Archiv der Kategorie: SY Marlin

Lena wird Zehn

Lang ist es her

Zehn Jahre ist es nun her, dass Lena in Knysna, Südafrika, geboren wurde. Lang ist es her und die Erinnerung ist noch so nah wie der gestrige Tag. Nathalie musste ganz schön die Schenkel zusammenkneifen, sonst wäre Lena damals schon im alten Merdi auf dem Weg von der IRON LADY ins Krankenhaus rausgeflutscht. Und nun? Nun ist sie zehn Jahre alt, Wunschflensburgerin und eine selbstbewusste kleine Dame die übers Fußballfeld rennt, dass es ein Spaß ist ihr zuzuschauen. Oft werden wir gefragt ob unsere Kinder denn segelbegeistert sind. Die Antwort ist kurz: Nein. Wenn überhaupt Segeln als Thema auf den Tisch kommt: „Papa! Dann wollen wir aber auch richtig weit weg. Das wo es Delfine und Robben gibt, die Tage lang und die Nächte kurz sind. Oder nach Cuba, weil da die Leute so nett sind, das Wasser so klar und warm.“ Ich hatte auch nie erwartet, dass unsere Kinder zu Regattaseglerinnen werden, nur weil sie quasi auf dem Schiff geboren wurden. Heute auf jeden Fall ist Lena mit ihrer Schwester soeben im Kinderzimmer mit einem Berg Playmobilgeschenke verschwunden und wird bis zum Nachmittag da bestimmt auch nicht mehr herauskommen. Uns MARLIN beherbergt dieses Wochenende Yvonne und ihren Freund als Airbnb Gäste. Die beiden waren noch nie auf einem Schiff. Meine Einweisung gestern war kurz und knapp. Für mich heißt das. Heute keine MARLIN, keine Baustellen.  
 

Schnuppersegeln auf der Förde!

Vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan. Leider Ausgebucht.

Ab April soll die MARLIN eigentlich los nach Oslo. So steht es im Plan. Aber im Gegensatz zu den voll belegten Schnuppertörns in der Förde sind da noch viel zu viele Plätze frei und ich denke grade darüber nach ob es nicht noch ein bisschen zu früh ist für die meisten Segler. Zu kalt, zu ungemütlich? Ob wir besser noch ein paar Schnuppertörns anbieten? Hmm. Wird schon noch werden.

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Nikes Film übers Mitsegeln auf der Förde ist da.

