Monat: Dezember 2018

Yachtcharter: Flottenzuwachs und neue Destinationen

Gute Neuigkeiten für Charter-Skipper: Der ADAC Yachtcharter-Partner CharterCheck bekommt Flottenzuwachs und erweitert sein Online-Angebot um weltweit mehr als 50 Destinationen. Damit wächst die über die ADAC Yachtcharter-Suche vergleichbare und buchbare Flotte auf circa 12.000 Hausboote, Segel- und Motoryachten an knapp 500 Standorten. Insbesondere auch in den Übersee-Destinationen wird die Auswahl damit deutlich umfassender.

Ankerplatz in Porto Pino an der Südküste SardiniensCharteryachten in Porto Pino auf Sardinien vor Anker: noch profitieren Crews von einer umfassenden Auswahl und gleichzeitig von interessanten Frühbucher-Rabatten.

Die jüngste Flottenerweiterung erfolgt zum Finale der Hauptbuchungszeit und bietet Charterkunden so eine noch umfassendere Auswahl. Ein weiterer Vorteil bietet sich Skippern bei kurzfristiger Entscheidung für die Traumyacht für den nächsten Urlaubstörn durch die derzeitig vielmals offerierten Rabatte für Frühbucher – so profitieren Charter-Crews neben einer üppigen Auswahl auch vom optimalen Preis.

Bei der stetigen Erweiterung um hochwertige Charterangebote legt der ADAC Partner CharterCheck jedoch auch stets ein großes Augenmerk auf die Qualität der aggregierten Flotten und bietet hierbei den schwarzen Schafen der Yachtcharter-Branche keine Chance. Damit bündelt die ADAC Yachtcharter-Suche nun nahezu alle hochwertigen und relevanten Flotten am weltweiten Chartermarkts ab und macht so einen schnellen Vergleich und eine sichere Online-Buchung noch einfacher.

Die ADAC Sportschifffahrt möchte mit seinem Yachtcharter Vergleichs- und Buchungsportal gemeinsam mit dem Partner CharterCheck für mehr Markttransparenz sorgen und Wassersportlern die Törnplanung erleichtern. Die Plattform bietet einen schnellen Überblick bei den zu mietenden Segel-, Motor- und Hausbooten sowie umfassende Preistransparenz, zusätzlich sichern über 12.000 geprüfte Kundenbewertungen die Qualität. Gesucht werden kann nach dem Revier, Buchungszeitraum sowie der Dauer der Anmietung. Darüber hinaus erhalten ADAC Mitglieder bei der Buchung über die ADAC Yachtcharter-Suche fünf Prozent Rabatt auf den Online-Listenpreis.

Die Kollegen der ADAC Yachtcharter-Suche stehen Interessierten vom 19. bis 27. Januar auch auf der weltweit größten und wichtigsten Wassersportmesse, der boot Düsseldorf, mit kompetenter Beratung zur Verfügung. ADAC Mitglieder profitieren dabei im Kartenvorverkauf von ermäßigten Eintrittskarten für den Besuch der Messe. Erwachsene erhalten Online und in teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 16,- € statt 25,-€ , Kinder bis 12 Jahre zum Preis von 7,- € .

In welchen ADAC Geschäftsstellen Sie verbilligte Tickets erhalten, erfahren Sie hier, Online erhalten Sie Karten mit ADAC Mitglieder-Vorteil über den Ticketshop der Messe Düsseldorf. Die Messetickets gelten als kostenloser Fahrausweis für den Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). An den Tageskassen der Messe Düsseldorf sind keine Ermäßigungen für ADAC Mitglieder erhältlich.

 

Adios Ecuador, Adios Kontinent

Fr., 07.Dez.18, Ecuador/Bahía de Caraquez, Tag 1650, 13.337 sm von HH

So, jetzt wird’s ernst. Morgen geht es nun wirklich los.
Vielen Dank für Eure vielen Tipps unserer Reisedauer. Wir haben echt die besten Leser der Welt. Unglaubliche 53 Tipps haben wir bekommen: zwischen 23. Dezember und 21. April (das ist garstig) habt ihr Euch festgelegt. Am häufigsten (jeweils sechsmal) wurden der 3. und 4. Januar genannt.
Nun, wir werden sehen. Haltet schon mal Eure Adressen bereit.

