Archiv der Kategorie: Yachtblick

Die Reise kann beginnen

Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen, so und nicht anders ist wohl gerade die Situation der PlanetSolar einzuschätzen. Nachdem die Besatzung bisher eine eher ruhige Fahrt um unseren Globus hatte, wird es nun kurz vor dem Ziel noch mal richtig gefährlich. Wir haben schon vor einigen Tagen berichtet, dass die PlanetSolat demnächst den Golf von Aden passieren wird und heute mittag haben mich dann auch die ersten Bilder von Jens erreicht. Definitiv gehört diese Bekleidung nicht zur Standardausrüstung eines Expeditionsschiffes!

“Die Vorbereitung für die Reise durch den Golf von Aden sind fast abgeschlossen. Kommende Woche werden wir aufbrechen in das gefährlichste Gewässer der Welt. Daumen drücken ist angesagt.” So das kurze Statement von Jens.

Viel Glück

....bestimmen nun die Arbeitskleidung der PlanetSolar Schutzhelm und Weste....

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Ein Bild ging durch die Segelwelt

Aber nicht nur dort, fand ein ganz bestimmtes Bild, eines ganz bestimmten Mannes, einen großen Anklang.

Alex Thomson, der mit seinem Sponsor HUGO BOSS schon in der Vergangenheit für viel Aufsehen gesorgt hat, wurde vor einigen Jahren mit einem tadellosen Anzug seines Sponsors zu Werbezwecken auf dem Kiel seiner IMOCA 60 abgelichtet. Viele Stimmen wurden laut, dass es sich hierbei um eine Fotomontage handeln würde. Jetzt tritt das Team um Alex Thomson den Gegenbeweis an und vollführt den Stunt ein weiteres Mal bei eisigen Temperaturen vor der britischen Küste.

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Mehr Bilder zu Alex und seiner IMOCA60 findet ihr hier

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Überlegst Du noch oder segelst Du schon?

Segeln auf dem Sofa – topmodern und mit viel Spaß Die klassische Winterpause für Segler ist ab sofort Geschichte. Mit dem sehr überschaubaren finanziellen Aufwand von unter drei Euro ist es spielend möglich, in der Bucht von Palma zu segeln, vor dem Palais de Festival in Cannes zu kreuzen, in Höchstfahrt raumschots an Alcatraz vorbei Richtung Downtown San Francisco zu heizen oder entspannt in der Karibik um die Wette zu segeln. Für die Hardliner (und natürlich den DSV-Kader) gibt es auch Kiel bei Regenwetter, es ist also an alle gedacht. Und das alles bequem von zu Hause, im Büro oder unterwegs. So viel Spaß bietet eine neue App für iPod, iPhone oder iPad, leicht zu finden im iTunes-Store unter „CleverSailing“, oder über die Webseite der Macher von www.cleversailing.com. Liest man die ersten Bewertungen, so muss diese App ein echter Kracher sein, wird ihr sogar von Nichtseglern voller Lob „Suchtpotential“ attestiert. Hinter dieser modernen Entwicklung steht geballte Segelkompetenz. Dr. Malte Philipp, der ehemalige Chefbundestrainer des DSV, in seiner aktiven Zeit selbst Weltmeister und Gewinner hochklassiger Regatten, hat zusammen mit Partnern das Konzept des mobilen Segelns entwickelt. „Im Winter oder auch beim Warten auf Wind bei Flaute hat mir immer etwas gefehlt“, sagt Philipp zur Motivation der Entwicklung einer App. „Jetzt kannst Du rund um die Uhr Segelspaß haben, auf dem Wasser und an Land. Und dadurch, dass wir realistische Windmuster programmiert haben, kann man sogar ein Revier richtig kennenlernen und schon mal üben, bevor man überhaupt dort gewesen ist!“. Auch das Fahrverhalten der unterschiedlichen Boote wie Tornado, TP 52, Optimist, Hobie Cat oder Starboot entspricht der Wirklichkeit. Die App ist etwas für alle, die Spaß am Segeln und am Spielen haben. Diejenigen, die dabei noch etwas lernen wollen, kommen ebenfalls voll auf ihre Kosten. Die unterlegten Windmuster verlangen volle taktische und strategische Aufmerksamkeit, wenn man an die Bestzeiten in den Ranglisten herankommen will. Das ist nicht einfach so nebenbei geschafft. Eine echt coole App – heute schon gesegelt? Viel Spaß beim Probieren und Kennenlernen. Ps: Auch für mobile Android-Geräte wird diese App in Kürze ebenfalls in deutscher und englischer Sprache verfügbar sein!
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Erster Weltcup der olympischen Saison 2012

Am Samstag endete der erste Weltcup in der Segelsaison 2012. Wie in jedem Jahr begann die Saison in Miami und es war wohl, trotz der relativ geringen Beteiligung, ein Fingerzeig einiger Segler, die sich nun gezielt auf die Olympischen Spiele in diesem Jahr vorbereiten.

Aus deutscher Sicht war dieser Wettkampf wohl eher etwas in den Hintergrund gerückt. Nach einem anstrengenden Jahr 2011, in dem sich die meisten Top-Athleten auf die Qualifikationsregatten des DSV konzentrierten, waren lediglich die Seglerinnen Kadelbach/Belcher bei den 470igern und die Besatzung um Silke Hahlbrock, bei den Match Race Damen, nach Miami gereist.

