Archiv der Kategorie: SY Marlin

Murhy’s auf der MARLIN

Angekommen in Smile Country

Ich bin grade am Mike mit Renee, da rennt die Logge vor mir los auf 11 Knoten, MARLIN legt sich auf die Seite. Ich raus, an der gackernden Crew vorbei ins Cockpit. Vor mir alles schwarz. Wie das dann manchmal so ist. In Minuten verwandelt sich die See in ein tosendes Ungetüm. Wasser fliegt und tut weh auf der Haut. Uns MARLIN geht aus dem Ruder, Vollzeug ist oben und der Mast legt sich auf die Seite. „Segel runter! Schreie ich gegen den Wind und ziehe den Bug in den Wind. Das Segel fällt und eine Lazyline reißt. Chaos. Dazu pfeift das Bermuda Dreieck sein Liedchen… Minuten später habe ich, was selten ist, die komplette Orientierung verloren. Ich weiß nix mehr, nicht wohin ich steuern soll, weder noch wo Norden und Süden ist und schon gar nicht wo der Wind überhaupt herkommt. Vier Nächte machen sich bemerkbar. Den ganzen Tag 30-40 Knoten. Die Verantwortung. Overdrilled. Wir setzen wieder Segel. Mit dem Main alleine mag MARLIN nicht wenden, nicht halsen. Zu viel Wind. Fock dazu. Alles geht schnell. Alle Leinen auf dem Cockpitboden bilden einen gordischen Knoten. Wassermassen von oben. Dann irgendwann liegt wieder Kurs an. Kurs St. Georges. Happytown auf den Bermudas. Die Bermudianer funken gerne. Mit Radio Bermuda verbringe ich gefühlte zwei Stunden am VHF. Alles wollen die wissen. Sicherheit, Kennzeichen, MMSI, Farbe Deck und Hull, Rettungswesten, Liferaft Hersteller, EBIRB ID… Es nimmt kein Ende. Wir kommen nachts an um 2:00 und was wir nicht wissen, es sind 60 Knoten genau für unser ETA angesagt. „You have to moure at the Customs & Immigration Dock. NOW!“ Es pfeift mit 25 Konten. „Lass den Anker fallen, die spinnen wohl.“ Bei dem Wetter da hinten in das kleine Hafenbecken. Wieder VHF, lange Verhandlungen, dann dürfen wir für die Nacht vor Anker liegen. Aber nicht da wo wir sind. Verholen sollen wir. Ich mache das VHF aus. Ein Rum, ein Bier und eine Koje. Die können mich mal. Und es pfeift wieder! Dank ROCNA kein Problem für uns. Wir sind angekommen. Alles ist gut. Morgen mehr. Wir sind einklariert. Am heutigen Morgen dann Sonnenschein und super nette Behörden, supernette Einwohner, so schön kann das Leben sein. Ulli kommt grade rein. „Hier bleiben wir jetzt erst einmal drei Wochen! Mein Gott ist das schön und schnuckelig hier.“ Michi und Micha nicken nur und grinsen. „Dann sind wir uns ja einig.“ Später meer.

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Jetzt aber mal hurtig ins Loch bevor es Haue gibt

Letzter Tag vor Erreichen der Bermuda

Sieht gar nicht so nach Bermuda Short Wetter aus. „Skipper. Du wach? Ist doch gar nicht Deine Wache.“ „Michi. Hast Du ausgerefft? Leg Dich doch mal vorne in meine Koje. Die Beschleunigung sollte so sein, wie wenn Du mit Deinem Segelflieger zum Looping ansetzt!“ Das lässt sich Michi nicht nehmen. Zurück, meint er: „Upps, da fliegst Du ja ganz schön hin und her in der Vorkoje. Die Achterkojen sind da wesentlich ruhiger.“ „Is schon gut. Ich leg mich gleich in den Salon und mach noch nen bisschen die Augen zu.“ Aber im Moment sitze ich noch begeistert vor der Satellitenaufnahme der Front, die da grade auf uns zu rollt. Ich weiß sogar noch mehr darüber. Die soll unsere Position am frühen Abend erreichen, wenn wir hoffentlich schon in der Abdeckung der Bermudas sind. Trotzdem sind da 40-60 Knoten Wind drin und Tonnen von Wasser. Und auf 36 Grad Breite kann man mit etwas Kreativität Colin erkennen, der so mitschwimmt. Alles in allem. Das Wetter spielt verrückt und wie ich den Informationen aus Deutschland entnehme, nicht nur hier auf dem Atlantik, sondern auch in Süddeutschland, während dessen in Flensburg Hochsommer ist. Nochmal genau geschaut, schaffen wir das wohl nicht rechtzeitig ins Loch. Gegen Mittag wird uns die Dampfmaschine überrollen und unseren Mast auf die Seite legen. Uppsi. Da sind wir noch 15 Meilen von der schützenden Landabdeckung entfernt. Ändern können wir daran leider nichts. Gut. Wir melden uns dann danach. Wie bekommt man eigentlich solche Wetterinformationen auf See, weltweit, ohne Internet? Schaust Du hier: www.lunatronic.net Das bin ich selber. Und jetzt muss ich mal nen paar Fragen meiner Kunden aus Deutschland beantworten. Ein paar Stunden bleiben ja noch.  

