Monatsarchive: Januar 2017

Gastartikel auf BLAUWASSER.DE

Wie ihr wisst liegt mir als jungem Menschen das Thema Musik an Bord ja am Herzen. Playlists für die Saure-Gurken-Zeit (den langen Winter) habe ich gerade zwar nicht für euch, aber es gibt einen aktuellen  kleinen Gastartikel von mir über das Thema auf der Website http://www.Blauwasser.de von Weltumsegler Sönke Röver zu lesen. Viel Spaß dabei! ;)

Link:

Musik an Bord auf Blauwasser.de

...Und werde mehr als fündig...

Videoupdate #34

Die Videoupdates werden so langsam wieder aktuell. In Video #34 fliegen wir nach Griechenland um uns Nomade anzuschauen.

Atlantiküberquerung – Die richtige Strategie

jimmy_cornell

von Jimmy Cornell

Blauwasser-Experte mit mehr als 200.000 Seemeilen Erfahrung und Organisator populärer Transatlantik-Rallyes

Zwischen 2013 und 2016 habe ich neun Transatlantik-Rallyes organisiert. Diese starteten entweder von den kanarischen Inseln Lanzarote, Teneriffa und La Palma oder der Kapverdischen Insel Sao Vicente. Zielorte waren die karibischen Inseln Martinique, Grenada oder Barbados. Gestartet wurde wahlweise im November oder im Januar.

Ein netter Begleiteffekt der Organisation dieser neun Rallyes ist, dass ich nun einen guten Überblick habe, welche Wettersituationen in den Wintermonaten während einer Atlantiküberquerung zu erwarten sind.

Zwei Erkenntnisse sind mir besonders wichtig: Erstens hatte jede Überfahrt andere Wetterbedingungen. Diese reichten von stabilen Passatwinden über Schwachwind-Phasen bis hin zu größeren Flauten. Zweitens kann der Klimawandel nicht länger ignoriert werden. Die Tage, an denen man verlässlich mit konstanten Passatwinden eine solche Überfahrt planen konnte, gehören leider der Vergangenheit an.

azorenhoch

Ideales Wetter für die Überfahrt. das Azorenhoch bringt Winde aus nordöstlicher Richtung.

Aufgrund dieser Veränderungen habe ich mich entschlossen, meine Erkenntnisse an dieser Stelle mit anderen Seglern zu teilen und aufzuzeigen welche Möglichkeiten in der heutigen Zeit bestehen, den Atlantischen Ozean möglichst komfortabel zu überqueren.

Zunächst einmal scheint es keinen großen Unterschied zwischen einem Start im November oder Januar zu geben – die Entscheidung hängt hier wohl eher von persönlichen Gründen als vom Wetter ab.

atlantic-odyssee

Teilnehmer der Atlantic Odyssee in der Marina Lanzarote.

Strategie für die Atlantiküberquerung

Wer von den Kanaren startet, hat im Prinzip zwei Möglichkeiten: Entweder segelt man auf direktem Kurs in die Karibik oder aber man nimmt einen kleinen Umweg und folgt damit einer weit verbreiteten Strategie. Sie lautet: Die Kanaren mit einem Kurs in südwestlicher Richtung verlassen und so weit nach Süden segeln, dass die Kapverdischen Inseln in einem Abstand von rund 200-300 Seemeilen passiert werden. Anschließend geht es auf direktem Kurs in Richtung Karibik. Für gewöhnlich bringt dies stabilere und konstante Winde aus dem achterlichen Sektor mit sich.

uebersicht-atlantik

Welche Taktik? BLAU = direkter Weg. GRÜN = Klassische Strategie. (Karte: Navionics webapp)

Diese Strategie scheint nach wie vor die beste Option zu sein und weiterhin Gültigkeit zu besitzen. Mehr noch: Ich möchte diese Strategie sogar ausdrücklich empfehlen, da sie es erlaubt gegebenenfalls einen Stopp auf den Kapverden einzulegen – was nicht selten von Nöten ist.

Bei jeder Rallye gab es bisher Schiffe, die unerwartet einen Stopp auf der kapverdischen Insel Sao Vicente in der Marina von Mindelo eingelegt haben. Die Gründe dafür waren recht vielseitig. In den meisten Fällen handelte es sich jedoch um technische Probleme mit dem Autopilot, dem Motor, der Ruderanlage, dem Dieselgenerator oder den Segeln. Immer wieder gab es auch persönliche Probleme an Bord, wie Gesundheit oder Zwischenmenschliches. Und nicht zuletzt hatten einige Rallye-Teilnehmer den Dieselverbrauch zwischen den kanarischen Inseln und den kapverdischen Inseln deutlich unterschätzt. Sie legten einen Zwischenstopp ein um ihre Dieselvorräte aufzufüllen.

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Blauwasseryacht beim Dieselbunkern für die Überfahrt.

Auf das Thema „Dieselvorrat“ möchte ich ganz bewusst alle Crews aufmerksam machen, die planen die Atlantiküberquerung nonstop zu segeln. Nicht selten kommt es vor, dass der Motor viel mehr benötigt wird, als erwartet, da heutzutage – wie bereits erwähnt – öfter als früher, Zonen mit schwachem Wind oder gar Flauten durchquert werden müssen. Es sollte in daher immer ausreichend Diesel an Bord mitgeführt werden.

