Archiv der Kategorie: SY Marlin

Und wech sind sie

ARC Start

Ja. Ich weiß. Eigentlich hätte ich mich auf die Hafenmole setzen sollen und Photos machen sollen. Hätte. Hätte. Hätte aber irgendwie auch wehgetan mein Schiff ohne mich wegsegeln zu sehen. Also hab ich mir das eben erspart. Ich hatte eine super Zeit mit der Crew. Martin, Esther, Skipper: Jan, Bernhard, Holger und Marie. Ein letztes Bild und wech. Jetzt komme ich wieder in Bedrängnis. Is das mein Blog oder der Blog von der MARLIN. Esther und Marie haben angekündigt, dass sie schreiben und fotografieren wollen. Hört sich ja sehr motiviert an. Dann schauen wir mal was da kommt. Gegen 10 Uhr habe ich die MARLIN verlassen – Mit Handgepäck. Drückerchen für die ganze Crew. Küsschen für die MARLIN. War schon schwer für mich. Ob es jemand gemerkt hat? Ich bin dann direkt durchgestartet zum Flughafen. Heute gibt es noch mal Wind um den Kite-Cometa am Himmel stehen zu lassen. Kiten in Deutschland is wohl eher nicht drin. Hab aber schon geschaut. In St. Lucia gibt es einen prima Kite Spot ganz in der Nähe von Rodney Bay. Also. Alles gut. Jetzt muss nur Jahn den Kutter rüberbringen und alles wird wieder warm im Januar. Kurz vor Abfahrt wurde noch mal heiß diskutiert. Die Wetter-Prognose für die kommende Woche ist Westwind auf dem Kurs der ARC. Na ja. Ich hab mal die Capitana angerufen. „Würdest Du losfahren?“ „Nö!“ Danach habe ich die Crew noch mal darüber aufgeklärt, dass sie nicht in dieses Wetter fahren muss und dass es raff wird. Also sportlich. „Das ist definitiv nicht das Wetter, was ihr gebucht habt. Die MARLIN kann das. Ob ihr das könnt, weiß ich nicht. Wollt ihr trotzdem lossegeln?“ Von der ARC Racingleitung gab es überhaupt keinen Kommentar. Na ja. Die letztendliche Entscheidung hat Jan und da muss er eben alleine durch. Gruppenzwang fällt mir dazu ein. Der interessierte Mitleser hat ja bestimmt schon gemerkt, dass ich zur ARC nicht grade die positivste Einstellung habe. Nun gut. Was sie wirklich gut machen in das Tracking der Yachten und die Visualisierung. Schaust Du hier. Mal etwas, was man wirklich loben muss. Is doch schon mal was. Mein Weg führt mich heute durch die Nacht. Die billigen Flüge sind ja meist zu den unmöglichsten Zeiten. Ist ja weitestgehend bekannt. Mir läuft noch das Salzwasser aus der Nase was wohl seinen Weg in meine Nebenhöhlen gefunden hat. Wird mal Zeit, dass ich weniger Wasser beim Kiten schlucke. Ich lerne Sarah aus Dänemark kennen, die auch so viel Wasser schluckt wie ich. Es sind kurze Begegnungen. So wie damals bei Scuba Diving. Man sitzt im gleichen Boot, läßt sich fallen, ist für eine Stunde Buddy, trinkt ein Bier zusammen, tauscht Kontaktdaten aus und sieht sich nie wieder im Leben. Die Erinnerung bleibt. Manchmal sehr intensiv. Komisches Ding. Ich verteile immer brav Visitenkarten. Das hat sich noch als eine der besten Wege erwiesen, um an sympathische Mitsegler zu kommen. Gedankenspiele. Ab und zu schaue ich nach wo mein Schiff ist. Wenn man diesen Schwarm von Schiffen so sieht, denkt man unweigerlich erst einmal an die Möglichkeit von Zusammenstößen. Aber alles gut. Die Schiffe sind weiter voneinander entfernt als man denkt. So. Jetzt mal Los nach Alemania.

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What the fuck we are doing here?