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Wirbelsturm Colin und wir

So ein Schrecken am Abend

Da mache ich die 48 Std Wetterprognose der Amerikaner auf und fall fast vom Hocker. Colin – Post Tropischer Wirbelsturm hat sich genau da entwickelt wo wir vor vier Tagen losgesegelt sind, an der Nordspitze der Bahamas. Ich hab noch gesagt. „Hier brodelt sich grade was zusammen. 28,4 Grad Wassertemperatur. Zeit hier weg zu kommen.“ Im Moment für uns keine Gefahr. Mit Nathalie habe ich eh schon eine Chat Line via e-mail. Michi hat eitrige Mandeln auf seiner Steuerbordseite im Hals, ich habe statt dessen ein Stechen in der Angina. Ulli hat Wasser in den Füßen und nun auch noch heiße Sohlen. Ich kann mir Nathalies Blick auf der anderen Seite vorstellen. Sie hat eh Nachtdienst, da machen wir den Kohl auch nicht fett, entschließe ich. Was für unser Wetter viel eindrucksvoller im Moment ist, steht über uns (der untere kleine rote Kreis auf der Karte), das Tief 984hps mit der Windfahne mit dem Dreieck dran. Das malen die Meterologen, wenn kein Platz mehr für Fähnchen ist. Windstärken über 8bft. Der Fliegendreck im rechten roten Kreis ist Bermuda – unser Ziel. Jetzt grade haben wir noch 190 Meilen Richtung NE zu segeln, den Wind im Rücken. Heute Nacht soll der Eiertanz losgehen. 30 Knoten SE und mehr. Wir haben schon das dritte Reff gesetzt und jetzt gibt es ein letztes Gulasch für die nächsten 24 Stunden. Ich bin gespannt was die Nacht bringt. Hoffentlich sind die Systeme schon viel weiter nördlich als gedacht und es gibt falschen Alarm. We hope so. Grade noch mit Renee gefunkt. Der hängt mit seiner MIRA vorm Delaware River nördlich von Colin und macht den Motor an um Schutz zu suchen. Vernünftige Entscheidung. Leider halten sich die Wirbelstürme meist nicht an ihre vorausberechneten Wege. Wir haben kein Internet an Bord und können uns jede Stunde aufs neue Updaten. Vielleicht gut so.  