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Marina Mindelo. Strategisch gut gelegen mit Reparaturmöglichkeiten und Serviceeinrichtungen.

Kommt es zu einem Stopover auf den Kapverden, ist die Marina in Mindelo ein hervorragender Ort dafür. Es gibt gute Reparaturmöglichkeiten und Serviceeinrichtungen. Außerdem gibt es von Mindelo Direktflüge nach Portugal (Lissabon) mit entsprechenden Anschlussverbindungen zu vielen europäischen Städten.

Zudem sind die Inseln ein wunderbares Segelrevier, das immer noch sehr unerschlossen ist und eine Vielzahl an Attraktionen bietet.

kapverden
kapverden2

Kapverden. Immer einen Stopp wert.

Vorherrschende Winde

Wichtig zu beachten ist, dass die vorherrschenden Winde zwischen den Kanaren und den Kapverden aus nordöstlicher Richtung wehen. Dies sind jedoch keine Passatwinde. Selbige wehen erst in südlicheren Gefilden. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der erste Teil einer Atlantiküberquerung nicht zwingend von konstanten Windeln geprägt ist.

Erst ab dem Erreichen der Kapverden, kann heutzutage für gewöhnlich mit konstanten Passatwinden gerechnet werden. Daher möchte ich noch einmal betonen, dass es aus strategischer Sicht ratsam ist, einen Kurs zu wählen, der dicht an den Kapverden vorbeiführt. Es gibt immer wieder Crews, die von den Kanaren aus den direkten Kurs zur Karibik wählen. Natürlich ist diese Variante 100 bis 200 Seemeilen kürzer, aber ich halte sie wie gesagt für bedenklich.

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Jimmy Cornell beim Briefing der Rallye-Teilnehmer.

Im Oktober und November 2016 hatten wir 33 Crews in unserer Rally Barbados 50 Odyssee, die während der Atlantiküberquerung einen geplanten Stopp auf den Kapverden eingelegt haben. Die eine Hälfte von ihnen hat verschiedene Inseln angesteuert, während die andere Hälfte nur in Mindelo stoppte. Während die meisten Transatlantik-Rallyes in der Vergangenheit von den Kanaren direkt in die Karibik führten, setzen heutzutage immer mehr Veranstalter die Kapverden mit auf das Programm.

Auch wir tragen diesem Trend Rechnung und bieten für 2017 für die Teilnehmer unserer Islands Odyssee wieder zwei Möglichkeiten an: Crews können entweder nonstop von den Kanaren nach Barbados segeln oder aber einen Stopp auf den Kapverden einlegen. All jenen, die einen längeren Aufenthalt auf den Kapverden planen, empfehlen wir mehrere Inseln anzusteuern. Alle anderen Segler finden in Mindelo eine gute Möglichkeit noch einmal die verschiedenen Systeme an Bord zu überprüfen, die Vorräte aufzufüllen und sich zu erholen, bevor es – auf der dann vergleichsweise kürzeren Strecke von 2000 Seemeilen – über den Ozean nach Barbados geht.

Darüber hinaus bietet die Zubringer-Reise von den Kanaren zu den Kapverden eine gute Möglichkeit herauszufinden, was an Bord langfahrttechnisch funktioniert und was nicht. Wie bereits erwähnt, hatten wir bisher auf jeder Überfahrt Schiffe, die einen ungeplanten Stopp auf den Kapverden eingelegt haben, um Reparaturen durchzuführen.

barbados2

Ankerfeld mit Langfahrtyachten. Carlisle Bay, Barbados.

Auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans ist Barbados die erste Insel, die erreicht wird, wenn man Kurs auf die Karibik nimmt. Die Serviceeinrichtungen und Reparaturmöglichkeiten auf Barbados werden täglich besser und der internationale Flughafen erlaubt regelmäßige Flüge nach Europa und Nordamerika sowie zu anderen karibischen Inseln. Barbados ist somit ein guter Ort für einen Crewwechsel oder für ein Treffen mit der Familie.

barbados

Westküste Barbados.

Der Form halber sei darauf hingewiesen, dass es nicht ratsam ist, Flüge zu buchen, die die Segelcrew unter Zeitdruck bezüglich der Ankunft in der Karibik setzen. Es sollte immer die Möglichkeit gegeben sein Schwierigkeiten auf See mit Zeit begegnen zu können. Daher rate ich grundsätzlich alle Flugtickets in einem Tarif zu buchen, der ein kostengünstiges Stornieren oder Umbuchen erlaubt.

Und nicht zuletzt sei erwähnt, dass Barbados eine amerikanische Botschaft hat. Hier können unkompliziert Visa beantragt werden, wenn die USA auf dem Törnplan stehen.

Dauer der Atlantiküberquerung

Im Hinblick auf die Dauer der Überfahrt habe ich mir einmal die Mühe gemacht und Nonstop-Atlantikpassagen mit jenen verglichen, die einen Stopp auf den Kapverden beinhalten. Als Basis hierfür habe ich die verschiedenen Transatlantik-Rallyes genommen, die wir in den vergangenen Jahren organisiert haben.

