Monatsarchive: Oktober 2016

Crew 19 an Bord

Geburtstag

Am Tag vor der Abreise haben wir viel zu tut. Es beginnt mit einem Check der Bordvorräte. Die Besatzungen vor uns haben recht viele haltbare Lebensmittel übrig gelassen. Wir haben Nudel, Reis, Mehl, Dosentomaten, Kokosmilch, Marmelade, Gurken….. im Überfluss. Trotzdem wird auch unsere Liste recht voll. Obst, Gemüse, Salat, Käse, Salami…. ganz, ganz viele Süßigkeiten und Cola für die Nachtschichten. Bente, Lars und Lara sind für ein paar Stunden beschäftigt. Parallel wird das Projekt ,,Bild auf der Haufenmohle“ angegangen. Hauptbeauftragter dafür ist Micha, der ebenfalls für Stunden beschäftigt ist. Die Idee für das Motiv ist unserem super kreativen Skipper Jan entsprungen. Vor dem Abendessen stand der 2. Teil der Sicherheitseinweisung auf dem Plan. Diesmal unter Deck. Schwimmwesten wurden zugeteilt und gecheckt, Lifelines angepasst, AIS-Transponder erklärt. Danach nahmen wir uns dem Thema Feuer und Feuerlöscher an. Vermeiden ist das wichtigste und Wasser zum Löschen im Überfluss vorhanden. Soweit so gut. Wenn es keine Kabelbrände und Fettbrände gäbe. Dafür haben wir CO2 und spezielle Schaumlöscher. Batteriehaupschalter und Gasabsperrventile suchen und finden war das nächste Thema. Und und und…..Wieder ein paar Stunden. Dann hatten wir auch noch einen Geburtstag zu feiern. Lara hat Geburtstag. Happy birthday! Da werden bei mir ein paar Erinnerungen wach. Vor knapp einem Jahr habe ich schon mal einen Geburtstag gefeiert, auf hoher See mitten auf dem Atlantik. Wir waren auf dem Weg von den Kapverden nach Grenada und feierten Skipper Micha´s Geburtstag. Schön war´s und was ganz besonderes. Ein bisschen vermisse ich ihn schon. Auf der Marlin zu sein, ohne ihn….. Gut, dass es wenigsten einen Namensvetter gibt. Praktischerweise ein sehr erfahrener Segler und supernett.

Sue

MARLIN under way the Acores

Ruhig Brauner. GANZ ruhig.

Ganz ehrlich? NEIN. Es ist mir gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass die MARLIN jetzt grade in Horta abgelegt hat. Ich habe unser Schiff in Jan’s Hände gelegt und bin mir sicher, dass die MARLIN mit ihm und seiner Crew dort wohlbehalten ankommen wird, wo sie hinwollen. Nach Portsmouth. ABER! Es ist eben doch ein komisches Gefühl, dass mein „BABY“ jetzt ohne den alten Knurrhahn Wnuk durch die Wellen schneidet. Im Moment kann ich die MARLIN noch am Horizont sehen über AIS. Das wird nicht mehr lange so gehen und da bin ich auch froh drüber. Das würde mich ja fast wahnsinnig machen, ständig nachschauen zu können. Einmal am Tag hab ich mir vorgenommen, werde ich Position, Wetter und Navigation betrachten. Nicht öfters. Na. O.K. Dann zweimal eben.

Neue Fender braucht der Kutter

Schluss mit Kratzern

Certec Fender aus Frankreich. Wie man auf dem Bild sieht ist die MARLIN dann endlich mal sicher gegen Karambolage Spielchen mit Kaimauern. Die sind nicht nur groß und lang und schützen die MARLIN auch, wenn sie von schweren Windböen mit 30° Krängung an die Mauer gedrückt wird, die sind vor allen Dingen zum schnellen Aufblasen mit der Fuß-Pumpe gedacht. Sprich, sie können kleingepackt und leergesaugt praktisch irgendwo im Schiff verstaut werden, wenn man sie nicht braucht. Leider wie alles, was gut ist: Teuer. Die Summer der Schäden in den letzten drei Jahren, der Nerven der Eigner und dem Reparaturbudget, hoffen wir jetzt die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Drei von den Dingern haben wir erstanden. Danke an Leser Alex der uns die Bezugsfirma in Frankreich vermittelt hat.