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Endlich Wind


Kurs East

Der Tag beginnt, wie hätte es anders sein sollen mit einem Marlin. „Ijiiiiiii…“, singt die Angelspule bis die Leine innerhalb von Sekunden am Ende ist. Michi kann gar nicht so schnell gucken wie das geht. Der 3 Meter Marlin springt 100 Meter hinter der MARLIN in die Luft, dreht eine Pirouette und entledigt sich dem Plastikköder. Ein faszinierendes Schauspiel. „Was hätten wir auch mit 60 kg Fleisch machen sollen?“ Ich versuche meine Enttäuschung zu überspielen. Klar will ich endlich mal im meinem Seglerleben einen Marlin fangen. Soll aber wohl nicht sein. Unsere MARLIN rennt durch die Nacht, teilt das Meer in Nord und Süd, ich vorne drin, werde sanft angehoben. Kirmesschlaf. Da träumt man schön, von allem. Plötzlich reißt mich der AIS Warnton krass aus meinen Träumen. Ich stemme meinen Körper aus der schrägen Koje. Was, hier mitten auf dem Atlantik kommt uns doch wahrhaft so ein Frachter näher, als in die zwei Meilen AIS Schutzschildzone? Wir sind fast mitten genau zwischen Bahamas und Bermudas. „Ich sehe da so zwei komische Lichter voraus, kommt Ulli torkelnd von oben runter.“ „Sach bloß Ulli. Echt? Komisch oder kosmisch?“, aber Ulli versteht meinen Spaß grade nicht. „Warum bist Du wach Skipper?“ „Ach. Nur so.“ Er hat sich wirklich erschrocken. Da wir ja auch AIS senden sehe ich das als ganze nicht als großes Malheur muss aber wieder den Skipper raushängen lassen. „Ulli. Auch mitten auf dem Atlantik gilt. Alle 15 Minuten ein Rundumblick.“ „Machst Du das denn immer?“ „Na klar!“, lüge ich ohne zu zucken, muss ich ja, bin ja Skipper. Lach. Noch 490 Meilen. Die Wetterprognose sieht rot aus. Aber erst auf den letzten 150 Meilen soll es hoch her gehen. Meine Erfahrung sagt mir, dass sich die Grib Files dann letztendlich doch der allgemeinen Wetterentwicklung anpassen. „Kurs East!“, gebe ich als Moto aus, damit wir eventuellen Starkwind mit Böen aus SW mit 33 Knoten von hinten ablaufen können. Meine Crew schaut mich etwas skeptisch an beim Abendessen. Es gibt Lambi (Conch) aus Cuba. Hab ich ja gleich gesagt. Salat ist alle. Zwei Paprika, drei Kürbisse, zwei Kilo Krautsalat und sechs Steaks. Lambi satt. Wir werden nicht verhungern bis Bermuda. An dieser Stelle möchte ich mich bei Urs und bei Michael bedanken, die großzügig auf den Spendenbutton gedrückt haben. Danke für eure Anerkennung. Tut gut. Wir werden das Geld zweckgerecht einsetzen.  

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Bermuda Dreieck

Sail Away!

Nun liegt schon die dritte Nacht auf See hinter mir und endlich greife ich mal zu den Tasten. Michi und Ulli funktionieren jetzt alleine. Ich schlafe nicht mehr aufspringbereit im Cockpit, wie in den ersten beiden Nächten. Wir machen drei kurze Einzel-Wachen 00:00-02:00, 02:00-04:00, 04:00-06:00… und so weiter 24h, jeweils der darauffolgende Wachmann hat Bereitschaft für Segelmanöver. Der Wind ist eher zurückhaltend aus Südöstlichen Richtungen und wir machen Etmale um die 120sm. Am Dienstag wird sich das ändern und ein Tief ein paar hundert Meilen nördlich über uns nach Osten ziehen. Das gibt ordentlich Wind aus SW. Windstärke 5-6 ist angesagt. Segeln wir ab, ändern können wir eh nichts. Gestern haben meine Jungs einen kleinen Yellowfinthuna an der Angel gehabt und erfolgreich rausgezogen, dafür ist beim Gefecht mein Lieblingseimer allerdings über Bord gegangen. Ich hab noch geschlafen. Gut so. So erreichen mich Infos über Geschehen erst dann, wenn ich sie eh nicht mehr ändern kann. Hauptsache, keine Crewmitglieder gehen über Bord oder haben Angelhaken in Gliedmaßen. Alles gut. Die Stimmung an Bord ist hervorragend, könnte nicht besser sein. Der Einzigste der schwächelt bin ich und das weil meine Tochter Maya vorgestern Geburtstag hatte und 11 Jahre alt geworden ist. Und wo ist ihr Papa? Auf See. Das hat mich echt getroffen. Ich hatte einen echt, heftigen Realtime, Homesickness Anfall mit melancholischen Auswirkungen. „Mache ich das alles so richtig? Steht die Freude und die Freiheit auf der MARLIN mit doch recht fremden Mitseglern im richtigen Verhältnis zur Ferne und Entbehrung zu meiner Familie?“ Fragen, die mich quälen und nachdenklich werden lassen. Da kommen die e-mails von den Dagoberts grade richtig, die jetzt richtig deutsch, schmierig mit Rechtsanwalt und Schmerzensgeldforderungen drohen, weil ich ihnen den roten Teppich unter ihren Hintern weggezogen habe. Das ist natürlich nicht grade förderlich für meine Gefühlssituation. „Micha. Da war die totale Ausnahme. Von 16 Crews ein Griff ins Klo. Das ist vollkommen o.k. beruhige ich mich selbst.“ Nachmittags, große Aufregung. Eine Delfinschule findet die MARLIN mitten in der Einsamkeit des Atlantiks und taucht und spielt unter uns durch. Auf dem Selfie von Micha und Ulli aber leider grade kein Delfin drin. Ich verzichte mal darauf einen mit Photoshop reinzukopieren. Noch 594 Meilen bis Bermuda. Das Bermuda Dreieck liegt im Übrigen südlich von uns. Es ist das Dreieck zwischen Bermuda, Bahamas und Trinidad. Also nur geringe Chancen, dass wir in einer Methanblase verloren gehen. Vorher fressen uns eher die Mücken auf, die seit den Bahamas immer noch auf der MARLIN sind.  

