Monatsarchive: Januar 2019

TF10 Trimaran: Die Rennyacht der Zukunft – 36 Fuß Onedesign-Foiler aus Holland

TF10 Trimaran

Foiler mögen vom normalen Segler noch weit entfernt sein. Aber der TF10 Trimaran rückt ziemlich nahe ran. Die Zielgruppe definiert sich nicht durch Können sondern das nötige Kleingeld – wie üblich. Weiterlesen

America’s Cup: Carolijn Brouwer steuert Dutchsail-Cupper – 2020 in Scheveningen

Honda: Upgrade für Außenbordmotoren

Ab Saisonstart 2019 werden alle Modelle dieser Leistungsklasse von dem hubraumstarken 3,6-Liter-Aggregat des BF250 (250 PS) angetrieben. Der 60-Grad-V6-Motor mit obenliegender Nockenwelle, 24 Ventilen und elektronischer Kraftstoffeinspritzung überträgt die Agilität des Spitzenmodells von Honda nun auch auf kleinere Motoren.

Der größere Hubraum sorgt in allen Drehzahlbereichen für ein höheres Drehmoment und mehr Laufruhe. Mit der großen Schubkraft, welche die Motoren aus dem Stand heraus entwickeln, gelangen Boote schneller in die Gleitphase und den effizienten Reisemodus. Das macht sich nicht nur in einem reduzierten Kraftstoffverbrauch bemerkbar, sondern erhöht auch die Reichweite pro Tankfüllung.

Die komplett überarbeiteten Außenborder warten mit einem neuen Design, einer verbesserten elektronischen Schaltung, neu gestalteten Bedienelementen, einer optimierten Luftführung, einem optimierten Korrosionsschutz sowie Verbesserungen für Wartungsroutinen auf. So wurde beispielsweise die Position des Hochdruck-Kraftstofffilters so verändert, dass er leicht zugänglich ist und sich in kürzester Zeit austauschen lässt. Auch die elektronische Wassererkennung im Kraftstoff wurde überarbeitet.

Neues, progressives V-Design

Optisch sticht auf den ersten Blick das neue, elegant-schlanke V-Design des Motorgehäuses ins Auge. Es greift Gestaltungselemente aus der 2017 vorgestellten Konzeptskizze für Honda-Außenbordmotoren auf, erfüllt aber in erster Linie funktionelle Aspekte. Dazu zählen neben einer verbesserten Aerodynamik insbesondere die Optimierung der Luftzufuhr sowie die Verbesserung von Verschluss, Dichtung und Stoßabsorption der Motorabdeckung.

Neue Drive by wire-Schaltung (Honda iST®)

Die neuen Motoren können wahlweise mechanisch oder elektronisch geschaltet werden. Dafür hat Honda seine intelligente Motorsteuerung iST® (Intelligent Shift & Throttle System) weiterentwickelt. Die Modelle sind jetzt optional mit einer Wegfahrsperre ausgestattet, die ein einfaches Starten und Stoppen des Motors per Knopfdruck ermöglicht. Die Zündung wird über einen drahtlosen Transponder aktiviert oder deaktiviert. Geht dieser verloren, kann man die Zündung nicht mehr ein- oder ausschalten. Der Betriebszustand bleibt erhalten bis die Stromzufuhr über den Hauptschalter oder über einen Ersatztransponder verändert wird.

Die neue Schaltung ermöglicht die gleichzeitige Drosselklappen-Steuerung von bis zu vier Motoren und zwei Steuerständen. Schalten und Gasgeben erfolgt mühelos über die neu entwickelte Schaltbox. Die Gaseinstellung kann bei jeder Geschwindigkeit feinjustiert werden. Das erleichtert insbesondere das An- und Ablegen sowie die präzise Steuerung beim Trolling. Ab Doppelmotorisierung kann ein Einhebelmodus aktiviert werden.

Über einen Schalter können alle Motoren gleichzeitig getrimmt werden. Individuelle Trimmschalter ermöglichen die Feinabstimmung der Trimmung jedes einzelnen Motors. Alle DBW-Motoren verfügen für die Schaltung über zwei CAN-Bus- Systeme, das NMEA 2000®-Netzwerk und das Honda-eigene Netzwerk.

