Monatsarchive: Dezember 2014

Weihnachten in den Südstaaten

Neue Website, Videotrailer meiner Show „Segeln in den Schären“, neuer Look für meinen Blog…nach all der Arbeit am Schreibtisch steht nun endlich wieder eine Reise an. Am Dienstag, den 16.12. geht es los. Atlanta, Savannah, New Orleans, Nashville, Memphis. So lautet der grobe Plan unserer 3 wöchigen Rundreise durch die Südstaaten der USA. Schon lange möchte ich Weihnachten und Sylvester mal wieder unterwegs feiern und ich war auch noch nie an der Wiege des Rockabilly, Blues, Country und Jazz. Von Savannah bis New Orleans werden wir dem Verlauf der Golfküste folgen, denn das Meer darf bei mir ja nie zu kurz kommen. Weihnachten verbringen wir dann in New Orleans, was sicher einmal etwas ganz anderes sein wird. Ich stelle mir da so eine Mischung aus Weihnachten, Cajun und Voodoo vor. Dann geht es zu den Cajuns in die Sümpfe am Mississipi Delta bevor wir  die Küste verlassen und über Memphis und Tupelo nach Nashville fahren. Hier feiern wir dann Sylvester in der Stadt, in der sich angeblich 4.000 Musiker täglich Konkurrenz machen. Ich habe wie immer die Foto- und Videokamera dabei und berichte wie gewohnt live und in Farbe in diesem Blog. See ya soon…

Der einsame Seemann (aus der Show "Segeln in den Schären")

So, nun sind alle Titel ordentlich bei der GEMA angemeldet; so wichtig sieht das dann aus. Ich wusste ja schon, das ich auch Songs auf der Reise schreiben werde, und habe dafür ja auch genug Instrumente und Software mitgeschleppt. Im Nachhinein war das jedoch absolut unnötig. Das Segeln ist perfekt um erst den Kopf frei und dann die Ideen hinein zu bekommen. Die eigentlichen Aufnahmen  macht man aber besser zuhause. Es geht nur um die Ideen und die Texte. So gesehen hätte ich eigentlich nur Akustikgitarre, Keyboard und ein simples Aufnahmegerät mit Mikro benötigt. Naja, nächstes Mal :-)

Was mich aber wirklich glücklich macht, sind die vielen positiven Reaktionen der Gäste auf meine Songs bei der Premiere am 23.11. in Hamburg. Damit kann man ja vorher nicht rechnen und bis dahin wusste ich auch nicht so recht, wie es mit den Songs weitergehen soll. Nur Dieter Bohlen findet seine eigenen Songs sicher immer gleich hammergeil, ich bin da doch deutlich selbstkritischer. Umso wertvoller ist dann natürlich das Feedback und ich bin schon deswegen glücklich diesen Abend veranstaltet zu haben. Es ist wirklich ein merkwürdiges Gefühl seine eigenen Titel das erste Mal vor Publikum zu spielen und zu hören. Es kann ja von Langeweile bis Protest alles passieren. Und dann hören sogar alle konzentriert zu und applaudieren. Wahnsinn!! Aber am allerbesten: die Mails und Chats in den Tagen darauf, mit den Fragen wann und wo die Musik erhältlich sein wird. Die Songs, die ich mir während der Reise zurechtgebastelt habe, sind erwachsen und lebendig geworden. Und transportieren scheinbar die Emotionen und Gedanken auf die Zuhörer. Und ich sage bewusst Zuhörer. Kein Mitwippen mit dem Rücken zur Band, kein Zwischengerede sondern echtes Zuhören.

Und dann gibt es eine Seglerin, die im nächsten Jahr auch ein paar Monate unterwegs sein will und die auf der Reise entstandenen Songs so wieder mit auf Reise nehmen will. Eine großartige Idee! Und für mich ist damit noch etwas wahrgeworden, das ich so gar nicht habe kommen sehen. 
Bei der Premiere ist natürlich, wie üblich, neben vielen Versprechern auch musikalisch nicht alles wie geplant gelaufen. Aber ich habe Video und Ton mitgeschnitten und werde nun trotz ihrer Macken die meisten Songs nach und nach Online stellen. Als Dankeschön für die Zuhörer, die sich eventuell noch einmal an den Abend erinnern mögen. Und was bedeutet schon Perfektion, wenn es doch um das Leben in diesen Liedern geht. Und was soll ich sie auf der Festplatte behüten, wo sie doch nun erwachsen sind und leben wollen. 
Ich fange daher hier an mit dem Song „Der einsame Seemann“. Ursprünglich auf Englisch verfasst, hiess er angelehnt an die Schlusszenen bei Lucky Luke, „Poor lonesome Cowboy“. Bis mir irgendwann die Idee kam es auf Deutsch zu versuchen und die Geschichte aufs Meer zu verlagern. Und seitdem liebe ich diesen Song, er ist irgendwie „so anders“ :-)

Inhalt: Ein Seemann verliert nach und nach dieses und jenes. Am Ende eigentlich alles, ausser seinem Stolz. Und da er sich so an Land irgendwie nie richtig wohl fühlt, fährt er eben  immer wieder hinaus. Mein einsamer Seemann, immer so weit weg von Zuhaus.

