Monatsarchive: Januar 2016

iSat Phone zu verkaufen

20160103

Nur für unsere Leser

Kaum gebraucht. Ich glaube, zwei Telefonate haben wir damit geführt. Wir brauchen es nicht mehr und bevor ich das gut erhaltene Stück jetzt auf eBay verhökere und mich nur ärgere, hier das Satellitentelefon für Dich! Aktueller Internetpreis ist 689 Euro. Ich rufe 499 Euro auf. Das Inmarsat Phone hat eine Prepaidkarte, ob die noch mal zu aktivieren ist muss ich prüfen. Ansonsten spendiere ich eine neue dazu. Beim iSat Phone ist nur das 12V und 220V Ladekabel dabei. Die Software UUplus unterstützt die Datenfunktion des iSats und gibt es bei mir in Deutsch und für MAC und PC. Handbuch etc. gibt es als Download im Internet umsonst. Für den täglichen Gebrauch an Bord ist eine externe Antenne zu empfehlen. Auch dabei helfe ich.

 


Mitsegeln auf der MARLIN. Plane jetzt Deinen Trip mit der MARLIN. Atlantiküberquerung 2016 von den Bahamas über Bermudas zu den Azoren.www.marlin-expeditions.com

 

Seemann auf Heimaturlaub

Seemann auf Heimaturlaub

In den Armen meiner Töchter

Alle noch da. Gott sei gedankt! Maya, Lena, Nathalie und Lars. Sogar mein geliebter V70, die Schleuder, ist noch nicht unter die Räder gekommen. Nach einem ruhigen Rutsch ins neue Jahr ist alles gut. Es ist schön auf Heimaturlaub zu sein und Schiffs-Probleme einfach mal eine Zeit lang Schiffs-Probleme sein zu lassen. Wenigstens bis Montag soll es so bleiben. Bis dahin sind viel Spaziergänge, Schwimmen und Chillen angesagt, ein bisschen Computerarbeit um die Neujahrsänderungen dieser Site endlich mal fertig zu bekommen. Ich genieße die Kälte: Endlich mal nicht mehr schwitzen.


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Seemann auf Heimaturlaub

20160102

In den Armen meiner Töchter

Alle noch da. Gott sei gedankt! Maya, Lena, Nathalie und Lars. Sogar mein geliebter V70, die Schleuder, ist noch nicht unter die Räder gekommen. Nach einem ruhigen Rutsch ins neue Jahr ist alles gut. Es ist schön auf Heimaturlaub zu sein und Schiffs-Probleme einfach mal eine Zeit lang Schiffs-Probleme sein zu lassen. Wenigstens bis Montag soll es so bleiben. Bis dahin sind viel Spaziergänge, Schwimmen und Chillen angesagt, ein bisschen Computerarbeit um die Neujahrsänderungen dieser Site endlich mal fertig zu bekommen. Ich genieße die Kälte: Endlich mal nicht mehr schwitzen.

 


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Verabschiedung von der Fünfzehn

Verabschiedung von der Fünfzehn

Kommerzialisierung

Ich habe mich etwas verlaufen. Den Faden verloren. Stehe irgendwie zwischen den Welten, dem freakigen Fahrtensegler und dem erfolgreichen Kojencharterskipper, schaue zurück auf acht Monate Fahrplan absegeln. Jede meiner Crews hat mir andere Tipps auf der MARLIN dagelassen um ein besserer Skipper zu werden um dann festzustellen: „Ach Micha – Eigentlich kann man dich eh nicht ändern. Manchmal hast Du halt Deine dolle fünf Skipper-Minuten. Bleib einfach wie Du bist. Alles ist gut.“ Jetzt habe ich Zeit darüber nachzudenken, Revue passieren zu lassen. Diplomatischer soll ich werden. Was ist das? Genau, da fängt das Problem Wnuk an. Ich versuche die Zeit der Fernreise nach Flensburg zu nutzen um meine Ziele zu überprüfen. Zum Beispiel, als ich auf der Werft um die MARLIN herumgegangen bin und mir die Schäden am Rumpf angeschaut habe. Sind fast alles meine eigenen Werke: Die verrostete Festmacherboje vor den Selvagens, das rüde Eindampfen in Faro und Mindelo in die Spring. Also was denn Wnuk, so geht das aber nicht. Ich schaue auf das laufende Gut, die Reffleinen, die Schooten. Hmm. Verschleiß eben. Wir segeln die MARLIN ja nun nicht defensiv, eher gerne am Limit oder ich tue das gerne. „Das muss das Boot abkönnen!“– Zu viel Jürgen Prochnow geschaut. Da vergesse ich manchmal, dass die Crew ja nun erst ein paar Tage an Bord ist und nicht wie ich, mit der MARLIN verwachsen wie eine Mistel an einer Pappel. Die Crew schmeißt im allgemeinen gerne Bootshaken reihenweise ins Wasser, reisst das VHF neben der Tür ab oder ersatzweise die Halterung der zwei Maclights. Wenn das alles schon durch ist kann man noch Fender verlieren und Außenlautsprecher eindrücken. Wer meint, dass ich dann rumschreie ist vollkommen auf dem falschen Segler. Ich nehme das mit einem Lächeln wahr. „OK. Kein Problem das kann passieren.“ Na? Bin ich diplomatisch? Ist das Diplomatie? Alles im Plan, genau wie die jährliche Toilettenpumpe. Ich mein. Wenn da monatelang bis zu sechs Leuten sich täglich entleeren. Geht ja nicht einfach so an einer Pumpe vorbei. „Micha: Klar gibt es dies und jenes zu verbessern. Nobody is perfect. Aber das Gesamterlebnis stimmt. So sehe ich das. Es war einfach geiles, schnelles Segeln mit Dir!“, meint Susan zum Abschluss. Also ich lese das noch mal nach mit der Diplomatie. Morgen. Oder nächste Woche. Im nächsten Jahr werde ich diplomatischer. Versprochen. Nur bei den Elektrowinschen bleibe ich undiplomatisch: „Finger weg!“ und das auch gerne bestimmend. Die sind einfach gefährlich. „Im Umgang mit deinen Töchtern kannst Du das mit der Diplomatie ausgiebig üben wenn Du in Flensburg bist!“, meint Nathalie. Diplomatie, was ist das?


