Monatsarchive: Juli 2017

Meeno Schrader über die Ankunft des Segelsommers

Wetter: <p>
	Seewetter-Experte und YACHT-Autor Dr. Meeno Schrader</p>

Endlich macht sich auch im Norden Hochdruck breit. Ein sommerlich warmes, relativ stabiles Wochenendwetter steht bevor

80.000 Fans feiern ihre Cup-Helden in der „City of Sails“

Parade in Auckland für das Emirates Team New Zealand: <p>
	Parade in Auckland f&uuml;r das Emirates Team New Zealand: Steuermann Peter Burling h&auml;lt die Silberkanne fest</p>

Auch strömender Regen konnte die Jubelfeierlichkeiten in Auckland nicht ausbremsen. Die Fans feierten ihre Helden und die genossen das Bad in der Menge

SailRocket 3: Neues Segel-Motor-Speedprojekt – Paul Larsen will das „Blaue Band“

Paul Larsen – ein Mann mit Biss © Helena Darvelid/vestas sr

Er raste unter Segeln so schnell wie noch nie jemand zuvor. Doch jetzt sind dem Australier Strecken wie 500 Meter oder eine Seemeile nicht mehr lang genug!  Weiterlesen

Mit der „Marlin“ über die Biskaya

Marlin

Im Herbst von Profiskipper Michael Wnuk lernen, wie man sein Boot sicher durch Starkwind und Sturm bringt. Ein Kojenplatz wird unter YACHT-Lesern verlost

J-Class: Die Entstehung der „Svea“ – neuer Bau nach altem Riss

J-Class, Svea,

Ihre Risse wurden per Zufall wiedergefunden. Ihre Formen sind atemberaubend. Und die Gnade der späten Geburt machte aus ihr ein Symbol für die wahre Schönheit des Segelns. Video über die Entstehung von „Svea“ Weiterlesen

The Bridge: Queen Mary II siegt souverän – “Macif”, Gabart und Crew die Schnellsten unter Segeln

Macif, trimaran, the bridge

Unspektakuläre „Regatta“ zwischen den vier Ultim-Trimaranen. Macif siegt unangefochten, IDEC Zweite. Ein Leichtverletzter auf Sodebo.  Weiterlesen

Getting new friends

Finnisch Saunen in Schweden

Der Tag beginnt mit guten Nachrichten. Platsch! Ich springe ins Wasser, die Schnorchelbrille auf. Wie zu erwarten ist an der Steuerbordseite eine Handbreit Farbe ab am Kiel. Just in case habe ich schon eine Schadensmeldung bei Wehring & Wolfes, unserer Versicherung, gemacht. Prompt kommt ein Mail, dass wir am besten Kranen sollen um den Schaden genauer zu untersuchen. Die Kosten übernimmt die Versicherung ohne Selbstbeteiligung. Das hilft natürlich. Ich schreibe drei Marinas an und finde prompt eine, die uns kurzfristig aus dem Wasser heben wollen. Für unsere Crew 29 ist morgen eh der letzte Tag. Danach wollen wir uns eh eine Woche um MARLIN kümmern. Der nächste Schlag nach St. Petersburg beginnt erst am 29 July. „Passt!“ Danke an Rainer von der Versicherung Wehring & Wolfes für die schnelle und unkomplizierte Hilfe. Die Sonne ist am Horizont aufgegangen und wir verlegen für den letzten Abend nach Storoen. Jan hat mit dem Finger auf der Karte draufgetippt. „Da ist es bestimmt schön.“

