Monatsarchive: Dezember 2018

Erster Advent auf Cabo Verde

{Time:21:10:00}
{Date:20181202}
{Position:16°44.8001’N, 024°45.0106’W}
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{Place:Santa Luzia, Cabo Verde Islands} 
{Target:Cabo Verde Islands}
{Temp Air/Pressure:1016/23°C}
{TempWater:23,0°}
{Wind:12-20kn/NE}
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{Photo:20181202}
{Title:Erster Advent auf Cabo Verde}

Das Leben kann so schön sein

Den Kite von der Badeplatform fertig zu machen, aufzublasen und zu starten war immer schon so ein Traum von mir. Sollte doch gehen. Oder? Ich hab mir zwei große Plastikeimer gekauft für den Zweck um die Leinen klarzumachen. Der erste Versuch die Unterseite nach oben dann den Kite hinterm geankerten Schiff wegtreiben zu lassen lassen funktioniert nicht. Beim zweiten Versuch lasse ich den Kite einfach in der typischen Strandstellung nach achtern treiben. Leinen sind alle klar, die Bar an der Reling fest. Passt. Der Kite richtet sich sofort auf und ich kann ihn easy mit der Hand seitwärts vom Schiff senkrecht parken. Upps. Ich muss mich jetzt nur noch anziehen und eincremen.

{Photo:20181202a}

Mit Murphy’s law hab ich nicht gerechnet. Unerwartet innerhalb von Sekunden haben wir plötzlich 24 Knoten Wind statt 15, wie vorher und der 14er Kite ist nicht depowered, ich ziehe mir grade den Neopren an. Der Kite startet von alleine seitlich vom Schiff. Looped mehrmals und knallt aufs Wasser. „Aua!“ So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Gut das ich da nicht dran hing. Das ganze Experiment endet im Cockpit und Stefan hilft mir den fussballgrossen Knoten aus Kite Leinen wieder zu entwirren. Wir schaffe es in weniger als einer Stunde. Mein Bedarf an Experimenten ist für heute gedeckt. Kite hinterm Schiff starten: Ja. Aber nicht in Sta. Luzia mit Böen. Mach ich noch mal in den Tobago Keys.

Wir üben Landgang bei anderthalb Meter Schwell und brechender Welle am Strand. Das geht in Sta. Luzia ganz besonders gut. Da gibt es nur eins. Das Dinghy dort ankern, wo sich die Welle noch nicht bricht und dann durch die Brandung zum Strand schwimmen. Jetzt nicht so das was sich ältere Gäste so unter Landgang vorstellen, meint Stefan. Ich grinse und schmeisse ihn den Kite Sack zu. Nachdem wieder alles aufgebaut ist, bemerke ich das die Curryklemme an der Bar zum Depowern des Großen kaputt ist. Gut das ich das bemerke, bevor ich den Kite starte. Der Versuch mit dem 11er Kite aufs Wasser zu kommen endet mit dem Einsinken nach ein paar Meter Fahrt. Ja. Nicht so mein erfolgreichster Tag. Trotzdem strahle ich über beide Mundwinkel. Es ist warm, der Himmel ist blau und wir verbringen den Tag mit Wasser- und Windspielzeugen. Besser kann der erste Advent gar nicht sein.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 51 Tobago – Martinique 16.02.2019 – 28.02.2019
CREW 52 Martinique – Antigua 02.03.2019 – 14.03.2019
CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
CREW 54 Martinique – Grenada 06.04.2019 – 18.04.2019
CREW 55 Grenada – Antigua 27.04.2019 – 09.05.2019
CREW 56 Antigua – Bermudas 11.05.2019 – 23.05.2019
CREW 57 Bermudas – Azoren 01.06.2019 – 20.06.2019

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Revier-Infos Ecuador

So., 02.Dez.18, Ecuador/Bahía de Caraquez, Tag 1645, 13.337 sm von HH

Nur wenige Yachten besuchen Ecuador. Das ist schade und die Strecke von Panama hierher ist halb so schlimm. Für die Crews, die uns folgen wollen, haben wir ein paar Revierinfos zusammengestellt.Ab sofort online unter ‚Tipps&Tricks‘ oder hier

