Archiv der Kategorie: SY Marlin

1.000 km on the bike

Expressurlaub

Hübsch ist sie nicht, meine geliehene F800GS. Innovativ dafür auf jeden Fall. Fährt sich eben wie eine BMW. 1.000 km in drei Tagen finde ich jetzt auch nicht so schlecht. Ein paar Dirt Road Schläge waren auch dabei. GPS auf Kompass einstellen. Nächste Straße abbiegen und ab geht es durch Wald und Wege mit immer neuen Ansichten und Untergründen. Portugal hat es in sich. Keine Verbotsschilder sondern freies Fahren. Schööööön. Wir kommen voll auf unsere Kosten. Caro wünscht sich nach der ersten Nacht im Hostel Sines, mit Meerblick, einen Besuch in Lissabon. Muss wohl sein. Bei über dreissig Grad wird es heiß unter der dicken Lederjacke. Um so näher wir an Lissabon kommen, um so häßlicher wird es auch. Fabriken, laute Strassen und ein Hipster Hostel. Nicht mein Ding. Nicht die Hitze und auch nicht endlos durch die Straßen zu laufen. „Du musst ja nur einmal schlafen, dann sind wir ja hier auch wieder weg.“ Stimmt. Ich bin muffelig Den Sonntag verbringen wir wieder auf der Strasse. Caro hat sich an die Kurven gewöhnt, bremst nicht mehr so viel und ich muss mir keine Sorgen mehr machen, dass ich sie verliere. Es ist ein bisschen wie mitsegeln. Ich habe die Verantwortung ja auch irgendwie im Nacken. Bei mir stellt sich mehr und mehr mein alter KTM Driving Style ein. Ist ja nun schon ein paar Jahre her, dass ich meine geliebte LC4 durch die Berge von Valencia, rauf und runter und durch die Flussbetten geprügelt habe. Motorradfahren ist definitiv viel gefährlicher als Segeln. Hinter jeder Kurve, die man mit 80 kmh nimmt, kann plötzlich ja auch ein Pferdekarren vor einem stehen. Gehört halt dazu. War schon immer so. Wer bremst ist feige. Wer den maximalen Spass haben will, der gibt eben Gas. Ich will. Caro hat den Vorteil dass ich vorfahre. Verfällt der selben Leidenschaft. Ein bisschen wie das Spiel mit dem Feuer. Adrenalin pur. Schööön. Über Mertola geht es zurück nach Lagos und die beste Software ist eben doch Google Maps. Auf dem Rechner kann man die Route beliebig anpassen. Einfach die Strassen in die richtige Richtung ziehen, den Track aufs iPhone schicken und mit AirPods unter dem Helm, kann man sich perfekt auf die Strasse konzentrieren. Durch Schutt und Asche der vergangenen Waldbrandgebiete geht es extrem kurvenreich, skurril anspruchsvoll durch die Berge. Ein krönender Abschluss, der uns beiden gut tut. Die Abenteuer Batterien sind aufgeladen. Fast 1.000 km stehen auf dem Tacho. Es kann wieder auf die MARLIN gehen. Für Montag ist Kite-Wind angesagt. Husch, Husch. Jetzt aber mal trollen und Höhe laufen lernen. Wenn ich so gut Kiten könnte wie Motorradfahren. Wäre schon schön.

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 52 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

Progress in Sachen Reparaturen an Bord?

Nicht wirklich

Der Tag fängt damit an, dass Mitarbeiter Eike sich krank meldet. Er und alle Ersatzteile, Materialien bleiben somit in Flensburg, Flug verfällt und ich habe schlechte Laune. Darf ich die haben, frage ich mich? Oder muß ich jetzt der superverständliche Chef sein? Letzteres. Also denn, übe ich mich mal in Sachen Souveränität. Es gibt ja genug andere Sachen zu tun an der MARLIN. So viele, dass wir die eh nicht schaffen werden. Irgendjemand kommt immer grade aus dem Motorraum, sitzt im Mast oder in der Segellast. Ich bin superfroh Caro, Julian und Jan an Bord zu haben. Ich selbst muss leider jetzt auch noch die Jobs von Eike machen, die vor dem Wochenende noch fertig werden müssen. Ein Iridium Phone verkaufen, ein UUPlus Vertrag einrichten und eine Demo. Dann ist Wochenende. Caro ist A2. Meint, sie hat den A2 Führerschein und ist Motorradbegeistert. Das ist eigentlich auch der Grund warum sie hier ist. Wir haben uns für das Wochenende zwei Motorräder gemietet. Eine 500er Honda und eine 800er BMW. Beides für Gelände. Normalerweise fährt Caro mit ihrem Papa. Der ist genauso alt wie ich. Grins. Geht also. Also. Das Wochenende kann kommen.

Mitsegeln auf der Marlin!

