Archiv der Kategorie: SY Marlin

Makus und die 200er LIMA für die KISU

Das weiß er was er hat!

“Passt. Wackelt. Hat Luft!“ So sagen wir das am Niederrhein, inner Garage, wenn geschraubt wird. Kippe im Maul, Bier in der Hand und ölige Pranken, die man sich an der eh schon dreckigen Hose abwischt. Nicht ganz so auf Markus SY KISU. Die steht wo? Na. In der Halle. Sieht man doch. In Wemeldinge. In Holland. Sieht man nicht. Und die Balmar Lichtmaschine, das Beste was gibt, unter weißen Segeln, im Moment, um Strom mit Maschine zu erzeugen, die soll in Markus Schiff, damit der so lachen kann wie er es auf dem Foto tut. Unbesorgt. Ich lache noch nicht, denn noch ist die Balmar LIMA noch nicht an ihrem Platz neben dem Yanmar. Passt der Umbaukit? Oder passt er nicht? Man wird sehen. Kann dann später der, der Power braucht bei LUNATRONIC kaufen. “Passt. Wackelt. Hat Luft!“

Am 2.3. geht es wieder los. Geheimtipp: Es ist noch ein Platz neben Elfe Loidold, Nicole und Frank frei. Spezieller Wunsch der Beiden war den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht der Törn über vier Tage.

 


 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 2.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

 

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Mitsegler Marcus berichtet über seinen Schnuppertörn.

Lesen, lachen, teilen!

Während ich schon wieder am Herd, mit Fast-Sicht auf die Nordsee, stehe, es draußen stürmt, kommt über FB, die Nachricht, dass Schnuppertörnmitsegler Marcus, seinen Erfahrungsbericht mit mir und unserer MARLIN fertig gestellt hat. Klar lasse ich ich sofort alles stehen und liegen, nehme mir mein MacBook und lese was da so im Internet steht.

LOL. Liest Du hier.

Was ich in Holland mache? Willst Du es wirklich wissen? Ich installiere Kurzwelle, PACTOR, Victron und Balmar auf der SY XYZ. Weiß gar nicht ob der Eigner das will, dass ich darüber schreibe. Werde ihn erst einmal fragen.

Am 2.3. geht es wieder los. Geheimtipp: Es ist noch ein Platz neben Elfe Loidold, Nicole und Ritter Frank frei. Spezieller Wunsch der dreien war den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht es diesmal über vier Tage. WOW!


Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 2.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Segelexperimente

Schnuppern, Segeln, Essen und Trinken.

Da sind sie noch mal alle zusammen. So ein gruppendynamisches Wochenende hat ja nun einfach so seinen Reiz. Nachdem am Samstag die Bedeutung der meisten Leinen der MARLIN bei der neuen Crew und Co-Skipperin geklärt war, ich mich mit Ibuprofen am Leben erhalten habe und davon auszugehen war, dass keiner von Bord in das eiskalte Wasser fällt, Anker und Kette sicher geborgen sind, zieht die MARLIN einsam nebst einem Schleppverband durch die Förde. Mit Fahrtwind kommen wir auf fast 20 Knoten Wind, der Mast neigt sich, wir reffen das Main aus, am Heck gurgelt es. Wir kreuzen auf, was in der Förde eben einfach Spaß macht, keine Welle, die einen ausbremst. Unsere Gäste steuern, werden mit jeder Meile besser. Wem kalt ist, der geht zum Aufwärmen ins Pilothaus. Ich glaube, am meisten Problem e mit den Außentemperaturen hat Mareike, die ausserdem noch die gleichen Anzeigen der Grippeinfektion zeigt, die auch mich so dermassen niederstreckt im Moment.

Mareike ist Profiskipperin, vor allen Dingen im Umgang mit Gästen an Bord. Ich störe da etwas, fühle ich, aber das gehört leider am Anfang dazu. Das Pflichtenheft um die MARLIN zu segeln ist die Technik zu verstehen und die etwas eigenwilligen 27 Tonnen Aluminium zielgenau am Ende eines Schlages sicher zu positionieren. Das geht leider nicht mal so eben, auch nicht gleichzeitig mit vier Gästen an Bord die Bedürfnisse haben – Zu Recht. Alles in allem ein wunderschöner Segeltag. Wiederholungsmitseglerin Käthi segelt die MARLIN bis fast vor die Box. Es ist Punkt 18 Uhr als wir festmachen. Alle haben es eilig. Ein bisschen zu eilig scheint mir. „Hey. Ich brauche da noch ein bisschen Feed Back.“ Klappt dann doch noch. Ja. Alles gut. Schnuppersegeln ist schön, aber auch immer wieder viel zu kurz. So ein bisschen dazwischengeschoben.