Revierführer Ecuador  klick

Mooring mit den Marineros in Kaş

Ohne die Marineros in der Kaş-Marina gäbe es sicherlich viel Bruch. Mit ihren Beibooten helfen sie beim An- und Ablegen. Funken, Anfordern und schon sind sie da.
Während sich einer der Hafenjungs um die Mooring kümmert, übernimmt der andere die Heckleinen. Dabei wird das Schlauchboot auch gerne mal als Bugstrahlruder eingesetzt. Bevormundung? Nö, sie
wollen einfach sichergehen, dass die Schiffe im Hafen heil bleiben und nicht von Freizeitkapitänen über den Haufen gefahren werden.

Unter Deck der Bianca 27

Wenn man am Niedergang im Salon der Bianca 27 einen Moment innehält und sich in die Entstehungszeit zurückversetzt, wird einem klar, was den Erfolg der Bianca maßgeblich mitbestimmte. Das Interieur gibt sich enorm großzügig. Dank des hohen, stufenartigen Aufbaudecks konnte in weiten Teilen eine Stehhöhe über 1,80 Meter erzielt werden, und wegen des voluminösen Vorschiffes realisierte die Werft dort schon Mitte der 1960er eine vollwertige V-Koje. Das war weit mehr als beim nordischen Folkeboot – und andere Konkurrenz gab es zu Beginn kaum. Statt auf einer störenden Maststütze steht das Rigg auf einem aussteifenden Hauptschott. Direkt davor liegt ein abgetrenntes Pump-WC mit ausziehbarem Waschbecken und großem, gegenüberliegendem Nassschrank – auch das war damals innovativ und nicht selbstverständlich.

Der Salon gibt sich klassisch und durchdacht: Durch das Wegnehmen der Rückenlehnen werden die Salonbänke zu breiten Kojen. Die großen Schapps darüber sind durch Fronten aus Rattangeflecht gut belüftet und die auffällig großen Fenster verliehen dem Boot schon damals das Licht einer modernen Fahrtenyacht. Frische Außenluft gelangt über ein Vorschiffsluk und zwei Tannoylüfter in das Innere.

Beidseitig des Niedergangs erstreckt sich eine nach damaligen Verhältnissen großzügige Pantry mit Spüle, zweiflammigem, kardanisch aufgehängtem Herd, vielen Ablagen (die Treppe wird mitgenutzt) und Stauschränken. Durchdachter Clou: Klappt man die Ablagefläche des Herdes auf, wird daraus ein verlängerter Arbeitstisch. Verschließt man die Waschbecken-Abdeckung, ergeben sich weite Flächen zur damals noch notwendigen Karten-Navigation.

Was aber wirklich beeindruckt, ist die außergewöhnliche Ausbauqualität in Teakholz. Zwar wurden in Hochzeiten mehrere 27er gleichzeitig gefertigt, vom getakteten Großserienbau war man aber noch weit entfernt. So blieb Zeit für detaillierte Möbeltischlerarbeiten, wie beispielsweise eine weiße, durch Holzpaneele abgehängte Deckenverkleidung, die gut mit dem holzlastigen Ausbau kontrastiert. Sämtliche Teakflächen sind einheitlich gemasert, die Seitenwände wurden innenseitig mit Holz ausgekleidet, und überall finden sich Zier- und Schlingerleisten sowie Rahmen um Schapps und Schränke. Die später einsetzende Ära der Teppichauskleidungen findet sich glücklicherweise nur im Vorschiff. Alles in allem ein durchdachter, raumausnutzender Ausbau in guter handwerklicher Qualität, dessen Optik heute allerdings auch vom Pflegezustand des Schiffes abhängt.

