Archiv der Kategorie: SY Marlin

Mondfinsternis über der MARLIN

Julian ist nun ein Kiter

“Wir verlegen!“ Einfacher gesagt als getan. 50 Meter 13mm Wälder Kette und ein 70kg ROCNA Anker liegen auf vier Meter Wassertiefe und das seit vier Wochen. „Bestimmt sind wir festgewachsen oder der Propeller dreht sich nicht mehr!“, kommentiere ich den Plan. Aber alles klappt. Motor springt an, Welle dreht sich, Anker kommt hoch. Alles gut. Aber warum verlegen? Gefühlte 350m? Na. Ist doch klar. Näher an unseren Freunden vom spanischen Segelboot ZINGAY mit MayaLenas Freundinnen. Kaum ist der Anker gefallen wird auch schon das SUP klar gemacht, gewässert und Frau und Kinder sind unterwegs und zum Strand. Julian und nutzen das kinderfreie Schiff um die Fischer Panda Steuerung einzubauen, die ich am Morgen aus Faro abgeholt habe. Jose war so lieb mir seine Adresse zu „leihen“ um ein UPS Packet innerhalb 48 Stunden zu bekommen. 14 kleine Schrauben sind notwendig, dann ist das neue Panel drin und das Projekt Generator damit abgeschlossen. Alles funktioniert einwandfrei. Bis zum nächsten Mal :-) Während ich am Bordrechner verschwinde um notwendige Downloads zu erledigen, wir haben ja nun Strom satt, verschwindet Julian auf die ZINGAY und leiht sich das Surfbord. Mir soll es Recht sein. Aber nicht lange, denn hinter mir auf dem Windmessgerät steht plötzlich eine 20. Zwanzig Knoten Wind. Flupps, sitze ich im Beiboot und hole Julian samt Surfbord aus dem Wind. „Komm. Wir gehen Kiten! Es gibt Wind.“ Mit dem Dinghy sind wir schnell am östlichen Ende von Culatra Island. Wir ziehen den 11er North Rebell über uns und los geht es. Üben üben, üben. Das Ende vom Lied: Julian ist voll Kite Infiziert und hat seine ersten fünf Meter auf dem Kite Board gestanden. Hehehe! Und ich. Ich auch. Dann ist der Wind weg und die Sonne im Westen neigt sich dem Horizont zu. Mit dem Rest der Familie verlegen wir per Beiboot an den Strand und in die Dünen. Julian fotografiert den wunderschönen roten Mond. Langzeitbelichtung mit Stativ. Auch wenn wir in den folgenden Stunden nur die Hälfte der Mondfinsternis erleben können. Dafür wie gewohnt ohne eine Wolke am Himmel. Für morgen ist wieder Wind angesagt am Nachmittag. Der Levante setzt ein, sogar hier in der Lagune von Faro. Was für ein Glück. Das läßt das Kiterherz höher schlagen.

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 51 Kapverdische Skippertraining 24.11.2018 – 06.12.19CREW 52 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

Morgens um sechs ist die Welt einfach in Ordnung

Morgens um sechs ist die Welt einfach in Ordnung

Sunrise Time

“Habt ihr eigentlich mal eine Wolke gesehen in den letzten zwei Wochen?“ Julian und ich, wir schauen uns mit Stirnrunzeln an. „Ne. Eigentlich nicht!“ Es ist wirklich so. Nun schon seit drei Wochen haben wir keine einzige Wolke am Himmel gesehen. Die Sonnenauf- und Untergänge sind einfach der Hit. Ich bin eher der Frühaufsteher, mache mein LUNATRONIC und MARLIN Office. Mails, Telefonate etc. Vormittags bekommt die MARLIN Liebe, Erledigungen am großen Land, Olaho. Ab Mittag Erlebnisse die meist mit Wasser zu tun haben in der Nähe des kleinen Landes, Culatra. Wakebord, Strand, Kite und neuerdings steht nun Maya auf dem Surfbord unserer spanischen Segelfreunde, die ganz zufällig um die Ecke aufgetaucht sind. Na so was. Die Abende ende meist mit Kochen. „Und schon wieder ist ein Tag vorbei“, meint Julian mit einem Glas Rotem in der Hand. Ja. Das ist Leben. Ein Leben, ein bisschen anders als in der Heimat. Schöner? Nicht unbedingt. Anders halt. Boatlife! Dem füge ich heute einfach mal nichts hinzu. Es geht uns allen sehr gut. Sehr gut.