Und wie ist es mit der Aufregung? Ja, vorhanden. Durchaus. Zwar wissen wir in der Zwischenzeit, dass man so lange Seereisen überlebt. Aber dieser Pazifik ist einfach groß. Wasser, Wasser, Wasser.
Wie immer werden wir über Funk (versuchen) jeden Tag zu posten, wie es uns ergeht. Während Ihr dann unter dem Tannenbaum sitzt und an Eurer Gänsekeule knabbert, schaukeln wir alleine in unserer Nussschale auf diesem großen Wasser herum. Falls Ihr nichts hört, handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen technischen Defekt. Mit schweren Winden ist nicht zu rechnen. Auch Inseln oder Riffe gegen die wir fahren könnten, liegen nicht auf dem Weg. Nur Wasser.

Wir wünschen Euch tolle Feiertage, einen guten Rutsch. Bis zum nächsten Jahr, lasst es Euch gut gehen. Ahoi, Eure Atangas – Joachim und Sabine

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Abreisetag

{Time:21:45:00}
{Date:20181206}
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{Title:Abreisetag}

Freier Fall ins Unerhebliche

Sipper & Skipperchen, Stefan und Karsten reisen heute ab. Brav bringen sie die Endreinigung hinter sich. Die dreckige Wäsche waschen wir noch vor Ort und vor der Marina trennen wir uns herzlich. „Ja. Bestimmt. Wir sehen uns wieder.“ Ich laufe nach rechts und zum ersten Mal seit meiner Ankunft in Mindelo fühle ich mich frei, halte an und lasse meine Blicke schweifen. Direkt am Fischmarkt geht es gegenüber zum Gemüsemarkt. Hier findet sich der lokale Schiffsausstatter. Wie man sieht, gibt es von jedem ein bisschen was. Segelkleidung, Tauwerk, Blöcke und allerlei Sachen die man immer wieder mal so braucht. Auf dem Ladenschild steht Juliana Tavares, Lebensmittelgeschäft. Das war wohl einmal. Ob der Herr mit dem Eimer voll AA Batterien der Chef mit dem Mercedes ist? Wer weiß das schon. Ich will es auch gar nicht wissen. Ich suche wieder mal ein Collectivo, um in Salamansa den Kite Wind zu finden, der heute angesagt ist. Eine Stunde kämpfe ich wieder mal mit den Wellen, relativ erfolgreich. Dann ist der Wind wieder weg, mir, hungrig wie sonst was, fährt der letze Bus vor der Nase weg. Jair kommt mit seiner 250er Yamaha an. So eine hatte ich auch mal. Ich darf mitfahren und prompt bleiben wir stehen. Ne. Liegt nicht an meinen Gewicht sondern: Kein Sprit mehr. Nach viel Orgeln, zeige ich Jair, dass man den Hahn nach oben dreht und dann noch mal Reserve hat. Es geht weiter. Die Sonne geht unter. Zuhause geniesse ich 60’ MARLIN für mich alleine und es gibt Yellofin mit einer Soja Chilli—Pestazien Soße. Ziemlich genial.Ein bisschen Angst habe ich schon davor im Januar nach Deutschland zu fliegen. Gut das ich den Flug mit Umbuchungsoption gewählt habe.

Mitsegeln auf der MARLIN!

Grüezi Bag: Warme Wolldecke

Die WellhealthBlanket Wool von Grüezi Bag soll sich nicht so kratzig wie andere Wolldecken anfühlen. Charmant und unaufdringlich legt sich die sowohl für die Innen- als auch für die Außenseite verwendete gebürstete Mikrofaser auf die Haut und soll sich sehr sanft anfühlen, sagt der Hersteller. Mit der klimaregulierenden Almwolle-Füllung, die für ein warmes und trockenes Klima sorgt, wird dem Körper Zeit und Raum zur eigenen Regeneration eingeräumt. Almwolle wirkt wie eine natürliche Klimaanlage. Der Körper gibt zu jeder Zeit Feuchtigkeit ab. Wenn sich jedoch zu viel Luftfeuchtigkeit im Schlafsack befindet, friert der Körper, und guter Schlaf ist nicht mehr möglich. Wolle nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie dosiert – damit keine Verdunstungskälte entsteht – nach außen weiter. Diese Regulierung ermöglicht einen wärmenden oder kühlenden Effekt, um im Schlafsack ein Wohlgefühl zu ermöglichen, das für entspannten Schlaf sorgt. Außerdem wärmt Wolle auch noch in feuchtem Zustand. Die Decke kann auch als Schlafsack zum Einsatz kommen und ist für kalte Nächte an Bord bestimmt auch geeignet.
www.gz-bag.de

AC vermeldet vierten offiziellen Herausforderer

Die Malteser vom Royal Malta Yacht Club (RMYC) bilden damit vorerst ein Herausforderer-Quartett mit dem Challenger of Record Luna Rossa (Italien), American Magic (USA) und INEOS Team UK (Großbritannien). Ein weiterer Herausforderer der acht Kampagnen, die bis zum Meldeschluss ihre Unterlagen abgegeben haben, soll ebenfalls die Voraussetzungen erfüllen. Die anderen Kampagnen sind noch in der Prüfung durch die Royal New Zealand Yacht Squadron, den Ausrichter des 36. America’s Cup. Der Cup beginnt mit dem Prada Cup, der Herausforderer-Serie im Januar/Februar 2021, und gipfelt in den Duellen des America’s Cup im März 2021.