Das neue System ist besonders ausfallsicher, da sich die Systeme gegenseitig vergleichen. Im Unterschied zu den Schaltsystemen von Mitbewerbern verfügt das Honda-System über drei Schalt- und Fernbedienungs-Sensoren für die Plausibilitätskontrolle. Meldet nur einer der Sensoren eine Fehlfunktion, arbeitet der Motor, anders als bei Systemen, die nur zwei Sensoren haben, weiter.

Neue Fernbedienungs-Elemente

Sowohl für mechanisch als auch elektronisch gesteuerte Motoren stehen diverse Fernbedienungs- und Steuerungselemente zur Top- oder seitlichen Montage zur Auswahl. Bedienelemente und Anzeige-Instrumente wie Drosselhebel, Schalter und Multifunktionsdisplay wurden neu gestaltet.

Getrenntes Ansaugluft- und Kühlluftsystem – verbesserte Luftzufuhr

Ansaug- und Kühlluft sind bei den neuen Motormodellen getrennt. Die Ansaugluft gelangt über zwei große seitliche Luftöffnungen an der oberen Motorabdeckung ins Innere. Die Zufuhr der Kühlungsluft wurde an die Frontseite des Motors verlegt. Die Umgebungsluft ist dort trockener, weil weniger Sprühnebel angesaugt wird. Unter der Motorhaube werden die beiden Luftströme separat voneinander in einem indirekten Luftkreislauf geführt. Staub und Wasser werden dabei automatisch abgeschieden.

Verbesserter Korrosionsschutz – längere Haltbarkeit

Um die Haltbarkeit verschiedener Triebwerksteile weiter zu verbessern und den Wartungsaufwand zu verringern, setzt Honda bei den neuen Motoren erstmals eine hoch korrosionsbeständige Zink-Nickel-Beschichtung ein. Bauteile wie Ölwanne, Thermostat-Abdeckung, obere Montage-Abdeckung und Propellerwellenhalter werden zudem künftig aus einem neuen Aluminiummaterial gefertigt, das nahezu keine Korrosion mehr ansetzt und die Standzeiten dieser Bauteile erheblich verlängert. Ergänzend wurde die Zahl der Opferanoden im Motorblock erhöht.

Verbesserte Handhabung

Im Zuge des Redesigns der Motoren wurde auch die Motorabdeckung überarbeitet. Sie wird nun an drei Punkten verriegelt, lässt sich zu Wartungszwecken leicht abnehmen und durch eingelassene Griffmulden bequem tragen. Die Hauben-Dichtung wurde komplett neu gestaltet und versiegelt das Motorgehäuse nun noch zuverlässiger gegen Wasser und Staub.

Sieben Meter Welle zum Schluss-Spurt

Positive boot-Bilanz

boot Düsseldorf Impressionen 2019 NGü_NGU_7991

Veranstalter und Aussteller zeigen sich zufrieden mit der boot, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feierte. Rund 250.000 Besucher habe man gezählt

boot: Wassersportwirtschaft wächst zum 6. mal in Folge

Die größte Wassersportmesse der Welt geht mit einem erneuten Besucherrekord zu Ende.

 

 

Neun Tage Feierstimmung liegen hinter Ausstellern und Veranstaltern der boot Düsseldorf 2019. Gute Geschäfte, hervorragende Kontakte zu Wassersportfans und Fachbesuchern aus der ganzen Welt kennzeichneten die Messe, die am Sonntag zu Ende ging, und Messechef Werner Matthias Dornscheidt resümiert: „Ich habe ja schon viele Veranstaltungen hier in Düsseldorf erlebt. Aber diese boot war einzigartig. Großartige Stimmung in den Hallen, gut gelaunte Menschen in Urlaubsstimmung an den Ständen und hoch zufriedene Aussteller. Damit haben wir eindeutig unser Ziel erreicht: Diese magische Jubiläums boot wird allen in bester Erinnerung bleiben.“

Mit fast 2.000 Ausstellern aus 73 Ländern auf 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche setzte die boot 2019 eine neue Bestmarke. Fast 250.000 Wassersportler (boot 2018: 247.000 Besucher) reisten aus über 100 Ländern nach Düsseldorf. Damit bewies die boot eindeutig ihre Nummer 1-Position in der Welt. Neben den Besuchern aus Deutschland lagen die Niederlande, Belgien, Großbritannien, Schweiz und Italien an der Spitze der Herkunftsländer. „Die Aussteller berichten uns von super Geschäften und vielen neuen Kontakten in die ganze Welt. Die boot ist eindeutig eine Business-Plattform allererster Güte. Auch das vielfältige Angebot an internationalen Reisedestinationen in der Travel World lockte die Besucher“, erläutert boot Director Petros Michelidakis.

