Monatsarchive: Januar 2016

Dicke Wolken im Paradies …

Liebe Leser, auf unserem Weg nach Süden haben wir viele „Snowbirds“ kennengelernt. Segler, die den Winter auf den Inseln der Bahamas verbringen wollen. Für die meisten Amerikaner und Kanadier ist es ein einfacher Weg die Ostküste hinunter, weil man im Zweifel…

Passageplan Cuba und Atlantik 2016 ist fertig

Passageplan Cuba und Atlantik 2016 ist fertig

Das Leben unter den Wolken

Da sitze ich hier. Vor mir eine Zehnerpackung Tempo Taschentücher. Acht Monate hatte ich keine Erkältung, keinen Schnupfen. Hier in der Kälte hat es mich direkt erwischt. Voll auf die Nase. So schön der Heimaturlaub mit der Familie und meinen Freunden ist. Es ist auch sehr anstrengend. Von allen Seiten kommen sie auf mich zu und wollen was von mir. Maya & Lena gewinnen natürlich immer. Lars sowieso, weil der muss Gassi gehen! Und das ist auch alles gut so. So sitze ich nicht die ganze Zeit am Schreibtisch mit dem Telefon am Ohr.

Da ist sie die Routenplanung. Da segelst Du mit, wenn Du willst. Die Strecke unterteilt sich in drei Parts. Der erste Part beginnt Anfang Februar, startet ab Trinidad über die venezolanischen Inseln nach Curacao. Noch ein Platz frei. Danach geht es weiter bis nach Cuba. Ausgebucht. Aber dann sind viele Plätze frei ab Mitte April: Auf der Karte in Orange: Vom pittoresken Cienfuegos in Cuba, mit Landgang geht es in die Reinas. Einer Gruppe von unbewohnten Inseln an der Südküste, die selten von Seglern angelaufen werden und die für Charterschiffe nicht zu erreichen sind. Hier herrscht Einsamkeit und unberührte Natur. Folglich geht es im logischen Weg im Uhrzeigersinn um Cuba herum über Isla de la Juventud zum westlichen Ende von Cuba. Während dieser seglerisch interessanten, aber teils auch sportlichen Segelreise, kannst Du auch Land und Leute kennenlernen. Dann beginnt der Golfstrom der uns auf dem folgenden Weg begleiten und beschleunigen wird, über Havanna nach Varadero und dann Richtung Bahamas. Ab Havanna oder Bahamas segelst Du mit um über den Nordatlantik Richtung Azoren, mit Zwischenstopp auf den Bermudas, aufzubrechen. Das sportliche Highlight 2016. Melde Dich jetzt und sei dabei! Die Plätze sind dann doch immer schneller weg, als man denkt.

Nach diesen ganzen warmen Worten, kommt jetzt doch wieder ganz schnell Fernweh auf. Ich schau raus. Da liegt noch der Schnee von gestern auf den Dächern der Häuser auf der anderen Straßenseite. Ja. Der Horizont fehlt mir schon wieder, der Horizont, diese Line zwischen dem Blau des Meeres und dem Blau des Himmels. Segeln ist gesund. Segeln heilt. „Alles gut!“, sagen die hier grade modisch in jedem dritten Satz und wenn nicht das, dann eben „OH HAH!“ Ich muss grinsen. Ein paar Monate nicht hier gewesen und schon ist wieder alles anders und doch alles gleich geblieben.


Mitsegeln auf der MARLIN. Plane jetzt Deinen Trip mit der MARLIN. Atlantiküberquerung 2016 von den Bahamas über Bermudas zu den Azoren. www.marlin-expeditions.com

Passageplan Cuba und Atlantik 2016 ist fertig

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Das Leben unter den Wolken

Da sitze ich hier. Vor mir eine Zehnerpackung Tempo Taschentücher. Acht Monate hatte ich keine Erkältung, keinen Schnupfen. Hier in der Kälte hat es mich direkt erwischt. Voll auf die Nase. So schön der Heimaturlaub mit der Familie und meinen Freunden ist. Es ist auch sehr anstrengend. Von allen Seiten kommen sie auf mich zu und wollen was von mir. Maya & Lena gewinnen natürlich immer. Lars sowieso, weil der muss Gassi gehen! Und das ist auch alles gut so. So sitze ich nicht die ganze Zeit am Schreibtisch mit dem Telefon am Ohr.