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Speedup

Wie das Leben so spielt

“Wenn Du den Boden des Dinghys mal sauber machst, kommen wir mit 4 Personen und Gepäck und dem 30PS Aussenborder auch wieder in Gleitfahrt.“ Julian hat gelernt, dass der Alte doch öfters Recht hat und macht das, während Jan im Mast rumkraxelt. Was macht Jan im Mast? Das Projekt heißt Masse auf dem Rumpf. Leider haben wir Masse von der Batterie auf dem Rumpf. Woher das genau kommt, ist nun mal hingestellt. Jeder Aluminium-Schiff-Besitzer weiß, dass das vollkommen Scheiße ist. Folge ist mehr Korrosion an allen Kontaktstellen zu Edelstahl. Der Rumpf ist weitestgehend durch dicke fette Magnesium Anoden am Heck der MARLIN geschützt. Fehlerquelle in den meisten Fällen ist die Ankerwisch und die Antennenanlagen auf dem Masttop. Um dem Übel abzuschaffen, müssen alle Antennen der MARLIN abgebaut werden und eine neue Konstruktion gemacht werden. Das ist Jan’s Aufgabe. Ein Edelstahlplatte nach Achtern auf dem Masttop mit Isolierscheiben und Gummi vom Mast galvanisch getrennt soll helfen dem Übel auf die Schliche zu kommen. Nun sind das bei der MARLIN eine UKW Antenne, eine AIS Antenne, einen LTE Antenne, eine Wetter Aktivantenne eine WLAN Antenne zum Senden, eine POE LunaWLANnet und eine Luna WLANnet NEW GENERATION. Mächtig was los do oben im Mast. Morgen kommt Eike aus Flensburg eingeflogen um endlich mal die MARLIN kennenzulernen. Er bringt das restliche fehlende Material, Spezial Aircell Kabel, alle N und RG Stecker, weitere Ersatzteile und sich selber. Er wird die Kabel durch den Mast legen und kann dabei zusätzlich die notwendige Erfahrung bekommen, die er in der Beratung unserer LUNATRONIC Kunden benötigt. Denn das Problem, was wir haben, haben auch viele unserer Kunden. Der Arbeitsbereich, galvanisch getrennte Kommunikationsanlagen ist komplex. Am Mittag reisst mir dann die Hutschnur. Den ganzen Vormittag verbringe ich am MacBook um tausendundeine Lösungen für ebensoviele Probleme anderer Segler und Kunden zu finden. Mein eigenes Problem, wir sind immer noch manövrierunfähig, Motor Johann springt immer noch nicht an, ist aber konsequent vorhanden. Caro fragt ob sie helfen kann. „Klar, zieh Dir was altes an und komme mit in den Motorraum.“ Das Kama der Unwissenheit hilft mir das ganze Problem noch mal zu überdenken.“ Ich erkläre Caro das Problem und vertiefe mich selbst dabei in die Ursachensuche. So findet sich Caro mit Headlamp unter dem Motor wieder und kontrolliert Steckkontakte und verfolgt Kabel mit einem Klingeltester. Natürlich. Alles ist o.k. Seit Gestern kommt nun auch kein Strom am Trennrelay der galvanischen Isolierung des YANMARS an. Ich entscheide Starterbatterie vom Motor und Generator zu wechseln, denn die Kontrolllampen der YANMAR Bedieneinheit werden beim Startversuch dunkel. Das macht Caro nach Einweisung selbstständig und alleine. Dann schliessen wir den Startschalter kurz und siehe da. Der Motor springt sofort an. Ein Lächeln zieht über mein Gesicht. Ein provisorisches Kabel überbrückt nun den Teil der fehlerhafte Leitung. Feierabend. Warum? Es gibt Wind. Julian und ich werden nervös. Lass uns Kiten gehen. Keine Stunde später überquere ich in 20 Minuten die Durchfahrt zwischen Culatra und Armona meistens schon auf dem Bord, leider reicht die Stärke des Windes nicht und ich versinke immer wieder im Wasser. „Ich glaube, ich muss jetzt mal Micha abholen!“, meint Julian. Alle lachen und schon ist er hinter mir. Na. Jetzt ist wohl mal Höhe laufen lernen angesagt. Es dauert Stunden bis mein Kite-Glückshormon-Spiegel wieder den Normalzustand erreicht hat. Nachdem alle mir geholfen haben den Wollknäuel-Knoten meiner Leinen zu entwirren, geht Julian auf’s Wasser. Da schwächt der Wind leider ab. Genug für heute. Mittagessen ist ins Wasser gefallen. Besonders Caro’s und Jan’s Zuckerspiegel ist extrem abgesackt und grimmige Gesichter mahnen zur Eile. Keiner hat eingekauft und wir landen spät noch in Sandras Restaurant zum Abendessen. Es gäbe noch so viel zu erzählen… Morgen mehr.

Mitsegeln auf der Marlin!

