Monatsarchive: Oktober 2018

Ankündigung: SAIL24 TV Experten-Talk Sturmschäden

Der Herbst ist da und mit ihm steigt die Häufigkeit von Stürmen. Doch auch sein Boot im Winterlagen zu haben schützt nicht hundertprozentig vor Schäden am Schiff.

Am Mittwoch, 10. Oktober 2018, um 14.15 Uhr ist der Versicherungsexperte Thomas Gibson von der Firma Firmenich Yachtversicherungen bei SAIL24 TV zu Gast und wird Versicherungsfragen rund um das Thema Sturm- und Winterlagerschäden beantworten.

Den Live-Stream können Sie auf folgenden Facebook-Seiten verfolgen und dort Ihre Fragen in den Kommentarspalten stellen.

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Bäume stellen bei Sturm eine Gefahr für Schiffe im Winterlager dar.

 

Segel-Drama: Die Mike Plant-Story – US-Einhand-Held, Drogendealer, Unglücksrabe

Mike Plant

Mike Plant, der berühmteste US-Einhand-Hochseesegler, starb vor 26 Jahren, als seine Yacht die Kielbombe verlor. Jetzt ist der Film über sein aufregendes Leben und Sterben auf Online-Plattformen erschienen. Weiterlesen

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Zwei neue Dragonflys: 32 Evolution und 40

Dragonfly 32 Evolution

Aus Supreme wird Evolution: Quorning entwickelt den 32er- Dragonfly weiter

Weiterentwicklung der feinen Art: Der beliebte, faltbare Dragonfly 32 Supreme wird ab Frühjahr 2019 vom Dragonfly 32 Evolution abgelöst. Voluminösere Schwimmer in komplett neuer Form sollen dem unsinkbaren Trimaran größere Stabilität verleihen und insgesamt für ein entspannteres Segeln sorgen, gerade bei rauen Bedingungen mit viel Wind und hohem Wellengang. Ein genaues Bild von den neuen Schwimmerformen kann sich machen, wer im Januar 2019 zur boot Düsseldorf fährt. Dort wird der Dragonfly in Evolution-Ausführung erstmals gezeigt.
Die bewährte 32er-Touring-Ausgabe bleibt in ihrer aktuellen Form erhalten.

Technische Daten

Lüa, segelfertig: 9,75 m
Lüa, zusammengefaltet: 11,99 m
Breite: 8,00 / 3,60 m
Tiefgang (Schwert): 0,50 – 1,90 m
Verdrängung: 3,4 t
Wassertank: 120 l
Treibstofftank: 25 l
75 l, Option für Innenborder
Motor: Außenborder max. 30 PS
Innenborder max. 21 PS
Groß: 58 m²
Genua: 29 m²
Code 0: 66 m²
Gennaker: 110 m²
Preis: ab 276.800 Euro
Werft: www.dragonfly.dk

Dragonfly 40

In kleinen Häfen mit engen Boxengassen, wie man sie im gesamten Ostseeraum vorfindet, ist eine moderate Schiffsbreite von unschätzbarem Vorteil. Das Manövrieren fällt leichter, und die Auswahl an Liegeplätzen wird unvergleichlich höher. Aber auch außerhalb deutscher und skandinavischer Gewässer ist eine geringe Breite gefragt, allein schon um Liegeplatzgebühren zu sparen. Um die Geschwindigkeitsvorteile, die filigran gebaute Tris bieten, optimal zu nutzen und die Nachteile einer großen Breite weitgehend zu minimieren, hat die dänische Dragonfly-Werft von Beginn an (im vergangenen Jahr feierte sie ihr 50. Firmenjubiläum) auf ein Faltsystem gesetzt, das die Yacht auf boxentaugliche Maße zurechtstutzt. Alle Dragonflys können ihre Schwimmer von Bord aus mithilfe des patentierten, ausgetüftelten Swing-Wing-Systems an den Mittelrumpf heranziehen.

Beim Dragonfly 40, dessen Jungfernfahrt für Mai 2019 geplant ist, lässt sich die Breite von 8,40 auf 4,00 Meter reduzieren. Derzeit befindet sich der Prototyp dieses neuen Flaggschiffs noch im Bau. So viel ist bekannt: In der Touring-Ausführung wird es eine wohnlich und komfortabel ausgestattete Einrichtung geben, außerdem eine einhandtaugliche Segel- und Decksausrüstung, damit Familientörns mit Kindern so entspannt wie möglich ablaufen können. Wer es sportlicher mag, entscheidet sich für die Ultimate-­Variante, die mit einem zwei Meter längeren Mast und deutlich mehr Segelfläche aufwartet.

