Monatsarchive: Juni 2016

Es riecht nach Ulli’s leckerem, frischen Brot

Und wir verhungern doch nicht

Noch 1234… Meilen. Hört sich nach nem Joke an, ist aber die Wahrheit. 1234 Meilen bis Peters Sports Bar. Das ist unser Ziel. Jeden Tag kommen wir unserem Ziel ein wenig näher. Das letzte Mal, auch Etmal genannt, waren es 169 Meilen. Kein Rekord, aber flottes Segeln. Die Atlantiküberquerung war auch nicht als Rekordtörn gedacht, annoncierte oder besagt. Nein, dass war die Crew 12 von Curacao nach Cuba, die es geschafft haben die MARLIN Etmal Latte auf 231 Meilen zu setzen. Neverforget! Great Job. Würde uns der Wind aus der jetzigen Richtung erhalten, wären wir in nur 11 Tagen von Bermuda nach Horta, gebeamt. Aber das wird nix. Wir bekommen noch ordentlich auf die Nase. Also. Segel dicht und durch. Segelspaß haben wir alle, jeden Tag mehr.

Manuela, Ullis Angetraute, darf sich also freuen, denn sie bekommt einen Bäcker wieder, wenn er nach Hause kommt. Der Skipper hat’s erklärt, wie es geht. Ulli hat’s umgesetzt. Und Michi sagt dazu: „Das ist das beste Brot was ich in den letzten 7 Wochen gegessen habe.“ Kein schlechtes Kompliment Ulli. Eigentlich nur Mehl, Hefe, Zucker und Salz. Ob Ulli meinen Rat befolgt hat und noch mal ordentlich reingespuckt hat? So das Ullis Brot die besondere Note bekommt?

Zum Wetter sage ich heute nichts. Kann nur besser werden. Wir werden nass geregnet, es ist ein grauer Himmels-Tag und es kann eigentlich nur noch besser werden. Die Stimmung der Crew am Abend ist nicht gut. Ich glaube ich habe was Falsches gesagt oder böse geschaut. Auf jeden Fall gibt es Lammragout, an Porree mit Salzkartoffeln. Is doch eigentlich lecker? Oder? Es ist still heute am Abendtisch der MARLIN. Jeder schaut nach vorne oder auf seinen Teller. Das ist auch Alltag. Manchmahl. Manchmal ist eben auch nicht alles immer Sommer, Sonne, Friede, Eierkuchen usw. Manchmal, also heute, geht jeder auf seinen Platz, wortkarg bereiten wir uns alle auf die Nachtwachen vor. Keine besonderen Vorkommnisse. Kaleut.

In Macon

Ich war gerade eben, mit Phil Collins im Ohr, erneut in der Capitainerie und hab verlängert: „One more night…“
Mittlerweile macht der Hafenmeister schon jeden Tag seine Scherze und heute meinte er, nachdem ich die Rechnung bezahlt hatte, ich solle noch kurz warten. Dann ging er nach hinten und kam mit einem großen Karton zurück. Ob ich den für all die Rechnungen haben möchte, fragte er. Dabei hat er sich fast scheckig gelacht. Und ich muss sagen, auch ich kann so langsam über dieses anhaltende Hochwasser nur noch lachen. Anders lässt es sich kaum noch ertragen.

Ich bin übrigens mittlerweile seit ein paar Tagen in Macon. Wunderschöner Hafen, nette Menschen, schöne Umgebung.

Nach dem letzten Hochwasser konnte ich an gerade mal 4 Tagen fahren, bevor die nächste, noch schlimmere, Hochwasserwelle da war. Es ging allerdings nur sehr zäh vorwärts, weil immer noch eine Menge Wasser die Rhone hinunter geflossen ist.
Am ersten Tag bin ich so lange wie möglich gefahren und hab abends an einer Kaimauer mit Hilfe der Erdnägel in einem engen, abgelegenen Kanalstück festgemacht. Drei Schiffe kamen in der Nacht mit hohem Tempo vorbei und obwohl ich Eos mit fast allem was zur Verfügung stand abgefendert hatte, ist ein Fender abgerissen und die Reling hat die Spundwand geknutscht. In der Kajüte sah es anschließend aus wie auf einem Schlachtfeld. Auf Seegang war ich irgendwie nicht eingestellt.
Am nächsten Tag bin ich ebenfalls lange gefahren, um so weit wie möglich nach Norden zu kommen. Es ging raus aus der Rhone! Endlich! Vor der letzten Schleuse hat man mich nochmal zappeln lassen. Keine Reaktion auf meinen Funkspruch, keiner ging ans Telefon, keine Änderung der Lichtsignale. Irgendwann bin ich nach oben gelaufen um zu schauen, ob vielleicht ein Schiff nach unten geschleust wird. Aber kein Schiff da. Also wieder zurück zum Boot und hartnäckig gefunkt. Irgendwann hat der Schleusenwärter dann geantwortet und die Schleuse vorbereitet. Nach einer Stunde!
Dann bin ich in die Saone abgebogen und durch Lyon. Mehr als eine Vorbeifahrt, wenn auch eine sehr schöne, war es nicht. Abends dann ein schöner kleiner Anleger bei einem verlassenen Yachtclub und am folgenden Tag erneut früh los, um Macon zu erreichen. Dort kam ich bei weiter steigendem Pegel quälend langsam voran und hab am erstbesten Stadtanleger festgemacht. Nur noch schnell was essen und ab in die Koje!
Am 4. Tag habe ich Eos die knapp 2 Meilen weiter bis zum Hafen in Macon durch den Wald aus Treibholz auf der Saone gefädelt.
Und hier ist nun wieder Stillstand. Keine Bewegung mehr im Hafen, seit Tagen. Die Schleusen sind dicht und die Sperrtore an den Wehren geöffnet. Eine Crew hat bereits den Plan, Nord-Schweden noch in diesem Jahr zu erreichen, aufgegeben und auch das Boot neben mir ist mittlerweile verlassen.

