Monatsarchive: März 2013

Print versus Internet

Busch GelbWER LIEST HEUTE NOCH YACHT?
die kurze Antwort: ich habe am 31.12.2012 mein ABO nach 40 Jahren gekündigt! Hier die längere Kurzgeschichte: mit 65 Jahren ein begnadeter Knochen und seit 40 Jahren Mitspieler im Wasser Zirkus, war für mich der Umgang mit der Yacht Redaktion lebenslanges Spassvergnügen auf Augenhöhe, mit Faschingsfesten in der Blumenstrasse, Jazz in Harald „Gaggi“ Schwarzloses Keller in Finkenwerder, YACHT Tests mit Peter Schweer in La Rochelle – und mancher Weltreise, von der ich Mitbringsel in Form von Berichten oder Fotos – brav wie ein Hund – an Harald´s Schreibtisch, apportierte. WINDPILOT> 

luscious friday

waiting for spring

Windfinder für Lübecker Bucht

“Check” den ADAC Boot-Check

Lernen Sie den ADAC Boot-Check aus 1. Hand kennen – zahlreiche Veranstaltungen bundesweit geben dazu die Gelegenheit.

Das Frühjahr steht kurz bevor und damit beginnt wieder die Zeit, in der die Boote und Yachten fit für die Saison gemacht werden bzw. die Überlegungen für einen Kauf oder Verkauf konkret werden.

In allen Fällen kann mit dem ADAC Boot-Check eine unabhängige, kompetente Meinung eingeholt werden, die bei der anstehenden Entscheidung wesentlich weiterhelfen kann. In den Prüfberichten des ADAC werden Zustand und Funktionen überprüft und vorhandene Mängel dokumentiert.

Wer sich über den Boot-Check genauer informieren möchte, hat dazu in den kommenden Monaten anlässlich verschiedener Messen und Veranstaltungen bundesweit mehrere Möglichkeiten:

13.04.2013 Ludwigsburg

Die ADAC Prüfstation Boot-Center-Dölker ist im Rahmen eines Aktionstages mit Schiffstaufe und spannendem Programm für Einblicke in den ADAC Boot-Check präsent.

Anlegestelle Hoheneck
71642 Ludwigsburg
www.boot-center-doelker.de *

19.04. und 21.04.2013 München-Taufkirchen

Die ADAC Prüfstation Boote & Service Oberbayern von Herr Jochum zeigt am 19.4. und 21.04.2013 Neuheiten aus 2013 in seinen Räumen in München Taufkirchen. Sie können sich auch umfassend über den Boot-Check informieren lassen.

Wettersteinstr. 16
82024 Taufkirchen
www.boote-service-oberbayern.com/aktionen *

20. und 21.04.2013, Hausmesse 2013 im Wassersport-& Freizeitzentrum Kreusch

An der Mosel werden die Linssen-Yachten auf der Hausmesse des Wassersport-& Freizeitzentrum Kreusch vorgestellt. Sie können auch „Ihre“ Linssen-Yacht nach Terminabsprache Probe fahren! Außerdem werden in der Ausstellungshalle Boote der Marken Rinker, Larson und Quicksilver sowie Gebrauchtboote diverser anderer Marken präsentiert. Informationen zum Boot-Check sind ebenfalls erhältlich.

Am Yachthafen
54338 Schweich/Mosel
www.kreusch.de *

27. und 28. April Kuhnle-Tours GmbH

Jedes Jahr öffnet das Hafendorf Müritz im April zum “OpenShip” seine Türen und bietet einen Blick hinter die Kulissen mit Hausboot-Besichtigungen, offener Werfthalle und Bootsverkauf.

Hafendorf Müritz
17248 Rechlin
www.kuhnle-tours.de *

04./05.05.2013 Kressbronn, Bodensee – Ultramarin Boatshow

Ultramarin, die Meichle + Mohr-Marina veranstaltet eine Boatshow mit viel Informationen rund um den Wassersport und eben auch über den ADAC Boot-Check. Bereits im letzten Jahr waren 80 Aussteller präsent mit 60 Ausstellungsbooten im Wasser.

Wassersportzentrum 10
88079 Kressbronn-Gohren
www.ultramarin.com *

Der Eintritt ist bei allen genannten Terminen frei.

Unabhängig von diesen Aktionstagen stehen europaweiten in den rund 100 ADAC Prüfstationen Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Diese werden nach den strengen Qualitätskriterien des ADAC ausgewählt und geschult.

Alle Prüfstationen sind in ADAC Maps dargestellt.

Wer einen Boot-Check in Erwägung zieht, kann sich ein unverbindliches Angebot erstellen lassen.

Weitere Informationen zum ADAC Boot-Check.

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fancy footwork


GP 42

via: http://sailinganarchy.com

fear and loathing

Hunter S. Thompson and Bill Murray
via: boatporn

Fear and Loathing in Las Vegas

it´s a long long way …

Unter Flamingos – immer Ärger mit dem Sex

Unser Zweijähriges

Unfassbar, wie die Zeit verrinnt! Heute sind es genau zwei Jahre, in denen „Marianne“ uns schon um die halbe Welt geführt hat. Eingepfercht über vierundzwanzig Monate auf immer den selben, unveränderlichen sieben Quadratmetern. Mit unserem Haus auf Wanderschaft, unserem unscheinbaren Schneckenhäuschen, waren wir bereits in vierzehn unterschiedlichen Ländern auf drei Kontinenten und drei riesigen Weltmeeren. Den Pazifik haben wir ziemlich schnell hinter uns gelassen und der Indische Ozean war bis zum Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents, unser treuer Begleiter. Nun stechen wir in die kalte See des Atlantiks, der uns über Brasilien, durch die Karibik bis in die U.S.A. und hoffentlich auch heil nach Europa und Deutschland führen wird.