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Back on MARLIN

Manövrierunfähig

Der Flug nach Faro war kurzweilig. Caro ist alles andere als kommunikationsgestört. Flensburg hat sich mit Kälte und Regen verabschiedet und Culatra hat uns mit Wolken und dem ersten Regen nach acht Wochen empfangen. Mit an Bord nun Julian, Jan und Caroline. Konzept: Work & Fun. Halber Tag Arbeit und halber Tag Fun. Der erste Tag vergeht mit Ankommen und Akklimatisieren. Julian und Jan erwarten uns mit einem kalten Bier an der Tankstelle in Olaho. Prima. Das geht. Ich habe 40 kg Gepäck mit. Drei Jeans, fünf Unterhosen. Der Rest sind Ersatzteile. Die To Do Liste ist elend lang. Ganz oben steht wer wohl? Erika. Der Generator. Das einfachste Fix ist schnell gelöst. Ein Kabel hat sich in einem Kabelschuh gelöst. Mit Auffüllen des Kühlwassers ist der Schaden schnell behoben. Weit größer ist das Problem mit Johann. Der Starterschalter, key switch, hat einen Wackelkontakt. Hört sich einfach an, ist aber schwieriger als gedacht. Zeitfresser. Unklar ist, ob es der keyswitch ist oder einen vergammelte Zuleitung. Mit Julian zusammen schwitze ich im Motorraum. Ein Notstart gelingt. Der Anlasser ist in Ordnung. Zu einer Lösung des Problems kommen wir aber nicht. Bisschen doof wenn um einen herum Hobbysegler ankern, die im nächtlichen Sturm mit Böen und die 33 Knoten umherdriften wie Spielzeugsegelboot in der Badewanne. Gott sei Dank haben wir unseren ROCNA Anker und 80 Meter Wälderkette, die uns sicher an unserem Ankerplatz halten. Julian und Jan, die sich bisher noch nicht kannten, passen zusammen, wie die Faust auf’s Auge. Sie sind wirklich eine große Hilfe und bewältigen schnell und effizient die Aufgaben, die wir im Morgenmeeting besprechen. Julian’s und meine Freundin Caro hat andere Sorgen. Sie muss büffeln für ihre nächsten Klausuren. Das die Jungs und ich den halben Tag eh keine Zeit für sie haben, motiviert sie eher sich mit ihrem Lernberg zu beschäftigen. Das sie das im Bikini an Deck macht, wenn die Sonne grade scheint, habe ich denn erst mal grübelnd registriert. Die Jungs sind aber aus dem Alter schon raus, dass sie sich deshalb von ihren Aufgaben ablenken lassen. Meine Sorge erübrigt sich und am Nachmittag trollen wir vier uns, in zumindest meine Wunschheimat Culatra Village. Es gibt das kälteste Bier und den schönsten Strand und einen guter Vibe zwischen uns vieren. Zwei große Doraden im Ofen, etwas zu viel Wein und am Abend fallen wir alle in die Kojen. Morgen: Neuer Tag. Neues Glück mit den weiteren Aufgaben.

