Archiv der Kategorie: ADAC Marinaführer

1. Januar 2018 – Sportbootführerschein im Scheckkartenformat

Quelle: Bundesdruckerei GmbH

Im Mai 2017 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die bisherigen Sportbootführerscheinverord-nungen See und Binnen zusammen-gelegt. Danach dürfen auf Binnenschiff-fahrtsstraßen Sportboote bis 20 Meter Länge (ohne Ruder und Bugspriet) gefahren werden mit Ausnahme des Rheins. Aufgrund internationaler Vorgaben gilt auf dem Rhein allerdings weiterhin die Längenbegrenzung von 15 Metern.
Auf den Seeschifffahrtsstraßen gibt es keine Längenbegrenzung.

Die Umstellung des neuen Sportbootführerscheins auf Scheckkartenformat erfolgt zum 1. Januar 2018. Die Ausstellung  als Internationales Zertifikat  (ICC) basiert auf der Resolution Nr. 40 UNECE zum Führen von Sport- und Freizeitfahrzeugen (Pleasure Crafts).

Eingetragen wird der jeweils gültige Bereich und die Antriebsart:

  • IW     Inland waters / Binnenschifffahrtsstraßen
  • CW   Coastal waters / Seeschifffahrtsstraßen
  • M      Motorized craft / Antriebsmaschine
  • S       Sailing craft / Segel

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung durch den Prüfungsausschuss wird der neue Sportbootführerschein im Kartenformat bei der Bundesdruckerein bestellt und innerhalb von ca. zehn Werktagen innerhalb Deutschlands versendet.

Bisherige Sportbootführerscheine bleiben weiterhin gültig.

Ein Umtausch in die neue Scheckkarte kann direkt bei den beliehenen Verbänden gegen Gebühr beantragt werden (DMYV, DSV).

Alle wichtigen Informationen zum neuen Sportbootführerschein im Scheckkartenformat hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in einem Flyer zusammengefasst.

Alles Wissenswerte rund um Sportbootführerschein, Funkzeugnisse & Co. stellt die ADAC Sportschifffahrt im neuen BTI 22 Sportbootführerschein bereit.

 

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Geballte Blauwasser-Expertise auf der boot 2018

Sönke und Judith Roever, Jimmy Cornell, Meeno Schrader, Fabian Steffen und weitere hochkarätige Experten berichten im boot Blauwasserseminar 2018 über das Langfahrtsegeln

Blauwasseryacht im westlichen Mittelmeer vor Anker.

Bereits zum 9. mal laden die Weltumsegler Judith & Sönke Roever zum beliebten Blauwasserseminar im Rahmen der boot nach Düsseldorf.

Bereits zum neunten Mal laden die Weltumsegler Sönke und Judith Roever (BLAUWASSER.DE) zum boot Blauwasserseminar nach Düsseldorf ein und wieder einmal ist das Programm hochkarätig besetzt. Neben Sönke und Judith Roever werden Blauwasser-Profi Jimmy Cornell, Wetter-Experte Meeno Schrader, SeaDoc Dr. Fabian Steffen sowie die Langfahrtsegler Annette und Stefan Wendl den Teilnehmern in wertvollen Vorträgen wichtiges Wissen vermitteln.

Die Gastgeber Sönke (42) und Judith Roever (40) sind erfahrene Langfahrtensegler, die zusammen mehr als 120.000 Seemeilen im Kielwasser gelassen haben. Von 2007 bis 2010 haben sie die Welt umsegelt und dabei mehr als 35 Länder besucht. Seitdem berichten die beiden Hamburger unterhaltsam in ihren Seminaren über ihre Zeit auf den Weltmeeren, um ihre Erfahrungen an all jene weiterzugeben, die ebenfalls davon träumen, eines Tages die Leinen für einen längeren Zeitraum zu lösen. „Unser Ziel ist es, möglichst umfassend praktische und vor allem hilfreiche Informationen weiterzugeben, um die Teilnehmer bei der Vorbereitung ihrer Reise optimal zu unterstützen. Dabei ist es gleichgültig, ob der eigene Törn eines Tages um die Welt oder einfach nur auf die Ostsee führt. Die meisten Informationen helfen auch beim Segeln vor der Haustür und es spielt ebenfalls eine untergeordnete Rolle, ob jemand Skipper oder Mitsegler ist“, sagt Sönke Roever.

