehen und für die Treppenstufen ziehen wir ihm die aus. Gestern nun hat Lars eben wie die Pest nach seiner eigenen Kotze gestunken in der er ja Nachts mit Halskrause gelegen hat. „Komm wir fahren zum Ostseebad und jagen ihn ins Wasser.“ „Neeeeiiinn. Auf keinen Fall. An die Wunde darf kein Salzwasser.“ Gekreische. Gezeter. Wir sitzen im Auto und ein Riesenstreit geht los. Was für nen Riesentheater. Lars steht im Kofferraum des Kombis, schwanzwedelnd und freut sich, das sich mal wieder alles um ihn dreht. Der Tag endet im Hof mit Gartenschlauch und der arme Hund wird endlich von seinem Gestank befreit. Oder wir. „Na Lars. Möchtest Du eine Leckerlie?“ Wie langweilig wäre unser Leben nur ohne Hund?

Am Ende der deutschen Ostsee liegt die Flensburger Hafenspitze. Oben von der Duburg kann man hinunter schauen und an schönen Tagen, so wie heute den Ausblick geniessen. So sagt man doch. Von der erwarteten Flutwelle an Touristen hat man hier in Flensburg gar nicht so viel mitbekommen. Verteilt sich dann doch. Es sind mehr die Studenten und Zugezogenen aus den südlich, an Europa grenzenden, Ländern, die sich ihre Zeit an der Förde vertreiben. Ich sag jetzt mal besser nix mehr, bevor ich was Falsches sage oder schreibe.

Aus Curacao noch nix Neues. Werde ich morgen mal nen Mail schreiben. Ob die uns vergessen haben?


Mitsegeln auf der MARLIN.

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Von einem der lossegelte um die Welt zu umrunden

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{Title:Von einem der lossegelte um die Welt zu umrunden}

Micha der Dritte

Es ist der Tag gekommen, an dem ich schon ein bisschen stolz, ein neues Profilfoto mache. Der Büschel grau melierter Haare hat noch nie eine Schere gesehen und ist entsprechend weich, wie die ersten Haare eines kleinen Babys. Mein Sortiment an stilvollen Caps, die ich fast ein Jahr lang in der Öffentlichkeit getragen habe, verstaubt nun auf der Fensterbank. Ich stolziere mit meinem neuen Naturoutfit gerne um die Ecke und lasse mir die norddeutsche Sonne ins Gesicht scheinen.

Es ist Samstag und von der Pandemie ist hier in Flensburg eigentlich nur etwas zu merken, wenn man Einkaufen gehen will oder mit einen größeren Menge Menschen konfrontiert wird. Mir soll es Recht sein. Meine Zeit im Burghof Apartment endet in einer Woche und eine neue Bleibe zu finden gestaltet sich schwierig. Die Touristen sind wieder da und die Preise für Ferienwohnungen um mindestens dass Vierfache gestiegen. Bei Nora blitze ich ab, weil sie ein Zimmer über Airbnb eher kürzere Perioden vermieten will und bei Henry dem Hauptmieter einer netten WG sind drei Monate zu wenig. Verhandlungen dazwischen gestalten sich ähnlich. Überhaupt komme ich mit meinen stolzen Jahren Segelerfahrung bei den Studenten WG’s nicht so besonders gut an. Komisch. Wiedermal hilft mir Nathalie aus der Patsche. „Bis zum 19ten bist Du ja eh im Krankenhaus in Oldenburg. Danach kannst Du bei Lena auf dem neuen Schlafsofa nächteln und schwupps, hast Du die ganze Wohnung für Dich alleine, weil ich mit MayaLena und der HUNKEPUNK im Urlaub bin. Und wie ich Dich kenne, bist Du dann im July mit einem der ersten Flieger schwupps auf der MARLIN.“

