Monatsarchive: Juli 2017

Getting new friends

Finnisch Saunen in Schweden

Der Tag beginnt mit guten Nachrichten. Platsch! Ich springe ins Wasser, die Schnorchelbrille auf. Wie zu erwarten ist an der Steuerbordseite eine Handbreit Farbe ab am Kiel. Just in case habe ich schon eine Schadensmeldung bei Wehring & Wolfes, unserer Versicherung, gemacht. Prompt kommt ein Mail, dass wir am besten Kranen sollen um den Schaden genauer zu untersuchen. Die Kosten übernimmt die Versicherung ohne Selbstbeteiligung. Das hilft natürlich. Ich schreibe drei Marinas an und finde prompt eine, die uns kurzfristig aus dem Wasser heben wollen. Für unsere Crew 29 ist morgen eh der letzte Tag. Danach wollen wir uns eh eine Woche um MARLIN kümmern. Der nächste Schlag nach St. Petersburg beginnt erst am 29 July. „Passt!“ Danke an Rainer von der Versicherung Wehring & Wolfes für die schnelle und unkomplizierte Hilfe. Die Sonne ist am Horizont aufgegangen und wir verlegen für den letzten Abend nach Storoen. Jan hat mit dem Finger auf der Karte draufgetippt. „Da ist es bestimmt schön.“

Wieder Platsch! Mit dem Paddelboard fahre ich gegen den Steg des Hauses am Waldesrand und falle vorn über ins Wasser. Hmm. Natürlich in Jeans und Pullover, großkotzig, der Superheld. Ich setzte mich auf den Steg und warte auf Jan der grade versucht mit seinem Bord vom Schiff abzulegen. Das Bord ist aber noch angebunden. Wir sind zwei Helden! Da geht eine Tür am Haus auf. Knusper knusper Knäuschen wer knuspert an meinem Häuschen? Über 20 Meter kommuniziere ich mit dem Besitzer des Häuschens. „Ich bin ins Wasser gefallen.“ Wie ich später erfahre ist es Johann der runter zum Steg kommt. Wir verstehen uns auf Anhieb. Auch Jan hat es inzwischen geschafft sich von der MARLIN zu trennen. „Na. Ins Wasser gefallen?“ Jep. Nur so zum Spaß frage ich Johann ob er eine Sauna hat. Was für eine Frage. Natürlich hat Johann eine Sauna. Ich lade uns prompt ein. „Aber wir sind noch ein paar mehr.“ „Wieviele?“ „Ahm. Sechs.“ „Is ok. Um 9 Uhr?“ „Goal!“

Hinter der Insel erstreckt sich ein See den man mit dem Paddelbord prima erreichen kann. Wir sitzen in der Sonne auf einem anderen Steg und lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. „So hatte ich mir das vorgestellt Jan. Das ist Schweden. So schön kann es hier sein.“ Auf dem Rückweg zur MARLIN versucht Jan die Leine zu catchen die er hinter sich herzieht. Platsch. „Ich lache. Na ins Wasser gefallen?“ Alter Schwede. Heute sind wir ja nicht besonders standfest.

“Für den letzten Abend haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht für euch. Das kostet aber extra. Ist euch das jedem 15 Euro wert?“ Alle nicken, gespannt auf was kommt. „Mein Freund Johann wohnt dort auf der Insel und heute Abend gehen wir dort gemeinsam saunen. Alle Mann“, prahle ich, als wenn ich Johann schon seit Jahren kennen würde. Alle Mann und Frau sind begeistert und gemeinsam sitzen wir wie die Hühner um neun Uhr in der kleinen gemütlichen Sauna mit echtem Holzofen. Inzwischen sind wir ja schon Profischwitzer. Gut angewärmt, nach 15 Minuten geht die Tür auf und Johann kommt rein, reicht jedem eine große Büchse eiskaltes Bier und schüttet einen Liter Wasser über die heißen Steine. Nach fünf Minuten springen wir in seinen großen Pool vorm Haus. Was für eine Gastfreundschaft! Ein ganz spezieller letzter Abend der sich da zufällig ergeben hat. Das Bier zeigt seine Wirkung nach 20 Minuten. „In Finnland saunt man so. Finnische Sauna nennen wir das.“ An viel mehr kann ich mich nur verschwommen erinnern. Nächstes Mal werde ich kein Bier mehr in der Sauna trinken.

 


 

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SeaHelp stellt zwei neue Einsatzboote in Dienst

Schiffstaufe in Punat, die SeaHelp-Flotte hat Verstärkung bekommen! Kürzlich wurden im Stadthafen von Punat zwei neue Einsatzboote getauft und in Dienst gestellt. SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser: „Mit den stetig steigenden Mitgliederzahlen steigen natürlich auch die Anforderungen an unsere Flotte, deshalb haben wir schon vor Jahren die Entscheidung getroffen, unsere Einsatzboote sukzessive zu erneuern. Diese Maßgabe setzen wir nun planmäßig weiter um, damit SeaHelp künftig noch schneller und noch effizienter Hilfe leisten kann.“

Die neuen SeaHelp-Einsatzboote konnten schon mal vor Punat ihre Performance unter Beweis stellen.

Die neuen SeaHelp-Einsatzboote konnten schon mal vor Punat ihre außerordentliche Performance unter Beweis stellen.

