Archiv der Kategorie: Brambusch macht blau

Wer ist der bessere Matrose – Hund oder Katze?

Direkt als es erstmals seit Wochen wieder möglich war, etwas längere Schläge an der Südküste zu machen, sind wir Richtung Göcek aufgebrochen. Eigentlich wollten wir zu ein paar Bootsausrüstern, aber dann durften wir doch nicht in Göcek an Land. Zumindest nicht mit dem Dinghy. Um die Einreise zu kontrollieren, müssen Yachten derzeit die D-Marin anlaufen, wo überprüft wird, woher man kommt. Also haben wir die Zeit in den herrlichen Buchten verbracht. Gerade rechtzeitig vor der ersten Hitzewelle. Und langweilig wird es mit Hund und Katze an Bord sicherlich nicht. 

Dinghy-Rennen: Deutschland gegen Australien (Video)

Langweilig wird es nie. Schon gar nicht, wenn es langsam Sommer wird. Mit acht Booten haben wir in einer Bucht gelegen und uns die Zeit vertrieben. Zum Beispiel mit einem Dinghy-Rennen. Deutschland gegen Australien. Mit dabei der mehrmalige Sydney-Hobart-Veteran Mel und Jan aus München (in meinem neuen Dinghy). Das ganze natürlich kommentiert auf Dilly-Dally-TV. 

Neu im Bücherregal

Brambusch macht blau ist das Buch zum gleichnamigen Blog. Nach einem Burnout beschließt der Autor, sein Leben radikal zu ändern. Der Journalist macht blau. Mit 46 Jahren kündigt er seinen Job, verkauft seine Wohnung und zieht auf ein 30 Jahre altes Segelboot in der Türkei – die Dilly-Dally. Alles, was er mitnimmt, passt in einen Seesack. Anfang Oktober 2018 sitzt er im Flieger, in der Hand ein One-Way-Ticket in sein neues Leben. Kann das gutgehen? Sein Plan ist, keinen Plan zu haben. Vielmehr will der begeisterte Segler erst einmal ankommen, testen, ob ihm das Leben auf einem Boot überhaupt bekommt. Nach eineinhalb Jahren auf See kann er getrost sagen: Alles richtig gemacht. In amüsanten wie nachdenklichen Anekdoten schildert Brambusch seinen Alltag an Bord, berichtet von Missgeschicken und herrlichen Momenten, gibt Ein- und Überblicke. Das Buch soll Inspiration, Ideengeber und Leitfaden für all diejenigen sein, die sich mit dem Gedanken tragen, mehr aus ihrem Leben zu machen – wo sonst, als auf dem Meer! 

 

Hier geht es zur Bestellung

ARD zu Gast an Bord (Interview)

Karin Senz vom ARD-Hörfunkstudio Istanbul war an Bord für ein kurzes Interview. Zu hören bei Tagesschau.de.

Hier geht es zum Beitrag. 

Sailors in quarantine – six stories

Die Anfrage kam aus Mexiko. Oliver, ein Schweizer Segler, der mit seiner Familie eigentlich längst wieder in Italien auf seinem Boot sein wollte, hatte die Idee, Segler auf der ganzen Welt zu ihrer gegenwärtigen Situation in Zeiten von Corona zu befragen. Für ein Video-Projekt. Netterweise durfte auch ich Teil des Beitrags sein.

Schlecht – danke der Nachfrage (podcast)

„Schlecht – danke der Nachfrage“ heißt das Podcast-Format des Magazins Enough! Mein ehemaliger Kollege Siems Luckwaldt hat mich eine Stunde lang gelöchert. Wer also Sehnsucht nach meiner liebreizenden Stimme hat, dem sei hiermit geholfen….

 

Hier geht es zum Podcast

Grenzerfahrung

Sebastian Kummer, Professor an der Wirtschaftsuni in Wien, wollte einen Katamaran von der französischen Atlantikküste in die Türkei überführen. Dann kam Corona und die Crew ging. Seit einigen Wochen ist Kummer nun allein an Bord. Aber er darf nicht ankommen. Alle Grenzen sind dicht. Seitdem versteckt er sich in Buchten. Ein Telefonat, von Bord zu Bord. 