Im Seminar werden alle wichtigen Fragen zu den Themen Ausrüstung, Segel, Autopilot, Ankergeschirr, Beiboot, Wassermacher, Energiemanagement, Navigation, Kommunikation, Wetter, Crewmanagement, Reisekosten, Medizin auf See und Sicherheit beantwortet. Ein alljährliches Highlight ist dabei die Live-Demonstration einer Rettungsinsel mit Auslösen direkt vor den Augen der Teilnehmer. Darüber hinaus steht auch das Leben an Bord im Mittelpunkt des zweitägigen Blauwasserseminars am ersten Wochenende der boot vom 20. bis 21. Januar 2018.

Seit Jahren sind die strukturierten und bildreichen Fachvorträge der Roevers auf Bootsmessen ein Publikumsmagnet. Außerdem ist Sönke Roever der Gründer der Internet-Plattform www.blauwasser.de. „Mit Judith und Sönke Roever holen wir bereits zum neunten Mal zwei Top-Referenten nach Düsseldorf. Wer sonst kann derzeit so aktuell Blauwasserinformationen weitergeben?“, freut sich Petros Michalidakis, Director der boot Düsseldorf.

Beim zweitägigen Seminar referieren Judith und Sönke Roever zu sieben verschiedenen Themen, die es allesamt in sich haben. Am ersten Tag des Seminares geht es um die richtige Wahl der Segel und der Blauwasserausrüstung sowie dem Energiemanagement. Dabei kommen auch die zwischenmenschlichen Themen eines solchen Törns nicht zu kurz. Ein eigener Vortrag widmet sich dem wichtigen Thema „Bordalltag als Crew“ – mit vielen Tipps und Hinweisen zum Umgang mit Herausforderungen, Ängsten, Schlafmanagement und vielem mehr.

Am zweiten Seminartag sprechen die Roevers über sehr essentielle Themen des Blauwassersegelns, wie die Kommunikation oder die Sicherheit. Ein besonderes Highlight ist immer der letzte Vortrag des Seminares über den Alltag an Bord. Dann geht es beispielsweise um den Umgang mit Behörden, Scheine und Papiere, die Versorgung und viele praktische Informationen und Tipps sowie die Kosten des Blauwasserlebens.

Neben den fachlich fundierten Vorträgen des Ehepaares Roever werden nicht weniger hochkarätige Referenten in dem Seminar zu den Teilnehmern sprechen. So beleuchtet etwa die Fahrtensegel-Legende Jimmy Cornell in einem beeindruckenden Vortrag, worauf es bei der Wahl des Schiffes und der Ausrüstung ankommt. Der mehrfache Weltumsegler mit über 200.000 Seemeilen Erfahrung, Buchautor und Organisator zahlreicher populärer Rallyes zeigt dezidiert auf, welche wichtigen finanziellen Aspekte von Bedeutung sind, welche Fähigkeiten die Crew braucht und wie sie für eine Langfahrt mental eingestellt sein sollte.

Dr. Meeno Schrader ist Diplom Meteorologe, Wetterrouter/-berater und vor allem Fahrten- und Regattasegler mit 50.000 Seemeilen weltweiter Erfahrung. Er berät die Teilnehmer zur Großwetterlage im Atlantik, Pazifik und Indik. Zudem widmet sich ein Vortrag von Dr. Fabian Steffen (Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin) dem Thema „Medizin an Bord“.

Abgerundet wird das bunte Programm durch die Blauwassersegler Annette und Stefan Wendl. Die beiden Hannoveraner begaben sich nach nur zehn Monaten Vorbereitungszeit mit ihren drei Kindern (Lasse 10, Neele 8 und Torge 6) auf eine 13-monatige Reise rund um den Nordatlantik und erlebten ein ganz besonderes Familiensabbatjahr. Auf ihrer Reise entdeckten sie wunderschöne Ecken der Welt (u.a. Karibik, Bahamas, Azoren). In ihrem Bericht sprechen sie über die Tipps und Tricks einer Langfahrt mit Kindern und was eine solche so besonders macht.

Ein weiteres Highlight ist am Samstag der Tagesausklang mit dem so genannten Losfahrertreff. In entspannter Atmosphäre können sich Teilnehmer und Referenten austauschen. Die Roevers bringen dabei auf Wunsch gerne Segler, die im selben Jahr auf eine Langfahrt gehen, miteinander in Kontakt.