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Kleiner Lobster – Großer Held

Kleiner Lobster – Großer Held

Ende unserer Zeit auf den Bahamas

Es war ein kleiner Zwischenstopp. Viel zu kurz um die Bahamas weiter kennenzulernen. Doch wer hat schon die Zeit und das Geld um wochenlang mit Wnuk Fahrtensegler zu spielen? Für die meisten meiner Mitsegler sind schon zwei oder drei Wochen an Bord eine lange Zeit, das Kojengeld ein dicker Batzen. Gar nicht so einfach. Michi hat Glück gehabt. Er war im richtigen Moment da, weil ich eine linke Hand brauche um sicher über den Atlantik zu segeln. Er hat grade Elternzeit und kann meiner Erwartung entgegenkommen sieben Wochen Zeit am Stück zu haben. Er darf als Bootsjunge mitsegeln.

“Da an den Steinen der Hafeneinfahrt, da gibt es Langusten auf nur vier Meter Wassertiefe. Mit einem Drahtharken ziehst Du sie aus ihrer Höhle und dann schmeißt Du sie in Dinghy!“ Michi schaut mich ungläubig an. „Können die mich beißen?“ „Nein, dass sind keine Hunde, dass sin Langusten. Ziehe einen Handschuh an, damit Du von den Stacheln nicht gestochen wirst.“ Neben Putzen hat Michi auch Zeit stundenlang schnorcheln zu gehen. Warum auch nicht. Einen halben Tag soll er sich um die MARLIN kümmern, den Rest des Tages steht zu seiner freien Verfügung. Er kann gut mit mir umgehen, wenn ich mal launisch bin, ein schlechtes email bekommen habe. Dann lächelt er mich einfach an und wartet ab bis mein kleiner Anfall vorbei ist.

Wir sind losgefahren. Schnell noch am Donnerstag Abend um 22:00, weil ich doch am Freitag nicht auslaufe. Jaja, der Aberglaube. Dann wäre es Samstag geworden und so langsam müssen wir los. Die Wetterprognosen sehen nach einem Tag motoren aus, dann sollten wir Winde aus den richtigen Richtungen bekommen. Die Wassertemperatur hier steigt stetig und hat 28 Grad angenommen. Zeit die Karibik im Sauseschritt zu verlassen und Nord zu machen. Jetzt fängt der Wettergott an hier sein Süppchen zu kochen und was daraus wird weiß man nie so genau.

“Zwei Stück habe ich geholt. Gefühlte 50 Mal bin ich runter getaucht.“ Michi strahlt über beide Backen. Ich sehe quasi den Jagdtrieb in seinen Augen. Mehr. Mehr. Die Angst, dass ihn die kleinen Langusten etwas tun können, hat Michi wohl abgebaut. Zum Frühstück gibt es Rührei mit Languste auf der MARLIN.