Ohne Stopover

Die durchschnittliche Nonstop-Atlantikpassage mit einer Länge von 2700 Seemeilen hat 22 Tage gedauert – 19 Tage die schnellste und 25 Tage die langsamste. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei 4,9 Knoten.

Mit Stopover

Die Atlantikpassage mit Stopp auf den Kapverden hatte die folgenden durchschnittlichen Zeiten:

Von den Kanaren zu den Kapverden nach Mindelo (830 Seemeilen) 7 Tage – 5 Tage die schnellste und 9 Tage die langsamste. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei 4,9 Knoten.

Von Mindelo nach Barbados (2020 Seemeilen) im Durchschnitt 15 Tage – 11 Tage die schnellste und 17 Tage die langsamste. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei 5,3 Knoten (Ausnahme: Ein Schiff hat 23 Tage benötigt, um von den Kapverden nach Barbados zu gelangen, da es einen Maschinenschaden gab und die gesamte Distanz bei leichten Winden ausschließlich unter Segeln zurückgelegt wurde).

In der Regel haben Crews, die Mindelo angesteuert haben, dort drei Tage verbracht. Daraus ergibt sich eine Gesamtreisezeit von durchschnittlich 25 Tagen. Das sind drei Tage mehr als auf der Nonstop-Atlantiküberquerung. Die Differenz entspricht der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer auf den Kapverden.

ozeanueberquerung

Blauwassersegler inmitten der Weite des Ozeans.

Um meine Gedanken zu untermauern, folgen einige Tracking-Grafiken von unserer Odyssee-Webseite.

tag-5-transatlantik-rallye

Tag 5 nach dem Start von Teneriffa: Die meisten Crews gehen es sicher an und wählen einen Kurs, der dicht genug an den Kapverden vorbeiführt und somit einen spontanen Stopp in Mindelo erlaubt.

tag-9-transatlantik-rallye

Tag 9: Einige Schiffe haben in Mindelo angehalten und die Reise nach einer Pause fortgesetzt. Andere Schiffe sind auf einem direkten Kurs Richtung Barbados unterwegs und dabei teilweise so weit nördlich gesegelt, dass sie die Möglichkeit eines Stopps in Mindelo sowie die Aussicht auf stabilere nordöstliche Winde in südlicheren Breiten verpasst haben.

tag-16-transatlantik-rallye

Tag 16: die Schiffe nähern sich Barbados und jene Crews, die die nördliche Route gewählt haben, sind nicht zwingend schneller – zumal sie ihren Motor deutlich mehr benutzt haben als die anderen Schiffe.

tag-20-transatlantik-rallye

Tag 20: die schnellsten Schiffe sind angekommen oder nahe dem Ziel Barbados.

tag-28-transatlantik-rallye

Tag 28: mit Ausnahme eines Schiffes, haben alle Crews, die in Mindelo angehalten haben, Barbados erreicht.

tag-18-transatlantik-rallye

Tag 18 der Barbados 50 Odyssee im November 2016: Das Tracking zeigt deutlich, dass ein Stopp auf den Kapverden in der Regel eine Überfahrt in einem Feld mit stabilen Passatwinden garantiert. Bis auf drei Schiffe (überdurchschnittlich lange Aufenthalte in Mindelo oder Motorprobleme) sind 30 der 33 Crews auf Barbados angekommen.

Fazit

Mit Bezug auf die vorstehend angeführten Punkte, glaube ich dass ein Stopp auf den Kapverden im Rahmen einer Atlantiküberquerung gerechtfertigt ist, unabhängig davon ob er durch externe Faktoren wie technische Probleme vorgegeben wird oder aber aus freien Stücken von der Crew eingeplant wird, um die Überfahrt in die Karibik in zwei kürzere und in der Folge meistens einfachere Abschnitte zu unterteilen. In jedem Fall aber würde ich nicht den direkten Weg wählen, sondern immer dicht an den Kapverden vorbei segeln und mir so alle Optionen offen lassen. Safety first!

Internetseite des Autors mit zahlreichen Informationen zu weltweiten Rallyes für Blauwassersegler: www.cornellsailing.com

Der Beitrag Atlantiküberquerung – Die richtige Strategie erschien zuerst auf Blauwasser.de.

Every Single Week – Track 6 – Mexican Rodeo – Song und Musiker

Making of „Mexican Rodeo“

Wie entsteht eigentlich ein Song? Woher nimmst du die Ideen? Warum dauert eine Albumproduktion so lange? Das sind die klassischen Fragen an mich als Songwriter und Produzenten. In der Videoserie „Every Single Week“  stelle ich daher jede Woche eine neue Single aus meinem auf der Ostsee entstandenen Album „Zeitmillionär“ vor. Und gebe damit einen Einblick tief hinter die Kulissen des Songwritings und dem „Making of“ einer Musikproduktion. Übrigens, jede Single und auch das ganze Album bekommst du hier:

 Making of – Das Video

Hier im Blog möchte ich aber auch einzelne Musiker kurz vorstellen, ohne die die Produktion des Albums nicht möglich gewesen wäre. Und kurz erzählen wie sich unsere jeweiligen Wege gekreuzt haben.