Da ist sie die Routenplanung. Da segelst Du mit, wenn Du willst. Die Strecke unterteilt sich in drei Parts. Der erste Part beginnt Anfang Februar, startet ab Trinidad über die venezolanischen Inseln nach Curacao. Noch ein Platz frei. Danach geht es weiter bis nach Cuba. Ausgebucht. Aber dann sind viele Plätze frei ab Mitte April: Auf der Karte in Orange: Vom pittoresken Cienfuegos in Cuba, mit Landgang geht es in die Reinas. Einer Gruppe von unbewohnten Inseln an der Südküste, die selten von Seglern angelaufen werden und die für Charterschiffe nicht zu erreichen sind. Hier herrscht Einsamkeit und unberührte Natur. Folglich geht es im logischen Weg im Uhrzeigersinn um Cuba herum über Isla de la Juventud zum westlichen Ende von Cuba. Während dieser seglerisch interessanten, aber teils auch sportlichen Segelreise, kannst Du auch Land und Leute kennenlernen. Dann beginnt der Golfstrom der uns auf dem folgenden Weg begleiten und beschleunigen wird, über Havanna nach Varadero und dann Richtung Bahamas. Ab Havanna oder Bahamas segelst Du mit um über den Nordatlantik Richtung Azoren, mit Zwischenstopp auf den Bermudas, aufzubrechen. Das sportliche Highlight 2016. Melde Dich jetzt und sei dabei! Die Plätze sind dann doch immer schneller weg, als man denkt.

Nach diesen ganzen warmen Worten, kommt jetzt doch wieder ganz schnell Fernweh auf. Ich schau raus. Da liegt noch der Schnee von gestern auf den Dächern der Häuser auf der anderen Straßenseite. Ja. Der Horizont fehlt mir schon wieder, der Horizont, diese Line zwischen dem Blau des Meeres und dem Blau des Himmels. Segeln ist gesund. Segeln heilt. „Alles gut!“, sagen die hier grade modisch in jedem dritten Satz und wenn nicht das, dann eben „OH HAH!“ Ich muss grinsen. Ein paar Monate nicht hier gewesen und schon ist wieder alles anders und doch alles gleich geblieben.

 


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SV Blue Sky – Grisel + Tino + Enya Schumann DE

SV BLUE SKY – NICHT IMMER TRUPPENTRANSPORTER

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Drei Jahre ist die Familie Schumann nun unterwegs und hat die vergangenen Monate in MALAYSIA die Welt ein wenig sicherer gemacht. Ungekrönte Chefin an Bord ist GRISEL, feurig temperamentvoll mexikanischer Wirbelwind, die dem Co-Chef und treu ergebenem Mannemann TINO, der ihr unterwegs die Wünsche von den Lippen liest, die Lebensrichtung weist. Gemeinsam versuchen sie Mini Wirbelwind und Tochter ENYA im Schach zu halten, was in der Praxis meistens kläglich scheitern, weil die Lütte den Spiess frech umgedreht.

Hier ein Bericht von Gästen:

WIR WAREN AUF DER BLUE SKY!

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Vom 30. Juli bis zum 14. August 2015 waren wir Gäste bei Grisel, Tino und Enya. Wir das sind Jürgen, Ulrike und Silke.

Nachts kamen wir auf dem Flughafen in Kupang an, mit einem Taxi fuhren wir ins Hotel, Häuser und Hütten fliegen vorbei, die Straße ist unbeleuchtet und hauptsächlich von Mopeds bevölkert und alle hupen, immer dann wenn sie überholen und das machen sie ständig. Das Hotel ist für Europäer gewöhnungsbedürftig, ganz simpel eingerichtet, es ist nicht gemütlich oder mit Liebe zum Detail eingerichtet. Zwei Betten, ein Tisch 2. Stühle, die Lampe die an die Wand geschraubt ist, hat keine Verbindung zum Stromnetz und deswegen auch erst gar keine Glühbirne. Aber wir können schlafen und sind gespannt auf den nächsten Tag.