Weiterhin Regen an der Förde

Es regnet sich ein Heute. Mal wieder. Fast war es frostig schöner. Richtig warm ist es immer noch nicht. Mensch, das dauert mal wieder, aber irgendwann wird sie kommen, die Sonne, der Frühling und Nike wird auch irgendwann wiederkommen. Das hab ich im Urin. Erst mal ein dickes Dankeschön an meine Segelfreundin. Ich wünsche Dir immer viel mehr als eine Handbreit unter dem Kiel. Nach dem letzten Schuppersegeln ist wieder Alltag auf der MARLIN. Am Montag stehe ich vorm Schiff. Mein Nachbar Ragnar ist grade dabei aus seinem Segelschiff ein Hausboot zu machen. Ein solides Holzgestell soll eine solide Plane halten unter der er dann so eine Art Gewächshaus hat um Kräuter anzupflanzen. So, auf jeden Fall meine Vermutung. „Meinst Du, dass Du das Dach jemals wieder entfernst?“ Ragnar kann was ab. „Hast Du eine Ahnung von die MARLIN Aluleiter ist?“ „Oh, das habe ich mich auch schon gefragt.“ Nun, der Scherlock Holmes in mir befragt erst mal den letzten Gast Frank per Telefon. „Ne, ich habe die noch benutzt um auf den Steg zu kommen.“ Der Wind hat gedreht, die Klappleiter ist zwischen Schiff und Steg auf sechs Meter gesunken. „Und nu?“ Ich kratze mich an meiner modernen Kurzhaarfrisur am Hinterkopf. Ich hole erst mal den Thunfisch Angelharken und versuche meine Leiter wieder rauszufischen. Endet damit, dass mir die ganze Leine ins Wasser versinkt. Zweiter Versuch: Thunaharken mit Tauchblei. Einmal ziehe ich das Gespann längsseits. „Ragnar. Ragnar. Hilfe. Ich hab was an der Angel. Hilf mir.“ Ragnar kommt schnell und gemeinsam holen wir die Klappleiter an Bord. Der Wochenanfang ist positiv gemeistert. Also beim nächsten Briefing nicht vergessen. „Die Leiter nicht am Schiff angelehnt lassen! Sondern in die Süllkante legen.“ Als Nächstes teilt mir Hafenmeister Peter mit, dass ich ab dem 17ten März keinen Liegeplatz mehr habe, weil der Sommerlieger einwässert. Ich tue mal cool, als wenn mich das jetzt nicht interessieren würde. Etwas unruhig macht es mich aber doch. Egal. Zum 1. April soll die MARLIN ja lossegeln, was derzeit wegen fehlender Buchungen mehr zu einem besonders lustigen Aprilscherz führen wird. Irgendwie fehlen die Herren und Damen Ritter, die im April durch den Skagerrak nach Oslo segeln wollen. Nun, ganz unverständlich ist das nicht. Daran ändert leider auch die Zusammenarbeit mit Sailing Island nichts. Tobis baut mal wieder die Toilettenpumpe aus um die Ursache für zu wenig Spülwasser zu finden. Ich das Rückschlagventil im Motorraum. Ich werde fündig, das Ventil ist komplett mit Seegras verstopft. „Na. Kein Wunder, wenn die Pumpe nicht genug Wasser bekommt. Am Nachmittag funktioniert wieder alles und wir sind wieder einmal um eine Länge schlauer, aber eben auch wieder einen Tag älter. Am hinteren Ende des Baumes hat die letzte Crew die Reffleinen-Umlenkrolle des zweiten Reffs, mit lautem Krachen zerlegt. Alterserscheinungen. Die Rolle anfertigen zu lassen ist teuer. „Carsten, am besten machst Du die auch aus Alu mit einer Messingbuchse.“ „Bis wann? Freitag? Du spinnst doch.“ So was geht dann meist über den Preis. 40 Euro pro Rolle. Ist das jetzt teuer? Da das nicht die letzte kaputte Rolle sein wird, bestelle ich mal direkt sechs Stück, in der Hoffnung, dass die Rollen am Top nicht kaputte gehen und wenn, die gleichen Dimensionen haben. Jetzt aber noch schnell zwei Rettungswesten bestellen, den neuen Kartensatz für die Ostsee und das Original Schiffssicherheitzertifikat suchen. Am Donnerstag kommt die BG Verkehr zur Prüfung.  
 

Schnuppersegeln auf der Förde!

Vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan. Ausgebucht.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg. Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Frank at Helm