So viel Schiffe

Abends schlender ich über unseren Steg T. Tote Hose. Statt plappernder Crews aller Nationalitäten, die mit Gitarren, Rum und lustigen Zigaretten in den Cockpits sitzen, sind mal wieder alle ausgeflogen auf eine der ARC Parties, Evenst, Sundowners… Unsere Nachbarschiffe sind allesamt 60 Fuß und größer. Da schwimmen etliche Millionen. Tagsüber ähnelt der Steg einem Armeisenhaufen. Es wird ausgerüstet, repariert, gebrieft. Michael, Eigner unseres 60’ Nachbarschiffes spricht mich an: „Wo sind denn ihre ARC Flaggen der letzten Jahre?“ Ich halte ihm die Hand hin. „Ich bin Michael. Kannst Du mich bitte dutzen? Wir sind hier doch alles Segler.“ Die nächsten fünf Minuten erklärt mir Michael, das er ja eigentlich sein Schiff alleine segelt. Das er einen Fabrik mit 1.200 Mitarbeitern besitzt. Die drei Skipper Crew hat er nur pro Forma eingestellt. Auf der ganzen Welt war er schon. Hat aber immer gechartert. Immer Katamarane. Nein. Sein Schiff wird er nicht übe r die Nordroute zurück segeln. Das wird auf einem Frachter zurück gebracht. Er habe gehört, dass die W-E Rückroute doch sehr gefährlich sei. Ausserdem wird er sein Schiff eh verkaufen. Er hat ein dreijähriges Kind (er ist 70), dass ein bisschen mehr Platz braucht… Ja. Dann kauft er sich einen Katamaran… Nach dieser Endlos-Kassette muss ich mich erst einmal setzten. Mir ein Bier nehmen und ganz vorsichtig in mich gehen. Es war so eine flinke Idee an der ARC teilzunehmen. „Das ist doch der richtige Rahmen um es Jan einfacher zu machen seine erste Atlantiküberquerung zu machen. Ausserdem bekommen wir dann die Plätze doch sicherlich einfacher verkauft.“ Ich nickte Nathalie zu, als wir die gemeinsame Entscheidung vor ungefähr einem Jahr getroffen haben. Jetzt liegt die MARLIN mitten drin in dieser einzigartigen Commerz- und Materialschlacht. An den ersten Tagen habe ich noch versucht die anderen Segler auf dem Steg zu grüßen. Verwunderliche Blicke habe ich bekommen. Sonst nichts. Grüßen nicht erwünscht. Die Atmosphäre ist weitestgehend eher unpersönlich. Auf den Parties, nach geraumen Mengen Alkohol kommt man sich schon eher näher. Ich vermisse das Langgfahrtseglerflair, die Tausendfüßler an den Wanten, die Salty Dogs. Ich will zurück in meine Welt. Am Sonntag geht es los für Jan und seine Crew. Ich fliege nach Deutschland. Alle die mit mir im Kontakt stehen, raten mir davon ab. Schweinekalt soll es sein. Regen. Ungemütlich. MARLIN ist das alles egal. Sie will einfach nur dahin, wo sie hingehört. Auf’s Meer. Die Nase nach Westen gerichtet, wieder einmal Neuindien entdecken. Mag sein, das es mehr Aufwand bedeutet Ohne die ARC den Atlantik zu überqueren. Mir hat die ARC Woche hier in Las Palmas gereicht. Das machen ich nicht noch einmal. Wasting time. Wasting Money. Waisting Energy. Um zu diesem Schluß zu kommen, muss man eben auch einmal mitgemacht haben. Genau. Einmal. Der Trost ist unsere tolle Crew, die mit über den Atlantik segelt. Alles Charaktere, denen es sicherlich um „Einmal über den Atlantik“ geht, die sich aber nicht selbst beweihräuchern wollen. Ich gehe noch einmal los, bleibe vor einer 36’ stehen. Ein junges Pärchen sitzt im Cockpit. Die beiden grüßen. Ich bleibe stehen. Wir verquatschen uns. Wohin? Woher? Ich bin Micha. Tom. Heidi. Aus Holland. Auf dem Weg in die Freiheit. Ende zwanzig. „Willst Du nicht an Bord kommen? Wir haben noch ein Bier.“ Ja klar. Es geht um Solarpanels, Wassermacher, SSB und Iridium. Dann über Kinder an Bord. Und um die Welt. Das Meer. Nett sind Tom und Heidi. Na siehste Wnuk. Du altes Lästermaul. Geht doch! Tom und Heidi segeln ohne die ARC nach dem angesagten Tief, dass grade Richtung Kanaren zieht, zu den Kapverden. Vernünftig. Wie? Tief. Genau. Da kommt Wetter Mist aus West. Da schauen wir uns aber morgen noch mal an. Der Jan und ich. Die ARC Leitung hoffentlich auch.

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CREW vollständig an Bord

So viel Wasser!