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Sailing keep going

Reiselust

Grade mal zwei Wochen Flensburg erzeugten genügend Reiselust, dass es mich wieder in die Ferne zieht. Irgendwie bin ich unverbesserlich. Große Krokodilstränen gibt es bei Maya, dass Papa wieder fährt. „Dann kommst Du wieder für ein halbes Jahr nicht zurück. Ist doch immer dasselbe mit Dir.“ Harte Worte, die mich natürlich treffen. Mein Leben ist gewissermassen egoistisch, oberflächig gesehen. Eingeschlossen im schönen Flensburg, über Wochen werde ich auf kurz oder lang elend. „Papa. Du bist wieder unausstehlich. Kauf Dir bitte ein Flugticket zur MARLIN“, kann ich mir dann ebenfalls von meiner Tochter anhören. Flensburg Leben raubt mir mitnichten zweier Tage meine Lust zum Schreiben. Vielleicht ist es auch einfach der LUNATRONIC Alltag. Ich fühle mich manchmal als Sklave meiner Selbstständigkeit und komplex sehe ich mich selbst an, wie ich in täglichen Energieschüben dann doch in eine Richtung steuere, in die ich eigentlich gar nicht wirklich will. Im MARLIN/LUNATRONIC Büro gibt es jetzt einen großen Konferenztisch im Raum neben dem Produktionsraum mit drei Arbeitsplätzen. Die Fenster sind nun beschriftet und LUNATRONIC bietet in Flensburg und Umgebung „Yacht Electronics Services“ an. Abgekürzt YES. Im Innenteil der neuen Business Cards heißt es: Unsere Erfahrung ist ihr Profit. Wir machen Yacht-Elektronik einfach. Yacht-Elektronik ist seit über 20 Jahren unser Metier. Wir wissen, worauf es ankommt, wenn es um die Ausstattung ihrer Yacht geht – vom Heimatrevier bis zur weltweiten Fahrt. Ob Funk- und Datenkommunikation, UKW, Kurzwelle, WLAN, Mobilfunk, Satellit, Bordrechner, elektronische Navigation, Stromerzeugung und Energiemanagement, Wassermacher oder Sicherheit – wir sprechen ihre Sprache, denn wir sind selbst Segler. Mit ihnen zusammen beraten, planen und realisieren wir gemeinsam Lösungen vor Ort auf ihrem Schiff, auf unserem Schiff oder in unserem Flensburger Office… Habe ich lange drüber nachgedacht über diesen Text. Gleichzeitig spiele ich Marionettentheater mit mehr Händen als ich habe, um zum einen die Büroorganisation zu strukturieren und zum anderen eine Gruppe von indischen Programmierern dazu zu bewegen, meine Ideen und Vorstellungen von der neuen MARLIN Expeditions Website zu realisieren. Mit intelligenten Übersetzungs-Tools soll diese multilingual werden, was mit unserer bestehenden Software leider noch nicht einmal manuell funktioniert. Ähnlich wie dieser Blog wird MARLIN Expeditions dann demnächst auch unter WordPress laufen. Das hatten sich meine indischen Programmierpuppen auch einfacher vorgestellt, sage ich mal so adhoc. Zwischendurch nutze ich das gute Flensburger Wetter, setze mich auf meine BMW und knattere und knalle durch die Stadt. Das entspannt zumindest so wie Segeln. Ob der Kuchen den ich da grade rühre auch aufgehen wird? Neue Partner bringen neue Ideen mit. Mit Jörg Tapken von Waterloft, Ex-Topmanager von NAVICO, gehe ich eine neue Business Freundschaft ein. Jörg bringt direkt einen Verkaufsaufsteller von B&G für unseren Konferenzraum mit und ein BLAUPUNKT faltbares Yacht E-Bike, dem man wirklich nicht ansieht dass es ein E-Bike ist. In Kürze auch in unserem Web Shop zu besichtigen. Die Flensburger haben den Vorteil der kostenlosen Probefahrt, Tagesmiete und Direktkauf in unserem Büro. Ab morgen aber wieder wir aus meinem orangegeprägtem Leben wieder die Zielfarbe Marlinrot dominieren. Ich werde über Düsseldorf reisen, Freundin Caroline einpacken und nach Faro fliegen. Skipper Jan kommt gleichzeitig an und Julian, der die MARLIN hütet wird vom Alleinsein zum Full House Mode wechseln müssen. In Kürze kommt dann noch Mirko und Eike an Bord um gegen eine lange ToDo Liste vorzugehen. Zeitnah mehr an dieser Stelle.

Mitsegeln auf der Marlin!

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Treffe 454 Jahre

Flensburg halt

“Du triffst grade 450 Jahre Leben.“ Ich schaue etwas nachdenklich. Marlis fehlt. Die grade das Foto schiesst. Marlis ist Baujahr 1958. Ich bin etwas confused. Klar. Habe auch schon mein Nachmittagsbier, beim Nachmittagstörn mit meiner BMW hinter mir. Schaue auf die Förde. Die Damen sind Diakonianerinnen. Meint, sie haben alle weit mehr als ihr halbes Leben im Diakonie Krankenhaus Flensburg verbracht. Mit Patienten und Personal. Heute treffen sie mich, in Dänemark mit Blick auf die Ochseninseln. Ich bin nicht schüchtern, die Diakonianerinnen, trotz ihres respektvollen Alters, auch keineswegs schüchtern. That’s Flensburg. That’s I like. Der echte Norden eben. Yes. I arrived in Germany. In Flensburg genauer gesagt. Irgendwie ist es schön. Irgendwie stresset es mich. Ich weiß auch nicht was ich zu dem ganzen Thema Deutschland sagen soll. „Papa. Sobald Du nach Deutschland kommst wirst Du ein anderer Mensch.“ O-Ton Maya auf dem Flensburger Bahnhof. Vorgestern Nacht. „Zum Kotzen. Entspann Dich mal.“

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Kinderarbeit wir legalisiert

Kinderarbeit wir legalisiert

Der Ernst des Lebens

Ich habe nichts zu verschenken. Zu vererben schon eher. Aber es ist eher unwahrscheinlich, dass ich morgen schon sterbe, meint Nathalie. Nun. Dumm gelaufen. Kaum ist Mama weg und MayaLena wieder mit mir allein geht es um Kohle. „Wir bekommen ja noch unser Zeugnisgeld.“ Ich bin nicht abgeneigt meine Kinder mit einzuspannen und das ihm Rahmen des ehrlichen Lebens. Ist halt so. „Das ist Autosol Creme! Damit könnt ihr die Reling, die Angelhalterung und das Strandrohr vom Windgenerator polieren.“ Eigentlich war die Creme für gelangweilte Mitsegler gedacht. Aber so viel Langeweile kam bei den bisherigen Törns bisher dann doch noch nicht auf. Auch MayaLena polieren nicht einfach so. Ein harter Stundenlohn ist mit Papa ausgehandelt worden und jede Zehnminuten werden aufgeschrieben und kommentiert. „Nein. Wenn ihr spült und euer Zimmer aufräumt bekommt ihr kein Geld. Nur für wirkliche Aufgaben am Schiff.“ „Aha!“ Nun. Man kann es ja zumindest einmal versuchen. Ist ja auch richtig so. Sonst wären es ja nicht meine Kinder.