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Morgens schaue ich aus dem Fenster, das wahrscheinlich seit 5 Jahren nicht mehr geputzt ist, also so ähnlich wie bei mir zuhause. Ich sehe auf eine Wiese mit Palmen auf der 3 Müllhaufen vor sich hin kokeln. Wir versuchen ein Frühstück zu bekommen, das gelingt uns nicht, wir treffen auf viele Mädchen, die sich begeistert um Uli ringen. Trinken unseren ersten Kopi, ein kaffeeähnliches Getränk mit sehr hohem Zuckeranteil. Wir laufen einfach los, laufen auf der Straße, werden angehupt und von allen angelacht. Trotzdem ist mein erster Eindruck verherrend, wenn man Häuser sieht, dann hatten die vor vielleicht 50 Jahren ihre Blütezeit, verwittert, heruntergekommen, der Rest besteht aus zusammen gezimmerten Hütten aus Holz mit viel Blech. Plastikmüll liegt oder fliegt überall rum. Selten ein Weg für Fußgänger, die Straße wird von Mopeds dominiert, die das Hupen nicht lassen können, die manchmal mit 4 Leuten besetzt sind, die Kinder stehen auf dem Trittbrett zwischen Fahrer und Lenker. Wir weichen ab von der Straße und laufen in der Hitze am Meer entlang, die Abwasserläufe begleiten diesen Weg, wir treffen auf ein Hotel, in dem wir Mittag und Frühstück essen können. Und da sitze ich dann und zweifel und mir kommen die Tränen. Das muss Kulturschock sein.

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Wir laufen zurück, laufen über einen Markt, einen echten, wo die Hühner in Bündeln festgebunden an ihren Beinen zum Stand zum Verkauf gefahren werden. Wo sich Gemüse, Gewürze, Reissorten in Töpfen und Körben türmt. Im Hotel wartet die sehr gute Nachricht auf uns, das Tino angerufen hat, so treffen wir die Seglerfamilie auf dem Empfang der Sail Indonesia 2015, wir werden Teil einer ausgelassenen Gesellschaft und sind froh, dass das was man sich in Deutschland ausgedacht hat, einfach so funktioniert. Das wir uns in einem ganz anderen Erdteil treffen.

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Am Freitag den 31. Juli gehen wir aufs Schiff. Wir sind jetzt Matrosen. Ja! Enya zeigt uns alles. Nachmittags fahren wir alle zusammen wieder rüber nach Kupang und erkunden die Straße gemeinsam, wir probieren das Essen was an der Straße verkauft und gekocht wird. Über offenem Feuer kocht das Öl und wir probieren die heißen aus Maismehl bestehenden Bälle, die herausgefischt werden. Wir probieren in Bananenblättern eingewickelte farbenfrohe Dinge. Abends trinken wir viel Bintang. Die indonesische Biermarke. Die erste Nacht auf dem Schiff und wir wissen nicht, ob das Schiff wackelt oder ob unser Gleichgewichtsvermögen aufgrund des Biergenusses versagt.

Am 1. Tag machen wir einen Landausflug, organisiert durch Martin, der uns im Verlauf der Reise auch dann noch hilft, als wir schon längst weiter gesegelt sind. Alles was wir an dem Tag uns anschauen erreichen wir mit einem kleineren Reisebus, Martin macht zwischendurch ein paar Ansagen was wir alles sehen. Auf jeden Fall weiß ich gar nicht mehr, auf was er uns aufmerksam gemacht hat, nur habe ich das Scheppern des Lautsprechers im Ohr. Die Technik hat nicht ganz funktioniert und so ist es irre laut und verzerrt. So das man immer anfangen muss zu lachen, so bald Martin was sagen will und ihn anfleht doch auf Ansagen zu verzichten.

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Als erstes laufen wir über einen unfassbar großen Markt, angelegt wie ein Kaufhaus mit seinen Abteilungen, gibt es die Gemüse, Obst, Fleisch, Gewürze, Bereiche. Nicht nur die Fußgänger durchlaufen den Markt, sie werden auch gleichzeitig von Mopedfahrern durchkreuzt. Logischerweise verliert sich die Gruppe. Erst am Bus treffen wir uns wieder, fahren zusammen zum ethnologischen Museum in dem wir herumgeführt werden. Der Bus geht kaputt, ein anderer wird herbeiorganisiert. Wir fahren essen, das Fleisch wird draußen auf riesigen Grills zubereitet, nebenan werden die Kokosnüsse auf gehauen und der Saft gesammelt. Es geht weiter zu einem Wasserfall, wunderschön gelegen, riesige Bretterwurzelbäume säumen den Weg hinunter. Wir baden! Aber es bleibt toll. Wir fahren zur Monkeystreet. Da flitzen sie über die Straße in Horden. Affen, alles voller Affen. Die sich von uns füttern lassen. Wenn man die Erdnüsse ganz fest hält, kommen sie an und fassen auf die Hand und ziehen solange bis sie sie endlich haben. Gibt man ihnen eine Wasserflasche oder einen Trinkbecher trinken, trinken sie so wie ich das tue. Es ist so schön.