Hier im Duett mit John Barron in bester Hans Albers Manier…

Planung 2015 – Auf jeden Fall 6 Wochen westschwedische Schären


Seit meiner Rückkehr höre ich fast täglich die Frage, wie es denn nun weitergehen soll? Wohin die nächste Reise geht? Wieder mit dem Segelboot und wie lange? Wenn ich das mal alles so wüsste….so ein wenig muss ich auch mal überraschen lassen, was 2015 für mich bringt. Fest vorgenommen habe ich mir aber nun einen erneuten Besuch der westschwedischen Schären, die ich ja zeitbedingt etwas links liegen lassen musste. Aber die Atmosphäre hatte es mir absolut angetan. Ich muss dort einfach wieder hin!

Ich werde mich dann wohl das dänische Festland bis Grena hochhangeln um dann über Anholt in das Gebiet um Göteborg zu gelangen, weiter nordwärts zu fahren und dann irgendwann wieder über Kopenhagen den Rückweg anzutreten. Das Ganze möglichst Ende Mai bis Anfang Juli für ca. 6 Wochen und gerne auch nicht alleine! Dann noch eine Fahrt nach Flensburg und Rügen wäre auch noch mal toll. Schon verrückt, wie man kaum angekommen, schon wieder ans Auslaufen denkt!

Mit dem Wind nach Süden …

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Liebe Leser,

vergangene Woche haben wir mit dem günstigen Nordwind einen ordentlichen Sprung nach Süden geschafft. Während unsere Freunde mit dem Katamaran “Kalao” bereits am Dienstag Viana do Castelo verlassen haben, um in Tagesetappen nach Süden zu hüpfen, wollten Thomas von der “Lilly-Marie” und ich lieber noch einen Tag länger warten, bis der angesagte Starkwind in der Nacht zum Mittwoch verflogen und wir den etwa 200 Meilen langen Trip nach Lissabon in einem Rutsch angehen können.

Nordwind der Stärke vier bis fünf, drei Meter hohe Welle – perfekt für unsere schweren Schiffe. Rauschefahrt unter Schmetterling mit stundenlangen Durchschnittsgeschwindigkeiten von fast 7 Knoten(!). Unglaublicherweise sind die Hallberg-Rassy 352 und unsere Contest 33 am Ende mit nur etwa 20 Minuten Differenz in Lissabon angekommen. Sicher wäre Thomas eine Stunde früher da gewesen, wenn ich nicht am Ende noch ein bisschen abgekürzt hätte …

Seit einer Woche liegen wir nun in der wunderschönen Marina Oeiras im Westen Lissabons, haben uns die Stadt ausgiebig angeschaut und warten nun auf günstiges Wetter für die Fahrt nach Madeira. 550 Seemeilen entfernt. Eigentlich wollten wir gestern ablegen, aber der Wetterbericht sagt nun für das kommende Wochenende für das Seegebiet zwischen Lissabon und Madeira in den Spitzen zwischen 45 und 50 Knoten Wind vorraus, bei bis zu acht Meter hohen Wellen. Also sitzen wir hier auf der Kaimauer auf der Lauer – und planen derzeit die Abfahrt für Montag.

Vorgestern ist dann auch noch “Kalao” mit Laurent eingelaufen – und unsere kleine Langfahrtseglerfamilie ist wieder komplett. Thomas nennt uns “Freaks zur See”: Alle zu spät dran, aber alle voller Optimismus, dass wir es bald ins Warme schaffen. Und im Moment sieht das ja ganz gut aus. Casablanca in Afrika wäre zum Beispiel nur noch 330 Seemeilen entfernt – also muss es doch langsam wirklich mal warm werden …

Alles weitere – unter den Bildern.

Viele Grüße!

Johannes

 

 

Lars liebt schlechtes Wetter

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Wintereinbruch

Lars geht am liebsten an der Solitüde spazieren. Also tollen, prollen, spielen und Hund sein. Da ist irgendwie immer was los und sogar beim schlechtesten Wetter wie heute, findet sich immer einer dem man hinterherrennen kann. Nur gut, den vorletzte Nacht hat es ordentlich gepfiffen in der Förde, es hat gewackelt und geschunkelt. Da hat Lars ordentlich Angst gehabt. Mich und Julian hat er andauernd geweckt, wollte raus, wenn er draußen war, wieder rein. Macht mir schon ein bisschen Sorgen der kleine Lars. Wie soll das nur erst auf See werden. „Wird schon Alten“, meint Julian, wenn ich Lars mal wieder ins sarkastisch ins Tierheim schicken will oder eBay, weil er mal wieder so gar nicht hört oder nur Unsinn im Kopf hat. „Wir waren auch nicht anders“, meint wieder Julian. Hey? Wie soll ich das verstehen? Wer ist hier wir. Ich? Aehm. Ja. Also, wir kommen von der Solitüde zurück, der Strand kurz vor Glücksburg und was passiert, als wir grade aus dem Asiatischen Supermarkt in den Türkischen Supermarkt stürmen? ES HAGELT. Hmm. Tja. Und als ich die schwere Gasflasche über den Steg zur MARLIN schleppe, Lars mich an der Leine nach vorne zieht, da leg ich mich fast auf die Fresse, weil der Steg vereist ist. Aber wir wollten es ja nicht anders.