Weitestgehend habe ich die ganze Woche hinterm Bildschirm verbracht. Für heute ist etwas Wind angesagt. Ich denke darüber nach Kiten zu gehen, aber 14 Grad hindern mich mal wieder. Wer mich für ein Weichei hält, den darf ich korrigieren. Neuropathie nennt man es, wenn die feinen Nervenäste in den äußersten Gliedmaßen durch chemotherapeutische Behandlung absterben. Die erholen sich leider, wenn, nur extrem langsam. Kribbeln, Taubheitsgefühl, stechende Schmerzen, Ameisenlaufen und Kältegefühl an den Füßen und Händen sind die Folgen. In der Patientenbroschüre empfiehlt der freundliche Tankwart keine Togal Tablette, wie in der Fernsehwerbung der Siebziger Jahre, sondern sich von Kälte fernzuhalten. So was lese ich nicht zwei Mal. Das ist ganz meine Meinung. Muss ja jetzt nicht direkt die Karibik mit 32 Grad sein. 22 Grad an der Algarve würden ja auch reichen. Und schon sind wir wieder beim Thema, wann es wieder Flieger gibt. Aber darüber will ich nicht mehr schreiben, bis wir nicht die Einreisegenehmigung für die MARLIN nach Curacao haben.


Mitsegeln auf der MARLIN.

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Maya wird Fünfzehn

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{Title:Maya wird Fünfzehn}

Plan C, wie Curacao

Nathalie und ich stecken die Köpfe zusammen. Zum ersten Juni, dem offiziellen Beginn der Hurricane Season, entschließen wir, dass Stefan die MARLIN nach Curacao segeln muss. Es ist uns trotz aller Versuche seit März nicht gelungen Crew in die DomRep zu bekommen. Plan C, wie Curacao, tritt in Kraft. Mit dem richtigen Wind und vielen Händen ein Törn von 2-3 Tagen. Aber Stefan ist allein. Er weiß, dass er keine andere Möglichkeit hat. Ich checke die Lage in Curacao und Robert der Marinamanager, schickt mir eine ganze Liste von Formularen, die wir erst einmal auszufüllen haben, um überhaupt die Genehmigung zu bekommen Curacao anzulaufen. Kommt Stefan dort pünktlich an bei Sonnenaufgang des 24. Juni, wir er mit der MARLIN, von der Küstenwache eskortiert, zur Marina gebracht. Die Grenzen von Curacao sind geschlossen. Dann hat er bis 18 Uhr Zeit MARLIN fertig zu machen, alleine in der Marina zu verbleiben und muss sich dann in Quarantäne in einem speziell dafür eingerichtetem Hotel begeben. Bis er am nächsten Tag mit der KLM über Amsterdam nach Frankfurt fliegen darf. Aber so weit sind wir noch nicht. Erst mal, habe ich heute den ganzen Tag für die Papiere gebraucht. Ticket reservieren, eine Liste der letzten 20 Häfen, ärztliche Fragebögen, Kopien der Pässe, Papiere etc. Jetzt heißt es warten, ob wir überhaupt die Genehmigung bekommen einzulaufen.

Der dritte Juni ist Stichtag. Heute zum 15ten Mal und um 6:00 schmettern wir in der Küche das „Happy Birthday Lied“. Der Tisch ist voller Geschenke. Maya steht unter Zeitdruck, denn sie hat ausgerechnet heute: Schule. Groß ist sie geworden, meine kleine Maya. Fast schon erwachsen. Die Jahre ziehen an mir vorbei. In drei Jahren wird sie wahrscheinlich schon nicht mehr mit uns in einer Wohnung wohnen. Oder irgendwas. Ich will es mir gar nicht vorstellen. Ich wohne ja selber nicht mehr hier. Vorgestern noch hat sie Ihre Zimmertüre zugeknallt. Gestern haben wir uns wieder vertragen. Heute Abend darf ich Tortilla machen und es gibt Sushi. Die Welt dreht sich. Immer schneller.

