Monatsarchive: April 2019

Taschen für Schot, Kurbel und Getränke

08 SM AR Magic Marine Sheetbag +++ Verschiedene Werte +++

Magic Marine hat eine neue Serie mit Aufbewahrungsmöglichkeiten für Ausrüstung, die schnell zur Hand sein muss, im Programm

Extrem Wetter: Windsurfer beim Red Bull Storm Chase – Irrer Wettbewerb im heftigsten Sturm

Nach drei Jahren hat der irre Red Bull Storm Chase wieder stattgefunden. Das neue unglaubliche Video zeigt den Kampf der Athleten mit Wasser und Wind. Acht Surfer wurden in die 10-Meter-Wellen gejagt. Weiterlesen

Große Compass-Aktion zum Saisonstart

Wer für die neue Saison noch Ausrüstung braucht, sollte sich das anstehende Wochenende im Kalender anstreichen. In den Compass Maritim-Shops Ascheberg und Hamburg erwartet die Besucher dann nämlich eine Frühlingsaktion mit attraktiven Angeboten.

Von Freitag bis Samstag bzw. Sonntag bietet Compass ein buntes Programm rund um den Wassersport. Schnäppchenjäger können sich außerdem auf Rabattaktionen und Gewinnspiele freuen.

Der Maritim-Shop in Ascheberg öffnet seine Türen für die Aktion sogar am Sonntag (07.04.).

Compass-Maritim-Shop
Ascheberg

Lüdinghauser Straße 34
59387 Ascheberg
Telefon: 02593-91 52 39

Öffnungszeiten:      

Freitag, 05.04.2019: 10.00 – 19.00 Uhr
Samstag, 06.04.2019: 10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 07.04.2019: 13.00 – 18.00 Uhr

Compass-Maritim-Shop
Hamburg

Kieler Straße 143
22769 Hamburg
Telefon: 040-31 99 18 14

Öffnungszeiten:      

Freitag, 05.04.2019: 10.00 – 19.00 Uhr
Samstag, 06.04.2019: 10.00 – 16.00 Uhr

Angeln mit Tayfun

Die Angel, die mir meine Kollegen damals in Berlin zum Abschied geschenkt hatten, macht sich hervorragend am Heck des Bootes. Mehrmals habe ich sie ausgeworfen,
noch nie etwas gefangen. Ganz im Gegensatz zu meinem Bootsnachbarn, dem fantastischen Tayfun, der mir ein wenig über das Angeln erzählt. Und darüber, dass die Angelsaison in zehn Tagen beginnt,
dann könnte man im Hafen einen Fisch nach dem anderen an Land ziehen. Bis dahin muss ich noch ein bisschen üben. 

Schnell, schön und spannend: Italia 11.98

Italia 11.98: <p>
	Italia 11.98. F&uuml;r aktiven Sport mit starken Leistungen</p>

Der neue Leistungsträger von Italia Yachts überzeugt optisch und vor allem unter Segeln. Die YACHT hat die schöne Sportlerin bereits gesegelt. Die ersten Fotos

Schwimmendes Haus mit drei Türen

Licht und Schatten auf Mallorca

An Tag zwei der 50. Trofeo Princesa Sofia griffen auch die 49er ins
Geschehen ein – mit einem guten Auftreten der Kieler Justus Schmidt/Max
Boehme, die als Siebte wie fünf andere deutsche Crews in den
verschiedenen Klassen vorerst unter den Top-Ten rangieren.

Mit einer leichten Brise aus Nordost
über der Bucht von Palma de Mallorca konnte an Tag zwei das volle
Programm gesegelt werden. Damit schlossen 470er, Laser, Finns, 49erFX
und Nacra17 bereits die Vorrunde ab. Die 49er, die ebenso wie die
Surfer am ersten Tag der Flaute kein Rennen abringen konnten, müssen
an Tag drei noch weitere Rennen vor der Einteilung in die
Finalgruppen segeln.