Wieder Platsch! Mit dem Paddelboard fahre ich gegen den Steg des Hauses am Waldesrand und falle vorn über ins Wasser. Hmm. Natürlich in Jeans und Pullover, großkotzig, der Superheld. Ich setzte mich auf den Steg und warte auf Jan der grade versucht mit seinem Bord vom Schiff abzulegen. Das Bord ist aber noch angebunden. Wir sind zwei Helden! Da geht eine Tür am Haus auf. Knusper knusper Knäuschen wer knuspert an meinem Häuschen? Über 20 Meter kommuniziere ich mit dem Besitzer des Häuschens. „Ich bin ins Wasser gefallen.“ Wie ich später erfahre ist es Johann der runter zum Steg kommt. Wir verstehen uns auf Anhieb. Auch Jan hat es inzwischen geschafft sich von der MARLIN zu trennen. „Na. Ins Wasser gefallen?“ Jep. Nur so zum Spaß frage ich Johann ob er eine Sauna hat. Was für eine Frage. Natürlich hat Johann eine Sauna. Ich lade uns prompt ein. „Aber wir sind noch ein paar mehr.“ „Wieviele?“ „Ahm. Sechs.“ „Is ok. Um 9 Uhr?“ „Goal!“

Hinter der Insel erstreckt sich ein See den man mit dem Paddelbord prima erreichen kann. Wir sitzen in der Sonne auf einem anderen Steg und lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. „So hatte ich mir das vorgestellt Jan. Das ist Schweden. So schön kann es hier sein.“ Auf dem Rückweg zur MARLIN versucht Jan die Leine zu catchen die er hinter sich herzieht. Platsch. „Ich lache. Na ins Wasser gefallen?“ Alter Schwede. Heute sind wir ja nicht besonders standfest.

“Für den letzten Abend haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht für euch. Das kostet aber extra. Ist euch das jedem 15 Euro wert?“ Alle nicken, gespannt auf was kommt. „Mein Freund Johann wohnt dort auf der Insel und heute Abend gehen wir dort gemeinsam saunen. Alle Mann“, prahle ich, als wenn ich Johann schon seit Jahren kennen würde. Alle Mann und Frau sind begeistert und gemeinsam sitzen wir wie die Hühner um neun Uhr in der kleinen gemütlichen Sauna mit echtem Holzofen. Inzwischen sind wir ja schon Profischwitzer. Gut angewärmt, nach 15 Minuten geht die Tür auf und Johann kommt rein, reicht jedem eine große Büchse eiskaltes Bier und schüttet einen Liter Wasser über die heißen Steine. Nach fünf Minuten springen wir in seinen großen Pool vorm Haus. Was für eine Gastfreundschaft! Ein ganz spezieller letzter Abend der sich da zufällig ergeben hat. Das Bier zeigt seine Wirkung nach 20 Minuten. „In Finnland saunt man so. Finnische Sauna nennen wir das.“ An viel mehr kann ich mich nur verschwommen erinnern. Nächstes Mal werde ich kein Bier mehr in der Sauna trinken.

 


 

Du willst auch mal mit? www.marlin-expeditions.com

 

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SeaHelp stellt zwei neue Einsatzboote in Dienst

Schiffstaufe in Punat, die SeaHelp-Flotte hat Verstärkung bekommen! Kürzlich wurden im Stadthafen von Punat zwei neue Einsatzboote getauft und in Dienst gestellt. SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser: „Mit den stetig steigenden Mitgliederzahlen steigen natürlich auch die Anforderungen an unsere Flotte, deshalb haben wir schon vor Jahren die Entscheidung getroffen, unsere Einsatzboote sukzessive zu erneuern. Diese Maßgabe setzen wir nun planmäßig weiter um, damit SeaHelp künftig noch schneller und noch effizienter Hilfe leisten kann.“

Die neuen SeaHelp-Einsatzboote konnten schon mal vor Punat ihre Performance unter Beweis stellen.

Die neuen SeaHelp-Einsatzboote konnten schon mal vor Punat ihre außerordentliche Performance unter Beweis stellen.