Am Nachmittag. Kurzes Telefonat mit Stefan. Dann die Meldung, dass sein deutscher Wahldominikanerfreund Sven auf jeden Fall mitsegeln will. Ich kann grade noch die Papiere ändern und mir fällt ein Stein vom Herzen, dass Stefan den Törn nicht allein segeln wird. Zu zweit bestimmt netter. Nun. Trotzdem heißt es jetzt warten ob wir die Genehmigung bekommen Curacao anzulaufen.

Ziel ist es natürlich, dass ich, wenn dann Curacao irgendwann mal wieder seine Grenzen aufmacht, ohne Quarantäne einreisen kann und auf meine MARLIN zurückkehren kann. Wann das sein wird, weiß keiner im Moment.


Mitsegeln auf der MARLIN.

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Segeln auf der SY HUNKEPUNK

{Time:22:00:00}
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{Title:Segeln auf der SY HUNKEPUNK}

Nathalie, der Pinnenstar

Nathalie hat sich von ihren Freuden Anke & Tobias das Folke Boot HUNKEPUNK ausgeliehen. Das liegt bis Oktober herrenlos ganz alleine im Flensbuger Hafen, weil die Eigner fremdsegeln Richtung schwedische Schären. Da sagt Nathalie natürlich nicht nein und ich darf auch mal mitkommen. „Damit Du auch mal wieder auf’s Wasser kommst.“ In der kleinen Marina „Hafen Kontor“ haben wir 2017 auch schon mal mit der MARLIN gelegen und den ganzen Winter Reparaturen ausgeführt, meine Reha verbracht. MARLIN ist diesmal nicht da. Dank Corona Scheiße.

Egal. Nathalie ist Capitana! und ich habe mein Maul zu halten, außer sie fragt mich, wie sie was machen soll! Hab ich verstanden. Also darf ich die Landleinen losmachen, ihr erklären wie sie mit dem Aussenborder ein lange und unkomplizierte Freundschaft schafft, ich darf das Großsegel hochziehen. Während die Capitana einen Schlag nach dem anderen aus dem Hafen hochkreuzt, freunde ich mich mit der Koje an und halte den wohlverdienten Mittagsschlaf. Wind ist kaum, Welle auch nicht. Super. Es gurgelt ein bisschen am Heck und mit vier Knoten ziehen wir am Ostseebad vorbei, wo die Flensburger ihre Badesaison ohne Ausnameregelung eröffnen. So sind sie die Flensburger. Corona – Nein Danke! Wir können uns dass leisten. Fast komplett verschont vom Wirbelsturm der Viren, merkt man in der Fördestadt nicht viel von der Pandemie.

Auch ich darf HUNKEPUNK ein bisschen steuern. „Halsen ist out“, erkläre ich Nathalie. Q-Wenden aus dem Halben Wind sind viel entspannter und cooler als Platt vorm Wind gefühlt auf der Stelle zu stehen. Was ich mit der MARLIN nur noch mache geht genauso mit der HUNKEPUNK. Die Technik wird angenommen und am Montag soll es wieder rausgehen. Der nächste schwierige Part. MayaLena aus der Home-Bildschirm-Zone aufs Wasser zu bekommen und Natur geniessen, Segeln, vielleicht sogar den dicken Zeh ins Wasser stecken. Ich bin ja mal gespannt, wie oft die Capitana nach der anfänglichen Begeisterung, HUNKEPUNK aus der Box, gen Ostsee steuert.


Mitsegeln auf der MARLIN.

Wir müssen die MARLIN jetzt erst mal irgendwie erreichen. Dann wird die MARLIN ein weiteres Jahr in der südlichen Karibik bleiben. So bald es wieder vernünftige Fluganbindungen gibt, werden wir auch wieder Mitsegeln anbieten.