Auch Holger ist heute dazugekommen. Bernhard war eh schon da. Na so was. Jetzt ist es voll auf der MARLIN. An den Türen hängen ToDo Listen. Proviant trifft ein. Letzte Reparaturen werden gemacht. Alles in allem ist MARLIN ready to GO! Und die Crew? Nervös? Na klar. Jeder in seiner Manier. Einer gibt es zu, der andere schluckt es runter. Es ist eine lange, aufregende Reise, die unsere Mitsegler vor sich haben. Da gibt es keine Diskussion. Ich komme überhaupt nicht zur Ruhe. Zwischenzeitig fahre ich zum Flughafen zum Fliegen. Say What? Ja. Fliegen. Ich habe Borja kennengelernt. SIROCO Kite Schule. Er ist schon ein bisschen wahnsinnig. Am Mittwoch geht es zum ersten Mal mit ihm raus. Hochinteressant. Er hat ein 6 Meter Power-Schlauchboot mit dem er vom Taliarte Hafen mit seinen Kite Schülern in einem Affentempo über die hohen Wellen reitet. Dann geht es voll in heftigste Düse der Kanaren, direkt am Flughafen von Gran Canaria. Hier habe ich das Segeln und Fürchten mit der IRON LADY in der Düse vor 17 Jahren gelernt. Hier sind immer 2bft mehr Wind. Borja ist Profi. Ich bekomme einen Helm mit Funkgerät um seinen Anweisungen zu folgen. Das Bord wird mit einer Rollen-Bordleash gefahren, was Zeit spart, aber auch nicht ganz ungefährlich ist. Mitten auf dem Meer, gut eine Meile östlich vom Flughafen, bläst Borja je Schüler einen Cometa auf, wie Kiteschirm auf Spanisch heißt. Die Leinen werden von der Bar in einen großen Eimer abgewickelt. Borja macht das jeden Tag. Chicken dran und ich rutsche ins Wasser, der Kite liegt in Lee im Wasser. Alle Leinen sind klar. In den kommenden zwei Stunden schlucke ich mal wieder viel Wasser. Ordentlich Welle. Borja gibt seine Anweisungen über Funk. Das Ziel: Aufs Bord kommen. Und es klappt. Zum ersten Mal nach etwa 10 Stunden Unterricht stehe ich auf dem Bord und kitesurfe meine ersten fünf Meter. Darüber erschrecke ich mich sosehr, dass ich einfach alles loslasse und wieder ins Wasser sinke. So was von geil. Mehr, mehr schreit es in mir… Zurück auf der MARLIN wollte ich für die gesamte Crew eigentlich kochen. Jan nimmt mir das lieberweise ab, denn ich bin total fertig von meiner Kite Lesson, komme eh schon fast zu spät. Es gibt noch ein paar Punkte die zu klären sind. Durch die Krankheitsausfälle und Last Minute Buchungen kommt es dazu, dass nicht alle Mitsegler das gleiche bezahlt haben. Das geht normalerweise gar nicht. Vorbereitet auf eine unangenehme Diskussion, verläuft das Gespräch sehr ruhig und alle sind mit der Situation einverstanden. Danke noch mal an dieser Stelle. Für die nächsten drei Tage ist Arbeit an der Front angesagt. Eine handvoll Kunden erwarten meinen Besuch. Ein bisschen Ei Ei machen. Hände drücken, Software installieren und Stehwellen messen. Zum Logbuch schreiben werde ich wohl weniger kommen.  

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Ausgebucht!

Marie ist doch dabei

Da ist Marie. „Über mich kannst Du ruhig in Deinem Blog schreiben. Ich finde das toll was Du da schreibst.“ Das lass ich mir ja nun nicht zweimal sagen. Marie geht es gut. Marie ist beneidenswert jung, hübsch und sympathisch. Ihr Vater mein Jahrgang. Tja. So kann es gehen. Schwupps gehört man zum alten Eisen. Dazu kommt seit heute auch noch Bernard, der heute den letzten freien Platz auf der Atlantiküberquerung gebucht hat. Ende gut. Alles gut. Dann kann ich ja eigentlich jetzt beruhigt nach Flensburg fahren und den Winteranfang geniessen – Mir den Arsch abfrieren. Nene. Donnerstag schaue ich mir dann mal einen netten Kitespot in der Nähe des Flughafens an. Dort gibt es durch die Düse immer Wind. Morgen und Übermorgen habe ich noch zwei LUNATRONIC Kunden meinen Besuch zugesagt um PACTOR & Co. In Betrieb zu nehmen und ansonsten laufe ich durch meine Wahlheimatstadt und lerne jeden Tag neue nette Leute kennen. Mir ist wirklich schon der Gedanke gekommen mir was zu mieten und über den Winter hier zu bleiben. Geht aber nicht. Nathalie hat nächste Woche Geburtstag. Ich am 29ten und eine Party soll auch noch steigen. Das MARLIN Büro muss organisiert werden. Ja. Und meine Kinder! Die will ich natürlich sehen.  

