Monatsarchive: November 2017

Sunday Times Golden Globe Race 1968

DEEP WATER SAILING AROUND THE WORLD

Eine 90 Minuten Dokumentation mit Original Film Sequenzen von Bernard Moitessier, Robin Knox-Johnston, Donald Crowhurst

GGR – Longueroute

Ausgebucht!

Marie ist doch dabei

Da ist Marie. „Über mich kannst Du ruhig in Deinem Blog schreiben. Ich finde das toll was Du da schreibst.“ Das lass ich mir ja nun nicht zweimal sagen. Marie geht es gut. Marie ist beneidenswert jung, hübsch und sympathisch. Ihr Vater mein Jahrgang. Tja. So kann es gehen. Schwupps gehört man zum alten Eisen. Dazu kommt seit heute auch noch Bernard, der heute den letzten freien Platz auf der Atlantiküberquerung gebucht hat. Ende gut. Alles gut. Dann kann ich ja eigentlich jetzt beruhigt nach Flensburg fahren und den Winteranfang geniessen – Mir den Arsch abfrieren. Nene. Donnerstag schaue ich mir dann mal einen netten Kitespot in der Nähe des Flughafens an. Dort gibt es durch die Düse immer Wind. Morgen und Übermorgen habe ich noch zwei LUNATRONIC Kunden meinen Besuch zugesagt um PACTOR & Co. In Betrieb zu nehmen und ansonsten laufe ich durch meine Wahlheimatstadt und lerne jeden Tag neue nette Leute kennen. Mir ist wirklich schon der Gedanke gekommen mir was zu mieten und über den Winter hier zu bleiben. Geht aber nicht. Nathalie hat nächste Woche Geburtstag. Ich am 29ten und eine Party soll auch noch steigen. Das MARLIN Büro muss organisiert werden. Ja. Und meine Kinder! Die will ich natürlich sehen.

 


Atlantiküberquerung mit der MARLIN im Rahmen der ARC

Ein Plätz ist kurzfristig frei geworden.Für Last Minute Bucher haben wir den Preis runtergesetzt. Du bist dabei.Buche Deinen Platz hier:www.marlin-expeditions.com

Die besten Familienboote 2017

Vier Klassiker in neuem Gewand bewerben sich um den BOB-Award.

Der Beitrag Die besten Familienboote 2017 erschien zuerst auf Float Magazin.

SV Dada Tux – Helen Heutschi + Hansueli Schwaninger CH

ENDE GUT – ALLES GUT – NUN GEHT ES NOCHMAL LOS

Ich habe Helen und Hansueli vor einigen Jahren kennen gelernt, zunächst nur ihr Schiff, die DADA TUX, die ich mehrfach bei KOOI IN MAKKUM gesehen hatte, dann später persönlich hier in Hamburg bei einem fröhlichen Abendessen, nachdem sie tagsüber beim Sea Doc Seminar gelernt hatten, wie man zumindest ein Hühnerbein reparieren kann.

Chemie entsteht in Sekunden … wir haben Stunden miteinander verbracht, was die Qualität des Abends beschreiben mag. Ein schöner runder Abend, eine Verbindung, die in den Folgejahren ihre Fortsetzung erfuhr.

SV Dada Tux – Berckemeier 39 – Aluminium Liftkiel – SOLD

Wir haben uns nicht aus den Augen verloren, insbesondere angesichts eines Schiffswechsels, der diese Familie durchgeschüttelt hat, den sie allerdings mit Bravour zu einem glücklichen Ende haben bringen können. Helen und Hansueli sind vor kurzem von Cherbourg nach Süden aufgebrochen. Die Geschichte ihres Schiffswechsels ist hier zu lesen:
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SV Shalom – Christoph Vougessis GER

ANGEKOMMEN UND AUFGEWACHT – SEHNSUCHTSVOLLE TRÄUME INKLUSIVE

Diesen letzten Reisebericht habe ich heute von Christoph erhalten, nachdem er seine Reise infolge schlechter Wetterlagen in Den Helder hatte beenden müssen. Christoph ist nun zuhause und bemüht, den Schock der Umstellung auf das Landleben zu verknausen.