Ende gut – Alles gut

Schulleiter Frank ist am Steuer. Ich als alter Britisch Yachtmaster verfalle ja nun bekanntlich gerne in englische Sprache. „The helm is yours!“ Frank will übernehmen. Pause. „Frank ich lass das Steuer nicht los, wenn Du mir nicht antwortest. „The helm is mine!“ Ich lache. Frank lacht. Alles sehr lustig, aber eben mit der Prise Ernst. Nein, wir machen keine Ausbildungstörns, aber heute ist dann Paul, der Rettungsring, doch mal über Bord gegangen. „Mann über Bord.“ Keiner hat damit gerechnet, wie im ehrlichen Leben und Nicole hat ganz schön am Rad gedreht. Das beste an dem kapitalen Überläufer des Running Backstays war, das wir ihn mit einem Schotstek dann doch wieder ohne Messer lösen konnten. Alle haben was gelernt. Paul hat es dann zufälliger Weise doch ins Schiff zurück geschafft. LOL. Alles gut. Die Stimmung am letzten Tag war wieder super. Frank hat man gar nicht angemerkt, dass er Schulleiter ist. Gegen die hat man ja so seine Vorurteile. Frank ist aber ganz das Gegenteil, ein guter Segler, nervt nicht mit Besserwisserei, ist lustig und jetzt? Friend of MARLIN. Hoffentlich kommt er bald wieder mit. Und ich denke, dass wird er machen. Er hat sich deutlich in MARLIN verliebt. Kann ich verstehen. Ist mir auch mal so gegangen. Von oben kommt viel Regen heute und am Nachmittag verlässt uns der Wind. So kommen wir wieder pünktlich genau auf die Minute in Flensburg an. Christoph parkt auf den Strich genau ein und bei Sichtung der übrig gebliebenden Getränkevoräte entwickelt sich eine Party im Cockpit. So warm ist es. Ob es Frühling wird? Ich schwächel zuerst und finde, nicht ganz gradlinig, dann doch den Weg nach Hause. Schön war es wieder. Danke noch mal an Christoph, Nicole, Lisa und Frank.  
 

Schnuppersegeln auf der Förde!

Vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan. Ausgebucht.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg. Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Segelelfen auf der MARLIN

Ein fantastischer Segeltag liegt hinter uns

Skipper Christoph hat nach einem Tag zuschauen, wie ich es mache mit den Gästen an Bord, das Kommando komplett übernommen. Die zweite Nacht verbringen wir längsseits im kleinen Hafen von Marstal auf der Insel Aero. Er macht alles richtig und ich ziehe mich zurück ins Innere der MARLIN. Mittags gibt es beim Segeln eine Schale warmes Essen aus meiner Kombüse. Vorgestern Fried Rice mit Gemüse, heute Green Curry mit Nudeln. Is mir ja besonders wichtig. Eine satte Crew ist eine glückliche Crew. Die Nutzung des Autopilots reduziert sich auf diese halbe Stunde Mittagessen im Pilothaus. Ansonsten steht die Crew fast durchgehend draußen, segelnd, lachend, redend, kommunizierend. Am Vormittag machen wir eine Runde durchs schnuckelige Örtchen Marstal. Wir sind das einzige Schiff mit Seglern. Ansonsten ist es zu früh im Jahr. Marstal ist dänisch nett. Wir werden belohnt für unseren Mut: Mit ein paar Sonnenstrahlen und einer frischen Brise aus Ost, um am Nachmittag den kleinen Belt wieder nach Hoerup Hav zu überqueren. Lisa und Nicole sind unsere sympathische weibliche Besatzung aus dem schönen österreichischen Wien an Bord. Beide stehen am Beginn ihrer seglerischen Laufbahn und haben die Gunst der Zeit genutzt, auf der MARLIN anzuheuern. „Unsere Freunde stehen auf der Segler Messe Austrian Boat Show – BOOT TULLN in Wien und reden über Segeln. Wir sind auf der MARLIN hier in der dänischen Südsee und machen geniales Segeln. Das war die richtige Entscheidung!“ Die beiden fragen Christoph Löcher in den Bauch. Christoph kann das ab, hat eine störrische Ruhe dabei und höre immer lautes Lachen vom Cockpit herunter schallen. Alles gut. Die Abende sind immer genial. Ich darf das machen, was ich am liebsten auf der MARLIN mache wenn Gäste an Bord sind. Ich darf kochen. Nebst der geräucherten Lachsforelle hat sich gestern Abend ein 2Kg Seeteufel in den Kühlschrank der MARLIN verlaufen, denn es mit viel Kräutern, Gemüse und Weißwein am Abend gibt. Die Gesichter sind alle auf Smile :-) eingestellt. Noch nicht einmal der Anstandsrest bleibt liegen. Alles Ratz Fatz leer. Heute Abend wir es ein scharfes indisches Madras Curry in Kokusnussmilch mit Rindfleisch, Gemüse, Salat und Bratkartoffeln mit Beifuß, geben. Das werden sie nicht schaffen aufzuessen. Gut dass wir uns so gut und ausgiebig verproviantiert haben. Die Frage: „Wer soll das denn alles essen?“, erübrigt sich von Tag zu Tag mehr. Am Sonntag Abend wird davon nicht viel übrig sein.