Nach der Taufe, zu der sich neben den lokalen Polit-Größen viele weitere bekannte Gesichter der Wassersportszene und ein Heer an Pressevertretern versammelt hatten, ging es nahtlos zum zweitwichtigsten Event des Tages über: Die Taufparty. Bei ausreichend Bier, Wein und Sekt und Spezialitäten vom Grill nutzten mehr als 400 SeaHelp-Mitglieder und Freunde die Gelegenheit, sich über die Leistungen des nautischen Pannendienstes weitergehend zu informieren. Einige von ihnen konnten auch einen Platz an Bord der neuen Einsatzboote ergattern und sich direkt von der Leistungsfähigkeit überzeugen. Trotz der beeindruckenden Performance, von der sich die Mitglieder einmal „live“ überzeugen konnten, war es ihnen dennoch verständlicherweise lieber, auf eigenem Schiffsrumpf wieder in die Marina einzufahren. Ein Mitglied brachte es dabei auf den Punkt: „SeaHelp ist wie ein Regenschirm. Man ist froh, eine Mitgliedschaft zu besitzen aber noch mehr freut man sich, wenn man sie nicht braucht.“ Dann hoffen wir mal, dass das seine einzige Fahrt auf einem Einsatzboot bleiben wird.

Das neue SeaHelp-Arbeitsgerät hat es dennoch im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Die überaus soliden Ribs wurden in den polnischen Werft Technomarine nach SeaHelp-Vorgaben gefertigt. Mit einer Länge von 10,25 Metern und einer Breite von 3,08 Metern bieten sie ausreichend Staumöglichkeiten für die umfangreiche Ausstattung an Bord, die über diverse Werkzeuge, Pumpen, gängige Ersatzteile für die schnelle Hilfe vor Ort sowie in Einzelfällen bis hin zu Bergeballons reicht. Angetrieben werden die beiden Boote von je zwei 300-PS-Außenbordern im Heck, mit denen jedes Schiff im Notfall eine Höchstgeschwindigkeit von 48 Knoten erreicht, die Arbeitsgeschwindigkeit liegt im Normalfall bei 30 Knoten. Die Wahl fiel nach SeaHelp-Angaben auf die Yamaha-Motorisierung (F300), weil sich die V6-Aggregate als äußerst robust erwiesen und im harten Arbeitsalltag unter den besonderen „SeaHelp Einsatzbedingungen“ keinerlei Elektronik- bzw. Sensorikschwächen zeigen. Die zusammen 600 PS reichen aus, um Schiffe mit einem Gesamtgewicht von bis zu 150 Tonnen sicher zu ziehen. An Bord dürfen darüber hinaus bis zu 24 Personen oder 1950 Kilogramm Last befördert werden.

Damit die Einsatzboote ihr Ziel schnell und sicher erreichen, sorgen elektronische Hilfsmittel wie Multifunktionsplotter, Radar, Autopilot und Nachtsichtgeräte für den sicheren Kurs beziehungsweise den nötigen Durchblick auch unter widrigen Bedingungen. Mit dem 530 Liter-Tank an Bord können Distanzen von bis zu 350 NM mühelos überbrückt werden, die geräumige Kabine und das bequeme Gestühl trägt selbst bei rauer See Gewähr dafür, dass die Einsatzkräfte ohne nennenswerte Einbußen ihrer Leistungsfähigkeit das Ziel erreichen.

Die Effizienz, mit der SeaHelp seine Einsätze erledigt, blieb natürlich auch dem kroatischen Marineministerium nicht verborgen. Minister Siniša Orlic in seiner Rede anlässlich der Schiffstaufe: „Mit der ständig wachsenden Zahl an Gästen und Nautikern wächst leider auch die Anzahl der Unfälle auf hoher See. Auch wenn wir (das Ministerium, Anm. d. Red.) uns ständig bemühen, allen Verkehrsbeteiligten ein sicheres Umfeld anzubieten, sind wir auf die Unterstützung von Privatunternehmen wie SeaHelp angewiesen. Der Rettung auf See (195) steht eine begrenzte Anzahl an Booten zur Verfügung, und auch wenn wir demnächst unsere Flotte erweitern werden, ist die enge Zusammenarbeit mit SeaHelp ein guter Schritt in eine sichere Zukunft. Im Namen des Ministeriums möchte ich mich für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken und ich hoffe, dass es auch in Zukunft so weitergehen wird!“