Morgen will ich vielleicht weiter, erzähle ich jeden Tag dem Hafenmeister. Auch darüber lacht er sich jedes mal kaputt und zeigt auf das Angebot für den Jahresvertrag.

Morgen will ich vielleicht weiter…

SV Atlantis – Inge + Ernst Friedrich Bartels GER

DAS MINERVA RIFF

Atlantis am Wind auf See

Seit vielen Jahren ist Whangarei NZ der Heimathafen von Inge + Ernst-Friedrich. Ihre Rundreisen führen immer wieder zu den Fidschi Inseln, eine Reise von ca 1.200 sm, für deren Verlauf gutes Wetter nicht immer garantiert ist. In diesem Jahr gab es eine gefährliche Wetterverschlechterung: Sturm war angesagt, man entschied sich zum Anlaufen des MINERVA RIFFS, hier ist der Bericht mit Fotos

Manöver für Einhandsegler – Folge 12 (plus 9 & 10) – Mit Heckanker am Steg & An- und Ablegen längsseits

VIDEO Einhand durch die Schären #12 – Vor Heckanker am Steg

VIDEO Einhand durch die Schären #9 – Längsseits Anlegen

VIDEO Einhand durch die Schären #10 – Längsseits Ablegen
Dieses Mal gibt es drei Folgen im Paket:

In Folge 12 meiner Videoreihe zu Einhandmanövern geht es um das Festmachen an einem Steg, wenn weder Heckbojen noch Pfähle vorhanden sind. In den Schären gibt es diese Situation recht häufig auf kleinen Inseln oder in kleinen Häfen. Oder die Heckbojen sind bereits alle belegt. Dann ist es üblich sich noch an den Kopf des Steges einfach vor Heckanker zu legen. Was gibt es zu beachten und wie geht man sicher das der Anker auch hält?

In den Folgen 9 & 10 geht es um das An- und Ablegen längsseits. Eigentlich ist das einhand recht einfach (leichter geht es nur noch mit Schwimmstegen), aber gerade bei zwei dieser Manöver habe ich mir die bisher einzigen Macken in mein Gelcoat gefahren.
Siehe dazu
http://luvgier.blogspot.de/2014/11/aus-fehlern-lernen-folge-1.html
und
http://luvgier.blogspot.de/2014/11/aus-fehlern-lernen-folge-2.html
Daher poste ich diese beiden Videos hier, obwohl es sich nicht um typische Schärenmanöver handelt und auch die Ausführung nicht ganz rund läuft. Aber so ist eben die Realität und bisher bin ich mit dieser Videoreihe von Hohn und Spott verschont geblieben :-)

Generell gilt es zu beachten, das man möglichst gegen Strom und Wind anlegt (Strom hat dabei Vorrang). Sollte das nicht gewünscht sein ist beim Anlegen mit Strom und Wind immer zuerst die Achterleine zu belegen, sonst kann es zu sehr unschönen Erlebnissen kommen! Hier könnte man sich auch die Manöver mit einer Mittelklampe sehr viel einfacher machen (die gibt es auch zum mobilen Aufsetzen in die Genuaschiene). Aber zunächst war ich dafür zu geizig und mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt ohne zu arbeiten. 