Schnuppersegeln auf der Förde!

Vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan. Ausgebucht.

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Steiler Zahn: Skipper Christoph

In den Händen der dänischen Südsee.

Einsam ziehen die Segel der MARLIN am Leuchturm Kalkgrund vorbei. Ziel ist der Piratenhafen von Marstal. In etwa einer Stunde werden wir unser Ziel erreichen. Ein wunderschöner Frühlings- und Segeltag liegt dann hinter uns. Unerwartet, muss man zugeben. Unerwartet schön. Unerwartet harmonisch. Unerwartet windreich. Erst jetzt lässt der Wind etwas nach. Ich sitze am Navigationstisch, die Heizkörper sind runtergedreht, so warm ist es. Aber warum so viel unerwartet? Der Tag gestern fing ganz anders an. In einem Hagelschauer mit starken Böen komme ich zur MARLIN. Lisa, Frank und Nicole waren schon am Nachmittag des Vortages aus Wien und vom Bodensee angereist und übernachteten auf der MARLIN. Da passiert es. Gegen 23 Uhr, mitten in der Nacht, der Skipper schnarcht schon im heimischen Bett neben der Capitana, da fällt die Heizung aus. Nicole vermutet, dass ich via iPhone App die Temperatur der MARLIN Heizung runter geschaltet habe. Woher soll sie auch wissen, was ich weiß, als ich zur MARLIN komme und die in Wintersachen vermummten Mitsegler frierend im Salon vorfinde? Der Verbrennungsmotor der Heizung ist ausgefallen. Neun mal blinkt die Fehlerleuchte. „Mist. Habt ihr es aber kalt hier. Das fängt ja gut an“, murmel ich mir in meinen Dreitagesbart, wissend: „Houston. Wir haben ein Problem.“ Mit den gleichen Worten rufe ich Bootsjunge Tobias an. „Notfall“ „O.K. Ich komme.“ Im Lager habe ich eine komplette Heizung für diesen Fall, irgendwann mal via eBay Kleinanzeigen günstig ergattert. Jetzt kommt ihre Zeit. Tobias und ich rücken mit der Heizung aus. Tobias gibt mir das OP Besteck an durch die Luke des Motorraums. Die OP mache ich lieber selber. Die Zeit drängt. Wir wollen gegen Mittag auslaufen. Co-Skipper Christoph taucht auch auf. Zieht die Augenbraunen hoch. „O.K.!“ Nicht der Mann der großen Worte übernimmt er andere Arbeiten, füllt schon mal Wasser und Heizöl auf. Alle wissen, dass der Törn ohne Heizung, ins Wasser fallen wird. Also! Skipper Micha. Zeig was Du kannst. In 20 Minuten ist die Heizung ausgebaut und Tobias reicht mir das schmucke neue Stück hinunter. Nicht, dass das einfach so mal gemacht wäre. Die Halterung ist schwierig abzubauen, das Wasser ist abzulassen, viele Kabel und Schläuche sind zu lösen. Alles geht gut. In weiteren 35 Minuten ist alles drin. Der spannenden Augenblick beginnt. Wird sie laufen? „Ja. Sie läuft.“ Der Trip ist gerettet und Schwupps sind wir auch schon los zum Verproviantieren und bringen vor Sonnenuntergang die MARLIN in Richtung Ochseninseln. Alles gut, die Lachsforelle räuchert auf dem Force. Der Abend ist gerettet. Der Törn kann beginnen. Für Skipper Christoph und mich ist es ein besonderer Schnuppertörn, ich will wissen wie Christoph die MARLIN segelt, mit meinen Kunden umgeht. Spannung liegt an. Christoph ist Profi. Ich auch. Der Segeltag verläuft glanzvoll für Christoph, für mich, für unsere Kunden. Gleich laufen wir in Marstal ein. 2kg Seeteufel warten auf ein ebenfalls glanzvolles Abendessen nach einem glanzvollen Segeltag. Alles gut. Die Crew der MARLIN, der Co-Skipper legen ein 1a Anlegemanöver hin. Ich stehe sinnlos daneben und schaue zu. Ein bisschen dekadent. Kann es besser sein? Nein. Am 17.3. geht es wieder los mit der MARLIN. Ausgebucht. Mit dabei Co-Skipper Jan. No comment. Das wird ein toller Törn. Mal schauen was diesmal kaputt geht.