Die verstopfte Toilettenleitung vergessen wir einfach mal. Hätte ich ja bei der Überholung auch direkt mitauswechseln können. „Oder Wnuk?“ Ich kratze mich am Kopf, wo langsam aber sicher wieder Haare wachsen. Ein bisschen wie Frühling auf meinem Schädel.

Am 2.3. geht es wieder los. Geheimtipp: Es sind noch zwei Plätze neben Elfe Loidold und Nicole frei, die beide extra aus Wien anreisen. Spezieller Wunsch der Beiden war den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht der Törn über vier Tage.


Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 2.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Elfen auf der MARLIN

Zweites Schnuppersegeln auf der Förde

Mareike, Lieselotte und Käthi haben das Steuer der MARLIN fest im Griff. Wenig Wind hat uns am ersten Abend in das Elfenland der Ochseninseln vertrieben und am heutigen Morgen eine Runde über die Inseln machen lassen. Der letzte Mitsegler Frank steigt via Dinghy und Seekuh an Annies Kiosk ein, die MARLIN liegt brav am ROCNA vor Anker und ich glänze mit Halsschmerzen und der Grippe meiner Familie. Gedoped mit den fantastischen Mittelchen der Neuzeit geht auf die verlassene Pirateninsel. Die Nebelschwaden der letzten Nacht lösen sich grade auf, ein Schwarm Gänse fliegt von uns gestört Richtung Holnis weiter. Grenzübergreifender Verkehr. Viel Wind haben wir nicht heute, aber genug, um erst einmal wieder zum Angewöhnen der MARLIN Schräglage, im zweiten Reff im Main auf die Förde zu gehen. Wir sind alleine auf weiter Flur, es ist kalt am Ruder, es ist warm im Pilothaus. Der Einzige, der im Schiff ist, bin ich mit meiner Grippe. „Du lässt die anderen segeln und hockst Dich mit einer heißen Tasse Tee vor die Heizung“, hat mir Nathalie als Giveaway auf den Trip mitgegeben. Ich muss zugeben, ich hatte in der Nacht von gestern auf heute schon drüber nachgedacht auszusteigen und Mareike alleine mit den Gästen segeln lassen zu gehen. Heute aber geht es schon wieder. Mareike macht einen tollen Job. Ganz anders als ich. Das muss ich mir heute und morgen noch mal anschauen, bevor ich mehr darüber schreibe.

Auch dieses Schnuppersegeln ist ausgebucht. Am 1.3. geht es wieder los. Geheimtipp: Es sind noch zwei Plätze neben Elfe Loidold und Nicole frei, die beide extra aus Wien anreisen. Spezieller Wunsch der Beiden war den Törn etwas auszuweiten. Deshalb geht der Törn über vier Tage.

 


 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 1.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Berufung Bootsjunge

Tobias – Da isser.

Es war ja schon öfters von Tobias die Rede. Bis in den Blog hat er es noch nie geschafft. Is mal Zeit was? Tobias, kurz Tobi genannt, kommt aus Flensburg, direkt bei uns gegenüber, auf der Straße sind wir uns noch nie begegnet. Wie auch? Ich war ja selten da und wenn, hauptsächlich in diesem Haus für die Kranken. Wie auch immer? Was hilft wenn man jemanden braucht, der einem auf so einem Riesenkahn wie der MARLIN dabei hilft die ToDo Liste abzuarbeiten? E-Bay Kleinanzeigen. So haben wir uns kennengelernt. Inzwischen schon ein paar Monate her. War es November, ich weiß es nicht mehr so genau, vielleicht auch schon Dezember. Tobias ist nicht so extrovertiert, dafür das Interesse am Segeln, an Schiffen dafür ist groß. Tobias hat gute Voraussetzungen. Biegsam wie eine Schlange mit langen Armen kommt er in jede Ecke, an der ich verzweifle, und schreckt vor keiner Aufgabe zurück. Vom Reparieren, Putzen und Polieren ist er für die gesamte Palette an Bordmaintenance an Bord zuständig. Und? Ja genau. Das macht er inzwischen richtig gut.