Safty first. Sturmtief Nicole, im Moment immer noch Hurrikane genannt im Moment, hat seine Richtung gen Island geändert. Gut so. Dann steht der Abfahrt der MARLIN fast nichts im Weg, ausser das zwei Mitsegler, Micha und Bente, ohne ihre Gepäck angekommen sind. Und da sind warme Sachen drin. Hmm. Jetzt hoffen wir mal, dass dieses Problemchen auch den richtigen Verlauf nimmt.

Back in Hospital

Ich bin der mit dem kurzen Haarschnitt

Mein Traum hat sich realisiert. Aus drei Wochen, dritte Chemo sind tatsächlich drei Tage geworden. Wenn die Sonne auch am Samstag wieder im Osten aufgeht und ich keine 38,3° Fieber habe, werde mit einer Tüte Tabletten nach Hause gehen können. Ein kurzer Besuch diesmal mit fast keinen Nebenwirkungen. Konsolidierungsphase nennen die das (von lateinisch consolidare ‚fest machen‘, ‚stark machen‘). Diesmal habe ich kein Einzelzimmer, dafür habe ich Lasse kennengelernt. Lasse ist grade mal 25 Jahre alt, ein Jahr älter als meine Söhne Julian & Lukas, hat Lymphdüsenkrebs, seit März 2016 in Behandlung. Operation und erfolgreiche Behandlung. Lasse lacht. Dazu hat er allen Grund. Gestern war er in der Röhre, musste den ganzen Vormittag Sambuca-ähnliches Kontrastmittel trinken und sein gesamter Korpus und Kopf wurde auf Metastasen per CT untersucht. Mächtig nervös war Lasse. Gestern und heute, bis Jungärztin Julia mit den Ergebnissen gekommen ist. Alles gut Lasse. Du hast es geschafft. Die Metastasen haben sich auf winzig verkleinert, die Chemo hat angeschlagen, die Schulmedizin war erfolgreich. Zytostatika heißt eines der Mittel, die Lasse heute über einen Venen Portkatheter bekommen. Rot. Ex. Ich würde sterben. Schon bei dem Anblick. Aber was tut man nicht alles um weiter leben zu dürfen. Da kennen wir beide was von. Beide sind wir auf dem richtigen Weg. Dank guter Ärzte und gutem Personal.

Am Mittag ist eine meiner zwei täglichen dreistündigen Chemos vorbei und mit Hundeblick werde ich von meiner netten Schwester von der Salzwasserlösung befreit. Spontan laufen meine Füße los. Toosbüstr. Heimatausflug. Direkte Entfernung 350m. Ich habe meine LunaWLANnet im Büro vergessen mitzunehmen. Das Internet des Krankenhauses geht gar nicht. Lasse flucht den ganzen Abend. In unserem kleinen Heim geht ohne Internet gar nichts. Eigentlich lohnt es sich ja nicht bis Samstag, aber dann eben doch, ein bisschen angeben will ich ja auch. Maya und Lena fallen mir um den Hals. „Hey Papa! Was machst Du denn hier. Bist Du getürmt?“ Ich ergattere grade noch einen Brownie, der backfrisch aus dem Ofen kommt und telefoniere eine dreiviertel Stunde mit meiner Co-Skipperin Susann. Alles sind etwas nervös wegen dem Wetter. Der Ex Hurrikan Nicole rollt von Wersten an Richtung Azoren. Vermutlich abgeschwächt wir der die Azoren nördlich passieren. Auf der Unterseite könnte die MARLIN mit W-SW Wind Richtung England segeln. Wir werden sehen. Am Wetter lässt sich eh nicht ändern und auf dem Trip wird die Crew dann mal ganz brav den meiner und Nathalies Erfahrung folgen. Safty first.

Um Vier finde ich mich wieder im Krankenhaus ein und klebe die LunaWLANnet ans Fenster. Um vier Uhr fünfzehn haben wir schnelles Netz im Zimmer. Endlich hört die Flucherei auf. Vernünftige, ausgereifte Technik ist eben doch befriedigend. Wieder schaue ich mir die aktuelle Wetterkarte für die Rückfahrt der MARLIN an. Wahrscheinlich ebenso wie unsere gesamte Crew, Jan, Susann, viele Leser. Aufregung bahnt sich an. Es hört einfach nicht auf. Na, da wird die Crew real erleben was Passageplanung ausmacht. Den Tag aussuchen, an dem es richtig ist loszusegeln. Hier handelt es sich garantiert nicht um eine langweilige Ost-West Atlantiküberquerung. „Viel Spass Kinders“, geht mir durch den Kopf. Hoffentlich ändert Ex Hurrikan Nicole seine Richtung noch etwas.