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg. Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Neue Rettungsinsel auf der MARLIN

Mehr Platz. Mehr Sicherheit

Nathalie war ja schon immer dafür, ich eher knauserig. Nun haben wir aber in den etwas sauren Apfel gebissen und die Neue ist da. Acht Personen kann die VIKING RescYou-Pro Rettungsinsel aufnehmen und ist natürlich für weltweite Fahrt zugelassen. Der Hintergrund ist aber auch der, dass die MARLIN ab April mit sechs Gästen plus Skipper fahren kann. Der Skipper darf dann im schönen Pilothaus schlafen. Auch nett. Oder? Die alte sechs Personen Rettungsinsel steht zum Verkauf. Muss allerdings geserviced werden. Bei Interesse: PN. Morgen geht es wieder los auf die Förde. Diesmal wird Skipper Christoph, Lisa und Nicole, Frank und ich dabei sein. Ein Platz ist übrigens noch frei. Für Kurzentschlossene.  
 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 2.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph. vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg. Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Durch die Mitte zum Connect

Viel Fluch, viel Kabel, viel Kalt.

Auch am Wochenende wird auf der SY KISU gearbeitet. Erst einmal verstehen wir vor den verschlossenen Türen der Werft, als dann der Manager den Tür-Code per Telefon rausgibt um die Halle zu entern. Der Plan für heute steht schon fest: Die LunaWLANnet WLAN Mastantenne soll an ihren Platz um Markus und Gaby auf ihrer Reise grenzenlos mit Internet zu versorgen, auch am Ankerplatz, auch weit weg vom Hotspot, der Traumbar, dem Traumhotel, dem nächsten WiFi Einwahlknoten. In der Excel Liste steht: Aufwand 4 Std. Das Vorhaben, das Kabel der Antenne durch den 18 Meter Mast zum Top zu bringen ist nicht einfach. Der Mast liegt in der hintersten Ecke der Halle. Die Schiffe sind kunstvoll zentimetergenau zusammengestellt. Eine Pilotleine vom Fuß zum Top gibt es natürlich nicht, aber ein 5mm dickes AIS Kabel und eine 9mm dicke UKW Leitung. Dann mal los. Markus steht am Mastfuß, ich am Top. „Dann zieh mal die dünne Leitung raus!“, rufe ich durch die Halle. Am Ende habe ich die Pilotleine und das Kabel der LunaWLANnet angeknotet und mit Tape kunstvoll umwickelt. Nach vielleicht 5 Metern steckt mein Konstrukt im Mast fest. Es geht weder vor, noch zurück. Ich fange leise an zu fluchen. Mit viel Mühe bekomme ich das Kabel wieder zurück. Der nächste Versuch scheitert ebenfalls. Nach weiteren 30 Minuten ruft Markus von der anderen Seite: „Ich hab`s. Das Kabel ist durch.“ Allerdings ohne die Pilotleine, ohne das Kabel der LunaWLANnet. „Abgerissen!“ Ich fluche lauter. „O.K. Dann nehmen wir jetzt das 10mm dicke UKW Kabel.“ In der Halle ist es kalt. Der Alumast ist noch viel kälter. Ich spüre meine Fingerspitzen schon nicht mehr. „Letzte Chance!“, geht es mir durch den Kopf. Ich knote richtig, ziehe die Schlaufe über meinen Fuß zu. „So. Das muss jetzt aber verdammt noch mal halten.“ Markus zieht. „Ich habe das Datenkabel und die Pilotleine!“, ruft er vom Ende der Halle nach weiteren 30 Minuten. „HeyHey. SUPER!