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 47 Faro – Azoren 25.8.2018 – 06.09.2018
CREW 48 Azoren – Faro 15.09.2018 – 27.09.2018
CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18
CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18
CREW 51 Kapverdische Skippertraining 24.11.2018 – 06.12.19
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Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?

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In enger Umarmung mit Erika

Wieder komplett autark. Erfolg auf der ganzen Linie.

Der Tag gehört Julian und mir. Gestern hat die Capitana den 4kg neuen Zylinderkopf mitgebracht. Am nächsten Tag verschwinden Vater und Sohn im Motorenraum und fangen die OP an. Fischer Panda Generatoren sind kompakt – sehr kompakt gebaut. Zum Arbeiten braucht man Spezialschlüssel, die wir an Bord haben und Spezialhände, die ich Julian beibringe. In der Hektik der letzten sechs Monate Charterbetrieb habe ich halt auch etwas den Service schleifen lassen, wie man so schön sagt. Sprich, ich habe mich nicht genug um Service und Inspektion des Generators gekümmert. Die Ventile waren zu eng eingestellt, aus welchem Grund auch immer. Ende der Geschichte war, das das Auslassventil leicht undicht wurde, zu früh öffnete und bei der Zündung heißer als erlaubt wurde. Im Endeffekt ist es verbrannt und Der Generator hat schlechter und schlechter gestartet! Eigentor. Soweit die Theorie. Nach zwei Stunden ist der alte Zylinderkopf des Kubotas EA300 der im Fischer Panda verbaut ist runter. Pause. Weitere zwei Stunden dauert es und der neue Kopf ist drauf. “Give me Five!“ Fünf Startversuche dauert es bis der Kubota dann endlich anspringt, der Diesel seinen Weg durch die neue Einspritzdüse gefunden hat. Leider ist das Kompressionsmessgerät, extra neu erstanden und mitgebracht kaputt. Unsere Hände schlagen zusammen. Am Generator selbst habe ich schon auf den Azoren zwei Tastschalter angebracht um den Genset manuel im Motorenraum zu starten. Das Kontroll-Panel ist deaktiviert und man kann den Start machen, ohne immer wieder zum Kartentisch zu rennen, um den Start zu wiederholen. Auch hier liegt ein großes Problem verborgen. Springt der Motor nicht an, befördert die Kühlwasserimpellerpumpe trotzdem Salzwasser durch den Wärmetauscher im Genset und in den Auspuff zur Kühlung. Ist der voll, drückt sie Salzwasser über den Auspuff in den Verbrennungsraum. Bekommt man den Generator nicht gestartet rosten Kolbenringe, Kolben, Zylinder und Ventile. Das das den Kubota zerstört ist eigentlich klar. Eigentor Nr. 2. Einfach zu sagen: „Motor geht nicht an. Mache ich morgen!“ zerstört dann die eigentlich dankbare Maschine nun vollendens. Also Seewasserventil geschlossen halten bis der Kubota angesprungen ist und dann erst öffnen. Steht auch im Handbuch. Wie immer. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Da kommt noch ein dickes Hinweisschild auf den Generator. Nachdem der Generator nun vollendens läuft überprüfe ich Temperatur, Öl, Spannung, Ladung manuell. Das Kontrollpanel und auch das Ersatzkontrollpanel sind beide defekt. Das eine entdeckt die Genset Spannung nicht, das andere schickt kein Startimpuls. Beide Platinen haben bei schwerem Wetter über den Mast Salzwasser in kleinen Mengen abbekommen und versagen den Dienst. Als Fischer Panda Händler helfen LUNATRONIC`s gute Lieferantenbeziehungen dazu, das Ersatz aus Detmold mit UPS in 48h da sein sollten. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Das Generator Erika nicht ewig leben wird ist eigentlich klar. Ist halt ein Verschleißteil und die Planung für Ersatz ist fest im Eignerkopf verankert. Da denken wir dann noch mal drüber nach. Nun läuft Erika eben erst einmal im manuellen Modus, ohne automatische Abschaltung durch das Kontrollpanel, wenn sie zu heiß wird oder der Öldruck abfällt. Nun sitze ich im Salon, arbeite am Rechner und kontrolliere die entsprechenden LEDs am Kontrollpanel eben erst einmal mit einem Blick. Aber alles ist gut. Erika raucht ein bisschen. In der Schallisolierung verbirgt sich Wasser und Öl. Nun. Wenn die Schall-Kapsel wieder drauf ist geht das wieder weg und Erika verbrennt ihren Eigengeruch wieder selbst. Aber alles ist gut. Erfolg auf der ganzen Linie. Wir können wieder Wasser und Energie machen ohne die Hauptmaschine laufen zu lassen. Hinterher weißt Du immer mehr. All das wird auch Inhalt des Skippertrainings auf den Kapverden sein. Dort ist noch ein Platz frei.