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Las Palmas erreicht. Crewwechsel

Partytime. ARC-Time

Wir haben unsere Destination erreicht. Ohne Schäden. Hehe. Morgens um vier Uhr legen wir an der CEPSA Tankstelle an. Im Päcken neben einem alten schwedischen Racer unserer Größe. Keine vier Stunden später werden wir verjagt und in eine Box am T-Ponton eingewiesen. Ich hätte ja lieber an der Promenade gelegen. Na ja. Man kann nicht alles haben. Die alte Crew löst sich auf. Erst mal ankommen heißt es auch für mich. Die Sache mit Marie hält mich busy. Jetzt drei freie Plätze so kurzfristig zu belegen ist quasi unmöglich. Ich kann ja viel, aber zaubern gehört nicht zu meinen Fähigkeiten. Ich versuche es trotzdem, gehe meine Adressen durch, senke den Preis, telefoniere mit Nathalie. Alles sehr aufregend. Die Zeit vergeht wie im Flug. Wir sitzen in Sailors Bay. Für mich ist es eine Zeitreise. Las Palmas. Hier habe ich die schönste Zeit mit der IRON LADY verbracht als ich 2001, sechs Monate auf den Kanaren alleine unterwegs war. Hier und in den Düsen zwischen den Inseln habe ich Einhandsegeln gelernt. Hier hat für mich damals die Entschleunigung meines Lebens begonnen. Hier habe ich mich von Deutschland und der Zivilisation verabschiedet um für damals geplante drei Jahre auf Weltumsegelung zu gehen. Aus diesen drei Jahren ist eine Lebensphilosophie geworden. Jetzt bin ich wieder hier und mein Schiff wird ohne mich über den Atlantik segeln. War es anders zu erwarten? Meine erste ARC Party. Nicht, wie früher als Zaungast, diesmal als Teilnehmer. Will ich das alles wirklich? Ich fühle mich nicht wirklich zugehörig. Menschen treten in meinen Umkreis. Meine Crew oder besser Jan’s Crew. Freunde die zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind. Was geht denn hier ab? Die Sängerin der Coverband bringt richtig Stimmung in die Bude und die Tage auf See fallen von mir ab. Ich merke, wie mich langsam meine Stimme verläßt ein kleine Sommererkältung in meine Knochen zieht. Mittendrin passiert ein kleines Wunder. Marie schreibt, dass sie doch keine Blinddarmentzündung hat und sich am Sonntag in den Flieger setzt, um auch zur MARLIN zu kommen. Hey. Das ist mir ein Extraglas Roten wert. Zwischenzeitlich hat Holger zugesagt mitzusegeln. Es ist wie würfeln. Jeden Tag neu. Ich. Bin mir sicher – Am Ende wird alles gut Zwischenzeitlich ist Esther angekommen. Sonnenscheinchen in Jan’s Crew. „ Die ist nett. Die darf mit Papa“, meinte Lena nur, als sie das Foto von Esther gesehen hat. Meine Töchter entscheiden aus Feeling. Cool. So. Jetzt aber. Neuer Abend – Neues Glück. Einer fehlt noch, Bekomme ih auch noch hin.  