201228_204337906257858_4057582_o(1)Dass wir überhaupt so weit gekommen sind, grenzt fast schon an ein Wunder – oder an viele. Als wir damals nämlich mit unseren Gitarren und ein paar Klamotten auf den Salomonischen Inseln ankamen, hätten wir beinahe gleich wieder zurückfliegen können. Der Vorbesitzer hatte auf dem Weg zu den Inseln einen Unfall, bei dem er vom Baum an der Brust getroffen und über Bord geschleudert wurde. Mit letzter Kraft konnte er sich allerdings festhalten und ließ sich bei der nächsten Bewegung wieder aufs Deck fallen. Trotz zwei gebrochener Rippen und gebrochenem Brustbein, schaffte Paul es in den sicheren Hafen und erklärte uns unter Schmerzen noch alles wichtige, bevor er zurück nach Australien und ins Krankenhaus flog. Letztendlich ist für ihn zum Glück alles gut ausgegangen und auch unsere Crew, bestehend aus einem Captain ohne Hochseeerfahrung und einem Smutje ohne jeglichen Plan, konnte sich auf den ersten Trip nach Papua Neuguinea machen.

240995_214455578579424_4843877_oOhne Bart und Ahnung bestiegen wir unsere Marianne und sollten sie erst drei Wochen später und eintausendfünfhundert Kilometer weiter wieder verlassen. Natürlich war nicht alles glatt gelaufen und trotz einer ausgiebigen Tunfischdiät, war uns am Ende nur noch eine einsame Maisdose und ein halber Liter Wasser übrig geblieben. Bärtig und abgemagert sahen wir Leichtmatrosen nun auch schon fast wie echte Seemänner aus. Aber wir waren angekommen, das ist schließlich was zählt!

Doch das ist lange her. Mittlerweile haben wir sogar genug Toilettenpapier, Zahnbürsten, frische Unterwäsche, Müsli und Musik an Bord, um so bequem und sicher wie möglich in den nächsten Hafen zu segeln. Wir sind zu einem starken Team zusammengewachsen, das die guten Tage gelernt hat zu genießen und sich von den schlechten Tagen nicht entmutigen zu lassen. Nach jedem Sonnenaufgang  stürzen wir erst einen Kaffee hinter und dann uns voll Abenteuerlust in den Dschungel fremder Kulturen, um die besten Musiker zu finden und für unseren Traum zu begeistern.

Je weiter wir weg von zu Hause sind, desto öfter nehmen die Gedanken auch mal Reißaus und kämpfen sich über meterhohe Wellen in die grenzenlos ferne Heimat zu unseren Familien, Freunden, Fans und Helfern. Ohne eure Unterstützung wären wir ganz sicher nicht so weit gekommen. Nur Dank eurer Hilfe können wir im Sommer unser erstes Album, auf unserem eigenen Label veröffentlichen!

778922_533839256641053_1308538725_oDoch bis dahin müssen wir noch die längste Etappe hinter uns bringen, die wir je am Stück gesegelt sind. Wir zählen für euch jeden einzelnen, der sechstausend Kilometer offenen Ozeans in den sechs bis acht Wochen nach Rio de Janeiro, Land Nummer fünfzehn auf dem vierten Kontinent. Unzählbar dagegen sind all die unglaublichen Erfahrungen, die wir schon machen mussten und durften, die uns verzweifeln, erstaunen und total ausflippen ließen.

Wir wollen mehr davon – Brasilien, wir kommen!

flattr this!

Trans-Ocean e.V. – im Yacht Forum

Liberty lowBegräbnis oder Wiederauferstehung?
ob ein paar Wochen der scheinbaren Ruhe an dieser Stelle in Vorstandsköpfen wohl einen Sturm von Erkenntnissen haben auslösen können? Ob der Vorstand sich wohl entscheidet, seine selbstgewählte Isolations Haft aufzugeben und erklärt, wie seine Sicht der Dinge heute ist? Oder will man weiter warten, bis auch das letzte Interessen Lämpchen bei den Mitgliedern erloschen ist… und man dann, in gewohnt isolierter Cuxhaven Randlage… in Ruhe wieder weiter die Mitgliedbeiträge ungestört „verbraten“ kann?

Die Grabesstille ist im TO Forum visuell nachzulesen: die Besucher Anzahl ist minimal – auch wenn sie vom Webmaster im Bereich von „40-50 aktuelle Besucher“ vor-eingestellt worden ist! Bald hat man es geschafft, auch die hartgesottensten Besucher zu vergraulen – der Optimismus scheint verflogen – der Vorstand beweist seit 13 Monaten täglich, dass sich das Warten nicht mehr lohnt. WEITERLESEN>

DesTopNews 2013-12