“ Give me Five. Die Installation der WLAN Mastantenne ist fertig. Nur ein kleine Problemchen besteht noch. Das AIS und UKW Kabel sind beide raus aus dem 38mm Plastikrohr, dass für uns unsichtbar durch den Mast geht. Jetzt wird es richtig laut. Ich fluche lauter. Alle Versuche, die Kabel zusammen mit der Pilotleine wieder in den Masttop zu bekommen scheitern. Literweise Spülmittel hilft als Gleitmittel. Ohne Erfolg. Ich bin kurz vorm Aufgeben. Aber was hilft Aufgeben schon? Ich kann ja Markus nicht ohne die beiden notwendigen Kabel alleine lassen. Nicht nett so etwas. Wir sind frustriert. Ich mehr als Markus. Der vertraut mir einfach. „Deshalb bist Du ja hier. Du machst das schon, steht zwischen den Falten auf seiner Stirn geschrieben.“ Hmm. Mit neuem Tape, noch mehr Spüli, noch raffinierteren Knoten, rutschen die Kabel dann irgendwann doch. Einzeln geht. „Das ist die Lösung. Ganz plötzlich rutscht alles an seinen Platz. „Gut, dass wir nicht aufgegeben haben.“ Alles in allem dauert der Job dann doch seine geplanten vier Stunden. Ist eben so. Ich atme auf, verlöte neue Stecker, wickle die Leitungen UV-sicher in selbstvulkanisierendes Tape ein, natürlich nicht ohne mir in die Pfoten zu schneiden. „Fertig. Jetzt könnt ihr den Mast stellen und braucht nur noch die Trennstelle wieder miteinander zu verbinden.“ Am 2.3. geht es wieder los mit der MARLIN. Schnuppertörn. Geheimtipp: Es ist noch ein Platz neben Elfe Loidold, Nicole und Ritter Frank frei. Spezieller Wunsch der dreien war, den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht der Törn über vier Tage.  
 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 2.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph. vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg. Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Makus und die 200er LIMA für die KISU

Das weiß er was er hat!

“Passt. Wackelt. Hat Luft!“ So sagen wir das am Niederrhein, inner Garage, wenn geschraubt wird. Kippe im Maul, Bier in der Hand und ölige Pranken, die man sich an der eh schon dreckigen Hose abwischt. Nicht ganz so auf Markus SY KISU. Die steht wo? Na. In der Halle. Sieht man doch. In Wemeldinge. In Holland. Sieht man nicht. Und die Balmar Lichtmaschine, das Beste was gibt, unter weißen Segeln, im Moment, um Strom mit Maschine zu erzeugen, die soll in Markus Schiff, damit der so lachen kann wie er es auf dem Foto tut. Unbesorgt. Ich lache noch nicht, denn noch ist die Balmar LIMA noch nicht an ihrem Platz neben dem Yanmar. Passt der Umbaukit? Oder passt er nicht? Man wird sehen. Kann dann später der, der Power braucht bei LUNATRONIC kaufen. “Passt. Wackelt. Hat Luft!“ Am 2.3. geht es wieder los. Geheimtipp: Es ist noch ein Platz neben Elfe Loidold, Nicole und Frank frei. Spezieller Wunsch der Beiden war den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht der Törn über vier Tage.  
 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 2.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph. vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg. Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Mitsegler Marcus berichtet über seinen Schnuppertörn.

Lesen, lachen, teilen!