Kati Schulmann-Reisener & Mario Schulmann

Kati und Mario kenne ich seit 2001. Wir haben zusammen in ihren Bands „Kati und die Schulmänner“, „Rock’n’Roll Highschool“ und „The Chucks“ jede Menge Auftritte gespielt und eine CD produziert. In diesen Bands wechseln sich die beiden am Lead-Gesang ab.


Kati und die Schulmänner & Rock’n’Roll Highschool

Aber besonders ihr Satzgesang hat mir immer schon sehr gefallen. Es ist nämlich etwas ganz anderes einen Song solo zu singen oder sich mit drei oder mehr Stimmen in ein Arrangement zu integrieren. Ein Chor soll möglichst aus einem Guss klingen und nicht nach drei Solosängern. Ein Backingchor aus Udo Lindenberg, Jan Delay und Herbert Grönemeyer wäre daher auch der absolute Alptraum :-) Kati und Mario singen wirklich schon SEHR lange zusammen und das machte die Arbeit schnell, einfach und angenehm. Und so sind sie zusammen mit Caro Leuzinger auch auf fast jedem Song meines Albums zu hören.

@Work

Kati und die Schulmänner  – live

Kai Wiener
Kai Wiener war einer meiner besten Freunde. Nach einem sehr traurigen Unfall spielt er nun leider im Himmel weiter auf Gretsch und Fender Amps. Er war ein wirklich begnadeter Gitarrist.Wir haben viel zusammen gespielt und irgendwann die Band „Martini Club“ ins Leben gerufen. Mit dieser Formation waren wir echt sehr erfolgreich und wer weiß, was noch daraus geworden wäre :-(

   

Der Martini Club

 You Sexy Thing – Martini Club

I Won’t Stand In Your Way – Martini Club

Als grobe Idee gab es den Song „Mexican Rodeo“ schon länger, ich bin nur mit dem Song nie so richtig fertig geworden. In einer unserer vielen gemeinsamen Sessions bat ich „Don Vino“, Kais Name im Martini Club, einmal etwas zu der Idee zu spielen. Und dann fand ich nun Jahre später diese Aufnahmen wieder auf meiner Festplatte. Es bedeutet mir wirklich sehr viel Kai, wenn auch leider nur auf diesem Weg, auf meinem ersten eigenen Album mit dabei zu haben. Im Background übrigens auch hier dabei: Kati und Mario!

Americano – Abschiedskonzert für „Vino“


Mexican Rodeo


Vocals John Barron
Backing Vocals Caro Leuzinger
Backing Vocals Kati Schulmann-Reisener
Backing Vocals Mario Schulmann
Drums Oliver Steinwede
Percussion Jochen Topp
Bass Claus Aktoprak
Guitars Yorck Mennich
Acoustic Guitar Dara McNamara
Additional Guitars Claus Aktoprak
Lead Guitar Kai Wiener
Piano Merih Aktoprak
Keyboards Merih Aktoprak
Blues Harp Christian Hönniger
Saxophone Michael Prott
Trombone Thomas Wolff
Trumpet Nicolas Boysen
Aufgenommen, gemischt und editiert von Jurik Maretzki

Mexican Rodeo
(M: Claus Aktoprak T: Claus Aktoprak V: Dolce Vita Songs)
I met her on the day when my whole life began to change
A girl you really could admire
She joined me on my way, looking for the perfect day
I never felt my love, just my desire
And making love to her was gasoline on my fire
She was my girl from Mexico
She took my body in the morning for her private rodeo
She was my girl from Mexico
Oh, she was all I ever wanted but I had to let her go
Out of my life (out of my life) inside the night (inside the night)
Out in the dark (out in the dark) out of my life (out of my life)
Oh, it seems I have to ride ’til all waters stop to flow
Sometimes late at night, I miss my girl from Mexico
I left her late at night when we she held my body tight
Awakened by a sound in the dark
Oh, it’s easier to go when there’s no one to say no
I closed a door behind an illusion of love
And my old flaming star is giving shelter from above
CHORUS
SOLO
I closed a door behind an illusion of love
And my old flaming star is giving shelter from above
She was my girl from Mexico
She took my body in the morning for her private rodeo
She was my girl from Mexico
Oh, she was all I ever wanted but I had to let her go
Out of my life (out of my life) inside the night (inside the night)
Out in the dark (out in the dark) out of my life (out of my life)
Oh, it seems I have to ride ’til all waters stop to flow
Sometimes late at night ooh
She was my girl from Mexico
She took my body in the morning for her private rodeo
She was my girl from Mexico
She was all I ever wanted but I had to let her go

Every Single Week – Track 6 – Song und Musiker

Making of „Mexican Rodeo“

Wie entsteht eigentlich ein Song? Woher nimmst du die Ideen? Warum dauert eine Albumproduktion so lange? Das sind die klassischen Fragen an mich als Songwriter und Produzenten. In der Videoserie „Every Single Week“  stelle ich daher jede Woche eine neue Single aus meinem auf der Ostsee entstandenen Album „Zeitmillionär“ vor. Und gebe damit einen Einblick tief hinter die Kulissen des Songwritings und dem „Making of“ einer Musikproduktion. Übrigens, jede Single und auch das ganze Album bekommst du hier:

 Making of – Das Video

Hier im Blog möchte ich aber auch einzelne Musiker kurz vorstellen, ohne die die Produktion des Albums nicht möglich gewesen wäre. Und kurz erzählen wie sich unsere jeweiligen Wege gekreuzt haben.