Es gibt viele Handbücher für Bootsmanöver aller Art. Doch sehr wenige für Einhandsegler. So saß ich am Start meiner langen Soloreise 2014 durch die Schären ein wenig auf dem Trockenen. Ich wusste nicht wirklich, was mich dort erwartet und wie ich ohne Crew mit allen Situationen umgehen sollte. Aber so ein Schärentörn einhand wurde ja schon oft vor mir unternommen und musste also machbar sein. Von daher  verließ ich mich auf die Methode „Learning-by-doing“. Die hat am Ende funktioniert, war aber anfangs oft unschön. Denn trotz guter Vorbereitung hat man einfach immer zu wenig Zeit und zu wenig Hände. Und dabei geht es buchstäblich um Sekunden. Im Prinzip habe ich daher probiert jedes Manöver auf seine elementarsten Bestandteile herunterzubrechen und so einfach wie möglich zu halten. Und siehe da, irgendwann hatte ich meine Rezepte für alle Situationen gefunden, auch wenn dazu viel herumprobieren gehörte. Und so konnte ich dann am Ende auch endlich Einhand an einer Schäre anlegen. Ein Szenario welches mir anfangs kaum alleine zu bewältigen schien. Schon während der Reise habe ich angefangen meine Manöverrezepte auch auf Video festzuhalten. Zunächst wollte ich diese in meinen Film „Zeitmillionär“ integrieren, das hätte den Film aber extrem lang gemacht und auch sehr speziell für Nichtsegler. 

Filmtrailer „Zeitmillionär“

Daher habe ich nun, zusammen mit ein paar zusätzlichen Erklärungen auf dem Trockenen, eine Reihe von Videos erstellt, die sich speziell an Einsteiger im Einhandsegeln und an potenzielle Schärensegler richten. Und diesen dabei helfen soll, ihren eigenen Stil zu finden. Denn mit Sicherheit hat jeder Segler sein eigenes Rezept und so sind diese Videos auch nicht als Lehrvideos zu verstehen, sondern nur als Anregungen. Jedes Boot und jeder Mensch ist anders. Ich bin mit diesen Methoden jedenfalls einhand heil durch über einhundert Häfen und fünfzig Schleusen gekommen. Aber auch für Segler, die mit Crew unterwegs sind, kann es nicht schaden sich auch einmal mit Einhandmanövern zu beschäftigen. Man kann ja nie wissen, in was für Situationen man gerät. Aus Zeitgründen, und da es alles andere als einfach ist sich bei den Einhandmanövern auch noch selbst zu filmen, sind die Elemente teils etwas wild zusammengeschnitten und wackelig. Geben aber damit auch gut die zeitkritischen Situationen an Bord wieder und sind auch noch vollkommen kostenlos.

Übrigens: Den Film Zeitmillionär gibt es als Download oder DVD hier

Zeitmillionär – Album Trailer

Sechs Monate alleine mit ein paar Musikinstrumenten auf dem Meer: Der Autor, Kontrabassist und Songwriter Claus Aktoprak ist mit seinem 40 Jahre alten Segelboot LA MER aufgebrochen, um die Abenteuer zu erleben, die fast direkt vor unserer Haustür auf uns warten. Und er hat Musik daraus gemacht.

Mehr als dreißig internationale Musiker sind an seinem Projekt „The Sailing Bassman & Friends“ beteiligt, denn so abwechslungsreich wie die Stilistik, sollte auch der Albumsound werden. Und so sind auf dem Album dann fünf verschiedene Sängerinnen und Sänger zu hören.

Die norddeutsche Legende John Barron, bekannt aus dem Kultfilm „Deichking“.
Der irische Wahlhamburger Dara McNamara mit seiner einmalig, sanften Stimme.
Mit dabei auch Peter Caulton aus Australien – er gehört nicht nur zu den langjährigen musikalischen Weggefährten aus den USA – er tourte auch durch Australien mit Shows wie u.a. der Little River Band, Emmy Lou Harris und Kenny Rogers.
Die Stimmen von Joe Casey, ein weiterer Weggefährte, und der Schweizerin Caro Leuzinger runden das Album perfekt ab und verschmelzen bei dem Titel „I Just Can’t Say I Love You“ zu einem traumhaften Duett.

Und so motiviert das Album “ Zeitmillionär“ Weltenbummler und Musikfans gleichermaßen, die Leinen loszuwerfen.

PERFORMANCE Segeln

Jetzt wird aber fleißig Hand gesteuert

Die letzte Nacht und der heutige Tag waren schon recht sportlich. Böen bis 35 Knoten. Ordentlich Welle beeindrucken meine Mitsegler. OHHHHa! Vom Segel ist das dritte Reff übrig geblieben und ein Stückchen Fock. So langsam wird es weniger. Nicht das Segel, der Wind.