Die Teilnahmegebühr am zweitägigen boot Blauwasserseminar beträgt 195,00 Euro pro Person, die der Begleitperson 145,00 Euro. Darin enthalten sind Getränke, Mittagessen an beiden Tagen und die Eintrittskarten für die Messe von Samstag 20. bis Montag 22. Januar 2018. Eine frühzeitige Anmeldung ist von Vorteil, da der Teilnehmerkreis beschränkt und das Seminar jedes Jahr schon früh ausgebucht ist. Die Anmeldung erfolgt online über den Ticketshop der boot Düsseldorf unter www.boot.de

Weiterführende Informationen zum boot Blauwasserseminar sowie das vollständige Programm sind auf der Website von Judith und Sönke Roever verfügbar. Passend zum Seminar ist im November 2015 das Buch des Weltumseglerpaares „Blauwassersegeln kompakt“ im Delius Klasing Verlag erschienen.

Für alle die, die das das Blauwasserseminar in diesem Jahr nicht besuchen können, jedoch an einem Besuch der boot Düsseldorf interessiert sind, hält die ADAC Sportschifffahrt wieder vergünstigte Eintrittskarten in ausgewählten ADAC Geschäftsstellen sowie im Online-Kartenvorverkauf bereit.

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boot 2018 in Düsseldorf – ADAC Mitglieder sparen beim Kartenvorverkauf

Die 49. Internationale Bootsausstellung Düsseldorf öffnet ihre Hallen vom 20. Januar bis 28. Januar 2018 und sorgt für große Augen und Riesenspaß!
Ca. 1.800 Aussteller aus mehr als 60 Ländern präsentieren Neuigkeiten rund um den Wassersport. Ob Surfer, Taucher oder Wassersporturlauber, Segler oder Motorbootfahrer, ob Schlauchboot oder Luxusyacht, die boot ist ein Eldorado für alle, die den Sport im, am und auf dem Wasser lieben.

 

Ermäßigte Eintrittskarten für Clubmitglieder
Die Tages-Eintrittskarten für Erwachsene kosten an der Tageskasse € 24,00.
ADAC Mitglieder sparen beim Besuch der Messe. Im Vorverkauf erhalten sie bei den teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen (Verkaufsstellen-boot-2018) oder im Online-Kartenverkauf die Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 15,- € für Erwachsene und zum Preis von 7,- € für Kinder von 7 bis 12 Jahren einschließlich.

Die Online-Kartenbestellung können Sie direkt im Ticketshop der Messe Düsseldorf unter https://eshop.messe-duesseldorf.de/ADAC_2018  vornehmen.

Alle Eintrittskarten beinhalten die Fahrt zur Messe und zurück mit Bussen, Bahnen und Zügen innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).

Bereits ermäßigte Eintrittskarten für Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte, Zwei-Tages- und Familienkarten sind ausschließlich im Online Vorverkauf und nicht im Vorverkauf über die ADAC Geschäftsstellen erhältlich.
An der Tageskasse der Messe sind die vergünstigten Eintrittskarten ebenfalls nicht erhältlich.

Öffnungszeiten
Die boot 2018 ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Messegelände Düsseldorf geöffnet.

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Ergebnisse einer Zielgruppenbefragung

Faurby 424 DeluxeIm Rahmen seiner Bachelorarbeit und in Zusammenarbeit mit der ADAC Sportschifffahrt führte ein Student der Hochschule Rosenheim im Juni dieses Jahres eine Online-Befragung von Bootsfahrern und Interessenten am Einstieg in den Bootssport durch, Zielsetzung der Arbeit ist die Erstellung eines Marketingkonzeptes.

In der Zwischenzeit wurde die Erhebung ausgewertet und analysiert. Ein Überblick über die Ergebnisse der Befragung kann hier heruntergeladen werden! Die Ergebnisse werden auch dazu genutzt, das Marina-Portal und weitere Serviceangebote der ADAC Sportschifffahrt noch weiter zu verbessern.

Außerdem wurde heute der Gewinner des Navigationsgeräts von Garmin, das unter allen Umfrageteilnehmern verlost wurde, ermittelt und benachrichtigt.

Die ADAC Sportschifffahrt und der Bachelorand, Herr Florian Loh, bedanken sich nochmals bei allen Teilnehmern für die tolle Unterstützung!

