Monatsarchive: Februar 2018

Katamaran gekentert, „Fujin“-Crew gerettet

RORC Caribbean 600

Die gute Nachricht: Der Crew der „Fujin“ geht es gut. Ihr Katamaran war um 1.20 Uhr deutscher Zeit am frühen Dienstagmorgen nahe der Insel Saba gekentert

Finnisches Eis-Karussell

Janne Käpylehto verwandelt gefrorene Seen in Karussells mit Elektro-Antrieb.

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BM 36: Aluminiumyacht aus Deutschland

BM36 Segeln Neustadt 2017 NKr_0917 BM36 Segeln 060: <p>
	Das unbehandelte Alu legt sich mit der Zeit eine homogen graue Oxidschicht zu, die hier noch sichtbaren Schleifspuren verschwinden dann</p>

Aus Aluminium, komplett individualisierbar, auf Wunsch mit Hubkiel ausgestattet: Die BM 36 ist ein Boot für den besonderen Geschmack. Der Test im PDF-Download

Auf Wiedersehen in Antigua

10.. Auflage RORC Caribbean 600: <p>
	Gestartet: die 10. Auflage RORC Caribbean 600</p>

Die 10. Jubiläumsauflage der RORC Caribbean 600 ist gestartet. Für ein deutsches Team jedoch platzte der Traum von der Teilnahme mit Materialproblemen

Das olympische Disziplinen-Karussell dreht sich weiter

Olympische Spiele 2016: <p>
	Ihre Disziplin bleibt bis 2024 olympisch: Hier machen Erik Heil und Thomas Pl&ouml;&szlig;el ihren Salto ins Gl&uuml;ck, nachdem die Berliner vor Rio gerade die Bronzemedaille im 49er gewonnen hatten</p>

Der Weltseglerverband baut sein Programm für Olympia 2024 um: Drei Disziplinen bleiben gesetzt, bei zweien wackelt das Boot. Für fünf könnte alles anders kommen

America’s Cup/SuperFoiler: Warum die Top-Profis die Bühne nutzen – Spektakuläre Segel-Action

SuperFoiler

Die dritte Runde des neuen SuperFoiler Grand Prix hat den Teams ihre Grenzen aufgezeigt. Selbst das Dreamteam Outteridge/Ashby/Jensen zeigte einen spektakulären Abwurf. Weiterlesen

Bootsmessen in Leipzig und Bremerhaven mit positiver Bilanz

Klar Schiff Messe Bremerhaven 2018 PR__05

Die Veranstalter der Beach & Boat Leipzig und der Boatfit-Nachfolgerin Klar Schiff in Bremerhaven sind mit den Besucherzahlen zufrieden

„Auf der anderen Seite des Ozeans“

Zum Tod von Karla Schenk: <p>
	Titelfoto ihrer 2015 erschienenen Memoiren: Karla Schenk</p>

Viele kennen sie nur als „die Frau des berühmten Weltumseglers“. Dabei hat Karla Schenk, die am Donnerstag verstarb, mehr Meilen gemacht als ihr Mann Bobby

Volvo Ocean Race: Neustart im 600 Meilen Flautenloch – Mapfre Letzter und dennoch entspannt

Volvo Ocean Race

Am Wochenende spielten sich auf der Volvo Ocean Race Renstrecke sportliche Dramen ab. Die Favoriten duellieren sich am Ende des Feldes. Die Nacht hat einen neuen großen Gewinner hervorgebracht. Weiterlesen

Neues Radar: Mit Doppler sieht man besser

Raymarine Quantum 2

Raymarine spendiert seinem Quantum-Radar eine Doppler-Signalauswertung. Damit lassen sich bewegliche Ziele und deren Kurs einfacher erkennen.

Drehen oder wenden, Teil 2

Segelberater

Mit welchen Handgriffen die perfekte Wende gelingt.