Während meine Kinder die MARLIN wieder auf Hochglanz bringen, sitze ich vorm Rechner. Ich kommuniziere und versuche damit Geld zu verdienen. Irgendwie klappt das ja auch. An der Tagesordnung ist die Entscheidung wohin das Papierbötchen MARLIN nach der Atlantiküberquerung auf der Landkarte denn nun hinsegeln soll. Es ist wie immer. Ich selbst würde ja am liebsten ab durch die Karibik, durch den Panamakanal und links herum über Galapagos, Osterinseln nach Chile und durch die patagonischen Kanäle zum Kap Horn und weiter über die Staateninseln nach South Georgia, dann über Tristan da Cunha nach Cape Town. Aber wie das dann so ist mit dem Geld. Dazu bräuchte ich viele Mitsegler, die genau so abenteuerlustig sind wie ich und bereit für Teile dieser Reisen viel Geld für die MARLIN und für die Flüge zu bezahlen. Wie das endet weiß ich schon. Alle finden diese Pläne super geil und toll, aber mitgesegelt wird dann doch lieber zwei Wochen in der Karibik. Mensch. Verstehe ich ja auch. Aber das was ich jahrzehntelang mit der IRON LADY gemacht habe, ist so einfach nicht zu wiederholen mit der MARLIN. Oder traue ich mich einfach nicht mehr, so wie früher? Oder traue ich mich einfach nicht mehr, weil ich keine Capitana mehr dabei habe? An dieser Frage bleibe ich dann hängen und der Tag geht nicht mehr weiter, weil ich heute eh grade mal wieder, wie so oft, da schmunzelt der Mitleser, den Abschied vom Nikotinrauch zelebriere. Das endet darin, dass Julian das Dinghy nach Culatra zum Billardspielen fährt. Morgen ist das Kribbeln in den Füßen vorbei. Bis zum nächsten Mal.

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Urlaub in der Hängematte

Tage in Portugal

Der Urlaub mit meinen Kindern neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Nathalie fliegt schon am Freitag wieder in die Heimat. Ich mit MayaLena am Sonntag hinterher. Schule, Arbeit, Alltag warten auf uns alle. An Bord bleibt Julian, der sich kurzerhand seine Liebe aus Deutschland, Jana, eingeflogen hat. Der Lieblingsplatz der beiden ist die Hängematte. Zumindest findet man die beiden dort em ehesten vor, wenn man sie tagsüber auf der MARLIN sucht. Das junge Glück hat die MARLIN in den nächsten zwei Wochen für sich allein. Da kann man ja schon mal ausprobieren wie es sein könnte. Was sein könnte? Ich weiß auch nicht. Maya hat mal wieder ihren Spürsinn für interessante Schiffe bewiesen. Ihre und meine Augen fangen an blau zu leuchten. Nathalie schüttelt wieder mal mit dem Kopf. Mehr verrate ich im Moment nicht. Ist noch nicht spruchreif. Ja. Und was gibt es sonst Neues? Mein Kite Training in Tarifa trägt Früchte. Gestern habe ich zum ersten Mal gekitet und nicht das Gefühl gehabt, dass der Kite mit mir macht was er will, sondern andersherum. Ich stehe immer sicherer auf dem Board und habe immer mehr Spass in den Backen. Hoffentlich ist heute noch mal genug Wind. Wäre doch superschön. Bei Maya ist die Zuneigung zum Wind-Surf Board ausgebrochen und Lena fahr nun einhändig auf dem Wakeboard und winkt lässig mit der anderen Hand. „Wir müssen Mama noch ins Wasser bekommen!“ Die Beach Family. Trotz der Urlaubszeit füllen sich die angehenden Wochen auf der MARLIN langsam. Das Skippertraining auf den Kapverden ist ausgebucht. Skipper Jan kommt nach Culatra, um die MARLIN mit für die neuen Abenteuer vorzubereiten. Auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln und zu den Kapverden sind noch jeweils zwei Plätze frei. Wer also gerne noch frischen Wind um die Nase braucht in diesem Jahr oder über Weihnachten statt Geschenkestress lieber eine Atlantiküberquerung macht, der meldet sich bestenfalls einfach mal kurzfristig. Den mal Tau.