Der freie Platz von gestern beim Schnuppersegelnvorbereitungswochenende Lofoten Trip 2015 mit der MARLIN am 20tren Dezember war innerhalb von einer halben Stunde weg. Also bitte diesbezüglich nicht mehr anrufen. Es gibt einen neuen Termin vom 30.1.15-1.2.15, wo noch ein Platz frei ist und vom 6-8.2.15 wo noch vier Plätze frei sind. Wer also im Mai-July 2015 mit zu den Lofoten will und zum Nordkap und vielleicht noch weiter nach Norden ;-) der solle sich mal melden. Ohne Schnuppergesegelt zu haben, nehme ich keinen mit. Wer will den schon die Katze im Sack? Julian macht im Moment einen Kochkurs beim Skipper und der Capitana, wenn sie denn grade mal da ist. Für heiße Tütensuppen und Meer ist also schon mal vorgesorgt. Spaß!

Das beste vom Tag: Nach, ich weiß nicht wie langer Schrauberei ist es uns nun gelungen die Heizölleitung zum Steuerbordtank dicht zu bekommen. Mit Hilfe einer Fahradluftpumpe konnten wir endlich das Leck finden. Finally können wir mit Heizöl heizen und brauchen nicht mehr das teure Dieselöl aus dem Tagestank nehmen. Alles hat sein Ende. Die Heizungstestphase hat auch ihr Ende gefunden. Irgendwann im Januar werden wir noch einen Heizkörper im Salon zusätzlich installieren, der ohne Gebläse läuft und ein Heiz-Gebläse im Pilothaus. Die Webasto Heißwasserstation 90S wird das schaffen. Die großen Fensterflächen im Pilothaus aus Sicherheitsglas sind das Problem, die haben leider keine große Isolationswirkung. Derzeit machen wir nachts den Niedergang zu um den Kahn warm zu bekommen. Thermophenverglasung aus Sicherheitsglas mit neuen Rahmen, den Return of Invest, werde ich wohl nicht mehr erleben. Also lassen wir das. Da haben wir noch ganz andere Sachen zu tun im Moment.

Wenn der Tag schon so beginnt…

Natürlich wieder auf den letzten Drücker musste nun die Plane über das Boot. Ich bin schon gestern nachmittag ins Winterlager gefahren, da man dort auch günstig übernachten kann. Und man kann morgens dann sofort loslegen. Da es im Werftbüro morgens etwas lauter zugeht, hatte ich Oropax in den Ohren. Nur abgeschlossen hatte ich nicht. So steht dann plötzlich in der Dunkelheit ein älterer Herr direkt über meinem Bett und brüllt mich an; wahrscheinlich schon etwas länger. Warum und wieso ich in seinem Bett läge und überhaupt, er hätte mein Auto vor der Tür gesehen und sich gedacht, mich hier zu finden! Es scheint sich um den Familienältesten der dortigen Dynastie zu handeln, daher wohl der Ausdruck MEIN Bett. Ich: „Ich hatte das gestern kurzfristig mit ihrer Angestellten abgesprochen und auch den Schlüssel von ihr erhalten“. „Ach so, na dann ist ja gut! Und was willst du machen?“. „Holzgerüst und Plane rechtzeitig vorm ersten Schnee“. „Kannst du vergessen. Mistwetter stürmt, regnet und schneit, das wird heute nix“. Rummms, die Tür knallt zu. Naja, das wäre sicher auch etwas anders gegangen. Morgens, 8.00h in Deutschland und mir wird kalt ums Herz.

In der Tat regnet es senkrecht gegen die Scheiben und es bleibt unter den dicken Wolken finster. Aber es muss sein, es ist einfach der letzte Termin. Ab in die mitgebrachten Segelklamotten und hinaus in den Regen. Beim Bau des Gerüstes stört der Wind nicht, es wird eben nur alles sehr nass; inklusive mir. So ein wenig Sorgen mache ich mir nun aber schon um das Überlegen der Plane, die Windböen haben es in sich und kommen ohne Vorwarnung. Böse Erinnerungen an das letzte Jahr sitzen auch noch im Kopf. Gegen Mittag sieht es dann so…

 
…aus, und kurze Auflockerungen machen Hoffnung.