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Die hanseboot beginnt am Samstag, 28. Oktober 2017 zum vorerst letzten Mal

Die hanseboot öffnet vom 28.10.-5.11.2017 auf dem B-Gelände der Hamburg Messe zum vorerst letzten Mal in dieser Form ihre Tore für Profis, Freizeitskipper und Einsteiger. In direkter Nähe zu den nordeuropäischen Revieren und den großen Binnengewässern präsentiert die 58. Internationale Bootsmesse Hamburg neue Boote und Yachten und informiert über Trends und Neuheiten der Bootssport-Branche.

Funsport wird auf der hanseboot 2017 großgeschrieben
An allen 9 Tagen gibt es ein attraktives Mitmachprogramm, bei dem neue Wassersportarten und innovative Funsportgeräte selbst ausprobiert werden können. Natürlich kostenlos und unter Anleitung von erfahrenen Wassersportprofis.
Im täglichen Programm der hansboot arena in Halle B1.EG findet jeder Besucher den für ihn passenden Vortrag. Profis referieren dort über ihre Erfahrungen mit trendigen Wassersportgeräten und geben Tipps zu Material, Handling und Revieren.

Die ADAC Sportschifffahrt auf der hanseboot
Mit 2 Millionen aktiven Wassersportlern ist der ADAC der größte Dienstleister rund um die Sportschifffahrt. Ob die Bootstouristischen Informationen im TourSet-Format, der Marinaführer online oder Informationen zu Gebrauchtbootkauf, Sicherheit an Bord oder Führerscheinfragen.

Am Messestand des ADAC e.V. Hansa in der Halle B3 EG, Stand 100  können sich Mitglieder und Interessierte umfangreich beraten lassen. Außerdem erfahren sie hier alles rund um den Internationalen Bootsschein, die ADAC Wassersportversicherungen sowie die Vorteile bei der Yachtcharter oder in den Stützpunktmarinas.

Die hanseboot ist unter der Woche von 12 bis 20 Uhr, am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. „Kids go free!“: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre haben freien Eintritt.

Zum Abschied von der hanseboot erhalten alle Besuchern eine besondere Vergünstigung,
2017 kostet das Ticket drei Euro pro Person.

Weitere Informationen unter www.hanseboot.de.

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ADAC präsentiert neues Merkblatt zu Sportbootführerscheinen, Funkzeugnissen & Co.

Die bisherige Information für Wassersportler ›Sportbootführerscheine und Funkzeugnisse‹ steht nun auch neu im TourSet-Format als Bootstouristische Information „BTI 22 Sportbootführerschein“ zur Verfügung.

Im Zuge dieser Umstellung wurden die Inhalte komplett überarbeitet und aktualisiert. Das BTI 22 beschreibt anhand übersichtlicher Tabellen, für welches Gewässer welcher Nachweis erforderlich ist.
Mit der neuen Sportbootführerscheinverordnung werden die Geltungsbereiche Binnengewässer und Seegewässer zusammengelegt, d.h., auf dem Führerschein ist erkennbar, ob der Schiffsführer die Berechtigung für den Binnenbereich oder den Seebereich oder für beide Gewässer besitzt. Ab 2018 soll der Sportbootführerschein auch im Scheckkartenformat verfügbar sein.

Das neue BTI 22 liefert neben den Erfordernissen zum Sportbootführerschein auch die Information über die Funkzeugnisse UBI, SRC oder LRC. Stellenweise sind diese Funkzeugnisse – in Abhängigkeit vom Fahrtgebiet – zum Chartern von Booten erforderlich.

Darüber hinaus bietet das BTI 22 auch Informationen zu Pyrotechnischen Signalmitteln (Pyros) und den entsprechenden Nachweisen.

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Spritzig und sonnig: Interboot läuft mit positiver Stimmung in ihren Heimat-Hafen ein

Reges Interesse in den Hallen / Messe Friedrichshafen GmbH

Friedrichshafen – Boote, Boards und Bodensee – die 56. Auflage der Interboot präsentierte neun Tage lang den Wassersport in all seinen Facetten. 86 400 Besucher (2016: 90 500) ließen sich bei 461 Ausstellern aus 21 Nationen von den Neuheiten und Trends der Wassersportbranche inspirieren.

