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Archiv der Kategorie: Yachtblick
Deutschland segelt in San Francisco auf die Pole Position
Am letzten Tag der ersten Ausscheidung liefen die olympischen Jollensegler zu Höchstleistungen auf und fuhren die Rennergebnisse 1, 2 und 1 ein. Damit teilt sich das deutsche Nachwuchsteam aus dem Sailing Team Germany (STG) und dem Norddeutschen Regatta Verein (NRV) mit den Neuseeländern zwar punktgleich den ersten Platz, hat aber mehr Wettfahrten gewonnen. Skipper – und frisch gekürter „Segler des Jahres“ – Philipp Buhl beschreibt die Kommunikation und Koordination auf einem AC45-Kat mit Flügelrigg als Schlüssel zum Erfolg: „Am Ende wusste jeder, was er genau zu machen hatte und konnte sich auf den anderen verlassen.” Als Außenseiter war das neu zusammengestellte Team aus verschiedenen Bootsklassen mit Steuermann Erik Heil (Kiel), Skipper Philipp Buhl (Sonthofen), David Heitzig (Hamburg), Max Boehme (Kiel), Max Kohlhoff (Kiel), Michael Seifarth (Unterwössen) und Justus Schmidt (Ersatzmann, Schönwalde) in die Ausscheidung für den Youth America’s Cup gestartet. Aber mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung beendeten die Deutschen ihr Debut auf dem internationalen Parkett in der Bay von San Francisco. Das bescheinigte den sechs Seglern auch ihr Coach Marcus Koy. „Die Jungs waren richtig gut! Ich freue mich sehr über die Lernkurve, die das Team hier gezeigt hat“, resümierte Koy, „jetzt wollen die Jungs unbedingt wiederkommen und gewinnen“.
Welche Teams beim Youth America’s Cup starten werden, entscheidet sich am 25. Februar nach der zweiten Ausscheidung mit Teams aus Großbritannien, Italien, Portugal, der Schweiz und Argentinien. Die Entscheidung der Jury basiert zu 60 Prozent auf den Rennergebnissen, 20 Prozent Fitnesstest und 20 Prozent Lernkurve.
Die Besten ziehen in das Finale vom 01.-04. September 2013 ein. Dann treffen die vier Nachwuchsteams auf weitere Jugendteams bestehender „America’s Cup Syndikate“, die bereits für den Youth America’s Cup gesetzt sind.
Über den Youth America’s Cup:
Im Rahmen des prestigeträchtigen America’s Cups kommt es 2013 zum ersten Showdown des internationalen Segelnachwuchses. Pro Nation kann nur ein Team an den Start gehen. Jede Mannschaft besteht aus sechs Crewmitgliedern im Alter von 19 bis 24 Jahren.
Dieses Novum in der 161-jährigen Geschichte des America’s Cups, bietet jungen Segeltalenten die einzigartige Möglichkeit, Erfahrungen in der Formel 1 des Segelsport zu sammeln.
Philipp Buhl ist „Segler des Jahres“
Der große Gewinner des „Sailing Team Germany Award“ heißt Philipp Buhl. Der Europameister in der Laser-Klasse und Hoffnungsträger für die Olympischen Spiele 2016 erhielt den Hauptpreis als „Segler des Jahres“. Insgesamt in fünf Kategorien wurden gestern Abend in Hamburg zum zweiten Mal herausragende Leistungen im deutschen Hochleistungssegelsport geehrt.
„Es ist eine große Auszeichnung für mich ‚Segler des Jahres’ zu werden. Es ist natürlich super schade, dass ich nicht da sein kann, um den Preis persönlich entgegenzunehmen“, freute sich der 23-jährige Philipp Buhl. Der gebürtige Bayer sendete Grüße per Videobotschaft aus San Francisco, wo er mit dem deutschen Team in der Endphase der Ausscheidung zum Finale des „Red Bull Youth America’s Cup“ steht.
Die weiteren vier Preisträger:
Trainer des Jahres: Bernd Zirkelbach
Newcomer des Jahres: Annika Bochmann & Elisabeth Panuschka
Yacht-Club des Jahres: Yachtclub Berlin-Grünau
Medien-Preis des Jahres: Marek Chocian, Flugfoto Heil/Plößel
Wir möchten Buhli zu dieser Auszeichnung gratulieren und wünschen ihm und der STG/NRV Crew viel Erfolg beim Youth Americas Cup in San Francisco. Macht uns stolz Jungs!