Expertengespräch im Deutschen Bundestag zum Wassertourismuskonzept / Blauen Band

Am 28. September 2016 fand im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestags eine Anhörung statt, deren Gegenstand das Wassertourismuskonzept des Bundesverkehrsministeriums sowie das Bundesprogramm „Blaues Band“ war. Zum Gespräch waren fünf Experten aus Wassersport-, Tourismus- und Naturschutzverbänden eingeladen. Für den ADAC nahm Dr. Steffen Häbich, Leiter der ADAC Sportschifffahrt in München, teil.

Der Deutsche Bundestag hat in ‚heute im Bundestag‘  Nr. 559 am 28.9.2016 folgenden Bericht zu dem Expertengespräch veröffentlicht: 

Berlin: (hib/wid)  Mit ihren Plänen zur Entwicklung des Wassertourismus und zur Renaturierung von Fließgewässern findet die Bundesregierung bei betroffenen Interessenvertretern bisher wenig Gegenliebe. Dies wurde am Mittwoch in einer Anhörung im Tourismusausschuss deutlich, dessen Gegenstand das im Juli vom Verkehrsministerium vorgelegte Wassertourismuskonzept war. Die anwesenden Vertreter der Fremdenverkehrswirtschaft ließen an dem Entwurf kaum ein gutes Haar. Sorge bereitet ihnen auch die Absicht des Umweltministeriums, mit dem „Bundesprogramm Blaues Band“ 2.800 Kilometer Nebenwasserstraßen zu renaturieren. Wassertourismuskonzept und Blaues Band seien eine „eher unheilvolle Klammer“, klagte etwa Tobias Woitendorf vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern.

Mit dem Konzept will das Verkehrsministerium das Wasserstraßennetz neu einteilen in Hauptwasserwege, die weiterhin für den Gütertransport verfügbar sind, Freizeitwasserwege zur sportlichen und touristischen Nutzung sowie naturnahe Gewässer, die im Prinzip gar nicht oder ausschließlich für „muskelgetriebenen Wassersport“ genutzt werden. Das Konzept stellt die Möglichkeit in Aussicht, gering befahrene Gewässer aus der Zuständigkeit des Bundes in die von Ländern oder Kommunen zu übertragen sowie Wassersportler und -touristen mit Gebühren zu einer Kostenbeteiligung heranzuziehen.

Die betroffenen Spitzenverbände fühlen sich nicht hinreichend in die Entscheidungsfindung der Bundesregierung eingebunden. Das war in der Anhörung der durchgehende Tenor und der Hauptkritikpunkt. So beklagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) Dirk Dunkelberg, er habe von einer Veranstaltung des Umweltministeriums zum Blauen Band am 8. Dezember vorigen Jahres nur durch Zufall erfahren. Dabei bestehe gerade hier Anlass zu Befürchtungen. Die Sorge sei, dass als Folge der geplanten Renaturierungsmaßnahmen „traditionelle Reviere“ nicht mehr genutzt werden könnten. Als „Schreckensbegriffe“ in den einschlägigen Konzepten nannte Dunkelberg die „ökologische Durchgängigkeit“ und den „Rückbau von Bauwerken“. Er forderte ein „Miteinander von Wassersport und Naturschutz“.

„Nutzer und Verbände werden nicht in der Vollständigkeit eingebunden, wie wir uns das gewünscht hätten“, kritisierte auch Steffen Häbich, beim Allgemeinen Deutschen Automobilclub (ADAC) zuständig für Wassertouristik und Sportschifffahrt, das Verfahren der Entscheidungsfindung. Wie vor ihm bereits Dunkelberg, wandte er sich gegen das Vorhaben, unbedeutende Wasserwege in die Zuständigkeit von Ländern oder Kommunen zu geben. Die Gefahr bestehe, dass dann notwendige Investitionen in die Infrastruktur unterbliebe. Das Wasserstraßennetz müsse in Gänze erhalten bleiben. Es sei der Bund, der die durchgängige Befahrbarkeit zu garantieren habe.

Einer Gebührenpflicht für die touristische Nutzung von Wasserwegen mochten sich die Verbandsvertreter nicht grundsätzlich verschließen, wenn auch Renate Schult vom Verein „Blaues Band“ in Sachsen-Anhalt die Frage aufwarf, wo die Grenze sei. Schließlich nutzten auch Radfahrer und Wanderer öffentliche Infrastruktur. In jedem Fall müsse gewährleistet sein, dass die Einnahmen ausschließlich in den Unterhalt des Wasserstraßennetzes flössen.