Vom Stand Up Paddling Board bis zum Familienkreuzer, vom Kanu bis zum Daysailor
– mehr als 500 Boote aller Größen und Formen sowie Zubehör und Trendsportgeräte standen in den acht Messehallen während der internationalen Wassersport- Ausstellung im Mittelpunkt. „Die Sonne schien für die Interboot und das in mehrfacher Hinsicht: Die Stimmung unter den Ausstellern war gut, die Besucher waren interessiert, die meisten kamen mit Kaufabsichten und am zweiten Wochenende war nochmal richtig viel los. Zudem hatten wir wetterbedingt optimale Testbedingungen im Hafen und auf dem Messe-See – wir sind zufrieden mit der 56. Auflage der internationalen Wassersport-Ausstellung“, resümiert Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Gut angenommen wurde auch die neue Veranstaltung „Dein Job – Dein Moment“, bei der sich mehr als 200 Schüler der Klassen acht bis zehn über Berufe im Wassersport informierten.

Ausfahrt bei schönstem Wetter / Messe Friedrichshafen GmbH

Direkt im Wasser befanden sich die 100 Ausstellungsstücke im Interboot Hafen am Ufer des Bodensees. Neun Tage lang wurden dort Motor-, Segel- und Elektro-Boote auf Herz und Nieren getestet. Als Ausgangspunkt für zahlreiche Regatten sowie Boot-Trainings- und -Erlebnis-Touren waren die Interboot Landestege sowie das Hafenzelt gut besucht.

„Einsteigen, ablegen und Spaß haben“, hieß es bei der Kampagne „Start Boating“ am zweiten Interboot Wochenende: 773 Wassersportfans – mehr als bei allen anderen Start Boating Veranstaltungen bisher – stachen mit insgesamt zehn Booten motorisiert oder mit Segel sowie in unterschiedlicher Größe in See.

Die Aussteller zeigte sich zufrieden mit der Interboot. Auch wenn es unter der Woche meist etwas ruhiger war, die Besucher hatten sich bereits vorab gut informiert, die Verkaufszahlen und die Erwartungen in das Nachmessegeschäft sind positiv.

Wassersport-Erlebnisse verspricht die nächste Interboot vom 22. bis 30. September 2018. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interboot.de oder www.facebook.de/interboot.

 

 

 

 

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Kroatien – Neue Festsetzung der Kurtaxe ab 2018

Die kroatische Regierung hat bereits im August 2017 die Verordnung über die Festsetzung der Kurtaxe für das Jahr 2018 verabschiedet. Die Kurtaxe berechnet sich sowohl nach der Bootslänge als auch nach der Aufenthaltsdauer:

Bootslänge Zeitraum Betrag in Kuna
2018
Betrag in Kuna
2017
5 – 9 Meter bis zu 8 Tage 130,00 150,00
bis zu 15 Tage 240,00 300,00
bis zu 30 Tage 400,00 400,00
bis zu 90 Tage 950,00 600,00
bis zu 1 Jahr 2.000,00 1.000,00
9 – 12 Meter bis zu 8 Tage 400,00 200,00
bis zu 15 Tage 700,00 350,00
bis zu 30 Tage 1.200,00 500,00
bis zu 90 Tage 2.900,00 650,00
bis zu 1 Jahr 5.800,00 1.100,00
12 – 15 Meter bis zu 8 Tage 500,00 300,00
bis zu 15 Tage 950,00 400,00
bis zu 30 Tage 1.600,00 600,00
bis zu 90 Tage 3.850,00 750,00
bis zu 1 Jahr 7.700,00 1.300,00
15 – 20 Meter bis zu 8 Tage 650,00 400,00
bis zu 15 Tage 1.200,00 500,00
bis zu 30 Tage 2.000,00 700,00
bis zu 90 Tage 4.800,00 850,00
bis zu 1 Jahr 9.600,00 1.500,00
über 20 Meter bis zu 8 Tage 950,00 600,00
bis zu 15 Tage 1.800,00 800,00
bis zu 30 Tage 3.000,00 1.000,00
bis zu 90 Tage 7.200,00 1.300,00
bis zu 1 Jahr 14.500,00 1.700,00

 

Für Bootseigner, deren Boote länger als 9 m sind erhöht sich die Kurtaxe. Bei einer längeren Aufenthaltsdauer als 15 Tage wird es erheblich teurer.Macht ein Bootseigner mit seinem Boot bis 9 m Länge 30 Tage Urlaub in Kroatien, so beträgt die Kurtaxe wie bisher 400 Kuna, bei einer kürzeren Aufenthaltsdauer wird es etwas günstiger.