Nach der Taufe, zu der sich neben den lokalen Polit-Größen viele weitere bekannte Gesichter der Wassersportszene und ein Heer an Pressevertretern versammelt hatten, ging es nahtlos zum zweitwichtigsten Event des Tages über: Die Taufparty. Bei ausreichend Bier, Wein und Sekt und Spezialitäten vom Grill nutzten mehr als 400 SeaHelp-Mitglieder und Freunde die Gelegenheit, sich über die Leistungen des nautischen Pannendienstes weitergehend zu informieren. Einige von ihnen konnten auch einen Platz an Bord der neuen Einsatzboote ergattern und sich direkt von der Leistungsfähigkeit überzeugen. Trotz der beeindruckenden Performance, von der sich die Mitglieder einmal „live“ überzeugen konnten, war es ihnen dennoch verständlicherweise lieber, auf eigenem Schiffsrumpf wieder in die Marina einzufahren. Ein Mitglied brachte es dabei auf den Punkt: „SeaHelp ist wie ein Regenschirm. Man ist froh, eine Mitgliedschaft zu besitzen aber noch mehr freut man sich, wenn man sie nicht braucht.“ Dann hoffen wir mal, dass das seine einzige Fahrt auf einem Einsatzboot bleiben wird.

Das neue SeaHelp-Arbeitsgerät hat es dennoch im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Die überaus soliden Ribs wurden in den polnischen Werft Technomarine nach SeaHelp-Vorgaben gefertigt. Mit einer Länge von 10,25 Metern und einer Breite von 3,08 Metern bieten sie ausreichend Staumöglichkeiten für die umfangreiche Ausstattung an Bord, die über diverse Werkzeuge, Pumpen, gängige Ersatzteile für die schnelle Hilfe vor Ort sowie in Einzelfällen bis hin zu Bergeballons reicht. Angetrieben werden die beiden Boote von je zwei 300-PS-Außenbordern im Heck, mit denen jedes Schiff im Notfall eine Höchstgeschwindigkeit von 48 Knoten erreicht, die Arbeitsgeschwindigkeit liegt im Normalfall bei 30 Knoten. Die Wahl fiel nach SeaHelp-Angaben auf die Yamaha-Motorisierung (F300), weil sich die V6-Aggregate als äußerst robust erwiesen und im harten Arbeitsalltag unter den besonderen „SeaHelp Einsatzbedingungen“ keinerlei Elektronik- bzw. Sensorikschwächen zeigen. Die zusammen 600 PS reichen aus, um Schiffe mit einem Gesamtgewicht von bis zu 150 Tonnen sicher zu ziehen. An Bord dürfen darüber hinaus bis zu 24 Personen oder 1950 Kilogramm Last befördert werden.

Damit die Einsatzboote ihr Ziel schnell und sicher erreichen, sorgen elektronische Hilfsmittel wie Multifunktionsplotter, Radar, Autopilot und Nachtsichtgeräte für den sicheren Kurs beziehungsweise den nötigen Durchblick auch unter widrigen Bedingungen. Mit dem 530 Liter-Tank an Bord können Distanzen von bis zu 350 NM mühelos überbrückt werden, die geräumige Kabine und das bequeme Gestühl trägt selbst bei rauer See Gewähr dafür, dass die Einsatzkräfte ohne nennenswerte Einbußen ihrer Leistungsfähigkeit das Ziel erreichen.

Die Effizienz, mit der SeaHelp seine Einsätze erledigt, blieb natürlich auch dem kroatischen Marineministerium nicht verborgen. Minister Siniša Orlic in seiner Rede anlässlich der Schiffstaufe: „Mit der ständig wachsenden Zahl an Gästen und Nautikern wächst leider auch die Anzahl der Unfälle auf hoher See. Auch wenn wir (das Ministerium, Anm. d. Red.) uns ständig bemühen, allen Verkehrsbeteiligten ein sicheres Umfeld anzubieten, sind wir auf die Unterstützung von Privatunternehmen wie SeaHelp angewiesen. Der Rettung auf See (195) steht eine begrenzte Anzahl an Booten zur Verfügung, und auch wenn wir demnächst unsere Flotte erweitern werden, ist die enge Zusammenarbeit mit SeaHelp ein guter Schritt in eine sichere Zukunft. Im Namen des Ministeriums möchte ich mich für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken und ich hoffe, dass es auch in Zukunft so weitergehen wird!“

In  das gleiche Horn stieß auch Punats Bürgermeister, Marinko Žic: „Die Gemeinde Punat bemüht sich immer, bürgernah zu handeln und Firmen, die in Punat ihre Niederlassung haben, tatkräftig zu unterstützen. Auch mit SeaHelp ist diese Zusammenarbeit in den vielen Jahren immer sehr erfolgreich gewesen. Es ist mir eine Freude, dass die Firma SeaHelp schon so viele Jahre in Punat ihren Stützpunkt hat, denn nicht zuletzt nahm SeaHelp hier auch seinen Anfang. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass Punat zusätzlich zu der großen Marina auch über einen verlässlichen Partner in jeder Notlage verfügt. Ich wünsche SeaHelp auch mit den neuen Einsatzbooten viel Erfolg und mögen sie weiterhin wachsen.“

Diesen Wunsch erfüllt SeaHelp dem Bürgermeister natürlich gern. Mit Stützpunkten in Pula, Mali Losinj, Zadar, Tribunj, Solta, Orebic und natürlich auf Punat/Krk (Hauptsitz) verfügt der nautische Pannendienst mittlerweile über ein Netzwerk, das in dieser Form europaweit einmalig sein dürfte. 80 % der Einsatzboote allein in Kroatien sind nicht älter als drei Jahre, weisen 600 bis 700 PS auf können dementsprechend schnell eingreifen, wenn Not am Mann ist. Weitere Stützpunkte in Portoroz sowie in Lignano und Grado runden die Adria-Präsenz ab. In Deutschland (Ostsee) und auf den mallorquinischen Inseln ist SeaHelp ebenfalls vertreten.