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Mut zur Lücke

Trip nach Andalusien

“Alles dreht sich… Alles dreht sich… Wie wunderschön ist das denn?“ Eine dicke Lücke erschein im Logbook der IRON LADY. „Wie? IRON LADY?“ Nun. Manchmal ist die MARLIN doch einfach nur ein große IRON LADY, die einfach nicht rostet. Hehe. Ich bin zurück aus Andalusien. Luft geholt. Luft geholt und auch wieder Luft verloren. Die Erfahrung zeigte es eben immer wieder. Man sollte an Orte, an denen man eine tolle Zeit und ebenso tolle Erinnerungen hat, nicht noch einmal besuchen. Zu hoch ist einfach die Gefahr, dass es eben nicht mehr so toll ist, wie es eben einfach mal war. Tarifa im August kann man sich getrost sparen. Mich hat der Wind gelockt. Der Levante hat eingesetzt. Mich haben die gelben Farben im Windfinder gelockt. Wahrscheinlich weil es eben hier in Culatra mit dem Wind zum Kiten doch sehr selten zu dieser Jahreszeit windet. Was ich nicht bedachte, vielleicht vergessen habe, ist das nicht nur mich die Faszination dieses Sports ergriffen hat sondern auch Tausend andere, die im August Urlaub haben. Da ein Kitebord, ein paar Cometas in verschiedenen Größen, wie sie im Spanischen heißen, nur einen Bruchteil eines Segelbootes kosten, ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit eben auch exponentiell. Besonders in Tarifa. Das Meer gehört uns allen und so ist der Strand, den im letzten Oktober keinen Badegast interessiert hat und ausschliesslich den Kitern vorbehalten war, jetzt von Urlaubern besiedelt, die sich einen Dreck scheren um die markierten Kitezonen. Besonders die Kiteschulen und freie Anfänger sind betroffen. Da werden Kites direkt neben spielenden Kindern gestartet und gelandet was extrem gefährlich ist. Wie schnell können sich die messerscharfen Leinen um Gliedmaßen der Badegäste wickeln, wenn einer der nicht so erfahrenen Kite Instruktoren oder einer der Schüler die Kontrolle über ihre Kites verliert? Der Levante, der starke Offshore-Wind, macht die ganze Situation noch um einiges schlimmer, denn in den ersten Tagen einer Levante Periode gibt es wohl kein schwierigeres Kite Revier als Tarifa. Innerhalb Sekunden treten Böen mit 35 Knoten auf, im nächsten Moment ist Windstille, die Kites fallen einfach unkontrolliert vom Himmel, bekommen wieder Wind und rauschen unkontrolliert über die Badegäste aufs Meer. Im Valedevaquerdos tummelt sich alles Weibliche was nach Rang und Namen und einem angenehmen Leben ohne Intelligenz giert. Einfachheitshalber oben Ohne, zu Fuß, am Strand, wenn die Schwerkraft noch nicht das visuelle Erlebnis zerstört. Liegend im fortgeschrittenen Alter. Eben wieder laufend wenn die Plastische Chirurgie nachgeholfen hat. Die Tumbao Bar ist der Ballermann der Kiter. Hier tummeln sich besonders die Kiter im fortgeschrittenen Alter, also meinem Alter und weit darüber, die es noch mal zeigen müssen. Kiten mit Kniestütze mit Bilateralen Scharnierbandagen ist vollkommen normal. Am heutigen Morgen dann hat es mir gereicht. Bevor ich für immer den Spass an diesem Sport verliere, suche ich mir einen günstigen BLABLA Lift nach Sevilla. Halbe Stunde Aufenthalt im 50 Grad Ofen. Nächster Lift: Olaho Non Stop. Am Nachmittag bin ich zu Hause. Ich bin gerettet. Zurück auf meiner großem IRON LADY in Red, holen mich Julian und nebst geliebter Jana, Julians Freundin, zu Besuch auf der MARLIN, vom Coolatra Fährkopf ab. Mit einer dicken Erfahrung mehr beenden, wir das Wochenende mit drei coolen Doraden im Ofen und eine anständigen Prise frischem Weißwein. Nun, liebe Kinder, gebt fein acht, ich hab’ euch etwas mitgebracht… Mayalena und Nathalie kommen morgen zurück aus Cordoba, wo sie unser Langzeit spanisches Au-Pair Mädchen Ana besucht haben. Das war bestimmt auch eine äußerst heiße Sache. Wir sind alle froh die große MARLIN zu haben.