Corte Cabo Verde

{Time:20:00:00}
{Date:20181201}
{Position:16°44.8001’N, 024°45.0106’W}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Santa Luzia, Cabo Verde Islands} 
{Target:Cabo Verde Islands}
{Temp Air/Pressure:1016/23°C}
{TempWater:23,0°}
{Wind:18kn/NE}
{Wave:0,5m}
{Vimeo:}
{Photo:20181201}
{Title:Corte Cabo Verde}

Boing und Entspannung

Ich bekomme meine Crew ja immer zum Arbeiten. Die Halterungen des Dinghys auf dem Vorschiff bekommt eine Antirutschauflage aus Fahrradreifen an der Karsten arbeitet, während Stefan die Großfallbremse reinigt und gängig macht. Ich unterdessen versuche Unterwasser den Grund zu finden, warum aus dem Testhahn des Wassermachers Salzwasser kommt, das Wasser, das in den Tank fließt, allerdings gut schmeckendes Süsswasser ist. Das ich überhaupt darauf gekommen bin, das Wasser am Tank zu testen – Achter Sinn oder so was. Wie auch immer. Die Lenzrohre in die das Abwasser des Wassermachers fließt, sind frei. Da hab ich dann ja noch Zeit drüber nachzudenken und kann währenddessen einen Teil das Unterwasserschiff von einer dicken Schicht grünem Bewuchs befreien. Uppsi. Der Bewuchs ist ordentlich fortgeschritten. Als mich die Lust auf Unterwasser-Antifoulingnebel verlässt und mir schwindelig wird, versinke ich wieder im Motorraum. Wäre jetzt zu schwierig zu erklären, was ich da gemacht habe, aber es war mein eigener Fehler von vor vier Jahren. Das Testwasser konnte nicht frei ablaufen und ist deshalb salzig geworden oder Rückdruck oder sonst was. Auf jeden Fall produzieren wir wieder: Arnold den Strom, Moses das Wasser und ich mache da  Engineering und die Unternehmensberatung… Alles gut.

{Photo:20181201a}

Wir verlegen mit dem Grund Ankern zu üben. Das Händling des großen 70kg Eisens auf dem Bug will gelernt sein. Da gib es keine Manual dafür. Ganz ungefährlich ist es auch nicht. Also üben. Am Wunschplatz eine halbe Meile weiter östlich liegt dann eine Mouring im Wasser mit Eisenring. „Prima. Was nen Zufall. Nehmt die mal auf.“ Ich lasse Skip & Skip es drei mal versuchen. Ohne Erfolg. Dann drücke ich ihnen Hook & Moor in die Hand. Noch drei Anläufe und wir sind fest. Geht doch. Das Dinghy bekommt den 30PS Aussenborder und schon flitzen S&S um die MARLIN. „Geiles Teil“, meint Stefan.

{Photo:20181201b}

Da kommt Daniel mit seinen Fischerboot um die Ecke und öffnet seine Corte Cabo Verde Theke. Ich sehe die Blicke von Skip & Skip und erstehe drei kleine Langusten. Die schmecken leckrerer als die großen. Glaubt mir. Den Garupa bbekommen wir quasi von Daniel dazu geschenkt und wir laden die drei durchtranierten Harpunierer auf ein Bier im Cockpit ein. Sie kommen aus Salamanza auf Sao Vicente und kennen meinen Kite Trainer Jair dort gut. Tja. Hier ist die Welt noch viel kleiner als in Flensburg. Was machen S&S mit den ganzen Eiweiß? Tür zu. Gute Nacht ;-)

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 51 Tobago – Martinique 16.02.2019 – 28.02.2019
CREW 52 Martinique – Antigua 02.03.2019 – 14.03.2019
CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
CREW 54 Martinique – Grenada 06.04.2019 – 18.04.2019
CREW 55 Grenada – Antigua 27.04.2019 – 09.05.2019
CREW 56 Antigua – Bermudas 11.05.2019 – 23.05.2019
CREW 57 Bermudas – Azoren 01.06.2019 – 20.06.2019

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Segeberger Thomas Schulz siegt beim Goldenen Eisarsch

Am Ende durfte Thomas Schulz vom Segeberger SC über den Triumph bei dieser Kult-Regatta, zu der sich erwachsene Akteure in die Jüngsten-Optimisten-Jollen zwängen, jubeln.