SeaHelp hat sich inzwischen vom reinen nautischen Pannendienst hin zu einer Institution gewandelt, die die Interessen der Wassersportler im Adriaraum vertritt und deren Argumente bis hin in Regierungskreise Gehör finden, wie es sich in den Reden der Offiziellen anlässlich der Taufe widerspiegelte. Die Nähe zu den Wassersportlern in der Region mit all ihren alltäglichen kleinen und großen Problemen und den direkten Draht zu den politischen Institutionen, zu Marinabetreibern sowie Hilfsorganisationen wie beispielsweise SAR haben den einstigen reinen Pannendienst zu einem wichtigen, notwendigen Bindeglied im Wassersport wachsen lassen. Oder, um es kurz zu sagen: Die Gelben Engel des Wassersports, seit Jahren Stützpunkt und Vorteilspartner der ADAC Sportschifffahrt, gehören mittlerweile zur Adria wie Sonne, Strand und Meer.

SeaHelp stellt zwei neue Einsatzboote in Dienst

Schiffstaufe in Punat, die SeaHelp-Flotte hat Verstärkung bekommen! Kürzlich wurden im Stadthafen von Punat zwei neue Einsatzboote getauft und in Dienst gestellt. SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser: „Mit den stetig steigenden Mitgliederzahlen steigen natürlich auch die Anforderungen an unsere Flotte, deshalb haben wir schon vor Jahren die Entscheidung getroffen, unsere Einsatzboote sukzessive zu erneuern. Diese Maßgabe setzen wir nun planmäßig weiter um, damit SeaHelp künftig noch schneller und noch effizienter Hilfe leisten kann.“

Die neuen SeaHelp-Einsatzboote konnten schon mal vor Punat ihre Performance unter Beweis stellen.

Die neuen SeaHelp-Einsatzboote konnten schon mal vor Punat ihre außerordentliche Performance unter Beweis stellen.

Nach der Taufe, zu der sich neben den lokalen Polit-Größen viele weitere bekannte Gesichter der Wassersportszene und ein Heer an Pressevertretern versammelt hatten, ging es nahtlos zum zweitwichtigsten Event des Tages über: Die Taufparty. Bei ausreichend Bier, Wein und Sekt und Spezialitäten vom Grill nutzten mehr als 400 SeaHelp-Mitglieder und Freunde die Gelegenheit, sich über die Leistungen des nautischen Pannendienstes weitergehend zu informieren. Einige von ihnen konnten auch einen Platz an Bord der neuen Einsatzboote ergattern und sich direkt von der Leistungsfähigkeit überzeugen. Trotz der beeindruckenden Performance, von der sich die Mitglieder einmal „live“ überzeugen konnten, war es ihnen dennoch verständlicherweise lieber, auf eigenem Schiffsrumpf wieder in die Marina einzufahren. Ein Mitglied brachte es dabei auf den Punkt: „SeaHelp ist wie ein Regenschirm. Man ist froh, eine Mitgliedschaft zu besitzen aber noch mehr freut man sich, wenn man sie nicht braucht.“ Dann hoffen wir mal, dass das seine einzige Fahrt auf einem Einsatzboot bleiben wird.

Das neue SeaHelp-Arbeitsgerät hat es dennoch im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Die überaus soliden Ribs wurden in den polnischen Werft Technomarine nach SeaHelp-Vorgaben gefertigt. Mit einer Länge von 10,25 Metern und einer Breite von 3,08 Metern bieten sie ausreichend Staumöglichkeiten für die umfangreiche Ausstattung an Bord, die über diverse Werkzeuge, Pumpen, gängige Ersatzteile für die schnelle Hilfe vor Ort sowie in Einzelfällen bis hin zu Bergeballons reicht. Angetrieben werden die beiden Boote von je zwei 300-PS-Außenbordern im Heck, mit denen jedes Schiff im Notfall eine Höchstgeschwindigkeit von 48 Knoten erreicht, die Arbeitsgeschwindigkeit liegt im Normalfall bei 30 Knoten. Die Wahl fiel nach SeaHelp-Angaben auf die Yamaha-Motorisierung (F300), weil sich die V6-Aggregate als äußerst robust erwiesen und im harten Arbeitsalltag unter den besonderen „SeaHelp Einsatzbedingungen“ keinerlei Elektronik- bzw. Sensorikschwächen zeigen. Die zusammen 600 PS reichen aus, um Schiffe mit einem Gesamtgewicht von bis zu 150 Tonnen sicher zu ziehen. An Bord dürfen darüber hinaus bis zu 24 Personen oder 1950 Kilogramm Last befördert werden.

Damit die Einsatzboote ihr Ziel schnell und sicher erreichen, sorgen elektronische Hilfsmittel wie Multifunktionsplotter, Radar, Autopilot und Nachtsichtgeräte für den sicheren Kurs beziehungsweise den nötigen Durchblick auch unter widrigen Bedingungen. Mit dem 530 Liter-Tank an Bord können Distanzen von bis zu 350 NM mühelos überbrückt werden, die geräumige Kabine und das bequeme Gestühl trägt selbst bei rauer See Gewähr dafür, dass die Einsatzkräfte ohne nennenswerte Einbußen ihrer Leistungsfähigkeit das Ziel erreichen.