Christoph Vougessis

Las Palmas erreicht. Crewwechsel

Partytime. ARC-Time

Wir haben unsere Destination erreicht. Ohne Schäden. Hehe. Morgens um vier Uhr legen wir an der CEPSA Tankstelle an. Im Päcken neben einem alten schwedischen Racer unserer Größe. Keine vier Stunden später werden wir verjagt und in eine Box am T-Ponton eingewiesen. Ich hätte ja lieber an der Promenade gelegen. Na ja. Man kann nicht alles haben. Die alte Crew löst sich auf. Erst mal ankommen heißt es auch für mich. Die Sache mit Marie hält mich busy. Jetzt drei freie Plätze so kurzfristig zu belegen ist quasi unmöglich. Ich kann ja viel, aber zaubern gehört nicht zu meinen Fähigkeiten. Ich versuche es trotzdem, gehe meine Adressen durch, senke den Preis, telefoniere mit Nathalie. Alles sehr aufregend.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Wir sitzen in Sailors Bay. Für mich ist es eine Zeitreise. Las Palmas. Hier habe ich die schönste Zeit mit der IRON LADY verbracht als ich 2001, sechs Monate auf den Kanaren alleine unterwegs war. Hier und in den Düsen zwischen den Inseln habe ich Einhandsegeln gelernt. Hier hat für mich damals die Entschleunigung meines Lebens begonnen. Hier habe ich mich von Deutschland und der Zivilisation verabschiedet um für damals geplante drei Jahre auf Weltumsegelung zu gehen. Aus diesen drei Jahren ist eine Lebensphilosophie geworden. Jetzt bin ich wieder hier und mein Schiff wird ohne mich über den Atlantik segeln.

War es anders zu erwarten? Meine erste ARC Party. Nicht, wie früher als Zaungast, diesmal als Teilnehmer. Will ich das alles wirklich? Ich fühle mich nicht wirklich zugehörig. Menschen treten in meinen Umkreis. Meine Crew oder besser Jan’s Crew. Freunde die zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind. Was geht denn hier ab? Die Sängerin der Coverband bringt richtig Stimmung in die Bude und die Tage auf See fallen von mir ab. Ich merke, wie mich langsam meine Stimme verläßt ein kleine Sommererkältung in meine Knochen zieht.

Mittendrin passiert ein kleines Wunder. Marie schreibt, dass sie doch keine Blinddarmentzündung hat und sich am Sonntag in den Flieger setzt, um auch zur MARLIN zu kommen. Hey. Das ist mir ein Extraglas Roten wert. Zwischenzeitlich hat Holger zugesagt mitzusegeln. Es ist wie würfeln. Jeden Tag neu. Ich. Bin mir sicher – Am Ende wird alles gut

Zwischenzeitlich ist Esther angekommen. Sonnenscheinchen in Jan’s Crew. „ Die ist nett. Die darf mit Papa“, meinte Lena nur, als sie das Foto von Esther gesehen hat. Meine Töchter entscheiden aus Feeling. Cool. So. Jetzt aber. Neuer Abend – Neues Glück. Einer fehlt noch, Bekomme ih auch noch hin.

 


Atlantiküberquerung mit der MARLIN im Rahmen der ARC

Ein Plätz ist kurzfristig frei geworden.Für Last Minute Bucher haben wir den Preis runtergesetzt. Du bist dabei.Buche Deinen Platz hier:www.marlin-expeditions.com

Stürmische Überfahrt

MARLIN im Salzmantel

Wir stehen etwa 50 Meilen nördlich Las Palmas. Hinter uns liegen 48h, gespickt mit stürmischen Winden um die 35 in Böen bis zu 50 Knoten, 6 Meter hoher See und ordentlich Respekt. Der Atlantik hat mal wieder ordentlich gezeigt was Naturgewalten sind. Die kleine rote MARLIN wurde zum Modellbauboot, zum Spielball der Naturgewalten und die sieben Menschen in ihr, zu kleinen Playmobilfiguren. Zwei Mitsegler habe ich erfolgreich mit Scopolaminpflastern gegen das schwere Wetter vorbereitet. Zu Essen gab es nur noch warme Suppen aus Dosen und im Cockpit wollte keiner mehr sitzen, weil die Brecher regelmäßig gegen den Rumpf knallten und sich über das Deck und ins Cockpit ergossen. Alles von hinten. Alles gut. MARLIN hat das alles easy weggesteckt. Keine bekannten Schäden.

So hatte die Crew das sich sicherlich nicht vorgestellt. Ein ungeplantes Schwerwettertraining das sicherlich beim ein oder anderen eine bleibende Erfahrung sein wird. Wenn 30 Tonnen Aluminium so von den Brechern auf die Seite gelegt werden, dass der Borddrucker aus seiner seefesten Halterung in hohem Bogen durch den Salon fliegt und die Skipper auf dem Vorschiff kriechen statt laufen. Aber es verschweißt auch als gemeinsames Erlebnis, dass man gemeinsam gemeistert hat.