Während ich schon wieder am Herd, mit Fast-Sicht auf die Nordsee, stehe, es draußen stürmt, kommt über FB, die Nachricht, dass Schnuppertörnmitsegler Marcus, seinen Erfahrungsbericht mit mir und unserer MARLIN fertig gestellt hat. Klar lasse ich ich sofort alles stehen und liegen, nehme mir mein MacBook und lese was da so im Internet steht. LOL. Liest Du hier. Was ich in Holland mache? Willst Du es wirklich wissen? Ich installiere Kurzwelle, PACTOR, Victron und Balmar auf der SY XYZ. Weiß gar nicht ob der Eigner das will, dass ich darüber schreibe. Werde ihn erst einmal fragen. Am 2.3. geht es wieder los. Geheimtipp: Es ist noch ein Platz neben Elfe Loidold, Nicole und Ritter Frank frei. Spezieller Wunsch der dreien war den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht es diesmal über vier Tage. WOW!

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 2.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph. vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg. Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Segelexperimente

Schnuppern, Segeln, Essen und Trinken.

Da sind sie noch mal alle zusammen. So ein gruppendynamisches Wochenende hat ja nun einfach so seinen Reiz. Nachdem am Samstag die Bedeutung der meisten Leinen der MARLIN bei der neuen Crew und Co-Skipperin geklärt war, ich mich mit Ibuprofen am Leben erhalten habe und davon auszugehen war, dass keiner von Bord in das eiskalte Wasser fällt, Anker und Kette sicher geborgen sind, zieht die MARLIN einsam nebst einem Schleppverband durch die Förde. Mit Fahrtwind kommen wir auf fast 20 Knoten Wind, der Mast neigt sich, wir reffen das Main aus, am Heck gurgelt es. Wir kreuzen auf, was in der Förde eben einfach Spaß macht, keine Welle, die einen ausbremst. Unsere Gäste steuern, werden mit jeder Meile besser. Wem kalt ist, der geht zum Aufwärmen ins Pilothaus. Ich glaube, am meisten Problem e mit den Außentemperaturen hat Mareike, die ausserdem noch die gleichen Anzeigen der Grippeinfektion zeigt, die auch mich so dermassen niederstreckt im Moment. Mareike ist Profiskipperin, vor allen Dingen im Umgang mit Gästen an Bord. Ich störe da etwas, fühle ich, aber das gehört leider am Anfang dazu. Das Pflichtenheft um die MARLIN zu segeln ist die Technik zu verstehen und die etwas eigenwilligen 27 Tonnen Aluminium zielgenau am Ende eines Schlages sicher zu positionieren. Das geht leider nicht mal so eben, auch nicht gleichzeitig mit vier Gästen an Bord die Bedürfnisse haben – Zu Recht. Alles in allem ein wunderschöner Segeltag. Wiederholungsmitseglerin Käthi segelt die MARLIN bis fast vor die Box. Es ist Punkt 18 Uhr als wir festmachen. Alle haben es eilig. Ein bisschen zu eilig scheint mir. „Hey. Ich brauche da noch ein bisschen Feed Back.“ Klappt dann doch noch. Ja. Alles gut. Schnuppersegeln ist schön, aber auch immer wieder viel zu kurz. So ein bisschen dazwischengeschoben. Die verstopfte Toilettenleitung vergessen wir einfach mal. Hätte ich ja bei der Überholung auch direkt mitauswechseln können. „Oder Wnuk?“ Ich kratze mich am Kopf, wo langsam aber sicher wieder Haare wachsen. Ein bisschen wie Frühling auf meinem Schädel. Am 2.3. geht es wieder los. Geheimtipp: Es sind noch zwei Plätze neben Elfe Loidold und Nicole frei, die beide extra aus Wien anreisen. Spezieller Wunsch der Beiden war den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht der Törn über vier Tage.