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Ein Tag voller Hiobsbotschaften

{Time:22:00:00}
{Date:20200529}
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{Title:Ein Tag voller Hiobsbotschaften}

SPOII

Erst mal zu gestern. Da gibt es mal wieder kein Foto. Mich(a) hat es ja gepackt, mit SPO (Sankt Peter Ording) und es gibt an Johann’s Geburtstag wieder Wind. 15 Knoten sagt der Windfinder. Das reicht so grade eben. Ich also wieder über die Landstraße los an die Westküste. Heute mit 6,5mm Tauchneo. Da wird mir wenigstens nix kalt. Ich such mir einen Platz am Strand Richtung Hundestrand und versuche es erst mal mit dem 12er. Kite selber starten geht easy. Machen wir in der Karibik ja nun oft. Der 12er ist zu klein. Zu wenig Wind für Micha. Dafür hab ich die Waffe mit und schwupps steht der 15er am Himmel. Ich in die Fluten. Alles klappt schon viel besser heute mit den Wellen. Aber das mit dem Höhe laufen in den Wellen, dass muß mir Johann mal erklären. Dank dem langen SPO Strand kann man die Leinen aufwickeln und am Strand zu Fuß Höhe laufen. Anfängersport. Zurück zum Hundestrand. Nächster Versuch. Nach drei Stunden bin ich fertig mit der Welt. Breit grinsend tauch ich wieder in Flensburg auf. Grade rechtzeitig zum Abendessen bei Nathalie. Mit den Kids. „Hast Spaß gehabt. Sieht man!“

Heute geht es früh los. Lars hat einen Termin in Gelting. Auf dem Bild schon betäubt. Nach langem Hin- und Her haben wir in einer Familienentscheidung entschieden, dass Lars kastriert wird. Für alle Beteiligten besser. Hoffen wir. Lange Geschichte, die ich jetzt auch nicht breittreten will. Die Tierarztpraxis in Gelting kostet nur die Hälfte, zum schicken Gegenstück in Flensburg. Lars wird schlafen gelegt. Am Nachmittag darf ich ihn wieder abholen. Die kompetente Tierärztin macht das regelmäßig. Kaum sitze ich im Auto, kommen dann die schlechten Nachrichten. Die Swiss Air hat die Flüge der JanCrew zum 6.6. storniert, dazu aber auch direkt die alternativen Möglichkeiten zum 13. und 20. und 27ten. Ich fühle mich an den Pranger gestellt. Sämtlich Versuche die MARLIN rechtzeitig vor der offiziellen Hurricane Season zu erreichen und zu den Azoren zu schicken sind in die Hose gegangen. Tausende von Euros in Form von stornierten Flugtickets sind nun wieder einzufordern. Ein erheblicher Aufwand. Da hilft es auch nicht besonders, dass die DomRep offiziell verkündet am 1.7.20 die Flughäfen, wie Punta Cana wieder zu öffnen. Ich bin am Boden zerstört. Ich weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll. Sollte ein Hurricane kommen, ist MARLIN nicht dagegen versichert. So langsam entwickelt sich das Ganze zu einem russischen Roulett.


Mitsegeln auf der MARLIN!

Atlantiküberquerung West – Ost 2020. Im Moment sind wir komplett.

CREW 65 Atlantik Crossing DomRep – Azoren 23.05.2020 – 31.07.2020. Warteliste.

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{end}

Very Old Friends

{Time:22:00:00}
{Date:20200527}
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{Target:Second Life}
{Temp Air/Pressure:15°C}
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{Photo:20200527}
{Title:Very Old Friends}

SPO

Der erste Versuch SPO (Sankt Peter Ording) für mich zu entdecken, mit Familie ist jämmerlich in einer Corona Polizeikontrolle am letzten Donnerstag gescheitert. Heute ist keine Tagestouristenverbot, aber Kitewindansage in SPO. Also stehe ich mit VOF (Very Old Friend) Johann aus HH im Kontakt und wir verabreden uns. Johann schickt mir eine Position. Keine Strandgebühr, keine Parkgebühr, keine Windböen, nicht überfüllt wegen geschlossener Dänischer Grenze. Hört sich super an und so starte ich durch. Anderthalb Stunden Landstraße mit jeder Menge Traktoren und Milch LKW’s lassen keine Langeweile aufkommen. Der Himmel ist blau und das Land ist flach. Wie schön war das hier als der Mensch noch keine Windmühlen erfunden hat? So schön. Mit den Schafen, den Kühen und den schnatternden Wildgänsen.