Ich stelle ja gerne mal etwas Technik vor, die ich für gut halte. qtVLM ist eine Software, die ich derzeit zum Wetterrouting benutze, habe ich ja schon oft genug erwähnt. Heute stelle ich NavMonPC vor. Läuft auf dem Windows Rechner und zeichnet die ganzen NMEA Aktivitäten des Schiffes auf. Wie man auf dem Screenshot unschwer erkennen kann: True Wind Direktion und True Wind Speed. Aus dieser Darstellung lassen sich Mittelwerte und Trends ablesen. Auch jedes Manöver, Passieren von Fronten. Die gleichen grafischen Auswertungen gibt es für die scheinbaren Werte und für das Speedverhalten des Schiffes. AIS Daten werden dargestellt und ein Instrumentenfeld mit Zusammenfassung aller Daten. Ein geniales Tools für den motivierten Performancesegler, wie für den Hafen- und Küsten-Technik-Nerd-Segler. Was man dafür braucht? Die Software ist kostenlos, ein Miniplexer ist praktisch. Den gibt es, wie kommt das nur: Bei lunatronic.net. Alter Schwede! Schon wieder schlauer.

Inzwischen ist es wieder dunkel. Michi hat heute gekocht, ich auf’n Horizont und den riesigen Wellen beim rumwellen geschaut. Mitten auf dem Nordatlantik: „Ein anderes Segel!“ Ein Aufschrei geht durchs Boot. Unser AIS, im Moment, wegen Schnupfen, meist aus, kann den Franzosen orten. Alle dachten, es wäre die FIRST STEP. Ich sach nur: „Vorsicht heute Nacht. Ein Franzose ist selten allein. Also schön Ausblick halten alle 15 Minuten.“ Das muss sowieso sein. Ist gute Seemannschaft und die gehört auf einem Segelschiff zur guten Manier.

Die Wetterlage für die nächsten Tage ist unklar. Neben den bekannten Grib Files arbeiten wir mit einem Satellitenbild: weather.noaa.gov/pub/fax/evnt99.jpg und folgender 48h Bodendruckkarte: weather.noaa.gov/pub/fax/QDTM10.TIF Da stehen auch immer die Forcaster oben drin. Heute ist es Nolt. Der malt mit der Hand Striche über die Satellitenkarte. Immerhin ein Mensch. Keine Maschine. Da die Herren und Damen das jeden Tag seit Jahren machen, kann man ihnen sehr vertrauen. Also in 48 Stunden eine neue Front und dahinter Nordostwind für uns. Unsere bisherigen Etmal von 168 und 183 Meilen Richtung Azoren werden dahinschwindend klein werden, wenn dieser Fall tatsächlich eintrifft. Dann werden wir ein paar hundert Meilen gegenan segeln müssen. Das war so nicht geplant und würde uns arg aus den Planungen werfen. Jetzt kann man nur noch hoffen, dass sich das anders entwickelt. Es bleibt also spannend.

Warum nicht gleich so?

Da sitzense…

…und quatschen über Gott und die Welt und der Autopilot steuert. Zwei Tage lang ist das auch o.k. Dann kommt Langeweile auf und ich erinnere meine Gäste gerne mal vorsichtig daran, warum sie eigentlich auf der MARLIN sind: Zum Mitsegeln. Zugegeben. Das Steuern der Marlin bei 25-30 Knoten Wind bei Raumschot Kurs muss man erst mal erlernen. Da hängt schon echt Wumm! hinter, wenn die Dame mit der See tanzt und geführt werden will. Hat es allerdings einmal „Click“ gemacht, macht es um so mehr Spaß. Spaß mache es jetzt auch der nicht grade so großen Gabi, die schon ein paar Tausend Meilen auf ihrem Buckel hat. Viel gesegelt mit meinem alten Bekannten, dem Seewolf von der LOU DE MER und einige Passagen mit Wolfgang von der GALLATEA im Pazifik und indischen Ocean. Da ist Gabi ja genau richtig auf der MARLIN um ihren Horizont um einige Fuß zu erweitern.

Wir sind auch gar nicht so alleine im Seegebiet. Martin von der FIRST STEP ist 12 Stunden vor uns losgesegelt. Gerne hätte er mit uns Funkkontakt gehabt. „Martin, was hast Du für ein Kurzwellengerät?“ „Ahem. Keines. Passte nicht ins Budget. Wir können doch über UKW. Oder?“ Ich kläre Martin darüber auf, dass ich nicht in seinem Windschatten segeln werde, um mit dem UKW Abstand mit ihm funken zu können. Auch brauche ich keine Zweibootregatta, ich und meine Mitsegler wollen einfach nur einen spaßigen und angenehmen Törn über den Atlantik nach Horta. „Wir können ja per e-mail im Kontakt sein.“ Wnuk halt.

