decisions


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Jörg Riechers
Meine seglerische Laufbahn begann in den frühen 80er Jahren im Alter von 14 Jahren auf einem X-95 Halbtonner in den gloreichen Zeiten der IOR Formel. Ende der 80er folgten viele erfolgreiche Jahre im Laser, die den Grundstein legten für das, was kommen sollte. 1993 bekam ich die Chance mit dem englischen Segelprofi David Berdford zu segeln und wurde im gleichen Jahr als Mitglied seiner Crew Vize-Europameister in der J-24.

Im folgenden Jahr folgte die “THE WALL” Mumm 36 Kampagne mit dem “Team of misfits” (kein anderes Team hätte jemals mit einem von uns gesegelt). Mit einem Bruchteil des Budgets der anderen Teams versetzten wir die Welt der Mumm 36 Klasse in Angst und Schrecken – leider war das Budget so klein, dass wir 1995 niemanden mehr erschrecken konnten. Es folgten weitere Jahre in der Mumm 36 mit Skippern wie Jimmy Pahun und Terry Hutchinson, bevor ich mich 1998 wieder meiner alten Liebe – dem Laser – zugewandt habe.

Da ich auf wundersame Weise für die deutsche Segelszene immer noch ein “Misfit” war, was ich mir eigentlich nicht erklären konnte, blieb für mich nur eine Möglichkeit – Einhandsegeln ( es sei denn, ich wollte im Laser dem Rentendasein entgegenfibern ). Wie sich herausstellte ein Segen – denn keine Diziplin des Segeln ist so befriedigend wie das Einhandsegeln. Meine Zeit in der Figaro-Klasse war mit Abstand die Beste meiner Karriere, außer vielleicht der “THE WALL” Kampagne.
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