Also kommt nun die sauber zusammengefaltete 10×8 Meter Plane aus dem Auto und rüttelt sofort im Wind. Schon beim Auseinanderfalten merke ich, das es draussen nichts werden kann. Also ab in eine offene Halle und alles so falten, das die Plane von oben nur links und rechts neben das Boot fallen muss. Den sperrigen und nassen Haufen dann mit der Trittleiter auf das Boot gewuchtet und in Position gebracht. Die Arme schmerzen danach. Eine kurze Windpause und herunter fallen die Seiten, nun schnell nach unten und erstmal festbändseln. Auf halbem Weg, natürlich, eine fette Windboe. Die ganze Plane hebt ab und geht mit 80 Quadratmetern in den Wind. Ich zerre eine Ecke zu Boden und springe einfach drauf. Knülle alles mit meinem Gewicht zusammen. In diesem Moment beginnt es wie aus Eimern zu schütten. Die Jacke hatte ich aufgrund der Körperwärme durch die Arbeit abgelegt, kann aber die Plane nun nicht loslassen und werde daher komplett nass. Der Haufen zerrt im Wind und es dauert eine Ewigkeit bis ich die 80qm wieder zusammengerollt und gebändigt habe.

Neue Idee: Abrollen vom Bug zum Heck. Könnte klappen…hat es aber bisher heftig geregnet, fängt es nun an zu schütten wie aus Kübeln. Eine Wolkenfront geht durch. OK, erstmal Mittagspause. Eine Stunde Ruhe vor den Elementen. Allerdings ist das Essen im einzigen Imbiss vor Ort nur lauwarm und ich bis auf die Haut nass, und auch schon fern ab von meckern oder neubestellen. Bloß nicht die Arme und Hände bewegen. Nur ins Leere starren. Alles tut weh vom Greifen der sperrigen Plane.

Und in der Tat, der Regen nimmt ab und auch der Wind wird schwächer. Los nun! Die Plane wie einen Teppich rollen und wieder auf das Boot wuchten. Doch der Plan geht auf, Stück für Stück rolle ich die Plane aus unf fixiere sie untem am Trailer. Rauf und Runter, und immer durch die Holzbalken. Hindernislauf. Ich hoffe, ich vergesse diese Methode nicht bis zum nächsten Jahr! Kaum ist soweit alles zumindestens vor dem Wind geschützt, setzt wieder strömender Regen ein. Die Bändselei durch alle Ösen dauert ewig, ich werde noch nasser (wie auch immer das noch geht) und durch den mit einem Mal eisigen Wind wird mir eiskalt und die Hände frieren ein. 

Gut, jetzt durchhalten, viel schlimmer kann es ja nun nicht mehr werden. Doch kaum habe ich das gedacht, beginnt es zu Blitzen und zu Donnern und es fällt eisiger Graupel. OK, geht doch noch schlimmer! Jetzt hat mich der Wahnsinn schon voll im Griff und ich kann nur noch irre lachen und mich über mein „tolles“ Hobby freuen. Alle Jahre wieder!

Andere Menschen bauen um diese Jahreszeit Krippen, wir Segler (so nicht in der Halle) bauen eben diese Konstruktionen. Egal nun ist der Mist erledigt und ich bin endgültig komplett durchgefroren und erschöpft, wie ich aber erst im warmen Auto an meinem Zittern merke.

Durch die Heizung im Auto und eine grossen Cafe wieder aufgetaut, stand bei mir dann der traditionelle Hafenspaziergang an der Ostsee (diesmal Eckernförde) mit Restaurantbesuch an. Das ist immer so der Übergang von einer Saison zur anderen bei mir. Ja, und dann stehe ich  nun am Hafen und denke glücklich an meinen langen Segelreisesommer. Und werde gleichzeitig sentimental. Die Erinnerungen sind schön, aber eben nicht so schön wie das Mittendrinsein. Ich kann mich noch gut erinnern, ja, an die Fakten und Häfen und Buchten. Aber etwas anderes ist irgendwie verloren. Die Freiheit, die Aufbruchsstimmung, das Abenteuer…ich weiss es nicht genau. Und bin mir sicher, das ich mich niemals sattreisen kann. Es wird nie reichen, ich werde immer neugierig sein und um die nächste Ecke schauen wollen. Und kann es kaum abwarten wieder die Leinen zu lösen….es macht offensichtlich am Ende keinen Unterschied, wie lange man wegfährt. Hauptsache man tut es!!

Mare Più macht ein Buch. Über Segeln im Gewitter. Mit Erfahrungen der Community für die Community.

                                                         Das Cover unseres ersten Buches, das ab März 2015 als eBook erhältlich ist.