Ein Blick in die Wetterglaskugel zeigt für das Schnuppersegeln am nächsten Wochenende Bikini- und T-Shirt Wetter bei ungewöhnlich hohen Temperaturen an. Guter Wind steht da im Moment und für den Sonntag eine kräftige Briese. Da schart Skipper Micha schon mit den Hufen und uns MARLIN ruckelt an den Festmachern. Geheimtipp: Es ist noch ein Platz frei.

 


 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 17.2.-19.2.17 Micha mit Co-Skipperin Mareike Guhr.
vom 3.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

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Zeichensprache

Schritte in die Zukunft

Der Hebel der Handpumpe der Lavac ist beim letzten Törn abgebrochen. Hmm. Wenn viele Leute die Toilette benutzen, passiert das eben. Eigeltlich bin ich ja ein Feind von elektrischen Pumpen am Klo, aber jetzt reicht es. Das Geräusch eines Zerhackers geht gar nicht am Morgen, wenn ein Teil der Crew schon beim Kaffee im Salon sitzt. Zum Glück gibt es eine Menbranpumpe die den Dienst erfüllen soll. Ganz nebenbei soll auch die Handpumpe in Gebrauch bleiben. Was tun?

Es bleibt weiter frostig im Westen, bei uns an der Förde. Nicht, dass die Förede eingefroren ist. Aber wie man auf dem Bild sieht: Der Winter ist noch mal ordentlich eingezogen. Die Heizung zieht jeden Tag einen 20L Kanister mit Heizöl um den Kahn innen kuschelig war zu halten.

Mit Hilfe von Bootsjunge Tobias, schraube ich schon mal die MK2 Pumpe aus der Wand. Arbeiten an der Toilette sind immer die schönsten Arbeiten am Schiff. Aber es geht. Geht voran und stinkt weniger als erwartet. Die Teile für die Installation sind bestellt, aber noch nicht da. Morgen Meer.

 


 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 17.2.-19.2.17 Micha mit Co-Skipperin Mareike Guhr.
vom 3.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
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Ostwindlage

Frost im Westen

Das erste Schnuppersegeln ist vorbei. Verwunderte Kommentare in der Face Book Segelgruppe. „War das nicht kalt? Das sieht aber frisch aus.“ Ich habe heute auf dem Fahrrad mit Lars entlang der Förde viel mehr gefroren, als beim Segeln mit der MARLIN. Da war es kuschelig warm im Pilothaus und hätte die Crew nicht so märchenhaft und mutig draußen gestanden, wäre ich alleine gesegelt, so hätte ich den Autopilot reingeschmissen. Was sonst? Mein Resümee zum ersten Schnuppersegeltörn: Es war viel zu kurz. Tolle Crew. Super Co-Skipperin. Gut das alle wieder weg sind. Hatte mich grade an sie gewöhnt. Ich kann sehr euphorisch sein, wenn es darum geht Momente festzuhalten und seit meiner Leukämie weiß ich eins: Jeder Tag zählt und ist wertvoller als ein Taler aus Gold. Das versteht nur der, der auch schon mal an der Klippe stand und ins Nichts hinunter geschaut hat.

Die Stimmung, die Du genau jetzt fühlst, geht auch von den Ochseninseln aus. Schon wenn man diesem Elysium näher kommt, grade mal vier Meilen weg von unserem Heimathafen liegen sie schon in Dänemark, merkt man die besondere Stimmung vibrieren. Ein Landschulheim auf der einen Insel in dem ich noch nie Kinder sah, eine verlassene kleine Werft, Stallungen und zwei Wohnhäuser, die jetzt die Inselfeen bewohnen, des Nachts ihre Gesänge anklingen lassen. Die Nacht am Steg vergeht nicht ohne das die ein oder andere dir im Traum erscheint und leise am Boot anklopft. Mit einem oder zwei Glas Rotwein vor dem Zubettgehen, werden es sogar mehr, sie kommen herein und berühren Dich leicht mit ihren Gewändern. Betritt man die Insel, so ist man grade jetzt im tiefsten Winter, fast zurück in der Wikingerzeit, eine Perle der Verlassenheit, diese Insel Okseoe. Kann man nur hoffen, dass der Staat Dänemark noch lange kein neuen Pächter für die Insel sucht oder findet.