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 47 Faro – Azoren 25.8.2018 – 06.09.2018CREW 48 Azoren – Faro 15.09.2018 – 27.09.2018CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 51 Kapverdische Skippertraining 24.11.2018 – 06.12.19CREW 52 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
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Ofendorade

Gaben aus dem Meer

Ofenfrische Dorade aus Skippers Hand. Was gibt es kulinarisch gesehen Besseres auf der MARLIN? Nun vielleicht noch die selbstgeräucherte Lachsforelle zum Ansegeln im Februar in Flensburg. Doch das ist sehr weit weg im Moment. Hier in Culatra fängt man essenstechnisch gesehen den Tag früh an, mit einem Besuch der Fischmarkthalle. Reich gedeckt ist hier der Tisch. Das Angebot reicht von der frischen Sardine über Albacore Thuna bis hin zum Schwertfisch. Die Liste des Angebotes würde die Länge des Posts überschreiten. Was mir in Deutschland selten gelingt, ist es auch für meine Tochter Lena, die eingefleischte ;-) Vegetarierian, ein auch ihr schmackhaftes Menue a la Carte zu zaubern. Heute ist der letzte Abend nur mit Papa und Bruder Julian an Bord. Ab Morgen ist die geliebte Mama Capitana mit an Bord der MARLIN. Da weht dann ein anderer Wind, was sich gar nicht negativ anhören soll. Mit Maya habe ich drei gutgewachsene Doraden erlegt oder besser gesagt gekauft und die kommen heute, am letzten Abend, in den Ofen. WOW! Der heutige Sonntag war Strandtag, so wie er im Buche steht. Jeden Tag scheint die Sonne hier an der Algarve zu dieser Jahreszeit. Da braucht man sich eigentlich keine Sorgen machen. Das Wasser ist gewöhnungsbedürftig frisch. Einmal drin wunderschön und klar an der Atlantikseite von Culatra. Was ein bisschen fehlt, ist der Wind um den Kite in den Himmel zu ziehen. Meist Nachmittags ab 14 Uhr kommt eine leichte Brise auf. Mit Julian durfte ich nach königlicher Erlaubnis von Prinzessin Maya gestern für eine Stunde von dannen ziehen und an eine kleinen Sandbank mit ablandigem Wind den Schirm in die Höhe ziehen. Zu wenig Wind um den robusten Skipper aus dem Wasser aufs Bord zu ziehen, aber genug Wind um Sohn Julian mit der Begeisterung an diesem Sport zu infizieren. Nur dumm, dass der 14er Kite eine kleine Undichtigkeit am Einlassventil durch die Lagerung bekommen hat und von mir erst spät bemerkt sein Form verliert. Dadurch neigt er zum back stall. Meint, er fällt einfach gerne vom Himmel, zumal bei wenig Wind und dann durch die Power Zone. Inzwischen ist der Kite bei Doktor und Julian weiß, dass es richtig ist, Respekt vor der Kraft zu haben, die so ein Drachen aufbauen kann, wenn er durch die Powerzone ins Wasser fällt. Ich, klug geworden durch meine eigene Verletzung aus 2016, habe vorgesorgt. Im hüfttiefen Wasser passiert weder mir noch Julian etwas. In den nächsten Tagen soll es etwas mehr Wind geben. Wenn die Capitana da ist. Sag ich doch.  

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Wakeboardstar

Zurück Zuhause.