So zahlt ein Bootseigner mit einem 9 bis 12 m langen Boot für ein Jahr statt bisher 1.100 Kuna (ca. 150 Euro) nun 5.800 Kuna (ca. 775 Euro).

Die neuen Gebühren für die Kurtaxe werden vor allem bei Skippern, die über einen längeren Zeitraum in kroatischen Gewässern unterwegs sind, für Unmut sorgen. Diese Abgabe trifft Bootseigner im Vergleich zu anderen Urlaubern unverhältnismäßig hoch.

SeaHelp, der Kooperationspartner der ADAC Sportschifffahrt hat sich daher entschlossen, eine Online-Petition ins Leben zu rufen. Damit soll den kroatischen Behörden die Tragweite ihrer neuen Verordnung verdeutlicht werden mit dem Ziel einer Änderung der Verordnung im Sinne der Wassersportler.

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FSR und ADAC verstärken Kooperation

Gegenseitige Unterstützung bei Öffentlichkeitsarbeit und Beratung vereinbart

Zwei Männer – ein Ziel: Dr. Steffen Häbich, Verantwortlicher für die Wassersportaktivitäten des ADAC (links), und FSR-Vorsitzender Michael Dibowski setzen sich für Sicherheit im Wassersport ein.

Zwei Männer – ein Ziel: Dr. Steffen Häbich, Verantwortlicher für die Wassersportaktivitäten des ADAC (links), und FSR-Vorsitzender Michael Dibowski setzen sich für Sicherheit im Wassersport ein.

Gemeinsam ist man stärker. Der Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) und die ADAC Sportschifffahrt wollen künftig enger zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis der Mitgliederversammlung des FSR. Der ADAC möchte verstärkt auf die Expertise der Fachleute aus dem FSR und seiner Mitgliedsunternehmen zurückgreifen, der FSR freut sich darüber, die rund zwei Millionen wassersportaffinen ADAC-Mitglieder besser erreichen zu können.

Es ist geplant, Synergien auf mehrere Arten zu nutzen. Info-Materialien rund um das Thema „Sicherheit auf dem Wasser“ könnte beispielsweise gemeinsam erarbeitet beziehungsweise herausgebracht werden – man muss das Rad nicht zwei Mal erfinden und könnte Kosten minimieren. Bei Anfragen von Wassersportler beim ADAC zu Rettungsmitteln, die sehr spezieller Natur sind, werden FSR-Experten unterstützen. Auch für Veranstaltungen wird der ADAC bei Bedarf auf Material und Knowhow von FSR-Mitgliedern zurückgreifen.

FSR-Vorsitzender Michael Dibowski: „Der FSR ist offen für alle Partnerschaften, wenn sie die Sicherheit auf See fördern. So unterstützen FSR-Mitgliedsunternehmen seit Jahren Wasserschutzpolizeien mehrerer Bundesländer mit Anschauungsmaterial für Veranstaltungen und die Skippers Sicherheitstipps.“

Weitere Ergebnisse der Mitgliederversammlung: Es wurde beschlossen, auch im kommenden Jahr auf der Messe boot Düsseldorf präsent zu sein. Fachleute des FSR werden vom 20. bis 28. Januar in Halle 12 mit Informationen parat stehen.

Im FSR haben sich 15 führende deutsche Unternehmen – Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln – zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln, Telefon: 0221/595710 sowie unter www.fsr.de.com

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56. Interboot: Von fliegenden Brettern und Planken, die die Welt bedeuten

Friedrichshafen – Abheben und Ausbilden: Die internationale Wassersport-Ausstellung zeigt Trends – wie den des Wake-Foilings und rückt mit der Initiative „Dein Job – Dein Moment“ Ausbildung und Nachwuchsförderung in der Wassersportbranche in den Fokus. „Die Interboot als eine der größten Wassersportveranstaltungen in Europa präsentiert sich auch 2017 bestens und läutet mit der Kombination aus Produktschau, Shows und Testmöglichkeiten die neue Wassersport-Saison ein“, erklärt Messechef Klaus Wellmann. 461 Aussteller aus 21 Nationen zelebrieren von 23. September bis 1. Oktober in acht Messehallen die ganze Bandbreite des Wassersports. Action und Boote hautnah, versprechen der Messe-See und der Interboot Hafen mit 100 Test- und Ausstellungsbooten direkt am Bodenseeufer.

