Monatsarchive: Dezember 2019

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger März 2019

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Endlich wieder ein Auftritt auf der großen Segel-Bühne unter deutscher Flagge! Schon diese Ankündigung löste bei den deutschen Segelfans große Begeisterung aus. Das Offshore Team Germany (OTG) startete jedenfalls mit einem großen Sympathie-Schub in seine Kampagne für eine Teilnahme am „The Ocean Race“ 2021/22. Mit einem riesigen Vorsprung wurde das OTG im März zu den Seglern des Monats gewählt.

Die Ankündigung einer deutschen Ocean Race Kampagne löste Begeisterung aus. Foto: Felix Diemer

Team-Manager Jens Kuphal und Team-Kapitän Robert Stanjek
haben das OTG-Projekt bereits 2017 auf die Schiene gesetzt. Mit der Kampagne
des Mini 6.50 „Lilienthal“ landete der deutsche Rennstall erste Erfolge. Mit
Skipper Jörg Riechers segelte OTG beim Mini-Transat 2017 auf Platz zwei.

Jetzt hat das Offshore Team Germany die nächste Stufe gezündet. Neben dem Mini-Projekt, das durch Skipper Morten Bogacki besetzt wurde, nimmt auch der Imoca60 Gestalt an. Die Ex-„Acciona“ wurde bereits 2017 vom OTG gekauft, hat einen kompletten Rumpf-Refit in Portugal durchlaufen und wurde in England frisch ausgerüstet – vom Kiel bis zum Rigg.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Im März hat das Team den Weg in die Öffentlichkeit gewagt
und die Pläne für die kommenden Monate veröffentlicht. Im Juni ging der Imoca60
ins Wasser, vor der Kieler Woche wurde er auf den Namen „Einstein“ getauft. Das
Welcome Race zur Kieler Woche war dann die erste Regatta, das Fastnet Race im
August der erste Härtetest. Nun sollen die Foils entwickelt werden, damit die
Mannschaft unter Skipper Robert Stanjek die konkrete Vorbereitung für „The
Ocean Race“ starten kann.

Bei den Usern von Sail24 lösten die Hoffnungen auf eine
erneute Teilnahme am Welt-Etappenrennen offenbar große Sympathien aus. Mit über
76 Prozent der Stimmen wurde das OTG zu den Seglern des Monats gewählt und
setzt sich damit gegen die beiden weiteren Kandidaten durch.

Florian Gruber stand für seine Siege beim Snowkite-Worldcup zur Auswahl. Er hatte zum Finale in der Schweiz die Sieger-Trophäen für zwei Disziplinen-Worldcups und den Gesamt-Worldcup überreicht bekommt. Frithjof Kleen – ehemals mit Robert Stanjek Starboot-Weltmeister – ist bei den Starbooten einer der begehrtesten Vorschoter. Beim Bacardi-Cup vor Miami, eine der wichtigsten Regatten in dieser hochkarätig besetzten Klasse, segelte er mit Olympiasieger Mateusz Kusznierewicz (Polen) auf Platz zwei.

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Immer noch unverzichtbar auf Langfahrt – der Sextant!

Bobby Schenk erklärt den Sextanten, Vorkenntnisse sind nicht nötig: <p>
	Schenk erkl&auml;rt den Sextanten, Vorkenntnisse sind nicht n&ouml;tig</p>

Segler sollten nicht blind der Elektronik vertrauen, sondern sich auf hoher See wieder mit der Wegfindung mittels Gestirnen, der Astro-Navigation, beschäftigen

ISTEC: Neues Flügelsegel

Mit dem Parasailor etablierte ISTEC ein vollkommen neues Vorwindsegel, das sich insbesondere unter Blauwasserseglern großer Beliebtheit erfreut. Grund ist der Flügel, der das Segel stabilisiert und sicherer macht. Die Weiterentwicklung des Segels stand nie still und ständig wurden Details verbessert.