In  das gleiche Horn stieß auch Punats Bürgermeister, Marinko Žic: „Die Gemeinde Punat bemüht sich immer, bürgernah zu handeln und Firmen, die in Punat ihre Niederlassung haben, tatkräftig zu unterstützen. Auch mit SeaHelp ist diese Zusammenarbeit in den vielen Jahren immer sehr erfolgreich gewesen. Es ist mir eine Freude, dass die Firma SeaHelp schon so viele Jahre in Punat ihren Stützpunkt hat, denn nicht zuletzt nahm SeaHelp hier auch seinen Anfang. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass Punat zusätzlich zu der großen Marina auch über einen verlässlichen Partner in jeder Notlage verfügt. Ich wünsche SeaHelp auch mit den neuen Einsatzbooten viel Erfolg und mögen sie weiterhin wachsen.“

Diesen Wunsch erfüllt SeaHelp dem Bürgermeister natürlich gern. Mit Stützpunkten in Pula, Mali Losinj, Zadar, Tribunj, Solta, Orebic und natürlich auf Punat/Krk (Hauptsitz) verfügt der nautische Pannendienst mittlerweile über ein Netzwerk, das in dieser Form europaweit einmalig sein dürfte. 80 % der Einsatzboote allein in Kroatien sind nicht älter als drei Jahre, weisen 600 bis 700 PS auf können dementsprechend schnell eingreifen, wenn Not am Mann ist. Weitere Stützpunkte in Portoroz sowie in Lignano und Grado runden die Adria-Präsenz ab. In Deutschland (Ostsee) und auf den mallorquinischen Inseln ist SeaHelp ebenfalls vertreten.

SeaHelp hat sich inzwischen vom reinen nautischen Pannendienst hin zu einer Institution gewandelt, die die Interessen der Wassersportler im Adriaraum vertritt und deren Argumente bis hin in Regierungskreise Gehör finden, wie es sich in den Reden der Offiziellen anlässlich der Taufe widerspiegelte. Die Nähe zu den Wassersportlern in der Region mit all ihren alltäglichen kleinen und großen Problemen und den direkten Draht zu den politischen Institutionen, zu Marinabetreibern sowie Hilfsorganisationen wie beispielsweise SAR haben den einstigen reinen Pannendienst zu einem wichtigen, notwendigen Bindeglied im Wassersport wachsen lassen. Oder, um es kurz zu sagen: Die Gelben Engel des Wassersports, seit Jahren Stützpunkt und Vorteilspartner der ADAC Sportschifffahrt, gehören mittlerweile zur Adria wie Sonne, Strand und Meer.

SeaHelp stellt zwei neue Einsatzboote in Dienst

Schiffstaufe in Punat, die SeaHelp-Flotte hat Verstärkung bekommen! Kürzlich wurden im Stadthafen von Punat zwei neue Einsatzboote getauft und in Dienst gestellt. SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser: „Mit den stetig steigenden Mitgliederzahlen steigen natürlich auch die Anforderungen an unsere Flotte, deshalb haben wir schon vor Jahren die Entscheidung getroffen, unsere Einsatzboote sukzessive zu erneuern. Diese Maßgabe setzen wir nun planmäßig weiter um, damit SeaHelp künftig noch schneller und noch effizienter Hilfe leisten kann.“

Die neuen SeaHelp-Einsatzboote konnten schon mal vor Punat ihre Performance unter Beweis stellen.

Die neuen SeaHelp-Einsatzboote konnten schon mal vor Punat ihre außerordentliche Performance unter Beweis stellen.