Technische Daten

Konstruktion: Jens Quorning und Steen Olsen
Lüa: 12,10 m
Lüa zusammengefaltet: 13,50 m
Breite: 8,40 / 4,00 m
Tiefgang (Schwert): 0,70 – 2,10 m
Verdrängung: 5 t
Wassertank: 140 l
Treibstofftank: 75 l
Motor: 40 PS
Groß Touring: 60 m²
Rollgenua Touring: 33 m²
Code 0 Touring: 55 m²
Groß Ultimate: 78 m²
Rollgenua: 38 m²
Code 0 Ultimate: 75 m²
Gennaker: 140 m²
Preis: Touring ab 425.800 Euro
Ultimate ab 449.600 Euro
Werft: www.dragonfly.dk

Strandsegeln: Roland Gäbler schwärmt im NDR Sportclub – Masterplan für eine Revanche

Roland Gäbler

Roland Gäblers Bilanz nach der Strandsegel-Weltmeisterschaft in St. Peter Ording. Wetter-Kapriolen ließen nur drei Rennen in der schnellsten Klasse zu. Nun will er richtig angreifen.
Weiterlesen

Neue Mittelklasse bei Suzuki

Zum Südpol segeln

J/70-IDM: Doppeltes Brüder-Paar holt Meister-Titel – Legendäre Feier-Bilder, berstende Tische

J70idm

Die zweite Deutsche J/70-Meisterschaft litt am Bodensee unter drei Tagen Stillstand. Dennoch gab es eine würdige und prominent besetzte Siegercrew, die den einzigen Segeltag dominierte. Weiterlesen

Unter Deck der Sarch7

Die komplette Einrichtung der Sarch7 ist phänomenal anders, als man es von den allermeisten Kleinkreuzern gewohnt ist: Sie umfasst einen separaten WC-Raum (gleich backbord um die Ecke), vier Kojen, aufgeteilt in eine Dreieckskoje vorn im Bug und eine quer aufgebaute Doppelkoje achtern unter dem Cockpitboden. Außerdem gibt es einen großzügig dimensionierten, aufklappbaren Salontisch, der gleichzeitig als Kartentisch fungiert und groß genug für vierköpfige Tafel- bzw. Skatrunden ist. Man sitzt auf einer hinter dem Tisch aufgebauten Bank und auf der vorderen Koje. Auf der Steuerbordseite findet man dann noch eine kleine Pantryzeile inklusive Spüle, Einflammenkocher, Schrankraum für eine portable Kühlbox und einen weiteren Schrank für einen Mülleimer.

All das klingt nach einem typischen Fahrtenschiff-Interieur, doch typisch ist hier nichts, denn wir befinden uns auf einem Kajütboot von nicht einmal sieben Metern Länge, das zudem noch mit einem Hubkiel ausgestattet ist. Von ihm sehen wir zunächst nichts, außer einer flachen Box, unter der sich der Führungskasten des Kiels verbirgt.

Bei der Stehhöhe muss man allerdings Abstriche machen, Stehhöhe bei einem Schiff dieser Kürze darf man nicht erwarten und will sie auch nicht haben. Um in Salon und Bad auf 1,60 Meter zu kommen, musste das Freibord ohnehin schon hoch gezeichnet und auf eine Bilge verzichtet werden. In die Achterkoje muss man hineinkriechen, sie liegt unter dem Cockpitboden. Für Kids wird dieser Platz zur heiß geliebten Höhle, für erwachsene Segler ist sie eher ein breites Ein-Personen-Bett. Stauraum für Kleidung findet man unter der Dreieckskoje, in Schwalbennestern und Hängetaschen, wetterfeste Utensilien verschwinden in zwei Backskisten und im Ankerkasten.

Nacra17-Abstürze: Wie Foiling-Champ Nathan Outteridge mit seiner Schwester umgeht

Artemis-Skipper Nathan Otteridge wollte nur ein wenig Spaß mit dem Nacra17-Foiler haben. Nun ist er mit Schwester Haylee schon Vize-Weltmeister. Ein Video zeigt, wie sie leiden muss. Weiterlesen

Zum Nordpol segeln

Segeln in den USA: Wo Amerika noch “great” ist – Jud Smith Wiederbelebung alter Zeiten

Der Vermesser etnschuldigt sich beim Besucher für seinen Präsidenten. In Marblehead ist für die Amerikaner zumindest die Segel-Welt noch in Ordnung. Ein Kind der Stadt gibt in der J/70 den Ton an. Weiterlesen