Beide Boote konnten jedoch mit ihren Leistungen nicht wirklich überzeugen und es bleibt nur zu hoffen, dass der Trend bis zum Sommer ansteigt. (Ergebnisse)

Die meisten anderen deutschen Sportler bereiten sich zur Zeit im In- und Ausland auf die Saison vor. Es stehen Wassertraining und körperliche Fitness auf dem Programm, um eine lange und hoffentlich erfolgreiche Saison zu überstehen.

Besonders Simon Grotelüschen (4. Platz bei der WM in Perth 2011 im Laser Standard) und die Besatzung Stanjek/Kleen (Silber bei der WM 2011 im Star), stehen in diesem Jahr unter besonderer Beobachtung, werden sie doch als heiße Medaillenkandidaten für die Spiele in London gehandelt.

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Weitere Bilder und Informationen über Simon Grotelüschen findet ihr hier.

Um mehr über Frithjof Kleen oder Robert Stanjek zu erfahren, besucht einfach die stets aktuellen Homepages der beiden.

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F-Class Firefly – schön & schnell

In meinem Bücherregal liegen, neben so einigen anderen Büchern und Bildbänden über schöne Schiffe, auch ein Buch mit dem Titel “Die Belle Epoque des Segelsports”! Yachten wie Velsheda, Schamrock V, Endeavour und Ranger sind natürlich vielen Seglern ein Begriff und in der Kombination aus Schönheit und Größe natürlich sehr beeindruckend. Alle diese Schiffe basieren auf der J-Class Formel deren Vater kein geringerer als der berühmte Nathanael Herreshoff ist. Von einer “Großen Epoche” zu sprechen hat natürlich irgendwie einen etwas faden Beigeschmack und kann auch als Abwertung dessen verstanden werden, was heutzutage in den Köpfen der Naval Architects entsteht.

Das Team von Hoek Design hat sich die J-Claas Formel vorgenommen und begonnen die Vorteile dieser Designs aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts mit dem Stand der Technik zu vereinbaren. Das Ergebnis dieser Kombination ist zwangsläufig “schön & schnell”!

Baunummer 1 dieser angestrebten Klasse wurde im Mai 2011 fertiggestellt, feierte ihr Debut beim Superyacht Cup vor Palma de Mallorca und wurde in der Folge von den Yacht Medien wohlwollend in Augenschein genommen.

Der niederländische Eigner wollte das ganze Projekt im eigenen Land behalten, neben Andre Hoek und seinem Team wurden Bloemsma Aluminiumbouw mit dem Rumpf und Claasen Shipyards mit Ausrüstung und Einrichtung beauftragt. Claasen war zuletzt auch mit dem Bau der J-Class Lionheart betraut.

Soweit bekannt, soll das ganze Projekt, vom ersten Strich der Zeichnung bis zur Fertigstellung, nur 9 Monate gedauert haben. Wenn es wirklich so ist, kann man hier von einer durchaus beachtlichen Leistung sprechen. So ein Zeitplan wäre mit den Strukturen im deutschen Schiffbau wahrscheinlich nur schwer vereinbar.

Die Ausstattung ist hochwertig und hält wenig Überraschungen bereit – Harken, Lewmar, ein PBO Rigg usw …

Technical Specifications

hull material: aluminum
Length (Loa): 35.20m
Length (LWL): 22.23m
Beam: 5.58m

spars: hall spars
sails: north Sails
upwind 594 sqm
downwind 1095 sqm
Winches: harken
deck gear: lewmar
sailing systems: hydraulic
displacement: 60 tons
superstructure material: Mahogany
engines: Steyr
gearbox: Twindisc
shaft & propellor: Maxprop
generators: Steyr
fuel tank capacity: 900 ltr.
Water tank capacity: 800 ltr.

Die Bilder entstammen der F-Class Broschüre. Zum Interieur muss nicht viel gesagt werden – weniger ist eben doch manchmal mehr und weiß ist sowieso meine Farbe.

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Gefahr auf den letzten Metern

Im April soll die PlanetSolar wieder wohl behütet in Monaco an den Steg gehen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. In der jüngsten Vergangenheit schockierten die Medien immer wieder mit Überfällen im Golf von Aden. Eben durch dieses Gewässer führt der direkte Weg der PlanetSolar. Sind wir ganz ehrlich, dieses Boot sieht im Vergleich zu einem “Container-Riesen” doch eher wie ein UFO aus und wird dadurch leider auch wesentlich interessanter für die somalischen Piraten.

Jemand, der sich mit diesem Thema auskennt, hat sich vor einigen Tagen im Schweizer Tagesanzeiger zu Wort gemeldet – Ex-Armeechef Christophe Keckeis, der seines Zeichen mit der Betreuung der Solar beauftragt wurde.

Ein Einsatz von Söldnern scheint nicht ausgeschlossen  zu sein!

Wir wünschen den Mannen der PlanetSolar eine entspannte überfahrt und eine baldige Meldung über die hoffentlich erfreulichen Ereignisse.

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