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Verabschiedung von der Fünfzehn

20160101

Kommerzialisierung

Ich habe mich etwas verlaufen. Den Faden verloren. Stehe irgendwie zwischen den Welten, dem freakigen Fahrtensegler und dem erfolgreichen Kojencharterskipper, schaue zurück auf acht Monate Fahrplan absegeln. Jede meiner Crews hat mir andere Tipps auf der MARLIN dagelassen um ein besserer Skipper zu werden um dann festzustellen: „Ach Micha – Eigentlich kann man dich eh nicht ändern. Manchmal hast Du halt Deine dolle fünf Skipper-Minuten. Bleib einfach wie Du bist. Alles ist gut.“ Jetzt habe ich Zeit darüber nachzudenken, Revue passieren zu lassen. Diplomatischer soll ich werden. Was ist das? Genau, da fängt das Problem Wnuk an. Ich versuche die Zeit der Fernreise nach Flensburg zu nutzen um meine Ziele zu überprüfen. Zum Beispiel, als ich auf der Werft um die MARLIN herumgegangen bin und mir die Schäden am Rumpf angeschaut habe. Sind fast alles meine eigenen Werke: Die verrostete Festmacherboje vor den Selvagens, das rüde Eindampfen in Faro und Mindelo in die Spring. Also was denn Wnuk, so geht das aber nicht. Ich schaue auf das laufende Gut, die Reffleinen, die Schooten. Hmm. Verschleiß eben. Wir segeln die MARLIN ja nun nicht defensiv, eher gerne am Limit oder ich tue das gerne. „Das muss das Boot abkönnen!“– Zu viel Jürgen Prochnow geschaut. Da vergesse ich manchmal, dass die Crew ja nun erst ein paar Tage an Bord ist und nicht wie ich, mit der MARLIN verwachsen wie eine Mistel an einer Pappel. Die Crew schmeißt im allgemeinen gerne Bootshaken reihenweise ins Wasser, reisst das VHF neben der Tür ab oder ersatzweise die Halterung der zwei Maclights. Wenn das alles schon durch ist kann man noch Fender verlieren und Außenlautsprecher eindrücken. Wer meint, dass ich dann rumschreie ist vollkommen auf dem falschen Segler. Ich nehme das mit einem Lächeln wahr. „OK. Kein Problem das kann passieren.“ Na? Bin ich diplomatisch? Ist das Diplomatie? Alles im Plan, genau wie die jährliche Toilettenpumpe. Ich mein. Wenn da monatelang bis zu sechs Leuten sich täglich entleeren. Geht ja nicht einfach so an einer Pumpe vorbei. „Micha: Klar gibt es dies und jenes zu verbessern. Nobody is perfect. Aber das Gesamterlebnis stimmt. So sehe ich das. Es war einfach geiles, schnelles Segeln mit Dir!“, meint Susan zum Abschluss. Also ich lese das noch mal nach mit der Diplomatie. Morgen. Oder nächste Woche. Im nächsten Jahr werde ich diplomatischer. Versprochen. Nur bei den Elektrowinschen bleibe ich undiplomatisch: „Finger weg!“ und das auch gerne bestimmend. Die sind einfach gefährlich. „Im Umgang mit deinen Töchtern kannst Du das mit der Diplomatie ausgiebig üben wenn Du in Flensburg bist!“, meint Nathalie. Diplomatie, was ist das?

 


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