Kati Schulmann-Reisener & Mario Schulmann

Kati und Mario kenne ich seit 2001. Wir haben zusammen in ihren Bands „Kati und die Schulmänner“, „Rock’n’Roll Highschool“ und „The Chucks“ jede Menge Auftritte gespielt und eine CD produziert. In diesen Bands wechseln sich die beiden am Lead-Gesang ab.


Kati und die Schulmänner & Rock’n’Roll Highschool

Aber besonders ihr Satzgesang hat mir immer schon sehr gefallen. Es ist nämlich etwas ganz anderes einen Song solo zu singen oder sich mit drei oder mehr Stimmen in ein Arrangement zu integrieren. Ein Chor soll möglichst aus einem Guss klingen und nicht nach drei Solosängern. Ein Backingchor aus Udo Lindenberg, Jan Delay und Herbert Grönemeyer wäre daher auch der absolute Alptraum :-) Kati und Mario singen wirklich schon SEHR lange zusammen und das machte die Arbeit schnell, einfach und angenehm. Und so sind sie zusammen mit Caro Leuzinger auch auf fast jedem Song meines Albums zu hören.

@Work

Kati und die Schulmänner  – live

Kai Wiener
Kai Wiener war einer meiner besten Freunde. Nach einem sehr traurigen Unfall spielt er nun leider im Himmel weiter auf Gretsch und Fender Amps. Er war ein wirklich begnadeter Gitarrist.Wir haben viel zusammen gespielt und irgendwann die Band „Martini Club“ ins Leben gerufen. Mit dieser Formation waren wir echt sehr erfolgreich und wer weiß, was noch daraus geworden wäre :-(

   

Der Martini Club

 You Sexy Thing – Martini Club

I Won’t Stand In Your Way – Martini Club

Als grobe Idee gab es den Song „Mexican Rodeo“ schon länger, ich bin nur mit dem Song nie so richtig fertig geworden. In einer unserer vielen gemeinsamen Sessions bat ich „Don Vino“, Kais Name im Martini Club, einmal etwas zu der Idee zu spielen. Und dann fand ich nun Jahre später diese Aufnahmen wieder auf meiner Festplatte. Es bedeutet mir wirklich sehr viel Kai, wenn auch leider nur auf diesem Weg, auf meinem ersten eigenen Album mit dabei zu haben. Im Background übrigens auch hier dabei: Kati und Mario!

Americano – Abschiedskonzert für „Vino“


Mexican Rodeo


Vocals John Barron
Backing Vocals Caro Leuzinger
Backing Vocals Kati Schulmann-Reisener
Backing Vocals Mario Schulmann
Drums Oliver Steinwede
Percussion Jochen Topp
Bass Claus Aktoprak
Guitars Yorck Mennich
Acoustic Guitar Dara McNamara
Additional Guitars Claus Aktoprak
Lead Guitar Kai Wiener
Piano Merih Aktoprak
Keyboards Merih Aktoprak
Blues Harp Christian Hönniger
Saxophone Michael Prott
Trombone Thomas Wolff
Trumpet Nicolas Boysen
Aufgenommen, gemischt und editiert von Jurik Maretzki

Mexican Rodeo
(M: Claus Aktoprak T: Claus Aktoprak V: Dolce Vita Songs)
I met her on the day when my whole life began to change
A girl you really could admire
She joined me on my way, looking for the perfect day
I never felt my love, just my desire
And making love to her was gasoline on my fire
She was my girl from Mexico
She took my body in the morning for her private rodeo
She was my girl from Mexico
Oh, she was all I ever wanted but I had to let her go
Out of my life (out of my life) inside the night (inside the night)
Out in the dark (out in the dark) out of my life (out of my life)
Oh, it seems I have to ride ’til all waters stop to flow
Sometimes late at night, I miss my girl from Mexico
I left her late at night when we she held my body tight
Awakened by a sound in the dark
Oh, it’s easier to go when there’s no one to say no
I closed a door behind an illusion of love
And my old flaming star is giving shelter from above
CHORUS
SOLO
I closed a door behind an illusion of love
And my old flaming star is giving shelter from above
She was my girl from Mexico
She took my body in the morning for her private rodeo
She was my girl from Mexico
Oh, she was all I ever wanted but I had to let her go
Out of my life (out of my life) inside the night (inside the night)
Out in the dark (out in the dark) out of my life (out of my life)
Oh, it seems I have to ride ’til all waters stop to flow
Sometimes late at night ooh
She was my girl from Mexico
She took my body in the morning for her private rodeo
She was my girl from Mexico
She was all I ever wanted but I had to let her go