Wilfried Erdmann – Seglerjahre
Das es hier schon seit einiger Zeit recht ruhig ist liegt daran, dass mir einfach die Zeit fehlt mich so um Yachtblick zu kümmern, wie ihr es eigentlich verdient habt (Bewerbungen von freien Redakteuren/Mitarbeitern werden jederzeit angenommen) … das es bei segel-filme.de in den letzten Monaten “gefühlt” ein wenig ruhiger lief war der Tatsache geschuldet, dass sich Jochen um die im Folgenden beschriebene DVD Box gekümmert hat. Ich möchte euch hiermit das Ergebnis ans Herz legen.
Das Wilfried Erdmann „Seglerjahre” 3er DVD Boxset sowie das gleichnamige Film-Download Bundle ist nun erhältlich. Ob als DVD Box Set oder Download Bundle, enthalten sind 3 Filme mit insgesamt rund 240 Minuten Spielzeit. Da wären das völlig neu produzierte “Gegenwind im Paradies”, die dreijährige Südssereise der Erdmanns mit Sohn Kym sowie remastered “Die magische Route”, das wohl erfolgreichste Video über eine Weltumsegelung von Wilfried Erdmann. Und “last but not least” die “Seglerjahre”.
Denn es waren ungewöhnliche “Seglerjahre” für Wilfried Erdmann, Deutschlands wohl renomiertestem Extremsegler. Der Film “Seglerjahre” erzählt auf Basis von ganz unterschiedlichen Gesprächen mit Wilfried die Stationen seines bewegten seglerischen Lebens. Der viermalige Weltumsegler hat für die Produktion der Filme darüber hinaus bisher nie veröffentlichtes Filmmaterial zur Verfügung gestellt. Entstanden ist ein Film der Wilfried Erdmanns seglerisches Leben beginnend mit einer Radtour über die Hochzeitsreise rund um die Welt sowie familiäres Segeln in der pazifischen Südsee bis hin zu seiner Nonstop-Weltumsegelung gegen die vorherrschende Windrichtung erzählt. Einen kleinen Vorgeschmack bietet der 5minütige Teaser.
Das 3er DVD Boxset und das Download-Bundle sind hier im Shop erhältlich.
Ein Mann in artgerechter Haltung!
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Irgendwie lebt Marc aus Toronto meinen Traum – ein selbstbestimmtes Leben mit Booten. Die Boote wären bei mir wohl andere, aber das spielt hier jetzt keine Rolle. Ich kann das für andere Branchen natürlich schwer einschätzen, weil ich nur die Meine kenne, aber ich glaube das Boots- und Yachtbau von Menschen betrieben wird, die eine überproportional große Macke für ihren Beruf haben und das im positivsten aller Sinne. Der Film verkauft einen Typen der mal so richtig mit sich im reinen ist. Das Gefühl etwas wachsen zu sehen, es fertig zu stellen und zufrieden am Ende des Tages oder des Projektes auf ein fertiges Produkt zu schauen ist mit Worten nur schwer zu beschreiben … muss man auch nicht, denn in diesem Moment hält man instinktiv die Fresse und macht sich ein Bier auf.
Gefunden bei schraubergott.com
Cool Slippen … weil er es kann!
Es gibt gefühlt tausende Videos von irgendwelchen Honks die beim Slippen ihre Boote versenken oder gar mit dem Auto zuerst die Rampe runter fahren … zugegeben an nem besonders verpeilten Tag könnt mir das auch passieren. Zum Video: Er ist einfach die coolste Sau im Hafen! Ich empfehle euch dieses Video bis zum Ende zu sehen, denn ihr werdet überrascht. Soviel vorab – Boot und Auto bleiben heil!
Hat irgendjemand nähere Informationen über das Gerät? Wenn das irgendwie Fake ist, dann erzählt es mir nicht – ich will glauben das es Menschen gibt die so etwas bauen!
59,23 kn – Sailrocket kann es doch!
10 Jahre seines Lebens verbringt ein Typ damit, darauf hin zu arbeiten, dass der Moment des Triumphes möglichst kurz ist. Vergangenen Freitag ging dieser Tweet über die Kanäle des Sailrocket Teams:
17:34:13: That’s it… We’ve smashed the arse off it! 59 knot average. Live from end of speed spot!
Genau genommen waren es 59,23 kn (noch unbestätigt vom WSSRC 59,38 kn in einem weiteren Lauf) im Durchschnitt auf der 500 m Distanz!
Laut Paul’s Blog ist mittlerweile auch der Rekord über die Distanz einer Meile gefallen – 55,32 kn. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 63,98 Knoten. Wir gratulieren zu dieser außergewöhnlichen Leistung und ziehen unseren Hut vor diesem Durchhaltevermögen!


