Monatsarchive: Juli 2012

Indien in 7 Minuten

Ein Trailer für einen neuen 2-Stunden-Film dauert normalerweise so um die 2 Minuten. Für unserere 4-wöchige Reise durch Indien, hätte ein dementsprechender Trailer also 672 Minuten lang sein dürfen. Glücklicherweise haben wir uns etwas kürzer gefasst, und zeigen euch in nur 7 Minuten ein paar der besten Bilder. Viel Spaß beim Anschauen!

Presse im Spagat – und Gegenwind

Blätterwald kontra Internet

Mit dem Finger sind wir schnell und ungeduldig, solange wir als Segler auf dem Trocknen sitzen und der Internet Zugang rasant und flitzig, jeder Maus Klick uns eine schnelle Antwort gibt.

Auf See hingegen ist uns gegenwärtig, wie sehr die Technik lahmt und hinkt und wir – obschon nur langsam segelnd – der Datenfluss noch schleichender vonstatten geht.

Das Angebot an Land ist riesig, der Wissenshunger groß – es stellt sich gleichwohl die Frage, welche Infos für Segler interessant und wichtig, welche hingegen nichtig – und welche am Ende unsere Köpfe, Filter und Kanäle nur verstopfen, weil sie – von uns unerwünscht – unseren seglerischen Mikrokosmos stören – die wir also weder hören – noch uns von ihnen bedrängen lassen wollen – so jedenfalls die Idee!       Fortetzung

Nitin Dubey und Mark

Indien ist einfach ein Teich voll von überragenden Musikern. Es vergeht nicht ein Tag, an dem wir sie nicht treffen. Selbst am letzten Tag in Mumbai, an dem wir eigentlich unseren Zug zurück nach Chennai nehmen müssen, nutzen wir die letzten zwei Stunden und treffen Nitin und seinen Freund Mark in ihrem Studio. Und verpassen deshalb um ein Haar unseren Zug. Naja, das wäre es auf jeden Fall wert gewesen, nachdem wir die beiden Musiker an ihren Instrumenten gehört haben.

Nitin hat für drei Jahre in Australien gelebt, wo er Lincoln Davis trifft, einen gemeinsamen Freund, und über den er zum ersten Mal von den Sailing Conductors hört. Jetzt lebt er in Mumbai und arbeitet als Komponist, Produzent und Pianist. Wir sind einfach nur froh die zwei Kerle getroffen zu haben, auch wenn es nur für eine so kurze Zeit war!

Falls ihr mal in Mumbai seid,auf Facebook könnt ihr Nitin kontaktieren.

flattr this!

Lutscher aus Sri Lanka

Sowas passiert, wenn nach einem ganztägigen Aufnahmemarathon der Tontechniker keine Kraft mehr dazu hat, die Mikrofone auszuschalten…

Musik: The Chordettes
Interpreten: Saman Lenin, Smutje Hannes Hafenklang, Captain Ben Bart (v.r.n.l.)

America’s Cup World Series: Rückblick auf die erste Saison

Man kann das mögen oder nicht: Larry Ellison hat den America’s Cup komplett neu erfunden. Als Aufwärmübung für den 34. America’s Cup, der auf 22 Meter langen Katamaranen mit starrem Tragflügel ausgetragen werden soll, wurde die World Series ins Leben gerufen, um mit ähnlichen, aber nur halb so grossen Booten erste Erfahrungen zu sammeln.

Zuerst waren Fans und Journalisten skeptisch,  aber die America`s Cup World Series hat sich schnell an der Spitze der professionellen Inshore-Serien etabliert. Wir blicken zurück auf die erste Saison, die in Newport zu Ende ging.

Das Sailing Team Germany stellt unsere Olympiasegler vor

Nur noch wenige Stunden und es ist soweit, die Olympiade 2012 beginnt, auch für die teilnehmenden Segler.

Das Sailing Team Germany hat einen sehenswerten Film produziert, der unsere Olympiasegler vorstellt. Am besten genau anschauen, damit ihr auch wirklich wisst, wem ihr die Daumen drücken sollt.

SV Silver Queen, Myles Mass US

Hi Peter,
Just a quick note from the Azores.
Our recently purchased Pacific Windpilot for our LAVRANOS 43 has been fantastic and steered most of the way from the Chesapeake to Bermuda and on to the Azores. Just wanted to say thanks for all your help and an amazing product. The rest of the pleasure boat marine industry could learn a lot from you on customer service, product knowledge and a product that does what it says it will.

Best,
Myles, SV Silver Queen

Galapagos – nur noch gegen freches Eintrittsgeld

Laut bestätigten Meldungen eines Agenten von San Cristobal liegt bei den
Behörden in Galapagos ein Gesetzentwurf zur Verabschiedung vor, wonach
künftig alle Segler pro Tag / pro Kopf US $ 300.– zu zahlen haben werden.

Damit wird der Besuch des Galapagos Archipels für die meisten Segler auf dem Weg in die Südsee endgültig unerschwinglich.

Damit haben die Behörden erneut ein negatives Zeichen gesetzt, nachdem sie bereits seit drei Jahren gegen internationales Seerecht verstossen ( Aufenthaltsrecht von 72 Std auf jedem Platz der Welt ) und Seglern keinerlei Aufenthalt ohne Genehmigung erlauben.

Ganz offenbar hält man in Equator Segler für eine Gefahr für die Weltmeere – nahe liegender allerdings liegt die Vermutung, dass  hier eine neue Geldquelle erschlossen werden soll.

Es wird sich zeigen, wer hier Recht behält – dann allerdings wird es für die Segler aller Welt zu spät sein, denn Sie werden den Galapagos Archipel aus der Liste der lohnenswerten Ziele – gestrichen haben.

Berichtet: Guenter Hamacher – Pacific Island Net täglich um 3:00 UTC auf 14.135.00.
Tel: 00507-250-4030- contadora@gmx.de

Mein bestes Stück – Die „Skythia“ (Nachbau der legendären Yacht America)

2005 wurde sie von bulgarischen Bootsbauern in der kleinen Hafenstadt Varna am Schwarzen Meer gebaut. Als Privatyacht des örtlichen Werfteigners sollte sie vor der Küste Bulgariens auf- und abkreuzen. Doch bereits zwei Jahre später wurde sie an einen segelbegeisterten Hotelier aus Österreich verkauft und auf einer mehrwöchigen Tour in den neuen Heimathafen Rostock gesegelt. Wir haben uns die „Skythia“ mal etwas genauer angeschaut. Noch mehr Infos zur Skythia hier

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei Pantaenius, die als Präsentator diese Serie ermöglicht haben.

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