Monatsarchive: Dezember 2018

Zwei Jungs auf dem Weg ins Abenteuer

Vertizontal: <p>
	Segler, Kletterer, Skifahrer: Achim Reiz und Markus Kirch</p>

Achim Reiz und Markus Kirch wollen segeln. Und klettern. Und skifahren. Und zwar alles auf einmal. Jetzt. Also machen sie sich per Boot auf nach Norwegen

Tag 13 =>Osterinsel – Wunderbar

Fr., 21.Dez.18, Süd-Pazifik, Tag 1664, 14.720 sm von HH
Die letzten 24 Stunden läuft es ganz prima. Halber Wind, Stärke vier, angenehme Schiffsbewegung. Eine Art Genuss-Segeln. Mittags kommt dann der Einbruch. 10 Knoten, 8 Knoten, dann nur noch 5 Knoten Wind. Wir treiben mehr als dass wir segeln. Immerhin in die richtige Richtung. Da wir kaum noch Fahrt machen, spielt die Dünung mit uns Ping Pong. Der fehlende Druck in den Segeln lässt das Groß hilflos hin und her schlagen. Mit einem Knall beutelt sich das Tuch zur windzugewandten Seite aus und kommt mit einem neuen Knall zurück. Das ist nervig und hält aufs Material. Das Groß-Segel bergen wir und lassen uns von der Genua ziehen. Dieser schwache Wind ist eindeutig Blister Wind. „Jetzt bloß nicht hektisch werden“, stoppen wir aufkeimenden Aktionismus. Wir sitzen das erst mal aus. Die letzten Tage haben gezeigt, dass sich ein Segelmanöver kaum lohnt. Zu schnell ändern sich die Windstärken. Mal sehen, wenn es so bleibt, können wir am späten Nachmittag noch immer tätig werden.
Wetter: Es ist weiterhin kalt. Das Wasser hat seinen vorläufigen Tiefpunkt mit 20 Grad erreicht. Die Sonne scheint nur am Nachmittag. Einen glühenden Sonnenaufgang gab es bislang noch gar nicht. Die Vormittage sind garstig grau mit tief hängenden Wolken. Regen hatten wir bislang noch keinen. Das ist ja auch was. Essen: Abendessen: Gebratene Kasseler-Koteletts (zweite Hälfte aus dem Packet) mit Kartoffelsalat (Hamburger Art mit Ei, Gewürzgurke und Apfel) und Krautsalat (ein Kohlkopp musste weg) Frühstück: Ganz frisches Brot mit hartgekochtem Ei und Tomate Mittag: Milchreis mit Zimt und Zucker
Meilen: Tagesmeilen 109 , Rest 1.007 sm auf direktem Weg

Plastikmüll: EU verbietet Wegwerfartikel – wirksame Maßnahmen zum Schutz der Meere

Plastik, Müll, Ozeane

Auch den Meeren wurde – zumindest symbolisch – ein Weihnachtsgeschenk gemacht. Allerdings ohne Geschenkverpackung: Die EU lässt viele Plastikprodukte aus den Verkaufsregalen verschwinden. Weiterlesen

Bente 39 Exklusivtest – Teil 2: unter Deck

Bente 39 unter Deck: <p>
	Bente 39 unter Deck</p>

Was der ungewöhnliche Innenausbau der 39-Fuß-Yacht von Alexander Vrolijk mit Geckos zu tun hat, und was die große Bente denn nun wirklich kostet…

Weiße Weihnacht für die Dehlya

NGU_7318

Der Innenausbau schreitet bei Jade Yachting in Wilhelmshaven voran. Fast alle Flächen sind lackiert, auch die Rumpfverkleidung ist eingeklebt

Gorch Fock: Korruptionsverdacht bei Marine-Mitarbeiter– Elsflether Werft ebenfalls im Fokus

Gorch Fock, Marine, Sanierung

Ministerin v.d.Leyen macht sich „große Sorgen“ um die Gorch Fock. Ob das ausreicht, um die Kosten der Sanierung in den Griff zu bekommen?

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Classic Week – die Vierte!

Classic Week 2014

Nach drei begeistert von der Szene aufgenommenen Auflagen gibt es 2019 wieder ein Klassiker-Geschwader. Ab sofort kann gemeldet werden

Start zur Atlantiküberquerung

{Time:12:00:00}
{Date:20181220}
{Position:15°10.9400’N, 023°45.3500’W}
{Direction/Speed:270°/ 8kn}
{Place:Tarafal, Cabo Verde Islands}
{Target:Union Islands}
{Temp Air/Pressure:1015/28°C}
{TempWater:23,0°}
{Wind:20kn/NE}
{Wave:0m}
{Vimeo:}
{Photo:20181220}
{Title:Start zur Atlantiküberquerung}

Tiefenentspannung erreicht

MARLIN ist wieder frei. Der Anker gelichtet, CREW 50 vollständig, die Wassertanks sicherheitshalber voll, die Batterien ebenso und am Generator ist der letzte Einlauf-Intervall zu Ende. Ventile eingestellt – Er hat jetzt seinen vorschriftsmäßigen Dienst aufgenommen. 15.000 Stunden bis zur ersten Überholung in einer Werkstatt sind geplant. Na da sind wir ja mal gespannt. Das sind rund 15 Jahre. Da werde ich wohl kaum noch mit der MARLIN segeln.

