Monatsarchive: Januar 2012

kiteboat

luscious friday

thx Bertil

Trans Ocean – Der Labskaus Klüngel

Der Sturm ist kaum vorüber – schon treffen neue Sturmtiefs in steter Folge auf die Küste.

UWE RÖTTGERING hat als SEGELREPORTER ein Interview mit Peter Förthmann geführt.
Hier ist das Interview zu lesen

fishing under ice


via:http://twitter.com/wetass


Ein wenig Aufklärung über die verwirrende upside-down Perspektive gibt es hier: www.youtube.com/user/ObamaSnippetsDotCom

DesTopNews 2012-01

Artisten Worlds

via:  http://pressure-drop.us/forums

Viel Gutes und auch ein wenig Bürokratie

Dies soll hier also mein letzter Bericht als Besucher bei den ‚Sailing Conductors’ und ihrer unglaublichen Reise werden. Ich werde ihn absichtlich kurz halten, um nicht zu lange über Behördenkram und unsere freien Tage über Weihnachten und Neujahr abzuschweifen…

Falls ihr meine bisherigen Berichte verfolgt habt, wisst ihr ja, dass ich zu Beginn gerne etwas Lustiges poste, um das Eis zu brechen. Also – könnt ihr Marianne auf diesem Bild finden? (Fast unmöglich, aber nur fast!)

Findet Marianne! (Fast unmöglich)

Findet Marianne! (Fast unmöglich)

Wir haben versucht unserer Marianne im Hafen einen schönen Steg zu besorgen, um die Instandsetzungsarbeiten etwas zu erleichtern. Bisher hatten wir allerdings noch keinen Erfolg da Bürokratiekram und in Segel-Sachen unerfahrene Beamte uns davon abhalten. Sie waren nicht sonderlich hilfreich und haben nur gesagt, dass hier bisher noch nie ein Segelboot angelegt hat. Die Sprachbarriere hat es uns da auch nicht gerade einfacher gemacht.

Aber egal! Wir reisten trotzdem nach Ho Chi Minh City (Saigon) um unsere Freundin Judy aus Australien zu treffen! Da Judy ursprünglich aus Taiwan kommt, wurde sie oft auf Vietnamesisch angesprochen und verstand doch kein Wort. Das Gelächter war groß, wenn wir die den Einheimischen erklärten!

In Saigon verbrachten wir unsere Tage damit, mehr über die Geschichte des Landes zu erfahren und dieses neue Spiel zu erlernen: Eine Mischung aus Hacky Sacking und Badminton. Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich das unbedingt in Deutschland einführen muss! Diese Stadt hat großartige Hotels für wenig Geld, im Gegensatz zu anderen Metropolen sehr freundliche Einwohner und super leckeres Essen (die „Phở” Nudel Suppe gibt’s hier von morgens bis abends). Das Wetter ist nur leider ziemlich feucht, was manchmal etwas anstrengend ist. Genauso anstrengend ist es übrigens bei diesem Verkehrschaos eine Straße zu überqueren: Auf zwei Einwohner kommt hier ein Roller!

Überall Roller!

Überall Roller!

Über die Feiertage gingen wir mit Bennis Familie auf einen kleinen Segeltrip. Unsere Marianne ist schließlich als Hobby Wasserfahrzeug registriert und nicht nur ein Arbeitstier! Nach dem Trip reinigten wir mal wieder das Unterwasserschiff, da sich schon wieder Algen und Muscheln angesammelt hatten.  Dieses Mal war das Wasser allerdings klar, sodass wir auch sehen konnten, was wir da abkratzen.

 Die Dame benötigt eine kleine Reinigung!

Die Dame benötigt eine kleine Reinigung!

Um das Land etwas besser kennen zu lernen, übernachteten wir ein paar Tage bei einer Gastfamilie auf einer abgelegenen Insel im Mekong Delta. Natürlich hatten sie fließendes Wasser und ein paar Hängematten für die Gäste, aber im Grunde war das hier schon sehr spartanisch. Es war natürlich trotzdem entspannend die Beine hochzulegen und mal „durchzuhängen“. Von hier aus paddelten wir über kleine Flüsse rüber zu einem schwimmenden Markt. Ein paar Tage später zurück auf Phu Quoc mieteten wir uns schließlich auch einen Roller und besichtigten den Süden der Insel. Hier fanden wir unglaublich schöne Strände vor, ohne nervige Touristen, dafür aber mit netten Einheimischen!

Und dann war es so weit: Das Jahr 2012 begann! Hier ein kleiner Clip, der unseren Rutsch ins Neue Jahr symbolisieren soll =)

Momentan sind wir wieder am Boot, um Marianne weiter zu pflegen. Wir müssen unseren alten Autopiloten (eine Windfahnen-Selbststeuerungsanlage) abbauen und die alten Löcher mit einer Mischung aus Epoxy und Fiberglass versiegeln. Das kann ganz schön anstrengend werden, da das Zeug extrem klebrig ist und unglaublich heiß wird! Das ganze kann dann anfangen zu verdampfen und brennt sich seinen Weg aus der Plastikschüssel in die Freiheit. An alle Mütter: Macht euch keine Sorgen! Wir haben alles unter Kontrolle.

 Ein wenig Krängung

Ein wenig Krängung

Ich hoffe, ihr entschuldigt unsere kurze musikalische Verschnaufpause. Hiermit möchte ich noch ein Mal meine Wertschätzung für diese unglaublichen und einfach großartigen Erfahrungen aussprechen! Den ‚Sailing Conductors’ wünsche weiterhin ganz viel Glück! Und ihr habt viel Spaß mit den folgenden Bildern.

Ahoi,

Reini