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Nach diesem ganzen wunderbaren Tag fahren wir Blue Skyer mit dem Reisebus in einen Supermarkt. Und das ist krass, der Supermarkt ist genauso wie ich ihn aus Berlin kenne. Wie geht das, völlig absurd. 100m weiter stehen Indonesier mit ihren Suppenküchen an der Straße, mit ihren in Flaschen abgefüllten Benzin im Regal und warten auf Kunden. Von weitem sieht es so aus, als würde ein Schnapsregal auf der Straße stehen.

So könnte ich jetzt jeden Tag beschreiben was wir wann gemacht haben. Aber das wird zu umfangreich, ich versuche es so.

Wir segeln. Wir finden verlassene Strände, wo Kühe am Strand nach Futter suchen, Wir sammeln wunderschöne Muscheln. Wir treffen auf See immer wieder auf Fischer, die uns mit ihren Einbaumbooten oder in ihren Auslegerkanus besuchen. Wir segeln nachts, werden dabei von einer Fähre so dicht angefahren, dass ich kurz vorm Aufschreien bin. Wir erleben einen Morgen an dem eine große Meeresschildkröte aus dem Wasser schaut und schaut. Wir erreichen Kalabahi auf der Insel Alor und sind auf einem Fest auf dem sich die unterschiedlichen „Stämme“ der Inseln in ihren „Trachten“ vorstellen. Das ist so schön, so farbenfroh, so laut und es ist irre, das ich in echt beobachten kann, was ich in Berlin im ethnologischen Museum in Dahlem bewundernd betrachtet habe. Das wir auf dem Festplatz umringt werden von Menschen, die sich am liebsten mit Uli fotografieren lassen. Das wir angelacht, das wir angefasst werden.

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Wir erleben einen Ausflug in einem offenen Kleinlaster, fahren über Land auf ein Dorf werden von einer Familie begrüßt und bewirtet. Wir können uns das Leben anschauen, die Küche auf dem Hof, die Wäschestelle, die Schlafstellen, die Hühner laufen überall herum, sie dienen als Spielzeug für die Kleinsten, später landen Sie auch auf dem Feuer. Wir sehen einen Pond von Dschungelgewächsen umgeben, aus den Bäumen springen die Kinder ins Wasser. Wir spielen mit den Kindern „Herr, Fischer, Herr Fischer, wie tief ist das Wasser“ und „Bäumchen wechsel dich“. Wir spielen es auf Deutsch und es funktioniert, es kommen immer mehr Kinder die mitspielen und wir erleben, dass man sich spielerisch begegnet und man Spaß zusammen hat, obwohl keiner die Sprache des anderen spricht.

Wir pflücken Cashewnüsse vom Baum und wissen erst später, dass das welche sind. Wir haben erlebt wie ein Zweimastsegelschiff auf uns zudriftet, die Besatzung ahnungslos zuschaut, uns das Schiff streift, alles am Ende glimpflich ausgeht, am selben Abend aus dem Nichts eine Riesenbambuskonstruktion neben uns erscheint, auch das geht gut aus. Wir sehen Schulen von Delfinen, Delfine die aus dem Wasser springen, fliegende Fische. Ach und das Schnorcheln, Unterwasserwelten, Schlangen, Korallen eine bunter als die andere, Fische die man nur aus Aquarien wenn überhaupt kennt. Ich trete auf Seeigel und erkenne später, dass sich unter mir ganze Seeigelteppiche auftun. Wir treffen auf Inseln umsäumt von Palmen oder reine Sandinseln. Wir sitzen bei Rotwein und Bier und schauen der Sonne beim Versinken zu. Wir stehen in der Küche und waschen mit Salzwasser ab und spülen mit Frischwasser nach und Kochen und Backen und alles bei Wellengang. Aber Tino sagte doch, dass immer eine Hand am Boot sein muss, manchmal ist sie nur an einem Teller. Ich verstehe, das um die Welt segeln bedeutet, unter schwierigen Bedingungen Wasser, Diesel, Vorräte an Bord zu holen. Das wenn das Boot fährt einer immer einen Blick aufs Wasser, auf die Anzeigen des Motors, der Navigationsgeräte haben muss. Das um die Welt segeln, kein Laissez-faire bedeutet.