Genau das mit dem angenehmen Törn aber wird den nächsten Stunden gar nicht so einfach. Der Atlantik begrüßt uns mit einer dicken Front, 4-5 Meter Welle und Böen bis zu 35 Knoten aus SW. Ist so angesagt. Angenehm eben doch nicht. Noch segeln wir im zweiten Reff, Rauschefahrt zwischen 8-10 Knoten und Fock. Wie die Nacht wird, weiß man nicht. Alle sind seefest, dass ist schon mal gut. Am Nachmittag gab es noch Steaks mit Bratkartoffeln aus Skippers Zauberbude. Zu Stärkung für die kommenden 48 Stunden. Ohhhha!

hanseboot Ostsee-Seminar

Samstag, 29. Oktober 2016 – Hamburg

Jedes Jahr stechen immer mehr Segler in See, um einen ganzen Sommer auf der Ostsee zu verbringen. Das beeindruckende Baltikum, die lebhafte Zarenstadt St. Petersburg, der grüne Stockholmer Schärengarten, die bezaubernden Aland-Inseln, die hellen Nächte im Bottnischen Meerbusen, der magische Oslofjord oder der faszinierende Götakanal. Wer möchte da nicht einmal hinreisen?

Auf der hanseboot 2016 findet zum zweiten Mal unser Ostsee-Seminar statt. Neben allerhand nautischen Informationen geht es um die richtige Ausrüstung für das Schiff: Segel, Autopilot, Ankergeschirr, Beiboot, Sicherheit, Kommunikation, Energiemanagement sowie der Umgang mit Nachtwachen samt Schlafmanagement, das Wetter oder die Kosten einer solchen Reise. Abgerundet wird das bunte Spektrum durch kurze Informationen zu einzelnen Destinationen.

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Programm

10.00 Uhr – Teilnehmerregistrierung

Sönke Roever

10.30 Uhr – Begrüßung

Sönke Roever

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10.45 Uhr – Reviervorstellung Ostsee

Sönke Roever

Ausführliche Informationen zu den zehn Anrainerstaaten. Welche Ziele gibt es und wo lohnt es sich hinzufahren? Tipps zu: Häfen, Ankerplätzen, Formalitäten, Visa, Infrastruktur und dem Göta-Kanal

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11.45 Uhr – Pause

12.00 Uhr – Ostsee-Wetter

Dr. Meeno Schrader

Die Großwetterlage der Ostsee. Wann kann ich wo fahren und welches Wetter erwartet mich dort?

Meeno-Schrader

12.45 Uhr – Mittagspause

13.30 Uhr – Planung, Ausrüstung, Leben unterwegs

Sönke Roever

Segel, Autopilot, Ankergeschirr, Beiboot, Sicherheit, Kommunikation, Energiemanagement, Wachrhythmen und Kosten

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14.30 Uhr – Pause

14.45 Uhr – Erfahrungsbericht – 100 Tage auf der Ostsee

Frederike Buhse und Hinnerk Röber

Frederike Buhse und Hinnerk Röber segeln mit einer betagten 27-Fuß-Yacht 100 Tage lang um die Ostsee. Ihr Video-Logbuch erfreut sich großer Beliebtheit im Internet. Erfrischend und unterhaltsam berichten sie von ihrem endlosen Sommer auf der Ostsee.

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15.45 Uhr – Schärennavigation

Sönke Roever

In den Gewässern von Aland, Finnland, Norwegen und Schweden läuft die Navigation etwas anders als auf den heimischen Revieren. Dieser bildreiche Vortrag zeigt auf, wie man sicher durch das Labyrinth aus tausend und einer Insel kommt.

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16.15 Uhr – Fragerunde

Sönke Roever, Frederike Buhse, Hinnerk Röber

Teilnehmer-Fragen an die Referenten zu allen Themen, die noch unbeantwortet sind.

ca. 16.30 Uhr – Ende

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Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme am eintägigen Seminar kostet 95,- Euro pro Person. Darin enthalten ist neben dem Seminarbesuch und den Messe-Eintritt für das ganze Wochenende auch ein signiertes Exemplar von „Auszeit unter Segeln“. Eine Begleitperson zahlt 50,- Euro. Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich!

Kartenreservierung unter info@blauwasser.de

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Änderungen vorbehalten – Stand 17. Juni 2016

Der Beitrag hanseboot Ostsee-Seminar erschien zuerst auf Blauwasser.de.

Unter Segeln auf dem Atlantik

Wir sind quasi schon in Sichtweite…

…wenn da nicht noch so viel Meer vor unserem Bug liegen würde. Die MARLIN läuft durch die Nacht und macht ihr Ding. Morgen Mittag soll der Wind drehen, bis dahin laufen wir nur mit dem ungefrefften Groß platt vor dem Wind. Die Langzeitprognose zeigt Ostwind! Ohha! Allerdings weiter nördlich. Hinter uns braut sich eine kräftige Front auf. Ich entscheide mich einfach den Breitengrad zu halten, bis auf weiteres. Die Azoren liegen also wirklich fast an.