“Wir können ja auch hier wegsegeln. Rio Gardiana? Lagos? Portimao?” Lena verzieht angeekelt das Gesicht. „Segeln? Du meinst mit der MARLIN? Nee.” Ich hatte keine andere Reaktion erwartet. Maya hat heute schlechte Laune. „Pubertätslaune. Wird noch viel schlimmer. Mit 20 wird es dann weniger!” grinst Julian. Er muss es ja wissen. Der Urlaub wird nach einer Woche nun etwas gemächlicher. Die Highlights sind abgearbeitet von meiner Seite aus. Autofahrt, Bergdorf, Strand, Pool… Wir sind wieder auf unserer MARLIN und die liegt vor Culatra. Culatra muss man mögen. Im ersten Moment ist das nicht besonders schwierig. Sonne, Sand, Meer. Im folgenden kommt auch hier die Gewöhnung und der Alltag. In Culatra ist die Zeit stehengeblieben. Culatra ist Teil des Naturschutzgebietes Ria Formosa, der Faro Lagune. Hier darf nicht gebaut werden und nur die bestehenden Häuser mit Genehmigung werden von den Baggern bewahrt. In Culatra herrsch Stillstand. Keine Straßen. Keine Autos. Nur zwanzig verrostete Trecker, bei denen man nie so genau weiß ob sie nun tot oder lebendig sind. Durch den Sand Sachen transportieren geht nur mit solchen Treckern. “Du legst Dich hinter das Kite Board ins Wasser, ziehst die Knie an, nimmst die Hantel in die Hände und stehst auf, als wenn Du vom Stuhl aufstehst, wenn ich losfahre. Julian hebt Deinen Popo ein bisschen an. Dann das Gewicht auf das hintere Bein und Steuern mit dem vorderen Bein.” Das Unglaubliche passiert. Lena fährt direkt los. Beim zweiten Versuch 200 Meter und mit Kurve. Julian, Maya und ich sind neidisch uns stehen da mit offenen Mündern. Aber es ist kalt, das Wasser ist eben Atlantik und gewöhnungsbedürftig. Julian, an dem nix dran ist, friert am schnellsten. Bibbernd steht er im Wasser als ich mit Lena zurückkomme. Ich verfrachte meine drei Kinder ins Dinghy und zurück geht es auf die MARLIN. Morgen kauft sich Julian dann wohl mal einen Neopren Anzug.  
 

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Reise Reise

Großer Mist und viel Spass.

Zurück auf der MARLIN. MayaLenaJulian säubern heute Fenster und Pilothaus. Das war so abgemacht. Nicht nur Spass vier Wochen, sondern auch Mithelfen. Das mitgebrachte günstige Kompressionsmessgerät um den Generator zu diagnostizieren war wohl zu günstig. Funktioniert leider nicht. Zeigt zwar den Druck kurz an, aber verliert ihn auch direkt wieder. Undicht. Aber auch egal. Neue Glühkerze, neue Einspritzdüse. Startet nicht. Also fehlt die Kompression. Julian und ich liegen zu beiden Seiten von Erika und befummeln diese. Der Zylinderkopf kommt runter und dadrunter sieht es nicht gut aus. Die Ventile sind zu heiß geworden. Zu wenig Ventilspiel ist die Diagnose. Eigentor Wnuk. Da ist nix zu machen. Ob die Kolbenringe auch was abbekommen haben, läßt sich nicht wirklich feststellen. Ich entscheide noch mal einen neuen Zylinderkopf zu bestellen. Nebst schwarzer Fingernägel habe ich noch schlechtere Laune. Wir retten den Abend mit einem guten Abendessen und einer Flasche Wein. Heute dann wieder Spass. Richtig Spass. Ein teurer Parkbesuch war versprochen. Die Kinder suchen sich den Slide & Splash Park in Lagoa aus. Das Areal besteht nur aus Wasserrutschen mit den typisch langen Warteschlangen um kurzzeitig Maximum an Spass zu haben. Das ist für MayaLena natürlich der absolute Hit. Meer Spass geht einfach nicht. Aber versprochen ist versprochen! Ich habe immer noch die Bilder aus den Bergen in meinem Kopf. Das war auf jeden Fall nicht mein letzter Besuch dort. Das nächste Mal auf zwei Rädern. Ich strecke schon meine Finger aus um ein entsprechendes Zweirad zu besorgen.  
 

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Fingertipp Urlaub

Reise ins Nowhere!