Die Effizienz, mit der SeaHelp seine Einsätze erledigt, blieb natürlich auch dem kroatischen Marineministerium nicht verborgen. Minister Siniša Orlic in seiner Rede anlässlich der Schiffstaufe: „Mit der ständig wachsenden Zahl an Gästen und Nautikern wächst leider auch die Anzahl der Unfälle auf hoher See. Auch wenn wir (das Ministerium, Anm. d. Red.) uns ständig bemühen, allen Verkehrsbeteiligten ein sicheres Umfeld anzubieten, sind wir auf die Unterstützung von Privatunternehmen wie SeaHelp angewiesen. Der Rettung auf See (195) steht eine begrenzte Anzahl an Booten zur Verfügung, und auch wenn wir demnächst unsere Flotte erweitern werden, ist die enge Zusammenarbeit mit SeaHelp ein guter Schritt in eine sichere Zukunft. Im Namen des Ministeriums möchte ich mich für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken und ich hoffe, dass es auch in Zukunft so weitergehen wird!“

In  das gleiche Horn stieß auch Punats Bürgermeister, Marinko Žic: „Die Gemeinde Punat bemüht sich immer, bürgernah zu handeln und Firmen, die in Punat ihre Niederlassung haben, tatkräftig zu unterstützen. Auch mit SeaHelp ist diese Zusammenarbeit in den vielen Jahren immer sehr erfolgreich gewesen. Es ist mir eine Freude, dass die Firma SeaHelp schon so viele Jahre in Punat ihren Stützpunkt hat, denn nicht zuletzt nahm SeaHelp hier auch seinen Anfang. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass Punat zusätzlich zu der großen Marina auch über einen verlässlichen Partner in jeder Notlage verfügt. Ich wünsche SeaHelp auch mit den neuen Einsatzbooten viel Erfolg und mögen sie weiterhin wachsen.“

Diesen Wunsch erfüllt SeaHelp dem Bürgermeister natürlich gern. Mit Stützpunkten in Pula, Mali Losinj, Zadar, Tribunj, Solta, Orebic und natürlich auf Punat/Krk (Hauptsitz) verfügt der nautische Pannendienst mittlerweile über ein Netzwerk, das in dieser Form europaweit einmalig sein dürfte. 80 % der Einsatzboote allein in Kroatien sind nicht älter als drei Jahre, weisen 600 bis 700 PS auf können dementsprechend schnell eingreifen, wenn Not am Mann ist. Weitere Stützpunkte in Portoroz sowie in Lignano und Grado runden die Adria-Präsenz ab. In Deutschland (Ostsee) und auf den mallorquinischen Inseln ist SeaHelp ebenfalls vertreten.

SeaHelp hat sich inzwischen vom reinen nautischen Pannendienst hin zu einer Institution gewandelt, die die Interessen der Wassersportler im Adriaraum vertritt und deren Argumente bis hin in Regierungskreise Gehör finden, wie es sich in den Reden der Offiziellen anlässlich der Taufe widerspiegelte. Die Nähe zu den Wassersportlern in der Region mit all ihren alltäglichen kleinen und großen Problemen und den direkten Draht zu den politischen Institutionen, zu Marinabetreibern sowie Hilfsorganisationen wie beispielsweise SAR haben den einstigen reinen Pannendienst zu einem wichtigen, notwendigen Bindeglied im Wassersport wachsen lassen. Oder, um es kurz zu sagen: Die Gelben Engel des Wassersports, seit Jahren Stützpunkt und Vorteilspartner der ADAC Sportschifffahrt, gehören mittlerweile zur Adria wie Sonne, Strand und Meer.

Povenets

Ui. Hat dann doch 13 Stunden bis Povenets gebraucht. Jetzt liegen wir unmittelbar vor der ersten Schleuse in den Belomorkanal. Ein weiteres großes Ziel ist ereicht. Wir sind trotzdem ganz schön Banane. Gerade wurde noch Diesel von den Hafenarbeitern gekauft und tagsüber Wasser aus dem See in Carpes Tank gefüllt. Wir sind bereit für den Trip nach Norden. All good. Ahoi.
P’S.: Danke für die Spenden in Carpes Bordkasse. Das freut uns wirklich sehr. Und an die Neunmalklugen die fleißig meckern und auf YouTube Dislikes geben: Have a nice day :-).

Von meinem iPhone gesendet

Kurs Großbritannien liegt an!

Es geht los! Kurs Großbritannien liegt an, Helgoland liegt hinter uns. Zunächst Kurs 280° liegt an.

Bis bald!

Schärengärten

Hinterher weißt Du immer mehr

“Was machst Du mit meinem Schiff?“ Ich schaue Jan mit großen Augen an. MARLIN rumpelt mit dem Kiel über felsigen Grund. Irgendwann musste es ja nun mal passieren. Irgendwann passiert es jedem mal in den Schärengärten. So wie in den Bermudas. Die Steine unter Wasser, die weder in der Karte offensichtlich verzeichnet sind, weder noch sichtbar sind halten die MARLIN fest. Mit eigener Motorkraft kommen wir da nicht mehr raus.