„Die Branche blickt voller Optimismus auf die kommende Wassersportsaison“, freut sich Experte Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft BVWW. Sowohl bei Motorbooten als auch bei Segelyachten gehe der Trend zu größeren Booten über 12 Metern Länge und kleinen Flitzern. Sehr gefragt seien auch Mehrrumpfboote, ein Trend, den die boot in der Halle 15 sehr gut darstellte. Tracht ergänzt: „Ich rechne damit, dass die boot 2019 der Impulsgeber und Motor für alle Bereiche des Wassersports sein wird. Unsere Mitgliedsunternehmen waren von der hohen Internationalität und Qualität der Besucher begeistert.“

Der Spagat zwischen Branchentreff mit B2B-Besuchern auf der einen und Trendsport-Event für das Publikum auf der anderen Seite gelingt der boot spielend. So nutzen Entscheidungsträger großer Charterunternehmen die Messe, um sich ein umfassendes Bild vom Markt zu machen, direkt mit den Herstellern in Kontakt zu treten und vergleichen zu können. Und dies vermehrt, denn das Chartern wird bei den Freunden der boot immer beliebter und ist in der Branche ein echter Trend. Mit 1.500 Segelyachten und Motorbooten an den Ständen der Aussteller war das Angebot für Charterfreunde riesig. So konnten potenzielle Charterer direkt auf der Messe ihr Urlaubsboot besichtigen und eine individuelle Wahl treffen.

Tauch- und Trendsport auf der boot Düsseldorf konnte ein weiteres Mal zulegen und war der Publikumsmagnet. 100.000 Surffans sahen sich die sensationellen Wellenritte auf „THE WAVE“ an. Viele Anbieter von Boards berichten von der wiederentdeckten Freude der Besucher am Surfsport. Stand-Up-Paddling, Windsurfen, Wellenreiten oder Wakeboarden begeisterten und die Wettkämpfe auf „THE WAVE“ oder im „Flatwaterpool“ machten den Menschen Lust auf Meer!

Auch die Crew der ADAC Sportschifffahrt freut sich über die erneut stark gestiegene Nachfrage und die durchweg positive Stimmung bei den Besuchern und Ausstellern. Das von der ADAC-Mannschaft präsentierte Leistungsangebot erfreute sich stets über große Nachfrage und Zuspruch. Neben den langjährig etablierten Serviceangeboten wie Bootsregistrierung oder dem Yachtcharter Vergleichs- und Buchungsportal begeisterte der Club die Messebesucher mit dem neuen ADAC Skipper-Portal. Der Online-Lotse bietet Skippern mehr als 2800 detaillierten Hafenbeschreibungen mit Informationen zum Ansteuern und für den Landgang zahlreiche Revier- und Sachinformationen, Seekarten und neuerdings eine Routenplanung für Binnengewässer.

Vom 18. bis 26. Januar 2020 läutet die boot das nächste Jahrzehnt ein und wird im kommenden Dezember ihren berühmten Schiffskran „Big Willi“ feiern: Der stärkste Messekollege wird 40 Jahre alt.

Brutales Finale beim Golden Globe Race: „Zeit anzukommen“

Matmut im Sturm: <p>
	In bewegter See: Blick aus dem Niedergang auf der Rustler 36 &quot;Matmut&quot; von Jean-Luc Van Den Heede. Der 73-J&auml;hrige h&auml;lt den Rekord f&uuml;r die schnellste Weltumsegelung gegen den Wind</p>

Stürme auf der Biskaya setzen Jean-Luc Van Den Heede und Mark Slats kurz vor dem Ende der Nonstop-Weltumsegelung zu. Van Den Heede soll am Dienstag im Ziel sein

boot Düsseldorf 2019: 250.000 Besucher

Neun Tage Feierstimmung liegen hinter Ausstellern und Veranstaltern der boot Düsseldorf 2019. Gute Geschäfte, hervorragende Kontakte zu Wassersportfans und Fachbesuchern aus der ganzen Welt kennzeichneten die Messe, die am Sonntag zu Ende ging, und Messechef Werner Matthias Dornscheidt resümiert: „Ich habe ja schon viele Veranstaltungen hier in Düsseldorf erlebt. Aber diese boot war einzigartig. Großartige Stimmung in den Hallen, gut gelaunte Menschen in Urlaubsstimmung an den Ständen und hoch zufriedene Aussteller. Damit haben wir eindeutig unser Ziel erreicht: Diese magische Jubiläums boot wird allen in bester Erinnerung bleiben.“