Nach der Taufe, zu der sich neben den lokalen Polit-Größen viele weitere bekannte Gesichter der Wassersportszene und ein Heer an Pressevertretern versammelt hatten, ging es nahtlos zum zweitwichtigsten Event des Tages über: Die Taufparty. Bei ausreichend Bier, Wein und Sekt und Spezialitäten vom Grill nutzten mehr als 400 SeaHelp-Mitglieder und Freunde die Gelegenheit, sich über die Leistungen des nautischen Pannendienstes weitergehend zu informieren. Einige von ihnen konnten auch einen Platz an Bord der neuen Einsatzboote ergattern und sich direkt von der Leistungsfähigkeit überzeugen. Trotz der beeindruckenden Performance, von der sich die Mitglieder einmal „live“ überzeugen konnten, war es ihnen dennoch verständlicherweise lieber, auf eigenem Schiffsrumpf wieder in die Marina einzufahren. Ein Mitglied brachte es dabei auf den Punkt: „SeaHelp ist wie ein Regenschirm. Man ist froh, eine Mitgliedschaft zu besitzen aber noch mehr freut man sich, wenn man sie nicht braucht.“ Dann hoffen wir mal, dass das seine einzige Fahrt auf einem Einsatzboot bleiben wird.

Das neue SeaHelp-Arbeitsgerät hat es dennoch im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Die überaus soliden Ribs wurden in den polnischen Werft Technomarine nach SeaHelp-Vorgaben gefertigt. Mit einer Länge von 10,25 Metern und einer Breite von 3,08 Metern bieten sie ausreichend Staumöglichkeiten für die umfangreiche Ausstattung an Bord, die über diverse Werkzeuge, Pumpen, gängige Ersatzteile für die schnelle Hilfe vor Ort sowie in Einzelfällen bis hin zu Bergeballons reicht. Angetrieben werden die beiden Boote von je zwei 300-PS-Außenbordern im Heck, mit denen jedes Schiff im Notfall eine Höchstgeschwindigkeit von 48 Knoten erreicht, die Arbeitsgeschwindigkeit liegt im Normalfall bei 30 Knoten. Die Wahl fiel nach SeaHelp-Angaben auf die Yamaha-Motorisierung (F300), weil sich die V6-Aggregate als äußerst robust erwiesen und im harten Arbeitsalltag unter den besonderen „SeaHelp Einsatzbedingungen“ keinerlei Elektronik- bzw. Sensorikschwächen zeigen. Die zusammen 600 PS reichen aus, um Schiffe mit einem Gesamtgewicht von bis zu 150 Tonnen sicher zu ziehen. An Bord dürfen darüber hinaus bis zu 24 Personen oder 1950 Kilogramm Last befördert werden.

Damit die Einsatzboote ihr Ziel schnell und sicher erreichen, sorgen elektronische Hilfsmittel wie Multifunktionsplotter, Radar, Autopilot und Nachtsichtgeräte für den sicheren Kurs beziehungsweise den nötigen Durchblick auch unter widrigen Bedingungen. Mit dem 530 Liter-Tank an Bord können Distanzen von bis zu 350 NM mühelos überbrückt werden, die geräumige Kabine und das bequeme Gestühl trägt selbst bei rauer See Gewähr dafür, dass die Einsatzkräfte ohne nennenswerte Einbußen ihrer Leistungsfähigkeit das Ziel erreichen.

Die Effizienz, mit der SeaHelp seine Einsätze erledigt, blieb natürlich auch dem kroatischen Marineministerium nicht verborgen. Minister Siniša Orlic in seiner Rede anlässlich der Schiffstaufe: „Mit der ständig wachsenden Zahl an Gästen und Nautikern wächst leider auch die Anzahl der Unfälle auf hoher See. Auch wenn wir (das Ministerium, Anm. d. Red.) uns ständig bemühen, allen Verkehrsbeteiligten ein sicheres Umfeld anzubieten, sind wir auf die Unterstützung von Privatunternehmen wie SeaHelp angewiesen. Der Rettung auf See (195) steht eine begrenzte Anzahl an Booten zur Verfügung, und auch wenn wir demnächst unsere Flotte erweitern werden, ist die enge Zusammenarbeit mit SeaHelp ein guter Schritt in eine sichere Zukunft. Im Namen des Ministeriums möchte ich mich für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken und ich hoffe, dass es auch in Zukunft so weitergehen wird!“