Inzwischen befinden wir uns in Furusund vor Anker. Der Tag ist berechtigt sein Ende zu finden. Ich bin still. Ganz still. Ungewohnt still. Aus den letzten Vorräten zauber ich meinen Gästen ein Lamm-Stew. Beim Kochen kann ich mich am ehesten entspannen. Ein Glas Argentinscher Malbec Rotwein hilft beim Verdauen dieses Tages. „Alles ein bisschen viel was?“ führe ich ein Selbstgespräch, sitzend auf der Rettungsinsel am Heck der MARLIN. „Gut gemacht alte Dame.“ Schon als ich zum ersten Mal auf diesem Schiff war und die Entscheidung getroffen habe die nächsten Jahre diesem Schiff zu vertrauen, wusste ich, dass MARLIN das richtige Schiff ist um durch Dick und Dünn zu gehen.

Wir stecken fest und das nicht im Mud sondern auf einem Felsen. Kein Vor und kein Zurück ist mehr drin. Es rumpelt mit jeder Welle, mit jedem Versuch aus der brenzligen Situation frei zu kommen. Aluminium gegen Stein. Stein gewinnt. Baum raus. Segel hoch um genügend Schräglage zu haben. Negativ. Ein vorbeifahrendes Motorboot bietet seine Hilfe an. Das Ergebnis ist leider nur, dass wir weiter auf die Steine kommen. Die Situation ist zum Haare ausreißen. Wir haben gut 30° Schräglage. „Stabile Seitenlage. Na prima.“ Ich frage mich wie wir jemals wieder von den Steinen runter kommen sollen. „Lass das Dinghy zu Wasser und hol Dir das Handlot.“ Jan sitzt im Beiboot und lotet leewärts die Wassertiefe. Vor und unter uns 1,5 Meter. Eine Bootslänge dahinter wird es wieder tiefer. Ich sehe ein innerliches Licht am Horizont. Das sollte noch so grade eben gehen. Unser Propeller ist bereits halb aus dem Wasser, als ein finnisches SAR Schiff um die Ecke biegt. Wir haben so ziemlich genau einen dicken Felsen unter uns, den es zu überwinden gilt. Na mal gut, dass wir kein Schiff aus Kunststoff sind. Die SAR Leute kommen rüber. Das übliche. „Habt ihr Wassereinbruch? Wieviel Leute sind an Bord? Gibt es Verletzte? Wenn wir euch runter ziehen sind wir nicht für Schäden verantwortlich.“ Das die Jungs das nicht zum ersten Mal machen merkt man sofort. Das sie die Felsen anscheinend kennen, merkt man auch sofort. Mit einen Jetski versuchen sie über das Spifall den Mast weiter zu neigen um den Tiefgang zu vermindern. Negativ. Außer dem Rumpeln, dass mir in der Seele weh tut, tut sich gar nichts. Wir übergeben eine unserer hundert Meter Polypropylen Landleinen zum Hauptschiff. Die Leine ist wie eine langes Gummi. Wieder rumpelt es ordentlich, dann rutsch der Kiel der MARLIN auf der anderen Seite des Felsen wieder in tiefes Wasser. „Schwein gehabt MARLIN. Verdammtes Schwein gehabt.“

Der SAR Retter kommt im Trockentauchanzug an und fragt ob er tauchen soll um Schäden auszuschließen. „Gerne!“ Nach ein paar Malen kommt er hoch. „Ihr habt ein paar Schrammen am Kiel ganz vorne. Ruder und Propeller ohne Grundberührung. Sieht nach einem Paint Job aus.“ Geld wollen sie nicht, aber die zwei Flaschen Wein aus unserer Bilge erzeugen ein breites Grinsen auf dem Gesicht des Tauchers. „Danke. Seid vorsichtig. Die Schären haben es in sich und nicht alle Karten stimmen.“ Hab ich schon mal gehört.

Happaranda sollte nicht sein. Zwei Gäste, Stefanie und Heike wollten mitsegeln, aber das waren mir nicht genug für diesen Törn. Stattdessen schieben Jan und ich einen Heimaturlaub ein. Haben wir uns auch verdient. Nach dem heutigen Tag sowieso. Übermorgen werden wir Stockholm erreichen und kümmern uns dann mal um ein paar Tage um unser Schiff. Hat MARLIN sich ja nun auch verdient.

Zwischenzeitlich gibt es zumindest schon mal die zeitlichen Eckdaten des MARLIN Törnplans. Ab Oktober werden wir die Ostsee verlassen und durch den Englischen Kanal segeln. Mit der Zeitschrift YACHT steht ein Schwerwettertörn im Oktober durch die Biskaya auf dem Plan. Weiter soll es Richtung Kanaren gehen. Erstmalig stehen die Chancen gut das Du mit der ARC Ralley im November auf der MARLIN über den Atlantik segeln kannst. Interesse? Dann schaust Du hier. Auch die Pläne für die Karibik von Januar bis Mai stehen zumindest zeitlich schon mal fest. Bei der Planung hat auch Cuba wieder seinen Platz gefunden. Wen wundert es.

 


 

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Kizhi 2

Ein wahrhaft mystischer Ort. Weltkulturerbe Kizhi in Russland. Mitten im Onegasee liegt diese kleine verzauberte Insel mit uralten Holzkirchen, viel Geschichte und einer einzigartigen Stimmung. Bald mehr .. Ahoi !