Mit fast 2.000 Ausstellern aus 73 Ländern auf 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche setzte die boot 2019 eine neue Bestmarke. Fast 250.000 Wassersportler (boot 2018: 247.000 Besucher) reisten aus über 100 Ländern nach Düsseldorf. Damit bewies die boot eindeutig ihre Nummer 1-Position in der Welt. Neben den Besuchern aus Deutschland lagen die Niederlande, Belgien, Großbritannien, Schweiz und Italien an der Spitze der Herkunftsländer. „Die Aussteller berichten uns von super Geschäften und vielen neuen Kontakten in die ganze Welt. Die boot ist eindeutig eine Business-Plattform allererster Güte. Auch das vielfältige Angebot an internationalen Reisedestinationen in der Travel World lockte die Besucher“, erläutert boot Director Petros Michelidakis.

„Die Branche blickt voller Optimismus auf die kommende Wassersportsaison“, freut sich Experte Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft BVWW. Sowohl bei Motorbooten als auch bei Segelyachten gehe der Trend zu größeren Booten über 12 Metern Länge und kleinen Flitzern. Sehr gefragt seien auch Mehrrumpfboote, ein Trend, den die boot in der Halle 15 sehr gut darstellte. Tracht ergänzt: „Ich rechne damit, dass die boot 2019 der Impulsgeber und Motor für alle Bereiche des Wassersports sein wird. Unsere Mitgliedsunternehmen waren von der hohen Internationalität und Qualität der Besucher begeistert.“

Der Spagat zwischen Branchentreff mit B2B-Besuchern auf der einen und Trendsport-Event für das Publikum auf der anderen Seite gelingt der boot spielend. So nutzen Entscheidungsträger großer Charterunternehmen die Messe, um sich ein umfassendes Bild vom Markt zu machen, direkt mit den Herstellern in Kontakt zu treten und vergleichen zu können. Und dies vermehrt, denn das Chartern wird bei den Freunden der boot immer beliebter und ist in der Branche ein echter Trend. Mit 1.500 Segelyachten und Motorbooten an den Ständen der Aussteller war das Angebot für Charterfreunde riesig. So konnten potenzielle Charterer direkt auf der Messe ihr Urlaubsboot besichtigen und eine individuelle Wahl treffen.

Tauch- und Trendsport auf der boot Düsseldorf konnte ein weiteres Mal zulegen und war der Publikumsmagnet. 100.000 Surffans sahen sich die sensationellen Wellenritte auf „THE WAVE“ an. Viele Anbieter von Boards berichten von der wiederentdeckten Freude der Besucher am Surfsport. Stand-Up-Paddling, Windsurfen, Wellenreiten oder Wakeboarden begeisterten und die Wettkämpfe auf „THE WAVE“ oder im „Flatwaterpool“ machten den Menschen Lust auf Meer!

Bestes Tauchklima und tolle Stimmung herrschte auch im Dive Center und der gesamten Tauchhalle vom ersten Tag an. Michelidakis: „Für die Tauch-Community ist die boot das Event des Jahres. Hier werden Tauchreisen und –gänge geplant, Tauchpartner gefunden und neuestes Equipment getestet.“

Vom 18. bis 26. Januar 2020 läutet die boot das nächste Jahrzehnt ein und wird im kommenden Dezember ihren berühmten Schiffskran „Big Willi“ feiern: Der stärkste Messekollege wird 40 Jahre alt.

FROG: Revolution des Karabiners

Die italienische Innovationsschmiede von Kong hat sich einen besonderen Clou ausgedacht: ein Karabiner mit automatischem Verschluss, der an bestimmten Verankerungspunkten verwendet werden kann. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Polytechnikinstitut in Mailand entwickelt.