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 2.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph. vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

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Elfen auf der MARLIN

Zweites Schnuppersegeln auf der Förde

Mareike, Lieselotte und Käthi haben das Steuer der MARLIN fest im Griff. Wenig Wind hat uns am ersten Abend in das Elfenland der Ochseninseln vertrieben und am heutigen Morgen eine Runde über die Inseln machen lassen. Der letzte Mitsegler Frank steigt via Dinghy und Seekuh an Annies Kiosk ein, die MARLIN liegt brav am ROCNA vor Anker und ich glänze mit Halsschmerzen und der Grippe meiner Familie. Gedoped mit den fantastischen Mittelchen der Neuzeit geht auf die verlassene Pirateninsel. Die Nebelschwaden der letzten Nacht lösen sich grade auf, ein Schwarm Gänse fliegt von uns gestört Richtung Holnis weiter. Grenzübergreifender Verkehr. Viel Wind haben wir nicht heute, aber genug, um erst einmal wieder zum Angewöhnen der MARLIN Schräglage, im zweiten Reff im Main auf die Förde zu gehen. Wir sind alleine auf weiter Flur, es ist kalt am Ruder, es ist warm im Pilothaus. Der Einzige, der im Schiff ist, bin ich mit meiner Grippe. „Du lässt die anderen segeln und hockst Dich mit einer heißen Tasse Tee vor die Heizung“, hat mir Nathalie als Giveaway auf den Trip mitgegeben. Ich muss zugeben, ich hatte in der Nacht von gestern auf heute schon drüber nachgedacht auszusteigen und Mareike alleine mit den Gästen segeln lassen zu gehen. Heute aber geht es schon wieder. Mareike macht einen tollen Job. Ganz anders als ich. Das muss ich mir heute und morgen noch mal anschauen, bevor ich mehr darüber schreibe. Auch dieses Schnuppersegeln ist ausgebucht. Am 1.3. geht es wieder los. Geheimtipp: Es sind noch zwei Plätze neben Elfe Loidold und Nicole frei, die beide extra aus Wien anreisen. Spezieller Wunsch der Beiden war den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht der Törn über vier Tage.  
 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 1.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph. vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

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Berufung Bootsjunge

Tobias – Da isser.

Es war ja schon öfters von Tobias die Rede. Bis in den Blog hat er es noch nie geschafft. Is mal Zeit was? Tobias, kurz Tobi genannt, kommt aus Flensburg, direkt bei uns gegenüber, auf der Straße sind wir uns noch nie begegnet. Wie auch? Ich war ja selten da und wenn, hauptsächlich in diesem Haus für die Kranken. Wie auch immer? Was hilft wenn man jemanden braucht, der einem auf so einem Riesenkahn wie der MARLIN dabei hilft die ToDo Liste abzuarbeiten? E-Bay Kleinanzeigen. So haben wir uns kennengelernt. Inzwischen schon ein paar Monate her. War es November, ich weiß es nicht mehr so genau, vielleicht auch schon Dezember. Tobias ist nicht so extrovertiert, dafür das Interesse am Segeln, an Schiffen dafür ist groß. Tobias hat gute Voraussetzungen. Biegsam wie eine Schlange mit langen Armen kommt er in jede Ecke, an der ich verzweifle, und schreckt vor keiner Aufgabe zurück. Vom Reparieren, Putzen und Polieren ist er für die gesamte Palette an Bordmaintenance an Bord zuständig. Und? Ja genau. Das macht er inzwischen richtig gut. Ein Blick in die Wetterglaskugel zeigt für das Schnuppersegeln am nächsten Wochenende Bikini- und T-Shirt Wetter bei ungewöhnlich hohen Temperaturen an. Guter Wind steht da im Moment und für den Sonntag eine kräftige Briese. Da schart Skipper Micha schon mit den Hufen und uns MARLIN ruckelt an den Festmachern. Geheimtipp: Es ist noch ein Platz frei.  
 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 17.2.-19.2.17 Micha mit Co-Skipperin Mareike Guhr. vom 3.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph. vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg. Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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