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Aber so Wohlfühlen, wie wir das gemacht haben, ging nur weil Grisel, Tino und Enya anderen aufgeschlossen, fröhlich und wohlwollend entgegentreten. Ich habe viel gelernt, das auf Menschen zu gehen, ganz leicht ist, man macht es einfach. Ich hatte eine sehr, sehr gute Zeit auf der Blue Sky, ich hatte 4 Romane dabei und habe sie alle ungelesen wieder mit nach Hause genommen. Ich habe keine Ruhe vermisst oder das ich mich entspannen müsste, ich war froh mitmachen zu dürfen, dabei sein zu können. Es war etwas besonders großartiges für mich. PRIMAKASSI!

Ich bin auch so froh, das Ulrike sie ist 10 Jahre alt mit solcher Begeisterung von ihrer Segeltour berichtet, das es ihr auch so gut gefallen hat.

WIR DANKEN EUCH SEHR!
Silke

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Yacht Gesuch – Versuch macht kluch

FUNDSTÜCK: SUCHE SEGELYACHT ÜBER 15 Meter

Hoch am WInd Kopie

Moin liebe Eigner, für meinen Lebenstraum such ich eine geeignete Segelyacht um die Welt zu umsegeln. Der Haken: ich möchte das Boot geschenkt bekommen! Meine Mittel reichen für ein geeignetes Boot nicht aus. Gibt es dich? Email: …hass@aol.com

Gelesen in Bootsbörse

Homies

Homies

Knoten im Kopp

Ich schreibe eigentlich, bekanntermaßen, leidlich, leidenschaftlich und einfach gerne meinen Blog. Im Moment eher ungern. Bin wohl in das nach Atlantiküberquerung-Loch gefallen oder bekomme schon meine Weihnachtsmuffelvorstimmung. Ich weiß es nicht. Es ist auch alles irgendwie unspannend, wie ich vorm Rechner sitze, Quittungen einscanne, Zahlen von rechts nach links schiebe, Ersatzteile im Internet bestelle und finale ToDo Listen erstelle. Nach einigen dazugekommenen Regentagen, habe wir es aber dann heute aber doch geschafft. Wir sind raus aus Grenada. 24 Stunden habe wir Zeit das Land zu verlassen und die MARLIN nach Trinidad zu bringen.

Claudia freut sich auf den letzten Trip mit der MARLIN am Wochenende nach Trinidad. Ich auch. Sie ist jetzt schon acht Wochen auf der MARLIN und schon eine echtes Bootsmädchen. Eher zurückhaltend muss ich sie manchmal etwas aus der Reserve locken. „Claudia, ich muss heute in den Mast. Du ziehst mich hoch.“ „O.K.“ So ganz wohl ist mir bei der Sache nicht. Wir sind ja nur zwei Personen an Bord. Aber ohne Vertrauen kommen wir ja nun auch nicht weiter und ich nicht in den Mast. Und das ist notwendig. An der LunaWLANnet scheint ein Kurzschluß zu sein, unser Ankerlicht hat die Leuchtkraft eines Teelichts und die Lazyjacks schamfilen mit den Running Backstays. Also. Denn mal los. Dank Elektrowinsch muss Claudia mich nicht die 25 Meter mit der Hand hochwinschen. Ich sichere mich selber an der an Deck durchgesetzten Dirk mit einem Bergsteigerknoten, an einem zusätzlichen Life Belt, der sich zuzieht, sollte irgendetwas anderes brechen. Schwupps bin ich komfortabel oben. Leider entpuppt sich der Kurzschluss als wahr. Da muss eine neue LunaWLANnet her und mit viel Glück nur ein neuer LAN Stecker aufgecrimpt werden. Das in der Höhe bei dem Schwell der Prickley Bay. Ne, dass machen wir in Trinidad, wenn ich aus Deutschland im Februar zurückkomme. Das Ankerlicht ist auch hinüber. Da gönnen wir uns dann mal eine LED-Tricolor. Auf den Erfolg unserer Mission.