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Stürmische Überfahrt

MARLIN im Salzmantel

Wir stehen etwa 50 Meilen nördlich Las Palmas. Hinter uns liegen 48h, gespickt mit stürmischen Winden um die 35 in Böen bis zu 50 Knoten, 6 Meter hoher See und ordentlich Respekt. Der Atlantik hat mal wieder ordentlich gezeigt was Naturgewalten sind. Die kleine rote MARLIN wurde zum Modellbauboot, zum Spielball der Naturgewalten und die sieben Menschen in ihr, zu kleinen Playmobilfiguren. Zwei Mitsegler habe ich erfolgreich mit Scopolaminpflastern gegen das schwere Wetter vorbereitet. Zu Essen gab es nur noch warme Suppen aus Dosen und im Cockpit wollte keiner mehr sitzen, weil die Brecher regelmäßig gegen den Rumpf knallten und sich über das Deck und ins Cockpit ergossen. Alles von hinten. Alles gut. MARLIN hat das alles easy weggesteckt. Keine bekannten Schäden. So hatte die Crew das sich sicherlich nicht vorgestellt. Ein ungeplantes Schwerwettertraining das sicherlich beim ein oder anderen eine bleibende Erfahrung sein wird. Wenn 30 Tonnen Aluminium so von den Brechern auf die Seite gelegt werden, dass der Borddrucker aus seiner seefesten Halterung in hohem Bogen durch den Salon fliegt und die Skipper auf dem Vorschiff kriechen statt laufen. Aber es verschweißt auch als gemeinsames Erlebnis, dass man gemeinsam gemeistert hat. Jan ist froh das er mich dabeihatte, ich bin froh dass Jan dabei war. Vielleicht hatten wir das einfach im Urin, wie man so sagt. Nicht das es segeltechnisch ein Problem gewesen wäre. Mehr die Verantwortung für fünf Gäste, die mit der Situation definitiv überfordert sind und eigentlich nur eins wollen: Das es so bald wie möglich vorbei ist mit dem Geschaukel. Und dann kommt die Situation auf, dass ja auch der Skipper irgendwann mal schlafen muss. Auf diesem Törn haben Jan und ich uns einfach abgewechselt. Die Verantwortung einfach mal ausgetauscht gegen entspanntes Vertrauen, dass der andere das schon macht, dass man sich auf seinen Body verlassen kann. Super. Echt super. Danke Jan. Solche Berichte wie dieser führen unweigerlich dazu, dass ich Kunden verliere. Ist so. Wenn ich so offen und ehrlich über waghalsige Situationen berichte, kommt ein paar Tage später eine Stornierung. „Ach. Wir wollen dann doch lieber nicht mitsegeln.“ Also schneide ich mir mit solch einer ehrlichen Berichterstattung definitiv ins eigene Fleisch. Ich kann es nicht sein lassen. Bin halt so. Wnuk halt. „Wenn Du so schreibst will doch keiner mehr mitsegeln bei uns“, meinte Frank Wolf schon 2009 zu mir als ich seinen 49er Jogurtbecher von Malle über den Teich in die Karibik gesegelt bin. Und ehrlich, würde Jan schreiben, ich würde vielleicht ähnlich denken und kommentieren. Ich selber nehm es mir raus. Eigentlich auch ungerecht. Vielleicht deshalb auch trenne ich den Blog von der MARLIN-Expeditions Seite. Da ist alles schön und toll. Press the Button. Kauf mich. Der Link zum Blog, den muss man schon echt suchen. Klar ist das Absicht. Nun gut. Es ist jetzt vorbei mit den großen Wellen, dem schweren Wetter. Was jetzt kommt ist wirklich Wind von der richtigen Seite, meist raumschots und gemäßigt. Ungelogen. Alles Anfängertauglich. Und wenn nicht, dann gewollt, wie z.B. der Törn CREW 40. Da fehlen mir noch vier Segler, die Lust haben sportlich zu segeln, sich am Steuer alle 30 Minuten abzuwechseln.  

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In inniger Umarmung und tiefer Liebe