Als Johann und ich, wir uns sehen, nach zwei Jahren oder drei Jahren, machen wir erst mal was Verbotenes, sehr Verbotenes. Wir nehmen uns in den Arm und drücken uns! Mit Genuß. Allein dafür hat sich die Reise gelohnt. Prophylaktisch, wie es so bei Männern über 50 ist, tauschen wir erst einmal die aktuellen Wehwehchen aus, um dann zum Strand zu laufen. Johann steht auf dem Surfbrett seit dem er quasi laufen kann. Ich wirklich sicher zum letzten Mal vor fast einem Jahr im pipiwarmen Flachwasser Klein Curacao’s. Johann stürzt sich in die Wogen, ich folge ihm schüchtern, nebst dann doch 50 anderen Kitern und schau mir mal an wo das Wasser den wie tief ist. Dauert alles. Hinter der Sandbank mit flachem Wasser brechen sich die anrollenden „Ein Meter Wellen aus West“. Mir ist vollkommen unklar, wo ich sicher starten soll und als ich es dann in den Wellen versuche, ernte ich vor allen Dingen ein paar Schlucke Salzwasser. Dann stehe ich auf dem Board, kante an und eins, zwei drei Wellen, falle ich vornüber. Hmm. This is not the Caribbean. Das mit den Wellen ist definitiv eine Challenge. Muss man wohl üben. Beim zweiten Versuch kommen ein paar Meter mehr zustande, eine elegante Popohalse und zurück zum Strand durch die brechenden Wellen ins Flachwasser. O.K. So geht das. Ich rette meinen Kite, ich rette mich, ich rette mein Board. Und wieder durch die Brandung ins tiefe Wasser. Ich bekomme Spaß an der Art und Weise wie hier gekitet wird. Zumindest keine Böen. Is was ganz Neues für mich. Der Wind frischt auf, bis ich vor Kälte zitternd den Kite lande und meine sieben Sachen packe. Bisschen dünn mein Neo. Johann grinst. Ihn zieht es noch mal raus. Mich zum Auto in warme Klamotten. Ganz ehrlich. So richtig warm wird mir heute nicht mehr.

“Hast Du Spaß gehabt“, fragt Nathalie. „Hast Du Johann gegrüßt?“ „Du siehst glücklich aus. Endlich!“ Ja. ich bin glücklich und total fertig. Heute Nacht werde ich ganz bestimmt, ganz tief und fest schlafen.


Mitsegeln auf der MARLIN!

Atlantiküberquerung West – Ost 2020. Im Moment sind wir komplett.

CREW 65 Atlantik Crossing DomRep – Azoren 23.05.2020 – 31.07.2020. Warteliste.

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Mein Leben – Dein Leben

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Auf der Suche nach der Seerose

Der Roikier See liegt hinter dem Glückshundewald. Nur zu Fuß zu erreichen und es gibt auch nur eine Stelle an dem man die Sicht auf den alten Klostersee geniessen kann und bis dahin ist es eine gute Stunde zu Fuß. Ja. So war das. Mein Leben. Zwei pubertierende Töchter, die sich die Hände vor die Gesichter halten, wenn man sie fotografieren will und einen hormongestörten Hund, der an jeden Baum und Strauch pinkeln muss. Nathalie im Stechschritt und ich versuche Schritt zu halten. Quatsch. Es war wunderschön durch den Glückswald zu laufen. Vielleicht ist es einfach nur trivial, was so alles in meinem Kopf passiert. Film ab. Das Grün der Buchen ist einfach unglaublich zu dieser Jahreszeit. Immer wieder sehe ich den Wald aus der Sicht der Krankenhaus Zelle, atme ihn ein, tief ein, damit ihn mir keiner wieder wegnimmt.


Mitsegeln auf der MARLIN!

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