“Wo fahren wir denn heute hin?“ Maya mach die Augen zu und tippt auf die Karte. Die Wahl fällt auf Mertola. Ein Ort ganz weit im Norden des Ria Guadiana. Die Fahrt von Sagres hierher ist schon etwas. Sobald wir die Küste verlassen wird es aber richtig schön. Wir stellen die Roadmap App auf „Scenic Road“ ein und lassen uns durch die sanft ansteigende Landschaft auf Landstrassen gleiten. Von Meile zu Meile wird es schöner, die Hügel runder, die Kurven enger. Kein Verkehr. Autogleiten kann so schön sein. Viel, viel lieber wäre ich jetzt mit meiner F650er hier und würde die sanften Kurven und die angenehmen Temperaturen und die Scenic Road geniessen. Aber sollte nicht so sein. Der Weg mit Auto und Motorrad Anhänger von Flensburg bis nach Portugal war dann eben doch zu weit, der Flug zu günstig. Gute Entscheidung, weil unsere V70 Schleuder steht eh vor der Werkstatt. Kupplung muss erneuert werden. Schrauber Patrick siniert noch und wir sparen schon mal. Rechts und links der Straßen stehen immer wieder Ansammlungen zweistöckige Eukalyptusbäume, deren Kronen oben im Himmel zusammenwachsen. Die Felder warmgelb zu beiden Seiten. Ich habe ein Déjà-vu: 500 km South Africa auf dem Weg Knysna nach Kapstadt. Das Leben ist einfach zu kurz. Ich erwische mich später wie ich durchs Netz surfe um mir ein Zweirad für diese Strecke zu leihen. Mertola erreicht, raubt es MayaLenaJulian den Atem. Ebenfalls mit dem Zeigefinger haben wir günstig ein kleines Haus geschossen, dass direkt unter der alten Burg gelegen ist. Von pittoresk bis Märchenland gehen die Gedanken, als uns der Vermieter durch die kleinen Gässchen geleitet und wir den Polo die steilen Straßen hinaufquälen. Taschenabstellen und jetzt schnell noch das Licht geniessen, um weitere schöne Urlaubsstunden im Großhirn unter root/geilstseErlebisseMeines Lebens/… sichern. Nun. Die Franzosen bugsieren das Leder vier Mal zwischen die kroatischen Pfosten. Nicht besonders kunstvoll, aber nun sind sie Weltmeister. Das hätte Deutschland auch hinbekommen. Aber die sind ja nun einfach überbezahlt und satt was geht. Wieder den Finger auf der Karte, entdecken wir ein brasilianisches Restaurant. Auch hier bestellen wir mit der Karte auf der Speisekarte. Die Kinder rollen mich aus dem Restaurant, so kugelrund voll bin ich. Sooooo lecker haben wir alle selten gegessen. Der Grund der Verzückung ist „Javali (Wildschwein) mit Koriander und Pfefferminze geschmort im offenen Tontopf“. Auch Klein Lena ist satt und glücklich. „Rührei mit frischen Spargel“. Nicht immer einfach mit unserer Extrem-Vegetarierin. Wir stellen Stühle vor unser kleines Haus sitzen in der Gasse und leben. So macht man das hier. Gut machen die das hier.  

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Weggedreht

Wasserspiele

Nach der Rettung der Schiffbrüchigem vom Freitag den Dreizehnten gehört uns die Welt. Entscheidungen zur Urlaubsplanung werden im Morgenbriefing spontan und nur für einen Tag festgelegt. Mist Planerei! Macht einem jegliche Spontanität kaputt. Und so fahren wir schon bald nach dem Frühstück mit der Fähre nach Faro, kommen trotz fehlendem Pass in den temporären Besitz eines modernen VW Polos mit Klima und BT. Na. So was. Und auf geht es nach Sagres. Dort besuchen wir Nick. Alter Bekannter, der immer so gerne unseren Blog liest und ein Päckchen von uns aufbewahrt. Da drinnen: Wichtige Ersatzteile für Generator Erika. Haha.
Nick wohnt mit seiner Naomi und seinen drei Kindern in umgebauten LKW’s im Hinterland von Sagres. Schon anders. Lena ist begeistert: „So will ich auch wohnen.“ Nun. Maya ist da anderer Ansicht. Nick sehen wir vielleicht morgen noch mal. Nach ausreichend Zeit auf seinem Abenteuerspielplatz und Paradies geht es für uns weiter eine Bleibe für die Nacht zu finden. Wir schauen hier und dort. Alles gleich teuer. Betonung liegt auf „Teuer“ Ist halt Hochsaison. Nun gut. Damit müssen wir leben. „Ich will jetzt kein Ton mehr hörender mit teuer anfängt oder endet Maya. Sag einfach Prima Papa! Toller Urlaub!“ Maya und ich einigen uns so. Julian sagt nix, so wie es seine Art ist und Lena brabbelt die ganze Zeit: Pool. Pool. Pool… Also wenn schon denn schon. Wir suchen was mit Pool aus und da verbringen wir auch den ganzen lieben langen Tag. Denn Meer haben wir ja noch genug. Punkt sechs meldet sich der Hunger. Mit Blick auf den Hafen von Sagres essen wir fürstlich frisch aus dem Meer 1a zubereitet. Lob Lob. Selten das ich das sage: Aber so lecker hätte ich es nicht selber kochen können. Mann geht es uns gut. Maya hält sich an die Abmachung. Gut. Dann wollen wir uns noch Naomi anhören, Nicks Prinzessin, die singt heute Abend mit ihrer Band am angesagten Platz in Sagres. Das dritte Lied ist sogar für mich. Micha. Hmm. Für mich. Ich kann mich aber grade nicht melden aus der Masse der Zuschauer. Ich habe Lena im Arm. Eingeschlafen. Zu viel Pool. Trotzdem Danke Naomi.  