49er Männer
In wechselnden Winden starteten
Justus Schmidt/Max Boehme mit einem 13. Rang zwar mäßig in die Regatta,
konnten dann aber mit den Plätzen 5 und 3 ihre Klasse unter Beweis
stellen. Damit sind sie als Siebte die derzeit besten Deutschen. Ein
Muster an Konstanz bewiesen die WM-Dritten Tim Fischer/Fabian Graf. Sie
segelten dreimal auf Platz sechs. In dem eng gestaffelten Feld reicht
das aber vorerst nur zu Platz 22. Wie schwer es ist, in der Skiffklasse
nach langer Pause wieder Fuß zu fassen, mussten die Superstars Peter
Burling/Blair Tuke feststellen. Die Neuseeländer konnten erst nach einem
18. und 23. Rang ihrem Anspruch gerecht werden. Die dritte Wettfahrt
gewannen sie, haben aber aktuell 34 Duos vor sich.

49erFX Frauen
Einen Tagessieg zum Abschluss des
Tages durften bei den Frauen Tina Lutz/Susann Beucke feiern. Das
Süd-Nord-Team (Chiemsee/Strande) krönte damit eine beständige Serie in
den bisher sechs Wettfahrten und zieht auf Rang vier in die Goldgruppe
ein. Auch Victoria Jurczok/Anika Lorenz sind auf die Erfolgslinie
eingebogen. Nach Frühstart in Rennen eins segelten sie beständig um und
in den Top-Ten und sind nun Achte.

470er Männer
Die deutschen Olympia-Aspiranten
segeln aktuell ihrem Anspruch hinterher. Malte Winkel/Matti Cipra liegen
als 32. sogar noch neun Plätze vor Simon Diesch/Philipp Autenrieth. Da
ist der Nachwuchs besser aufgestellt. Die Trainingspartner des deutschen
Perspektivkaders, Daniel Göttlich/Linus Klasen, stellen als 23. die
Vorzeigesegler in den Schatten.

470er Frauen
Auch bei den 470er-Frauen lehrt ein
Nachwuchsteam den Etablierten das Fürchten. Allerdings können sich die
Miami-Worldcup-Siegerinnen Frederike Loewe/Anna Markfort noch knapp vor
den jungen Hamburger Schwestern Luise und Helena Wanser behaupten. Auf
den Rängen zehn und elf liegen die beiden Crews einträchtig beieinander.

Laser Männer
Den misslungenen Auftritt in Miami
vor zwei Monaten wollte Laser-Ass Philipp Buhl auf Mallorca eigentlich
vergessen machen. Noch gelingt es dem WM-Dritten allerdings nicht. Nach
einer Frühstart-Disqualifikation steht er bereits unter Druck. Ein
elfter, fünfter und vierter Platz lassen ihn derzeit auf Platz 17
rangieren.

Laser Frauen
An den sehr guten Auftakt konnte
Svenja Weger zwar am zweiten Tag nicht anknüpfen, doch mit dem
Gesamtrang zwölf bleibt die Wahl-Kielerin in Kontakt zur Weltspitze und
geht mit einer guten Ausgangslage in die Finalrunde.

Finn
Auch Finnsegler Phillip Kasüske hat vor
Mallorca den Abstand zur absoluten Weltspitze verkürzt. Mit drei
Ergebnissen in den Top-Ten bei vier Wettfahrten ist er Zehnter. Dagegen
ist Max Kohlhoff vorerst abgerutscht. In einer eng gestaffelten Liste
liegt er auf Platz 21.

Nacra17
Dem Paukenschlag zum Auftakt folgte ein
zweiter guter Tag. Doch die Spitzenposition konnte die Kat-Mixed-Crew
Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer damit nicht verteidigen. In den
schwierigen Windbedingungen schafften sie es aber, auch einige kleinere
Fehlentscheidungen wieder auszugleichen. Als Dritte sind sie über alle
Klasse gesehen das Aushängeschild der deutschen Mannschaft.