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Mondfinsternis über der MARLIN

Julian ist nun ein Kiter

“Wir verlegen!“ Einfacher gesagt als getan. 50 Meter 13mm Wälder Kette und ein 70kg ROCNA Anker liegen auf vier Meter Wassertiefe und das seit vier Wochen. „Bestimmt sind wir festgewachsen oder der Propeller dreht sich nicht mehr!“, kommentiere ich den Plan. Aber alles klappt. Motor springt an, Welle dreht sich, Anker kommt hoch. Alles gut. Aber warum verlegen? Gefühlte 350m? Na. Ist doch klar. Näher an unseren Freunden vom spanischen Segelboot ZINGAY mit MayaLenas Freundinnen. Kaum ist der Anker gefallen wird auch schon das SUP klar gemacht, gewässert und Frau und Kinder sind unterwegs und zum Strand. Julian und nutzen das kinderfreie Schiff um die Fischer Panda Steuerung einzubauen, die ich am Morgen aus Faro abgeholt habe. Jose war so lieb mir seine Adresse zu „leihen“ um ein UPS Packet innerhalb 48 Stunden zu bekommen. 14 kleine Schrauben sind notwendig, dann ist das neue Panel drin und das Projekt Generator damit abgeschlossen. Alles funktioniert einwandfrei. Bis zum nächsten Mal :-) Während ich am Bordrechner verschwinde um notwendige Downloads zu erledigen, wir haben ja nun Strom satt, verschwindet Julian auf die ZINGAY und leiht sich das Surfbord. Mir soll es Recht sein. Aber nicht lange, denn hinter mir auf dem Windmessgerät steht plötzlich eine 20. Zwanzig Knoten Wind. Flupps, sitze ich im Beiboot und hole Julian samt Surfbord aus dem Wind. „Komm. Wir gehen Kiten! Es gibt Wind.“ Mit dem Dinghy sind wir schnell am östlichen Ende von Culatra Island. Wir ziehen den 11er North Rebell über uns und los geht es. Üben üben, üben. Das Ende vom Lied: Julian ist voll Kite Infiziert und hat seine ersten fünf Meter auf dem Kite Board gestanden. Hehehe! Und ich. Ich auch. Dann ist der Wind weg und die Sonne im Westen neigt sich dem Horizont zu. Mit dem Rest der Familie verlegen wir per Beiboot an den Strand und in die Dünen. Julian fotografiert den wunderschönen roten Mond. Langzeitbelichtung mit Stativ. Auch wenn wir in den folgenden Stunden nur die Hälfte der Mondfinsternis erleben können. Dafür wie gewohnt ohne eine Wolke am Himmel. Für morgen ist wieder Wind angesagt am Nachmittag. Der Levante setzt ein, sogar hier in der Lagune von Faro. Was für ein Glück. Das läßt das Kiterherz höher schlagen.

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 51 Kapverdische Skippertraining 24.11.2018 – 06.12.19CREW 52 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

Morgens um sechs ist die Welt einfach in Ordnung

Morgens um sechs ist die Welt einfach in Ordnung

Sunrise Time

“Habt ihr eigentlich mal eine Wolke gesehen in den letzten zwei Wochen?“ Julian und ich, wir schauen uns mit Stirnrunzeln an. „Ne. Eigentlich nicht!“ Es ist wirklich so. Nun schon seit drei Wochen haben wir keine einzige Wolke am Himmel gesehen. Die Sonnenauf- und Untergänge sind einfach der Hit. Ich bin eher der Frühaufsteher, mache mein LUNATRONIC und MARLIN Office. Mails, Telefonate etc. Vormittags bekommt die MARLIN Liebe, Erledigungen am großen Land, Olaho. Ab Mittag Erlebnisse die meist mit Wasser zu tun haben in der Nähe des kleinen Landes, Culatra. Wakebord, Strand, Kite und neuerdings steht nun Maya auf dem Surfbord unserer spanischen Segelfreunde, die ganz zufällig um die Ecke aufgetaucht sind. Na so was. Die Abende ende meist mit Kochen. „Und schon wieder ist ein Tag vorbei“, meint Julian mit einem Glas Rotem in der Hand. Ja. Das ist Leben. Ein Leben, ein bisschen anders als in der Heimat. Schöner? Nicht unbedingt. Anders halt. Boatlife! Dem füge ich heute einfach mal nichts hinzu. Es geht uns allen sehr gut. Sehr gut.

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 47 Faro – Azoren 25.8.2018 – 06.09.2018
CREW 48 Azoren – Faro 15.09.2018 – 27.09.2018
CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18
CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18
CREW 51 Kapverdische Skippertraining 24.11.2018 – 06.12.19
CREW 52 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19

Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?

Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst.
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In enger Umarmung mit Erika

Wieder komplett autark. Erfolg auf der ganzen Linie.