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Freitag der Dreizehnte

Schreie in der Nacht!

Alle lachen mich wieder aus, wenn ich am heutigen Morgen alle Pläne mit Kiten, Wakeboarden und Paddelboard über den Haufen werfe. „Heute ist Freitag der Dreizehnte! Ich ziehe mir die Decke über den Kopf. Sonst gar nichts.“ Da kenn ich ja nix. Da bin ich so abergläubisch, wie es sonst eben einfach nicht geht. Alle rümpfen die Nase. Aber schon kommt die Nachricht von Eike: Unsere Domain ist nicht mehr zu erreichen. Na. Fängt ja gut an. Habe ich es doch gleich gesagt. Ich habe ein Update unserer Firmenemail gemacht und das Bestätigungsmail vergessen zu beantworten. Schwupps. Domain gesperrt. Eigene Schuld, aber eben Freitag der Dreizehnte. Der restliche Tag verhält sich vorerst brav. Eine super nette Dentista (Zahnärztin) biegt Mayas Zahnspanne wieder zurecht und die kieferorthopädische Maya Welt ist wieder in Ordnung. Papa steht 30 Minuten bei MEO, dem ansässigen Internetanbieter, an um zu erfahren, dass er noch 16GB 4G Guthaben hat und abends finden wir uns frisch verproviantiert auf der MARLIN ein. Dort machen wir wie vereinbart jeden Tag auch was am Boot. Ich verschwinde mit dem neuen Antriebsmotor für den Wassermacher im Motorenraum und MayaLena schnappen sich die Badeleiter, Polierpaste und Edelstahlbürste um der Korrosion Herr zu werden. Julian räumt das Pilothaus auf. Nach zwei Stunden sind alle aktionsbefriedigt, die Badeleiter glänzt fast perfekt, das Pilothaus sieht aus wie geleckt und Süsswasser sprudelt wieder in die Tanks. So schlimm ist der Freitag ja nun doch gar nicht. “Help. Help me!“ Julian und ich sitzen noch im Cockpit der MARLIN. Gut das das Dinghy noch im Wasser ist, denn tatsächlich, es ist kein Spass. Unsere Boots-Nachbarn, zwei Schiffslängen entfernt sind tatsächlich BEIDE! Beim Versuch von der Kneipe an Land ins Bett auf dem Schiff zu kommen ins Wasser gefallen. Der Mann versucht laut schreiend zu uns rüber zu schwimmen. Wo seine Frau ist, ist im ersten Moment unklar. Upps. Ich ins Dinghy. Julian, bleibt an Bord wegen der Kinder. Der Mann ist schnell gerettet. Die auch nicht grade junge Frau hängt zischen Dinghy und Ankerkette ihres Schiffes. Das Schiff hat keine Badeplattform, keine Badeleiter, keine Einstiegshilfe. Zurück ins Dinghy sind die beiden nicht gekommen. Klassischer Unfall. Nur gut, dass sie nicht vor einer einsamen Inseln geankert haben. Nachdem ich auch die Frau ins Dinghy gezogen habe kommen diverse andere Helfer, um die vor Kälte bibbernde Frau an Deck zu bringen. Viele Hände packen an. Sie selber und ihr Mann, beide nicht mehr ganz so jung, aber auch nicht ganz so nüchtern, schaffen das alles alleine auch nicht mehr. Nun ist der Schlüssel des Vorhängeschlosses verschwunden. Ich verschwinde auch um eine Decke und ein Handtuch für die Frau auf der MARLIN zu holen. Maya, von den Schreien des Mannes aufgewacht steht auch mit aufgerissenen Augen an Deck. „Komm einfach mit. Julian bleibt bei Lena.“ ALLES ENDET GUT. Wir sitzen wieder im Cockpit: „Papa. Wie lange ist noch Freitag der Dreizehnte?“, fragt mich Maya und ich lache.  

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Danach geht es in der Karibik weiter. Wann wohin ist noch nicht klar.Muss ich jetzt wohl mal planen. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

Familiencrew an Bord angekommen

So was von schön!