Am 17.2.– Neues Spiel – Neues Glück – Dein Glück. Die Kugel rollt, die MARLIN segelt und der Skipper lebt. Wir gehen wir segeln mit Mareike Guhr. Es ist genau noch ein Platz frei. Willst Du mit? Dann aber mal tau. Press the button.

 


 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 17.2.-19.2.17 Micha mit Co-Skipperin Mareike Guhr.
vom 3.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
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Spass haben und Tschau

Gegen den Wind

Am Mittag des zweiten Tages Schuppersegeln kann die Schnuppercrew wenden, kurshalten, denn es weht eine leichte Briese durch Flensburger Förde. Die Seglergesichter strahlen Wohlmut und Spass aus. Nike tanzt vor Freude ums Deck der MARLIN. Ich halte meine Nase in den nebeligen Februarmittag und erfreue mich am motivieren Sog des Kielwassers, was sich gleichermaßen positiv auf meine Grundstimmung auswirkt. MARLIN tanzt mit Nike. Sprich: Wir segeln meist am Wind durch die Förde, dass Schiff kreuzt auf und begrüßen die neue Segel-Saison.

Irgendwann wird es mir zu kalt draußen als ich neben Greenhorn Bruno stehe, dessen Mimik ich nicht ganz deuten kann. MARLIN legt sich auf die Seite und spaltet die Ostsee in Nord- und Südhälfte als Lighthouse Kalkgrund anliegt. „Bruno. Willst Du wissen ob Du seefest bist? Dann geh doch mal runter und setze Dich 10 Minuten vor den Bordrechner. Wenn Dir dann noch nicht schlecht geworden ist, wirst Du nicht seekrank.“ Bruno guckt mich ernst, ja verwundert an. „Meinst Du?“ „Ja. Ist kein Spaß. Es ist lebendig sicherer Ernst.“ Bruno geht runter. Nach zehn Minuten immer noch keine Frage nach dem Eimer. Also ist Bruno seefest. „Klar zur Wende!“ Nike hat mit mir den Bullenstander vorbereitet. Es geht zurück. Leider ist der Tag, der Törn schon bald zu Ende. Der Eine muss seinen Zug bekommen, auch ist Schnee angesagt. „Es reicht für heute MARLIN!“, spreche ich leise mit meinem Schiff. „Du hast überzeugt. Alles gut. Nike mag Dich. Du magst Nike.“

Wir beenden den Abend mit einem letzten gemeinsamen Bier mit Stefan und Bruno. Bei mir ist langsam die Luft raus. Die drei sind noch ganz aufgekratzt, ich schon im gedanklichen vorbereiten meines Steuerberatertermins am morgigen Montags. „Ich muss dann mal gehen. 54 Stunden Spaß habe ich mit Crew und Co Skipperin gehabt. Eigentlich könnte ich morgen schon wieder auslaufen, wäre am liebsten draußen geblieben, an einem neuen, unbekannten Ankerplatz. Ich merke: Das Seefieber setzt wieder ein. Eine unheilbare Krankheit die mich dafür endgültig heilen wird.

Am 17.2. gehen wir segeln mit Mareike Guhr ist noch ein Platz frei. Willst Du mit? Dann aber mal tau.

 


 

Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 17.2.-19.2.17 Micha mit Co-Skipperin Mareike Guhr.
vom 3.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

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Zweiter Tag Schnuppersegeln

Wind nix.

Im Bauch der MARLIN laufen grade die Beach Boy übers Parkett. Die Atmosphäre ist wochenend – entspannt, ich sehe glückliche satte Gesichter um mich herum. Kann einerseits am indischen Curry liegen, dass wir grade verspeist haben oder einfach an dem dazugehörigen Wein, der jetzt defenitiv alle ist. Wie auch immer – die Stimmung ist gut, könnte nicht besser sein.