Der Tag gehört Julian und mir. Gestern hat die Capitana den 4kg neuen Zylinderkopf mitgebracht. Am nächsten Tag verschwinden Vater und Sohn im Motorenraum und fangen die OP an. Fischer Panda Generatoren sind kompakt – sehr kompakt gebaut. Zum Arbeiten braucht man Spezialschlüssel, die wir an Bord haben und Spezialhände, die ich Julian beibringe. In der Hektik der letzten sechs Monate Charterbetrieb habe ich halt auch etwas den Service schleifen lassen, wie man so schön sagt. Sprich, ich habe mich nicht genug um Service und Inspektion des Generators gekümmert. Die Ventile waren zu eng eingestellt, aus welchem Grund auch immer. Ende der Geschichte war, das das Auslassventil leicht undicht wurde, zu früh öffnete und bei der Zündung heißer als erlaubt wurde. Im Endeffekt ist es verbrannt und Der Generator hat schlechter und schlechter gestartet! Eigentor. Soweit die Theorie. Nach zwei Stunden ist der alte Zylinderkopf des Kubotas EA300 der im Fischer Panda verbaut ist runter. Pause. Weitere zwei Stunden dauert es und der neue Kopf ist drauf. “Give me Five!“ Fünf Startversuche dauert es bis der Kubota dann endlich anspringt, der Diesel seinen Weg durch die neue Einspritzdüse gefunden hat. Leider ist das Kompressionsmessgerät, extra neu erstanden und mitgebracht kaputt. Unsere Hände schlagen zusammen. Am Generator selbst habe ich schon auf den Azoren zwei Tastschalter angebracht um den Genset manuel im Motorenraum zu starten. Das Kontroll-Panel ist deaktiviert und man kann den Start machen, ohne immer wieder zum Kartentisch zu rennen, um den Start zu wiederholen. Auch hier liegt ein großes Problem verborgen. Springt der Motor nicht an, befördert die Kühlwasserimpellerpumpe trotzdem Salzwasser durch den Wärmetauscher im Genset und in den Auspuff zur Kühlung. Ist der voll, drückt sie Salzwasser über den Auspuff in den Verbrennungsraum. Bekommt man den Generator nicht gestartet rosten Kolbenringe, Kolben, Zylinder und Ventile. Das das den Kubota zerstört ist eigentlich klar. Eigentor Nr. 2. Einfach zu sagen: „Motor geht nicht an. Mache ich morgen!“ zerstört dann die eigentlich dankbare Maschine nun vollendens. Also Seewasserventil geschlossen halten bis der Kubota angesprungen ist und dann erst öffnen. Steht auch im Handbuch. Wie immer. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Da kommt noch ein dickes Hinweisschild auf den Generator. Nachdem der Generator nun vollendens läuft überprüfe ich Temperatur, Öl, Spannung, Ladung manuell. Das Kontrollpanel und auch das Ersatzkontrollpanel sind beide defekt. Das eine entdeckt die Genset Spannung nicht, das andere schickt kein Startimpuls. Beide Platinen haben bei schwerem Wetter über den Mast Salzwasser in kleinen Mengen abbekommen und versagen den Dienst. Als Fischer Panda Händler helfen LUNATRONIC`s gute Lieferantenbeziehungen dazu, das Ersatz aus Detmold mit UPS in 48h da sein sollten. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Das Generator Erika nicht ewig leben wird ist eigentlich klar. Ist halt ein Verschleißteil und die Planung für Ersatz ist fest im Eignerkopf verankert. Da denken wir dann noch mal drüber nach. Nun läuft Erika eben erst einmal im manuellen Modus, ohne automatische Abschaltung durch das Kontrollpanel, wenn sie zu heiß wird oder der Öldruck abfällt. Nun sitze ich im Salon, arbeite am Rechner und kontrolliere die entsprechenden LEDs am Kontrollpanel eben erst einmal mit einem Blick. Aber alles ist gut. Erika raucht ein bisschen. In der Schallisolierung verbirgt sich Wasser und Öl. Nun. Wenn die Schall-Kapsel wieder drauf ist geht das wieder weg und Erika verbrennt ihren Eigengeruch wieder selbst. Aber alles ist gut. Erfolg auf der ganzen Linie. Wir können wieder Wasser und Energie machen ohne die Hauptmaschine laufen zu lassen. Hinterher weißt Du immer mehr. All das wird auch Inhalt des Skippertrainings auf den Kapverden sein. Dort ist noch ein Platz frei.

Mitsegeln auf der Marlin!

CREW 47 Faro – Azoren 25.8.2018 – 06.09.2018CREW 48 Azoren – Faro 15.09.2018 – 27.09.2018CREW 49 Faro – La Palma (Kanarische Inseln) 29.09.18 – 18.10.18CREW 50 La Palma (Kanarische Inseln) – Kapverdische Inseln Rundtour 27.10.2018 – 15.11.18CREW 51 Kapverdische Skippertraining 24.11.2018 – 06.12.19CREW 52 Atlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
Danach geht es in der Karibik weiter. Im März im Antillenbogen nach Guadeloupe und im Mai zu den Bermudas und über den Atlantik zu den Azoren. 2019 geht es dann Rund England. Na? Lust mit zu segeln und den Platz schon mal zu reservieren?Mensch wir freuen uns auf auf dich, der die du mitsegeln willst. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com