(Bild: KONG )

Das Einhängen geht ungewöhnlich schnell und sonst schwer erreichbare Fixpunkte sind dank der Frontalöffnung leichter zu erreichen als mit traditionellen Karabinern. Der Karabiner schließt automatisch bei Kontakt mit dem Ankerpunkt, FROG Cable ist auch für den Einsatz mit Stahlseilen geeignet. Zu bekommen ist der neue Karabiner im Fachhandel bei allen Vertriebspartnern der Robert Lindemann KG.
Händlernachweis unter: www.lindemann-kg.de

Namensvetterin: Präsidentin des DSV tauft neue SWISS MONAS

Wenn man eines in der journalistischen Ausbildung lernt, dann ist das sicherlich, sich nicht zu Wortspielen mit Namen hinreißen zu lassen – sei es auch manchmal noch so verlockend. Kreieren die MONAS Klassenvereinigung, die Nationale Klasse im Deutschen Seglerverband ist, und die DSV-Präsidentin Mona Küppers aber ein solches im Zusammenhang mit einer Bootstaufe, darf dieses Wortspiel natürlich mal so richtig ausgekostet werden, zumal es sogar gleich ein dreifaches ist. Also los: Am zweiten boot-Samstag wurde die sechste SWISS MONAS gewissermaßen zu Monas Mona’s. Oder so ähnlich. Die DSV-Präsidentin Mona Küppers taufte die MONAS GER 505 – mit Taufsekt aus den MONAS Weinbergen – auf den Namen “Mona’s”.

Die MONAS ist ein offenes Kielboot, das von Helmut Stöberl konstruiert und 1975 erstmals vorgestellt wurde. Alle Bedien- und Trimmeinrichtungen sind auf eine Person zugeschnitten und ermöglichen leichtes und sicheres Segeln. Nachdem mangels Nachfrage lange Zeit keine neuen MONAS auf den Markt kamen, erwarb die Klassenvereinigung 2012 sowohl die Konstruktions- und Nutzungsrechte als auch das Patent und die Markenrechte der MONAS, um diese zu sichern. Noch im selben Jahr startete Kurt Helbling, Bootbau Jona, mit der Überarbeitung der MONAS-Formen und dem Baubeginn einer Serie SWISS-MONAS. Die MONAS GER 500 war die erste MONAS, die als SWISS MONAS in der Schweiz gebaut wurde.

Technische Daten

Länge üa: 7,00 m
Breite üa: 1,91 m
Tiefgang: 1,10 m
Gewicht segelfertig: 640 kg
Segelfläche am Wind: 23,2 qm
Großsegel ca.: 14,2 qm
Lattenfock ca.: 9,0 qm
Rollfock ca.: 7,0 qm
www.monas-klassenvereinigung.de

 

Moai

Mo., 21.Jan.19, Chile/Osterinsel/Hanga Roa, Tag 1695, 15.744 sm von HH

Moai satt
Moai satt

Endlich Moai. Den ganzen Tag Moai. Moai satt. Die berühmten Stein-Statuen der Osterinsel. Moai in Reihe, Moai am Hang, Moai mit dem Gesicht im Dreck. Kleine Moai, große Moai.
Um zu den Moai zu gelangen, mieten wir uns ein Auto für 60 EUR. Nicht ganz preiswert, aber mit einer organisierten Tour, die einen über die Insel hetzt, wollen wir nicht fahren. Es gibt praktisch nur eine Straße auf der relativ kleinen Osterinsel (27 Kilometer in der längsten Ausdehnung). Wer abends mehr als 80 Kilometer auf der Uhr hat, macht etwas falsch.

Rano Raraku

Wir steuern direkt den Höhepunkt der Insel an: den Krater Rano Raraku. Dieser Krater ist die Geburtsstätte der Moai. Schon bei der Anfahrt sieht man die Statuen im Hang stehen. Die Faszination dieses Ortes springt sofort auf uns über. Die Anzahl der fertigen und halbfertigen Moai ist überwältigend. 397 Moai sind hier registriert. Und zweifellos sind noch weitere verschüttet.

Der Krater Rano Raraku wo die Moais entstanden

Der Ort gleicht einer Geisterstadt in der Arbeiter eines Tages alles stehen und liegen gelassen haben und nie zurück kehrten. Sogar ihre Arbeitswerkzeuge, einfache Keile aus härterem Gestein, fand man neben den halbfertigen Moai einfach fallen gelassen, so als sollte Morgen die Arbeit weiter gehen. Aber am nächsten Tag kehrte niemand in den Steinbruch zurück. Von ungefähr 250 Jahren hörte von einem Tag auf den anderen die exzessive Produktion der Moai einfach auf …

Im Hintergrund sieht man die eckigen Nischen aus denen die Moai heraus geschlagen wurden

Die Moai wurden auf dem Rücken liegend aus dem weichen Tuffgestein gemeißelt. Liegend erhielt er seine Gesichtszüge, die Details des Torsos und seine Arme. Lediglich die Einzelheiten der Augen fehlten. Die bekam ein Moai erst an seinem Bestimmungsort eingemeißelt.