Seit Monaten freue ich mich auf diesen Urlaub mit meiner Familie. Jetzt ist er da und er fühlt sich gut an. Sogar sehr gut. MayaLenaJulian, dass Dreierteam sind an Bord. Bruder Lukas ist leider verhindert. Nathalie kommt in zwei Wochen erst nach. Gestern sind alle frisch eingeflogen mit dem Alten, also mit mir. Direktimport aus Flensburg, via Zwischenstopp in Düsseldorf. Alles nicht so weit, alles nicht so teuer. Kein Übersee und die MARLIN vor Anker, vor Culatra in der Lagune von Faro. Also alles gut. Angekommen erobern wir erst einmal Culatra. Culatra, ein kleines Fischerdorf inmitten der Lagune, vom Massentourismus verschon, ein wohl der wenigen kleinen Paradiese an der Algarve ist verschlafen. Keine Autos, sandige Wege und einstöckige Häuser. Hier darf nichts Neues gebaut werden, kein Hotel, kein Resort. Die Lagune steht unter Naturschutz. Für mich ist es nicht das erste Mal, dass ich hier bin, aber das erste Mal, dass ich nicht Skipper sondern auch Gast bin und mit meiner kleinen Familie den Rucksack schultere, über die Wege durch die Dünen zum Strand laufe. Der Strand ist meer als schön. Die Sonne scheint, der Sand ist sandiger als gedacht und der Urlaub beginnt mit Wasserspielen, Baden im Meer. Die Zeit rennt vor sich hin und wir merken gar nicht, wie die Zeit im Fluge vergeht. Schneller, als gedacht ist es weit nach Mittag. Es ist vereinbart. Ganz ohne Arbeiten am Schiff geht es auch nicht. Ein paar Stunden am Tag widmen wir dem Schiff, dafür gibt es Urlaubsgeld. So motiviert Julian MayaLena zum Decksschrubben. Noch ist der Wassermacher und der Generator defekt, nebst vielen anderen Dingen die in den nächsten Tagen gemacht werden müssen. Einen ganzen Koffer Übergepäck mit 35kg Ersatzteilen habe alleine ich mit bis zur MARLIN geschleppt. Nur Urlaub ist ja auch langweilig. Es gibt leckeren Pulpo, es gibt Fisch und viel Gemüse auf der MARLIN. Schon schön ein funktionierendes schwimmendes Haus in Portugal zu haben. An Wegsegeln denkt grade gar keiner. Schöner als am Ankerplatz vor Culatra kann es gar nicht sein. Für Morgen sind Paddelbord, Kite und Wakeboard in der Lagune geplant. Doch da fällt mir auf, dass morgen Freitag der Dreizehnte ist. Uppsi. Da verschieben wir das mal auf den Samstag und suchen machen lieber ungefährlichen Landgang am Freitag.  

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 47 Faro – Azoren 25.8.2018 – 06.09.2018CREW 48 Azoren – Faro 15.09.2018 – 27.09.2018CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 51 Kapverdische Skippertraining 24.11.2018 – 06.12.19CREW 52 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
Danach geht es in der Karibik weiter. Wann wohin ist noch nicht klar.Mensch ich freu mich so auf Dich, der die du mitsegeln willst. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

Mitsegeln auf der MARLIN

Neue Törns sind online

Es hat ordentlich gedauert und eigentlich, ja eigentlich sind wir ja ein bisschen spät dran. Vielleicht ist dahinter aber auch ein bisschen mehr als Absicht. Kürzer treten heißt die Devise. Zumindest mal für ein paar Monate. Hier in Flensburg ist nach großer Freude, dass Papa da ist wieder der Alltag, bestehend aus Arbeit, Schule, Salsa, Fussball- und Hockeytraining, Schulausflug und abendlichem Filmchen bei Weinchen, eingezogen. Muss ja nicht schlecht sein. Am Wochenende ging es nach Rømø – Immer eine Reise wert. Nun. Unsere Schleuder der Volvo 70 dreht durch. Als Einziger. Ich nicht. Auch wenn ich schon weiß was kommt. Die Kupplung ist durch. Musste nicht kommen, ist aber gekommen. Kupplung wechseln kann man nicht selber machen. Schleuder hat Glück, denn Schleuder hat eine Gasanlage und somit lohnt sich die Reparatur. Ich warte noch auf das Angebot von Patrick dem Schrauber. Mitsegeln auf der MARLIN geht jetzt wieder. Die Törns bis Karibik 2019 sind drin. Wer also noch nie über den Atlantik gesegelt ist, der hat jetzt wieder die Möglichkeit das endlich zu tun. Ab Ende September geht es los von Portugal zu den Kanaren, weiter zu den Kapverdischen Inseln, wo wir etwas verweilen werden. Ganz besonders interessant ist das Skippertraining dort mit dem Hintergrund, dass Jan und ich auf der Suche nach einem dritten Skipper im Bunde sind. Für eine Schutzgebühr kannst Du dort mitsegeln, wenn du Lust hast deine Berufung zum Skipper in die Realität umzusetzen. Lohnt sich also mal durchzulesen was ich dort als Beschreibung eingefügt habe. Nachdem ich dann wieder viereckige Augen habe, mache ich das, was mir im Moment am schnellsten zur Entspannung nach einem Arbeitstag führt, ich setze mich auf mein Motorrad und lasse mich gleiten. Mit niedrigen Touren und gemachtem Tempo geht es über die grade mal sieben Kilometer entfernte Grenze zum nahen Dänemark. Ich sauge das Grün der Bäume auf, genieße das Licht der tiefstehenden Sonne und die Kurven der Uferstraße Fjordvejen entlang der Förde. Hier ist es nicht überlaufen, ganz im Gegenteil. Bei Stranderød sitzt man ganz entspannt und trinkt sich sein Bierchen was man in der Jackentasche mitgebracht hat. Schön an der Förde. Richtig schön.