Zweifel an den Kriterien der Kategorisierung von Wasserwegen äußerte der stellvertretende Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern Woitendorf. So sei in seinem Land die Peene als naturnahes Gewässer ausgewiesen. Die Peene sei aber ein intensiv wassersportlich genutzter Fluss.

Fazit:
Der ADAC wird sich in Abstimmung mit den weiteren, betroffenen Bundesverbänden über die gemeinsame Erklärung hinaus für die ausreichende Berücksichtigung der Nutzerinteressen einsetzen. Ziel bleibt es, die touristisch attraktiven Bundeswasserstraßen für die Sportschifffahrt zu erhalten.

 

Eingewintert

Liebe Leser, solange das Boot noch im Wasser lag, fühlte es sich so an, als hätten wir die Chance jeden Augenblick wieder abzulegen. Denn das Schiff hat die Reise wunderbar überstanden, seit dem Motorentausch vor genau einem Jahr ist nichts…

SV Suditude – Jean Claude Fleuret CH

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Thank you for all, and hope the Windpilot go again; for the moment, a lot of miles, the track to Antarctica and 6 times Patagonia and Terra del Fuego !

Best to you
Jean-Claude Fleuret WEITERLESEN

Vassilingalou – Das Rad

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Jeden Tag den gleichen Weg. Ein dünner Pfad aus Gewohnheiten, kleinen Lastern und großen Ängsten. Die gleiche Uhrzeit, das gleiche Fenster, der gleiche Regen, der gleiche Schmerz. Jeden Tag das gleiche Leben.

Am Bürgersteig liegt ein Fahrrad. Ein rost-grünes. Es stand zuvor schon Monate lang voller Erwartung auf seinen Christopher-Robin*. Vergeblich. Verbitterte Haltung, trüber Blick, Trauer. Der letzte Nervenausbruch des Windes hat es um geschmissen. Oder war es der Frust der verliebten Rotznase von nebenan? Wie dem auch sei, es versperrt den halben Gehsteig und nur wenige trauen sich an ihm vorbei.
Es liegt schon seit einiger Zeit dort und alle Versuche sich wieder die Wand hoch zu stemmen bleiben erfolglos. Es ist ja ein altes. Das raue Klima hat ihm alles abverlangt. Jede Schönheit und Stolz sind gewichen und sein armseliges Skelett zittert unmerklich in der schneidenden Kälte.
Andere – neue und laute und glänzende – haben jetzt das Sagen.
Andere lassen jetzt die feuchte Luft um ihre Bremsen pfeifen.
Andere sind jung und es ist deren Zeit!
Und trotzdem ist es noch da. Ein Bisschen Luft, vielleicht ein nettes Wort und eine Klingel und der ganze Rost, ja sogar alle missachtenden Blicke, alle Tritte, wären vergessen.

Als sich eines Abends mein Gemüt auf seiner Augenhöhe befindet und hinter mir die nassen Trottoir-platten her schlurft, bleibe ich neben ihm stehen. Also gut, ich mach’s! Ich helfe ihm aufstehen, richte den Sattel, den Lenker und es lehnt sich lässig an die Wand. Gute Nacht!
Am nächsten Morgen schon grüßen wir uns freundlich und irgendwie hat alles seine Richtigkeit, denn es guckt frech vor sich hin und ich kann wieder meine gewohnte Straßenseite nehmen. Am Abend ist es nicht mehr da! Abgefahren? So wenig braucht es also.
Dann, gute Fahrt!
Inga, wir sollten mal ausgehen, ein paar Fritten essen, oder so. Was sagst du?