“Marcus? Geht es Dir gut? Hat Dir der Tag gefallen?“ Während des Schnuppersegelns bleibt einem ja nicht viel Zeit sich kennenzulernen. Grade mal 54 Stunden. Flensburg zeigt sich am heutigen Morgen wieder mal von seiner besten Seite. Windstille auf der Förde. Hat natürlich auch ein Gutes. Ich kann die Decks-und Sicherheitseinweisung in aller Ruhe machen, kein Stress kommt auf und wir segeln trotzdem. Aufgrund unserer rekordverdächtigen Geschwindigkeit von 1,5 Knoten, bleibt viel Zeit zum menschlichen Austausch. Jeder an Bord hat seinen Status, seinen Plan und rückt früher oder später damit heraus. Am Anfang noch vorsichtig abtastend, kommt man sich auch in 54 Stunden näher als man sich das so vorstellt. Kennen und Lernen fügen sich zum Kennenlernen zusammen. „Upps, der Skipper beißt ja gar nicht.“, meine ich in manchen Momenten in den Augen meiner Schnuppermitsegler zu sehen. Ich verzichte auch einfach weitestgehend mal auf so Abfragen wie Mann-Über-Bord Manöver und Palstek mit den Händen hinter dem Rücken und auch ansonsten versuche ich mal einfach Skippers-Salzbuckelgebaren gar nicht erst rauskommen zu lassen. Nike weist mich mit Blicken, ohne Worte, in gewisse Schranken. Sie kann gut gelassen mit mir, aber auch den anderen umgehen, hat ein Händchen als Skipperin. Gefällt mir. Ein bisschen wie Erwachsenenerziehung.

Aber zurück zu Marcus, der gestern nicht mit auf dem Bild war, weil er ja das Foto gemacht hat. Marcus hat richtig Spaß auf der MARLIN und bringt das auch ordentlich zum Ausdruck. Ob mit oder wenig Wind spielt für ihn dabei keine Rolle. Wie alle anderen, genießt er den Tag, ist aber zumindest für mich beeindruckend tiefenentspannt. Marcus fragt, will wissen, will sehen. Gefällt mir. Heute Kurzwelle und SSB, Pactor bis hin zum Wetterrouting mit der Software qtVLM. Alle kommen dazu und ich merke wie seglerische Wünsche entstehen, denn all diese Technik braucht man ja nun eigentlich nicht auf der Flensburger Förde. Morgen gehe ich mit Marcus und wer sonst noch will mal in den Motorenraum.

“Hallo Herr Schönberger, erinnern sie sich noch an mich?“ Der Mann von Fischer Panda erinnert sich sehr gut an mich, aufgrund meiner Fischer Panda Geschichte, die so weit geht, dass Lunatronic zwischenzeitlich Fischer Panda Händler ist und auch Installationen machen und abnehmen darf. So ne Art Fernstudium, die ich da gemacht habe. Das Studienmodell, steht auf der MARLIN. „Herr Schönberger. Der Generator springt wiederwillig an. Ich vermute der Stellmotor ist defekt, weil er den Gashebel nicht zum Startzeitpunkt in die richtige Stellung bringt.“ Herr Schönberger hat etwas, was man eben nicht bezahlen kann. Einen jahrelangen Erfahrungsschatz. „Ja, da haben sie richtig diagnostiziert. Das passiert so etwa nach 2.000 Stunden.“ Wir debattieren zehn Minuten am Telefon über das Problem. Es gäbe eine Reparaturlösung, aber ich entscheide mich für die Austauschlösung. Dauert ja nicht lange und übermorgen ist der neue Stellmotor auf der MARLIN mit DHL. Rin mit dem Teil und schon startet der wieder automatisch und ohne manuelle Hilfe. So der Plan. Ich werde berichten.