WICHTIG! Bitte beachtet, dass ihr das 360 Grad Video nur dann richtig betrachten könnt, wenn ihr über einen aktuellen Browser verfügt bzw. die aktuelle youtube App auf dem Tablet habt. Wenn ihr nur ein verzerrtes Bild seht, wird das Video nicht ordnungsgemäß angezeigt. Die beste Qualität erhaltet ihr durch Auswahl der 4K Auflösung am PC bzw. HD in der App.

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Kizhi

Es schifft und schifft und schifft ….. Aber davon lassen wir uns die Laune nicht verderben. Auch nicht von der heute rasanten einen Windstärke, welche uns einen Tag unter Maschine abgerungen hat. Morgen solls wieder etwas pusten und wir hoffen so bis zum Eingang des Belomor-Kanals bei Povenets zu kommen, der uns ins Weisse Meer führen soll. Wir liegen derweil auf der Insel Kizhi. Einem UNSECO Weltkulturerbe und bekannt durch seine riesigen hölzernen Kirchen sowie die übrigen hier zusammengetragenen Artefakte aus früheren Zeiten. Ein wirklich faszinierender Ort. Leider wird das Wahrzeichen der Insel – nämlich die große Kuppelkirche – gerade restauriert. So sind derzeit nur Teile des imposanten Dachs zu sehen. Dafür haben uns aber die vielen anderen Sehenswürdigkeiten mehr als entschädigt. Dazu bald mehr in einem ausführlichen Blog. Wir müssen uns jetzt erst mal trocknen, die nassen Klamotten aufhängen und uns Gedanken übers Abendessen machen. Ahoi !

Russia 3

Wir machen einen Sprung nach Schlüsselburg. Hinter uns liegt die Newa bzw. 40 km Flussfahrt seit der letzten Petersburger Brücke und eine Nacht bei den „Sea Wolves“, einer kleinen privaten Club-Marina direkt am Fluss. Eigentlich wollten wir ja in einem Rutsch nach Schlüsselburg durchfahren, allerdings waren wir irgendwann echt fertig mit der Welt. Dauerregen, Müdigkeit, ein gescheitertes Ankermanöver sowie eine etwas nervenaufreibende Brückendurchfahrt auf halbem Weg nach Schlüsselburg ließen uns spontan den keinen Hafen anfahren, um eine Nacht Schlaf zu tanken. Das letzte Stück zu dem geschichtsträchtigen Ort direkt am Ladogasee war dann mit 10 km nur noch sehr kurz. Das haben wir tags drauf quasi auf einer Pobacke abgesessen. Nun liegen wir an einer einfachen Steinmauer, die aus Zeiten von Peter dem Großen stammen soll. Klampen oder ähnliches gibt es hier nicht. Nur in paar alte Hacken und eine in den Boden geschlagene Stange, an denen wir unsere Leinen vertäut haben. Toiletten, Dusche oder gar Strom gibt es selbstredend auch nicht. Dennoch liegen wir hier eigentlich ganz OK. Wenn da nur nicht die merkwürdigen Geschichten des Lotsen in Petersburg wären, der uns vor abendlichen Besuchen der lokalen Wodka-Leichen warnte. Na mal abwarten. Die kleine „Promenade“ mit dem Fähranleger zur Noteburg und einem „Peter dem Großen“ Denkmal scheint jedenfalls tatsächlich ein Hotspot des Städtchens zu sein. Zumindest finden sich hier tagsüber immer wieder Spaziergänger, aber hauptsächlich junge Pärchen in ihren Autos ein. Dann wird aufs Wasser geschaut oder ein paar Jugendliche springen sogar in die eisige Newa und filmen sich für Youtube.

Der Ort selbst ist schon was ganz anderes als St. Petersburg. Viel Verfall und eckige Häuserblöcke aus Sowjetzeiten. Es gibt ein paar Läden und einen kleinen Markt. Die Nebenstraßen sind bereits nicht mehr asphaltiert, sondern einfache Schotterpisten mit riesigen Schläglöchern und tiefen Pfützen. Unser erster Rundgang führt uns gleich mal in die Kantina. Eine Art Restaurant mit Self-Service, das früher wohl mal zu einem Werk gehört hat und nun der Öffentlichkeit offen steht. Hier nehmen wir ein gutes und günstiges Mittagessen. Leider sorgt das im weiteren Verlauf aber für eine kleine Durchfallattacke. Irgendwas war da wohl nicht so ganz in Ordnung. Die erste Nacht in Schlüsselburg ist dann doch spannend. Irgendwie warte ich dann doch auf den angekündigten Besuch von irgendwelchen Alk-Rabauken und lausche aus der Koje, ob sich jemand am Boot zu schaffen macht. Am Ende passiert aber rein gar nichts. Nur der Regen trommelt fortwährend auf Carpes Dach.