Der Mast der MARLIN wackelt gemütlich bei raumschoten Passatwind und südlich von uns passieren wir die Insel Fogo. Die Stimmung ist vollendet. Ein beständiges Segel-Glücksgefühl hat sich breitgemacht. Der Beginn einer lang erwarteten Seereise ist eingetreten. MARLIN und ich geben sich alle Mühe den Törn ruhig und angenehm zu beginnen. Das Groß im zweiten Reff läuft das Schiff wie auf Schienen, teilt den Atlantik in Nord auf der Steuerbord und Süd auf der Backbordseite. An Deck steht eine große Portion Yellowfin Thunfisch zum Auftauen. Etwas Wahoo habe ich gestern in Tarrafal auf dem Markt noch erstanden. Die Crew hat am Morgen die letzten Escudos noch in Süßigkeiten investiert. Na, dann habe ich ja wieder eine Challenge. „Finger weg vom Süßigkeitenschrank.“

Bei Lunatronic habe ich einfach Betriebsferien angeschlagen. Ziel: Entspanntes Segel auch für mich und keine täglichen kleinen und großen Probleme per e-mail. Eike hat uns zum Jahresende verlassen und Mitte Januar komme ich nach Deutschland um zu entscheiden wie es weitergeht. MARLIN wird dann in Trinidad an Land stehen. Braucht sie auch dringend. Das Unterwasserschiff, aber auch das sogenannte Toppainting benötigen dringend Pflege. So ein Schiff kann nicht nur fahren, es braucht ab und an eben auch mal Liebe und Zuneigung. Ab dem 16. Februar soll es schon wieder durch die Antillen nach Norden bis nach Martinique gehen. Jan lernt schon fleissig französisch nehme ich an. Denn der Passageplan ist seiner. Zwei Plätze sind auf diesem Törn noch frei. Wer dem deutschen Winter also entfliehen will, hat hier die Chance auf der MARLIN einzuchecken und die Antillen mit Jan oder mir kennen zu lernen. Wer genau Skipper sein wird, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden, denn die Buchungen für die Antillen sind eher zurückhaltend. Hatten wir uns ja etwas anders vorgestellt. (Micha kratzt sich am Kopf und runzelt die Stirn) Anderen Anbietern geht es zwar auch nicht anders, was mir nun auch grade nicht so hilft. Mit knapp 1.450 Euro für 12 Tage auf der MARLIN finde ich eher zu günstig, als zu teuer. Nun gut. Kann man nix dran ändern im Moment und will ich auch nicht während der nächsten zwei Wochen. Die gehören meinen Gästen.

Im Cockpit der MARLIN geht es entspannt zu. Harald repariert die Dusche der Badeplattform, die immer gerne tropft. Ich glaube auch nicht, dass sie jemals wirklich damit aufhören wird, das ist eher so ein allgemeines Problem an den Duschen der Badeplattformen auf allen Schiffen. So. Es wird Zeit. Ich werde mich mal um das Abendessen kümmern. Malschauen was reif ist und was gekocht werden muss. Der Wind heute Nacht wird etwas frischer werden…


Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 52 Martinique – Antigua 02.03.2019 – 14.03.2019
CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
CREW 54 Martinique – Grenada 06.04.2019 – 18.04.2019
CREW 55 Grenada – Antigua 27.04.2019 – 09.05.2019
CREW 56 Antigua – Bermudas 11.05.2019 – 23.05.2019
CREW 57 Bermudas – Azoren 01.06.2019 – 20.06.2019

Buche Deinen Platz hier:
www.marlin-expeditions.com

{end}

America’s Cup: 6. Herausforderer akzeptiert – Königl. Niederländische Clubs gemeinsam stark

America's Cup

Alt-Seeland will es in Neu-Seeland wissen: Erstmals fordern die Niederländer einen America’s Cup-Sieger heraus! Noch gelten die Niederländer als Underdogs, doch das kann sich bald ändern…  Weiterlesen

Auch die Holländer wollen „fliegen“

Simeon Tienpont

Das Emirates Team New Zealand hat einen fünften Herausforderer für die 36. America’s-Cup-Auflage bestätigt. Die jüngste Herausforderung kommt aus Holland

Anleitung zum Glücklichsein, letzter Teil (Link)

So, der vierte und letzte Teil meiner  kleinen „Anleitung zum Glücklichsein“ ist heute im #floatmagazin erschienen. Gerade rechtzeitig zu den stressig-besinnlichen Tagen. Und kurz vor den
Neujahrsvorsätzen.

 

Hier geht es zum TEXT

Notfackel ohne Pyrotechnik: ODEO Distress Flare

Die ODEO Distress Flare soll die pyrotechnischen Notfackeln an Bord ersetzen und somit in zweifacherweise für mehr Sicherheit sorgen. Zum einen sollen Unfälle mit der Pyrotechnik vermieden werden und zum anderen kann die ODEA Flare im Notfall länger im Einsatz sein, da die Akkuleistung die Brenndauer einer üblichen Fackel übertrifft. Der Hersteller spricht von mindestens acht Stunden bei voller Leistung. Die Energie liefern vier Lithiumbatterien. Außerdem kann die ODEO frei erworben werden, und im Fluggepäck mitgenommen werden.
www.odeoflare.com