„Wir arbeiten unsere Aufgaben ohne Schnickschnack ab“

German Sailing Team

Das German Sailing Team startet beim Spanien-Klassiker Trofeo Princesa Sofía mit sechs Teams in den Top Ten in die Hauptrunde, die 49er müssen nachsitzen

Mal eben den Ankerkasten restaurieren

Vor ein paar Tagen hatte ich bei Instagram ein Foto von einer sehr schlimm verrosteten Stelle auf Morgenstern gepostet.

Zu dem Foto hatte ich folgendes geschrieben:
„Sieht nach einer Planänderung aus. 2 Jahre bin ich in alle möglichen und unmöglichen Ecken gekrochen und war jedes mal positiv überrascht, wie gut der Stahl selbst ungeschützt die Jahrzehnte überstanden hat.
Aber ich hatte irgendwie damit gerechnet, dass ich eines Tages so etwas finden würde. Die Stelle liegt im Ankerkasten, nur noch 20cm über der Wasserlinie. Viel zu riskant, dort weiter Rost zu klopfen, während Morgenstern im Wasser liegt…“

Am Tag darauf habe ich die rostige Stelle im Ankerkasten nochmal ganz genau ausgemessen und festgestellt, dass der Bereich doch ein paar Zentimeter höher liegt, als zunächst im Schockzustand vermutet. Die aktuell sichtbare tiefste Stelle im Ankerkasten liegt 27cm oberhalb der Wasserlinie. Dort befindet sich ein Boden aus Beton und die Entwässerungsleitung. Was unter dem Boden ist, weiß ich noch nicht, aber vermutlich wird es zunächst PU-Schaum sein und darunter viel Rost.
Ich habe den Bereich am Wochenende noch mit einem kleinen Magneten von außen bis weit unter die Wasserlinie abgetastet und konnte nirgends eine gravierende Abschwächung spüren. Man spürt jedoch sehr deutlich wo das Schott und die Stringer entlang laufen.
Zur Erklärung: Eisenoxid, also Rost, wie er bei uns auf den Stahlbooten entsteht, ist im Gegensatz zu Stahl nicht magnetisch. Dieser Rost verliert zwar durch restliche enthaltene Stahlpartikel im Gefüge nicht zu 100% seine magnetischen Eigenschaften, aber ein Magnet hält an Stellen, die stark verrostet sind, kaum noch.
Diese Eigenschaft kann man sich zunutze machen und von außen mit einem kleinen Magneten abtasten. Das ist natürlich keine Absolutmessung, aber gibt zumindest einen Anhaltspunkt, genauso wie leichtes abklopfen mit einer Münze oder ähnlichem.
Nach diesen Überprüfungen sieht es nun doch nicht so schlecht aus, wie zunächst gedacht. Zumindest brauchen wir mit Morgenstern jetzt nicht panikartig nach Holland zum nächsten Lift fahren, was ein ziemlicher Aufwand wäre, da zunächst die Masten gelegt werden müssten. Hinter dem Ankerkasten haben wir noch dazu ein Kollisionsschott, welches Sicherheit bietet.

Wieso es dort überhaupt angefangen hat zu rosten und langsam aber stetig die Isolierung unterwandert hat, ist schnell erklärt:
An einer Stelle im Ankerkasten wurde, wie schon an anderer Stelle im Schiff, die Isolierung an einem Stringer bis runter auf den Stahl schlampig weggeschlagen und darüber die Lattung für die Innenverkleidung gesetzt. Das wurde seinerzeit unmittelbar nach der Fertigstellung des Kaskos gemacht. Die Werft hat bis zu diesem Zeitpunkt erstklassig gearbeitet und einen Schichtaufbau geliefert, der ansonsten für die Ewigkeit wäre. Der Stahl wird durch einen Anstrich geschützt, der Anstrich von einer 1mm dicken PU-Beschichtung und darauf liegt der geschlossenzellige 2K PU-Schaum, welcher flächig und lückenlos eingesprüht wurde. Besser kann man es auch heute kaum machen. Nur nützt die beste Isolierung und Dampfsperre halt nichts, wenn da anschließend einer mit einem Beitel hingeht und alles bis aufs Blech runterschlägt und nicht wieder auffüllt, frei nach dem Motto: „Wenn die Verkleidung drauf ist, siehts ja keiner.“
Ich frage mich, ob so jemand eigentlich ein schlechtes Gewissen hat, bei dem Pfusch, den er da seinerzeit vermutlich heimlich fabriziert hat, bei Schiffen, die in den 70ern mit das Hochwertigste waren, was man für Geld bekommen konnte. Eine Suncoast 42 hatte 1975 in der Version wie wir sie haben einen Grundpreis von 160.000 DM, ohne Sonderwünsche, was inflationsbereinigt und umgemünzt auf heutige Verhältnisse etwa 210.000 € entspricht. Was man heute auf dem Gebrauchtmarkt also für kleines Geld bekommen kann, war damals wirklich „schweineteuer“. Diese Schiffe haben mit Sonderwünschen nicht selten für über 200.000 DM die Werft verlassen. Und dann geht da einer in der Bauphase hin und dengelt die Isolierung weg, dass nur so die Fetzen fliegen. Fällt mir immer noch schwer, das in meinen Kopf zu bekommen…