Im Gewitter Segeln ist Extremerfahrung. Innerhalb Minuten auftretende Starkwinde, Böen mit über 60 Knoten, Platzregen, Hagel, Null Sicht. Für Minuten. Für Stunden.
                                                     Weiterlesen bei: Von schnellen Gewittern. Und von langsamen.
Gewitter trifft jeden auf dem Meer im Lauf eines Seglerlebens. Niemand ist davor gefeit. Es gibt kaum eine andere Situation, in der es derart auf seglerisches Können, eigene Instinkte und gute Seemannschaft ankommt. Und Glück. 
Wer kann, meidet Gewitter. Wer durchsegeln muss, ist auf sich selbst angewiesen. Denn: Jedes Gewitter ist anders. Es gibt wenig Regeln dafür. Es gibt kaum Informationen. Es gibt viele Halbwahrheiten.
Und: Es gibt kein Buch dazu, weder im Deutschen noch im Englischen.
Unser erstes Buch, das wir in unserem heute gegründeten Verlag millemari. herausbringen, will diese Lücke schließen. Es wird ein ungewöhnliches Buch sein, das im März 2015 erscheint, in vielerlei Hinsicht:
Es wird nicht aus der Feder des EINEN Experten stammen.
Es wird sehr viel Know-how beinhalten.
Es wird kein trockenes Fachbuch sein.
Hier berichten Segler für Segler von ihren Extremerlebnissen.
Ihr Wissen, ihre Erfahrungen helfen auch Dir durchs nächste Gewitter.
Wir sammeln die Geschichten von Seglern, die Gewitter auf See erlebt haben. Die Erfahrung mit den vielfältigen Folgen und Schrecken haben, die ein Gewitter auf See mit sich bringt. Wir suchen das, was Segler zu sagen haben über das Phänomen Gewitter. Wir suchen die Erfahrungen aller Segler. Um sie allen Seglern zur Verfügung zu stellen.
Wir beide, Susanne Guidera und ich, sind leidenschaftliche Segler. Und erfahrene Verlagsleute. Wir haben den Ehrgeiz, ein völlig neues Werk zu machen, das zunächst als eBook erscheinen wird. Ein Werk, das eine Community für sich selbst schreibt.
11 Segler haben bereits ihre Geschichten zugesagt. 6 davon haben ihre Beiträge bereits abgegeben. Das Cover ist fertig. Mindestens 14 weitere Autoren suchen wir noch. 
Hast Du da Draußen etwas Außergewöhnliches erlebt? 
Etwas, das Du jedem anderen Segler ans Herz legen würdest, wenn er in ein Gewitter hinein segelt?
Ein ungewöhnliches Erlebnis im Gewitter auf See?
Dann: Zeig’s uns! Schreib uns. Wir wollen nur Dein Allerbestes: Dein allerbestes Erlebnis im Gewitter auf dem Meer.
Schicke uns unter Nennung Deiner Mail- und Postanschrift ein Mail mit dem Stichwort „GewitterSegeln“. Wir antworten. Mit allem, was Du wissen musst, um einen gelungenen Beitrag für unser Buch GEWITTERSEGELN zu schreiben.
Du mußt kein Autor sein. Nur Deine Erfahrung zählt. Als Segler. Im Gewitter.
Das Team des heute gegründeten Verlags millemari.
                                                     Susanne Guidera
                                                    Thomas Käsbohrer


                                    

Nudelsieb oder Segelyacht?

Zu dieser unschönen Reparatur habe ich einige Fragen bekommen. Die Problematik der weichen Stellen eines Sandwichdeck scheint leider doch recht weit verbreitet zu sein. Und in der Tat hat die Schweizer Käse Methode für mich (auch ohne große Kenntnisse) ganz gut funktioniert. Zumindestens was die Festigkeit angeht. Optisch werde ich im Frühjahr 2015 dann nacharbeiten. Ich schreibe diesen Text daher nicht als Anleitung, dazu fehlt mir die Befähigung, sondern als einfachen Erfahrungsbericht für jemanden der Ähnliches plant.

Die Experten von West Systems haben eine recht günstige Anleitung für diverse GFK Arbeiten herausgegeben. Hier wird eigentlich alles sehr gut erklärt und auch die Angaben der Mischungsverhältnisse samt Füllstoffen helfen enorm weiter.Von daher verweise ich unbedingt auf diese Anleitung!!

Der Bereich um den Mastfuss war bei mir weich, wobei direkt unter dem Mastfuss selbst noch alles OK war. Für die Reparatur wird ein Lochmuster in das Deck gebohrt. Jedes Loch geht durch die obere Deckschicht durch den Kern, aber nicht in die untere Deckschicht. Das geht mit Gefühl oder besser mit einer Bohrmaschine mit Anschlag. Dann muss man warten bis der Holzkern ganz trocken ist. Da wurde es bei mir im Aussenlager schon schwierig. Ich habe einfach frühzeitig gebohrt und dann nach Wochen unter der Plane erst weitergemacht. Anfangs kam Wasser und Torf aus den Löchern, später dann nicht mehr. Dann habe ich mir Spritzen besorgt, wie auf dem Bild oben zu sehen. Gibt es übrigens günstig bei Amazon. Dazu Expoxid Harz und Härter sowie die angegebenen Füllstoffe. Dann wurde die Mischung passend angerührt (hier heisst es dann Konsistenz Ketchup oder Erdnussbutter usw.), aufgezogen und „injiziert“. Manche Löcher sind noch  geschlossen, da ist es dann schnell vorbei mit dem Einfüllen. Aber die weichen Bereiche sind häufig schon delaminiert, also haben sich von der Deckschicht gelöst. Hier wird dann deutlich mehr Harz benötigt und es quillt daher am Ende dann auch aus den weiteren umliegenden Löchern. Bei zu viel Injektionsmenge kann das Harz sehr heiss werden, also besser nicht mehr als 3 Spritzen gleichzeitg einfüllen und dann erst einmal abwarten.Bei mir war es einmal deutlich mehr, und ich hatte schon Angst, das sich alles selbst entzündet als es aus den Löchern brodelte wie im Yosemite Park!