Gabi hat noch die volle Sicherheitseinweisungsbreitseite des Skippers abbekommen. Da ist mir aufgefallen, dass auch Ulli und Michi ja noch gar nicht ihre Westen aufgepumpt hatte. „Also. Denn mal los!“ Ulli frozelt. „Das mache ich nicht.“ Ich lache ihn an. „Doch.“ Nach einer halben Stunde ist er froh seine Rettungsweste zu kennen und vor allen Dingen sein AIS Notsender, der bei uns in allen Westen steckt und den möglich Überbordgegangenen auf dem BordPC sichtbar macht. „Das ist Deine Lebensversicherung.“ „Du hast mal wieder Recht gehabt Micha. Muss ich ja zugeben.“ „Mir geht es nicht ums Rechthaben Ulli. Mir geht es um Deine Sicherheit.“

So richtig wohl ist heute noch keinem. Also fülle ich den Tag mit Angeln bauen. Der Erfolg ist hörbar. Ulli schreit: „Fisch!“ Hat schon die Rolle in der Hand um das Sushi Richtung Badeplattform zu holen, das schlägt sich der Fisch wieder frei. Schade. So gibt es Thunfisch Green Curry aus dem Eisschrank. Wir baumen die Genua für ein paar Stunden aus um das Manöver zu lernen. Ein paar Stunden später gehen wir auf den anderen Bug und fahren statt Halse eine flotte Q-Wende, weil die Wellen so hoch sind. Macht weniger Krach. „Das ist ja super. So machen wir das jetzt immer.“ Ulli lacht und vergisst, dass ihm ja eigentlich etwas komisch war.

Inzwischen ist es Nacht. Wir wachen in vier Stunden Wachen und versetzten Partnern. Grade habe ich noch mit Gabi lästernd im Cockpit gesessen, schon ist Michi da und statt Reden, macht jeder sein Ding. Der Generator röhrt. Das mit den Wachen hat sich inzwischen bewährt. Endlich komme ich dazu meine Mails mal zu bearbeiten. Die letzten Tage waren anstrengend. Ich weiß eigentlich gar nicht warum. Am meisten hat Michi gearbeitet und repariert. Wir segeln durch die Nacht und entspannen uns. Für die nächsten Tage ist Starkwind aus SW angesagt. Die MARLIN wird’s richten.

Segeltag

So viele weiße Wolken am blauen Himmel

Pünktlich zur Atlantiküberquerung streikt die Dieselpumpe für den Stromgenerator. Defekter Generator, Reparatur, Ersatzteilbesorgung… So what? Im letzten Moment bevor das Abenteuer Ersatzteilbeschaffung mit einem Mietroller los gegangen wäre, ist der wahre Fehler für das Problem zum Glück lokalisiert und schnell behoben. Das übliche Problem: Die Korrosion hatte am Relaiskontakt für die Dieselpumpe sporadisch zugeschlagen.

Dank der guten Crew, ging es schnell ein paar mal den Mast rauf und runter. Zwischendurch noch verschiedene Tests und der Windmesser geht. Die Aussicht aus dem Mast hat ihren Reiz und auch Gabi lässt sich für einen Augenblick in die Höhe befördern. Natürlich doppelt gesichert vom Micha (Skipper) und Ulli.

Letzte Besorgungen von Land stehen noch an. Als diese erledigt sind freue ich mich nochmal auf die andere Seite der Insel zu laufen. Den Flair der Insel spüren und die noch übrige Zeit an Land genießen. An vielen Stellen wachsen essbare Zitronenzypressenblüten und ich entdecke einen besonders schönen Platz am Meer. Zum Plaudern über das Fischen und das Leben treffe ich drei Locals in meinem Alter. Auf dem Rückweg begegne ich Roberto. Schon von weitem sehe ich seine Modellflug- Segler elegant am Hang entlang durch die Luft gleiten. Da kommen bei mir bekannte Gefühle auf und die Zeit vergeht wie im Flug. Er erzählt mir, dass er fast jeden Tag hier her kommt um eine Runde zu fliegen. Seine Frau sitzt dabei im Auto und liest. Unerwartet darf ich mit vollem Vertrauen eine Runde sein Modellflugzeug fliegen. (Dank Bermuda Airlines) Das macht viel Spaß und ist mir eine besondere Ehre. Als die Sonne tiefer sinkt, besteht Roberto darauf mich in seinem Auto nach St. Georges mit zu nehmen und der Abschied fällt schwer.

Auf der MARLIN genießen wir den Abend bei netter Unterhaltung mit einer Mulata, das ist der Rum aus Cuba, den die Fischer gerne trinken. Wir liegen in der Bucht bei St. Georges vor Anker, die See beruhigt sich, es ist Zeit zum Schlafen. Morgen segeln wir über das Meer zu den Azoren. 1.780 Meilen. So what?