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 47 Faro – Azoren 25.8.2018 – 06.09.2018CREW 48 Azoren – Faro 15.09.2018 – 27.09.2018CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 51 Kapverdische Skippertraining 24.11.2018 – 06.12.19CREW 52 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
Danach geht es in der Karibik weiter. Wann wohin ist noch nicht klar. Deshalb fahre ich am Donnerstag nach Berlin um Jan zu sehen.Mensch ich freu mich so. Erst mal auf Jan und dann natürlich auf Dich, der Du mitsegeln willst. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

Mitsegeln auf der MARLIN

Neue Törns sind online

Es hat ordentlich gedauert und eigentlich, ja eigentlich sind wir ja ein bisschen spät dran. Vielleicht ist dahinter aber auch ein bisschen mehr als Absicht. Kürzer treten heißt die Devise. Zumindest mal für ein paar Monate. Hier in Flensburg ist nach großer Freude, dass Papa da ist wieder der Alltag, bestehend aus Arbeit, Schule, Salsa, Fussball- und Hockeytraining, Schulausflug und abendlichem Filmchen bei Weinchen, eingezogen. Muss ja nicht schlecht sein. Am Wochenende ging es nach Rømø – Immer eine Reise wert. Nun. Unsere Schleuder der Volvo 70 dreht durch. Als Einziger. Ich nicht. Auch wenn ich schon weiß was kommt. Die Kupplung ist durch. Musste nicht kommen, ist aber gekommen. Kupplung wechseln kann man nicht selber machen. Schleuder hat Glück, denn Schleuder hat eine Gasanlage und somit lohnt sich die Reparatur. Ich warte noch auf das Angebot von Patrick dem Schrauber. Mitsegeln auf der MARLIN geht jetzt wieder. Die Törns bis Karibik 2019 sind drin. Wer also noch nie über den Atlantik gesegelt ist, der hat jetzt wieder die Möglichkeit das endlich zu tun. Ab Ende September geht es los von Portugal zu den Kanaren, weiter zu den Kapverdischen Inseln, wo wir etwas verweilen werden. Ganz besonders interessant ist der Skippertraining dort mit dem Hintergrund, dass Jan und ich auf der Suche nach einem dritten Skipper im Bunde sind. Für eine Schutzgebühr kannst Du dort für eine Schutzgebühr mitsegeln, wenn du Lust hast deine Berufung zum Skipper in die Realität umzusetzen. Lohnt sich also mal durchzulesen was ich dort als Beschreibung eingefügt habe. Nachdem ich dann wieder viereckige Augen habe, mache ich das, was mir im Moment am schnellsten zur Entspannung nach einem Arbeitstag führt, ich setze mich auf mein Motorrad und lasse mich gleiten. Mit niedrigen Touren und gemachtem Tempo geht es über die grade mal sieben Kilometer entfernte Grenze zum nahen Dänemark. Ich sauge das Grün der Bäume auf, genieße das Licht der tierstehenden Sonne und die Kurven der Uferstraße Fjordvejen entlang der Förde. Hier ist es nicht überlaufen, ganz im Gegenteil. Bei Stranderød sitzt man ganz entspannt und trinkt sich sein Bierchen was man in der Jackentasche mitgebracht hat. Schön an der Förde. Richtig schön.  
 

Schnuppersegeln auf der Förde!

CREW 47 Faro – Azoren 25.8.2018 – 06.09.2018 CREW 48 Azoren – Faro 15.09.2018 – 27.09.2018 CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18 CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18 CREW 51 Kapverdische Skippertraining 24.11.2018 – 06.12.19 CREW 52 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19

Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com