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Uli gibt Gas

Sprung nach Freeport / Bahamas

Es ist viel passiert und ich war zu faul um zu schreiben. Heute Mittag lag dann endlich das FedEx Paket von Darryl, EchoTec Trinidad, auf dem Counter von Tasha. Die runde Schwarze, unnett wie die Bewohner von den Bahamas sein können, war dann doch nett, als ich ihr eine zwanzig Dollar Note über den Tisch geschoben habe. Plötzlich war sie sogar super nett, auch wenn wir es vorgezogen haben eine halbe Meile draußen vor der Marina zu ankern anstatt noch eine Nacht für 160 USD in der Marina zu bleiben. Über Funk hat sie mich dann redlich über die Aktivitäten des Zollagenten informiert, der das Paket quasi persönlich vorbeigebracht hat. Neue Locks für unsere zweite Wassermachermembreane, die schrecklich geleckt hatte. Von EchoTec aus Kulanz geschickt, ein paar O-Ringe, ein paar Hochdruckanschlüsse, auf denen wir Electrolyse gefunden hatte. Nun. 1.000 Stunden hat alles gehalten, drei Jahre und bereits 120.000 Liter Wasser hat die Anlage schon geliefert. Is doch schon ganz ordentlich. Marina am vergangenen Samstag gab es aber auch, weil Nadja mit ihrem 11 Monate Sohn Jonas von Bord gegangen ist. Nein, nicht vorzeitig und auch nicht unglücklich. Eher sehr glücklich. Ehemann Michael fährt weiter mit bis zu den Azoren. Es war eine schöne Zeit und der Gesang von Jonas wird uns fehlen. Und so bin ich in den Genuss einer Einladung zum Essen gekommen. Meine Crew weiß was sich gehört und wir landen am besten Platz am Ort. Danke! Ich hätte nicht besser kochen können. Als ich nach Hause wollte, meinte dann Uli: „Lasss uns doch noch einen heben. Die Beiden wollen bestimmt noch mal alleine sein mit Jonas. Grins.“ Ach so. Ja dann. Und stille Wasser sind tief, denn mit Uli bin ich dann bis in die frühen Morgenstunden versackt. Dort wo auf den Tischen getanzt wurde und die Freunde der Nacht sich zum Wochenendfeiern zusammenfanden. Danke Uli. Vielleicht war das auch der Grund weil ich dann ein, zwei Tage so schreibfaul war und mich von den Folgen des Umzugs erholen musste. Nach der Erholung geht es am Montag zum Alltag über. Boot für den Schlag zu den Bermudas vorbereiten. Es hat sich was angesammelt. Bootsjunge Michael muss nun ordentlich ran. Die ToDo Liste hat zwei Seiten, nein, drei Seiten. Dazu kommen die täglichen Aufgaben. Putzen, putzen, putzen. Radsteuerung nachstellen, Motorraum aufräumen und wieder putzen. Tausende von Kleinigkeiten stehen an. Ich bin mit Orga am Rechner beschäftigt, kniee immer wieder um das Wetter für das kommende Wochenende in die richtige Richtung zu beten. Da fällt der Generator aus. Verstopfung unter den Diodenblöcken im Kühlsystem. Das mache ich dann doch lieber selber. Mitsegler Uli lässt sich nicht lumpen und verschränkt nicht alias Dagoberts Art die Arme, bringt fortlaufende dumme Sprüche, sondern packt das Projekt: „Undichtes Portlight“ an. Das macht er erstaunlich gut. Nach ein paar Stunden, ich hätte es nicht besser machen können, ist das Portlight wieder drin und dicht für die Ewigkeit. Ich erkenne ungeahnte Fähigkeiten, locke mit dem Angebot von frisch gebratenen Steaks (Wer stellt sich schon gerne bei 30 Grad in die Küche und brät Steaks?) Ulli, kannst Du bitte das Schothorn der Genua reparieren? Michael putzt derweilen die ganzen Ventilatoren. Acht Stück, die noch nie einer geputzt hat. Mist Arbeit. Dann werkeln sie zusammen am Segel. Unter Segeln, denn zwischenzeitlich sind wir ausgelaufen und segeln bei wenig Wind gegen den Strom aus West nach West End. Wir essen fürstlich. Danke Uli. Danke Micha. Es macht Spass mit euch zu schaffen. Wir loben uns gegenseitig und segeln in die Nacht hinein. Ab West End soll es übermorgen nach Norden gehen. Dann nach Bermudas. Die Prognosen für den Wind sind noch gut. Hoffentlich bleibt das so.  