Ein weiterer Programmpunkt in Schlüsselburg ist natürlich der Besuch der Noteburg, dem eigentlichen Wahrzeichen der Stadt. Diese liegt auf einem kleinen Inselchen unmittelbar in der Mündung der Newa zum Ladogasee. Mit einer alten, klapprigen Fähre fahren wir in knapp 15 Minuten zu dem Eiland herüber. Bereits von weitem kann man die mächtigen Festungsanlage mit ihren Türmchen und Mauern erkennen. Der Ort selbst lässt uns dann staunen und schaudern zugleich. Denn im Grunde ging es hier immer nur um Gewalt, Krieg, Gefangenschaft, Tod und Folter. Angefangen von den Schweden die hier eine Fort betrieben und in einer Entscheidungschlacht gegen Peter den Großen schließlich Karelien an die Russen verloren, über die Zarenzeit in der hier viele Andersdenkende in einfachsten Verhältnissen gefangen gehalten wurden, bis hin zu internierten Revolutionsopfern und schließlich dem Zweiten Weltkrieg. Insgesamt 500 Tage verteidigten hier russische Truppen die Insel vor den deutschen Invasoren, die es so nicht schafften, den Belagerungsring um Leningrad zu schließen. Wir sehen alte Gefängniszellen und Geschütze, meterdicke Mauern und verfallene Backsteinbauten die mich nicht nur nachdenklich, sondern regelrecht traurig machen. Nach gut 2 Stunden geht es mit der Fähre wieder zurück zu unserem zu Hause. Bevor es weiter über den Ladogasee gehen soll, bunkern wir noch etwas Diesel. Dazu engagieren wir ein lokales „Taxi“ und fahren mit unseren Kanistern zur nächsten Autotankstelle.

Nach 3 Tagen in Schlüsselburg wird es Zeit weiter zu fahren. Es wartet der Ladogasee, immerhin Europas größter Binnensee. Die Etappe soll uns in West-Ost Richtung entlang des südlichen Ufers in die Swir führen. Der nächste russische Fluss den es zu überwinden gilt. Insgesamt ein Strecke von gut 80 Seemeilen die wir hoffentlich bei guten Wind bewältigen können. In der Swir haben wir für die kommende Nacht sogar einen Steg mit Wasser und Strom gebucht. Bin mal gespannt, ob das so hinhaut. Ansonsten müssen wir nämlich mitten im Fluss ankern.


Bojenfelder vor den italienischen Tremiti Inseln fertig gestellt

Gute Nachrichten für Adria-Skipper: 69 Sichere Bojen-Liegeplätze stehen ab sofort zwischen den Temiti Inseln zum Anlegen bereit.

Die Bojenfelder vor den Tremiti-Inseln zwischen San Domino und San Nicola sind nun fertig gestellt. In dieser Saison ist die Nutzung der Bojen nach dem Prinzip “first come, first serve” kostenfrei möglich. Erst im nächsten Jahr wird ein Betreiber Gebühren für die sicheren Bojenliegeplätze verlangen.

Vor den Tremiti-Inseln stehen Bojenliegeplätze für Yachten zur Verfügung.

In der Saison 2017 ist die Nutzung der Bojen nach dem Prinzip “first come, first serve” anmelde- und kostenfrei möglich.

Schon in der Saison 2016 wurde mit der Installation der Bojen begonen. Doch strenge Naturschutz-Auflagen verzögerten die rechtzeitig zur Saison 2016 angekündigte Inbetriebnahme. Die Bojen sind nun – anders als die sonst üblichen Betonklötze, die an der Mooringleine befestigt sind – im Boden verankert. So wird der Meeresboden als Teil des Naturparks Gargano weniger belastet.

Die Tremiti-Insel sind idealer Zwischenstopp von der italienischen Adriaküste nach Kroatien und umgekehrt oder um die abwechslungsreiche Küste des Gargano zu erkunden.
Als Ausgangspunkt an der italienischen Küste bietet sich die neue 446 Liegeplätze umfassende Marina di Sveva an, die zwischen Vasto und Termoli in den Molise liegt.

Obwohl die Tremiti-Inseln nur rund 24 Seemeilen vor der Adriaküste liegen und zum berühmten Nationalpark Gargano gehören, sind sie bisher ein Geheimtipp. Seit 1989 stehen sie und das Meer ringsherum unter Naturschutz. In einem der schönsten Tauchreviere der Welt beleuchtet das Sonnenlicht hier im kristallklaren Wasser bunte Fischschwärme, Korallen, Grotten und Gräben. Sogar eine drei Meter große Padre Pio Statue haben die Bewohner versenkt, um die Taucher zu segnen. An Land begeistern romantische Buchten die Badeurlauber und Wanderwege die Naturfreunde. Rund zwei Dutzenden Bars und Restaurants befinden sich verteilt auf den zwei besiedelten Inseln San Domino und San Nicolo.

Die Tremiti Inseln
Die Isole Tremiti (auch Diomedeinseln genannt) sind eine Inselgruppe in der italienischen Adria vor der Küste Molise (24 Seemeilen) und dem Gargano Apuliens (12 Seemeilen) gelegen. Der Archipel besteht aus fünf Inseln und gehört zum Nationalpark des Gargano, wovon nur zwei besiedelt sind.
Die vorherrschenden Winde sind aus dem 2. (Levante, Scirocco) und aus dem 4. Quadranten mit dem Poniente, der Tramontana und dem Maestrale zu erwarten. Im Sommer ist die See überwiegend ruhig, wohingegen es im Herbst und Winter zu Sturmflut und Unwetter kommen kann.

MPN Marinas
MPN Marinas ist ein von MPN Network initiierter Zusammenschluss italienischer Marinas mit dem Ziel, einen einheitlichen Yachthafen Standard in Italien und effektive Strukturen für Verwaltung, Betreiben und Kommerzialisierung der Marinas zu schaffen. Zum Gesamtkonzept gehört, den Gästen ein Zugang zu den touristischen Highlights des Hinterlandes zu öffnen. Ein Concierge im Yachthafen unterstützt die Gäste dabei, Touren ins Umland zu organisieren, wozu sowohl kulturelles aber auch kulinarisches Programm zählen.