Die Notice of Challenge des (RMYC) war die erste der acht Einsendungen, die innerhalb der Nachmeldefrist bis Ende November beim Royal New Zealand Yacht Squadron eingegangen sind. Sie ist somit die erste, die bearbeitet wurde. Es ist das erste Mal in der 167-jährigen Geschichte des Cups, dass Malta für den AC gemeldet hat. Obwohl nur eine kleine Insel im Mittelmeer, ist Malta doch durch große Regatten bekannt. Das alljährliche Rolex Middle Sea Race zählt zu den Langstreckenklassikern wie Rolex Fastnet Race und Rolex Sydney-Hobart und führt über 600 Seemeilen von und nach Valetta rund um Sizilien herum.

Der Teamchef der Malta Altus Challenge ist der in Malta geborene italienische Geschäftsmann Pasquale Cataldi, Gründer und Geschäftsführer der multinationalen Immobilien- und Entwicklungsgesellschaft Altus. Und Cataldis hat längerfristige Ziele: „Wir wollen drei Ausgaben des America’s Cup mitsegeln. Wenn man ein starkes Team aufbauen möchten, muss man sich auf drei Zyklen einstellen. Ich denke, jeder in dieser Ausgabe ist langfristig daran beteiligt. Wir haben eine neue Klasse, daher ist das Spiel für alle auf einem Niveau, und die Unterschiede sind nicht so groß“, erklärte Cataldi.

Grant Dalton, CEO des Verteidiger Emirates Team New Zealand, sagte: „Wir freuen uns, die Malta Altus Challenge zum 36. America’s Cup begrüßen zu dürfen. Nach Neuseeland sind sie jetzt das kleinste Land, das im AC segeln wird. Wir wissen, wie es ist, ein kleines Team zu sein. Es hat große Chancen, eine der größten Herausforderungen im Sport zu meistern, und wir wünschen ihnen alles Gute.“

Die Malta Altus Challenge will erfahrene AC-Strategen verpflichten, aber auch lokale Talente in den Bereichen Design, Konstruktion und Bootsbau einbinden. „Dies ist eine riesige Chance für unseren Club, um Malta und die in der Schifffahrtsbranche weltweit vorhandenen Fähigkeiten zu fördern”, sagte Godwin Zammit, der Commodore des Royal Malta Yacht Club. „Wir können es kaum erwarten, im Dezember 2020 mit den Rennen zu beginnen.“

Informationen zu den weiteren Bewerbungen sollen in den nächsten Wochen erfolgen.

EUROSAF bringt neue 420er-Serie an den Start

EUROSAF, der kontinentale Verband für den Segelsport in Europa, und die Internationale 420er-Klassenvereinigung, Vertretung einer der größten Jollenklassen, haben den EUROSAF 420 Circuit, eine Regattaserie innerhalb Europas, geschaffen, um das Zweihand-Jollensegeln in Europa zu fördern.

Die Serie 2018/2019 umfasst sechs Veranstaltungen in ganz Europa, beginnend mit der Imperia Winterregatta in Italien, endend mit der Kieler Woche 2019. Die besten Jungen- und Mädchenmannschaften unter 19 Jahren und die beste Mannschaft unter 17 Jahren erhalten Ende Juli 2019 einen zusätzlichen Startplatz bei den 420er-Junioren-Europameisterschaften in Vilagarcia de Arousa in Nordwestspanien.

“Diese Veranstaltung ist eine großartige Gelegenheit für junge Segler aus ganz Europa, sich auf internationaler Ebene zu treffen, auszutauschen und zu konkurrieren. Indem sie ihre Heimatgewässer verlassen, werden sie neue Regattareviere entdecken, neue Freundschaften schließen und ihre Fähigkeiten ausbauen. Durch gute Ergebnisse haben sie die Möglichkeit in Europa Anerkennung zu erlangen. Darüber hinaus erwarten wir für die ausgewählten Regatten eine steigende Beteiligung, insbesondere aus anderen Teilen Europas”, sagt Josep M. Pla, Präsident von EUROSAF.