Ob Segel- oder Motorboot, Kanu, Kajak oder Zubehör für den nächsten Törn: Die internationale Wassersport-Ausstellung untermauert ihren Status als Neuheitenschau der Branche. „Für die diesjährige Interboot sind 97 Premieren gemeldet“, betont Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Neu sind 2017 die Hovercraft Show und die Ringo Rides auf dem Messe-See sowie der Mizu-Cup auf dem Bodensee für den motorisierten Wassersport-Nachwuchs. Premiere feiert auch die Berufsorientierungsinitiative „Dein Job – Dein Moment“: „Die Wassersportbranche sucht händeringend nach Nachwuchs und qualifizierten Fachkräften. Wir als Messe bieten eine gute Plattform, um die verschiedenen Ausbildungsberufe kennen zu lernen“, ergänzt Dirk Kreidenweiß. Rund 230 Schülerinnen und Schüler sind der Einladung der Interboot gefolgt und werden am Dienstag, 26. September auf dem Messegelände verschiedene Berufsbilder vom Segelmacher, über den Elektriker bis hin zum Bootsbauer kennenlernen.

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Keine Nachwuchssorgen hat die Michelsen Bootswerft in Friedrichshafen. Hans-Joachim Landolt ist Inhaber der Werft und dort erlernen aktuell sechs Lehrlinge – drei Jungs und drei Mädchen – den Beruf des Bootsbauers: „Ausbildung von Nachwuchs hat eine lange Historie bei der Michelsen Werft. Ich selbst habe hier 1977 gelernt und ich bin davon überzeugt, dass man in den Nachwuchs investieren muss, um anschließend gute Mitarbeiter zu haben“, betont der gelernte Bootsbauer. Fast alle seiner derzeitigen Mitarbeiter, bis auf einen, haben auch bei ihm gelernt.

Voll im Trend liegt das Thema Foiling, dem sich eine Sammlung von Exponaten in Halle A1 widmet. „Während das Segeln schneller als der Wind auf Tragflächen – sogenannten Foils – auf Ein- oder Zweirumpfbooten fast schon salonfähig ist, weitet sich der Foiling-Trend auch auf den Funsportbereich aus. So sind immer mehr Kite- oder Wake-Foiler auf Seen und Meeren zu entdecken“, berichtet Dirk Kreidenweiß. Einer der ersten Wake-Foiler auf dem Bodensee ist Ralph Kurz. Eigentlich ist er Wakeboarder, hat die neue Art des Boardens aber gerne ausprobiert: „Das Gefühl ist einzigartig, wenn sich das Brett aus dem Wasser hebt. Mit dem Wakeboard spürt man immer die Wellenbewegung und den Wasserwiderstand. Hebt man mit dem Wake-Foil ab, ist plötzlich alles ruhig, das ist wie fliegen“, schwärmt der Funsportler. 1 800 Euro kostet das Wake-Foil-Board, das aussieht als hätte man an einem Stab zwei Bretter aufeinander montiert. Wer mit dem futuristischen Brett aufs Wasser geht, zieht die Aufmerksamkeit auf sich. „In Zukunft wird es bestimmt immer mehr Wake-Foiler auf dem Bodensee geben, die Sportart ist einfach einzigartig, macht Spaß und ist auch spektakulär anzusehen“, resümiert der Hobby-Wakeboarder.

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Hobbywakeboarder Ralph Kurz demonstriert den neuen Fun-Sport Wake-Foiling

Weniger über-, sondern eher unter Wasser, üben die Besucher der Gastveranstaltung InterDive ihr Hobby aus. Die Tauchmesse erweitert vom 21. bis 24. September das Wassersportspektrum auf dem Messegelände in Friedrichshafen.

Die Interboot präsentiert von Samstag, 23. September bis Sonntag, 1. Oktober 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr die ganze Welt des Wassersports, der Interboot-Hafen lädt täglich bis 19 Uhr zum gemütlichen Sundowner. Die Halle B1 ist am Donnerstag zum Sunset Shopping bis 21 Uhr geöffnet. Die Interboot wird über den Eingang West an der Rothaushalle/A1 zugänglich sein. Am ersten Wochenende findet parallel die Tauchmesse InterDive statt, die ausschließlich über den Eingang Ost zu erreichen ist. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt für ADAC Mitglieder 10 Euro. Die Familienkarte ist für 28 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen 5 Euro.