Jetzt ist es glücklicherweise so, dass der COR-TEN Stahl so beständig gegen Verwitterung ist, dass er unter normalen Umständen eine Oxidschicht ausbildet und nicht in die Tiefe rostet. Dazu muss er nur immer mal wieder abtrocknen können. An den fehlerhaften Stellen, die wir bisher gefunden haben, konnte er das und so ist selbst ungeschützter Stahl auch nach 44 Jahren, bis auf eine hauchdünne Oxidschicht, praktisch unbeschädigt.
Im Ankerkasten ist das Millieu allerdings ein völlig anderes. Es ist fast ständig feucht und die Ankerkette schleppt immer wieder Salzwasser ins Schiff. Da macht auch COR-TEN irgendwann die Hufe hoch.

Nun ja, damit müssen wir jetzt klarkommen und werden es auch. Mal eben den Ankerkasten restaurieren ist allerdings jetzt gerade nicht möglich, denn wir haben noch zu viele andere offene Baustellen, als dass wir ein weiteres Großprojekt angehen können. Die Bugkabine ist noch voll mit den Teilen aus dem Mittelteil des Schiffs. Die neue Ankerkette muss also noch eine Weile warten.
Jetzt muss erst mal der Raum an Steuerbord fertig werden. Dort konnte ich im Winter wegen der niedrigen Temperaturen nicht weiterarbeiten. Jetzt ist es aber außen und unter Wasser wieder so warm, dass der Taupunkt auf dem Stahl nur noch selten unterschritten wird und ich wieder mit Farbe und PU arbeiten kann.
Die neue Lattung habe ich am Wochenende bereits fertig eingebaut, OHNE die neue Isolierung bis runter aufs Blech zu beschädigen. Nachträglich wird dort auch noch zusätzlicher 2K PU-Schaum aufgebracht, bevor wieder verkleidet wird.

P.S.: Donnerstag Abend könnt ihr übrigens schon mal Popcorn einplanen, dann wird das längste Sonnensegler-Videoupdate aller Zeiten auf die Welt losgelassen. Den Link poste ich rechtzeitig hier auf Sonnensegler.net.
Die Sache mit dem Seelenverkäufer vom 1. April bei Facebook war natürlich ein Aprilscherz und wir sind Morgenstern nicht untreu geworden. ;-)

Südamerika: Die Reise der „Vera“ geht weiter

Die "Vera" vor Skontorp Cove

Britta und Michael berichten wieder von ihrer Entdeckertour. Diesmal: Cuverville Island, Skontorp Cove und Lautoro Island

Neue Marina für Santorin?

2017 af, Griechenland, #A35

Das griechische Wirtschaftsministerium und die lokalen Behörden stellen Plan für neuen Hafen an der Ostküste vor

Holland: Irres Projekt, um die Schiffahrt in gängig zu machen – Förderband für Yachten

Es sieht aus wie ein Aprilscherz, aber den Holländern ist es wirklich zuzutrauen. Sie planen schon länger, den Apeldoornkanal wieder schiffbar zu machen – mit einem Förderband für Yachten. Weiterlesen