Skippertraining erfolgreich beendet

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Neue Freunde

Die beiden neuen Skipper haben ihr Training erfolgreich beendet. Alle Disziplinen sind durch. Im weiteren wird Stefan, der mit den kürzeren Haaren, demnächst im nächsten Schritt als Co-Skipper dabei sein, wenn ich oder Jan mit Gästen fahren. Karsten hält sein Job in Deutschland noch fest im Griff, so dass der weitere Verlauf seiner jungen Freundschaft zur MARLIN noch ein wenig mehr nach Planung verlangt. Wir werden sehen. Wie ja schon angemerkt, befindet sich alles im Umbruch im Moment und die kommenden Wochen werden zeigen wie sich die Pläne im neuen Jahr gestalten. Auf jeden Fall wird es nicht langweilig werden.

Insgesamt hat es mir viel Spass gemacht mit Profis unterwegs zu sein und mein Wissen und meine Erfahrung im Detail weiterzugeben. Die MARLIN stellt auch erfahrene Hasen vor neue Aufgaben in allen Bereichen. Technik, Seemanschaft, Segeleigenschaften und Bordalltag. Ich denke schon, dass ich von Zeit zu Zeit mal wieder einen Schlag als Skippertörn anbieten werde.

Mitsegeln auf der MARLIN!

Revierprofil: Albanien

In Albanien gibt es keine Chartermöglichkeit. Man muss das Schiff in Korfu chartern, wobei Kiriacoulis als bisher einziges Unternehmen Törns nach Albanien gestattet. Eine zusätzliche Versicherung wird dafür nicht verlangt. Allerdings kann auch eine Hilfestellung bei Pannen nicht im selben Ausmaß garantiert werden wie in griechischen Gewässern. Das Ziel des Törns muss rechtzeitig bekannt gegeben werden, um dem Vercharterer die Möglichkeit zu geben, das Schiff mit allem Nötigen auszustatten.

Charterfirma: Kiriacoulis Mediterranean, 7 Alimou Ave., Alimos, Athen, 17455, Griechenland, Tel.: 0030 210 9886187, Fax: 0030 210 9844529, E-Mail: [email protected], Internet: www.kiriacoulis.com.
Schiffe & Preise: Angeboten werden Einrümpfer von 32 bis 56 Fuß zu Preisen von 1.147 Euro bis 9.180 Euro sowie Katamarane von 38 bis 48 Fuß zu Preisen von 2.218 bis 10.080 Euro.
Revier: Die Küste zwischen Vlorë und Butrint ist touristisch wenig und für Segler kaum erschlossen. Ein Entdeckertörn ist garantiert.

(Bild: Jan Bindseil)

Seekarten: Kroatische Seekarte 156.
Nautische Literatur: Per Hotvedt: „Hafenguide Griechenland 1“, Edition Maritim. Karl-Heinz Beständig / Dario Silvestro: „777 harbours and anchorages“ (Slovenia, Croatia, Montenegro, Albania), Edizioni Magnamare. Axel Kramer: „Hafenführer Adria Süd“ (Südkroatien, Montenegro, Albanien).
Wind & Wetter: Von Juni bis September kann man mit gutem, meist heißem Sommerwetter rechnen. Der Maestrale, ein thermischer Nordwestwind, sollte tagsüber für gute Segelbedingungen sorgen.
Wetterberichte: www.die-yachtschule.at (gute Übersicht), www.windfinder.com (gute Windprognosen).
Leuchtfeuer & Seezeichen: Alle wichtigen Häfen sind ausreichend befeuert, den restlichen Küstenbereich sollte man nur mit gebotener Vorsicht befahren.
Gezeiten & Strom: Der Tidenhub ist gering, doch können Druckunterschiede und stürmische Winde aus NW beziehungsweise SE zu größeren Wasserstandschwankungen führen. Der Strom läuft entlang der Küste mit 0,5 bis 1 Knoten nordwärts.
Navigation: Ausschließlich terrestrisch. Dem Plotter kann man in Landnähe nur bedingt vertrauen.
Beste Zeit: Juni bis September.
Anreise: Flug nach Korfu.
Einreise & Zoll: Reisepass oder gültiger Personalausweis, Schiffspapiere und Versicherungsnachweis.
Devisen: Die Landeswährung Lek erhält man an Geldautomaten in Sarandë oder Vlorë. Euro werden überall akzeptiert.
Sprache: Albanisch, im Süden auch Griechisch. Italienisch wird meist gut, Englisch nicht überall verstanden.
Klima: Mediterran. Im Sommer kann es sehr heiß werden. Der Wind von den Bergen sorgt nachts für Abkühlung.
Kleidung: Baumwollkleidung. Leichte Ölzeugjacke.
Gesundheit & Impfungen: Zu einer Hepatitis-A-Impfung wird geraten, die Bordapotheke sollte gut gefüllt sein.
Sicherheit: Albanien ist ein gastfreundliches und sicheres Reiseland.
Reiseführer: Renate Ndarurinze: „Albanien“, im Trescher Verlag.
Seekarten & Segelführer: Für Törns nach Albanien sind keine Unterlagen an Bord. Seekarten und Segelführer muss man selbst mitbringen. Die albanische Flagge und die Flagge „Q“ erhält man vor Ort. Bei uns waren beide Flaggen an Bord.