SV Svea – Frauke+Christian Heusinger von Waldegge CH

WINDFAHNE HAT FLIEGEN GELERNT


Moin Peter,
wir melden uns von hoher See! Sind vor ein paar Tagen von Mindelo ausgelaufen. Unsere Windpilot steuert tadellos und wir sind super glücklich! Leider ist uns heute Nacht tatsächlich die Windfahne weggeflogen. absoluter Mist, haben ja aber zum Glück Ersatz. Kannst du uns zwei lackierte Exemplare so schnell wie möglich an eine deutsche adresse senden?
Gruss von See Frauke und Christion WEITERLESEN

New Years Eve in Florida

Liebe Leser, wir wünschen euch allen von Herzen ein Frohes Neues Jahr! Und ganz viele Seemeilen in 2017! Vielen Dank an alle, die auch nach Rückkehr der „Maverick too“ hier ab und zu mal vorbeischauen. Wir sind seit Mitte Oktober mit „Maverick…

Ein letztes Mal Cytarabin

Maul halten. Zähne zusammenkneifen und die Glatze nachrasieren.

Bewusst habe ich in den letzten Tagen nix vom Krankenhaus geschrieben. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Leute zum Teil denken, weil ich Leukämie hatte, könnte ich nicht segeln gehen, könnte kein guter Skipper sein, vielleicht sogar ansteckend. Manche von denen gibt es. Aber Leukämie ist nicht ansteckend. Oder? Vielleicht ja doch. So ne Art Vogelgrippe, Seglergrippe, Segelvirus…

Der Schnuppertörn am 3ten ist bis auf einen Platz ausgebucht. Also wer noch mit will, hat jetzt eine letzte Chance. Der darauffolgende Schnuppertörn ist heute von meiner Co-Skipperin Mareike Guhr für den 17-19.1.17 bestätigt worden. In den kommenden Tagen werde ich Mareike auch vorstellen und auch verraten was Mareike mit der MARLIN machen wird. Ohne mich. Und als Skipperin. Wer mich und Mareike zusammen kennenlernen will sollte sich den o.g. Termin schon mal merken oder einfach hier buchen.

Bei mir hat mein letztes Stündchen geschlagen. Morgen früh gibt es was zu feiern. Ordentlich zu feiern: Die letzte Tüte Chemie Cytarabin wird in meine Venen fließen und die Blut-Hirn-Schranke passieren, mit etwas Glück die letzten Blasten, Krebszellen finden, die sich dort vielleicht verstecken und sie kaputt machen. Wie genau hat mir Dr. Menzel erklärt, ich habe es nicht verstanden. Gesund bin ich dann morgen gegen 12 Uhr und bekomme in den kommenden Tagen noch mal ordentlich mit den Nebenwirkungen zu tun, die ich jetzt gar nicht alle aufzählen will. Ist dann wirklich alles vorbei? Nein. Dann kommen die Nachuntersuchungen. Eine neue Krankheit. Die Angst vor dem Rezidiv. Bei Tumoren als Metastasen bekannt. Also regelmäßige Nachuntersuchungen. Wirklich gesund ist man erst nach fünf Jahren ohne Rezidiv. Komplett nach 10 Jahren. Na, das sieht danach aus, als wenn ich da noch was vor mir habe.

Aber erst einmal steht die 2017 Segelsaison vor der Haustür. Januar, Februar und März sind Wintermonate mit sonnigen Abschnitten die mit Schnuppertörns gefüllt sind. Ab April segeln wir falschrum durch die Ostsee. Ich bin grade schon mal mit dem Finger auf der Karte, im bottnischen Meerbusen. Vom 8.-27. July werde ich diesen dreiwöchigen Expeditionsschlag bis an die Finnisch / Schwedische Küste selber als Skipper mit der MARLIN segeln. Beschreibung folgt kurzfristig.


Schnuppersegeln auf der Förde!
Vom 3.2.-5.2.17 Micha mit Co-Skipperin Nike.
vom 17.2.-19.2.17 Micha mit Co-Skipperin Mareike.
vom 3.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co-Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

Da war doch noch was

welche-routeDie Frage, auf welchem Weg Nomade nach Hause kommen soll, haben wir ja bisher offen gelassen. Nicht etwa, weil wir euch zappeln lassen wollten, sondern weil wir selbst sehr lange hin und her überlegt haben, auf welcher der drei sinnvoll möglichen Routen Nomade nach Wesel kommen soll.
Denn alle drei Varianten haben ihre ganz speziellen Reize. Keine der drei Routen ist signifikant weniger schwierig als die anderen. Das hat uns die Wahl so schwer gemacht.
Am Ende haben wir uns schließlich für den kürzesten Weg entschieden. Ob das auch der schnellste ist, wird man ohnehin erst hinterher sehen.

Zunächst einmal etwas zu Variante A, die es nicht auf den Plan geschafft hat und warum:

Diese Route würde durchs Mittelmeer nach Westen bis nach Gibraltar führen. Dann weiter entlang der portugiesischen Küste nach Norden, über die Biskaya, durch den Ärmelkanal, ein Stück Nordsee bis zum Rhein und dann etwa 200km bergauf bis nach Wesel.
Diese Route war am Anfang unser Favorit. Der Volvo müsste jedenfalls nicht so viel leisten wie bei Variante B und C. Die Strecke ist allerdings auch die längste von allen. Dazu kommt, dass Nomade sehr lange, sehr weit weg von zu Hause ist, bevor die Distanz irgendwann schrumpft, was bei Zwischenfällen die ganze Sache noch verkomplizieren würde.