Während ich Technik am PC erkläre, segelt Nike nebenbei mit Links die MARLIN. Ob das der Beginn einer neuen Freundschaft ist? Würde ja gerne wissen was so in ihrem Kopf vorgeht. „Wenn wir zum Einbruch der Dunkelheit auf den Ochseninseln sein wollen, sollten wir mal umdrehen.“ „Mach mal.“ Ich filme mit Nikes Camera, die Crew holt das Groß professionell rein. „Ihr seid die tollste Crew, die ich jemals hatte.“ Alle lachen, wissen warum. „Das sagst Du doch allen.“ „Quatsch.“, lüge ich unverfroren. Zwanzig Minuten später legen wir am Fährsteg der Ochseninsel an. Niemand da. Kein Ollie, kein Hund Blau, keine anderen Segler. Alles gammelt vor sich hin. Mir steht eine Träne im Augenwinkel. Viele schöne Erinnerungen habe ich an die Ochseninseln. Nun sind sie verlassen. „Something is rotten in the state of Denmark.“, fällt mir passend dazu der William Shakespeares Spruch ein.

Morgen soll Segelwind sein. Na dann beenden wir diesen nebeligen Schnuppersegeltag mal. Windmäßig kann der nur besser werden. „Lechtz!“ Am 17.2. mit Mareike Guhr und mir sind noch Plätze frei. Willst Du mit? Dann aber mal tau.

 


Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 17.2.-19.2.17 Micha mit Co-Skipperin Mareike.
vom 3.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

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Geschafft. Leinen los. Ansegeln 2017 kann losgehen.

Ankerbier

Die Anreise mit der deutschen Bahn ist ja nun bekanntlich nicht unbedingt einfach. Deshalb kommen nicht alle Mitsegler des ersten Winterschnupperfördeparadiestörns rechtzeitig oder überhaupt an. Wir schaffen es trotzdem die Leinen zu lösen. Die unverzichtbare Sicherheitseinweisung braucht halt seine Zeit und ein bisschen kribbelig ist mir schon, als wir im Dunkeln die Leinen endlich lösen können. Auch nicht grade T-Shirt Wetter. Keiner fällt ins Wasser. Alle fahren eine Runde unter Motor durch den Hafen, eine Acht, einmal aufstoppen, dann übergebe ich Nike das Kommando der MARLIN. Alles klappt wie am Schnürrchen und die drei Meilen bis zum Ankerplatz schaffen wir auch so, ohne Segel, denn es geht um den richtigen Spot, um das richtige Gefühl – Ankern wollen wir. Nicht, das dass es irgendwie viel anders wäre als in der Marina, als ich die beiden Lachsforellen in Salz und Gewürzen wende, bevor sie in den Räucherofen kommen, aber es ist eben doch anders. Zweihundert Meter vor dem Strand der Solitüde fällt der 70kg ROCNA, sitzt sofort, zuckt nicht einmal mit der Wimper, als wir langsam mit Vollgas rückwärts eindampfen. Es ist schweinekalt draußen, dafür im Inneren der MARLIN mollig warm, das Bier aus der Bilge genau richtig temperiert. Während ich in der Küche stehe überschütten Bruno, Stefan und Marcus, Nike säckeweise mit Fragen. Ich stehe da, aus dem sonst üblichen Mittelpunkt an den Rand der Bühne verwiesen und staune nur. Taffe und allein segelnde Frauen sind eben selten wie Delfine am Bug eines Segelschiffes. Meist bleiben sie auch nicht lang und ziehen weiter, ihre Freiheit im Meer genießend. Nike, nicht wortkarg, ganz im Gegenteil, deutlich extrovertiert, selbstsicher, offen und das Gegenteil von zurückhaltend, hat was zu sagen und bietet uns allen die Basis für viele Themen, Meinungen und viel weniger Seegarn als üblich. Gut macht sie das.

Uns MARLIN glänzt mit Vollfunktion aller Systeme, Ergebnis von wochenlanger Sisyphusarbeit von Tobias und mir. Es ist mollig warm, heißes Wasser kommt aus der Dusche und die Bilgen sind sauber. Hört sich so einfach an, ist es aber gar nicht gewesen. Im Schweiße seines Angesichts hat Bootsjunge Tobias den Kampf gegen die ganzen schwarzen Jan Schuhe Streifen und dem Dreck des Flensburg Kraftwerks an Deck eindeutig gewonnen. Die Aggregate laufen wie geschmiert obwohl noch gar nicht so sehr gehegt und gepflegt, wie eigentlich vorgesehen. Morgen ziehen wir das Großsegel hoch und schauen mal ob wir da Druck rein bekommen. Bis zu zehn Grad, Sonne und T-Shirt Wetter sind angesagt. Flensburg wird die Vorghersage bestimmt wieder mit Nebel kontern.