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Taffe Mitseglerin gesucht

Die Rückkehr in die sogenannte Zivilisation

Das es nicht einfach wird Crew zu finden für den Nordatlantiktörn war mir klar. Wir sind jetzt vier. Ulli, Michi, Gaby und ich. Ist ja schon mal was. Ulli und Michi sind in einer der Achterkabinen. Ich habe die schaukelige Vorkabine, wenn ich nicht gebraucht werde. Gaby hat die andere Achterkabine für sich alleine. Noch. Denn da bist Du, Seglerin, weiblich, zwischen 30 und 60, die sich die Kabine mit Gaby teilen will um den Nordatlantik mit uns im Team zu bezwingen. So stelle ich mir das zumindest vor. Bisher hat sich aber leider noch keine taffe Seglerdame gemeldet. Last Call! Also, bitte melden, mitsegeln ab dem 11. Juni, ab Bermudas nach Horta, Azoren. Muss es doch geben? Am ersten July sitzen wir dann in Peters Sportbar und trinken Gin Tonic. Oder kennt jemand eine von den taffen Mitseglerinnen, die nix von unserer Tour weiß und sofort mitsegeln will? Bitte teilen! “Das Bier habe ich langsam genossen.“ Ulli sitzt schmunzelnd an Bord der MARLIN neben mir im Cockpit. Er und die anderen waren auf Landgang, ich habe die Ruhe genossen und das Schiff gehütet. „Lass mich raten. 6 Euro? Ach ne. Dollar. Also sieben Dollar? Die Flasche?“ „8 US Dollar plus irgendsoeine Tax. Also fast zehn.“ Ich schmunzel auch und denke an meine Dagoberts, die im Supermarkt von Marina Cayo Largo standen und sich beschwert haben über die horrenden kubanischen Preise. Die Dose Bier für weniger als ein Euro. Gut das ich nicht mit an Land war. Das war ich gestern schon. Die Officerin in dem schicken braunen Dress hat drei Streifen auf den Schultern. Drei Streifen sind schon recht viel. Immigration auf den Bimini Islands war easy und schnell. Es gibt viele Marinas, dass Anlegen ist amerikanisch ohne Fender, die Stege haben Gummikanten, mit unseren Fendern geht da gar nix. Ein wilder Dockmaster kommt mit dem Fahrrad angefahren. „Hier könnt ihr nicht anlegen, der Platz ist belegt. Nein ich habe kein Platz. Er funkt mit ein paar anderen Marinas. Nein, für eine Nacht schon mal gar nicht. 2.5 USD pro Fuß pro Nacht. Zum Einklarieren für eine Stunde 50 USD.“ Ich diskutiere gar nicht erst. „Vorleine los.“ Lege den Rückwärtsgang ein und dampfe in die Achterspring ein. Der Bug der MARLIN dreht sich in die Strömung. Ein Ankerversuch vor der Marina endet mit Grundberührung. Nix wie weg hier. 100 Meter weiter südlich finden wir etwas Sand um den Rocna auf drei Meter abzulegen. Vollgas zurück. Anker hält. Dieser Anker war die beste Investition seit Erwerb der MARLIN. Werfen. Hält. Mit dem Dinghy geht es an Land. Die dreistreifige Custom Officerin mit den adretten Rastalocken stemmt die Arme in die Taille. „Wo ist das Schiff?“ Sie bohrt immer weiter. „Wir liegen vor Anker. Vor Stadtpier.“ „Um einzuklarieren muss das Schiff hier an der Marina sein.“ „Wollen Sie an Bord kommen?“ „Nein! Das Schiff muss hier sein, sonst gibt es keine Einklarierung.“ Nach der Einklarierung darfst Du Dich vor Anker legen.“ Da wird mir klar was geht. Der wilde Dockmaster hat bei der schicken Rasta Officerin gepetzt. „Der große Deutsche von dem roten Boot hat mich geärgert und wollte die 50 USD für die Stunde Einklarieren nicht bezahlen.“ Oder Ähnlich. Also trolle ich mich wieder aus dem Büro. „Da machst Du gar nix Ulli. So ist das im Leben.“ Eine halbe Stunde später liegen wir für 20 Minuten Einklarierung in der Big Game Marina und zahlen 50 USD. „Frag gar nicht erst nach ner Quittung Ulli. Gib ihm die 50. Dann kann er sich die mit seiner Freundin teilen.“ Welcome in the Bahamas. Die Nacht verbringen wir vor Anker, vor dem Stadtpier. Keiner kommt und schickt uns weg. Wundert mich irgendwie.  

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Wellenreiten vor Miami mit dem Strom – Gegen den Wind