Jan ist froh das er mich dabeihatte, ich bin froh dass Jan dabei war. Vielleicht hatten wir das einfach im Urin, wie man so sagt. Nicht das es segeltechnisch ein Problem gewesen wäre. Mehr die Verantwortung für fünf Gäste, die mit der Situation definitiv überfordert sind und eigentlich nur eins wollen: Das es so bald wie möglich vorbei ist mit dem Geschaukel. Und dann kommt die Situation auf, dass ja auch der Skipper irgendwann mal schlafen muss. Auf diesem Törn haben Jan und ich uns einfach abgewechselt. Die Verantwortung einfach mal ausgetauscht gegen entspanntes Vertrauen, dass der andere das schon macht, dass man sich auf seinen Body verlassen kann. Super. Echt super. Danke Jan.

Solche Berichte wie dieser führen unweigerlich dazu, dass ich Kunden verliere. Ist so. Wenn ich so offen und ehrlich über waghalsige Situationen berichte, kommt ein paar Tage später eine Stornierung. „Ach. Wir wollen dann doch lieber nicht mitsegeln.“ Also schneide ich mir mit solch einer ehrlichen Berichterstattung definitiv ins eigene Fleisch. Ich kann es nicht sein lassen. Bin halt so. Wnuk halt. „Wenn Du so schreibst will doch keiner mehr mitsegeln bei uns“, meinte Frank Wolf schon 2009 zu mir als ich seinen 49er Jogurtbecher von Malle über den Teich in die Karibik gesegelt bin. Und ehrlich, würde Jan schreiben, ich würde vielleicht ähnlich denken und kommentieren. Ich selber nehm es mir raus. Eigentlich auch ungerecht. Vielleicht deshalb auch trenne ich den Blog von der MARLIN-Expeditions Seite. Da ist alles schön und toll. Press the Button. Kauf mich. Der Link zum Blog, den muss man schon echt suchen. Klar ist das Absicht.

Nun gut. Es ist jetzt vorbei mit den großen Wellen, dem schweren Wetter. Was jetzt kommt ist wirklich Wind von der richtigen Seite, meist raumschots und gemäßigt. Ungelogen. Alles Anfängertauglich. Und wenn nicht, dann gewollt, wie z.B. der Törn CREW 40. Da fehlen mir noch vier Segler, die Lust haben sportlich zu segeln, sich am Steuer alle 30 Minuten abzuwechseln.

 


Atlantiküberquerung mit der MARLIN im Rahmen der ARC

Zwei Plätze sind kurzfristig frei geworden. Für Last Minute Bucher haben wir den Preis runtergesetzt. Du bist dabei. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

Trans-Ocean e.V – Einladung von der Labskaus Mafia

WERTE LABSKAUS MAFIA

Glückwunsch zur erfrischenden Selbsterkenntnis!
Wenn sie sich als Vorstand nun selbst als Mafia benennen
so hätte niemand eine bessere Bezeichnung finden können
auch ich hätte mich das nämlich kaum getraut,
weil ich die Hosen voll hätte,
dass mich Ihr Rechtsanwalt sodann verhaut
weil er sich insbesondere für banale Aktionen
so gern aus dem Schatten traut
und damit immer wieder mal die Vereinsbilanz versaut.

2017 Labskaus Mafia

SV Bestevaer2 – Gerard Dykstra NED

TITELFOTO FÜR DEN WINDPILOT BLOG SEIT VIELEN JAHREN


Dear Peter,
Attached two photo’s of your windvane hard at work. We were running in a force 7-8 off the coast of Norway back to NL with reefed main and staysail set. The windvane steered nearly all the way. Thanks.
Best regards,
Gerard Dykstra WEITERLESEN

SV 7Seas – Anett, Hendrik, Dominik, Marie, Max Pilz GER

AUF NUMMER SICHER – TOBAGO ISLAND

SV Panthalassa – Michael Tetelbaum US

NEW YORK – HUDSON RIVER – MANHATTAN CRUISES – AND BEYOND

Hi Peter,
I’ve installed Windpilot Pacific Plus on my Najad 343 in 2007. Since then it steered me along North-East shores of the US, thru November gales of North Atlantic, all over the Bahamas and Caribbean.

The system is solid, elegant and self-contained. Workmanship quality does not come cheap, but is worth every penny and comes with an excellent customer service . Windpilot performed well at every point of sail in various conditions for as long as there was at least 2 knots of speed thru the water.

The operation of Windpilot, just like any windwane, is not a „push button for dummies“, but can be easily mastered by any sailor willing to learn from the excellent materials provided by the manufacturer. In my experience, an inland or near-coastal sailor may be better-off with electricity-driven autopilot, but for offshore passages Windwane is a great option.
best regards from New York
Michael SV Panthalassa WEITERLESEN

„Froh, Wehmut und Erlösung“

Guido Dwersteg über seinen Törn Rund Skandinavien

Der Beitrag „Froh, Wehmut und Erlösung“ erschien zuerst auf Float Magazin.