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Shop Trailer – Die Sonntagssegler

Wer träumt nicht davon, einfach mal zehn Monate raus aus dem Alltag. Zehn Monate Leben in Freiheit, eng verbunden mit der Natur. Zehn Monate Abenteuer und ein Leben ohne Pflichten. Die beiden Münchner Dominik Hafner und Franz v. Flotow setzten diesen Traum in die Wirklichkeit um. Mit einer 28 Jahre alten Motiva 42, einem dänischen Stahlschiff, brachen sie im September 2012 in Barcelona zu ihrem Abenteuer auf.

Den kompletten Film „Die Sonntagssegler“ gibt es hier.

Friends

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Zu Besuch bei unseren alten Doppelköpfen

Eigentlich war es doch klar. Ich werde beim Doppelkopf verlieren. Ob Nathalie oder Gerhard gewinnt war bis zum Schluss unklar. Nathalie hat gewonnen. Britta hat zu oft mit mir zusammengespielt und die dritte Stelle belegt. Lasse, Peer, die Kinder des Hauses unserer very old friends sind genau so alt wie Maya und Lena und so ergibt sich was: Das ganz normale deutsche Leben. Und soll ich was sagen: Ich genieße es. Genieße es genau so, wie die Freiheit auf dem Meer. Es war ein wunderschöner deutscher Abend, mit Wein, gutem Essen und viel Spass. So herrlich kann Deutschland auch sein.

 


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SV Manapany – Charles + Fabien + Maria Lemaire BE

WINDPILOT PACIFIC BJ 1970 IMMER NOCH BEI DER ARBEIT
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Good morning Peter,
A message for wish you an happy new year and say thank you for your help.
We installed the windpilot and make the navigation between Agadir the Graciosa with them and it’s wonderful!!!!!!!!!!!!!!!
thank you very much for the model it’s an excellent help for lazy sailor :)
Hope you are fine.

Kind regards
Charles, Fabien and Maria
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Friends

Friends

Zu Besuch bei unseren alten Doppelköpfen

Eigentlich war es doch klar. Ich werde beim Doppelkopf verlieren. Ob Nathalie oder Gerhard gewinnt war bis zum Schluss unklar. Nathalie hat gewonnen. Britta hat zu oft mit mir zusammengespielt und die dritte Stelle belegt. Lasse, Peer, die Kinder des Hauses unserer very old friends sind genau so alt wie Maya und Lena und so ergibt sich was: Das ganz normale deutsche Leben. Und soll ich was sagen: Ich genieße es. Genieße es genau so, wie die Freiheit auf dem Meer. Es war ein wunderschöner deutscher Abend, mit Wein, gutem Essen und viel Spass. So herrlich kann Deutschland auch sein.


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MORPHY BLITZ – FASHION VICTIMS

UNIMOG DER ZEITMESSUNG
Morphy BlitzOhhhppps, das ist meinem Oberindianer auch passiert! Es war an einem schönen Tag im Mai des Jahres 2015. Mein Chef blätterte entspannt im SPIEGEL rum, als ihm ein Bericht über den UNIMOG DER ZEITMESSUNG ins Auge sprang.

Halt Stop: zum besseren Verständnis hier zunächst die Chronologie der Geschichte eines Handgelenk Chronografen von meinem Cheffe: WEITERLESEN

iSat Phone zu verkaufen

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Nur für unsere Leser

Kaum gebraucht. Ich glaube, zwei Telefonate haben wir damit geführt. Wir brauchen es nicht mehr und bevor ich das gut erhaltene Stück jetzt auf eBay verhökere und mich nur ärgere, hier das Satellitentelefon für Dich! Aktueller Internetpreis ist 689 Euro. Ich rufe 499 Euro auf. Das Inmarsat Phone hat eine Prepaidkarte, ob die noch mal zu aktivieren ist muss ich prüfen. Ansonsten spendiere ich eine neue dazu. Beim iSat Phone ist nur das 12V und 220V Ladekabel dabei. Die Software UUplus unterstützt die Datenfunktion des iSats und gibt es bei mir in Deutsch und für MAC und PC. Handbuch etc. gibt es als Download im Internet umsonst. Für den täglichen Gebrauch an Bord ist eine externe Antenne zu empfehlen. Auch dabei helfe ich.


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