Mobilitätsprobleme

Mich einarmig an Bord zu bewegen, vor Anker kein Problem, auf See, echte Scheiße. Wie immer kommt dann eins zum anderen. Der Skipper hat vergessen das Waschmaschinenausflußvetil zu schließen, durch die extreme Schräglag, läuft diese mit Seewasser voll und ergießt sich irgendwann über den Salonboden, auf dem ich dann barfuß ausrutsche, meine Schulter schützend mit dem Knie in der Tür (Leichtbauweise) der Kleiderkammer lande. Tür kaputt, Knie keine Schramme. Glück gehabt. „Sollen wir mal reffen?“ Die Frage liegt nah, aber wenn der Blick durch die Bullaugen manchmal, eher selten, den Blick übers Meer und nicht Unterwasser freigibt, dieser Blick die hohen Wellenberge zeigt, die uns zeit 24 Stunden in ihren Fängen halten, weiß ich, wir brauchen viel Schräglage um die 28 Tonnen Alu unter meinem Hinten da schwungvoll drüber weg zu bekommen. 43 Meilen sind es lediglich von Miami nach Bimini und jeder Segler weiß: „Geh nicht in die Florida Straße wenn Nordwind gegen die 2-4 Knoten Golf Strom aus Süd bläst. Nein, nein, dass lass sein.“ Nun. Es war ja 20 Knoten Nordostwind angesagt. Von der kleinen Front hat keiner gesprochen und alternativ in der Mückenversechten Hemingway Marina zu verbringen, wer wollte das schon. „Wir haben ja ein großes Schiff und kein kleines Segelbötchen!“ Und so kam es, dass der ein klein bisschen arrogante Skipper Wnuk in der letzte Nacht und dem darauffolgenden Tag von Mutter Natur so mal eben Haue bekommen hat. Wer nicht hören will muss eben fühlen. Aus der ruhigen karibischen See mit Golfstrom von hinten wurde blitzschnell kochendes Wasser mit kurzer, hoher See, die Schiffe versenken mit der MARLIN speilen wollte. Dazu mal kein Wind, mal tiefschwarze Wolken mit feuerspeienden Dämonen und Ungeheuern, mal Passatwolken mit 22 Knoten Wind auf die Nase. Auf jeden Fall Wind immer von vorne. Aus dem Plan die 230 Meilen Havanna Bimini, glamourvoll in weniger als 24 Stunden zu machen, wurde also nichts, statt dessen kreuzen wir gegen die bösen Schwippschwapwellen auf, steh auf der Stelle, das Ruder verliert seine Wirkung und meine Mitsegler lernen erst einmal was ein nasser Performance Schlag ist. Nass, weil die Relingsstützen durch das knietiefe Wasser ziehen und das Spritzwasser bis zu den Pilothausfenstern kommt. Performance Schlag, weil Mitsegler Michi und Ulli nach 12 Wenden im Hellen und im Dunklen mit Genua und Fock mit verbundenen Augen, na ja, fast, umgehen können. Wie? Nur 12 Wenden. Ja, eigentlich nur 12 Wenden. Nun: Es gibt auch richtig gutes zu berichten. Nach dreijähriger Suche ist endlich der Mastfuß der MARLIN erfolgreich abgedichtet. Danke an Mitsegler Nico! Die Wassertaufe der letzten 24 Stunden ist erfolgreich absolviert. Kein Wasser mehr am Mast im Inneren des Schiffes. Das Bücherregal direkt am gesteckten Mast bleibt endlich trocken.. Wir stehen 4 Meilen vorm Bahamas Landfall, werden noch eine Wende brauchen um Bimini zu erreichen. Das schaffen wir auch noch. „Give me Five! Give me a Beer!“, wird es dann heißen und alle Strapazen der letzten 48 Stunden werden vergesse, neue Helden geboren sein. War doch immer schon so und wird auch immer so bleiben.  

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Wir haben Cuba verlassen

Kurs Bimini liegt an

“Ich bin dann mal weg. An diesem Wochenende nehme ich mir mal frei von der MARLIN, meinem Job als Skipper. Meine Crew versteht das, nach einer Erklärung. Denn ihr Urlaub ist mein Job und da brauche ich auch mal eine Pause. Sonst werde ich grantig. Ich telefoniere über Face Book mit Nathalie und den Kids, lasse mich durch Havanna treiben. Auch vom Logbook habe ich mal ein, zwei Tage Abstand genommen. Hat gut getan. Gestern dann ein Besuch im Hospital wegen meiner Schulter. Fragst Du zehn Ärzte, bekommst Du zehn Meinungen. Wie beim Segeln. Ich bin soweit schmerzfrei, also kann es losgehen. Horta ist mein persönliches Ziel. Horta zum 1. July. Dann eine Marina für die MARLIN und ein Flugzeug für mich nach Hamburg. So langsam wir die Sehnsucht nach meiner Familie und dem deutschen Sommer immer größer. Wir haben ausklariert und laufen Nord. Auf der Suche nach dem Golf Strom. Erst einmal müssen wir nach Freeport. Dort steigt Nadja am kommenden Sonntag aus und bei Fedex liegen hoffentlich Ersatzteile für unseren Wassermacher, der im Moment wegen undichten Endstopfen nur auf einer Membrane läuft. Einklarieren ist auf Bimini Islands geplant. Egal wie lange wir dort sind. Eine Nacht oder zehn Tage, müssen wir ein dreimonatiges Cruising Permit erwerben für 300 USD. Happig? Was?  