Variante B, die es leider auch nicht geschafft hat:

Die Route würde durch die Ägäis, über die Dardanellen und den Bosporus, ins Schwarze Meer führen. Dort würde man nach Norden bis zur Mündung der Donau segeln und schließlich 2.400 Kilometer die gesamte Donau quer durch Europa fahren.
Anschließend gelangt man über Main-Donau-Kanal und Main in den Rhein.
Diese Strecke war lange mein persönlicher Favorit und auch Sabrina ist ziemlich angetan von Variante B. Allein die Ägäis wäre schon ein Traum. In der Türkei war ich auch noch nie und würde das Land gerne mal selbst kennenlernen.
Dann das Schwarze Meer! Wann kommt man schon mal dort hin?
Und anschließend durch Rumänien, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Ungarn, Slowakei, Österreich und vielleicht auch ein Stück Moldawien und Ukraine.
Viele Länder, die ich noch nie besucht habe und die mich unheimlich interessieren würden. Dazu die verschiedensten Landschaften.
Und warum dann nicht einfach diese Variante wählen? Weil sie ein ziemlich großes Loch in die Bordkasse reißen würde.
Bereits in der Türkei kämen einige Kosten auf uns zu. Cruising Permit, Grau-und Schwarzwassertank (keine Ausnahme für Durchreise), Chipkarte, …
Das allein wäre ja noch machbar. Spätestens bei der Rechnung für 2.400 Flusskilometer gegen den Strom auf der Donau hört es dann aber auf. Ich hab die Zahlen gerade nicht im Kopf, aber uns ist leicht übel geworden, als ich das ausgerechnet hatte. Mehrere hundert Motorstunden, einige Ölwechsel und locker zwei bis drei Monate mehr Zeit als bei den anderen beiden Varianten würden auf uns zukommen. Das ganze dann mit einem Motor, den ich noch nicht kenne.

Und deshalb haben wir uns letztendlich für Variante C entschieden:

Diese Route führt ebenfalls durchs Mittelmeer nach Westen, macht aber irgendwann einen Schlenker nach Norden, bis zum Löwengolf. Nach etwa 1.400 Seemeilen wäre Nomade an der Mündung der Rhône und die letzten 45 Kilometer dieses Flusses kenne ich noch nicht. Ein guter Grund dort mal hoch zu fahren, oder nicht?
Den „Rest“ der Strecke kennt ihr ja, denke ich.
Es geht also weiter bergauf nach Norden. Kilometer für Kilometer, bis zur Saône und anschließend nach Osten in den Rhein-Rhône-Kanal bis zum Rhein. Ab dort geht es dann nur noch bergab.

Es gibt zwei Dinge, die mich an dieser Variante reizen und auf die ich mich besonders freue. Das ist zum einen (man mag es kaum glauben) die Rhône und zum anderen und eigentlich noch viel mehr der Rhein-Rhône-Kanal.
Vermutlich liegt das an dem enormen Wetterpech und den Extremen, die ich dort mit Eos erlebt habe. Ich freue mich unheimlich darauf, wieder dort zu sein und ich hoffe auch irgendwie, dass ich die Rhône und den Kanal mal von ihrer/ seiner schönen Seite zu sehen bekomme. Jedenfalls bin ich optimistisch, dass ich nicht ein zweites Mal eine Rekord-Hochwasser-Serie erwische. Statistisch betrachtet ist das nahezu unmöglich… *räusper*.
Höchstens vor Niedrigwasser hab ich noch ein wenig Bammel. Nomade hat 1,80m Tiefgang (wenn sie wirklich leer ist) und der höchstzulässige Tiefgang im Kanal beträgt 1,80m.
Aber ich weiß auch, dass mit ein bisschen Hochwasser, ein ganz klein wenig mehr geht…

Ja, und dann wäre da noch die Sache mit dem Einhandsegeln. Da haben Sabrina und ich ebenfalls lange drüber gegrübelt und diskutiert.
Es müsste nicht sein, muss man ganz klar so sagen. Aber diese Fahrt ist möglicherweise die einzige Gelegenheit dazu.

Also Einhand!

Ich werde noch im Januar für zwei Wochen nach Griechenland fliegen, um erste Arbeiten am Schiff zu erledigen. Im März geht es dann für mich erneut nach Griechenland. Dann allerdings Oneway. Dort habe ich nochmal drei Wochen Zeit, um Nomade startklar zu machen und ins Wasser zu bringen, bevor Sabrina an Bord kommt.
Sabrina hat drei Wochen Urlaub. In dieser Zeit wollen wir zusammen die Peloponnes erkunden. Da geht es nur darum das Schiff kennenzulernen und das Mittelmeer zu genießen.