Vor zwei Jahren entschloss sich ISTEC dann aber schließlich, den Parasailor von Grund auf neu zu entwickeln. Mit Berechnungsprogrammen aus der Luftfahrt und mit der Erfahrung aus den letzten zehn Jahren gelang es, die Leistung des Segels weiter zu verbessern. Der Flügel wurde vollkommen neu konstruiert. ISTEC spricht von einem Hybridflügel, der aus der Kombination aus einem 3D-Flügel mit einem Single-Skin-Flügel besteht.

www.istec.ag

Mercurys Maximal-Maschine

Ofenheizungen

WICHTIGKEITEN DIE MAN WISSEN SOLLTE

Ofenheizungen

Wahl zum/zur Segler/in des Jahres: Vorstellung der Monatssieger – März 2019: Offshore Team Germany

Nach den Wahlen zu den Seglern/innen des Monats in den vergangenen zwölf Monaten steht nun die Wahl zum/r Segler/in des Jahres an. In täglicher Folge werden bis zum 23. Dezember die Anwärter vorgestellt. Ab dem 24. Dezember beginnt die Publikumswahl. Heute: Sieger März 2019. Weiterlesen

Weihnachtsmarkt in Papeete

Do.,12.Dez.19, Franz.Polyn./Tahiti/Papeete, Tag 2020, 19.044 sm von HH

‚Bling-bling‘, viel ‚bling-bling‘, leuchtet in den abendlichen Gassen von Papeete. Kinder-Engel tanzen mit eingewebten LED-Leuchten im Flügel-Kleid. Begleitet von Müttern mit rosa leuchtenden Katzenöhrchen im Haarreifen und Jungs toben mit gezückten Laser-Schwertern durch die Straßen. Sogar die Kirche ist in einen Traum von Pastell getaucht. Die Polynesier lieben ‚bling-bling‘.

Das weihnachtliche Papeete

Die Kirche trägt heute Pastell

In Deutschland übernimmt ‚Amazon‘ den Job noch rechtzeitig ein Weihnachtsgeschenk für die Lieben zu liefern. In Papeete gibt es dafür einen Weihnachtsmarkt. In der Innenstadt sind die Straßen gesperrt und Buden wurden aufgestellt. Konsumterror vom Feinsten. Elektronisches Spielzeug oder Rutsche-Autos – wahlweise elektrisch – für die Kinder, Schmuck und Damenklamotten für Mutti und Seife oder ein Tuch für Oma. Es gibt sogar Tische mit Geschenke-Einpack-Service. Das Papier ist quietsch bunt und glänzt. Bling-bling.

Barbie-Puppenträume werden wahr

Für die großen Mädchen – Mister Tahiti Kalender

Die Straßen sind voll am Eröffnungsabend. Vor der Kirche spielt eine Big Band entweder Hits von Queen oder leichte Klassik. Eine Parade zieht vorbei: Stelzenläufer, eine Sambatruppe und ‚König-der-Löwen-Pappmaschee-Figuren‘ sind auf einem Anhänger drapiert. Sogar ein Schneemann läuft in der Parade mit. Aus Sicherheitsgründen ohne Ärmel am winterdicken Kostüm – bei 30 Grad Außentemperatur. Eine Artistin zeigt ihr Können in Tuch-Akrobatik. Gleich gegenüber führt eine Truppe traditionelle Tänze vor. Oder man kann sich vor der Kulisse schneebedeckter Tannenbäumen in einem Korbsessel fotografieren lassen.
Der Weihnachtsmarkt ist Karneval mit etwas Zirkus und einer Prise Hollywood und Klamauk.

Schneemann mit seinen Prinzessinnen

Noch eine Prinzessin

Neben Plastik-Spielzeug aus China gibt es reichlich Stände mit Kunsthandwerk. Gravierte Gläser, selbstgemachte Marmeladen oder Holzbretter von denen die Gesichter der Familie herunter lächeln. Nichts, was es nicht gibt; nichts, was man wirklich braucht. Typisch Weihnachtsmarkt.
Das einzige, was es nicht gibt, sind Fressbuden. Kein Schwenkgrill, keine Pilzpfanne, keine Crêpes. Wo sind die Liebesäpfel? Wo die Currywurst? Zumindest Pommes könnte es doch geben, sind die doch so beliebt in Polynesien. Von Bierbude oder Glühwein brauchen wir gar nicht sprechen. Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken, ist sowieso tabu.
Einen schönen dritten Advent ins kalte Deutschland mit Punsch auf dem Weihnachtsmarkt. Bling-bling. ;-)

Weihnachtsmarkt in Papeete

Montenegro: Segeln in den schwarzen Bergen

Montenegro: <p>
	Wallfahrtsort. Die Insel Gospa od Skrpjela mit der Kirche &quot;Unserer lieben Mutter auf dem Fels&quot; vor Perast</p>

Ein Törn in Montenegro verspricht große Abwechslung – historische Altstädte und topmoderne Megayacht-Marinas und schroffe Adriaküste. Jetzt im PDF-Download

Wahl zum/zur Segler/in des Jahres: Vorstellung der Monatssieger – Februar 2019: Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers

Nach den Wahlen zu den Seglern/innen des Monats in den vergangenen zwölf Monaten steht nun die Wahl zum/r Segler/in des Jahres an. In täglicher Folge werden bis zum 23. Dezember die Anwärter vorgestellt. Ab dem 24. Dezember beginnt die Publikumswahl. Heute: Sieger Februar 2019. Weiterlesen

Wahl zum Segler des Jahres: Monatssieger Februar 2019

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Die Flying Dutchman haben das Rennen gemacht. Bei der Abstimmung zum Segler des Monats Februar auf Sail24 haben sich die Silbermedaillen-Gewinner der Weltmeisterschaft in Neuseeland, Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers, gegen die weitere zur Wahl stehende Konkurrenz durchgesetzt. Die FD-Mannschaft aus Berlin und Hamm verwies die Olympia-Aspiranten in den Klassen 470er und 49er, die vom Worldcup vor Miami mit zwei Gold- und einer Silbermedaille heimgekehrt waren, auf die folgenden Plätze.

Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers segelten zu WM-Silber in Neuseeland. Foto: segel-bilder.de

Die Weltmeisterschaft der ehemaligen Olympia-Klasse vor Neuseeland forderte die kompletten Athleten. Denn die Bedingungen mit starkem Wind, ruppiger Welle und viel Strömung verlangte nicht nur beste Bootsbeherrschung, sondern auch viel Gefühl für den Bootsspeed und das richtige Timing vor allem an der Startlinie. Lüdtke/Schäfers kämpften zum Start in die Serie zwar mit dem Material, als das Ruder aus der Aufhängung flog, und der Konkurrenz, da ein italienisches Boot auf sie drauf kenterte, zeigten aber ein hohes Speedpotenzial. Nachdem die Probleme überwunden waren, steuerten sie souverän auf Medaillenkurs, konnten nur durch die Ungarn Szabolcs Majthenyi/ András Domokos auf Distanz gehalten werden und sicherten sich schließlich wie bereis 2016 die Silbermedaille.

Die Wahl zum Segler des Jahres wird ausgerichtet vom SVG-Verlag in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband und der boot Düsseldorf sowie unterstützt von Wempe, Garmin und Pantaenius.

Die heimischen und internationalen Fans zeigten sich
begeistert, gaben bei der Abstimmung auf Sail24 nicht nur ihre Stimme ab,
sondern zollten dem Duo, das aufgrund der Fernbeziehung außer zu den Regatten
kaum gemeinsam auf dem Wasser agiert, per Online-Kommentaren ihren Respekt.

Mit dieser Unterstützung setzten sich die Silbergewinner schließlich auch gegen das Miami-Gold durch. Frederike Loewe/Anna Markfort, die beim Worldcup Anfang Februar in den USA überraschend die komplette 470er-Weltelite hinter sich gelassen hatten, lieferten den FD-Seglern zwar lange ein enges Rennen bei der Wahl, mussten sich schließlich aber ebenso geschlagen wie Erik Heil/Thomas Plößel, die im 49er einen starken Wiedereinstieg in das Regattageschehen feierten. Die Silbermedaillen-Gewinner von den Olympischen Spielen in Rio holten ebenfalls Gold vor Miami. Bei der Abstimmung zum Segler des Monats wurden sie schließlich auf Rang drei gewählt. Mit der Silber-Medaille von Miami im 470er hatte die junge Mannschaft Fabienne Oster/Anastasiya Winkel ihren größten sportlichen Erfolg gefeiert. Damit schafften sie es in die Auswahlliste für die Segler/innen des Monats Februar, mussten sich hier allerdings geschlagen geben.

Alle Infos zur Publikumswahl zum/zur Segler/in des Jahres

Wenn der Delphin mit dem Schiff spielt

Delfinsichtung: <p>
	Der gro&szlig;e T&uuml;mmler an der Najad im Augustenborg Fjord</p>

Stundenlang hält sich ein seltener Tümmler in der Ostsee am Schiff von Skipper Fritz Plewe auf. Wissenschaftler Boris Culik erklärt das Phänomen

Knarrblog: Am Sonntag will mein Süßer… – Mixed-Segeln mit der Frau

Letztens auf der Alster. „Warum bleiben die Fender hier?“ – „Zu schwer!“ – Meine Frau verdreht die Augen. „Das macht was aus?“ – „Klar!“ – „Und meine Tasche?“ -„Welche Tasche? Neiiin!“ – Das kann was werden… Weiterlesen