Es wird spät auf der MARLIN, bis das letzte Kichern aus den Kabinen verstummt. Der Geruch der geräucherten Lachsforelle steht noch im Salon als die Lichter ausgehen. Gelungener Anfang unseres ersten Winterschnupperfördeparadiestörns. Am 17.2. mit Mareike Guhr und mir sind noch Plätze frei. Willst Du mit? Dann aber mal tau.

 


Schnuppersegeln auf der Förde!

vom 17.2.-19.2.17 Micha mit Co-Skipperin Mareike.
vom 3.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
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Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
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Dünen. Meer. Wind.

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Salz auf der Zunge.

Rømø, dänische Insel, gleich nördlich über Sylt ist für uns wie eine zweite Heimat. Wenn es ganz doll weh tut mit dem Fernweh und der Blick auf die Förde nicht mehr ausreicht, um das Herzklopfen zu beruhigen, dann hilft oft nur in den Wagen zu steigen und die 100 Kilometer nach Rømø hinter sich zu bringen. Mit dem Gasantrieb kostet das nicht viel. „Wann sind wir da?“, erklingt es von den hinteren Plätzen, auch Lars ist schon nervös, riecht das Meer und die Freiheit des autofreien Strandes. Autofrei meint aber diesmal. Dass man mit dem Auto auf den kilometerlangen langen und ewig breiten Strand befahren darf, irgendwo ausrollt, aussteigt und die Seele baumeln lässt. Lars und Lena ziehen mit dem Rest der Familie und unseren Gästen Richtung Meer ab, ich nutze die Gelegenheit und packe meinen Trainingskitedrachen aus. Im Moment das beste was ich für meine Schulter machen kann, ich merke quasi nach jedem Training, wie sich die Muskulatur verbessert und nun endlich nach den ganzen Chemomist der Bruch anfängt stabil zu verheilen. Aber auch Nathalie und Herman nehmen die Kitebar in die Hände und haben sichtlich Spaß am Zug den der Kitedrachen entwickelt, MayaLena haben Spaß mit Lars in den Dünen zu tollen. Das Wetter spielt mit und beschert uns einen entspannten Nachmittag mit blauem Himmel. Das Fernweh ist getilgt, zumindest für ein paar Tage. Da ist es egal, dass es morgen wieder regnen wird.

Wieder zu Hause auf’m Kutter

Besuch aus Düsseldorf.

Oma ist da und hat ihren bekannten Hermann mitgebracht. In unserem Flensburger Chaos haben wir leider kein Gästezimmer. Doch. Wir haben ja unser schwimmendes Domizil. Also zieht Oma ein. Hermann auch. Nicht für immer, aber für ein paar Tage. Ich mag es ja wenn Gäste auf der MARLIN sind. Ob es Bekannte, Verwandte oder nette Airbnb Gäste sind ist mir dabei egal. Ja, es dürften bei uns auch Gäste aus Irak und Iran sein. Wir sehen das nicht so wie der neue amerikanische Präsident.

Zwei Lachsforellen fängt Nathalie fast selbst. Sie geht in den Fischladen. Wieder so ein Vorteil, wenn man am Meer lebt. Nicht nur einen Liegeplatz für unsere Arche Micha haben wir, sondern eben auch den Fischladen um die Ecke. Fischers Fritz fängt frische Fische und ich krame den Räucheröfen aus der Kleiderkammer, eine Handvoll norwegisches Räuchermehl und nach 40 Minuten gibt es geniale selbstgeräucherte Lachsforellen. Da strahlen die Gesichter als wenn es Weihnachten wäre. Ist es ja auch irgendwie. Ich strahle auch. Habe auch jede Menge Grund das zu tun. Ich lebe.

Willst Du auch geräucherten Fisch? Und die MARLIN segeln? Übernächstes Wochenende gehen unsere Schnuppersegelntörns los. Am 17. Februar sind noch zwei Plätze frei. Mareike ist auch dabei. Die hat was zu erzählen und ich? Ich kann ja mein Maul eh nicht halten. Du bist dabei.