Auf der folgenden Karte könnt ihr euch die ungefähre Route anschauen. Ungefähr deshalb, weil bekanntlich das Wetter oder andere Umstände zur Richtungsänderung führen können.

sonnensegler-route-2017

Zu guter Letzt noch eine kleine Umfrage:

Sollen wir wieder einen Countdown zum Neustart einrichten, oder nicht?

 

SV Shalom – Anna Haubrich + Christoph Vougessis GER

GIBT ES FISCH AUCH VEGETARISCH?

Dialog vom 03. Januar 2017

Moin Herr Foerthmann. Sind nun 3 Tage auf See und es ist typisches Passatsegeln. Warm, guter Wind. Auch schon viel Fisch gefangen. Hier ist alles ok. Passieren tut sonst nicht viel. Kleinere Segelarbeiten. Das wars zum Glueck. Haben seid gestern 6 Kilo Fisch an Bord. Blöd, dass Anna Vegetarierin ist. . .

Moin Ihr Zwei, ich verfolge den Tracker und sehe, dass Kurs und Wind artig sind.  6 kg Fisch sind ein gutes Argument, Prinzipien fuer ein paar Tage zu verstecken, gibt doch nur einen Zeugen ! Ansonsten fängt es bald an, zu stinken… und das wäre doch ein Jammer.
Gook Luck Peter Foerthmann WEITERLESEN TRACKING

SV Gegenwind – Asha Reich + Helge Assmann GER

WELTUMSEGELUNG – GEDANKEN DURCH´S SIEB GERÜHRT

Nun sind wir schon seit über 2½ Jahren unterwegs und müssten, um im Plan zu sein – für die Weltumrundung in gut 3 Jahren – eigentlich schon fast rum sein. Dazu hätten wir den Jahreswechsel in oder um Südafrika verbringen müssen. Aber nichts ist beständiger wie der Wandel.

Derzeit planen wir unseren Aufbruch in die San Blas Inselwelt. Diese soll laut vielen Weltumseglern ein MUSS sein. Dort werden wir dann in den nächsten Monaten entscheiden, ob wir, wie ursprünglich geplant, durch den Panamakanal gehen werden, oder wo uns unser Weg hinführt. Ganz vielleicht sind wir ja doch nach gut 3 Jahren an unserem Reiseziel angekommen. Wer kann schon sagen wo dies sein wird.
Einer unserer guten Vorsätze für dieses Jahr ist, dass wir nicht wieder so weit in den Rückstand geraten mit unseren Blogbeiträgen und Ihr hier nur mit einer kleinen Zeitverzögerung unsere Erlebnisse verfolgen könnt.

So wie Euch unser Leben interessiert, so möchten wir auch an Eurem Leben teilhaben und würden uns darüber freuen, wenn Ihr uns mit kleinen Alltagsgeschichten aus Eurem Leben per Mail auf dem Laufen haltet. Wir können allerdings nicht versprechen, dass wir (kurzfristig) antworten, dies hängt unter anderem von unserer Internetverbindung, der Stromversorgung und unseren aktuellen Abenteuern ab.

Für uns wird dieses kommende Jahr 2017 auf jeden Fall viel Neues, Spannendes, Exotisches und Überraschendes bereithalten.
 
Alles Gute und vor allem ein gesundes Jahr 2017 und dass sich viele Wünsche und gute Vorsätze erfüllen.
 
Viele Grüße von der Gegenwind aus dem Bocas del Toro Archipel, Panama
 
Asha & Helge
Crew der SY Gegenwind
 

Nike ist beim Schnuppertörn am 3 Februar mit dabei

Was für ein Zufall

Es sind die kleine Freuden im Leben die gut tun. Und so habe ich mich ehrlich gefreut als meine Segelfreundin Nike sich meldet: „Nimmst Du mich auch mit? Ich bin grade in Hamburg, arbeite um das Geld für einen neuen Motor für KARL zusammenzubekommen, um durch den Pazifik zu segeln. Am 3ten Februar bin ich noch da. Und ich würde soooo gerne mal die MARLIN segeln. Sie ist ein so geiles Schiff.“ Meine Antwort war klar. „Klar Nike. Du bist dabei. Aber Du musst hart ran. Du musst Gast-Co-Skipper sein. Den anderen Dönekes erzählen, kochen, abspülen, navigieren, den Motor reparieren und das Deck später mit der Zahnbürste in den Ecken säubern.“ Nike lacht. „O.K.“ Sie wird den anderen bestimmt einiges zu erzählen haben. Wer mehr über Nike wissen will befreundet sich am besten sofort mit ihr über FaceBook „White Spot Pirates“ an oder ließt und schaut auf ihrer Internetseite. whitespotpirates.com/

 


Schnuppersegeln auf der Förde!
Vom 3.2.-5.2.17 Micha mit Gast-Co-Skipperin Nike.
vom 17.2.-19.2.17 Micha mit Co-Skipperin Mareike.
und
vom 3.3.-5.3.17 Micha mit Co-Skipper Christoph.
vom 17.3.-19.3.17 Micha mit Co Skipper Jan.

Danach geht es am ersten April los durch die dänische Südsee bis nach Oslo, nach Schweden, nach Finnland und ST. Petersburg.
Mensch ich freu mich so. Und Du kommst mit.

Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com