Bild: Carl Victor

Die Marienkirche aud dem 13. Jahrhundert in Dhërmi

Bild: Carl Victor

Albanien ist auch zur Hochsaison nicht überlaufen

Bild: Carl Victor

Jale: Schöne Ankerbucht mit Dingi-Anleger

Bild: Carl Victor

In Orikum, der einzigen Marina, gibt es einige gute Bars

Bild: Carl Victor

In der Grama-Bucht lauern unkartierte Felsen. Vorsicht beim Ankern!

Gefahrenstellen

Golf von Butrint: Eine Barre behindert die direkte Ansteuerung des antiken Butrint. Wandernde Sandbänke sind eine zusätzliche Gefahr.
Sarandë: Das in der Ansteuerung liegende Flach sollte man besonders nachts weiträumig umfahren, da sein Feuer schwer auszumachen ist.
Cektinae Georgontes: Diese Gefahrenstelle auf 39°59,0’N / 19°53,5’E ist nicht gekennzeichnet und kaum auszumachen.
Palermo-Südbucht: Die hier ausliegenden Fischfarmen sind nachts kaum auszumachen. Die Nordbucht mit dem Anlegesteg ist frei von Hindernissen.
Grama-Bucht: Den inneren Teil der Bucht sperren massive Felsbarren. Sie sind im Segelführer nicht angegeben!
Sazan-Insel: Der Hafen an der NE-Seite ist Militärgebiet. Yachten dürfen ihn nur in Notfällen anlaufen. Ankert man davor, wird dies meist geduldet.

Windverhältnisse

Wegen sprachlicher Probleme werden die in der nördlichen Adria üblichen Bezeichnungen verwendet.
Maestrale: Dieser Nordwestwind setzt in den Sommermonaten am späten Vormittag ein, kann am Nachmittag auf bis zu 5 Windstärken auffrischen und verabschiedet sich meist mit der Sonne. Von der Thermik kann er auf W, manchmal auch auf SW gedreht werden.
Burin: Dieser fast immer leichte Nachtwind streicht aus NE vom Gebirge herab. Am stärksten ist er in Landnähe und an der Mündung von Tälern.
Schirokko: Mit diesem S- bis SE-Wind, der zudem Schlechtwetter bringt, muss man sich meist nur im Frühjahr oder im Herbst herumschlagen.
Bora: Dieser gefürchtete Nordostwind erreicht an der albanischen Riviera selten jene Stärke wie an der Küste Dalmatiens. In den Sommermonaten ist er zudem höchst selten.
Garbin/Lebic: Tiefdruckgebiete in der Adria bescheren Albaniens Küste den Garbin, einen kräftig aus Süd bis Südwest wehenden Wind. Erreicht er Sturmstärke, spricht man von einem Lebic. Für Yachten wird es dann in den meist nach SW offenen Häfen und Buchten gefährlich.
Newera: Obwohl sie in der südlichen Adria selten ihre volle Stärke ausspielen, sind diese Unwetter für Segler immer gefährlich. Brütend schwüle Hitze und Wolkentürme sind erste Anzeichen, bevor die Böenwalze, nicht selten in Orkanstärke und begleitet von Blitzen, Starkregen und manchmal auch Hagel, über das Schiff herfällt. Obwohl eine Newera selten lange dauert, kann sie doch große Schäden anrichten.
Fronten: Sie können zu jeder Jahreszeit vom westlichen Mittelmeer heranziehen. Angekündigt werden sie im Sommer meist von Gewittern, in der Folge muss man sich auf kräftig auffrischenden Süd- bis Westwind samt Schauerregen einstellen.