In  das gleiche Horn stieß auch Punats Bürgermeister, Marinko Žic: „Die Gemeinde Punat bemüht sich immer, bürgernah zu handeln und Firmen, die in Punat ihre Niederlassung haben, tatkräftig zu unterstützen. Auch mit SeaHelp ist diese Zusammenarbeit in den vielen Jahren immer sehr erfolgreich gewesen. Es ist mir eine Freude, dass die Firma SeaHelp schon so viele Jahre in Punat ihren Stützpunkt hat, denn nicht zuletzt nahm SeaHelp hier auch seinen Anfang. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass Punat zusätzlich zu der großen Marina auch über einen verlässlichen Partner in jeder Notlage verfügt. Ich wünsche SeaHelp auch mit den neuen Einsatzbooten viel Erfolg und mögen sie weiterhin wachsen.“

Diesen Wunsch erfüllt SeaHelp dem Bürgermeister natürlich gern. Mit Stützpunkten in Pula, Mali Losinj, Zadar, Tribunj, Solta, Orebic und natürlich auf Punat/Krk (Hauptsitz) verfügt der nautische Pannendienst mittlerweile über ein Netzwerk, das in dieser Form europaweit einmalig sein dürfte. 80 % der Einsatzboote allein in Kroatien sind nicht älter als drei Jahre, weisen 600 bis 700 PS auf können dementsprechend schnell eingreifen, wenn Not am Mann ist. Weitere Stützpunkte in Portoroz sowie in Lignano und Grado runden die Adria-Präsenz ab. In Deutschland (Ostsee) und auf den mallorquinischen Inseln ist SeaHelp ebenfalls vertreten.

SeaHelp hat sich inzwischen vom reinen nautischen Pannendienst hin zu einer Institution gewandelt, die die Interessen der Wassersportler im Adriaraum vertritt und deren Argumente bis hin in Regierungskreise Gehör finden, wie es sich in den Reden der Offiziellen anlässlich der Taufe widerspiegelte. Die Nähe zu den Wassersportlern in der Region mit all ihren alltäglichen kleinen und großen Problemen und den direkten Draht zu den politischen Institutionen, zu Marinabetreibern sowie Hilfsorganisationen wie beispielsweise SAR haben den einstigen reinen Pannendienst zu einem wichtigen, notwendigen Bindeglied im Wassersport wachsen lassen. Oder, um es kurz zu sagen: Die Gelben Engel des Wassersports, seit Jahren Stützpunkt und Vorteilspartner der ADAC Sportschifffahrt, gehören mittlerweile zur Adria wie Sonne, Strand und Meer.

Povenets

Ui. Hat dann doch 13 Stunden bis Povenets gebraucht. Jetzt liegen wir unmittelbar vor der ersten Schleuse in den Belomorkanal. Ein weiteres großes Ziel ist ereicht. Wir sind trotzdem ganz schön Banane. Gerade wurde noch Diesel von den Hafenarbeitern gekauft und tagsüber Wasser aus dem See in Carpes Tank gefüllt. Wir sind bereit für den Trip nach Norden. All good. Ahoi.
P’S.: Danke für die Spenden in Carpes Bordkasse. Das freut uns wirklich sehr. Und an die Neunmalklugen die fleißig meckern und auf YouTube Dislikes geben: Have a nice day :-).

Von meinem iPhone gesendet

Balaton Langstrecke: Vor Blauem Band vom Plattensee – deutsche “Orange Utan” zerlegt

Beim Bodensee-Rund-Um-Sieger von 2016 „Orange Utan“ ist in der Vorbereitung zur ungarischen Langstrecke Kékszalag das Rigg von oben gekommen. Roland Gäbler steuert ein favorisiertes Schwester-Schiff. Weiterlesen

Kurs Großbritannien liegt an!

Es geht los! Kurs Großbritannien liegt an, Helgoland liegt hinter uns. Zunächst Kurs 280° liegt an.

Bis bald!