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Hafenplatz jetzt online buchbar

Gute Nachrichten für Skipper: der etablierte ADAC Online-Hafen-Lotse wurde jüngst in Kooperation mit HelloPort um eine Buchungsfunktion bereichert. Liegeplätze können nun bequem direkt aus dem Marina-Portal oder über die gemeinsam mit dem Partner gelaunchte App gebucht werden und ermöglichen der Crew so maximale Flexibilität bei der Törnplanung.

Marina Vento di Venezia über ADAC Marina-Portal buchen

Informieren, vergleichen, buchen – alles möglich mit der App vom ADAC und HelloPort.

Welcher Skipper kennt das Problem nicht: man genießt gerade das Bordleben in einer traumhaften Ankerbucht, die Segelbedingungen sind optimal oder das spiegelglatte Wasser lädt zu einer weiteren Runde Wasserski oder Wakeboard ein – aber der zu erwartende Ansturm in der für die Nacht ausgesuchten Marina zwingt zu einem frühzeitigen Abbruch der maritimen Freuden. Genau hier möchte der ADAC gemeinsam mit seinem Partner HelloPort Abhilfe schaffen: über das ADAC Marina-Portal oder die gemeinsame iOS bzw. Android App können Freizeit-Skipper künftig bequem bereits von unterwegs den Liegeplatz verbindlich buchen und bezahlen und so entspannt die Freuden auf dem Wasser verlängern – Clubmitglieder profitieren dabei von attraktiven Vergünstigungen.

Die Marina erhält mit der Buchung bereits alle notwendigen Daten und Informationen und wird auch über die voraussichtliche Ankunftszeit informiert – einem schnellen und maximal unbürokratischen Anlegevorgang steht so nichts im Wege und das Abendprogramm kann zeitnah ohne lästiges Ausfüllen von Dokumenten erfolgen.

Zum Auftakt der Kooperation sind bereits zahlreiche Marinas in den beliebten Revieren in Kroatien, Slowenien und an der italienischen Adria zwischen Triest und Venedig online buchbar. Bis zur Saison 2018 ist die Ausweitung auf alle „Hot-Spots“ der europäischen Boots-Szene geplant.

 

Ein entsprechender Filter im ADAC Marina-Portal listet alle buchbaren Häfen, die Buchungs-App, auch diese beinhaltet das komplette ADAC Marina-Portal, steht im App-Store bzw. Playstore kostenlos zum download bereit.

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Costa-Brava-Häfen in zwanzig Filmen

Aufgelöst in zwanzig Filmen: ADAC Marina-Portal verfilmt alle Sportboothäfen der Costa Brava und bietet damit Full-HD-Navigationstipps für die 18 Sportboothäfen der „wilden Küste“ zwischen Portbou im Norden und Blanes im Süden. Dazu kommen noch ungezählte Tipps – von der Traum-Ankerbucht bis zur Kajak-Tour oder dem besten Paella-Restaurant der Gegend.

 

Gedreht wurde im Frühsommer 2017: Das Team rund um den Bremer Journalisten und Filmemacher Volker Kölling hat im Auftrag des ADAC Marinaführers online allein 58 Quadcopterflüge hinter sich gebracht und fast 600 Seemeilen mit 20 Booten an über dreißig Drehtagen auf die Logge gebracht. Gedreht wurde in zu Lande, auf und unter Wasser und in der Luft in brillanter 4-K-Qualität. Aus über 25 Terrabyte Drehmaterial entstanden für die Online-Anwendung auf HD gerechnete Revierführer von jeweils bis zu neun Minuten Länge. Die Idee dahinter: Bootsbesucher sehen selbst alle Details zu einem Sportboothafen von der Einfahrt über das Einklarieren bis zu den Besonderheiten des Ortes und seiner Umgebung. Man verbringt praktisch schon vor dem Besuch einen Tag virtuell in einem Hafen. Ein Filmprojekt, das auch für das Team nicht alltäglich war.

Volker Kölling: „Die Gastfreundschaft in den Häfen war für uns überwältigend. Wir kamen morgens als Menschen, mit denen man maximal telefoniert hatte in die Häfen und gingen abends nach erfüllten Tagen als Freunde auseinander.“ Deshalb gilt der Dank des Produktionsteams gleichermaßen all den Clubpräsidenten und Geschäftsführern wie auch den Köchen und Marineros, welche die Filmaufnahmen unterstützt haben. Danke.“

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