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Nachtgedanken

Nachtgedanken

Das mit dem Geld

Die Bedingungen sind moderat geworden. „Reisen statt Rasen“ setzt sich ohne Diskussion als Tagesmotto durch. Der Weg führt uns mitten zwischen Cayman Brac und Little Cayman hindurch mit der Hoffnung auf Fisch. Dietmar weise ich in den Gebrauch der Angel ein. Es ist frustrierend. Wir angeln nur Gemüse. Seit Tagen Teppiche mit dunkelgelben Algen. Das Meer ist verseucht davon. Das Nachziehen der Angelleine entwickelt sich zum Desaster. Mit Fischen hat das nichts mehr zu tun. Irgendwann gibt selbst Dietmar entnervt auf.

Wie schon vor drei Jahren, ruft „Cayman Traffic Control“. Diesmal uns nicht, denn unser AIS sendet im Moment nicht. Eine Kabel oder Stecker ist wohl nicht in Ordnung. Aufgabe für die Tage mal. Ist mir auch ganz Recht. Cayman Brac Traffic Control ist ein vereinsamter CB Funker, der sich selbst zum Traffic Controller auf CH 16 ernannt hat. Auf der Insel ist so wenig los und irgendwann hat ihm jemand ein AIS geschenkt, dass er mindestens zweimal am Tag alle Schiffe im Umkreis anfunkt. Verdammt, ich habe seinen Namen vergessen. Nathalie und ich haben ihn 2015 an Land kennengelernt. Auf jeden Fall antwortet ihm keiner. Wir auch nicht. Selbst SIP Stefanie kann ich nicht motivieren doch mal ein kurzes Pläuschen abzuhalten.

Nun liegt Cayo Largo an der Südseite von Cuba an. Der Wind wird langsam weniger und dreht nördlicher. Wir werden ebenfalls langsamer. Trotzdem wird es unsere letzte Nacht auf See sein. Morgen werden wir ankommen. Cayo Largo ist entspannter zum Einklarieren und entspannter um mit Cuba zu beginnen. Ich habe nicht ganz so viel fotografiert in den letzten Tagen. Vielleicht, weil ich hauptsächlich ohne Schäden ankommen will. Wir haben auch keinen zusätzlichen Stop gemacht. Vielleicht weil ich mir die Zeit sparen will und eher ankommen will und noch ein paar Tage Ruhe haben will, bevor neue zahlende Crew an Bord kommt. Vielleicht habe ich auch nicht ganz so viel erklärt und erzählt wie sonst, weil es sich eben um einen „Hand gegen Koje“ Törn handelt. Quasi ein unbezahlter Überführungstörn. Ich glaube es ist im Endeffekt besser für die Crew, wenn sie ihr Kojencharterplatz im üblichen Rahmen bezahlen. Der Skipper wird auf jeden Fall sehr viel motivierter sein, sei nen Gästen die Zeit an Bord so schön und perfekt wie möglich zu gestalten. So ist das mit der Win Situation. Sollte immer WinWin sein.

Soll jetzt nicht heißen, dass wir keine gute Zeit miteinander gehabt haben. Ist und war toll. Im Gegenzug haben Stefanie, Dietmar und Florian auch überdurchschnittlich Arbeiten am Schiff erledigt, die der zahlende Mitsegler nicht tun wird und soll. Es ist einfach nur ein kleiner bitterer Geschmack, der das Gesamtbild geringfügig trübt.

Zwischenzeitlich haben Flo und ich den Kutter für die Nacht auf Am Wind Kurs getrimmt. Es soll Leichtwind geben und wir benötigen unseren eigenen Fahrtwind um trotzdem auf Speed zu kommen. Die Richtung passt. Das kann die MARLIN hervorragend. Ist auch mein Lieblingskurs. Das sind die Nächte, wo ich die Wache mit den Worten übergebe: „Am besten ihr rührt nichts an. In drei Stunden weckt ihr mich bitte! Schaut bitte nach anderen Schiffen. Kaffee wäre toll.“