Mastkontrolle vor dem nächsten großen Schlag

Wnuk im Masttop. Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Wnuk wieder auf Fahrt. Am Morgen um 8:00 habe ich mit der aufgehenden Sonne den Anker gelichtet. Jan hat den Bug der MARLIN durch die Einfahrt der Faro Lagune Richtung Kanaren gedreht und die Crew, bestehend aus Karin, Björn, Martin, Martin und Martin haben die Segel gehisst. Ich, dass siebte Rad am Wagen habe meinen Skipperenergiebeutel in Tarifa wieder aufgetankt, schaue nach vorne am Bug stehend ins Blau. Viel Blau. Wir verlassen Culatra, wo ich doch eigentlich so gerne fahrtenseglerisch ein paar Wochen hier geblieben wäre und nicht nur einen einzigen Tag und eine einzige Nacht, in der der ROCNA mal wieder verläßlich uns MARLIN am Platz gehalten hat, währen eine Handvoll anderer Schiffe um uns herum wie neu ausgewürfelt an neuen Ankerplätzen und trocken liegen. War doch gar nicht so viel Wind, denke ich mir. Na so was. Na so was! Da fliegen wir schon durch die Nacht mit funkelnden Sternen über uns, das Heckwasser gurgelt, die Crew bekommt Seebeine, die Meilen purzeln auf dem GPS. Es ist mal wieder unmöglich schön, unglaublich romantisch, so wie gestern, als ich den Mast der MARLIN ganz weit oben, himmelhoch jauchzend fest, innig und in tiefer Liebe umarmt habe. Den Blick über Culatra schweifend habe ich das stehende Gut der MARLIN überprüft, nichts gefunden was wirklich zu bemängeln sei. MARLIN hat mir das GO! gegeben. Ich ihr mein Vertrauen. „Segel mich. Jetzt! Fest!“ Es hat ganz schön gewummst bei der diesjährigen Biskayaüberquerung. Das ich da in den Masttop gegangen bin hatte schon seinen Grund gehabt. Sicher, das nichts ist, war ich mir nicht. Doch alles gut. Johann dagegen hat Schnupfen, es tropft an der Kühlwasserpumpe. Korrosion. Wir ignorieren das jetzt mal, die Wettervorhersage für die nächsten Tage sieht kein Stück nach Leichtwind und Motorstunden aus. Ganz i m Gegenteil: Windig wird es aus Nord. Endlich mal wieder Wind von hinten. Dazu steht drei bis vier Meter Welle von der Seite, typisch für das Seegebiet. Die Zeit ist vorangeschritten. Aus Madeira nichts geworden. Am Donnerstag um 12 Uhr wollen wir im Hafen von Las Palmas sein, den Geruch des Marktes, der Früchte und der Gewürze kann ich bis hierher riechen. Dort warten hunderte von Schiffen, machen sich klar für die ARC, bei dem die MARLIN nun auch dabei sein soll. Jan darf sie fahren, ich werde MARLIN im Januar ab Saint Lucia übernehmen. Bis kurz vor dem Start werde ich dabei sein. Hat auch seinen Grund. Denn eigentlich wollte ich doch mit meiner Familie nach der Weltumsegelung 2007 Las Palmerianer werden. Zu viele Gründe gab es, die dagegen sprachen. Ich bin gespannt wie es diesmal wird.  

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Lag der schon die ganze Zeit da?

Winddrift

Es ist schon Mitternacht, der Vollmond steht hoch am Himmel und wir sitzen im Pilothouse und unterhalten uns über dies und das während der Wind mit 20-25 kn bläst und die MARLIN an der Ankerkette hin und her pendelt. Zwischen uns und dem Fischereihafen liegt schon seit unserer Ankunft das ‘Weihnachtschiff’, das wir so getauft hatten, weil man durch das Kajütenfenster schon eine Lichterkette ausmachen konnte. “Der lag doch vorhin viel weiter hinten!” Das Schiff, das unser Interesse geweckt hatte, lag jetzt zwischen uns und dem Weihnachtsschiff, und während wir uns noch wunderten, driftete es weiter mit dem Wind, den Anker hinter sich herziehend. Das Wasser in der Lagune sei sehr flach und das Schiff würde an der nächsten Sandbank hängen bleiben, meinten unsere beiden Skipper relativ entspannt. Das änderte sich jedoch, als sich abzeichnete, dass das treibende Schiff auf ein weiteres Schiff treffen könnte. Unser Horn und eine starke Mag-Light taten ihr Bestes, die Besatzung, die offenbar noch schlief, auf das bevorstehende Malheur aufmerksam zu machen. Ein weiteres Schiff schloss sich dem Hupkonzert an und kurz darauf wurde auch die Besatzung des potentiellen Ziels nervös und hupte kräftig mit. Zwischen die beiden Schiffe passte inzwischen nur noch gerade mal ein Fender. Warum reagierte niemand auf dem Schiff? Krank? Verletzt? Unsere Skipper machten das Beiboot klar um nachzusehen. Notfalls wollten sie das Dingi als grossen Fender zwischen die beiden Schiffe steuern. Dazu kam es aber nicht mehr, die Besatzung war inzwischen aus den Kojen gekrochen und konnte sich selbst um ihr treibendes Schiff kümmern. Ziemlich durchnässt kamen unsere Skipper, Micha und Jan, kopfschüttelnd wieder zurück an Bord. Die Amerikaner mit ihrem gecharterten Schiff hatten die Brisanz der Situation wohl immer noch nicht begriffen. Martin

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Reisende soll man nicht aufhalten