St. Martin, 03.04.15

SV Paloma – Nicoletta + Marc-Anton Hochreutener CH

BILANZ EINER ATLANTIK RUNDE MIT FAMILIE

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Die letzte Fahrt, es bleibt viel Zeit zum Nachdenken. Der Kopf zieht Bilanz – hat es sich gelohnt? Die ganze Reise-Anstrengung zieht noch mal an uns vorbei: Hausverkauf – Kauf der Paloma – Rückenschaden und Hüftoperationen von Marc-Anton – ein halbes Jahr Spital – ein Jahr improvisiertes Wohnen in Dürnten – zweiter Anlauf zur Reise – Kiel mit Kälte und Handwerkern – Abfahrt mit Hermann und Sandrine bis Brest – völlige Erschöpfung nach Biscaya-Überquerung – Beginn der „Atlantic Odyssey“ auf Lanzarote – Atlantiküberquerung – Reparaturen und neuer Propeller auf Martinique – Inselhüpfen in der Karibik – noch mal über den Atlantik mit grossen Wellen und Narben und Motorschaden – neuer Motor auf den Azoren und viele Freunde…. Wir liegen in den Nächten abwechslungsweise im Cockpit. WEITERLESEN

Gespenster auf der MARLIN

Und schon wieder in Bewegung

Jan ist jetzt Skipper. Susann Co-Skipper und ich? Eigner? Reedereichef? Irgendsowas. Auf jeden Fall ist Jan gestern nochmal ordentlich durch den Hafen von Horta gekurvt und hat Manöver gefahren, den letzten Schliff im Umgang mit der MARLIN von mir bekommen und sich gar nicht doof angestellt. Ganz im Gegenteil. Immerhin, alles bei 20 Knoten Wind.

Uns MARLIN ist also aufnahmebereit. Das Schiffszimmermännchen Harry Schenk, hat seine ToDo Liste weitestgehend fertig gestellt und kommt persönlich an Bord um die letzten Arbeiten abzuschließen. Statt lackiert sind jetzt die Schlingerleisten und der komplette Boden geölt und gewachst. „Hält für die Ewigkeit.“ Nun, mich zu überleben ist ja nicht so schwer, geht mir so durch den Kopf. Harry lädt am späten Nachmittag zu einer sehr persönlichen Billardpräsentation in seinem privaten Club ein. Einen Tisch hat der begnadete Billardkönig aus Deutschlang importiert, einen Raum extra in der Nähe von Horta gemietet. Harry kann viele Tricks und permanent einsam spielen, also so, dass kein anderer dran kommt. Man merkt deutlich das seine Fehler, also Kugeln, die nicht in den Taschen landen, gewollt falsch sind, damit er nicht nach kurzer Zeit ganz alleine am Tisch steht. Bin ja nicht blöd Harry.

Ich bin schon wieder in Bewegung. Sitze auf dem Lissaboner Flughafen und warte auf meinen Anschlussflug nach Hamburg. Genau. Mal los zu Gate.

SV Atlantis – Inge + Ernst Bartels GER

SAVUSAVU – WAS VIELLEICHT NICHT AUF NOONSITE STEHT…

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Dieser Bericht versucht das Fehlende aus den Lobgesängen der Hurra-und-alles-ist-sooo-toll-Blogs der Sailing Birds zu ergänzen. Die meisten anderen Details finden Sie bei Noonsite.

Savusavu ist auch nach Winston immer noch traumhaft schön. Der Cyclon hat so einiges zerstört was aber an sich ohnehin schon marode war. Leider hat es auch die Palmen erwischt und so mancher Stamm steht ohne Krone da und hätte schon längst gefällt werden müssen. Doch so ist Fiji. In allem ein wenig langsamer als die kühlere Welt. Wer mal, wie wir, so viele Saisons hier verbracht hat kann die Dinge besser beurteilen als ein Sailingbird oder Palangi. WEITERLESEN

ZEITMILLIONÄR – ACHTUNG PREISSENKUNG!!

Der Herbst ist da, die Boote gehen langsam aus dem Wasser, die Tage werden kürzer und Weihnachten rückt langsam näher. Nun geht die Segelsaison wieder vor dem Bildschirm weiter. Man schwelgt in Erinnerungen und träumt von den Wunschzielen der nächsten Saison. Soll es die Ostsee werden, die Schären? Mein Film „Zeitmillionär“ erzählt von einem perfekten Segelsommer in den Schären, von einer langen Auszeit und der Verwirklichung von Träumen. 
 
  FILMTRAILER I
 FILMTRAILER II
Der gesamte Soundtrack zur Reise inkl. der aktuellen Single „Ich geh‘ segeln“ entstanden ebenfalls diekt vor der Kamera an Bord und im Tonstudio.  Passend zur Nachsaison habe ich nun den Preis für meinen Film „Zeitmillionär“ gesenkt.
Die Doppel-DVD Box gibt es nun für €19,90.-, den Download für €17,90.- u.a. hier: 

segel-filme
millemari.
oder direkt bei
www.luvgier.de