Mikado



Freakbö ließ Masten der „Frederyk Chopin“ brechen
(2.11.10) Der Kapitän des polnischen Segelschulschiffes „Fryderyk Chopin“ machte eine Freak-Bö für den Verlust der Masten seines Schiffes am 29.10. verantwortlich. Es sei dafür gebaut, um die Welt zu segeln und müsste auch Sturmstärken widerstehen können und hatte zuvor bereits Kap Horn gerundet. Das Schiff ist, nachdem es an einer Tonne in der Bucht von Falmouth verankert wurde, zu einer Attraktion für Schaulustige entwickelt.
Die 36 Seekadetten im Alter von 14 bis 16 Jahren wurden mittlerweile von einem Rettungsboot an Land gebracht, wo polnische Kamerateams sie bereits erwarteten, und in einem Hostel einquartiert. Sie waren unter Deck geschickt worden, als der erste Mast herunterkam, während die Stammcrew versuchte, des am Oberdeck herrschenden Chaos Herr zu werden. Unter Deck sei die Bordroutine fortgesetzt worden. Die Teenager waren in guter Stimmung und wollten nach der Reparatur von Masten und Rig die Reise an Bord fortsetzen.
Ein Mitglied der Stammcrew sagte allerdings, es sei eine schreckliche Erfahrung gewesen. Es habe mit dem Vormast begonnen. Gehalten durch das Rigg sei der Mast langsam und stückweise gestürzt. Danach wurde im Dunkel der Nacht bis zur Erschöpfung daran gearbeitet, alle beweglichen und gebrochenen Teile am Maststumpf zu befestigen, während das Schiff schwer in der stürmischen See arbeitete.
Der Vormann des RNLI-Bootes „St Mary2, das 20 Stunden an der Seite des Havaristen verbrachte, bestätigte, dass er das Schiff schwer in der hohen Dünung rollend mit dem ganzen Rigg über die Seite hängend antraf, als er es nach einem fünfeinhalbstündigen Ritt bei 9 Bf erreicht hatte. Es sei eine schwierige Entscheidung gewesen, niemanden abzubergen, doch die Leute seien auf dem Segler sicherer gewesen. Die „St. Mary“ blieb vor Ort, bis der Schlepper „Independence“ am 30.10. um 7.30 Uhr von Alderney kommend eintraf und das mit Freiwilligen besetzte Rettungsboot entlassen werden konnte.
http://www.esys.org/news/sos.html

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