Angekommen im Abendland

In Spanien leben die Menschen zusammen auf den Strassen. In Deutschland leben die Menschen in Wohnungen. Ein nicht zu unterschätzender Lebensqualitätsindikator. Zuhause. So lässt sich mein Gefühl hier definieren und endlich mal seit Monaten friere ich nicht ständig und laufe in kurzer Hose und ohne Skiunterwäsche herum. Wenn die Sonne den Weg zum Wasser, zum Horizont geht, stellen die Spanier ihre Plastikstühle vor die Haustüre, einen Beistelltisch, Freunde kommen, es wird gelacht, getrunken, gespielt. Mein Freund Agustin hat eine kleine Wohnung mit Meerblick direkt an der Strandpromenade gemietet…Hat er gut gemacht. Auch wir sitzen bis spät in die Nacht auf der Straße feiern, dass wir leben und uns schon fast dreißig Jahre kennen. Schön Freunde zu haben, die nicht verloren gehen. Zwischenzeitlich sind Agustin und ich in Tarifa angekommen. Wir finden eine einfache Unterkunft, der eine Kite Schule angegliedert ist. Anabel schmeißt den Laden und das macht sie sehr gut. Tarifa ist ja nun mal der windigste, was ich jetzt erst erfahre, der böigste Surfspot Europas. Ablandig und fast ohne Stehwasser. Juliaan, begnadeter Kiter, meint: „Wenn Du es hier gebacken bekommst, passt das auf der ganzen Welt.“ Ok. Ich schaue unwissend. Ich bin weiterhin der Anfänger. Basti, heißt mein Kitelehrer für die nächsten Tage. Er drückt mit den 7er Kite in die Hand und ich soll mal zeigen was ich kann oder eben auch nicht. Das ganze bei 30-35 Knoten Wind. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Klappt alles ganz gut. Ich schlucke ordentlich Wasser beim Bodydraggen. Plötzlich ist der Wind weg. Quasi, wie beim Segeln. Morgen geht es weiter. Jan ist mit CREW 35 unterwegs von La Coruna nach Lissabon, wo ich mit etwas Glück wieder auf die MARLIN aufspringen kann. Ich höre nur großes Lob von Martin über Jan. Also ist wohl alles gut. Aber ein bisschen vermissen würden sie mich schon. Ich vermute mal in der Küche. Ich habe dann schon mal gegoogelt, wo ich auf Gran Canaria Kiten kann. So ganz untätig bin ich hier in Tarifa nicht. Per Videokonferenz bin ich mit Maik im Office in Flensburg verbunden, der den Laden dort mit Ana zusammen alleine schmeißen muss. Gut das es Internet gibt. Hier vor Ort knüpfe ich Kontakt, verteile Visitenkarten um meine Kite-Surf-Sail Expedition vom 3.2.-15.2.18 an den Mann zu bringen. Hier geht es an die einsamsten und schönsten Orte in der südlichen Karibik, die nur mit uns zu erreichen sind. Vier Plätze sind derzeit noch frei.  
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Bootsflucht

Old friends. Spontanreise.