Hier zwei unfertige Kameraden
Dieser ist noch mit dem Rückrat mit dem Stein verbunden – der größte Moai von allen 22 Meter lang

Am Ende schlug man den Rücken keilförmig aus der Felswand heraus und ließ den Moai mit einem System von Seilen und Rollen den Abhang hinunter gleiten. Dort wurde er in vorher ausgehobene Gruben gestellt, damit der Rücken fertig bearbeitet werden konnte.
Die Moai im Hang sind weder restauriert, noch wurden sie hier von Archäologen aufgestellt. Sie stehen so, wie die Steinmetze sie zurück gelassen haben. Nachdem der Steinbruch verlassen wurde, rutschen Erdreich und das Geröll der Meißel-Arbeit ab und begruben die weiter unten stehenden Moai. Die Köpfe, die heute zu sehen sind, haben alle einen Körper. Thor Heyerdal grub einen der Moai aus, um diese Theorie zu beweisen.

Sie sind zum Teil wirklich riesig. Die andere Hälfte ist im Erdreich begraben
Beeindruckende Moai

Die offensichtliche Besessenheit immer mehr und immer größere Moais zu bauen, führte zu einem Moai-Stau am Kraterhang. An Steinen und Baumeistern mangelte es nicht. Die Verknappung von Holz auf der Insel machte es zunehmend schwieriger, die Moai aus dem Steinbruch abzutransportieren.

Vom Fuß des Kraters traten die Moai ihren Weg über die Insel auf sogenannten ‚Moai-Straßen‘ an. Sie wurden zu ihrem Ahu gebracht. Einem Steinpodest auf dem die Moai aufgerichtet wurden. Ob sie auf einer Art Schlitten liegend oder auf Rollen stehend transportiert wurden, darüber herrscht unter Wissenschaftlern Uneinigkeit. Alles ist möglich. Sämtliche Theorien konnten mit den Mitteln, die den Insulanern damals zur Verfügung standen, erfolgreich nachgestellt werden.
Der Transport war für den frisch geborenen Moai lebensgefährlich. Stein-Leichen pflastern die Straßen. Über die weite Ebene verstreut, liegen alle hundert Meter zerbrochene Moai. Ein zerbrochener Moai war wertlos, da er sein Mana (Kraft, Energie, Spiritualität) ausgehaucht hatte. Er wurde achtlos liegen gelassen und man wandte sich dem nächten Koloss zum Transport zu. Die Arbeit von ein, zwei Jahren war dahin.

Gefallener und zerbrochener Gigant

Angesichts dieser unglaublichen Ressourcen-Verschwendung scheint es nicht verwunderlich, dass diese Kultur unter gegangen ist. Als 1722 die Osterinseln von Europäern entdeckt wurde, schien die Moai-Welt noch in Ordnung. Aber bereits 50 Jahre später, als Thomas Cook die Osterinsel besuchte, berichtete er von umgestoßenen Statuen. Weitere 60 Jahre später stand kein einziger Moai mehr auf seinem Ahu und es ist ein körperlich schlechter Zustand der Insulaner überliefert.

Tongariki

Nur ein paar Kilometer weiter befindet sich Tongariki. Wenn man mit dem Auto um die Ecke biegt, macht einen der Anblick sprachlos. Mit heruntergeklappter Kinnlade betreten wir das Gelände.

Tongariki ist unglaublich – der größte Moai ist fast 10 Meter hoch

Fünfzehn Moai stehen auf ihrem Ahu. Wie auf allen Ahu waren auch hier die Moai umgekippt worden. Dabei hat man sorgfältig darauf geachtet, dass die Moai mit dem Gesicht im Dreck landen. Warum? Es ist nicht überliefert. Uns erscheint die Theorie am wahrscheinlichsten, dass die Rapa Nui merkten, dass sich trotz des besessenen Baus von Moais ihre Lage kontinuierlich verschlechterte. Dabei sollten die Moai doch ‚Mana‘ auf ihre Erbauer abgeben. Als man merkte, dass dies nicht funktionierte, gab man die Moai auf und wandte sich dem Vogelmann-Kult zu. Vielleicht war es aber auch ganz anders. Vielleicht gab es Stammes-Fehden, die zum Umsturz der Moai führten. In den 90er Jahren konnten in Tongariki – mit Hilfe eines gesponserten Krans einer japanischen Baufirma – alle 15 Moai wieder aufgerichtet werden. Und bieten heute diesen spektakulären Anblick.