Achja, die ganze Chemie ist sehr giftig und sollte nicht an die Haut gelangen. Und dazu sieht man dann am besten so aus.

Am Ende habe ich dann Abreissgewebe über die befüllte Lochschicht gelegt und diese mit Sandsäcken beschwert. Am nächsten Tag war das Harz dann ausgehärtet und die Bereiche fühlten sich wieder richtig fest und stabil an. Da ich mir nicht sicher bin, inwieweit das Lochmuster die Gesamtstabilität beeinträchtigt, habe ich nach Abziehen des Gewebes nun noch einmal den gesamten Bereich plus die umliegenden Oberflächen angeschliffen und zwei Lagen Glasfasermatte auflaminiert (wie das geht steht auch in der Anleitung). Als diese dann trocken waren, habe ich noch einmal angeschliffen und einen 2K Decksbelag (yachtcare Anti-slip) aufgetragen. Dieser ist extrem pastös, wird gerollt und sieht am Ende fast wie eine Rauhfasertapete aus. Das ist ein optischer Nachteil, ausserdem auch die sehr scharfen Kanten im Muster. Der große Vorteil jedoch: Absolut Wasser- und UV-beständig nach einem Anstrich und sehr rutschfest. Ausserdem ist das Zeug so dickflüssig, das es wunderbar kleine Macken kaschiert. Man muss also die Oberfläche vorher nicht extrem feinschleifen, sondern nur anschleifen.Bisher hat die Reparatur gut gehalten und für mich funktioniert. Jetzt heisst es abwarten, inwiefern der Frost nun doch die Struktur wieder angreift, sollte sich noch Wasser im Kern befinden. 

Den größeren Flächen war so nicht beizukommen, hier habe ich wirklich das Deck aufgetrennt und einen neuen Kern aus Schaum eingesetzt. Das soll hier aber nicht Thema sein und wird übrigens auf yacht.tv wunderbar beschrieben. Nur soviel: Ich würde das niemals wieder im Aussenlager machen!!

 
Für kleinere Schäden würde ich aber jederzeit wieder auf die beschriebene Lochmethode zurückgreifen, da sie schnell geht und effektiv funktioniert und man am Ende auch nicht mehr kaputt machen kann, als sowieso schon ist.  

 Stabil, aber noch schmuddelig nach 6 Monaten auf See

Unter Segeln: Von schnellen Gewittern. Und von langsamen.

Ein Blitz über Gemiler Reede. Gut erkennbar sein gleißender Entsehungsort ganz oben, dort, wo sogar Regen und Nässe aufgrund der gewaltigen Hitze zu verdampfen scheinen.
Gewitter gibt es verschiedene. Gewaltige Gewitter, solche, an die man sich noch nach Jahren und Jahrzehnten erinnert. Und leichte. Laute und leise. Solche, die schnell heranziehen. Und schnell gehen. Und solche, die langsam kommen. Und lange bleiben.
In Gemiler-Reede – ich schrieb über die Insel, auf der Sankt Nikolaus gelebt hatte – wollte ich eigentlich nicht lange bleiben. Aber weil die Ecke so faszinierend ist, blieb ich drei, vier Tage. 
                                                                      Weiterlesen bei: Gemiler Reede. Oder: Sankt Nikolaus.
All die Tage hatte es rundum gegrummelt. An dem Tag besonders. Hohe Quellwolken bauten sich über den Nachmittag auf. Oben, ganz oben auf der Insel, dort: wo eine der ersten von fünf Kirchen errichtet wurde, wo der heilige Nikolaus gelebt hatte.
Wieder einmal erkennt man auf dem obigen Bild gut, wie sich „Wolken höher als breit“ bilden, vor allem oben rechts im Bild. Ein Warnsignal. 
Dazu am frühen Abend erste dunkle Wolken, über der Kirchenruine unten. Ich ruderte über die Bucht zurück zu LEVJE. Die schaukelte friedlich an ihrem Ankerplatz, ich hatte eine Landleine ausgebracht, nur eine. Teils aus Faulheit, teils aus Überlegung: Wenn ich raus müßte mitten in der Nacht, weil der Anker schlechter hält als die eine Landleine, dann käme ich schneller weg.

Es grummelte. Im Norden, hinter den Bergen. Es grummelte auch noch, als die Sonne unterging, und erste Blitze das dämmrige Grau hinter den Bergen erhellten. Aber immer noch war alles friedlich. So friedlich, dass ich ganz gemächlich LEVJE’s Bimini aufstellte, um Cockpit und Niedergang vor dem Regen zu schützen. Meinen abendlichen Rundgang an Deck machte. Gemütlich in die Bucht schaute. Und hinauf in die grummelnden Berge. Dämmerung. Kein Anlaß zur Sorge.