Bootsjunge Michi

Trans-Ocean e.V. – Verlautbarungen und Meinungen

NEUES VOM POPANZ

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Acht Monate sind verflogen wie der Wind, es ist an der Zeit, ein Update zu verfassen, damit nicht der falsche Eindruck überwiegt, der Vorstand habe seine Mitglieder nun plötzlich lieb´- denn er zieht es erkennbar vor, seine eigene Ausdeutung der Ereignisse darzulegen. Deutlich immer wieder, wie mit unliebsamen Kritikern umgegangen wird, wie der Fall Milan Rataj ( TO Stützpunkt Mindelo ) beispielhaft zeigt, der es gewagt hatte, des Vorstand zu kritisieren. Liegen hier schon wieder die Nerven blank? WEITERLESEN

Licht- und Schattenseiten – das Bimini

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von Sönke Roever

Mit jeder Meile, die man näher an den Äquator heransegelt, nimmt der Sonnenschein zu. Allerspätestens beim Erreichen des Mittelmeeres oder der Subtropen ist ein Sonnenschutz über dem Cockpit in Form eines Biminis unumgänglich. Zu stark ist die Sonnenstrahlung, zu groß die Gefahr von Sonnenbränden und Sonnenstichen. Mit anderen Worten: Ohne Schatten geht es in diesen Regionen nicht, da wir uns beim Segeln oder am Ankerplatz in der Regel im Freien aufhalten. Folglich ist ein Bimini in diesen sonnenreichen Teilen der Erde als Schutz quasi unerlässlich.

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Fahrtenyacht mit Bimini

Biminis von der Stange werden zwar angeboten, passen aber meistens nicht zum Schiff. Daher empfiehlt es sich, eine auf das eigene Boot abgestimmte Konstruktion zu wählen. Das kann eine einfache Plane sein, die am Ankerplatz oder im Hafen über den Baum gespannt wird oder ein professionelles Sonnensegel, das vom Segelmacher maßgeschneidert wurde. Der Nachteil der Plane über dem Baum ist, dass sie beim Segeln für gewöhnlich nicht aufgespannt werden kann und daher nur im Hafen oder am Ankerplatz zum Einsatz kommt. Auf Katamaranen ist ein Bimini meist nicht von Nöten, da ein festes Dach über dem Cockpit dieses oft ersetzt.

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Auf diesen beiden Yachten wird eine Plane über dem Baum als Sonnenschutz genutzt.

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Auf den meisten Katamaranen ersetzt ein festes Dach das Bimini.

Idealerweise ist das Bimini mit einem Klappmechanismus ausgestattet, sodass es bei Schwerwetter oder Nachtfahrten unkompliziert weggeklappt werden kann. Das erleichtert den Blick in die Segel und vor allem auf die Sterne. Ich persönlich liebe es, auf der Cockpitbank zu liegen und auf das Firmament über mir zu blicken. Das Bimini würde hierbei nur stören. Bei uns an Bord kann es innerhalb von einer Minute weggeklappt werden, so dass wir uns in der Regel jeden Abend auf See die Mühe machen.

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Idealerweise ist das Bimini mit einem Klappmechanismus ausgestattet, sodass es weggeklappt werden kann.

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Sternegucken während der Wache. Das geht normalerweise nur ohne Bimini über dem Cockpit.

Wichtig: Bei der Montage des Biminis muss auch darauf geachtet werden, dass im aufgeklappten Zustand die Großschot noch frei bewegt und bedient werden kann. Es nützt ja nichts, wenn bei einer Patenthalse das Bimini von der Schot mitgerissen und abrasiert wird. Daher sollte die Schot in jedem Fall nicht durch das Bimini geführt werden. Vielmehr wird sie vor oder hinter dem Bimini angeschlagen.

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Die Großschot sollte frei vom Bimini sein.

Je Aufbau des Cockpits kann es sinnvoll sein das Bimini modular zu gestaltem, damit es bei Bedarf verlängert werden kann. Auf unserer Hippopotamus setzen wir ein eher kleines Bimini ein, das den Cockpitbereich abdeckt und auch beim Segeln genutzt werden kann. Am Ankerplatz hingegen verlängern wir es nach vorne, um eine größere Schattenfläche zu erhalten. Dazu wird einfach ein zweites Tuch mittels Reißverschlüssen an das Basis-Bimini angeknüpft und zum Mast hin abgespannt. Beim Segeln können wir die Verlängerung nicht nutzen, da dann die Großschot im Wege ist – am Ankerplatz oder im Hafen hingegen schon.

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Modular aufgebautes Bimini. Die Fläche kann bei Bedarf nach vorne verlängert werden.

Tipp: Reißverschlüsse am Bimini sollten auf einer Blauwasseryacht immer aus Kunststoff sein. Andernfalls werden sie früher oder später dem Salzwasser zum Opfer fallen, korrodieren und festsitzen. Zwar kann man sie manchmal noch mit kochendem Wasser wieder gangbar bekommen. Aber auf Dauer wird das Salz den Kampf gegen das Metall gewinnen.