15 Moai in Tongariki
15 Moai in Tongariki
Auf allen Ahu schauen die Moai nicht aufs Meer sondern senden ihr Mana in Richtung Land
Auf allen Ahu schauen die Moai nicht aufs Meer sondern senden ihr Mana in Richtung Land

Die fünfzehn Moai in Tongariki stammen aus unterschiedlichen Perioden, wahrscheinlich mehrere Jahrhunderte. Die Gestalt ist ähnlich. Nur in Größe und bei den Details finden sich Variationen.

Der Pikierte
Der Pikierte
Der Saure
Der Saure
Der Skeptische
Der Skeptische
Der Moderne
Der Moderne

Yachtclub Sipplingen e.V. als Motorboot-Verein des Jahres 2018 geehrt

Seit 2009 ist allein die Jugendarbeit entscheidend bei der Wahl zum „Motorboot-Verein des Jahres“. Die Jury, bestehend aus dem Präsidenten des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes, Torsten Conradi, dem DMYV-Präsidenten Winfried Röcker, der DSV-Präsidentin Mona Küppers, dem Geschäftsführer des SVG-Verlags Thorsten Höge und Hermann Hell, Herausgeber der Segler-Zeitung und der WasserSport im SVG-Verlag und Initiator der Aktion, überzeugte die Bewerbung des 1971 gegründeten Yachtclub Sipplingen e.V. (YCSi) aufgrund seines ganzheitlichen wassersportlichen Ansatzes bei der Jugendarbeit. Unterstützer der Aktion „DMYV-Verein des Jahres“ sind die Volkswagen AG und die Yamaha Motor Deutschland GmbH. Zur weiteren praktischen Unterstützung seiner Jugendarbeit erhielt der YCSi ein Schlauchboot vom Typ YAM 310 S, gestiftet von Yamaha Motor Deutschland.

Yachtclub Sipplingen e.V.: die Preisträger

Der YCSi betreibt seit seiner Gründung aktive Jugendarbeit. Ein Highlight für die Jugend war 2001 die Schlauchbootweltmeisterschaft der Klassen M1 bis M4. Mit dem damals in Sipplingen verbliebenen Schlauchboot hat die Jugendarbeit auch den Weg zum motorisierten Wassersport gefunden. Diese Jugendgruppe hat derzeit 24 Aktive Mitglieder zwischen sieben und 18 Jahren. Sie werden von fünf Trainern und weiteren Assistenten sowohl im Motorbootsport als auch im Segeln unterrichtet. Sicherheit steht dabei an erster Stelle, aber auch der Umgang mit der Umwelt wird in Theorie und Praxis geschult. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Ausbildung zu guten, verantwortungsvollen Bootsführern und dem Erlernen guter Seemannschaft.

Die Preisträger mit Mona Küppers, Thorsten Höge und Winfried Röcker

Dank der Zusammenarbeit mit der örtlichen DLRG genießen die Kinder zudem bereits frühzeitig eine Schwimmausbildung. Trainer und Assistenten müssen neben der fachlichen Kompetenz zudem das Bodenseeschifferpatent besitzen. Dieses ist – dank der Sondergenehmigung der Schifffahrtsämter – für Trainer auch schon ab 16 anstatt erst mit 18 Jahren möglich. Mit Aktionen im Rahmen von „Kids kommt ins Boot“ wird die Jugend außerhalb des Vereins angesprochen. Bereits 1993 begann der YCSi, Kindern im Alter zwischen sieben und 14 Jahren in Jugendtrainingswochen den Wassersport schmackhaft zu machen. Jedes Jahr kommen in den großen Ferien 30 bis 35 Kinder für fünf Tage zum YCSi, um den Wassersport spielerisch kennenzulernen. Eine Kooperation mit der Grundschule Sipplingen wird ebenfalls seit Längerem praktiziert und gefördert. Im Winter werden interessierte Schüler in der Schule von einer Lehrkraft auf das wöchentliche Training in der Sommersaison mit der Vermittlung des Basiswissens vorbereitet.
www.ycsi.de