Pontevedra. Dort wohnt Agustin. Mein alter galizischer Freund, den ich vor 30 Jahren auf einer romantischen Rundreise durch Spanien zum tiefgehenden Freund gewonnen habe. Alle Jahre wieder haben wir uns irgendwie gesehen. Oft in Benicarlo in Spanien, wo ich lange Jahre ein Haus hatte. Ab Brasilien ist er mit mir und der IRON LADY nach Uruguay gesegelt. In Galizien habe ich ihn mit verschiedenen Hunden, Wasserspielzeugen und Lebensabschnittsfrauen besucht. Sogar meiner verstorbenen Mutter Anneliese hat er schöne Augen gemacht. Eine richtige Fern- und Selten- aber Tiefbeziehung, die immer wieder auftaucht. „Wo bist Du?“ Ich rufe Agustin an, vermute ihn ein paar Buchten weiter in Pontevedra und die Chance ihn dort oder in Vigo zu sehen ist groß. „Ich wohne jetzt in Málaga in Andalusien. Galizien im Winter ist mir zu kalt.“ Wirklich wundern tut es mich nicht. „Wie weit weg ist Tarifa von Málaga?“ „Anderthalb Stunden mit dem Auto.“ Ich muss weg von der MARLIN. Das ist absolut sicher. Fünf neue Gäste sind an Bord. Da sind zwei Skipper einfach zu viel. Die Wettervorhersage ist easy. „Jan. Kann ich für ein paar Tage abhauen nach Tarifa?“ Jan nickt. Ein Blick auf den Windfinder zeigt perfekten Wind für Tarifa. Zehn Minuten später habe ich ein One Way Ticket gebucht und packe meinen Kite Schirm unter den Arm. „Agustin. Ich bin heute Abend bei Dir.“ Meine Crew besteche ich, indem ich heute noch mal koche. Am Vormittag waren wir zusammen einkaufen. Ich habe zwei Seeteufel auf dem Markt erstanden. Martin sagt, ich soll Wein kaufen. Kann ich. Spanien ist meine eigentliche Heimat, wenn nur meine Töchter und die Mutter meiner Töchter nicht in Flensburg leben würden… Ich flirte auf Spanisch mit den Marktfrauen und mit vollen Tüten fährt die Crew zurück zum Boot. Es ist wunderschön endlich wieder Spanisch sprechen zu können. Ich passe nicht mehr ins Taxi. Gut so. Beine vertreten, durch La Coruña schlendern ist angesagt. Die letzten drei Wochen haben mich deutlich gefordert, in vielerlei Hinsicht. La Coruña, ein meiner spanischen Lieblingsstädte besticht mit kristallblauem Himmel, Sonne, Pulpo gallego und einem Glas Rotem. Ich lebe auf. Zwischenzeitlich sitze ich im Flieger. Ich habe Pech gehabt. Am letzten Freitag den 13ten ist mein geliebtes MacBook Air abgekackt. Keine Reaktion mehr. Noch nicht einmal auf den OS Installations-USB-Stick reagiert das BIOS. Nun. Dann ist das ein Fall für die MAC-Klinik und ich muss meinem Geschenk für „13 Monate Nichtraucher sein“ vorgreifen und mir ein neues MacBook Pro schon nach „2 Monaten Nichtraucher sein“ bestellen. So kann es gehen. Jan bringt das gute Teil in Zeitungspapier eingepackt mit. Es dauert ein bisschen, bis wir uns anfreunden. Jetzt bin ich ganz begeistert. Ich kann noch mehr bloggen, noch mehr schreiben, noch mehr Bilder machen. Noch mehr: Leben. Zum Thema Leben habe ich ja nun eine vollkommen neue Einstellung. Einem Freund schreibe ich: „Estaba cerca del fin de mi vida. Para mi cada dia vale diez veces mas que una monda de oro puro.“ Es rattert in meinem Schädel.  
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Die Belohnung. Skippers delight.

Sailing a la carte.

Irgendwann dreht sich das Blatt dann doch. Aus mörderischen Wellen, die über das Deck waschen, wird die langgezogene Atlantikdünung, die die MARLIN sanft in die Höhe hebt und wieder absinken lässt. Aus depressiven dunklen Wolkenformationen am Himmel, wird der mit dem Aquarellpinsel gemalte Abendhimmel mit dem zentralen Punkt unserer Begierde, der untergehenden Sonne. Statt wild gewordener bretonischer Fischer, die einen verfolgen, tauchen zum Licht und Szenerie passend rechts und links der MARLIN je ein Delfin auf und wünschen uns eine gute Reise. Aus dem Röhren des Motors seit den frühen Morgenstunden wird ein SO Wind mit 7 Knoten, den die MARLIN geisterhaft unter Vollzeug in 6 Knoten Fahrt verwandelt. Das Kielwasser gurgelt leise und endlich steht am Himmel die Sichel des Neumonds, eine neue Zeit ankündigend. La Coruna liegt voraus. Spanien. Noch 150 Meilen zu segeln oder wie auch immer. Es ist der Moment. Dieser wunderschöne Moment nach all dem Trubel, um das Schiff bis hierher zu bekommen, der wunderschöne Moment, wenn der Motor verstummt und der Maxprop Faltpropeller sich mit dreimaligem Klacken zum Feierabend verabschiedet. Die See kann so süß sein, die See kann so brutal und hinterhältig sein, dass es mir kalt den Rücken runterläuft und gleichermassen die Beine schlackern lässt. Die See kann so unvermeidlich fantastisch Atlantikblau sein, ein Farbe, die es nur hier am Süden der Biskaya, am Kap Finstere gibt. Wohl dem, der dieses Blau in seinem Leben schon mal gesehen hat und es nie wieder in seinem Leben vergessen wird. Schon ist es dunkel um uns herum. Mit jedem Zentimeter weissen Segeltuches, dass wir zur Verfügung haben, versuchen wir das Licht einzufangen, es gelingt uns mit der federleichten Brise Wind. Jetzt kann MARLIN zeigen wofür dieser lange Mast in ihr drin steckt. Nur auf diesem am Wind Kurs saugt sie sich an den Wind fest und macht Fahrt durch den eigenen Fahrtwind. Das macht sie so zauberhaft schön, dass ich nie genug davon bekommen kann, jedes Mal zu merken wenn das Gewicht des Schiffes und die Beschleunigung mich leicht in das Sitzpolster drückt. Das Leben kann so schön sein.  
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