Hier geht es zum Interview

Das Projekt „Arche Noah“

Hund, Katze, Mensch – das war die Besatzung der Dilly-Dally an Ostern, als wir Karfreitag ausliefen, um eine Woche bei Kekova zu verbringen. Dass wir dann aber schon am nächsten Tag wieder zurück waren, hatte nichts mit einem tierischen Vergnügen zu tun, sondern mit einem Klopfen nachts um halb Drei.

Unsere Ostergeschichte, nachzulesen beim Floatmagazin.

Corona, Kino, Katzenjammer

Wir nennen es das Projekt „Arche Noah“. Zum ersten Mal wollen wir mit Hund UND Katze segeln gehen. Der Hund hat sich bereits als seefest erwiesen. Wird es die Katze auch sein? Für eine Woche wollen wir nach Kekova segeln. Immer noch dürfen Segelboote in der Türkei die Marina verlassen – wenn auch unter strengen Auflagen. An Bord dürfen nicht mehr als vier Personen sein, keiner älter als 65 Jahre, keiner jünger als zwanzig. Auch dürfen wir den Bereich der Küstenwache von Kaş nicht verlassen, vorher müssen wir uns abmelden. Unterwegs werden wir mehrmals kontrolliert (aber jedesmal sehr freundlich, fast freundschaftlich). Bei Kekova, der versunkenen Stadt, wollen wir mit ein paar anderen Booten ein paar Tage ankern. Mit dabei Australier, Briten, Dänen, Türken und Jan aus München. Quasi in eine selbst auferlegte Quarantäne gehen, fernab der Zivilisation. Und weil Ostern ist, wollen wir einen Film schauen, projiziert ins Großsegel. Natürlich „Life of Brian“. Aber dann kommt alles anders. Nachts um 2.30 Uhr klopft die Küstenwache ans Boot. Die Türkei hat eine 48-stündige Ausgangssperre verhängt.

Fluch der Karibik

In Zeiten von Corona rücken alle näher zusammen – natürlich nicht näher als 1,5 Meter. Besonders betroffen sind die Segler in der Karibik. Aus ihrem Traum wurde ein Albtraum. Sie sitzen fest im Paradies. Lockdown, Ausgangssperre, Quarantäne. Das Inselparadies wird zur Falle. Kein Proviant, kein Wasser, kein Diesel. Kaum eine Insel ist noch anzulaufen. Aber das größte Problem ist die Hurrikansaison, die immer näher rückt.  Erst eine Petition an das Auswärtige Amt verschafft ihnen Gehör.

 

Für das Floatmagazin habe ich über die Situation in der Karibik geschrieben. Hier geht es zum Text.

Grüße aus der Quarantäne-Bucht

Die Welt ist im Ausnahmezustand. Wenn auch mit Verspätung hat die Corona-Pandemie die Türkei erreicht. Die Maßnahmen der Regierung sind ähnlich wie in Europa. Viele Geschäfte, Bars und Restaurants  sind geschlossen, die Grenzen dicht. Senioren dürfen ihr Haus nicht mehr verlassen. Wie lebt es sich in diesen Zeiten auf einem Boot. Für das Floatmagazin habe ich meine Eindrücke einmal aufgeschrieben. 

 

Hier geht es zum Text 

Probezeit bestanden

Seit eineinhalb Jahren lebe ich jetzt schon auf meiner „Dilly-Dally“ im Mittelmeer. Für knapp 20.000 Euro habe ich die „alte Lady“ auf- und ausgerüstet. Für ein angenehmes Leben an Bord, aber auch für die Sicherheit auf größeren Passagen. Die Probezeit ist damit beendet. Jetzt kann es weitergehen. Also wäre da nicht derzeit Corona. Ein Resümee der ersten 18 Monate ist beim Floatmagazin erschienen. 

Hier geht es zum Text