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Reißverschlüsse sollten auf Langfahrtyachten aus Kunststoff sein, da Metall oxidiert.

Bei Form und Ausstattung des Biminis sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Für unsere Zeit im Inselreich von Vanuatu, den Salomonischen Inseln und Papua-Neuguinea hat meine Frau sich sogar die Mühe gemacht und ein Mückennetz genäht, das unter dem Bimini befestigt werden kann und das gesamte Cockpit überspannt. Da die Inselgruppen in einem Malaria-Hochgebiet liegen, war das ein Segen. So konnten wir in dieser tropisch-heißen Ecke unseres Planeten den Sundowner hinter feinmaschigem Gitter im luftigen Cockpit genießen, anstatt abgeschottet im schwülen Schiffsinneren zu sitzen.

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Bimini mit Mückennetz. In Malaria-Gebieten ein Segen.

Wurde das Sonnensegel, welches seinen Namen aller Wahrscheinlichkeit nach von einer Inselgruppe in den Bahamas erhalten hat, über dem Cockpit aufgespannt, kann der Steuermann in der Regel nicht mehr Mast und Segel sehen. Das ist gewöhnungsbedürftig. Vor allem wenn wir wissen wollen, in welchem Winkel zum Wind wir segeln oder ob die Segel vernünftig getrimmt sind. Es gibt zwei Möglichkeiten, diesem Missstand zu begegnen. Erstens kann vom Segelmacher eine Scheibe als Ausguck in das Bimini eingenäht werden — wovon ich allerdings abraten möchten, da die Scheiben meist schnell verwittern und undurchsichtig werden. Zweitens kann — sofern der Geldbeutel mitmacht — ein elektronischer Windanzeiger montiert werden. Das ist ein zusätzliches Navigationsinstrument im Cockpit, das Windstärke und Richtung zum Schiff anzeigt (wahr und scheinbar). Damit weiß man immer dann, wenn die Mastspitze samt Windex nicht zu sehen ist, woher der Wind weht — vor allem auch wie stark. Zu Beginn ist es etwas ungewohnt, Rigg und Segel nicht zu sehen und stattdessen die Informationen auf dem Display abzulesen, aber das vergeht. Von den Anschaffungskosten einmal abgesehen, möchte ich nicht mehr ohne diesen Helfer segeln. Vor allem nachts!

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Das Bimini versperrt die Sicht auf Rigg und Segel. Hier hilft eine elektronische Windanzeige.

Achtung: Ein Bimini verhindert nicht, dass sich eingecremt oder anderweitig vor der Sonne geschützt wird, da die UV-Strahlung vom Wasser reflektiert wird und so indirekt unter das Bimini gelangt. Eine trügerische Geschichte. Da denkt man, unter dem Bimini ist Schatten, und bekommt trotzdem einen Sonnenbrand. Kritiker könnten jetzt anführen, dass man dann ja eigentlich kein Bimini braucht. Das stimmt so nicht. Das Gefühl der prallen Sonne entwichen zu sein und sich im Schatten aufzuhalten, bleibt davon unberührt und rechtfertigt die Anschaffung allemal (Stichwort: Sonnenstich).

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Verschiedene Bimini-Varianten auf Blauwasseryachten.

Je nach Bauform kann das Bimini zudem genutzt werden, um Regenwasser aufzusammeln. So lassen sich die Trinkwasservorräte unter Umständen schnell aufstocken. Vorsicht ist allerdings beim Dauerkonsum von Regenwasser geboten – es enthält keinerlei Mineralien (Stichwort: Elektrolytmangel). Folglich sollte die Nahrungsaufnahme um Elektrolyte ergänzt werden – was bei vielen Blauwasserseglern in den Tropen ohnehin üblich ist. Je nach Größe des Biminis kommen schnell große Mengen Wasser zusammen. Wir erinnern uns noch gut, wie wir in den Salomonen in einem heftigen tropischen Schauer in kurzer Zeit 60 Liter Wasser eingesammelt haben. Da wir auf Hippopotamus keinen Wassermacher haben — ein Segen.

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Mittels dieser einfachen, selbstgebauten Regenrinne haben wir viel Regenwasser gesammelt.

Fazit: In sonnenreichen Gebieten wie den Subtropen, Tropen oder dem Mittelmeer ist das Bimini ein unverzichtbarer Ausrüstungsgegenstand und sollte an Bord nicht fehlen. Unabhängig davon, ob es sich dabei um eine einfache Plane handelt, die über den Baum gespannt wird oder ein professionelles Bimini vom Segelmacher – Sonnenschutz hat Priorität.

Der Beitrag Licht- und Schattenseiten – das Bimini erschien zuerst auf Blauwasser.de.