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sail4friendship

We reached Hemingway Marina

Ich würde mal sagen, wir haben unseren gemeinsamen Weg gefunden. Ich selbst glaube nicht, dass es einfach ist mit mir als Skipper zu segeln. Meine klaren Vorstellungen und Weisungen lassen nicht unbedingt viel Platz für menschliche und seglerische Experimente, dafür gibt es Erfahrungen, segelspezifisches Wissen und siebte Sinne aus denen man sein Ding machen kann, wenn man denn will und wenn man den irgendwann vorhat, selbst die sieben Weltmeere zu bezwingen. So wäscht eben die eine Hand die andere und die MARLIN schwimmt weiter in die richtige Richtung. Der Schreibfluss, wenn ich solche Sätze schreibe, ist enorm ungezwungen und frei. Es macht mir Spaß nicht nur zu segeln sondern auch zu schreiben und die Worte fließen zu lassen. Is so. Soll so. Bleibt so. Fliest so hinne. Wir haben Hemingway erreicht. Kein Wind. Der Motor hat gedröhnt. Muss man durch. Auch den Golf Strom haben wir so nicht gefunden. Nicht in einer, nicht in zwei, nicht in zehn Meilen von der Küste entfernt. Die Hemingway Marina, im Verdacht leerstehend zu sein, ist ruhig, etwas abgeschieden, mäßig mit Yachten gefüllt, aber ehrlich gesagt, cubanisch nett. Ein Euro pro Fuß, zahlen wir auch in La Coruna und bekommen noch nicht einmal ein Lächeln vom Hafenmeister. Ich hab Freitags frei, habe ich entschieden, entere allein den Havana Malecon, die Altstadt, das Leben oder das was Havana als Leben zeichnet. Hier und dort ein Bier, ein Cafe einen Rum, lass ich mich treiben, genieße das Leben. Havana ist anders als das restliche Cuba. Ich kann noch nicht sagen wie, warum, vielleicht werde ich, wahrscheinlich werde ich nicht lang genug in Havana bleiben um zu sagen, warum es denn nun so anders ist. Havana braucht auf jeden Fall Meer Zeit. Meine Crew ist grade unterwegs, lookout for Havana, nach einem Verproviantierungsvormittag. Walter hat uns gefahren, zu einem Straßengemüsestand gebracht, der nicht nur unglaublich günstig war, sondern dazu noch 90% von dem hatte, was auf meinem Zettel stand. Ich bleibe zu Boot, enjoye die Ruhe um ein paar Worte zu Papier zu bringen, um meinen freien Tag zu verbringen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich heute nach dem Abendessen, was ich meinen Mitseglern zaubern werde, noch mal mein Havana erobern werde. So oft ist man ja eigentlich nicht hier. Was für eine Frage.  

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Traurigkeit

Verbotenes Land

Da steht der kleine Jonas an der Reling und schaut auf’s Land. In dem kleinen Fischerboot steht ein Beamter in grüner Militäruniform. Kein Begrüßungskommando, sondern ein DDR Grenzschutzkommando. „Nein, ihr dürft hier nicht an Land kommen.“ An Land eine Badebucht in der Kinder lachen, ein Schwein quiekt, ein Schulbus hält an. „Wir haben aber die Fahrtgenehmigung.“ Ich versuche es noch mal in kleinlaut. Der Beamte bleibt hart. Ist wohl seine Weisung. Also verzichte ich auf weitere Diskussionen. Bringt ja nun nichts, außer Ärger. Und Ärger mit der Guarda Frontera, den brauchen wir grade nicht. Wir dürfen nicht an Land, weil das hier keine Marina mit Zoll und Grenzschutz ist, erkläre ich meinen Mitseglern. „Stand auch so im Revierführer!“, schlaumeiert Michi. „Probieren geht über studieren!“, schlagfertige ich zurück. Hätte auch anders sein können. Eigentlich ist Cuba ja Libre. Auf jeden Fall ist mir das so in meiner ganzen Seglerlaufbahn noch nicht vorgekommen. Einmal in Indien, durften wir nicht an Land, mussten erst die Beamten abwarten, dann aber mit den fertigen Papieren war alles gut. Hier in Cuba ist das immer noch anders. Trotz Visa im Pass, trotz Passagengenehmigung. An der Südküste dürfen wir Segler eigentlich überall anhalten, Land und Leute besuchen, an der Nordküste nur an wenigen Stellen. Könnte ja ein Cubaner mit uns wegfahren in die nahen Staaten. Wenn die wüssten. Genau dahin will nämlich der Skipper nicht.  

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