Leichter Niesel setzte ein. Leicht, ganz leicht. Mir fiel die alte Regel ein. Ein Kinderreim fast, aber so geht er:

„Kommt der Regen vor dem Wind, Skipper birg die Segel geschwind.
Kommt der Wind vor Regen. Skipper kann sich Schlafen legen.“
Eine Warnung. Wenn es vor dem ersten Windstoß zu regnen beginnt: dann wird’s heftig. Ich fragte mich, ob das auch fürs Mittelmeer gilt. Aber die Antwort kam. In Gestalt des Gewitters, das langsam, unendlich langsam über die Berge im Norden hinunter zur Gemiler Reede kroch.
Der erste Windstoß. Nicht arg. Ein Lüftchen eher, der Böencharakter nur daran erkennbar, dass die Windrichtung nicht die rechte war. Und gleich wieder eine andere war. Kalte Luft. Die Landleine spannte sich, triefte, als sie aus dem Wasser kam. Der Regen wurde härter. Die Böen setzten wilder ein, und Blitze zuckten durch die Nacht. Doch diesmal auf unserer Seite der Berge. Das Gewitter war da. Die Blitze. Nah. Ziemlich nah.


Oft im Gewitter – vor allem draußen auf See – ist der Blitz das, was aller Augen und Emotionen auf sich zieht. In ihm stecken Gewalten, die wir uns nicht vorstellen können. Natürlich ist der Einschlag eines Blitzes das Schlimmste, was einer Yacht passieren kann. Blitze so wie der, den ich in dieser Nacht auf dem ersten Foto ganz oben festgehalten habe.

Kaum jemand weiß: wie eine Yacht nach dem Einschlag eines Blitzes aussieht. Halten die Wanten? Gibts unten, unter Deck, da wo der Mastfuss sitzt und der Blitz wieder hinausfährt, ein großes Loch? Wie übersteht man es, wenn in meternahem Umkreis 10.000de Volt Strom durch Leitungen jagen, die dafür nicht gemacht sind? Ich weiß es nicht. Aber ich werde es herausfinden.
Ich dachte an meine schwäbische Großmutter. Sie fürchtete in ihrem Leben nichts und niemand. Sie hatte fünf Kinder großgezogen, allein. Hatte heimlich für Juden gearbeitet während des Krieges. Ihren Mann rausgepaukt, als der im Wirtshaus zu laut über die Nazis schimpfte. Und am Tag später mit Haft bedroht wurde. Nur eines fürchtete sie: Gewitter. 
Ihre bewährte Ausrüstung dagegen: 1 Kopfkissen. 1 Wetterkerze. 1 Weihwasser-Fläschchen. 1 Rosenkranz. Wenn Gewitter war, dann zündete sie im Fenster die schwarze Wetterkerze an. Zog sich das Kopfkissen über den Kopf. Und betete den Rosenkranz herunter, unter gelegentlichem sich-besprengen mit einem Schuß Weihwasser. Wir Kinder fanden es urkomisch.

Die Blitze in dieser Nacht waren nah am Boot. Blitz und Donner fielen zusammen, beides in ein und demselben Augenblick. Schläge, bei denen ich unwillkürlich den Kopf einzog. Sehr laute Schläge. Der Regen wurde heftiger. Der Wind kam von den Bergen und trieb den Regen genau in den Niedergang. Blöde Landleine. Hätt‘ ich LEVJE doch lieber schwojen lassen. Dann läge sie jetzt im Wind. Und ich säße trocken in meinem Niedergang…

Teilweise war der Wind so heftig, dass meine Dinghi-Paddel – ich hatte sie neben den Seezaun gelegt – über Bord geweht wurden. Irgendein merkwürdiges Geräusch hatte mich den Kopf aus dem Niedergang stecken lassen. Ich spurtete los, um meine Paddel zu retten, die brav in Lee genau an der Bordwand trieben. Zu hoch. Also auf den Bauch gelegt, längelang, dahin, wo vorher die Paddel lagen. Und jetzt daumendick das Regenwasser übers Deck rann. Tropfnass, von einem Moment auf den Anderen. Jetzt bin ich schon nass, ich schau gleich noch, ob der Anker vorn hält…

Triefend wie meine Landleine erreichte ich meinen Niedergang, durch den die Böen immer noch die Regenschwaden trieben. Regen am Meer ist einzigartig. Aber in der südlichen Türkei einfach beeindruckend. Ich suchte mir im Donnern trockene Klamotten. Und zündete mein Petroleum-Licht an. So, wie meine Großmutter ihre Wetterkerze.


Das Gewitter dauerte eineinhalb Stunden. Es stand genau über der Bucht. Es bewegte sich kaum. Es schepperte noch nahe am Boot, als ich mich irgendwann schlafen legte. Irgendwann wird man zu müde, vom langen Aufpassen. Und schließlich: wir lagen ja vor Anker. Der hielt.


Am nächsten Morgen war die Welt friedlich. Nur ein paar graue Fahnen am Oktoberhimmel zeigten, dass die Nacht davor irgendetwas anders gewesen war, über der Gemiler Reede. 



                                                                      Weiterlesen bei: Ist es gefährlich, im Gewitter zu Segeln?
                                                                      Weiterlesen bei: Ankermanöver im Gewitter.



Entspanntes Arbeiten im Winterlager

20141210

Irgendwie alleine und doch zu zweit.