Aktuell zählen fünf Marinas rund Stiefel zu dem Netzwerk, bis ins Jahr 2019 sollen es noch 20 werden. Mit dabei sind: die ADAC Stützpunktmarina dei Cesari (Marken), Marina Sveva (Molise), Capo d´Orlando (Sizilien, Eröffnung am 13.07.2017), Marina Santa Marinella (Latium), Marina di Cecina (Toskana).

Bojenfelder vor den italienischen Tremiti Inseln fertig gestellt

Gute Nachrichten für Adria-Skipper: 69 Sichere Bojen-Liegeplätze stehen ab sofort zwischen den Temiti Inseln zum Anlegen bereit.

Die Bojenfelder vor den Tremiti-Inseln zwischen San Domino und San Nicola sind nun fertig gestellt. In dieser Saison ist die Nutzung der Bojen nach dem Prinzip “first come, first serve” kostenfrei möglich. Erst im nächsten Jahr wird ein Betreiber Gebühren für die sicheren Bojenliegeplätze verlangen.

Vor den Tremiti-Inseln stehen Bojenliegeplätze für Yachten zur Verfügung.

In der Saison 2017 ist die Nutzung der Bojen nach dem Prinzip “first come, first serve” anmelde- und kostenfrei möglich.

Schon in der Saison 2016 wurde mit der Installation der Bojen begonen. Doch strenge Naturschutz-Auflagen verzögerten die rechtzeitig zur Saison 2016 angekündigte Inbetriebnahme. Die Bojen sind nun – anders als die sonst üblichen Betonklötze, die an der Mooringleine befestigt sind – im Boden verankert. So wird der Meeresboden als Teil des Naturparks Gargano weniger belastet.

Die Tremiti-Insel sind idealer Zwischenstopp von der italienischen Adriaküste nach Kroatien und umgekehrt oder um die abwechslungsreiche Küste des Gargano zu erkunden.
Als Ausgangspunkt an der italienischen Küste bietet sich die neue 446 Liegeplätze umfassende Marina di Sveva an, die zwischen Vasto und Termoli in den Molise liegt.

Obwohl die Tremiti-Inseln nur rund 24 Seemeilen vor der Adriaküste liegen und zum berühmten Nationalpark Gargano gehören, sind sie bisher ein Geheimtipp. Seit 1989 stehen sie und das Meer ringsherum unter Naturschutz. In einem der schönsten Tauchreviere der Welt beleuchtet das Sonnenlicht hier im kristallklaren Wasser bunte Fischschwärme, Korallen, Grotten und Gräben. Sogar eine drei Meter große Padre Pio Statue haben die Bewohner versenkt, um die Taucher zu segnen. An Land begeistern romantische Buchten die Badeurlauber und Wanderwege die Naturfreunde. Rund zwei Dutzenden Bars und Restaurants befinden sich verteilt auf den zwei besiedelten Inseln San Domino und San Nicolo.

Die Tremiti Inseln
Die Isole Tremiti (auch Diomedeinseln genannt) sind eine Inselgruppe in der italienischen Adria vor der Küste Molise (24 Seemeilen) und dem Gargano Apuliens (12 Seemeilen) gelegen. Der Archipel besteht aus fünf Inseln und gehört zum Nationalpark des Gargano, wovon nur zwei besiedelt sind.
Die vorherrschenden Winde sind aus dem 2. (Levante, Scirocco) und aus dem 4. Quadranten mit dem Poniente, der Tramontana und dem Maestrale zu erwarten. Im Sommer ist die See überwiegend ruhig, wohingegen es im Herbst und Winter zu Sturmflut und Unwetter kommen kann.

MPN Marinas
MPN Marinas ist ein von MPN Network initiierter Zusammenschluss italienischer Marinas mit dem Ziel, einen einheitlichen Yachthafen Standard in Italien und effektive Strukturen für Verwaltung, Betreiben und Kommerzialisierung der Marinas zu schaffen. Zum Gesamtkonzept gehört, den Gästen ein Zugang zu den touristischen Highlights des Hinterlandes zu öffnen. Ein Concierge im Yachthafen unterstützt die Gäste dabei, Touren ins Umland zu organisieren, wozu sowohl kulturelles aber auch kulinarisches Programm zählen.

Aktuell zählen fünf Marinas rund Stiefel zu dem Netzwerk, bis ins Jahr 2019 sollen es noch 20 werden. Mit dabei sind: die ADAC Stützpunktmarina dei Cesari (Marken), Marina Sveva (Molise), Capo d´Orlando (Sizilien, Eröffnung am 13.07.2017), Marina Santa Marinella (Latium), Marina di Cecina (Toskana).

SV Shalom – Christoph Vougessis GER

AUSGESCHLAFEN – AUFGEKLART – SATT GEGESSEN – LANDGANG

Moin Herr Foerthmann,
weder mein Laptop noch mein Netbook haben die Überfahrt überstanden. Der eine hat die Feuchtigkeit nicht vertragen, der andere hat in der Kajüte das fliegen gelernt, als ich und Shalom auf die Seite gedrückt wurden. Daher sitze ich nun gerade unter einem bunten Sonnenschirm, trinke eine kühle Cola und versuche, mit einem halb funktionsfähigen Bildschirm diesen Text zu schreiben, was schwieriger ist als gedacht. Nach allem was nun aber schon überstanden ist, sollte ich das hier auch noch schaffen. WEITERLESEN