Auch 50 Jahre nach seiner Premiere ist der Lübecker Eisarsch immer noch offen für Innovationen. Chef-Organisator Jan Stemmler vom Lübecker Yacht-Club hatte sich mit seinem Team zu einem Torstart-Verfahren entschieden. Diese im Segelsport selten angewandte Form des Startens sollte verhindern, dass es zu Frühstarts kommt. Und es funktionierte: Walter Mielke, ehemaliger Hauptwettfahrtleiter der Travemünder Woche, hatte den 60 Teilnehmer das Verfahren zur Steuermannsbesprechung detailliert beschrieben, und so konnte die große Flotte kurz darauf reibungslos auf die Reise geschickt werden. Wettfahrtleiter Philipp Dörges, der spontan für die erkrankte Julia Burt eingesprungen war, hatte daher keinerlei Probleme mehr, die Athleten zu bändigen – auch wenn auf dem Kurs zur Überraschung der Konkurrenz und Wettfahrtleitung auf einem Opti ein Zusatzsegel in Gestalt eines Sonnenschirms gesetzt wurde.

Die Spitze ließ sich von derlei Spielereien im hinteren Feld ohnehin nicht beeindrucken. Vielmehr hatten Titelverteidiger Matthias Düwel und Rekordsieger Sven Kruse (beide aus Hamburg) mehr mit dem neuen Startverfahren zu kämpfen. Kruse suchte seine Position auf der linken Seite des Kurses, hatte damit aber kein Glück und musste dem Feld ebenso hinterher hetzen wie Düwel, der nicht optimal an die Linie kam. Beide zeigten aber hohes Geschwindigkeitspotenzial und arbeiten sich noch in die Top-Fünf vor. Düwel querte als Vierter genau vor Kruse die Ziellinie. „Ich bin nicht unzufrieden, habe noch gut aufgeholt. Und vor zwei Wochen habe ich die Kalte Kanne, die Opti-Regatta auf der Alster gewonnen. Ich bin also bestens im Soll“, so Düwel.

An der Spitze schien indes früh alles klar zu sein. Ingo Hüter vom Lübecker SV, Eisarsch-Sieger von 2014, setzte sich vom Feld ab, hatte freien Wind in der schwachen Brise und steuerte auf einen klaren Sieg zu. Dann aber verpasste er die vorletzte Rundungstonne, bemerkte seinen Fehler aber erst als der Sieger-Tut im Ziel ausblieb. Stattdessen schien die Sonne an diesem lauen Dezember-Nachmittag für Thomas Schulz. Er hatte sich von Hüters falschem Kurs nicht irritieren lassen, sondern steuerte korrekt über die Bahn. „Ich hatte gleich das Gefühl, dass Ingo einen Fehler gemacht hat. Dass ich nun gewonnen habe, kommt aber völlig überraschend“, so der Sieger, der erst seine zweite Eisarsch-Regatta gesegelt ist. „Der Opti gehört meinem Kleinsten.“ Die Bedingungen mit den leichten, drehenden Winden auf der Wakenitz kamen ihm entgegen, da er ähnliches vom Segeberger See gewohnt ist.

Auf den Plätzen zwei und drei folgte ein Vater-Sohn-Gespann. Niko und Uli Mattig (Lübeck, Potsdam) machten perfekt, wovon sie seit Jahren geräumt haben. „Wir haben den Vater-Sohn-Pokal gestiftet und wollten den gern auch mal selbst gewinnen. Endlich hat es geklappt. Das haben wir uns so gewünscht.“ Der Dank ging auch an den Lübecker Yacht-Club. „Wir haben immer Leih-Optis. Und in diesem Jahr hatten wir wirklich perfektes Material. Das lief super. Und mit dem neuen Startverfahren sind wir auch bestens zurechtgekommen.“

Insgesamt herrschte an diesem ersten Dezember-Wochenende eine lockere Atmosphäre beim Lübecker Yacht-Club. Die 60 Athleten und 150 Gäste an Land feierten bei Bratwurst, Glühwein und Live-Jazz ein goldenes Jubiläum des Eisarsch.