“Eh Julian, wie viele Lampen hast Du denn noch?“ „Fünf Alten.“ Wir haben den ganzen alten Schrott rausgebaut, also besser gesagt Julian macht das, und bauen Energiesparlampen ein. Die laufen bei Conrad grade aus und für 24V sind die echt schwer zu bekommen. Also habe ich kurzerhand den Restbestand aufgekauft und es wird hell auf der MARLIN. Der reinste Luxus. Im sogenannten Keller, dem achterlichen quasi begehbaren Lagerraum ist jetzt Licht und Julian kann sich dort endlich dem Austausch des Abgasrohrs der Webasto kümmern und dann ein Regal bauen. Backbord hab ich schon in Grenada gemacht, jetzt kommt Steuerbord dran. Im Motorraum gibt es jetzt auch bald Licht an allen wichtigen wichtigen Aggregaten: Hauptmaschine, Generator und Wassermacher, sowie über der Werkbank. Na, wir werden so langsam ein richtiges Schiff.

Während der Abendstunden bin ich im Gedanken schon mal in Norwegen und bereite den Passageplan für die Reise ab Mai vor. Der ursprüngliche Plan Island und Schottland danach anzusteuern wird mehr und mehr geändert in: „In Norwegen gibt es so viel zu sehen. Ich glaube, da braucht man mehr Zeit. Lass uns die drei Monate doch einfach komplett in Norwegen bleiben. Was meinst Du Julian?“ Julian nickt.

Mitsegeln auf der MARLIN 2015. LOFOTEN Norway ETA June 2015. Wer mit will: Es ist kurzfristig ein Platz auf dem Schnuppersegelwochenende 19-20.12.2014 frei geworden, um die MARLIN, mich und Julian persönlich kennenzulernen, einen Schlag in die Förde zu segeln. Infos am besten von mir unter info@sy-marlin.de oder direkt +49 157 51147894

Opa geht ein Leuchtmittel kaufen

Da werde ich doch von der jungen Azubine an der Kasse für die Verwendung des Wortes „Glühbirne“ schallend ausgelacht. Nicht die auf dem Bild, sondern 12Volt Doppelfaden. Ich wundere mich ernsthaft. Habe ich etwas verpasst? Ist Glühbirne bereits in der Kategorie Funktelefon, Füllfederhalter, Kassettenrecorder, Rechenschieber usw. angekommen. Bin ich bereits ein Senior der sich altmodisch ausdrückt? Ich frage nach: Es würde heutzutage „Leuchtmittel“ heissen. Ob das so stimmt oder ob sie einfach ein berufschulgequälter Technikfreak ist, ich weiss es nicht…aber irgend wie klingt Leuchtmittel für mich eher wie anno 1850.

ADAC Skipper navigieren mit Garmin zum Vorteilspreis

Gute Nachrichten für Clubmitglieder: Garmin, der neuste Vorteilspartner der ADAC Sportschifffahrt, wird künftig mit wechselnden Vorteilsangeboten kräftig die Bordkasse entlasten – bis 6. Januar 2015 gibt es die einmalige quatix-Marineuhr um 35 % reduziert.

Garmin quatix

Mit der quatix-Marineuhr steuern ADAC-Skipper die Yacht bequem vom Handgelenk.

Die quatix-Marineuhr bietet alle Funktionen eines Navigationshandgeräts in einem kleinen Format für das Handgelenk. Sie vereint ein hochempfindliches GPS-Navigationsgerät mit einer Marineuhr mit Barometer, Höhenmesser mit Selbstanpassung und einen elektronischen 3-Achsen-Kompass. Zusätzlich lässt sich die Uhr mit fast allen Garmin-Instrumenten an Bord koppeln. So können z.B. nicht nur Wind- und Tiefenangaben am Handgelenk abgelesen werden, auch der Autopilot lässt sich von dem kleinen Alleskönner bedienen. Zusätzliche Sicherheit gewährleistet im Notfall das automatische Mann-über-Bord-Signal auf gekoppelten Garmin Navigationsgeräten.  

Clubmitglieder erhalten dabei vom neuen Vorteilspartner Garmin 35 % Rabatt auf die quatix und zahlen so statt 449,-€ nur 291.-€ (inklusive Versandkosten) – ein attraktives Willkommensgeschenk. Um vom Rabatt profitieren zu können, einfach im Online-Shop von Garmin den Rabatt-Code “DE-QUATIX-ADAC-Christmas” eingeben.

Nicht nur bei Garmin profitieren Skipper mit der ADAC Clubkarte und dem Internationalen Bootsschein vom ADAC (IBS) von attraktiven Vorteilen. Die ADAC Sportschifffahrt pflegt zahlreiche weitere Partnerschaften, das Repertoire reicht dabei von vergünstigten Liegeplätzen bei den über 60 Stützpunktmarinas und Rabatten beim Pannendienst SeaHelp bis zu Ermäßigungen auf Charteryachten oder auf Ausrüstung beim Vorteilspartner A.W. Niemeyer.

Weitere Details sind nachzulesen unter: www.adac.de/vorteilspartner .