Unglück: Deutscher Segler kommt in der Biskaya ums Leben – Drei Seenotretter über Bord

DGzRS

Mann über Bord nach Mastbruch auf deutscher Yacht. Dramatische Rettungsaktion französischer Seenotretter im Atlantik. Eine verletzte Seglerin gerettet. Weiterlesen

Happy Sailing. Happy Hour

{Time:20:45:00}
{Date:20181130}
{Position:16°45.5160’N, 024°45.9304’W}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Santa Luzia, Cabo Verde Islands} 
{Target:Cabo Verde Islands}
{Temp Air/Pressure:1016/26°C}
{TempWater:25,0°}
{Wind:20kn/NE}
{Wave:0,5m}
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{Photo:20181130}
{Title:Happy Sailing. Happy Hour}

Expeditions Sailing

Meine Skipper in Spe segeln heute von San Antao nach Santa Luzia. Nach Santa Luzia bekommt man keine Genehmigung zu segeln, also fahren wir nach Boa Vista und haben in Santa Luzia ein Problem mit unserem Motor. Schlimme Sachen die ich meinen Skippern da beibringe. Überhaupt bringe ich ihnen viel zu viel bei, denn sie können gar nicht so viel und so schnell aufnehmen wie ich es am liebsten erwarte. Am besten wäre es wenn sie schon alles könnten. Natürlich genauso wie ich das immer mache und mir vorstelle. Geht natürlich nicht. Also versuche ich mich zurückzuhalten. Dadrin bin ich aber nicht grade besonders gut. Geduld und Zurückhaltung sind Sachen, die ich wohl weiterhin üben muss. Den Beiden und mir ist in den vergangenen Tagen bewußt geworden, dass sie wohl nach dem Skippertraining noch keine fertige Skipper sind und ich ihnen die Schlüssel rüberwerfen kann mit den Worten: „Hey. Dann mal los. Da stehen fünf Gäste auf dem Steg. Viel Spaß.“ Die MARLIN ist kein einfaches Schiff.

Wir segeln im Süden um Sao Vicente. Der Weg ist gespickt mit Fallwinden. Um die östliche Kante der Insel bläst die Düse. Von Santa Luzia keine Sicht. Es ist dunstig, wolkig heute und soll auch so bleiben. Dann tauchen die grauen Berge plötzlich auf. Unbewohnt ist St. Luzia. Hier gibt es kein Wasser, kein Grün und die Fallwinde blassen in heftigsten Böen die Berge runter. Leider zum Kiten vollkommen ungeeignet. So sehr ich auch will. Wir segeln auf der Kante, die Rellingstützen ziehen durchs Wasser, der Anker fällt. Der Ankergrund hier hat keinen guten Ruf, der ROCNA rutscht ein paar Meter, bis er eine Unebenheit auf dem steinigen Boden findet und die Kette sich strafft. Gut so. Well done. Debriefing. Es war tolles Segeln. Alle drei haben wieder viel gelernt. Hatten wir uns das alle so vorgestellt?

Das Wochenende steht vor der Tür. Wir werden Santa Luzia nehmen um dem Wort Expeditions nun eine Bedeutung zu geben. Landfall mit dem Dinghy bei brechender Welle will geübt sein ohne, dass Smartphones und Kameras absaufen, Gäste ins Wasser fallen oder nicht mehr zurück von Land zum Schiff kommen. Cabo Verde ist der richtige Platz das zu üben. Wer nur Mindelo kennenlernt, der kennt die Kapverden nicht.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 51 Tobago – Martinique 16.02.2019 – 28.02.2019
CREW 52 Martinique – Antigua 02.03.2019 – 14.03.2019
CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
CREW 54 Martinique – Grenada 06.04.2019 – 18.04.2019
CREW 55 Grenada – Antigua 27.04.2019 – 09.05.2019
CREW 56 Antigua – Bermudas 11.05.2019 – 23.05.2019
CREW 57 Bermudas – Azoren 01.06.2019 – 20.06.2019

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